Wenn der Mac Mini kurz davorsteht, wegen der KI in die Luft zu fliegen

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:05–0:00:12
Gorillaz mit The Happy Dictator Go and tell your master that we have been charged
0:00:12–0:00:14
by God with a sacred quest
0:00:16–0:00:17
Radio Stadtfelder.
0:00:18–0:00:22
Da sind wir auf dieser heiligen Mission. Und bei dieser heiligen Mission ist
0:00:22–0:00:24
beteiligt der Digi Chris. Hallo.
0:00:25–0:00:25
Hallo, hallo.
0:00:26–0:00:28
Und Kevin Rechstein, er ist auch da.
0:00:29–0:00:30
Guten Tag.
0:00:30–0:00:35
Guten Tag. Wie geht es dir? Guten Tag. Ich habe nichts vorbereitet.
0:00:35–0:00:43
So lustig ist es bei unserer Online-SMS-Social-Media-Shit. diese Woche ist schon
0:00:43–0:00:45
die Luft draussen und haben hier etwas.
0:00:46–0:00:50
Oder ist alles nur noch Shit, dass eigentlich die ganzen sozialen Medien würden
0:00:50–0:00:52
in die Rubrik hier passen?
0:00:52–0:00:55
Kevin? Ich glaube, bei mir ist nichts passiert, was mich aufgeregt hat,
0:00:55–0:00:57
diese Woche. Ich würde es gerade überlegen.
0:00:58–0:01:02
Wenn du zu lange überlegen musst, zählt es nicht.
0:01:03–0:01:06
Nein, ich glaube aber wirklich nicht. Also es gibt jetzt nicht etwas, was ich sagen müsste.
0:01:07–0:01:13
Es ist halt ganz viel, was mich aufgeregt hat. Aber nicht Social Media Ja, mässig.
0:01:13–0:01:17
Bist du überhaupt noch Social Media? Oder ist das vorbei bei dir?
0:01:17–0:01:23
Also viel ist eben nicht mehr. Instagram ist noch. Aber eben auch nicht mehr so viel.
0:01:24–0:01:27
Aber du, Digi Chris, du hast dich wieder mit Leuten angelegt,
0:01:28–0:01:29
oder? Gar nicht richtig den Annahmen.
0:01:30–0:01:36
Ja, mit meinem besten Freund mit dem C.Z, ja. Könnte noch sein.
0:01:36–0:01:38
C.Z?
0:01:39–0:01:40
Abgewählt.
0:01:41–0:01:43
Ah, der Carlo Zanetti?
0:01:44–0:01:45
Fast Carlo, jaja.
0:01:46–0:01:46
Heisst er nicht Carlo?
0:01:47–0:01:48
Claudio.
0:01:48–0:01:53
Ach, Claudio, Entschuldigung. Der hat mich mal blockiert und seitdem ist Ruhe.
0:01:53–0:02:02
Sorry, ist vielleicht besser. Nein, es ist jetzt halt wegen der, wie sagen wir,
0:02:06–0:02:11
Halbierungsinitiative. Ich glaube, ich komme jetzt irgendwie fast mehr,
0:02:11–0:02:17
also positiv, also gegen die Vorlage über die Timeline als dafür.
0:02:18–0:02:23
Aber ich bin wahrscheinlich alle befürwortlich einfach blockiert und dann stimmt es auch wieder.
0:02:24–0:02:29
Bei mir ist es eigentlich auch so. Ich sehe ab und zu vor allem das Plakat am
0:02:29–0:02:34
Bahnhof von diesen aufgestellten jungen Menschen,
0:02:34–0:02:40
die wahnsinnig fest haben, weil sie jetzt irgendwie vielleicht 100 Franken sparen würden.
0:02:41–0:02:45
Also ob die jetzt nicht an einem Wochenende, würdest du durchlaufen,
0:02:45–0:02:46
so etwas für Drogen oder so.
0:02:49–0:02:55
Ich habe ein Plakat gesehen, das heisst «Endlich mehr Geld für Benzin!» Das
0:02:55–0:02:58
habe ich auch ein mega gutes Plakat gefunden.
0:02:58–0:03:05
Ich dachte dann, wirklich, wie weit kommst du mit so wenig Geld?
0:03:06–0:03:11
Ja, mit dem SUV kommst du einmal im Quartier durch die 30er Zone.
0:03:12–0:03:15
Das habe ich jetzt ein ganz schlechtes Argument gefunden.
0:03:16–0:03:19
Ja, ich glaube, also mit dem Geld musst du wirklich nicht kommen.
0:03:19–0:03:24
Also es gibt sicher Leute, würde ich sagen, für die ist die Bilage eine Belastung,
0:03:24–0:03:27
aber dann kannst du ja eigentlich auch hinzugehen und sagen,
0:03:27–0:03:29
tue mich bitte auszunehmen.
0:03:29–0:03:33
Ich glaube, wenn du sozial dir das nicht leisten kannst, musst du das nicht zahlen.
0:03:33–0:03:37
Und alle anderen würde ich sagen, ist das Geld jetzt nicht so das Kriterium.
0:03:38–0:03:41
Ich glaube, das Geld ist das schlechteste Argument, das es gibt.
0:03:41–0:03:47
Also ich glaube, man kann ziemlich viel diskutieren, aber das Geld nicht. Den finde ich.
0:03:47–0:03:54
Und dann eben mehr Geld fürs Benzin. Wenn du so viel Geld nicht hast,
0:03:55–0:04:00
dass du denkst, ich muss das sparen zum Benzin haben, dann hast du kein Auto.
0:04:00–0:04:04
Dann ist das ja im Grundsatz teuer.
0:04:06–0:04:12
Dann hast du ein E-Bike und du hast es beim Nachbarn geheimlich aufladen.
0:04:12–0:04:14
So etwas. Das würde ich auch sagen.
0:04:14–0:04:18
Also, sehe ich das richtig? Das ist in zwei Wochen, wissen wir es,
0:04:18–0:04:22
oder? In der übernächsten Sendung ist der Schuss draussen und wir haben dort... Ja.
0:04:24–0:04:27
Und ja, bei uns ist auch, ich sage jetzt in der Gemeinde, und nein,
0:04:27–0:04:36
ich sage keinem, bei uns im Gemeinde gibt es auch mehr Kandidatinnen als Sitz
0:04:36–0:04:38
und auch die andere Kandidatin.
0:04:38–0:04:42
Ich bin halt wirklich etwas noch trinken und dann sie so, ja,
0:04:42–0:04:45
sie sagt die und die und sie kandidiert.
0:04:45–0:04:49
Und auch wenn sie absolut wahrscheinlich kein Argument hatte,
0:04:49–0:04:54
aber sie war nicht und eben, sie ist 20 Jahre jünger als ich und ja,
0:04:54–0:04:58
also du kandidierst und ich bin, ja gut, meine Stimme herrscht.
0:04:58–0:05:04
Einfach so nach dem Motto, du bist jung, du kandidierst und ich, ja, ich...
0:05:04–0:05:07
Also ohne weltanschauliche Prüfung?
0:05:07–0:05:12
Ich habe es einfach gefunden, es ist schön, dass du als junge Dame kandidierst
0:05:12–0:05:13
für den Gemeinderat, für den Abt.
0:05:13–0:05:21
Ja, gut, Also es war jetzt nicht unbedingt jemand, der für massvoll da war.
0:05:22–0:05:24
Das habe ich schon ausgespürt.
0:05:24–0:05:27
Immerhin. Ich hätte jetzt eigentlich die 30 Sekunden noch gerne dafür genutzt,
0:05:27–0:05:30
um zu sagen, hey, geht bitte wählen.
0:05:30–0:05:34
Es sind Wahlen, es sind Abstimmungen gleichzeitig.
0:05:35–0:05:39
Ich habe eine wahnsinnig lange Liste für den Winterthur-Gemeinderat.
0:05:39–0:05:41
Alles von Hand, liebe Stimmenzähler.
0:05:41–0:05:46
Die eine Liste, die von Hand ausgefüllt ist, die ist von mir gekommen.
0:05:47–0:05:48
Sagen wir nachher danke.
0:05:49–0:05:56
Und eben, wenn ihr den Sender hört, liegt euch wahrscheinlich das Nein bei dieser
0:05:56–0:05:58
SRG-Initiative relativ nah.
0:05:59–0:06:05
Wir verletzen unsere Konzession nicht, wenn wir das noch gut finden würden.
0:06:06–0:06:10
Und jetzt fangen wir aber an. Ich weiss, Christi, dir liegt noch etwas auf der
0:06:10–0:06:13
Zunge, aber in einer Woche haben wir dann noch mal Gelegenheit,
0:06:13–0:06:14
auf das Thema zurückzukommen.
0:06:14–0:06:17
Aber jetzt fangen wir mit unserer Hauptshow an.
0:06:32–0:06:37
Da ist der Nerdfunk auf Radio Stadtfilter und wir machen wieder mal Patch Tuesday.
0:06:37–0:06:42
Das heisst, wir bringen euch newsmässig, was die digitale Welt angeht, auf den neuesten Stand.
0:06:43–0:06:50
Und da ist ein Newsmaster. Ich fürchte fast, er hat wieder so ein Xbox-Thema. Kann das sein?
0:06:51–0:06:55
Ja, könnte ja noch sein, weil eben bei der...
0:06:55–0:06:59
Wir wissen ja, es gibt ja die Konsole. Du hast ja die Xbox von Microsoft,
0:07:00–0:07:07
du hast die PS5 von Sony und du hast Switch 2 von Nintendo und irgendwie hat
0:07:07–0:07:10
es da einen Personalwechsel gegeben.
0:07:11–0:07:14
Der von Xbox ist geswitcht worden, kann man sagen.
0:07:15–0:07:19
Ich weiss nicht, ob er nicht einfach, er sei ganz schön 40 Jahre im Unternehmen
0:07:19–0:07:24
gewesen, ob er vielleicht einfach denkt, ja okay, schön miteinander mit meinen
0:07:24–0:07:27
Aktienoptionen, ja, gehe ich.
0:07:28–0:07:32
Und ja, ich muss sagen, ich habe ja eine Xbox,
0:07:32–0:07:39
also ich bin jetzt da nicht so ideologisch wie vielleicht auf dem Kreuzfahrtschiff und jetzt, ja,
0:07:40–0:07:47
das Problem ist vielleicht, dass einfach die Xbox gegen Playstation ist auch ein graben Kampf.
0:07:48–0:07:55
Wahrscheinlich schon damals, als ich in der Schule war, war es ein wenig abgestunken
0:07:55–0:08:00
und die Xbox hat jetzt anscheinend den Krieg der Konsole.
0:08:01–0:08:09
Tatsächlich verloren. Also scheint so, eben neue Chefin Spencer ist weg.
0:08:10–0:08:15
Und ja, jetzt ist die Frage, sie sagt, man geht zurück zu der Xbox.
0:08:15–0:08:20
Und das heisst auch, dass du, wenn du ein gewisses Spiel willst,
0:08:21–0:08:23
wieder musst du Xbox kaufen.
0:08:23–0:08:29
Von dem ist man ja ein bisschen weggekommen, dass die so mehr Plattform unabhängiger geworden sind.
0:08:29–0:08:33
Aber jetzt hast du, ich habe auf Golem gelesen heute, oder vor kurzem einmal,
0:08:34–0:08:38
dass es sei, nein, es ist glaube wirklich heute, dass könnte sowieso sterben,
0:08:38–0:08:41
die Xbox, die hat ihren Zenit überschritten.
0:08:41–0:08:45
Und ich weiss, ich bin seinerzeit von Microsoft auf London eingeflogen worden,
0:08:45–0:08:47
wo man sich das noch hat leisten können.
0:08:47–0:08:50
Dann haben sie die Xbox vorgestellt und das ist eine riesen Prallerei.
0:08:51–0:09:00
Aber irgendwie, Kevin, was meinst du, der Konsolenkrieg hat eine Sprengkraft verloren.
0:09:02–0:09:08
Also ich habe die Playstation 5 rausgekommen, habe ich die YouTube-Videos geschaut
0:09:08–0:09:11
wegen der Grafik, weil es mich einfach wundern genommen hat, wo wir gerade sind.
0:09:12–0:09:17
Das habe ich geschaut, wo die Playstation 5 wie... Die haben das ja so verknappt
0:09:17–0:09:20
irgendwie. Ich weiss gar nicht, ob es die jetzt einfach so gibt.
0:09:21–0:09:22
Aber da hat es die irgendwie nicht so gegeben.
0:09:23–0:09:27
Und dann hat es natürlich aus dem Playstation 5 raus, haben es eine Grafikvergleich
0:09:27–0:09:31
mit der Xbox, was natürlich nicht ganz berechtigt ist, weil Playstation schon
0:09:31–0:09:32
die 5. Neuestige Generation ist.
0:09:33–0:09:38
Ich bin mit diesen Konsolen... Ich spiele es halt nicht. Ich bin wie ein bisschen raus.
0:09:38–0:09:42
Aber wenn ich jetzt irgendjemandem müsste eine Konsolen empfehlen,
0:09:42–0:09:45
würde ich jetzt, glaube ich, heute sagen eine Switch.
0:09:45–0:09:46
Ja, ich auch.
0:09:47–0:09:54
Also, so rein vom Gefühl, aber ich kann jetzt einfach nicht sagen, warum eigentlich.
0:09:54–0:09:58
Das ist jetzt einfach wie so. Ich habe jetzt das Gefühl, Switch ist das coolste,
0:09:58–0:10:00
damit du unterwegs spielen kannst, du hast zwei Kontrollen in der Hand,
0:10:00–0:10:02
kannst zum Fernsehen anhängen.
0:10:02–0:10:04
Das ist mir irgendwie noch ein cooles Konzept.
0:10:05–0:10:08
Familienfreundlich, würde ich sagen, so im Vergleich. Vielleicht müssen wir
0:10:08–0:10:11
mal so eine Gaming-Sendung machen.
0:10:12–0:10:16
Weil heute haben wir ja, und für die Leute, die jetzt da schon finden,
0:10:16–0:10:17
Ich finde, das Thema interessiert mich nicht.
0:10:17–0:10:20
Wir haben dann auch noch ein bisschen mainstreamigere Themen,
0:10:20–0:10:22
wenn man das so sagen darf.
0:10:23–0:10:28
Aber ich würde jetzt... DigiChrist muss dann noch dringend etwas loswerden. Ich würde auch sagen...
0:10:29–0:10:34
Ist das nicht ein Überbleibsel der Vergangenheit, die Konsole überhaupt?
0:10:34–0:10:38
Du hast ein iPad, du hast wahrscheinlich ein iPhone und alles.
0:10:38–0:10:41
Aber was Kevin auch gesagt hat, wegen der Switch.
0:10:41–0:10:46
Du hast die Switch und ich glaube das Coole in der Switch. du hast so viele einfache Spiele.
0:10:47–0:10:52
Du bist der Donkey Kong, du kumpfst nach links nach rechts und kumpfst irgendwie auf Fässer.
0:10:53–0:10:58
Alles gut. Und du hast halt teilweise, vor allem auf der PS5, hast du Games.
0:10:58–0:11:03
Da hast du 80, 100 Stunden, bis du mal irgendwie, ich sage jetzt,
0:11:03–0:11:06
durch die erste Steuer gekommen bist. Also ist jetzt ein bisschen übertrieben.
0:11:06–0:11:13
Aber einfach, wenn du jetzt halt dich will unterhalten, ob du im Flugzeug bist oder wherever du bist,
0:11:14–0:11:18
ist wahrscheinlich auch ein Switch, was Kevin sagt und selbst Switch 1 ist in
0:11:18–0:11:21
meinen Augen noch, sie ist zwar langsam,
0:11:21–0:11:26
also sie wird je nach dem Game ein bisschen warm, aber das ist auch noch eine
0:11:26–0:11:30
schöne Konsole, ich habe noch Switch 1 zu Hause, ist perfekt,
0:11:31–0:11:32
wenn du dich einfach willst unterhalten.
0:11:33–0:11:34
Go for it.
0:11:34–0:11:39
Absolut. Also jetzt haben wir doch das Konsolenthema ein bisschen ausbreitet.
0:11:39–0:11:42
Ich würde sagen, vielleicht machen wir zu dem tatsächlich mal eine Sendung.
0:11:42–0:11:46
Jetzt aber, Digi Chris, wenn du nichts dagegen hast, ich will wirklich über
0:11:46–0:11:51
das Thema reden, das mir in letzter Zeit am meisten begegnet ist.
0:11:51–0:11:54
Und das ist das Open Claw. Wer von euch beenden?
0:11:54–0:11:57
Keine Ahnung kann. Keine Ahnung kann.
0:11:57–0:12:00
Hast du es installiert auf deinem Laptop? Hast du den Mut gehabt?
0:12:01–0:12:05
Gute Frage. Nein, ich bin ja nicht wahnsinnig. Sonst wäre es mir gegangen,
0:12:05–0:12:10
wie diese Frau von Meta, Sicherheitschefin bei Meta, die hat gefunden,
0:12:10–0:12:13
sie macht das mal. Sie nimmt die Software.
0:12:14–0:12:18
Man muss für Summer You, heisst die, ich nehme an, das ist ein chinesischer
0:12:18–0:12:21
Name, wahrscheinlich spricht man anders aus, die hat gefunden,
0:12:21–0:12:22
ja, was kann schief gehen?
0:12:22–0:12:27
Und man muss erklären, oder Kevin, die Software, das ist so ein Agent,
0:12:27–0:12:35
den man installiert und dann gibt man dem alle seine Daten, Er wird vor allem auf den Macs aktiv.
0:12:35–0:12:38
Ich glaube man kann ihn auch unter anderem System brauchen, aber bei den Macs
0:12:38–0:12:43
ist er irgendwie ausgelegt. Und dann kann er alle die Daten damit arbeiten,
0:12:44–0:12:48
Ihr erinnert euch, vielleicht vor ein paar Wochen oder Tagen,
0:12:48–0:12:52
ist das Moldbook durch den Pressgang.
0:12:52–0:12:53
Ich glaube, wir haben sogar darüber gesprochen.
0:12:53–0:13:02
Das ist dort, wo dann die KI-Bots, die sich gegenseitig aufs Dach gegeben haben
0:13:02–0:13:04
und über die Menschen herzogen.
0:13:05–0:13:11
Also die KIs haben ein soziales Netzwerk und lästert über die Menschen.
0:13:11–0:13:15
Und jetzt aber eben bei dieser Frau, Summer You, ist es passiert,
0:13:16–0:13:20
sie hat nämlich die KI dann angefangen, alle ihre Mails löschen und sie hat gesagt,
0:13:21–0:13:28
sie hätte zu ihrem Mac rennen und irgendwie wahrscheinlich aus dem Stromkabel
0:13:28–0:13:31
rausreissen, dass noch ein paar von ihren Mails übrig geblieben sind.
0:13:32–0:13:34
Kevin, wer hätte das können ahnen?
0:13:35–0:13:39
Also man muss vielleicht wirklich schnell sagen, was die Idee ist von Open Club,
0:13:39–0:13:42
beziehungsweise wo es jetzt halt einen Schritt weiter geht.
0:13:42–0:13:49
Und zwar ist es eigentlich eine künstliche Intelligenz-Software im weitesten
0:13:49–0:13:56
Sinn, wo aber eigentlich wie ein Programm auf meinem Laptop funktioniert.
0:13:56–0:14:01
Das heisst, ich installiere es auf meinem Laptop, ich gebe dem oder ich kann
0:14:01–0:14:05
dem sämtliche Rechte auf all meine Daten, all meine Mails, all meinen Kalender,
0:14:05–0:14:11
alle Rechte geben und dann kann ich mit dem über einen beliebigen Weg interagieren.
0:14:11–0:14:16
Es kann ein WhatsApp-Chat sein oder irgendwie findet eine Kommunikation statt
0:14:16–0:14:23
und das Spannende oder der Gamechanger der Software ist, dass die sich selber organisiert.
0:14:23–0:14:28
Also wenn ich denen sage, hey, schneid mir ein Video, dann schaut die in meinen
0:14:28–0:14:31
Daten, wie kann ich das machen, wie kann ich ein Video schneiden.
0:14:32–0:14:35
Jetzt habe ich keine Videoschnittsoftware, jetzt geht es in meine Mails,
0:14:35–0:14:38
hat sie irgendwo eine Lizenz-Key, vielleicht von einer Software,
0:14:38–0:14:42
dann geht sie sich die Software holen und installiert sich das selber.
0:14:42–0:14:46
Also, die fängt selber an interagieren und an entscheiden.
0:14:47–0:14:53
An der Aufgabe, die man ihr halt stellt. Das heisst, jetzt wird es sehr eingriffig
0:14:53–0:14:56
ins System und dadurch halt auch mega gefährlich.
0:14:56–0:15:02
Und ich meinte sogar, der Entwickler hat gesagt, installiert es nicht durch eurem Gerät,
0:15:03–0:15:06
sondern nehmen irgendein Gerät, welches ihr frisch abgestanden habt,
0:15:06–0:15:12
welches ihr Daten aktiv drauf klingt, dann wisst ihr, was dort drauf ist und
0:15:12–0:15:13
dann könnt ihr arbeiten.
0:15:13–0:15:16
Also es ist wirklich nicht die Idee, das einfach zu installieren.
0:15:16–0:15:21
Aber ich finde es halt als Konzept etwas mega Spannendes.
0:15:21–0:15:27
Peter Steinberger heisst der Mann, der das entwickelt hat. Und der ist jetzt
0:15:27–0:15:29
inzwischen, glaube ich, bei OpenAI.
0:15:30–0:15:35
Also die haben engagiert und gefunden, hey, junger Mann, ich glaube er ist Österreicher,
0:15:35–0:15:38
du hast interessante Ideen, wir stellen dich an.
0:15:38–0:15:44
Das heisst, es ist eine Frage der Zeit, dass wir das vielleicht in einer kontrollierteren
0:15:44–0:15:50
Fassung schon installieren werden und auf unserem Gerät arbeiten lassen werden.
0:15:51–0:15:53
Digi Chris, trotz allem, du hast gesagt, du verstehst nichts davon.
0:15:54–0:15:59
Nein, jetzt komm schon wieder rein. Also es ist ja eigentlich,
0:15:59–0:16:04
wie wenn du, also ich will jetzt heute böse, aber also wie wenn du irgendeinem
0:16:04–0:16:08
random Support-Mitarbeiter via Teamviewer Zugriff auf dich.
0:16:08–0:16:10
In das Notebook ist. Ja, ja, genau.
0:16:11–0:16:14
Ich glaube, er ist irgendwo, ich habe glaube ich ein Interview gesehen,
0:16:15–0:16:19
wo er sogar, eben wenn er Österreicher ist, die Zeit im Bild war,
0:16:20–0:16:21
habe ich so ein bisschen gesehen.
0:16:22–0:16:24
Ja, und du musst halt...
0:16:25–0:16:32
Ich kann auch bei mir sagen, wenn ich etwas mit Chat-CBD teste und jetzt Daten umkopieren will,
0:16:33–0:16:38
vielleicht auch produktive Subdaten, mache ich es vielleicht zuerst auf C-Temp,
0:16:38–0:16:42
bevor ich es vielleicht auf S-Prot mache.
0:16:42–0:16:44
Das wäre vielleicht schon eine gute Idee.
0:16:45–0:16:49
Also das ist eine bewährte Sache, dass man so eine Def-Umgebung hat,
0:16:49–0:16:51
auch für Softwareentwickler.
0:16:51–0:16:53
Das kann man durchaus empfehlen.
0:16:53–0:16:58
Das wäre vielleicht schon noch schlau, wenn du es schnell umkopierst und dann
0:16:58–0:17:01
das Koron hängst. Und ja, dann musst du halt echt...
0:17:02–0:17:07
Ich habe es auch schon gesagt. Auch wenn es die KI eine PowerShell generiert,
0:17:08–0:17:12
schau mal jemanden schnell überall rüber, glaubst du jetzt echt,
0:17:12–0:17:15
dass der God nichts kaputt macht?
0:17:15–0:17:21
Ja, aber Kevin, ich meine, das ist schon sehr verlockend, dass du einen Agenten
0:17:21–0:17:24
hast, der eigentlich alles auf deinem Computer machen kann.
0:17:26–0:17:30
Und er ist vielleicht einigermassen... Also wenn du zum Beispiel das Vibe-Coding...
0:17:30–0:17:32
Ich kann ja heute vielleicht ein bisschen erzählen, was ich noch gemacht habe.
0:17:32–0:17:34
Ich habe ein bisschen Vibe-Coded.
0:17:34–0:17:40
Ich habe mit dem AI-Studio von Google ausprobiert und habe gefunden,
0:17:40–0:17:46
wie lange es eigentlich dauert, bis ich so ein Clique-O-Mania würde entwickeln mit dieser KI,
0:17:47–0:17:50
die ich vor Jahren selber programmiert habe.
0:17:50–0:17:56
Und es ist einfach um eine halbe Stunde versus vier Wochen.
0:17:57–0:18:05
Und Kevin, würdest du, wenn es jetzt dem Herrn gelingt, bei OpenAI das noch
0:18:05–0:18:09
ein bisschen abzusichern, würdest du dann so eine KI auf deinem Computer loslassen?
0:18:13–0:18:18
Ich glaube, irgendwann ja. Ich habe das Gefühl, ich wäre noch offen dem Gegenüber.
0:18:19–0:18:23
Ich müsste aber, das ist halt das Problem, das nicht funktioniert,
0:18:24–0:18:30
ich hätte gerne, dass die KI nichts kann und ich muss sie aktiv füttern.
0:18:31–0:18:36
Das heisst, wenn sie irgendwo ansteht, dass sie mir sagt, willst du mir jetzt
0:18:36–0:18:38
Zugriff geben auf das und das?
0:18:38–0:18:44
Es müsste alles so Sandbox-mässig sein, wo ich wirklich sage,
0:18:44–0:18:49
möchte ich ihr jetzt Zugriff geben auf alle meine Mails oder mache ich ihr von
0:18:49–0:18:52
diesen Mails einfach schnell ein PDF und gebe ihr das.
0:18:53–0:18:58
Ich hätte, glaube ich, Mühe über einen Vollzugriff auf alles,
0:18:58–0:19:04
vor allem, wenn die KI halt erstens von einer externen Firma ist und zweitens
0:19:04–0:19:05
nach extern kommuniziert.
0:19:06–0:19:13
Ja, genau das wäre auch mein Ding. Eigentlich würde ich Sie machen lassen, alles was sie will.
0:19:13–0:19:19
Das ist etwas überspitzt gesagt. Dann bist du vielleicht auch effizient.
0:19:19–0:19:22
Aber ich möchte, dass sie das auf meinem Gerät macht.
0:19:22–0:19:25
Und auch, dass die KI selber bei mir läuft und nicht irgendwo in der Cloud.
0:19:26–0:19:30
Dass man z.B. auf meinem Gerät kann sie machen, was sie will.
0:19:31–0:19:35
Aber ich möchte immer noch eine Sicherungskopie haben.
0:19:36–0:19:40
Oder dass ich quasi alles, was ich sie unbewacht machen lasse.
0:19:40–0:19:43
Dass sie mir dann schön Berichte erstattet, was sie gemacht hat.
0:19:43–0:19:47
Und dass ich alles rückgängig machen kann. Also dass nichts passiert,
0:19:47–0:19:49
was unwiderruflich ist.
0:19:49–0:19:53
Das fände ich blöd. Und dass sie vor allem auch bei allem, was nach Hause geht,
0:19:53–0:19:58
was mit dem Internet kommuniziert wird, dass dort extra Vorsicht gewaltet.
0:19:59–0:20:00
Ich würde sagen, read-only.
0:20:00–0:20:00
Oder?
0:20:02–0:20:06
Also nach dem Motto, wenn du jetzt würdest sagen, schau mal,
0:20:06–0:20:10
wann ist die Schwiegermutter das letzte Mal bei mir gewesen und was haben wir gegessen?
0:20:10–0:20:13
Wenn sie jetzt deine Mails liste, okay.
0:20:13–0:20:16
Aber wenn sie dann vielleicht die Schwiegermutter schreibt, ja,
0:20:16–0:20:22
und du bist nächsten Mittwoch eingeladen und es gibt wieder irgendwie Spaghetti
0:20:22–0:20:24
Garbenhara, ja, das willst du vielleicht nicht.
0:20:24–0:20:28
Aber so ein Read-only, aber wirklich voll Zugriff nehmen, wenn du halt mal nicht schaust.
0:20:28–0:20:33
Oder wenn sie kaufen würde, sagen wir jetzt, die Schwiegermutter kommt alle
0:20:33–0:20:36
Woche mal auf Besuch und das heisst,
0:20:36–0:20:40
wir haben gesagt, ihre Lebenserwartung ist 20 Jahre alt, sie kriegt gerade diese
0:20:40–0:20:46
Spaghetti und vor allem auch den Schinken zu einem sehr günstigen Preis und
0:20:46–0:20:48
dann kaufen wir doch für die nächsten 20 Jahre mal Schinken.
0:20:48–0:20:55
So etwas könnte ich dann machen, wenn wir ihn finden würden. Das vielleicht nicht.
0:20:55–0:21:02
Also dort brauche ich diese Kontrolle. Aber selber auf meinem Computer würde ich ihr auch.
0:21:02–0:21:06
Ich würde auch ihr noch gerne beim Arbeiten zuschauen. Du auch, Kevin.
0:21:07–0:21:10
Einfach mal schauen, was sie macht. Ich glaube, das wäre halt das,
0:21:11–0:21:14
was so, so habe ich es verstanden, spannend an OpenCloud, dass man fragen kann,
0:21:14–0:21:15
was hast du jetzt genau gemacht?
0:21:16–0:21:19
Und dass sie dir dann sagt, ja, weisst du, ganz easy, ich habe nur das Mail
0:21:19–0:21:22
und habe das und habe dann die Software installiert und bin dann gekommen und
0:21:22–0:21:23
habe das gemacht, um dir das zu liefern.
0:21:24–0:21:28
Ich glaube, das fände ich spannend, um so ein bisschen zu verstehen. Was macht das denn?
0:21:29–0:21:32
Ja, und umgekehrt. Ich glaube, einfach, wenn die mir zuschauen würde,
0:21:32–0:21:37
würde sie sehen, so und so viele Sachen, wo ich ständig, routinemässig mich wiederhole.
0:21:37–0:21:43
Also zum Beispiel, was weiss ich, was mache ich? Ich mache manchmal ein Backup von meinem Blog und so.
0:21:43–0:21:48
Oder wenn ich etwas blogue, ich schicke Bilder in diesen Ordnern und dort habe
0:21:48–0:21:53
ich meine anderen Daten und mein Recherchenmaterial steckt im dritten Ordner.
0:21:54–0:21:57
Also ich glaube, wenn mir dort eine KI zuschauen würde, würde ich recht schnell
0:21:57–0:21:59
kapieren, was ich eigentlich mache.
0:22:00–0:22:02
Und könnte dann sagen, hey, ich habe begreift, was du machst.
0:22:02–0:22:06
Jetzt mache ich das für dich. Und du machst in dieser Zeit etwas anderes.
0:22:07–0:22:11
Oder gehst du aufs Sofa ein bisschen Füße hochlagern, das wäre ja auch noch schön.
0:22:11–0:22:17
Aber dort kommt dann eben wieder das Ding, wo ich denke, ich komme ja ein bisschen aus der IT.
0:22:18–0:22:18
Genau.
0:22:18–0:22:24
Und manchmal ist es einfach so, hey, ich mache das, Vertrauensbasis, ist eben nicht so geil.
0:22:26–0:22:29
Ich habe das jenemal erlebt, dass mir so Backup-Software sagen,
0:22:29–0:22:32
ich habe das jeden Tag gemacht, hey, Vertrauensbasis.
0:22:32–0:22:35
Ich habe dir jeden Tag ein Mail geschickt, dass ich es gemacht habe.
0:22:35–0:22:39
Und nachher gehst du schauen, das letzte Mal gemacht haben sie vor sieben Monaten.
0:22:40–0:22:45
Und bei der KI habe ich manchmal auch das Gefühl, sie würde mir dann schon die Tasks abnehmen.
0:22:45–0:22:49
Und sie würde mir auch immer sagen, habe ich gemacht, habe ich mich darum gekümmert, alles in Ordnung.
0:22:49–0:22:51
Und wenn du dann irgendwann sagst, jetzt hätte ich es gegeben,
0:22:51–0:22:57
und sagst, oh, ich habe dann nur so ein Textpfeil gespeichert, ist das schlimm.
0:22:57–0:22:58
Ja genau, genau.
0:22:59–0:23:06
Oder eben so das, du hast nicht mehr so viel Platz auf dieser Festplatte.
0:23:06–0:23:09
Ich will dich jetzt nicht belästigen mit diesem Problem, also lösch ich doch
0:23:09–0:23:13
hier einfach das Bilderarchiv von deinen Kindern. Die haben vor zehn Jahren,
0:23:13–0:23:14
Die brauchst du nicht mehr.
0:23:14–0:23:20
Genau, die sind alt. Das würde ich absolut schon sehen, das Problem.
0:23:22–0:23:25
Digi Chris, noch ein letzter Kommentar dazu. zu.
0:23:25–0:23:30
Ich zwinge dich dann nachher noch ein bisschen dazu, über das Social Media Ding zu reden.
0:23:30–0:23:34
Ich weiss, du hättest dann noch... Du darfst dann dafür das Schlussthema wählen.
0:23:34–0:23:36
Okay, ist das ein Deal? Machen wir so.
0:23:36–0:23:39
Ja, können wir machen. Also wirklich einfach aufpassen. Also klar,
0:23:40–0:23:45
es kann, die keine Sachen können euch helfen, aber eben immer noch schauen.
0:23:45–0:23:49
Auch wir drei, die es wahrscheinlich noch zu weiteren Zeilen gehen, lesen.
0:23:50–0:23:57
Leset doch, was euch jetzt... Auch wenn es Chat-GPT ist, lesen doch die Ziele.
0:23:58–0:24:03
Und wenn vielleicht vor dem AC-Doppelpunkt steht, vielleicht eher nicht ausführen. Könnte blöd sein.
0:24:03–0:24:08
Wenn es gerade auf der produktiven SAP-Instand sind, obwohl die alle auf Linux
0:24:08–0:24:09
sind, aber ja, you know what I mean.
0:24:10–0:24:14
Also ich glaube, wir können, eben, das ist die Sicherheitschefin von Meta,
0:24:14–0:24:18
die fast ihre Mails verloren hat, aber ich glaube, wir werden noch ganz viele
0:24:18–0:24:22
so Geschichten hören, bis dann das einigermassen sicher funktioniert.
0:24:23–0:24:29
Also, Nächstes Thema, es gibt jetzt einen Prozess in Los Angeles.
0:24:29–0:24:35
Dort hat eine Person die sozialen Medien verklagt.
0:24:35–0:24:40
Sie hat wirklich einen Rundumschlag gemacht gegen TikTok, gegen Snapchat.
0:24:41–0:24:44
Und die meisten haben dann gefunden, okay, wir lassen uns auf einen Deal ein.
0:24:44–0:24:48
Aber Meta hat gefunden, wir gehen vor Gericht mit dieser Person.
0:24:49–0:24:56
Und die sagt, wir Userinnen und User werden von diesen Social Media Plattformen
0:24:56–0:24:58
mit Absicht süchtig gemacht.
0:24:58–0:25:02
Zum Beispiel mit dem erntlosen Scrollen, das heisst, wenn du auf Insta bist,
0:25:02–0:25:07
das kommt nie als Ende von diesem Feed, sondern es kommt immer etwas Neues.
0:25:08–0:25:12
Und es macht auch etwas mit uns.
0:25:12–0:25:17
Es gibt uns ein falsches Körpergefühl, weil alle sehen das so gut aus,
0:25:17–0:25:21
Alle brauchen natürlich Filter, alle brauchen nur ihre besten Fotos.
0:25:21–0:25:23
Alle bescheissen heutzutage mit KI.
0:25:24–0:25:29
Aber das ändert ja nichts daran, dass vielleicht Teenager, Kinder,
0:25:29–0:25:34
junge Menschen dadurch ein Problem bekommen, Gefahr von Depressionen,
0:25:34–0:25:38
Angstzuständen und zufriedenheit vielleicht im wenigsten schlimmen Fall.
0:25:38–0:25:42
Das ist ja eigentlich, über das reden wir schon länger. Und jetzt aber gibt
0:25:42–0:25:47
es so eine Klage und das ist eigentlich noch recht spannend,
0:25:47–0:25:49
empfinde ich, Digi Chris, hast du das mitverfolgt?
0:25:49–0:25:54
Weil man vergleicht das so mit dieser Tabakindustrie, die haben auch lange Zeit
0:25:54–0:25:57
behauptet, nein, rauchen, macht nichts.
0:25:57–0:26:01
Die, die behaupten, es sei ungesund, die sind nur Spielverderber und so.
0:26:01–0:26:06
Und das könnte so ein Tabakmoment sein von den sozialen Medien. Gesäst du das auch so?
0:26:07–0:26:11
Könnte so sein. Ich meine, ich merke es selber, du schaust halt mal auf Instagram,
0:26:12–0:26:16
du hast halt jetzt bei mir, ich habe vielleicht ein bisschen Schiffsvideo als
0:26:16–0:26:22
du hast und so und ja dann schaust du noch mal dort und dann siehst noch mal die und so.
0:26:22–0:26:26
Ja es hat sicher ein Suchtpotenzial.
0:26:26–0:26:31
Jetzt ist die Frage natürlich, willst du Instagram scrollen mit Tabak vergleichen,
0:26:31–0:26:36
weil Tabak hat offenbar, also nein ich rauche nicht, aber hat,
0:26:36–0:26:39
oder nein man kann sagen, Tabak hat,
0:26:40–0:26:45
nachweislich schlechte Folgen, also ja, ist nicht so gut, aber ja,
0:26:45–0:26:50
ich glaube schon, ich merke selber, ja, Logo, es hat ein Suchtpotenzial und
0:26:50–0:26:52
ich meine, ich bin jetzt auch, ich bin nicht mehr nachgezählt,
0:26:52–0:26:53
ich bin ein bisschen älter.
0:26:54–0:27:00
Ja, ich finde auch, die Türen liegen natürlich hoch für so einen Prozess,
0:27:00–0:27:03
weil man kann nicht einfach sagen, ich habe das Gefühl und so,
0:27:03–0:27:06
man muss da mit härteren Fakten kommen.
0:27:07–0:27:10
Aber ich glaube, wenn man sich selber beobachtet, Kevin, du hast gesagt,
0:27:11–0:27:14
ausser Insta bist du nicht mehr so unterwegs auf den sozialen Medien,
0:27:14–0:27:17
aber es ist schon schwierig, die Pfote davon zu lassen, oder?
0:27:18–0:27:22
Ja, aber das weiss man, dass es dieser Mechanismus ist. Man muss wirklich die
0:27:22–0:27:26
gleichen Schritte machen wie bei einem Entzug.
0:27:26–0:27:28
Ich muss wirklich weg von dem.
0:27:28–0:27:34
Und ich glaube, ich habe meinen Weg gefunden, dass ich gesagt habe,
0:27:35–0:27:39
ich habe Social Media, aber auf dem Tablet.
0:27:39–0:27:39
Ja.
0:27:39–0:27:43
Nicht mehr auf dem Handy und nicht mehr auf dem PC. Das heisst,
0:27:43–0:27:47
jedes Mal, wenn ich den Impuls hatte, ich wollte schnell auf Facebook oder Instagram
0:27:47–0:27:50
oder TikTok, hätte ich mein Tablet in die Hand nehmen müssen.
0:27:51–0:27:53
Und dadurch ist es halt immer weniger geworden.
0:27:54–0:27:58
Und das war mein Weg, um einfach abzugewöhnen. Ich kenne aber viele,
0:27:58–0:28:03
die, wenn du es auf dem Handy hast, dann gehst du halt immer wieder rein.
0:28:05–0:28:10
Finde ich einen sehr guten Tipp. Ich bin auch kurz davor, die Apps alle vom
0:28:10–0:28:11
Handy zu rühren. Dich, Chris.
0:28:12–0:28:15
Das ist ein guter Punkt, Kevin. Und wahrscheinlich kannst du auf dem Tablet
0:28:15–0:28:20
einen 27-ständigen Speer gehen, dass du auch bis mal auf das Ding kannst.
0:28:21–0:28:24
Das habe ich dann nicht. Ich kann das Tablet in die Hand nehmen,
0:28:24–0:28:25
ich könnte starten. Es wäre easy.
0:28:26–0:28:30
Es reicht wirklich nur schon, ich muss das Tablet in die Hand nehmen.
0:28:30–0:28:34
Das ist aber ein sehr guter Punkt. Eben.
0:28:34–0:28:34
Ja.
0:28:36–0:28:43
Das Handy ist bei dir, das Tablet ist vielleicht nicht so gross,
0:28:43–0:28:45
aber du musst zum Tablet laufen.
0:28:46–0:28:52
Und es ist vielleicht auch so, du musst zum Kühlschrank laufen, um ein Ding rausnehmen.
0:28:53–0:28:58
Und das ist aber wirklich ein super Punkt und das wäre auch etwas für eine eigene Sendung.
0:28:58–0:29:05
Das Problem ist ja auch noch, dass es in den USA so eine gesetzliche Regelung
0:29:05–0:29:08
heisst, die Section 230 heisst,
0:29:08–0:29:11
dass man die sozialen Medien eigentlich nicht verklagen kann,
0:29:11–0:29:13
weil die haben vor vielen Jahren mal gesagt,
0:29:14–0:29:20
wir sind nur die Vermittler von diesen Inhalten, wir tun die nicht selber herstellen,
0:29:20–0:29:25
also tragen wir keine Verantwortung dafür, sondern die liegen bei den Nutzerinnen und Nutzer.
0:29:25–0:29:31
Und eben, sonst wären wahrscheinlich, kann man sagen, in den Anfangszeiten die
0:29:31–0:29:32
YouTube und Facebook und so gar
0:29:32–0:29:38
nie entstanden, wenn da ein Haftungsrisiko bestanden wäre, ursprünglich.
0:29:38–0:29:41
Aber Kevin, das ist heute doch nicht mehr zeitgemäss, oder?
0:29:41–0:29:48
Heute greifen diese Plattformen so in die Inhalte ein und mit ihren Algorithmen
0:29:48–0:29:51
sind sie so verantwortlich dafür, was wir sehen und was wir nicht sehen,
0:29:51–0:29:56
dass wir das eigentlich nicht mehr, die müssen Sie sind haften für den Führern, siehst du das auch so?
0:29:58–0:30:05
Sie müssten, aber da sind wir ja weit weg von dem, was müsste sie und was ist.
0:30:06–0:30:12
Also, ich glaube, das Ding ist halt wieder eine zu starke Lobby,
0:30:13–0:30:15
wo man das, man verkackt das wieder.
0:30:16–0:30:20
Es wird, also, ich weiss nicht, ich bin gespannt, wie es in Australien rauskommt.
0:30:20–0:30:23
Dass die einfach gesagt haben, dann fertig geht, nicht. Australien ist halt eine Insel.
0:30:24–0:30:26
Die haben auch komische Tiere dort, wo es sonst nirgends gibt.
0:30:26–0:30:29
Die können wahrscheinlich Sachen machen, Dort gelten andere Regeln.
0:30:30–0:30:31
Das ist wahrscheinlich so.
0:30:31–0:30:36
Ich glaube, es wird mega schwierig, das zu regulieren.
0:30:38–0:30:43
Dort sind ganz viele intelligente Leute dabei, die mir dann,
0:30:43–0:30:48
wie kann ich belegen, dass das abhängig macht.
0:30:49–0:30:52
Was ist der Beweis für das? Das ist so schwierig.
0:30:52–0:30:53
Ja, gut.
0:30:54–0:31:00
Es ist ja nicht ein, wenn ich sage, du darfst nicht mehr scrollen, es ist ja nicht das.
0:31:00–0:31:05
Es ist ja nicht die Inhalte, es ist ja nicht die Farbe, es ist ja die Kombination
0:31:05–0:31:09
von diesen tausend Parametern. was es ausmacht.
0:31:09–0:31:13
Ja, ich bin ja leider kein Jurist, sonst würde ich das vielleicht verstehen,
0:31:13–0:31:16
aber ich habe das Gefühl, warum müsste ich eigentlich so hart beweisen,
0:31:16–0:31:18
dass das gefährlich ist.
0:31:19–0:31:24
Weil wenn ich irgendein Produkt in Umlauf bringe, irgendein technisches Gerät,
0:31:24–0:31:27
dann brauche ich so ein gutes Signal, das bescheinigt,
0:31:28–0:31:33
das gilt auch, wenn man nicht schwarz aus China importiert für irgendwelche
0:31:33–0:31:36
Geräte, dass man keinen Stromschlag bekommt.
0:31:38–0:31:43
Eigentlich muss man beweisen, dass die gefährlich sind und nicht umgekehrt sagen,
0:31:43–0:31:47
hey, beweisen doch eigentlich ihr mal, dass das alles okay ist.
0:31:48–0:31:54
Hat jemand eine Theorie? Ist jemand juristisch? Digi Chris, hast du doch nicht einmal Jus studiert?
0:31:54–0:32:01
Nein, Jus, ich hatte mal Rechtswissenschaft 1, 2, 3. Aber ja,
0:32:02–0:32:08
Ich glaube, es ist so, wie halt, du kannst ja nicht am Mikro verbieten,
0:32:08–0:32:11
den Popcorn nicht mehr zu verkaufen.
0:32:12–0:32:14
Ja, wenn er explodiert, schon.
0:32:14–0:32:20
Ja, aber du hast im Mikro den Schocki-Popcorn. Ich liebe den Schocki-Popcorn vom Mikro.
0:32:20–0:32:25
Und jedes Mal, wenn ich mir so eine hole, ist er tot sicher am Abend leer.
0:32:26–0:32:26
Ja.
0:32:26–0:32:31
Weil halt einfach gehst du wieder an. Und was Kevin gesagt hat,
0:32:32–0:32:34
du scrollst nochmal und ja, dann nimmst du nochmal aus Popcorn,
0:32:35–0:32:39
nochmal aus Popcorn, irgendwann ist es leer und dann merkst du eben wie...
0:32:39–0:32:42
Aber es ist ja immer noch ein Unterschied, wenn du selber in den Laden das kaufen
0:32:42–0:32:45
und sagst, ich weiss jetzt, auf was ich mich einlasse.
0:32:46–0:32:51
Weder wenn ein Produkt absichtlich so gestaltet ist, dich voll bei dieser Schwäche
0:32:51–0:32:54
zu verwischen und auszunehmen.
0:32:54–0:33:00
Jetzt haben wir leider für das allerletzte Thema nicht mehr so richtig Zeit,
0:33:00–0:33:02
ausser wir bringen es in 30 Sekunden ein.
0:33:03–0:33:08
Wir müssen dann aber pünktlich aufhören, weil mit dem Cosmic FM geht es dann
0:33:08–0:33:09
gerade weiter mit Muli da auf dem Sender.
0:33:10–0:33:14
Ich würde einfach sagen, wenn ihr wirklich gut investiert hättet,
0:33:14–0:33:17
dann hättet ihr nicht irgendwie UBS-Faktien gekauft, ihr hättet,
0:33:17–0:33:19
glaube ich, einfach RAM gekauft.
0:33:19–0:33:25
Da wäre ihr echt, ich hätte es nur für jemanden müssen, eine US-Bestik kaufen
0:33:25–0:33:28
und einfach lustig, 256 GB,
0:33:28–0:33:35
25, 32 GB, 26 GB, aber generell, also RAM, ja, hättet ihr irgendwie noch ein
0:33:35–0:33:38
bisschen RAM-Regal, äh, Riegel im Regal,
0:33:39–0:33:42
Riegel im Regal, dann, ja, müsst ihr vielleicht nie mehr arbeiten.
0:33:43–0:33:46
So ist es und, wenn wir da noch einen Tipp geben können, ich habe das in dem
0:33:46–0:33:50
Artikel gelesen, den du da dazu hast, Es lohnt sich nicht, sagen die.
0:33:51–0:33:53
Ich weiss allerdings nicht, wie zuverlässig die Aussage ist,
0:33:53–0:33:58
auf Besserung zu warten, sondern die Preise behaupten, die werden vom Speicher
0:33:58–0:34:01
nicht so schnell runterkommen. Ist das auch unsere Prognose?
0:34:03–0:34:05
Es wird so sein.
0:34:05–0:34:08
Es wird potenziell schlimmer. Also wenn ihr jetzt halt neue PC wollt,
0:34:08–0:34:11
dann jetzt kaufen, weil sonst es wird nicht besser.
0:34:12–0:34:17
Kevin, ist das nicht immer unser Tipp? Warten lohnt sich in den seltensten Fällen.
0:34:17–0:34:23
Ist das so? Ich bin eigentlich sehr eine geduldige Person. Und manchmal lohnt es sich.
0:34:23–0:34:28
Nerdfunk. Wenn ich nicht ein Nerdfunk zu wenig nerdig sei, reklamieren Sie auf
0:34:28–0:34:31
dem Nerdfunk-Ads statt Twitter.ca.
0:34:31–0:34:33
Nerdfuck

Was kann schiefgehen, wenn man sich den Posteingang von einer KI aufräumen lässt? Antwort: Alles. Ausgerechnet eine Sicherheitsforscherin bei Meta hatte die Idee, sich vom viel zitierten KI-Agenten Openclaw beim Aufräumen ihres Postfachs helfen zu lassen. Doch die künstliche Intelligenz ging nicht sehr behutsam an die Sache heran, sondern begann eine wilde Löschaktion. Um ihre Kommunikation zu retten, musste Summer Yue zu ihrem Mac Mini rennen und eingreifen, als «sei sie ein Bomben-Entschärfungskommando».

Hätte man dieses Risiko nicht vorausahnen können? Diese Frage diskutieren wir in der heutigen Ausgabe von Patch Tuesday. Ausserdem besprechen wir den möglicherweise wegweisenden Prozess gegen Social-Media-Unternehmen in Los Angeles, das mögliche Sterben der Marke XBox und Ransomware im Gesundheitswesen. „Wenn der Mac Mini kurz davorsteht, wegen der KI in die Luft zu fliegen“ weiterlesen

Der Unabhängigkeitskampf hat begonnen!

