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I'm here to collect, I'm here to collect, I'm here to collect.
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Torres, die legen schon den Hut raus für die Kollekte, aber soweit sind wir noch nicht.
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Stadtfilter. Ja, da ist doch der Kevin am Draht, oder? Bin ich richtig informiert?
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Ja, mit den Hühnern.
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Mit den Hühnern, sehr gut. Genau, auf die kommen wir nämlich noch,
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auf die Hühner im Verlauf dieser Sendung. Du, wir haben ja heute einen Grund
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zum Feiern und wir wollen eine riesige Party steigen lassen heute auf diesem Sender.
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Aber darf ich völlig antiklimaktisch mit etwas ganz Traurigem anfangen?
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Mit zwei Hosen?
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Ich habe, also es ist so, wie soll ich sagen, es ist so, es passt eigentlich
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nicht auf eine Art in die Rubrik Social Media Shit der Woche,
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obwohl es eigentlich kein Shit ist, sondern eher das Gegenteil.
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Letztes Mal habe ich nichts ahnend durch das Threads, das ist die Kurznachricht,
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die App von Meta, durchgesurft.
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Und dann habe ich dort ein Bild gesehen von einem Papa, der mit einem ganzen
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bleichen Kind dort gesessen ist und das so in seinen Arm geholt hat.
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Und dann hat er gesagt, das sei das letzte Bild, das er mit seinem Kind aufgenommen
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hat. Und dann habe ich gefunden,
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Mich treffen solche Sachen, mich nimmt das richtig mit.
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Dann sitzt du im Büro, surfst ein wenig durchs Reds durch und musst schauen,
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dass du nicht anfängst zu heulen. Wie geht es dir in solchen Situationen?
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Wie gehst du mit so etwas um?
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Ich habe das mit Menschen nicht. Ich habe das mehr mit Tieren.
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Wenn ich so Schicksal von Tieren sehe, das nimmt mich mit, das plagt mich.
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Aber Menschen, das ist mega.
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Menschen sind dir egal. Das ist jetzt auch ein bisschen hart.
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Ich weiss nicht.
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Ich habe das glaube ich nie gesagt. Ich schreibe gerade ab einem Kinderbuch.
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Also ein Jugendbuch. So für 12, 13, 14-Jährige.
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Und es geht um einerseits Fabelwesen und andererseits um so ein bisschen exotische Tiere.
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Ich möchte noch nicht zu viel verraten, weil es wird glaube ich eine coole Geschichte,
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aber ich darf nicht zu viel verraten. auf jeden Fall war ich auf der Suche nach
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exotischen beziehungsweise ausgestorbenen Tieren.
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Und ich habe ein Video gefunden, wo es... Sie haben einen Vogel gefilmt,
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ein Vogelmännchen, der das letzte seiner Art ist.
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Und der hat mega lang ein Weibchen gesucht und hat immer gerufen und er konnte
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natürlich nie jemanden finden, weil er ist der Letzte, aber er hat es nicht gewusst.
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Und das finde ich dann mega schlimm.
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Ja, das finde ich auch. Einsam, einsam, das ist ja so ein bisschen das Martian-Feeling,
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der allein auf dem Mars und als einziger Mensch auf dem Planeten.
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Das ist ein bisschen das.
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Es ist ein bisschen das. Ausser der Martian hat nicht gewusst,
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aber der Vogel hat auch nicht gewusst.
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Ja, genau.
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Es ist eine Nachrichtchen reinkommen.
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Das hilft uns nicht, weil die Nachricht heisst Scheiss-Tie-Line.
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Ich weiss nicht, was das heisst.
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Ich dachte, er schreibt jetzt. Wir warten auf den Digi-Chris.
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Wir warten. Er ist auf dem... Darf man es sagen, wo er ist?
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Er ist auf dem Schiff. Ja, er hat es doch erzählt.
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Er hat es erzählt, er ist auf dem Schiff. Und jetzt weissen wir nicht,
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ob das mit dem Internet klappt. Und jetzt sind wir gespannt,
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ob es dann funktioniert.
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Scheiss-Tie-Line ist jetzt nicht so gut.
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Das klingt nicht so viel versprechend. Das ist schon so. Aber wir müssen auch
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ohne ihn sonst notfalls... Also ihr gehört ihm sowieso, das kann ich versprechen,
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egal ob er es jetzt schafft, sich hier in das Netzwerk einzwählen oder nicht.
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Wir werden ihn hören. Nur noch um schnell zu bitten, dass ich eigentlich noch
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eine Botschaft platzieren wollte, für die Geschichte, die ich vorher gesagt habe.
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Ich finde, wir müssen alle miteinander unterscheiden, was wir öffentlich machen
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und was wir privat halten. Das haben wir früher, glaube ich, mal gewusst.
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Und jetzt mit den sozialen Medien ist das wahnsinnig verschwommen.
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Und ich verstehe, dass wenn ein Kind stirbt, das ist etwas Schlimmes, was passieren kann.
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Aber trotzdem, das ist ein privater Moment und ihr habt nichts davon,
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wenn ihr das mit der Welt teilt, glaube ich.
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Es gibt vielleicht Anteilnahmen, es gibt Leute, die berührt und betroffen sind,
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finde ich auch, aber das nützt nichts.
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Ich glaube, das ist ein Irrtum, wenn man denkt, die sozialen Medien würden einem
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in einer solchen Situation helfen, glaube ich.
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Vielleicht ein bisschen, aber es ist oberflächlich.
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Ich glaube, oberflächlich, ja.
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Und irgendeiner sagt dann garantiert noch etwas Sau-Dummes, was einem dann vielleicht
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gleich nochmal extra mitnimmt. Und jetzt abrupten Wechsel.
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Wir ändern die Tonlage und beginnen mit unserer eigentlichen Sendung.
