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Orchestre du Puissant Marcel Duchamp mit Colors war das.
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Wir anfangen Daten auf einem lokalen, streng geheimen Server von einer Quelle
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außerhalb des Gebäudes. Wer schickt die Daten?
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Radio Stadtrichter.
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Der Erste, der die Daten schickt, ist Kevin Rechsteiner. Hallo Kevin.
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Grüezi, Grüezi.
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Und der Zweite ist Digi Chris.
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Guten Morgen auf UKW.
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Guten Morgen. Bist du in der richtigen Zeitzone zu Hause oder bist du schon
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wieder mit dem Schiff irgendwo in der...
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Nein, ich habe noch gebucht. Nein, nein. Ich bin immer in wunderschönen Birmerstorf, Zürich.
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Ach so, sehr gut. Das ist schon mal schlecht. Nicht schlecht,
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meine ich. Wie geht es euch so?
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Verzählt mir, wie ist die Stimmung an Bord von dem virtuellen Schiff, wo wir in See stecken?
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Jetzt gerade Entschuldigung für die metaphorische Umschreibung.
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Ich sage, Kevin, fang du an.
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Ich fang an. Ich bin zufrieden. Ich habe gestern einen Kopfwetter gehabt,
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ich habe heute keinen Kopfwetter mehr und der Januar ist für mich immer ein
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bisschen schwierig und jetzt ist Februar und es kommt so ein bisschen Sonne. Das tut mir gerade gut.
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Ja, das stimmt. Es ist nicht mehr ganz so grau.
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Ja, es ist schon ein bisschen heller und ja, das ist super.
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Und Digi Chris, du bist überhaupt nicht so anfällig auf wetter- und graue Stimmungen und so.
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Du tust dich dann einfach auf dein Schiffgeistig schon mal versetzen und dann ist alles gut, oder?
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Nein, soweit alles gut geht. Also auch die Stimmung ist schön.
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Es könnte ein bisschen wärmer sein, weil wirklich ein guter Kumpel.
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Gut, ich muss sagen, ist gerade vor dieser Schelle zurückgekommen und schreibt
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mir so, ist ja ein bisschen kälter da? Also ja.
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Ja, aber damit hat er wahrscheinlich auch müssen ein bisschen rechnen.
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Ja, klar, aber also nein, also auch wenn es kalt ist, Nein, soweit alles gut.
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Sehr gut. Hat jemand eine dringende Anekdote, die gerade am Anfang der Pre-Show raus muss?
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Ich habe es gewusst, ich habe es gewusst.
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In der Swisscom schafft es nicht mal, den Status Server redundant zu halten.
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Heisst?
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Gestern ist ja offenbar Swisscom TV ausgefallen, kann es ja mal geben.
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Aber die Statuswebsite war weg.
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Ah wirklich? Die müsstest du vielleicht noch irgendwie,
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anbringen. Ich habe jetzt keine TV schauen können, ja blöd.
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Ich habe meine Alte-Rotiv, aber dass jetzt einfach der Status für ein bisschen weg ist.
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Das ist noch lustig auf eine Art, fast schon. Also wir können leider keine Fehlermeldung
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anzeigen, weil die Fehlermelde-Anzeige hat einen Fehler.
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Aber was war das Problem bei der Swisscom? Ich bin nicht rausgekommen.
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Mir hat heute jemand gesagt, wenn man schon geschaut hätte, dann wären wir nicht
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betroffen, Es waren nur die Betroffenen, die erst gerade eingeschaltet haben.
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Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt.
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Ich habe es jetzt auch nicht genau angeschaut, aber es ist nicht gegangen.
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Ich habe dann auch irgendwie gestern meine Box gebootet und dann funktioniert nicht. Ob das jetzt...
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Geklappt hätte, wenn ich sie nicht restartet hätte. Ah, okay. No idea.
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Aber eben, dass du wenigstens Status-Website...
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Ja.
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Ich, ja... Also, gilt für alle Provider.
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Also, nicht, dass ich jetzt auch das Viscomilie besche, aber...
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Gibt es denn doch das, dass alle Steuerungen, oder was heisst?
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Genau. Wenn man den Kanal anschauen, oder? Ist das der Dekabuck gewesen?
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Nein, das ist gelaufen, ich habe einen Kollegen, der mir geschrieben hat, geht das Wisscom TV?
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Nein, das geht nicht.
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So lustig, also ich hätte es nicht mal gemerkt, weil so viele Fernsehsuche jetzt
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auch nicht, auch wenn ich die Digi-Crisse bin.
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Aber ja, vielleicht einfach die Statusseite mal.
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Weil ich habe das Gefühl gehabt, dass das Internet auch ziemlich gehuscht hat.
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Ja, kann sein. Also alle Störungen, es geht sogar mit Umlaut,
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alle-störungen.ch in der URL.
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Und da siehst du, da kannst du jetzt schauen und dann siehst,
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dass es in den letzten 24 Stunden haben doch etwa 5'503 Meldungen gegeben hat
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wegen Ausfällen bei der Swisscom.
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Und dann ist es ab 23 Uhr gestern
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Abend ist es wieder runtergegangen und dann haben wir heute am Morgen
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um 8 Uhr nochmal eine Ausschläge aber seitdem ist
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es so auf einem relativ niedrigen Niveau kann
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man sagen wahrscheinlich hat dann doch einer bei der Swisscom das gemerkt hoffentlich
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ist es im Pager gegangen das hat einen Fakt bekommen ja genau müssen wir über
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das wahnsinnig Hype-Thema reden namens Moldbug oder ist es euch schon verleidert?
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Kevin? Ja, nein, vielleicht.
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Ich weiss, muss man. Ja. Mal, wir müssen vielleicht schnell erklären, was es ist.