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:10–0:00:16
Les Fair mit Fuck and Run und ich bin mir nicht sicher, ob das als Motto für
0:00:16–0:00:19
heute Abend taugt. Ist das ein Alarm, der da hinten kommt?
0:00:20–0:00:24
Ja, das ist so geil. Es brennt.
0:00:24–0:00:25
Aber tatsächlich.
0:00:25–0:00:29
Studio brennt. Tatsächlich. Yeah, Studio brennt. Yeah.
0:00:35–0:00:39
Ich weiss nicht, ob man den Jingle noch spielen darf nach Gra Montana.
0:00:39–0:00:41
Da noch Digi Chris, was meinst du?
0:00:41–0:00:43
Wir sollten vielleicht mal einen einspielen lassen.
0:00:44–0:00:49
Also, wenn ihr euch, wie soll ich sagen, angefasst fühlt von diesem Jingle,
0:00:49–0:00:50
dann nehmen wir noch einen anderen.
0:00:52–0:00:57
Juhuuu! Gegen den kann man nichts einwenden, oder? Ist der politisch unkorrekt?
0:00:57–0:01:00
Nein, ich würde sagen, der ist völlig in Ordnung. Digi Chris,
0:01:00–0:01:01
wie geht's? Wie steht's?
0:01:03–0:01:09
So gut, eigentlich alles gut. Auch beruflich, persönlich beruflich persönlich,
0:01:09–0:01:14
Bist du befördert worden, gibt es Melonen fürs neue Jahr kann es krachen lassen.
0:01:14–0:01:21
Das darf ich jetzt da nicht sagen aber es geht gut und ich muss einfach sagen, wenn du
0:01:22–0:01:29
ich bin ja im SAP Bereich und einfach Leute einfach so, ich will das, ich mach,
0:01:30–0:01:35
mach, mach wir sind noch nicht bereit, als wenn Leute von Gesellschaften,
0:01:35–0:01:40
die auf SAP kommen mit so enthusiastisch sind. Ich will das.
0:01:40–0:01:47
Das finde ich wirklich absolut schön und ich habe dir da schon Scheed ausgefüllt.
0:01:47–0:01:52
Aber ist das Höflichkeit oder ist es einfach Ungeduld?
0:01:53–0:02:00
Also ich glaube die Person macht wirklich ihren Job zu 150%.
0:02:00–0:02:01
Okay.
0:02:02–0:02:06
Also positiv, ich finde es wunderschön.
0:02:06–0:02:06
Ja.
0:02:07–0:02:11
Vielleicht noch etwas, wenn man nicht... Doch, es hat mit SAP zu tun.
0:02:11–0:02:17
Ich bin, ja, das ist auch 15 Jahre her, als ich den Arbeitgeber gewechselt habe,
0:02:18–0:02:19
mit Leuten mal ins Wallis nach.
0:02:20–0:02:23
Vom alten Arbeitgeber, ja, gehen.
0:02:24–0:02:32
Nein, nicht mal Skifahren, einfach, wir sind ins Wallis. und es ist ja leider heute wie sagen wir
0:02:35–0:02:42
ein Bahnhof verschüttet worden und hey warte mal ich war in dem Bahnhof also
0:02:42–0:02:48
klar es ist 15 Jahre her aber der ist halt einfach der ist so markant gewesen der ist erkenntlich so
0:02:50–0:02:54
es sind 15 Jahre her aber trotzdem aber
0:02:54–0:02:58
Du müssen das Wallis nicht sowieso abschreiben mit der Klimaerwärmung.
0:02:58–0:03:00
Ist das dann nicht irgendwann mal vorbei?
0:03:00–0:03:04
Ich sage jetzt lieber nichts über das Wallis. Ich sage lieber nichts, sonst gibt es Böse.
0:03:04–0:03:09
Ich habe schon auf Twitter genug Kommentare über den Kanton geschrieben. Jetzt reicht es.
0:03:09–0:03:14
Ja, ich habe gelesen, dass du auf Twitter von ganz harmlosen Leuten blockiert
0:03:14–0:03:19
wirst, weil du manchmal wieder dein Mund nicht unter Kontrolle also die Person.
0:03:19–0:03:21
Also der Politologe
0:03:21–0:03:25
Du meinst den Marko Kovic, der auch schon in dieser Sendung war, muss man sagen.
0:03:25–0:03:29
Also ich habe ihn angemeldet, er hat mich geblockt, er wüsste es auch nicht.
0:03:29–0:03:31
Also nein, wirklich, wie ich jetzt denke, also...
0:03:32–0:03:41
Ich habe ihn jetzt noch nie angepisst und er hat gesagt, ich kann mir vorstellen,
0:03:41–0:03:49
dass es Leute gibt, die ihn wahrscheinlich ziemlich deftigen Dingen schlimmer
0:03:49–0:03:53
als ich je mache und vielleicht hat er halt mal überreagiert.
0:03:53–0:03:57
Aber du, er hat ja eine Kontaktadresse, ich habe ihn gefragt.
0:03:57–0:03:59
Ah, du hast dann wirklich so Versöhnlichkeiten?
0:04:00–0:04:03
Also ich habe jetzt wirklich gefragt also ich weiss ja
0:04:04–0:04:08
ich schreibe manchmal kontrovers aber ich habe jetzt einfach nichts zu dir geschrieben,
0:04:09–0:04:14
was irgendwie beleidigend sein habe ich irgendwie was gemacht,
0:04:15–0:04:18
ich meine kannst du sagen, du bist halt eben, du gehst auf Kreuzfahrt,
0:04:18–0:04:21
Du bist jetzt, ah gut, nein, das
0:04:21–0:04:24
darf man jetzt nicht mehr sagen da hat es Reklamationen gegeben aber nein.
0:04:24–0:04:29
Also we are fine again, also Alles gut mit ihm.
0:04:29–0:04:33
Es gibt natürlich Apps, Linkblocker, eine Browser-Erweiterung,
0:04:33–0:04:37
wo man mehrere Leute aufs Mal blocken kann.
0:04:37–0:04:41
Auch gewisse, die in so einem Kontext auftaucht sind.
0:04:41–0:04:45
Das wäre durchaus möglich, dass Leute, wenn er vielleicht so etwas braucht,
0:04:45–0:04:49
dann halt du als Kollateralschaden hängen bleibst.
0:04:49–0:04:55
Aber ich sehe schon, dass bei gewissen Leuten das trifft, wenn man blockiert
0:04:55–0:04:59
wird. Ich habe den einen NZZ-Gerichtsreporter, ich weiss nicht mehr,
0:04:59–0:05:01
wenn er heisst, der hat mich mal blockiert.
0:05:01–0:05:04
Und zwar, eigentlich war es ein bisschen ein Missverständnis,
0:05:04–0:05:07
weil das noch zu der Zeit war, wo man nicht konnte,
0:05:09–0:05:13
Tweets retweeten und dann habe ich seinen Tweet zusammengefasst,
0:05:13–0:05:15
oder hast du ihn retweeten können, ich weiss nicht mehr genau.
0:05:16–0:05:21
Ich glaube, du hast ihn retweeten, aber er ist dann nicht unten angehängt worden,
0:05:21–0:05:24
sondern er ist einfach RT und dann ist der Text drin gestanden.
0:05:25–0:05:28
Dann habe ich aber noch selber etwas dazu geschrieben und dann habe ich es so
0:05:28–0:05:29
gekürzt, dass es ein bisschen,
0:05:30–0:05:32
missverständlich wurde und dann ist es so beleidigt gewesen,
0:05:33–0:05:35
statt dass er stolz gewesen wäre, dass ich ihn retweeten hätte,
0:05:36–0:05:40
hat er mich blockiert und bis heute hat er das nicht, aber so geht es.
0:05:40–0:05:44
Der RT, ja ja, der RT haben wir auch noch gehabt, ganz ganz früh,
0:05:44–0:05:44
da hast du ja geschrieben,
0:05:45–0:05:46
RT über Mr.
0:05:46–0:05:47
Clico, blablabla.
0:05:48–0:05:51
Da hast du auch DM schreiben und dann hast du direkt, das sind noch die Zeit,
0:05:52–0:05:55
da ist Twitter noch, da ist die Welt noch in Ordnung gewesen.
0:05:56–0:05:59
Irgendjemand, ich glaube auch noch gesagt, ja eben, also klar,
0:06:00–0:06:06
wir folgen uns, wir können DM schreiben, aber ja, dass du du kannst ja random
0:06:06–0:06:08
persons nicht mehr DM schreiben.
0:06:08–0:06:09
Nein.
0:06:09–0:06:12
Ausser du bist natürlich verified.
0:06:12–0:06:16
Ja, du zahlst. Ja, genau. Gut, also das ist...
0:06:16–0:06:22
Also übrigens, ich hätte ein super Angebot, ich könnte dir Bitcoins geben für
0:06:22–0:06:29
so und so, also allhöher Bitcoins. Nein, also, genau, was ich meine.
0:06:29–0:06:31
Du bist Mona Fetsch und verkaufen.
0:06:32–0:06:33
Ich bin Mona Fetsch.
0:06:34–0:06:39
Bitcoins. Genau, die wollen wir immer Bitcoins und Alain Berset früher,
0:06:39–0:06:41
da wollte man auch immer Bitcoins verkaufen.
0:06:41–0:06:46
Aber Alain Berset, der hasst doch alle. Der ist doch der mit der Stumpe und
0:06:46–0:06:48
dem Bier auf der 3-Parade.
0:06:48–0:06:51
Und mit dem Helikopter oder mit dem Privatflugzeug.
0:06:51–0:06:55
Wo ich auf die falsche Frequenz gelandet bin.
0:06:55–0:07:00
Ja, er ist dann mal im französischen Luftraum reingetragen und er wäre fast abgeschossen worden.
0:07:01–0:07:04
Und er wollte seine Geliebte besuchen. Aber über das spricht man ja eigentlich
0:07:04–0:07:06
nicht in der Schweiz, weil wir sind,
0:07:09–0:07:11
Mit den meisten Bundesraten gehen wir nicht um.
0:07:13–0:07:15
Dem einen, der dann mal abgewählt wurde.
0:07:16–0:07:19
Wer war das? Ein verdammter Geheimplan.
0:07:20–0:07:21
Bevor es,
0:07:23–0:07:27
politisch ausartet, wir haben zwar keine, wir dürfen glaube ich wirklich auch
0:07:27–0:07:33
mal eine richtig politische Sendung machen, aber in 30 Sekunden fängt dann unsere
0:07:33–0:07:37
Hauptsendung an und dann haben wir auch eine Art ein Thema, das ein bisschen politisch ist.
0:07:39–0:07:43
Und wir verraten jetzt aber noch nicht, was es ist. Und ich würde sagen,
0:07:44–0:07:50
soll ich jetzt noch 15 Sekunden überbrücken durch nicht sagendes Klabern?
0:07:51–0:07:54
Ich könnte jetzt so sagen, eigentlich würde ich sagen, hey,
0:07:55–0:08:01
ich bin zu faul, man könnte die Sendung abbrechen, weil, ja,
0:08:01–0:08:07
und, let's go, und eben das Zeug, was du, was wir da werden sagen,
0:08:09–0:08:17
da bin ich zu faul, das zu machen, Aber du weisst jetzt, auf was ich hinaus will.
0:08:17–0:08:20
Genau, und jetzt haben wir 15 Sekunden zu lang gemacht.
0:08:38–0:08:43
In Hamburg hat kurz vor dem neuen Jahr, nämlich am 28.12.2025,
0:08:44–0:08:48
ein Kongress vom Chaos Computer Club stattgefunden.
0:08:48–0:08:53
Der hat einen unaussprechlichen Namen, 39C3 hat der Kongress geheissen.
0:08:53–0:08:57
Dort ist einer aufgetreten, den man vielleicht kennt, vielleicht auch nicht.
0:08:57–0:09:01
Ich weiss nicht, ob du ihn noch kennst. Marc-Uwe Kling, der hat dort,
0:09:01–0:09:09
wie soll ich sagen, einen Vortrag gehalten, einen Vortrag und wir können ja
0:09:09–0:09:12
mal ein bisschen drehören, was er eigentlich so gesagt hat.
0:09:12–0:09:15
Weisst du, was das Problem am Internet ist?
0:09:16–0:09:18
Zu viele Links führen nach rechts.
0:09:20–0:09:24
Das Problem am Internet. Er hat aber nicht nur über das hergezogen.
0:09:24–0:09:29
Er hat dann zum Beispiel auch gesagt, was die Konzerne eigentlich mit uns machen
0:09:29–0:09:33
und warum das Internet sonst noch ein Problem ist.
0:09:33–0:09:37
Ich glaube, ich bin süchtig, sage ich. Alle sind süchtig. Alle wurden mit voller
0:09:37–0:09:39
Absicht süchtig gemacht. Das ist ein anderes Problem.
0:09:39–0:09:41
Jedenfalls bin ich Fan des Rechts auf Links.
0:09:42–0:09:46
Genau, man muss das noch erklären. Marc-Uwe Kling, ihr kennt den vielleicht
0:09:46–0:09:48
am ehesten, wenn ihr Kind habt.
0:09:49–0:09:52
Es gibt ein lustiges Kinderbuch, das «Neinhorn» heisst.
0:09:52–0:09:55
Und dort ist es ein Einhorn, der immer «Nein» sagt.
0:09:55–0:10:03
Und darum verdirbt es allen die Laune und die kuschelige Stimmung in dem Meerland.
0:10:03–0:10:07
Er hat aber auch die Kängurukroniken geschrieben.
0:10:07–0:10:13
Die hatte ich jetzt selber nicht so ganz auf dem Schirm. Aber wenn er mit dieser
0:10:13–0:10:15
hohen Stimme spricht, dann ist das das Känguru.
0:10:15–0:10:20
Er führt einen Dialog mit sich selber und einem Känguru auf und sie diskutieren,
0:10:21–0:10:22
was das Problem am Internet ist.
0:10:22–0:10:26
Und er hat da durchaus auch eine Ahnung davon, weil er hat selber Bücher geschrieben,
0:10:27–0:10:33
zwei, die sich eigentlich mit dem Thema beschäftigen, mit den grossen Tech-Konzernen
0:10:33–0:10:37
und was passiert, wenn die zu viel Macht bekommen.
0:10:37–0:10:48
Quality Land kann ich sehr empfehlen. Das ist eine Welt, wo die Unternehmensberater
0:10:48–0:10:50
die Macht übernommen haben.
0:10:50–0:10:55
Und alles funktioniert nach Kriterien, in denen man sich gegenseitig bewertet
0:10:55–0:11:02
wird, wie das der Fall ist, wenn man diese sozial-mediale Massstäbe anwendet.
0:11:02–0:11:04
Digi-Chris, ist er dir ein Begriff?
0:11:04–0:11:07
Hast du von diesem Mann schon gehört? Hast du etwas von ihm gelesen? von ihm vielleicht?
0:11:08–0:11:11
Ich habe einen Teil vom...
0:11:12–0:11:17
YouTube-Video gesehen und eben gerade was du sagst, gegenseitig bewerten,
0:11:18–0:11:22
da kommt mir ein Schweizer Konzern in den Sinn und ja, der Migros.
0:11:23–0:11:27
Also irgendwo ist das, glaube ich, doch auch eben, die haben ja McKinsey als
0:11:27–0:11:31
Berater gehabt und dann haben sie das wegschmissen und das haben sie wegschmissen,
0:11:31–0:11:32
so würde ich jetzt einfach so sagen,
0:11:33–0:11:39
auf dem ersten Ding, ja, kommt das doch irgendwie ein bisschen wieder rein.
0:11:39–0:11:44
Also, er hat an diesem Kongress, in seinem Vortrag über die Tech-Konzern herzoggen.
0:11:45–0:11:50
Er hat eben gesagt, wir sind mit Absicht süchtig gemacht worden und er hat aber
0:11:50–0:11:51
auch gesagt, wir sind wie die Frösche.
0:11:52–0:11:56
Wir sind Frösche, denen ein Amphibien Wellnessbereich versprochen worden ist,
0:11:56–0:12:01
aber in Wahrheit haben Mark Zuckerberg und seine Polygarchen-Kumpel uns alle
0:12:01–0:12:05
in diesen riesigen Topf geworfen und das Wasser so langsam erhitzt,
0:12:05–0:12:09
dass wir lange Zeit nicht gemerkt haben, dass da nicht nur ein Haar in der Suppe
0:12:09–0:12:11
ist, sondern dass wir die Suppe sind.
0:12:11–0:12:16
Finde ich recht gut beschreiben. Ich glaube, wenn man so auch über die Zeit
0:12:16–0:12:22
schaut, wie das Facebook so verändert worden ist, dann sieht man tatsächlich,
0:12:22–0:12:25
dass es am Anfang eigentlich okay war.
0:12:26–0:12:30
Wir hatten alle Freude gehabt, uns dort mit unseren Kumpels und Kumpelinnen
0:12:30–0:12:34
und Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitskolleginnen zu unterhalten und dann
0:12:34–0:12:36
ist es immer schlimmer geworden.
0:12:36–0:12:41
Aber eben tatsächlich, graduell ist die Hitze immer weiter erhöht worden.
0:12:41–0:12:44
Und Sex war gar nicht so.
0:12:45–0:12:48
Er sagt dann auch noch, Frösche würden das eigentlich schon merken.
0:12:48–0:12:51
Sie sind auf eine Art noch ein bisschen gescheiter,
0:12:53–0:12:58
weder wir Menschen, könnte man so sagen. Er hat sich dann auch über KI unterhalten
0:12:58–0:13:03
und hat dann Folgendes gesagt zu Künstler, Politiker und Chatbots.
0:13:03–0:13:07
Jedenfalls spucken Large Language Models eben leider nicht nur Unwahrheiten
0:13:07–0:13:09
aus, sondern wahrscheinlich klingende Unwahrheiten.
0:13:09–0:13:12
Alan Moore hat geschrieben, Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen,
0:13:13–0:13:14
Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen.
0:13:15–0:13:19
Ich möchte einen dritten Satz hinzufügen. Ein Chatbot lügt, weil er keinen Plan hat, was er sagt.
0:13:20–0:13:23
Er ist nur ein Papagei in einem Käfig aus Wahrscheinlichkeiten.
0:13:23–0:13:26
Er wirkt aber auf die Nutzenden wie ein Universalexperte.
0:13:26–0:13:30
Manchmal stimmt halbwegs, was er verzapft, aber in vielen anderen Fällen ist
0:13:30–0:13:32
er nur eine Kompetenz-Simulation.
0:13:33–0:13:38
Genau. Und dann nach dem Rundumschlag ist er dann eigentlich zu dem Thema gekommen,
0:13:38–0:13:44
wo es an diesem Kongress auch darum ging und wo wir lustigerweise ja auch im
0:13:44–0:13:50
letzten Jahr schon noch ein bisschen vor dem Chaos-Computer-Club-Treffen darüber
0:13:50–0:13:53
diskutiert haben. Er hat dann nämlich das gesagt.
0:13:53–0:13:57
Je mehr US-Tech benutzt wird, desto erpressbarer wird die Welt, sage ich. Genau.
0:13:57–0:14:01
Mal ganz abgesehen davon, dass, wie ich bei anderer Gelegenheit schon erwähnt
0:14:01–0:14:06
habe, Big Tech durch sein digitales Quasimonopol bei Werbung und Verkaufsinteraktionen
0:14:06–0:14:10
massiv Geld aus der Realwirtschaft absaugt und noch nicht mal ernsthaft Steuern dafür zahlt.
0:14:10–0:14:14
Aber, frage ich, jetzt kommt doch hoffentlich ein Aber.
0:14:14–0:14:20
Das Känguru springt auf den Wohnzimmertisch, ballt die Faust und ruft in feinstem
0:14:20–0:14:25
Roland-Emmerich-Pathos, Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen.
0:14:25–0:14:28
Wir werden nicht ohne zu kämpfen vergehen.
0:14:28–0:14:33
Heute feiern wir gemeinsam unseren digitalen Independence Day.
0:14:34–0:14:42
Der Digitale Independence Day, der sogenannte DID, oder auf Deutsch der Digitale
0:14:42–0:14:45
Unabhängigkeitstag, der DUT.
0:14:45–0:14:47
Das ist die Abkürzung davon.
0:14:47–0:14:50
Digi-Chris Day wurde ausgerufen oder ausgerufen.
0:14:51–0:14:56
Stimmen wir damit ein? Ist das eine gute Idee? Die digitalen Unabhängigkeitstage,
0:14:56–0:14:59
wir haben eben, wie gesagt, auch schon darüber gesprochen.
0:14:59–0:15:03
Es ging im letzten Jahr darum, dass man sich von den USA abkoppeln möchte.
0:15:04–0:15:06
Aber so richtig viel ist nicht passiert, oder?
0:15:07–0:15:12
Ja, und ich kann es bei mir gesehen. Ich bin einfach zu faul. Du bist zu faul.
0:15:12–0:15:14
Du hast es in der Pre-Show angedeutet.
0:15:16–0:15:23
Ja, also ich finde, was er sagt, stimmt zu 100%. Aber was willst du machen?
0:15:23–0:15:28
Und ich glaube, du hast ja im Dokument ein paar Dinge gemacht.
0:15:29–0:15:30
Aber es führt noch ein bisschen aus.
0:15:31–0:15:40
Aber ja, ich stimme ihm vollkommen zu. Aber es ist so, wie wenn du am Neujahrstag
0:15:40–0:15:43
sagst, ich gehe jetzt ins Fitnessstudio.
0:15:43–0:15:47
Du gehst zweimal ins Fitnessstudio und dann gehst du nie mehr.
0:15:48–0:15:52
Also ich würde von mir sagen, dass ich tatsächlich zwar nicht ins Fitnessstudio
0:15:52–0:15:57
gehe, aber ich habe mir vor einigen Jahren vorgenommen, regelmässig Sport zu
0:15:57–0:15:58
machen und ich mache das.
0:15:58–0:16:05
Ich bin vielleicht das leuchtende Beispiel, dass nicht alle Hoffnung verloren ist.
0:16:05–0:16:07
Also, aber wir hören Marco W. Kling nochmal.
0:16:08–0:16:12
Er erklärt uns jetzt nämlich, wie der digitale Unabhängigkeitstag,
0:16:12–0:16:15
der DUT, eigentlich würde funktionieren.
0:16:15–0:16:20
An jedem ersten Sonntag im Monat ist DIT der digitale Independence Day.
0:16:20–0:16:25
Oder auf Deutsch der digitale Unabhängigkeitstag, der DUT. Ist das so?
0:16:26–0:16:33
Noch ist das nicht so, gibt das Känguru zu, aber es könnte doch bald so sein. Und was passiert am Dit?
0:16:34–0:16:38
Am Dit nimmt man sich Zeit, diesen einen Wechsel durchzuführen,
0:16:38–0:16:40
von dem man schon sehr lange weiß, dass man ihn machen könnte.
0:16:41–0:16:43
Es mangelte nur am Moment, es auch zu tun.
0:16:44–0:16:48
Also zum Beispiel weg von X zu Mastodon, von WhatsApp zu Signal oder Threema,
0:16:48–0:16:53
von Google zu Ecosia oder DuckDuckGo, mal in die Mediathek gucken und dafür
0:16:53–0:16:56
Prime kündigen, von Amazon zur lokalen Buchhandlung.
0:16:56–0:16:59
Oder, wenn man nicht ohne großen Versandhändler klarkommt, dann halt so Otto,
0:17:00–0:17:02
Konrad oder einem beliebigen anderen altdeutschen Vornamen.
0:17:05–0:17:12
Ja, aber Digi Chris, so wie er schildert, klar, wir sind alle ein bisschen faul,
0:17:12–0:17:15
aber so richtig viel Arbeit macht es nicht, oder?
0:17:15–0:17:19
Also ich würde jetzt sagen, vielleicht ist es ein Beispiel, Mastodon,
0:17:20–0:17:23
also von X zu Mastodon, das wäre kein Problem.
0:17:23–0:17:27
Man könnte auch finden, okay, ich gebe die sozialen Medien gerade ganz auf,
0:17:27–0:17:32
das würde ja vielleicht eher sogar helfen. Aber WhatsApp zu Signal oder Threema
0:17:32–0:17:34
ist sicher nicht ganz einfach.
0:17:34–0:17:39
Aber Google zu Ecosia. Oder sagt man eigentlich Ecosia? Er hat,
0:17:39–0:17:40
glaube ich, Ecosia gesagt.
0:17:40–0:17:44
Ich würde Ecosia sagen, aber das ist ein anderes Thema.
0:17:44–0:17:47
Duck, duck, go. Also einfach eine alternative Suchmaschine nehmen.
0:17:48–0:17:52
Wir haben auch schon über kagi.com gesprochen. Da sind wir ja alle,
0:17:52–0:17:55
glaube ich, ein bisschen Fan davon. Das wäre jetzt machbar, oder?
0:17:56–0:18:01
Da musst du einfach deinen inneren Schweinehund überwinden und dann machst du es.
0:18:03–0:18:09
Aber eben, was man gehört hat, wegen der E-Mails, also jetzt mein Gmail überziehen,
0:18:11–0:18:14
schwierig und ich glaube, wie immer einen eigenen E-Mail-Server,
0:18:14–0:18:18
also wenn ich jetzt halt wirklich irgendwie Chris at
0:18:20–0:18:26
hoste, dann müsste ich wahrscheinlich an Kevin eben 5 Stunden Beratung zahlen,
0:18:26–0:18:30
dass man wirklich sagt, dass mein E-Mail-Server dicht ist,
0:18:30–0:18:35
weil ja klar, ich kann einen Docker-Container hochziehen mit einem E-Mail-Server,
0:18:35–0:18:38
das schaffe ich, aber dass er dann sicher ist, eben muss ich sagen, Kevin,
0:18:39–0:18:41
bist du mal so lieb, kommst du.
0:18:41–0:18:45
Ja, er hofft für 150 Stunden in der Stunde, hat er ja mal gesagt.
0:18:45–0:18:50
Also, das machen wir. Also, ja, klar.
0:18:50–0:18:56
Aber eben, Sandra, ja, was du gesagt hast, du gehst auf Google,
0:18:57–0:19:04
es ist so, und ich kenne Leute, Die haben ihren Browser und ich sage jedem,
0:19:04–0:19:10
nein, nein, nein, nein, nein, die gehen in den Browser-Suchzeilen ZKB.
0:19:11–0:19:14
Also ich nehme auch mal Google filtre die Böse-Links raus.
0:19:15–0:19:19
Sie gehen nicht in www.zkb.ch, sie gehen in ZKB.
0:19:19–0:19:23
Und dann googeln sie zuerst und klicken den ersten Treffer an.
0:19:23–0:19:26
Ja, so Leute gibt es auch in meiner Verwandtschaft.
0:19:26–0:19:34
Also ich versuche es nicht rauszuprügeln. Und eben, zuerst Brüggel ist ihnen
0:19:34–0:19:36
das mal raus und bis ich dann sage, eben,
0:19:37–0:19:42
geh zu DuckDuck, go, geh suchen, hey, also, bis dann, ich sage es auch mal,
0:19:42–0:19:48
drei Gerede, Thunberg, as watch, das ist immer so mein liebster Beispiel, also,
0:19:49–0:19:55
wenn selbst mir oder selbst ich als IT-Affine zu faul ist.
0:19:56–0:20:01
Aber dann müssen wir kapitulieren, heisst das. Wir sind verloren, alles ist, alles lasst.
0:20:01–0:20:05
Und wir können diese Sendung aufhören und traurige Musik spielen.
0:20:05–0:20:08
Ich sehe also, es ist was so.
0:20:08–0:20:12
Ich habe es dir immer früher gesagt, also ich glaube einfach,
0:20:13–0:20:17
wenn selbst ich zu faul bin, ist es uhurischwierig.
0:20:17–0:20:24
Aber du kannst dann wenigstens mal denken, dass du vielleicht deine Daten mindestens
0:20:24–0:20:31
nicht bei Dropbox hast, sondern nimm es wenigstens zu einem europäischen Anbieter. Also, genau.
0:20:32–0:20:36
Mit der Dropbox können wir anfangen. Ich habe jetzt übrigens Alice Lost gefunden. Da ist Alice Lost.
0:20:39–0:20:45
Also, alles verloren, Digi Chris. Alice Lost von Les Yeux Sans Visage.
0:20:46–0:20:49
Nein, das war ein Witz. Natürlich machen wir das selbst wieder.
0:20:49–0:20:53
Es ist natürlich nicht alles verloren, aber vielleicht können wir es nicht.
0:20:54–0:21:00
Wie ich sage jetzt, die Tage waren wunderbar, aber so idealistisch,
0:21:00–0:21:02
wie Sie sagen, werden wir es nicht schaffen.
0:21:02–0:21:06
Aber vielleicht wenigstens, ich sage jetzt zu einem EU-Provider,
0:21:06–0:21:09
das Zeug holen, ist schon mal etwas Erstes.
0:21:09–0:21:14
Das Problem, man sieht, gerade das Gmail ist ein gutes Beispiel,
0:21:14–0:21:17
warum es eigentlich wirklich nötig wäre,
0:21:17–0:21:25
E-Mail war ja als offener Standard gedacht, wo du nicht an einen Anbieter gekettet bist.
0:21:26–0:21:30
Natürlich, irgendwann hast du deine E-Mail-Adressen, aber sogar wenn die...
0:21:30–0:21:35
Ich habe Matthias at Clickomania.ch, mit dem kann ich irgendwo hingehen.
0:21:35–0:21:38
Ich könnte das, glaube ich, auch zu Google nehmen, wenn ich will,
0:21:38–0:21:39
aber will ich natürlich nicht.
0:21:39–0:21:45
Mit dem bin ich völlig mobil, ohne dass ich jemals meine E-Mail-Adressen ändern
0:21:45–0:21:47
müsste, die ändern, kann ich den Provider wechseln. Das habe ich auch schon
0:21:47–0:21:48
gemacht, abgesehen davon.
0:21:49–0:21:52
Und da haben wir uns einfach von dem Google einlullen lassen,
0:21:52–0:21:56
weil mit dem Gmail, eben früher hast du einfach deinen Provider gehabt,
0:21:57–0:22:00
der dir die Mails einfach vorgehalten hat, bis zu dem Moment,
0:22:00–0:22:01
wo du sie runtergeladen hast.
0:22:02–0:22:06
Und dann hast du sie aber auf deinen Computer runtergeladen und auf dein eigenes
0:22:06–0:22:08
Gerät. Und dann sind sie da gewesen.
0:22:08–0:22:13
Und dann hast du auch dein Archiv. Dann hast du auch von dem einen zum anderen
0:22:13–0:22:16
wechseln und hast immer noch deine alten Mails gehabt.
0:22:16–0:22:18
Und dann ist Google gekommen und hat gesagt, wäre das nicht toll,
0:22:18–0:22:21
wenn wir alles für dich hosten würden und du müsstest das nicht machen.
0:22:22–0:22:26
Und du hast Web-Mail und pipapo und kannst das auf verschiedenen Geräten benutzen.
0:22:26–0:22:28
Und dann haben wir uns einlullen lassen.
0:22:28–0:22:31
Und jetzt sind wir natürlich ein bisschen geschuld. Und jetzt, aber...
0:22:32–0:22:36
Was heisst denn das, dass wir jetzt... in dem... das sollten wir jetzt...
0:22:36–0:22:41
Und gerade Gmail finde ich jetzt... Also Gmail ist ja wirklich kein gutes Produkt, oder?
0:22:42–0:22:45
Also hast du schon mal jemals... Es ist jetzt ein bisschen besser geworden,
0:22:45–0:22:46
seit ich die Kai noch drin hatte.
0:22:47–0:22:50
Ich finde tatsächlich ab und zu eines von diesen Mails, die du suchst.
0:22:51–0:22:53
Aber früher hast du ja nie ein Mail gefunden in diesem Gmail.
0:22:53–0:22:57
Ich finde das grässlich. Also es ist wirklich ein schlechtes Produkt und da
0:22:57–0:23:01
müsstest du sagen, warum braucht das überhaupt noch etwas?
0:23:01–0:23:05
Und wenn ich schon gerade am Ranten bin, oder respektive sagen wir, wenn wir am,
0:23:05–0:23:13
Ein von diesen Rezepten möchte man verbreiten, wie man sich an diesem Dut unabhängiger machen kann.
0:23:13–0:23:19
Also der Google Chrome ist ja auch ein wirklich grässlich schlimmer Browser.
0:23:19–0:23:21
Warum nimmt man nicht Firefox?
0:23:23–0:23:30
Da machst du dich weniger abhängig und hast erst noch ein besseres NutzerInnen-Erlebnis.
0:23:30–0:23:35
Das verstehe ich nicht, warum überhaupt nur jemand auf dieser Welt der Chrome
0:23:35–0:23:37
braucht, oder dann noch eine von diesen,
0:23:39–0:23:43
Chrome-Varianten, wie zum Beispiel Microsoft Edge. Und jetzt sagst du mir,
0:23:43–0:23:44
warum, dass du das machst.
0:23:46–0:23:49
Eben, der innere Schweinehund, die Macht der Gewohnheit.
0:23:49–0:23:54
Also ich kann es mir, ich kann es so sagen, im Büro so, was halt büromässig
0:23:54–0:23:57
ist, bin ich im Edge, wo ich eingeloggt bin.
0:23:58–0:23:59
Tatsächlich Edge?
0:24:00–0:24:06
Der Edge ist bei uns ein Standardbrowser und ja, ich habe den Firefox auch, wenn ich, also ja,
0:24:07–0:24:11
und jetzt wirst du mich wahrscheinlich aufs Handy gerühren, Aber ich kann den
0:24:11–0:24:16
Firefox tatsächlich, wenn ich mal etwas testen will, wo ich garantiert nirgends
0:24:16–0:24:19
eingeloggt bin, ja, wir reagieren jetzt.
0:24:19–0:24:23
Und nochmal, du hast das Wort so viel gesagt, der innere Schweinehund,
0:24:23–0:24:24
du bist dich irgendwie gewöhnt.
0:24:25–0:24:26
Ja, gut.
0:24:26–0:24:29
Es gibt so viele alternative Browser.
0:24:29–0:24:38
Wenn du dich wahrscheinlich ein paar Minuten-Stunden mit Firefox befassen würdest,
0:24:38–0:24:43
würdest du ihn benutzen, aber der Chrome macht ja eigentlich,
0:24:44–0:24:45
was du willst.
0:24:46–0:24:50
Also hörst du mal, wenn du den Chrome aufmachst und dann machst du die Lesenzeichen-Liste
0:24:50–0:24:53
auf, dann erschlägt die dich einfach.
0:24:53–0:24:59
Das ist einfach, ich weiss es nicht, hat da jemals irgendeiner von Google überlegt,
0:24:59–0:25:03
wenn man den Browser nutzerfreundlich machen könnte? Also ich finde,
0:25:03–0:25:05
ich nutze ihn ja nicht einmal gern.
0:25:06–0:25:13
Bei uns ist der Chrome im Büro auch Pflicht und da können wir natürlich auch
0:25:13–0:25:17
ein bisschen auf ein Problem sprechen wir haben auch die ganze Google-Umgebung
0:25:17–0:25:20
und da kann ich jetzt nicht sagen, tut mir leid, ich,
0:25:21–0:25:25
verweigere mich der, weil dann sagen sie, okay, schön war, aber leider tränen
0:25:25–0:25:31
sich da unsere Wege weil ich glaube, wenn sie wählen ob Google Workspace oder Matthias Schüssler,
0:25:33–0:25:38
dann würde ich sagen, dann hätte der Konzern es sich einfacher machen. Aber ja...
0:25:39–0:25:46
Das sehe ich schon, aber privat kannst du ja auch ein Alternativprogramm leben.
0:25:47–0:25:52
Das tut dir vielleicht auch gut, wenn du nicht in einem System drin bist,
0:25:52–0:25:54
sondern immer noch über den Tellerrand ausschaust.
0:25:56–0:26:02
Ja, aber das Zeug ist halt auch, wenn du jetzt halt, und eben das ist der Login-Effekt,
0:26:02–0:26:07
du hast halt die Bookmarks und alles, hast du im Chrome mein Logo,
0:26:07–0:26:10
du könntest das zum Firefox rausziehen, aber eben,
0:26:11–0:26:17
es funktioniert und eben, das nehme ich vollkommen auf meine Kappe,
0:26:17–0:26:20
dass ich einfach zu faul bin, dass du mal sagst, jetzt, ja,
0:26:21–0:26:27
auf meinem PC jetzt baute ich nur noch Linux, da kommen wir vielleicht später noch dazu,
0:26:27–0:26:32
und, ja, mache ich, dann hast du halt einfach einen Tag, bist dran,
0:26:32–0:26:40
nimmst du das Zeug über, eben deine Office, ich habe keine Office Makros, aber
0:26:40–0:26:47
Ja, es ist bei mir und bewusstlich, es ist die verdammte Bequemlichkeit.
0:26:47–0:26:52
Ich glaube, wie soll ich sagen, ich nehme dich jetzt vielleicht an dieser Stelle
0:26:52–0:26:57
trotzdem, obwohl ich dich vorher auch kritisiert habe, ich nehme dich trotzdem in Schutz.
0:26:58–0:27:04
Es ist natürlich, je länger man dran ist und je mehr man sich zurecht findet,
0:27:04–0:27:07
desto schwieriger wird es sich umzugewöhnen.
0:27:07–0:27:11
Also ich hätte wirklich Mühe, sagen wir, wenn ich jetzt den grossen Schritt
0:27:11–0:27:18
wagen möchte und Windows hinter mir lassen würde, dann würde es mich jeden Tag anscheissen.
0:27:18–0:27:22
Weil ich einfach gewisse Sachen, die ich aus dem FF kann unter Windows,
0:27:23–0:27:29
müsste ich bei Linux googlen oder mir vom OpenAI helfen lassen.
0:27:29–0:27:32
Nein, das ist eben nicht gut. Eben genau, ist auch nicht so gut.
0:27:35–0:27:43
Das ist Teil des Problems. Einerseits macht es uns schwer, aber es zeigt natürlich
0:27:43–0:27:44
auch, warum es nötig wäre,
0:27:45–0:27:50
weil die Unternehmen alles dazu machen, uns wirklich einzusperren.
0:27:50–0:27:55
Sie tun immer etwas offen, aber hinter den Kulissen machen sie alles,
0:27:55–0:27:58
damit wir möglichst schlecht wegkommen können.
0:27:58–0:28:03
Ich glaube, dass mit dieser KI jetzt, wenn du die daran gewünscht,
0:28:03–0:28:07
dass jetzt in diesem Workspace, ich habe es erwähnt, ich habe lange Zeit,
0:28:07–0:28:11
habe ich einfach das Gmail überhaupt nicht gebraucht, weil ich die Suchfunktion so schlecht finde.
0:28:12–0:28:16
Aber jetzt findest du, okay, jetzt hat es die KI drin, jetzt wird alles noch
0:28:16–0:28:18
ein bisschen einfacher und du kannst sogar die...
0:28:19–0:28:22
Die Flows kannst du machen, also das heisst, ich habe jetzt in diesem Google
0:28:22–0:28:25
Workspace einen wunderbaren Flow,
0:28:25–0:28:30
also ein Flow ist so ein Agent, der jeden Morgen automatisch wird ausgelöst,
0:28:30–0:28:32
dann geht er in meine Mailbox rein,
0:28:33–0:28:36
sucht die wichtigsten Mails, schaut zuerst Mails von Arbeitskollegen,
0:28:37–0:28:40
dann sucht er die Pressemeldungen durch und fasst mir das alles schön zusammen.
0:28:41–0:28:46
Und es ist wunderbar, aber ich weiss genau, Das ist wirklich eine Weggabbelung.
0:28:46–0:28:50
Wenn du jetzt sagst, ich gewöne mich an das, ich lasse mich auf das ein,
0:28:50–0:28:51
dann kommst du nie mehr weg.
0:28:51–0:28:54
Dann bist du so abhängig, dann ist es passiert.
0:28:55–0:29:00
Und darum finde ich, ich glaube, es ist tatsächlich, wahrscheinlich ist jetzt
0:29:00–0:29:02
der letzte Moment, wo wir das machen wollen.
0:29:02–0:29:07
Und sie, ich finde es ist schwierig mit ihren Empfehlungen, sie sagen dann zum
0:29:07–0:29:11
Beispiel, die Messenger abzulösen, finde ich recht schwierig.
0:29:11–0:29:13
Wir haben über das auch schon gesprochen.
0:29:14–0:29:18
Ich meine, du allein kannst problemlos von WhatsApp aufs Reimen wechseln,
0:29:18–0:29:22
aber wenn halt so und so viele Leute dort sind, im WhatsApp,
0:29:22–0:29:26
und die sagen, hey, interessiert mich nicht, ich habe keine Lust,
0:29:26–0:29:27
dann hast du halt keine Wahl.
0:29:28–0:29:32
Dann musst du zwei Gleise fahren. Wir machen das zum Beispiel.
0:29:33–0:29:38
Wir haben jetzt schon längstens für unsere Kommunikation auf Streama gewechselt,
0:29:38–0:29:42
aber mit anderen Leuten muss ich halt wohl oder mit dem WhatsApp machen.
0:29:42–0:29:46
Aber vielleicht darf man einfach auch seine Ansprüche nicht zu hoch setzen,
0:29:46–0:29:49
oder? Weil sonst scheitere ich auf jeden Fall.
0:29:49–0:29:55
Aber wenn du sagst, ich gebe mich... Also es ist vielleicht wie beim Kampf gegen
0:29:55–0:30:00
den Klimawandel, wenn du sagst, ich will von jetzt auf sofort kein CO2 mehr
0:30:00–0:30:02
ausstossen, dann scheitern.
0:30:02–0:30:05
Dann hast du keine Chance, sogar wenn du, sagen wir, wildkürliches Beispiel,
0:30:06–0:30:07
nie mehr auf den Kreuzfahrt gehst.
0:30:08–0:30:13
Dann sparst du zwar CO2, aber vielleicht ist es ja dann trotzdem noch mit dem
0:30:13–0:30:15
sonstigen Konsum produziert.
0:30:15–0:30:18
Also eben, dann kannst du sagen, eine Reduktion ist doch besser,
0:30:18–0:30:22
wenn du einfach sagen, ich kapituliere, bevor ich angefangen habe.
0:30:22–0:30:28
Also ich kann sagen, ich kompensiere, nicht kapitulieren.
0:30:29–0:30:33
Ja, also ich kompensiere mein CO2-Ausstoss für den nächsten Cruis-Farce,
0:30:33–0:30:39
aber schau, das Zeug ist, es hat mal eben in unserem und jetzt sage ich das
0:30:39–0:30:44
Wort wieder, es hat mal eine, es ist zu der ganzen Familie.
0:30:44–0:30:49
Da, da hast du noch das Signal ins Schluss. Signal, da ist der Familienchat.
0:30:49–0:30:53
Aber dann müsstest du zu jedem Familienmitglied, dann hättest du aber nur mal
0:30:53–0:30:58
die Familie und hättest du vielleicht den Arbeitskollegen, der das nicht will,
0:30:59–0:31:00
ja, den hast du dann noch nicht.
0:31:00–0:31:07
Aber der hat das anscheinend tatsächlich gemacht, in den ganzen Familien-Chat der Extended Family
0:31:08–0:31:15
hat er auf Signal migriert. Super, also Respekt, aber hey, da musst du zu jedem gehen.
0:31:16–0:31:20
Und ich glaube auch, dann würden gewisse, ich sage, das ältere Familienmitgliedern
0:31:20–0:31:24
sagen, hey, spinnst du eigentlich, was willst du?
0:31:24–0:31:29
Ja, das Problem ist tatsächlich so. Wir haben auch in unserer Familie das WhatsApp,
0:31:30–0:31:36
in der einen Hälfte meiner Familie, muss man sagen, haben wir das WhatsApp eliminiert.
0:31:36–0:31:38
In der anderen Hälfte gibt es noch ein bisschen.
0:31:38–0:31:46
Und dann siehst du aber auch mit dem Threema, das ist ja kostenpflichtig, dass du die App kaufst.
0:31:47–0:31:51
Sie kostet zwar nur ein oder zwei Franken, dann hast du Familienmitglieder im
0:31:51–0:31:58
Ausland, die, die kein Zahlungsmittel haben, vielleicht keine Kreditkarte hinterlegt in der Playstore.
0:31:59–0:32:02
Und wie kommen denn die an das Threema? Dann kommst du auf die Idee,
0:32:02–0:32:05
okay, man kann ja die Apps verschenken.
0:32:05–0:32:09
Und dann findest du, ja, aber nein, Google verschenkt Apps nur,
0:32:09–0:32:14
also bei Google gibt es die Verschenke-Funktion gar nicht von Apps,
0:32:14–0:32:15
die gibt es nur bei Apple.
0:32:16–0:32:21
Und dann findest du, okay, dann schicke ich so eine Geschenkkarte dort hin und
0:32:21–0:32:24
dann merkst du, nein, die sind nur im eigenen Land gebrauchbar und dann findest
0:32:24–0:32:26
du irgendwie, ach, das sind doch blöde Sechen.
0:32:27–0:32:31
Man muss schon ein bisschen hart im Nehmen sein.
0:32:32–0:32:36
Aber um noch einmal Marco Huber klingt zu hören, er hat ja schon auch,
0:32:36–0:32:44
ich glaube, ein bisschen geht es darum, mit diesem Revolutzertum Druck aufzusetzen,
0:32:44–0:32:46
weil ohne Druck geht es wahrscheinlich nicht.
0:32:46–0:32:49
Dafür braucht es jedoch öffentlichen Druck, fährt das Känguru fort.
0:32:50–0:32:55
Und der DIT wäre quasi eine monatliche digitale Demonstration für mehr digitale
0:32:55–0:33:01
Unabhängigkeit. ein wiederkehrender Anlass für unsere eventgeilen Medien über das Thema zu berichten.
0:33:01–0:33:06
Es macht überdies auch mehr Spaß, wenn man den Polygarchen zusammen den Rücken kehrt.
0:33:07–0:33:11
Ja, vielleicht hat er da schon recht, wenn da ein wenig Druck gekommen ist und
0:33:11–0:33:13
das nicht jeder für sich macht,
0:33:13–0:33:20
sondern wenn man sich zusammen diesen Proligarchen entgegenstellt und wenn die
0:33:20–0:33:22
klickgeilen Medien mitmachen,
0:33:23–0:33:25
dann könnte es schon funktionieren, oder?
0:33:25–0:33:29
Aber siehst du das am Horizont, dass da eine Bewegung entsteht?
0:33:29–0:33:33
Nein, überhaupt nicht, weil eben, selbst wenn ich jetzt sage,
0:33:33–0:33:38
ich bin zu faul für so Sachen, wie soll ich das, ich sage jetzt jemandem,
0:33:38–0:33:44
ich sage jetzt meine Eltern, die jetzt auch nicht gerade ganz gaga sind in Sachen Technik.
0:33:44–0:33:45
Nein, die sind voll...
0:33:45–0:33:52
Sie sind da, aber wenn ich sage, hey, jetzt musst du Freema nehmen,
0:33:52–0:33:56
jetzt musst du halt alle Kontakte, wir wahrscheinlich auch
0:33:58–0:34:03
Kontakte in Freema reinnehmen, aber dann ist das Tante Rudi nicht da.
0:34:04–0:34:07
Es ist einfach, wir sind komfortabel.
0:34:07–0:34:08
Ja, aber ich meine.
0:34:08–0:34:14
Ich sage es immer so, ich schreibe in der IT, ich mache das und das und in der
0:34:14–0:34:23
Regel komme ich nach Hause und dann möchte ich eigentlich nicht mit Scheisse dealen.
0:34:23–0:34:25
Dann möchte ich, dass es funktioniert.
0:34:26–0:34:31
Und wenn jetzt bald auch... Nein, die Wiscumbox, die läuft auf Android.
0:34:31–0:34:34
Das ist jetzt nicht einmal so schlimm, aber... You know what I mean?
0:34:34–0:34:39
Das teilweise dann einfach mal selbst das IT-Dealer, ich sage jetzt in der Freizeit,
0:34:39–0:34:44
und das merke ich bei mir, willst du vielleicht einfach nicht mehr basteln?
0:34:44–0:34:46
Basteln. Irgendwann reicht es.
0:34:47–0:34:50
Ja, ich glaube, du hast damit recht. Das ist auch mein Eindruck,
0:34:51–0:34:57
dass die Leute zum Beispiel das Thema der Privatsphäre die Schnauze voll.
0:34:58–0:35:04
Vor zehn Jahren, eben im letzten Jahrzehnt, haben wir sich über den Edward Snowden-Skandal
0:35:04–0:35:07
aufgeregt und über Cambridge Analytica und so.
0:35:08–0:35:12
Und es ist ja nicht besser geworden, also macht man uns keine Illusionen. So mit der KI.
0:35:12–0:35:18
Aber jetzt kommt noch die KI, wo man die Privatsphäre-Debatten noch einmal führen könnte.
0:35:18–0:35:23
Aber alle haben das Gefühl, es lohnt sich nicht mehr, es ist irgendwie alles verloren.
0:35:24–0:35:28
Vielleicht hätte ich doch einfach den Allis lost sollen, ich kann ihn dann noch einmal spielen.
0:35:29–0:35:32
Alles los. Nein, aber ich finde...
0:35:32–0:35:36
Ich muss mal sagen, schnell, wegen der KU-Buch, du sagst, Privatsphäre,
0:35:36–0:35:43
egal welches Unternehmen, ich will ja nicht wissen, was Leute beruflich in die KU tatschen.
0:35:43–0:35:47
Ich will es schon wissen, aber ich glaube, es sind Abgründe,
0:35:48–0:35:49
ja. Nein, also eben, das...
0:35:51–0:35:55
Ich muss ehrlich gesagt sagen, ich bin nicht ganz so negativ,
0:35:55–0:35:57
wie du jetzt gerade da findest.
0:35:57–0:36:02
Vielleicht schliessest du ein wenig zu fest von dir selber auf andere.
0:36:03–0:36:08
Wenn ich etwas in keinen touch, und wenn es nur ein verdammt,
0:36:08–0:36:11
einfach jesse bitte, dann anonymisiere ich dich.
0:36:12–0:36:13
Ah nein, ich meine jetzt nicht mal...
0:36:13–0:36:14
Schämt sie für listening.
0:36:15–0:36:17
Ich meine jetzt nicht mal... Ich habe nicht mal das gemeint,
0:36:17–0:36:21
sondern eben so zu sagen, ich will nicht mit Scheissen belästigt werden,
0:36:21–0:36:23
wenn ich dich zitieren darf. Nein, aber...
0:36:25–0:36:31
Ich weiss es ja auch nicht, aber... Vielleicht muss man da auf die junge Generation
0:36:31–0:36:35
zählen und vielleicht hat die dann mal die Schnauze voll, wenn sie da gegängelt wird.
0:36:35–0:36:39
Also ich glaube, bei den sozialen Medien,
0:36:39–0:36:43
und Digi Chris, du wirst jetzt mit den Augen rollen, aber ich werde dann demnächst
0:36:43–0:36:48
auch mal mit dir und mit Kevin darüber reden, ob wir eigentlich die sozialen
0:36:48–0:36:53
Medien erst ab 16 machen müssten, auch bei uns, wie in anderen Ländern.
0:36:53–0:36:55
Das ist ein wichtiges Thema, das ich finde.
0:36:55–0:36:59
Vielleicht haben die dann mal ein bisschen mehr Revoluzertum.
0:36:59–0:37:04
Aber ich glaube, ich sehe es ehrlich gesagt auch nicht so ganz.
0:37:04–0:37:08
Aber ich würde es auch nicht ausschliessen. Also wenn ich zum Beispiel schaue,
0:37:08–0:37:12
wie Microsoft sich jetzt aufführt mit dem Windows, dann haben die Leute vielleicht
0:37:12–0:37:17
schon mal von dem Windows die Schnauze voll so sehr, dass sogar ich dann finde, okay,
0:37:18–0:37:24
jetzt nehme ich halt das Linux und ab und zu noch den Mac, um mich ein wenig von Linux zu erholen.
0:37:25–0:37:28
Aber das kann nicht mehr so weitergehen.
0:37:31–0:37:35
Übrigens, für alle die Leute die noch nicht gemerkt haben, dass Windows 10 Auto
0:37:35–0:37:44
Support ist, echt Linux installieren, das läuft sehr gut und wir könnten hier im Stadtfilter...
0:37:44–0:37:46
Nein, das darf man nicht senden.
0:37:47–0:37:51
Wir haben noch einmal einen Walk-In-Stand, einen Linux Walk-In-Stand,
0:37:51–0:37:56
da wäre ich sogar dabei und ich glaube ich würde da viele Leute finden,
0:37:56–0:38:01
die helfen würden, Leute auf ihrem alten Laptop Linux zu installieren.

Noch im alten Jahr wurde der «Digital Independence Day» (DID), respektive der «digitale Unabhängigkeitstag» (DUT) ausgerufen.

Am 39C3-Kongress des Chaos Computer Club in Hamburg erklärte Bestseller-Autor Marc-Uwe Kling, wie diese Revolution funktionieren soll: An jedem ersten Sonntag im Monat überlegen sich Teilnehmer und Teilnehmer, wie und wo sie die Abhängigkeit der Tech-Konzerne reduzieren könnten – indem X durch Mastodon ersetzt wird, Whatsapp Signal oder Threema weichen muss, statt der Google-Suchmaschine Ecosia oder Duck Duck Go zum Zug kommt und die Mediathek der öffentlich-rechtlichen Medien die Rolle von Amazon und Netflix übernimmt.

Es soll eine entspannte Revolution werden, bei der kein Blut fliesst – aber dafür idealerweise deutlich weniger Geld über den grossen Teich zu den Tech-Oligarchen. Wir diskutieren diese Initiative, geben unsere eigenen Tipps ab und fragen uns, ob hier reine Idealisten am Werk sind oder ob der Zug schon abgefahren ist. „Der Unabhängigkeitskampf hat begonnen!“ weiterlesen

Die geheime Welt der Pokémon-Karten

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:04–0:00:08
Und das ist genau das richtige Stück für den Mann, der hier im Studio ist.
0:00:09–0:00:12
Er ist hier im Studio, der Mann. Es ist unglaublich.
0:00:21–0:00:22
Morgenabend.
0:00:22–0:00:22
Oh.
0:00:25–0:00:29
Okay, so viel dazu. Guten Morgen. Ich würde sagen, guten Morgen.
0:00:29–0:00:32
Oder vielleicht, dass es nicht ganz so schlimm ist, machen wir noch.
0:00:32–0:00:33
Welche könnten wir noch machen?
0:00:34–0:00:37
Sagt man, wie wäre es mit dem?
0:00:38–0:00:39
Radio Stadt, bitte.
0:00:42–0:00:44
Kevin, bist du gut aufgestanden?
0:00:44–0:00:46
Ich bin gut aufgestanden.
0:00:46–0:00:49
Sehr gut. Und du bist da im Studio?
0:00:49–0:00:54
Ja, ich habe jetzt mal so ein bisschen, was wir lange angedacht haben,
0:00:54–0:00:58
so ein bisschen probiert zu planen, dass ich meine Termine auf Winterthur verlege,
0:00:58–0:01:01
weil dann bin ich auch so ein bisschen gerade mal da in der Nähe,
0:01:01–0:01:03
wo es hilft, weil dann ist nicht irgendein Notfall, wo ich muss,
0:01:04–0:01:07
weil die Idee ist ja, dass ich irgendwann die Sendungen da so ein bisschen auch
0:01:07–0:01:12
anfangen, Weiter steuern, managen, DJen. Wie sagen wir das?
0:01:13–0:01:14
Moderieren. Nein, fahren.
0:01:15–0:01:17
Was sagen wir das? Fahren.
0:01:17–0:01:18
Man fährt die Sendung.
0:01:18–0:01:22
Man fährt Heissluftballons und Sendungen.
0:01:22–0:01:28
Hoffentlich nicht an die Wand. Der Eggman war ein super Stück von den Beastie Boys.
0:01:29–0:01:33
Wie geht es den Hühnern? Legen sie fleissig?
0:01:33–0:01:33
Nein, das ist Nebel.
0:01:34–0:01:35
Nebel? Nebel.
0:01:35–0:01:39
Aber soll ich eine Hühnergeschichte erzählen? Bitte. Ich habe ja schon lange
0:01:39–0:01:44
herausgefunden, dass die schon dumm sind, aber trotzdem nicht so dumm.
0:01:44–0:01:48
Und jetzt habe ich folgende Geschichte, und zwar einer von meinen Gückel.
0:01:49–0:01:54
Der hat, ich weiss nicht, was er hat, aber es hat ihn am Auge verwischt.
0:01:54–0:01:58
Also man hat wie gesehen, auf der Hornhaut, er hat irgendeinen Schramm oder so.
0:01:59–0:02:02
Und dann sind ja Hühner brutal und er wird einfach geplagt.
0:02:02–0:02:03
Ehrenwort.
0:02:03–0:02:06
Ja, es ist schrecklich. Also es ist wirklich, sie lassen ihn dann nicht mehr
0:02:06–0:02:08
ans Essen an und so weiter. Und das ist ein bisschen mühsam.
0:02:09–0:02:14
Und der Tagdauer ist das easy, da kann er sich irgendwo hochstellen oder so.
0:02:14–0:02:17
Und er hat sich wieder mit abgefunden. Aber er kommt auch nicht an das Essen
0:02:17–0:02:20
runter. Das heisst, ich kann jetzt jeden Abend einfach schnell rausgenommen und ihm Essen geben.
0:02:21–0:02:26
Und was ich jetzt spannend finde, ist, dass er das Muster hat relativ schnell
0:02:26–0:02:30
verstanden, dass wenn ich am Abend herläufe, weiss er schon,
0:02:30–0:02:32
jetzt gibt es etwas zu essen.
0:02:33–0:02:37
Der erste Schritt war, er hat angefangen zu muckerlen auf seinem Stängel,
0:02:38–0:02:40
weil ich dachte, jetzt komme ich dran.
0:02:40–0:02:44
Und dann dachte ich, wie weit kann man das treiben? Und habe dann einfach mal
0:02:44–0:02:48
bei der Voliere, beim Eingang gewartet und geschaut, kommt er zu mir?
0:02:48–0:02:53
Und das macht er. Also er checkt jetzt, ich bin es, er kommt dann nur bei mir.
0:02:54–0:02:57
Er kommt runter und kommt zu mir, weil er checkt, es gibt Essen.
0:02:57–0:03:01
Und jetzt bin ich gespannt, wie lange das geht, bis er meine Steuererklärung kann machen.
0:03:03–0:03:07
Ja, oder eher, dass er findet, du bist jetzt sein persönlicher Butler und musst einfach parieren.
0:03:07–0:03:10
Gut, das ist bei allen Haustieren. Ja. An das habe ich mich gewöhnt,
0:03:10–0:03:13
dass ich jetzt, ich bin sein Mitarbeiter Nummer eins.
0:03:14–0:03:20
Ja, genau, es gibt ja diesen lustigen Cartoon von Ausserirdischen,
0:03:20–0:03:23
den Menschen beobachten und dann sehen sie so einen Mann, der mit seinem Hund
0:03:23–0:03:28
spazieren geht und dann muss der Mann den Geckl vom Hund zusammenhassen und
0:03:28–0:03:29
dann findet ihr eh nichts.
0:03:29–0:03:35
Da ist völlig klar, wer da der Chef ist und wer muss barrieren.
0:03:35–0:03:37
Das ist eigentlich noch lustig.
0:03:40–0:03:40
Hühner.
0:03:41–0:03:41
Hühner.
0:03:44–0:03:48
Aber ich finde den Nebel im Moment mühsam, ehrlich gesagt.
0:03:48–0:03:54
Es finden alle mühsam. Aber mir geht es besser als in den letzten Jahren.
0:03:55–0:03:59
Ich kann aber nicht genau sagen, warum. Es ist nicht so, dass ich etwas geändert hätte.
0:03:59–0:04:05
Oder mehr in der Sonne wäre. Oder Sauna. Oder Ernährung. Ich weiss nicht,
0:04:05–0:04:06
man kann ja alles machen.
0:04:06–0:04:12
Ich habe nichts geändert. und diesen Winter habe ich nicht so Mühe wie er schon. Das ist noch schön.
0:04:12–0:04:19
Ja, aber leider ist es nicht so, dass wir Menschen so berechenbar funktionieren würden.
0:04:19–0:04:22
Dass wir immer sagen können, das war jetzt das selber Rezept.
0:04:23–0:04:25
Aber es ist gut, dass man sagen kann, ich habe nichts geändert und es ist besser.
0:04:26–0:04:30
Das auf jeden Fall. Also, wir ändern nichts an unserem System.
0:04:30–0:04:33
Wir fangen fast pünktlich an mit der eigentlichen Sendung.
0:04:34–0:04:43
NERDFUNK Herzlich willkommen zum Nerdfum NERDFUNK Ich bin Nerds am Mikrofon
0:04:43–0:04:46
Kevin Recksteiner und Matthias Schiessler,
0:04:47–0:04:52
Es ist ein Thema, das mich aus der Distanz schon lange beschäftigt.
0:04:53–0:04:55
Ich weiss nicht, ob ich es in einer Sendung angekündigt habe,
0:04:56–0:05:01
aber ich habe es auch angekündigt, dass ich eine Sendung machen möchte zu diesem Thema.
0:05:01–0:05:03
Und da muss ich jetzt schnell sagen.
0:05:04–0:05:06
Es… Du musst dich rechtfertigen.
0:05:07–0:05:12
Ich bin wahrscheinlich in wahnsinnig viel Halbwissen hin, Weil ich etwas aus
0:05:12–0:05:18
der Ferne beobachte, aber mit einer gewissen Faszination.
0:05:19–0:05:22
Ich löse noch nicht auf, was es ist. Ich komme zuerst mit einer Frage.
0:05:22–0:05:25
Hast du irgendetwas in deinem Leben gesammelt?
0:05:26–0:05:30
Sammelst du noch irgendetwas? Vielleicht kommt jetzt so eine Offenbarung,
0:05:30–0:05:35
dass ich so eine crazy Briefmarktsammlung habe oder crazy Kaffiranddeckerli oder so.
0:05:35–0:05:38
Wir haben diese Sendung schon einmal über das Sammeln gemacht und dann habe
0:05:38–0:05:43
ich das Geständnis abgelegt, dass ich die Kaffee-Ramm-Deckel-Sammlung
0:05:45–0:05:51
den Bekannten von meinen Eltern völlig schlecht behandelt hat.
0:05:51–0:05:52
Auch als Kind nicht?
0:05:53–0:05:59
Nein, ich glaube nicht. Was hätte man in den Anfang des 70er-Jahren...
0:05:59–0:06:00
Panini-Bildchen?
0:06:01–0:06:05
Nein, couldn't care less. Wahrscheinlich hätte es das gegeben,
0:06:05–0:06:08
aber das hätte mich wirklich so etwas von nicht interessiert.
0:06:09–0:06:18
Ich meine, ich habe Glas, die Glasmurmeln, die Kugeln, Das war ein Ding in meiner
0:06:18–0:06:21
Welt, wo Leute das gesammelt haben.
0:06:21–0:06:21
Ja.
0:06:21–0:06:26
Dann farbige Nucke. Nein, wir kommen jetzt dort hin.
0:06:26–0:06:32
Das hat sie, ich schwöre. Dann die Troll mit diesen farbigen Haaren.
0:06:32–0:06:36
Die kommen mir so leicht bekannt vor, aber die hätten mir jetzt auch...
0:06:36–0:06:40
Ich hatte tatsächlich einen Setzkasten, aber ich habe wahrscheinlich den in
0:06:40–0:06:43
meiner ganzen Jugend nicht vollbracht.
0:06:44–0:06:46
Kindereierfiguren? Happy Hippos?
0:06:46–0:06:49
Das hat es nicht so gegeben in meiner Familie.
0:06:49–0:06:50
Was hast du für eine Kindheit?
0:06:50–0:06:55
Ja, eine trostlose und traurige Kindheit, aber das ist ein anderes Thema.
0:06:56–0:06:59
Das fangen wir heute nicht an, sonst kunst du nämlich mit deinem Thema nicht mehr.
0:07:01–0:07:08
Ich habe das Thema heute eben auch nur am Rand erlebt und ich weiss es eigentlich
0:07:08–0:07:16
nur, dass mein Bruder hat das gesammelt und zwar reden wir heute über das Thema Pokémon-Karten,
0:07:17–0:07:25
wo ich glaube so den Hype in den 2000er gehabt hatten und vielleicht schon ein
0:07:25–0:07:31
bisschen vorher und dort war mein Bruder 12, 13 und er war in diesem Pokémon-Karten.
0:07:32–0:07:36
Karten-Game drin gewesen und hat die Pokémon-Karten gesammelt.
0:07:36–0:07:37
Wie ist er denn die gekommen?
0:07:37–0:07:40
Das weiss ich eben nicht und er weiss es auch nicht mehr.
0:07:40–0:07:43
Wahrscheinlich hat er so einen Kabel einen A gefixt.
0:07:43–0:07:47
Wahrscheinlich, das ist das farbige Nuki-Phänomen oder die Troll.
0:07:47–0:07:53
Das fängt irgendwann mal an und dann fängt man an das zu sammeln und,
0:07:54–0:07:59
Ich bin, glaube ich, über jemanden in meinem Umfeld gekommen,
0:07:59–0:08:06
der Pokémon-Karten sammelt und mir dann einen YouTube-Kanal empfohlen hat,
0:08:06–0:08:16
wo es darum geht, dass einer die Pokémon-Säcke mit den Karten aufmacht.
0:08:16–0:08:21
Aber bevor wir anfangen, musst du mir noch erklären, was für dich die Faszinierung
0:08:21–0:08:26
ist. Wir haben ja auch schon die Sammlungssendung gemacht, wo du dich vielleicht noch erinnerst.
0:08:26–0:08:28
Ja, das ist mega nahe an dem dran.
0:08:29–0:08:29
Ja.
0:08:29–0:08:32
Aber so crazy weit weg.
0:08:33–0:08:42
Ja, aber wenn jemand zum Beispiel wertvolle Vinylschallplatten sammelt, dann verstehe ich das.
0:08:42–0:08:43
Das ist niemals vergleichbar mit dem.
0:08:44–0:08:49
Aber ich sage ja, es gibt einen wesentlichen Unterschied, dass bei den Vinylschallplatten
0:08:49–0:08:52
verstehe ich nämlich, Obwohl es mir zu mühsam wäre.
0:08:52–0:08:56
Ich glaube, wir irgendwie... Ich fände dann irgendwie doch...
0:08:56–0:09:00
Die Musik ist ja trotzdem das gleiche Musikstück.
0:09:00–0:09:06
Ob du die Platte kaufst, die die erste Pressung war, oder ob du sie heute kaufst,
0:09:07–0:09:11
die tausendste Pressung, oder ob sie im Spotify los ist. Es ist das gleiche Musikstück.
0:09:12–0:09:14
Also darum ist mir mehr Musik wichtig...
0:09:14–0:09:19
Jetzt geht es los mit den Kommentaren. Ich weiss es. Das ist jetzt sehr gefährlich,
0:09:19–0:09:20
was ich jetzt gesagt habe.
0:09:21–0:09:26
Ich verstehe es zumindest theoretisch, aber mir wäre es trotzdem zu mühsam,
0:09:26–0:09:32
meine Lebenszeit darauf zu verwenden, irgendeine wertvolle Erstpressung hineinzurellen.
0:09:32–0:09:36
Das ist ja meine persönliche Dinge, das ist aber keine Abwertung gegenüber.
0:09:36–0:09:42
Aber so eine Karte, die dir nichts nützt, das verstehe ich nicht.
0:09:44–0:09:52
Aber das ist eben, glaube ich, das, was ich genau an dem spannend finde,
0:09:53–0:09:55
weil ich dem zuschauen und,
0:09:56–0:09:58
Ich verstehe das ja gar nicht.
0:09:59–0:10:00
Ah, du verstehst es auch nicht?
0:10:00–0:10:06
Also, ich checke mittlerweile, wie funktioniert die Welt und was gibt es für
0:10:06–0:10:09
Karten und wie ist der Mechanismus aufgebaut. Das kann ich nachher auch alles erklären.
0:10:10–0:10:16
Aber warum, den habe ich nicht. Den habe ich nicht ganz verstanden,
0:10:16–0:10:23
weil es Leute gibt, die Pokémon-Karten sammeln, aber nichts mit der restlichen
0:10:23–0:10:25
Pokémon-Welt zu tun haben.
0:10:25–0:10:33
Also nicht die Spiele spielen, nicht die Comics lesen, nicht die Comics schauen,
0:10:33–0:10:39
sondern es geht nur um die Karten und sie spielen auch das Spiel nicht.
0:10:40–0:10:47
Also es geht nur um die Karten. Und diesen Mechanismus habe ich nicht ganz.
0:10:48–0:10:50
Warum? Also wie landet man dort?
0:10:51–0:10:52
Kann ich dir leider nicht helfen.
0:10:52–0:11:02
Es sind viele erwachsene Leute, die 30, 40 plus sind und dort unterwegs sind.
0:11:02–0:11:06
Also man kann sagen, diese Sendung ist eigentlich wie zwei Atheisten,
0:11:06–0:11:09
die versuchen, den katholischen Glauben zu erklären.
0:11:09–0:11:16
Bisschen, aber ich schaue dem zu und ich schaue dem mit sehr viel Liebe zu,
0:11:17–0:11:20
weil ich diese Leute einfach extrem spannend finde.
0:11:21–0:11:25
Darf ich jetzt gerade ein bisschen böse? Das ist einfach das innere Kind,
0:11:25–0:11:26
das du ein bisschen pflegst.
0:11:26–0:11:30
Wenn du in der Buchhandlung durch die Selbsthilfeabteilung laufst,
0:11:30–0:11:36
dann hat das Buch auf dem grössten Stapel wie du dein inneres Kind lieben lernst.
0:11:36–0:11:40
Und wenn du mit diesen Karten umgehst, dann ist das der erste Schritt dazu,
0:11:40–0:11:44
dass du und dein inneres Kind ihr zusammen ein Hobby haben miteinander.
0:11:44–0:11:47
Aber ich habe ja gar keine Karte. Ich schaue dir nur zu.
0:11:48–0:11:50
Aber ich rede jetzt von denen, die das machen, oder?
0:11:50–0:11:54
Vielleicht. Aber es gibt ja gewisse Mechanismen,
0:11:55–0:12:01
wo man vielleicht auch dann versteht, was die Begeisterung von diesem Sammeln
0:12:01–0:12:04
ist oder wie die Welt funktioniert.
0:12:04–0:12:09
Also der Clou ist ja, du hast die Panini-Karten erwähnt, das ist ja immer der
0:12:09–0:12:14
Gegend, dass eigentlich das Fieber künstlich angeheizt wird,
0:12:15–0:12:17
indem es nicht alle Karten gleich häufig gibt.
0:12:17–0:12:25
Es gibt seltene Karten und es gibt weniger. Aber das ist ja ein Entscheid,
0:12:25–0:12:27
den jemand getroffen hat und hat gesagt, ich mache jetzt diese Karte,
0:12:27–0:12:31
das ist selten, aus völlig willkürlichen Gründen.
0:12:32–0:12:34
Nicht, wenn du jetzt sagst, wenn du jetzt was weiss ich warst,
0:12:34–0:12:40
gehst du Gold waschen in der Tour oder so, dann wenn du dort ein Stückchen, ein Nugget findest,
0:12:41–0:12:46
dann hast du Glück gehabt und dann ist das aber so eine höhere,
0:12:46–0:12:49
nein, höhere Macht ist jetzt aber wirklich.
0:12:49–0:12:56
Du hast ja die Booster-Packs, die du kaufst, und es ist wie Schatzsuche.
0:12:56–0:12:59
Es ist einfach künstlich erzeugt.
0:12:59–0:13:05
Also es ist eigentlich, weil wir heute nicht mehr im Wilden Westen gehen,
0:13:05–0:13:10
den Gold Rush mitmachen und dort tatsächlich unser Leben riskieren und dann
0:13:10–0:13:13
vielleicht, wenn man ein riesiges Nugget findet,
0:13:13–0:13:15
von den Gangsters verschossen werden.
0:13:15–0:13:21
Darum machen wir jetzt künstlich die Situation mit Pokémon-Karten her.
0:13:21–0:13:25
Voll. Das ist der Deal. Und so funktioniert es. Gut.
0:13:26–0:13:31
Und vielleicht schnell zum Erklären, dass wir schnell in die Welt abtauchen.
0:13:31–0:13:34
Eben, halbwissen, bisschenwissen.
0:13:34–0:13:37
Es gibt YouTube-Videos, die gehen eine Stunde, wo das alles erklären.
0:13:37–0:13:42
Ich versuche es jetzt mal kurz, um knackig zu machen. Pokémon...
0:13:43–0:13:46
Karten ist ein Kartenspiel, das kann man spielen.
0:13:46–0:13:47
Ah, man kann es spielen,
0:13:47–0:13:52
Okay. Ursprünglich war es als Spiel gedacht. Also du hast Figuren,
0:13:52–0:13:57
die haben gewisse Skills und Möglichkeiten, die haben gewisse Punktzahlen und
0:13:57–0:14:01
dann kannst du die irgendwie übereinander legen. Es ist ein Spiel, wo man...
0:14:01–0:14:04
Es ist ein Wegquartett, wo der eine schlägt, der andere.
0:14:04–0:14:08
Es geht in die Richtung, aber du kannst dir halt wie deine Pokémon-Sammlung
0:14:08–0:14:10
selber zusammenstellen und dann gleich beraten.
0:14:10–0:14:12
Ah, okay, gut.
0:14:12–0:14:17
Und das war eigentlich die ursprüngliche Idee. Und eigentlich hat man das Ganze
0:14:17–0:14:21
nur gemacht, um die Spiele zu pushen.
0:14:21–0:14:23
Also es hat halt Gameboy-Spiele gegeben, Super Nintendo-Spiele.
0:14:23–0:14:25
Und dann hat man die Kartenspiele dazu entwickelt.
0:14:25–0:14:29
Und das ist dann halt so ein ganzes System wurde, das eigentlich.
0:14:31–0:14:34
Karteneditionen rausgekommen sind, synchronisiert mit den Spielen.
0:14:35–0:14:38
Und immer wenn ein neues Spiel rausgekommen ist, hat man dann ein neues Kartenset gemacht.
0:14:39–0:14:42
Also das Kartenset hat dann schnell irgendwie 300-400 Karten,
0:14:42–0:14:44
wo man halt so Päckchen muss kaufen.
0:14:45–0:14:48
Und dadurch ist halt die Welt riesig geworden. Also man redet jetzt von irgendwie
0:14:48–0:14:54
25 Jahren und irgendwie ich glaube mittlerweile irgendwie 20 Editionen,
0:14:54–0:14:57
die es gibt mit je 400 Standardkarten.
0:14:58–0:15:02
Und dann hat es immer noch zu jedem Set nicht nur die Standardkarten gegeben,
0:15:02–0:15:07
sondern es hat noch so Specialkarten gegeben mit Hologramm-Effekt oder dann
0:15:07–0:15:09
eben Reversed Hologramm.
0:15:09–0:15:13
Das heisst Entweder ist Pokémon-Motiv Hologramm
0:15:13–0:15:17
oder alles rundum ist Hologramm und dann hat es Sondereditionen gegeben und
0:15:17–0:15:23
Zusatzeditionen und Promopackungen und durch das ist halt die Welt von diesen
0:15:23–0:15:30
Pokémon-Karten extrem gross geworden und ist aber eigentlich über Jahre,
0:15:31–0:15:35
Ich glaube, das war sehr nischig, das hat man nicht wirklich mitbekommen.
0:15:35–0:15:41
Und jetzt explodiert nochmal das Social Media nach den 2000ern,
0:15:41–0:15:46
wo dann wirklich Leute angefangen haben, ihre Kartensammlungen öffentlich zu teilen,
0:15:47–0:15:52
und eben so Packungen aufreissen, um zu schauen, ob wir da jetzt irgendeinen Spezialhard finden.
0:15:53–0:15:59
Was ist denn da der Aspekt? Das kommt ja von Japan. Was ist der Aspekt?
0:15:59–0:16:04
Ist das eine besondere Faszination? Weil es für uns noch etwas exotisch wirkt,
0:16:04–0:16:08
wie wenn man Mangas liest oder Animes schaut oder so?
0:16:09–0:16:14
Verstehe ich nicht ganz, was bei Pokémon so ein Ding ist.
0:16:15–0:16:18
Also der Entwickler von Pokémon hat ja gesagt, er hätte einfach die Idee von
0:16:18–0:16:22
einer Welt, wie es Insekten gibt.
0:16:23–0:16:25
Also Pokémon sind eigentlich seine Insekten.
0:16:25–0:16:26
Ah, okay.
0:16:26–0:16:30
Und dadurch gibt es einfach so viel und dann können die durch bestimmte,
0:16:32–0:16:35
... Upgrades? Das ist jetzt wieder halbwissen, wie das heisst,
0:16:35–0:16:39
aber sie können sich so weiterentwickeln. Von den Pokémon gibt es dann so eine Evolutionsstufe.
0:16:40–0:16:42
Dass es dann ein kleines Pokémon ist und dann wird es ein mittleres Pokémon,
0:16:43–0:16:44
und dann wird es ein drachen oder so.
0:16:45–0:16:50
Und das habe ich in der Karte halt auch, dass es so verschiedene Stufen gibt,
0:16:50–0:16:55
von schlechten Pokémon zu eben diesen super Pokémon.
0:16:56–0:16:59
Also was mir aufgefallen ist, ist das eigentlich Zufall, aber ich glaube,
0:16:59–0:17:02
wir haben ein super Timing, weil ich heute,
0:17:03–0:17:05
bevor ich da hinkam bin, noch mal geschaut habe zu diesem Thema,
0:17:05–0:17:11
habe ich eine ganze Schwette von Schlagzeilen gefunden, wo das 30-Jahr-Jubiläum,
0:17:11–0:17:12
das könnte...
0:17:12–0:17:12
Ja, ja, voll.
0:17:13–0:17:14
Genau heute sein, oder so.
0:17:14–0:17:16
Oh, ist das genau heute? Das weiss ich nicht.
0:17:16–0:17:19
Also es sind, auf jeden Fall hat es, wenn ich da noch mal schaue,
0:17:19–0:17:22
es hat Artikel, die vor drei Stunden rausgekommen sind, die,
0:17:23–0:17:25
die wir schnell waren, sind gestern schon rausgekommen.
0:17:25–0:17:28
Also ich glaube, wir sind da irgendwie voll auf dieser Welle.
0:17:28–0:17:29
Also das ist natürlich...
0:17:29–0:17:32
Sonst verpassen wir ja... Das ist voll geplant so.
0:17:33–0:17:37
Behaupte jetzt mal. Wir verpassen sonst die Trends meistens,
0:17:37–0:17:39
aber finde ich super. Also ist recht.
0:17:39–0:17:41
Wir sind jetzt voll dabei.
0:17:41–0:17:45
Also wir haben zwar keine Ahnung, aber wir sind wenigstens pünktlich, sagen wir es so.
0:17:45–0:17:50
Voll. Und jetzt wollen wir zusammen etwas machen.
0:17:50–0:17:55
Okay. Ah, okay. Also. Ich sehe dich zum ersten Mal in echt.
0:17:55–0:18:00
Ich auch. Ich habe noch nie ein Pokémon... Das ist jetzt ein sogenanntes Pokémon,
0:18:01–0:18:04
Boosterpack, glaube ich. Da hat es...
0:18:05–0:18:09
Oh Gott, zehn Karten drin. Es hat zehn Karten drin.
0:18:09–0:18:15
Wir sind jetzt in der Edition im Zeitalter, ich weiss auch nicht, wie das heisst.
0:18:15–0:18:19
Scarlet and Violet. Das ist das, was jetzt gerade passiert.
0:18:20–0:18:25
Und ich habe jetzt zwei so Pack aufgenommen, dass der Matthias und ich das in
0:18:25–0:18:26
der Radiosendung aufmachen können.
0:18:26–0:18:31
Und dann vielleicht mal so ein bisschen live erklären, was wir auf diesen Karten
0:18:31–0:18:34
sehen oder was wir verstehen, auf diesen Karten zu sehen.
0:18:36–0:18:40
Und ich habe eine App, wo wir schauen können, was der Wert von diesen Karten ist.
0:18:41–0:18:47
Was jetzt nicht so cool ist, weil das ist ein neues Set.
0:18:48–0:18:51
Wahrscheinlich hat es da nicht so teure Karten drin. Vielleicht hat es aber
0:18:51–0:18:52
schon teure Karten drin.
0:18:52–0:18:56
Darf man die aufmachen oder tut man dir nicht den Wert ruinieren?
0:18:56–0:18:59
Also das habe ich das Gefühl, ist eine Geschichte bei Pokémon.
0:18:59–0:19:02
Du kannst das 20 Jahre behalten und dann ist der Wert... Ja.
0:19:03–0:19:06
Also das Pack kostet irgendwie 5,90 oder so, 6 St.
0:19:06–0:19:08
Ah, du hast 12 Franken ausgeben?
0:19:08–0:19:11
Ich habe 12 Franken für die Sendung ausgeben. Okay, das ist schon mal...
0:19:11–0:19:13
Danke, auch unseren Sponsoren, der das möglich macht.
0:19:14–0:19:18
Unser Sponsor für die heutige Sendung ist Pokémon. Nein, natürlich nicht.
0:19:18–0:19:21
Der Kevin, und Kevin sind gut geholfen, der Brüscher.
0:19:21–0:19:24
Aber ich habe jetzt gefunden, wir können zusammen unseren ersten Pokémon-Pack
0:19:24–0:19:26
aufmachen und mal schauen, was passiert.
0:19:26–0:19:30
Und jetzt, man muss das natürlich schön aufmachen. Wichtig ist,
0:19:30–0:19:32
die Karte dürfen keinen Knick haben.
0:19:33–0:19:37
Das muss wirklich... Man darf auch nicht reinschneiden. Ui, jetzt ist es mir
0:19:37–0:19:38
schon fast am Boden gefallen.
0:19:38–0:19:42
Ich nehme jetzt trotzdem... Darf ich mein Messer nehmen? Du darfst dein Messer
0:19:42–0:19:43
nehmen. Oder wo ist es dann?
0:19:44–0:19:46
Man kann es oben gut aufreissen.
0:19:46–0:19:49
Ah, man kann es aufreissen. Dann nehme ich nicht das Messer.
0:19:51–0:19:52
Also da...
0:19:54–0:19:56
Was die damals machen...
0:19:56–0:19:57
Mit Gebiss.
0:19:57–0:20:02
Man muss... Jetzt muss ich schnell überlegen. Ich glaube, die vordersten drei
0:20:02–0:20:06
Karten, die muss man hinternehmen, weil ich glaube, das sind die guten.
0:20:07–0:20:08
Also man darf es nicht sehen.
0:20:09–0:20:12
Und dann muss man die vordersten drei hinternehmen. Und dann hat es noch so
0:20:12–0:20:18
Pokémon-Live-Karten drin, wo man virtuell Pokémon... Das kann man vor drei, das ist nichts.
0:20:19–0:20:21
Also eins, zwei, drei.
0:20:21–0:20:24
Eins, zwei, drei. Und die muss man hinternehmen und dann...
0:20:24–0:20:27
Ich habe eine, die etwas unanständig aussieht, ehrlich gesagt.
0:20:27–0:20:30
Cool. Habe ich dir nicht Pokémon gegeben, sondern etwas anderes?
0:20:31–0:20:36
Nein, aber wie soll ich sagen? Es sieht aus wie das eine Emoji.
0:20:36–0:20:39
Wenn du das überkommst, dann weisst du, was die Sache ist.
0:20:39–0:20:41
Und wie heisst dieses Pokémon?
0:20:42–0:20:43
Das vorderste?
0:20:43–0:20:43
Ja.
0:20:43–0:20:45
Also jetzt muss ich zuerst die drei hinteren tun.
0:20:46–0:20:46
Ja.
0:20:47–0:20:49
Dann heisst es Impidimp.
0:20:50–0:20:50
Impidimp.
0:20:51–0:20:51
Impidimp.
0:20:51–0:20:58
Ich habe Rye Horn. Das nehme ich gar nichts. Ist egal.
0:20:58–0:21:00
Muss man auf die Zahlen schauen, was es unten dran hat.
0:21:01–0:21:07
Also es hat unten links hat es einen Punkt, wahrscheinlich einen schwarzen. Es hat eine Nummer.
0:21:08–0:21:15
Also ich sehe jetzt, mein Pokémon ist 74 von 142 und es hat einen Punkt nachher. Also was?
0:21:15–0:21:20
Ohne links. Ich hätte jetzt meine Leserbrille mitnehmen. Ich sage das. Ah, unten links.
0:21:21–0:21:21
Also ein Punkt?
0:21:22–0:21:22
Ja, genau.
0:21:22–0:21:29
Oder ein Viereckchen oder ein Stern. Das gibt an, wie selten die Karte ist.
0:21:29–0:21:32
Und ein Punkt, das ist einfach eine normale Karte. Das ist überhaupt nichts
0:21:32–0:21:36
Spezielles. Ich kann das schnell in meiner App einscannen.
0:21:37–0:21:39
Meine Karte hat...
0:21:42–0:21:44
Meine Karte hat einen Verb für 4 Cent.
0:21:44–0:21:48
4 Cent? Also das heisst, du bist über den Tisch gezogen worden?
0:21:48–0:21:53
Ja genau, ich bin richtig über den Tisch gezogen worden. Nicht so schlimm. Ich habe...
0:21:57–0:22:02
Lumineon. Oh, ich habe ein Viereckchen. Das ist eine Karte, das heisst Uncommon.
0:22:02–0:22:04
Das heisst, die ist ein bisschen seltener.
0:22:06–0:22:08
Ich habe mehrere Viereckchen, wenn ich das sagen darf.
0:22:08–0:22:10
Crazy, die kostet 7 Cent.
0:22:11–0:22:12
7? Aha.
0:22:12–0:22:12
7 Cent.
0:22:14–0:22:18
Also Viereckli heisst, dass das auf dem Spitz steht.
0:22:19–0:22:20
Jetzt bist du hooked.
0:22:21–0:22:23
Merkst du schon. Noch nicht so richtig.
0:22:23–0:22:26
Nein, du hast nur ein Viereckli, das ist nicht so cool.
0:22:26–0:22:30
Wenn die jetzt 5'000 St. wären, dann kämen wir Streit über, ob du mir die jetzt geschenkt hast.
0:22:30–0:22:33
Die ist 5 Cent wert, das ist ein Mix.
0:22:35–0:22:38
Eben, aber wenn ich jetzt eine habe, die die Allerdeuerste ist von allen,
0:22:39–0:22:41
wem gehört sie, dann hast du mir sicher.
0:22:41–0:22:42
Dir, das ist so.
0:22:44–0:22:46
Also, ein Sternchen habe ich auch noch.
0:22:46–0:22:53
Ein Sternchen wäre, glaube ich, gut. Sternchen heisst, äh, Reverse Holo. Ist sie holographisch?
0:22:55–0:22:57
Äh, holographisch, ja, sie glänzt ein bisschen.
0:22:57–0:23:01
Ich habe auch so eine glänzige, die so ein bisschen glänzt.
0:23:01–0:23:02
Ja, genau. Genau, genau.
0:23:02–0:23:08
Die kostet, hat die einen Preis? Wurde sie jetzt Geld von mir?
0:23:08–0:23:12
Das App, das App, das App will Geld von mir! Come on! Jetzt habe ich zu viel
0:23:12–0:23:14
gescannt, jetzt kann ich nicht mehr sagen.
0:23:15–0:23:17
Ich müsste jetzt im Internet schauen, was es kostet.
0:23:19–0:23:27
Ja, ich habe ein Reverse-Holo, also das heisst, alles rund um das Motiv glänzt, aber das Motiv nicht.
0:23:27–0:23:28
Ja, genau.
0:23:28–0:23:33
Und ich habe ein Holo, das heisst, das Motiv glänzt.
0:23:34–0:23:39
Ja, ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass das crazy gut ist, was ich da habe.
0:23:40–0:23:45
Sotig, ich habe auch zwei Reverse-Holo und ein Holo, wenn man das sagt.
0:23:46–0:23:50
Und eben das ist die Unanständigung, die ich gemeint habe.
0:23:51–0:23:52
Aha, okay.
0:23:54–0:23:56
Warte, ich lese mal, was heisst da noch.
0:23:58–0:24:02
Aber ich komme wirklich nicht daraus, was das heißt.
0:24:03–0:24:09
You may attach any number of Pokémon tools to your Pokémon during your turn.
0:24:10–0:24:12
Aber ich glaube, das ist also noch schwierig,
0:24:13–0:24:13
Oder? Was?
0:24:13–0:24:17
Jetzt könntest du dann auch so Tools. Also eigentlich, ich glaube,
0:24:17–0:24:21
die Echard, die ich gemeint habe, die heisst Okaberry.
0:24:21–0:24:23
Und das ist aber...
0:24:24–0:24:28
Dich kannst du irgendwie an einem Pokémon anhängen oder so.
0:24:28–0:24:32
Ja, das ist dann eben das Spielchen. Aber das spielt niemand.
0:24:33–0:24:37
Das Spielchen findet niemand cool. Es geht nur ums Sammeln.
0:24:38–0:24:41
Ich muss eine andere App abladen, weil ich wollte ja nicht für die App zahlen.
0:24:41–0:24:44
Ich habe jetzt irgendwie zehn Karte eingeschickt und jetzt ist wieder...
0:24:45–0:24:47
Muss man wieder zahlen, das wollte ich nicht.
0:24:47–0:24:53
Wir haben mit dem interessanten Teil hier... ...haben wir sicher 10 Minuten
0:24:53–0:24:54
von dieser Sendung bestritten.
0:24:54–0:24:56
Das heisst, wir haben noch so etwa 9 Minuten.
0:24:57–0:25:00
Aber du bist nicht hooked, merke ich. Nein. Du bist nicht in diesem Game.
0:25:00–0:25:01
Nicht im geringsten.
0:25:01–0:25:05
Ach, ich eben auch nicht so ganz. Aber ist ja gleich. Jetzt haben wir die Karten.
0:25:06–0:25:08
Jetzt kommt eben der nächste Schritt. Also jetzt habe ich eine Karte,
0:25:08–0:25:12
die ich grundsätzlich schon finde, die ist wertvoll. Ja.
0:25:12–0:25:16
Also es kann sein, dass du, wenn du Karten aus einem Pack rausziehst,
0:25:16–0:25:23
dass sie schon mal grundsätzlich einen Wert hat von 50, 60 Franken oder so.
0:25:23–0:25:28
Ja, also dass du dann wirklich mehr drin hast, als du das Geld dafür zahlt hast.
0:25:28–0:25:34
Genau. Und dann kann man die Karte aber sogenannt graden lassen.
0:25:35–0:25:37
Das heisst, ich schicke dann die Karte ein.
0:25:38–0:25:46
Da gibt es eine Firma PSA, die dann eine Bewertung macht, wie gut ist jetzt
0:25:46–0:25:51
die Qualität dieser Karte im Sinne von wie gut ist der Druck,
0:25:51–0:25:55
hat es irgendwelche Druckfehler drauf, hat es irgendwie Stellen am Rand,
0:25:55–0:25:58
ist alles schön zentriert gedrückt,
0:25:59–0:26:05
hat es irgendwelche Nacken drin, Druckfehler, was immer und die vergämt dann
0:26:05–0:26:09
dieser Karte ein sogenanntes Rating.
0:26:09–0:26:17
Die Karte kommt zurück in einen Plastikbehälter, wo sie versiegelt ist und hat die Bewertung darauf.
0:26:18–0:26:24
Alles, was über 9 ist, sage ich jetzt mal, dort wird es dann interessant.
0:26:25–0:26:27
Also eine normale Karte, die ich jetzt hier in der Hand habe,
0:26:28–0:26:30
kann einen Wert von 40 Franken haben.
0:26:30–0:26:34
Und wenn die jetzt aber PSA 10, also die höchste Wertung, die beste Qualität,
0:26:34–0:26:38
keine Fehler hat, dann kann sich der Wert einfach schnell verzehnfachen.
0:26:39–0:26:43
Und das sind halt dann die gesuchten Karten, wo es dann eigentlich darum geht,
0:26:43–0:26:48
Ich möchte eine Karte, vielleicht eine möglichst alte Karte von 1999,
0:26:49–0:26:51
die aber nicht bespielt worden ist.
0:26:51–0:26:55
Das heisst, die eigentlich im Neuzustand ist, die graded ist.
0:26:56–0:26:57
Und das ist dann gesucht.
0:26:57–0:27:00
Und dort entsteht der Wert von diesen Karten.
0:27:01–0:27:05
Also, wenn wir verstehen wollen, warum das vielleicht, obwohl wir eben beide
0:27:05–0:27:09
ein bisschen nicht so richtig in dem Game drin sind, dann kann man sagen,
0:27:10–0:27:17
ein von diesen Erfolgsfaktoren ist schon, dass das Prinzip die Leute bei den Stangen behalten.
0:27:19–0:27:22
Und dann ist es aber auch noch das Cross-Medialen, oder?
0:27:22–0:27:26
Dazu hast du gesagt, es ist eigentlich, mit dem Gameboy hat es angefangen,
0:27:26–0:27:27
dann hat es die Karte gegeben.
0:27:27–0:27:31
Und dann gibt es aber auch irgendwie noch Videospiele und Filme und Serie und
0:27:31–0:27:33
alles, Merch gibt es dazu.
0:27:33–0:27:40
Und das hat einfach so der Mix am Schluss gestimmt, dass man sich hier einbegeben
0:27:40–0:27:43
kann und immer wieder etwas Neues findet, wo man sich damit beschäftigen kann,
0:27:43–0:27:45
wenn man warm geworden ist im Alltag.
0:27:45–0:27:53
Ja, genau. Und es wird halt durch Pokémon auch wirklich gut bewirtschaftet im Sinne von, es gibt,
0:27:55–0:27:58
Das sind jetzt einfache Booster-Packs, die ich da gekauft habe,
0:27:59–0:28:03
wo man einfach zehn Karten drin hat. Genau.
0:28:04–0:28:09
Und im Normalfall ist es so, dass man eben sieben einfach normale Karten drin
0:28:09–0:28:13
hat, die ziemlich unspektakulär sind. Und dann drei, die so ein bisschen cooler sein können.
0:28:13–0:28:18
Ja. Und dann gibt es aber so Trainer-Packs, wo ich dann wie eine Box kaufe.
0:28:18–0:28:22
Und dort hat es dann aber vielleicht sechs Packungen drin,
0:28:22–0:28:27
plus noch irgendeine Bonus-Karte, plus irgendetwas und dann gibt es von diesen
0:28:27–0:28:32
Boxen gibt es dann halt auch verschiedene Versionen, dass man dann wie so ein
0:28:32–0:28:36
bisschen gewisse Spezialkarten gibt es dann nur dort,
0:28:38–0:28:43
Das macht halt nochmal so das Exklusive aus, dass man dann halt die Boxen sucht.
0:28:44–0:28:50
Und was Pokémon auch macht, sind dann wirklich noch so special, special Sachen.
0:28:50–0:28:54
Es hat zum Beispiel, die hätte ich gerne, das ist wirklich eine Karte, die ich cool finde.
0:28:54–0:29:04
Es gibt eine Pikachu-Karte, wo er den Van Gogh oder so Hut anhat.
0:29:04–0:29:08
Und das hat es nur an einem Tag in diesem Museum gegeben.
0:29:09–0:29:09
Verstehe.
0:29:10–0:29:14
Und die ist natürlich auch super gesucht. Also die kostet sich die 1'500 Franken
0:29:14–0:29:16
oder so. Was auch absurd ist.
0:29:17–0:29:20
Also ich habe noch ein wenig KI für mich recherchierenland. Die hat gesagt,
0:29:20–0:29:25
es gibt 50 Milliarden Karten, die sind produziert worden, was ja schon eine
0:29:25–0:29:27
absurde Menge ist. Das muss man schon sagen.
0:29:29–0:29:33
Wie viele Menschen gibt es? 10 Milliarden. Also eigentlich müsste rein rechnerisch
0:29:33–0:29:37
jeder 2 haben und wir haben 10,
0:29:37–0:29:38
2 müssen nicht.
0:29:38–0:29:43
Okay, genau. Dann 15 Sprachen in mehr als 80 Ländern.
0:29:43–0:29:47
Es gibt offizielle Weltmeisterschaften, das sind 2004.
0:29:48–0:29:51
Und eben so einzelne Karten, wenn man diese an Auktionen bringt,
0:29:52–0:29:54
dann können so 6-7 Stellungen betragen.
0:29:54–0:29:58
Das ist schon eigentlich, dann bist du auch im Investorenbereich drin.
0:29:59–0:30:04
Es gibt wahrscheinlich eine breite Zielgruppe mit den Kindern,
0:30:04–0:30:08
den Sammlern, denen, die es ernsthaft meinen und die, die wahrscheinlich die
0:30:08–0:30:11
Nerds oder einfach die Irren, könnte man sagen.
0:30:12–0:30:13
Ich glaube, die gibt es auch.
0:30:15–0:30:20
Und das ist eine solche Kehrseite. Seit der Hype wurde wirklich ein Problem,
0:30:20–0:30:28
dass ganz viele Leute, die nicht in die Welt gehören, die sich nicht mit dem
0:30:28–0:30:29
identifizieren können,
0:30:29–0:30:34
Sachen einfach als Investition anschauen und dann einfach anfangen Pokémon-Boxen zu plündern,
0:30:35–0:30:38
in der Hoffnung, dass die in 20 Jahren irgendwelchen Wert haben.
0:30:38–0:30:45
Also die kaufen das und gehen in ein Gestell und warten. Denn es ist ein Ding,
0:30:45–0:30:50
dass die Pokémon-Karte eine Investition über die Zeit sein könnte.
0:30:50–0:30:55
Und wenn wir Glück haben in 20 Jahren, dann wird die Wert irgendwie verzeinfacht.
0:30:55–0:31:00
Um bei deinem anderen Hobby noch anzudocken, wenn wir jetzt wirklich reich werden
0:31:00–0:31:01
wollen, was machen wir dann?
0:31:01–0:31:04
Sammeln wir dann Pokémon-Karten, investieren wir in Kryptos?
0:31:05–0:31:07
Übrigens, wie geht es uns an Kryptos?
0:31:07–0:31:13
Nein, nein. Wir sind nicht auf Feld 1 dort. Das ist nicht gut im Moment.
0:31:13–0:31:15
Aber das erholt sich. Das kommt gut.
0:31:16–0:31:21
Okay. Oder würden wir, was weiss ich was, irgendeinen Kai-Betrug aufziehen?
0:31:22–0:31:26
Ich würde den Kai-Betrug machen. Das ist am lukrativsten. Nein,
0:31:26–0:31:27
was mir einfach auffällt ist,
0:31:29–0:31:34
und vielleicht ist da der Nerd-Teil für mich halt wichtig, dass ich merke,
0:31:35–0:31:41
in dieser Pokémon-Welt oder an einer Comic-Con, wo sich Leute verkleidet,
0:31:41–0:31:44
oder halt wirklich, wo Nerds unterwegs sind.
0:31:44–0:31:50
Dass in der Zeit, in der wir heute sind, die einfach nicht,
0:31:51–0:31:55
Es geht einfach scheisse auf dieser Welt und ich habe das Gefühl,
0:31:55–0:31:59
die Nerds, die funktionieren ein bisschen anders,
0:31:59–0:32:04
die lassen sich in Ruhe, sie sind ein bisschen netter zueinander und man akzeptiert
0:32:04–0:32:11
sich eher einmal und hilft einander und das ist wahrscheinlich auch nicht überall so,
0:32:12–0:32:16
aber in dieser Pokémon-Karten-Welt habe ich jetzt schon oft erlebt,
0:32:16–0:32:21
dass man dann, hey, ich suche bestimmte Karten und dann wird die für jemanden gesucht.
0:32:21–0:32:25
und da muss man nicht noch etwas am Preis draufhauen, sondern man ruft an dieser
0:32:25–0:32:29
Person an und sagt, ich kann sie da für 60 Std. Wurzeln und sie wird weitergeben. Ja.
0:32:30–0:32:34
Man hat früher gemeint, Nerds sagen bessere Menschen und dann ist irgendwie,
0:32:34–0:32:38
haben wir herausgefunden, Mark Zuckerberg hat behauptet, er sei ein Nerd oder
0:32:38–0:32:40
so und ist dann nicht so ein guter Mensch gewesen.
0:32:41–0:32:45
Der ist gleich ein Elon Musk und jetzt der Bill Gates noch, wo er nochmal mit
0:32:45–0:32:50
dem Zug von den Epstein-Files nochmal viel grösiger ist.
0:32:51–0:32:54
Ich bin nicht sicher, ob das wirklich stimmt. Wir können jetzt sagen,
0:32:54–0:32:57
die haben alle immer nur so Duels, als wären es Nerds, und dann ist aber doch
0:32:57–0:32:59
der Kapitalist durchgebrochen.
0:32:59–0:33:04
Und das ist nicht die echte Nerds. Wobei, eben also so ganz kann man das kapitalistische
0:33:04–0:33:05
Ding von diesen Pokémons ja nicht kennen.
0:33:05–0:33:06
Nein, auch nicht.
0:33:06–0:33:10
Also so gesehen, weiss ich nicht, ob die Theorie stimmt. Aber wir müssen pünktlich
0:33:10–0:33:13
aufhören. Ich habe noch ein Pokémon-Stück gefunden.
0:33:14–0:33:17
Es gibt ein Pokémon-Stück. Es heisst Wet Lag, wir hören es gerade.
0:33:17–0:33:22
Und hast du noch irgendein abschliessendes Wortenerkenntnis?
0:33:23–0:33:27
Nein, ich glaube, es war halbwissen, wenn jemand wirklich, wirklich eine Ahnung hat von dem.
0:33:28–0:33:31
Kommt mal in die Sendung, ich fände es wirklich spannend, nochmal über das Thema zu reden.
0:33:31–0:33:33
Dann machen wir die genau gleich Sendung, nochmal.
0:33:33–0:33:35
Mit Fachwissen. Das mal richtig, okay.
0:33:36–0:33:38
Also, wet leg jetzt dann gerade und...
0:33:38–0:33:39
Tschüss zusammen.
0:33:39–0:33:39
Tschau miteinander.
0:33:40–0:33:43
Das ist der Nerd für Maxi.

