Wir haben herausgefunden, wie man Google hackt

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Während wir es uns in unseren Ferien haben gutgehen lassen, haben sich die kleinen, digitalen Fehlerteufelchen offensichtlich keine Auszeit genommen. Im Gegenteil: Sie haben ihr Unwesen auf vielfältige Weise getrieben, sodass wir mit erfreulich facettenreichen Auswahl an Leserinnenfragen in die neue Staffel von Kummerbox Live starten.

Das ist eine Auswahl der Fragen:

  • Stefan fragt sich, ob die QR-Rechnung nicht ein Schuss in den Ofen ist: Er hat nämlich Mühe beim Lesen der Codes. Doch wie zu erwarten, fühlt sich niemand zuständig: Weder Six, das Unternehmen, das die Lösung technisch eingeführt hat, noch Stefans Bank.
  • Beat findet die Tastaturbelegung seines Notebooks unpraktisch und würde sie gerne verbessern.
  • Dominic regt sich über Google auf und macht dem Konzern grosse Vorwürfe: Es sei nämlich nicht möglich, auf Google Maps mehr als ein Unternehmen an der gleichen Adresse zu registrieren: «Wie stellt sich Google das mit den Hunderten Kleinunternehmen allein im Grossraum Zürich vor, die im selben Gebäude und an derselben Adresse und sogar auf demselben Stock beheimatet sind – Ateliergemeinschaften, Studio-Gmeinschaften, Coworking Spaces, Untermieter?», fragt er.

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Wir streiten mit Ronnie Grob

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Ronnie Grob ist ein Blogger der ersten Stunde, der von 2006 bis 2009 mit dieser Tätigkeit beim Schweizer Internetverlag Blogwerk seinen Lebensunterhalt verdient hat. Er hat auch fürs medienkritische «Bildblog» geschrieben und war Kolumnist bei der «NZZ am Sonntag». Seit zwei Jahren ist er Chefredaktor beim «Schweizer Monat», einem Schweizer Monatsmagazin, das eine pointiert liberale Weltsicht vertritt. Und er betreibt nach wie vor sein eigenes Blog.

Mit seiner Betonung des schlanken Staats, der Eigenverantwortung und der Marktwirtschaft stehen wir vom Nerdfunk-Team in einer anderen Ecke des politischen Spektrums. Aber wir wollen uns nicht über Politik unterhalten, sondern darüber, warum in den letzten Jahren der Graben immer tiefer geworden ist.

2008 haben wir Blogger als eingeschworene Gemeinschaft empfunden haben, die trotz unterschiedlicher Meinungen das Gefühl hatte, zusammen eine spannende Medienzukunft zu gestalten. (Nachzuhören in dieser Folge unseres Vorläufer-Podcasts.)

Von diesem Gefühl ist nichts mehr übrig. In dieser Sendung wollen wir herausfinden, warum: Sind die sozialen Medien schuld? Haben wir uns im Kampf um Aufmerksamkeit radikalisiert? Oder sind wir einfach zu empfindlich und unfähig geworden, andere Meinungen zu tolerieren? „Wir streiten mit Ronnie Grob“ weiterlesen

Wie sehr soll die EU Whatsapp plagen?

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Eine nüchterne Meldung hat im Nerdfunk-Team letzte Woche für tumultartige Zustände gesorgt. Die EU hat neue Vorgaben für die grossen Tech-Konzerne erlassen: Der Digital Service Act (DSA) und der Digital Markets Act (DMA) sollen dafür sorgen, dass im digitalen Geschäft wieder mehr Fairness herrscht und die grossen Tech-Konzerne nicht weiterhin schalten und walten können, wie sie wollen.

Unter anderem verpflichten die neuen Regeln die grossen Messengerdienste Whatsapp, iMessage von Apple und Facebook-Messenger zur Interoperabilität: Sie müssen sich für die Konkurrenten öffnen und es den Nutzern erlauben, Nachrichten über die Plattformgrenzen hinweg auszutauschen.

Das klingt erst einmal nach einer hervorragenden Idee. Doch die Kritiker bemängeln, eine solche Öffnung sei technisch schwer umzusetzen: Nicht alle Messenger haben den gleichen Funktionsumfang – und vor allem gewichten nicht alle Produkte die Sicherheit und die Privatsphäre gleichermassen. Die Betreiber der Kommunikations-Apps Threema und Signal, die beide auf Verschlüsselung, Anonymität und Datenschutz setzen, argumentieren, dass die hohen Standards nicht mehr aufrechtzuerhalten wären, wenn man Schnittstellen zu Dritten einrichten müsste.