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Also es ist so eine... Oder willst du erklären, bitte?
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Nein, du schnell erklären.
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Also es ist so ein Moldbook, eigentlich steckt so K-Agenten dahinter,
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wo man auf seinem Mac laufen lassen kann.
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Und dann klingt die da... Ich habe es also nicht ausprobiert und ich würde auch
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Ich kann es auch nicht ausprobieren.
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Weil die arbeiten dann quasi eigenhändig mit euren Daten.
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Im Idealfall ist das lustig, weil man dir dann Statusnachrichten schicken lassen kann.
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Es ist wie wenn einer an dem Computer sitzen würde und für euch gewisse Aufgaben übernehmen würde.
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Aber das Problem ist natürlich, dass es heikel ist.
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Weil vielleicht machen die dann nicht immer das. Und nebenbei gibt es noch das
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Moldbook und dort können sich eure Agenten mit anderen Agenten unterhalten.
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Und Menschen dürfen sich dort aber nicht unterhalten.
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Und dann haben schon Leute gefunden. Ui, das ist ja ganz schlimm, jetzt ist Skynet.
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Kevin, findest du, das ist der Anfang des Untergangs, weil uns Kai jetzt umbringen wird?
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Jetzt fängt es an. Nein, ich finde es einfach, also ich glaube,
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jetzt merkt man, wie die Integration so langsam stattfindet und so fliessend stattfindet.
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Also das erste Mal, wo ich es so aktiv mitbekommen habe, ist das,
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dass Google das integriert in Gmail und jetzt wird es dir gerade automatisch Mails beantwortet.
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Ja.
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Und jetzt drückt das halt so ein bisschen überall rein, dass irgendwie eben
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die KI-Agents, also es sind eigentlich kleine KI-Programme, einfach gewisse
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Sachen automatisierend übernehmen, was ich ein bisschen merkwürdig finde,
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aber halt technisch halt wie so einfach zum Umsetzen ist. Und jetzt,
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eben, es wird jetzt einfach integriert.
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Genau so ist es. Und dass die sich jetzt seltsam äussern, manchmal auf dieser
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Website, in dem sogenannten sozialen Netzwerk für Kais, das kann man eigentlich
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auch nicht so richtig erstaunlich finden.
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Denn dann kann man natürlich sagen, was für ein Tonfall sie sollen, dann machen sie das.
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Und wenn sie halt aufeinandetreffen, gibt es vielleicht komische Diskussionen.
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Also so ein Hype, den ich unbegründet finde. Digi-Chris, noch in 10 Sekunden
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deine Meinung und dann fangen wir mit der richtigen Sendung an.
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Habe ich nicht benutzt und wirklich vermutlich auch nicht.
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Ich muss die heutige Sendung mit einer kleinen Anekdote anfangen.
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Am Digi-Chris habe ich dir ja schon mal erzählt.
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Ich ging anfangs Jahr joggen und dann war es so easy und so schlifrig zum Teil.
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Und dann hat es mich mehrfach auf den Sack gerührt.
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Und dann bin ich so leicht lädiert im Graben gelegt.
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Und habe dann gefunden, ja, jetzt tut mir so ein bisschen die Schulter weh.
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Soll ich mit dem zum Doktor oder nicht? Und ich habe gefunden,
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nein, sicher nicht. Also wir können doch mal selber herausfinden,
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was einem eigentlich so blüht oder was das Problem könnte sein.
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Und dann habe ich gefunden, aber der KI vertraue ich jetzt trotzdem nicht,
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sondern ich bin dann auf so eine Webseite gegangen, die heisst physiotest.ch
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und dort konnte man so einen ellenlangen, wirklich ellen, ellenlangen Fragebogen ausfüllen.
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Und dann sollte es einem am Schluss sagen, wie es gesundheitlich um einen steht.
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Oder ob man da etwas Schlimmes hat oder etwas, das sich von alleine wieder bessert.
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Spoiler übrigens, es hat sich wunderbar von alleine wieder verbessert.
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Man muss einfach ein bisschen Geduld haben.
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Und dann musste ich eben so Übungen machen mit YouTube-Videos,
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die dir dann vorgeführt worden sind, was für Bewegungen du mit dem Arm machen musst.
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Und dann konnte ich sagen, okay, die habe ich jetzt gemacht bis in die Hälfte.
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Und dann hat es mir wehgetun und dann habe ich ihn nicht mehr weitergemacht.
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Und dann hast du so ausgeführt.
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Dann hast du gedacht, okay, super, da bin ich jetzt eine Viertelstunde mit Beschäftigung gewesen.
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Gibt sicher eine super Analyse, wo mir alles erklärt.
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Und dann, kommst du am Schluss an, dann heisst es, ihre personalisierten Ergebnisse sind bereit
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Und dann, dass die aber würdest sehen, müsstest du eine siebentägige Testphase
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von dieser Website abschliessen und die kostet 2,99 Und dann findest du,
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okay, siebentägige Testphase, vielleicht ja oder nein.
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Und dann liestest du aber noch ein wenig gedrückt und siehst,
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dass dann die natürlich 2,99 Euro tatsächlich für die Woche gilt.
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Und dann würdest du aber so im Monat 18 Franken zahlen und müsstest dann auch
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wieder schauen, dass das beendet ist, wenn du wieder gesund bist und so.
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Und dann findest du so ein bisschen einen Hurenbeschiss.
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Und dann hab ich das dann geschrieben und gefunden, hey, geht's euch eigentlich
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noch, bitte. Also, sagen Sie mal, haben alle Tassen im Schrank geschrieben, das am Anfang?
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Und dann haben sie gesagt, hey, wir haben das am Anfang geschrieben.