Sind Pokémon-Sammelkarten noch eine Nische oder sind sie schon im Mainstream angekommen? Was irgendwann mal auf dem Schulplatz angefangen hat, ist mittlerweile zu einem weltweiten popkulturellen Phänomen angewachsen. Ein Schatz – eine seltene Karte – kann mehrere tausend Dollar wert sein.

Seit ihrer Einführung in den späten 1990er-Jahren wurden Milliarden Karten gedruckt, internationale Turniere organisiert und spektakuläre Auktionserlöse erzielt. Was ist das Erfolgsrezept? Vermutlich, dass Nostalgie, spielerischer Wettbewerb und reale Verdienstmöglichkeiten aufeinandertreffen. Wir versuchen, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, auch wenn es längst nicht alle Teammitglieder (Matthias) verstanden haben. „Die geheime Welt der Pokémon-Karten“ weiterlesen

Design kann furchtbar böse sein

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:05–0:00:10
Orchestre du Puissant Marcel Duchamp mit Colors war das.
0:00:11–0:00:13
Wir anfangen Daten auf einem lokalen, streng geheimen Server von einer Quelle
0:00:13–0:00:15
außerhalb des Gebäudes. Wer schickt die Daten?
0:00:15–0:00:17
Radio Stadtrichter.
0:00:18–0:00:22
Der Erste, der die Daten schickt, ist Kevin Rechsteiner. Hallo Kevin.
0:00:23–0:00:24
Grüezi, Grüezi.
0:00:24–0:00:26
Und der Zweite ist Digi Chris.
0:00:27–0:00:29
Guten Morgen auf UKW.
0:00:29–0:00:34
Guten Morgen. Bist du in der richtigen Zeitzone zu Hause oder bist du schon
0:00:34–0:00:36
wieder mit dem Schiff irgendwo in der...
0:00:36–0:00:44
Nein, ich habe noch gebucht. Nein, nein. Ich bin immer in wunderschönen Birmerstorf, Zürich.
0:00:44–0:00:48
Ach so, sehr gut. Das ist schon mal schlecht. Nicht schlecht,
0:00:48–0:00:50
meine ich. Wie geht es euch so?
0:00:51–0:00:57
Verzählt mir, wie ist die Stimmung an Bord von dem virtuellen Schiff, wo wir in See stecken?
0:00:57–0:01:01
Jetzt gerade Entschuldigung für die metaphorische Umschreibung.
0:01:02–0:01:04
Ich sage, Kevin, fang du an.
0:01:04–0:01:08
Ich fang an. Ich bin zufrieden. Ich habe gestern einen Kopfwetter gehabt,
0:01:09–0:01:12
ich habe heute keinen Kopfwetter mehr und der Januar ist für mich immer ein
0:01:12–0:01:16
bisschen schwierig und jetzt ist Februar und es kommt so ein bisschen Sonne. Das tut mir gerade gut.
0:01:16–0:01:20
Ja, das stimmt. Es ist nicht mehr ganz so grau.
0:01:20–0:01:24
Ja, es ist schon ein bisschen heller und ja, das ist super.
0:01:25–0:01:29
Und Digi Chris, du bist überhaupt nicht so anfällig auf wetter- und graue Stimmungen und so.
0:01:29–0:01:34
Du tust dich dann einfach auf dein Schiffgeistig schon mal versetzen und dann ist alles gut, oder?
0:01:35–0:01:39
Nein, soweit alles gut geht. Also auch die Stimmung ist schön.
0:01:39–0:01:43
Es könnte ein bisschen wärmer sein, weil wirklich ein guter Kumpel.
0:01:43–0:01:50
Gut, ich muss sagen, ist gerade vor dieser Schelle zurückgekommen und schreibt
0:01:50–0:01:54
mir so, ist ja ein bisschen kälter da? Also ja.
0:01:54–0:01:58
Ja, aber damit hat er wahrscheinlich auch müssen ein bisschen rechnen.
0:01:58–0:02:04
Ja, klar, aber also nein, also auch wenn es kalt ist, Nein, soweit alles gut.
0:02:04–0:02:09
Sehr gut. Hat jemand eine dringende Anekdote, die gerade am Anfang der Pre-Show raus muss?
0:02:11–0:02:13
Ich habe es gewusst, ich habe es gewusst.
0:02:13–0:02:20
In der Swisscom schafft es nicht mal, den Status Server redundant zu halten.
0:02:21–0:02:21
Heisst?
0:02:22–0:02:27
Gestern ist ja offenbar Swisscom TV ausgefallen, kann es ja mal geben.
0:02:27–0:02:30
Aber die Statuswebsite war weg.
0:02:31–0:02:36
Ah wirklich? Die müsstest du vielleicht noch irgendwie,
0:02:39–0:02:43
anbringen. Ich habe jetzt keine TV schauen können, ja blöd.
0:02:43–0:02:49
Ich habe meine Alte-Rotiv, aber dass jetzt einfach der Status für ein bisschen weg ist.
0:02:49–0:02:54
Das ist noch lustig auf eine Art, fast schon. Also wir können leider keine Fehlermeldung
0:02:54–0:02:57
anzeigen, weil die Fehlermelde-Anzeige hat einen Fehler.
0:02:59–0:03:03
Aber was war das Problem bei der Swisscom? Ich bin nicht rausgekommen.
0:03:03–0:03:07
Mir hat heute jemand gesagt, wenn man schon geschaut hätte, dann wären wir nicht
0:03:07–0:03:10
betroffen, Es waren nur die Betroffenen, die erst gerade eingeschaltet haben.
0:03:10–0:03:12
Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt.
0:03:12–0:03:17
Ich habe es jetzt auch nicht genau angeschaut, aber es ist nicht gegangen.
0:03:18–0:03:25
Ich habe dann auch irgendwie gestern meine Box gebootet und dann funktioniert nicht. Ob das jetzt...
0:03:26–0:03:32
Geklappt hätte, wenn ich sie nicht restartet hätte. Ah, okay. No idea.
0:03:33–0:03:36
Aber eben, dass du wenigstens Status-Website...
0:03:36–0:03:37
Ja.
0:03:37–0:03:41
Ich, ja... Also, gilt für alle Provider.
0:03:41–0:03:45
Also, nicht, dass ich jetzt auch das Viscomilie besche, aber...
0:03:45–0:03:49
Gibt es denn doch das, dass alle Steuerungen, oder was heisst?
0:03:49–0:03:52
Genau. Wenn man den Kanal anschauen, oder? Ist das der Dekabuck gewesen?
0:03:52–0:03:58
Nein, das ist gelaufen, ich habe einen Kollegen, der mir geschrieben hat, geht das Wisscom TV?
0:03:59–0:04:00
Nein, das geht nicht.
0:04:02–0:04:06
So lustig, also ich hätte es nicht mal gemerkt, weil so viele Fernsehsuche jetzt
0:04:06–0:04:08
auch nicht, auch wenn ich die Digi-Crisse bin.
0:04:09–0:04:13
Aber ja, vielleicht einfach die Statusseite mal.
0:04:14–0:04:20
Weil ich habe das Gefühl gehabt, dass das Internet auch ziemlich gehuscht hat.
0:04:20–0:04:25
Ja, kann sein. Also alle Störungen, es geht sogar mit Umlaut,
0:04:25–0:04:27
alle-störungen.ch in der URL.
0:04:28–0:04:30
Und da siehst du, da kannst du jetzt schauen und dann siehst,
0:04:31–0:04:40
dass es in den letzten 24 Stunden haben doch etwa 5'503 Meldungen gegeben hat
0:04:40–0:04:42
wegen Ausfällen bei der Swisscom.
0:04:42–0:04:46
Und dann ist es ab 23 Uhr gestern
0:04:46–0:04:49
Abend ist es wieder runtergegangen und dann haben wir heute am Morgen
0:04:49–0:04:53
um 8 Uhr nochmal eine Ausschläge aber seitdem ist
0:04:53–0:04:56
es so auf einem relativ niedrigen Niveau kann
0:04:56–0:05:01
man sagen wahrscheinlich hat dann doch einer bei der Swisscom das gemerkt hoffentlich
0:05:01–0:05:08
ist es im Pager gegangen das hat einen Fakt bekommen ja genau müssen wir über
0:05:08–0:05:14
das wahnsinnig Hype-Thema reden namens Moldbug oder ist es euch schon verleidert?
0:05:17–0:05:19
Kevin? Ja, nein, vielleicht.
0:05:19–0:05:26
Ich weiss, muss man. Ja. Mal, wir müssen vielleicht schnell erklären, was es ist.
0:05:27–0:05:30
Also es ist so eine... Oder willst du erklären, bitte?
0:05:30–0:05:31
Nein, du schnell erklären.
0:05:31–0:05:37
Also es ist so ein Moldbook, eigentlich steckt so K-Agenten dahinter,
0:05:38–0:05:41
wo man auf seinem Mac laufen lassen kann.
0:05:41–0:05:45
Und dann klingt die da... Ich habe es also nicht ausprobiert und ich würde auch
0:05:45–0:05:46
Ich kann es auch nicht ausprobieren.
0:05:47–0:05:51
Weil die arbeiten dann quasi eigenhändig mit euren Daten.
0:05:53–0:05:59
Im Idealfall ist das lustig, weil man dir dann Statusnachrichten schicken lassen kann.
0:05:59–0:06:05
Es ist wie wenn einer an dem Computer sitzen würde und für euch gewisse Aufgaben übernehmen würde.
0:06:05–0:06:09
Aber das Problem ist natürlich, dass es heikel ist.
0:06:09–0:06:13
Weil vielleicht machen die dann nicht immer das. Und nebenbei gibt es noch das
0:06:13–0:06:25
Moldbook und dort können sich eure Agenten mit anderen Agenten unterhalten.
0:06:25–0:06:27
Und Menschen dürfen sich dort aber nicht unterhalten.
0:06:27–0:06:31
Und dann haben schon Leute gefunden. Ui, das ist ja ganz schlimm, jetzt ist Skynet.
0:06:32–0:06:37
Kevin, findest du, das ist der Anfang des Untergangs, weil uns Kai jetzt umbringen wird?
0:06:37–0:06:41
Jetzt fängt es an. Nein, ich finde es einfach, also ich glaube,
0:06:41–0:06:47
jetzt merkt man, wie die Integration so langsam stattfindet und so fliessend stattfindet.
0:06:47–0:06:51
Also das erste Mal, wo ich es so aktiv mitbekommen habe, ist das,
0:06:51–0:06:56
dass Google das integriert in Gmail und jetzt wird es dir gerade automatisch Mails beantwortet.
0:06:56–0:06:57
Ja.
0:06:57–0:07:01
Und jetzt drückt das halt so ein bisschen überall rein, dass irgendwie eben
0:07:01–0:07:07
die KI-Agents, also es sind eigentlich kleine KI-Programme, einfach gewisse
0:07:07–0:07:11
Sachen automatisierend übernehmen, was ich ein bisschen merkwürdig finde,
0:07:12–0:07:17
aber halt technisch halt wie so einfach zum Umsetzen ist. Und jetzt,
0:07:18–0:07:19
eben, es wird jetzt einfach integriert.
0:07:20–0:07:27
Genau so ist es. Und dass die sich jetzt seltsam äussern, manchmal auf dieser
0:07:27–0:07:32
Website, in dem sogenannten sozialen Netzwerk für Kais, das kann man eigentlich
0:07:32–0:07:33
auch nicht so richtig erstaunlich finden.
0:07:34–0:07:39
Denn dann kann man natürlich sagen, was für ein Tonfall sie sollen, dann machen sie das.
0:07:39–0:07:42
Und wenn sie halt aufeinandetreffen, gibt es vielleicht komische Diskussionen.
0:07:43–0:07:48
Also so ein Hype, den ich unbegründet finde. Digi-Chris, noch in 10 Sekunden
0:07:48–0:07:51
deine Meinung und dann fangen wir mit der richtigen Sendung an.
0:07:52–0:07:56
Habe ich nicht benutzt und wirklich vermutlich auch nicht.
0:08:11–0:08:15
Ich muss die heutige Sendung mit einer kleinen Anekdote anfangen.
0:08:15–0:08:17
Am Digi-Chris habe ich dir ja schon mal erzählt.
0:08:18–0:08:23
Ich ging anfangs Jahr joggen und dann war es so easy und so schlifrig zum Teil.
0:08:23–0:08:26
Und dann hat es mich mehrfach auf den Sack gerührt.
0:08:27–0:08:29
Und dann bin ich so leicht lädiert im Graben gelegt.
0:08:30–0:08:34
Und habe dann gefunden, ja, jetzt tut mir so ein bisschen die Schulter weh.
0:08:34–0:08:37
Soll ich mit dem zum Doktor oder nicht? Und ich habe gefunden,
0:08:37–0:08:41
nein, sicher nicht. Also wir können doch mal selber herausfinden,
0:08:41–0:08:48
was einem eigentlich so blüht oder was das Problem könnte sein.
0:08:48–0:08:51
Und dann habe ich gefunden, aber der KI vertraue ich jetzt trotzdem nicht,
0:08:52–0:08:56
sondern ich bin dann auf so eine Webseite gegangen, die heisst physiotest.ch
0:08:56–0:09:02
und dort konnte man so einen ellenlangen, wirklich ellen, ellenlangen Fragebogen ausfüllen.
0:09:02–0:09:07
Und dann sollte es einem am Schluss sagen, wie es gesundheitlich um einen steht.
0:09:07–0:09:12
Oder ob man da etwas Schlimmes hat oder etwas, das sich von alleine wieder bessert.
0:09:12–0:09:16
Spoiler übrigens, es hat sich wunderbar von alleine wieder verbessert.
0:09:16–0:09:17
Man muss einfach ein bisschen Geduld haben.
0:09:18–0:09:22
Und dann musste ich eben so Übungen machen mit YouTube-Videos,
0:09:22–0:09:27
die dir dann vorgeführt worden sind, was für Bewegungen du mit dem Arm machen musst.
0:09:27–0:09:30
Und dann konnte ich sagen, okay, die habe ich jetzt gemacht bis in die Hälfte.
0:09:30–0:09:33
Und dann hat es mir wehgetun und dann habe ich ihn nicht mehr weitergemacht.
0:09:33–0:09:34
Und dann hast du so ausgeführt.
0:09:34–0:09:38
Dann hast du gedacht, okay, super, da bin ich jetzt eine Viertelstunde mit Beschäftigung gewesen.
0:09:38–0:09:41
Gibt sicher eine super Analyse, wo mir alles erklärt.
0:09:42–0:09:48
Und dann, kommst du am Schluss an, dann heisst es, ihre personalisierten Ergebnisse sind bereit
0:09:49–0:09:54
Und dann, dass die aber würdest sehen, müsstest du eine siebentägige Testphase
0:09:54–0:09:59
von dieser Website abschliessen und die kostet 2,99 Und dann findest du,
0:09:59–0:10:03
okay, siebentägige Testphase, vielleicht ja oder nein.
0:10:03–0:10:06
Und dann liestest du aber noch ein wenig gedrückt und siehst,
0:10:06–0:10:10
dass dann die natürlich 2,99 Euro tatsächlich für die Woche gilt.
0:10:10–0:10:15
Und dann würdest du aber so im Monat 18 Franken zahlen und müsstest dann auch
0:10:15–0:10:18
wieder schauen, dass das beendet ist, wenn du wieder gesund bist und so.
0:10:18–0:10:21
Und dann findest du so ein bisschen einen Hurenbeschiss.
0:10:21–0:10:25
Und dann hab ich das dann geschrieben und gefunden, hey, geht's euch eigentlich
0:10:25–0:10:29
noch, bitte. Also, sagen Sie mal, haben alle Tassen im Schrank geschrieben, das am Anfang?
0:10:30–0:10:32
Und dann haben sie gesagt, hey, wir haben das am Anfang geschrieben.
0:10:33–0:10:38
Du hast einfach zu wenig gut aufgepasst. Es hat dort so einen Dialog gehabt,
0:10:38–0:10:43
wo du siehst, so eine fast blutte Frau, weil dort musst du dann umschalten von
0:10:43–0:10:47
Männlein auf Weiblein oder umgekehrt, also einfach das Geschlecht,
0:10:47–0:10:49
dem du dich zugehörig fühlst.
0:10:49–0:10:57
Und dann musst du gleichzeitig auch noch sagen, dort anklicken auf dieser Grafik, wo es wehtut.
0:10:58–0:11:04
Und dann musst du noch die Geschäftsbedingungen abnicken und dort ganz im kleinen
0:11:04–0:11:07
Druck heisst es am Schluss noch, hey, es kostet dann übrigens etwas.
0:11:07–0:11:11
Und das überliessest du natürlich automatisch, weil du mit allem anderen beschäftigt
0:11:11–0:11:14
bist, nur nicht mit dem das durchzulesen.
0:11:14–0:11:19
Und dann haben wir gefunden, das ist doch eins von diesen Dark Patterns,
0:11:19–0:11:21
oder? Digi Chris, Dark Pattern?
0:11:21–0:11:28
Ist es? Und wenn ich jetzt einfach sagen kann, holt euch einen guten Hausarzt.
0:11:28–0:11:32
Da war ich tatsächlich in dieser Woche.
0:11:32–0:11:36
Und dann bist du beim Hausarzt, lässt dich halt durchchecken.
0:11:37–0:11:42
Da heisst es, ja, XY, der Wert ist gut, der Wert ist schlecht. Nein, jetzt echt.
0:11:43–0:11:46
Und der Hausarzt will nicht 2,99 von euch.
0:11:47–0:11:50
Ja, der tut dann so Tarmad-Pünktchen.
0:11:50–0:11:51
Der macht die Haare mit.
0:11:52–0:11:53
Das ist auch ein Dark Pattern.
0:11:55–0:12:00
Aber es ist trotzdem gut, dass der Hausarzt, der vielleicht tatsächlich eine
0:12:00–0:12:06
Person ist, der noch ein bisschen mehr vertraut als irgendeine App,
0:12:06–0:12:09
und der einfach sagt, ja, schau, nein, ist alles gut.
0:12:10–0:12:15
Mach das und das und mach das. Ich möchte jetzt nicht meine Gesundheitshistorie
0:12:15–0:12:19
in die Parade erzählen, aber einfach nach dem Motto, Er hat gesagt,
0:12:20–0:12:23
es ist alles gut, aber mach Komma. Aber alles gut.
0:12:25–0:12:29
Kevin, wir können die Sendung beenden mit der Erkenntnis, der Schüssler ist
0:12:29–0:12:33
ein bisschen im Double und hat einfach zum Hausarzt sollen und dann wäre das nie passiert.
0:12:34–0:12:36
Und dann hätten wir nicht so viele Inhalte.
0:12:36–0:12:37
Ja, das stimmt.
0:12:37–0:12:41
Also, es gibt einen Punkt.
0:12:41–0:12:41
Ja.
0:12:43–0:12:50
Wenn ich irgendetwas auf einer Internetseite suche und dann kommt so etwas,
0:12:50–0:12:55
das mich so durchführt, wo ich so Sachen eingeben muss, wie gross ist denn deine
0:12:55–0:12:57
Wohnung und was hättest du denn gerne?
0:12:58–0:13:01
Und dann kommt der nächste Schritt und der nächste Schritt. Dann weiss ich eigentlich
0:13:01–0:13:05
schon, da kommt am Schluss etwas, das Geld will.
0:13:05–0:13:08
Das ist so ein Gefühl. Hast du das Gefühl nicht gehabt?
0:13:08–0:13:09
Das habe ich...
0:13:09–0:13:13
Dass du gedacht hast, die wollen sicher irgendwann Geld.
0:13:14–0:13:16
Das Lustige ist ja daran, dass ich vor
0:13:16–0:13:20
etwa drei Jahren mal schon auf den Genau-Gelicht-Richtschomalier-Cape bin.
0:13:21–0:13:25
Dort hat es so Online-Psychotests gegeben, wo ich aus irgendwelchen Gründen...
0:13:26–0:13:30
Ja, die sind auch so. Du kannst schauen, ob du ADHS hast und dann musst du Fragen
0:13:30–0:13:33
beantworten, dann bist du dreiviertel Stunde dran und am Schluss seid ihr, dass wir zahlen.
0:13:34–0:13:40
Das ist natürlich das Prinzip der Sankt-Costs, dass wenn du die Leute so lange
0:13:40–0:13:43
bei der Stange behalten hast und so viel Zeit investiert hast,
0:13:44–0:13:46
wenn die jetzt mit der Rechnung kommt, dann findet sie, okay,
0:13:46–0:13:49
zahlen sie halt, weil sonst wäre es um ein Suss gewesen.
0:13:49–0:13:51
Und ich bin dann vielleicht, ich könnte
0:13:51–0:13:55
mir das schon als Vorgriff auf den Serviceteil dieser Sendung sagen,
0:13:55–0:14:00
ich bin dann extra stuer und finde, ich schreibe jetzt noch mehr Zeit investieren,
0:14:01–0:14:06
indem ich ein böses Mail schreibe oder einen Blogpost, aber zahlen garantiere ich nichts.
0:14:06–0:14:11
Also Dark Pattern, das ist eigentlich, wenn man so Benutzerschnittstellen,
0:14:12–0:14:14
also im Web vor allem, auf Webseiten,
0:14:14–0:14:18
es kann aber auch durchaus bei Hardwaregeräten so Dark Patterns geben,
0:14:18–0:14:22
wenn die eben nicht extra benutzerfreundlich gestaltet sind,
0:14:23–0:14:27
sondern eigentlich der Hintergedanke ist, dass man Benutzer,
0:14:27–0:14:31
Benutzerin zu einer Handlung verleitet, wo eigentlich der gar nicht will.
0:14:31–0:14:34
Also indem man ihn irgendwie austrickst oder so.
0:14:35–0:14:39
Und da nützt man einfach unsere menschlichen Schwächen aus.
0:14:39–0:14:43
Unsere Psychologie steckt dahinter und man kann es bescheissen.
0:14:43–0:14:44
Digi Chris, jetzt trotzdem.
0:14:45–0:14:48
Du willst mir sagen, du bist noch nie auf einen starken Pattern,
0:14:48–0:14:53
nie, Kate, weil du zu deinem Hausarzt gehst und sonst auch einfach die gefährlichen Sachen weidest.
0:14:54–0:15:02
Ja, sonst brauche ich halt Kreuzfahrt. Nein, also Also, jetzt glaube ich, nein, nicht wirklich.
0:15:03–0:15:06
Okay, nicht einmal... Nein, doch, ich kann mal...
0:15:07–0:15:12
Ich glaube, als ich das erste Mal in den Podcast gekommen bin,
0:15:12–0:15:18
haben wir nochmal über das wunderbare Spiel gesprochen, Tapped Out. Simpsons Tapped Out.
0:15:20–0:15:28
Und dort haben sie mich auch mal dazu verleitet, irgendwie für 2 Franken in App.
0:15:28–0:15:34
Aber sonst bin ich glaube da relativ richtig stand. Also wie kriege ich auch
0:15:34–0:15:41
2 Franken in App, habe ich mal gemacht, sonst ne, sag ich dir einfach, fuck off.
0:15:42–0:15:45
Okay, gut, das ist auch mal keine schlechte Einstellung. Also es ist so,
0:15:45–0:15:51
dass die Games natürlich wirklich, das ist ein Dark Pattern-Höll,
0:15:51–0:15:53
die Free-to-Play-Spiele.
0:15:53–0:15:59
Also Free-to-Play heisst, man tut dir ein Spiel gratis geben,
0:15:59–0:16:07
aber während du spielst, wirst du immer mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln dazu gebracht,
0:16:08–0:16:09
Geld auszugeben.
0:16:10–0:16:16
Und Free-to-Play, das ist exemplarisch. Du kannst wirklich durchexerzieren,
0:16:16–0:16:17
was man alles machen kann.
0:16:17–0:16:23
Du tust den Leuten zum Beispiel sagen, hey, jetzt hast du einen Highscore erzielt.
0:16:24–0:16:29
Aber dass du den behalten kannst, musst du jetzt noch schnell diesen und diesen
0:16:29–0:16:32
goldigen Diamanten aufwerfen.
0:16:32–0:16:37
Und wenn du den nicht hast, dann findest du, okay, dann kann ich ihn halt schnell in den Store kaufen.
0:16:37–0:16:42
Also das sind genau die Mechanismen und dort werden die wirklich von hinten
0:16:42–0:16:46
bis vorne durch exerziert und wieder Vorgriff auf den Servicetail.
0:16:46–0:16:51
Ich glaube, die Games sind echt gut drin, sich gegen die Mechanismen abzuhärten,
0:16:51–0:16:54
indem du sagst, ich nehme ein neues Spiel,
0:16:54–0:17:00
das ihr für viel Geld entwickelt habt, um mich innen abzuckeln und ihr kommt
0:17:00–0:17:04
keine Rappen von mir rüber und ich installiere extra einen Werbeblocker,
0:17:04–0:17:08
dass ihr auch keine Werbung mehr ausspielen und so finanzieren.
0:17:08–0:17:14
Weil die Werbungen in den Games sind ja dann nochmal fies, weil zuerst kannst du es nicht zumachen.
0:17:15–0:17:16
Der Knopf zum Schliessen, der
0:17:16–0:17:20
ist dann so winzig, dass du ein Mikroskop haben musst, um ihn zu sehen.
0:17:20–0:17:25
Es gibt ja das lustige Meme, Was ist das kleinste Teil im Universum?
0:17:25–0:17:30
Was weiss ich was? Nein, das Atom, auch nicht die Planck-Länge,
0:17:30–0:17:33
sondern es ist der Schliesserknopf bei einer Game-Werbung.
0:17:34–0:17:40
Und Kevin, wie gehst du damit um? Sagst du auch einfach, ich bin nicht anfällig
0:17:40–0:17:43
dafür und ich weiss, wenn man sich dagegen wappnet.
0:17:45–0:17:49
Ich glaube, ich bin wirklich nicht so anfällig auf das. Ich glaube,
0:17:50–0:17:57
es gibt gewisse Sachen, gewisse Mechanismen, wo man, wenn man viel im Internet
0:17:57–0:18:04
unterwegs ist und halt dort einen Hauptwohnsitz hat, dann merkt man schneller,
0:18:05–0:18:06
wie funktionieren die Knöpfe.
0:18:09–0:18:13
Ich gehe jetzt auf irgendeine Webseite und muss jetzt irgendein Programm haben
0:18:13–0:18:19
Und dann zeigt es mir 16 verschiedene Download-Buttons an, aber durch die Erfahrung
0:18:19–0:18:23
weiss ich, was der Mechanismus ist und was passiert.
0:18:24–0:18:30
Und darum, glaube ich, passiert es mir wie weniger, dass ich irgendwo noch einmal eingelullet werde.
0:18:30–0:18:36
Und wahrscheinlich bei Online-Jobs ist es mir wahrscheinlich schon passiert
0:18:36–0:18:41
im Sinne von diesen, wie sagt man das?
0:18:41–0:18:43
Mindest-Beschel-Bangi-Dingers.
0:18:44–0:18:44
Ja, gut.
0:18:44–0:18:48
Das ist also ein Mechanismus, welcher auch in diese Richtung geht.
0:18:48–0:18:53
Ja. Wir können ja mal drauf schauen, was auf konsumentenschutz.ch,
0:18:53–0:18:57
da habe ich einen schönen Artikel dazu gefunden, was es so alles gibt.
0:18:57–0:18:59
Und es gibt wirklich Dutzende von Mechanismen.
0:19:00–0:19:04
Wir verlinken dann diesen Artikel auch. Ich empfehle, mal darauf zu schauen,
0:19:04–0:19:06
weil alle kann ich jetzt hier nicht präsentieren.
0:19:07–0:19:12
Aber wenn ihr die kennt und schon mal im Hinterkopf habt, dann ist man auch
0:19:12–0:19:13
weniger anfällig dafür.
0:19:14–0:19:17
Schön finde ich, es fängt an mit dem Confirm Shaming.
0:19:18–0:19:23
Das heisst, wenn du zum Beispiel eine Bestellung abgibst, kannst du einen den
0:19:23–0:19:26
Newsletter abonnieren und dann kriegst du 10% Rabatt.
0:19:27–0:19:33
Oder wenn du sagst, du willst den Newsletter nicht und den Rabatt ablehnen,
0:19:33–0:19:38
dann gibt es einen Knopf, nein, danke, ich möchte den vollen Preis bezahlen.
0:19:38–0:19:41
Und wenn der klickt, dann kommt es ein bisschen wie ein Depp vor.
0:19:43–0:19:49
Der Scarcity, das ist auch sehr beliebt, den gibt es auch in der realen Welt,
0:19:49–0:19:51
würde ich sagen, das Dark Pattern.
0:19:51–0:19:54
Wenn du in einen Laden gehst und etwas anschaut und findest,
0:19:54–0:19:56
soll ich es jetzt kaufen, nimm es mit, überleg mir es nochmal.
0:19:57–0:20:01
Und dann sagt der Verkäufer, ich habe aber nur noch eins am Lager und vorher
0:20:01–0:20:05
war jemand da, der sich auch noch dafür interessiert hat, dann findest du,
0:20:05–0:20:09
okay, ich muss es kaufen, sonst ist es weg. Und das ist natürlich der alte Trick, oder?
0:20:10–0:20:12
Habt ihr auch geschaut auf die Webseite?
0:20:13–0:20:18
Gibt es da einen von den Tricks, den ihr besonders originell findet?
0:20:19–0:20:22
Digi Chris, hast du ja so den Lieblingsdark-Pattern?
0:20:22–0:20:27
Ach so, ich finde nach dem Motto, nur einer ist, auch wenn du tatsächlich ein
0:20:27–0:20:31
Hotelzimmer buchst und dann hast du,
0:20:32–0:20:39
das Ding ja, nur noch zwei Zimmer verfügbar bla bla bla ich hatte es mal,
0:20:39–0:20:43
habe ich ein Hotel gebucht und sie ja,
0:20:43–0:20:47
wir haben, also bin ich dann halt in Genua oh, was ist in Genua,
0:20:47–0:20:53
whatever bin ich zu Genua gewesen und sie ja, wir haben sie ein besseres Hotel
0:20:53–0:20:55
gebucht, sie müssen über, ich, wie, wo,
0:20:56–0:21:01
was, wie also, nach dem Motto vielleicht sogar das negative oder wie sagen wir
0:21:01–0:21:07
das positive für mich als konsument aber eben klar ich glaube das das habe ich
0:21:07–0:21:11
in der VWL gehabt dass du sagst oh jetzt ich,
0:21:12–0:21:15
Mein Nachbar will auch das Produkt.
0:21:15–0:21:19
Das muss ich jetzt unbedingt haben. Das hat nichts mit Interesse zu tun.
0:21:20–0:21:21
Das hast du schon immer gehabt.
0:21:22–0:21:28
Ja genau. Es ist natürlich keine reine Internet-Erfindung, sondern es sind häufig
0:21:28–0:21:30
Mechanismen, die es schon früher gab.
0:21:30–0:21:34
Ich würde sagen, sie haben zum Teil noch lustige Namen. Das Roach Motel,
0:21:35–0:21:38
das ist das Kacklacken-Hotel.
0:21:38–0:21:44
Das heisst, du kommst leicht rein. Du kannst dich ganz einfach dort bewerben,
0:21:44–0:21:48
aber wenn du wieder raus willst, dann musst du einen eingeschriebenen Brief
0:21:48–0:21:53
mit Ausweiskopie per Post senden in der Kündigungsfrist.
0:21:53–0:22:00
Kevin, du tust aber selber deine Kunden nicht so mit so Mechanismen gängeln, oder?
0:22:01–0:22:05
Ich sage das immer meinen Kunden, die Online-Jobs haben, dass ich ihnen immer
0:22:05–0:22:08
sage, man macht einen erfolglosen Online-Job.
0:22:09–0:22:12
Weil ich weiss, dass die Mechanismen auch funktionieren.
0:22:12–0:22:19
Also ein Onlineshop, wo dir beim Rabattcode einen Timer anzeigt und nur noch
0:22:19–0:22:26
zwei Stück verfügbar und dann bist du im Warenkorb und dann musst du zum Versandkosten anzeigen,
0:22:26–0:22:28
musst du zuerst die E-Mail-Adresse angeben.
0:22:29–0:22:32
Dass man nachher kann dich daran erinnern, dass es nicht im Warenkorb ist.
0:22:33–0:22:33
Also die ganzen Möglichkeiten,
0:22:34–0:22:35
Ich hasse es.
0:22:35–0:22:41
Aber ich sage mir wirklich nutzt es nicht. Irgendwo steht das beim Konsumentenschutz
0:22:41–0:22:45
auch, du kaufst ein paar Schuhe und musst irgendwie dein Geburtsdatum geben.
0:22:45–0:22:47
Und ich denke, hey, was interessiert es euch?
0:22:48–0:22:54
Und ich sage meinen Kunden wirklich immer, vielleicht wäre es marketingmässig
0:22:54–0:22:55
besser, wenn du das machst.
0:22:56–0:22:59
Aber ich glaube, langfristig ist es einfach ein ungesunder Mechanismus.
0:23:00–0:23:04
Es hat einfach so einen Beigeschmack, wenn ich so denke, jetzt wollt ihr meine
0:23:04–0:23:12
Kantonummer, ihr wollt meine Schuhgrösse, ihr wollt mein Geburtsdatum und lasst mich in Ruhe.
0:23:13–0:23:18
Ja, ich finde auch, also mittelfristig oder kurzfristig funktioniert es vielleicht,
0:23:18–0:23:23
Aber ich glaube, wenn ich das Gefühl habe, es sei jetzt da wirklich auch über
0:23:23–0:23:24
den Tisch gezogen worden,
0:23:25–0:23:29
dann habe ich so ein schlechtes Gefühl, dass ich wahrscheinlich das auch in
0:23:29–0:23:34
künftig mit dem Shop oder mit dem Angebot verbinde und dann nicht mehr dort hinzugehen.
0:23:34–0:23:40
Also ich glaube, längerfristig zeichnet sich Fairness gegenüber den Kunden auf
0:23:40–0:23:44
jeden Fall aus. Aber Digi Chris, ich habe dann nachgeschaut und gefunden,
0:23:45–0:23:49
es gibt eigentlich verschiedene Gesetze, die das verbieten würden.
0:23:49–0:23:52
Ich weiss jetzt nicht genau, wie es in der Schweiz ist. Ich habe vor allem Infos
0:23:52–0:23:59
dazu gefunden zu Deutschland, wo eben eigentlich so die expliziten Bescheissmechanismen
0:23:59–0:24:02
verboten wären nach dem Digital Services Act.
0:24:02–0:24:06
Und wahrscheinlich auch bei uns, also unlauteren Wettbewerb,
0:24:06–0:24:10
müsste ich halt vielleicht dann eine Klage machen oder so.
0:24:10–0:24:15
Aber es ist ja eigentlich verblüffend dafür, dass es verboten wäre oder zumindest
0:24:15–0:24:17
einen riesen Graubereich gibt.
0:24:19–0:24:24
Obwohl du selber ja nicht anfällig bist, wenn wir gelehrt haben,
0:24:24–0:24:28
trifft man diese Mechanismen doch sehr häufig an. Wie erklärst du dir denn das?
0:24:29–0:24:34
Eben, es ist halt ein Trigger. Ich glaube, im Zwischenpass waren wir alle schon mal.
0:24:34–0:24:37
Die schöne, wunderbare... Ich habe sie schön gefunden.
0:24:37–0:24:43
Die wunderbare Mess, wo halt jemand sagt, Helmi, hey, da hast du das Messer
0:24:43–0:24:47
und da schneidet ihr die Gurke besser wie alles.
0:24:47–0:24:51
Also sorry, das ist doch schön gewesen. Und wenn ihr halt...
0:24:51–0:24:56
Ja, ich kenne jemanden, der so heisst, ja, Helmi sagt, ja, da ist das Messer.
0:24:56–0:25:03
Ja, kaufst du es, weil dir jemand das ins Gesicht verkauft.
0:25:03–0:25:07
Ja, aber das ist doch etwas anderes, wenn du einen sympathischen Mensch hast.
0:25:08–0:25:11
Also Helmi, sympathisch, wenn du zuhörst.
0:25:12–0:25:19
Zyspa bis 1949 bis 2018 hat es die Jahre ich gerade nachgestellt.
0:25:19–0:25:26
Schade eigentlich, es wäre gut, weil wir hätten eigentlich mal live von der Zwischpassante.
0:25:27–0:25:31
Ja, unbedingt. Auf jeden Fall. Also dann mit dem Helm nebenan,
0:25:31–0:25:32
wo es seine Messer bewirbt.
0:25:33–0:25:33
Ja, also.
0:25:34–0:25:37
Das hat mein Stresslevel nicht abgebracht.
0:25:39–0:25:43
Aber Kevin, das heisst, es ist irgendwie, man weiss genau eigentlich,
0:25:44–0:25:45
wo die Grenze liegt, aber
0:25:46–0:25:49
gesetzlich, aber wahrscheinlich ist das für viele dann einfach ein Reiz,
0:25:49–0:25:55
auch bis knallhärt an die Grenzen hinzugehen oder sie vielleicht ein bisschen Aber im Wissen,
0:25:56–0:26:03
dass eh niemand sich wirklich Mühe macht, eine Anzeige zu machen wegen unlauterem Wettbewerb.
0:26:03–0:26:07
Und dass halt einfach ein ungesündes Verbrechen, nein, ein Verbrechen ist es
0:26:07–0:26:11
nicht, aber ein ungesünder Gesetzesverstoss wird bleiben.
0:26:12–0:26:17
Ich glaube, es ist eben auch schwierig, so etwas zu kontrollieren,
0:26:17–0:26:20
weil es ja oft zwei Faktoren sind, die miteinander mitspielen.
0:26:21–0:26:24
Dass du, eben, wie heisst es, Cockroach Hotel?
0:26:25–0:26:26
Ja, das Cockroach Hotel.
0:26:27–0:26:34
Das Roach Hotel, nicht Cockroach. Das eine ist Easy Opt-in.
0:26:34–0:26:37
Das heisst, gib deine Mailadresse und dann bist du angemeldet.
0:26:37–0:26:39
Das ist Punkt 1.
0:26:39–0:26:44
Und jetzt ist aber die Abmeldung davon, Das ist ja ein komplett losgelöster Prozess.
0:26:45–0:26:49
Und jetzt müsste es ja jemand geben, der sagt, ich tue jetzt in meiner Beurteilung
0:26:49–0:26:55
die zwei Prozesse miteinander verbinden und sage, wie hängen die zusammen und
0:26:55–0:26:57
das gibt jetzt eine Bewertung und das ist halt mega schwierig.
0:26:58–0:27:03
Oft ist es halt so, dass diese Mechanismen werden genutzt. Also nur der Countdown
0:27:03–0:27:05
ist ja wahrscheinlich okay.
0:27:06–0:27:12
Und der Countdown aber in Kombination mit etwas anderem ist dann wieder nicht okay.
0:27:13–0:27:17
Also nutzen wir einfach den Countdown, aber kombinieren es mit etwas anderem, dass es wieder okay ist.
0:27:17–0:27:22
Also es, auch da wieder, es ist wahrscheinlich eine zu komplizierte Thematik,
0:27:22–0:27:26
um über einen Kamm brechen und zu sagen, das darfst du jetzt nicht.
0:27:27–0:27:31
Ja, genau. Und eben, wie gesagt, es ist wahrscheinlich, wenn man da mit diesen
0:27:31–0:27:36
psychologischen Tricks schafft, also wie hier die Physiotherapie-Webseite,
0:27:37–0:27:39
wo man sagt, nein, es ist eigentlich schon da gestanden.
0:27:39–0:27:42
Wir wissen einfach genau, dass wir es dort geschrieben haben,
0:27:43–0:27:48
wo es niemand liest, weil es menschlich ist, auf die anderen Sachen sich zu fokussieren.
0:27:49–0:27:55
Dann ist am Schluss jeder doch ein bisschen selber geschult und wiederum auch
0:27:55–0:27:58
nicht. Digi-Chris, das ist noch eine schwierige Abwägung.
0:27:58–0:28:04
Bist du trotzdem ein bisschen entdepp, wenn du dich bei deinen menschlichen
0:28:04–0:28:07
Schwächen verwischen lassen hast und dann schämst du dich vielleicht auch ein
0:28:07–0:28:10
bisschen und tust darum nicht mehr zu meckern?
0:28:10–0:28:17
Oder ist es dann halt trotzdem so, dass es unfair ist, dich genau bei dem zu packen?
0:28:17–0:28:23
Ich habe immer gesagt, ich knalle nie rein, weil wir sind auch geschäftlich
0:28:23–0:28:27
an einem Projekt wegen Multifactor und so nein,
0:28:27–0:28:34
ich knalle nie in eine Fishing-Website und irgendwann knalle ich auch das ist
0:28:34–0:28:39
so ein Zeug und dann wenn ich in eine Touch ui,
0:28:39–0:28:45
wie müsste ich das meinen Arbeitskollegen meinem Chef erklären oi,
0:28:45–0:28:50
oi, oi, oi wenn ich mal wirklich so blöd wäre und irgendwann,
0:28:50–0:28:52
Spass für die die geäbt. Ui.
0:28:53–0:28:58
Das wäre lustig. Das wäre das Arschloch. Das kann man am Setter sagen.
0:28:59–0:29:02
Das wäre einfach das Arschloch für einen Monat.
0:29:02–0:29:07
Dann wäre es nicht Mitarbeiter des Monats. Oder eben das hast du gesagt.
0:29:08–0:29:13
Würden das bei euch in einem Goldrahmen bei der Eingangstür hängen?
0:29:13–0:29:14
Mitarbeiter des Monats.
0:29:15–0:29:17
Wenn ich es tatsächlich für die
0:29:17–0:29:21
Schaff, mein Passwort irgendwie in einer Phishing-Website reinzutragen.
0:29:21–0:29:23
Ja, okay.
0:29:23–0:29:27
Dann würden gewisse Leute, weil ich auch mal so ein Loch bin,
0:29:28–0:29:32
die würden mich natürlich knallhärt dort brennen.
0:29:33–0:29:35
Die würden sagen, ja, der Chris
0:29:35–0:29:41
hat sein Passwort und gut, es ist ein MFA dahinter, aber nichts passiert.
0:29:42–0:29:44
Aber whatever. Sie würden mich...
0:29:44–0:29:45
Security-Stresstest.
0:29:45–0:29:46
Ja, genau.
0:29:46–0:29:48
Sie würden mich brennen.
0:29:49–0:29:53
Also, dann würde ich sagen, den Serviceteil dieser Sendung noch ein bisschen
0:29:53–0:29:58
ausbauen und ich habe nachgeschaut, was es alles für Schutzmechanismen gibt
0:29:58–0:30:02
oder was da im Allgemeinen so empfohlen wird.
0:30:02–0:30:06
Also eben, sich nicht hetzen lassen, das ist, glaube ich, ganz entscheidend.
0:30:06–0:30:10
Das hat ja auch meine Anekdote mit dieser Physio-Webseite gezeigt.
0:30:10–0:30:14
Wenn ich mir dort mehr Zeit genommen hätte, um das genau zu lesen,
0:30:14–0:30:18
dann hätte ich das Problem gesehen und hätte mir die Zeit gespart.
0:30:19–0:30:24
Und eben, also, Man weiss, dass die Leute gerade unter Zeitdruck oder auch,
0:30:24–0:30:30
wo sie sich selber machen, zu problematischeren Entscheidungen neigen.
0:30:30–0:30:35
Und darum hilft alles, was eben den Druck rausnimmt. Und wenn man entspannt
0:30:35–0:30:36
ist, passiert das weniger.
0:30:36–0:30:41
Das ist wahrscheinlich, Kevin, schon die halbe Miete, wenn du so dran gehst.
0:30:42–0:30:46
Ich glaube, das gilt auch für mehrere Bereiche. Also ich glaube,
0:30:46–0:30:48
eben Fishing ist auch so ein Thema.
0:30:50–0:30:56
Der Enkeltrick, wie heisst das, Enkelbetrug, Enkeltrick ist genau das Gleiche.
0:30:56–0:31:02
Wenn man dort eine Pause einbaut und eine Frist vergehen lässt,
0:31:02–0:31:06
dann würde man wahrscheinlich merken, es stimmt nicht oder könnte anders reagieren.
0:31:06–0:31:11
Also oft, sobald ein künstlicher Stress, nein, sobald ein Stress entsteht,
0:31:12–0:31:17
müsste man eigentlich sagen, ich stoppe jetzt schnell und warte schnell zwei Stunden.
0:31:17–0:31:22
Ja, genau. Also gerade nicht sofort kaufen, nicht sofort zuschlagen.
0:31:22–0:31:25
Ich finde heutzutage auch ein Fänger recht gut.
0:31:25–0:31:30
Du nimmst die URL und sie beim Chat-GPT einschmeissen und sagst,
0:31:30–0:31:35
hey, wenn du irgendwelche Nutzungsbestimmungen oder so hast, schau mir die mal durch.
0:31:35–0:31:38
Findest du irgendetwas? Ist etwas ein bisschen komisch oder so?
0:31:39–0:31:41
Und dann kommst du schon mal
0:31:43–0:31:49
Wirklich weiter. Und es gibt noch ein paar weitere Tipps, also natürlich einfach
0:31:49–0:31:51
genau lesen, auf was das ankommt.
0:31:52–0:31:55
Immer den Warenkorb noch genau
0:31:55–0:31:58
prüfen, zum Beispiel bevor du dann wirklich zahlst und so Bedingungen.
0:31:58–0:32:02
Weil einer von diesen Tricks ist, dass dir noch irgendetwas in den Warenkorb
0:32:02–0:32:05
eingeschoppt wird, was du eigentlich gar nicht wolltest.
0:32:05–0:32:11
Also zum Beispiel kaufst du irgendetwas und dann hast du noch irgendeine CO2-Kompensation
0:32:11–0:32:15
drin, die vielleicht gut wäre, aber du willst dich selber dafür entscheiden.
0:32:15–0:32:19
Oder irgendeine Transportversicherung oder was weiss ich was,
0:32:19–0:32:25
eine ausdehnte Garantiezeit oder wie auch immer, da gibt es ja auch ganz viele
0:32:25–0:32:27
Tricks, die man dann irgendwie darin tun kann.
0:32:28–0:32:37
Und wenn man dann irgendwie den Kaufverlauf verlängert mit irgendwelchen Tricks,
0:32:37–0:32:40
dann müsste man vielleicht auch misstrauisch werden.
0:32:41–0:32:47
Und was auch noch ein ganz spannender Trick ist, finde ich, ein Zweitgerät auf
0:32:47–0:32:51
die gleiche Webseite gehen, wo man dann vielleicht nicht eingeloggt ist, nicht angemeldet ist.
0:32:51–0:32:56
Und einfach im incognito-Modus auf die gleiche Webseite nochmal drauf gehen
0:32:56–0:32:58
und schauen, ob man überhaupt den gleichen Preis bekommt.
0:32:59–0:33:01
Weil das ist ja auch so ein Trick, oder? Kevin, hast du ja schon gesehen,
0:33:02–0:33:05
dass je nachdem, wenn du mit dem Apple-Gerät drauf bist, dass du einen höheren
0:33:05–0:33:12
Preis bekommst, als wenn du mit einem ganz billigen Asus-Laptop auf dem WDM-Shop gelandet bist.
0:33:12–0:33:18
Das habe ich noch nie gehabt, aber ich habe es schon mit Flugtickets gehabt,
0:33:18–0:33:22
dass wir uns einfach an einen anderen Standort eingeloggt haben und dann wie...
0:33:22–0:33:25
Es sind nicht riesige Preisdifferenzen gewesen.
0:33:25–0:33:28
Es ging immer so um ein paar Franken, aber es waren dynamische Preise.
0:33:29–0:33:33
Ja, genau. Haben die sonst noch? Wir sind fast am Ende dieser Sendung.
0:33:34–0:33:38
Vielleicht, eben, ich würde sagen, einer dieser Tipps ist noch,
0:33:38–0:33:43
zu schauen, ob man eigentlich, eben, wenn man zu diesem Verfahren gar nicht
0:33:43–0:33:48
vernünftig wieder rauskommt, dann ist das auch ein bisschen verdächtig.
0:33:48–0:33:55
Also wenn man euch nicht mehr so richtig gehen will, dann könnte das ein verdächtiger Moment sein.
0:33:55–0:34:00
Aber Digi Chris, du bist einfach robust. Oder hast du sonst noch einen Trick,
0:34:00–0:34:04
den du machst, wenn du sagst, ich bin nicht sicher, ob ich diesem Shop vertrauen soll?
0:34:05–0:34:10
Also eben, ich könnte sagen, wenn ich jetzt Shop XY drin wäre,
0:34:10–0:34:16
ja, ich kann mich ausschauen und dann hast du dort sicher Cookies.
0:34:17–0:34:21
Also ja, und gut, vielleicht bin ich so dumm, blöd, paranoid,
0:34:21–0:34:27
ja, ich könnte schnell eine VM in Finnland ziehen, das könnte ich machen.
0:34:27–0:34:35
Aber eben für den normalen Benutzer hast du keine Chance, weil nur Logout in
0:34:35–0:34:37
einem Shop bringt gar nichts.
0:34:37–0:34:41
Da hast du Cookies, die werden wissen, ob du in der Schweiz bist.
0:34:43–0:34:48
Zahlungsfreudig? Nein. Da bekommst du jetzt mal den teuren Preis über meinen Freund.
0:34:48–0:34:53
Also nur ein Logout, weil ich habe schon das Gläubi,
0:34:53–0:34:59
Wenn es 20 Min. Watson war, ja, schauen Sie sich auch, ja, forget it.
0:35:00–0:35:05
Ja, ja, genau. Das geht davon aus, dass man die Leute nicht tracken kann, auch sonst.
0:35:06–0:35:10
Ja, das ist ein bisschen das Problem. Also, Dark Pattern,
0:35:10–0:35:16
wie würden wir herangehen, wenn wir jetzt Dark Pattern-Programmierer wären,
0:35:16–0:35:20
was wäre unser ultimativer Trick, um die Leute möglichst reihenweise inzulegen?
0:35:20–0:35:21
Kevin, hast du eine Idee?
0:35:21–0:35:26
Der Ja-Knopf ist rot und der Nein ist grün.
0:35:27–0:35:34
Ja, genau. Das ist wahrscheinlich das Dark-Pattern, der uns absolut am häufigsten begegnet.
0:35:34–0:35:37
Das sind die Cookie-Consent-Banner.
0:35:38–0:35:44
Wenn ihr dort mal eure Mühe gemacht habt, all die Cookies anzupassen und alles
0:35:44–0:35:50
abzuhökeln, die ihr nicht wollt, das sind die Farben manchmal, und dann heisst es dort,
0:35:51–0:35:56
dann musst du den kleinen Knopf suchen, wo Auswahlspeichern draufsteht,
0:35:56–0:36:00
weil wenn du nämlich auf den grosse Standardknopf drückst, dann heisst der nämlich
0:36:00–0:36:05
trotzdem irgendwie Standardauswahlspeichern und dann ist deine ganze Arbeit um ein Sust.
0:36:05–0:36:11
Also das ist einer von diesen Feistricks und der funktioniert glaube ich wirklich gut.
0:36:11–0:36:15
Also, wir wünschen euch, dass ihr nicht über den Tisch gezogen werdet und in
0:36:15–0:36:20
der Woche haben wir dann ein, glaube ich, nicht mehr ganz so düsteres Thema.
0:36:21–0:36:22
Ja, machen's gut.
0:36:22–0:36:23
Bis dann.
0:36:23–0:36:24
Tschüss miteinander.

