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Stella Fitzgerald und Louis Armstrong mit «Summertime». Ich weiss auch nicht,
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wie es zu diesem Stück kam.
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«Summertime». Naja, ich schaue voraus und sehe es noch nicht so.
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«Wir empfangen Daten auf einem lokalen, streng geheimen Server von einer Quelle
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außerhalb des Gebäudes». «Wer schickt die Daten?» «Radio Stadtrichter».
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Ja, und Digi Chris schickt auch noch ein paar Daten.
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Du, Digi Chris, ist es bei dir Sommer?
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«And the living is easy». Aber das Lied ist doch aus dem Theaterstück «Porgy
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and Bess». weil wir das in der 6.
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Klasse mussten spielen dürfen.
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Ehrer Worte. Ja, das habe ich von denen gekannt.
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Das ist ihr, der dort kommt. Und du hast das auf der Bühne gesungen?
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Nein, ich habe besser gehört.
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Und das war irgendwie der Porgy. Ich weiss es nicht mehr. Ich weiss im Falle.
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Jetzt müsste ich so viele Wörter sagen, die man nicht sagen darf.
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Ach so. Also der Porgy war halt dunkelhütig und körperlich eingeschränkt gewesen,
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das ist irgendwie... Das kann man sagen.
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Von dem, also ja, du hättest früher wahrscheinlich noch andere Wörter benutzt,
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die wir jetzt da nicht sagen im Radio.
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Okay. Ja, und eben halt, er hat dann die Bässe geliebt und alles.
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Ich weiss gar nicht mehr, was. Ich bin glaube irgendwie, ich weiss gar nicht
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mehr, was ich nicht mehr gespielt habe.
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Also, dein Kollege, der Dani, ist halt der Porgy gewesen, hat das super gemacht.
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Es ist alles schön, dass wir teatert haben. Ich habe ihn einfach dann später
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gefunden. Ist das gleich wie der Film, den es dann mal gegeben hat?
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Es hat doch mal eine Verfilmung gegeben. Ist das gleich wie das Theaterstück?
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Müsst es so sein, plus minus. Wir haben mal das Geheimnis Neue Kleider gespielt.
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Alles war schön. Wir hätten vielleicht einfach den Mathe-Stoff nachholen müssen,
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weil es in den Säcken brutal runtergeknallt.
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Falsche Prioritäten.
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Das kann man jetzt im Nachhinein so sagen, aber ja. Aber ich finde es bemerkenswertig,
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Chris, du bist eine Quelle von Anekdoten.
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Man sieht, es hat sich aufgestellt.
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Wir haben letzte Woche keine Sendung gemacht.
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Man kann sagen, wenn wir bei den Anekdoten sind, kann man sagen,
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auf diese Frage, bist du gut gerutscht, würde ich jetzt sagen, ja.
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Sogar mehrfach. Nämlich da, wo es eine so schleibrige Zeit war.
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Und ich habe jetzt eine, wenn ich eine Anekdote aus meinem Leben erzählen darf,
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Ich habe eine Prellung hinten, hinten, rechts, unter den Schultern und wenn
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ich zwischendurch keine Luft mehr bekomme,
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dann liegt das daran, dass ich eine verkehrte Bewegung gemacht habe,
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hier im Studio oder hierüber.
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Ich glaube, ich kann keine Jingle starten, denn das ist so weit weg,
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das löst gerade den Reflex aus. Ich sage nur, für einmal,
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Und nur für einmal habe ich gute Ausreden, wenn das mit dem Jingle nicht funktioniert.
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Und du... Machst mir alles nach. Also, weil ich bin auch vor etwa zwei Jahren,
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ich habe mich auch mal ein bisschen gerutscht.
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Ja, jetzt muss man nicht alles nachmachen. Ach so, ja, okay, gut.
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Genau, du wolltest noch irgendeine andere Anekdote erzählen von den Kreuzschiffen oder der Kreuzfahrt.
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Nehmt mich zuerst du mal. Du hast ja auch ein paar Sachen. Mit dem anfangen,
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wenn man nicht im neuen Jahr, als Zeichen der guten Daten und der guten Absicht,
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das Kreuzfahren verbieten.
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Weil ich meine, das ist wirklich so umweltschädigend.
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Und das Fliegen verbieten wäre ja wahrscheinlich noch besser,
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aber das kann man irgendwie nicht, weil dort hangt noch mehr dran.
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Aber diese Kreuzfahrt ist doch ein reiner Luxus. Man könnte es problemlos verbieten
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und niemand hätte etwas, das wirklich einen Schaden nehmen würde.
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Gut, kannst du das mal den Leuten sagen?
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Okay, Arbeitsplatz.
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Ja, Arbeitsplatz und so. Und ich glaube, sie machen wenigstens etwas,
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um einigermassen das Zeug zu machen. Okay.
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Was mich einfach ein bisschen nervt, das muss jetzt nicht unbedingt auf Kreuzfahrt
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sein, hat anscheinend ein, Zitat, Kreuzfahrtexperte,
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der 50 Mal mit AIDA gefahren ist, ist einmal auf MSC und ist schockiert gewesen. Wieso?
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Weil ich sage jetzt eben, AIDA ist halt,
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Und deutsches Produkt, das sind kleinere Schiffe und MSC ist halt eher so das
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Produkt, eben grössere Schiffe.
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Du hast halt viele Spanierende und Italiener und die können es vielleicht ein
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bisschen läuter krachen lassen. Ist jetzt halt einfach so, ist ja nichts Negatives.
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Die sind vielleicht ein bisschen lebensfroher.
