Einweg-Software ist nicht nachhaltig

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

00:00–0:00:14
Music.
0:00:14–0:00:20
Es geht nur noch zwölf Tage und dann ist Weihnachten und dann kommen die schönen
0:00:20–0:00:25
Geschenke rüber und vielleicht bringen wir euch auf Ideen, was ihr könntet für
0:00:25–0:00:29
Softwares wünschen von euren Lieben,
0:00:29–0:00:33
weil wir sind da mitten im digitalen Realitätsabgleich.
0:00:33–0:00:39
Wir rechnen ab mit dem Jahr 2023 und wir sind letzte Woche stecken geblieben
0:00:39–0:00:44
bei den Software-Tops. Der Digi-Chris war noch dran, er hatte etwas sehr nerdiges,
0:00:44–0:00:46
falls ihr euch noch daran erinnern könnt.
0:00:46–0:00:51
Ich weiss jetzt nicht, ob der Mege das übertrumpfen kann. Nein, das mache ich nicht.
0:00:52–0:00:58
Nein, ich habe zwei Oldies but Goodies, sagt man das so? Oldies but Goldies.
0:00:59–0:01:03
Coldies? Goldies. Ah, Goldies, ja. So habe ich es gemeint, genau.
0:01:04–0:01:08
Zum einen habe ich To Do Is wieder auf die Liste genommen, das habe ich sicher
0:01:08–0:01:13
auch schon einmal gehabt. weil ich bin wirklich einer, der ganz viele To-Do-Apps
0:01:13–0:01:14
getestet hat. Du warst noch mit Remember the Milk.
0:01:15–0:01:19
Ja, das hatte ich auch. Ich bin eben seit Jahren auf To-Do-Liste, ich bin treu geblieben.
0:01:19–0:01:22
Ich habe eben zwischen den eben auch dreimal wieder gewechselt und bin immer
0:01:22–0:01:26
wieder zurückgekommen und jetzt bin ich wirklich schon länger dort und wir sind
0:01:26–0:01:28
sogar jetzt auch im Geschäft dort,
0:01:29–0:01:32
und mein Geschäftspartner hat es privat jetzt seiner Frau auch verkauft und
0:01:32–0:01:36
ich habe gesagt, also wenn er mega findet, das ist gut, dann machen wir das. Mega approved.
0:01:36–0:01:40
Ja, mega approved. Eine To-Do-Liste, die mega geapproved ist, heisst wirklich etwas.
0:01:40–0:01:43
Und die sind wirklich... Ich finde, sie sind jetzt auch so ein bisschen...
0:01:43–0:01:45
Haben wie nochmals so ein bisschen einen Schub gemacht.
0:01:45–0:01:49
In den letzten 1 1 2 Jahren, so haben sie recht Gas gegeben.
0:01:49–0:01:52
So, ich glaube, sie glauben nur an das Produkt, was sie wollen.
0:01:52–0:01:53
Was war das Schachmat-Argument?
0:01:55–0:01:59
Das ist eine gute Frage. Für mich sind glaube ich schon das Terminieren,
0:02:00–0:02:01
habe ich immer wichtig gefunden.
0:02:02–0:02:05
Und jetzt sind es die Durations, das finde ich auch sehr geil.
0:02:05–0:02:07
Und jetzt kommt glaube ich die Kalenderansicht.
0:02:08–0:02:11
Die sollte jetzt etwa live sein wahrscheinlich, bis wir das ausstrahlen.
0:02:12–0:02:15
Und dann hast du eigentlich auch so ein bisschen... Ich bin eigentlich ein Fan
0:02:15–0:02:21
von dem, dass du eigentlich so ein bisschen Zeit kannst planen, auch im Kalenderview.
0:02:21–0:02:24
Und das finde ich eigentlich noch cool. Und das wäre so ein bisschen... Ja.
0:02:25–0:02:29
Ich habe angefangen, mit Locations zu spielen. Wenn ich dort bin,
0:02:29–0:02:30
dann machen wir das für dich richtig cool.
0:02:31–0:02:32
Weil auch wenn du nach Hause kommst, du weisst noch nicht, wann du nach Hause
0:02:32–0:02:35
kommst, aber du weisst, wann du nach Hause kommst, musst du etwas machen.
0:02:35–0:02:38
Und das finde ich... Und das haben sie schon mega lange. Mhm.
