Digital 318: Der grösste Konkurrent des iPad ist das Moleskine

Das iPad ist ein hübsches Gerät für Spiele, gestreamtes Video und fürs Zeitungslesen – aber taugt es auch als ernsthaftes Arbeitsinstrument? Unser Gast, Cédric Schulthess, bejaht: Er verlässt sich für die Bewältigung seines Tagesablaufs ganz auf sein iPad – wobei sein Geheimnis eine leistungsstarke Notiz-App ist.

Zum fünfjährigen Geburtstag des iPads sprechen wir über professionelle Einsatzmöglichkeiten, über bestehende und ausgeräumte Mankos der Tabletcomputer – und werfen einen Blick voraus auf das iPad Pro.

Digital 317: Melzi mit der Heissklebepistole

Das Digitalmagazin verwandelt sich in eine unguided Missile. Wegen einer heimtückischen Bazillenattake auf die Stimmbänder des vorgesehenen Gastes müssen wir die Planung spontan über Bord werfen und uns an einer Freestyle-Version des «Patch Tuesday» probieren. Zu diesem Zweck eilt mit Raoul René Melcer ein alter Bekannter herbei, um mit Matthias einige Newsthemen durchzukauen.

Als da wären: Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen Facebook; Microsoft ist plötzlich cooler als Apple; das neue iPhone 6s und Android 6.0 Marshmallow.

Digital 316: Die Holländer retten den Journalismus

Im Internet herrscht Gratiskultur, niemand will noch für Informationen bezahlen – und die Medien serbeln vor sich hin. Das ist die Folge des Internets und dem, was die einen als Medienwandel und die anderen als Medienkrise bezeichnen.

Und tritt ein holländisches Unternehmen selbstbewusst auf den Plan und will den Journalismus retten. Blendle heisst es, und sein Rezept ist, das alte Abo-Modell über Bord zu werfen. Statt immer die gleichen Zeitungen zu lesen, stellt der mündige Konsument sich seinen eigenen Informationscocktail aus den Artikeln zusammen, die er gerade lesen möchte – für die er dann auch bezahlt.

Wie funktioniert Blendle? Und kann dieser Plan wirklich funktionieren? Matthias spricht mit Michaël Jarjour. Er ist selbst Journalist, kuratiert für Blendle Artikel und gibt Auskunft zu dem neuen Dienst, der in Deutschland sehr gut, in der Schweiz aber nur zögerlich angelaufen ist.

Digital 315: Verflixt, vergoogelt!

Zu wenig Misstrauen – damals, als das Internet noch Neuland war und wir auf die harte Tour erkennen mussten, dass es Websites gibt, die man besser nicht besucht. Und zu viel Misstrauen heute – wo hinter jedem Update ein neuerlicher Versuch vermutet wird, die User auszuspionieren.

Das ist die Bandbreite der Anliegen, die Kevin und Matthias in der heutigen Folge von Kummerbox Live behandeln. Apropos: Wie viel Argwohn ist eigentlich bei diesen Vergleichstests von Antivirenprogrammen angebracht?

Ausserdem klären Verständnisprobleme beim Fernsehschauen am Laptop, Apple-ID-Verwirrungen und ein echter Windows-Running-Gag…

Digital 314: Wo die Rappen zaghaft rollen

It’s Money that matters, hat uns Randy Newman gelehrt. Und darum gehen wir ein brennendes Thema endlich einmal so an, wie es sich gehört: Nämlich monetär, wirtschaftlich, ökonomisch und gewinnorientiert.

Was muss man tun, damit der Rubel rollt? Wie holt man sich als Blogger und Internetpublizist seinen wohlverdienten Lohn – in Form von Flattr-Klicks, Adsense-Einnahmen, Sponsoring-Geldern, Amazon-Provisionen oder Bestechungs-Dollars?

Wir besprechen die diversen Möglichkeiten des Geldverdienens – und Matthias lässt die Hosen runter und berichtet haarklein, mit welcher Methode er dank seines Blogs clickomania.ch steinreich geworden ist (#not).

Digital 313: Wir ziehen um ins Funkloch

Handys, Benachrichtigungen, WhatsApp-Nachrichten rund um die Uhr und nie versiegende News-Flüsse machen uns kribbelig, verkürzen unsere Aufmerksamkeitsspanne und bringen uns dazu, immer x Dinge gleichzeitig zu tun, statt uns auf eine Sache zu konzentrieren.

Doch was tun? Die technischen Geräte aus dem Leben zu verbannen, die Kleider vom Leib zu werfen und wieder in die Höhle (oder ins Funkloch) zu ziehen, kommt für Nerds nicht in Frage. Daher besprechen Kevin und Matthias in dieser Sendung weniger radikale Formen der Entschleunigung… eine Sendung als Selbsttherapie, die ebenfalls entschleunigt daherkommt.

