Digital 228: Ein Ei zuviel

Wir legen uns heute mit Leo Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Jane Austen und Stephen King an – und mit einigen garstigen Computerproblemen:

Was tun, wenn Mails sich nicht über die Landesgrenzen schicken lassen? Wo liegt der Hund begraben, wenn das Passwort-Verwaltungsprogramm die geheimen Zugangsdaten plötzlich ins Internet stellt? Wie stellt man sicher, dass der neue Akku das Notebook nicht killt? Und: Warum bloss zeigen die Resultate beim Internet-Geschwindigkeits-Messungen so grosse Abweichungen?

Und Hans-Ueli fragt mit einem provokativen Unterton, was eigentlich die Marotte mit dem vorangestellten I bei iPhone, iTunes und dem iMac soll…

Digital 227: Präsentieren trotz Powerpoint

Powerpoint verheisst nichts Gutes – sondern Langeweile pur, bestehend aus einer Unzahl von monotonen Folien mit unzähligen Bullet-Points. Dazu kommen fragwürdige Animationen, peinliche Multimedia-Effekte und schröckliches Design.

Wir sagen: Das muss nicht sein. Und geben Hinweise, wie man nicht-ätzende Präsentationen hält. Wir stellen Alternativen zu Powerpoint vor und verweisen auf nützliche Webdienste wie Prezi.com, sliderocket.com und slideshare.net.

Abgerundet wird unsere stilvolle Präsentation durch eine Live-Schalte nach Cupertino, in der wir das Geheimnis des angeblichen Präsentationsgenies Steve Jobs ergründen.

Digital 226: News für Nerds

Informationen gibt es im Netz mehr, als man jemals verdauen könnte. Wir fragen: Wo erfährt man das, was man als Nerd wirklich wissen muss? Und auf welchem Weg bringt man sich am einfachsten auf den neuesten Stand?

Wir beleuchten die aktuellen Trends hin zu mobilem Newskonsum, beschäftigen uns in der Sendung nicht nur mit RSS-Feeds, Aggregatoren und News-Apps wie Flipboard und Prismatic, sondern sprechen auch über den älteren, aber momentan wieder sehr aktuellen Trend der User-kuratierten News.

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Digital 225: Das globalsierte Geschmacksempfinden

Die Medienbranche wandelt sich rasant und das Internet war nur der Anfang. Elektronische Bücher, Tablets und Echtzeitkommunikationsformen wie Twitter versetzen nicht nur die Tageszeitungen, sondern auch Verlage, Gestalter und Publizisten aller Art in die Defensive. Produziert wird schneller, effizienter und nach globalem Geschmacksempfinden. Profis werden durch günstig oder gratis arbeitende Amateure konkurrenziert.

Ist das ein Grund für Bedauern? Oder überwiegen im Schnitt die positiven Aspekte? Matthias nimmt in einem Interview mit Hans-Georg Wenke die Rolle des Kulturpessimisten ein – und will von seinem Interviewpartner wissen, warum früher nicht alles besser war.

Wenke kennt den Adobe-Gründer John Warnock persönlich. Er beobachtet die Entwicklungen in der Publishing-Branche seit Jahren, hinterfragt, was er sieht und gibt als Kommentator, Moderator und Berater und auf seiner eigenen Website wenke.net scharfzüngige Einordnungen ab.

Matthias hat dieses Gespräch an der Swiss Publishing Days-Konferenz in Winterthur für die Reihe Publisher Insiders geführt. Es ist darum auch als Video auf Youtube zu sehen.

Digital 224: Amazon und Apple als Totengräber der Buchkultur?

In einer Studie kritisiert Christoph Bläsi zusammen mit seinem Co-Autor Franz Rothlauf die beiden US-Giganten Amazon und Apple scharf. Sie bedrohten die Buchkultur: «Vielleicht wird man irgendwann feststellen, dass der «Durchmarsch» von Amazon der Anfang vom Ende der Buchkultur war», sagt Bläsi im Interview.

Das Problem: Die Lesegeräte für die elektronischen Bücher sind nicht interoperabel. Das heisst, ein bei Apple gekauftes Buch lässt sich nicht auf einem Gerät von Amazon lesen. Und: Die lokalen Buchhändler haben das Nachsehen – denn sie werden durch die fehlende Offenheit speziell benachteiligt.