0:02:38–0:02:40
Das ist wirklich super. Ich habe es einfach nie genutzt. Ja,
0:02:40–0:02:42
nein, ich finde wirklich... Diese Sachen finde ich super.
0:02:43–0:02:47
Schnell, also ein Use Case wäre, dass ich jetzt sage, wenn ich nach Hause komme,
0:02:47–0:02:49
nehmt ihr mir die gefrorene... Geht die Abfahrt raus tun.
0:02:49–0:02:54
Oder nehmt die gefrorene Lasagne aus dem Tauschgefrier raus und so Sachen.
0:02:54–0:02:56
Also das ist wirklich wie ein GPS mir das würde sagen. Ja.
0:02:57–0:03:00
Weil du ja nicht weisst, bist du um 5 Uhr zuhause, bist du um 7 Uhr zuhause oder so.
0:03:01–0:03:04
Die Idee ist eigentlich... Cool, ja. Und du willst die Aufgaben halt nicht den
0:03:04–0:03:04
ganzen Tag einfach sehen.
0:03:05–0:03:07
Sondern erst dann, wenn du halt
0:03:07–0:03:11
an dem Ort bist. Es hat auch intelligente Filter und all diese Sachen.
0:03:11–0:03:15
Auch zum Zauberarbeiten finde ich es sehr angenehm. Also auch im Team funktioniert
0:03:15–0:03:17
es wirklich gut. Was kostet das etwa?
0:03:18–0:03:21
Das ist glaube ich 30 Franken im Jahr, wenn alle Filter... 36.
0:03:22–0:03:26
39. Jetzt bist du aber ein wenig typisch. Ja, aber also...
0:03:27–0:03:30
Also eben, wenn du wahrscheinlich einmal... eben, nicht vergissst die Lasagne
0:03:30–0:03:34
rauszunehmen, wenn die Frau nach Hause kommt hungrig, dann ist das schon recht... Genau.
0:03:36–0:03:40
Das ist so mein einer, ah ich habe noch einen zweiten. Auch den habe ich schon einmal gebracht.
0:03:41–0:03:45
Auch den hat es verdient. Firefox. Ich finde wirklich, dieser Browser ist wirklich,
0:03:45–0:03:48
wirklich viel besser geworden.
0:03:48–0:03:53
Es ist viel schneller, das UI sieht aus wie viel besser. Also wenn ich Chrome
0:03:53–0:03:55
auflade, dann wird es mir wieder trümmelig.
0:03:56–0:03:59
Und es hat die Container, die wirklich ein Powerfeature sind.
0:04:00–0:04:04
Kennt ihr das alle? Ich kenne die, ich brauche die. Aber sag, was es ist.
0:04:05–0:04:08
Das ist wirklich ein Live Saver. Du kannst halt pro Tab bestimmen,
0:04:08–0:04:10
mit welchem Account du eingeloggt bist.
0:04:10–0:04:13
Und das ist wirklich... Das ist mega cool. ...schafft kein anderer Browser bis
0:04:13–0:04:16
jetzt, den ich getestet habe, wo das irgendwie geht.
0:04:16–0:04:19
Das ist so geil. Dann hast du halt zwei Tabs, weil gerade wenn du Teams hast,
0:04:20–0:04:23
es ist nicht eingerichtet, dass es über die Organisationen hinweg funktioniert.
0:04:23–0:04:25
Das heisst, du bist irgendwie als Gast im anderen Team.
0:04:26–0:04:28
Du musst verschiedene Tabs offen haben, verschiedene Accounts eingeloggt.
0:04:28–0:04:30
Das ist super. Das ist wirklich cool.
0:04:31–0:04:33
Ich finde, die Firefox hat es wieder einmal verdient. Und sie sind die einzige
0:04:33–0:04:37
Alternative, die wirklich etwas dagegen ebbt.
0:04:37–0:04:40
Zu diesen Browsern, die dich gängeln wollen.
0:04:41–0:04:46
Chrome vor allem, der führt ja dann... Jetzt musst du noch nicht zu viel zu Chrome sagen.
0:04:46–0:04:50
Okay, sehr gut. Er kommt noch. Sehr gut. Er kommt noch.
0:04:50–0:04:55
Das war jetzt ein hervorragender Spoiler. Ich bin bei meinen Software-Tops.