Das wollen wir heute ausdiskutieren: Sind diese Befürchtungen berechtigt? Oder ist das eine Kröte, die wir schlucken müssen, damit endlich wieder mehr Wettbewerb herrscht? Ist das hier von der EU adressierte Problem überhaupt eines – und falls ja, gäbe es allenfalls auch andere, bessere Lösungen? „Wie sehr soll die EU Whatsapp plagen?“ weiterlesen

Zuckerberg-Opfer oder einfach Masochist?

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Die allermeisten Facebook-Nutzer sind frustriert. Instagram ist nur noch eine Influencer-Horrorshow. Und Twitter hat seit dem Übernahmeversuch durch Elon Musk viele Freunde verloren. Die überwiegende Mehrheit von uns sind unzufrieden mit unseren sozialen Medien.

Trotz des Unmuts haben Konkurrenten kaum eine Chance. In den letzten Jahren sind diverse neue Plattformen so schnell gegangen, wie sie gekommen sind. Das, trotz allen Versprechen, mehr auf die Nutzer, den Datenschutz und die Diversität Rücksicht zu nehmen. Da stellt sich die Frage? Sind wir selbst schuld an unserer Misere, weil wir passiv alles mit uns geschehen lassen, statt toxischen Orten wie Facebook den Rücken zu kehren?

Diese These hat Mathias Möller in einem Artikel aufgestellt. Er ist Social-Media-Redaktor bei Tamedia und verteidigt seinen Standpunkt im Nerdfunk. Denn Matthias ist überzeugt, dass nicht wir Nutzer schuld seien – denn was nützt die besten neue Social-Media-Plattform, wenn wir dort keinen von unseren Freunden vorfinden.

Wie liesse sich dieses Dilemma lösen? Und wie schaffen wir es in eine bessere Social-Media-Zukunft? Das sind die Fragen, die wir in dieser Sendung erörtern. „Zuckerberg-Opfer oder einfach Masochist?“ weiterlesen

So toll ist die Schallplatte auch wieder nicht

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Haben wir uns mit der letzten Kummerbox-Live-Sendung in die Nesseln gesetzt? Die Zahl der Rückmeldungen lässt uns das vermuten: Wir bekamen es mit der geschlagenen Menge von zwei (in Worten: zwei) Antworten zu tun, die besagen, dass unser, Zitat, «Halbwissen über Schallplatten erschreckend» sei. Keine Frage, dass wir das heute ausdiskutieren werden.

Aber es ist in der Tat so, dass wir nicht alles wissen, auch wenn wir manchmal so tun. Auch heute wieder. In der regulären Sendung geht es um die Frage von Peter, der wissen möchte, ob er seinen PC, der nicht für Windows 11 geeignet ist, vielleicht doch irgendwie kompatibel bekommt. Thomas kämpft mit dem Problem, dass beim Mac manche Software-Anbieter den Betriebssystemversionen hinterherhinken. Und Ruth fragt sich, warum sie ständig ihre Zustimmung geben muss, dass Cookies gespeichert werden. „So toll ist die Schallplatte auch wieder nicht“ weiterlesen

Das Internet, die unstoppbare Nonsense-Maschine

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Memes, Hypes und Hoaxes – das Internet produziert am laufenden Band virale Phänomene, die sich dank der sozialen Medien über den ganzen Erdball verbreiten. Und entgegen der Behauptung im Titel ist nicht alles Unsinn (bzw. «Ice Bucket Challenge»), was dabei herauskommt. Das Internet bringt auch Dinge für ernsthafte Menschen hervor – wie zum Beispiel das Buchstabenpuzzle mit Suchtpotenzial, «Wordle».

Da bekanntlich der Sommer eine für Internet-Phänomene besonders fruchtbare Jahreszeit ist, sprechen wir über unsere persönlichen Lieblinge und beantworten die Frage, wo man sich verkriechen muss, falls man vom nächsten Hype unbehelligt bleiben möchte. „Das Internet, die unstoppbare Nonsense-Maschine“ weiterlesen

Wie man die Gefühle von künstlichen Intelligenzen verletzt

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Statt «Digital Detox» hat Digichris seine Ferien dazu verwendet, sich bei den digitalen News auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen. Und jetzt besteht Redebedarf, weil in Italien, wo Digichris weilte, das digitale Antennenfernsehen dem 5G-Mobilfunk weichen muss.