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Du hast einfach zu wenig gut aufgepasst. Es hat dort so einen Dialog gehabt,
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wo du siehst, so eine fast blutte Frau, weil dort musst du dann umschalten von
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Männlein auf Weiblein oder umgekehrt, also einfach das Geschlecht,
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dem du dich zugehörig fühlst.
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Und dann musst du gleichzeitig auch noch sagen, dort anklicken auf dieser Grafik, wo es wehtut.
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Und dann musst du noch die Geschäftsbedingungen abnicken und dort ganz im kleinen
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Druck heisst es am Schluss noch, hey, es kostet dann übrigens etwas.
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Und das überliessest du natürlich automatisch, weil du mit allem anderen beschäftigt
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bist, nur nicht mit dem das durchzulesen.
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Und dann haben wir gefunden, das ist doch eins von diesen Dark Patterns,
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oder? Digi Chris, Dark Pattern?
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Ist es? Und wenn ich jetzt einfach sagen kann, holt euch einen guten Hausarzt.
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Da war ich tatsächlich in dieser Woche.
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Und dann bist du beim Hausarzt, lässt dich halt durchchecken.
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Da heisst es, ja, XY, der Wert ist gut, der Wert ist schlecht. Nein, jetzt echt.
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Und der Hausarzt will nicht 2,99 von euch.
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Ja, der tut dann so Tarmad-Pünktchen.
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Der macht die Haare mit.
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Das ist auch ein Dark Pattern.
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Aber es ist trotzdem gut, dass der Hausarzt, der vielleicht tatsächlich eine
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Person ist, der noch ein bisschen mehr vertraut als irgendeine App,
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und der einfach sagt, ja, schau, nein, ist alles gut.
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Mach das und das und mach das. Ich möchte jetzt nicht meine Gesundheitshistorie
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in die Parade erzählen, aber einfach nach dem Motto, Er hat gesagt,
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es ist alles gut, aber mach Komma. Aber alles gut.
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Kevin, wir können die Sendung beenden mit der Erkenntnis, der Schüssler ist
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ein bisschen im Double und hat einfach zum Hausarzt sollen und dann wäre das nie passiert.
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Und dann hätten wir nicht so viele Inhalte.
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Ja, das stimmt.
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Also, es gibt einen Punkt.
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Ja.
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Wenn ich irgendetwas auf einer Internetseite suche und dann kommt so etwas,
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das mich so durchführt, wo ich so Sachen eingeben muss, wie gross ist denn deine
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Wohnung und was hättest du denn gerne?
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Und dann kommt der nächste Schritt und der nächste Schritt. Dann weiss ich eigentlich
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schon, da kommt am Schluss etwas, das Geld will.
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Das ist so ein Gefühl. Hast du das Gefühl nicht gehabt?
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Das habe ich...
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Dass du gedacht hast, die wollen sicher irgendwann Geld.
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Das Lustige ist ja daran, dass ich vor
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etwa drei Jahren mal schon auf den Genau-Gelicht-Richtschomalier-Cape bin.
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Dort hat es so Online-Psychotests gegeben, wo ich aus irgendwelchen Gründen...
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Ja, die sind auch so. Du kannst schauen, ob du ADHS hast und dann musst du Fragen
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beantworten, dann bist du dreiviertel Stunde dran und am Schluss seid ihr, dass wir zahlen.
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Das ist natürlich das Prinzip der Sankt-Costs, dass wenn du die Leute so lange
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bei der Stange behalten hast und so viel Zeit investiert hast,
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wenn die jetzt mit der Rechnung kommt, dann findet sie, okay,
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zahlen sie halt, weil sonst wäre es um ein Suss gewesen.
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Und ich bin dann vielleicht, ich könnte
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mir das schon als Vorgriff auf den Serviceteil dieser Sendung sagen,
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ich bin dann extra stuer und finde, ich schreibe jetzt noch mehr Zeit investieren,
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indem ich ein böses Mail schreibe oder einen Blogpost, aber zahlen garantiere ich nichts.
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Also Dark Pattern, das ist eigentlich, wenn man so Benutzerschnittstellen,
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also im Web vor allem, auf Webseiten,
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es kann aber auch durchaus bei Hardwaregeräten so Dark Patterns geben,
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wenn die eben nicht extra benutzerfreundlich gestaltet sind,
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sondern eigentlich der Hintergedanke ist, dass man Benutzer,
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Benutzerin zu einer Handlung verleitet, wo eigentlich der gar nicht will.
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Also indem man ihn irgendwie austrickst oder so.
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Und da nützt man einfach unsere menschlichen Schwächen aus.
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Unsere Psychologie steckt dahinter und man kann es bescheissen.
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Digi Chris, jetzt trotzdem.
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Du willst mir sagen, du bist noch nie auf einen starken Pattern,
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nie, Kate, weil du zu deinem Hausarzt gehst und sonst auch einfach die gefährlichen Sachen weidest.
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Ja, sonst brauche ich halt Kreuzfahrt. Nein, also Also, jetzt glaube ich, nein, nicht wirklich.
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Okay, nicht einmal... Nein, doch, ich kann mal...
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Ich glaube, als ich das erste Mal in den Podcast gekommen bin,
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haben wir nochmal über das wunderbare Spiel gesprochen, Tapped Out. Simpsons Tapped Out.
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Und dort haben sie mich auch mal dazu verleitet, irgendwie für 2 Franken in App.
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Aber sonst bin ich glaube da relativ richtig stand. Also wie kriege ich auch
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2 Franken in App, habe ich mal gemacht, sonst ne, sag ich dir einfach, fuck off.
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Okay, gut, das ist auch mal keine schlechte Einstellung. Also es ist so,
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dass die Games natürlich wirklich, das ist ein Dark Pattern-Höll,
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die Free-to-Play-Spiele.
