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Ja, genau. Den habe ich eher so ein bisschen verrissen, ehrlich gesagt.
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Können wir vielleicht gegen Schluss dazu?
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Ich frage noch schnell den Digi, Chris. Hast du gerade etwas,
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das dich aktuell beschäftigt?
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Ja, es geht halt wieder ums Schiff.
0:20:02–0:20:02
Okay.
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Und jetzt halt, wir wissen ja, und das sehen wir vielleicht an der Zapfsäule,
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ja, wir haben ja, glaube ich, leider ein bisschen Krieg im Iran.
0:20:12–0:20:17
Und es gibt einen Podcast, der wirklich gut produziert ist, Cruiserix.de,
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das ist der Franz Neumeyer.
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Er war mal beim Chip, also auch Journalist. Er hat auch schon unzählige Preise
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bekommen für seine Reiseberichterstattung.
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Und die haben vor zwei Folgen einmal die ganze Situation im Nahen Osten.
0:20:34–0:20:38
Das ist, wenn du mit einem Schiff bist. Also wirklich gut produziert,
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gebe ich dir den Link noch.
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Bist du dann auch mal in der Strasse von Hormuz unterwegs gewesen?
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Ich habe das, aber das war im 19. Jahrhundert.
0:20:47–0:20:47
Ja.
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Also es ist schön und ich muss sagen, die Region, also Oman,
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Abu Dhabi, Dubai ist sicher schön.
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Also ja, aber ich meine jetzt, ich habe es mir eben auch überlegt,
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vielleicht sogar diese Saison runterzugehen. Ja, zum Glück habe ich es nicht gemacht, sonst.
0:21:05–0:21:06
Ja, genau.
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Und ich finde auch dort, der Franz Neumeyer macht das so hochprofessionell,
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recherchiert das gut, eben mir schwafelt, also ja, ich habe es auch schon als
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Kompliment bekommen, Zitat, ihr schwafelt, aber ich finde es cool.
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Und er halt eben als, gut, du hast einen journalistischen Background,
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der Franz auch, und er macht das so gut, das finde ich toll.
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Und eben auch er als Kreuzfahrer, Kreuzfahrer, er nimmt es durchaus auch mal
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kritisch, eben weil so Schiffe die töten ja irgendwas ausstossen.
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CO2 meinst du?
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Also, was für Emissionen es auch immer sind, du hast halt ja mal 5000 Leute
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plötzlich auf Santorini oder auf
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jetzt ist mir gerade Traum gefallen, aber du hast halt ein Overtourism,
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das ist ein generelles Problem.
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Also den Overtourism hat ja nicht nur mit Schiff zu tun.
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Ja, genau, aber du siehst ihn zum Beispiel mit Venedig oder so.
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Genau, Venedig. Er macht das relativ gut und ich finde, ja...
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Sie halten sich auch relativ kurz. Ich sage jetzt auch so etwa plus minus 30 Minuten.
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Also jetzt musst du noch mal sagen, wie er heisst, der Podcast.
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CruiseTrix.de
0:22:24–0:22:30
Okay, und dann kann man auch mehr aus politischem Interesse hören,
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wenn man jetzt nicht unbedingt auf die Schiffe abfährt, oder?
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Ja, es ist einfach interessant. Und wenn du vielleicht mal auf so ein Schiff willst,
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und eben, die haben diverse Themen, Die Engelbäben hatten den Chefkoch,
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der erklärt hat, wieso sie jetzt ein vegans Menü haben.
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Ja, weil sonst die Veganer nicht mehr kommen.
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Und solche Sachen ist durchaus sehr interessant.
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Und wenn es einem nicht gefällt, dann schmeisst man halt den Podcast wieder weg.
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Genau, genau. Das ist wirklich so. Man kann das auch ausprobieren.
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Und man sollte es vielleicht nicht so machen, wenn ich am Anfang gesagt habe,
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dass man sich verpflichtet fühlen muss, den Zendlosen zu hören.
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Das gilt übrigens auch für euch jetzt gerade, zumindest diejenigen, die im Radio sind.
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Wenn ihr im Radio hört, tut mir leid, es geht noch 14 Minuten bis es richtige Musik wiederkommt.
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Aber ein Podcast könnt ihr natürlich problemlos weiterspringen.
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Das soll aber keine Aufforderung sein.
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Also ich würde sagen, ich kann übrigens,
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Das widerspricht meinem Vorurteil, muss ich ganz ehrlich sagen.
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Ich kann heute brühwarm berichten, dass ich aus erster Hand von Thomas Aschi
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weiss, dass er auch Podcasts hört.
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Mein Vorurteil wäre, dass in diesem politischen Bereich noch Zeitungslesen stattfindet.
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Aber nein, er hört natürlich ein bisschen, und dass man vielleicht für uns keine
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Unausgewogenheit vorwerfen kann, Er hört dann so Sachen wie «Weltwochendaily»
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oder «Bern» einfach mit Markus Somm und Dominik Foisi.
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Er hat sich schon ganz beunruhigt gefragt, was jetzt mit dem Podcast passiert,
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wenn Dominik Foisi zu der NZZ wechselt.
