Zu der heutigen Sendung gibt es weder eine Inhaltsangabe noch Links. Der Grund ist bei der Geheimniskrämerei unseres Kollegen Kevin zu suchen: Er zitiert uns ins Studio, ohne auch nur die geringste Andeutung zu machen, was er mit uns vorhat. Führt er digital-psychologische Versuche mit uns durch? Gibt es live Betatests am Nerdfunker? Hat seine Hühner dressiert und lässt sie Kunststücke aufführen. Oder rezitiert er uns selbstgeschriebene Gedichte, ohne dass wir flüchten könnten?
Wir wissen es nicht – nur eines ist klar: Kevin ist die personifizierte Wundertüte in unserem Team, mit so vielen versteckten und bekannten Talenten und Neigungen, dass wir mit allem rechnen. Für den Fall, dass hinterher nichts mehr ist wie zuvor, sagen wir schon einmal danke – es war immer toll und wir haben es genossen. Ihr hoffentlich auch…. „Die grosse Überraschungssendung“ weiterlesen
Beitragsbild: Läuft das WLAN? (Armin Laschet, CDU, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Kurhausgarten, Hamm, Westf., Dirk Vorderstraße/Flickr.com, CC BY 2.0).
Wir können Olaf Scholz zwar nicht bei seinen Koalitionsverhandlungen und den Deutschen nicht bei der Regierungsbildung helfen. Doch in der schönen Welt der Software und digitalen Gerätschaften wissen wir, wie man Klarheit schafft, denn USB ist uns allemal lieber als AfD.
Abgesehen davon halten wir die Wahlfreiheit hoch: Windows ist uns genauso recht wie der Mac und wir können sowohl mit dem iPhone als auch mit Android. Doch auch wenn uns das manchmal unterstellt wird, befürworten wir keine Kuschelpolitik. Wir riegeln die digitalen Grenzen gegen Malware ab, halten das Phishing auf Distanz und fördern Initiativen gegen Schnüffler und Datensammler.
Und damit man uns nicht vorwirft, wir würden wie alle inhaltsleere Phrasen dreschen, hier einige konkrete Angaben zum Thema der Sendung: Wir beschäftigen uns mit Rogers Feedback zur letzten Sendung und zur Frage, ob Facebook eigentlich unsere Gespräche mithört. Wir fragen uns, ob wir bei Phishing-Attacken neuerdings gezielt aufs Korn genommen werden. Wir versuchen, Erichs Probleme mit dem Homepod Mini zu lösen. Und wir fragen uns, woran es liegt, wenn auf einem neuen Computer diverse Programme nicht laufen. „Der Homepod ist der Armin Laschet unter den smarten Lautsprechern“ weiterlesen
Als Google vor mehr als 15 Jahren eine eigene Webmail-Anwendung vorgestellt hat, da haben das manche Leute für einen Scherz gehalten. Das lag natürlich am Datum: Die Ankündigung erfolgte am ersten April 2004. Doch das war nicht der einzige Grund für Skepsis. Manche hielten die Idee für falsch: «Yahoo hat seine Marktführerschaft bei der Websuche verloren, weil die Site sich in ein Portal verwandelt hat», zitierte die «Washington Post» einen Analysten. Das gleiche Schicksal hätte nun Google drohen können.
Doch wie wir wissen, ist das Gegenteil passiert: Gmail ist gewachsen und gewachsen und hat heute über 1,8 Milliarden Nutzer und einen geschätzten Marktanteil von 27 Prozent. Trotzdem mögen Gmail nicht alle – Matthias ist beispielsweise ein erklärter Gegner dieses Produkts, das seiner Meinung längst nicht so gut ist, wie alle behaupten.
Grund genug für eine Bestandsaufnahme: Ist Gmail so schlimm – oder gibt es trotz allem Vorteile? Falls nicht – was wären die Alternativen? Und in unserem Rundumschlag haben wir auch ein paar Tipps und Ideen, wie man dem ältesten Online-Kommunikationsmittel frisches Leben einhaucht. „Gmail ist noch immer ein Aprilscherz“ weiterlesen
In manchen Bereichen ist das Analoge wieder voll auf dem Vormarsch. In einer früheren Nerdfunk-Sendung haben wir darüber gesprochen: In der Fotografie, bei den Büchern, dem Gaming und natürlich der Musik – überall gibt es den Gegentrend, wieder mit echten Materialien, Rollfilm, Papier, Vinyl oder Tonband zu hantieren.