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Und weil das so ein spezieller Moment ist, habe ich gerade nochmal einen Jingle.
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Also, wenn Kai für eurer Geschmack jetzt ein bisschen unteutlich gesungen hat,
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sie hat gesungen die Folge 800 und Kevin, es ist tatsächlich so,
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das ist Nerdfunk Nummer 800.
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Wir haben am 12.03.2009 angefangen, vor 17 Jahren, und dann haben wir Sito nicht
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mehr aufgehört und jetzt sind wir tatsächlich an dem Punkt, wo wir sagen können,
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es ist ein riesiger Haufen von Sendungen zusammengekommen.
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Es ist sogar so, wenn man unseren Vorgänger mitzählt, den DigiTalk,
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dann ist das vorher genau die, also die letzte Sendung ist genau die 888.
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Also es ist eine Abzahl, wir könnten noch anstossen zusammen.
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Aber wie geht es dir mit diesem Jubiläum?
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Ich finde eigentlich an diesen Jubiläumen, also die gerade Zahl ist lustig,
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das interessiert mich eigentlich aber nicht so.
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Aber ich finde eigentlich spannend wenn du wie merkst man ist so zusammen alt
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geworden ich finde das mega schön wir haben dieses Jahr 20 Jahre Filmtage und
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das ist auch das Open Air Kino,
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das machen wir jetzt 20 Jahre lang und es ist eigentlich mega cool und das finde
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ich eigentlich das Schöne ich
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habe das manchmal ein bisschen dass bei mir werden Leute dann nicht alt,
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sondern ich bleibe bei dem Moment, wo ich es kennengelernt habe.
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Und das finde ich eigentlich noch schön. Und trotzdem merke ich mir dann,
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okay, ich meine, wir hängen jetzt seit 70 Jahren miteinander rauf.
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Krass. Ich finde, das geht mir genauso. Also es ist natürlich,
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wir machen das nicht aus reinem Selbstzweck.
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Wir machen das schon auch für das Publikum und hoffen, dass ihr etwas davon habt, ab und zu.
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Aber wir machen es schon auch ein bisschen für uns. Weil es cool ist,
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mit euch beiden zusammen, auch wenn der andere jetzt auf dem Schiff hockt und
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wahrscheinlich mühsam in seiner Verbindung umschreibelt.
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Digi Chris, du bist in Gedanken, bist du dabei?
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Und der Maggie natürlich auch.
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Er schreibt jetzt, alles geht, aber ich weiss es nicht,
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Nein, ich glaube, es geht nicht.
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Ich mache mal auf.
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Nur dieses Drecks-Tool. Aber ich glaube, es heisst, ihr connectet nicht, das Drecks-Tool.
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Ja, also eben, wie gesagt, er sitzt auf diesem Schiff.
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Wir hoffen, dass keine Viren dort rum sind, gleichzeitig mit ihm an Bord,
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und versuchen, die Verbindung aufzunehmen.
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Aber vielleicht ist das blockiert, oder sein Nachbar in der Kabine nebenan schaut
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irgendwie Netflix oder so.
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Wir haben ein bisschen damit gerechnet. Aber wie gesagt, wir werden ihn hören, Digi Chris.
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Ich habe ja versucht, rauszufinden. Also wir sind zusammen älter geworden, hat Kevin schon gesagt.
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Und die Sendung hat sich auch sehr verändert. Und weil wir heute ja so KI haben
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und so, habe ich gefunden, machen wir doch mal so eine Analyse.
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Ich habe dann angefangen, alle Sendungen rauszuziehen und dann die natürlich
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automatisch, also mittels künstlicher Intelligenz, weil allein hätte ich das niemals geschafft.
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Da wäre ich bei der Sendung 1000, wäre ich dann vielleicht etwa so weit gewesen,
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dass ich das hätte präsentieren können.
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Dann habe ich dann eben gefunden, ein bisschen Kategorien zuordnen,
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ein bisschen analysieren, den Inhalt, nur rein Beschreibung und dann probieren,
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die Veränderungen festzustellen.
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Und man sieht es, also ich finde recht bemerkenswert,
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wenn man so die Tags humorvoll und originell nimmt, dann sieht man,
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dass die am Anfang recht hoch waren und dann sind sie immer weiter runtergegangen.
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Und Kevin, ist das auch dein Eindruck?
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Wir sind immer ernster geworden und immer seriöser und immer staatstragender auch.
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Ist das so? Sind wir am Anfang wirklich so eine Blödelsendung gewesen?
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Eine Blödelsendung glaube ich nicht, aber wir hatten mehr den Nerd-Aspekt vielleicht gehabt.
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Und dann eben gleichzeitig, ich habe zwar gedacht, das gesellschaftskritische
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hat viel stärker zugenommen, das haben wir aber auch schon immer gehabt.
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Ja, aber es ist offensichtlich.
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Anhand der Daten ist das wahrscheinlich so. Aber vielleicht ist es auch,
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dass wir am Anfang mit dieser Sendung gestartet sind und gar nicht so genau
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gewusst haben, was wir jetzt machen.
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Du hast schon gesagt, wir haben
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irgendein Gefäss im weitesten Sinn weitergetrieben, in einer anderen Form.
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Und es ist eine Radiosendung geworden. und wir haben aber so gar nicht genau
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gewusst, was machen wir jetzt eigentlich mit dem Ding und wie lange machen wir das Ding und,
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was zeichnet uns auch aus und was sind unsere Hörer auch gerne und ich mag mich
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an die Anfänger erinnern, wo wir wirklich so kurze,
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Snippets auch gemacht haben und jeden irgendwie so einen 3-Minuten-Beitrag gemacht haben.