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Es ist auf so einem Schiff vielleicht ein bisschen läuter. Das ist die Mediterranean
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Shipping Company, die in Genf zu Hause ist.
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Die grösste Reederei der Welt. und ja, ist die nicht immer noch in privater
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Hand und man weiss eigentlich gar nicht genau, wie die ihr Geld verdient und
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alles ist ein bisschen dubios.
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Also, ich würde nicht sagen dubios, es ist halt tatsächlich eine Schweizer Firma
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und sie verdienen halt wirklich das Geld,
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das du irgendwo ein iPhone oder eine Sony abstellst und dann mit so grossen
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Frachtern das von China überschieben.
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Mit dem machen sie Geld und mit dem haben sie halt auch während Corona Geld
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gemacht, während die anderen Redereien.
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Wenn die Schiffe natürlich stehen bleiben, du kannst das Kreuzfahrtschiff nicht
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einfach wie dein Segelböhtli mal schnell in die Garage tun. Ja, ja, ja.
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Das ist natürlich ein Cash-Burner gewesen.
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Ganz krass und MSC eben, die haben halt, weil eben die Produkte hast du immer
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gebraucht und ich habe jetzt einfach gehört von Crew-Mitgliedern,
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dass anscheinend MSC zum Beispiel einfach besser zahlt als die börsenkontierten Unternehmen,
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weil klar, ist es aber nicht nur bei den Kreuzfahrtschiffen so,
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fragen dich halt, ist ja glaube ich bei Apple auch so, dass die Shareholder sagen, hey, aber...
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Ja, die Shareholder, die sind... Also was nur 20% mehr iPhone,
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das geht aber nicht um 30% machen.
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Okay, ich sehe schon, ich meine das internationale Logistikding,
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das wäre durchaus mal ein interessantes Thema für eine Sendung.
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Ich glaube, das geht auch die Leute, die ständig Online-Sachen bestellen und so etwas an.
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Aber heute haben wir ein anderes Thema. Wir wollen nämlich angemessenes Jahr 2026 starten.
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Und ich gebe zu, die Idee für die heutige Sendung habe ich schamlos geklaut,
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und zwar bei unserem Schwester-Podcast, kann man das so sagen, von «Die Zeit».
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Der heisst «Servus, Grüezi und Hallo». Und dort geht es um Österreich,
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um die Schweiz und um Deutschland.
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Und die haben ihr Jahr angefangen, indem sie einfach steile Thesen rausgehauen
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haben, um mal abklopfen, was in diesem neuen Jahr könnte passieren.
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Und was man vielleicht will, dass das passiert oder was man vielleicht befürchtet,
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dass das auf uns zukommen könnte.
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Aber natürlich immer nicht völlig aus dem Blauen gegriffen, sondern schon mit
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dem Anspruch, dass es im Bereich des Möglichen ist und dass man vielleicht im
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Jahr in einem Jahr sagen könnte, okay, da haben wir tatsächlich ab und zu recht gehabt.
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Und Digi Chris, ich lasse dir den Vortritt. Was ist deine heisseste,
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steile These für das Jahr 2026?
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Hat es etwas mit Kreuzfahrtschiff zu tun? Nein, ich weiss nicht.
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Ich weiss nicht, ob es auf Kreuzfahrtschiff UKW-Sender gibt,
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aber kommt doch mal dort an.
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Ich nehme jetzt zwei Sachen zusammen.
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SRF, SRG, auch wir im Stadtfilter haben uns ja vor einem Jahr von UKW verabschiedet
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und SRF findet, ich muss auch immer aufpassen, SRF, SRG, auch wenn ich es mal
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durcheinander bringe, aber ihr wisst, was ich meine,
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findet das jetzt keine gute Idee. Also man will wieder zurück und,
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Man kann sagen, ich oder Kai, du warst gerade im 10. Jahrzehnt mal gefragt,
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wie es so technisch läuft und das eine ist,
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zumindest bis Ende 2026 hat SRF gar kein Recht auf UKW zu senden. Ja, genau.
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Und wenn man dann in einem Jahr noch wieder kommen muss, naja.
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Und dann gibt es Sondergenehmigungen, aber nicht mehr im Stadtfilter.
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Und wer es ein bisschen googelt, weiss wer das ist, dann wird SRF garantiert
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einen Stein in den Weg legen.
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Und man weiss auch, wenn du deinem Nachbarn, wenn du willst,
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dass er sein Gartenhäuschen baut, kostet mindestens ein paar Minuten verzögert.
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Ja, genau. Wolltest du mal was, dann ist eben, Kai haben wir das auch nicht
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sagen können, wir wissen es auch nicht, stehen die UKW-Sender,
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es sind halt so 19 Zoll Schränke, stehen die überhaupt nicht überall?
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Nein, zum Teil sind die schon abgebaut worden, das habe ich mal gelesen und
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ich glaube es ist tatsächlich so, das hat Kai ja dann geschrieben,
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es werden nur die ganz grossen Sender noch in Betrieb genommen.
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Also der Uetli-Berg vielleicht und der Pfänder.
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Der Pfänder ist ja sowieso wahrscheinlich noch da oben.
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Aber das ist sowieso...
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Haben uns dort eigentlich die Österreicher einfach eingeladen?
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Oder wie ist das gegangen? Weisst du das zufällig?
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Ich glaube, wir sind auch in San Grigione in Basel.
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Ich glaube auch, es wäre halt einfach mit einem Rundstrahler,
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einfach weil es halt ein Hüestandort ist.