0:04:56–0:04:59
Ich habe gedacht, den OpenCore Legacy Patcher könnte man erwähnen.
0:04:59–0:05:04
Wenn man so ein Macbook hat, welches Apple nicht mehr updaten will,
0:05:04–0:05:05
dann kann man diesen drüber laufen lassen.
0:05:06–0:05:11
Und dann kann man auch offiziell nicht unterstützte Versionen des Betriebssystems installieren.
0:05:12–0:05:17
Funktioniert super, ist aber dann doch irgendwie ein Nischending.
0:05:17–0:05:19
Aber ich finde es gut, dass es Leute gibt, die sagen... Aber ich finde das immer
0:05:19–0:05:21
noch sehr daneben, dass sie so etwas machen.
0:05:22–0:05:26
Also ich finde, eine Warnung und so, kannst ja sagen, es ist nicht optimiert
0:05:26–0:05:30
für deinen Kumpel, mach es auf eigene... Ja, das versteht sich von selbst.
0:05:30–0:05:32
Das andere finde ich wirklich voll daneben.
0:05:34–0:05:37
Dass da kein neues Betriebssystem mehr auf Instagram stehen kann.
0:05:37–0:05:42
Und eben, wenn du den Open Legacy Patcher drüber laufen lässt,
0:05:42–0:05:46
dann siehst du, dass das Betriebssystem super funktioniert und dass es nur darum
0:05:46–0:05:49
geht, dich dazu zu bringen, ein neues Gerät zu kaufen.
0:05:49–0:05:53
Und das ist wirklich ein bisschen nervig. Und das andere, was ich auch toll
0:05:53–0:05:56
gefunden habe dieses Jahr, das ist der IA Presenter.
0:05:57–0:06:03
Das ist so eine Schweizer Entwicklungenalternative für klassische Präsentationsprogramme.
0:06:03–0:06:05
Wie zum Beispiel PowerPoint.
0:06:06–0:06:10
Und die hat einfach einen völlig anderen Ansatz, den wir eigentlich sehr einrichten.
0:06:10–0:06:15
Es ist ein ähnlicher Ansatz und das sind auch die, die das mit dem Markdown
0:06:15–0:06:17
ein bisschen popularisiert haben.
0:06:17–0:06:20
Die haben doch IA Writer gemacht. Ja, der ist super. Genau.
0:06:20–0:06:24
Und das ist eigentlich ein ähnlicher Ansatz. Du schreibst einfach,
0:06:24–0:06:27
was du an deiner Präsentation erzählen willst.
0:06:27–0:06:32
Und wenn du ein Titel machst, gibt das eine neue Folie. Und wenn du ein Untertitel
0:06:32–0:06:36
machst, kommt das auch auf die Folie und alles andere, was du draufschreibst, siehst du nur.
0:06:36–0:06:43
Also das ist dein Drehbuch quasi oder dein Manuskript für deine Rede oder deine Präsentation.
0:06:43–0:06:48
Und nebenbei während du dir überlegst, was du sagen willst, entstehen diese Folien.
0:06:48–0:06:52
Und du musst dir nicht überlegen, was soll ich jetzt da, was für eine Vorlage
0:06:52–0:06:54
nehme ich und welche Schriftgrösse.
0:06:54–0:06:59
Und in welches Eckchen klemme ich jetzt mein lustiges Meme zusammen.
0:06:59–0:07:04
Und das finde ich wirklich super, dass ich nicht so viele Präsentationen mache,
0:07:04–0:07:08
darum brauche ich es nicht so intensiv, aber es ist eben auch eine Schweizer
0:07:08–0:07:12
Entwicklung, also kann man glaube ich mal unter diesen Sichtpunkten unbedingt etwas machen.
0:07:12–0:07:17
Könnte man dich für Präsentationen buchen, dass du in Zukunft von Leuten präsentieren würdest mit dem?
0:07:18–0:07:20
Das mache ich, mit dem habe ich es jetzt noch nie gemacht. Ich habe es schon
0:07:20–0:07:24
mit Powerpoint präsentiert. Also bucht Matthias, dass er dich so aufsuchen muss.
0:07:24–0:07:29
So etwa Kostenpunkte, wenn wir schon wieder da sind. Man weiss nicht auswendig, aber bezahlbar.