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Also so glaube ich, die Form hat sich wie zuerst viel mehr entwickeln,
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bis wir gewusst haben, okay, wir
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machen 27 Minuten, wir machen keine Musik dazwischen, wir machen ein Thema,
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und vielleicht ist durch das auch eine Ernsthaftigkeit reinkam.
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Da hast du absolut recht. Am Anfang waren wir wirklich magazinartiger,
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aber es ist halt einfach ein verdammter Aufwand.
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Um das ganz ehrlich zu sagen, wir haben dann mit dem ein bisschen aufgehört,
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auch aus Effizienzgründen, weil wir alle haben einen Job nebenbei und ich bin
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dann irgendwann mal Familienvater geworden.
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Ich könnte das gar nicht mehr, wenn wir das in der Anfangszeit gemacht haben.
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Aber ich sage mal schnell, was anhand dieser Sendungsbeschreibungen die KI gefunden hat.
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Also 2009 bis 2011, also Professionalisierung, so Datenschutz und Sicherheit sind dort aufgekommen.
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KI findet 2012 und 2013 sei unser Reifepunkt gewesen. Die höchste Einzeljahresdichte
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bei Datenschutz und Sicherheit 2014 bis 2016, eine Übergangsphase.
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Der Humor ging irgendwie zurück, zumindest wenn wir unsere Themen angetextet haben und so.
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Also 2008 hatten wir einen rechten Humortaucher. Ich weiss nicht,
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was 2008 passiert ist, aber dort war es nicht gut.
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Ja, das könnte noch, ist das nicht sogar schon vor, noch im Digi-Talk gewesen.
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Das weiss ich wirklich auch nicht mehr so genau.
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Dann hat sich der digitale Realitätsabgleich, also nein, das hatten wir schon
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immer, das war ein Jahresrückblick. gewesen.
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Und wir sind einfach ein bisschen systematischer geworden, kann man sagen.
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Und die Pandemie hat dann, glaube ich, schon auch unsere Sendung irgendwie beeinflusst,
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dass dann natürlich ist es mehr über die sozialen Medien gegangen,
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gesellschaftskritischer geworden und so.
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Datenschutz ist in der Pandemie aber eigentlich kein Wunder, oder?
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Es war halt jetzt das omnipräsente Thema gewesen. Ich glaube,
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was nachher in der Pandemie vor allem geändert hat und um es eigentlich nie
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mehr zum alten Stand gebracht haben, ist, dass wir live in der Sendung waren.
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Ich glaube, vorher haben wir wirklich das meiste live gemacht.
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Nicht immer, aber viel mehr. Und jetzt, wir haben uns so daran gewöhnt,
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oder ich habe mich auch daran gewöhnt, dass ich mich halt, wie ich kann,
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mich von der Ferne schnell einschalten und ja, nicht mehr live im Studio bin.
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Genau, der Digi Chris macht das ja auch so. Ich verstehe es eben.
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Wir sagen, wir machen das nicht hauptberuflich.
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Aber es hat schon auch noch ein bisschen Einfluss. Aber jetzt müssen wir,
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die wichtigste Frage ist eigentlich, müssen wir wieder mehr zur alten Lockerheit zurückkehren?
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Braucht diese Sendung mehr Frechheit, mehr Zwischenturen, mehr Unernsthaftigkeit,
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mehr einfach, ich weiss auch nicht,
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es ist natürlich auch so, es ist halt auch wirklich so, rund um uns herum es
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genau dasselbe passiert.
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Also diese kleinen, sympathischen Start-ups sind dann so gefürchtige Tech-Konzernen geworden.
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Aus der Idee des demokratisierenden Internet mussten wir auf die Müllhalde der
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digitalen Geschichte rühren.
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Wir haben gesehen, dass die sozialen Medien uns nicht näher zusammenbringen,
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sondern so Sachen wie Rage-Painting und so bringen Kulturkämpfe.
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Man streitet in den sozialen Medien, ohne sich jemals irgendeinem Scheiss einig
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zu werden. In den kleinen Details.
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Man hat die Shitstorms, man hat dieses und jenes.
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Und man hat natürlich auch die technische, oder die gesellschaftliche Entwicklung,
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die politische Entwicklung, wo all die Tech-Konzernen oder ein Teil von diesen
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Leuten aus Silicon Valley, die früher immer so tun haben, als ob sie liebe Menschen wären,
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Sich als Tec-Mogul und Pseudo-Autokrat oder richtige Autokraten,
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die Demokratie abschaffen wollen. Peter Thiel und so.
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Wir müssen aber vielleicht nicht trotzdem und genau deswegen unseren Humor wieder
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ein bisschen überfahren. Was meinst du?
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Ich weiss nicht, warum man das erzwingen kann. Sagen wir, wir werden jetzt lustiger.
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Ich glaube, es geht irgendwie nicht.
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Ich hätte immer, also Also ich habe meine Geschichte, die ich hier gemacht habe
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zum Thema Flipper, eigentlich cool gefunden.
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Ja, ich auch.
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Und so Sachen würde ich eigentlich gerne wieder machen. Es braucht einfach ein
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bisschen mehr Zeit, es ist eine Stunde, Friedhof.
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Und was ich eigentlich für die Zukunft gerne machen würde, ist wieder so ein
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bisschen über Anlässe berichten oder was passiert gerade berichten.
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Ich habe die Möglichkeit bekommen, einen Tag an die Fantasy Basel zu gehen.
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Ich weiß nicht, ob dir das etwas sagt.
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Sagt mir nichts, aber es tut gut.
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Fantasy Basel ist eine riesige Masse.
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Es geht eigentlich um Cosplay, Comic,
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Mangas, Videogames, das ist wirklich, das ist das Ober-Nerd-Ding.
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Und dort haben es ganz viele Leute, die in den Verkleidung herumlaufen und crazy
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Kostüme haben, halt wirklich das Cosplay-Ding.