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Aber lassen wir jetzt mal das WKW... Ich glaube einfach, was ich wirklich ein
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bisschen befürchte kann, Vielen Dank.
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Ich glaube, auch Ruedi Wittmer hat da was gepostet auf Facebook,
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wegen dieser Halbierungsinitiative. Ich glaube, das ist relevanter in diesem Zusammenhang.
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Und da gibt es auch Leute, wir nennen es jetzt mal Halbierungsinitiative,
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auch wenn es 3,55 durch 2 nicht 200 gibt.
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Aber wir wissen alle, was wir meinen. Genau, ich würde sagen,
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die Schleifungsinitiative vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk von Leuten,
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die Interesse daran haben,
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dass man nicht mehr ganz so objektiv berichtet und dass man einen Keil vielleicht
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eher aus eigenem Interesse in die Bevölkerung geben kann. Oder war das jetzt zu polemisch?
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Nein, das stimmt schon. Aber das Problem ist, was ich so sehe,
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wenn ich bei mir auf Facebook schaue, Leute, die dann dafür sind,
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nein, nein, das sind jetzt nicht irgendwelche SVP-Wähler, nur da einfach nach
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dem Motto, ich schaue keinen Fernseher.
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Ich will das nicht. Also auch, ich sage jetzt Leute, die, wie kann man sagen,
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ich sage jetzt mal das Wort, Sozis sind.
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Ja, ja, ja. Einfach sagen, ich schaue keinen Fernseher, ich habe mein Netflix-Abo
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und deswegen habe ich Angst.
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Du triggierst mich da auch wahnsinnig, weil du genau recht hast mit dem.
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Das zeigt, dass die Leute, wenn sie so Entscheidungen treffen,
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dann sind sie sich oft nicht ganz im Klaren aufgrund welcher.
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Faktoren, wie sie das machen. Und dann kannst du sagen, jawohl,
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die eine Sendung dort, die ich einmal gesehen habe, die ist scheisse gewesen.
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Und darum bin ich jetzt für die Halbjährungsinitiative. Nein,
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das ist, und auch das Argument, dass man, wenn man es selber nicht schaut,
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das ist ja, das SRG macht nicht nur das Programm für eine Person in der Schweiz,
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sondern man sollte das so ein bisschen,
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ich glaube, das haben wir früher besser können, aus einer gesellschaftlichen
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Perspektive anschauen.
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Natürlich darfst du dann immer noch deine eigene Meinung oder Hutschnur da ein
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bisschen zum Maßstab nehmen, aber du solltest es nicht zum alleinigen Merkmal
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machen, sondern du solltest so ein bisschen,
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wie soll ich sagen, auch über dein Gärtchen und das Gartenhäuschen vom Nachbarn,
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das du vorher erwähnt hast, ausdenken.
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Und darum habe ich auch ein bisschen Befürchtung bei dieser Initiative, dass da all diese.
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Partikularabneigungen, wo eben einer hat, dann den Roby Koller nicht so toll
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gefunden und der andere findet, wieso gibt es eigentlich den Benni Turnherr
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nicht mehr und der dritte hat irgendwie verwechselt mit dem was weiss ich was, mit dem,
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3 plus oder plus 3 oder irgendwie so.
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Und ich finde es drum doof. Also eben genau darum habe ich auch ein bisschen
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befürchtet, dass es schief rausgehen könnte.
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Aber ich würde sagen, wenn wir Prognosen wagen, es wird abgelehnte Initiative
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und wir können unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk behalten.
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Und ich glaube auch noch, was auch Leute sagen, ja, statt Filter kriege ich auch Geld über.
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Ich sage ja, aber ich kann ja auch sagen, ich persönlich komme ja für den Podcast,
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Kein Geld übrig, ich muss es einfach gerne. Es ist ehrenamtlich, ich finde es cool.
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Es würde wahrscheinlich angenommen werden, würde es wahrscheinlich den Stafi
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auch treffen. Ja, vermutlich schon. Über das haben wir gar noch nie gesprochen.
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Ich sage auch ganz klar, hey, ja, Disclaimer.
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Also ich sage immer, ja, ich bin biased und eben auch mal, also auch irgendwie
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gehört halt vielleicht, ist jetzt nicht meine Musik, aber der Hoodie Gäckler,
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wie wir es so schön sagen, der gehört jetzt halt Gottes Namen zu der Schweiz.
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Ja, das ist der Clou, dass du nicht die Leute in ihren eigenen Blasen bespielst.
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Und ich finde schon, je mehr es diese Blase gibt und je mehr die Algorithmen
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in den sozialen Medien dir nur noch das zeigen, was du sehen willst oder sie
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meinen, dass du sehen willst, desto mehr braucht es auch so eine Klammer.
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Weil sonst, tatsächlich kann man das irgendwann mit dieser Demokratie und all
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dem mal vergessen. Weil wenn wir dann gar keinen gemeinsamen Nenner mehr haben,
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dann, ja, dann willst du noch irgendwie eine Meinungsbildung machen.
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Dann kannst du vielleicht noch überlegen, ob du jetzt anfangs Einteilungen machen
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und sagst, hey, da haben wir einen Teil vom Land, da ziehen jetzt die Progressiven
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an und die Konservativen können dann da ineinander.
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Und dann sitzt jeder in so einem, wir sortieren die Kantone nach Gesinnung oder
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so, nach Farben, nach Parteifarben.
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Aber ich bin dann auch nicht sicher, ob dann die alle, die, was ist die SVP?
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Ich habe fast braun gesagt, aber ich glaube, sie haben so ein grünes Logo,
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mit dem Sönneli und blau.