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Das kann ich immer so halb anfühlen. Ich höre Markus Somm in diesem Podcast mit Schawinski.
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Und ich finde, wenn er sich ein wenig zügeln würde, dann wäre es manchmal noch recht interessant.
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Aber er meint, mehr in diese Krawallecke zu gehen. Und das finde ich eher schlecht.
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Gut, der absolute Krawallbruder, wahrscheinlich der Vorgänger,
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hatte mal einen Podcast gehabt, Roger gegen Roger.
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Ja, genau. Also Roger Köppler, er ist ja winzig. Und ja,
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Es weiss jeder, was ich vom Köppel halte.
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Nein, sag es noch mal.
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Er ist ein sehr sympathischer Mensch.
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Sehr gut.
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Die haben sich so geprügelt. Ich habe es fast lustig gefunden.
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Ich habe es genossen, wie die sich einfach eine halbe Stunde auf den Ring gegeben haben.
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Ich finde, gerade was das angeht, finde ich die Idee dahinter,
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dass man sagt, egal wie unterschiedlicher Meinung man ist, man spricht trotzdem miteinander.
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Das finde ich eigentlich eine ganz gute Idee und ich finde, wir haben ja auch
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schon in diesem Podcast mit Leuten gesprochen, die nicht der gleichen Meinung waren.
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Und ich finde das wirklich ein gutes Prinzip. Und solange man miteinander redet,
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ist es besser, wenn man dann anfängt, Raketen aufeinander zu schiessen und solche
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Sachen. Also eben, das absolut.
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Aber dort finde ich das Prinzip, vielleicht würde dort noch ein Moderator gut
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tun, der versucht zu moderieren und zu sagen,
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dass die nicht einfach aufeinander losgehen und sich nicht immer aufschaukeln,
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sondern dass man auf die Argumente eingeht. Aber nur eine solche Idee.
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Also ich meine, jetzt Philippe Leuterniger scheitert aus dem Stadtenrat aus,
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Ex-Arena-Domateur vielleicht hat er ja Zeit und die anderen können dort noch irgendwas machen.
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Ja, wobei er hat natürlich so seine politische Unschuld auch verloren. Ja, klar.
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Aber ja, ist mir jetzt einfach so, eben, wo ich, glaube, angefangen habe und
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ich sage jetzt, ja, im weitesten Sinn kannst du ja sagen, die Arena ist auch ein Podcast.
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Ja, den kann man gut ohne Bild geniessen.
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Und eben, der Leuterniger am Anfang, der Dompteur, also ja, ich meine,
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ja, da bin ich noch, das klingt jetzt, ja, nein, ich bin wahrscheinlich,
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was ich war, ja, das eine, also ich habe mich angefangen, politisch zu interessieren
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und als ich angefangen, die Arena zu schauen, war halt der Leuterniger der Moderator gewesen.
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Ja, ich habe den auch in Erinnerung, absolut. Und jetzt vielleicht noch,
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um bei den Tipps ein bisschen weitermachen, das ist ein brandneuer,
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den habe ich gerade vorher noch gehört, den ich da hinkam, der ist aus der Reihe «Zeit».
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Also diese «Zeit» hat wirklich, finde ich, einige ganz gute Podcasts,
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zum Beispiel der, der man aus Schweizer Sicht auch hören kann,
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«Servus, grüße, hallo», die eigentlich eine sehr schöne Idee dahintersteckt.
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Und sie machen es auch gut, die drei Herren dort. dass sie finden,
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wir haben ja da den Dachraum, wie man es so nennt, Deutschland, Österreich, Schweiz.
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Und die versuchen uns über die Alpen weg die Verständigung dieser Länder zu
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vereinfachen. Und das finde ich recht gut.
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Und das finde ich eine Stärke von Podcasts.
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Aber ich wollte eigentlich von einer anderen Zeit Podcast rauswählen.
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Das ist der, und jetzt sind wir beim True Crime angekommen, weil letzte Woche
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angetreten ist. Das ist ein Zeitverbrechen.
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Und da hat es in letzter Zeit zu viel Familiendramen und zu viele Kinder,
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die ermordet worden sind.
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Das höre ich manchmal auch nicht. Aber das mal eine spannende Sache von Madame
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Macaron. Brigitte heisst sie, glaube ich.
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Sie wurde auf das Übelste von gewissen Kreisen verleumdet. wurde,
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indem man sagte, sie sei eigentlich ein Mann und so Sachen.
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Und dann hat sie dann halt gefunden, jetzt ist genug und hat dann die Leute
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angefangen an zu klagen und da findet jetzt so ein.
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Prozesse statt strafrechtliche Prozesse, wo man dann Leute sagt, hey,
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wo ist eigentlich die Grenze von Meinungsfreiheit und kann man auch behaupten,
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dass das Satire war, wenn man einfach jemandem ständig sagt,
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der sei eigentlich ein Mann und alles sei gelogen und so.
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Das finde ich noch recht gut und das geht natürlich auch über den normalen True-Crime-Kützl heraus.
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Da würde ich dich fragen, ob du True-Crime-Hörer bist und ob du findest,
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ist es rein voyeuristisch oder
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ist es besser, wenn es dann schon einen gesellschaftlichen Aspekt hat?