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Ja, ich fürchte, das wird dann demnächst. Also gut, das 20 Minuten gedruckt,
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das gibt es ja auch nicht mehr. Das heisst, dort haben wir nur noch es online.
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Und ja, ich glaube ja, dort waren ein bisschen viele Geschuhe,
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die Verlegere unter anderem auch. Die haben sich dann halt einen harten Konkurrenzkampf
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geliefert, gerade auf dem Platz Schweiz mit den Gratiszeitungen, die wir hatten.
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Und dort haben sie halt so ein bisschen einen Präzedenzfall geschaffen,
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auch dort, dass die Leute das Gefühl hatten, Informationen sind gratis und eigentlich
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Es hat sich ja tatsächlich so verlagert, was man heute monetarisiert,
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sind nicht mehr die Inhalte, sondern man monetarisiert eigentlich die Aufmerksamkeit
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von uns Konsumentinnen und Konsumenten und das ist auf eine Art
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logisch wahrscheinlich rein kapitalistisch, aber für das
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Mediengeschäft ist es ein bisschen schwierig.
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Und ich würde noch gerne einen anderen Punkt ansprechen.
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Also was mir aufgefallen ist, gilt es so als neuer Trend oder als grosser Trend,
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der vor allem auch Meta vorantreibt.
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Das ist die Hyperpersonalisierung, also natürlich wiederum kein Einsteck dahinter.
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Das heisst, du wirst dann nicht mehr nur in Zukunft eine Anzeige bekommen,
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Wo man das Gefühl hat, die trifft jetzt deine Interessen, sondern die wird dann
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unter Umständen anhand von dem, was man über dich weiss, auf dich zugeschnitten sein.
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Und KI ist dort natürlich, ich habe vorhin darüber gelästert,
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über dein schlechten Profil, KI ist dort schon ein bisschen besser herauszufinden,
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was dich wirklich interessiert, um zu unterscheiden, ob du dich darüber aufregst
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oder ob du es gut findest.
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Und das finde ich, also wenn wir jetzt ein bisschen dystopisch werden wollen,
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Also ich finde die sogenannte Hyperpersonalisierung noch recht schwierig, weil das heisst,
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Man kann gar nicht mehr kontrollieren, was eigentlich in so einer Anzeige drin steht.
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Also man könnte da auch Politwerbung zum Beispiel, die absolut schwierige
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mit Inhalten, die vielleicht verboten wären, aber wenn du sagst,
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ich spiele die nicht einfach breit aus, dass vielleicht sie auch noch ein paar
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Leute sehen, die sich nachher darüber aufregen, sondern ich spiele sie nur genau an die Leute
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aus, wo ich weiss, dass sie die gut finden und die schon so ein bisschen leicht radikalisiert sind.
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Dann kannst du sie natürlich mit so einem Mechanismus dann noch mehr radikalisieren.
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Und du kannst auch dort so die persönlichen Schwächen und Notlagen ausnützen.
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Also du kannst, wenn du weisst, jemand hat Schulden, dann musst du nicht einfach
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so allgemein sagen, du hast Schulden, sondern kannst sagen, hey Digi Chris,
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du bist einmal zu viel im Casino gewesen, jetzt wissen wir, was für ein Problem das hast.
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Und dann kannst du die Werbung auf einer persönlichen, ausbüterischen Ebene losgehen.
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Das finde ich und das passiert jetzt und ich habe wieder das Gefühl,
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wir laufen wieder genau rein, es wird dann wieder die Diskussion geben,
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wenn es dann da ist, dann werden alle finden, hey,
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wieso haben wir das nicht gesehen, aber jetzt könnte man vielleicht noch etwas
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dagegen machen. Aber...