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Auch die grün-blau-gelen, die kommen dann auch buff über, wenn sie irgendwie.
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Was ist so das, was die SVP am ehesten könnte spalten, wenn du jetzt Politagitator
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wärst und findest, ich treibe einen Keilchen, wahrscheinlich irgendetwas mit
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den Bauern oder so. Aber wir kommen vom Thema ab.
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Ich möchte jetzt mal eine These haben, dass man nicht immer von deinem faltbares
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iPhone, faltbaren iPad sprechen muss.
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Ich denke, dass man nicht nur über AI redet.
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Du hast schon geschaut, was ich geschrieben habe. Bei mir kommt leider fast nur KI vor.
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Das tut mir leid, aber es ist auch nicht ganz freiwillig. Es hat mit dem zu
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tun, was passieren würde.
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Oder was einfach passiert. Genau, das faltbare iPhone, da gibt es Gerüchte und
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mich interessiert es überhaupt nicht.
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Wahrscheinlich wäre es auch so teuer, dass ich es mir eh nicht leisten könnte.
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Weil, wenn du dir vorstellst, auch schon die faltbaren Samsungs sind wahnsinnig teuer.
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Ich habe jetzt eins gesehen, der Blick hat so eins getestet,
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wo man dreimal, also wo zwei Fels hat, wo drei Teile ausklappen kann.
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Und ich glaube, es kostet zweieinhalb oder fast 3000. aus. Ich weiss es jetzt
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nicht mehr. Es kostet wahnsinnig viel und es sieht einfach nicht schön aus.
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So der gefaltete Bildschirm sieht einfach so ein bisschen verknautscht aus.
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Das sieht aus, als wenn du einen Zettel in dem Hossensack gehst und ziehst ihn
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so vorne, dann hat er so den Falz in der Mitte.
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Also mich spricht das nicht an.
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Und von mir aus kann Apple das machen, aber ich glaube, es wird kein Erfolg
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werden. Behaupte ich jetzt.
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Natürlich so die üblichen Apple Boys, die dann finden, hey, endlich kann ich
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mich wieder mal Die Apple Watch, mit der du sie vor 15 Jahren abheben konntest.
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Die Brülle, wie heisst sie?
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Die nimmst du nicht in den Zug.
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Und dann könntest du jetzt dafür wenigstens mit dem faltbaren iPhone auf dich aufmerksam machen.
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Das würde ich sagen, okay, da gibt es ein paar Leute, aber die reissen es nicht
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raus. Das andere Apple-Gerücht können wir gerade drinnen reinrühren.
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Das heisst, das Apple bringt ein iPhone ohne Anschlüsse.
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Das höre ich auch schon länger, das Gerücht. Das könnte vielleicht passieren.
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Aber mich würde das wahnsinnig anscheissen. Ich fände das extrem blöd.
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Ich würde das so lange herauszögern, mir ein neues iPhone zu kaufen,
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bis es womöglich wieder eins gibt mit Anschluss. Geht es dir auch so?
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Also ich habe kein iPhone, aber klar, wo damals die Klinken weggangen ist.
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Also der Klinken der 3,5, wie nennt man das?
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Doch, der Klinkenstück. Ja, ja, Klinken für den Kopfhörer. Ja, das geht schon.
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Aber eben, wenn du halt gar keinen Anschluss mehr hast. Ich denke jetzt auch,
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wenn du dein iPhone abschmierst, bekommst du wenigstens mit dem USB-C-Anschluss. Ja, genau.
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Einigermassen, irgendwo kannst du noch was notfallmässig machen.
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Klar, zur Not musst du halt in den Apple Store.
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Aber wenn du dann gar nichts mehr hast, dann kannst du das iPhone im Kreuzfahrtschiff
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im Pool rühren. Schön und gut. Das kannst du jetzt schon eigentlich.
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Ja, aber wenn irgendwas dann halt nicht mehr geht, ja, schwierig.
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Und auch wegen dem Foldable.
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Ich meine, ich habe auch mal irgendwo, was ist das gewesen?
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Das Galaxy Fold 6 haben wir mal von der Presse gezeigt, die es noch nicht gezeigt durften.
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Und ich dachte, ja, es sieht schön aus, ja, ist cool. Aber so noch zweimal, klack, klack, ja.
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Und jetzt? Ja, die ersten sind wahnsinnig schnell auch kaputt gegangen.
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Ich glaube, das ist heute nicht mehr so schlimm, aber trotzdem,
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ja, ich finde, ich weiss es nicht.
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Natürlich auf eine Art könnte ich mir vorstellen, dass es sinnvoll wäre,
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dass nur noch ein Gerät rumschlägt.
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Und dann sagst du, wenn du so ein Gerät jetzt zweimal ausfalten kannst,
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ist es fast so gross wie ein Laptop und dann kannst du es vielleicht sogar als
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Ersatz vom Laptop brauchen.
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Aber meine Vorstellung ist ja immer eigentlich, gerade mit dem USB-C kannst
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du ja so ein Telefon oder ein Tablet auch an so einer Dockingstation hängen,
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wenn du dort einen grossen Monitor hast.
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Wäre auch das Gerät leistungsvoll genug, um die Anzeige, also eine App oder
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mehrere Apps anzuteigen,
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einen Bildschirm in 4K-Auflösung zu bespielen? Das ist alles kein Problem.
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Mit der Tastatur und der Maus könntest du eigentlich mit so einem Gerät arbeiten,
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fast wie mit einem Laptop.