Digital 312: Handy-Games werden sozial

Das Spielen am Handy boomt – doch es führt auch dazu, dass jederman für sich an seinem Gerät herumdrückt.

Das müsste nicht sein, hat sich Andrin von Rechenberg gesagt. Er ist Gründer und Chef des sechsköpfigen Startups N-Dream.com, das letzte Woche die AirConsole an den Start gebracht hat.

Das ist eine Möglichkeit, mit Freunden zusammen ein Spielchen zu spielen – so, wie man sich früher für eine Partie «Eile mit Weile» oder «Monopoly» zusammengesetzt hat. Bei der digitalen Variante des Gesellschaftsspiels wird das Smartphone zum Game-Controller, bei dem sich die fröhliche Runde gemeinsam in ein Casual Game, ein Quiz, ein Geschicklichkeits- oder Ballerspiel einklinkt.

Wie funktioniert die AirConsole technisch? Wie ist Andrin dazu gekommen, vom Google-Mitarbeiter zum Jungunternehmer zu werden? Und wie will er sein ambitioniertes Ziel umsetzen, für die lebendige Schweizer Game-Szene eine treibende Kraft zu werden?

Andrin ist im Studio und gibt Auskunft – und falls uns während der Sendung langweilig werden sollte, können wir gemeinsam mit den Hörern ein Spielchen via Airconsole zocken…

Siehe dazu auch: Sechs Zürcher wollen das Gesellschaftsspiel revolutionieren

Digital 311: Ab unter den Cyberhelm!

Schon lange fantasieren die Sciencefiction-Autoren von der totalen Immersion: Von Trips in virtuelle Welten, die sich so echt anfühlen, das man sie nicht mehr von der Realität unterscheiden kann.

Und scheint es so zu sein, dass diese Fantasie so langsam Wirklichkeit wird. Zwar haben wir noch keine Vollkörper-Cyberanzüge, die selbst Berührungen vorspiegeln, aber die Simulation von optischen und akustischen Reizen soll inzwischen recht überzeugend sein.

Steht ein Durchbruch bald bevor? In der Sendung zu der Virtual Reality und ihrer kleinen Schwester, der Augmented Reality gibt Jan Rothenberger Auskunft zum Stand der Dinge. Er ist beim Tagesanzeiger Redaktor und Social-Media-Manager, und er hat als intensiver Beobachter der Entwicklungen in diesem Bereich auch einige der Prototypen bereits getestet, beispielsweise die für Ende 2015 erwartete Oculus Rift.

Jan erzählt uns, worauf wir uns in der näheren Zukunft einstellen können – und warum die technischen Errungenschaften im Bereich des digitalen Eskapismus nicht nur für Realitätsflüchtlinge und Game-Freaks interessant sein könnte.

Digital 310: Macht uns Facebook alle prüde?

Kummerbox Live heute wieder einmal mit Andrew Wolfensberger und essenziellen Fragen der, die im (schamlos Clickbaiting betreibenden Titel dieser Folge) gestellt wird.

Nebst der Frage nach notwendiger und überflüssiger Zensur im Netz und bei Facebook kümmern wir uns auch um echte Publikumsfragen:

  • Was tun, wenn sich ständig Werbung auf dem Bildschirm breit macht (Link dazu: bit.ly/kuboadware)?
  • Warum verschwinden die Mails in Outlook, nachdem ein Smartphone wie das Samsung Galaxy in Betrieb genommen wurde?
  • Weshalb nervt der Browser ständig mit der Meldung, es werde nur «der sichere Inhalt» angezeigt?
  • Kann man Kontakte per SIM-Karte auf ein neues iPhone transferieren?
  • Und: Warum verlangt Adobe den Zugangscode zum Computer, bevor der Flash-Player aktualisiert wird?

Digital 309: Fernsehen und smart – ist das nicht ein Widerspruch?

Während das Fernsehprogramm unverändert dumm bis strohdumm macht, entwickeln sich wenigstens die Fernseher weiter – und werden smart.

Wir gehen in dieser Folge der Frage nach, welche Möglichkeiten der televisionären Unterhaltung es mit modernen Empfangsgeräten gibt und wie man es anstellen muss, dass man genau das serviert bekommt, was man auch sehen möchte – denn eines ist klar: Auch der smarteste Smart-TV ist leider noch nicht so klug, dass er die Vorlieben seines Benutzers selbstständig erkennen würde.

Unser Experte fürs Digitalfernsehen ist natürlich Christian Schmid alias Digichris, der wieder einmal im Studio vorbeischaut: Wir sprechen in dieser Sendung über das Ende des Analogfernsehens, über die Erfahrungen mit einem Jahr Netflix – und wo es bei Video on Demand, Replay-TV, Flatraten und Streaming noch hakt und wo die Industrie noch nachlegen muss.