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Okay, gut, das ist auch mal keine schlechte Einstellung. Also es ist so,
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dass die Games natürlich wirklich, das ist ein Dark Pattern-Höll,
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die Free-to-Play-Spiele.
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Also Free-to-Play heisst, man tut dir ein Spiel gratis geben,
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aber während du spielst, wirst du immer mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln dazu gebracht,
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Geld auszugeben.
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Und Free-to-Play, das ist exemplarisch. Du kannst wirklich durchexerzieren,
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was man alles machen kann.
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Du tust den Leuten zum Beispiel sagen, hey, jetzt hast du einen Highscore erzielt.
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Aber dass du den behalten kannst, musst du jetzt noch schnell diesen und diesen
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goldigen Diamanten aufwerfen.
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Und wenn du den nicht hast, dann findest du, okay, dann kann ich ihn halt schnell in den Store kaufen.
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Also das sind genau die Mechanismen und dort werden die wirklich von hinten
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bis vorne durch exerziert und wieder Vorgriff auf den Servicetail.
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Ich glaube, die Games sind echt gut drin, sich gegen die Mechanismen abzuhärten,
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indem du sagst, ich nehme ein neues Spiel,
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das ihr für viel Geld entwickelt habt, um mich innen abzuckeln und ihr kommt
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keine Rappen von mir rüber und ich installiere extra einen Werbeblocker,
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dass ihr auch keine Werbung mehr ausspielen und so finanzieren.
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Weil die Werbungen in den Games sind ja dann nochmal fies, weil zuerst kannst du es nicht zumachen.
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Der Knopf zum Schliessen, der
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ist dann so winzig, dass du ein Mikroskop haben musst, um ihn zu sehen.
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Es gibt ja das lustige Meme, Was ist das kleinste Teil im Universum?
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Was weiss ich was? Nein, das Atom, auch nicht die Planck-Länge,
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sondern es ist der Schliesserknopf bei einer Game-Werbung.
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Und Kevin, wie gehst du damit um? Sagst du auch einfach, ich bin nicht anfällig
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dafür und ich weiss, wenn man sich dagegen wappnet.
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Ich glaube, ich bin wirklich nicht so anfällig auf das. Ich glaube,
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es gibt gewisse Sachen, gewisse Mechanismen, wo man, wenn man viel im Internet
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unterwegs ist und halt dort einen Hauptwohnsitz hat, dann merkt man schneller,
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wie funktionieren die Knöpfe.
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Ich gehe jetzt auf irgendeine Webseite und muss jetzt irgendein Programm haben
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Und dann zeigt es mir 16 verschiedene Download-Buttons an, aber durch die Erfahrung
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weiss ich, was der Mechanismus ist und was passiert.
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Und darum, glaube ich, passiert es mir wie weniger, dass ich irgendwo noch einmal eingelullet werde.
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Und wahrscheinlich bei Online-Jobs ist es mir wahrscheinlich schon passiert
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im Sinne von diesen, wie sagt man das?
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Mindest-Beschel-Bangi-Dingers.
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Ja, gut.
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Das ist also ein Mechanismus, welcher auch in diese Richtung geht.
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Ja. Wir können ja mal drauf schauen, was auf konsumentenschutz.ch,
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da habe ich einen schönen Artikel dazu gefunden, was es so alles gibt.
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Und es gibt wirklich Dutzende von Mechanismen.
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Wir verlinken dann diesen Artikel auch. Ich empfehle, mal darauf zu schauen,
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weil alle kann ich jetzt hier nicht präsentieren.
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Aber wenn ihr die kennt und schon mal im Hinterkopf habt, dann ist man auch
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weniger anfällig dafür.
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Schön finde ich, es fängt an mit dem Confirm Shaming.
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Das heisst, wenn du zum Beispiel eine Bestellung abgibst, kannst du einen den
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Newsletter abonnieren und dann kriegst du 10% Rabatt.
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Oder wenn du sagst, du willst den Newsletter nicht und den Rabatt ablehnen,
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dann gibt es einen Knopf, nein, danke, ich möchte den vollen Preis bezahlen.
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Und wenn der klickt, dann kommt es ein bisschen wie ein Depp vor.
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Der Scarcity, das ist auch sehr beliebt, den gibt es auch in der realen Welt,
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würde ich sagen, das Dark Pattern.
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Wenn du in einen Laden gehst und etwas anschaut und findest,
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soll ich es jetzt kaufen, nimm es mit, überleg mir es nochmal.
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Und dann sagt der Verkäufer, ich habe aber nur noch eins am Lager und vorher
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war jemand da, der sich auch noch dafür interessiert hat, dann findest du,
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okay, ich muss es kaufen, sonst ist es weg. Und das ist natürlich der alte Trick, oder?
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Habt ihr auch geschaut auf die Webseite?
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Gibt es da einen von den Tricks, den ihr besonders originell findet?
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Digi Chris, hast du ja so den Lieblingsdark-Pattern?