Websites, Shops und auch Geräte wie Drucker oder Smarthome-Gadgets sind oft voller Absicht auf schlechte Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Die Betreiber und Hersteller bringen uns mit Gestaltungstricks, manipulativen Formulierungen, undurchsichtigen Prozessen und konzeptionellen Finten dazu, Dinge zu tun, die unseren Interessen und Absichten widersprechen: Wir tätigen Impulskäufe, entscheiden uns für überflüssige Zusatzoptionen, schliessen versehentlich Abos ab oder tippen unabsichtlich ein Werbebanner an.

Diese Methoden nennen sich Dark Pattern: Sie sind eigentlich verboten oder bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich – und dennoch sind sie allgegenwärtig. Wir betreiben Aufklärung und erläutern, wie die Muster funktionieren, wie man sie erkennt und mit welchen Massnahmen wir es schaffen, uns den Manipulationsversuchen zu entziehen. „Design kann furchtbar böse sein“ weiterlesen

Vorsicht, wenn der Chef anruft!

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:05–0:00:06
Anni Taylor mit Airglow.
0:00:07–0:00:08
Radio Stadtfilter.
0:00:12–0:00:17
Wir sind hier auf Radio Stadtfilter und die beiden Herren sind auch schon anwesend.
0:00:17–0:00:18
Täusche ich mich. Hallo Digi Chris.
0:00:18–0:00:19
Guten Abend.
0:00:19–0:00:21
Guten Abend. Und Kevin ist auch da.
0:00:22–0:00:22
Hello.
0:00:23–0:00:27
Sind wir eigentlich zum ersten Mal dieses Jahr vollständig oder kommt mir das nur so vor?
0:00:29–0:00:30
Nein, das erste Mal.
0:00:30–0:00:33
Ah ja, das siehst du. Ich habe dich doch nicht nur halluziniert.
0:00:35–0:00:39
Und man weiss ja nie genau, ob es einem jetzt geht wie der KI,
0:00:39–0:00:41
dass man sich so Sachen einbildet.
0:00:42–0:00:42
Halluziniert.
0:00:43–0:00:44
Ja, genau.
0:00:46–0:00:51
Ihr könnt gerade noch Anekdote erzählen. Ich hätte zuerst aber noch ein Feedback.
0:00:51–0:00:55
Tino hat uns geschrieben und er sagt, als langjähriger Hörer euer Podcast,
0:00:55–0:01:01
schon seit der Zeit, als er noch vom Tagi produziert wurde, das sind jetzt dann
0:01:01–0:01:04
im Fall, ich sage dir, das sind, Wie lange ist das her?
0:01:05–0:01:10
Jetzt müssen wir rechnen können. Das sind jetzt 18 Jahre her, würde ich sagen.
0:01:10–0:01:11
Das ist schon wahnsinnig lang.
0:01:12–0:01:16
Möchte ich euch zum Thema KI noch mein persönliches Wow-Erlebnis teilen?
0:01:16–0:01:21
Da ich in vier Jahren in Pension gehe, muss ich mich langsam intensiver mit
0:01:21–0:01:24
Finanzen und Geldanlagen beschäftigen.
0:01:24–0:01:29
Ich habe per Zufall herausgefunden, dass man mit Gemini programmieren kann,
0:01:29–0:01:32
obwohl man eigentlich gar nicht programmieren kann.
0:01:33–0:01:35
Das ist nicht schlecht, oder? Mit Gemini programmieren.
0:01:36–0:01:43
Das ist perfekt. Also programmieren, ich habe gerade heute ein PowerShell-Skript
0:01:43–0:01:49
gebraucht, wo man irgendwie zwei Excel-Files abgelegt hat und nach zwei, drei Mal nachhelfen.
0:01:49–0:01:51
Ist das kein Begut gegangen?
0:01:51–0:01:58
Ja, gerade so Windows-Skripts und so kann man sich wunderbar programmieren lassen, entwickeln lassen.
0:01:58–0:02:02
Wenn man weiss, auf was das ankommt, muss man daran flicken,
0:02:02–0:02:04
aber das funktioniert super.
0:02:05–0:02:08
Ja und klar, man sollte ihm vielleicht einen schlauen Prompt geben,
0:02:08–0:02:12
weil ich habe dann irgendwie zwei Tabellen verwechselt. Das macht keinen Sinn.
0:02:12–0:02:16
Und dann sagst du halt nochmal und nein. Also der Skript hilft wahrscheinlich
0:02:16–0:02:22
einiges. Einfach so blöde, wie sagt man, Fleissarbeiten, wo du halt einfach
0:02:22–0:02:23
das PowerShell anschauen lässt.
0:02:24–0:02:28
Und ja, klar, ein klein verstehe ich jetzt auch noch, was PowerShell macht.
0:02:28–0:02:32
Das hat der Maggie erzählt auch. Also er arbeitet, er lässt sich nicht alles
0:02:32–0:02:38
selber programmieren. aber bei der Unterstützung der KI hilft ihm die sehr.
0:02:39–0:02:42
Aber das Wichtigste ist, du musst natürlich schon den Schlaubrunnen eingeben,
0:02:42–0:02:46
weil wenn du zwei Tabellen verweichtest und dann kommt es total falsch aus,
0:02:46–0:02:48
ja, da hilft die beste KI nichts.
0:02:49–0:02:53
Genau. Also ich sage noch, was Tino dann eigentlich damit gemacht hat.
0:02:53–0:02:57
Also er sagt, bisher habe ich meine Budgetplanung mit einer Excel-Liste gemacht.
0:02:58–0:03:01
Wieso nicht mit Microsoft Money, frage ich das. So cool.
0:03:02–0:03:06
Roddy Gag. Ja, genau. In den letzten zwei Wochen habe ich nun einen kompletten
0:03:06–0:03:11
Finanzplaner erstellt, inklusive Portfolio-Manager, Budgetplaner,
0:03:12–0:03:20
Rebalancing-Tool, einer Monte-Carlo-Simulation und einem Vertragsmanagement.
0:03:20–0:03:22
Das ist also schon recht bekannt.
0:03:22–0:03:26
Ich konnte das Programm exakt auf meine Bedürfnisse zuschneiden.
0:03:26–0:03:29
Gemini war dabei ein geduldiger Partner.
0:03:29–0:03:35
Am Anfang war es zwar mühsam, bis ich herausgefunden hatte, wie man mit der KI kommunizieren kann.
0:03:36–0:03:39
Aber wenn man von einem Thema Ahnung hat, bei mir sind das die Finanzen,
0:03:39–0:03:43
ist die KI ein super Instrument, um Ideen umzusetzen.
0:03:44–0:03:49
Das, was Herr Schlinger in der letzten Sendung gesagt hat, kann ich voll unterstützen.
0:03:49–0:03:51
Hat der Schlinger geheissen, Kevin?
0:03:51–0:03:54
Schlinger, ja. Schlinger, stimmt schon.
0:03:54–0:03:59
Stimmt, sehr gut. Ich habe es schon nicht mehr gewusst. Entschuldigung, mein Gedächtnis.
0:03:59–0:04:00
Wenigstens einer passt auf.
0:04:01–0:04:06
Ja, genau. Also, ich finde, das finde ich recht beeindruckend.
0:04:06–0:04:10
Das klingt nach so einem richtigen autodidaktischen Umtüfteln,
0:04:11–0:04:14
was mir eigentlich auch absolut am liebsten ist.
0:04:16–0:04:19
Und ich glaube, dort ist halt das Ding von der KI, ich meine,
0:04:19–0:04:21
er sagt, er kennt sich aus mit Finanzen.
0:04:21–0:04:25
Dann geht das Ganze. Ich glaube, du musst einfach, wenn du mit KI schaffst,
0:04:25–0:04:28
von irgendeinem Teil musst du eine Ahnung haben.
0:04:28–0:04:31
Also entweder musst du wie können programmieren, dass du kannst beurteilen,
0:04:32–0:04:33
was macht dir die KI genau.
0:04:33–0:04:38
Oder du musst fachlich beurteilen, stimmt das jetzt, was rauskommt.
0:04:38–0:04:42
Und wenn du wie beides nicht hast, ich glaube, dann bist du auch mit der KI
0:04:42–0:04:45
halt völlig verloren. Weil dann ist es ein Blindschuss.
0:04:46–0:04:50
Und ich glaube, dort haben wir das Problem, dass sich zu viele Leute auf Sachen
0:04:50–0:04:54
verlassen und sie haben weder eine Ahnung von KI, also sie gehen davon aus,
0:04:54–0:04:57
dass das, was sie schreibt, stimmt, ich kann nicht verifizieren,
0:04:57–0:05:01
woher die Quelle ist, und ich habe fachlich keine Ahnung.
0:05:01–0:05:02
Ja, dann wird es schwierig.
0:05:02–0:05:03
Und dann wird es halt förlich.
0:05:04–0:05:07
Genau, ich glaube, zum Programmieren ist es schon sinnvoll, wenn du ein bisschen
0:05:07–0:05:11
von der Sprachenahnung hast, so vom grundsätzlichen Aufbau, dass du das eben
0:05:11–0:05:15
kontrollieren kannst oder überhaupt verstehst, was passiert.
0:05:16–0:05:23
Wenn du ein Script machen lässt, wo du die Dateien verräumt,
0:05:24–0:05:27
musst du trotzdem verstehen, was passiert.
0:05:27–0:05:34
Du kannst beurteilen, ob das sinnvoll ist oder ob etwas völlig in die Hose gehen könnte.
0:05:34–0:05:38
Und wenn wir ein Backup von den Daten, die nicht gelöscht werden sollten,
0:05:39–0:05:41
ist immer gut. Aber finde ich super.
0:05:42–0:05:47
Also der Babyboomer Martin, so bezeichnet er sich selber. Grüße aus Luzern schickt er.
0:05:47–0:05:51
Also vielen Dank für das Feedback. Und wenn ihr auch solche Projekte habt,
0:05:52–0:05:54
dann teilt ihr uns das mitteilen.
0:05:54–0:05:58
Vielleicht können wir nochmal eine Sendung machen mit so HörerInnen-Projekten,
0:05:58–0:06:00
was ihr mit KI angestellt habt.
0:06:01–0:06:05
Das fände ich super spannend. Und jetzt geht es aber mit einem ganz anderen
0:06:05–0:06:06
Thema gerade los in der Sendung.
0:06:10–0:06:11
Nerd.
0:06:22–0:06:28
Wir machen wieder mal Patch Tuesday. Wir bringen euch quasi newsmässig aus dem
0:06:28–0:06:31
Bereich der digitalen Welt auf den neuesten Stand.
0:06:31–0:06:36
Und Digi Chris hat Meldungen rausgesucht. Mit was fangen wir dann an, Digi Chris?
0:06:37–0:06:38
Oh oh, haben wir ihn verloren?
0:06:39–0:06:40
Oh oh.
0:06:40–0:06:41
Oh no, ich bin wieder da.
0:06:42–0:06:44
Hast du noch ein Bier holen müssen?
0:06:44–0:06:47
Nein, nein, ich musste schnell wieder den Mute rausnehmen.
0:06:47–0:06:48
Ach so, verstehe.
0:06:48–0:06:54
Ja, sagen wir doch, man darf keine Powerbanks in Flugzeuge mehr benutzen,
0:06:54–0:06:58
weil ja, die Dinger sind halt doch relativ gefährlich.
0:06:59–0:07:03
Man unterschätzt das, wenn man halt einfach denkt, ja, ich will jetzt mein Handy
0:07:03–0:07:07
laden, aber eben da ist ja, ich bin kein Physiker, aber es ist ja so viel Energie
0:07:07–0:07:11
komprimiert auf schnellem Raum, wenn man die halt mal runterkommt.
0:07:12–0:07:15
Ja, ich sage jetzt, aus dem Auto können Sie ihn rausrühren, im Flugzeug wird
0:07:15–0:07:15
es ein bisschen schwieriger.
0:07:15–0:07:19
Aber ist das nicht ein Non-Brainer oder ein No-Brainer, sagt man, glaube ich.
0:07:20–0:07:23
Also ich, mich hat es gedacht, das sei eine Verstehung für sich von selber.
0:07:24–0:07:29
Aber haben Sie nicht im Flugzeug so diese Tresor-ähnlichen Behältnisse,
0:07:30–0:07:34
wo wenn etwas anfängt zu rauchen, dass es dann reintun und zumachen könnte und hoffen, dass...
0:07:34–0:07:39
Doch, das haben Sie schon, aber das würde voraussetzen. Und ihr in einem Podcast habt es das erzählt.
0:07:40–0:07:44
Wenn du jetzt dein Powerbank auf deiner, ich sage jetzt, auf deiner Liste hast,
0:07:44–0:07:48
Wenn es dann warm wird, wirst du schon mal schreien, wenn aber es blöderweise
0:07:48–0:07:52
in der Gepäckablage ist und du das Ding zumagst,
0:07:53–0:07:55
wirst du es vielleicht erst merken, wenn es schon zu spät ist.
0:07:55–0:07:59
Das stimmt, das ist natürlich eine absolute Horrorvorstellung.
0:07:59–0:08:02
Und ja, die Powerbanks, die haben vielleicht noch das Problem,
0:08:02–0:08:05
dass sie häufig vielleicht noch ein bisschen billiger sind als dein Handy,
0:08:06–0:08:08
wo vielleicht das nicht passiert oder so.
0:08:08–0:08:14
Oder noch mehr Strom drin steckt oder man kann sie auch leichter verbieten oder so.
0:08:14–0:08:17
Aber ja, ich verstehe das eigentlich.
0:08:19–0:08:22
Absolut sicher. Ich habe gerade geschaut, ich habe so einen Anchor-Powerbank,
0:08:23–0:08:24
also nein, wir wären nicht bezahlt,
0:08:24–0:08:28
aber es ist zumindest ein Markenhersteller, welcher du glaubst, ja,
0:08:28–0:08:33
einigermassen, aber ich glaube auch in vielen Flugzeugen hast du ja einen älteren
0:08:33–0:08:36
Typen, hast du einen USB-Anschluss, dass du dein Handy laden könntest,
0:08:37–0:08:39
wäre aber vielleicht trotzdem schlau, wenn du vor dem Flug, je nachdem,
0:08:39–0:08:43
wenn du auch umsteigen musst, wenn du dein Handy halt würdest aufladen würdest.
0:08:43–0:08:48
Ja klar, wenn du dann blöderweise dieses Flugticket auf dem Handy hast und du
0:08:48–0:08:50
hast kein Alkohol mehr, ist das schwierig.
0:08:50–0:08:56
Das ist natürlich das Problem, wenn wir da immer mehr von diesen Geräten abhängig sind.
0:08:57–0:09:01
Aber gibt es keine Lademöglichkeit im Flugzeug selber? Ich bin schon lange nicht
0:09:01–0:09:03
mehr geflogen, aber da kannst du doch...
0:09:03–0:09:07
Also ich als Gemeinde habe diesen USB-Anschlüsse.
0:09:07–0:09:11
Es läuft halt langsam, aber zur Not, dass du schauen kannst,
0:09:11–0:09:16
wenn du an deinem Zielort kommst, dass du dir wieder dein Uber rufen kannst.
0:09:17–0:09:19
Das müsste eigentlich gehen.
0:09:19–0:09:25
Aber ich würde sagen, das ist eigentlich, wie gesagt, ich bin überrascht,
0:09:25–0:09:28
dass das überhaupt der erste EZ eingeführt wurde.
0:09:29–0:09:35
Es ist, glaube ich, irgendwo in Korea halt schlicht und einfach das Flugzeug komplett abbrennt.
0:09:35–0:09:39
So ein Flugzeug kostet jetzt nicht nur 3.000 Franken.
0:09:40–0:09:40
Du hast recht.
0:09:41–0:09:44
Dort war genau das Problem, es war in der Gepäckablage.
0:09:46–0:09:50
Also, ja, ich bin ja, glaube ich, im November bin ich auf Prag und ja,
0:09:50–0:09:55
wie denn die halt, ja, wie die dann halt die Gepäckablage zutatschen,
0:09:56–0:10:00
ja, wenn dann halt das Powerbank immer gerade einen Hard-Hit rüberkommt und
0:10:00–0:10:03
es eben vielleicht, äh, ein breites Ding ist, eben, ist blöd, weil eben, wie gesagt,
0:10:04–0:10:07
ich habe mal einen Fall gehabt im Zug, wo ein Handy hat angefangen zu brennen.
0:10:08–0:10:08
Oh, tatsächlich.
0:10:09–0:10:10
Und dann, das ist,
0:10:10–0:10:11
Ich bin auf.
0:10:11–0:10:15
Bern unterwegs und jemand rief, burn, burn, yes, yes.
0:10:16–0:10:18
Der nächste Rennstation ist Bern und dann habe ich auch gemerkt,
0:10:18–0:10:23
das ist wirklich komisch, ich glaube lieber aus dem Abfall, also ist niemand
0:10:23–0:10:26
verletzt worden, die haben auch
0:10:26–0:10:30
so die Dressort gehabt, also ist zum Glück nichts passiert, eben beim Zug
0:10:30–0:10:35
Könntest du es vielleicht anhalten, ja natürlich auch zum Teil auch nicht, ja. Kevin?
0:10:35–0:10:39
Aber wie du nicht dann jetzt meine Powerbanks transportieren?
0:10:40–0:10:41
Also ich glaube...
0:10:41–0:10:45
Also ich kenne einfach Menschen, die fotografieren, die sind dann irgendwo in
0:10:45–0:10:49
der Prärie draussen und die werden from Powerbanks und die dürfen es ja jetzt
0:10:49–0:10:55
nicht im Gepäck aufgeben, das hast du ja nie dürfen und jetzt dürfen es nicht einmal mehr mitnehmen.
0:10:56–0:10:58
Du musst in Ausland was kaufen.
0:10:59–0:11:03
Nein, du darfst es mitnehmen, anscheinend sollst du einfach irgendwie...
0:11:03–0:11:04
Nutzung ist verboten.
0:11:04–0:11:05
Nicht in den Gepäcken.
0:11:05–0:11:08
Ja, aber gut, dann ist es ja eh scheisse.
0:11:09–0:11:11
Das findet sie ja nie raus.
0:11:13–0:11:18
Ja, wenn es in deiner Gepäckablage brennt, wird dann Swiss oder Lufthansa Fragen haben.
0:11:19–0:11:24
Was anscheinend erlaubt ist, du kannst es in den Sitz, der dort am Sport programmiert,
0:11:24–0:11:27
einfach nicht in den Gepäckablage.
0:11:27–0:11:32
Genau, im Handgepänk, unter dem Sitz, in der Sitztasche oder am Körper.
0:11:32–0:11:36
Wahrscheinlich musst du einfach rechtzeitig merken, wenn sie anfängt.
0:11:36–0:11:47
Und eben, also, man darf zwischen 100 und 160 Wattstunden, darf man, was,
0:11:47–0:11:51
mit einem Zwischen- und Maximal, muss man dann noch Genehmigung einholen.
0:11:51–0:11:53
Also, wenn sie viel Power haben.
0:11:54–0:11:58
Genau, und dort wissen ja die Leute, was sie haben. Sie verstehen ja die technischen...
0:11:58–0:12:00
Ja, die Wattstunden weiss jeder genau.
0:12:00–0:12:00
Genau, das checken sie.
0:12:01–0:12:02
Das würde ich auch sagen.
0:12:02–0:12:07
Das fragt die Kette. Haben Sie mehr als 80 Wattstunden dabei? Nein.
0:12:08–0:12:12
Ja, das wüsste ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht. Wie viele hat denn ein Wattstunden?
0:12:13–0:12:16
Ein normales Handy, wie viele Wattstunden hat das? Das finde ich raus.
0:12:17–0:12:20
Digi Chris, machen wir das nächste Thema und ich probiere rauszufinden,
0:12:20–0:12:23
wie viele Wattstunden ein normales Handy hat.
0:12:24–0:12:30
Ich glaube, ein Fall war ja noch, dass es einen KI-Betrug gegeben hat und mich
0:12:30–0:12:32
eigentlich der Kevin auf die Idee gebracht hat, Es hat das Elevenlabs,
0:12:33–0:12:37
wo du mal unsere Stimme geklont hast, ich kann auch mit dem Ding anfangen zu spielen.
0:12:38–0:12:44
Also halt scherzhaft mit Kollegen und klar, wenn ein Kollege eine Präsentation
0:12:44–0:12:48
hat, wo er 30 Minuten spricht, kannst du da relativ gute Resultate haben,
0:12:49–0:12:50
vor allem wenn es Englisch ist.
0:12:50–0:12:56
Und jetzt hat es einen Fall gehabt, wo jemand von seinem Geschäftspartner überlistet
0:12:56–0:13:01
hat, mehrere Millionen auf ein asiatisches Konto zu überweisen.
0:13:02–0:13:04
Und ich habe Fragen, nur schon...
0:13:05–0:13:08
Ich habe mit unserem Security-Team gesprochen und da hat mir derjenige gesagt,
0:13:08–0:13:12
er hätte irgendwas mal bei Ebay gekauft, also vollkommen legitim,
0:13:12–0:13:16
ihr mit 200 Pfund und da hätte die Bank schon Rückfragen gemacht,
0:13:16–0:13:20
wegen 200 Pfund und wenn du dann irgendwie, ich sage jetzt eine Million auf
0:13:20–0:13:24
einen saziatischen Pfund überwiesest, also fragt da niemand nach?
0:13:24–0:13:27
Ja, habe ich mich auch gefragt bei dem Fall.
0:13:28–0:13:33
Er hat da niemand nachgefragt oder überlegt oder gefunden, ist das plausibel oder so, keine Ahnung.
0:13:35–0:13:40
Ja, und das Zeug ist jetzt auch so. Gut, ich bin normal angestellt,
0:13:40–0:13:43
aber auch wenn es mein Arbeitskollege würde sagen, hey, ich brauche irgendwie
0:13:43–0:13:47
dringend 5'000 Euro, es gäbe schon ein Merkmal.
0:13:47–0:13:50
Weisst du, Sachen, die ich weiss, dass er es ist. Es gibt gewisse Sprüche.
0:13:51–0:13:55
Ich meine, wir sitzen in der Regel drei Tage in der Woche nebeneinander und
0:13:55–0:13:58
einfach solche gewisse Sprüche, würde ich sagen, hm, hm, hm,
0:13:58–0:14:00
bist du? Ja, weisst du dann, wo wir da gewesen sind?
0:14:00–0:14:01
Ja, ja, genau.
0:14:01–0:14:05
So eine kleine Frage, weil das kann die Besten einnehmen, weil ich glaube,
0:14:05–0:14:08
auch du wüsstest jetzt nicht, was ich mit meinem Arbeitskollegen so spreche,
0:14:09–0:14:11
Was ich für ihre Sprüche mache. Nein, ich bin froh, dass ich das nicht weiss.
0:14:12–0:14:17
Aber nein, da müsstest du also nicht viel von mir wissen. Also es gäbe wahrscheinlich
0:14:17–0:14:20
zwei Leute, die halt neben mir sitzen, die wissen, was wir reden.
0:14:20–0:14:25
Ja, und das aber einfach auch nicht fragst, wie in welchem Projekt oder in welchem
0:14:25–0:14:30
Zusammenhang oder so, dann würde es ja wirklich auch so relativ schnell auffliegen, denke ich.
0:14:30–0:14:35
Also, ja, und eben, wir sind dann auch, da sind wir auch wieder beim Algorithmus
0:14:35–0:14:38
irgendwelche Videos ins Sinn gekommen,
0:14:39–0:14:43
eben Programmierer wird um Tausende von Franken oder Euro betrogen und da ist
0:14:43–0:14:47
es irgendwie auch gegangen, es hat Bank angerufen und eben, wenn jetzt jemand,
0:14:47–0:14:51
Zitat, Programmierer ist, müsst ihr eigentlich wissen, dass du so eine Telefonnummer
0:14:51–0:14:53
kannst fake, sonst buffen.
0:14:53–0:14:59
Und die Bank wird dir nie, nie, nie ein Tann, so ein Einmalcode verlangen.
0:14:59–0:15:00
Das werden sie nie machen.
0:15:01–0:15:06
Das wissen meine Eltern, die nicht Programmierer sind und das Programmierer, das Ding rausgibt.
0:15:07–0:15:14
Es tut mir ja leid, wenn jemand die Ersparte weggeht, aber so ein wenig das Hirn einschalten.
0:15:15–0:15:19
Aber ich nehme all die Leute, die das passiert, in Schutz.
0:15:20–0:15:24
Weil wenn es dich im richtigen Moment verwirrt, hast du keine Chance.
0:15:24–0:15:29
Das ist so. Also ich glaube, es passiert das Beste im richtigen Moment.
0:15:30–0:15:36
Du bist beim Kopf irgendwo anders oder du wartest gerade auf irgendetwas von einer Bank.
0:15:36–0:15:38
Du bist ja irgendetwas dran und dann haben sie dich.
0:15:38–0:15:39
Genau.
0:15:39–0:15:42
Ich glaube wirklich, das ist nicht Dummheit, das ist wirklich einfach der falsche
0:15:42–0:15:47
Moment, wo du das wirklich aus Ablenkung, aus wo du gerade im Leben stehst,
0:15:47–0:15:49
wo du gerade im Kopf bist, was immer.
0:15:49–0:15:51
Es ist ein kurzer Moment und dann haben sie dich.
0:15:52–0:15:56
Ich glaube, das ist auch bei den Schockanrufen so, wo dann eben gesagt,
0:15:56–0:16:03
eben die Leute oder so mit auch dort gibt es ja die Deepfakes bei der KI mittels
0:16:03–0:16:05
KI von der Stimme, wo dann,
0:16:06–0:16:08
irgendwelche Verwandten, Kinder oder so,
0:16:09–0:16:13
nachgemacht werden wie an KI, das gibt es auch mit Video zum Teil sogar,
0:16:13–0:16:16
wo die Leute imitiert sind und wenn man voll bei der Sache wäre,
0:16:16–0:16:18
würde man das wahrscheinlich merken,
0:16:18–0:16:21
aber eben dort ist der Schockelement wahrscheinlich so und wahrscheinlich,
0:16:22–0:16:25
was wir auch nie so ganz auf dem Schirm haben, ist, dass wahrscheinlich,
0:16:26–0:16:27
300 von,
0:16:29–0:16:32
Versuche gehen ins Leeren und bei einem klappt es dann halt.
0:16:32–0:16:35
Das ist wahrscheinlich, denke ich, immer noch so, dass man dann das Gefühl hat,
0:16:36–0:16:40
wenn man das überlegt, dass es jetzt einer und hat sofort geklappt,
0:16:41–0:16:42
dann ist es unplausibel.
0:16:42–0:16:45
Aber wenn du sagst, du hast so und so viel mal probiert und die haben wahrscheinlich
0:16:45–0:16:49
eine Hölle, Geduld, die Betrüger, dann kann man sich vorstellen,
0:16:49–0:16:52
dass es irgendwann mal bei einem klappt.
0:16:52–0:16:54
Und das sind dann halt die Fälle, die Publik werden.
0:16:55–0:16:56
Einleuchtend soweit, Dickie, Chris?
0:16:59–0:17:00
Jetzt ist er wieder weg, okay.
0:17:00–0:17:02
Jetzt ist er wieder weg. Was läuft?
0:17:02–0:17:06
Sorry, ihr mir mal. Er hat noch einen zweiten Podcast, oder?
0:17:07–0:17:10
Also in dieser Zeit könnte ich vielleicht noch schnell sagen,
0:17:11–0:17:16
ein typisches normales Smartphone hat etwa 10 bis 15 Wattstunden.
0:17:16–0:17:21
Also das sind wirklich fette Powerbanks, also quasi von 10 Handys oder so,
0:17:22–0:17:24
die man dann anmelden muss.
0:17:24–0:17:29
Und es gibt ja auch noch die Milliampere-Stunden, wo man die Kapazität angibt.
0:17:29–0:17:33
Dort wären es so 3000 bis 6000, wo so ein Handy hat.
0:17:33–0:17:37
Und die kann man ausrechnen. Man kann die eine in die andere umrechnen.
0:17:37–0:17:41
Aber damit verschone ich euch jetzt. Ist gut.
0:17:42–0:17:45
Du darfst dir für das nächste Thema sagen, Digi-Chris.
0:17:46–0:17:51
Ja, gehen wir doch mal. Apple hat wieder mal einen neuen Abodienst.
0:17:52–0:17:58
Du meinst das Creators-Bundle. Studio-Bundle. Also Apple ist auf die Idee gekommen,
0:17:58–0:18:02
die Programme, die sie seit Jahren nicht mehr angefasst haben,
0:18:02–0:18:06
in ein Bundle zu packen und jetzt für einen Abo-Preis zu verschütten.
0:18:07–0:18:12
Was halten Sie da davon? Kevin, hast du eine Meinung zu dem Creator Studio Bundle?
0:18:13–0:18:17
Ich brauche es eh nicht. I don't give a shit.
0:18:19–0:18:21
Ich finde es spannend, dass Apple...
0:18:23–0:18:27
Microsoft hat immer gesagt, wir verkaufen unsere Lizenzen, wir verkaufen das
0:18:27–0:18:30
Windows, wir verkaufen unser Office.
0:18:30–0:18:33
Apple hat immer gesagt, das ist bei uns gratis.
0:18:33–0:18:35
Betriebssystem kannst du gratis haben, Software kannst du gratis haben.
0:18:36–0:18:42
Jetzt kehrt es. Jetzt sagt Microsoft Windows 11 ist gratis, könnt ihr einfach haben.
0:18:43–0:18:47
Und jetzt kommt Apple und sagt, ja, jetzt müsst ihr unser Office zahlen.
0:18:47–0:18:51
Aber ich weiss nicht, ob es von dem reich wird. Ich meine, es gibt elf Leute
0:18:51–0:18:52
auf dieser Welt, die das nutzen.
0:18:53–0:18:56
Dann müsste ich halt etwas zahlen. Okay, vielleicht zwölf.
0:18:57–0:19:01
Vielleicht zwölf. Ich kenne wirklich wenige Leute, die das im Betrieb haben,
0:19:01–0:19:07
also Leute auch mit einem Apple, ja, suchen sich dann irgendwelche Alternativen,
0:19:07–0:19:10
weil es sind merkwürdige Programme.
0:19:11–0:19:16
Ja, sie sind so stecken geblieben in den Nullerjahren, habe ich das Gefühl.
0:19:16–0:19:18
Ja, ja, irgendwie schon.
0:19:19–0:19:26
Und man muss dem Creator Studio Bundle zugutehalten, es sind auch ein paar Pro-Programme dabei.
0:19:26–0:19:33
Das Logic für Audioproduktion, das Final Cut Pro für Videos und noch irgendetwas.
0:19:33–0:19:34
Ich weiss, ich habe es jetzt vergessen.
0:19:36–0:19:36
Pixelmator.
0:19:37–0:19:44
Ja, genau. Und die sind eigentlich brauchbar, aber die hat man bisher relativ günstig kaufen können.
0:19:45–0:19:51
Das Final Cut habe ich vor Jahren für 300 Franken gekauft und habe das gebraucht seither.
0:19:52–0:19:55
Und dadurch, dass nie ein Update kam, habe ich jetzt auch nicht das Gefühl,
0:19:55–0:19:57
ich will jetzt da wirklich ein Abo zahlen.
0:19:58–0:20:01
Und ich finde, für ein Abo müsste ich eigentlich schon auch dann ein bisschen
0:20:01–0:20:03
einen Forscherentwicklungstakt,
0:20:05–0:20:07
anlegen, oder, Digi Chris?
0:20:07–0:20:11
Ja, und also, die sind aus so verschiedenen Bereichen.
0:20:11–0:20:16
Also ich habe auch einen Arbeitskollegen, neben der SAP und Heiky Support ist
0:20:16–0:20:18
er in einer Krach-Boom-Band.
0:20:18–0:20:20
Also die machen halt Heavy Metal.
0:20:20–0:20:22
Und eben auch die Hand halt ihre
0:20:23–0:20:27
Technik, der das ganze Zeug mit Logic Pro, also auch gekauft,
0:20:27–0:20:30
aufnimmt. Alles gut, wahrscheinlich für den ist Logic Pro ein Sagen.
0:20:30–0:20:33
Aber ob der vielleicht noch den Pixelmator benutzt, zum Ding,
0:20:35–0:20:38
dann ist die Frage halt, eben, wahrscheinlich würde der für das Logic Pro 1000
0:20:38–0:20:41
Stutze zahlen, weil anscheinend, also haben wir mal erklärt,
0:20:41–0:20:45
da kannst du so viele Spuren aufnehmen, ich käme jetzt nicht so aus mit Musik.
0:20:45–0:20:50
Das wäre genial, aber dann hast du einfach noch, Jetzt muss ich einmal,
0:20:50–0:20:55
wenn meine Katze ihr das erste Mal die Steige runterkauft, schneide ich das
0:20:55–0:20:58
mit Final Cut, I don't know.
0:20:59–0:21:04
Ja, genau, das iMovie gäbe es ja auch noch, aber das haben sie auch schon seit
0:21:04–0:21:05
Jahren nicht mehr nachgelangt.
0:21:06–0:21:07
Ich habe es nichts mehr gemacht damit.
0:21:07–0:21:11
Ich finde das eigentlich vor allem das Problem. Ich hätte jetzt nicht so richtig
0:21:11–0:21:16
Mühe mit dem Bundle, wenn sie sagen, sie machen regelmässig etwas dran.
0:21:18–0:21:24
Das Pages to Mind and Keynote, also das Präsentationsprogramm und das Mittelding
0:21:24–0:21:29
zwischen Textverarbeitung und Layout und das Numbers, das ist wie ein Excel-Äquivalent,
0:21:29–0:21:31
das hat ja eigentlich nichts mit Logic zu tun.
0:21:32–0:21:34
Also das sind doch sicher nicht die gleichen Leute, die das brauchen.
0:21:35–0:21:40
Ich sehe da, und da frage ich mich schon ein bisschen, warum machen sie das?
0:21:40–0:21:43
Also wenn du das Produkt anschaust, dann findest du einfach, es ergibt.
0:21:44–0:21:47
Auf eine Art ist es nicht schlecht, aber wenn man genau hinschaut,
0:21:47–0:21:50
gibt es eigentlich hinten und vorne keinen Sinn.
0:21:51–0:21:58
Haben sie einfach ein Lebenszeichen von sich geben oder haben sie wirklich keine Ahnung mehr?
0:21:58–0:22:05
Es gibt ja die Stimmen, die sagen, in diesem Apple-Laden hat es so viele Fluktuationen,
0:22:05–0:22:08
da gibt es gar keine Leute mehr, die noch das alte Geschäft,
0:22:08–0:22:12
also das klassische Mac-Geschäft von vor 20 Jahren,
0:22:13–0:22:17
wo eigentlich den Grundstein geleitet hat für Apple, die das noch versteht.
0:22:17–0:22:19
Es gibt nur noch so die jungen Schnösel und die haben keine Ahnung,
0:22:20–0:22:21
was mit dem anfangen soll.
0:22:21–0:22:26
Und Kevin, haltest du das für plausibel, die Theorie, dass es wirklich auch
0:22:26–0:22:30
einfach ein Problem ist von Know-how-Verlust?
0:22:33–0:22:38
Ja, wahrscheinlich schon. Ja, wahrscheinlich ist es schon ein Problem.
0:22:39–0:22:43
Ich weiss nicht, wie die Mechanismen teilweise funktionieren,
0:22:43–0:22:48
wie das gemacht wird, aber es ist wahrscheinlich wie in jedem kleinen KMU,
0:22:48–0:22:50
die genau die gleichen Probleme haben.
0:22:51–0:22:55
Die Leute sind dann irgendwann weg und niemand mehr hat eine Ahnung wie es funktioniert.
0:22:56–0:23:00
Ich wünschte mir, dass es nicht so wäre, aber wahrscheinlich hätte ich genau
0:23:00–0:23:01
die gleichen Baustellen.
0:23:02–0:23:05
Es ist ja erstaunlich, also so Sachen wie zum Beispiel das Apple-Script,
0:23:05–0:23:09
wo ich ja immer eigentlich noch eine coole Sache gefunden habe über Jahre.
0:23:09–0:23:14
Das war ein einziger Typ, der das gemacht hat in ganz Apple.
0:23:14–0:23:16
Der ist auf einer Art.
0:23:17–0:23:21
Und wenn du das bei einem KMU hörst, denkst du, das kann ja nicht wahr sein,
0:23:21–0:23:22
dass du es nur jemand weisst.
0:23:22–0:23:25
Das darf nicht sein und Wissenstransfer.
0:23:26–0:23:31
Und dann hast du genau so Firmen und denkst, es müsste eigentlich anders sein.
0:23:31–0:23:33
Aber wahrscheinlich ist es nicht.
0:23:33–0:23:38
Was sind das für Abateure? Ich weiss einen. Ja, und dann wird er pensioniert.
0:23:38–0:23:44
Und dann hat Tim Cook, der muss ja dann auch irgendwie, der hat ja den Melania-Film
0:23:44–0:23:48
schauen müssen, das habe ich nicht gelesen. der letzte, der ist auch anderweitig
0:23:48–0:23:50
beschäftigt, anzuschauen, dass,
0:23:54–0:23:57
das Know-how weitergegeben wird. Dann geht es halt verloren.
0:23:57–0:24:00
Digi Chris, hast du den Elania-Film auch schon gesehen?
0:24:00–0:24:04
Nein, und ich glaube, bei Apple hast du wahrscheinlich das Problem,
0:24:04–0:24:08
da bist du halt irgendwie der Super-Ki-Chef und da kommt Herr Zuckerberg,
0:24:08–0:24:10
hey, ich gebe dir 50 Millionen,
0:24:11–0:24:16
kommst du zu uns, ja, beim KMU, wenn jetzt halt beim Hugendobler IT-Service
0:24:16–0:24:18
und dann gehst du zum Müllreiten-Service.
0:24:18–0:24:24
Ich glaube nicht, dass du 50 Millionen auf die Kralle tust, dann über ein Kast.
0:24:25–0:24:25
Ja.
0:24:26–0:24:27
Das wäre ein ganz anderes Problem.
0:24:27–0:24:31
Das ist ja auch, glaube ich, das passt gerade noch. Ein anderes Thema,
0:24:31–0:24:36
das du da aufgeschrieben hast, die Chris passt da drin nie, dass ja jetzt Apple
0:24:36–0:24:40
findet, wir müssen jetzt doch irgendwie etwas mit KI machen, die Siri.
0:24:40–0:24:43
Wir haben vor einem Jahr oder mehr wieder ein Jahr behauptet,
0:24:43–0:24:47
wir verbessern jetzt die Siri und sie sind da aber kein Stück gescheiter geworden.
0:24:47–0:24:52
Und sie kommen nicht weiter mit ihrer eigenen KI. Und jetzt haben sich das Gemini,
0:24:52–0:24:56
das wir in der Pre-Show erwähnt haben, von Google an Bord geholt.
0:24:59–0:25:06
Was meinst du, es schmeckt nach einer Kapitulation oder ist es einfach vernünftig? Wie siehst du das?
0:25:08–0:25:13
Gute Frage, wahrscheinlich ist es schon vernünftig. Sie haben vermutlich einfach
0:25:13–0:25:15
nicht geschnallt, wie schnell das gegangen ist.
0:25:16–0:25:21
Ich sage es nochmal, irgendwann, was war das? Im 1.2.20, wo der Maggie mal einen
0:25:21–0:25:23
Link bei uns im Chat postet,
0:25:25–0:25:32
das ist irgendwie ChatGPT 2.0 wo noch absoluten Scheisstreck rausgegeben hat,
0:25:32–0:25:33
aber eben mittlerweile sind wir uns
0:25:36–0:25:39
einig, ChatGPT gibt schlaue Antworten und ich muss jetzt einfach sagen,
0:25:39–0:25:43
beim Siri und so der Klassiker, es gibt ja Gerüchte, dass Apple so ein,
0:25:43–0:25:48
wie sagen wir das, so ein grosser iPad für die Küche, ah, was ist das?
0:25:48–0:25:49
Das HomePad.
0:25:50–0:25:55
Ja, und dort, ja, der Klassiker, du bist in der Küche und sagst halt, hey,
0:25:55–0:26:00
ich möchte jetzt irgendwie einen Hartöpfelgrant machen und dann würdet ihr das
0:26:00–0:26:05
halt von Gemini machen und nach dem Motto vielleicht, das kann ja Siri,
0:26:05–0:26:08
sagst halt ja dumm, in einer halben Stunde einen Reminder machen,
0:26:08–0:26:11
irgendwie Grantäu aus dem Ofen holen.
0:26:11–0:26:17
So was, also so dumme Sachen, einen Reminder, kann Apple aber,
0:26:17–0:26:22
und das kannst du ja je nachdem mit Gemini nicht, weil die Gemini bis jetzt
0:26:22–0:26:25
hat ja keinen Zugriff auf die Betriebsstimmfunktionen.
0:26:25–0:26:29
Aber du nimmst sie in Schutz eigentlich, verstehe ich das richtig?
0:26:29–0:26:34
Kevin, würdest du sie auch in Schutz nehmen oder findest du das peinlich für Apple?
0:26:35–0:26:36
Ich finde es peinlich für ihn.
0:26:37–0:26:38
Sehr gut, das wollte ich hören.
0:26:38–0:26:43
Also schnell noch zu korrigieren. Peinlich ja, aber sie haben es wenigstens
0:26:43–0:26:45
eingesehen. So habe ich es gemeint.
0:26:45–0:26:50
Nein, ich finde es trotzdem peinlich. Also ich meine, es gibt ja auch so Open-Source-Modelle, oder?
0:26:50–0:26:55
Also es heisst, es ist ja nicht so, dass du die ganze Technik von Grund auf
0:26:55–0:26:58
aus dem Boden stampfen musst. Das ist schwierig.
0:26:58–0:27:02
Das haben wir gesehen bei dem Schweizer KI-Modell, also bei dem Sprachmodell
0:27:02–0:27:07
Apertus, was im letzten Sommer rausgekommen ist und dann halt auch,
0:27:07–0:27:12
wahrscheinlich nicht fähig war, es wäre nicht überlebensfähig in der freien
0:27:12–0:27:14
Wildbahn, sagen wir jetzt mal das Apertus.
0:27:15–0:27:15
Schön gesagt.
0:27:16–0:27:21
Ich würde sagen, hey, Apple muss doch in der Lage sein, so ein Open-Source-Modell
0:27:21–0:27:25
zu nehmen und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.
0:27:25–0:27:29
Und sonst, also ich meine, sie blöffen immer, wie innovativ dass sie sind.
0:27:30–0:27:36
Was ich da für die Ich könnte sehen, dass Apple eben macht enorm viel mit Privatsphäre
0:27:36–0:27:39
nach dem Motto, wir müssen das alles lokal rechnen.
0:27:39–0:27:43
Du hast halt einen Widerspruch, weil klar
0:27:45–0:27:50
Ich kenne die Begriffe auch nicht, aber je nachdem wie komplex die Anfrage ist,
0:27:50–0:27:56
muss halt einfach auf einen Wolken-Server lächeln und dann gehen halt gewisse Daten in die Wolken.
0:27:56–0:27:59
Ob das jetzt Amazon, Google, Entschuldigung, wer auch immer ist.
0:28:00–0:28:03
Und dass die vielleicht sich da ein wenig zu ergeben waren.
0:28:03–0:28:09
Ja, das kann man sagen. Also so ein typisches Sprachmodell, das auf dem Handy
0:28:09–0:28:14
Platz hat, das sind vielleicht 8 Gigabyte oder 16 Gigabyte. und dann wird es
0:28:14–0:28:17
natürlich schon schwierig, die grösser sind auch mal 32.
0:28:17–0:28:22
Aber so ein GPT-5 oder so, das ist natürlich ein Terabyte.
0:28:22–0:28:28
Also das ist von der Datengrösse her ein Faktor 100 oder ein Faktor 1000.
0:28:29–0:28:32
Und bei jetziger Empreise könntest du fast eine Sportwagen kaufen.
0:28:33–0:28:36
Ja, genau, das kommt natürlich noch dazu. Da sieht man auch natürlich ein bisschen
0:28:36–0:28:37
die Auswirkungen von dem.
0:28:38–0:28:40
Ich glaube aber, das ist wahrscheinlich ein temporäres Problem,
0:28:40–0:28:42
das dann auch wieder gelöst wird werden.
0:28:42–0:28:47
Aber ja, eben, also dort musst du dich schon einschränken, aber das ist eigentlich
0:28:47–0:28:50
auch eine von diesen Prognosen, dass man sagt,
0:28:51–0:28:56
man kann in dem neuen Jahr 2026 gewisse Sachen lösen, gewisse Probleme durch
0:28:56–0:29:02
eben kleine, aber sehr spezialisierte Sprachmodelle oder KI-Modelle.
0:29:02–0:29:06
Und das leuchtet mir eigentlich noch ein und ich fände, das müsste doch Apple in der Lage sein,
0:29:07–0:29:11
dass man, ja klar, wenn es dann komplexer wird, muss es in die Cloud gehen,
0:29:11–0:29:16
aber dass man so gewisse Sachen kann auf dem Gerät lösen, das fände ich eben auch,
0:29:16–0:29:21
das versprechen sie dir mit der Privatsphäre und das fände ich eben eigentlich
0:29:21–0:29:26
auch den richtigen Weg für all die Leute, die finden, ich will nicht alle meine
0:29:26–0:29:30
Daten irgendwo anpumpen, mit KI sowieso nicht, oder Kevin, können wir uns schon...
0:29:31–0:29:32
In diese Leute versetzen?
0:29:33–0:29:36
Ich glaube, das ist so ein bisschen mein Projekt von dem Jahr,
0:29:36–0:29:38
dass ich so ein bisschen KI möchte,
0:29:40–0:29:43
lokaler machen und ein bisschen ausprobieren, was braucht es und was ist für
0:29:43–0:29:48
eine Infrastruktur nötig, um so etwas lokal laufen zu lassen und es ist dann auch befriedigend.
0:29:48–0:29:51
Also ich habe das mal gemacht auf meinem Laptop, aber habe irgendwie so gemerkt,
0:29:52–0:29:54
es ist irgendwie nicht so, wie ich mir das vorstelle.
0:29:55–0:29:57
Ja, die sind dumm, die auf dem Laptop laufen, die Modelle.
0:29:58–0:30:07
Ja, irgendwie funktioniert das nicht so und dort aber das Testen kann spannend sein, auch für Firmen,
0:30:07–0:30:12
die sagen, es ist eigentlich cool, wenn du nicht durch 100 Dokumente durchblättern
0:30:12–0:30:15
musst, sondern kannst mit etwas interagieren und trotzdem möchten wir unsere
0:30:15–0:30:21
Daten nicht irgendwo online haben und dann kommst du wieder,
0:30:21–0:30:24
Und ich glaube, das wird eh eine Entwicklung sein, wo ich das Gefühl habe,
0:30:24–0:30:28
wird jetzt wieder ein bisschen vermehrt kommen, dass ich das nicht alles in der Cloud haben will.
0:30:30–0:30:35
Wir sind jetzt auch nicht unbedingt Fan von den Amerikanern und es ist halt
0:30:35–0:30:36
einfach alles bei denen.
0:30:37–0:30:41
Und dann merke ich auch bei meinen Kunden, dass sie mittlerweile sagen,
0:30:41–0:30:47
ja, gibt es denn da Alternativen, dass wir das einfach nur schon irgendwo in Europa haben.
0:30:47–0:30:51
Genau, ja. Ja, so das fette Tipps sei,
0:30:52–0:30:57
das chinesische Modell, das ja vor einem Jahr genau herausgekommen ist,
0:30:57–0:31:00
das kannst du glaube ich, wenn du so, musst du glaube ich um die 5000 Franken
0:31:00–0:31:05
investieren und dann kannst du das in voller Pracht selber laufen lassen.
0:31:06–0:31:11
Das geht schon. Wenn wir einen Sponsor hätten, dann könnten wir das mal ausprobieren,
0:31:11–0:31:13
wenn wir das selber herbringen.
0:31:14–0:31:17
Das würde mich noch interessieren. Ich habe zwar Zeit nicht dafür.
0:31:17–0:31:19
Das würde mich auch interessieren, aber dann bräuchten wir wahrscheinlich noch
0:31:19–0:31:22
der Künstler, der uns wirklich hilft, wenn wir das Lokal haben,
0:31:22–0:31:25
macht er wirklich nichts gegen raus.
0:31:25–0:31:26
Ja, genau.
0:31:27–0:31:30
Ich sage jetzt, dass einfach mal man schaue, könnte man echt tatsächlich sagen,
0:31:30–0:31:34
so, pff, du darfst, das würde ich jetzt auch noch schaffen bei mir in der Firewall,
0:31:34–0:31:37
du darfst nicht ins Internet, läuft es dann.
0:31:37–0:31:42
Ja, genau. Und eben, es ist halt dumm, es entwickelt sich so schnell,
0:31:42–0:31:46
dass wenn du an einem Tag dein lokalen Modell laufen lassen hast,
0:31:46–0:31:51
dann ist es einfach in zwei Wochen bist du von allen anderen überholt.
0:31:52–0:31:56
Aber ich glaube eben, für viele Leute, du brauchst gar nicht das neuste Modell.
0:31:57–0:31:57
Ja.
0:31:57–0:32:01
Dort, wo ich jetzt bin, wirklich bei Firmen, internen Sachen,
0:32:02–0:32:03
ich brauche nicht die neuesten Modelle.
0:32:04–0:32:08
Ich brauche wirklich sehr, sehr eine einfache KI. Ich muss ja nicht keine Bilder
0:32:08–0:32:10
generieren oder Videos oder so Scheissdreck.
0:32:11–0:32:17
Das brauchen die alles nicht. Sie brauchen eigentlich ein Dokumentmanagementsystem,
0:32:18–0:32:19
wo sie damit schreiben können.
0:32:19–0:32:22
Und alle sind glücklich. Und so etwas genau
0:32:22–0:32:25
musst du vielleicht ein wenig ausdifferenzieren, für was du das brauchst.
0:32:25–0:32:28
Aber für ganz viele Fälle, bin ich auch überzeugt, könnte man das mit so einem
0:32:28–0:32:30
lokalen Modell erschlagen.
0:32:30–0:32:33
Und eben, für das müssen es vielleicht noch ein wenig ausdifferenziert werden.
0:32:33–0:32:35
Und ich bin gespannt, ob das Apple
0:32:35–0:32:40
auf die Reihe bringt oder ob das jetzt wirklich eine Kapitulation war.
0:32:41–0:32:47
Ich glaube, was Kevin sagt, eben, Stichwort Dokumentemanagementsystem, du hast irgendwie...
0:32:47–0:32:51
Rapport, also ich sage, jetzt hast du eben, wir haben auch mal den Maler bei
0:32:51–0:32:55
uns, der hat all seine Arbeitsrapporte in der lokalen KI und fragt ihn halt
0:32:55–0:32:59
ja, wo habe ich jetzt irgendwie den S-Pink gestrichen?
0:32:59–0:33:00
Ja, genau so Sachen.
0:33:00–0:33:03
Kann das KI machen? Das ist jetzt ja nicht schlimm und er will ja nicht wissen,
0:33:04–0:33:05
wie ist jetzt der Bitcoin-Kurs?
0:33:06–0:33:06
Genau.
0:33:06–0:33:09
So Sachen, wirst du wahrscheinlich lokal ja mit wahrscheinlich 8,
0:33:09–0:33:13
16, 32 GB RAM einigermassen schlau runterbringen.
0:33:14–0:33:17
So ist es. Also wir müssen heute einigermassen pünktlich aufhören.
0:33:17–0:33:20
Ich möchte noch schnell erwähnen, 25 Jahre Wikipedia.
0:33:21–0:33:25
Wir sind, oder wir gratulieren, würde ich sagen. Ich bin froh,
0:33:25–0:33:26
dass es das Wikipedia gibt.
0:33:27–0:33:33
Ich hoffe, dass die Community weitermacht, weil ich glaube, gerade mit KI ist
0:33:33–0:33:41
es umso wichtiger als je, weil ich will nicht, dass die Rockipedia unsere Anlaufstelle wird.
0:33:42–0:33:45
Und ja, sollen wir noch Happy Birthday singen? Nein, machen wir nicht.
0:33:46–0:33:46
Gerne nicht.
0:33:46–0:33:51
Gerne nicht, okay. Dann würde ich sagen, dass mit dem anderen Thema,
0:33:52–0:33:56
der Unabhängigkeitstag und überhaupt die digitale Souveränität,
0:33:57–0:33:59
da reden wir dann ein anderes Mal drüber. Ist das gut oder so?
0:34:00–0:34:06
Das ist gut oder so. Du hast, glaube ich, ein Video vom CCC-Kongress gepostet.
0:34:06–0:34:07
Ich habe es noch nicht gesehen.
0:34:07–0:34:11
Bis jetzt bin ich immer noch bei dem Video «How to hack a wash machine».
0:34:11–0:34:13
Das ist übrigens auch von CCC.
0:34:14–0:34:17
Das ist auch gut. Ich höre jetzt wegen der digitalen Souveränität.
0:34:17–0:34:18
Ich habe es noch nicht gesehen.
0:34:19–0:34:22
Da müsste man eine eigene Sendung machen. Das ist ganz klar.
0:34:22–0:34:26
Erzähl uns, wie man die Wäschmaschine dann hackt in eine von den nächsten Sendungen.
0:34:26–0:34:29
Jetzt haben wir leider keine Zeit mehr. Ich wünsche noch einen schönen Abend.
0:34:29–0:34:30
Guten Abend.
0:34:30–0:34:30
Tschüss.
0:34:31–0:34:31
Ciao, miteinander.
0:34:39–0:34:41
Besuchen Sie uns auch im Netz auf.