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Also Free-to-Play heisst, man tut dir ein Spiel gratis geben,
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aber während du spielst, wirst du immer mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln dazu gebracht,
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Geld auszugeben.
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Und Free-to-Play, das ist exemplarisch. Du kannst wirklich durchexerzieren,
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was man alles machen kann.
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Du tust den Leuten zum Beispiel sagen, hey, jetzt hast du einen Highscore erzielt.
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Aber dass du den behalten kannst, musst du jetzt noch schnell diesen und diesen
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goldigen Diamanten aufwerfen.
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Und wenn du den nicht hast, dann findest du, okay, dann kann ich ihn halt schnell in den Store kaufen.
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Also das sind genau die Mechanismen und dort werden die wirklich von hinten
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bis vorne durch exerziert und wieder Vorgriff auf den Servicetail.
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Ich glaube, die Games sind echt gut drin, sich gegen die Mechanismen abzuhärten,
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indem du sagst, ich nehme ein neues Spiel,
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das ihr für viel Geld entwickelt habt, um mich innen abzuckeln und ihr kommt
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keine Rappen von mir rüber und ich installiere extra einen Werbeblocker,
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dass ihr auch keine Werbung mehr ausspielen und so finanzieren.
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Weil die Werbungen in den Games sind ja dann nochmal fies, weil zuerst kannst du es nicht zumachen.
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Der Knopf zum Schliessen, der
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ist dann so winzig, dass du ein Mikroskop haben musst, um ihn zu sehen.
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Es gibt ja das lustige Meme, Was ist das kleinste Teil im Universum?
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Was weiss ich was? Nein, das Atom, auch nicht die Planck-Länge,
0:17:30–0:17:33
sondern es ist der Schliesserknopf bei einer Game-Werbung.
0:17:34–0:17:40
Und Kevin, wie gehst du damit um? Sagst du auch einfach, ich bin nicht anfällig
0:17:40–0:17:43
dafür und ich weiss, wenn man sich dagegen wappnet.
0:17:45–0:17:49
Ich glaube, ich bin wirklich nicht so anfällig auf das. Ich glaube,
0:17:50–0:17:57
es gibt gewisse Sachen, gewisse Mechanismen, wo man, wenn man viel im Internet
0:17:57–0:18:04
unterwegs ist und halt dort einen Hauptwohnsitz hat, dann merkt man schneller,
0:18:05–0:18:06
wie funktionieren die Knöpfe.
0:18:09–0:18:13
Ich gehe jetzt auf irgendeine Webseite und muss jetzt irgendein Programm haben
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Und dann zeigt es mir 16 verschiedene Download-Buttons an, aber durch die Erfahrung
0:18:19–0:18:23
weiss ich, was der Mechanismus ist und was passiert.
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Und darum, glaube ich, passiert es mir wie weniger, dass ich irgendwo noch einmal eingelullet werde.
0:18:30–0:18:36
Und wahrscheinlich bei Online-Jobs ist es mir wahrscheinlich schon passiert
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im Sinne von diesen, wie sagt man das?
0:18:41–0:18:43
Mindest-Beschel-Bangi-Dingers.
0:18:44–0:18:44
Ja, gut.
0:18:44–0:18:48
Das ist also ein Mechanismus, welcher auch in diese Richtung geht.
0:18:48–0:18:53
Ja. Wir können ja mal drauf schauen, was auf konsumentenschutz.ch,
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da habe ich einen schönen Artikel dazu gefunden, was es so alles gibt.
0:18:57–0:18:59
Und es gibt wirklich Dutzende von Mechanismen.
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Wir verlinken dann diesen Artikel auch. Ich empfehle, mal darauf zu schauen,
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weil alle kann ich jetzt hier nicht präsentieren.
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Aber wenn ihr die kennt und schon mal im Hinterkopf habt, dann ist man auch
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weniger anfällig dafür.
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Schön finde ich, es fängt an mit dem Confirm Shaming.
0:19:18–0:19:23
Das heisst, wenn du zum Beispiel eine Bestellung abgibst, kannst du einen den
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Newsletter abonnieren und dann kriegst du 10% Rabatt.
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Oder wenn du sagst, du willst den Newsletter nicht und den Rabatt ablehnen,
0:19:33–0:19:38
dann gibt es einen Knopf, nein, danke, ich möchte den vollen Preis bezahlen.
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Und wenn der klickt, dann kommt es ein bisschen wie ein Depp vor.
0:19:43–0:19:49
Der Scarcity, das ist auch sehr beliebt, den gibt es auch in der realen Welt,
0:19:49–0:19:51
würde ich sagen, das Dark Pattern.
0:19:51–0:19:54
Wenn du in einen Laden gehst und etwas anschaut und findest,
0:19:54–0:19:56
soll ich es jetzt kaufen, nimm es mit, überleg mir es nochmal.
0:19:57–0:20:01
Und dann sagt der Verkäufer, ich habe aber nur noch eins am Lager und vorher
0:20:01–0:20:05
war jemand da, der sich auch noch dafür interessiert hat, dann findest du,
0:20:05–0:20:09
okay, ich muss es kaufen, sonst ist es weg. Und das ist natürlich der alte Trick, oder?
0:20:10–0:20:12
Habt ihr auch geschaut auf die Webseite?
0:20:13–0:20:18
Gibt es da einen von den Tricks, den ihr besonders originell findet?
0:20:19–0:20:22
Digi Chris, hast du ja so den Lieblingsdark-Pattern?