In einem Gespräch mit Prof. Christoph Bläsi von der Uni Mainz spricht Matthias Schüssler weitere Probleme an: Das DRM, Probleme beim Verleihen von Büchern – und was macht man eigentlich mit seiner digitalen Büchersammlung nach dem Tod?

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Digital 223: Pack mal deine Zehen aus

Wir entsperrend das iPhone auf untypische Weise, richten Elektronen in Reih und Glied aus, dirigieren den Elefantenmarsch – so weit kommt es, wenn Kevin in den Ferien weilt und Dr. Prof. Informaticus Lukas Brun seinen Part übernimmt.

Trotz allem eine nützliche Ausgabe von Kummerbox Live, in der wir Sony mehrfach bashen (wegen Sonic Stage und Atrac3 sowie Crapware auf den teuren Vaios). Wir deklinieren die schönsten WLAN-Namen durch und klären die Frage nach der richtigen Archivierung von Mails (als Worddokument oder nicht als Worddokument?). Und am Schluss gehen wir mit Karin und ihrem Rebverein zum Wümmen in den Rebberg…

Die von Matthias erwähnte Thunderbird-Erweiterung heisst ImportExportTools und das SMS-Gateway gibt es unter luk.ch.

Digital 222: Agil und geschniegelt

Es geht um Projektmanagement: Wir setzen den klassischen Ansatz gegen das neue, agile Modell und verraten, welche Werkzeuge man beruflich oder privat für kleinere und grössere Projekte einsetzen kann.

Heute wagen wir uns in die Welt der Manager vor. Wir lernen nämlich, auch ohne Muttis Hilfe im Schrank einen der antrazithgrauen Anzüge auszusuchen und uns die Krawatte zu binden…

Nein, natürlich nicht. Wir bleiben der Nerd-Kultur, den Jeans und Schlabber-T-Shirts treu. Was wir managen, sind Projekte: Es geht um den klassischen Ansatz mit Gantt-Diagramm und kritischem Pfad – aber auch um die moderne Variante des agilen Projektmanagements.

Und keine Angst: Auch wer kein Softwareentwickler ist, erfährt, welche Werkzeuge es für grössere und kleinere Projekte gibt.

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Digital 221: Wir predigen Editoren

maege gibt sich die Ehre und lässt sich nicht lumpen: Er erzählt heute alles, was man über Editoren und Entwicklungsumgebungen wissen muss.

Das klingt so, als ob die Sendung nur für Programmierer interessant wäre. Aber weit gefehlt: Wir erklären, warum ein guter Editor für jedermann ein nützliches Softwareinstrument darstellt und wie man mit dessen Hilfe das Maximum aus Mobilgeräten herausholt.

In den Editor-War mischen wir uns allerdings nicht ein. Ebensowenig, wie wir der Church of Emacs beitreten werden.

Digital 220: Der Einkaufszettel wird digital und sozial

Ein Interview mit Marco Cerqui und Sandro Strebel. Sie haben die populäre Einkaufsapp Bring! entwickelt. Sie erzählen, warum ihre App nicht nur hübsch, sondern auch funktional ist – und wie Optik mit der Benutzerfreundlichkeit zusammenhängen. Und sie schildern, warum sie ihre Jobs an den Nagel gehängt haben, um ihr Glück in einem «lean startup» zu suchen…

Digital 219: Zwischen Panik und Vernunft

Kummerbox Live ist aus der Sommerpause zurück und steht ganz im Zeichen der NSA-Affäre. Bei einigen Usern scheint die Panik ausgebrochen – im Bestreben, die Spione fernzuhalten, werden Cookies gebodigt und Rootzertifikate aus dem Router getilt.

Aber auch besonnenere User überlegen sich, wie man sich und seine Daten schützen könnte und wie man vermeidet, bei den Daten-sammelnden Oranisationen wie Microsoft zum gläsernen User zu werden.

Wir sprechen auch über die Kunst, die in einer 26-jährigen Schreibmaschine zu extrahieren. Und Kevin klärt ein WLAN-Mysterium auf.