Das Jahr ist noch jung, aber in der digitalen Welt hat sich einiges getan: In Schwyz erbeuten Betrüger mittels eines sogenannten CEO-Fraud einen Betrag in Millionenhöhe. Ist die KI schuld oder die Naivität der Opfer?
Ausserdem kooperiert Apple mit Gemini, um Siri und Apple Intelligence zu verbessern. Ist das das Eingeständnis, dass der iPhone-Konzern die künstliche Intelligenz selbst nicht auf die Reihe bekommt.

Ausserdem feiert Wikipedia den 25. Geburtstag und steht wegen KI und der gesellschaftlichen Spaltung unter Druck. Und am Kongress des Chaos Computer Club in Hamburg rief Bestseller-Autor Marc-Uwe Kling den digitalen Unabhängigkeitstag aus. Ist das eine ernst zu nehmende Initiative oder zum Scheitern verurteilter Aktivismus?

Und da das Stichwort Apple bereits fiel: Ist das neue «Creator Studio Bundle» der Moment, wo die Software-Abonnements endgültig gewonnen haben – oder eine Gelegenheit, Pages, Numbers, Keynote und den anderen Anwendungsprogrammen aus Cupertino endgültig den Rücken zuzukehren? „Vorsicht, wenn der Chef anruft!“ weiterlesen

Wie die KI das Übermorgen verändert – und wir uns dafür wappnen

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:06–0:00:11
Candy mit Whatever Happened to Fun.
0:00:17–0:00:21
«Whatever happened to fun?» Ich würde sagen, Donald Trump ist gewählt worden
0:00:21–0:00:23
und dann war es vorbei mit dem Fun.
0:00:23–0:00:24
Das war vor einem Jahr.
0:00:24–0:00:25
Vor einem Jahr, genau.
0:00:26–0:00:27
Die Welt brennt.
0:00:28–0:00:31
Es ist... Als ich da nicht vorbei bin...
0:00:31–0:00:32
Ah, das war ein scheisseinstieg.
0:00:33–0:00:33
Sollen wir nochmal anfangen?
0:00:33–0:00:38
Das ist jetzt nicht glücklich und positiv. Also. Es ist ein Wiff und... Gut.
0:00:44–0:00:50
Wir haben einen dieser schönen Abends, die den Nerdfunk erwartet,
0:00:50–0:00:52
mit einem super Thema. Wir sind aufgestellt.
0:00:53–0:00:58
Aber du Kevin, bevor wir jetzt allzu fröhlich werden in dieser Sendung,
0:00:58–0:01:02
hast du diese Demonstration dort gesehen auf der Stadthustrasse?
0:01:02–0:01:05
Ja, voll. Ich bin darauf herbeigelaufen und dachte, was ist jetzt los? Was ist das?
0:01:05–0:01:09
Sie haben so Fahnen geschwenkt. Fussball. Nein, ich glaube, es war kein Fussball.
0:01:10–0:01:13
Nicht? Ich hätte das jetzt einfach dem Fussball zugehört.
0:01:13–0:01:17
Nein, so politisch hat es mich gedunkt. Es hat zu fern gehabt,
0:01:17–0:01:19
aber wir wissen es nicht. Das ist optimal.
0:01:20–0:01:24
Es ist eine Demonstration am Bahnhof. We don't care.
0:01:25–0:01:27
We don't give a shit. Ja, genau.
0:01:27–0:01:30
Ja, aber ich habe es gesehen. Also ich habe es einfach dem Fussball zugewiesen.
0:01:30–0:01:32
Und einfach gedacht, okay, das ist nicht mein Problem.
0:01:32–0:01:36
Nein. Aber Dienstag ist eben oft noch Fussball. Ah, es ist Januar,
0:01:36–0:01:39
es ist kein Fussball. Wow, wir sind so Experten.
0:01:39–0:01:44
Wir sind so gut informiert. Also, das Newsradio hätte man ja mal versagt.
0:01:44–0:01:47
Also, ein gutes Newsradio mit so Halbwissen. Vielleicht, also,
0:01:47–0:01:53
die Demo war es, wir wissen jetzt vielleicht Fussball, vielleicht aber auch etwas anderes.
0:01:53–0:01:59
Es passiert von unseren Haustüren und wir haben trotzdem keine Ahnung, was es gewesen ist.
0:01:59–0:02:03
Ich recherchiere mal gerade noch, aber bis es soweit ist, nein,
0:02:03–0:02:05
ich habe nichts gefunden gerade im Moment.
0:02:05–0:02:11
Aber bis es soweit ist, dass ich vielleicht doch noch etwas herausfinde Kevin, bist du gut gerutscht?
0:02:12–0:02:15
Ich bin gut gerutscht. Ich war im Kino und habe gearbeitet, aber es war gut.
0:02:16–0:02:20
Und deine Verfassung ist auch gut. Du hast mich so angedeutet,
0:02:20–0:02:22
dass der Januar für dich eine schwierige Zeit ist.
0:02:23–0:02:26
Ja, bis jetzt nicht. Das kann noch kommen.
0:02:26–0:02:29
Ich habe jetzt gerade vorher mit jemandem gesprochen, der das auch hat.
0:02:29–0:02:33
Also nein, der nicht das auch hat, sondern auch so eine Depressionsschübe, die ich auch habe.
0:02:34–0:02:37
Und der hat das jetzt gerade durchgemacht, irgendwie mehrere Monate und ich
0:02:37–0:02:40
habe wirklich nichts im Moment. Aber das ist halt Depression,
0:02:41–0:02:42
die schleicht sich so an.
0:02:42–0:02:42
Ja.
0:02:42–0:02:44
Es ist jetzt nicht ein besseres Thema geworden.
0:02:45–0:02:48
Sollen wir es nochmal probieren? Wir können es nochmal probieren.
0:02:48–0:02:49
Nein, wir probieren es nicht nochmal.
0:02:49–0:02:50
Probieren wir es nicht nochmal?
0:02:50–0:02:52
Es ist jetzt halt so. Das ist okay.
0:02:53–0:02:57
Also, wenn wir es jetzt nochmal probieren würden, dann wäre es wirklich fast wie unter Drogen.
0:02:57–0:02:58
Ja, wirklich.
0:02:58–0:02:59
Also, wir machen es nicht.
0:02:59–0:03:01
Wir müssen ein glückliches Thema haben.
0:03:03–0:03:09
Machst du Jahresplan, was du im Jahr für die Ziele erreichen möchtest?
0:03:09–0:03:12
Nicht Vorsätze, sondern dass du sagst,
0:03:13–0:03:20
Einmal mit Walschwimmen, Sonnenuntergang am Meer und einen Bananasplit.
0:03:22–0:03:26
Nein, das ist nicht so ein neumodisches Ding.
0:03:29–0:03:33
Ich begegne dem jetzt mega viel und habe gedacht, habe ich das jetzt einfach ignoriert.
0:03:34–0:03:37
Aber es ist gut, dass du das sagst, ich glaube, es ist so ein neumodisches Ding.
0:03:37–0:03:42
Ich habe einen Arbeitskollegen, der macht dann so ein Blog, wo er dann so «My firsts» und so.
0:03:42–0:03:45
Und dann sagt er, das Jahr, also mehr dann Retrospektiv, ich weiss nicht,
0:03:45–0:03:49
ob er es sich vornimmt, aber hinten drin sagt er, das Jahr habe ich zum ersten
0:03:49–0:03:55
Mal einen FKK-Strand in Frankreich besucht und mich nicht geschämt.
0:03:55–0:03:58
Das ist jetzt ein Erfundungsbeispiel, ich weiss nicht, ob das… Aber hey!
0:04:00–0:04:03
Und nein, also das ist nicht mein Ziel. Mein Ziel ist einfach,
0:04:03–0:04:07
irgendwie über die Runden zu kommen, weisst du? So, so, so.
0:04:08–0:04:10
Eine Position ist überleben.
0:04:10–0:04:11
Genau, überleben.
0:04:12–0:04:14
Im weitesten Sinn.
0:04:14–0:04:19
Ja, nicht den Lebensmut verlieren, nicht irgendwie mich aufraffen,
0:04:20–0:04:21
um zu arbeiten zu gehen und so.
0:04:21–0:04:24
Nein, es klingt jetzt vielleicht ein bisschen... Aber ich meine,
0:04:24–0:04:30
mit einer Familie und so, dann musst du eh schauen, dann verschieben sich so viele Prioritäten.
0:04:30–0:04:33
Darum habe ich den Bananasplit noch reingenommen. Und er ist machbar.
0:04:33–0:04:40
Den Bananen-Splitt habe ich wahrscheinlich mal 1979 oder so,
0:04:40–0:04:47
oder 1978 habe ich den hinter mich gebracht und darum kann den als erledigt gelten.
0:04:47–0:04:50
Aber machst du denn das? Du machst das auch nicht?
0:04:50–0:04:54
Ich mache das auch nicht, voll nicht. Aber ich merke, es gibt etwas,
0:04:54–0:04:56
was ich unbedingt noch machen muss.
0:04:57–0:05:00
Ich finde es eigentlich mega schön, dass ich weiss, es ist einfach etwas,
0:05:01–0:05:06
das muss ich noch. und der Rest ist die Kür. Das ist noch cool. Ja, ja.
0:05:07–0:05:11
Ich muss mit Wal tauchen.
0:05:11–0:05:14
Das ist kein hypothetisches Beispiel?
0:05:14–0:05:18
Nein, das ist wirklich so. Ich muss das machen. Ich weiss aber nicht, warum.
0:05:19–0:05:23
Aber ich weiss, dass ich einen Walfisch gesehen muss. Einen grossen,
0:05:23–0:05:25
einen blauen Wal. Ich will nicht nur schauen.
0:05:25–0:05:27
Und du willst den anlangen?
0:05:27–0:05:27
Nein, gar nicht.
0:05:28–0:05:29
Aber du willst im Gleichen?
0:05:29–0:05:33
Ich will in der Nähe unter Wasser sein und denen zu schauen. Das wäre es.
0:05:33–0:05:35
Aber die sind so riesig.
0:05:35–0:05:39
Eben darum. Das ist crazy gross. Ich glaube, dann kommst du auch wieder so.
0:05:39–0:05:43
Hast du nicht das Gefühl, der gibt dir ein Schöpfchen mit seiner Flosse?
0:05:43–0:05:44
Nein, ich glaube, die sind nett.
0:05:44–0:05:45
Und dann bist du flach.
0:05:45–0:05:46
Die sind easy.
0:05:46–0:05:52
Aber ich habe das mal gehabt mit den Delfinen. Und dann habe ich aber irgendwo
0:05:52–0:05:54
mal gelesen, die Delfine können recht aggro drauf sein.
0:05:54–0:05:56
Die Delfine sind aber ein Wichser.
0:05:56–0:05:59
Eben, genau. Das ist vielleicht gar nicht so cool.
0:05:59–0:06:01
Die Delfine sind, glaube ich, wirklich anstrengende Tiere.
0:06:02–0:06:03
Ja, ich glaube schon.
0:06:03–0:06:03
Ja.
0:06:03–0:06:05
Aber wir reden darüber.
0:06:06–0:06:06
Über Delfin.
0:06:06–0:06:10
Über Delfin und über alles. Und jetzt hören wir noch ein bisschen Musik und
0:06:10–0:06:12
dann geht's mit der Sendung los.
0:06:23–0:06:25
Sei Karma mit Handlebar.
0:06:39–0:06:44
Und wir starten dieses Jahr schon mal mit einem Gast, der mich mega freut,
0:06:44–0:06:48
weil wir gesagt haben, wir möchten wieder ein bisschen mehr Gäste hier haben.
0:06:48–0:06:52
Und das eröffnen wir heute mit Jörg Schlinger.
0:06:53–0:06:58
Es geht um das Thema KI. Ich habe vorher schon kurz mit Jörg gesprochen.
0:06:59–0:07:03
Und immer wenn es um das Thema KI geht und um Leute, die sich mit KI beschäftigen,
0:07:03–0:07:04
haben wir es gewusst, sind so Nerds.
0:07:04–0:07:08
Und das sind so Leute, die möchten nicht mit Menschen.
0:07:08–0:07:09
Du meinst mich?
0:07:09–0:07:13
Nein, ich meine alle, die so ein bisschen mit dem Thema begeistert sind.
0:07:13–0:07:18
Und ich habe beim Jörg ganz ein anderes Gefühl jetzt gerade.
0:07:18–0:07:21
Jörg, schön bist du da. Danke, dass du da hinkam bist.
0:07:24–0:07:31
Du hast mir gesagt, wie ich dich selbst vorstellen soll, was du machst.
0:07:32–0:07:33
Ich möchte das gar nicht sagen.
0:07:34–0:07:38
Du arbeitest viel mit Menschen. Kann man das sagen?
0:07:38–0:07:44
Ja, das ist richtig. Ich bin geboren im HR. Seit ich eigentlich 17 bin, arbeite ich im HR.
0:07:44–0:07:49
Also menschenzentriert zu arbeiten, ist für mich wirklich ein Element.
0:07:50–0:07:54
Ich arbeite heute mit Arbeitslosen zusammen. Ich bin Dozent an Schulen,
0:07:54–0:07:58
ich mache Unternehmensberatungen im Bereich Teamentwicklung,
0:07:58–0:08:00
Unternehmensführung, Führungsschulungen.
0:08:01–0:08:07
Natürlich alles mit einem Background der Wirtschaft und mit Zielorientierung,
0:08:07–0:08:10
aber Ziel kann man nur erreichen, wenn man Menschen erreicht.
0:08:11–0:08:15
Und du bist da, weil du ein Buch geschrieben hast. Du hast ein Buch geschrieben
0:08:15–0:08:21
über KI, Grundlagen der künstlichen Intelligenz.
0:08:23–0:08:26
Eigentlich kommen wir nachher noch um das Thema vom Buch, aber es ein bisschen
0:08:26–0:08:31
darum geht, wie setzt man KI richtig ein?
0:08:32–0:08:36
Wie hat dein Weg in KI angefangen?
0:08:36–0:08:39
Du hast gesagt, du hast im HR gearbeitet, du hast mit Menschen zu tun gehabt,
0:08:39–0:08:44
du hast Arbeitslose begleitet und irgendwann kam das KI und dann muss man ja
0:08:44–0:08:45
dann die Bereitschaft haben, um zu sagen,
0:08:47–0:08:50
Möchte das Tool auch nutzen? Aber warum?
0:08:51–0:08:55
Ja, weil es halt Technik erlaubt. Also ich bin mittlerweile so alt,
0:08:55–0:08:58
dass ich die Zeit vor dem Computer noch kennengelernt habe.
0:08:59–0:09:02
Dann haben wir Computer eingeführt in die Geschäftswelt. Dann ist das Internet
0:09:02–0:09:05
gekommen, einen riesen Hype gegeben, wo auch größe Leute gesagt haben,
0:09:05–0:09:08
ja, das setze ich jetzt aus, das muss ich nicht haben in meinem Leben.
0:09:09–0:09:11
Und dann haben sie irgendwann gemerkt, du kannst gar nicht anders.
0:09:12–0:09:15
Ich glaube, mit den KI stehen wir an den gleichen Wendepunkt,
0:09:15–0:09:19
dass du jetzt sagen kannst, ja, das ist gefährlich und das übernimmt dann irgendwann
0:09:19–0:09:20
mal die Welt und so weiter.
0:09:21–0:09:23
Möglich. Ich glaube nicht, dass wir das nur erleben werden.
0:09:24–0:09:31
Aber es ist halt ein Tool, das unglaubliche Möglichkeiten offen lässt oder Möglichkeiten,
0:09:31–0:09:32
wo wir es heute einsetzen können.
0:09:33–0:09:37
Produktiv einsetzen, spassenshalber einsetzen. Auch gefährlich einsetzen, muss man auch sagen.
0:09:38–0:09:41
Aber es ist auch wieder ein technischer Vorsprung, den du dir vor zwei,
0:09:42–0:09:45
drei Jahren nicht erst vorstellen konntest, dass wir heute mit KI zusammenarbeiten.
0:09:45–0:09:50
Und so etwas hier am Ball bleiben, auch die Möglichkeit an anderen Leuten zu
0:09:50–0:09:54
erklären, wie man das halt richtig macht, was kann ich vertrauen,
0:09:54–0:09:56
was muss ich noch hinterfragen etc.
0:09:56–0:10:00
Das ist so ein riesiges Spannungsfeld und das reizt mich dabei zu sein.
0:10:02–0:10:07
Weisst du noch, was das erste war, das du mit KI probiert hast?
0:10:08–0:10:14
Ja, also die Chatschipiti hat das Ganze eigentlich erfunden oder publik gemacht.
0:10:14–0:10:17
Das war dann irgendwann Anfangs 23, das war für jeden Zugriff.
0:10:18–0:10:22
Und natürlich bin ich auch dort hingegangen, da mal etwas eingeben und geschaut, was rauskommt.
0:10:22–0:10:28
Und dann hat mich das noch recht überrascht, wie gut das so Antworten sind.
0:10:29–0:10:32
Natürlich habe ich dort noch nichts von Halluzinierungen gewusst.
0:10:32–0:10:37
Und ich dachte, wo wäre, weiss denn das her und so weiter. Und ich war dann
0:10:37–0:10:38
natürlich auch gutgläubig.
0:10:38–0:10:42
Und ich habe dann das angefangen, einzusetzen und ein bisschen zu fragen.
0:10:42–0:10:45
Und dann irgendwann habe ich gemerkt, ja, das klingt zwar lässig,
0:10:46–0:10:47
aber stimmt jetzt überhaupt nicht.
0:10:47–0:10:49
Also ich habe dann mal meinen Namen eingeben und ich habe dann gesagt,
0:10:49–0:10:54
ich bin eine berühmte Persönlichkeit aus Zürich, was weisst du über meinen Werdegang?
0:10:54–0:10:57
Und dann ist ich, oh, ich habe irgendwas erfunden.
0:10:57–0:11:01
Anzeige Doktor, Professor und so weiter. und dann habe ich gefunden,
0:11:01–0:11:03
das schreibe ich jetzt genau in den Lebenslauf hinein.
0:11:04–0:11:08
Ja, weil wenn das HR mich gerade googeln, oder in so einem Bewerbungsprozess,
0:11:09–0:11:12
dann sagen sie, wow, das stimmt ja, was der erzählt hat und so.
0:11:12–0:11:16
Genau, aber du hast natürlich im Hintergrund schon gewusst, dass es gar nicht sein kann.
0:11:16–0:11:18
Und dann bin ich anfangen kritisch geworden und habe gesagt,
0:11:18–0:11:20
ja, wieso kommt der auf so Sachen?
0:11:20–0:11:24
Und dann bin ich natürlich ein gewunderlicher Mensch und bei dem ein bisschen
0:11:24–0:11:28
nachgegangen und habe dann herausgefunden, eben so ein bisschen über welche
0:11:28–0:11:31
Techniken muss ich auch an, dann bin ich prompt was muss ich da eingeben,
0:11:31–0:11:33
damit halt einfach bessere Resultate bekommst.
0:11:34–0:11:38
Dann habe ich es angefangen, dann ist das breit geworden. Ich bin ja Dozent
0:11:38–0:11:43
noch und so ein bisschen im BWL-Bereich und alle meine Studenten haben natürlich ihre Prüfungen etc.
0:11:43–0:11:45
Mich eingelöst. Ich glaube, das macht man heute auch noch so.
0:11:46–0:11:49
Schnell chatte ich bei die Fragen, Text rein, Text raus, kopiert,
0:11:49–0:11:51
abgeben, dann habe ich eine längere Pause.
0:11:51–0:11:55
Für mich als Dozent, was ich korrigieren muss, ist dann eher ein bisschen mühsam
0:11:55–0:11:59
gewesen, weil die haben da so viele Fehler gemacht, wo du einfach sagen musst,
0:11:59–0:12:03
ja, du bist schnell fertig, aber gelernt hast genau nichts und das Resultat ist auch falsch.
0:12:04–0:12:08
Das hat mich dann dazu gebracht, mit den Studenten zuerst mal die KI-Schulung
0:12:08–0:12:10
zu machen, was brauchst du, wie brauchst du es, so dass sie,
0:12:10–0:12:12
wenn sie es schon brauchen, und ich meine, das geht nicht mehr weg,
0:12:13–0:12:17
die werden das ewig brauchen, dass sie dann auch gute Resultate herbringen, die man brauchen kann.
0:12:18–0:12:21
Und dann hat sich das alles so ein bisschen thematisch gesammelt,
0:12:21–0:12:26
das Vorwissen von meiner eigenen Erfahrung, bloß das, was ich mit den Studenten
0:12:26–0:12:29
zusammen erarbeitet habe und irgendwann so viele Kapitel gehabt habe,
0:12:29–0:12:31
dass du es gefunden hast, jetzt binde ich es noch. binden.
0:12:32–0:12:39
Ja, also das Buch ist nicht entstanden aus der Idee, also ich schreibe das Buch
0:12:39–0:12:44
an und ich erarbeite mir die Themen, sondern vielmehr, hey, ich habe jetzt herausgefunden,
0:12:45–0:12:50
Know-how angeeignet und Sachen zusammentragen und jetzt mache ich einfach noch das Buch.
0:12:50–0:12:55
Richtig. Eigentlich ist der Grundgedanken, so ein Pain gewesen,
0:12:55–0:12:59
also mich hat aufgeregt, dass die Studenten so schlechte Resultate bringen und
0:12:59–0:13:02
ich habe gesagt, ich kann entweder einen Leitfaden abgeben oder ein Handout oder was auch immer.
0:13:03–0:13:07
Aber das waren so viele Themen, dass ich gesagt habe, okay, wenn sie es schon
0:13:07–0:13:11
brauchen und wenn sie bescheissen, dann sollen sie auf einer höheren Qualität bescheissen.
0:13:11–0:13:14
Das war so ein bisschen wie eine Anleitung zum Bescheissen.
0:13:15–0:13:17
Ja, am Endeffekt, ja.
0:13:17–0:13:18
Okay. Genau.
0:13:20–0:13:25
Wie muss man sich das Buch vorstellen? Ist es ein Buch, das ich durchlese und
0:13:25–0:13:31
es ist ein Hintergrund über KI oder ist es ein Lernbuch, das ich durchschaffen muss Oder.
0:13:32–0:13:36
Ist das ein Buch, das ich in KI eingeben kann und dann sagt sie mir, was im Buch steht?
0:13:37–0:13:42
Ja, das Letzte nicht, aber es ist natürlich schon gedacht, es ist ein Lehrmittel.
0:13:42–0:13:46
Ich habe ein Dozent und ich will meine Schüler befähigen, dass sie das dann auch kennen.
0:13:47–0:13:51
Also das heisst, es hat ganz einfach verschiedene Kapitel drin, verschiedene Modulen.
0:13:51–0:13:55
Es fängt an mit der Geschichte von KI, um mal die abzuholen,
0:13:55–0:13:57
die nimmt den Arbeitsplatz weg und das ist etwas Neues, das kann ich nicht.
0:13:57–0:14:04
Wir reden von KI, von der ersten Programmierungen von 1843 mit Eva Lovelace,
0:14:04–0:14:07
die erste Automatisierungen programmiert hat.
0:14:07–0:14:12
Und dann hat sich das weiterentwickelt. Kapitel 1, Kapitel 2 geht darum,
0:14:12–0:14:15
wenn man über KI spricht, von was spricht man überhaupt?
0:14:15–0:14:17
Es ist ja keine Intelligenz.
0:14:18–0:14:22
Es ist künstlich, das ist richtig. Aber mit Intelligenz hat das nichts zu tun.
0:14:22–0:14:25
Das ist pure Mathematik. Und wenn du das mal verstanden hast,
0:14:26–0:14:30
dass es eben nichts Gescheites ist, die dich versteht und mit dir kann reden,
0:14:30–0:14:32
dann kannst du das auch bewusst anders einsetzen.
0:14:33–0:14:36
Dann geht es weiter in verschiedene Kapiteln. Am Anfang hat es ein Too Long
0:14:36–0:14:39
Didn't Read, also eine kurze Zusammenfassung was geht es in einem Kapitel.
0:14:39–0:14:43
Dann gibt es ein Glossar mit Erklärungen von Fachwörtern. Dann geht es ins Thema
0:14:43–0:14:48
und am Schluss noch ein paar Testfragen zum Schauen. Da habe ich es auch begriffen.
0:14:49–0:14:51
Piz Ketzer ist gefragt, ist das Buch nicht das falsche Medium?
0:14:52–0:14:57
Weil die KI-Entwicklung geht so schnell und ein Buch hält vielleicht Echt, fünf Jahre.
0:14:57–0:15:02
Ist da nicht schon die Hälfte veraltet, wenn es zu der Druckerei auskommt, das Buch?
0:15:02–0:15:06
Das ist eine gute Frage, danke vielmals. Wie kannst du das vergleichen,
0:15:06–0:15:08
wenn du Sprache lernst, vergleichen?
0:15:09–0:15:11
Du musst die Grammatik von einer Sprache verstanden haben.
0:15:12–0:15:15
Dann kannst du sehr gut, ich sage jetzt mal, Französisch reden.
0:15:16–0:15:19
Du musst noch ein Wokki dazu lernen, etc. Wenn man es umsetzt auf KI,
0:15:19–0:15:23
dann hast du mit meinem Buch so Grundlagen, Grammatik, wie funktioniert es.
0:15:23–0:15:27
Und nachher die einzelnen Wörter, die du lernst, das ist dann so ein bisschen
0:15:27–0:15:31
wie JGPT, Gemini oder die ganzen Programme, die du dann drauf brauchst.
0:15:31–0:15:35
Du kannst natürlich auch ohne Grammatik Französisch lernen, wenn du auf Paris
0:15:35–0:15:39
gehst und sagst, ich will ein Bier, dann kannst du es verschiedener,
0:15:39–0:15:40
du kommst ein Bier rüber.
0:15:40–0:15:44
Aber wenn du dann ein bisschen mit Einheimischen sprechen möchtest und ein bisschen
0:15:44–0:15:48
mit Pflugner essen möchtest, dann wäre es schon sinnvoll, du würdest mal Grammatik verstehen.
0:15:49–0:15:53
Also auch eine Grammatik verändert sich natürlich, aber jetzt nicht so rasch,
0:15:53–0:15:56
dass du eigentlich das Buch gerade kübeln kannst, wenn es gekauft ist.
0:15:56–0:16:01
Also das heisst, ich kann auch das, was ich bei Chatschipiti gelernt habe,
0:16:01–0:16:05
vielleicht dann auch mit einem Co-Pilot brauchen oder mit Mistral,
0:16:05–0:16:07
Löscher oder wie auch immer.
0:16:07–0:16:08
Absolut, absolut.
0:16:09–0:16:12
Also es gibt gewisse Sachen, die sind eigentlich über alle Tools das Gleiche.
0:16:13–0:16:16
Wenn du jetzt anschaust, oder du hast gesagt, wenn ich das mit Chachi Bidi lerne,
0:16:17–0:16:20
da gehen bei mir schon die Nackenhaare rauf, mit Chachi Bidi lernt man nicht.
0:16:20–0:16:25
Das ist ein Sprachmodell, oder? Das ist super, um verschiedene Sprachen zu handeln,
0:16:25–0:16:29
also Übersetzungen zum Beispiel, super gut für aufgebaut, aber nicht für die Recherche zu machen.
0:16:29–0:16:33
Also es heisst, ich lehre zum Beispiel, wenn ich einen guten Prompt mache,
0:16:33–0:16:37
dann muss ich ihm eine Rolle zuweisen, ich muss Kontext geben,
0:16:37–0:16:41
ich muss eine Stilvorgabe machen und was ist es noch?
0:16:41–0:16:43
Wie der Output beeinflussen zum Beispiel?
0:16:44–0:16:48
Genau, und das ist überall gleich. Da ist alles aufgebaut. Wenn du clever bist,
0:16:48–0:16:50
kannst du dieses System auch miteinander verbinden.
0:16:50–0:16:53
Dann tust du mit Chatschipi zum Beispiel einen Prompt der Arbeit und sagen,
0:16:53–0:16:56
okay, aus welchem Blickwinkel soll er jetzt das Problem anschauen?
0:16:56–0:17:00
Dann eine Situation, wo brauchst du es oder für was brauchst du es?
0:17:00–0:17:03
Dann gibst du irgendwie, was willst du denn das für ein Ziel haben?
0:17:04–0:17:08
Was ist der Output, welcher Umfang etc.? Und dann nimmst du den ganzen Prompt,
0:17:08–0:17:11
den er dir erstellt, gehst zum Beispiel auf Gemini und sagst,
0:17:11–0:17:16
das Kürzel heisst R-A-C-C-A und sagst, du mir den Prompt nach dieser Formel
0:17:16–0:17:17
prüfen, dann sagt er, okay,
0:17:18–0:17:20
ist die Rolle klar beschrieben, ist die Situation klar beschrieben,
0:17:21–0:17:24
gib dir noch Input, wo du etwas verbessern kannst, dann nimmst du den neuen
0:17:24–0:17:28
Prompt von Gemini, gehst zurück zur Chat-GPT und lässt den durchlaufen. Und so kannst du...
0:17:28–0:17:29
Kevin.
0:17:31–0:17:35
Ich komme extrem darauf an, was ich gerade mache bei gewissen Sachen.
0:17:35–0:17:40
Ja, Da habe ich auch wirklich klar definiert, was ich vornehmen will.
0:17:41–0:17:46
Ich habe meine Coise auch so eingestellt, dass sie mich immer etwas blöd anmachen.
0:17:48–0:17:51
Also ich habe sie eher sehr kritisch eingestellt. Also ich habe gesagt,
0:17:51–0:17:55
hey, schau, meine Charakterzüge sind folgende.
0:17:55–0:17:59
Und jetzt brauche ich jemanden, der einfach schnell den Gegenpol macht und mir
0:17:59–0:18:02
schnell einfach sagt, hey, pass einfach auf, das und das und das kann sein.
0:18:03–0:18:06
Aber ich mache es auch nicht immer. Aber es hilft.
0:18:06–0:18:09
Aber was mich wundernimmt, du hast mit verschiedenen Leuten zu tun,
0:18:10–0:18:11
du unterrichtest das Thema KI.
0:18:12–0:18:17
Ich nehme an, die Menschen haben bis jetzt schon Berührungspunkte mit KI.
0:18:17–0:18:24
Nicht alle. Also ich gebe Grundlagenkurs für Erwachsene, also für 50 plus oder so eigentlich.
0:18:24–0:18:27
Die haben hauptsächlich die Herausforderung, dass ihre Kinder oder die Enkel
0:18:27–0:18:32
in der Schule irgendwie einen Dinosaurier kennenlernen müssen oder irgendeine Rechnungsformel.
0:18:33–0:18:38
Und sie wollen ja einem Kind helfen und wollen dann sagen, ich gehe jetzt nochmal
0:18:38–0:18:42
auf die Chat-Chipi zu schauen und gehen dann mit den Chat-Chipi zu fragen,
0:18:42–0:18:45
was ist jetzt eine Algebra-Formel, bla bla bla.
0:18:45–0:18:50
Und sie sind sich gar nicht bewusst, wie das Ganze funktioniert und dass sie
0:18:50–0:18:51
eigentlich das falsche Tool brauchen dazu.
0:18:52–0:18:56
Und dann sind wir ganz am Anfang, wenn wir mal das Fenster aufmachen und sagen,
0:18:56–0:18:59
schau jetzt mal, das ist eine Maske, wir nehmen jetzt mal Mistral und sagen,
0:18:59–0:19:02
das ist ein Prompt-Fenster, dann gibst du deinen Befehle,
0:19:02–0:19:06
erklär es wie einem 5-Jährigen, weil du bist ganz einfach in der Sprache und
0:19:06–0:19:08
dann lässt du es mal durchlaufen, dann siehst du, wie das Resultat ist,
0:19:08–0:19:09
schau dir das Resultat an,
0:19:10–0:19:14
ah, es ist schlecht, warum ist es schlecht und dann gehen wir so dort eigentlich
0:19:14–0:19:18
ins Prompten rein, weil das sind sofort dann ein Erfolg und sie sind sofort
0:19:18–0:19:19
motiviert, etwas mehr zu wissen.
0:19:20–0:19:23
Und dann holst du sie ab und sagst, okay, gut, jetzt müssen wir aber dann schon
0:19:23–0:19:26
noch Fakten und Figures haben, dann ist die Chat, bei dir halt vielleicht dann
0:19:26–0:19:30
doch das Falsche, wir sollten eher auf Perplexity oder ein anderes Tool wechseln,
0:19:30–0:19:33
um wirklich mit Quellen arbeiten zu können.
0:19:35–0:19:39
Wie schnell geht der Schritt von Leuten, also sowohl Leute, die noch nie mit
0:19:39–0:19:42
Quellen gearbeitet haben, als auch Leute, die schon erste Erfahrungen haben,
0:19:43–0:19:46
in die Meta-Ebene ein, wo ich plötzlich anfange zu verstehen,
0:19:47–0:19:51
wie funktioniert jetzt der Quellen und wie kann ich es steuern,
0:19:51–0:19:53
wie schnell passiert das?
0:19:54–0:19:56
Vielleicht ist es auch ein anderes Denken, ich weiss nicht genau,
0:19:56–0:19:59
wie ich das beschreiben soll, aber wie der andere Umgang mit dem Tool.
0:20:00–0:20:03
Es funktioniert eigentlich recht rasch. Sobald sie erst die Erfolge haben,
0:20:03–0:20:08
wenn du das erste Bild erstellst und siehst, ich kann ein Bild machen, dann sind sie angefixt.
0:20:09–0:20:11
Dann finden sie es super lecker. Ich meine, sie kommen ja in den Kurs mit einem
0:20:11–0:20:14
gewissen Ziel. Also du gehst jetzt nicht auf die Strasse und sagst,
0:20:14–0:20:15
kann ich dir das beibringen.
0:20:16–0:20:19
Also die Emotion ist ein bisschen eine andere, wenn du in den Kurs hineinkommst, du willst ja.
0:20:20–0:20:24
Das ist schon mal ein guter Fortschritt. Und dann hast du erst die Erfolge und
0:20:24–0:20:27
auf denen baust du dann auf und sagst, okay, jetzt machen wir es nochmal und
0:20:27–0:20:31
ein bisschen anders und dann was ist der Unterschied? Und dann fangen sie an zu düfteln.
0:20:31–0:20:34
Und das findest du dann das Coole, wenn du dann so siehst, aha,
0:20:34–0:20:36
jetzt muss ich eigentlich vorne, muss ich jetzt mal eine Viertelstunde lang
0:20:36–0:20:40
nichts sagen, weil die sind nicht bei mir, die sind jetzt am Ausprobieren und Tüfteln.
0:20:40–0:20:43
Und dann siehst du, wie sie anfangs freut und das lässig haben und die Angst
0:20:43–0:20:46
verlieren, dass da etwas Schlimmes
0:20:46–0:20:49
passiert draus, wenn sie jetzt da irgendetwas fragen. geht es nicht.
0:20:49–0:20:54
Gibt es auch Leute, die quasi unfreiwillig in deinen Kurs kommen,
0:20:54–0:20:57
weil sie irgendwie das Gefühl haben, sie müssen das lernen, aber fundamental
0:20:57–0:21:02
eigentlich eine Abneigung haben gegen die KI, weil sie irgendwie das Gefühl haben, das ist so
0:21:03–0:21:07
ein Ding, wo mir meine Menschlichkeit streitig macht.
0:21:07–0:21:11
Das tut so wie ein Mensch, aber es ist gar keiner und ich hasse es darum aus
0:21:11–0:21:14
dem tiefsten Grund meiner Seele. Und wer würdest du mit dem umgehen?
0:21:16–0:21:21
Oh, harten Tobak. Also solche Dinge habe ich jetzt noch nie im Kurs,
0:21:21–0:21:24
die das per se ablehnen. Weil ich würde mich dann fragen, was machst du denn überhaupt da?
0:21:24–0:21:26
Eben, vielleicht Münze. Vielleicht
0:21:26–0:21:29
hat irgendjemand gesagt, du musst keine Eichhörner und darum gehst du.
0:21:29–0:21:32
Genau. Und dann würde ich sagen, gut, dann lernen wir die Basics.
0:21:32–0:21:34
Du weisst, von was du trittst. Du weisst, wie du es einsetzen kannst,
0:21:34–0:21:36
ob du es dann machst oder nicht.
0:21:36–0:21:39
Das ist dann dir überlassen. Es gibt immer noch, also wir können ja in unserem
0:21:39–0:21:43
Alter auch noch analog, also Papier und Stift, das ist auch noch da.
0:21:43–0:21:48
Und wenn es im Wöller ist mit dem, super. Ein grosser Teil der Schule ist natürlich
0:21:48–0:21:51
der Umgang, also Sicherheit, Datenschutz etc.
0:21:51–0:21:53
Was darf ich eingeben, was sollte ich nicht eingeben.
0:21:54–0:21:56
Also die üblichen VIP-Daten geben wir nicht ein, also alles,
0:21:56–0:22:02
was vertraulich ist, was intern ist, oder persönliche Daten wie Namen,
0:22:02–0:22:03
Adressen, Telefonnummer etc.
0:22:04–0:22:08
Weil das wird ja alles gespeichert, entsprechend dann in Amerika oder in China
0:22:08–0:22:09
oder wo es auch immer dann ist.
0:22:10–0:22:12
Weisst du, wie ich heisse?
0:22:12–0:22:15
Ja, also ich habe vorher noch etwas Spannendes gefunden, wo du gesagt hast,
0:22:15–0:22:18
ja, ich habe meiner KI gesagt, wer ich bin.
0:22:19–0:22:23
Und das ist natürlich ein cooler Anfang, wenn du sagst, okay,
0:22:23–0:22:26
jetzt gehen wir mal die Einstellungen an, schaue, was könnte ich dort hinein geben.
0:22:26–0:22:30
Bei mir, ich bin auch eine sehr kritische Einstellung, habe hinten durch eine
0:22:30–0:22:32
Eingabe und gesagt, wenn du etwas nicht weisst, dann schreibst du an,
0:22:32–0:22:36
ich weiss es nicht. Und das funktioniert also recht gut.
0:22:36–0:22:39
Also ich kann dann wirklich challenge das anmessen und dann gehe ich tief und
0:22:39–0:22:41
nochmal eine tiefere Frage.
0:22:41–0:22:45
Und irgendwann kommt dann mal, ich weiss es nicht. Und jetzt weiss ich, okay, jetzt.
0:22:45–0:22:48
Wenn du das nicht eingehst, dann erzählt er einfach irgendetwas.
0:22:50–0:22:54
Ich habe bei mir eingestellt, dass sie mir nicht ständig Honig ums Mühl schmieren
0:22:54–0:22:56
soll und so unterwürfig.
0:22:56–0:22:57
Ja, das habe ich auch.
0:22:58–0:23:01
Weil das nervt. Aber so richtig austreiben kann man das nicht?
0:23:02–0:23:07
Oder hast du das geschafft, dass sie dann wirklich nicht mehr so unterwürfig dorthin kommt?
0:23:07–0:23:09
Ja, das auch in der Einstellung dasselbe. Oder wenn ich sage,
0:23:09–0:23:16
lass bis frech, gib rum oder teubeln auch mal wie einem Fünfjährigen usw.
0:23:16–0:23:20
Das kann man hinterher alles eingeben. Und das Lässige ist, du kannst ja vorher
0:23:20–0:23:22
mit Chatschiebidi das zusammen ausarbeiten.
0:23:22–0:23:25
Das ist ja ein Chat, du kannst ja reden mit dem, nicht, dass er dich versteht.
0:23:25–0:23:29
Wenn du sagst, ich will, dass du kritisch bist, dass du hinterfragst und bei
0:23:29–0:23:34
jedem Pronto, den ich gebe, musst du dir zuerst überlegen, hast du mich verstanden
0:23:34–0:23:37
und wenn du mich nicht verstanden hast, dann frage nochmal, dass du mich klar verstanden hast,
0:23:38–0:23:41
dass ich das nicht jedes Mal eingeben muss. Kann ich selber hinterlegen.
0:23:42–0:23:44
Und das ist etwas, was du dir einfach Zeit sparsch.
0:23:44–0:23:49
Ich habe meiner KI gesagt, sie soll mir nur die Antwort geben.
0:23:49–0:23:55
Wenn ich ihr sage, wann ist die Schweiz gegründet worden, schreibe mir nur das Datum.
0:23:55–0:23:59
Das schafft sie nicht. Sie muss immer, ah, ich gebe dir jetzt und dann zahlen.
0:24:00–0:24:02
Lass den Vorderteil, ich will nur das. Das bringt sie nicht an.
0:24:03–0:24:05
Sie muss immer noch, ich gebe dir gerne eine Antwort.
0:24:05–0:24:08
Sie sind ja programmiert, um sympathisch zu sein.
0:24:08–0:24:12
Ja, aber ich will nur die Zahl. Das ist nicht gegangen.
0:24:12–0:24:14
Ja, also auch die haben natürlich ihre Limite.
0:24:15–0:24:15
Ja, genau.
0:24:16–0:24:21
Mit dem können wir aber irgendwann leben. So lange 1291 steht für die Schweiz,
0:24:21–0:24:23
Ist das alles gut. Das ist alles okay.
0:24:25–0:24:29
Du hast gesagt, die Kapitel für das Buch sind zu nahe entstanden und es ist grösser geworden.
0:24:30–0:24:33
Du hast gewusst wahrscheinlich auch, was die Leute fragen und was die Fragezeichen sind.
0:24:34–0:24:39
Wie hat sich für dich die KI bei den Entscheidungen zu schreiben, das Buch verändert?
0:24:40–0:24:45
Was hast du gemerkt, was noch drin muss? Wie hat sich dein Umgang mit diesen Tools geändert?
0:24:46–0:24:50
Also am Anfang war es natürlich eine reisse Sammlung. Das ist das Schlimmste,
0:24:50–0:24:53
es bricht ein schies Herz. zu glauben, es geht jedem, was das Buch irgendwann
0:24:53–0:24:56
schreibt, du musst anfangen zu entscheiden, was nehme ich und was nehme ich nicht.
0:24:57–0:25:01
Und dann hilft es natürlich, wenn du am Anfang klar bist, was die Zielgruppe
0:25:01–0:25:03
ist, wer soll es nachher brauchen oder anwenden.
0:25:04–0:25:08
Und dass du nachher sagst, okay, das ist jetzt wie zu viel. Ich habe mich immer
0:25:08–0:25:11
wieder reduzieren, es ist Grundlagenbuch, es ist Grundlagen,
0:25:11–0:25:13
die müssen Freude haben, zu anfangen.
0:25:13–0:25:17
Die haben die einfachsten Fragen, wie immer, und sagen, ich verstehe nicht,
0:25:17–0:25:18
was eine Halluzination ist.
0:25:19–0:25:20
Das höre ich immer, das leise ich immer.
0:25:21–0:25:25
Und dann steht es eben im Buch, was ist es und wann kommt es dann zu und warum
0:25:25–0:25:26
ist es gut oder schlecht.
0:25:27–0:25:30
Und da gibt es natürlich auch ein
0:25:30–0:25:33
paar Tricks, die habe ich mit der Zeit herausgefunden, so Schwartz-Cuts,
0:25:34–0:25:43
eben wie das RACCA vorher oder das EEAT ist etwas, wo du die Quellen sauberer darstellen kannst.
0:25:43–0:25:47
Also, die ChatbD geht ja auf eine Quelle, suche dort die Daten und gibt sie dir als Antwort.
0:25:47–0:25:49
Jetzt würde ich ja vielleicht, jetzt tue ich vielleicht in zwei,
0:25:50–0:25:54
drei Medien einen schlechten Ruf anhängen, aber wenn deine Quellen natürlich
0:25:54–0:25:57
aus dem Blick oder aus dem 20 Minuten rauskommen oder das Reddit,
0:25:58–0:26:00
dann ist das halt keine fundierte Quelle.
0:26:00–0:26:01
Reddit.
0:26:02–0:26:07
Und dann, wenn du am Anfang sagst, nimm nur Quelle nach EEAT,
0:26:08–0:26:11
dann geht es, es braucht Vertrauen und so weiter und so fort.
0:26:11–0:26:14
Und dann kommst du andere Resultate über. Das ist jetzt etwas,
0:26:14–0:26:17
wo ich irgendwann mal aufgeschnappt habe, auch in den ganzen Foren,
0:26:17–0:26:20
wo ich mich bewegte. Da habe ich gesagt, ich habe keine Ahnung, was das ist.
0:26:21–0:26:22
Und dann habe ich angefangen zu recherchieren, und dann habe ich gesagt,
0:26:22–0:26:25
ah, das gibt es, das können wir brauchen und so weiter und so fort.
0:26:25–0:26:26
Und dann habe ich gefunden, das ist noch ein geiler Tipp. dann nehme ich doch
0:26:26–0:26:30
mein Buch hinein, um anderen Leuten auch die Arbeit sparen, um zu sagen,
0:26:30–0:26:32
wie komme ich jetzt da gute Sachen an.
0:26:33–0:26:38
Du hast gesagt, das ist ein Grundlagenbuch. Ich finde, also gerade auch bei
0:26:38–0:26:43
Ausbildungen, wenn man irgendwelche Programme jemandem zeigt,
0:26:44–0:26:47
das muss jetzt nicht KI sein, das kann ein Photoshop sein, das kann ein Excel sein zum Beispiel,
0:26:48–0:26:50
geht es mir oft auch darum,
0:26:51–0:26:54
wenn ich meinen Schülern auch das zeige, dass ich ihnen sagen kann,
0:26:54–0:26:57
ihr müsst eigentlich wissen, was die Möglichkeiten sind.
0:26:57–0:27:03
Wie? Ist wie zweitrangig. Aber ich muss mal wissen, in einem Excel, welche Formeln gibt es?
0:27:03–0:27:06
Was könnte die Formeln machen? Was habe ich für Möglichkeiten?
0:27:07–0:27:12
Wie weit gehst du in deinem Buch zum Thema KI-Grundlagen?
0:27:12–0:27:18
Weil ich glaube, wissen die Leute, was KI überhaupt für ein Potenzial hat?
0:27:19–0:27:23
Bis wie weit holst du die Leute ab und sagst ihnen, hey, ihr könnt im Fall ganz
0:27:23–0:27:27
einfach gesagt, ihr könnt ein Foto auferladen, ihr könnt ein Foto generieren
0:27:27–0:27:28
lassen. Das sind ja mal die einfachsten Sachen.
0:27:29–0:27:33
Aber man kann ja auch komplexe Sachen machen. Nimm mir aus dem Foto das und
0:27:33–0:27:35
mach mir das. Wie weit gehst du da?
0:27:36–0:27:41
Das geht bei mir schon im Bereich Tools rein und darum kommt es im Buch Angrissen vor.
0:27:42–0:27:46
Also man kann Sachen machen. Es hat auch ein Beispiel drin, wo man, ich sage jetzt mal,
0:27:47–0:27:50
vielleicht ein Fass auftun, das jetzt nicht gerade jeder gerne gehört,
0:27:50–0:27:53
aber wenn du junge Mitarbeiter oder ältere Mitarbeiter auch hast,
0:27:54–0:27:59
die einen Spesenbeleg fälschten mit KI und den in einem System aufladen,
0:28:00–0:28:03
du ein Bild verändern, technisch.
0:28:04–0:28:09
Dann stellt sich natürlich schon gesellschaftliche Frage in der Personalabteilung,
0:28:09–0:28:11
kann ich dann den Spesenbeleg überhaupt noch trauen?
0:28:12–0:28:18
Du hast dann fortfolgend auch noch ein Steuerthema, mit dem Lohnausweis und
0:28:18–0:28:22
und und und und wir sehen die Möglichkeit jetzt um auf die schlechten Seiten auch zu kommen,
0:28:22–0:28:28
dass du eigentlich mit wenig Aufwand so Sachen kannst machen und da ist natürlich
0:28:28–0:28:30
dann nicht, dass man eine Anleitung hat, wie kann ich das machen,
0:28:30–0:28:32
sondern es sollen Hinweise sein,
0:28:33–0:28:38
was kann alles als schlecht passieren mit ganz wenig Aufwand und ich glaube, dort müssen wir halt
0:28:40–0:28:43
Gehört schon nicht in die Grundlage hinein, dass man, also man kann Bilder verändern,
0:28:44–0:28:48
es steht drinnen, es kann auch ein Video machen, aber es gibt wenig,
0:28:48–0:28:50
dass Video man es machen muss, etc., etc.
0:28:51–0:28:53
Für das brauchst du ein Tool, das ist ein Tool abhängig.
0:28:53–0:28:53
Ja.
0:28:53–0:28:58
Aber es steht schon angerissen, man kann das auch brauchen für Bilder aufladen,
0:28:58–0:28:59
Bilder verändern und so Sachen.
0:28:59–0:29:03
Ja. Aber das ist meistens dann mit einem Ausrufzeichen hinten dran und sagen,
0:29:03–0:29:05
das sind auch Gefahren von der KI.
0:29:05–0:29:07
Und ich glaube, das gehört für mich in eine Grundlage hinein,
0:29:07–0:29:11
dass man eben nicht nur Vorteile aufzeigt, sondern halt eben auch den Gefahren davon.
0:29:12–0:29:15
Ja, ich glaube, eben gerade in dem Thema geht es ja auch um ein Bewusstsein,
0:29:15–0:29:16
um den Leuten zu sagen, hey, schaut mal.
0:29:17–0:29:21
Also, ich glaube, bei dem Video habe ich das Gefühl, es ist mittlerweile auch
0:29:21–0:29:25
so etwas durch, dass die Leute so etwas wissen, das Video ist auch nicht mehr,
0:29:26–0:29:28
unbedingt die vertrauenswürdige Quelle.
0:29:28–0:29:33
Die eine, aber es gibt noch viele, die das nicht gemerkt haben und alles Glauben,
0:29:33–0:29:35
was sie in den sozialen Medien sehen, ja.
0:29:38–0:29:46
Wie sieht deine KI-Nutzung aus? Was nutzt du? Wie nutzt du? Und wann nutzt du nicht?
0:29:48–0:29:52
Wenn nicht, ist es fast noch schwierig. Ich bin einfach angefressen.
0:29:52–0:29:54
Ich finde es unglaublich spannend, was die Tools kennen.
0:29:55–0:29:59
Was nicht geht, dass ich alle Tools kenne. Das gibt einfach viel Sinn.
0:29:59–0:30:02
Also auch dort muss ich sagen, auf was du jetzt noch fokussierst.
0:30:03–0:30:07
Und wo holst du dir einfach, wenn das mal ein Thema ist, professionelle Hilfe dazu.
0:30:07–0:30:11
Also was ich jetzt gemacht habe, sind eigene Agents gebaut,
0:30:11–0:30:16
eigene GPT's gebaut, das ist Kekserei, also wenn du jetzt im HR,
0:30:16–0:30:19
ich sage jetzt mal, das Zeugnis musst du überprüfen,
0:30:19–0:30:24
stimmen die, also formell etc., hast du alles drin und das machst du 50 Mal,
0:30:24–0:30:26
dann nachher irgendwann hast du einfach keinen Bock mehr.
0:30:26–0:30:30
Das sind so die Fleece-Trips, da kannst du sagen, das Jeep in die Bauern und
0:30:30–0:30:33
das Zeugnis anonymisiert aufladen und sagen, habe ich alles gedacht,
0:30:33–0:30:36
ja gut, kannst du den Namen noch ändern und dann das Zeugnis auslassen.
0:30:37–0:30:41
So Sachen brauche ich viel. Ich brauche es auch viel mit den Schülern zum Beispiel zum
0:30:42–0:30:47
Kurzprüfungen erstellen, also da gehe ich ganz einfach, gehe ich auf cloud.ai
0:30:48–0:30:52
sage, ich muss eine Prüfung zu diesem Thema haben, erstelle mir mal ein paar
0:30:52–0:30:54
Fragen, dann sage ich noch, was sind die Lösungsmöglichkeiten,
0:30:55–0:30:57
Single-Choice, Multiple-Choice oder was auch immer.
0:30:57–0:31:02
Kopiere dann den Code runter, über den Browser aufmachen und dann könnt ihr
0:31:02–0:31:07
online eine Kurzprüfung ablegen zu dem Short-Test.
0:31:09–0:31:13
Was habe ich noch? Ich habe mich darum gekümmert, Workflows zu machen.
0:31:14–0:31:17
Früher hast du gesagt, wir müssen digitalisieren. Es ist nichts anderes.
0:31:17–0:31:20
Du hast einen Workflow, den du eigentlich abbildest, welches heute aber die
0:31:20–0:31:25
Möglichkeit hat, dass du ausserhalb von den Workflows Tools dazu holen kannst.
0:31:25–0:31:28
Ich mache ein Beispiel. Du willst jetzt ein Buch kaufen, von mir gelten,
0:31:28–0:31:32
dann kommst du auf ein Google-Sheet, wo dein Name, Vorname und Adresse nicht ist,
0:31:32–0:31:37
dann wird das weitergeleitet, dann kommst du normalerweise eine Antwort-Mail
0:31:37–0:31:41
über, aber zum eine Antwort-Mail generieren und ich zwischendurch eine Chat-Gibit
0:31:41–0:31:45
einbauen und sage, geh mal dort hin, schreibe einen schönen Text und ah,
0:31:45–0:31:46
du hast nur ein Buch gekauft, schön,
0:31:47–0:31:50
denk dran, es hat noch ein Cousin, Cousine, Eltern, was auch immer,
0:31:50–0:31:53
was du kennst, der braucht das vielleicht auch noch und so weiter.
0:31:53–0:31:56
Das heisst, du kannst zwischendurch ein anderes Tool reinbauen,
0:31:56–0:31:59
das dir das halt eben formuliert, tailor-made auf das, was der Kunde möchte.
0:32:00–0:32:03
Und das finde ich dann schon noch spannend. Und früher hast du einen Programmierer
0:32:03–0:32:05
angestellt für das. Der hat dich viel Geld gekostet.
0:32:06–0:32:08
Heute machst du Print Screen, du hast auf die Chat-Scheibe gesagt,
0:32:09–0:32:11
das sehe ich, es funktioniert nicht, was mache ich falsch?
0:32:12–0:32:13
Hilf mir.
0:32:13–0:32:18
Richtig. Wir reden da nicht über die Sicherheits- wegen Hacking und so Sachen,
0:32:18–0:32:19
das ist ein anderes Thema.
0:32:19–0:32:23
Aber es ist heute so einfach, so Sachen selber zu machen.
0:32:24–0:32:28
Gerade weil du halt die Hilfestellung auch noch hast, eben mit Print Screens
0:32:28–0:32:33
aufladen, das sehe ich, das funktioniert nicht, was muss ich ändern?
0:32:33–0:32:36
Das ist schon noch cool.
0:32:37–0:32:40
Gibt es Bereiche, wo du sagst, dort ist die KI noch verloren?
0:32:40–0:32:44
Dort ist sie hilflos. Ja, also in der Qualität sehe ich das viel.
0:32:44–0:32:46
Also früher hast du, ich sage jetzt mal vor einem halben Jahr,
0:32:47–0:32:50
vor einem halben Jahr hast du noch irgendein Foto generiert,
0:32:50–0:32:52
wo eine Person abbildet, die acht Finger hatte.
0:32:53–0:32:56
Heute sind wir so weit, als wir das korrigiert haben.
0:32:56–0:33:00
Und jetzt ist natürlich die Qualität, also für mich das grosse Thema ist,
0:33:00–0:33:02
Datenqualität, die sicherzustellen.
0:33:02–0:33:05
Ich glaube, dort werden wir mit der KI brechen.
0:33:05–0:33:11
Weil einfach, Da ist KI in der Slope, dass du Texte oder Blogs etc.
0:33:12–0:33:17
Über KI generierst, da kommt kein neues Wissen dazu, sondern du duplizierst eigentlich Fehler.
0:33:18–0:33:21
Und dann ist die Datenbank wieder versügt und dann kommen nicht auch schlechte Resultate raus.
0:33:22–0:33:26
Ich glaube, dort haben wir ein grosses Potenzial, das sicherzustellen,
0:33:26–0:33:30
dass gute Qualität als Datenbank ist, die du auswertigen kannst.
0:33:31–0:33:38
Anders ist es kein Limit. Ich wüsste jetzt nicht, wo KI scheitern kann.
0:33:39–0:33:42
Wir haben überall irgendetwas, das ist vielleicht in der breiten Masse noch nicht bekannt.
0:33:43–0:33:48
Aber mein Lieblingstool zum Beispiel, momentan gerade, ist Notebook LM.
0:33:49–0:33:53
Da kannst du eigene Quellen, und das geht dann eben nicht auf Datensätze von
0:33:53–0:33:57
anderen Quellen schauen, sondern es nimmt nur die Quellen an die Datenbank,
0:33:57–0:33:58
die du hochgelassen hast.
0:33:58–0:34:00
Du musst natürlich vorher schauen, dass das tolle Quellen sind.
0:34:01–0:34:05
Wenn du wieder Reddit nimmst, dann weiss ich nicht. Aber wenn du eine eigene
0:34:05–0:34:09
Quelle kannst, du hast zum Beispiel bei mir in der Schule eine Zusammenfassung
0:34:09–0:34:14
gemacht, kannst du die aufladen und aufgrund dieser Zusammenfassung dir Flipkartchen
0:34:14–0:34:15
erstellen lassen, wo du lernen kannst.
0:34:16–0:34:21
Oder eine Infografik erstellen lassen, ein Lernvideo oder ein Podcast oder was
0:34:21–0:34:24
auch immer. Das ist sehr wirkungsvoll.
0:34:24–0:34:27
Wenn du natürlich hintendran wieder die Einstellungen änderst,
0:34:28–0:34:32
du kannst dann sagen, du bist streng und nur fokussiert und nur eine Antwort ist richtig und und und.
0:34:32–0:34:36
Darum sage ich, du brauchst nicht hunderte von Tools, du brauchst fünf.
0:34:36–0:34:40
Die musst du ein bisschen kennen, was die können, die musst du bedienen und
0:34:40–0:34:42
dann ist es nur noch lässig.
0:34:43–0:34:46
Spannend war, einen Einblick bekommen, ich glaube auch spannend,
0:34:47–0:34:53
eben so Einblick lehrmittelseitig, wo sind so Türden, wo sind Probleme und eben,
0:34:53–0:34:56
du hast es ein paar Mal gesagt, früher, früher ist ein halbes Jahr. Ja.
0:34:57–0:35:01
Jetzt sind wir, also ich glaube, wir sind jetzt gerade so ein bisschen wieder
0:35:01–0:35:06
an einem spannenden Punkt in dem Thema KI, weil jetzt kommt das ganze Thema
0:35:06–0:35:09
Werbung drin, also irgendwie müssen sich die Dienste...
0:35:11–0:35:15
Finanzieren. Es ist jetzt nicht zur Diskussion, sondern es wird jetzt eigentlich
0:35:15–0:35:19
ziemlich sicher so sein, dass Werbung eingespielt wird bei diesen Accounts und
0:35:19–0:35:22
auch dort wird sich dann wahrscheinlich wieder die ganze,
0:35:24–0:35:29
Umgang mit KI ändern. Ich bin gespannt, wie es rauskommt.
0:35:30–0:35:35
Jürg, vielen Dank, dass du da gewesen bist. Kann man dein Buch bestellen und wenn ja, wo?
0:35:36–0:35:43
Ja, das man muss es mit dem KI-Agent ein QR-Code haben.
0:35:44–0:35:51
Nein, das Buch ist momentan kaufbar auf der Webseite www.speakature.ch Also
0:35:51–0:35:57
speakature.ch Es hat eine andere Webseite, einen Shop und dort sieht man das Buch,
0:35:57–0:36:00
es ist ein KI-Kopf drauf, im blauen Hintergrund.
0:36:00–0:36:03
Leicht zu erkennen, kannst du draufklicken, da kommst du eben in den Workflow
0:36:03–0:36:07
rein und kannst eingeben, dass du da zehn Bücher kaufst auf einmal.
0:36:08–0:36:11
Und bevor ihr fragen, das Wort Rabatt kenne ich nicht.
0:36:12–0:36:14
Okay, das ist super. Vielen Dank.
0:36:14–0:36:16
Sehr gerne, danke, dass ich hier sein durfte.
0:36:16–0:36:18
Und bis bald. Tschüss zusammen.
0:36:18–0:36:19
Danke, ciao miteinander.

Jürg Schlienger ist Dozent und Ausbildner und er bezeichnet sich selbst als «KI-Enthusiasten» und «Übermorgengestalter». Sein Fachbuch mit dem Titel «Grundlagen der künstlichen Intelligenz» hat den Anspruch, die KI verständlich zu machen, ohne dass man gleich ein Informatikstudium absolvieren müsste. Er erklärt, wie die KI funktioniert, was sie kann – und wo die Grenzen liegen. Wir sprechen mit ihm über seine Erfahrungen mit der KI und fragen nach seinen Tipps im Umgang mit dieser neuen Kulturtechnik.