0:20:22–0:20:27
Ach so, ich finde nach dem Motto, nur einer ist, auch wenn du tatsächlich ein
0:20:27–0:20:31
Hotelzimmer buchst und dann hast du,
0:20:32–0:20:39
das Ding ja, nur noch zwei Zimmer verfügbar bla bla bla ich hatte es mal,
0:20:39–0:20:43
habe ich ein Hotel gebucht und sie ja,
0:20:43–0:20:47
wir haben, also bin ich dann halt in Genua oh, was ist in Genua,
0:20:47–0:20:53
whatever bin ich zu Genua gewesen und sie ja, wir haben sie ein besseres Hotel
0:20:53–0:20:55
gebucht, sie müssen über, ich, wie, wo,
0:20:56–0:21:01
was, wie also, nach dem Motto vielleicht sogar das negative oder wie sagen wir
0:21:01–0:21:07
das positive für mich als konsument aber eben klar ich glaube das das habe ich
0:21:07–0:21:11
in der VWL gehabt dass du sagst oh jetzt ich,
0:21:12–0:21:15
Mein Nachbar will auch das Produkt.
0:21:15–0:21:19
Das muss ich jetzt unbedingt haben. Das hat nichts mit Interesse zu tun.
0:21:20–0:21:21
Das hast du schon immer gehabt.
0:21:22–0:21:28
Ja genau. Es ist natürlich keine reine Internet-Erfindung, sondern es sind häufig
0:21:28–0:21:30
Mechanismen, die es schon früher gab.
0:21:30–0:21:34
Ich würde sagen, sie haben zum Teil noch lustige Namen. Das Roach Motel,
0:21:35–0:21:38
das ist das Kacklacken-Hotel.
0:21:38–0:21:44
Das heisst, du kommst leicht rein. Du kannst dich ganz einfach dort bewerben,
0:21:44–0:21:48
aber wenn du wieder raus willst, dann musst du einen eingeschriebenen Brief
0:21:48–0:21:53
mit Ausweiskopie per Post senden in der Kündigungsfrist.
0:21:53–0:22:00
Kevin, du tust aber selber deine Kunden nicht so mit so Mechanismen gängeln, oder?
0:22:01–0:22:05
Ich sage das immer meinen Kunden, die Online-Jobs haben, dass ich ihnen immer
0:22:05–0:22:08
sage, man macht einen erfolglosen Online-Job.
0:22:09–0:22:12
Weil ich weiss, dass die Mechanismen auch funktionieren.
0:22:12–0:22:19
Also ein Onlineshop, wo dir beim Rabattcode einen Timer anzeigt und nur noch
0:22:19–0:22:26
zwei Stück verfügbar und dann bist du im Warenkorb und dann musst du zum Versandkosten anzeigen,
0:22:26–0:22:28
musst du zuerst die E-Mail-Adresse angeben.
0:22:29–0:22:32
Dass man nachher kann dich daran erinnern, dass es nicht im Warenkorb ist.
0:22:33–0:22:33
Also die ganzen Möglichkeiten,
0:22:34–0:22:35
Ich hasse es.
0:22:35–0:22:41
Aber ich sage mir wirklich nutzt es nicht. Irgendwo steht das beim Konsumentenschutz
0:22:41–0:22:45
auch, du kaufst ein paar Schuhe und musst irgendwie dein Geburtsdatum geben.
0:22:45–0:22:47
Und ich denke, hey, was interessiert es euch?
0:22:48–0:22:54
Und ich sage meinen Kunden wirklich immer, vielleicht wäre es marketingmässig
0:22:54–0:22:55
besser, wenn du das machst.
0:22:56–0:22:59
Aber ich glaube, langfristig ist es einfach ein ungesunder Mechanismus.
0:23:00–0:23:04
Es hat einfach so einen Beigeschmack, wenn ich so denke, jetzt wollt ihr meine
0:23:04–0:23:12
Kantonummer, ihr wollt meine Schuhgrösse, ihr wollt mein Geburtsdatum und lasst mich in Ruhe.
0:23:13–0:23:18
Ja, ich finde auch, also mittelfristig oder kurzfristig funktioniert es vielleicht,
0:23:18–0:23:23
Aber ich glaube, wenn ich das Gefühl habe, es sei jetzt da wirklich auch über
0:23:23–0:23:24
den Tisch gezogen worden,
0:23:25–0:23:29
dann habe ich so ein schlechtes Gefühl, dass ich wahrscheinlich das auch in
0:23:29–0:23:34
künftig mit dem Shop oder mit dem Angebot verbinde und dann nicht mehr dort hinzugehen.
0:23:34–0:23:40
Also ich glaube, längerfristig zeichnet sich Fairness gegenüber den Kunden auf
0:23:40–0:23:44
jeden Fall aus. Aber Digi Chris, ich habe dann nachgeschaut und gefunden,
0:23:45–0:23:49
es gibt eigentlich verschiedene Gesetze, die das verbieten würden.
0:23:49–0:23:52
Ich weiss jetzt nicht genau, wie es in der Schweiz ist. Ich habe vor allem Infos
0:23:52–0:23:59
dazu gefunden zu Deutschland, wo eben eigentlich so die expliziten Bescheissmechanismen
0:23:59–0:24:02
verboten wären nach dem Digital Services Act.
0:24:02–0:24:06
Und wahrscheinlich auch bei uns, also unlauteren Wettbewerb,
0:24:06–0:24:10
müsste ich halt vielleicht dann eine Klage machen oder so.
0:24:10–0:24:15
Aber es ist ja eigentlich verblüffend dafür, dass es verboten wäre oder zumindest
0:24:15–0:24:17
einen riesen Graubereich gibt.
0:24:19–0:24:24
Obwohl du selber ja nicht anfällig bist, wenn wir gelehrt haben,
0:24:24–0:24:28
trifft man diese Mechanismen doch sehr häufig an. Wie erklärst du dir denn das?
0:24:29–0:24:34
Eben, es ist halt ein Trigger. Ich glaube, im Zwischenpass waren wir alle schon mal.
