Digital 338: Rosenquarz und Bachblüten

Kummerbox live heute mit einem leichten Hang zum Esoterischen – aber keine Angst, es ist wirklich nur ein leichter Hang. Eine homöopathische Dosis, könnte man sagen. Die volle Ladung liefern wir hingegen, wenn es um den Umstieg auf Windows 10, die App-Verwaltung beim iPhone und nichtstartende PCs geht. Ausserdem diskutieren wir die weltbewegende Frage: Was sind nerdgerechte Möbel?

Digital 337: Video, jetzt aber ernsthaft!

Wir haben im Digitalmagazin mehrfach Ambitionen gezeigt, uns videografisch zu betätigen (Folgen 60, 64 und 218). Doch während das am Anfang eine reine Spielerei war, ist der Ehrgeiz inzwischen gewachsen: Kevin videobloggt im Kevlog täglich – und Matthias versucht sich mit den digitalen Patentrezepten an einer wöchentlichen Tipp-Rubrik fürs grosse Publikum.

Was sind die Erkenntnisse daraus? Wir sprechen über Ausrüstung, über bewährte Produktionsmethoden und über die üblen Fallen, die es bei der Videoproduktion zuhauf gibt…

Digital 336: Das Internet als Multiplikator der Dummheit?

Hugo Stamm ist nicht nur einer der prononciertesten investigativen Journalisten der Schweiz – sondern auch einer der ausdauerndsten Blogger. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist Stamm der König der Kommentare: Sein Religionsblog, das 2006 als Sektenblog gestartet ist, hat mehr als eine Viertelmillion Beiträge aus dem Publikum zu verzeichnen.

Anfangs Jahr nun hat Hugo Stamm sein Blog vom Tagesanzeiger zu Watson.ch gezügelt. Für uns eine gute Gelegenheit, mit Hugo Stamm ein Gespräch zu führen:

Zu der Auseinandersetzung mit dem Publikum über ein polarisierendes Thema. Zu den Problemen des investigativen Journalismus in Zeiten des Spardrucks, gerade wenn man es mit klagefreudigen Gegnern zu tun hat. Und zum Problem, dass im Internet jeder auch die abstrusesten Ideen verbreiten kann – und damit viel leichter ein Publikum findet, als im Zeitalter vor dem World Wide Web…

Digital 335: Frauenpower im Digitalmagazin!

Das Digitalmagazin ist, wir wissen es alle, eine enorm männerlastige Angelegenheit. Trotzdem – oder gerade deswegen – feiern wir heute den internationalen Tag der Frau mit einem illusteren Gast: Es besucht uns Kafi Freitag im Studio.

Sie gibt Seminare und betreibt Coaching, sie ist erfahrene Lebenshelferin und sie bloggt, sie hat eine Kolumne bei Watson.ch und anderen Medien und demnächst erscheint ihr erstes Buch.

Wir sprechen darüber, wie sie zum Bloggen kam und wie um Himmelswillen sie es geschafft hat, gleich sofort in die Liste der Top-Suchbegriffe bei Google zu kommen. Wir interessieren uns dafür, was sie dazu berechtigt, den Leuten Ratschläge zu geben – und wie sie mit der Verantwortung umgeht, an fremden Lebensenscheidungen beteiligt zu sein.

Und natürlich geht es auch um den Tag der Frau: Welche Bedeutung hat er heute noch? Wie steht es um die Tech-Landschaft, wo es nur wenige Frauen an die Spitze der grossen Konzerne geschafft haben (Marissa Mayer bei Yahoo, Carly Fiorina bei HP) und um das Silicon Valley, wo fragwürdige Dinge wie das Social Freezing sogar von den Unternehmen gefördert werden? Und schliesslich: Wie steht es angesichts des Spannungsfelds zwischen #Aufschrei und Gamergate um die Gender-Kultur in den sozialen Medien?

Digital 334: Das Telefon als Fluchthelfer

Im Rahmen der Themenwoche «Zuflucht» von Radio Stadtfilter rund um die Migration beschäftigt sich auch das Digitalmagazin mit der Flüchtlingskrise und unserem Umgang mit den Menschen, die nach Europa strömen. Es geht um die Frage, wie Menschen auf der Flucht das Internet und Smartphones nutzen – zur Kommunikation, Orientierung und um Verbindung zur Familie zu halten. Und wir klären ein für alle mal, warum man nicht neidisch zu werden braucht, wenn man einen Flüchtling mit einem Smartphone sieht. Und: Gibt es Apps für die Integration und für uns, um die Flüchtlinge besser zu verstehen?

Auskunft gibt Fred Lauener. Er war Journalist und ist heute Konsulent für humanitäre Hilfe und Friedensförderung und kennt viele der Krisenherde dieser Welt aus eigener Anschauung.

Digital 333: Bleiben wir uns heute treu?