2026 geht uns die KI so richtig auf die Nerven

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:24–0:00:30
Stella Fitzgerald und Louis Armstrong mit «Summertime». Ich weiss auch nicht,
0:00:30–0:00:31
wie es zu diesem Stück kam.
0:00:31–0:00:35
«Summertime». Naja, ich schaue voraus und sehe es noch nicht so.
0:00:35–0:00:37
«Wir empfangen Daten auf einem lokalen, streng geheimen Server von einer Quelle
0:00:37–0:00:41
außerhalb des Gebäudes». «Wer schickt die Daten?» «Radio Stadtrichter».
0:00:41–0:00:44
Ja, und Digi Chris schickt auch noch ein paar Daten.
0:00:44–0:00:46
Du, Digi Chris, ist es bei dir Sommer?
0:00:47–0:00:52
«And the living is easy». Aber das Lied ist doch aus dem Theaterstück «Porgy
0:00:52–0:00:54
and Bess». weil wir das in der 6.
0:00:55–0:00:57
Klasse mussten spielen dürfen.
0:00:57–0:01:01
Ehrer Worte. Ja, das habe ich von denen gekannt.
0:01:01–0:01:05
Das ist ihr, der dort kommt. Und du hast das auf der Bühne gesungen?
0:01:05–0:01:06
Nein, ich habe besser gehört.
0:01:08–0:01:13
Und das war irgendwie der Porgy. Ich weiss es nicht mehr. Ich weiss im Falle.
0:01:14–0:01:19
Jetzt müsste ich so viele Wörter sagen, die man nicht sagen darf.
0:01:20–0:01:25
Ach so. Also der Porgy war halt dunkelhütig und körperlich eingeschränkt gewesen,
0:01:25–0:01:28
das ist irgendwie... Das kann man sagen.
0:01:28–0:01:32
Von dem, also ja, du hättest früher wahrscheinlich noch andere Wörter benutzt,
0:01:32–0:01:34
die wir jetzt da nicht sagen im Radio.
0:01:35–0:01:39
Okay. Ja, und eben halt, er hat dann die Bässe geliebt und alles.
0:01:39–0:01:43
Ich weiss gar nicht mehr, was. Ich bin glaube irgendwie, ich weiss gar nicht
0:01:43–0:01:45
mehr, was ich nicht mehr gespielt habe.
0:01:46–0:01:50
Also, dein Kollege, der Dani, ist halt der Porgy gewesen, hat das super gemacht.
0:01:51–0:01:55
Es ist alles schön, dass wir teatert haben. Ich habe ihn einfach dann später
0:01:55–0:01:58
gefunden. Ist das gleich wie der Film, den es dann mal gegeben hat?
0:01:58–0:02:02
Es hat doch mal eine Verfilmung gegeben. Ist das gleich wie das Theaterstück?
0:02:02–0:02:07
Müsst es so sein, plus minus. Wir haben mal das Geheimnis Neue Kleider gespielt.
0:02:08–0:02:13
Alles war schön. Wir hätten vielleicht einfach den Mathe-Stoff nachholen müssen,
0:02:13–0:02:18
weil es in den Säcken brutal runtergeknallt.
0:02:18–0:02:20
Falsche Prioritäten.
0:02:20–0:02:26
Das kann man jetzt im Nachhinein so sagen, aber ja. Aber ich finde es bemerkenswertig,
0:02:27–0:02:29
Chris, du bist eine Quelle von Anekdoten.
0:02:29–0:02:31
Man sieht, es hat sich aufgestellt.
0:02:31–0:02:34
Wir haben letzte Woche keine Sendung gemacht.
0:02:34–0:02:37
Man kann sagen, wenn wir bei den Anekdoten sind, kann man sagen,
0:02:37–0:02:42
auf diese Frage, bist du gut gerutscht, würde ich jetzt sagen, ja.
0:02:43–0:02:46
Sogar mehrfach. Nämlich da, wo es eine so schleibrige Zeit war.
0:02:47–0:02:51
Und ich habe jetzt eine, wenn ich eine Anekdote aus meinem Leben erzählen darf,
0:02:51–0:02:57
Ich habe eine Prellung hinten, hinten, rechts, unter den Schultern und wenn
0:02:57–0:02:59
ich zwischendurch keine Luft mehr bekomme,
0:02:59–0:03:02
dann liegt das daran, dass ich eine verkehrte Bewegung gemacht habe,
0:03:02–0:03:04
hier im Studio oder hierüber.
0:03:05–0:03:09
Ich glaube, ich kann keine Jingle starten, denn das ist so weit weg,
0:03:09–0:03:13
das löst gerade den Reflex aus. Ich sage nur, für einmal,
0:03:14–0:03:18
Und nur für einmal habe ich gute Ausreden, wenn das mit dem Jingle nicht funktioniert.
0:03:19–0:03:24
Und du... Machst mir alles nach. Also, weil ich bin auch vor etwa zwei Jahren,
0:03:24–0:03:26
ich habe mich auch mal ein bisschen gerutscht.
0:03:26–0:03:30
Ja, jetzt muss man nicht alles nachmachen. Ach so, ja, okay, gut.
0:03:31–0:03:37
Genau, du wolltest noch irgendeine andere Anekdote erzählen von den Kreuzschiffen oder der Kreuzfahrt.
0:03:38–0:03:43
Nehmt mich zuerst du mal. Du hast ja auch ein paar Sachen. Mit dem anfangen,
0:03:43–0:03:50
wenn man nicht im neuen Jahr, als Zeichen der guten Daten und der guten Absicht,
0:03:50–0:03:52
das Kreuzfahren verbieten.
0:03:52–0:03:56
Weil ich meine, das ist wirklich so umweltschädigend.
0:03:56–0:03:59
Und das Fliegen verbieten wäre ja wahrscheinlich noch besser,
0:03:59–0:04:02
aber das kann man irgendwie nicht, weil dort hangt noch mehr dran.
0:04:02–0:04:06
Aber diese Kreuzfahrt ist doch ein reiner Luxus. Man könnte es problemlos verbieten
0:04:06–0:04:10
und niemand hätte etwas, das wirklich einen Schaden nehmen würde.
0:04:11–0:04:13
Gut, kannst du das mal den Leuten sagen?
0:04:14–0:04:16
Okay, Arbeitsplatz.
0:04:16–0:04:21
Ja, Arbeitsplatz und so. Und ich glaube, sie machen wenigstens etwas,
0:04:21–0:04:23
um einigermassen das Zeug zu machen. Okay.
0:04:24–0:04:29
Was mich einfach ein bisschen nervt, das muss jetzt nicht unbedingt auf Kreuzfahrt
0:04:29–0:04:32
sein, hat anscheinend ein, Zitat, Kreuzfahrtexperte,
0:04:33–0:04:40
der 50 Mal mit AIDA gefahren ist, ist einmal auf MSC und ist schockiert gewesen. Wieso?
0:04:41–0:04:43
Weil ich sage jetzt eben, AIDA ist halt,
0:04:44–0:04:49
Und deutsches Produkt, das sind kleinere Schiffe und MSC ist halt eher so das
0:04:49–0:04:51
Produkt, eben grössere Schiffe.
0:04:51–0:04:55
Du hast halt viele Spanierende und Italiener und die können es vielleicht ein
0:04:55–0:04:59
bisschen läuter krachen lassen. Ist jetzt halt einfach so, ist ja nichts Negatives.
0:05:00–0:05:02
Die sind vielleicht ein bisschen lebensfroher.
0:05:03–0:05:07
Es ist auf so einem Schiff vielleicht ein bisschen läuter. Das ist die Mediterranean
0:05:07–0:05:11
Shipping Company, die in Genf zu Hause ist.
0:05:11–0:05:17
Die grösste Reederei der Welt. und ja, ist die nicht immer noch in privater
0:05:17–0:05:21
Hand und man weiss eigentlich gar nicht genau, wie die ihr Geld verdient und
0:05:21–0:05:22
alles ist ein bisschen dubios.
0:05:23–0:05:27
Also, ich würde nicht sagen dubios, es ist halt tatsächlich eine Schweizer Firma
0:05:27–0:05:29
und sie verdienen halt wirklich das Geld,
0:05:29–0:05:36
das du irgendwo ein iPhone oder eine Sony abstellst und dann mit so grossen
0:05:36–0:05:39
Frachtern das von China überschieben.
0:05:39–0:05:43
Mit dem machen sie Geld und mit dem haben sie halt auch während Corona Geld
0:05:43–0:05:45
gemacht, während die anderen Redereien.
0:05:45–0:05:49
Wenn die Schiffe natürlich stehen bleiben, du kannst das Kreuzfahrtschiff nicht
0:05:49–0:05:54
einfach wie dein Segelböhtli mal schnell in die Garage tun. Ja, ja, ja.
0:05:54–0:05:56
Das ist natürlich ein Cash-Burner gewesen.
0:05:57–0:06:02
Ganz krass und MSC eben, die haben halt, weil eben die Produkte hast du immer
0:06:02–0:06:07
gebraucht und ich habe jetzt einfach gehört von Crew-Mitgliedern,
0:06:07–0:06:13
dass anscheinend MSC zum Beispiel einfach besser zahlt als die börsenkontierten Unternehmen,
0:06:13–0:06:16
weil klar, ist es aber nicht nur bei den Kreuzfahrtschiffen so,
0:06:17–0:06:20
fragen dich halt, ist ja glaube ich bei Apple auch so, dass die Shareholder sagen, hey, aber...
0:06:20–0:06:24
Ja, die Shareholder, die sind... Also was nur 20% mehr iPhone,
0:06:24–0:06:27
das geht aber nicht um 30% machen.
0:06:27–0:06:32
Okay, ich sehe schon, ich meine das internationale Logistikding,
0:06:32–0:06:35
das wäre durchaus mal ein interessantes Thema für eine Sendung.
0:06:35–0:06:40
Ich glaube, das geht auch die Leute, die ständig Online-Sachen bestellen und so etwas an.
0:06:40–0:06:48
Aber heute haben wir ein anderes Thema. Wir wollen nämlich angemessenes Jahr 2026 starten.
0:07:04–0:07:08
Und ich gebe zu, die Idee für die heutige Sendung habe ich schamlos geklaut,
0:07:08–0:07:14
und zwar bei unserem Schwester-Podcast, kann man das so sagen, von «Die Zeit».
0:07:14–0:07:18
Der heisst «Servus, Grüezi und Hallo». Und dort geht es um Österreich,
0:07:19–0:07:20
um die Schweiz und um Deutschland.
0:07:21–0:07:25
Und die haben ihr Jahr angefangen, indem sie einfach steile Thesen rausgehauen
0:07:25–0:07:31
haben, um mal abklopfen, was in diesem neuen Jahr könnte passieren.
0:07:31–0:07:35
Und was man vielleicht will, dass das passiert oder was man vielleicht befürchtet,
0:07:35–0:07:37
dass das auf uns zukommen könnte.
0:07:37–0:07:41
Aber natürlich immer nicht völlig aus dem Blauen gegriffen, sondern schon mit
0:07:41–0:07:45
dem Anspruch, dass es im Bereich des Möglichen ist und dass man vielleicht im
0:07:45–0:07:49
Jahr in einem Jahr sagen könnte, okay, da haben wir tatsächlich ab und zu recht gehabt.
0:07:50–0:07:54
Und Digi Chris, ich lasse dir den Vortritt. Was ist deine heisseste,
0:07:54–0:07:57
steile These für das Jahr 2026?
0:07:58–0:08:03
Hat es etwas mit Kreuzfahrtschiff zu tun? Nein, ich weiss nicht.
0:08:03–0:08:07
Ich weiss nicht, ob es auf Kreuzfahrtschiff UKW-Sender gibt,
0:08:07–0:08:08
aber kommt doch mal dort an.
0:08:08–0:08:11
Ich nehme jetzt zwei Sachen zusammen.
0:08:12–0:08:18
SRF, SRG, auch wir im Stadtfilter haben uns ja vor einem Jahr von UKW verabschiedet
0:08:18–0:08:23
und SRF findet, ich muss auch immer aufpassen, SRF, SRG, auch wenn ich es mal
0:08:23–0:08:25
durcheinander bringe, aber ihr wisst, was ich meine,
0:08:26–0:08:30
findet das jetzt keine gute Idee. Also man will wieder zurück und,
0:08:31–0:08:34
Man kann sagen, ich oder Kai, du warst gerade im 10. Jahrzehnt mal gefragt,
0:08:34–0:08:37
wie es so technisch läuft und das eine ist,
0:08:37–0:08:46
zumindest bis Ende 2026 hat SRF gar kein Recht auf UKW zu senden. Ja, genau.
0:08:47–0:08:50
Und wenn man dann in einem Jahr noch wieder kommen muss, naja.
0:08:50–0:08:56
Und dann gibt es Sondergenehmigungen, aber nicht mehr im Stadtfilter.
0:08:56–0:09:02
Und wer es ein bisschen googelt, weiss wer das ist, dann wird SRF garantiert
0:09:02–0:09:05
einen Stein in den Weg legen.
0:09:05–0:09:08
Und man weiss auch, wenn du deinem Nachbarn, wenn du willst,
0:09:08–0:09:12
dass er sein Gartenhäuschen baut, kostet mindestens ein paar Minuten verzögert.
0:09:13–0:09:16
Ja, genau. Wolltest du mal was, dann ist eben, Kai haben wir das auch nicht
0:09:16–0:09:19
sagen können, wir wissen es auch nicht, stehen die UKW-Sender,
0:09:20–0:09:24
es sind halt so 19 Zoll Schränke, stehen die überhaupt nicht überall?
0:09:24–0:09:27
Nein, zum Teil sind die schon abgebaut worden, das habe ich mal gelesen und
0:09:27–0:09:30
ich glaube es ist tatsächlich so, das hat Kai ja dann geschrieben,
0:09:30–0:09:33
es werden nur die ganz grossen Sender noch in Betrieb genommen.
0:09:33–0:09:36
Also der Uetli-Berg vielleicht und der Pfänder.
0:09:36–0:09:39
Der Pfänder ist ja sowieso wahrscheinlich noch da oben.
0:09:39–0:09:41
Aber das ist sowieso...
0:09:42–0:09:45
Haben uns dort eigentlich die Österreicher einfach eingeladen?
0:09:46–0:09:47
Oder wie ist das gegangen? Weisst du das zufällig?
0:09:48–0:09:51
Ich glaube, wir sind auch in San Grigione in Basel.
0:09:51–0:09:54
Ich glaube auch, es wäre halt einfach mit einem Rundstrahler,
0:09:54–0:09:57
einfach weil es halt ein Hüestandort ist.
0:09:58–0:10:02
Aber lassen wir jetzt mal das WKW... Ich glaube einfach, was ich wirklich ein
0:10:02–0:10:03
bisschen befürchte kann, Vielen Dank.
0:10:04–0:10:07
Ich glaube, auch Ruedi Wittmer hat da was gepostet auf Facebook,
0:10:08–0:10:13
wegen dieser Halbierungsinitiative. Ich glaube, das ist relevanter in diesem Zusammenhang.
0:10:14–0:10:17
Und da gibt es auch Leute, wir nennen es jetzt mal Halbierungsinitiative,
0:10:17–0:10:21
auch wenn es 3,55 durch 2 nicht 200 gibt.
0:10:21–0:10:25
Aber wir wissen alle, was wir meinen. Genau, ich würde sagen,
0:10:26–0:10:30
die Schleifungsinitiative vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk von Leuten,
0:10:31–0:10:32
die Interesse daran haben,
0:10:33–0:10:39
dass man nicht mehr ganz so objektiv berichtet und dass man einen Keil vielleicht
0:10:39–0:10:44
eher aus eigenem Interesse in die Bevölkerung geben kann. Oder war das jetzt zu polemisch?
0:10:45–0:10:49
Nein, das stimmt schon. Aber das Problem ist, was ich so sehe,
0:10:50–0:10:53
wenn ich bei mir auf Facebook schaue, Leute, die dann dafür sind,
0:10:53–0:10:58
nein, nein, das sind jetzt nicht irgendwelche SVP-Wähler, nur da einfach nach
0:10:58–0:11:00
dem Motto, ich schaue keinen Fernseher.
0:11:00–0:11:05
Ich will das nicht. Also auch, ich sage jetzt Leute, die, wie kann man sagen,
0:11:05–0:11:08
ich sage jetzt mal das Wort, Sozis sind.
0:11:09–0:11:14
Ja, ja, ja. Einfach sagen, ich schaue keinen Fernseher, ich habe mein Netflix-Abo
0:11:14–0:11:17
und deswegen habe ich Angst.
0:11:17–0:11:21
Du triggierst mich da auch wahnsinnig, weil du genau recht hast mit dem.
0:11:21–0:11:26
Das zeigt, dass die Leute, wenn sie so Entscheidungen treffen,
0:11:26–0:11:31
dann sind sie sich oft nicht ganz im Klaren aufgrund welcher.
0:11:34–0:11:36
Faktoren, wie sie das machen. Und dann kannst du sagen, jawohl,
0:11:36–0:11:40
die eine Sendung dort, die ich einmal gesehen habe, die ist scheisse gewesen.
0:11:41–0:11:44
Und darum bin ich jetzt für die Halbjährungsinitiative. Nein,
0:11:44–0:11:48
das ist, und auch das Argument, dass man, wenn man es selber nicht schaut,
0:11:48–0:11:54
das ist ja, das SRG macht nicht nur das Programm für eine Person in der Schweiz,
0:11:54–0:11:55
sondern man sollte das so ein bisschen,
0:11:56–0:12:01
ich glaube, das haben wir früher besser können, aus einer gesellschaftlichen
0:12:01–0:12:02
Perspektive anschauen.
0:12:02–0:12:09
Natürlich darfst du dann immer noch deine eigene Meinung oder Hutschnur da ein
0:12:09–0:12:13
bisschen zum Maßstab nehmen, aber du solltest es nicht zum alleinigen Merkmal
0:12:13–0:12:15
machen, sondern du solltest so ein bisschen,
0:12:16–0:12:21
wie soll ich sagen, auch über dein Gärtchen und das Gartenhäuschen vom Nachbarn,
0:12:21–0:12:23
das du vorher erwähnt hast, ausdenken.
0:12:23–0:12:29
Und darum habe ich auch ein bisschen Befürchtung bei dieser Initiative, dass da all diese.
0:12:32–0:12:35
Partikularabneigungen, wo eben einer hat, dann den Roby Koller nicht so toll
0:12:35–0:12:38
gefunden und der andere findet, wieso gibt es eigentlich den Benni Turnherr
0:12:38–0:12:43
nicht mehr und der dritte hat irgendwie verwechselt mit dem was weiss ich was, mit dem,
0:12:44–0:12:47
3 plus oder plus 3 oder irgendwie so.
0:12:47–0:12:51
Und ich finde es drum doof. Also eben genau darum habe ich auch ein bisschen
0:12:51–0:12:53
befürchtet, dass es schief rausgehen könnte.
0:12:53–0:12:58
Aber ich würde sagen, wenn wir Prognosen wagen, es wird abgelehnte Initiative
0:12:58–0:13:02
und wir können unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk behalten.
0:13:02–0:13:07
Und ich glaube auch noch, was auch Leute sagen, ja, statt Filter kriege ich auch Geld über.
0:13:07–0:13:12
Ich sage ja, aber ich kann ja auch sagen, ich persönlich komme ja für den Podcast,
0:13:12–0:13:16
Kein Geld übrig, ich muss es einfach gerne. Es ist ehrenamtlich, ich finde es cool.
0:13:17–0:13:21
Es würde wahrscheinlich angenommen werden, würde es wahrscheinlich den Stafi
0:13:21–0:13:24
auch treffen. Ja, vermutlich schon. Über das haben wir gar noch nie gesprochen.
0:13:24–0:13:27
Ich sage auch ganz klar, hey, ja, Disclaimer.
0:13:28–0:13:33
Also ich sage immer, ja, ich bin biased und eben auch mal, also auch irgendwie
0:13:33–0:13:37
gehört halt vielleicht, ist jetzt nicht meine Musik, aber der Hoodie Gäckler,
0:13:38–0:13:41
wie wir es so schön sagen, der gehört jetzt halt Gottes Namen zu der Schweiz.
0:13:41–0:13:47
Ja, das ist der Clou, dass du nicht die Leute in ihren eigenen Blasen bespielst.
0:13:47–0:13:52
Und ich finde schon, je mehr es diese Blase gibt und je mehr die Algorithmen
0:13:52–0:13:57
in den sozialen Medien dir nur noch das zeigen, was du sehen willst oder sie
0:13:57–0:14:02
meinen, dass du sehen willst, desto mehr braucht es auch so eine Klammer.
0:14:02–0:14:07
Weil sonst, tatsächlich kann man das irgendwann mit dieser Demokratie und all
0:14:07–0:14:11
dem mal vergessen. Weil wenn wir dann gar keinen gemeinsamen Nenner mehr haben,
0:14:11–0:14:14
dann, ja, dann willst du noch irgendwie eine Meinungsbildung machen.
0:14:14–0:14:19
Dann kannst du vielleicht noch überlegen, ob du jetzt anfangs Einteilungen machen
0:14:19–0:14:23
und sagst, hey, da haben wir einen Teil vom Land, da ziehen jetzt die Progressiven
0:14:23–0:14:25
an und die Konservativen können dann da ineinander.
0:14:26–0:14:33
Und dann sitzt jeder in so einem, wir sortieren die Kantone nach Gesinnung oder
0:14:33–0:14:37
so, nach Farben, nach Parteifarben.
0:14:37–0:14:41
Aber ich bin dann auch nicht sicher, ob dann die alle, die, was ist die SVP?
0:14:42–0:14:45
Ich habe fast braun gesagt, aber ich glaube, sie haben so ein grünes Logo,
0:14:45–0:14:46
mit dem Sönneli und blau.
0:14:47–0:14:54
Auch die grün-blau-gelen, die kommen dann auch buff über, wenn sie irgendwie.
0:14:54–0:14:59
Was ist so das, was die SVP am ehesten könnte spalten, wenn du jetzt Politagitator
0:14:59–0:15:05
wärst und findest, ich treibe einen Keilchen, wahrscheinlich irgendetwas mit
0:15:05–0:15:08
den Bauern oder so. Aber wir kommen vom Thema ab.
0:15:11–0:15:18
Ich möchte jetzt mal eine These haben, dass man nicht immer von deinem faltbares
0:15:18–0:15:20
iPhone, faltbaren iPad sprechen muss.
0:15:21–0:15:25
Ich denke, dass man nicht nur über AI redet.
0:15:25–0:15:30
Du hast schon geschaut, was ich geschrieben habe. Bei mir kommt leider fast nur KI vor.
0:15:30–0:15:34
Das tut mir leid, aber es ist auch nicht ganz freiwillig. Es hat mit dem zu
0:15:34–0:15:36
tun, was passieren würde.
0:15:37–0:15:43
Oder was einfach passiert. Genau, das faltbare iPhone, da gibt es Gerüchte und
0:15:43–0:15:45
mich interessiert es überhaupt nicht.
0:15:45–0:15:49
Wahrscheinlich wäre es auch so teuer, dass ich es mir eh nicht leisten könnte.
0:15:49–0:15:54
Weil, wenn du dir vorstellst, auch schon die faltbaren Samsungs sind wahnsinnig teuer.
0:15:54–0:15:56
Ich habe jetzt eins gesehen, der Blick hat so eins getestet,
0:15:56–0:16:01
wo man dreimal, also wo zwei Fels hat, wo drei Teile ausklappen kann.
0:16:02–0:16:06
Und ich glaube, es kostet zweieinhalb oder fast 3000. aus. Ich weiss es jetzt
0:16:06–0:16:09
nicht mehr. Es kostet wahnsinnig viel und es sieht einfach nicht schön aus.
0:16:10–0:16:13
So der gefaltete Bildschirm sieht einfach so ein bisschen verknautscht aus.
0:16:13–0:16:17
Das sieht aus, als wenn du einen Zettel in dem Hossensack gehst und ziehst ihn
0:16:17–0:16:20
so vorne, dann hat er so den Falz in der Mitte.
0:16:20–0:16:22
Also mich spricht das nicht an.
0:16:23–0:16:27
Und von mir aus kann Apple das machen, aber ich glaube, es wird kein Erfolg
0:16:27–0:16:28
werden. Behaupte ich jetzt.
0:16:30–0:16:34
Natürlich so die üblichen Apple Boys, die dann finden, hey, endlich kann ich
0:16:34–0:16:39
mich wieder mal Die Apple Watch, mit der du sie vor 15 Jahren abheben konntest.
0:16:40–0:16:43
Die Brülle, wie heisst sie?
0:16:44–0:16:47
Die nimmst du nicht in den Zug.
0:16:47–0:16:53
Und dann könntest du jetzt dafür wenigstens mit dem faltbaren iPhone auf dich aufmerksam machen.
0:16:54–0:16:57
Das würde ich sagen, okay, da gibt es ein paar Leute, aber die reissen es nicht
0:16:57–0:17:01
raus. Das andere Apple-Gerücht können wir gerade drinnen reinrühren.
0:17:01–0:17:05
Das heisst, das Apple bringt ein iPhone ohne Anschlüsse.
0:17:05–0:17:10
Das höre ich auch schon länger, das Gerücht. Das könnte vielleicht passieren.
0:17:10–0:17:14
Aber mich würde das wahnsinnig anscheissen. Ich fände das extrem blöd.
0:17:14–0:17:18
Ich würde das so lange herauszögern, mir ein neues iPhone zu kaufen,
0:17:18–0:17:22
bis es womöglich wieder eins gibt mit Anschluss. Geht es dir auch so?
0:17:23–0:17:28
Also ich habe kein iPhone, aber klar, wo damals die Klinken weggangen ist.
0:17:28–0:17:32
Also der Klinken der 3,5, wie nennt man das?
0:17:32–0:17:36
Doch, der Klinkenstück. Ja, ja, Klinken für den Kopfhörer. Ja, das geht schon.
0:17:36–0:17:39
Aber eben, wenn du halt gar keinen Anschluss mehr hast. Ich denke jetzt auch,
0:17:39–0:17:45
wenn du dein iPhone abschmierst, bekommst du wenigstens mit dem USB-C-Anschluss. Ja, genau.
0:17:47–0:17:51
Einigermassen, irgendwo kannst du noch was notfallmässig machen.
0:17:51–0:17:53
Klar, zur Not musst du halt in den Apple Store.
0:17:53–0:17:58
Aber wenn du dann gar nichts mehr hast, dann kannst du das iPhone im Kreuzfahrtschiff
0:17:58–0:18:01
im Pool rühren. Schön und gut. Das kannst du jetzt schon eigentlich.
0:18:02–0:18:08
Ja, aber wenn irgendwas dann halt nicht mehr geht, ja, schwierig.
0:18:09–0:18:10
Und auch wegen dem Foldable.
0:18:11–0:18:14
Ich meine, ich habe auch mal irgendwo, was ist das gewesen?
0:18:15–0:18:21
Das Galaxy Fold 6 haben wir mal von der Presse gezeigt, die es noch nicht gezeigt durften.
0:18:21–0:18:27
Und ich dachte, ja, es sieht schön aus, ja, ist cool. Aber so noch zweimal, klack, klack, ja.
0:18:27–0:18:30
Und jetzt? Ja, die ersten sind wahnsinnig schnell auch kaputt gegangen.
0:18:30–0:18:33
Ich glaube, das ist heute nicht mehr so schlimm, aber trotzdem,
0:18:33–0:18:38
ja, ich finde, ich weiss es nicht.
0:18:38–0:18:42
Natürlich auf eine Art könnte ich mir vorstellen, dass es sinnvoll wäre,
0:18:42–0:18:44
dass nur noch ein Gerät rumschlägt.
0:18:44–0:18:47
Und dann sagst du, wenn du so ein Gerät jetzt zweimal ausfalten kannst,
0:18:47–0:18:52
ist es fast so gross wie ein Laptop und dann kannst du es vielleicht sogar als
0:18:52–0:18:53
Ersatz vom Laptop brauchen.
0:18:53–0:18:57
Aber meine Vorstellung ist ja immer eigentlich, gerade mit dem USB-C kannst
0:18:57–0:19:03
du ja so ein Telefon oder ein Tablet auch an so einer Dockingstation hängen,
0:19:03–0:19:05
wenn du dort einen grossen Monitor hast.
0:19:06–0:19:13
Wäre auch das Gerät leistungsvoll genug, um die Anzeige, also eine App oder
0:19:13–0:19:15
mehrere Apps anzuteigen,
0:19:15–0:19:21
einen Bildschirm in 4K-Auflösung zu bespielen? Das ist alles kein Problem.
0:19:22–0:19:26
Mit der Tastatur und der Maus könntest du eigentlich mit so einem Gerät arbeiten,
0:19:26–0:19:27
fast wie mit einem Laptop.
0:19:29–0:19:32
Das fände ich eine wahnsinnig spannende Entwicklung. Ich meine,
0:19:32–0:19:35
für viele Leute würde das einfach gelangen.
0:19:36–0:19:43
Du hättest alles auf einem Gerät. Natürlich auch auf eine Art wieder ein Klumpenrisiko.
0:19:44–0:19:47
Du müsstest halt ein Backup machen. Solltest du ja sowieso.
0:19:48–0:19:51
Aber da siehst du natürlich, das wird Apple nie machen.
0:19:51–0:19:56
Sie wollen dir nicht nur ein Gerät verkaufen, das dann auch noch das MacBook ersetzt.
0:19:56–0:20:00
Sondern sie wollen dir ein Apple Watch verkaufen,
0:20:00–0:20:03
sie wollen dir ein iPhone verkaufen, sie wollen dir ein Tablet verkaufen,
0:20:04–0:20:08
sie wollen dir ein MacBook Pro verkaufen, sie wollen dir einen Bildschirm verkaufen
0:20:08–0:20:11
und sie wollen dir dann vielleicht auch noch so einen,
0:20:11–0:20:17
wie heisst das, iPad für die Wand, den du hängen kannst, wo es noch nicht gibt,
0:20:17–0:20:18
das wäre dann der Homepad.
0:20:18–0:20:22
Genau, irgend so etwas. Wenn das kommt, würde ich es auch nicht kaufen.
0:20:22–0:20:27
Stell dir, was du sagst wegen dem Smartphone, Auf dem Pixel,
0:20:27–0:20:32
zumindest auf dem 10er, gibt es eine sogenannte Desktop-Mode. Ja, genau, das stimmt.
0:20:33–0:20:36
Zack, geht. Also bei mir zu Hause am HP-Dog ist gelaufen.
0:20:36–0:20:39
Und da wollte ich es dem Arbeitskollegen zeigen. Im Geschäft so,
0:20:39–0:20:42
schau mal, bumm, nicht gegangen.
0:20:43–0:20:47
Und dann zu Hause ja plötzlich geht es nicht mehr. Aber in der Theorie kannst
0:20:47–0:20:53
du dann, ich sage jetzt auf deinem Smartphone, ein kleines Desktop-Binus booten
0:20:53–0:20:55
und du machst ja eh alles im Browser.
0:20:55–0:20:59
Dort wo ich es hatte, hat es heben gut funktioniert.
0:20:59–0:21:07
Was hat super funktioniert, wenn du ein iPad an einen HP-Doc tust,
0:21:07–0:21:10
wo du dein Notebook hast, das funktioniert perfekt.
0:21:15–0:21:20
Mit Tastatur kannst du eine Apache Guacamole auftun, du kannst auf deine Windows
0:21:20–0:21:23
Server oder auf, weiss ich was nicht, das geht perfekt, aber eben,
0:21:23–0:21:27
wie du gesagt hast, Apple hat natürlich das Interesse, dass du ein MacBook kaufst,
0:21:27–0:21:32
dass du ein iPad kaufst, dass du ein iPhone kaufst, ein Apple Watch und dann
0:21:32–0:21:36
eben finde ich noch so ein Home-Pad zu Hause, das,
0:21:36–0:21:40
ich sage jetzt so, nicht als Stereotyp gesehen, dass wenn deine Frau kocht,
0:21:40–0:21:43
dass sie noch irgendwie ein Fitness-Video anschauen kann und so.
0:21:44–0:21:47
Ja, genau, aber wenn ich da ein bisschen grundsätzlich werden darf,
0:21:47–0:21:52
für mich aus gesehen zeigt das eindeutig, dass halt der Nachteil von diesen
0:21:52–0:21:58
geschlossenen Systemen, weil der Vorteil von den Konsumenten für uns liegt auf der Hand.
0:21:58–0:22:01
Wir hätten die Wahlfreiheit, wir könnten uns entscheiden.
0:22:01–0:22:06
Jeder, der ein Laptop extra speziell trotzdem besser findet,
0:22:06–0:22:09
könnte das immer nachhaufen, kein Problem, ich würde es sicher machen,
0:22:09–0:22:14
aber für viele Leute würde es Es wäre ressourcenschonender,
0:22:14–0:22:19
es würde natürlich auch die Budgets von vielen Leuten entlasten,
0:22:19–0:22:22
wenn sie nicht mehrere Geräte haben müssten und so.
0:22:22–0:22:26
Aber da sieht man, das funktioniert nur mit offenen Systemen,
0:22:26–0:22:29
dann kannst du das machen, aber mit geschlossenen, kontrollierten Systemen,
0:22:29–0:22:32
wenn Apple sagt, was da drauf läuft und was nicht, dann kann man das nicht machen.
0:22:32–0:22:36
Und da sind wir jetzt halt an dem Punkt, wo wir sehen, dass wir so im Vergleich
0:22:36–0:22:41
von, sagen wir, vor 15 Jahren, vor 20 Jahren, wo wir noch mehr mit diesen offenen
0:22:41–0:22:45
Betriebssystemen gearbeitet haben, haben wir halt Freiheit verloren.
0:22:45–0:22:49
Und das finde ich ein bisschen bedenklich. Und bei diesem Thema könnte ich ja
0:22:49–0:22:51
gerade schnell noch den Megge.
0:22:51–0:22:54
Der Megge hat uns, er kann heute nicht da sein in der Sendung,
0:22:54–0:22:58
aber er hat ein paar interessante Thesen auch aufgeschrieben,
0:22:58–0:23:00
wo ich einfach mal rausheuen würde.
0:23:01–0:23:05
Er kann sie nicht verteidigen, darum greift man sie vielleicht nicht allzu hart an.
0:23:06–0:23:11
Aber ich finde sie noch spannend. Er sagt, die Megge Big Tech wehrt sich gegen
0:23:11–0:23:15
Trump und verlegt ihre Firmensitze nach Europa.
0:23:16–0:23:18
Was ist deine Prognose? Wird das passieren?
0:23:22–0:23:29
Er hat vermutlich recht, aber ich glaube den Zuckerberg und den Ilen ich sage
0:23:29–0:23:31
jetzt das Wort nicht am Trump so, so,
0:23:33–0:23:38
dass sie einfach denken, wenn wir ihm halt nochmal einen Rolex schenken, dann bleibt schon,
0:23:38–0:23:43
weil ich kann mir also ich würde es lieben und eben Maggie, aber ich glaube
0:23:43–0:23:48
jetzt nicht, dass irgendwie der Zuckerberg sagt, ach wir tun jetzt unseren Sitz auf,
0:23:48–0:23:50
Muttiè verlegen. Muttiè wäre gut.
0:23:53–0:23:57
Das fände ich super. Die Elon Musk verliert das Interesse an X.
0:23:57–0:24:03
Es wird wieder zu Twitter und wird der Linux Foundation übergeben. Das fände ich super.
0:24:03–0:24:06
Aber das ist jetzt, glaube ich, und Twitter schliesst sich dem Fediverse,
0:24:06–0:24:09
also dem Fediversum und dem AT-Protokoll an.
0:24:10–0:24:14
Wäre grossartig, aber wird nicht passieren. Ebenweg sagt, wir haben Freiheit
0:24:14–0:24:20
verloren und es geht jetzt immer wieder in die Richtung und nicht in die Richtung von mehr Freiheit.
0:24:21–0:24:25
Und das Jahr des Linux-Desktops habe ich einmal in die Runde geworfen und er
0:24:25–0:24:30
findet, jawohl, könnte er auch unterstützen, aber Gaming auf Linux wird gross.
0:24:30–0:24:35
Die Steam-Machine und die Steam-Frame werden ein grosser Erfolg.
0:24:36–0:24:43
Und genau, er hat wirklich gute, optimistische und schöne Wendungen.
0:24:44–0:24:48
Nämlich auch diese, ist wunderschön. Die Streaming-Dienste haben ein einsehen
0:24:48–0:24:54
und bieten einen gemeinsamen abo dienst an nicht teurer als zwei streaming dienste
0:24:54–0:25:00
im moment für serien filme und live sport ja das wäre super also und dann noch aus.
0:25:03–0:25:10
Neue Technologien für Akkus, Handylaufzeiten von über zwei Wochen und Autoreichweiten
0:25:10–0:25:13
von über 2000 km, weil Akku-Durchbruch.
0:25:14–0:25:21
Ich würde fast behaupten, dass ich das für die realistische Prognose halte.
0:25:22–0:25:25
Ich liebe die Prognose und wenn man jetzt einen Jingle hat, würde ich Herrn
0:25:25–0:25:28
Arturo Blocher einspielen mit Udreamer.
0:25:28–0:25:33
Also es sind wunderschöne Sachen, jetzt schnell zu uns ein wenig runterzubringen.
0:25:33–0:25:37
Also Linux auf dem Desktop, was ich mir schon vorstelle, eben Microsoft gängelt
0:25:37–0:25:42
ja mit Onlinezwang, Accountzwang und eben, wir wissen jetzt,
0:25:42–0:25:44
Hardwareanforderungen von Windows 11.
0:25:45–0:25:49
Man hat jetzt noch eine Gnadenfrist von Windows 10, die ist dann glaube ich
0:25:49–0:25:52
auch nächstes Jahr irgendwann weg, dass die Leute sich mal überlegen,
0:25:52–0:25:56
hm, kaufe ich eine neue Kiste oder mache ich so wenig auf dem PC,
0:25:57–0:25:58
installiere ich mich vielleicht ein Linux?
0:25:58–0:26:02
Ist ja heute so einfach und es sieht gut aus.
0:26:02–0:26:08
Das könnte durchaus sein, dass Leute auf Linux wechseln. Du hast auch ein bisschen
0:26:08–0:26:10
bei meinen Prognosen geschneugt, oder?
0:26:11–0:26:15
Ich glaube es zwar nicht, dass das im grossen Stil passieren wird,
0:26:15–0:26:17
aber ich könnte mir vorstellen,
0:26:17–0:26:23
dass zumindest der Unmut von den Leute von Windows-Nutzerinnen und Nutzer in
0:26:23–0:26:29
diesem Jahr steigt, weil Microsoft einfach so voll auf dieser KI ist und überall
0:26:29–0:26:32
und das ist mühsam und sie,
0:26:33–0:26:39
denken immer alles nur von ihren eigenen Interessen aus und nicht von der Nutzer-Innen-Sicht.
0:26:40–0:26:43
Man könnte schon sogar sagen, okay, die KI ist nur einmal da,
0:26:43–0:26:48
man könnte sich ja überlegen, wie man sie sinnvoll in das Betriebssystem einbaut.
0:26:48–0:26:52
Das könnte man ja machen, aber das machen sie ja Sie machen es nur immer so,
0:26:52–0:26:55
dass du noch mehr Geld für den Copilot zahlen musst.
0:26:55–0:27:01
Du hast ja gesehen, vor 30 Jahren, wo Karl Klammer erhebte.
0:27:04–0:27:09
Vielleicht wegen dem Gaming. Du hast heute mit dem Gaming etwas...
0:27:10–0:27:14
Ob das jetzt Xbox Cloud Gaming ist, von Nvidia.
0:27:15–0:27:20
Da kannst du wirklich eine uralte Raspberry Pi Gurke haben. da läuft alles in
0:27:20–0:27:25
der Cloud und wenn du jetzt halt einfach mal irgendein Spiel willst spielen ich sage jetzt eben das,
0:27:26–0:27:29
Das habe ich auch schon einmal in einem Jahresrückblick genannt,
0:27:29–0:27:31
vor Horizon 5, ein Rennspiel.
0:27:31–0:27:35
Wenn das halt in der Cloud läuft und du jetzt nicht ein absoluter Profigamer
0:27:35–0:27:40
bist, und wenn das Auto vielleicht eine Millisekunde länger hat,
0:27:40–0:27:43
als wenn du lokal spielst, dann sagen die Leute vielleicht, ja,
0:27:43–0:27:45
dann brauche ich aber gar nicht mehr so eine grosse Kiste.
0:27:45–0:27:51
Ja, gut. Jetzt habe ich halt 5 Stunden pro Monat für den Dienst oder halt teilweise,
0:27:52–0:27:56
ja, es geht sogar nach Stunden. und sagst, jetzt spielst du mal ein Spiel einen
0:27:56–0:28:00
Monat lang, 10 Stunden und dann spielst du drei Monate drüben.
0:28:00–0:28:05
Ja. Aber das Cloud Gaming ist doch ein Ding vom Jahr 20... Hm, 22.
0:28:06–0:28:11
21. Ja, aber es gibt es immer noch. Ja, ja, gut, das stimmt.
0:28:12–0:28:16
Also ich glaube, es gibt Leute, die haben auf ihrem super schönen Tesla Xbox
0:28:16–0:28:20
Cloud Gaming installieren können. Also es ist lustiges Zeug, ja.
0:28:21–0:28:24
Also, ich würde sagen, noch seine letzte These.
0:28:24–0:28:28
Wir finden eine gute Lösung im Umgang mit Deepfakes. Diese werden automatisch,
0:28:28–0:28:32
gekennzeichnet und können auch zuverlässig identifiziert werden,
0:28:33–0:28:36
wenn sie nicht gekennzeichnet wurden.
0:28:36–0:28:40
Also wenn der, der sie irgendwo U geladen hat, eben gefunden hat,
0:28:40–0:28:43
ich tue mal so, wenn das echt gewesen wäre. Das fände ich super.
0:28:43–0:28:47
Also, ich würde sagen, an dieser Stelle reisse ich jetzt die Sendung an mich
0:28:47–0:28:51
und du jetzt, Digi Chris, es tut mir leid, dir doch noch ein paar KI-Thesen
0:28:51–0:28:56
um die Ohren Im April platzt die KI-Blase.
0:28:56–0:29:00
Es gibt einen Börsen-Crash, also einen Teil-Crash, der.
0:29:02–0:29:08
Tech-Firmen betrifft, die vor allem dank künstlicher Intelligenz in letzter
0:29:08–0:29:11
Zeit einen Aufschwung erlebt haben,
0:29:11–0:29:17
drei Trillionen, jetzt muss ich immer im Englischen, sind drei Trillionen,
0:29:17–0:29:19
sind glaube ich drei Billionen, ist das richtig?
0:29:20–0:29:24
Also das hat ja die New York Times gesagt, da steckt so viel Geld in dieser
0:29:24–0:29:28
Blase, also wenn die platzen könnte, würde einiges durchgegen fliegen.
0:29:29–0:29:35
Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Dotcom-Blasen anfangs des 20er-Jahres?
0:29:35–0:29:41
Nein, wir sagen nicht anfangs des 20er-Jahres, sondern anfangs des 1000er-Jahres.
0:29:41–0:29:47
Dort hat man alles mit E-Commerce der grösste Unfug betrieben.
0:29:48–0:29:53
Und die Blase ist geplatzt, aber am Schluss hat sich die Entwicklung verzögert,
0:29:53–0:29:55
aber sie hat sie nicht aufgehalten.
0:29:55–0:30:00
Und vieles von dieser Infrastruktur, die vorher in den Blasen entstanden ist,
0:30:00–0:30:05
hätte man nachher vernünftig, in Anführungszeichen, mehr oder weniger vernünftig nutzen können.
0:30:05–0:30:09
Und das ist wahrscheinlich diesmal auch hier. Nur, dass vielleicht die grossen
0:30:09–0:30:14
Tech-Konzernen am Schluss noch ein bisschen mächtiger aus dieser Sache rausgehen.
0:30:14–0:30:16
Und das fände ich eher schlecht.
0:30:17–0:30:21
Und, wolltest du da gerade schnell etwas dazu sagen? Aber Digi Chris,
0:30:21–0:30:23
ich hätte noch ein paar andere Thesen.
0:30:23–0:30:28
Also schnell, du meinst, ich sollte meine 100 Millionen Nvidia Aktien jetzt
0:30:28–0:30:32
abschalten? Ja, Nvidia würde ich sagen, die werden es überstehen.
0:30:32–0:30:34
Die werden nicht Konkurs machen.
0:30:34–0:30:40
Aber wenn du sagst, Crash, dass vielleicht der Aktienkurs von Nvidia,
0:30:40–0:30:44
der immer rauf ist, dass der wieder mal einen Dämpfer kann, hast du auch bei
0:30:44–0:30:47
Schweizer Industrieunternehmen gesehen, das kann es auch mal geben.
0:30:47–0:30:51
Also ich würde jetzt nicht gerade meine ganze Rente in Nvidia-Aktien stecken,
0:30:51–0:30:55
das können wir so mal als Börsentipp von uns zwei sagen.
0:30:55–0:30:59
Es kann natürlich sein, dass einer irgendwie dann noch so ein KI-Modell macht,
0:31:00–0:31:05
ein grosses Sprachmodell, das dann auf ganz billiger Hardware läuft,
0:31:05–0:31:06
dass du nicht mehr so die teuren.
0:31:07–0:31:12
Hochgezüchteten Chips brauchst, sondern irgendwelche 0815-Chips,
0:31:12–0:31:18
die wir selber belichten können, hier im Hinterhof bei uns, mit denen arbeiten
0:31:18–0:31:19
können. Das fände ich noch spannend.
0:31:19–0:31:22
Das würde das Rennen auch wahnsinnig verändern.
0:31:22–0:31:26
Aber wahrscheinlich eher nicht. Aber es könnte durchaus auch so etwas passieren.
0:31:26–0:31:31
Ich würde sagen, in der Kai, dort wird es, bis jetzt sind wir immer noch in
0:31:31–0:31:36
den Hype-Dingen, wo uns auch die Konzerne dazu haben wollen,
0:31:37–0:31:38
alles zu brauchen und so.
0:31:38–0:31:43
Und alles ist irgendwie gratis und alles kann man unbeschränkt nutzen oder sogar
0:31:43–0:31:45
der kostenlose Chat-GPT.
0:31:46–0:31:50
Er sagt dann vielleicht irgendwann einmal, er geht es ein wenig zurückstaufen
0:31:50–0:31:54
oder so, aber trotzdem, wir sind
0:31:54–0:31:57
immer noch in der Phase, in der auch Geld verbrennt wird, würde ich sagen.
0:31:58–0:32:01
Die Monetarisierung kommt irgendwann mal und ich würde sagen,
0:32:01–0:32:07
sie fängt 2026 an und es wird nervig sein, weil irgendeiner von diesen KI-Dingern,
0:32:07–0:32:10
Betreiber, wird auf die Idee kommen,
0:32:10–0:32:16
das KI-Modell dazu zu bringen, zwischen den vernünftigen Antworten dann auch
0:32:16–0:32:18
mal einen Werbespot rauszuhauen.
0:32:18–0:32:22
Und das wird das wird das IGIT
0:32:22–0:32:25
und auch natürlich der Herr
0:32:25–0:32:28
Zuckerberg der schon erwähnt worden ist in dieser Sendung der
0:32:28–0:32:31
wird vielleicht nicht unbedingt versuchen direkt Geld zu
0:32:31–0:32:38
machen indem man so muss überlegen wie man das Meta-AI nimmt aber er wird und
0:32:38–0:32:42
das macht er jetzt schon uns mit Hilfe der KI der Künstlichen Intelligenz noch
0:32:42–0:32:45
viel genauer profilieren und dann
0:32:45–0:32:49
kommt er dann irgendwann mal mit einen Hyper-Personalized-Ads um die Ecke.
0:32:50–0:32:53
Das heisst, du kriegst dann nicht mehr einfach nur eine Werbung über,
0:32:53–0:32:57
die auf dich targetet ist, wo man findet, hey, das ist die Werbekampagne,
0:32:57–0:32:59
die könnte dir DigiChris ansprechen,
0:33:00–0:33:04
sondern man wird eine Werbung genau anhand von diesen Informationen,
0:33:04–0:33:09
die man über dich hat, auf dich massschneidern und du wirst nicht anders können,
0:33:09–0:33:11
als sie anklicken und zu kaufen.
0:33:12–0:33:17
Ich kann mir das genau vorstellen. Hallo DigiChris, Dein Arbeitskollege ist
0:33:17–0:33:23
im März da, möchtest du nicht Sonderkreuzfahrt auf MSC in der Saison?
0:33:25–0:33:31
Ja, genau. Ich glaube, wegen der Werbung, das habe ich auch noch geschrieben,
0:33:32–0:33:34
dass teilweise, und ich glaube, da hat es, ich weiss nicht, ob du es gesehen
0:33:34–0:33:38
hast, haben Bö und Jacopo sich richtig gefetzt. Nein.
0:33:40–0:33:45
Jakob hat sich genervt, dass sie den Blick auf www.brik.ch gilt wahrscheinlich
0:33:45–0:33:50
für alle grosse News-Outlets einfach Blätsch, Werbung hast du darüber. Ja, ja, ja.
0:33:50–0:33:53
Ich habe auch noch als These gesagt, die Werbung der.
0:33:55–0:34:00
Media Outlets, das geht von allen, vielleicht auch dein Arbeitgeber wird noch
0:34:00–0:34:05
penetranter und die Leute nehmen dann auch Adblockers und natürlich wird dann,
0:34:05–0:34:08
verstehe ich auch, ist ja ihr gutes Recht,
0:34:08–0:34:10
ich sage jetzt dein Arbeitgeber, Blick, whoever,
0:34:10–0:34:15
werde dann nochmal härter zurückschiessen gegen so Adblockers und irgendwann,
0:34:15–0:34:18
ja, hast du im blödsten Fall auch als Benutzer, der halt sagt,
0:34:19–0:34:22
ja, ich will den Blick, Dougie, whatever lesen,
0:34:23–0:34:26
dass sie einen Ad-Blog haben.
0:34:26–0:34:29
Das ist eigentlich schon passiert.
0:34:29–0:34:33
Ich sehe das. Ich habe auch schon einen Blogbeitrag zu dem Thema geschrieben,
0:34:33–0:34:34
das noch nicht veröffentlicht ist.
0:34:34–0:34:39
Ich sehe das tatsächlich mehr. Bei persönlich.com habe ich es schon gesehen.
0:34:39–0:34:42
Bei anderen, wie heisst das?
0:34:43–0:34:46
Die eine Windows-Webseite hat das auch schon gemacht.
0:34:47–0:34:52
YouTube ist ja da mit schlechtem Beispiel vorangegangen, dass diese Leute mit
0:34:52–0:34:58
Werbeblockern abstrafen und dass du dann nicht mehr Videos schauen darfst.
0:34:58–0:35:01
Bis jetzt war das eigentlich kein Problem.
0:35:01–0:35:05
Also das, ich glaube, das verschärft sich auch noch mal. Und ich würde sagen,
0:35:06–0:35:12
Ich glaube, der Kampf zwischen den Leuten, die KI prinzipiell gut finden und
0:35:12–0:35:17
trotzdem eine differenzierte Meinung haben und denen, die auch finden,
0:35:17–0:35:22
ich will einfach mit KI in Ruhe gelassen werden, wird sich verschärfen.
0:35:24–0:35:30
Es wird eine Art Gütesiegel für Produkte geben, die keine künstliche Intelligenz haben.
0:35:30–0:35:36
Sei das ein Browser, der nicht agentische Sachen für dich unternimmt,
0:35:36–0:35:39
sei das ein Office oder ein Betriebssystem oder so.
0:35:39–0:35:42
Und dann gibt es wahrscheinlich eine Zweiteilung von Leuten,
0:35:43–0:35:46
oder man könnte vielleicht sogar sagen eine Dreiteilung.
0:35:46–0:35:50
Es gibt einfach die Leute, die alles brauchen, was ihnen vorgesetzt wird.
0:35:51–0:35:54
Dann gibt es die Leute, die sagen, und zu denen würde ich mich zählen.
0:35:54–0:35:58
Künstliche Intelligenz, ja, aber unter meinen Bedingungen und nur so,
0:35:58–0:36:02
wenn ich es gerne möchte und an diesen Stellen, wo ich sinnvoll erachte.
0:36:02–0:36:06
Und dann gibt es die, die sagen, nein, kommt man einfach nicht in die Tüte und
0:36:06–0:36:10
damit, wie soll ich sagen, einfach den Deckel zumachen.
0:36:11–0:36:15
Ja, und ich glaube zum Abschliessen auch etwas an Kai, also man hat irgendwo
0:36:15–0:36:20
im Podcast mal gesagt, ja, wie heisst denn das Leben an etwas, Kai-Kai hat?
0:36:20–0:36:24
Ja, K-A-I, also Kai. Sehr schön.

Wir starten mit steilen Thesen ins neue Jahr: Wir spekulieren darüber, welche Wendungen die Computerhistorie nehmen könnte. Wir lassen uns von gewissem Wunschdenken beeinflussen, loten Horrorszenarien aus – aber wir bleiben auf dem Boden des Möglichen. Das heisst, nein, leider wird auch in dieser Sendung Apple nicht in ein basisdemokratisch organisiertes Entwicklerkollektiv umgewandelt, Mark Zuckerberg nicht zusammen mit Elon Musk auf dem Mars ausgesetzt, Twitter wird nicht liquidiert, ChatGPT nicht nur noch in Züritütsch angeboten und Clouddienstleistungen auch nicht bei Gefängnisstrafe verboten.

Hingegen postulieren wir, dass sich der Widerstand gegen die künstliche Intelligenz formieren wird, die KI-Blase platzt, die Konzerne mehr Geld mit ihren Sprachmodellen scheffeln wollen und der Frust bei der Datenschutz-bewussten Bevölkerung rasant anwächst. Und dass die UKW-Querelen weitergehen.

Falls ihr eigene Prognosen habt, teilt sie uns mit. Wir kommen in einer der künftigen Sendungen gern auf sie zurück. „2026 geht uns die KI so richtig auf die Nerven“ weiterlesen