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Das fände ich eine wahnsinnig spannende Entwicklung. Ich meine,
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für viele Leute würde das einfach gelangen.
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Du hättest alles auf einem Gerät. Natürlich auch auf eine Art wieder ein Klumpenrisiko.
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Du müsstest halt ein Backup machen. Solltest du ja sowieso.
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Aber da siehst du natürlich, das wird Apple nie machen.
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Sie wollen dir nicht nur ein Gerät verkaufen, das dann auch noch das MacBook ersetzt.
0:19:56–0:20:00
Sondern sie wollen dir ein Apple Watch verkaufen,
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sie wollen dir ein iPhone verkaufen, sie wollen dir ein Tablet verkaufen,
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sie wollen dir ein MacBook Pro verkaufen, sie wollen dir einen Bildschirm verkaufen
0:20:08–0:20:11
und sie wollen dir dann vielleicht auch noch so einen,
0:20:11–0:20:17
wie heisst das, iPad für die Wand, den du hängen kannst, wo es noch nicht gibt,
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das wäre dann der Homepad.
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Genau, irgend so etwas. Wenn das kommt, würde ich es auch nicht kaufen.
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Stell dir, was du sagst wegen dem Smartphone, Auf dem Pixel,
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zumindest auf dem 10er, gibt es eine sogenannte Desktop-Mode. Ja, genau, das stimmt.
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Zack, geht. Also bei mir zu Hause am HP-Dog ist gelaufen.
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Und da wollte ich es dem Arbeitskollegen zeigen. Im Geschäft so,
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schau mal, bumm, nicht gegangen.
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Und dann zu Hause ja plötzlich geht es nicht mehr. Aber in der Theorie kannst
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du dann, ich sage jetzt auf deinem Smartphone, ein kleines Desktop-Binus booten
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und du machst ja eh alles im Browser.
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Dort wo ich es hatte, hat es heben gut funktioniert.
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Was hat super funktioniert, wenn du ein iPad an einen HP-Doc tust,
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wo du dein Notebook hast, das funktioniert perfekt.
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Mit Tastatur kannst du eine Apache Guacamole auftun, du kannst auf deine Windows
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Server oder auf, weiss ich was nicht, das geht perfekt, aber eben,
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wie du gesagt hast, Apple hat natürlich das Interesse, dass du ein MacBook kaufst,
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dass du ein iPad kaufst, dass du ein iPhone kaufst, ein Apple Watch und dann
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eben finde ich noch so ein Home-Pad zu Hause, das,
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ich sage jetzt so, nicht als Stereotyp gesehen, dass wenn deine Frau kocht,
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dass sie noch irgendwie ein Fitness-Video anschauen kann und so.
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Ja, genau, aber wenn ich da ein bisschen grundsätzlich werden darf,
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für mich aus gesehen zeigt das eindeutig, dass halt der Nachteil von diesen
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geschlossenen Systemen, weil der Vorteil von den Konsumenten für uns liegt auf der Hand.
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Wir hätten die Wahlfreiheit, wir könnten uns entscheiden.
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Jeder, der ein Laptop extra speziell trotzdem besser findet,
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könnte das immer nachhaufen, kein Problem, ich würde es sicher machen,
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aber für viele Leute würde es Es wäre ressourcenschonender,
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es würde natürlich auch die Budgets von vielen Leuten entlasten,
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wenn sie nicht mehrere Geräte haben müssten und so.
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Aber da sieht man, das funktioniert nur mit offenen Systemen,
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dann kannst du das machen, aber mit geschlossenen, kontrollierten Systemen,
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wenn Apple sagt, was da drauf läuft und was nicht, dann kann man das nicht machen.
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Und da sind wir jetzt halt an dem Punkt, wo wir sehen, dass wir so im Vergleich
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von, sagen wir, vor 15 Jahren, vor 20 Jahren, wo wir noch mehr mit diesen offenen
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Betriebssystemen gearbeitet haben, haben wir halt Freiheit verloren.
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Und das finde ich ein bisschen bedenklich. Und bei diesem Thema könnte ich ja
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gerade schnell noch den Megge.
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Der Megge hat uns, er kann heute nicht da sein in der Sendung,
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aber er hat ein paar interessante Thesen auch aufgeschrieben,
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wo ich einfach mal rausheuen würde.
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Er kann sie nicht verteidigen, darum greift man sie vielleicht nicht allzu hart an.
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Aber ich finde sie noch spannend. Er sagt, die Megge Big Tech wehrt sich gegen
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Trump und verlegt ihre Firmensitze nach Europa.
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Was ist deine Prognose? Wird das passieren?
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Er hat vermutlich recht, aber ich glaube den Zuckerberg und den Ilen ich sage
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jetzt das Wort nicht am Trump so, so,
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dass sie einfach denken, wenn wir ihm halt nochmal einen Rolex schenken, dann bleibt schon,
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weil ich kann mir also ich würde es lieben und eben Maggie, aber ich glaube
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jetzt nicht, dass irgendwie der Zuckerberg sagt, ach wir tun jetzt unseren Sitz auf,
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Muttiè verlegen. Muttiè wäre gut.
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Das fände ich super. Die Elon Musk verliert das Interesse an X.
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Es wird wieder zu Twitter und wird der Linux Foundation übergeben. Das fände ich super.
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Aber das ist jetzt, glaube ich, und Twitter schliesst sich dem Fediverse,
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also dem Fediversum und dem AT-Protokoll an.
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Wäre grossartig, aber wird nicht passieren. Ebenweg sagt, wir haben Freiheit
0:24:14–0:24:20
verloren und es geht jetzt immer wieder in die Richtung und nicht in die Richtung von mehr Freiheit.
