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Les Fair mit Fuck and Run und ich bin mir nicht sicher, ob das als Motto für
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heute Abend taugt. Ist das ein Alarm, der da hinten kommt?
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Ja, das ist so geil. Es brennt.
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Aber tatsächlich.
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Studio brennt. Tatsächlich. Yeah, Studio brennt. Yeah.
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Ich weiss nicht, ob man den Jingle noch spielen darf nach Gra Montana.
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Da noch Digi Chris, was meinst du?
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Wir sollten vielleicht mal einen einspielen lassen.
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Also, wenn ihr euch, wie soll ich sagen, angefasst fühlt von diesem Jingle,
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dann nehmen wir noch einen anderen.
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Juhuuu! Gegen den kann man nichts einwenden, oder? Ist der politisch unkorrekt?
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Nein, ich würde sagen, der ist völlig in Ordnung. Digi Chris,
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wie geht's? Wie steht's?
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So gut, eigentlich alles gut. Auch beruflich, persönlich beruflich persönlich,
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Bist du befördert worden, gibt es Melonen fürs neue Jahr kann es krachen lassen.
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Das darf ich jetzt da nicht sagen aber es geht gut und ich muss einfach sagen, wenn du
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ich bin ja im SAP Bereich und einfach Leute einfach so, ich will das, ich mach,
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mach, mach wir sind noch nicht bereit, als wenn Leute von Gesellschaften,
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die auf SAP kommen mit so enthusiastisch sind. Ich will das.
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Das finde ich wirklich absolut schön und ich habe dir da schon Scheed ausgefüllt.
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Aber ist das Höflichkeit oder ist es einfach Ungeduld?
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Also ich glaube die Person macht wirklich ihren Job zu 150%.
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Okay.
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Also positiv, ich finde es wunderschön.
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Ja.
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Vielleicht noch etwas, wenn man nicht... Doch, es hat mit SAP zu tun.
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Ich bin, ja, das ist auch 15 Jahre her, als ich den Arbeitgeber gewechselt habe,
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mit Leuten mal ins Wallis nach.
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Vom alten Arbeitgeber, ja, gehen.
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Nein, nicht mal Skifahren, einfach, wir sind ins Wallis. und es ist ja leider heute wie sagen wir
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ein Bahnhof verschüttet worden und hey warte mal ich war in dem Bahnhof also
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klar es ist 15 Jahre her aber der ist halt einfach der ist so markant gewesen der ist erkenntlich so
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es sind 15 Jahre her aber trotzdem aber
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Du müssen das Wallis nicht sowieso abschreiben mit der Klimaerwärmung.
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Ist das dann nicht irgendwann mal vorbei?
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Ich sage jetzt lieber nichts über das Wallis. Ich sage lieber nichts, sonst gibt es Böse.
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Ich habe schon auf Twitter genug Kommentare über den Kanton geschrieben. Jetzt reicht es.
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Ja, ich habe gelesen, dass du auf Twitter von ganz harmlosen Leuten blockiert
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wirst, weil du manchmal wieder dein Mund nicht unter Kontrolle also die Person.
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Also der Politologe
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Du meinst den Marko Kovic, der auch schon in dieser Sendung war, muss man sagen.
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Also ich habe ihn angemeldet, er hat mich geblockt, er wüsste es auch nicht.
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Also nein, wirklich, wie ich jetzt denke, also...
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Ich habe ihn jetzt noch nie angepisst und er hat gesagt, ich kann mir vorstellen,
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dass es Leute gibt, die ihn wahrscheinlich ziemlich deftigen Dingen schlimmer
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als ich je mache und vielleicht hat er halt mal überreagiert.
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Aber du, er hat ja eine Kontaktadresse, ich habe ihn gefragt.
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Ah, du hast dann wirklich so Versöhnlichkeiten?
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Also ich habe jetzt wirklich gefragt also ich weiss ja
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ich schreibe manchmal kontrovers aber ich habe jetzt einfach nichts zu dir geschrieben,
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was irgendwie beleidigend sein habe ich irgendwie was gemacht,
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ich meine kannst du sagen, du bist halt eben, du gehst auf Kreuzfahrt,
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Du bist jetzt, ah gut, nein, das
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darf man jetzt nicht mehr sagen da hat es Reklamationen gegeben aber nein.
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Also we are fine again, also Alles gut mit ihm.
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Es gibt natürlich Apps, Linkblocker, eine Browser-Erweiterung,
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wo man mehrere Leute aufs Mal blocken kann.
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Auch gewisse, die in so einem Kontext auftaucht sind.
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Das wäre durchaus möglich, dass Leute, wenn er vielleicht so etwas braucht,
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dann halt du als Kollateralschaden hängen bleibst.
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Aber ich sehe schon, dass bei gewissen Leuten das trifft, wenn man blockiert
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wird. Ich habe den einen NZZ-Gerichtsreporter, ich weiss nicht mehr,
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wenn er heisst, der hat mich mal blockiert.
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Und zwar, eigentlich war es ein bisschen ein Missverständnis,
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weil das noch zu der Zeit war, wo man nicht konnte,
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Tweets retweeten und dann habe ich seinen Tweet zusammengefasst,
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oder hast du ihn retweeten können, ich weiss nicht mehr genau.
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Ich glaube, du hast ihn retweeten, aber er ist dann nicht unten angehängt worden,
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sondern er ist einfach RT und dann ist der Text drin gestanden.
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Dann habe ich aber noch selber etwas dazu geschrieben und dann habe ich es so
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gekürzt, dass es ein bisschen,
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missverständlich wurde und dann ist es so beleidigt gewesen,
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statt dass er stolz gewesen wäre, dass ich ihn retweeten hätte,
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hat er mich blockiert und bis heute hat er das nicht, aber so geht es.
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Der RT, ja ja, der RT haben wir auch noch gehabt, ganz ganz früh,
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da hast du ja geschrieben,
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RT über Mr.
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Clico, blablabla.
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Da hast du auch DM schreiben und dann hast du direkt, das sind noch die Zeit,
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da ist Twitter noch, da ist die Welt noch in Ordnung gewesen.
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Irgendjemand, ich glaube auch noch gesagt, ja eben, also klar,
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wir folgen uns, wir können DM schreiben, aber ja, dass du du kannst ja random
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persons nicht mehr DM schreiben.
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Nein.
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Ausser du bist natürlich verified.
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Ja, du zahlst. Ja, genau. Gut, also das ist...
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Also übrigens, ich hätte ein super Angebot, ich könnte dir Bitcoins geben für
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so und so, also allhöher Bitcoins. Nein, also, genau, was ich meine.
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Du bist Mona Fetsch und verkaufen.
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Ich bin Mona Fetsch.
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Bitcoins. Genau, die wollen wir immer Bitcoins und Alain Berset früher,
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da wollte man auch immer Bitcoins verkaufen.
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Aber Alain Berset, der hasst doch alle. Der ist doch der mit der Stumpe und
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dem Bier auf der 3-Parade.
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Und mit dem Helikopter oder mit dem Privatflugzeug.
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Wo ich auf die falsche Frequenz gelandet bin.
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Ja, er ist dann mal im französischen Luftraum reingetragen und er wäre fast abgeschossen worden.
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Und er wollte seine Geliebte besuchen. Aber über das spricht man ja eigentlich
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nicht in der Schweiz, weil wir sind,
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Mit den meisten Bundesraten gehen wir nicht um.
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Dem einen, der dann mal abgewählt wurde.
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Wer war das? Ein verdammter Geheimplan.
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Bevor es,
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politisch ausartet, wir haben zwar keine, wir dürfen glaube ich wirklich auch
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mal eine richtig politische Sendung machen, aber in 30 Sekunden fängt dann unsere
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Hauptsendung an und dann haben wir auch eine Art ein Thema, das ein bisschen politisch ist.
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Und wir verraten jetzt aber noch nicht, was es ist. Und ich würde sagen,
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soll ich jetzt noch 15 Sekunden überbrücken durch nicht sagendes Klabern?
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Ich könnte jetzt so sagen, eigentlich würde ich sagen, hey,
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ich bin zu faul, man könnte die Sendung abbrechen, weil, ja,
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und, let's go, und eben das Zeug, was du, was wir da werden sagen,
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da bin ich zu faul, das zu machen, Aber du weisst jetzt, auf was ich hinaus will.
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Genau, und jetzt haben wir 15 Sekunden zu lang gemacht.
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In Hamburg hat kurz vor dem neuen Jahr, nämlich am 28.12.2025,
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ein Kongress vom Chaos Computer Club stattgefunden.
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Der hat einen unaussprechlichen Namen, 39C3 hat der Kongress geheissen.
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Dort ist einer aufgetreten, den man vielleicht kennt, vielleicht auch nicht.
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Ich weiss nicht, ob du ihn noch kennst. Marc-Uwe Kling, der hat dort,
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wie soll ich sagen, einen Vortrag gehalten, einen Vortrag und wir können ja
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mal ein bisschen drehören, was er eigentlich so gesagt hat.
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Weisst du, was das Problem am Internet ist?
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Zu viele Links führen nach rechts.
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Das Problem am Internet. Er hat aber nicht nur über das hergezogen.
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Er hat dann zum Beispiel auch gesagt, was die Konzerne eigentlich mit uns machen
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und warum das Internet sonst noch ein Problem ist.
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Ich glaube, ich bin süchtig, sage ich. Alle sind süchtig. Alle wurden mit voller
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Absicht süchtig gemacht. Das ist ein anderes Problem.
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Jedenfalls bin ich Fan des Rechts auf Links.
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Genau, man muss das noch erklären. Marc-Uwe Kling, ihr kennt den vielleicht
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am ehesten, wenn ihr Kind habt.
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Es gibt ein lustiges Kinderbuch, das «Neinhorn» heisst.
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Und dort ist es ein Einhorn, der immer «Nein» sagt.
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Und darum verdirbt es allen die Laune und die kuschelige Stimmung in dem Meerland.
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Er hat aber auch die Kängurukroniken geschrieben.
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Die hatte ich jetzt selber nicht so ganz auf dem Schirm. Aber wenn er mit dieser
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hohen Stimme spricht, dann ist das das Känguru.
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Er führt einen Dialog mit sich selber und einem Känguru auf und sie diskutieren,
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was das Problem am Internet ist.
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Und er hat da durchaus auch eine Ahnung davon, weil er hat selber Bücher geschrieben,
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zwei, die sich eigentlich mit dem Thema beschäftigen, mit den grossen Tech-Konzernen
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und was passiert, wenn die zu viel Macht bekommen.
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Quality Land kann ich sehr empfehlen. Das ist eine Welt, wo die Unternehmensberater
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die Macht übernommen haben.
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Und alles funktioniert nach Kriterien, in denen man sich gegenseitig bewertet
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wird, wie das der Fall ist, wenn man diese sozial-mediale Massstäbe anwendet.
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Digi-Chris, ist er dir ein Begriff?
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Hast du von diesem Mann schon gehört? Hast du etwas von ihm gelesen? von ihm vielleicht?
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Ich habe einen Teil vom...
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YouTube-Video gesehen und eben gerade was du sagst, gegenseitig bewerten,
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da kommt mir ein Schweizer Konzern in den Sinn und ja, der Migros.
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Also irgendwo ist das, glaube ich, doch auch eben, die haben ja McKinsey als
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Berater gehabt und dann haben sie das wegschmissen und das haben sie wegschmissen,
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so würde ich jetzt einfach so sagen,
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auf dem ersten Ding, ja, kommt das doch irgendwie ein bisschen wieder rein.
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Also, er hat an diesem Kongress, in seinem Vortrag über die Tech-Konzern herzoggen.
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Er hat eben gesagt, wir sind mit Absicht süchtig gemacht worden und er hat aber
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auch gesagt, wir sind wie die Frösche.
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Wir sind Frösche, denen ein Amphibien Wellnessbereich versprochen worden ist,
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aber in Wahrheit haben Mark Zuckerberg und seine Polygarchen-Kumpel uns alle
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in diesen riesigen Topf geworfen und das Wasser so langsam erhitzt,
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dass wir lange Zeit nicht gemerkt haben, dass da nicht nur ein Haar in der Suppe
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ist, sondern dass wir die Suppe sind.
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Finde ich recht gut beschreiben. Ich glaube, wenn man so auch über die Zeit
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schaut, wie das Facebook so verändert worden ist, dann sieht man tatsächlich,
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dass es am Anfang eigentlich okay war.
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Wir hatten alle Freude gehabt, uns dort mit unseren Kumpels und Kumpelinnen
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und Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitskolleginnen zu unterhalten und dann
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ist es immer schlimmer geworden.
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Aber eben tatsächlich, graduell ist die Hitze immer weiter erhöht worden.
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Und Sex war gar nicht so.
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Er sagt dann auch noch, Frösche würden das eigentlich schon merken.
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Sie sind auf eine Art noch ein bisschen gescheiter,
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weder wir Menschen, könnte man so sagen. Er hat sich dann auch über KI unterhalten
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und hat dann Folgendes gesagt zu Künstler, Politiker und Chatbots.
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Jedenfalls spucken Large Language Models eben leider nicht nur Unwahrheiten
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aus, sondern wahrscheinlich klingende Unwahrheiten.
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Alan Moore hat geschrieben, Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen,
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Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen.
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Ich möchte einen dritten Satz hinzufügen. Ein Chatbot lügt, weil er keinen Plan hat, was er sagt.
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Er ist nur ein Papagei in einem Käfig aus Wahrscheinlichkeiten.
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Er wirkt aber auf die Nutzenden wie ein Universalexperte.
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Manchmal stimmt halbwegs, was er verzapft, aber in vielen anderen Fällen ist
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er nur eine Kompetenz-Simulation.
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Genau. Und dann nach dem Rundumschlag ist er dann eigentlich zu dem Thema gekommen,
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wo es an diesem Kongress auch darum ging und wo wir lustigerweise ja auch im
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letzten Jahr schon noch ein bisschen vor dem Chaos-Computer-Club-Treffen darüber
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diskutiert haben. Er hat dann nämlich das gesagt.
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Je mehr US-Tech benutzt wird, desto erpressbarer wird die Welt, sage ich. Genau.
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Mal ganz abgesehen davon, dass, wie ich bei anderer Gelegenheit schon erwähnt
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habe, Big Tech durch sein digitales Quasimonopol bei Werbung und Verkaufsinteraktionen
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massiv Geld aus der Realwirtschaft absaugt und noch nicht mal ernsthaft Steuern dafür zahlt.
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Aber, frage ich, jetzt kommt doch hoffentlich ein Aber.
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Das Känguru springt auf den Wohnzimmertisch, ballt die Faust und ruft in feinstem
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Roland-Emmerich-Pathos, Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen.
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Wir werden nicht ohne zu kämpfen vergehen.
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Heute feiern wir gemeinsam unseren digitalen Independence Day.
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Der Digitale Independence Day, der sogenannte DID, oder auf Deutsch der Digitale
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Unabhängigkeitstag, der DUT.
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Das ist die Abkürzung davon.
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Digi-Chris Day wurde ausgerufen oder ausgerufen.
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Stimmen wir damit ein? Ist das eine gute Idee? Die digitalen Unabhängigkeitstage,
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wir haben eben, wie gesagt, auch schon darüber gesprochen.
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Es ging im letzten Jahr darum, dass man sich von den USA abkoppeln möchte.
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Aber so richtig viel ist nicht passiert, oder?
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Ja, und ich kann es bei mir gesehen. Ich bin einfach zu faul. Du bist zu faul.
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Du hast es in der Pre-Show angedeutet.
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Ja, also ich finde, was er sagt, stimmt zu 100%. Aber was willst du machen?
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Und ich glaube, du hast ja im Dokument ein paar Dinge gemacht.
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Aber es führt noch ein bisschen aus.
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Aber ja, ich stimme ihm vollkommen zu. Aber es ist so, wie wenn du am Neujahrstag
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sagst, ich gehe jetzt ins Fitnessstudio.
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Du gehst zweimal ins Fitnessstudio und dann gehst du nie mehr.
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Also ich würde von mir sagen, dass ich tatsächlich zwar nicht ins Fitnessstudio
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gehe, aber ich habe mir vor einigen Jahren vorgenommen, regelmässig Sport zu
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machen und ich mache das.
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Ich bin vielleicht das leuchtende Beispiel, dass nicht alle Hoffnung verloren ist.
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Also, aber wir hören Marco W. Kling nochmal.
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Er erklärt uns jetzt nämlich, wie der digitale Unabhängigkeitstag,
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der DUT, eigentlich würde funktionieren.
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An jedem ersten Sonntag im Monat ist DIT der digitale Independence Day.
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Oder auf Deutsch der digitale Unabhängigkeitstag, der DUT. Ist das so?
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Noch ist das nicht so, gibt das Känguru zu, aber es könnte doch bald so sein. Und was passiert am Dit?
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Am Dit nimmt man sich Zeit, diesen einen Wechsel durchzuführen,
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von dem man schon sehr lange weiß, dass man ihn machen könnte.
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Es mangelte nur am Moment, es auch zu tun.
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Also zum Beispiel weg von X zu Mastodon, von WhatsApp zu Signal oder Threema,
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von Google zu Ecosia oder DuckDuckGo, mal in die Mediathek gucken und dafür
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Prime kündigen, von Amazon zur lokalen Buchhandlung.
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Oder, wenn man nicht ohne großen Versandhändler klarkommt, dann halt so Otto,
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Konrad oder einem beliebigen anderen altdeutschen Vornamen.
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Ja, aber Digi Chris, so wie er schildert, klar, wir sind alle ein bisschen faul,
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aber so richtig viel Arbeit macht es nicht, oder?
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Also ich würde jetzt sagen, vielleicht ist es ein Beispiel, Mastodon,
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also von X zu Mastodon, das wäre kein Problem.
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Man könnte auch finden, okay, ich gebe die sozialen Medien gerade ganz auf,
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das würde ja vielleicht eher sogar helfen. Aber WhatsApp zu Signal oder Threema
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ist sicher nicht ganz einfach.
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Aber Google zu Ecosia. Oder sagt man eigentlich Ecosia? Er hat,
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glaube ich, Ecosia gesagt.
0:17:40–0:17:44
Ich würde Ecosia sagen, aber das ist ein anderes Thema.
0:17:44–0:17:47
Duck, duck, go. Also einfach eine alternative Suchmaschine nehmen.
0:17:48–0:17:52
Wir haben auch schon über kagi.com gesprochen. Da sind wir ja alle,
0:17:52–0:17:55
glaube ich, ein bisschen Fan davon. Das wäre jetzt machbar, oder?
0:17:56–0:18:01
Da musst du einfach deinen inneren Schweinehund überwinden und dann machst du es.
0:18:03–0:18:09
Aber eben, was man gehört hat, wegen der E-Mails, also jetzt mein Gmail überziehen,
0:18:11–0:18:14
schwierig und ich glaube, wie immer einen eigenen E-Mail-Server,
0:18:14–0:18:18
also wenn ich jetzt halt wirklich irgendwie Chris at
0:18:20–0:18:26
hoste, dann müsste ich wahrscheinlich an Kevin eben 5 Stunden Beratung zahlen,
0:18:26–0:18:30
dass man wirklich sagt, dass mein E-Mail-Server dicht ist,
0:18:30–0:18:35
weil ja klar, ich kann einen Docker-Container hochziehen mit einem E-Mail-Server,
0:18:35–0:18:38
das schaffe ich, aber dass er dann sicher ist, eben muss ich sagen, Kevin,
0:18:39–0:18:41
bist du mal so lieb, kommst du.
0:18:41–0:18:45
Ja, er hofft für 150 Stunden in der Stunde, hat er ja mal gesagt.
0:18:45–0:18:50
Also, das machen wir. Also, ja, klar.
0:18:50–0:18:56
Aber eben, Sandra, ja, was du gesagt hast, du gehst auf Google,
0:18:57–0:19:04
es ist so, und ich kenne Leute, Die haben ihren Browser und ich sage jedem,
0:19:04–0:19:10
nein, nein, nein, nein, nein, die gehen in den Browser-Suchzeilen ZKB.
0:19:11–0:19:14
Also ich nehme auch mal Google filtre die Böse-Links raus.
0:19:15–0:19:19
Sie gehen nicht in www.zkb.ch, sie gehen in ZKB.
0:19:19–0:19:23
Und dann googeln sie zuerst und klicken den ersten Treffer an.
0:19:23–0:19:26
Ja, so Leute gibt es auch in meiner Verwandtschaft.
0:19:26–0:19:34
Also ich versuche es nicht rauszuprügeln. Und eben, zuerst Brüggel ist ihnen
0:19:34–0:19:36
das mal raus und bis ich dann sage, eben,
0:19:37–0:19:42
geh zu DuckDuck, go, geh suchen, hey, also, bis dann, ich sage es auch mal,
0:19:42–0:19:48
drei Gerede, Thunberg, as watch, das ist immer so mein liebster Beispiel, also,
0:19:49–0:19:55
wenn selbst mir oder selbst ich als IT-Affine zu faul ist.
0:19:56–0:20:01
Aber dann müssen wir kapitulieren, heisst das. Wir sind verloren, alles ist, alles lasst.
0:20:01–0:20:05
Und wir können diese Sendung aufhören und traurige Musik spielen.
0:20:05–0:20:08
Ich sehe also, es ist was so.
0:20:08–0:20:12
Ich habe es dir immer früher gesagt, also ich glaube einfach,
0:20:13–0:20:17
wenn selbst ich zu faul bin, ist es uhurischwierig.
0:20:17–0:20:24
Aber du kannst dann wenigstens mal denken, dass du vielleicht deine Daten mindestens
0:20:24–0:20:31
nicht bei Dropbox hast, sondern nimm es wenigstens zu einem europäischen Anbieter. Also, genau.
0:20:32–0:20:36
Mit der Dropbox können wir anfangen. Ich habe jetzt übrigens Alice Lost gefunden. Da ist Alice Lost.
0:20:39–0:20:45
Also, alles verloren, Digi Chris. Alice Lost von Les Yeux Sans Visage.
0:20:46–0:20:49
Nein, das war ein Witz. Natürlich machen wir das selbst wieder.
0:20:49–0:20:53
Es ist natürlich nicht alles verloren, aber vielleicht können wir es nicht.
0:20:54–0:21:00
Wie ich sage jetzt, die Tage waren wunderbar, aber so idealistisch,
0:21:00–0:21:02
wie Sie sagen, werden wir es nicht schaffen.
0:21:02–0:21:06
Aber vielleicht wenigstens, ich sage jetzt zu einem EU-Provider,
0:21:06–0:21:09
das Zeug holen, ist schon mal etwas Erstes.
0:21:09–0:21:14
Das Problem, man sieht, gerade das Gmail ist ein gutes Beispiel,
0:21:14–0:21:17
warum es eigentlich wirklich nötig wäre,
0:21:17–0:21:25
E-Mail war ja als offener Standard gedacht, wo du nicht an einen Anbieter gekettet bist.
0:21:26–0:21:30
Natürlich, irgendwann hast du deine E-Mail-Adressen, aber sogar wenn die...
0:21:30–0:21:35
Ich habe Matthias at Clickomania.ch, mit dem kann ich irgendwo hingehen.
0:21:35–0:21:38
Ich könnte das, glaube ich, auch zu Google nehmen, wenn ich will,
0:21:38–0:21:39
aber will ich natürlich nicht.
0:21:39–0:21:45
Mit dem bin ich völlig mobil, ohne dass ich jemals meine E-Mail-Adressen ändern
0:21:45–0:21:47
müsste, die ändern, kann ich den Provider wechseln. Das habe ich auch schon
0:21:47–0:21:48
gemacht, abgesehen davon.
0:21:49–0:21:52
Und da haben wir uns einfach von dem Google einlullen lassen,
0:21:52–0:21:56
weil mit dem Gmail, eben früher hast du einfach deinen Provider gehabt,
0:21:57–0:22:00
der dir die Mails einfach vorgehalten hat, bis zu dem Moment,
0:22:00–0:22:01
wo du sie runtergeladen hast.
0:22:02–0:22:06
Und dann hast du sie aber auf deinen Computer runtergeladen und auf dein eigenes
0:22:06–0:22:08
Gerät. Und dann sind sie da gewesen.
0:22:08–0:22:13
Und dann hast du auch dein Archiv. Dann hast du auch von dem einen zum anderen
0:22:13–0:22:16
wechseln und hast immer noch deine alten Mails gehabt.
0:22:16–0:22:18
Und dann ist Google gekommen und hat gesagt, wäre das nicht toll,
0:22:18–0:22:21
wenn wir alles für dich hosten würden und du müsstest das nicht machen.
0:22:22–0:22:26
Und du hast Web-Mail und pipapo und kannst das auf verschiedenen Geräten benutzen.
0:22:26–0:22:28
Und dann haben wir uns einlullen lassen.
0:22:28–0:22:31
Und jetzt sind wir natürlich ein bisschen geschuld. Und jetzt, aber...
0:22:32–0:22:36
Was heisst denn das, dass wir jetzt... in dem... das sollten wir jetzt...
0:22:36–0:22:41
Und gerade Gmail finde ich jetzt... Also Gmail ist ja wirklich kein gutes Produkt, oder?
0:22:42–0:22:45
Also hast du schon mal jemals... Es ist jetzt ein bisschen besser geworden,
0:22:45–0:22:46
seit ich die Kai noch drin hatte.
0:22:47–0:22:50
Ich finde tatsächlich ab und zu eines von diesen Mails, die du suchst.
0:22:51–0:22:53
Aber früher hast du ja nie ein Mail gefunden in diesem Gmail.
0:22:53–0:22:57
Ich finde das grässlich. Also es ist wirklich ein schlechtes Produkt und da
0:22:57–0:23:01
müsstest du sagen, warum braucht das überhaupt noch etwas?
0:23:01–0:23:05
Und wenn ich schon gerade am Ranten bin, oder respektive sagen wir, wenn wir am,
0:23:05–0:23:13
Ein von diesen Rezepten möchte man verbreiten, wie man sich an diesem Dut unabhängiger machen kann.
0:23:13–0:23:19
Also der Google Chrome ist ja auch ein wirklich grässlich schlimmer Browser.
0:23:19–0:23:21
Warum nimmt man nicht Firefox?
0:23:23–0:23:30
Da machst du dich weniger abhängig und hast erst noch ein besseres NutzerInnen-Erlebnis.
0:23:30–0:23:35
Das verstehe ich nicht, warum überhaupt nur jemand auf dieser Welt der Chrome
0:23:35–0:23:37
braucht, oder dann noch eine von diesen,
0:23:39–0:23:43
Chrome-Varianten, wie zum Beispiel Microsoft Edge. Und jetzt sagst du mir,
0:23:43–0:23:44
warum, dass du das machst.
0:23:46–0:23:49
Eben, der innere Schweinehund, die Macht der Gewohnheit.
0:23:49–0:23:54
Also ich kann es mir, ich kann es so sagen, im Büro so, was halt büromässig
0:23:54–0:23:57
ist, bin ich im Edge, wo ich eingeloggt bin.
0:23:58–0:23:59
Tatsächlich Edge?
0:24:00–0:24:06
Der Edge ist bei uns ein Standardbrowser und ja, ich habe den Firefox auch, wenn ich, also ja,
0:24:07–0:24:11
und jetzt wirst du mich wahrscheinlich aufs Handy gerühren, Aber ich kann den
0:24:11–0:24:16
Firefox tatsächlich, wenn ich mal etwas testen will, wo ich garantiert nirgends
0:24:16–0:24:19
eingeloggt bin, ja, wir reagieren jetzt.
0:24:19–0:24:23
Und nochmal, du hast das Wort so viel gesagt, der innere Schweinehund,
0:24:23–0:24:24
du bist dich irgendwie gewöhnt.
0:24:25–0:24:26
Ja, gut.
0:24:26–0:24:29
Es gibt so viele alternative Browser.
0:24:29–0:24:38
Wenn du dich wahrscheinlich ein paar Minuten-Stunden mit Firefox befassen würdest,
0:24:38–0:24:43
würdest du ihn benutzen, aber der Chrome macht ja eigentlich,
0:24:44–0:24:45
was du willst.
0:24:46–0:24:50
Also hörst du mal, wenn du den Chrome aufmachst und dann machst du die Lesenzeichen-Liste
0:24:50–0:24:53
auf, dann erschlägt die dich einfach.
0:24:53–0:24:59
Das ist einfach, ich weiss es nicht, hat da jemals irgendeiner von Google überlegt,
0:24:59–0:25:03
wenn man den Browser nutzerfreundlich machen könnte? Also ich finde,
0:25:03–0:25:05
ich nutze ihn ja nicht einmal gern.
0:25:06–0:25:13
Bei uns ist der Chrome im Büro auch Pflicht und da können wir natürlich auch
0:25:13–0:25:17
ein bisschen auf ein Problem sprechen wir haben auch die ganze Google-Umgebung
0:25:17–0:25:20
und da kann ich jetzt nicht sagen, tut mir leid, ich,
0:25:21–0:25:25
verweigere mich der, weil dann sagen sie, okay, schön war, aber leider tränen
0:25:25–0:25:31
sich da unsere Wege weil ich glaube, wenn sie wählen ob Google Workspace oder Matthias Schüssler,
0:25:33–0:25:38
dann würde ich sagen, dann hätte der Konzern es sich einfacher machen. Aber ja...
0:25:39–0:25:46
Das sehe ich schon, aber privat kannst du ja auch ein Alternativprogramm leben.
0:25:47–0:25:52
Das tut dir vielleicht auch gut, wenn du nicht in einem System drin bist,
0:25:52–0:25:54
sondern immer noch über den Tellerrand ausschaust.
0:25:56–0:26:02
Ja, aber das Zeug ist halt auch, wenn du jetzt halt, und eben das ist der Login-Effekt,
0:26:02–0:26:07
du hast halt die Bookmarks und alles, hast du im Chrome mein Logo,
0:26:07–0:26:10
du könntest das zum Firefox rausziehen, aber eben,
0:26:11–0:26:17
es funktioniert und eben, das nehme ich vollkommen auf meine Kappe,
0:26:17–0:26:20
dass ich einfach zu faul bin, dass du mal sagst, jetzt, ja,
0:26:21–0:26:27
auf meinem PC jetzt baute ich nur noch Linux, da kommen wir vielleicht später noch dazu,
0:26:27–0:26:32
und, ja, mache ich, dann hast du halt einfach einen Tag, bist dran,
0:26:32–0:26:40
nimmst du das Zeug über, eben deine Office, ich habe keine Office Makros, aber
0:26:40–0:26:47
Ja, es ist bei mir und bewusstlich, es ist die verdammte Bequemlichkeit.
0:26:47–0:26:52
Ich glaube, wie soll ich sagen, ich nehme dich jetzt vielleicht an dieser Stelle
0:26:52–0:26:57
trotzdem, obwohl ich dich vorher auch kritisiert habe, ich nehme dich trotzdem in Schutz.
0:26:58–0:27:04
Es ist natürlich, je länger man dran ist und je mehr man sich zurecht findet,
0:27:04–0:27:07
desto schwieriger wird es sich umzugewöhnen.
0:27:07–0:27:11
Also ich hätte wirklich Mühe, sagen wir, wenn ich jetzt den grossen Schritt
0:27:11–0:27:18
wagen möchte und Windows hinter mir lassen würde, dann würde es mich jeden Tag anscheissen.
0:27:18–0:27:22
Weil ich einfach gewisse Sachen, die ich aus dem FF kann unter Windows,
0:27:23–0:27:29
müsste ich bei Linux googlen oder mir vom OpenAI helfen lassen.
0:27:29–0:27:32
Nein, das ist eben nicht gut. Eben genau, ist auch nicht so gut.
0:27:35–0:27:43
Das ist Teil des Problems. Einerseits macht es uns schwer, aber es zeigt natürlich
0:27:43–0:27:44
auch, warum es nötig wäre,
0:27:45–0:27:50
weil die Unternehmen alles dazu machen, uns wirklich einzusperren.
0:27:50–0:27:55
Sie tun immer etwas offen, aber hinter den Kulissen machen sie alles,
0:27:55–0:27:58
damit wir möglichst schlecht wegkommen können.
0:27:58–0:28:03
Ich glaube, dass mit dieser KI jetzt, wenn du die daran gewünscht,
0:28:03–0:28:07
dass jetzt in diesem Workspace, ich habe es erwähnt, ich habe lange Zeit,
0:28:07–0:28:11
habe ich einfach das Gmail überhaupt nicht gebraucht, weil ich die Suchfunktion so schlecht finde.
0:28:12–0:28:16
Aber jetzt findest du, okay, jetzt hat es die KI drin, jetzt wird alles noch
0:28:16–0:28:18
ein bisschen einfacher und du kannst sogar die...
0:28:19–0:28:22
Die Flows kannst du machen, also das heisst, ich habe jetzt in diesem Google
0:28:22–0:28:25
Workspace einen wunderbaren Flow,
0:28:25–0:28:30
also ein Flow ist so ein Agent, der jeden Morgen automatisch wird ausgelöst,
0:28:30–0:28:32
dann geht er in meine Mailbox rein,
0:28:33–0:28:36
sucht die wichtigsten Mails, schaut zuerst Mails von Arbeitskollegen,
0:28:37–0:28:40
dann sucht er die Pressemeldungen durch und fasst mir das alles schön zusammen.
0:28:41–0:28:46
Und es ist wunderbar, aber ich weiss genau, Das ist wirklich eine Weggabbelung.
0:28:46–0:28:50
Wenn du jetzt sagst, ich gewöne mich an das, ich lasse mich auf das ein,
0:28:50–0:28:51
dann kommst du nie mehr weg.
0:28:51–0:28:54
Dann bist du so abhängig, dann ist es passiert.
0:28:55–0:29:00
Und darum finde ich, ich glaube, es ist tatsächlich, wahrscheinlich ist jetzt
0:29:00–0:29:02
der letzte Moment, wo wir das machen wollen.
0:29:02–0:29:07
Und sie, ich finde es ist schwierig mit ihren Empfehlungen, sie sagen dann zum
0:29:07–0:29:11
Beispiel, die Messenger abzulösen, finde ich recht schwierig.
0:29:11–0:29:13
Wir haben über das auch schon gesprochen.
0:29:14–0:29:18
Ich meine, du allein kannst problemlos von WhatsApp aufs Reimen wechseln,
0:29:18–0:29:22
aber wenn halt so und so viele Leute dort sind, im WhatsApp,
0:29:22–0:29:26
und die sagen, hey, interessiert mich nicht, ich habe keine Lust,
0:29:26–0:29:27
dann hast du halt keine Wahl.
0:29:28–0:29:32
Dann musst du zwei Gleise fahren. Wir machen das zum Beispiel.
0:29:33–0:29:38
Wir haben jetzt schon längstens für unsere Kommunikation auf Streama gewechselt,
0:29:38–0:29:42
aber mit anderen Leuten muss ich halt wohl oder mit dem WhatsApp machen.
0:29:42–0:29:46
Aber vielleicht darf man einfach auch seine Ansprüche nicht zu hoch setzen,
0:29:46–0:29:49
oder? Weil sonst scheitere ich auf jeden Fall.
0:29:49–0:29:55
Aber wenn du sagst, ich gebe mich... Also es ist vielleicht wie beim Kampf gegen
0:29:55–0:30:00
den Klimawandel, wenn du sagst, ich will von jetzt auf sofort kein CO2 mehr
0:30:00–0:30:02
ausstossen, dann scheitern.
0:30:02–0:30:05
Dann hast du keine Chance, sogar wenn du, sagen wir, wildkürliches Beispiel,
0:30:06–0:30:07
nie mehr auf den Kreuzfahrt gehst.
0:30:08–0:30:13
Dann sparst du zwar CO2, aber vielleicht ist es ja dann trotzdem noch mit dem
0:30:13–0:30:15
sonstigen Konsum produziert.
0:30:15–0:30:18
Also eben, dann kannst du sagen, eine Reduktion ist doch besser,
0:30:18–0:30:22
wenn du einfach sagen, ich kapituliere, bevor ich angefangen habe.
0:30:22–0:30:28
Also ich kann sagen, ich kompensiere, nicht kapitulieren.
0:30:29–0:30:33
Ja, also ich kompensiere mein CO2-Ausstoss für den nächsten Cruis-Farce,
0:30:33–0:30:39
aber schau, das Zeug ist, es hat mal eben in unserem und jetzt sage ich das
0:30:39–0:30:44
Wort wieder, es hat mal eine, es ist zu der ganzen Familie.
0:30:44–0:30:49
Da, da hast du noch das Signal ins Schluss. Signal, da ist der Familienchat.
0:30:49–0:30:53
Aber dann müsstest du zu jedem Familienmitglied, dann hättest du aber nur mal
0:30:53–0:30:58
die Familie und hättest du vielleicht den Arbeitskollegen, der das nicht will,
0:30:59–0:31:00
ja, den hast du dann noch nicht.
0:31:00–0:31:07
Aber der hat das anscheinend tatsächlich gemacht, in den ganzen Familien-Chat der Extended Family
0:31:08–0:31:15
hat er auf Signal migriert. Super, also Respekt, aber hey, da musst du zu jedem gehen.
0:31:16–0:31:20
Und ich glaube auch, dann würden gewisse, ich sage, das ältere Familienmitgliedern
0:31:20–0:31:24
sagen, hey, spinnst du eigentlich, was willst du?
0:31:24–0:31:29
Ja, das Problem ist tatsächlich so. Wir haben auch in unserer Familie das WhatsApp,
0:31:30–0:31:36
in der einen Hälfte meiner Familie, muss man sagen, haben wir das WhatsApp eliminiert.
0:31:36–0:31:38
In der anderen Hälfte gibt es noch ein bisschen.
0:31:38–0:31:46
Und dann siehst du aber auch mit dem Threema, das ist ja kostenpflichtig, dass du die App kaufst.
0:31:47–0:31:51
Sie kostet zwar nur ein oder zwei Franken, dann hast du Familienmitglieder im
0:31:51–0:31:58
Ausland, die, die kein Zahlungsmittel haben, vielleicht keine Kreditkarte hinterlegt in der Playstore.
0:31:59–0:32:02
Und wie kommen denn die an das Threema? Dann kommst du auf die Idee,
0:32:02–0:32:05
okay, man kann ja die Apps verschenken.
0:32:05–0:32:09
Und dann findest du, ja, aber nein, Google verschenkt Apps nur,
0:32:09–0:32:14
also bei Google gibt es die Verschenke-Funktion gar nicht von Apps,
0:32:14–0:32:15
die gibt es nur bei Apple.
0:32:16–0:32:21
Und dann findest du, okay, dann schicke ich so eine Geschenkkarte dort hin und
0:32:21–0:32:24
dann merkst du, nein, die sind nur im eigenen Land gebrauchbar und dann findest
0:32:24–0:32:26
du irgendwie, ach, das sind doch blöde Sechen.
0:32:27–0:32:31
Man muss schon ein bisschen hart im Nehmen sein.
0:32:32–0:32:36
Aber um noch einmal Marco Huber klingt zu hören, er hat ja schon auch,
0:32:36–0:32:44
ich glaube, ein bisschen geht es darum, mit diesem Revolutzertum Druck aufzusetzen,
0:32:44–0:32:46
weil ohne Druck geht es wahrscheinlich nicht.
0:32:46–0:32:49
Dafür braucht es jedoch öffentlichen Druck, fährt das Känguru fort.
0:32:50–0:32:55
Und der DIT wäre quasi eine monatliche digitale Demonstration für mehr digitale
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Unabhängigkeit. ein wiederkehrender Anlass für unsere eventgeilen Medien über das Thema zu berichten.
0:33:01–0:33:06
Es macht überdies auch mehr Spaß, wenn man den Polygarchen zusammen den Rücken kehrt.
0:33:07–0:33:11
Ja, vielleicht hat er da schon recht, wenn da ein wenig Druck gekommen ist und
0:33:11–0:33:13
das nicht jeder für sich macht,
0:33:13–0:33:20
sondern wenn man sich zusammen diesen Proligarchen entgegenstellt und wenn die
0:33:20–0:33:22
klickgeilen Medien mitmachen,
0:33:23–0:33:25
dann könnte es schon funktionieren, oder?
0:33:25–0:33:29
Aber siehst du das am Horizont, dass da eine Bewegung entsteht?
0:33:29–0:33:33
Nein, überhaupt nicht, weil eben, selbst wenn ich jetzt sage,
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ich bin zu faul für so Sachen, wie soll ich das, ich sage jetzt jemandem,
0:33:38–0:33:44
ich sage jetzt meine Eltern, die jetzt auch nicht gerade ganz gaga sind in Sachen Technik.
0:33:44–0:33:45
Nein, die sind voll...
0:33:45–0:33:52
Sie sind da, aber wenn ich sage, hey, jetzt musst du Freema nehmen,
0:33:52–0:33:56
jetzt musst du halt alle Kontakte, wir wahrscheinlich auch
0:33:58–0:34:03
Kontakte in Freema reinnehmen, aber dann ist das Tante Rudi nicht da.
0:34:04–0:34:07
Es ist einfach, wir sind komfortabel.
0:34:07–0:34:08
Ja, aber ich meine.
0:34:08–0:34:14
Ich sage es immer so, ich schreibe in der IT, ich mache das und das und in der
0:34:14–0:34:23
Regel komme ich nach Hause und dann möchte ich eigentlich nicht mit Scheisse dealen.
0:34:23–0:34:25
Dann möchte ich, dass es funktioniert.
0:34:26–0:34:31
Und wenn jetzt bald auch... Nein, die Wiscumbox, die läuft auf Android.
0:34:31–0:34:34
Das ist jetzt nicht einmal so schlimm, aber... You know what I mean?
0:34:34–0:34:39
Das teilweise dann einfach mal selbst das IT-Dealer, ich sage jetzt in der Freizeit,
0:34:39–0:34:44
und das merke ich bei mir, willst du vielleicht einfach nicht mehr basteln?
0:34:44–0:34:46
Basteln. Irgendwann reicht es.
0:34:47–0:34:50
Ja, ich glaube, du hast damit recht. Das ist auch mein Eindruck,
0:34:51–0:34:57
dass die Leute zum Beispiel das Thema der Privatsphäre die Schnauze voll.
0:34:58–0:35:04
Vor zehn Jahren, eben im letzten Jahrzehnt, haben wir sich über den Edward Snowden-Skandal
0:35:04–0:35:07
aufgeregt und über Cambridge Analytica und so.
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Und es ist ja nicht besser geworden, also macht man uns keine Illusionen. So mit der KI.
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Aber jetzt kommt noch die KI, wo man die Privatsphäre-Debatten noch einmal führen könnte.
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Aber alle haben das Gefühl, es lohnt sich nicht mehr, es ist irgendwie alles verloren.
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Vielleicht hätte ich doch einfach den Allis lost sollen, ich kann ihn dann noch einmal spielen.
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Alles los. Nein, aber ich finde...
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Ich muss mal sagen, schnell, wegen der KU-Buch, du sagst, Privatsphäre,
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egal welches Unternehmen, ich will ja nicht wissen, was Leute beruflich in die KU tatschen.
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Ich will es schon wissen, aber ich glaube, es sind Abgründe,
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ja. Nein, also eben, das...
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Ich muss ehrlich gesagt sagen, ich bin nicht ganz so negativ,
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wie du jetzt gerade da findest.
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Vielleicht schliessest du ein wenig zu fest von dir selber auf andere.
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Wenn ich etwas in keinen touch, und wenn es nur ein verdammt,
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einfach jesse bitte, dann anonymisiere ich dich.
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Ah nein, ich meine jetzt nicht mal...
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Schämt sie für listening.
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Ich meine jetzt nicht mal... Ich habe nicht mal das gemeint,
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sondern eben so zu sagen, ich will nicht mit Scheissen belästigt werden,
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wenn ich dich zitieren darf. Nein, aber...
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Ich weiss es ja auch nicht, aber... Vielleicht muss man da auf die junge Generation
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zählen und vielleicht hat die dann mal die Schnauze voll, wenn sie da gegängelt wird.
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Also ich glaube, bei den sozialen Medien,
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und Digi Chris, du wirst jetzt mit den Augen rollen, aber ich werde dann demnächst
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auch mal mit dir und mit Kevin darüber reden, ob wir eigentlich die sozialen
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Medien erst ab 16 machen müssten, auch bei uns, wie in anderen Ländern.
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Das ist ein wichtiges Thema, das ich finde.
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Vielleicht haben die dann mal ein bisschen mehr Revoluzertum.
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Aber ich glaube, ich sehe es ehrlich gesagt auch nicht so ganz.
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Aber ich würde es auch nicht ausschliessen. Also wenn ich zum Beispiel schaue,
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wie Microsoft sich jetzt aufführt mit dem Windows, dann haben die Leute vielleicht
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schon mal von dem Windows die Schnauze voll so sehr, dass sogar ich dann finde, okay,
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jetzt nehme ich halt das Linux und ab und zu noch den Mac, um mich ein wenig von Linux zu erholen.
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Aber das kann nicht mehr so weitergehen.
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Übrigens, für alle die Leute die noch nicht gemerkt haben, dass Windows 10 Auto
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Support ist, echt Linux installieren, das läuft sehr gut und wir könnten hier im Stadtfilter...
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Nein, das darf man nicht senden.
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Wir haben noch einmal einen Walk-In-Stand, einen Linux Walk-In-Stand,
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da wäre ich sogar dabei und ich glaube ich würde da viele Leute finden,
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die helfen würden, Leute auf ihrem alten Laptop Linux zu installieren.

Noch im alten Jahr wurde der «Digital Independence Day» (DID), respektive der «digitale Unabhängigkeitstag» (DUT) ausgerufen.

Am 39C3-Kongress des Chaos Computer Club in Hamburg erklärte Bestseller-Autor Marc-Uwe Kling, wie diese Revolution funktionieren soll: An jedem ersten Sonntag im Monat überlegen sich Teilnehmer und Teilnehmer, wie und wo sie die Abhängigkeit der Tech-Konzerne reduzieren könnten – indem X durch Mastodon ersetzt wird, Whatsapp Signal oder Threema weichen muss, statt der Google-Suchmaschine Ecosia oder Duck Duck Go zum Zug kommt und die Mediathek der öffentlich-rechtlichen Medien die Rolle von Amazon und Netflix übernimmt.

Es soll eine entspannte Revolution werden, bei der kein Blut fliesst – aber dafür idealerweise deutlich weniger Geld über den grossen Teich zu den Tech-Oligarchen. Wir diskutieren diese Initiative, geben unsere eigenen Tipps ab und fragen uns, ob hier reine Idealisten am Werk sind oder ob der Zug schon abgefahren ist.

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Die Revolution

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Die Rezepte von di.day

Beitragsbild: Wo stellen wir die Guillotine auf? (WikiImages, Pixabay-Lizenz)

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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1 Kommentar

  1. Ja klar. Ich würde Euch unterstützen beim Linux Walk In und bei der Installation helfen. Dafür würde ich von Olten zu Euch nach Winterthur kommen. Meine Frage ist, gibt es überhaupt User die Linux möchten, die Win 10 installiert haben? Wenn ja schreibt mir. Liebe Grüsse Gabriel

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