Gleich ums Eck gehts ins Usenet

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:15–0:00:21
Und da ist es tatsächlich das grosse digitale Finale vom Jahr 2025.
0:00:22–0:00:28
Wir rechnen ab mit diesem Jahr aus Nerdfunk-Sicht. Hier ist der Megge.
0:00:28–0:00:29
Hallo, miteinander.
0:00:30–0:00:31
Kevin Rechsteiner.
0:00:31–0:00:32
Hallo zusammen.
0:00:32–0:00:33
Der Digi-Chris. Hello.
0:00:33–0:00:34
Und der Matthias Schüssler.
0:00:35–0:00:37
Genau, so ist es. Wo sind wir stecken geblieben?
0:00:37–0:00:38
Das vergessen wir immer.
0:00:39–0:00:43
Ich glaube, bei den digitalen Inhalten top.
0:00:43–0:00:49
Ja, ich hätte zuerst eigentlich wieder sagen YouTube, aber da hätte ich wieder Schläge bekommen.
0:00:49–0:00:55
Ich habe es letztes Mal einen YouTube-Kanal erwähnt, Sip, was machst du?
0:00:55–0:00:56
Das war so ein Kochkanal.
0:00:57–0:01:00
Mittlerweile ist Herr Sellhorn Staatssekretär in Österreich.
0:01:01–0:01:06
Also es ist nicht ganz ein Bundesrat und hat tatsächlich seinen YouTube-Kanal
0:01:06–0:01:11
mit den hunderten Kochvideos löst, einfach so als Anekdote, einfach noch spannend.
0:01:11–0:01:16
Und für wirklich meine digitalen Inhalte ist etwas, worauf wir wahrscheinlich
0:01:16–0:01:19
alle aufgewachsen sind, nämlich die Sendung mit der Maus.
0:01:19–0:01:19
Auf das Internet.
0:01:20–0:01:25
Und die haben mittlerweile auch Apps. Du findest auch auf allen Plattformen die Videos.
0:01:25–0:01:29
Und ob die jetzt 30 Jahre alt sind oder neu, die sind immer noch verdammt gut gemacht.
0:01:30–0:01:34
Und wenn du eine Tochter hast, die 3-4jährig ist, kannst du sie auf dem iPad
0:01:34–0:01:35
sitzen und du musst keine Angst haben.
0:01:35–0:01:38
Es ist gut erklärt. Und ich habe auch ein bisschen gelesen,
0:01:39–0:01:43
Eben, Christoph von meiner Heise macht das alles schön langsam,
0:01:44–0:01:46
erklärt das, es ist so und so.
0:01:46–0:01:50
Während eben die heutigen Influencer, und da habe ich das, und da habe ich das, und da, und da.
0:01:51–0:01:56
Aber jetzt sind im Fall eh all die Mediatheken auch von den öffentlich-rechtlichen in Deutschland.
0:01:56–0:02:00
Die sind super ARD-Mediatheken für die Arte sowieso.
0:02:00–0:02:04
Aber für die Kinder ist es mehr so ARD und ZDF super.
0:02:05–0:02:06
Die kann ich empfehlen.
0:02:06–0:02:07
Dein Neffe.
0:02:07–0:02:07
Ja, genau.
0:02:08–0:02:10
Meine Tochter macht das auch sehr. Kevin?
0:02:12–0:02:19
Ich habe eigentlich einen Film. Und zwar den F1-Film, der im Sommer rausgekommen
0:02:19–0:02:21
ist. Das ist ein Film, der um Formel 1 geht.
0:02:21–0:02:23
Ist das nicht das Schlimmste, was gibt es?
0:02:23–0:02:27
Ich bin voll ein Autokind. Finde ich mega leise.
0:02:28–0:02:31
Formel 1 interessiert mich überhaupt nicht. Das ist mir scheissegal.
0:02:32–0:02:35
Ich weiss nicht, wer da fährt. Ich komme nicht daraus, wie es funktioniert.
0:02:35–0:02:36
Ich kann Strategien nehmen.
0:02:36–0:02:37
Also sie fahren Runden?
0:02:37–0:02:39
Sie fahren im Kreis und gewinnt.
0:02:40–0:02:41
Und der, der am schnellsten ist,
0:02:41–0:02:46
Gewinnt. Der, der das vorderste ist, gewinnt. Das sind die Regeln und dann gibt
0:02:46–0:02:49
es Finesse. Ich komme nicht daraus.
0:02:51–0:02:52
Es gibt schon Sport.
0:02:52–0:02:54
Der schwieriger ist, um daraus zu kommen als Formel 1.
0:02:55–0:02:57
Ja, wahrscheinlich schon. Abschließlich schon.
0:03:00–0:03:04
Formel 1, also der Film ist technisch extrem gut umgesetzt.
0:03:04–0:03:06
Also es ist ein Kinofilm, man muss ihn im Kino schauen. Ich glaube,
0:03:07–0:03:09
vom Handy ist es schon langweilig, weil er hat keine Handlung.
0:03:10–0:03:11
Das ist ein wenig der Knackpunkt.
0:03:11–0:03:13
Aber technisch umgesetzt ist es mega gut. Ja, wenn sie ja nur rumfahren.
0:03:13–0:03:19
Genau. Und er ist richtig spannend, auch wenn man keine Ahnung hat.
0:03:19–0:03:21
Und das sagen mir ganz viele Leute, die mit Formel 1 nichts zu tun haben.
0:03:22–0:03:25
Den Film kannst du im Kino schauen und den nimmt dich voll mit.
0:03:25–0:03:27
Finde ich richtig einen guten Kinofilm.
0:03:29–0:03:36
Ich habe ein Game, Ghost of Tsushima heisst das, und das ist eines der Games,
0:03:36–0:03:40
die wir wieder einmal packten, dieses Jahr so nach Red Dead Redemption 2.
0:03:40–0:03:44
Es gibt schon lange, ist jetzt der Nachfolger gekommen, Ghost of Yotai,
0:03:45–0:03:49
aber erst auf Playstation, und ich spiele es dann einfach auf Steam.
0:03:49–0:03:53
Und was ist man dort? Ein Samurai? Ein Samurai. Und was muss man machen?
0:03:54–0:03:57
Leute, aber was ist das?
0:03:57–0:04:01
Ja, schlussendlich schon, aber es ist mega schön in Landschaften und alles ist
0:04:01–0:04:03
wirklich cool. Das hat mir recht je genommen.
0:04:04–0:04:15
Also mein digitaler Inhalt, der top heisst jt-dlp und es hat mit YouTube zu tun.
0:04:15–0:04:18
Und man kann Videos von YouTube runterladen.
0:04:20–0:04:24
Und vor allem kann man sie dann so umwandeln lassen.
0:04:25–0:04:29
dass du zum Beispiel nur dann die Audiospur hast, dass dann einfach ein Audio
0:04:29–0:04:36
rausfällt am Schluss und es ist befehlszeilenmässig also machst du es am Terminal
0:04:36–0:04:39
und kannst dann so eine Badge... Und du kannst dann ganze Playlists abladen?
0:04:39–0:04:43
Ja genau und es ist wirklich super, ich habe jetzt so eine Badge- Datei,
0:04:43–0:04:50
die macht ein schönes Pop-up, da gebe ich einfach das Adresse vom YouTube-Video
0:04:50–0:04:56
und dann lässt es mir die Tonspur von dem Aber ich kann das in mein Pocket Cast
0:04:56–0:05:00
ziehen und kann unterwegs irgendein schönes Audio,
0:05:01–0:05:03
also das Video einfach anzuhören.
0:05:04–0:05:07
Das ist die Idee jetzt, wo ich gedacht habe, für was würde ich das brauchen?
0:05:08–0:05:13
Nein, ich schaue viele Live-Konzerte auf YouTube, was ich mega cool finde.
0:05:14–0:05:16
Und die verschwinden manchmal auch wieder.
0:05:17–0:05:23
Also, auch wenn es offiziell sind oder so. Und die habe ich angefangen,
0:05:23–0:05:24
abzuladen, so eine Sammlung vor,
0:05:24–0:05:25
Auf Konzerte.
0:05:26–0:05:31
Es verschwindet eh extrem viele Videos. Ich würde sagen, wahrscheinlich, keine Ahnung.
0:05:32–0:05:34
Und für das habe ich auch so eine Playlist. Ich tue einfach alle da rein und
0:05:34–0:05:35
dann lade ich die Akten zu ab.
0:05:35–0:05:36
Okay.
0:05:37–0:05:42
Und dann kannst du eben... Wir... Ich höre häufig dann so Diskussionen,
0:05:42–0:05:46
Streitspräche, so Sachen, wo du eigentlich das Bild nicht brauchst. Und das ist super.
0:05:46–0:05:49
Aber mit YouTube Premium könntest du es auch im Background laufen.
0:05:49–0:05:53
Ja, aber ich habe ja mal ausgerechnet, was für ein Schiss das ist.
0:05:54–0:06:01
Also, eben, du müsstest irgendwie 38 Tage im Monat YouTube schauen, dass es gleich viel...
0:06:01–0:06:04
Also ich mache es eigentlich mehr wegen der Werbung, wo es mich anschließt.
0:06:04–0:06:10
Ja, aber eben, du zahlst so viel mehr für die Werbefreiheit,
0:06:10–0:06:15
weder, dass du wirklich Werbeumsatz generierst, wenn du nichts zahlst und du
0:06:15–0:06:16
für die Werbung überkommst.
0:06:17–0:06:23
Und darum finde ich einfach das extrem. Es ist ein beschisses Geschäftsmodell.
0:06:24–0:06:30
Zuerst verkaufen sie den Leuten Werbung oder verkaufen sie die Leute Werbung
0:06:30–0:06:34
verkaufen auf YouTube und dann lassen sie die Zuschauer dafür zahlen,
0:06:34–0:06:36
dass sie die Werbung nicht mehr aufsehen.
0:06:37–0:06:39
Also ist es doch,
0:06:39–0:06:44
Aber es ist eine Win-Win-Situation. Genau.
0:06:45–0:06:49
Also digital Ja, digitale Inhalt-Flop-YouTube.
0:06:50–0:06:51
Welche Ideen?
0:06:54–0:06:57
Ich habe schon das letzte Mal gesehen, wie die ganzen Dienste,
0:06:57–0:07:01
also wenn ich es gerade im Sportmarkt, in Deutschland ist es ganz schlimm,
0:07:01–0:07:05
mit der Champions League, was du da mittlerweile zahlst, wenn du alles schauen musst.
0:07:05–0:07:08
Ich habe gesehen, ich habe meinen Vater halt mal auf den Geburtstag,
0:07:08–0:07:13
also Sky Sports Bundesliga für die Schweiz und da rufen wir mal an,
0:07:13–0:07:16
ja, wieso kann ich die Konferenz nicht mehr schauen?
0:07:16–0:07:19
Ja. Die ist jetzt bei Daz und dann müsste man noch Daz und so und so.
0:07:20–0:07:23
Und wenn du halt jetzt je nachdem Sportfam bist du?
0:07:23–0:07:26
Also ich kann jetzt auch gerade ein bisschen dreigrätig, weil es ist auch mein
0:07:26–0:07:28
Flop. Also es wird noch schlimmer, oder?
0:07:28–0:07:30
In Deutschland auf jeden Fall, ich weiss nicht, ob es in der Schweiz wird,
0:07:30–0:07:35
aber ab 27 ist die Champions League dann noch aufgeteilt. Es ist Paramount Plus und Amazon.
0:07:36–0:07:38
Da kommt Sky jetzt verloren.
0:07:38–0:07:42
Ja, es ist wirklich, es wird... Also es ist ja nicht nur beim Sport,
0:07:42–0:07:46
es ist ja auch bei den anderen Videos, die werden ja auch alle immer teurer.
0:07:46–0:07:47
Und es ist so ein bisschen,
0:07:47–0:07:48
Es ist wirklich ein Fäng.
0:07:49–0:07:52
Ich habe mal ein bisschen mit JGP-Tier, Also wenn du alles willst,
0:07:52–0:07:55
schlussendlich willst du tatsächlich die Bundesliga, die Champions League,
0:07:55–0:07:57
alles, bist du bei 100 Std. pro Monat.
0:07:58–0:08:03
Und früher hat es ja noch Premiere gegeben und man hat mal irgendeine Kortellbehörde
0:08:03–0:08:05
gesehen, die Premiere hat das Monopol.
0:08:05–0:08:09
Ja, jetzt haben wir Wettbewerb und jetzt zahlst du einfach mehr.
0:08:09–0:08:11
Und ich habe jetzt einmal noch schnell die Chat-Scheibe gefragt,
0:08:11–0:08:16
den Netflix-Preis, ist sie 2016 plus 54%.
0:08:16–0:08:16
Ja.
0:08:17–0:08:22
Die Teuerung, die Säge, 8%. Ich sage zum Beispiel, mein Lohn ist sicher nicht
0:08:22–0:08:24
54%, stiegen schön wär's.
0:08:24–0:08:24
Nein, auch nicht.
0:08:25–0:08:29
Tatsächlich habe ich vielleicht auch Glück. Meine Miete ist stabil geblieben,
0:08:29–0:08:32
aber wenn du einfach denkst, plus 54%.
0:08:32–0:08:36
Und ja, vielleicht produziert es schon viel Miserie, aber was bringt es das,
0:08:36–0:08:42
wenn sie nach einer Staffel die wieder einstellen? Und dann eben.
0:08:43–0:08:46
Wisst ihr ja, ich tue alles. Aber einfach die lustigen Dienste da,
0:08:48–0:08:51
Ob Usenet oder DDL.com.
0:08:52–0:08:55
Ja, es sind alte Teurer geworden. Spotify ist teurer geworden.
0:08:55–0:08:59
Die dunkelgrauen Dienst zahlst halt irgendwie im Jahr 30 Euro.
0:09:00–0:09:03
Und du hast dann alles. Serie A steht, steht.
0:09:05–0:09:07
Illegal, aber das ist günstiger.
0:09:07–0:09:09
Es ist nicht illegal, es ist legal in der Schweiz.
0:09:11–0:09:16
Wenigstens bei Spotify hast du ja 99% von den Music Tracks hast du bei Spotify.
0:09:16–0:09:17
Vielleicht sag ich mal Taylor Swift.
0:09:18–0:09:22
Also ein fiktives Beispiel, ich bin jetzt mal für drei Monate nur bei YouTube Music.
0:09:24–0:09:28
Und ja, dass die das einfach nicht schnallen, weil ich glaube, da finden auch...
0:09:29–0:09:32
Ja, da ist die Konkurrenz. Bei dem Musikstreaming ist es meistens eher von den
0:09:32–0:09:36
Features und der Qualität vielleicht noch, aber weniger von dem Angebot.
0:09:37–0:09:44
Und im Rest ist es langsam so, wenn du alles sehen willst, dann schaust du dich um den Tempel.
0:09:44–0:09:49
Und ich meine, es ist jetzt nicht ein paar junge Damen, vielleicht 20,
0:09:49–0:09:54
hey, ich habe mir die neue Staffel von XY aus dem Usenet geladen.
0:09:54–0:09:55
Und das sind jetzt, also...
0:09:55–0:09:56
Was aus dem Usenet?
0:09:56–0:10:00
Usenet, das ist einfach von so einer Download-Seite. Also selbst Leute,
0:10:00–0:10:04
die nicht Nerds sind wie mir, schnallen, dass man halt dafür irgendwie 14 Franken
0:10:04–0:10:06
pro Monat alles bekommt.
0:10:07–0:10:11
Die müssen irgendwann mal auf Brems stehen, sonst sind wir wieder dort,
0:10:11–0:10:13
wo wir vor 20 Jahren waren.
0:10:13–0:10:13
Ja.
0:10:15–0:10:16
Kevin?
0:10:17–0:10:19
Es geht in der endliche Richtung.
0:10:21–0:10:29
Das Überangebot von den Netflix und all diesen Prime-Sachen, was Serien angeht.
0:10:30–0:10:31
Das ist so Punkt 1.
0:10:32–0:10:37
Es werden einfach so viele Serien in Teilweise so schlechter Qualität gemacht
0:10:37–0:10:40
und einfach mal rausgehauen nach einer Staffel oder Tabs. Ich merke,
0:10:41–0:10:42
man gibt sich gar keine Mühe.
0:10:42–0:10:47
Das finde ich so schade. Und das Zweite ist, es hat eigentlich die Bestimmung
0:10:47–0:10:53
gegeben, dass Netflix oder halt alle die Abo-Menschenanbieter müssten einen
0:10:53–0:10:56
gewissen Betrag in Schweizer Filmproduktionen zurückfliessen lassen.
0:10:56–0:10:58
Sie haben dann weggefunden, wie sie es nicht machen müssen. Ah ja?
0:10:59–0:11:00
Wir haben darüber abgestimmt.
0:11:01–0:11:06
Ja, genau. Und sie machen es jetzt so, dass sie einfach Filmfestivals sponsoren.
0:11:06–0:11:06
Okay.
0:11:07–0:11:11
Und jetzt werden... Genau. Und sagen dann so, ja, so geht es wieder zurück.
0:11:12–0:11:14
Und sie nutzt das Festival aber als Werbeträger.
0:11:14–0:11:17
Eben, ich sage, sie haben die bessere Anwälte als wir.
0:11:18–0:11:21
Ja, also, wahrscheinlich geht es in eine ähnliche Richtung.
0:11:22–0:11:26
Einfach über Angebot, dass jeder einfach seinen Preis von seiner Plattform rechtfertigt
0:11:26–0:11:31
kann und darum kostet uns jetzt auch nochmal 54% mehr.
0:11:32–0:11:34
Ja, Ewe, mein ist abdeckt.
0:11:35–0:11:40
Sehr gut. Ich habe mich wirklich schlecht entscheiden können.
0:11:40–0:11:44
Rockipedia, wir haben einmal darüber geredet, Soundcloud hat Das hat mich aufgeregt.
0:11:45–0:11:48
Ui Soundcloud. Jetzt hat es noch mal jemand gefunden, der...
0:11:49–0:11:53
Wir haben eine Sendung dazu gemacht. Darum habe ich dann gefunden,
0:11:53–0:11:55
ich nehme jetzt doch den AI Slop.
0:11:55–0:11:57
Also das ist der...
0:11:58–0:12:04
Schmoder, der Koi generiert ist. Schmoder, wo es überall in allen sozialen Netzwerken
0:12:04–0:12:08
gibt und den Himmel traurigsten.
0:12:08–0:12:15
Also eben das Lustige ist ja gewesen zum Beispiel der eine, der dann so Jesus-Videos,
0:12:15–0:12:18
also die Bible-Vlogs gemacht hat.
0:12:18–0:12:23
Wie wäre es, wenn so Figuren aus der Bibel würden direkt vloggen,
0:12:24–0:12:28
also Video-Vlogs machen und dann hast du irgendwie den Jesus am Kreuz,
0:12:28–0:12:31
der einen lustigen Spruch macht. Da finde ich so ein Scheiss.
0:12:33–0:12:40
Und all die ruherseligen Bilder auf Facebook von Leuten, die 130 geworden sind
0:12:40–0:12:42
und sich selber haben müssen
0:12:43–0:12:45
eine Geburtstagstourte packen,
0:12:45–0:12:49
weil niemand für sie eine Tourte gebacken hat. Das ist wieder eine...
0:12:49–0:12:52
Babbel bist du. Das habe ich noch nie gehört.
0:12:52–0:12:53
Ich habe noch nie gehört.
0:12:55–0:12:57
Ja, ich weiss nicht, wenn ich in diese Babbel gehe. Aber ich finde,
0:12:58–0:13:07
einfach nur zum Aufmerksamkeit generieren, das ist ganz, ganz übel.
0:13:07–0:13:08
Ich habe immer noch Katze.
0:13:09–0:13:16
Und es hat Tausende von Leuten, die es kommentieren und liken und nicht schnallen, dass das KI ist.
0:13:16–0:13:19
Und ich könnte verzweifeln, dass man es findet.
0:13:20–0:13:23
Ich meine, in diesen Bildern sieht man es wirklich an.
0:13:23–0:13:28
sie sind so schlecht und sie schreien fünf Kilometer gegen den Wind nach Kai,
0:13:29–0:13:33
aber die Leute merken es trotzdem nicht, sie liken es und ich weiss,
0:13:33–0:13:37
ich verzweifle ein bisschen, wenn ich das sehe, weil ich weiss nicht,
0:13:37–0:13:43
wenn man das nicht unterscheiden kann, dann bist du einfach anfällig für alles und dann kann...
0:13:44–0:13:48
Ich glaube, dann gibt es einfach keine Unterscheidung mehr zwischen richtig
0:13:48–0:13:50
und falsch und echt und künstlich.
0:13:50–0:13:54
Und das können wir, glaube ich, abhaken mit dem AI-Slob.
0:13:55–0:13:58
Und ja, also ich könnte noch viel darüber sagen.
0:13:58–0:14:04
Aber gehen wir, Digi Chris, jetzt wirklich ins Finale. Was ist dein Absteiger?
0:14:04–0:14:07
Und ich erinnere daran, wir haben noch eine Viertelstunde. Wir müssen dann auch
0:14:07–0:14:08
noch die Aufsteiger machen.
0:14:09–0:14:12
Ich habe jetzt einfach mal das Wort, und ich weiss nicht, ob es richtig ist,
0:14:12–0:14:15
mal Digitalisierungskritiker genommen.
0:14:16–0:14:19
Das ist halt, wenn man spätestens bei der EID-Abstimmung geht,
0:14:19–0:14:23
die Leute so, ja, sie sind müde von der Digitalisierung und teilweise habe ich das Gefühl,
0:14:24–0:14:29
die Leute heulen einfach zuerst mal und ein Beispiel, kenne ich noch als Zivilschützer,
0:14:29–0:14:33
wir haben ja Sirenetest gemacht und da gibt es eine Technologie, Cell Broadcast.
0:14:34–0:14:38
Und ja, als ich in Norwegen war, einen Tag nach der Sendung,
0:14:38–0:14:42
in Flam, hat es einen Probealarm gegeben. Und das war wirklich ikonisch.
0:14:42–0:14:44
12.00, da waren wir gerade auf einer Anhöhe.
0:14:45–0:14:49
Da kannst du Skifotografieren und plötzlich haben alle Handy boob,
0:14:49–0:14:52
boob, boob gemacht. Dies ist der Test, dies ist der Test.
0:14:53–0:14:56
Also für die, die es nicht wissen, Cell Broadcast kannst du,
0:14:56–0:15:00
wenn jemand in einer Funkzelle ist, kannst du am Handy einen Alarm schicken.
0:15:00–0:15:03
Du brauchst keine App, du brauchst keine Datenverbindung.
0:15:04–0:15:07
Und du kannst jetzt tatsächlich sagen, jetzt da irgendwo bei uns in Achtung,
0:15:07–0:15:12
der Rippisch kommt oder irgendwo ja im Platten der Berg kommt und dann,
0:15:12–0:15:16
wenn der Alarm kommt, schädert das Handy so laut los, dann verwachst du.
0:15:17–0:15:20
Und ja, klar ist dann dein Haus, also tragisch ist dein Haus weg,
0:15:20–0:15:24
aber kannst du wenigstens vielleicht deine Tochter und deine Katze noch wegnehmen,
0:15:24–0:15:28
dann bist du weg und dann die Leute, aber das ist doch Überwachung.
0:15:28–0:15:34
Nein, weil eben Broadcast heisst, es geht da alle. Jeder, der in den Zellen ist, wird alarmiert.
0:15:34–0:15:36
Ist also grundsätzlich ein gutes Zeug.
0:15:36–0:15:38
Und wir kommt das frühestens 2026
0:15:38–0:15:44
über, weil man muss anscheinend eine Gesetzesänderung haben für so etwas.
0:15:45–0:15:51
Dann geht ein wenig ins 5G rein. Alle wollen natürlich die schönen AI-Videos
0:15:51–0:15:54
von Matthias in HD schauen, wenn sie im Zug sind.
0:15:54–0:15:56
Aber die Beheatantenne ist neben mir.
0:15:57–0:15:59
Dann eben das UKW-Zeug.
0:16:01–0:16:06
Gut, du hast jetzt deine Handy länger, aber ich glaube, auch nicht Geeks.
0:16:06–0:16:09
Sie kaufen alle zwei Jahre ein neues Handy, vielleicht alle drei Jahre.
0:16:09–0:16:13
Aber das 30-jährige Küchenradio, wo du wahrscheinlich, ich sage jetzt,
0:16:13–0:16:17
ob Interdiscount oder wo auch immer, für 30 Franken könntest du ersetzen.
0:16:17–0:16:20
Das ist dann Elektroschrott.
0:16:22–0:16:26
Und ja, Bargeld ist auch so eine Sache... Ich bin jetzt auch noch schnell durch
0:16:26–0:16:29
den Weihnachtsmeer in Zürich gelaufen. Die haben ja zuerst gesagt, wir machen Cashless.
0:16:30–0:16:32
Also du kannst nur noch einmal Bargeld zahlen.
0:16:32–0:16:33
Nein, nicht mehr.
0:16:34–0:16:39
Das war mal die Idee noch. Also sie haben dann wegen dem Shitstorm ein Ding
0:16:39–0:16:42
gemacht und dann heisst es immer, es ist Freiheit und alles.
0:16:43–0:16:44
Ich muss jetzt auch sagen,
0:16:46–0:16:49
Das wissen viele Leute auch nicht, wenn ich jetzt im Gop oder irgendwo etwas kaufe.
0:16:50–0:16:54
Ich weiss ja die Visa oder die EKB nicht, was ich gekauft habe.
0:16:54–0:16:57
Visa weiss, ich habe 12 Fr. 50 auszugeben.
0:16:57–0:17:02
Die Visa sieht vielleicht, ich habe 50 Fr. bei Hause das Glühweinstand auszugeben.
0:17:02–0:17:06
Aha, er hat wahrscheinlich sein Team eingeladen.
0:17:07–0:17:08
Irgend so was.
0:17:08–0:17:09
Nein, du hast ja nur zwei Glühwein gehabt.
0:17:09–0:17:11
50 Fr. Ja, das stimmt.
0:17:11–0:17:14
Nein, aber es ist halt bei uns auch so. Während du mit Kollegen gehst,
0:17:14–0:17:17
zahlst du doch mal eine Runde. Und du hast vielleicht Geburtstag und dann sind
0:17:17–0:17:19
halt 50 Franken, wenn du fünf Leute bist, schnell weg.
0:17:20–0:17:23
Also, Fortschrittsverweigerung, kann ich das so zusammenfassen?
0:17:23–0:17:32
Ja, und teilweise, wir zwei haben Kids und du hast ja früher Sachgeld gegeben,
0:17:32–0:17:36
also du hast deiner Tochterin ein 20er-Nötchen gegeben und ich habe es mir einfach mal überlegt.
0:17:36–0:17:38
Es gibt doch so Prepaid-Kreditkarten.
0:17:39–0:17:42
Kannst du auch sagen, du hast eine Prepaid-Kredit-Karte, die hast du auch in
0:17:42–0:17:46
deinem Apple-Account, du hast 20 Franken pro Monat und willst halt am ersten
0:17:47–0:17:48
in Fortnite... Das sind die Elterne.
0:17:52–0:17:55
Aber wenn jetzt halt deine Tochter auch so eine Prepaid-Kredit-Karte hat,
0:17:55–0:17:58
wenn sie halt die 20 Franken, die du ihr gibst fürs Sackgelb,
0:17:58–0:18:03
1995 für ein Fortnite-Skin ausgibt, ja, das Geld weg, das muss sie halt auch
0:18:03–0:18:06
lernen. Das wird sie im nächsten Monat nicht mehr machen.
0:18:06–0:18:07
Genau.
0:18:07–0:18:08
Genau, also.
0:18:10–0:18:11
Kevin?
0:18:12–0:18:13
Das eine ist,
0:18:16–0:18:20
bargeldloses Zahlen bzw. Gebühren von bargeldlosen Zahlen.
0:18:20–0:18:22
Das geht Hand in Hand.
0:18:23–0:18:26
Vor allem Twint eigentlich, die eigentlich einen Zusammenschluss fährt.
0:18:26–0:18:31
Ja, eigentlich Twint, eine EC-Kritikkarte. Das sind jetzt einfach überall bei
0:18:31–0:18:36
2%, was kleine einfach umbringt. Das ist einfach ein riesiger Betrag.
0:18:37–0:18:43
für eine relativ überblickbare Dienstleistung dieser Zahlungsanbieter.
0:18:45–0:18:46
Und das andere ist Bluetooth.
0:18:47–0:18:48
Sag jetzt.
0:18:49–0:18:50
Du willst den Kopfhörer mit Kabel?
0:18:51–0:18:56
Ich schwöre. Bluetooth, das gibt es schon so lange.
0:18:56–0:18:57
Ja, seit 90 Jahren.
0:18:57–0:18:58
Und das ist so ein Dreck.
0:18:59–0:19:03
Es ist immer mühsam. Ich finde es auch, es ist gerade die Druckerkategorie.
0:19:04–0:19:10
Wirklich? Also ich habe oft Kunden, die haben ein Auto, das Handy ist mit Bluetooth verbunden.
0:19:10–0:19:12
Und dann wird es plötzlich nicht mehr.
0:19:12–0:19:17
Und du weisst nicht warum. um. Und dann musst du dein Zeug herumgurken, bis es wieder läuft.
0:19:17–0:19:18
Das stimmt.
0:19:18–0:19:23
Und ich habe meine Autos, die haben ja kein Radiotin, weil die so alt sind,
0:19:23–0:19:24
und ich habe Bluetooth-Lautsprecher.
0:19:25–0:19:29
Dann gehe ich ins Auto, stelle mit dem Bluetooth-Lautsprecher und bin ich verbunden. Mega leise.
0:19:30–0:19:36
Und wenn jetzt meine Freundin zum Beispiel mit dem anderen Auto losfährt,
0:19:36–0:19:42
und das ist jetzt in der Nähe, 50 Meter vor mir, dann hat der plötzlich das Gefühl.
0:19:42–0:19:43
Aha!
0:19:44–0:19:47
Ich verbinde mich mit dieses anderen Auto.
0:19:47–0:19:48
Warum?
0:19:50–0:19:55
Es ist so nah. Du hast die Wahl von 1,5.
0:19:55–0:20:00
Meter Abstand. Auch wenn du hinten fährst oder nur wenn du vorne fährst. Es ist egal.
0:20:01–0:20:07
Es ist auch teilweise, wenn wir uns queren und langsam sind. Was machen wir.
0:20:07–0:20:09
Eigentlich genau mit diesen Autos?
0:20:09–0:20:13
Ich habe die Auslieferung und so. Und dann begegnest du dir und dann hat das
0:20:13–0:20:16
Bluetooth-Gefühl, ich habe das Gerät, das ich kenne und dann verbindet es sich
0:20:16–0:20:17
mit dem anderen Lautsprecher.
0:20:18–0:20:20
Und ich denke, warum würdest du das machen?
0:20:22–0:20:25
Bluetooth, regt mich auf. Und das zieht sich so ein bisschen durch,
0:20:25–0:20:29
weil ich teilweise zum Testen eine Tastatur mit meinem Laptop verbinde und nachher
0:20:29–0:20:31
schalte ich die irgendwann wieder ein und dann hat das Gefühl,
0:20:31–0:20:33
er müsste es gerade wieder verbinden.
0:20:34–0:20:39
Das Protokoll müssen wir überarbeiten, dass es Prioritäten hat.
0:20:42–0:20:44
Schau mich an, ich habe eine Mozilla.
0:20:45–0:20:46
Oh no, ja,
0:20:46–0:20:50
Ich verstehe es über eine Art. Ja, mich nervt es einfach, weil es irgendwie,
0:20:50–0:20:56
ich weiss, sie sind so ein bisschen orientierungslos, finde ich. Das finde ich schade.
0:20:57–0:21:01
Sie hatten, glaube ich, Panik, dass sie dann das Geld von Google nicht mehr bekommen.
0:21:01–0:21:06
Ich verstehe sie ja auch. Aber es ist auch so ein bisschen, ich sehe da keine
0:21:06–0:21:09
Strategie und der Firefox wird immer steifmütterlich.
0:21:09–0:21:11
Jetzt wieder ein bisschen mehr, aber es ist so ein bisschen, ja.
0:21:11–0:21:12
Ja.
0:21:13–0:21:16
Social Media ist allgemein ein bisschen auf dem absteigenden Ast.
0:21:17–0:21:21
Also ich habe das Gefühl, ich brauche es, in meinem Leben spielt es überhaupt keine Rolle mehr.
0:21:21–0:21:22
Du hast einen RSS-Feed ausgebaut.
0:21:22–0:21:24
Ich habe einen RSS-Feed ausgebaut, es ist alles gut.
0:21:24–0:21:26
Ich habe es im Falle auf der Liste.
0:21:27–0:21:33
Und Big Tech hat halt dieses Jahr auch mega geblit, allgemein mit dem Ruf und allem.
0:21:34–0:21:38
Dort können sie nicht einmal nur etwas dafür, auch ein bisschen etwas dafür,
0:21:38–0:21:43
aber nicht nur. aber sie sind jetzt schon auch sehr vom Absteigend Ast. Ich mache es kurz.
0:21:43–0:21:47
Ich mache es auch kurz, Privatsphäre. Wir haben es schon erwähnt,
0:21:47–0:21:54
mit den Browsern, die KI eingebaut haben, wo halt dann wirklich alles...
0:21:54–0:21:59
Und ich glaube eben auch, warum ist Mark Zuckerberg so Fan dieser KI,
0:21:59–0:22:05
weil sie halt uns alle noch viel besser profilieren können.
0:22:05–0:22:10
und vorher hast du eben, mein Beispiel ist mal gewesen, wenn du halt im Google
0:22:10–0:22:15
einfach suchst nach Waffenrecht Schweiz, dann kann das verschiedene Gründe haben.
0:22:15–0:22:19
Du kannst Journalist sein und einfach recherchieren zu dem Thema.
0:22:19–0:22:20
Du kannst neugierig sein.
0:22:21–0:22:27
Aber wenn du nachher bei der KI eingibst, wie kaufe ich legal oder illegal eine
0:22:27–0:22:30
Waffe in der Schweiz, dann sind jegliche ...
0:22:33–0:22:38
Interpretationsspielraum fällt weg und dann weiss man wirklich ganz genau,
0:22:38–0:22:42
was jeder Einzelne will und das sehe ich mit der K.I.
0:22:42–0:22:45
als riesiges Problem und es interessiert irgendwie einfach niemand.
0:22:46–0:22:49
Es ist kein Thema und das gibt mir zu denken.
0:22:51–0:22:54
Und jetzt, Digi Chris, einen ganzen härten Schnitt.
0:22:55–0:22:59
Wir haben noch sieben Minuten für unsere Aufsteiger. Schaffen wir das?
0:23:00–0:23:04
Ich habe tatsächlich Tatsächlich Apple, tatsächlich, ich muss sagen,
0:23:05–0:23:11
ich finde iOS und Mac OS 26, ich finde es sieht schön aus, eben Beauty-Light-Sign Eye of the Beholder.
0:23:11–0:23:14
Ich finde es wüschend. Ich finde es immer noch wüschend.
0:23:14–0:23:18
Ich finde auch die Hardware, die es dieses Jahr, also ich sage es in der Consumer-Linie
0:23:18–0:23:22
rausgeteckt haben, ein M4 MacBook ist ja doch, ich sage jetzt,
0:23:22–0:23:24
für das, was es ist, günstig.
0:23:25–0:23:28
Das ist wirklich verdammt schnell. Das hält locker sieben, acht Jahre.
0:23:29–0:23:34
Und das iPad, Das Apple, der immer so teuer war, kann in meinen Augen locker
0:23:34–0:23:35
mit einem Windows Laptop mitnehmen.
0:23:36–0:23:40
Und wie es auch verbaut ist, das hält sieben Jahre und ihr müsst einen Notebook,
0:23:40–0:23:44
der 1200 Franken kostet, der kommt sieben Jahre lang ab Dezember.
0:23:45–0:23:49
Gut, dass die jetzt tatsächlich gerade mit dem M4 und die Kritiker sind,
0:23:49–0:23:53
glaube ich, durchaus positiv gewesen, also ja, cool.
0:23:53–0:23:55
Und eben, das OS ist eh nicht mehr relevant.
0:23:57–0:23:57
Kevin.
0:23:58–0:24:06
Sehr etwas Einfaches, USB-C. Dass wir das jetzt haben, dass es ein USB-C anschließt,
0:24:06–0:24:07
das ist eine genormte Geschichte.
0:24:08–0:24:12
Du kannst einfach hier das Netzteil anhängen, das läuft mehr oder weniger und
0:24:12–0:24:15
lässt mehr oder weniger etwa gleich.
0:24:16–0:24:18
Du bist mehr der Kabel-Mensch und
0:24:18–0:24:22
weniger der Funk-Mensch, haben wir jetzt herausgefunden in dieser Sendung.
0:24:22–0:24:26
Ich mache auf irgendein Ort Technik und das mit dem Funk macht mich einfach nervös.
0:24:27–0:24:31
Es ist wie so, wir haben im Kino eine ganze neue Lichtinstallation,
0:24:31–0:24:34
finde ich mega geil, du kannst alles steuern über das Tablet,
0:24:34–0:24:39
ist ULS, ist alles verkabelt, ausser die Moving Hats. Was läuft nicht?
0:24:40–0:24:41
Okay.
0:24:41–0:24:45
Moving Hats. Wir haben jetzt nicht ein Kabel gemacht, jetzt läuft es.
0:24:46–0:24:51
Bei gewissen Sachen ist einfach, das Kabel ist so eine sichere Bank,
0:24:51–0:24:53
wo ich einfach weiss, dass es verhebt.
0:24:55–0:25:01
Ja, ich habe Coding Agents, also das hat sich mega geändert, ich bin jetzt bei der AI.
0:25:01–0:25:07
Das ist recht crazy, ich meine, wenn du als Senior-Entwickler all das Zeug will,
0:25:07–0:25:10
also wenn ich ein neues Feature baue, dann weiss ich eigentlich genau, was ich mache.
0:25:10–0:25:15
Ich muss im Backend ein Model erstellen, ich muss dort den IP-Endpunkt erstellen,
0:25:15–0:25:17
ich muss im Frontend das Model wieder anziehen, ich muss dort erstellen.
0:25:17–0:25:22
Ich weiss genau, was ich programmieren muss. und ich sage es jetzt und dann
0:25:22–0:25:26
gibt es einen Plan Mode das ist wirklich ein Game Changer der wird dir dann
0:25:26–0:25:29
das erste Mal sagen was er alles machen würde, bevor er es macht
0:25:29–0:25:33
und du schaust den Plan durch und wenn der Plan übereinstimmt mit dem wo du
0:25:33–0:25:37
dir im Kopf hingelegt hast was du machen würdest und stimmt überein und lässt
0:25:37–0:25:41
ihn machen und das ist crazy, das ist wirklich ein Game Changer und es ist nicht
0:25:41–0:25:44
das Vibe Coding wo du sagst, du hast alles
0:25:45–0:25:47
einfach mal entwickelt das habe ich probiert haben,
0:25:47–0:25:47
Ja.
0:25:48–0:25:52
Das habe ich probiert, das ist wirklich crazy, das ist mega verboss,
0:25:52–0:25:54
da kriegst du CSS-Files über zwei Megabyte aus und so.
0:25:55–0:25:59
Aber wenn du einzelne Features in einer bestehenden Applikation bauen willst
0:25:59–0:26:03
und du weisst genau, was du machen musst, aber du wirst jetzt drei Stunden daran
0:26:03–0:26:07
programmieren, dann hast du das in einer Viertelstunde gemacht. Und das ist crazy.
0:26:07–0:26:10
Was halt das Problem ist, die Leute lernen das nicht mehr.
0:26:10–0:26:12
Ich kann gerade wieder sagen, du musst, Boss.
0:26:12–0:26:17
Ich meine, ich arbeite 25 Jahre in dem Business, ich weiss, was funktioniert, was ich möchte.
0:26:18–0:26:20
Ich weiss genau, und das hat mich immer angeschiessen, ich muss dann alles noch
0:26:20–0:26:22
ausprogrammieren, ich muss einfach noch schreiben.
0:26:23–0:26:26
Ich weiss genau, und das nimmt es mir jetzt ab. Das ist super geil.
0:26:27–0:26:31
Und dann habe ich so ein bisschen im Gegenteil so Big Tech, das Open Source,
0:26:31–0:26:35
wo jetzt halt viel mehr kommt, so die Lösungen, wo jetzt, das finde ich spannend,
0:26:35–0:26:37
was sich da bewegt, bin ich echt am Verfolgen.
0:26:37–0:26:42
Im Moment ist noch nichts, was sich durchsetzt, aber, und Valve und mit ihren
0:26:42–0:26:45
Steam Hardware, die es rausbringt, finde ich auch cool.
0:26:47–0:26:53
Brandneu, ja, genau, die habe ich auch darüber gelesen. Wir haben eine Schnittstelle
0:26:53–0:26:56
oder einen Schnittbereich, muss man vielleicht sagen.
0:26:56–0:26:59
Ich finde nämlich auch die Open Source.
0:26:59–0:27:04
Ich glaube, das ist, wir haben, oder ich vor allem, in diesem Jahr glaube ich,
0:27:04–0:27:09
viele sehr pessimistische Sendungen angerissen und gefunden, alles ist schlimm.
0:27:09–0:27:15
Und Big Tech, und du hast es auch ein bisschen erwähnt, ich würde noch ein bisschen
0:27:15–0:27:20
härter sogar mit ihnen ins Gericht gehen sie haben wirklich in diesem Jahr nochmal
0:27:20–0:27:22
die Schrauben wahnsinnig angezogen
0:27:23–0:27:28
Peter Thiel, ich traue dem wirklich nicht über den Weg und ich weiss nicht was
0:27:28–0:27:32
der plant also eben hast du das gehört,
0:27:32–0:27:38
Was aus irgendeiner Dokus kam oder wo irgendwie so einen Workshop von ihm begleitet
0:27:38–0:27:43
das ist wirklich noch crazy Also der wird dir noch so eine spezielle Welt anschauen.
0:27:44–0:27:48
Der will einfach, dass das wieder ist wie im Mittelalter mit dem Feudalismus
0:27:48–0:27:55
und wir alle sind die Untertanen und mal lachen für seine Spezies und so, für die ganz Reichen.
0:27:56–0:27:59
Und das finde ich sehr problematisch und darum glaube ich so,
0:27:59–0:28:05
Open Source ist wichtig und bleibt wichtig und die gibt es ja auch im
0:28:06–0:28:10
Tatsächlich auch im KI-Bereich. Es gibt so Open-Source-Modelle,
0:28:11–0:28:13
die man selber runterladen kann.
0:28:13–0:28:16
Man braucht eine dicke Hardware natürlich, wo die auch draufläuft.
0:28:17–0:28:22
Aber es gibt sogar die abgespeckten Modelle, die du auf dem Handy laufen lässt,
0:28:22–0:28:29
die mit Apple, ich finde den Apple-Ansatz, mit der Apple-Intelligence,
0:28:29–0:28:32
auch wenn es ein blöder Name ist, dass man das Apple-Intelligence nennt.
0:28:32–0:28:38
Aber es gibt einfache Modelle, die auf dem Handy laufen, wo du nicht irgendeine
0:28:38–0:28:42
Cloud brauchst, wo du autonom bleibst, wo du kannst machen, was du willst und
0:28:42–0:28:44
wo dich nie mehr ausspioniert dabei.
0:28:44–0:28:48
Da gibt es ja auch das Apertus. Ich weiss, ich habe selber einen ganzen bösen
0:28:48–0:28:54
Artikel über das Schweizer KI-Modell geschrieben, weil es wirklich Premiere
0:28:54–0:28:57
ist. Leider ist es ein bisschen in die Hose gegangen.
0:28:57–0:29:01
Es hat mich ganz am Anfang nicht so überzeugt. Aber der Gedanke dahinter,
0:29:01–0:29:04
dass man Open Source macht, auch die KI,
0:29:04–0:29:09
dass die Leute eben nicht von irgendeinem Cloud-Dienst abhängig sind,
0:29:09–0:29:12
sondern dass sie sagen können, da ist mein Rechner, ich tue das Modell darauf,
0:29:12–0:29:16
ich arbeite damit, niemand kann mich ausspionieren, ich mache damit, was ich will.
0:29:17–0:29:22
Und das ist für mich der Hoffnungsträger und ich habe da auch ein bisschen damit rumgespielt.
0:29:23–0:29:27
Man kann einiges machen, auch für seine eigene Hardware.
0:29:28–0:29:33
DigiChris, du hast die Apple-Hardware erwähnt, die ist auch recht gut für die
0:29:33–0:29:35
lokalen Modelle. Vielen Dank.
0:29:35–0:29:42
Natürlich nicht die ganz grossen, du kannst nicht das 5TB GPT-5 drauflaufen
0:29:42–0:29:48
lassen, aber du kannst irgendwie ein 16GB Modell von irgendetwas laufen lassen.
0:29:48–0:29:52
Das ist die Hoffnung. Und jetzt haben wir, glaube ich, wirklich eine recht gute,
0:29:52–0:29:56
wir arbeiten jetzt jedes Mal, ich bin jedes Mal wieder verblüfft,
0:29:56–0:29:57
wie es am Schluss aufgeht.
0:29:58–0:30:03
Einigermassen, ein paar Sekunden überziehen wir jetzt, um euch...
0:30:03–0:30:07
Weihnachten ist schon durch, falls unsere Planung aufgegangen ist,
0:30:07–0:30:13
aber morgen, wenn alles stimmt, müsste Silvestre sein und wir stossen an mit
0:30:13–0:30:16
euch, wünschen euch einen guten Rutsch.
0:30:16–0:30:20
Nicht vergessen, das Burginio beim Metzger vorzubestellen, sonst hat es kein mehr.
0:30:21–0:30:25
Das ist wahrscheinlich fast schon knapp, aber einen guten Rutsch,
0:30:25–0:30:29
einen guten Start dieses Jahr 2026 und bis bald.
0:30:29–0:30:32
bis bald wir sehen uns im Jahr ja genau
0:30:32–0:30:34
Tschüss miteinander Tschüss miteinander.
0:30:36–0:30:37
Nerdfunk.
0:30:37–0:30:40
Wenn ich nicht ein Nerdfunk zu wenig nerdig sei,
0:30:40–0:30:42
Rekommiert es auf Nerdfunk.
0:30:43–0:30:44
Nerdfunk.
0:30:46–0:30:48
Nerdfunk. tschüss miteinander.

Jetzt ist es soweit: 2025 ist fast überstanden und unser Realitätsabgleich biegt auf die Zielgerade ein. Doch bevor ihr unsere Auf- und Absteiger des Jahres erfahrt, müsst ihr noch einige unangenehme Dinge über euch ergehen lassen. Bei den digitalen Inhalten haben wir zwar einige tolle Top-Nennungen zu bieten. Sie wiegen die Klagen und Sorgen aus dem Flop-Bereich bedauerlicherweise nicht ansatzweise auf: Das Streaming, der AI Slop, die Enshittification und Weltwoche Daily – das Elend kennt kaum ein Ende.

Auch die Absteiger von 2025 verderben uns kurzfristig die fröhliche Stimmung. Unser Jahresrückblick lässt keinen Zweifel daran, dass 2025 viele Wendungen zum Schlechteren brachte und als ungewöhnlich düster in die Geschichte eingehen wird. Können die Aufsteiger so ausreichend Optimismus für einen angenehmen Ausklang des Jahres verbreiten? Ja, denn auch die kleinen Dinge machen Spass und beweisen, dass nicht alles schlechter wurde.

Und wie immer ist unsere grösste Freude, mit euch auf 2026 anzustossen. Wir wünschen einen guten Start und freuen uns, wenn ihr uns in unserem 17. Jahr die Treue haltet. Nebenbei bemerkt, dauert es nur noch zwölf Monate, bis wir volljährig sind. Wie sich das aufs Programm auswirken wird, ist völlig offen. „Gleich ums Eck gehts ins Usenet“ weiterlesen

Einmal im Monat regt sich Kevin richtig auf

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:15–0:00:21
Hier ist der Nerdfunk auf Radio Stadtfilter mit dem digitalen Realitätsabgleich,
0:00:21–0:00:27
der zweite Teil und wir müssen ein bisschen auf die Tauben drücken,
0:00:27–0:00:32
dass wir mit allen unseren vielen Kategorien durchkommen. Hier im Studio ist der Megge.
0:00:32–0:00:33
Hallo, mich dran.
0:00:34–0:00:35
Der Kevin Rechsteiner.
0:00:35–0:00:35
Hallo zusammen.
0:00:36–0:00:40
Und der Digi Chris. Mein Name ist Matthias Schüssler und wir sind stecken geblieben.
0:00:41–0:00:47
Wir gehen direkt auf unser Thema Software-Top Digi-Chris.
0:00:47–0:00:51
Und jetzt gibt es sicher gerade Augen-Runzeln. Power Automate von Microsoft.
0:00:52–0:00:57
Das ist ein Tool, das du Abläufe automatisieren kannst unter Windows.
0:00:58–0:01:04
Über mehrere Programme. Wir brauchen das im SOP-Bereich. wir haben 15'000 Benutzer
0:01:04–0:01:06
und obwohl wir auch Tools haben,
0:01:06–0:01:08
Um das effizient zu machen,
0:01:08–0:01:11
Teilweise musst du halt einfach klicken und wir hatten einen Mitarbeiter,
0:01:12–0:01:16
der hat uns das mal beigebracht und wenn du halt einfach, es geht gar nicht
0:01:16–0:01:19
anders, du musst tausendmal klicken und dann schreibst du dir in 20 Minuten
0:01:19–0:01:22
Power Automate und lässt das Kript einfach durchrattern.
0:01:22–0:01:26
Das kannst du ja zu Hause im Homeoffice machen und in den Fernsehen schauen. Das ist genial.
0:01:27–0:01:28
Wolltest du es jetzt so sagen?
0:01:29–0:01:32
Ich habe anscheinend auch gehört, dass bei uns teilweise Leute,
0:01:32–0:01:36
also wirklich Business-Leute, also dein Controller, ja, ja, er möchte da so
0:01:36–0:01:39
auswertigen, sicherlich mit Power Automate und alles.
0:01:39–0:01:44
Also, ein geniales Tool, ja, reden wir gar nicht viel mehr darum.
0:01:44–0:01:47
Eben, das Schöne ist, du hast schon früher können im SOP-Script,
0:01:48–0:01:50
aber jetzt geht es auch wie so eine Cross-Platform.
0:01:51–0:01:54
Also, du kannst auch noch sagen, nimm das in Excel, nimm das in Outlook und
0:01:54–0:01:59
so, also toll und eben auch wenn du jetzt, wie ich sage, den Vorgänger in so
0:01:59–0:02:02
einer Automation oder einem Flow heisst das, glaube ich.
0:02:02–0:02:05
Gibst du, wie du relativ schnell Merke hast, das muss ich umbügen und dann läuft
0:02:05–0:02:07
er. Das spart enorm viel Zeit.
0:02:08–0:02:09
Ich habe das auch schon gebraucht.
0:02:09–0:02:12
Ich brauche das auch noch viel. Aber das ist mir gar nicht so was.
0:02:13–0:02:17
Das läuft einfach, dann ist es gar nicht so topart. Es ist ein bisschen gemein,
0:02:17–0:02:19
alles, was einfach funktioniert, das ist normal.
0:02:20–0:02:22
Das ist meine Erwartung.
0:02:25–0:02:30
Kevin, dann doch gerade dein Top, der nicht nur alles macht,
0:02:30–0:02:32
sondern auch noch leuchtet dabei.
0:02:33–0:02:36
Ich habe jetzt gesagt, bei mir ist einfach, vieles ist einfach normal.
0:02:36–0:02:39
Wenn es einfach normal funktioniert, ist es einfach normal. Das ist mein Anspruch,
0:02:39–0:02:40
dass es einfach funktioniert.
0:02:41–0:02:45
Darum gibt es gar nicht so etwas, wenn ich etwas installiere, denke ich, das ist top.
0:02:46–0:02:49
Ich habe aber etwas, was mir bei meinen Kunden vor allem auffällt,
0:02:50–0:02:55
und das sind die Passwortmanager, wo ich gemerkt habe, dass die auch für Laien
0:02:55–0:03:01
mittlerweile, wenn sie mal eingerichtet sind, recht einfach sind zum Bedienen.
0:03:01–0:03:05
Und ich kann wirklich viele Kunden mittlerweile auf... Es ist eigentlich wie
0:03:05–0:03:09
so ein bisschen egal, welchen, weil alle nach einem ähnlichen Prinzip laufen.
0:03:10–0:03:14
Ich kann diese auf dem Passwortmanager umstellen und die können das nutzen,
0:03:14–0:03:15
die wissen, wie das funktioniert.
0:03:16–0:03:20
Und das finde ich eigentlich recht cool. Das ist nicht mehr ein Hexenwerk,
0:03:20–0:03:23
wenn es einmal eingerichtet ist. Sie laufen einfach. Sie laufen einfach.
0:03:23–0:03:26
Und es ist wirklich nicht so schwierig, dass ich den Leuten auch sagen kann,
0:03:28–0:03:30
gehen die das App, dann könnt ihr suchen.
0:03:30–0:03:34
Das einzige Problem, was es halt gibt, ist, dass jetzt all die Hersteller halt
0:03:34–0:03:38
dort anfangen, reinzufuschen. Also der Chrome möchte auch noch Passwörter speichern
0:03:38–0:03:41
und das iPhone möchte auch noch Passwörter speichern und jeder möchte auch noch speichern.
0:03:41–0:03:46
Das ist ein bisschen mühsam, aber Apptop, Passwortmanager finde ich...
0:03:46–0:03:49
Welcher ist einer, den du speziell empfiehlst?
0:03:49–0:03:55
Ich arbeite mit OnePassword, ich arbeite mit LastPass, ich habe schon mit dem
0:03:55–0:03:57
Norton Passwortmanager gearbeitet, der funktioniert.
0:03:58–0:04:02
Bitwarden ist ja gut. Ja, Bitwarden habe ich gerne, funktioniert auch sehr einfach.
0:04:03–0:04:04
Ich habe KeyPass.
0:04:04–0:04:08
Ja, das ist ja, da hast du den Nachteil, dass du die Datei noch synchen musst.
0:04:08–0:04:09
Ja, genau.
0:04:09–0:04:13
Und du hast ja auch bei KeyPass, also eben Bitwarden habe ich auch für meine
0:04:13–0:04:18
SAP-Passwörter, das hast du ja eben, und SAP-Portal füllt drei,
0:04:18–0:04:22
aber ein KeyPass müsste ins KeyPass rein, müsste es halt schnell copy-pasten.
0:04:22–0:04:25
Ja, es gibt auch so eine Automatisierung, die es drei füllt.
0:04:25–0:04:29
Ich habe es mal geschafft, es ist zum Glück kein Pro-System gewesen, in einer Schule.
0:04:29–0:04:34
Ja, ja, also ich habe mein Screen-Geschäft, ich habe rekordet Ich gehe ins KeyPass und klicke.
0:04:35–0:04:38
Was? All deine Passwörter sind sich wahr?
0:04:38–0:04:40
Nein, es war nur eins und das Passwort war einmalig. Es war kein wichtiges System.
0:04:42–0:04:44
Bevor es jemand gemerkt hat, habe ich das Passwort geändert.
0:04:45–0:04:47
Ja, sehr gut.
0:04:48–0:04:51
Hey, ich habe zum einen so eine kleine App, KP Reader heisst,
0:04:51–0:04:52
das ist eine Android-App für
0:04:52–0:04:57
RSS-Feeds zu lesen, weil ich so ein bisschen umgestiegen bin viel auf RSS.
0:04:57–0:05:04
Ich habe im Back-and-Fresh-RSS-Server self-hosted und der ist wirklich mega cool und super.
0:05:04–0:05:09
Und zum anderen bin ich jetzt endlich auf die Immutable Linux-Deskops umgestiegen.
0:05:10–0:05:14
Das funktioniert mega cool. Für Dora Silverblue habe ich meinen Satz.
0:05:14–0:05:17
Das ist cool, das ist eigentlich wie so ein Basissystem. Read-only.
0:05:17–0:05:19
kannst du da nichts verbauen.
0:05:19–0:05:22
Alles andere ist auch ein bisschen on top, wenn du installierst als Software.
0:05:22–0:05:23
Und das finde ich recht cool.
0:05:24–0:05:27
Das gibt viel mehr Stabilität ins Ganze.
0:05:28–0:05:31
Ich habe mich das Jahr wirklich schlecht entscheiden können,
0:05:31–0:05:34
weil ich habe einiges gehabt, was mir Spass gemacht hat.
0:05:35–0:05:40
Die Kurzbefehle-App, die es beim Mac gibt und am iPhone mit Apple Intelligence.
0:05:41–0:05:44
Du kannst lustige Sachen machen, du kannst Automatisierungen machen,
0:05:44–0:05:47
die dann auch noch mit KI Zwischentouren und so.
0:05:48–0:05:54
Zum Beispiel, was weiss ich was, kannst du ein Bild markieren im Finder,
0:05:54–0:06:01
kannst du dann über das Kontextmenü die Automatisierung, also den Kurzbefehl auslösen,
0:06:02–0:06:07
wo dann, was weiss ich was, eine Bildbeschreibung dazu macht und die Zwischenablage
0:06:07–0:06:09
gestellt und dann kannst du die in deinem...
0:06:09–0:06:11
Also Power Automate eigentlich.
0:06:11–0:06:13
Ja, vernachlässig. Power Automate von iOS.
0:06:14–0:06:19
Power Automate. Und Kurzbefehle von Apple.
0:06:19–0:06:24
Genau, das Affinity, das das jetzt gratis ist, wo du kannst eben so Photoshop,
0:06:24–0:06:30
InDesign und Illustrator ersetzen, weil ich auch immer noch die CS6 oder so,
0:06:30–0:06:33
wo langsam nicht mehr so frisch ist, aber kann ich jetzt nur das ersetzen.
0:06:34–0:06:39
Das ist super, aber ja, ich kann
0:06:39–0:06:42
mich dann trotzdem am Schluss für etwas anderes entschieden und es ist
0:06:43–0:06:49
Der Firefox, irgendwie, das ist ja immer die Beziehung, ist ein bisschen wechselhaft,
0:06:49–0:06:53
manchmal geht es gut, manchmal geht es runter, aber jetzt, haben sie dieses
0:06:53–0:06:57
Jahr so ein paar lustige Sachen gemacht, sie haben da so eine Koi drin,
0:06:57–0:07:03
wo dir seiten, du süffst sie schon, sie ist, ja, sie ist jetzt noch nicht so
0:07:03–0:07:07
grossartig, aber ich finde die Idee gut, dass sie lokal läuft,
0:07:07–0:07:09
also macht nichts mit der Cloud und so,
0:07:10–0:07:13
aber das ist es eigentlich gar nicht, was den Ausschlag geben,
0:07:13–0:07:16
gegeben hat bei mir, der Ausschlag gegeben hat, das sind die
0:07:17–0:07:22
Reitergruppen, dass du jetzt Reiter so gruppieren kannst und dann kannst du
0:07:22–0:07:26
eine bestimmte Ja, genau, das gibt es dort schon Jahre.
0:07:26–0:07:30
Auch Chrome hat es schon gehabt, Firefox hat etwas Ähnliches gehabt,
0:07:30–0:07:33
so Panorama, oder wie hat es geheissen?
0:07:33–0:07:38
Vor Jahren haben sie dann wieder abgeschafft, aber jetzt die Reitergruppen helfen
0:07:38–0:07:44
mir wirklich so Sachen zu organisieren und für berufliche und dann...
0:07:44–0:07:47
Ich arbeite halt viel mit Workspaces, lieber als mit Rittigen sogar.
0:07:48–0:07:49
habe ich eigentlich fast lieber.
0:07:51–0:07:57
Ja, verstehe ich auf eine Art, aber mir kommen die Weitergruppen fast mehr entgegen.
0:07:57–0:08:00
Ja. Aber eben, das ist wahrscheinlich die Schmachsache.
0:08:00–0:08:05
Das ist so ein neues Feature, das eigentlich extrem überfällig war, kann man sagen.
0:08:05–0:08:09
Aber jetzt ist es gekommen und ich habe es sofort in mein Herz geschlossen und
0:08:09–0:08:10
es macht mich, glaube ich...
0:08:10–0:08:14
Weisst du es nicht sogar im Edge? Ja, im Edge. Weil ich letztes Mal jemanden
0:08:14–0:08:19
gesehen, der zu Ihnen so Screensharing gemacht hat, und der hatte so Farben mit so einer.
0:08:19–0:08:19
Ja, genau.
0:08:20–0:08:25
Und dann dachte ich, ah, schau jetzt, es braucht jemand. Und das ist,
0:08:25–0:08:25
glaube ich, Match-Tree.
0:08:25–0:08:27
Nein, gerade auch so für Schulungen.
0:08:27–0:08:32
Aber jetzt kann man auch jemand. Ja, das. Und es braucht jemand so. Du hast die Person.
0:08:32–0:08:35
Du hast die Person. Der ein Tier.
0:08:37–0:08:39
Ich bin im Lotto-Gewinn. Genau.
0:08:40–0:08:43
Absolut. Also, Software-Flop, Digi-Chris.
0:08:43–0:08:48
Ich muss auch sagen, nochmal als Disclaimer, wir können uns nicht absprechen wegen unserer Peaks.
0:08:48–0:08:51
Wir geben vielleicht noch ein bisschen Hinweise, weil mein Flop ist Adobe.
0:08:53–0:08:54
Okay, es passt jetzt sehr gut.
0:08:54–0:08:59
Ich habe mir das einmal geholt. Ich habe einfach aus Interesse einen Photoshop-Kurs gemacht.
0:09:00–0:09:06
Dass du deine Kreuzfahrt oder deine Seambildchen bearbeiten kannst.
0:09:06–0:09:12
Damals hat es mir Photoshop-Leiter mit 10 Franken pro Monat gegangen.
0:09:12–0:09:15
Ich habe ja schon lange die Affinity-Ding.
0:09:16–0:09:21
Jetzt sind sie nur 17 und ich war nicht nur so dumm, ich habe das Jahresabobo
0:09:21–0:09:23
abgeschlossen. Die wollen die Zeugen.
0:09:24–0:09:28
Was der Matthias sagt, Affinity ist jetzt gratis, für mich reicht es.
0:09:28–0:09:34
Und dann mit der KI wollen eben, wie du gesagt hast, du willst den Paul vor
0:09:34–0:09:38
dem Eiffelturm haben, macht das irgendwie, wie heisst es von Google, Banana.
0:09:39–0:09:41
Das Nano-Banana.
0:09:41–0:09:45
Das geht schon einigermassen. Übrigens habe ich auch festgestellt,
0:09:45–0:09:49
ich habe ein Experiment gemacht mit Luis und Nochi-Bauer.
0:09:53–0:09:59
Die JGPT macht es, Nano-Banana nicht, aber eben die paar Fränke sparsst du dir
0:09:59–0:10:01
für so wenig wie ich mache mit Fotos.
0:10:02–0:10:07
Vielleicht auch mal ein Logo gestalten, langt das Affinity locker.
0:10:07–0:10:12
Ich glaube Adobe wurde unsympathisch. Ich habe in den sozialen Medien gesehen,
0:10:12–0:10:16
wenn sie das Abo vorab kündigen wollen, dann strafen sie extrem viel.
0:10:16–0:10:23
Mit Bussen und so. Ich glaube, dort wurde die EU auch mal ein wenig aufmerksam auf das Unternehmen.
0:10:24–0:10:29
Aber es hat halt auch eine dominante Position und kann machen, was es will.
0:10:30–0:10:32
Also wenn ich jetzt wahrscheinlich professionelle Grafiker wäre...
0:10:32–0:10:33
Ja, dann hast du keine Wahl.
0:10:34–0:10:37
...am Drucker würde es geben, du mach das, dann wirst du es wahrscheinlich schon
0:10:37–0:10:39
können, aber wenn ich jetzt eben sage, ich habe jetzt da als Foto,
0:10:40–0:10:44
ich will es ein bisschen heller stellen, als RAW-Foto nimmst du diese Affinity
0:10:44–0:10:48
oder wie heisst es, im Pixelmator, das landet locker.
0:10:49–0:10:52
Also ich glaube, ja, die haben sich wahrscheinlich auch wirklich viel,
0:10:52–0:10:56
viel verbildet, hat angefangen mit dem Wechsel auf das Cloud-Modell und dann
0:10:56–0:11:00
eben auch mit der Abo-Preise einfach 50% rauf für eigentlich nichts,
0:11:00–0:11:01
du kannst ja nicht wirklich mehr.
0:11:02–0:11:06
Ja, sie sind wieder aufgeschlagen, das Jahr. Kevin?
0:11:09–0:11:12
Alle Office-Apps auf dem iPhone.
0:11:15–0:11:19
Kevin macht es nie nur mit einem App. Es sind alle Scheisse.
0:11:20–0:11:26
Nein, Word, Excel. Nein, es ist unbedienbar. Es ist mühsam, es ist anstrengend.
0:11:27–0:11:30
Ich weiss es nicht. Ich möchte manchmal nur ein Word-Dokument anschauen.
0:11:30–0:11:31
Dann macht es eine App auf.
0:11:32–0:11:36
Es ist oben so ein zwei Meter langer Balkon. Ich kann alles formatieren.
0:11:36–0:11:38
Das will ich gar nicht. Ich will es nur anschauen.
0:11:39–0:11:41
Es ist einfach scheisse.
0:11:41–0:11:44
Ich brauche fast kein Office mehr und ich vermisse es nicht.
0:11:44–0:11:47
Nein, das ist wirklich schlecht gelöst. Ihr seid mit Google geklärt.
0:11:47–0:11:52
Oder? Ja, mein Unternehmen, also nicht mein Unternehmen, mein Arbeitgeber,
0:11:52–0:11:54
habe ich will sagen, der ist so vergoogelt.
0:11:54–0:11:59
Das ist auch nicht immer die reinste Freude, aber ich schreibe ja das meiste E im CMS.
0:12:00–0:12:03
Es gibt auch so LibreOffice und so, glaube ich, so Viewer.
0:12:03–0:12:06
Muss man mal schauen, vielleicht würde ich das sagen. Das ist sicher auch nicht
0:12:06–0:12:09
gut. All die Viewer sind schlecht. Ja, wenn es um die Uhr ist,
0:12:09–0:12:11
dann musst du nicht, kannst du keine Dibaro kaufen. Ja, genau.
0:12:11–0:12:12
Ich kann es auch nicht ausprobieren.
0:12:13–0:12:16
Ich brauche es eben zu wenig. Das ist wahrscheinlich der Punkt.
0:12:16–0:12:19
Du machst es einfach gar nicht erst auf. Genau, ich brauche das einmal im Monat
0:12:19–0:12:21
und dann regt es mich auf. Aber dann fest.
0:12:23–0:12:27
Ja, ich habe all die KI-Agenten in der Browser, ich finde das wirklich,
0:12:27–0:12:28
ich finde das mega gefürchtig.
0:12:28–0:12:32
Also ernsthaft, ich finde es wirklich, und ich finde es auch doof,
0:12:32–0:12:36
dass man, also jetzt, Vivaldi, darum habe ich vorher Vivaldi gesagt,
0:12:36–0:12:38
sie machen das explizit nicht.
0:12:38–0:12:41
Sie sind die, die sagen, wir machen keine KI.
0:12:41–0:12:43
Ich finde es wirklich gefährlich, das Gefühl, es ist wie so die neue,
0:12:44–0:12:47
also es wird eine neue Art Virus sein in Zukunft.
0:12:48–0:12:48
Absolut.
0:12:48–0:12:53
Vielleicht gibt es hier ein High-Checker und eine Bestellung auslösen im Hintergrund.
0:12:53–0:12:55
Ich meine, das ist so geil.
0:12:57–0:13:00
Für alle Attacken natürlich ein Playground, das ist sondergeil.
0:13:01–0:13:05
Es ist ein privatsphären Alptraum.
0:13:05–0:13:10
Ja, privatsphären und auch Attack-Vektoren. Ich weiss nicht,
0:13:10–0:13:12
ich finde die alle ein wenig crazy.
0:13:14–0:13:18
Geht mir genau so, verstehe ich sehr gut. Ich habe die natürlich getestet.
0:13:19–0:13:25
Der Atlas von OpenAI macht es auf eine Art noch gut.
0:13:26–0:13:28
Am besten bis jetzt von denen, die ich ausprobiert habe.
0:13:28–0:13:30
Aber ja, mir wird es auch geschmaukt.
0:13:31–0:13:34
Ich wollte es einfach nicht installieren. Ich habe einfach Angst.
0:13:34–0:13:35
Ich habe es wirklich in Respekt.
0:13:35–0:13:40
Ich glaube, bei Hause ist es ein riesiger Riss gegen Atlas. Das ist sogar ein YouTube-Video.
0:13:40–0:13:42
Ich habe noch einen Link, wo
0:13:42–0:13:47
es wirklich einfach 20 Minuten lang der schlimmste Browser aller Zeiten.
0:13:47–0:13:54
Ja, genau. Da passt eigentlich recht gut mein Flop-Trainier.
0:13:55–0:14:02
Er verbindet eigentlich sehr gut deine Koi, Maggie, und Kevin seine Office-Ableigung.
0:14:02–0:14:05
Es ist nämlich das Co-Pilot in Office.
0:14:06–0:14:10
Den habe ich weiter unten. Der ist so grauenvoll.
0:14:12–0:14:17
Und wenn du schon das Programm aufmachst, dann siehst du nur noch den Co-Pilot. Aber ich finde es gut,
0:14:18–0:14:21
Dass sie es so machen, dass du eigentlich den Easy wieder aus dem Betriebssystem
0:14:21–0:14:23
rausnehmen kannst, wenn du ihn nicht möchtest. Ah, das kannst du?
0:14:24–0:14:26
Nein, du hast keine Chance. Niemals.
0:14:26–0:14:28
Du bist so tief unten, oder? Hey, überall.
0:14:28–0:14:30
Er ist überall. Überall.
0:14:31–0:14:37
Und im Office, er kumpt dich so an, egal was du machst, egal ob du nichts machst.
0:14:37–0:14:42
Du kannst ihn abschalten, aber mehr zahlen, du hast ja trotzdem.
0:14:43–0:14:45
Sie haben ja dann Preisen erhöht, wegen dem...
0:14:45–0:14:50
Der ist wie die Büroklammer. Ja, eben krieg. Der ist auch nicht weggebracht.
0:14:50–0:14:55
Und ich finde es so... Ich verstehe ja, dass sie das machen.
0:14:55–0:14:59
Ich würde wahrscheinlich, wenn ich Satya Nadella wäre, hätte ich auch gesagt,
0:14:59–0:15:02
Die Leute basteln die Kau überall.
0:15:02–0:15:07
Aber jetzt, das Lustige ist, sie haben jetzt auch eine rechte Kontroversen erfahren,
0:15:08–0:15:11
dass sie gemerkt haben jetzt, dass die Leute das nicht so geil finden.
0:15:11–0:15:13
Was mit den Screenshots oder sonst?
0:15:14–0:15:19
Ja, nein, das war letztes Jahr schon. Aber auch wirklich ihre forcierte Kau.
0:15:19–0:15:24
Die Leute haben protestiert. Der eine ist mal sogar ausgebaut worden.
0:15:24–0:15:25
Ich habe Schilder gemacht.
0:15:25–0:15:29
Und David Plummer, ich glaube, der ist hier auch begreift. An Microsoft-Veranstaltungen.
0:15:30–0:15:33
Und der hat jetzt gefunden, mit Kopenhagen gestalten.
0:15:35–0:15:41
Der hat ja den Taskmanager oder was weiss ich was, dass der alles programmiert
0:15:41–0:15:43
hat am Windows und hat gefunden, hey Microsoft,
0:15:43–0:15:49
jetzt macht einfach mal einen Bugfix, macht jetzt mal nicht KI bis zum Gehtnichtmehr,
0:15:49–0:15:52
sondern kümmern euch ein bisschen um Kernwerte.
0:15:53–0:15:59
Das wäre, glaube ich, wichtig, aber ich sehe es, 2026 wird das
0:16:00–0:16:03
Voll in die Fresse. Also, Web Top.
0:16:04–0:16:07
Da musst du wahrscheinlich meinen Clip nachträglich einspielen.
0:16:08–0:16:13
Das habe ich dank Kevin kennengelernt in Eleven Labs. Das ist ein Tool,
0:16:13–0:16:15
das du die Stimme klonen kannst.
0:16:16–0:16:20
Ich habe mit dem auch gerne gespielt. Wenn du uns im Nerdfunk nimmst,
0:16:20–0:16:23
wir schwäzen alle ein wenig durcheinander, ist ein wenig schwieriger.
0:16:24–0:16:29
Aber wenn du jetzt Ihren Konzernchef zum Beispiel hast, wenn er seine Bilanzzahlen
0:16:29–0:16:34
erzählt, weil wir reden halt einfach mal 20 Minuten und auch die Qualität ist relativ gut.
0:16:35–0:16:36
Nimmst du mal 5 Minuten.
0:16:36–0:16:37
Und klonschen.
0:16:37–0:16:40
Ja, geschenk rauf. Es funktioniert bei gewissen Leuten perfekt.
0:16:40–0:16:42
Also ich habe es, ja, gemacht.
0:16:42–0:16:46
Also nur intern so offensichtlich, dass man weiss, dass es ein Fake ist.
0:16:46–0:16:49
Man darf es gleich nicht mal an das Statue. Du hast das Hörgelchen gefeiert,
0:16:49–0:16:49
dass du das nicht machst.
0:16:50–0:16:52
Übrigens, mit dem Donald Trump geht es nicht.
0:16:52–0:16:55
Das ist auch Chris-Faiglich. Das war das Schüsse.
0:16:55–0:16:57
Was es im letzten Jahr geht. Genau.
0:16:57–0:17:03
Donald Trump geht zum Beispiel nicht. Man gehört dann auch noch eine gewisse
0:17:03–0:17:06
Bundespräsidentin, bei der funktioniert es perfekt.
0:17:06–0:17:12
Bei einem alten Bundespräsidenten funktioniert es nicht. Aber es ist schon wirklich pretty scary.
0:17:13–0:17:14
Eben, fünf Minuten musst du halt haben.
0:17:15–0:17:19
Und wenn du es wahrscheinlich nicht mehr wüsstest, also du hast ein paar mehr
0:17:19–0:17:21
Leute vorgestellt, glaubst du, dass es der Punkt ist?
0:17:21–0:17:27
Ja, Deepfakes, das ist auch, es ist alles verloren. Also, hören wir uns jetzt
0:17:27–0:17:29
um die je größten Beispiele an.
0:17:38–0:17:44
Und während ihr die Aufnahme vom Realitätsabgleich aufzeichnet, gönne ich mir etwas.
0:17:45–0:17:52
Ich gehe ins FEDERAL und bestelle einen Menü-Salat und ein Mineralwasser mit Zitronenschnitz.
0:17:52–0:17:56
Also, das war wunderschön, Kevin.
0:17:57–0:18:04
Was kommt jetzt? Webtop? Webtop. Webtop. Webtop. Völlig simpel. CSS.
0:18:05–0:18:07
Ich habe Kaskading Style Shits.
0:18:07–0:18:11
Wir gehen weiter, jetzt sind wir recht am Puschen. Das ist lange so ein bisschen stillgestanden.
0:18:12–0:18:16
Das ist jetzt so ein bisschen, da hat sich nichts mehr. Das ist eigentlich ein
0:18:16–0:18:19
Code, das ich formatieren kann auf der Homepage, wo ich sagen kann,
0:18:19–0:18:21
Schriftgrösse und Farben.
0:18:21–0:18:24
Das ist ganz einfach. Ja, das ist ja ein Konsortium, das das ja weiterentwickelt wird.
0:18:24–0:18:30
Und die Idee ist, dass man Formals und Inhalt getrennt kann.
0:18:30–0:18:36
Ja, genau. Und das ist jetzt, also es ist etwas Uraltes. Das gibt es seit Anfang des Internetseins.
0:18:37–0:18:41
Und ein Norweger hat es erfunden, dass man das noch nicht sagen kann.
0:18:41–0:18:42
Es ist jetzt ein bisschen stillgestanden, dass man das weiterentwickelt hat.
0:18:43–0:18:47
Und es hat dann immer so auch ein bisschen Bastellösung gegeben mit JavaScript.
0:18:47–0:18:49
Da hat man dann gewisse Sachen machen, aber nee.
0:18:50–0:18:53
Und jetzt passiert jetzt gerade aber mega viel und ich habe wieder Freude bekommen
0:18:53–0:18:58
an CSS. Nur das mit dem OLAI funktioniert noch nicht in allen browsers. Firefox.
0:18:59–0:18:59
Oh, oh.
0:19:00–0:19:02
Firefox sehen wir noch nicht. Ich glaube es. Oh nein, oder wer ist?
0:19:03–0:19:06
Irgendein Browser stellt sich mir klar. Ich glaube Firefox. Ich glaube Firefox.
0:19:06–0:19:09
Es gibt ja eigentlich nur noch zwei Browser-Engines, mehr oder weniger,
0:19:09–0:19:11
als es so war. Ja, drei, oder? Ja, stimmt.
0:19:13–0:19:17
Und vor ein paar Jahren waren die CSS immer so in your face.
0:19:19–0:19:22
Du hast gerade gesehen, da hat jetzt irgendjemand Freude am Spielen.
0:19:22–0:19:26
Und mittlerweile wird es halt so viel dezenter und einfacher und schöner.
0:19:26–0:19:28
Und ich habe gerade recht die Freude an dem.
0:19:29–0:19:32
Und die Hoffnung wäre auch, Meg, ich schaue ein bisschen zu dir,
0:19:32–0:19:37
dass man dann vielleicht weniger JavaScript-Monsterositäten einbaut.
0:19:37–0:19:41
Ja, das merkst du nicht schon. Also die ganzen Animationen, alles ist schon in CSS.
0:19:42–0:19:46
Das bewegt sich schon überall. Ja, eben das ist vorher einfach,
0:19:46–0:19:47
man hätte alles mit JavaScript gelöst.
0:19:48–0:19:51
Und weil man halt zu faul war, es war, das zu reduzieren, hat man irgendwelche
0:19:51–0:19:55
Frameworks eingebaut, wo du dann genau 3% von denen gebraucht hast,
0:19:55–0:19:59
aber halt immer die ganze Güter noch mitgeladen hast. Oder es macht zum Beispiel Engler jetzt schon.
0:19:59–0:20:02
Die sagen jetzt alles zu CSS.
0:20:03–0:20:04
Dann werden die Webseiten mal
0:20:04–0:20:08
vielleicht sogar wieder kleiner und nicht mehr... Wie geht die CSS-Files?
0:20:09–0:20:12
Also vor allem, wenn du noch KI hast, die ein CSS-Files schreibt,
0:20:12–0:20:16
dann ist das CSS-Files schlussendlich fast grösser als der JavaScript-Teil.
0:20:16–0:20:18
Aber ja, es ist CSS.
0:20:19–0:20:23
Okay. Also ja, es kommt ein bisschen darauf an, wie blau das dann das halt umsetzt
0:20:23–0:20:25
ist. Also, A-D kann Scheiss machen.
0:20:25–0:20:31
Wunderbar, wenn du meine Hoffnung jetzt zerschmettert hast. Aber was ist dein Web-Tab?
0:20:31–0:20:36
Ich habe es vorher schon angedeutet. Ich habe es letztes Jahr schon RSS gehabt
0:20:36–0:20:38
und es hat sich durchgezogen.
0:20:38–0:20:42
Ich finde es ein wirklich cooles Protokoll. Ich glaube, es geht auch wieder mehr zurück.
0:20:43–0:20:51
Das braucht sehr viel. Ein Tool, das ich noch habe, ist Sill.social. Das finde ich noch cool.
0:20:51–0:20:56
Das ist für Blue Sky und Mastodorn, wo du dich anmelden kannst.
0:20:57–0:21:00
Dann bekommst du wieder die Zusammenfassung. Ich schaue die nicht mehr durch.
0:21:00–0:21:02
Ich kann mit Durchscroller aufgeben.
0:21:03–0:21:07
Aber du kannst jetzt alle Links, die mindestens dreimal gepostet wurden.
0:21:08–0:21:12
Ah, lustig. Das finde ich noch cool. Wenn du dann eine gute Runde hast von Leuten,
0:21:12–0:21:16
die du folgst, dann kommst du mit, über was gesprochen wird und so.
0:21:17–0:21:20
Entweder kannst du davon einen RSS-Feed machen, das habe ich gemacht,
0:21:21–0:21:23
oder du kannst zum Beispiel einmal am Tag eine Mail von diesen Links haben.
0:21:24–0:21:28
Mega lustig. Das finde ich cool. Social Media. RSS-Feed.
0:21:29–0:21:35
Ja, also ich habe auch ein paar Accounts, habe wirklich RSS-Feeds für so... So lustig.
0:21:35–0:21:38
Und gar nie mehr Tabs ziehen. Also es ist irgendwie so...
0:21:40–0:21:48
Mein Webtop heisst Cupwing. Das ist ein Editor für Videos im Browser.
0:21:50–0:21:54
Ich musste mich beruflich mit diesem Thema beschäftigen.
0:21:54–0:22:00
Mir war völlig nicht bewusst, dass man sich heute, zumindest wenn man kürzere
0:22:00–0:22:03
Videos macht, also nicht gerade zwei Stunden, ich würde sagen,
0:22:03–0:22:05
vielleicht unter zehn Minuten, vielleicht,
0:22:06–0:22:10
dass man gar nicht mehr muss sich das Premiere installieren,
0:22:10–0:22:16
womit man wieder bei Adobe wäre oder auch das Final Cut Pro braucht man nicht mehr unbedingt.
0:22:16–0:22:19
Das funktioniert recht gut im Browser.
0:22:20–0:22:24
Und du kannst eben auch so mit KI-Features arbeiten,
0:22:24–0:22:31
die dir dann zum Beispiel hilft, wenn du ein Video, das breitformatig ist,
0:22:31–0:22:35
in ein hochformatiges TikTok umwandeln, die das ein bisschen gescheit macht
0:22:35–0:22:38
oder die man schneiden kann mit Transkripten.
0:22:38–0:22:40
Also du hast jemanden, der spricht und markierst diese Sätze,
0:22:41–0:22:44
die man nicht haben will und drückst und löscht und dann werden sie auch im
0:22:44–0:22:45
Video rausgeschnitten.
0:22:46–0:22:53
Also das ist recht eine clevere Software für schnelle Produktion von Kurzvideos.
0:22:53–0:22:57
Und ja, auch einen vernünftigen Umgang mit KI.
0:22:57–0:23:00
Wir haben schon das Gegenteil besprochen, aber dort kann man sie,
0:23:00–0:23:04
glaube ich, brauchen. Und mit dem würde ich sagen, gehen wir gerade zu den Webflops rüber.
0:23:04–0:23:10
Wir haben noch ein bisschen Zeit in dieser zweiten Sendung von unserem digitalen Realitätsabgleich.
0:23:10–0:23:14
Ich habe einen Account, Xing, also auch so ein Business Network.
0:23:14–0:23:17
Xing? Xing, formerly known as OpenBC.
0:23:18–0:23:22
Da haben wir einen Edge-User gefunden und einen Xing-User. Ja,
0:23:23–0:23:24
das ist auch nicht crazy.
0:23:24–0:23:29
Das ist ein Doppel-Sächser. Es geht in das, was Kevin sagt.
0:23:29–0:23:35
Es ist ein totes Netzwerk, weil da kommst du auch Mails über xy hat heute Geburtstag
0:23:35–0:23:38
und ich meinte, das ist nicht gegangen,
0:23:38–0:23:41
er ist aber fünf Jahre nicht mehr bei uns und ich meinte, hey,
0:23:41–0:23:46
die Person ist doch vor zwei Jahren gestorben und so ist dann teilweise ein wenig makaber.
0:23:46–0:23:48
Ich finde aber bei LinkedIn ist er wirklich,
0:23:49–0:23:50
Ich glaube, gerade an der Netfeuer gestorben.
0:23:53–0:23:58
Es läuft einfach mehr. LinkedIn nutze ich auch. Ich poste vielleicht mehr Jux drauf.
0:23:59–0:24:05
Aber du kannst auf Facebook Sachen posten. Und ein Post, du kannst Leute folgen.
0:24:05–0:24:07
Das war auch ein Konzernleitungsmitglied von uns.
0:24:08–0:24:11
Wegen dem Bergschluss von Platten. Er hat gesagt, das macht sie tief betroffen,
0:24:11–0:24:14
weil ihre Tante von Platten ist.
0:24:14–0:24:17
Und sie hegt ihm Platten als kleines Kind auf dem Bauernhof
0:24:19–0:24:22
geholfen. Und jetzt ist der Bauernhof einfach unter dem Grill.
0:24:23–0:24:24
Also sie hat das jetzt wirklich authentisch geschrieben.
0:24:25–0:24:29
Spannend. Und ja, bin gespannt, bist du halt noch drauf. Vielleicht gibt dir
0:24:29–0:24:32
eben mal jemand Job, du wirst nicht CEO von der Swisscom werden.
0:24:33–0:24:38
Ja, es ist schade, irgendwie ist das ein totes Netzwerk und auf LinkedIn,
0:24:38–0:24:41
wenn ich mal durch das Grille da ratsch, ratsch, ratsch, ratsch, ratsch.
0:24:41–0:24:46
Ja, aber das ist crazy, was LinkedIn, was da passiert ist, ja, ist, ja.
0:24:47–0:24:49
Aber eben, also es tut mir nicht weh, ich kann jetzt halt da counten,
0:24:49–0:24:52
ich will ihn dann löschen, er weiss Vielleicht findest du mal noch jemanden,
0:24:53–0:24:57
Und ja, denkst du dir, oh, der hat ja Geburtstag und so, muss man vielleicht
0:24:57–0:24:59
mal noch schreiben, wenn er dann noch lebt und noch bei dir ist.
0:25:00–0:25:01
Kevin.
0:25:01–0:25:03
Gut, du kannst auch über einen Glatulier, der nicht mehr bei dir arbeitet.
0:25:03–0:25:07
Ja, klar. Das ist schon Flop gewesen, oder? Ja, ja. Aha, okay.
0:25:07–0:25:09
Nur was du gesagt hast, du wirst dich auch nicht erlösten.
0:25:09–0:25:10
Ja, nein.
0:25:11–0:25:13
Ich kann ja Flops auch geniessen.
0:25:15–0:25:15
Guilty pleasure.
0:25:16–0:25:16
Genau.
0:25:17–0:25:19
Ich weiss nicht, warum ich Co-Pilot da drin genommen habe, der gehört,
0:25:20–0:25:23
dass ich in die App bin. aber Copiler ist für mich so ein Webflop gewesen,
0:25:23–0:25:26
ich habe das irgendwie ins Web genommen, wo das so kalt ist.
0:25:26–0:25:27
Ja, das geht auch, absolut. Genau.
0:25:28–0:25:34
Ich habe einen anderen, ein bisschen spezifischer Webflop. Oli. Nicht Oli.
0:25:35–0:25:36
Die ganze Post.
0:25:37–0:25:42
Die ganze Post. Die ganze Webseite von der Post. Come on.
0:25:43–0:25:47
Ich schicke meine Rechnungen konsequent per Post.
0:25:47–0:25:50
Ich schicke einen schönen Stempel drauf. Per Post? verschicken?
0:25:50–0:25:54
Ja, ich verschicke das per Post. Oh, ich würde dich hassen. Ich weiß. Ich weiß.
0:25:56–0:26:01
Ich finde es lässig. Ich müsste manchmal in den Kaffee rösten mit meinem Päckchen
0:26:01–0:26:02
machen. Dann musst du das online frankieren.
0:26:03–0:26:08
Ich kann es bis heute nicht. Ich drehe durch. Dann gibt es das SwissID.
0:26:08–0:26:11
Dann kannst du irgendwie anfangen. Du bist eingeloggt. Dann sagst du,
0:26:11–0:26:12
ich würde gerne frankieren.
0:26:12–0:26:17
Dann musst du alles angeben mit den ganzen Angaben, die es braucht.
0:26:17–0:26:19
Dann bist du beim letzten Punkt. Dann sagt es dir, logg dich ein.
0:26:20–0:26:23
Ich denke, ich bin schon eingeloggt. Dann musst du aber noch mal,
0:26:23–0:26:25
dann vergiss dir aber alles, was du schon gemacht hast.
0:26:26–0:26:30
Hey, die Post, sorry, ich verstehe, warum niemand mehr euren Dienst nutzt.
0:26:30–0:26:31
Das ist nur wegen der Webseite.
0:26:32–0:26:35
Und das Logo ist wüsst, das Neue. Oder das nicht mehr ganz der Neue.
0:26:36–0:26:43
Ja, also Post, Webstamp, frankieren, Hänkel umleiten, alles von der Post einfach schlecht.
0:26:45–0:26:48
Also, wir hoffen, wir kommen mit diesen Webflops noch durch.
0:26:48–0:26:52
Ja, weil mich hast du gekippt. Ich habe noch einmal den AI-Browser aufgeschrieben.
0:26:53–0:26:54
Ich fand, dass wir ihn ja nicht vergessen.
0:26:55–0:26:59
Also, ich habe dafür ganz viele Webflops.
0:26:59–0:27:05
Der eine ist die Swisscom, die meine Mutter ein bisschen über den Tisch gezogen hat.
0:27:05–0:27:09
Da mache ich einfach einen Link dazu, sagen wir. Dann über SEO haben wir ja...
0:27:09–0:27:11
Du hast auf jeden Fall eine gute Brille, Matthias.
0:27:11–0:27:12
Wieso?
0:27:12–0:27:13
Das ist mega klein.
0:27:13–0:27:17
Findest du? Über SEO haben wir mal eine eigene Sendung gemacht.
0:27:18–0:27:23
Und ich komme darum zu Google und den beiden Errungenschaften,
0:27:23–0:27:24
die sie eingeführt haben.
0:27:24–0:27:30
Der erste war der «AI-Overview», dass du, wenn du suchst, dass dir die Koi eine
0:27:30–0:27:33
Zusammenfassung macht am Anfang deiner Suche.
0:27:34–0:27:35
Ich finde es so blöd.
0:27:36–0:27:37
Es ist schon viel falsch.
0:27:37–0:27:41
Er erzählt so wahnsinnig, sage ich manchmal.
0:27:41–0:27:44
Ich zahle seit etwa eineinhalb Jahren für meine Suchmaschine.
0:27:45–0:27:49
Ich bin bei Kagi. Ja, und ich kann nie mehr googeln, ich komme es nicht mehr mit über.
0:27:49–0:27:53
Ich meine, ich habe ja ein bisschen das gleiche Problem wie der Kevin,
0:27:53–0:27:56
ich bin ein bisschen geizig, sonst würde ich aber eben auch das Kagi nehmen.
0:27:57–0:28:01
Ich habe das auch mal getestet, ich finde das recht gut und ich muss es vielleicht auch.
0:28:02–0:28:06
Vielleicht für die ganze Familie, also die ganze Family, das Family Abo kann ich.
0:28:07–0:28:12
Ich fürchte, eben so ein günstiger Abo würde ich wahrscheinlich sprengen mit meinen Anfragen.
0:28:12–0:28:16
Also 20 Std. im Monat, für die ganze Family. 10 Euro ist unlimitiert.
0:28:17–0:28:20
Aber ich habe für die ganze Family 20 Euro, glaube ich.
0:28:21–0:28:25
Es ist eben nicht so teuer. Ich habe es eben auch schon. Ich brauche es ein
0:28:25–0:28:28
bisschen weniger mit so JetGPT und so.
0:28:29–0:28:32
Aber sonst brauche ich dir schon noch viel zu. Ich finde, das lohnt sich schon.
0:28:32–0:28:36
5 Euro ist 300 Euro zugebracht. Die tätschst du in einer Stunde durch.
0:28:37–0:28:39
Genau. Und das Professional sind 10 Euro.
0:28:41–0:28:48
Aber das wäre ein Web-Top, würde ich sagen. kagi.com kann man wirklich machen und eben das andere,
0:28:48–0:28:52
was auch dir nie gehört dann hat sich Google nicht zufrieden gegeben mit diesen
0:28:52–0:28:59
AI-Overviews die dir irgendeinen Käse erzählen zu deiner Suche und wo dann die Leute davon abhalten
0:29:00–0:29:04
Suchresultate anzuklicken was wirklich eine blöde Idee ist glaube ich,
0:29:04–0:29:08
dann ist ja einer der AI-Mode gekommen wo dir dann
0:29:09–0:29:14
pro Format zeigt oder irgendwie noch zwei, drei Suchresultate an.
0:29:14–0:29:19
Aber ich glaube, das ist einfach nicht gut für das Web allgemein.
0:29:20–0:29:23
Und ich verstehe auch nicht, warum das jetzt so forciert haben.
0:29:23–0:29:28
Sie haben ja ihr Gemini und alles. Sie könnten mit dem zufrieden sein und die
0:29:28–0:29:29
Suchmaschine mal so lassen.
0:29:31–0:29:34
Ich finde, das ist eine sehr fragwürdige Entwicklung dort.
0:29:35–0:29:40
Genauso wie mit dem KI-Browser. Ich glaube, das wird uns noch um die Ohren fliegen.
0:29:42–0:29:45
Ja, und damit wären wir, glaube ich,
0:29:46–0:29:48
sehr schön an einen Punkt angelangt,
0:29:48–0:29:53
wo wir den zweiten Teil unserer dreuteiligen Sendung zum Jahr 2025
0:29:54–0:29:58
unserem digitalen Realitätsabgleich können beenden und sagen,
0:29:58–0:30:03
in einer Woche kommt dann unser grosses Finale und bis dann, macht's gut.
0:30:04–0:30:05
Tschüss zusammen. Tschüss zusammen.
0:30:08–0:30:12
Nerdfunk Wenn ich nicht ein Nerdfunk zu wenig nerdig sei,
0:30:12–0:30:16
Reklamieren Sie auf Nerdfunk jetzt statt in der Book.co
0:30:17–0:30:18
Nerdfunk Oh.