Ist das bloss nostalgische Verklärung oder eine Trotzreaktion auf die immer weiter voranschreitende Digitalisierung – oder gibt es auch gute Gründe, sich in gewissen Lebensbereichen zu verweigern? Zum Beispiel, weil man schneller und kreativer arbeitet, sinnlicher unterwegs ist oder mehr Spass hat?
Wir versuchen, das vorurteilsfrei zu diskutieren und die Stärken und Schwächen der Arbeitsweisen nüchtern zu erörtern. Denn auch wenn wir ab und zu die Technikverliebtheit pflegen, so geben wir uns Mühe, keine ideologischen Sturköpfe zu sein… „Analog for president“ weiterlesen
Heute machen wir etwas ganz Neues, das die Welt noch nie gesehen hat. Wir versuchen uns nämlich an einem Format, das wir in einem Anfall von Genialität mit dem originellen Titel «Die grossen Fünf» bezeichnen. In diesem Format erstellen wir persönliche Ranglisten zu beliebigen Themen zu irgendwelchen Themenbereichen, wie man sie auch überall im Internet findet.
Weil das so unfassbar einfallsreich ist, starten wir diese Serie heute mit den grossen Fünf zum Thema Computerärgernisse. Welches sind die Dinge, die uns – also Kevin, Digichris und Matthias – regelmässig auf die Palme treiben? Eure Nominationen auch gern während der Sendung via Twitter an unseren Account @nerdfunker. „Bluetooth is a b*tch“ weiterlesen
Während unserer Sommerpause haben sich diverse Computerprobleme angesammelt. Höchste Zeit also, diese in einer konzertierten Aktion abzuarbeiten.
Ruedi möchte wissen, ob er durch einen unbedachten Klick auf einen falschen Link in Facebook seinen Mac mit Schadsoftware infiziert hat. Werner fragt, warum ihn sein Computer mit ständigen Bestätigungen seiner E-Mail-Adresse nervt und warum er ungewollt aus seinem Skype-Konto ausgeloggt wurde. Max wundert sich, dass Facebook seiner Frau Werbung zu Hörgeräten präsentiert, just nachdem sie sich mit einer Freundin darüber unterhalten hat – lauscht Mark Zuckerberg etwa mit?
Schliesslich haben wir auch einige weniger dramatische Probleme: Die Frage, wie man beim Mac mehrere Dateien sinnvoll benennt und wo man Musik noch als Downloads kaufen kann. „Lauscht Mark Zuckerberg etwa mit?“ weiterlesen
Nach diesem wunderbaren Sommer mit perfektem Wetter und dem endgültigen, impfbedingten Corona-Ende sind wir erholt und voller Tatendrang zurück im Studio.
… so würden wir es uns zumindest wünschen. In Tat und Wahrheit ist alles etwas komplizierter. Aber eines stimmt trotzdem: Wir sind nach der Sommerpause fast vollzählig zurück im Studio. Wir starten mit einer Sendung zu den Digital-Nachrichten der vergangenen Zeit, die allesamt nicht sehr prickelnd waren.
Da war erstens der Skandal mit der Pegasus-Spionagesoftware, die eben nicht bloss dem Kampf gegen Verbrecher und Terrorismus dient, sondern in manchen Ländern auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wird. Zweitens hat Apple bewiesen, dass das richtige zu tun allein nicht hilft – man muss das Richtige auch richtig tun. Der Konzern ist in der Kritik, weil er beim Kampf gegen die Kinderpornografie ein Datenschutz-Tabu brechen will.
Es gibt weitere Themen, die wir je nach Zeit und Lust besprechen: Den Stunk ums Sexverbot bei OnlyFans, Youtube Shorts als Tiktok-Konkurrenz und Googles neuestes Betriebssystem Fuchsia.
1995: Wer computertechnisch etwas auf sich hält, besitzt einen Macintosh LC oder einen Performa, auf dem System 7.5 läuft. Vom Internet hat man schon gehört, doch es live zu erleben, ist nicht so einfach: Der typische Heimcomputer ist nicht webtauglich. Internetcafés gibt es schon, doch sie sind noch selten – das Netz ist noch unter der Vorherrschaft der Universitäten.