0:07:30–0:07:33
36 Franken. Ja, irgend so etwas. Gut, und dann kannst du sagen,
0:07:33–0:07:36
Schweizer Entwicklung ist ja immer schön, ja. Genau, genau.
0:07:36–0:07:38
Also, Kevin, Flops?
0:07:41–0:07:44
Äh... Softwareflop. Die Chrome kann ich nicht sagen.
0:07:45–0:07:49
Der gehört schon jemandem. Er wäre drin. Soll ich mal schauen?
0:07:49–0:07:51
Er wäre drin. Ob du es wirklich da drauf hast?
0:07:52–0:07:54
Ich kann aber, ich nehme eine andere.
0:07:55–0:07:58
Ich habe jetzt den Chrome gelöscht.
0:08:00–0:08:04
Adobe Creative Cloud Suite.
0:08:06–0:08:10
Also ich brauche diese Software. Es ist wirklich so. Du Arme. Genau.
0:08:12–0:08:15
Das ist ein Paket von Adobe, das kostet...
0:08:16–0:08:23
60 Franken im Monat, 65, um das herum und dann hat es alle möglichen Programme, das ist Punkt 1.
0:08:23–0:08:27
Es hat etwa 9000 Programme dort drin, wo keine Sau mehr weiss,
0:08:27–0:08:28
was für was jetzt gebraucht wird.
0:08:29–0:08:32
Die meisten Leute nutzen die Programme eh falsch, ich komme teilweise Sachen
0:08:32–0:08:35
über, wo ich denke, das ist das falsche Programm, um das zu machen.
0:08:37–0:08:41
Das ist das eine, es ist mega unübersichtlich geworden. Dann haben sie jetzt
0:08:41–0:08:47
angefangen mit die Software alle 20 Minuten zu updaten, also es gibt einfach
0:08:47–0:08:51
regelmässig Updates, die man wieder installieren muss. Schlimmer als beim Gaming Handheld.
0:08:51–0:08:54
Wirklich, wirklich. Und dann läuft es wieder nicht mehr.
0:08:54–0:08:56
Und dann hast du wieder andere Versionen und sagst dir, du musst wieder in den
0:08:56–0:09:01
neuen Versionsstandort, weil jetzt haben wir InDesign 18.01 und nicht mehr 18.0.
0:09:02–0:09:09
Und dann, Punkt 3, die Software läuft einfach nicht, dass ich zwei Wochen lang
0:09:09–0:09:12
das Problem habe, dass ich InDesign installieren kann, ich kann es öffnen,
0:09:13–0:09:14
es läuft, ich mache es zu, es läuft nicht mehr.
0:09:14–0:09:17
Ich muss es reinstallieren, ich muss es wieder installieren, es läuft.
0:09:18–0:09:20
Nach zwei Wochen ist das Problem gelöst, es läuft wieder.
0:09:20–0:09:23
Also es ist... Wir haben eine Wegwerfsoftware.
0:09:23–0:09:27
Es ist ein Weg. Ja, ein Weg. Wieso? Das ist null Nachhaltigkeit.
0:09:29–0:09:32
Ich muss jedes mal die Plastik aufmachen, um die Software zu installieren.
0:09:33–0:09:37
Nein, ich weiss nicht was sie machen, aber es ist nichts Gutes.
0:09:37–0:09:42
Also wirklich, die Strategie mit diesen Softwaren. Vorher hast du so etwa einmal
0:09:42–0:09:45
im Jahr einen grossen Versionsschritt bekommen, und zwischendurch einen Bugfix.
0:09:45–0:09:48
Und jetzt machen sie irgendwie diese Zwischenversionen.
0:09:50–0:09:54
Es ist ein bisschen anstrengend. Verstehe ich. Digi Chris?
0:09:55–0:10:02
Ja, es ist nicht wirklich eine Software, es ist eine Soundsoftware, war bei Kevin auch so.
0:10:03–0:10:08
Apple Arcade, wir haben über Casual Games gesprochen und dann wahrscheinlich
0:10:08–0:10:12
noch vor der Sendung, als wir das letzte Mal über Casual Games gesprochen haben,
0:10:12–0:10:15
ja jetzt geht Apple wieder hoch mit dem Preis und ich habe mal geschaut,
0:10:16–0:10:22
ja was habe ich eigentlich für Games von dem Apple Arcade installiert Und wie viel brauche ich?