0:24:21–0:24:25
Und das Jahr des Linux-Desktops habe ich einmal in die Runde geworfen und er
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findet, jawohl, könnte er auch unterstützen, aber Gaming auf Linux wird gross.
0:24:30–0:24:35
Die Steam-Machine und die Steam-Frame werden ein grosser Erfolg.
0:24:36–0:24:43
Und genau, er hat wirklich gute, optimistische und schöne Wendungen.
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Nämlich auch diese, ist wunderschön. Die Streaming-Dienste haben ein einsehen
0:24:48–0:24:54
und bieten einen gemeinsamen abo dienst an nicht teurer als zwei streaming dienste
0:24:54–0:25:00
im moment für serien filme und live sport ja das wäre super also und dann noch aus.
0:25:03–0:25:10
Neue Technologien für Akkus, Handylaufzeiten von über zwei Wochen und Autoreichweiten
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von über 2000 km, weil Akku-Durchbruch.
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Ich würde fast behaupten, dass ich das für die realistische Prognose halte.
0:25:22–0:25:25
Ich liebe die Prognose und wenn man jetzt einen Jingle hat, würde ich Herrn
0:25:25–0:25:28
Arturo Blocher einspielen mit Udreamer.
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Also es sind wunderschöne Sachen, jetzt schnell zu uns ein wenig runterzubringen.
0:25:33–0:25:37
Also Linux auf dem Desktop, was ich mir schon vorstelle, eben Microsoft gängelt
0:25:37–0:25:42
ja mit Onlinezwang, Accountzwang und eben, wir wissen jetzt,
0:25:42–0:25:44
Hardwareanforderungen von Windows 11.
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Man hat jetzt noch eine Gnadenfrist von Windows 10, die ist dann glaube ich
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auch nächstes Jahr irgendwann weg, dass die Leute sich mal überlegen,
0:25:52–0:25:56
hm, kaufe ich eine neue Kiste oder mache ich so wenig auf dem PC,
0:25:57–0:25:58
installiere ich mich vielleicht ein Linux?
0:25:58–0:26:02
Ist ja heute so einfach und es sieht gut aus.
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Das könnte durchaus sein, dass Leute auf Linux wechseln. Du hast auch ein bisschen
0:26:08–0:26:10
bei meinen Prognosen geschneugt, oder?
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Ich glaube es zwar nicht, dass das im grossen Stil passieren wird,
0:26:15–0:26:17
aber ich könnte mir vorstellen,
0:26:17–0:26:23
dass zumindest der Unmut von den Leute von Windows-Nutzerinnen und Nutzer in
0:26:23–0:26:29
diesem Jahr steigt, weil Microsoft einfach so voll auf dieser KI ist und überall
0:26:29–0:26:32
und das ist mühsam und sie,
0:26:33–0:26:39
denken immer alles nur von ihren eigenen Interessen aus und nicht von der Nutzer-Innen-Sicht.
0:26:40–0:26:43
Man könnte schon sogar sagen, okay, die KI ist nur einmal da,
0:26:43–0:26:48
man könnte sich ja überlegen, wie man sie sinnvoll in das Betriebssystem einbaut.
0:26:48–0:26:52
Das könnte man ja machen, aber das machen sie ja Sie machen es nur immer so,
0:26:52–0:26:55
dass du noch mehr Geld für den Copilot zahlen musst.
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Du hast ja gesehen, vor 30 Jahren, wo Karl Klammer erhebte.
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Vielleicht wegen dem Gaming. Du hast heute mit dem Gaming etwas...
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Ob das jetzt Xbox Cloud Gaming ist, von Nvidia.
0:27:15–0:27:20
Da kannst du wirklich eine uralte Raspberry Pi Gurke haben. da läuft alles in
0:27:20–0:27:25
der Cloud und wenn du jetzt halt einfach mal irgendein Spiel willst spielen ich sage jetzt eben das,
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Das habe ich auch schon einmal in einem Jahresrückblick genannt,
0:27:29–0:27:31
vor Horizon 5, ein Rennspiel.
0:27:31–0:27:35
Wenn das halt in der Cloud läuft und du jetzt nicht ein absoluter Profigamer
0:27:35–0:27:40
bist, und wenn das Auto vielleicht eine Millisekunde länger hat,
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als wenn du lokal spielst, dann sagen die Leute vielleicht, ja,
0:27:43–0:27:45
dann brauche ich aber gar nicht mehr so eine grosse Kiste.
0:27:45–0:27:51
Ja, gut. Jetzt habe ich halt 5 Stunden pro Monat für den Dienst oder halt teilweise,
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ja, es geht sogar nach Stunden. und sagst, jetzt spielst du mal ein Spiel einen
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Monat lang, 10 Stunden und dann spielst du drei Monate drüben.
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Ja. Aber das Cloud Gaming ist doch ein Ding vom Jahr 20... Hm, 22.
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21. Ja, aber es gibt es immer noch. Ja, ja, gut, das stimmt.
0:28:12–0:28:16
Also ich glaube, es gibt Leute, die haben auf ihrem super schönen Tesla Xbox
0:28:16–0:28:20
Cloud Gaming installieren können. Also es ist lustiges Zeug, ja.
0:28:21–0:28:24
Also, ich würde sagen, noch seine letzte These.
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Wir finden eine gute Lösung im Umgang mit Deepfakes. Diese werden automatisch,
0:28:28–0:28:32
gekennzeichnet und können auch zuverlässig identifiziert werden,
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wenn sie nicht gekennzeichnet wurden.