Gute Software funktioniert einfach – und fällt daher nicht auf. Trotzdem haben wir es geschafft, unsere Rubrik der Top-Apps mit hochkarätigen Nominierungen zu bespielen: Ein ganzes Dutzend an Vorschlägen für solide, zuverlässig arbeitende Programme bringen wir zusammen, die sich sehen lassen können. Doch wie üblich in unserem Jahresrückblick loben wir nicht nur, sondern kritisieren auch. Und dieses Jahr gibt es einiges zu kritisieren – denn allein die KI erzeugt softwaremässig jede Menge Kollateralschäden.

Das ist nicht alles, was die zweite Folge unseres digitalen Realitätsabgleichs zu bieten hat. Wir behandeln auch die Höhepunkte und Abschiffer von 2025 aus dem Web. Und unsere Tops sind (mit etwas Glück) auch für euch eine echte Fundgrube. „Einmal im Monat regt sich Kevin richtig auf“ weiterlesen

Wenn Digichris den Poolboy auf den Fersen hat

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:00–0:00:01
Was soll ich starten?
0:00:03–0:00:11
Funk! Das wollen wir so machen. Herzlich willkommen zu. Ich habe es noch gewusst, wie wir starten.
0:00:11–0:00:15
Also wir haben gestartet, es ist live. Aber ich habe gar nicht gedruckt.
0:00:17–0:00:21
Ohne Netz und doppelten Boden. Die Leute dürfen ruhig hören,
0:00:21–0:00:23
wie wir an diese Sachen gehen.
0:00:23–0:00:28
Mit wie viel Ernsthaftigkeit und Disziplin und Professionalität.
0:00:28–0:00:35
Technischer Affinity. Genau, da ist der Nerdfunk, die drittletzte Sendung vom Jahr 2025.
0:00:36–0:00:41
Es geht um den digitalen Realitätsabgleich. Da im Studio ist,
0:00:42–0:00:49
im Studio 2 von Radio Stadtfilter, ist ein Gast, ein gern, aber selten gesehener Gast, der Megge Python.
0:00:51–0:00:55
Wie sagt man? Jetzt habe ich mir keine gute Übernahme einfallen lassen und mir
0:00:55–0:00:58
leidet. Der Megge ist nicht so viel. Aber ja.
0:00:58–0:01:02
Du kannst, was ist deine, immer noch Javascript? Ja, also ja,
0:01:03–0:01:05
Angular TypeScript und C-Sharp.
0:01:06–0:01:11
C-Sharp auch, okay, gut. Das sind zwei unsere Sprachen. Also,
0:01:11–0:01:14
hallo miteinander. Hallo Mege, schön, dass du da bist.
0:01:15–0:01:23
Direkt mir gegenüber ist der Mr. Hühnergrip, der Kevin Reissteiner. Hallo miteinander.
0:01:24–0:01:30
Und der Digi Chris ist auch da, der Mann, der sich wegkennt,
0:01:30–0:01:34
zweiter auskennt mit Brüllengläser, die nicht bestellt in den kalten Jahreszeiten.
0:01:35–0:01:38
Und der vierte ist, bist du, der Matthias Füßler, der eigentlich die Sendung,
0:01:38–0:01:42
ich würde jetzt mal sagen, im letzten halben Jahr selber durchgebrügelt hat.
0:01:43–0:01:45
Ich bin der Brügelmeister.
0:01:45–0:01:50
Ja, wirklich. Ich habe die längsten Dokumente damit gehabt, wo man so einen
0:01:50–0:01:52
Zettel davon... Die ambitioniertesten.
0:01:52–0:01:56
Oder einen Fünfzigstel damit gibt. die wir wirklich behandelt haben.
0:01:57–0:02:02
Also, ihr wisst alle, hoffentlich hier im Studio, ihr zu Hause vielleicht auch, warum wir da sind.
0:02:02–0:02:06
Wir wollen das Jahr Revue passieren lassen.
0:02:06–0:02:10
Wir haben immer noch unsere alten Kategorien. Wir haben es nicht geschafft,
0:02:10–0:02:16
uns zu überlegen, ob die überhaupt noch frisch und angebracht sind.
0:02:16–0:02:19
Aber wir brauchen es jetzt so, wie es sind, die Kategorien.
0:02:20–0:02:26
Die die erste von Gadget Top heisst und Digi Chris hat, um anzufangen.
0:02:26–0:02:31
Ich hätte jetzt gedacht, ich traue noch an und sage MSC for me.
0:02:31–0:02:34
Das ist nur ganz kurz ein Armband. Wenn du aufs Schiff gehst,
0:02:34–0:02:36
brauchst du keine Karte mehr, du hast einfach ein Armband,
0:02:37–0:02:42
und kannst halt alles mit dem machen, weil die Kreditkarte, wo du in die Kabine
0:02:42–0:02:47
gehst, ist vielleicht beim Schwimmen nicht so lustig. Und mir ist es tatsächlich mal passiert.
0:02:47–0:02:50
Ich habe sie halt irgendwo auf dem Bad durchgehalten. Sie ist mir runtergefallen
0:02:50–0:02:52
und dann rennt mir der Poolboy noch.
0:02:52–0:02:56
Sorry, Sir, your card. Poolboy. Ja, aber jetzt for real.
0:02:57–0:03:04
Und das muss ich auch ablesen. Sony WH-1000XM6.
0:03:04–0:03:08
Das ist der neue Kopfhörer. Das ist ein Over-Ear-Kopfhörer. Ich habe jetzt auch
0:03:08–0:03:11
seit etwa 10 Jahren so Over-Ear-Kopfhörer.
0:03:12–0:03:16
Mit Noise-Canceling. Also sie filtern dir die Umgebungsgeräusche weg.
0:03:17–0:03:23
Ich will jetzt halt viel im Zug sitzen, auch mal halt irgendwie ins Dessin runter. Schätze das.
0:03:24–0:03:28
Ich hatte den Vorgänger, ich habe geschaut, den habe ich September 2021 gekauft.
0:03:28–0:03:29
Das ist dann der Vierer gewesen.
0:03:30–0:03:33
Ich weiss nicht, ob ich im Winter noch mit Masken abholen musste.
0:03:33–0:03:37
Und ich habe auch das Ding jedes Jahr gebraucht. Es ist dann der Fäufer gekommen.
0:03:38–0:03:42
Ich dachte nach drei Jahren plus minus. ein Gadget, welches jeden Tag braucht man.
0:03:43–0:03:48
Klar, man könnte die Ohrmuschelchen ersetzen. Ich habe mir das geleistet.
0:03:48–0:03:53
Das ist ein tolles Teil. Schon wieder Brille, es dreht sich,
0:03:53–0:03:57
Bequem mit den Brüllen. Er macht gutes Noise-Canceling.
0:03:57–0:04:01
Auch ein Feature, wenn du tatsächlich im Zug bist und der Konduktor kommt,
0:04:01–0:04:05
du stehst deine Hand drauf und dann gehörst du ihn reden, was er dir halt sagt.
0:04:06–0:04:10
Dann zieh ich es im Fall einmal ab. Das könntest du auch noch machen, ja.
0:04:11–0:04:15
Auch um ihm zu zeigen, hey, ich gehör dich im Fall. Aber ja, das ist der mir.
0:04:17–0:04:23
Du hast noch mehr zuhören. Das ist der Team Sennheiser. Ich finde die aber auch super.
0:04:23–0:04:27
Das eine, was auch gut ist, wenn du es eben tatsächlich abziehen,
0:04:27–0:04:32
Stichwort Strasseverkehr, weil ich gerne Kopfhörer, aber wenn du jetzt auch
0:04:32–0:04:36
noch schon bei uns im Café über die Strasse laufst, ist es vielleicht doch schlau,
0:04:36–0:04:38
wenn du gehörst, wenn jemand hüpft.
0:04:38–0:04:42
Also wenn es runterzieht, stoppt er und solche Sachen.
0:04:43–0:04:46
Und eben Tollian... Das ist ein neues Cancelling, exklusiv hüpft.
0:04:47–0:04:49
Und das ist auch gut, wenn wir nicht auf das Smartphone schauen.
0:04:50–0:04:52
Das ist auch sehr, sehr sinnvoll, ja.
0:04:54–0:05:00
Kann ich nachvollziehen, ich habe noch den Zweier von wahrscheinlich noch vom letzten Jahrzehnt.
0:05:00–0:05:04
Also ein gutes Ding und gut, es kostet 54 Franken, aber wenn du jetzt denkst,
0:05:04–0:05:09
ich benutze es jeden Tag, wahrscheinlich mit Pendeln und am Abend noch vielleicht im Bett oder so,
0:05:11–0:05:14
ja, ist das eine gute Preisleistung, es gibt sicher billigere,
0:05:14–0:05:17
aber ich bin zufrieden damit und kann sagen, wirklich ein tolles Ding.
0:05:18–0:05:21
Und ja, wahrscheinlich ich bin Macht auch wieder, weil eben in der Regel durch
0:05:21–0:05:23
so Gadgets zu den Smartphones.
0:05:23–0:05:28
In der Regel, wenn ich es jetzt nicht gradieren, wo vom Kreuzfahrtschiff rührt,
0:05:29–0:05:30
dann springe ich eine Generation.
0:05:32–0:05:39
Sehr gut. Kevin? Ich habe wieder einmal gemerkt, dass ich eigentlich fast keine Gadgets kaufe.
0:05:39–0:05:42
Ich kaufe mir fast nichts Neues.
0:05:42–0:05:45
Haben die Hühner sich etwas angeschafft? Nein, gar nicht.
0:05:45–0:05:52
Aber ich habe so eines Ding, wo ich merke, das ist mein wie die Mägerlässe und sie sind so.
0:05:53–0:05:58
Ultra billige Digitalkameras. Das finde ich mega leise.
0:05:58–0:06:01
Also so Kinderkameras mit Thermodrucker drin oder so.
0:06:03–0:06:07
Oder jetzt ist so eine ganz kleine Schlüsselanhänger Digitalkamera.
0:06:07–0:06:09
Das kostet irgendwie 20 Stutz.
0:06:09–0:06:15
Ich kann eigentlich nichts, aber ich finde es u-leise. Ich habe auch mega gerne die Kinderkamera.
0:06:16–0:06:18
Mit dem Thermodrucker. Also ich
0:06:18–0:06:21
finde, ich fotografiere halt gleich noch gerne. Ich mache es mega viel.
0:06:22–0:06:26
Aber mich interessiert das Ganze mit der Auflösung und Qualität und noch besser
0:06:26–0:06:28
und objektiv ich bin da draus,
0:06:28–0:06:35
meine Kamera kann alles was ich mir vorstelle und so das Low Level Kamera ist
0:06:35–0:06:40
so das kreatives Ding was ich mega leise finde und darum, ich glaube alles so.
0:06:41–0:06:47
Kinderkamera für 20 Franken das finde ich leise ich habe die mal glaube ich
0:06:47–0:06:52
vorgestellt in der Zeitung und sie sind recht kontrovers diskutiert.
0:06:52–0:06:58
Aber ich finde, es hat halt so einen Charme, es ist so ein Gegending zu dieser
0:06:58–0:07:03
digitalen Perfektion und alle haben ihre Handys und so und dann tust du halt
0:07:03–0:07:05
wirklich mal auch gesellschaftlich,
0:07:06–0:07:08
fotografieren, so an Partys oder so.
0:07:08–0:07:12
Ja, ich finde eigentlich auch das ganze Polaroid-Ding finde ich eigentlich auch
0:07:12–0:07:16
noch cool oder das, wie heisst es, das Instax und so, all die Arbeiten,
0:07:16–0:07:19
die es gibt, die wieder Digitalkameras machen, wo du,
0:07:19–0:07:23
einerseits hast du eine Speicherkärtchen drin, andererseits drückt es dir halt
0:07:23–0:07:26
das Cadou aus oder halt die Kombination, dass du kannst sagen,
0:07:27–0:07:30
ich nutze es eigentlich wie als Drucker, ich mache die Fotos mit dem Handy,
0:07:30–0:07:31
drücke aber nachher die Fotos aus.
0:07:32–0:07:34
Also Sachen habe ich sehr Freude.
0:07:35–0:07:40
Eben, ich brauche wahrscheinlich nicht, darum gehört es in die Kategorie Gadgets.
0:07:41–0:07:46
Sehr gut, Megan. Ja, ich habe ihn gerade vor mir. Ich habe mir jetzt erst mal
0:07:46–0:07:48
ein digitales Notebook gekauft.
0:07:49–0:07:53
Das ist ein Remarkable... Ich habe mir gedacht, das sei ein richtiger Block.
0:07:54–0:07:56
Ist es der Farbig? Ja, es ist der Farbig.
0:07:57–0:08:02
Wie heisst der? Remarkable Paper Pro heisst der jetzt. Der sieht wirklich aus
0:08:02–0:08:04
wie Papier. Ja, der ist wirklich cool.
0:08:05–0:08:07
Ich hatte ja auch ein Papier-Notebook. Auch.
0:08:09–0:08:14
Zwei Jahre lang lebe es. Und jetzt, wo das fertig war, habe ich mich jetzt zu kaufen.
0:08:14–0:08:18
Jetzt habe ich alle möglichen Digitalisierungsvarianten für ein Note ausprobiert.
0:08:19–0:08:21
Das ist bis jetzt das, was mir am besten passt.
0:08:21–0:08:23
Macht er Texterkennung? Ja.
0:08:26–0:08:30
Oder kannst du auch hier direkt drauf und dann wandelt das um in Text.
0:08:31–0:08:38
Aber wenn du die Notiz umwandeln möchtest, dann ist es in der Cloud suchbar.
0:08:38–0:08:40
Also du machst das wie im Hintergrund.
0:08:41–0:08:45
Und kannst du auch Apps drauf tun, zum Beispiel zum... No Apps.
0:08:45–0:08:47
Das ist das Remarkable Feature, Nummer 1.
0:08:48–0:08:50
Das ist kein Onyx oder so zu kaufen.
0:08:50–0:08:54
Aber es ist wirklich ein abgespecktes. Es ist kein Android, es ist Linux.
0:08:55–0:09:00
Und du kannst wirklich eigentlich nichts machen als schreiben. Ja, zum Lesen.
0:09:01–0:09:05
Aber mit dem Vorteil, du kannst PDFs drauf tun und alles Zeug.
0:09:05–0:09:06
Die kannst du markieren.
0:09:06–0:09:12
Und EPUBs. Es wandelt zwar die EPUB um in ihr Format. Das weiss ich nicht.
0:09:13–0:09:16
Ich habe ein paar Kunden im Handwerkbetrieb, die jetzt voll mit dem arbeiten.
0:09:17–0:09:18
Es gibt noch einen Paper Move.
0:09:18–0:09:23
Der ist die Hälfte von dem. Der ist gerade für unterwegs recht cool.
0:09:23–0:09:26
Mit einer Hand kannst du halten und mit dem anderen schreiben.
0:09:26–0:09:28
Das geht dann recht gut. Das finde ich recht cool.
0:09:29–0:09:37
Und das erste Fairphone, den jetzt auch die ganze Family ausgestattet mit den
0:09:37–0:09:40
Fairphones, die funktioniert jetzt langsam wirklich gut.
0:09:40–0:09:45
Das ist recht cool. Also jetzt gerade eine Tochter, die mit 13 Jahren ihr erste
0:09:45–0:09:47
Telefon hat, finde ich den Fairphone schon cool.
0:09:47–0:09:51
Wenn es runtergeht, ersetzt es halt das, was du musst und der Rest geht wieder.
0:09:51–0:09:56
Was kostet Fairphone? Es ist aber auch nicht... also das ist 60 und das ist 500 Franken.
0:09:57–0:10:01
Und das reicht mir vollkommen, also es ist wirklich... Es ist schwer.
0:10:02–0:10:06
Es ist leicht, oder? Findest du leicht? Ja. Ich finde es genau leicht.
0:10:06–0:10:08
Also im Vergleich zum 5 ist es leicht.
0:10:09–0:10:10
Wie schwer ist das? 800 Gramm?
0:10:12–0:10:17
1,2 Kilo. Aber ich finde es wirklich so, jetzt langsam kann man die auch empfehlen.
0:10:17–0:10:21
Jetzt funktioniert es gut, du kommst ab Dezember über die 7 Bar und so.
0:10:21–0:10:25
Ich habe gemerkt, ich brauche gar nicht mehr so ein wahnsinns Telefon.
0:10:25–0:10:27
Das reicht mir vollkommen. und du kannst halt alles ansetzen,
0:10:28–0:10:30
oder? Sie sind nachhaltig, genau das ist.
0:10:30–0:10:36
Und das ist ein guter Hinweis, weil bei uns in der Redaktion haben sie immer
0:10:36–0:10:39
gefunden, man müsste auch über die Fairphones berichten und dann sind es aber
0:10:39–0:10:44
die ersten, wie viele Generationen, haben halt immer noch so ein bisschen Macken gehabt.
0:10:44–0:10:48
Hey, ja, aber 5 ist so das, was bei unserer Familie am meisten verbreitet ist,
0:10:48–0:10:51
mit 2 Telefonen. Und ich habe jetzt 6.
0:10:52–0:10:57
Aber ab 5, finde ich, ist wirklich gut geworden, Da funktionieren sie wirklich.
0:10:57–0:11:01
Und du kannst es auch wirklich aufrüsten? Kannst du sagen, wenn jetzt irgendetwas
0:11:01–0:11:03
Schwaches oder zu wenig speichern?
0:11:04–0:11:06
Also speichern kannst du eh, da hast du einen Slot, oder?
0:11:07–0:11:10
Ja. Also das ist aber auch nicht...
0:11:10–0:11:13
Aber die CPU könntest du jetzt nicht auswechseln? Ja, ich finde das.
0:11:13–0:11:17
Bildschirm könntest du auswechseln und Kamera und...
0:11:18–0:11:21
Was bei mir viel kaputt gegangen ist, bei anderen Telefonn, ich musste die eigentlich
0:11:21–0:11:23
immer wechseln, am USB-Port.
0:11:23–0:11:27
Weil der ist mir immer ausgeliefert und den kannst du auch wechseln und die
0:11:27–0:11:29
Batterie vor allem kannst du halt wechseln, oder?
0:11:30–0:11:34
Die wahrscheinlich, die dann schlapp wird nach so drei Jahren oder so.
0:11:34–0:11:38
Und wenn die Batterie wechselst, musst du nicht angestet, dass das Telefon im Zug anfängt zu qualmen.
0:11:39–0:11:44
Nein, ich finde es wirklich eine solide Sache. Also dann komme ich zu meinem
0:11:44–0:11:53
Gadget, das heisst AFS Nikkor 50mm 1 zu 1 4G.
0:11:53–0:12:02
Das ist ein objektiv 50mm Festbrennweite, ich habe die 2009 gekauft und hatte
0:12:02–0:12:05
sie dort aber an einer APS-C Kamera. hatte.
0:12:06–0:12:12
Und dann habe ich mir in diesem Jahr dann doch irgendwie in der Nikon-Welt auf.
0:12:14–0:12:17
Die spiegellose Z6 umgestiegen.
0:12:18–0:12:22
Nein, Z5. Die Z6 habe ich mir nicht leisten können. Genau.
0:12:22–0:12:26
Und dann habe ich dort den Adapter gebraucht,
0:12:26–0:12:34
den FT-Z2-Adapter, wo du kannst deine alte Objektive mit dem F-Bayonett an die
0:12:34–0:12:39
neue Kamera mit dem, wie heisst es, Bayonett? Irgendwie anders. Ich heisst es nicht.
0:12:40–0:12:45
Wie könntest du das objektiv auf deine Kamera tun? Dann wäre es cool. Das wäre cool.
0:12:48–0:12:53
Die Plastik hinzufreisen. Wahrscheinlich könntest du es einfach so auf das Objektiv
0:12:53–0:12:55
halten und wenn du ruhig hältst, würde es vielleicht sogar gehen.
0:12:56–0:13:00
Das wäre sogar, wahrscheinlich die Qualität wäre besser als vorher. Ja, genau.
0:13:04–0:13:10
Das war sowieso immer ein cooles Objektiv mit Blende 1.4.
0:13:11–0:13:16
Und jetzt mit dem Vollformatsensor finde ich es einfach nochmal viel cooler.
0:13:17–0:13:24
So diese Anmutung, ganz wenig Schärfentüfe. Er probiert jetzt den Kevin,
0:13:24–0:13:27
ja, und ich habe mich zu Hause. Ja, Kevin ist völlig unbeindruckt.
0:13:27–0:13:29
Ja, ich arbeite mit Thermodruck.
0:13:32–0:13:35
Nein, ich bin beim Kameragame, ich bin wirklich raus.
0:13:35–0:13:38
Es interessiert mich nicht mehr. Ich bin nicht mehr beeindruckt von Objekten.
0:13:39–0:13:43
Nein, es ist ein bisschen beruhig, aber... Ich habe hier von,
0:13:45–0:13:51
18 mm bis 400 mm in allen Blenden. Ich habe alles. Ich brauche kein neues Objektiv mehr.
0:13:52–0:13:55
Und es ist so viel schärfer, dass ich für das, was ich brauche,
0:13:55–0:13:58
für eine Internetseite, wäre interessiert. Genau.
0:13:59–0:14:03
Also eben, wie gesagt, ich habe das vor 16 Jahren gekauft und jetzt eben einfach
0:14:03–0:14:07
mit einer neuen Kamera macht es mir noch mal mehr Spass und ich kann irgendwie
0:14:07–0:14:09
wieder das Fotografieren.
0:14:10–0:14:14
Ja, eigentlich schon ein bisschen wie du, auch neu entdeckt. Einfach anders.
0:14:14–0:14:18
Einfach anders. Du bist in der Qualität und ich bin aus der Qualität raus.
0:14:18–0:14:22
Machen wir nicht alles mit KI? Ja, nein.
0:14:22–0:14:25
Auf dieses Thema kommen wir sicher. Das kann man sicher sagen.
0:14:25–0:14:30
Der KI sagt, mach das Bild so, wie es aus einem Thermodrucker. Easy peasy.
0:14:31–0:14:39
Ja, genau. Oder mach mir das wüsste Handyfoto, wenn es mit einer teuren Kamera und Blende eins geht.
0:14:41–0:14:42
Ich weiss es gar nicht.
0:14:44–0:14:47
Ist jetzt ein bisschen vorgegriffen in dem Fall. Aber ich meine,
0:14:48–0:14:53
wir haben von einem Mitarbeiter ein Foto für die Webseite bei uns aus der Firma
0:14:53–0:14:59
und er hat ja gesehen, was mir solche Fotos hat und er schickt uns ein kleines Passfoto.
0:15:00–0:15:06
Das passt ja gar nicht, wir waren ja nur in Zürich in der industriellen Umgebung und so.
0:15:06–0:15:09
Und dann habe ich das gekriegt und gesagt, Mach das.
0:15:10–0:15:14
Und dann hat es wirklich in, aber auch den ganzen Körper noch.
0:15:16–0:15:22
Wir waren alle von Gurt aufwärts und er war wirklich nur der Oberteil.
0:15:22–0:15:24
Und es hat sehr gut gemacht.
0:15:24–0:15:27
Stimmt. Ja, voll. Wirklich krass.
0:15:28–0:15:34
Auch von den Proportionen hat es gestimmt. Es ist unglaublich.
0:15:35–0:15:36
Und ich habe es ihm zeigen und ich fand, es ist gut.
0:15:39–0:15:43
Wir sind verloren. Ich dachte, es geht nicht. Ich meine, wir haben alle so die
0:15:43–0:15:48
schönen Fotos dort und dann, nein, das ist nicht gut. Ja, ich weiss, das wird gemacht.
0:15:48–0:15:51
Also die Leute gehen dann nicht mehr zum Fotograf, sondern nehmen die...
0:15:51–0:15:54
Wir haben es aber von einer Fotografin machen lassen, die Fotos, unsere.
0:15:55–0:15:58
Aber jetzt bei ihm haben wir nicht nochmal alles her von Bern und dann nicht
0:15:58–0:16:00
noch organisiert und so.
0:16:02–0:16:05
Aber eben die Leute nehmen ihre lausigen Selfies und sagen, hey,
0:16:05–0:16:08
mach mal ein Foto daraus, wo ich mich bewerbe.
0:16:08–0:16:10
Oder wo ich mich nachher bewerbe damit.
0:16:10–0:16:14
Und das ist natürlich irgendwie ein bisschen... Auf der Webseite kann man jetzt
0:16:14–0:16:20
sagen, okay, aber wenn du dich so bewirbst, finde ich halt, ist es noch lauter.
0:16:20–0:16:23
Oder kannst du dann auch deinen Lebenslauf noch ein bisschen frisieren von der
0:16:23–0:16:26
Kai und dann kommt er dann nicht mehr darauf an.
0:16:26–0:16:31
Es wird dann von einer anderen Kai ausgesortiert und so. Das finde ich eh lustig.
0:16:31–0:16:34
Ich meine, wir haben viele, wo du kleine Texte tust, du hast dir dann irgendwie
0:16:34–0:16:38
eine Dokumentation oder so. Ist es der Paul? Ja, genau.
0:16:39–0:16:43
Ja, wirklich der Paul. Also Paul, er ist ein Amerikaner. Genau.
0:16:44–0:16:48
Du kannst ihm von Kai ja sagen, schau, von dem Bild, das ich dir jetzt gerade
0:16:48–0:16:49
auflade, hätte ich gerne den Hintergrund.
0:16:50–0:16:54
Und er macht es. Ja, genau. Ich habe einfach ungefähr gesagt,
0:16:54–0:16:57
was ungefähr für einen Hintergrund ist. Also du musst zuerst sagen,
0:16:57–0:17:01
nimm das Bild. Dann sagst du, nimm die Person aus dem Bild und dann kannst du
0:17:01–0:17:04
den Hintergrund nehmen. Das ist wirklich so.
0:17:05–0:17:10
Etwas so. Also ich bin nicht, ich habe mich auch nicht lange damit beschäftigt.
0:17:11–0:17:13
Ich wollte es relativ schnell machen und das ist wirklich recht schnell.
0:17:13–0:17:15
Voll okay. Voll okay, oder?
0:17:15–0:17:18
Wirklich gut. Müssen wir es in den Show Notes tun, den Link,
0:17:18–0:17:23
dass alle wirklich schauen können. Machen wir halt. Also, DigiChristin, Gadgetflop.
0:17:24–0:17:28
Also, das eine ganz kurz, ich habe das zwar nie gekauft, aber iPhone Air,
0:17:29–0:17:34
weil ich einfach glaube, Leute wollen dünnere Smartphones und Verkaufszahler
0:17:34–0:17:39
sprechen Band eben, wenn schon ein iPhone, ein neues, kein Smartphone, dann kaufst du ein Pro.
0:17:40–0:17:44
Das andere, was mir wirklich graue Haare gehört hat, ist die Samsung Smart Remote.
0:17:44–0:17:48
Du hast normalerweise Fernbedingungen in einem Fernseher die Tasten 1,
0:17:48–0:17:53
2, 3 und da kannst du halt irgendwie, wenn du das weisst, 2.0.1 ist BBC One
0:17:53–0:17:55
und so und da hast du eigentlich praktisch irgendwie so ein...
0:17:56–0:18:01
Wie eine Art Trackpad. Und so und so. Ich war bei einer Bekannten,
0:18:02–0:18:03
die halt auch ein bisschen älter ist.
0:18:04–0:18:09
Und eben, es hat die dritte Umstellung auf HD, ob ich ihr helfen kann beim Suchlauf.
0:18:09–0:18:12
Am einen Fernseher, eine normale Fernbedienung, zack, zack, zack.
0:18:12–0:18:16
Eben, ihr ZDF, die Reiseart, die sie gerne schaut, führergeholt, alles gut.
0:18:17–0:18:21
Und dann, ja. Und dann, ich habe noch einen zweiten Fernseher.
0:18:21–0:18:25
Ich bin durchgedreht. Und ich glaube, ein bisschen mit Fernseher kenne ich mich
0:18:25–0:18:29
aus. Ich habe es dann geschafft, den Suchlauf zu machen und dann habe ich gemerkt,
0:18:29–0:18:35
die ZDF-HD ist jetzt auf 836, wie bringe ich jetzt das verdammte Ding hin?
0:18:36–0:18:40
Spoiler, ich habe es dann so gelöst, ich habe einfach nochmal eine Fernbedienung
0:18:40–0:18:43
gestellt bei der Bedeckung, die eine Tasten hat und sie sagt,
0:18:43–0:18:48
sei ihr egal, jetzt muss ich halt 836, aber ja, eben, ist jetzt auch nicht mit
0:18:48–0:18:52
ihr geliebt, ihr wird bares für rares, das ist für sie ein Säger.
0:18:52–0:18:55
Und ja, jetzt müsste ich halt achtet, was auch sie geben.
0:18:56–0:18:57
Aber ich sehe jetzt nicht ein, für den,
0:18:58–0:19:02
normalerweise eine kleine Fernbedienung, was die bringt.
0:19:02–0:19:06
Weil eben zum Zappen ist es so mühsam und die Spracherkennung,
0:19:06–0:19:08
ob jetzt Swisscom oder Sunrise,
0:19:09–0:19:15
wie sagst du jetzt, wenn du eine deutsche Oberfläche hast, sagst du BBC One
0:19:15–0:19:19
oder so, oder Franzi Deux und so.
0:19:19–0:19:24
Die Spracherkennung, also hier ist JapGPT und Co. 27 Level.
0:19:25–0:19:30
Weiter. Also wieso man sowas macht, wahrscheinlich niemandem was bringt aus mir als Nerd.
0:19:30–0:19:34
Und ich sage jetzt auch den älteren Damen, die einfach nur ihre Gartensendung schauen.
0:19:34–0:19:38
Ja, das ist doch aber auch bei Salt. Die haben doch auch ihr Fernseher gehabt,
0:19:39–0:19:44
wo eigentlich eine Apple-TV-Box war, aber sie haben noch eine normale Anführungszeichen,
0:19:45–0:19:47
Fernbedienung mitgegeben, weil die Leute einfach nicht draus kamen.
0:19:47–0:19:49
Und die ist dann ein Exportschlager geworden.
0:19:49–0:19:55
Leute haben irgendwie bis halt so Ersatzwerbe diejenigen gekostet,
0:19:55–0:19:57
weil es halt, ja, vielleicht einfach einfacher ist.
0:19:57–0:20:02
Eben, wenn du jetzt halt nur den Schweizer liegst, sondern Französisch und deine
0:20:02–0:20:03
Frau Englisch und so, ja.
0:20:04–0:20:08
Es ist ein Debakel, es ist schon so. Aber ich glaube, 15 Franken,
0:20:08–0:20:11
ja, man kann ja sagen, Digitec, Prag oder so. Black Friday.
0:20:13–0:20:17
Es war halt noch ein bisschen ein Abenteuer, das auf Prag zu schicken und dann
0:20:17–0:20:21
in der Post, ja, da hat es Batterien deine, ja, die sind Hier aus dem Mikro,
0:20:21–0:20:22
schauen Sie original verpackt.
0:20:23–0:20:28
Ich weiss aber nicht, ob wir das verschicken dürfen. Das sind ganz normale AAA-Batterien.
0:20:29–0:20:32
Es ist viel Anleitung gekommen. Ja, wenn es original verpackt sind,
0:20:32–0:20:35
geht es. Vor fünf Minuten haben sie diskutiert.
0:20:35–0:20:37
Es ist nicht ein Powerbank, wo irgendwie...
0:20:38–0:20:40
Explodiert. Aber gut, ja.
0:20:41–0:20:46
Kevin, dein Gadget-Flop. Alle alten Gadgets, die ich kann.
0:20:47–0:20:52
Auch all deine fotografischen. Vielleicht könnt ihr euch austauschen. Nein, all die Gadgets.
0:20:53–0:20:54
Ich habe mein...
0:20:56–0:21:02
Ein Neffe? Ich glaube, auf jeden Fall ein Kind in meiner Familie.
0:21:02–0:21:03
Das ist gerade ein Neffe.
0:21:05–0:21:08
Es ist nicht dein. Nein, es ist nicht mein. Es ist ein Neffe.
0:21:11–0:21:16
Ich wollte ihm eine alte Digitalkamera schenken, die du über das Handy noch
0:21:16–0:21:18
Bearbeitung machen kannst. Aber natürlich gibt es die App nicht mehr.
0:21:19–0:21:25
Also ich rühre jetzt. Ich bin jetzt in meiner Gadget-Kiste, wo 10-jährige Gadgets
0:21:25–0:21:27
jetzt nicht rühren, alles fort. Weil all die Apps gibt es nicht mehr.
0:21:28–0:21:32
Und das ist ein Zeich, weil ich kann nur noch die Hälfte von den Funktionalitäten,
0:21:32–0:21:34
ich kann es teilweise gar nicht mehr nutzen.
0:21:34–0:21:38
Dann habe ich irgendwelche alten Fitness-Tracker, wo irgendein Kunde sagt,
0:21:38–0:21:39
ja, ich würde es gerne mal ausprobieren.
0:21:39–0:21:42
Dann sage ich, ah, nimm, läuft nicht mehr, weil irgendwie ein Polar sagt,
0:21:42–0:21:44
ja, das ist jetzt älter als sieben Jahre, geht auch nicht mehr.
0:21:45–0:21:49
Das ist mein Jahr gewesen, eigentlich alles fortgerührt. Das hat mich ein bisschen genervt.
0:21:50–0:21:54
Aber das ist wahrscheinlich der Lauf der Zeit, dass man einfach gewisse Sachen
0:21:54–0:21:58
dann nicht mehr nutzen kann, weil halt eben wirklich die Apps nicht mehr existieren.
0:21:59–0:22:03
Und ich teilweise die Apps noch auf meinem Telefon habe, aber ich kann es nicht
0:22:03–0:22:06
mehr starten, weil wahrscheinlich irgendwie der Server nicht mehr läuft oder irgend so etwas.
0:22:07–0:22:13
Das ist ein bisschen frustrierend gewesen. Und dann ihr seid Kopfhörer-Fan. Kopfhörer, hey, sorry.
0:22:15–0:22:18
Nein, Kopfhörer ist der Gadget-Flop Nummer 1 für mich.
0:22:19–0:22:23
Das ist das der Rührigste auf der Welt. Also, alle? Alle. Alle,
0:22:23–0:22:26
okay. Kopfhörer regen mich so auf.
0:22:28–0:22:31
Ich brauche den Kopfhörer. Ich mache ganz einfach einen Kopfhörer.
0:22:31–0:22:33
Ich habe keine Bedürfnisse.
0:22:33–0:22:37
Ich bin alleine zuhause. Es muss nicht meine Hühner neues canceln können.
0:22:37–0:22:40
Ich möchte einfach einen Kopfhörer. Und dann gehe ich auf Digitec oder irgendwo.
0:22:40–0:22:43
Es hat 12'000 verschiedene. Und ich werde schon nervös.
0:22:44–0:22:48
Aber wo ist der Digi-Kiss? Und dann kommt der zweite Faktor.
0:22:49–0:22:53
Ich bin geiziger, siehe. Ja. Okay, dann frage ich nicht die...
0:22:53–0:22:55
Genau, ich möchte einen Kopfhörer kaufen für 400 Franken.
0:22:55–0:23:00
Ich möchte wie früher, als ich jung war, einen Kopfhörer, den ich einstecken kann.
0:23:00–0:23:05
Den Gang in K55 in Zürich. Aber von Sennheiser... Du musst einen Kopfhörer lassen in Zürich.
0:23:05–0:23:07
Aber dort hat es wahrscheinlich auch viele. Ja, dann sagst du, was du willst.
0:23:08–0:23:12
Aber er möchte einen Kopfhörer mitnehmen. Genau, dann sagt er dir, schau, nimm den.
0:23:12–0:23:16
Frägest du Felix Mossab, das ist ein ehemaliger Arbeitskollege von mir,
0:23:16–0:23:20
der arbeitet dort, der wird dich beraten. Gut, oder Karol?
0:23:20–0:23:24
Kopfhörer-Blog.ch Ich mag mich auch nicht damit beschäftigen.
0:23:25–0:23:27
Eben, du kandidierst und sagst Hallo, ich rück dich aus und darfst du mal.
0:23:27–0:23:30
Ich kann es einfach nicht gerne. Ich finde, es hat zu viele Kopfhörer auf dieser
0:23:30–0:23:31
Welt. Das braucht es nicht.
0:23:32–0:23:36
Hey, es müssen vier verschiedene geben. Das ist es. Vier verschiedene?
0:23:36–0:23:39
Es braucht nicht M6 und M5 und M4.
0:23:40–0:23:43
Ich bin ein alter Mann, es hört mich einfach ganz klein an. Einfach M,
0:23:43–0:23:46
immer langer. Nein, einfach... M1.
0:23:46–0:23:50
Der R540. Ich bin glücklich. Super. Den kannst du ja immer noch kaufen.
0:23:50–0:23:54
Den gibt es wahrscheinlich immer noch. Ja, den gibt es sicher immer noch. Das stimmt.
0:23:55–0:24:01
Der richtige Kopfhörer, finde ich, wirklich ein guter Kopfhörer ist ein Glücksgefühl.
0:24:01–0:24:03
Ich verstehe da die Digikriss. Ja, weil es muss auch noch bequem sein.
0:24:03–0:24:09
Aber es gibt wirklich so viel und den zu finden ist wirklich schwierig,
0:24:09–0:24:12
schwierig. Ich kann jetzt wieder mit so einem abgeranzten Zehen.
0:24:12–0:24:14
Wo die Muscheln halb ab...
0:24:15–0:24:19
Nein, der ist mega gut, der ist super. Der kann alles, was ich mir vorstelle.
0:24:19–0:24:24
Und ist gratis, weil ich ihn immer noch habe. So Krümmelchen vom Polster bleiben
0:24:24–0:24:25
immer im Ohr. Ja, das ist so.
0:24:26–0:24:28
Und der Stecker wackelt ein bisschen.
0:24:28–0:24:31
Er ist immer bei uns mit unserer Frisur, dann hangt es immer ein.
0:24:31–0:24:35
Ja, ist das Problem. Hast du da noch etwas Schwarzes? Genau. Ja, genau.
0:24:37–0:24:42
Magi. Hey, Drucker? Druck, Schumme! Nein, ich habe es einfach aufgeschrieben.
0:24:44–0:24:48
Aber sie nerven mich immer weniger, weil ich sie immer weniger brauche.
0:24:49–0:24:52
Darum ist es nicht mehr so schlimm wie auch schon. Aber keine speziellen?
0:24:52–0:24:56
Ah nein, allgemein. Ja, ich verstehe. Ich kann, glaube ich.
0:24:57–0:24:59
Letztes im Geschäft auch wieder einen eingerichtet, ich habe mir das letzte
0:24:59–0:25:04
Jahr schon erzählt. Als ich den eingerichtet habe und dann habe ich den Drucker einfach nicht gegeben.
0:25:04–0:25:07
Und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich den Fax-Trieber eingerichtet habe.
0:25:08–0:25:12
Fax-Trieber? Ja, der hat ja mit zwei so Varianten angebotten. Ja, nein.
0:25:12–0:25:15
Aber bei den Druckern ist es wirklich so, ich muss ja viel bei meinen Kunden
0:25:15–0:25:18
so grossen. Aber bei den Druckern ist es eigentlich gleich viel wie deine Kopfhörer.
0:25:18–0:25:22
Da braucht es eigentlich auch zwei, die funktionieren, statt 100,
0:25:22–0:25:25
die nicht funktionieren. Das ist einfach so. Ein Drucker müsste auch einfach zwei geben.
0:25:26–0:25:29
Vielleicht noch ein Zusatzfach für A3. Das bin ich nie verstanden.
0:25:29–0:25:30
Der Farb ist schwarz-weiss, ja.
0:25:31–0:25:35
Ich musste so von den grossen Herstellern, so Kyo-Chera, so Drucker installieren.
0:25:35–0:25:40
Bei Windows 11 sagt es einfach installieren. Dann hast du installiert und dann tut er denselben.
0:25:40–0:25:43
Er läuft aber nachher nicht. Du musst eigentlich die Software anladen.
0:25:43–0:25:45
Aber es heisst alles richtig.
0:25:45–0:25:51
Es sieht alles mega gut aus. Das hat mich aufgeregt. Es wird nicht mehr gelöst werden, das Problem.
0:25:51–0:25:55
Das klingt mir nicht anbieten, dass ihr den Druckraum der Maschine installiert.
0:25:55–0:25:58
Aber eigentlich habe ich einen anderen Flup. Ja, nochmal einen?
0:25:58–0:26:01
Okay, gut. Ja, eigentlich Windows Gaming Handhelds.
0:26:01–0:26:04
Also wirklich, ich habe ja so einen... Die sind jetzt nicht einmal deine Tops. Doch!
0:26:04–0:26:11
Ich habe so einen ROG LAX, heisst der, glaube ich. Sorry für die Bezeichnung. Vielleicht 4000 S plus.
0:26:11–0:26:14
Es gibt noch nicht 100, aber es gibt auch schon etwa 20 und so.
0:26:14–0:26:18
Den habe ich im Fall immer noch, aber ich habe jetzt einfach Linux drauf. Das ist recht cool.
0:26:19–0:26:23
Super, funktioniert der Zwicki tausendmal besser. Es ist viel weniger Updaten,
0:26:24–0:26:26
es geht viel schneller zum Game, super.
0:26:27–0:26:31
Also dann schauen wir doch, dass wir die beiden Kategorien noch fertig bringen
0:26:31–0:26:34
in dieser ersten Sendung, weil sonst haben wir dann wieder das Ketz.
0:26:34–0:26:40
Genau, man muss also noch 20 Sekunden abziehen, weil ich am Anfang zu langs hart gestartet habe.
0:26:41–0:26:47
Also ich nominiere den Rumba J7 von iRobot. Den haben wir einen ersten gehabt.
0:26:47–0:26:50
Von denen hat es auch zu viele. Ja, von denen, ich finde die auch.
0:26:51–0:26:55
Die haben alle die gleiche Aufgabe. Das ist kein Job.
0:26:56–0:27:01
Sie schliessen sich manchmal auf dem WC ein. Das ist schwierig.
0:27:01–0:27:03
Das erste, was wir hatten.
0:27:04–0:27:08
Meine Frau schaute ja gerne Staubsaugen. Dann braucht man nicht auch noch den
0:27:08–0:27:10
Roboter. Wir können entweder den oder du.
0:27:11–0:27:15
Aber wir haben jetzt den Roboter und sie. Das finde ich überflüssig, aber gut.
0:27:16–0:27:20
Das ist sozusagen keine Frau mehr. Nein, das wollte ich jetzt nicht gesagt haben.
0:27:20–0:27:24
Das hat er auch nicht gesagt für das Protokoll. Genau.
0:27:24–0:27:29
Ich hätte jetzt eher den... Darum habe ich ja den Gadget-Flop und nicht,
0:27:29–0:27:33
wie soll ich sagen, mitmenschliche Kriterien hier.
0:27:34–0:27:38
Nein, es ist wirklich so, dann ist der erste, wir haben zwei von denen gehabt,
0:27:38–0:27:40
der erste ist nach einem halben Jahr einfach kaputt gegangen,
0:27:41–0:27:46
er wollte irgendwie nicht mehr saugen, hat vielleicht auch eine Lebenskrise
0:27:46–0:27:48
gehabt, hat das nicht mehr so gesehen.
0:27:49–0:27:51
Wahrscheinlich hat es dann genervt, dass deine Frau immer alles schon weggezogen
0:27:51–0:27:54
hat. Ja, das kann gut sein. Was soll ich da überhaupt, Mann?
0:27:55–0:27:57
Das ist der Monik, kann ja nichts machen.
0:27:58–0:28:01
Ist es so super. Das ist immer reingegangen. Sehr, sehr einleuchtend.
0:28:01–0:28:04
Und dann haben wir aber auf Garantie einen neuen bekommen.
0:28:04–0:28:06
Und der neue Ideen funktioniert immer noch.
0:28:07–0:28:12
Aber der macht so Fotos von den Hindernissen, die er begegnet.
0:28:13–0:28:18
Dann schickt er dir so Nachrichten und sagt, ich habe hier auf meiner Saugtour ein Hindernis gesehen.
0:28:19–0:28:23
Und dann siehst du, entweder ist irgendwie etwas halt im Weg rumgelegen.
0:28:24–0:28:28
Hast du einen Katzen? Nein, wir haben keine Tiere. Da gibt es auch schöne Geschichten.
0:28:29–0:28:33
Ja, das sieht man jetzt nicht. genau und.
0:28:34–0:28:40
Es ist aber auch schon so, dass ich dann über den Nieren gehehebe und dann schaue das Foto nachher.
0:28:41–0:28:46
Du siehst dich selbst in den Unterhosen und weisst jetzt, das ist jetzt irgendwo
0:28:46–0:28:52
in einer US-Cloud das Bild gelandet von deiner Wohnung und von dir in den Unterhosen,
0:28:52–0:28:54
wenn du über den Saugroboter reingegangen hast.
0:28:55–0:28:59
Aber was ist denn sein Wunsch, wenn er dir ein Foto vom Hindernis schickt?
0:29:00–0:29:03
Ist nicht seine Aufgabe, dem auszuweichen? Doch, das macht er auch,
0:29:03–0:29:08
aber er findet, du könntest es dann inspizieren, was ihn an seiner Aufgabe gehindert hat.
0:29:08–0:29:11
Das ist einfach keine Ausrede. Ja, wirklich. Eine dokumentierte Ausrede.
0:29:12–0:29:15
Ich kann nicht einen Stab suchen, ist etwas im Weg gestanden.
0:29:17–0:29:20
Also ich glaube, es ist ja den Eieroboten einmal nicht gut gegangen.
0:29:21–0:29:26
Ich bin jetzt nicht sicher, ob Amazon die nur hat, oder ob es sogar gemacht
0:29:26–0:29:30
hat. Und dann könntest du nachher sagen, okay, dann sind deine Unterhose-Fotos
0:29:30–0:29:35
sogar bei Amazon dann noch gespeichert. Dann kommst du gerade neue Unterhose für diesen Tag.
0:29:35–0:29:38
Das wird automatisch ausgespricht. Aber die hat doch die Imro-Sensor,
0:29:38–0:29:43
die ganze Raum scannen und dann fährt er einfach so zielstellig als Objekt an. Ah, da ist, sorry.
0:29:44–0:29:50
Nein, es ist eigentlich beeindruckend, weil er fährt um und er macht einen Plan
0:29:50–0:29:56
der Wohnung und beschreibt auch wirklich alle Zimmer richtig und das funktioniert super. Genau.
0:29:56–0:30:00
Was nicht so gut funktioniert hat, ist unsere Zeitplanung.
0:30:00–0:30:05
Wir haben erst zwei von unseren Kategorien angebracht,
0:30:05–0:30:09
aber in einer Woche geht es weiter dann mit der Software, mit den Apps und da
0:30:09–0:30:13
ich verspreche euch, wir drücken dann auch ein bisschen mehr auf die Tauben
0:30:13–0:30:16
und bis dann macht es gut und hätten eine schöne Zeit. Tschüss zusammen.
0:30:18–0:30:20
Jetzt sind wir ein bisschen zu lang.
0:30:22–0:30:27
Das habe ich das letzte Mal gemacht. Das ist wunderbar. Gut,
0:30:27–0:30:28
das war schon mit AI sicher, wenn ich es verdient bin.
0:30:30–0:30:31
So, nächste Runde Bier.

Es ist wieder so weit: Die beliebteste Rubrik aus dem Nerdfunk ist am Start. Wir läuten die Feiertage mit dem ersten Teil unseres dreiteiligen Jahresrückblicks ein. Wie üblich lassen wir das Jahr anhand unserer bewährten Kategorien Revue passieren und beginnen mit unseren Lieblings-Gadgets des Jahres. Die Auswahl ist wie immer überraschend, vielfältig und teilweise fragwürdig.

In diesem Jahr zeigt sich noch deutlicher als in früheren Jahren, dass uns oft nicht die Geräte aus dem Luxussegment in den Bann schlagen, sondern dass der Charme von Low-Tech, die Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit uns in den Bann schlagen.

Nebst den tollen Gadgets kommen auch die Flops zum Zug: Das sind Gerätschaften, die von ihren Herstellern vernachlässigt und darum nicht mehr benutzt werden können. Auch eine ständige Quelle für Frust: Zu komplexe, fehleranfällige, viel zu hogezüchtete und zu indiskrete elektronische Utensilien.

Und ja, für die fehlende Mikrofondisziplin entschuldigen wir uns: Nächste Woche wird weniger in die Jingles gequatscht. „Wenn Digichris den Poolboy auf den Fersen hat“ weiterlesen