0:24:34–0:24:37
Die schöne, wunderbare... Ich habe sie schön gefunden.
0:24:37–0:24:43
Die wunderbare Mess, wo halt jemand sagt, Helmi, hey, da hast du das Messer
0:24:43–0:24:47
und da schneidet ihr die Gurke besser wie alles.
0:24:47–0:24:51
Also sorry, das ist doch schön gewesen. Und wenn ihr halt...
0:24:51–0:24:56
Ja, ich kenne jemanden, der so heisst, ja, Helmi sagt, ja, da ist das Messer.
0:24:56–0:25:03
Ja, kaufst du es, weil dir jemand das ins Gesicht verkauft.
0:25:03–0:25:07
Ja, aber das ist doch etwas anderes, wenn du einen sympathischen Mensch hast.
0:25:08–0:25:11
Also Helmi, sympathisch, wenn du zuhörst.
0:25:12–0:25:19
Zyspa bis 1949 bis 2018 hat es die Jahre ich gerade nachgestellt.
0:25:19–0:25:26
Schade eigentlich, es wäre gut, weil wir hätten eigentlich mal live von der Zwischpassante.
0:25:27–0:25:31
Ja, unbedingt. Auf jeden Fall. Also dann mit dem Helm nebenan,
0:25:31–0:25:32
wo es seine Messer bewirbt.
0:25:33–0:25:33
Ja, also.
0:25:34–0:25:37
Das hat mein Stresslevel nicht abgebracht.
0:25:39–0:25:43
Aber Kevin, das heisst, es ist irgendwie, man weiss genau eigentlich,
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wo die Grenze liegt, aber
0:25:46–0:25:49
gesetzlich, aber wahrscheinlich ist das für viele dann einfach ein Reiz,
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auch bis knallhärt an die Grenzen hinzugehen oder sie vielleicht ein bisschen Aber im Wissen,
0:25:56–0:26:03
dass eh niemand sich wirklich Mühe macht, eine Anzeige zu machen wegen unlauterem Wettbewerb.
0:26:03–0:26:07
Und dass halt einfach ein ungesündes Verbrechen, nein, ein Verbrechen ist es
0:26:07–0:26:11
nicht, aber ein ungesünder Gesetzesverstoss wird bleiben.
0:26:12–0:26:17
Ich glaube, es ist eben auch schwierig, so etwas zu kontrollieren,
0:26:17–0:26:20
weil es ja oft zwei Faktoren sind, die miteinander mitspielen.
0:26:21–0:26:24
Dass du, eben, wie heisst es, Cockroach Hotel?
0:26:25–0:26:26
Ja, das Cockroach Hotel.
0:26:27–0:26:34
Das Roach Hotel, nicht Cockroach. Das eine ist Easy Opt-in.
0:26:34–0:26:37
Das heisst, gib deine Mailadresse und dann bist du angemeldet.
0:26:37–0:26:39
Das ist Punkt 1.
0:26:39–0:26:44
Und jetzt ist aber die Abmeldung davon, Das ist ja ein komplett losgelöster Prozess.
0:26:45–0:26:49
Und jetzt müsste es ja jemand geben, der sagt, ich tue jetzt in meiner Beurteilung
0:26:49–0:26:55
die zwei Prozesse miteinander verbinden und sage, wie hängen die zusammen und
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das gibt jetzt eine Bewertung und das ist halt mega schwierig.
0:26:58–0:27:03
Oft ist es halt so, dass diese Mechanismen werden genutzt. Also nur der Countdown
0:27:03–0:27:05
ist ja wahrscheinlich okay.
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Und der Countdown aber in Kombination mit etwas anderem ist dann wieder nicht okay.
0:27:13–0:27:17
Also nutzen wir einfach den Countdown, aber kombinieren es mit etwas anderem, dass es wieder okay ist.
0:27:17–0:27:22
Also es, auch da wieder, es ist wahrscheinlich eine zu komplizierte Thematik,
0:27:22–0:27:26
um über einen Kamm brechen und zu sagen, das darfst du jetzt nicht.
0:27:27–0:27:31
Ja, genau. Und eben, wie gesagt, es ist wahrscheinlich, wenn man da mit diesen
0:27:31–0:27:36
psychologischen Tricks schafft, also wie hier die Physiotherapie-Webseite,
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wo man sagt, nein, es ist eigentlich schon da gestanden.
0:27:39–0:27:42
Wir wissen einfach genau, dass wir es dort geschrieben haben,
0:27:43–0:27:48
wo es niemand liest, weil es menschlich ist, auf die anderen Sachen sich zu fokussieren.
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Dann ist am Schluss jeder doch ein bisschen selber geschult und wiederum auch
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nicht. Digi-Chris, das ist noch eine schwierige Abwägung.
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Bist du trotzdem ein bisschen entdepp, wenn du dich bei deinen menschlichen
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Schwächen verwischen lassen hast und dann schämst du dich vielleicht auch ein
0:28:07–0:28:10
bisschen und tust darum nicht mehr zu meckern?
0:28:10–0:28:17
Oder ist es dann halt trotzdem so, dass es unfair ist, dich genau bei dem zu packen?
0:28:17–0:28:23
Ich habe immer gesagt, ich knalle nie rein, weil wir sind auch geschäftlich
0:28:23–0:28:27
an einem Projekt wegen Multifactor und so nein,
0:28:27–0:28:34
ich knalle nie in eine Fishing-Website und irgendwann knalle ich auch das ist
0:28:34–0:28:39
so ein Zeug und dann wenn ich in eine Touch ui,
0:28:39–0:28:45
wie müsste ich das meinen Arbeitskollegen meinem Chef erklären oi,
0:28:45–0:28:50
oi, oi, oi wenn ich mal wirklich so blöd wäre und irgendwann,
0:28:50–0:28:52
Spass für die die geäbt. Ui.