0:28:36–0:28:40
Also wenn der, der sie irgendwo U geladen hat, eben gefunden hat,
0:28:40–0:28:43
ich tue mal so, wenn das echt gewesen wäre. Das fände ich super.
0:28:43–0:28:47
Also, ich würde sagen, an dieser Stelle reisse ich jetzt die Sendung an mich
0:28:47–0:28:51
und du jetzt, Digi Chris, es tut mir leid, dir doch noch ein paar KI-Thesen
0:28:51–0:28:56
um die Ohren Im April platzt die KI-Blase.
0:28:56–0:29:00
Es gibt einen Börsen-Crash, also einen Teil-Crash, der.
0:29:02–0:29:08
Tech-Firmen betrifft, die vor allem dank künstlicher Intelligenz in letzter
0:29:08–0:29:11
Zeit einen Aufschwung erlebt haben,
0:29:11–0:29:17
drei Trillionen, jetzt muss ich immer im Englischen, sind drei Trillionen,
0:29:17–0:29:19
sind glaube ich drei Billionen, ist das richtig?
0:29:20–0:29:24
Also das hat ja die New York Times gesagt, da steckt so viel Geld in dieser
0:29:24–0:29:28
Blase, also wenn die platzen könnte, würde einiges durchgegen fliegen.
0:29:29–0:29:35
Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Dotcom-Blasen anfangs des 20er-Jahres?
0:29:35–0:29:41
Nein, wir sagen nicht anfangs des 20er-Jahres, sondern anfangs des 1000er-Jahres.
0:29:41–0:29:47
Dort hat man alles mit E-Commerce der grösste Unfug betrieben.
0:29:48–0:29:53
Und die Blase ist geplatzt, aber am Schluss hat sich die Entwicklung verzögert,
0:29:53–0:29:55
aber sie hat sie nicht aufgehalten.
0:29:55–0:30:00
Und vieles von dieser Infrastruktur, die vorher in den Blasen entstanden ist,
0:30:00–0:30:05
hätte man nachher vernünftig, in Anführungszeichen, mehr oder weniger vernünftig nutzen können.
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Und das ist wahrscheinlich diesmal auch hier. Nur, dass vielleicht die grossen
0:30:09–0:30:14
Tech-Konzernen am Schluss noch ein bisschen mächtiger aus dieser Sache rausgehen.
0:30:14–0:30:16
Und das fände ich eher schlecht.
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Und, wolltest du da gerade schnell etwas dazu sagen? Aber Digi Chris,
0:30:21–0:30:23
ich hätte noch ein paar andere Thesen.
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Also schnell, du meinst, ich sollte meine 100 Millionen Nvidia Aktien jetzt
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abschalten? Ja, Nvidia würde ich sagen, die werden es überstehen.
0:30:32–0:30:34
Die werden nicht Konkurs machen.
0:30:34–0:30:40
Aber wenn du sagst, Crash, dass vielleicht der Aktienkurs von Nvidia,
0:30:40–0:30:44
der immer rauf ist, dass der wieder mal einen Dämpfer kann, hast du auch bei
0:30:44–0:30:47
Schweizer Industrieunternehmen gesehen, das kann es auch mal geben.
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Also ich würde jetzt nicht gerade meine ganze Rente in Nvidia-Aktien stecken,
0:30:51–0:30:55
das können wir so mal als Börsentipp von uns zwei sagen.
0:30:55–0:30:59
Es kann natürlich sein, dass einer irgendwie dann noch so ein KI-Modell macht,
0:31:00–0:31:05
ein grosses Sprachmodell, das dann auf ganz billiger Hardware läuft,
0:31:05–0:31:06
dass du nicht mehr so die teuren.
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Hochgezüchteten Chips brauchst, sondern irgendwelche 0815-Chips,
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die wir selber belichten können, hier im Hinterhof bei uns, mit denen arbeiten
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können. Das fände ich noch spannend.
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Das würde das Rennen auch wahnsinnig verändern.
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Aber wahrscheinlich eher nicht. Aber es könnte durchaus auch so etwas passieren.
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Ich würde sagen, in der Kai, dort wird es, bis jetzt sind wir immer noch in
0:31:31–0:31:36
den Hype-Dingen, wo uns auch die Konzerne dazu haben wollen,
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alles zu brauchen und so.
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Und alles ist irgendwie gratis und alles kann man unbeschränkt nutzen oder sogar
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der kostenlose Chat-GPT.
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Er sagt dann vielleicht irgendwann einmal, er geht es ein wenig zurückstaufen
0:31:50–0:31:54
oder so, aber trotzdem, wir sind
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immer noch in der Phase, in der auch Geld verbrennt wird, würde ich sagen.
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Die Monetarisierung kommt irgendwann mal und ich würde sagen,
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sie fängt 2026 an und es wird nervig sein, weil irgendeiner von diesen KI-Dingern,
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Betreiber, wird auf die Idee kommen,
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das KI-Modell dazu zu bringen, zwischen den vernünftigen Antworten dann auch
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mal einen Werbespot rauszuhauen.
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Und das wird das wird das IGIT
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und auch natürlich der Herr
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Zuckerberg der schon erwähnt worden ist in dieser Sendung der
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wird vielleicht nicht unbedingt versuchen direkt Geld zu
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machen indem man so muss überlegen wie man das Meta-AI nimmt aber er wird und
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das macht er jetzt schon uns mit Hilfe der KI der Künstlichen Intelligenz noch
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viel genauer profilieren und dann
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kommt er dann irgendwann mal mit einen Hyper-Personalized-Ads um die Ecke.