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Und dort habe ich gedacht, es wäre eigentlich cool, über solche Sachen auch Geschichten zu machen.
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Und vielleicht mal jemanden einzuladen und vor Ort gehen und mit den Leuten reden und all das.
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Und im September ist, glaube ich, irgendwie Comic-Con Zürich.
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Das ist ein bisschen kleiner, gerade bei den Comics, aber dort habe ich dann
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eben gedacht, könnte ich mal vorbeigehen.
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Und dann könnte man eben auch mal mit diesen Leuten reden und hätte wieder ein bisschen O-Ton.
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Es wäre ein bisschen mehr Aufwand, aber wäre eigentlich schön zu machen.
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Das wäre sehr schön. Und ich glaube, du bist auch unser Mann für die Nerdkultur
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und für diese Aspekte auch.
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Und darum, ja, es ist immer eine Abwägung zwischen Aufwand und Ertrag,
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weil wir müssen schauen, dass wir das mit unserem normalen Leben in Einklang bringen.
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Und, aber jetzt, ich fände das toll, wenn wir das herbringen würden,
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aber ich glaube, wir müssen auch,
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ich weiss zwar noch nicht so genau wie, aber irgendwie auch ein bisschen lockerere
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Themen und vielleicht mehr Fröhlichkeit und Optimismus wieder suchen.
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Ich glaube, das wäre noch wichtig. Und wenn ihr da Vorschläge habt,
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wie man das machen könnte, gerne auf nerdfunk-at-stadtfilter.ch Vorschläge,
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wir diskutieren gerne darüber und vielleicht haben wir dann auch irgendwie eine
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Idee, wenn man einmal im Monat oder so irgendeine abgefahrene,
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schräge Sendung mit irgendeinem Aspekt,
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der wieder nerdiger ist, der im grossen Ganzen weniger wichtig ist,
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aber mehr Spass macht auch an dieser Technologie. Und?
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Jetzt, ich habe gesagt, wir gehören Digi Christian auch in dieser Sendung,
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habe ich dann gefunden, wir haben ja so ungefähr seit, ich muss nachschauen,
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seit wann, ich würde sagen, seit Folge 644, also seit gut drei Jahren,
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haben wir die Transkripte, die automatisch erstellt werden von unserer Sendung.
0:17:40–0:17:46
Und dann könnte man doch mal die hernehmen und versuchen, lustige Momente in
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unserer Sendung herauszufinden.
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Und da habe ich zum Beispiel einen gefunden, es ging über Perfektionismus. gegangen.
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Perfektionismus ist nur Scheisse. Okay. Das ist nur dumm.
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Die Leute, die perfektionistisch sind, stehen sich so im Weg,
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einfach mal zu laufen. Einfach mal go.
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Ich merke das so.
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Findest du, das ist immer noch so, Kevin? Perfektionismus ist nicht dein Ding.
0:18:12–0:18:14
Ja, gar nicht. Kommt nicht vorwärts.
0:18:15–0:18:19
Sehr gut. Dann haben wir eigentlich, das ist in der Sendung,
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mal schauen, 659 von, wenn man das jetzt natürlich noch wüsst,
0:18:25–0:18:30
unsere Website ist, was das Datum angeht, 25. April 2023.
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Wir haben in den Shownotes dann übrigens auch immer noch die Links zu diesen
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Ausschnitten oder wenn ihr die ganze Sendung nochmal hören wollt, fühlt euch frei.
0:18:41–0:18:48
Wir haben da etwas 771 70 hat scheinbar etwas Gescheites gesagt,
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über künstliche Intelligenz mal schauen.
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Und du den Chat-GPT
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Schmeissen und sagst, mach mal einen schönen Schluss. Und es ist nie ein guter Schluss.
0:19:00–0:19:05
Es ist immer scheisse, es ist immer unoriginell, es ist das dümmste,
0:19:05–0:19:06
das einem einfahren könnte.
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Ich finde jedes Mal, hey. Hey, ja.
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Wir haben schon auch immer Ich hatte immer diese flapsigen und steilen Thesen,
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aber das ist immer noch so.
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Heute ist es inzwischen tatsächlich passiert, dass ab und zu manchmal die –
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ich mache das immer noch übrigens – versuchen wir beim Schreiben zu helfen und
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mir die Pointen am Schluss des Artikels einfallen zu lassen.
0:19:31–0:19:36
Aber es ist leider dann meistens immer noch nicht so gut, aber manchmal immerhin
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so, dass ich selber auf eine gute Idee komme, also so leicht inspirierend und so.
0:19:41–0:19:45
Und wenn wir schon bei dem gewesen sind, haben wir doch erinnerst,
0:19:45–0:19:49
Kevin, wir haben immer mal so die Prognosen rausgehauen.
0:19:49–0:19:54
Wir haben behauptet, so wird es sein, so das passiert in der nächsten Zeit.
0:19:54–0:19:58
Und jetzt habe ich mir tatsächlich mal die Mühe gemacht, ein paar von diesen
0:19:58–0:20:02
Prognosen rauszusuchen, die scheinbar gehören. Wir haben eine am Anfang vom
0:20:02–0:20:08
JetGPT, Hype 2023 Januar, da war der JetGPT ganz frisch.
0:20:09–0:20:13
Und irgendeiner von uns hat eine Behauptung in Rumi gestellt,
0:20:13–0:20:16
die wir jetzt überprüfen wollen, ob die drei Jahre später...
0:20:16–0:20:21
Oh, oh, JetGPT verschwindet komplett. Jetzt nimmt es mich Wunder, was wir gesagt haben.
0:20:21–0:20:26
Aber die menschlichen Autoren werden, ist jetzt meine Prognose,
0:20:26–0:20:30
Digi Chris, nicht sofort überflüssig werden. Du hast ja schon das Gefühl gehabt,
0:20:30–0:20:34
ob du dann verschwinden wirst. Nein, ich glaube, du bleibst uns noch ein bisschen erhalten.