0:28:53–0:28:58
Das wäre lustig. Das wäre das Arschloch. Das kann man am Setter sagen.
0:28:59–0:29:02
Das wäre einfach das Arschloch für einen Monat.
0:29:02–0:29:07
Dann wäre es nicht Mitarbeiter des Monats. Oder eben das hast du gesagt.
0:29:08–0:29:13
Würden das bei euch in einem Goldrahmen bei der Eingangstür hängen?
0:29:13–0:29:14
Mitarbeiter des Monats.
0:29:15–0:29:17
Wenn ich es tatsächlich für die
0:29:17–0:29:21
Schaff, mein Passwort irgendwie in einer Phishing-Website reinzutragen.
0:29:21–0:29:23
Ja, okay.
0:29:23–0:29:27
Dann würden gewisse Leute, weil ich auch mal so ein Loch bin,
0:29:28–0:29:32
die würden mich natürlich knallhärt dort brennen.
0:29:33–0:29:35
Die würden sagen, ja, der Chris
0:29:35–0:29:41
hat sein Passwort und gut, es ist ein MFA dahinter, aber nichts passiert.
0:29:42–0:29:44
Aber whatever. Sie würden mich...
0:29:44–0:29:45
Security-Stresstest.
0:29:45–0:29:46
Ja, genau.
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Sie würden mich brennen.
0:29:49–0:29:53
Also, dann würde ich sagen, den Serviceteil dieser Sendung noch ein bisschen
0:29:53–0:29:58
ausbauen und ich habe nachgeschaut, was es alles für Schutzmechanismen gibt
0:29:58–0:30:02
oder was da im Allgemeinen so empfohlen wird.
0:30:02–0:30:06
Also eben, sich nicht hetzen lassen, das ist, glaube ich, ganz entscheidend.
0:30:06–0:30:10
Das hat ja auch meine Anekdote mit dieser Physio-Webseite gezeigt.
0:30:10–0:30:14
Wenn ich mir dort mehr Zeit genommen hätte, um das genau zu lesen,
0:30:14–0:30:18
dann hätte ich das Problem gesehen und hätte mir die Zeit gespart.
0:30:19–0:30:24
Und eben, also, Man weiss, dass die Leute gerade unter Zeitdruck oder auch,
0:30:24–0:30:30
wo sie sich selber machen, zu problematischeren Entscheidungen neigen.
0:30:30–0:30:35
Und darum hilft alles, was eben den Druck rausnimmt. Und wenn man entspannt
0:30:35–0:30:36
ist, passiert das weniger.
0:30:36–0:30:41
Das ist wahrscheinlich, Kevin, schon die halbe Miete, wenn du so dran gehst.
0:30:42–0:30:46
Ich glaube, das gilt auch für mehrere Bereiche. Also ich glaube,
0:30:46–0:30:48
eben Fishing ist auch so ein Thema.
0:30:50–0:30:56
Der Enkeltrick, wie heisst das, Enkelbetrug, Enkeltrick ist genau das Gleiche.
0:30:56–0:31:02
Wenn man dort eine Pause einbaut und eine Frist vergehen lässt,
0:31:02–0:31:06
dann würde man wahrscheinlich merken, es stimmt nicht oder könnte anders reagieren.
0:31:06–0:31:11
Also oft, sobald ein künstlicher Stress, nein, sobald ein Stress entsteht,
0:31:12–0:31:17
müsste man eigentlich sagen, ich stoppe jetzt schnell und warte schnell zwei Stunden.
0:31:17–0:31:22
Ja, genau. Also gerade nicht sofort kaufen, nicht sofort zuschlagen.
0:31:22–0:31:25
Ich finde heutzutage auch ein Fänger recht gut.
0:31:25–0:31:30
Du nimmst die URL und sie beim Chat-GPT einschmeissen und sagst,
0:31:30–0:31:35
hey, wenn du irgendwelche Nutzungsbestimmungen oder so hast, schau mir die mal durch.
0:31:35–0:31:38
Findest du irgendetwas? Ist etwas ein bisschen komisch oder so?
0:31:39–0:31:41
Und dann kommst du schon mal
0:31:43–0:31:49
Wirklich weiter. Und es gibt noch ein paar weitere Tipps, also natürlich einfach
0:31:49–0:31:51
genau lesen, auf was das ankommt.
0:31:52–0:31:55
Immer den Warenkorb noch genau
0:31:55–0:31:58
prüfen, zum Beispiel bevor du dann wirklich zahlst und so Bedingungen.
0:31:58–0:32:02
Weil einer von diesen Tricks ist, dass dir noch irgendetwas in den Warenkorb
0:32:02–0:32:05
eingeschoppt wird, was du eigentlich gar nicht wolltest.
0:32:05–0:32:11
Also zum Beispiel kaufst du irgendetwas und dann hast du noch irgendeine CO2-Kompensation
0:32:11–0:32:15
drin, die vielleicht gut wäre, aber du willst dich selber dafür entscheiden.
0:32:15–0:32:19
Oder irgendeine Transportversicherung oder was weiss ich was,
0:32:19–0:32:25
eine ausdehnte Garantiezeit oder wie auch immer, da gibt es ja auch ganz viele
0:32:25–0:32:27
Tricks, die man dann irgendwie darin tun kann.
0:32:28–0:32:37
Und wenn man dann irgendwie den Kaufverlauf verlängert mit irgendwelchen Tricks,
0:32:37–0:32:40
dann müsste man vielleicht auch misstrauisch werden.