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Das heisst, du kriegst dann nicht mehr einfach nur eine Werbung über,
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die auf dich targetet ist, wo man findet, hey, das ist die Werbekampagne,
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die könnte dir DigiChris ansprechen,
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sondern man wird eine Werbung genau anhand von diesen Informationen,
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die man über dich hat, auf dich massschneidern und du wirst nicht anders können,
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als sie anklicken und zu kaufen.
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Ich kann mir das genau vorstellen. Hallo DigiChris, Dein Arbeitskollege ist
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im März da, möchtest du nicht Sonderkreuzfahrt auf MSC in der Saison?
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Ja, genau. Ich glaube, wegen der Werbung, das habe ich auch noch geschrieben,
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dass teilweise, und ich glaube, da hat es, ich weiss nicht, ob du es gesehen
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hast, haben Bö und Jacopo sich richtig gefetzt. Nein.
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Jakob hat sich genervt, dass sie den Blick auf www.brik.ch gilt wahrscheinlich
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für alle grosse News-Outlets einfach Blätsch, Werbung hast du darüber. Ja, ja, ja.
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Ich habe auch noch als These gesagt, die Werbung der.
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Media Outlets, das geht von allen, vielleicht auch dein Arbeitgeber wird noch
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penetranter und die Leute nehmen dann auch Adblockers und natürlich wird dann,
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verstehe ich auch, ist ja ihr gutes Recht,
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ich sage jetzt dein Arbeitgeber, Blick, whoever,
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werde dann nochmal härter zurückschiessen gegen so Adblockers und irgendwann,
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ja, hast du im blödsten Fall auch als Benutzer, der halt sagt,
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ja, ich will den Blick, Dougie, whatever lesen,
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dass sie einen Ad-Blog haben.
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Das ist eigentlich schon passiert.
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Ich sehe das. Ich habe auch schon einen Blogbeitrag zu dem Thema geschrieben,
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das noch nicht veröffentlicht ist.
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Ich sehe das tatsächlich mehr. Bei persönlich.com habe ich es schon gesehen.
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Bei anderen, wie heisst das?
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Die eine Windows-Webseite hat das auch schon gemacht.
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YouTube ist ja da mit schlechtem Beispiel vorangegangen, dass diese Leute mit
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Werbeblockern abstrafen und dass du dann nicht mehr Videos schauen darfst.
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Bis jetzt war das eigentlich kein Problem.
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Also das, ich glaube, das verschärft sich auch noch mal. Und ich würde sagen,
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Ich glaube, der Kampf zwischen den Leuten, die KI prinzipiell gut finden und
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trotzdem eine differenzierte Meinung haben und denen, die auch finden,
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ich will einfach mit KI in Ruhe gelassen werden, wird sich verschärfen.
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Es wird eine Art Gütesiegel für Produkte geben, die keine künstliche Intelligenz haben.
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Sei das ein Browser, der nicht agentische Sachen für dich unternimmt,
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sei das ein Office oder ein Betriebssystem oder so.
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Und dann gibt es wahrscheinlich eine Zweiteilung von Leuten,
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oder man könnte vielleicht sogar sagen eine Dreiteilung.
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Es gibt einfach die Leute, die alles brauchen, was ihnen vorgesetzt wird.
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Dann gibt es die Leute, die sagen, und zu denen würde ich mich zählen.
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Künstliche Intelligenz, ja, aber unter meinen Bedingungen und nur so,
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wenn ich es gerne möchte und an diesen Stellen, wo ich sinnvoll erachte.
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Und dann gibt es die, die sagen, nein, kommt man einfach nicht in die Tüte und
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damit, wie soll ich sagen, einfach den Deckel zumachen.
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Ja, und ich glaube zum Abschliessen auch etwas an Kai, also man hat irgendwo
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im Podcast mal gesagt, ja, wie heisst denn das Leben an etwas, Kai-Kai hat?
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Ja, K-A-I, also Kai. Sehr schön.
Wir starten mit steilen Thesen ins neue Jahr: Wir spekulieren darüber, welche Wendungen die Computerhistorie nehmen könnte. Wir lassen uns von gewissem Wunschdenken beeinflussen, loten Horrorszenarien aus – aber wir bleiben auf dem Boden des Möglichen. Das heisst, nein, leider wird auch in dieser Sendung Apple nicht in ein basisdemokratisch organisiertes Entwicklerkollektiv umgewandelt, Mark Zuckerberg nicht zusammen mit Elon Musk auf dem Mars ausgesetzt, Twitter wird nicht liquidiert, ChatGPT nicht nur noch in Züritütsch angeboten und Clouddienstleistungen auch nicht bei Gefängnisstrafe verboten.
Hingegen postulieren wir, dass sich der Widerstand gegen die künstliche Intelligenz formieren wird, die KI-Blase platzt, die Konzerne mehr Geld mit ihren Sprachmodellen scheffeln wollen und der Frust bei der Datenschutz-bewussten Bevölkerung rasant anwächst. Und dass die UKW-Querelen weitergehen.
Falls ihr eigene Prognosen habt, teilt sie uns mit. Wir kommen in einer der künftigen Sendungen gern auf sie zurück.
Die Links zur Episode
Preshow
Steile Thesen fürs neue Jahr
Beitragsbild: Keine schwierige Prognose – das, was auf diesem T-Shirt steht, werden die Tech-Konzerne auch 2026 nicht kapieren (Johannes Krupinski, Unsplash-Lizenz).
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