0:20:35–0:20:38
Ja, ich würde sagen, Punkt für mich, oder?
0:20:39–0:20:46
Ich glaube, das ist der Punkt für dich. Es war nicht, jetzt kommt KI und es verschwindet alles.
0:20:46–0:20:54
Ich glaube, wir hatten oft auch schon realistische Ansätze gehabt.
0:20:55–0:20:57
Wir sind nicht wirklich...
0:20:59–0:21:04
In eine völlig absurde Richtung gerutscht.
0:21:04–0:21:08
Also auch wahrscheinlich mit der ganzen Geschichte, die wir mitgemacht haben mit der IT.
0:21:09–0:21:12
Ich glaube, wir haben dann nicht mehr so Angst.
0:21:12–0:21:16
Das stimmt, ja. Ich glaube, wir haben einen realistischen Blick.
0:21:16–0:21:24
Häufig geben uns Mühe, weder allzu hypig zu werden, noch in totale Untergangsstimmung zu verfallen.
0:21:25–0:21:31
Und jetzt können wir das prüfen. im Mai 2023 hat jemand von uns etwas über das
0:21:31–0:21:36
Metaversum und die Apple Vision Pro sagt, eine Prognose eigentlich.
0:21:36–0:21:38
Schauen wir mal, was aus dieser geworden ist.
0:21:39–0:21:42
Apple, dass das in den nächsten drei Monaten passieren wird.
0:21:42–0:21:45
Ich glaube, wir haben noch mal ein Jahr, zwei.
0:21:46–0:21:49
Ja, wir haben sogar noch länger, oder? Was meinst du?
0:21:49–0:21:57
Wir haben definitiv länger. Also, Metaverse ist tot. Das ist mal weg.
0:21:58–0:22:02
Dort haben sie einfach schnell ein paar Milliarden versagt. Apple Vision Pro.
0:22:02–0:22:02
Ja.
0:22:03–0:22:09
Hat die noch jemand? Ich weiss im Fall nicht. Das ist völlig unter meinem Radar,
0:22:09–0:22:10
was mit denen passiert ist.
0:22:11–0:22:18
Ich glaube, die hat niemand. Also das ist wirklich... Meta hat ja selber gefunden, wir schaffen das...
0:22:18–0:22:22
Wir schaffen es nicht ganz abschaffen, aber wir fahren es derartig zurück,
0:22:22–0:22:26
dass es eigentlich keine grosse Rolle mehr spielt. Sie haben ihre Entwickler
0:22:26–0:22:32
entlassen, die Augmented Reality Apps entwickelt haben.
0:22:33–0:22:37
Und es hat aber noch einen zweiten Teil gehabt in dieser Sendung.
0:22:37–0:22:42
Und hören wir, ob wir da jetzt wieder alles einreissen, das wir so schön aufgebaut haben.
0:22:42–0:22:48
Ich glaube, das wird kommen. Das werden wir noch erleben, so alt sind wir noch nicht.
0:22:50–0:22:54
Aber wahrscheinlich nur in bestimmten Situationen.
0:22:55–0:22:59
Kann man sagen, bin ich einverstanden, oder? Wir werden es wahrscheinlich erleben, aber es wird...
0:22:59–0:23:01
Ich würde auch sagen, es braucht noch einen Moment.
0:23:02–0:23:09
Genau, also haben wir dann auch Prognosen gehabt, die vielleicht nicht ganz so treffsicher waren.
0:23:09–0:23:17
Ich habe hier eine aus dem Lass mich nachschauen, aus dem Nerdfunk 781.
0:23:17–0:23:20
Die ist gar noch nicht so lange her, ehrlich gesagt.
0:23:20–0:23:25
Zwei Sachen, neue Technologien für Akkus. Wir haben Handylaufzeiten von über
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zwei Wochen und Autoreichweiten von über 2000 Kilometern, weil Akutdurchbruch.
0:23:32–0:23:35
Ich würde fast behaupten, dass von all dem, was er da gesagt hat,
0:23:36–0:23:40
halte ich das für die realistischste Prognose. Ja, oder auch nicht.
0:23:46–0:23:49
Wieso haben wir das eigentlich noch nicht? Das ist jetzt eine gute Frage.
0:23:50–0:23:54
Das ist etwas, woran ich denke, das müsste doch machbar sein.
0:23:55–0:23:58
Mit diesen Akkus haben wir schon so lange ein Problem. Das müssen wir doch jetzt
0:23:58–0:24:00
langsam in den Griff bekommen.
0:24:00–0:24:03
Ja, ehrlich gesagt finde ich das auch. Warum eigentlich nicht?
0:24:04–0:24:09
Es wäre so viel leichter, wenn wir einfach ein bisschen unser Handy nicht ständig
0:24:09–0:24:12
aufladen, nur schon das. Oder eben auch die Elektromobilität.
0:24:13–0:24:18
Oder jetzt gerade Tiggy Chris, wenn er seine Verbindung hinzubringen,
0:24:18–0:24:22
live aus der Strasse von Hormus, dann könnt ihr uns da berichten, wie es ist.
0:24:24–0:24:30
Ob man das vielleicht nicht vereinfachen unser Leben, wenn man mit diesen Akkus
0:24:30–0:24:32
und dem Strom und so etwas das vereinfachen könnte.
0:24:32–0:24:36
Aber ich glaube, ehrlich gesagt, ich weiss nicht mehr, wie wir drauf gekommen
0:24:36–0:24:40
sind, aber ich habe den Verdacht, die ist nicht ganz ernst gemeint, waren die Prognosen.