Warum ist Kevin eigentlich Paarberater geworden? Zugegeben, keine Frage, die sich in unserem Digitalmagazin unmittelbar aufdrängt – aber interessant zu wissen, ist es allemal. Und so ganz ohne Bezug sind unser Liebesleben und die digitale Welt dann auch nicht – wo Flirt-Apps wie Tinder, Seitensprung-Sites wie Ashley Madison und die ständigen Verlockungen des Web die monogame Paarbeziehung konstant auf die Probe stellen. Da ist es mit der Treue dann so eine Sache…

Treu bleiben wir jedenfalls unserem Konzept, nach längeren Abschweifungen doch noch aufs Thema zu kommen und in Kummerbox Live Hörerinnenfragen zu beantworten. Heute geht es um die Entwickler der iCloud, denen es gemäss unserem Fragesteller Boris ins Gehirn gesch*ssen hat. Wir behandeln Bildhauerin Monikas Frage zu OpenOffice Calc und ihrer Verwaltung von Skulpturen und Reinhards Frage zu Windows 10: Bleibt das nach dem Gratis-Update auch wirklich gratis, oder wird Microsoft die Umsteiger irgendwann dieses Jahr zur Kasse bitten?

Zu Monikas Frage ist übrigens eine Präzisierung von Andreas eingetroffen, der uns in Zürich über DAB+ hört (hört, hört!):

«Laut Eurer Aussage sei das nicht möglich, die Bilder würden auf dem Blatt liegen. Ich jedoch behaupte, dass  es sehr wohl eine Möglichkeit gibt! Im Handbuch unter steht auf Seite 13 die folgende Anleitung: ‹An der Zelle verankern: Die Verankerung einer Grafik an einer Zelle stellt sicher, dass die Grafik immer beim Inhalt bleibt, an dem Sie verankert  worden ist. Wenn eine Grafik an der Zelle B10 verankert worden ist und eine neue Zeile eingefügt wird, wird die Grafik an der Zelle B11 verankert. Dies entspricht einer relativen Referenz.›»

Da haben wir eine Wissenslücke offenbart, die wir gerne korrigieren.

Digital 332: Digitale Wutbürger

Wir probieren etwas Neues: Ein Format für den digitalen Wutbürger – in dem wir uns eine halbe Stunde lang über alles echauffieren, was im Netz und auf unseren Hauptplatinen so schief läuft. Von den Eskapaden eines Mark Zuckerberg über die Bevormundung der Content-Mafia, Pardon -Industrie bis hin zum Ruf mancher Politiker nach Hintertüren in unseren Sicherheitsprogrammen…

Es ranten: Christian Schmid alias Digichris und Matthias Schüssler – beide im richtigen Leben eigentlich angenehme und umgängliche Mitmenschen…

Digital 331: Wir Nerds legen uns auf die Couch

Wir sind introvertiert und technik-interessiert, nicht so ganz auf unsere Hygiene konzentriert und sind darum an Partys die, die einsam in der Ecke stehen. Wir sind fürderdar eskapistisch und unsportlich, brauchen komische Worte wie «fürderdar», MMOG oder n00b, nicht so ganz beziehungsfähig und suchtgefährdet, was Internet und Smartphone angeht.

Das ist eine natürlich nicht allzu positive Charakterisierung des Wesens, das wir gemeinhin als «Nerd» bezeichnen. (Synomyme wie «Geek» und «Computerfreak» sind auch erlaubt.)

Und drum wollen wir jetzt wissen: Wie schlimm steht es um uns wirklich? Sind wir noch therapierbar oder hoffnungslose Fälle?

Im Studio ist Peter Studer. Er betreibt in Wintethur eine Praxis für Adoleszenzpsychiatrie und -psychotherapie (www.pradop.ch) und diskutiert mit uns über unsere Selbstwahrnehmung und die Frage, warum Nerds lange Zeit die klassischen Aussenseiter waren, heute aber dank Vorzeigenerds wie Bill Gates oder Wil Wheaton nicht mehr ganz so im Abseits stehen.

Digital 330: Siri, mach schneller!

Nach 329 Sendungen ist es endlich so weit: Wir wagen uns an das Thema heran, das alle am Internet als einziges interessiert: Sex!

… nein, das stimmt so zugespitzt natürlich so auch wieder nicht. Aber ohne Zweifel ist es an der Zeit, einmal über das Spannungsfeld von virtueller Lust und realer Alltagserotik zu sprechen.

Wir beginnen mit der Diskussion um diese neuartigen, per Internet kommunizierenden Sex-Gadgets wie Teledildos und Trends wie Virtual Porn – und sehen, wohin uns diese Fragen führen.

Im Studio: Sonja Borner von der Boutique in Zürich (sensuelle.ch).

Digital 329: Die Pizza kommt per Rohrpost

Wir diskutieren unsere Weihnachtsgeschenke, kommende Errungenschaften wie die geplante Schweizer Cargo-Metro und wir lösen natürlich auch diverse Computerprobleme:

Macht das WLAN Computernutzer zu gläsernen Surfern? Warum sind alle Apps bei Windows 10 in Französisch? Wie kann man ein neues Betriebssystem installieren, wenn die Systempartition zu klein ist? Und: Wie rippt man Netflix-Streams?

Die erwähnten Links, und einige zusätzliche: