Radio aus dem Clubhouse

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Clubhouse ist sozialmedialer Balsam auf die Seelen der geschundenen Facebook- und Twitter-Nutzer: Die neue App, die seit gut zwei Wochen auch hierzulande nutzbar ist, hat einen grossen Rummel bei Nutzern und in den Medien ausgelöst. Anstelle von kurzen Status-Updates sollen bei Clubhouse tiefschürfende Gespräche stattfinden. Und statt viraler Aufmerksamkeit und Rambazamba soll in dieser App eine intime, vertrauensvolle Atmosphäre herrschen, in der man sich nicht an den Kragen geht, sondern wieder den gemeinsamen Nenner sucht. Und natürlich: Bei all dem Social Distancing ist es schön, sich wenigstens virtuell zu treffen – ohne via Zoom eine Sitzung abhalten zu müssen.

So zumindest die Theorie. Dass Clubhouse nun alles besser macht als die Social-Media-Plattformen bisher, mögen wir noch nicht so recht glauben. Aber eines ist unbestreitbar: Es gibt eine Art Seelenverwandtschaft zwischen der App und dem guten alten Rundfunk: Beide leben vom gesprochenen Wort und im Augenblick – denn auch bei Clubhouse finden Gespräche nur mit Ton und ohne Video statt. Und da es keine Aufzeichnung gibt, muss live zuhören, wer dabei sein will.

Darum wagen wir heute ein Experiment: Wir senden live via Clubhouse-App – natürlich aus einem öffentlichen Raum, in den sich jeder dazugesellen darf, der mag. Entsprechend offen sind wir bei den Themen: Wir haben vor, über die Themen der Woche zu sprechen. Doch wir sind bereit, uns dorthin zu bewegen, wo das Publikum uns haben will. (Und ja, wir haben auch einen Plan B, falls die Technik nicht mitspielen sollte.) „Radio aus dem Clubhouse“ weiterlesen

Ein bunter Strauss (an digitalen Problemen)

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Zum ersten Mal Kummerbox Live im neuen Jahr, und zwei Dinge stechen uns ins Auge: Erstens haben wir eine rekordhohe Zahl von Anfragen in der Warteschlaufe, die es in der heutigen Sendung abzuarbeiten gilt.

Zweitens ist die Bandbreite der Fragen gross: Wir legen mit einer verhältnismässig einfachen Browser-Frage los, um uns über widerspenstige Websites bis hin zu Mail- und Synchronisationsquerelen zu den härteren Knacknüssen durchzukämpfen.

Übrigens: Wenn euch selbst eine Frage unter den Nägeln brennt, dann stellt sie uns per Mail; die Adresse dafür gibt es in der Sendung. Normalerweise gibt es zeitnah eine Antwort auf dem gleichen Weg zurück, damit ihr nicht bis zur nächsten Sendung warten müsst. Wir bitten jedoch um Verständnis, wenn es einmal etwas länger dauert – denn wir machen das hier leider nicht hauptberuflich. „Ein bunter Strauss (an digitalen Problemen)“ weiterlesen

Die Geheimwaffe des webaktiven Arbeitstiers

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Es gibt nicht viele Gründe, wofür wir dem Internet Explorer dankbar sein müssten. Aber ein solcher Grund existiert: Microsoft hat 1999 bei Version 4 für Erweiterbarkeit gesorgt. Die sogenannten Add-ons gibt es bis heute bei allen grossen Browsern. Sie fügen Funktionen hinzu, die es von Haus aus nicht gibt, und die für die meisten Anwender zu speziell sind, um sie direkt ins Programm zu integrieren. Doch über diese Erweiterbarkeit hat man als Anwender die Möglichkeit, sich quasi seinen individuellen Browser zu bauen.

Es steht die Vermutung im Raum, dass es vor allem die Nerds sind, die von dieser Möglichkeiten Gebrauch machen. Darauf deutet auch eine, allerdings uralte Studie hin, wonach 85 Prozent der Firefox-Nutzer Erweiterungen verwenden, bei Chrome aber nur 33 Prozent.

Wir diskutieren diese Vermutung, verraten, welche Erweiterungen wir verwenden und zu welchem Zweck. Und wir besprechen auch die Nachteile, die Browsererweiterungen haben können – zumal dann, wenn man sie nicht vorsichtig auswählt oder viel zu viele installiert.
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Meinungsfreiheit versus Hetze und Hass

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Beitragsbild: Overall von Tyler Merbler/Flickr.com (CC BY 2.0)

Nach den unfassbaren Ereignissen, die sich letzte Woche in und um das Capitol zu Washington zugetragen haben, kommen wir nicht umhin, das neue Nerdfunk-Jahr mit einer Sendung zu diesen Ereignissen zu beginnen.

Wir beschäftigen uns damit, wie uns die sozialen Medien über den Sturm aufs Kongressgebäude informiert und wie wir diese Flut an Information, Meinungen und Memes verarbeitet und verkraftet haben. Was ist von der Inszenierung zu halten? Welche Bedeutung haben die Memes: Helfen sie bei der Verarbeitung oder sind sie eine gefährliche Verharmlosung?

Nach dem Rauswurf von Trump bei Twitter und Facebook stellt sich die Frage, ob dieser Schritt nun richtig, längst überfällig oder aus Sicht der Meinungsfreiheit doch ein Fehler war. Und wir beschäftigen uns mit der alten Frage, wie die sozialen Medien zu kontrollieren wären? Vielleicht mittels einer Idee, die derzeit in Deutschland diskutiert wird und die einem  Plattform-Rat die Entscheidungsgewalt darüber gäbe, was erlaubt ist und was nicht. „Meinungsfreiheit versus Hetze und Hass“ weiterlesen

Bliibed gsund!

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Das grosse Finale unseres Jahresrückblicks fängt mit einem Seitenhieb auf Spotify an, weil der sympathische Streamingdienst dieses Jahr auf etwas unsympathische Art und Weise versucht hat, das Podcastgeschäft an sich zu reissen.

Dann aber nehmen wir mit vollem Schwung unsere drei letzten Rubriken in Angriff: Die Tops und Flops mit den digitalen Inhalten mit einigen Überraschungen und zumindest einem hervorragenden inhaltlichen Tipp von Kevin.

Und dann abschliessend die Absteiger und Aufsteiger des Jahres. Und so viel sei schon verraten: Niemand hat das Coronavirus zum Auf- oder Absteiger gewählt, obwohl es in gewisser Weise beide Auszeichnungen mehr als verdient hätte.

Auch dieses Jahr gelten unsere letzten Worte unseren Hörerinnen und Hörern: Vielen Dank für die Treue auch in diesem turbulenten Jahr, trotz Homestudio und technischen Problemen!  Es würde uns freuen, wenn ihr uns auch 2021 in eurem Podcast-Mix behalten würdet. Und wir wünschen erst einmal trotz all den vielen Einschränkungen erholsame Feiertage, einen guten Rutsch und eine gute Portion Elan fürs neue Jahr. „Bliibed gsund!“ weiterlesen

Heute räumen wir das Internet auf

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Unser digitaler Realitätsabgleich geht in die zweite Runde: Wir bringen die Kategorie der Software zu Ende, wie üblich mit den Produkten, die uns erfreut haben. Und mit natürlich auch mit jenen, deretwegen uns die Tränen in die Augen geschossen sind. In der zweiten Kategorie – die wir fast zu Ende bringen – geht es um das Web und seine Anwendungen.

Und auf diesem Feld kommt der leidenschaftlichste Appell dieses Jahr von Kevin: Er plädiert dafür, endlich das Web auszumisten und all die Dienste, die still vor sich hinsterben und nur noch von ein paar Nibelungengetreuen oder aber von Spätberufenen benutzt werden, ins digitale Jenseits zu begleiten. Ob dieser Ruf erhört wird, werden wir dann 2021 erfahren – oder auch nicht.

Wie immer zeigt sich eine überaus breite Palette an Vorlieben und Abneigungen, die ihr, wenn ihr anderer Meinung seid, natürlich auch gerne kommentieren dürft: Jetzt, wo die Kommentarfunktion hier im Blog wieder funktioniert. „Heute räumen wir das Internet auf“ weiterlesen

Drucker sagt nein

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Will man von diesem Jahr überhaupt einen Rückblick vorgeführt bekommen – nur, um noch einmal zu erleben, wie Corona alles durcheinandergebracht hat? Sicher nicht – und darum kämpfen all die medialen Jahres-Revuen auf verlorenem Posten.

Es gibt indes eine grosse, strahlende Ausnahme: nämlich den Jahresrückblick des komplett versammelten Nerdfunk-Teams. Unsere Retrospektive beschränkt sich auf die digitale Welt. Das erlaubt uns, positive Aspekte ins Feld zu führen. Denn in dieser Hinsicht war sogar 2020 nicht alles schlecht.

Wir beginnen unsere dreiteilige wie üblich mit den Tops und Flops bei den Gadgets und der Software. Nächste Woche geht es dann weiter mit den Tops und Flops beim Web und den digitalen Inhalten, und ihr erfahrt, wer unsere Auf- und Absteiger sind.

Es nominieren und kommentieren auch dieses Jahr: Kevin, Digichris, maege und Matthias.

„Drucker sagt nein“ weiterlesen

Ist das (lineare) Fernsehen noch zu retten?

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Gibt es das lineare Fernsehen eigentlich noch – oder ist das unbemerkt gestorben, während alle Netflix geschaut haben?

Das ist die Ausgangssituation für unsere heutige Sendung: Wir wollen in der sich konstant verändernden Fernsehlandschaft wieder einmal eine Standortbestimmung abhalten. Wie haben sich die Konsummöglichkeiten und unsere Gewohnheiten verändert, wo es nebst Netflix nun auch Disney+, AppleTV+, Sky Show und Amazon Prime Video gibt?

Und natürlich interessieren uns auch die Eigenheiten des Schweizer Markts: Der altehrwürdige Teleclub ist verschwunden, dafür schnürte die Swisscom das Angebot des Bezahlsenders, das eigene TV-Streaming, die Bluewin-Plattform und die Kitag-Kinos zu einem grossen Bundle zusammen, das den Namen Swisscom Blue trägt: Ergibt das Sinn – oder ist das eine Verzweiflungstat, die darauf schliessen lässt, dass sich das Telekommunikationsunternehmen für noch viel grössere Umwälzungen wappnen will?

Auch die SRG scheint – zwei Jahre nach der gescheiterten Nobillag-Initiative – zu vermuten, dass in der Fernsehlandschaft nichts beim Alten bleiben wird. Sie hat eine Streamingplattform gestartet, die verdächtig wie Netflix ausschaut. Und SRF kürzlich eine Digitalstrategie ausgerufen, die beim linearen Fernsehen spart und Ressourcen zu neuen Internetformaten umlenkt. Doch kann diese Strategie klappen – die Jungen zu gewinnen, ohne die Alten zu verärgern? „Ist das (lineare) Fernsehen noch zu retten?“ weiterlesen

Wir feiern schon einmal Silvester

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Ehrlich: Wir  können es nicht erwarten, dass dieses unglückselige Jahr überstanden ist. Und darum ist es uns eine Freude, dass 2020 heute definitiv Geschichte ist – zumindest, was die Kummerbox angeht.

Denn wie üblich fällt die Dezember-Folge unserer Weihnachtspause zum Opfer, sodass wir in Sachen Computerprobleme eigentlich schon die Silvesterböller anzünden und das Set fürs Bleigiessen auspacken können – um in guter alter abergläubischer Tradition zu ergründen, welche Pannen, Ärgernisse und Schwierigkeiten die digitale Welt 2021 für uns bereithalten wird.

Aber wir versprechen: Wir gehen auch diese Sendung in nüchternem Zustand und mit dem unbändigen Willen zur Hörerinnenhilfe an. Und es stehen auch einige knifflige Fragen an:

Was tun, wenn man ständig und konstant danach gefragt wird, ob man denn Cookies akzeptieren will? Wie lassen sich Probleme mit der Swisscovid-App auf älteren Android-Telefonen lösen? Was ist der richtige Hebel, wenn der Mac sich nicht per Apple-Watch entsperren lassen will? Und wie stellt man es an, damit beim Fernunterricht per Internet die bestmögliche Tonqualität übertragen wird? Und schliesslich: Wie bekommt man am iPad Bücher auch wieder aus der Bücher-App heraus? „Wir feiern schon einmal Silvester“ weiterlesen

Ist das der Anfang oder das Ende des PCs?

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Apple hat dieses Jahr gefühlt alle zwei Tage einen Event abgehalten – und sich den wichtigsten bis letzte Woche aufgespart: Bei dieser relativ kurzen Präsentation gab endlich Details zu Apples grossen Projekt, dem Mac ein neues Herz einzupflanzen.

Anstelle der bisherigen Intel-Prozessoren verbaut Apple künftig den selbst entwickelten M1-Prozessor, der bemerkenswerte Leistungsdaten aufweist. Apple versammelt nun alle Geräte auf einer Prozessorfamilie, dem sogenannten Apple Silicon.

Das hat eine ganze Reihe von Auswirkungen, über die wir in dieser Sendung sprechen wollen: Warum hat Apple diesen Schritt gewagt? Was sind Chancen und Gefahren? Welche Auswirkungen sind für uns Nutzer, die Entwickler und die Konkurrenz zu erwarten? Und geht Intel nach diesem prominenten Abgang nun endgültig den Bach herunter?

Und auch wenn Apple sich letzten Dienstag nicht in die Karten hat blicken lassen, wagen wir doch eine Prognose, was dieser Schritt für die Zukunft des Computers heisst. Wie lange wird des den PC, so wie wir ihn kennen und lieben, denn überhaupt noch geben?

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