0:24:40–0:24:44
Aber noch etwas anderes, wir haben über das Jahr 2024 gesagt,
0:24:46–0:24:50
das wäre ein ganz schlimmes Jahr. So hat das hier gekönt.
0:24:50–0:24:56
Ein schwieriges Jahr. Ich glaube wirklich, es wird richtig scheisse.
0:24:58–0:25:02
Wieso haben wir gefunden, weisst du noch, warum du behauptet hast,
0:25:02–0:25:04
das Jahr 2024 wird scheisse?
0:25:05–0:25:09
Weil ich habe oft Anfangsjahr, vielleicht ist es eine Anfangsjahr Sendung gewesen,
0:25:10–0:25:16
dann überlege ich mir so im Januar meistens, wie ist die Stimmung der Leute, wie sind sie unterwegs.
0:25:17–0:25:20
Und ich glaube, ich habe das 24 als schwieriges Jahr wahrgenommen,
0:25:21–0:25:25
weil ich das 26 als Umbruchjahr wahrnehme.
0:25:26–0:25:30
Also ganz viele Sachen werden jetzt angestossen.
0:25:30–0:25:33
Und ich glaube, im 25 habe ich schon das Gefühl gehabt, wird es so,
0:25:33–0:25:37
ist aber nicht so. Jetzt ist alles im Umbruch.
0:25:37–0:25:41
Vielleicht fand ich im 2024, ich habe das Gefühl, es wird ein strenges Jahr.
0:25:42–0:25:43
Ich weiss aber nicht. Ich weiss nicht warum.
0:25:43–0:25:46
Das ist so ein Gefühl, das ich von dieser Welt habe.
0:25:46–0:25:52
Ja, ich verstehe das gut. Ich finde, es ist einfach seit 2016,
0:25:53–0:25:58
also seit Trump unterwegs ist, geht es einfach jedes Jahr bergab.
0:25:58–0:26:05
Und darum konnte man das vielleicht auch immer sagen. bei jeder Gelegenheit.
0:26:05–0:26:08
Es war immer ein schwieriges Jahr.
0:26:08–0:26:12
Ich glaube, das darf man nicht sagen.
0:26:12–0:26:13
Findest du?
0:26:13–0:26:16
Ja. Das ist gefährlich, wenn man das macht.
0:26:17–0:26:23
Ich glaube, dann kommt man in einen Zynismus hinein.
0:26:23–0:26:27
Was ich glaube, ist gefährlich. Wenn man sagt, früher ist alles besser gewesen
0:26:27–0:26:29
und jetzt wird jedes Jahr strenger und jedes Jahr wird schwieriger.
0:26:30–0:26:34
Ich glaube das nicht. Ich glaube, es gibt strenge Jahre, es gibt gute Jahre
0:26:34–0:26:39
und logisch, wenn man realistisch schaut, die Welt brennt.
0:26:40–0:26:43
Es ist nicht gut und ich glaube, umso mehr muss man dann wie so sagen,
0:26:43–0:26:49
hey, es gibt aber auch gute Momente, wo schöne Sachen sind und nicht einfach...
0:26:50–0:26:57
Früher war alles besser. Ich wehre mich ein wenig aktiv, dass ich sage,
0:26:57–0:27:00
früher war es besser und es wird eigentlich noch scheiss sein.
0:27:00–0:27:05
Ja, finde ich sehr gut. Und eigentlich, darum wäre mir der Optimismus auf eine
0:27:05–0:27:05
Art auch noch wichtiger.
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Ich glaube, je nach Situation bin ich mal Pessimist und mal Optimist,
0:27:14–0:27:17
aber ich glaube tatsächlich auch die Technik, der Fortschritt,
0:27:17–0:27:19
so schwierig der häufig ist,
0:27:19–0:27:24
der wird uns doch weiterbringen und wir können die Probleme,
0:27:24–0:27:29
ich glaube man kann nicht nur mit technischem Fortschritt, aber auch mit technischem
0:27:29–0:27:33
Fortschritt, Und wenn man schaut, dass der richtig eingesetzt wird und allen
0:27:33–0:27:36
zu gut kommt, kann man auch Probleme lösen.
0:27:36–0:27:40
Und wir haben dann ab und zu auch wirklich, wie soll ich sagen,
0:27:41–0:27:47
das ist jetzt ein Beispiel, wo wir unsere Kompetenz voll und ganz unter Beweis stellen.
0:27:48–0:27:51
Habt ihr gewusst, dass Hühner Solarbetrieben sind?
0:27:51–0:27:51
Nein.
0:27:52–0:27:56
Das ist meine Erfahrung. Hühner sind Solarbetrieben.
0:27:58–0:28:00
Wie lange hat es geregnet? Drei Wochen.
0:28:01–0:28:04
Ja, nicht ununterbrochen zum Glück.
0:28:04–0:28:10
Und mein Eierertrag sinkt auf gleich null. Ja. Weil keine Sonne.
0:28:11–0:28:16
Ist es so, oder? Deine Hühner, im Moment, wenn die Sonne untergeht,
0:28:16–0:28:17
wird es gerade leisliger bei dir.
0:28:18–0:28:26
Also das ist wirklich so. Man tut ja Stallhühner, also aus der Legehaltung, tut man ja genau mit,
0:28:26–0:28:31
ich weiss nicht mehr, wie viel Licht das ist, aber mit einer genauen Zeit bescheinen,
0:28:31–0:28:34
dass man das Maximum Ertrag Eier haben kann und wenn man das nicht macht und
0:28:34–0:28:37
sie haben lange dunkel, dann hat es wenig Eier.
0:28:37–0:28:42
Also der Eierrhythmus des Huhn ist direkt vom Sonnenlicht abhängig.
0:28:43–0:28:46
So ist es. Und manchmal ist es auch nicht ganz so klar gewesen,
0:28:47–0:28:51
woher eigentlich gewisse Aussagen gekommen sind. Ich würde sagen, bei dieser hier.