Das sind aber längst nicht alle Themen, über die wir in dieser Ausgabe von Patch Tuesday sprechen. Es geht auch um die Neuigkeiten, die Apple anlässlich der Entwicklerkonferenz WWDC verkündet hat – und um die Frage, ob jener Google-Softwareentwickler recht hat, der bei einem Chatbot ein Bewusstsein und Gefühle festgestellt haben will. „Wie man die Gefühle von künstlichen Intelligenzen verletzt“ weiterlesen

Heiter bis bewölkt: Outlooks Zukunftsaussichten

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In unserem Team gehört es zum guten Ton, dass Meinungsverschiedenheiten ausdiskutiert werden. Und wir tun das – natürlich – live und on air.

Das ist auch heute der Fall, bei dem sich die Geister an Outlook scheiden: Ist das ein völlig anachronistisches Stück Softwareschrott, das dringend auf die Müllhalde der Computergeschichte gehört? Oder hat es nach wie vor seine Berechtigung – weil nicht alles, was nicht mehr dem heutigen App- und Smartphone-Zeitgeist entspricht, deswegen automatisch schlecht wäre?

Da die digitale Korrespondenz, die Termin- und Aufgabenverwaltung zentral für Büros jeglicher Grösse sind, kommt der richtigen Weichenstellung eine entscheidende Bedeutung zu. Darum stellt sich die Frage umso dringlicher: zukünftig mit oder ohne Microsoft? „Heiter bis bewölkt: Outlooks Zukunftsaussichten“ weiterlesen

Ein Crashkurs in Schallplattendigitalisierung

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Wir haben die tollsten Hörerinnen und Hörer der Welt. Nachdem es in unserer letzten Kummerbox-Live-Sendung (Nerdfunk 614) um das Digitalisieren von Schallplatten ging, beschreibt uns Kurt ausführlich sein Equipment und seine Vorgehensweise, um den Klang von Musik ab Vinyl möglichst perfekt in die digitale Welt zu übertragen. Er erledigt diese Arbeit nicht nur als Privatvergnügen, sondern mit professionellem Anspruch auch fürs Radio – wovon wir uns anhand von Hörbeispielen selbst überzeugen dürfen.

Ein zweites Audio-Thema dreht sich um ein Brummen in der Stereoanlage – und wie man das wohl am besten wegbekommt. Nebst diesem Ausflug in die Gefilde der Audio-Nerds geht es in der heutigen Folge von «Kummerbox Live» um die Frage von Dieter, was zu tun ist, wenn das Mikrofon des iPhones andauernd aktiv ist. Paul fühlt sich bei Outlook durch die Werbung gestört. Und Paul fragt sich, wie er einen bestimmten fotografischen Effekt erzielt.

Wie immer gilt: Fragen an die Mailadresse, die wir in der Sendung nennen. Ihr könnt uns auch Live in die Sendung anrufen (052 203­ 31­ 00) oder unseren Discord-Kanal (bit.ly/nerdfunk) verwenden. „Ein Crashkurs in Schallplattendigitalisierung“ weiterlesen

Kein Grund zur Besorgnis, bitte konsumieren Sie weiter

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Es ist unübersehbar, wie die täglichen Paketberge in den Hauseingängen wachsen und wachsen: Während der Pandemie haben viele von uns ihr Einkaufsverhalten massgeblich verändert. Das Online-Shopping hat deutlich zugelegt und wir kaufen inzwischen auch Dinge im Netz, für die wir früher gern ausser Haus gegangen sind – nämlich Lebensmittel und Frischprodukte. Und manche von uns haben sich daran gewöhnt, sich auch von Restaurants beliefern zu lassen.

Doch bleibt das nun so, wenn die Coronapandemie endgültig vorbei sein sollte – oder kehren wir zu unseren alten Gewohnheiten zurück? Und ist es nicht Zeit, unsere Konsumgewohnheiten grundlegend zu überdenken – jetzt, wo der Krieg in der Ukraine die Gefahren von Lieferengpässen aufzeigt und die Probleme globalen Logistikprobleme noch längst nicht gelöst sind. Ist es Zeit für die Deglobalisierung – und müssen wir Online-Shopper uns von dem Gedanken trennen, jederzeit jedes noch so abstruse Gadget für wenig Geld aus China bestellen zu können?

Wir machen eine Auslegeordnung der Erkenntnisse und diskutieren, welche persönlichen Konsequenzen wir ziehen wollen – und wo wir weitermachen, wie bisher. „Kein Grund zur Besorgnis, bitte konsumieren Sie weiter“ weiterlesen