0:32:41–0:32:47
Und was auch noch ein ganz spannender Trick ist, finde ich, ein Zweitgerät auf
0:32:47–0:32:51
die gleiche Webseite gehen, wo man dann vielleicht nicht eingeloggt ist, nicht angemeldet ist.
0:32:51–0:32:56
Und einfach im incognito-Modus auf die gleiche Webseite nochmal drauf gehen
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und schauen, ob man überhaupt den gleichen Preis bekommt.
0:32:59–0:33:01
Weil das ist ja auch so ein Trick, oder? Kevin, hast du ja schon gesehen,
0:33:02–0:33:05
dass je nachdem, wenn du mit dem Apple-Gerät drauf bist, dass du einen höheren
0:33:05–0:33:12
Preis bekommst, als wenn du mit einem ganz billigen Asus-Laptop auf dem WDM-Shop gelandet bist.
0:33:12–0:33:18
Das habe ich noch nie gehabt, aber ich habe es schon mit Flugtickets gehabt,
0:33:18–0:33:22
dass wir uns einfach an einen anderen Standort eingeloggt haben und dann wie...
0:33:22–0:33:25
Es sind nicht riesige Preisdifferenzen gewesen.
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Es ging immer so um ein paar Franken, aber es waren dynamische Preise.
0:33:29–0:33:33
Ja, genau. Haben die sonst noch? Wir sind fast am Ende dieser Sendung.
0:33:34–0:33:38
Vielleicht, eben, ich würde sagen, einer dieser Tipps ist noch,
0:33:38–0:33:43
zu schauen, ob man eigentlich, eben, wenn man zu diesem Verfahren gar nicht
0:33:43–0:33:48
vernünftig wieder rauskommt, dann ist das auch ein bisschen verdächtig.
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Also wenn man euch nicht mehr so richtig gehen will, dann könnte das ein verdächtiger Moment sein.
0:33:55–0:34:00
Aber Digi Chris, du bist einfach robust. Oder hast du sonst noch einen Trick,
0:34:00–0:34:04
den du machst, wenn du sagst, ich bin nicht sicher, ob ich diesem Shop vertrauen soll?
0:34:05–0:34:10
Also eben, ich könnte sagen, wenn ich jetzt Shop XY drin wäre,
0:34:10–0:34:16
ja, ich kann mich ausschauen und dann hast du dort sicher Cookies.
0:34:17–0:34:21
Also ja, und gut, vielleicht bin ich so dumm, blöd, paranoid,
0:34:21–0:34:27
ja, ich könnte schnell eine VM in Finnland ziehen, das könnte ich machen.
0:34:27–0:34:35
Aber eben für den normalen Benutzer hast du keine Chance, weil nur Logout in
0:34:35–0:34:37
einem Shop bringt gar nichts.
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Da hast du Cookies, die werden wissen, ob du in der Schweiz bist.
0:34:43–0:34:48
Zahlungsfreudig? Nein. Da bekommst du jetzt mal den teuren Preis über meinen Freund.
0:34:48–0:34:53
Also nur ein Logout, weil ich habe schon das Gläubi,
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Wenn es 20 Min. Watson war, ja, schauen Sie sich auch, ja, forget it.
0:35:00–0:35:05
Ja, ja, genau. Das geht davon aus, dass man die Leute nicht tracken kann, auch sonst.
0:35:06–0:35:10
Ja, das ist ein bisschen das Problem. Also, Dark Pattern,
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wie würden wir herangehen, wenn wir jetzt Dark Pattern-Programmierer wären,
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was wäre unser ultimativer Trick, um die Leute möglichst reihenweise inzulegen?
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Kevin, hast du eine Idee?
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Der Ja-Knopf ist rot und der Nein ist grün.
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Ja, genau. Das ist wahrscheinlich das Dark-Pattern, der uns absolut am häufigsten begegnet.
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Das sind die Cookie-Consent-Banner.
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Wenn ihr dort mal eure Mühe gemacht habt, all die Cookies anzupassen und alles
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abzuhökeln, die ihr nicht wollt, das sind die Farben manchmal, und dann heisst es dort,
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dann musst du den kleinen Knopf suchen, wo Auswahlspeichern draufsteht,
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weil wenn du nämlich auf den grosse Standardknopf drückst, dann heisst der nämlich
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trotzdem irgendwie Standardauswahlspeichern und dann ist deine ganze Arbeit um ein Sust.
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Also das ist einer von diesen Feistricks und der funktioniert glaube ich wirklich gut.
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Also, wir wünschen euch, dass ihr nicht über den Tisch gezogen werdet und in
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der Woche haben wir dann ein, glaube ich, nicht mehr ganz so düsteres Thema.
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Ja, machen's gut.
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Bis dann.
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Tschüss miteinander.

Websites, Shops und auch Geräte wie Drucker oder Smarthome-Gadgets sind oft voller Absicht auf schlechte Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Die Betreiber und Hersteller bringen uns mit Gestaltungstricks, manipulativen Formulierungen, undurchsichtigen Prozessen und konzeptionellen Finten dazu, Dinge zu tun, die unseren Interessen und Absichten widersprechen: Wir tätigen Impulskäufe, entscheiden uns für überflüssige Zusatzoptionen, schliessen versehentlich Abos ab oder tippen unabsichtlich ein Werbebanner an.

Diese Methoden nennen sich Dark Pattern: Sie sind eigentlich verboten oder bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich – und dennoch sind sie allgegenwärtig. Wir betreiben Aufklärung und erläutern, wie die Muster funktionieren, wie man sie erkennt und mit welchen Massnahmen wir es schaffen, uns den Manipulationsversuchen zu entziehen.

Die Links zur Episode

Preshow

Hauptteil: Dark Pattern

Beitragsbild: Wie man sieht, könnten die dunklen Muster auch schön sein (Brennan Burling, Unsplash-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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