0:28:51–0:28:54
Du bist bräuner als der Friedrich Merz.
0:28:56–0:28:57
Das habe ich zu Digi Chris gesagt.
0:28:58–0:28:58
Warum?
0:28:59–0:29:05
Ich glaube, es ging um seine Hauptfarbe und nicht um die Politik.
0:29:05–0:29:07
Gegangen, dass wir das noch mal gesagt haben.
0:29:08–0:29:13
Und wir haben auch mal festgestellt, wer eigentlich die Zielgruppe wäre von diesem Podcast.
0:29:13–0:29:16
Das wäre vielleicht auch gut, wenn wir das in der 800.
0:29:16–0:29:19
Sendung noch mal explizit festhalten würden.
0:29:20–0:29:24
Fussnägel schneiden. Ich finde, unsere Sendung ist super, wenn du Fussnägel
0:29:24–0:29:26
schneidest oder sonst Körperverletzung.
0:29:27–0:29:28
Nur für das?
0:29:28–0:29:34
Nein, aber auch für das. Okay. Dann kommt sie besonders gut zur Geltung, finde ich.
0:29:34–0:29:36
Die einzige Wellness-Sendung.
0:29:36–0:29:40
Genau, Wellness, juhu. Wir müssen vielleicht wieder mal über...
0:29:40–0:29:46
Ich glaube, es sind immer die guten Sendungen, weil wir uns so in Territorien
0:29:46–0:29:49
vorwagen, wo wir vielleicht nicht allzu viel annehmen, ein bisschen schon,
0:29:50–0:29:57
aber auch ein bisschen improvisieren und ein bisschen auf Ideen kommen, sagen wir mal so.
0:29:58–0:30:02
Ich habe das mal mit meinen Schülern am Anfang gemacht, dass sie haben müssen,
0:30:03–0:30:08
nein, das stimmt nicht, wie es funktioniert, das ist Vortrags-Karaoke.
0:30:09–0:30:13
Das heisst, eine Gruppe macht einen Vortrag und eine andere Gruppe muss ohne
0:30:13–0:30:15
zu wissen, was dort vorkommt, den Vortragen.
0:30:16–0:30:22
Und dann müssen sie Fragen beantworten, die keine Ahnung haben. Und das ist mega lustig.
0:30:22–0:30:26
Wenn du ein Thema vorgegeben bekommst und du musst mit Halbwissen ohne Internet
0:30:26–0:30:30
dir überlegen, wie könnte das denn sein?
0:30:31–0:30:33
Und dann musst du aber jemanden haben, der eine richtige Ahnung hat,
0:30:33–0:30:36
sondern sie sind komplett falsch. Das ist so lustig.
0:30:36–0:30:41
Ich kenne das als PowerPoint-Karaoke, wo du eine Presse halten musst,
0:30:41–0:30:43
die du zum ersten Mal siehst.
0:30:43–0:30:47
Ja genau, so lustig. Aber es braucht eben die Fachleute nachher, die dir...
0:30:47–0:30:51
Also ich hatte immer den Anspruch, ich möchte ja dann nicht das Halbwissen oder
0:30:51–0:30:54
das Erfunden im Raum stehen lassen und ich möchte wirklich Leute haben,
0:30:55–0:30:57
die dann auch sagen können, hey nein, das ist so und so und so,
0:30:57–0:30:59
dann nimmst du auch etwas mit. Das war lustig.
0:31:00–0:31:05
So ist es. Und jetzt sind wir fast fertig mit dieser 800. Sendung.
0:31:05–0:31:07
Sie war eigentlich nicht so partyhaft.
0:31:08–0:31:12
Wenn das der Anspruch war, habe ich vor allem mich ein bisschen versagt.
0:31:13–0:31:16
Ich weiss aber auch nicht, es wäre auch mal eine Sendung.
0:31:16–0:31:21
Party like a Nerd. Ich meine, wie sieht unser Partyleben aus?
0:31:21–0:31:22
Finde ich super.
0:31:22–0:31:26
Wir sind alleine zu Hause und finden es uhrgeil.
0:31:26–0:31:27
Genau.
0:31:27–0:31:33
Das ist der Nerd, der das Beste auf dieser Welt findet. Ich kann für mich irgendetwas kücheln.
0:31:34–0:31:35
Die beste Zeit ever.
0:31:36–0:31:42
So ist es absolut. Und eine Gemeinsamkeit, die ich zwischen dir und Digi Chris
0:31:42–0:31:44
festgestellt habe. Und es tut mir jetzt leid.
0:31:45–0:31:49
Es ist ja in der Pre-Show ein bisschen traurig gewesen, jetzt wird es wieder traurig gegen Ende.
0:31:49–0:31:54
Aber von dir und deinen Hühnern habe ich ja gewusst.
0:31:54–0:32:03
Und hören wir mal an, was im Nerdfunk 659 recht tragisch geworden ist.
0:32:03–0:32:05
Wieso sind denn alle tot?
0:32:05–0:32:06
Ich weiss nicht, ich war weg.
0:32:06–0:32:09
Und dann hat deine Nachbar nicht gut geschaut?
0:32:09–0:32:13
Es gibt zwei Szenarien. Entweder wir sind am Abend, ich habe eine Türe nicht
0:32:13–0:32:15
recht zoggemacht, Das ist Szenario 1, Szenario 2.
0:32:16–0:32:18
Es ist in der Nacht passiert, was so fest gestürmt hat.
0:32:19–0:32:24
Also deine Hühner sind alle mal in einem Rutsch dahin gerafft worden?
0:32:25–0:32:26
Vier haben überlebt.
0:32:26–0:32:28
Vier haben doch überlebt.
