Digital 288: Kampf der Prüderie!

Wieder eine dieser Sendungen… eigentlich sollten Kevin und Matthias sich auf die Lösung kniffliger Computerprobleme konzentrieren. Stattdessen hören sie «The Rocky Horror Picture Show», erzählen sich müde Jony-Ive-Witze und wettern gegen die Prüderie an, die bei Blogger, Skype und Snapchat um sich greift. (Nun übrigens auch noch bei Reddit.)

Immerhin. Ein paar Probleme werden am Schluss doch noch besprochen: Wir empfehlen Peter, seinen Computer neu aufzusetzen. Er hat nämlich dummerweise auf den Anruf eines Herrn reagiert, der behauptet hat, sein Windows müsse bereinigt werden – und ihm dabei «geholfen» hat. Es geht um Marc, der sein Macbook mit einer SSD ausstatten will. Und um Jürg, der Hörbücher in digitaler Form bei der Bibliothek Ostschweiz ausleihen und auf seinem Android-Telefon hören möchte. Und wir geben Dieter Tipps zum Rppen seiner CDs.

Digital 287: Preis gewonnen – und was nun?

Heute geht es um ein Spiel mit dem schlichten Namen Schlicht. Obwohl offiziell noch nicht erhältlich, hat es bereits einen Preis gewonnen: Bei der Verleihung der Deutschen Entwicklerpreise in Köln setzte es den Blue Byte Newcomer Award von Ubisoft ab.

Eine gute Gelegenheit für uns nachzufragen, was der Game-Entwickler-Nachwuchs so treibt und antreibt – was für Spielideen er umsetzt, wie er sein Geld zu verdienen gedenkt und mit welchen Mitteln er sich auf dem heiss umkämpften globalen Markt durchzusetzen gedenkt. Auskunft gibt Dominik Haas.

… und bevor ein investigativer Journalist es aufdeckt und ein Riesengschiss drum macht: Jawohl, es ist tatsächlich so, dass Dominik der Cousin von Matthias ist und diese Sendung hier unter dem Prädikat gutschweizerische Verfilzung läuft!

Digital 286: Medienperlen im Datenmeer

Was passiert, wenn Journalisten auf «Big Data» treffen? Dann entsteht, natürlich, ein weiteres Schlagwort unserer Zeit nämlich Datenjournalismus.

Barnaby Skinner war bis vor Kurzem Digital-Redakteur bei der «Sonntagszeitung». Nun betreibt er Datenjournalismus für die Sonntagszeitung, den Tagesanzeiger und den Datenblog des TA.

Er erklärt, welche Themen sich für diese neue Form der Berichterstattung eignen, woher er seine Daten bezieht, wie er sie auswertet und aufbereitet. Und er beantwortet die Frage, ob diese neue Form des Journalismus nicht zu einer Verarmung führt – wenn Artikel daten- und nicht mehr menschengetrieben sind.

Digital 285: Musik für Fledermäuse

Neil Young setzt sich mit seinem Pono-Player an die Spitze einer Qualitätsoffensive bei der digitalen Musik. Unkomprimierte Formate und hochauflösende Abtastung sollen das wettmachen, was MP3 mit seinen Kompressionsalgorithmen zerstört hat:

Musik wird wieder vom Gebrauchs- zum Genussgut und erreicht den Konsumenten in der ganzen Schönheit, in der sie im Studio aufgezeichneet wurde.

Doch sind diese Unterschiede auch wirklich hörbar und High-Resolution-Audio ein echter Durchbruch für die Musikfans – oder bloss eine Masche, neue Player zu verkaufen und den Leuten die Musik, die sie als MP3 besitzen, nun noch einmal als Flac anzudrehen?

Matthias berichtet von seinem Hörtest und spricht über die technischen Details mit Neel Bechtiger, der im Zürcher Shop K55 die ganze Palette der Hires-Player verkauft.

Zwei Links dazu:

Digital 284: CSI Cyber!

Ein dreister Blog-Klau – und das furchtlose Team von «CSI: Cyber» a.k.a. Kummerbox Live ermittelt. Und können diese schamlose Tat noch live in der Sendung klären, wobei und Schiessereien und die spekakuläre Verhaftung des Täters leider verwehrt bleibt (dafür hat das Budget nicht gereicht).

Weitere knifflige Fälle: Der Megapixel-Schwindel! Unterjubelungsaktionen der Post! Verdächtige «Zufälle» beim Online-Banking der CS!

Übrigens: Das mit «CSI: Cyber» ist noch nicht einmal ein Witz. Das vierte Spin-Off von Jerry Bruckheimers republikanisch angehauchter Law-and-Ordner- und Selbstjustiz-Serie startet im März auf dem amerikanischen Sender CBS. Da will die blonde Patricia Arquette das «Darknet» aufmischen und Kummerbox Live echte Konkurrenz bereiten. Wir ahnen Schlimmes und gehen vorsorglich schon mal in unserem Cyberbunker in Deckung.

Digital 283: Lust auf einen Plastikbomber am Arm?

Heute geht es um die Gadgets, die man sich an seinen Körper schnallt: Smarte Armbänder und noch smartere Uhren. Die zählen Schritte, untersuchen den Schlaf, informieren über neue SMS, dienen als Zahlungsmittel und als Kamera. Der Kampf ums Handgelenk ist voll entbrannt. Und es steht zu befürchten, dass auch andere Körperstellen nicht verschont bleiben.

Auskunft zu den Fitnessgadgets, Smartwatches und Wearables gibt Rafael Zeier. Er ist Matthias’ Kollege beim Tagi, der eine nicht ganz so geheime Leidenschaft für diese Gerätekategorie hegt.

Digital 282: Gegenentwurf zu Amazon

Der kleine Verlag buchundnetz.com setzt auf DRM-freie Inhalte, die meist unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht werden. Er beschreitet damit einen radikal anderen Weg als Amazon mit seinem Kopierschutz und dem goldenen Käfig, der dem Nutzer keine Wahlfreiheit bezüglich Shops und Nutzungsformen lässt.

Doch funktioniert dieser Weg auch für die Autoren?

Auskunft gibt Andreas Von Gunten, der auch Präsident der digitalen Allmend ist. Dieser gemeinnützige Schweizer Verein setzt sich für den «öffentlichen Zugang zu digitalen Gütern» und für «eine offene Wissensgesellschaft» ein – ist das quasi die Theorie zu dem, was buchundnetz.com praktisch lebt?

Digital 281: maege trollt ein bisschen

… aber er sagt auch viele kluge Dinge. Das ist das Ende vom Ende: Im letzten Teil unserers digitalen Realitätsabgleichs küren wir die Auf- und Absteiger des Jahres!

Wir wünschen allen Hörerinnen und Hörern fröhliche Glitzer-, Kerzen- und Feuerwerkspartys und happy 2015. Wir hören uns dann am 13. Januar 2015 in alter Frische wieder!

Digital 280: Vorschusslorbeeren und Nachgetrete

Heute spricht die Hoffnung aus uns – die Hoffnung, dass 2015 alles besser wird. Aus diesem Grund verteilen wir Vorschusslorbeeren für Dinge wie Microsoft Sway. Zum Ausgleich treten wir auch ein bisschen nach – unter anderem, weil Adobe auch dieses Jahr nicht auf uns und unsere guten Vorschläge gehört hat.

Das ist der zweite Teil des digitalen Realitätsabgleichs: Die finale Abrechnung zu dem, was uns das Internet und die Tech-Konzerne im letzten Jahr zugemutet haben.

Mit der Dreifaltigkeit von Radio Stadtfilter: Kevin Rechsteiner, maege und Matthias. Behandelt werden in dieser dreiteiligen Sendung wie immer Tops und Flops bei den Gadget, Software, Web und den digitalen Inhalten. Plus die Auf- und Absteiger des Jahres. Im zweiten Teil geht es um Software und das Web.

Digital 279: Ein gutes Gadget-Jahr!

Das ist der Anfang vom Ende – wir biegen in die Zielgerade des Jahres 2014 ein. In den letzten drei Sendungen blicken wir auf das zurück, was uns die vergangenen zwölf Monate in digitaler Hinsicht gebracht haben. Wir küren die Tops und Flops. Wir ehren die Aufsteiger des Jahres. Und was die Absteiger angeht: Für die haben wir nur Verachtung übrig.

Das ist unser digitaler Realitätsabgleich – mit der finalen Abrechnung zu dem, was uns das Internet und die Tech-Konzerne zugemutet haben.

Mit der Dreifaltigkeit von Radio Stadtfilter: Kevin Rechsteiner, maege und Matthias. Behandelt werden in dieser dreiteiligen Sendung wie immer Tops und Flops bei den Gadget, Software, Web und den digitalen Inhalten. Plus die Auf- und Absteiger des Jahres.