Doch was ein Hacker ist, weiss auch der Zeitungsleser: Der Begriff hat sich in den Achtzigerjahren für Computerkriminelle etabliert und ist negativ besetzt. Doch da kommt ein Regisseur daher und macht aus dem Hacker eine positive Identifikationsfigur – eine Art Rockstar, der einen rebellischen Lebensstil pflegt und sich von niemandem auf die Mütze sch**ssen lässt.
Das ist die vorherrschende Stimmung im Film «Hackers – Im Netz des FBI» des Regisseurs Iain Softley, der 1995 erschienen ist (in der Schweiz erst 1996). Jugendliche Hacker sollen in einer fiesen Intrige den Kopf für einen Diebstahl hinhalten, der der Sicherheitschef eines Erdölunternehmens angezettelt hat, und zwar mit einem diebischen Virus.
Eine Steilvorlage für uns, in der letzten Sendung vor der Sommerpause abzutauchen in jene Zeit, bevor es mit dem Internet so richtig losging – und diesen Film aus jener Zeit der Unschuld zu geniessen, der mit einer Liebesszene zwischen Zero Cool (Jonny Lee Miller) und Acid Burn (Angelina Jolie) endet.
Nicht alle unsere Hörerinnen stehen auf Fotografie. Aus diesem Grund haben wir uns in letzter Zeit bei diesem Thema etwas zurückgehalten.
Doch heute kommen wir nicht um die Kunst, flüchtige Momente bildlich einzufangen, herum. Denn die Entwicklung verläuft rasant: Das Smartphone verdrängt den herkömmlichen Fotoapparat, hat Olympus zur Aufgabe gezwungen und Nikon in Schwierigkeiten gebracht. Die sorgt dafür, dass wir in allen Lebenslagen Bilder schiessen. Algorithmen nehmen uns die handwerkliche Arbeit ab, motzen auch mässige Aufnahmen auf und immer neue Apps verwenden immer neue Tricks, damit wir in der Bilderflut nicht abstumpfen.
Aber keine Angst: Wir werden den Kulturpessimismus im engen Rahmen behalten. Es gibt schliesslich auch viele spannende Entwicklungen zu berichten: Die Systemkameras haben den Durchbruch erzielt; es gibt neue und spannende Videofunktionen. Und im fotografischen Bereich gibt es Gegentrends auf die Hektik der Smartphone-Knipser und die Bildergier der Influencer. Die heissen «Slow Photography» oder auch «Minimalist photography».
Wir loten aus und diskutieren – und freuen uns auch darauf, dass in den Sommerferien unsere Fotografie wieder abwechslungsreicher wird. Und zwar allein deswegen, weil wir nicht mehr nur zu Hause sitzen. „Ist das überhaupt noch Fotografie?“ weiterlesen
«Alles funktioniert ganz automatisch», verspricht Apple: Die iCloud ist eine Lösung für Probleme, von denen die meisten von uns gar nicht wussten, dass wir sie hatten. Sie ist überall integriert und von Haus aus mit dabei, sodass sich die Nutzer von iPhones, iPads und Macs um gar nichts selber kümmern müssen.
Doch grau, teure Freunde, ist alle Theorie. Denn auch wenn wir Apple glauben, dass die iCloud unseren digitalen Alltag vereinfachen will, so ist die Liste mit den Problemen und Ärgernissen rund um Apples Datenwolke lang und umfangreich. Es ist sogar so, dass sich fast ganz ohne unser Zutun die heutige Folge von «Kummerbox Live» zu einem iCloud-Spezial entwickelt – mit Fragen von Regina, Ruth und Theo zu diesem einen Thema: Wie verwendet man die Datenwolke fürs Backup? Auf welche Weise synchronisiert man nur einen Teil der Fotos? Was ist zu tun, wenn der Abgleich mit Windows nicht richtig funktioniert?
Wir haben aber auch ein paar Fragen zu anderen Themen: Wo findet man das Handbuch zum Smartphone, wenn der Hersteller keins mitgeliefert hat? Und wie bereitet man seinen Mac vor, wenn man ihn verkaufen oder verschenken will?