0:32:28–0:32:33
Vier haben überlebt, weil sie separiert waren. Die vier, aus irgendeinem Grund,
0:32:33–0:32:35
waren krank. Ich weiss aber nicht, warum.
0:32:36–0:32:40
Auf jeden Fall, die habe ich separat gehabt. Die haben alle überlebt und alle anderen waren tot.
0:32:41–0:32:46
Und so richtig klar, warum das passiert ist, wissen wir eigentlich nicht bis heute.
0:32:47–0:32:50
Er macht alle kaputt. Ich glaube nicht, dass er alle kaputt gemacht hat.
0:32:50–0:32:54
Ich glaube, es hat ein paar gehabt, die sind einfach im Herzinfarkt gestorben. Das gibt es auch.
0:32:54–0:32:57
Auf jeden Fall, es war eigentlich Genozid.
0:32:58–0:33:03
Also alle. Was, 25? 25 Tiere an der Umlage.
0:33:03–0:33:07
Ah, das ist schon. Aber wie ist dir denn damit gegangen als so Hühner-Daddy?
0:33:07–0:33:11
Ich habe ziemlich gebrüllt. Das hat man schon weh. Das tut man bis heute weh.
0:33:11–0:33:14
Es gibt einzelne, die fehlen.
0:33:15–0:33:19
Und ich habe so fies gelacht, das ist mir im Nachhinein recht peinlich,
0:33:19–0:33:20
ich entschuldige mich dafür.
0:33:21–0:33:28
Ich glaube, das ist im Fall okay, weil ich glaube, man kann das nicht nachfühlen.
0:33:29–0:33:34
Ich glaube, das ist etwas, wo man, ich weiss nicht, bist du mal mit Haustier aufgewachsen?
0:33:34–0:33:35
Ja, ja, ja.
0:33:36–0:33:41
Wenn das Haustier von dir stirbt, dann kannst du vielleicht nachfühlen,
0:33:41–0:33:44
wie das ist. Und ich habe das komischerweise mit Hühnern.
0:33:44–0:33:48
Und mit Hühnern ist es schwierig, zu erklären, warum das gleiche ist wie ein
0:33:48–0:33:51
Hund oder eine Katze. Aber sie sind mir halt auch wichtig.
0:33:52–0:33:57
Aber es ist nur ein Huhn. Also schlussendlich. Es ist schon nicht so nahe wie
0:33:57–0:33:59
ein Hund. Aber gleich tragisch.
0:33:59–0:34:02
Genau, und jetzt kurz vor der Sendung kommen wir noch zu den Parallelen.
0:34:03–0:34:09
Weil im Nerdfunk 751 hat Digi Chris dann das erzählt über seine Katze Mützo.
0:34:09–0:34:14
Ja, nicht so. Du warst ziemlich lange unsere Katze.
0:34:15–0:34:23
Fast 18 warst du geworden. Und für einen britischen Shorthair ist das ein biblisches Alter.
0:34:24–0:34:29
Wenn ich jeweils den Nordfunk aufgenommen habe, warst du immer auf dem Sofa,
0:34:29–0:34:33
hast einfach zugehört, hast nicht eines Geräusches gemacht.
0:34:34–0:34:41
Manchmal bist du etwas rumgelaufen und einmal bin ich fast über dich gehaht während der Sendung.
0:34:42–0:34:47
All good things need to come to an end. Du hörst jetzt von der Klaue zu.
0:34:47–0:34:49
Du bist jetzt irgendwo im Himmel.
0:34:51–0:34:58
Und im Himmel, Mezzo, rate ich dir, nicht Gras essen.
0:34:58–0:35:03
Und diesen Tipp geben wir euch mit, für die nächsten 800 Sendungen kein Gras
0:35:03–0:35:04
essen. Ist das nicht so, Kevin?
0:35:05–0:35:06
Das ist ein guter Tipp.
0:35:06–0:35:07
Tschüss miteinander.
0:35:08–0:35:08
Tschüss zusammen.

Heute steht die 800. Nerdfunk-Sendung auf dem Programm. Ein Grund zum Feiern, sollte man meinen. Doch eine (fast) wissenschaftliche Untersuchung gibt uns Grund für einen langen Blick in den Spiegel: Sind wir noch die Nerds, die wir sein wollen?

Die Datenanalyse zeigt: Wir wurden über die Jahre ernster, gesellschaftskritischer und düsterer in der Themenauswahl und unseren Aussagen und Prognosen. Das hat natürlich mit der allgemeinen Entwicklung zu tun: Aus sympathischen kleinen Start-ups wurden gfürchige Tech-Konzerne. Die demokratische Kraft des Ur-Internets wandelte sich in Ragebaiting. Wir bekamen es mit Social-Media-Kulturkämpfen und sinnlosen, fruchtlosen Shitstorms zu tun. Und wenn die Auswertung stimmt, dann nahmen Originalität und Humor über die Zeit ab – und die Leichtigkeit blieb weitgehend auf der Strecke.

Allerdings: Wenn wir uns nicht nur an unserer Themenauswahl orientieren, sondern auch an den heiteren Momenten, den geglückten und missratenen Witzen, dann gibt es keinen Grund, uns für alte Schwarzmaler zu halten. Es gibt sie noch, die heiteren Momente – auch wenn sie häufiger zwischendurch oder in der Preshow stattfinden. Und den Tech-Optimismus werden wir uns auch weiterhin nicht nehmen lassen.

Also: Eine Feier, den widrigen Umständen zum Trotz, und mit der festen Absicht, auch mal wieder locker-leichte Themen paratzuhalten. Im Idealfall macht diese heutige Jubiläumssendung den Anfang!

Die Datenanalyse

Wie sich unsere Sendung über die Zeit veränderte – die Analyse.

Die erwähnten Episoden

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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