0:10:23–0:10:29
Ich bin nicht gesponsert. Wenn du jetzt schaust, Microsoft Xbox Game Pass kostet
0:10:29–0:10:34
zwar das Doppelte von Apple Arcade, aber du hast tatsächlich sogenannte AAA Titel.
0:10:34–0:10:38
Microsoft hat ja doch ein paar Game Studios gekauft.
0:10:39–0:10:42
Activision Blizzard kommt dann nächstes Jahr.
0:10:42–0:10:48
Also eben sogenannte AAA Titel. Also einfach Top Titel, wo du dort Day One überkommst.
0:10:48–0:10:54
Das schöne ist tatsächlich, du kannst auf dem iPad spielen, auf der Xbox, auf dem PC, auf dem Mac.
0:10:56–0:11:01
Ich glaube es läuft sogar auf dem Tesla, das hat mir irgendjemand zum Laufen
0:11:01–0:11:02
gebracht. Ich bin ja nur dumm.
0:11:02–0:11:05
Also ich nicht, ich habe keinen Tesla, das kommt dann später.
0:11:07–0:11:14
Spoiler, Spoiler. Aber, dass einfach der Dienst von Microsoft so viel mehr bietet und...
0:11:15–0:11:19
Also ich habe mal tatsächlich geglaubt, dass SpongeBob Jump'n'Run,
0:11:19–0:11:22
habe ich halt mal gesagt, vielleicht dann auch 7 Franken pro Monat für das,
0:11:22–0:11:25
was ich sowieso nicht benutze, ja... Forget it.
0:11:27–0:11:30
Irgendwie... Wenn sie jetzt den Preis nicht erhöht hätten und vielleicht bei
0:11:30–0:11:34
5 Franken geblieben wären, also ich verhungere nicht ab von 5 Franken nach irgendwie
0:11:34–0:11:37
96, aber irgendwann muss man schon sagen, so jetzt reicht es mal.
0:11:38–0:11:44
Ja, für das das nicht passiert ist, ist es eigentlich... ein bisschen unverflätig
0:11:44–0:11:45
den Preis aufzuschlagen.
0:11:45–0:11:48
Ich war jetzt irgendwie ein bisschen böse zu Apple, aber ich glaube,
0:11:48–0:11:50
nein... Nein, nein, nein, es gibt keine Apple-Bescheinung mehr.
0:11:50–0:11:55
Keine Entschuldigungen, es wäre erlaubt, die ganze Sendung durch Apple zu bäschen.
0:11:55–0:11:59
Also, wir müssen wieder ein bisschen aufs Tübeli drücken, sonst mögen wir nicht
0:11:59–0:12:02
durch, sonst haben wir dann am Schluss keine Zeit mehr für den Aufsteiger des
0:12:02–0:12:03
Jahres, das wäre schade, mega.
0:12:03–0:12:08
Genau, eben, mir kommt jetzt der Google Chrome, den ich alle schon haben wollen, darüber ranten.
0:12:08–0:12:12
Darfst du. Ich kann auch alle... Ja, wir renten die ja eigentlich schon fast
0:12:12–0:12:15
ein bisschen in die Zukunft, oder? Ich glaube, du wolltest auch auf das anspielen, oder?
0:12:15–0:12:20
Was dann eigentlich kommt im nächsten April, oder? Sie wollen dann deinen Verlauf
0:12:20–0:12:24
anschauen, um zu schauen, was sie dir für Werbung ausspielen können, ja.
0:12:24–0:12:30
Ja, und die Adblocker wären krass beschnitten, oder? Genau. Das ist auch so ein mega Thema.
0:12:31–0:12:36
Ich habe das Gefühl, sie könnten sich da noch ein bisschen ins eigene Fleisch schneiden.
0:12:36–0:12:39
Und für Firefox ist das vielleicht gar nicht so schlecht. Ich glaube auch.
0:12:39–0:12:44
Also ich nutze Chrome um Webseiten manchmal zu testen, aber auch nicht wirklich viel.
0:12:45–0:12:50
Ähm, von dem her mich betrifft es einfach nicht. Aber ich finde den Weg,
0:12:50–0:12:52
den sie gehen, ist einfach ungesund im Moment.
0:12:52–0:12:55
Ja, das Problem ist halt mehr, dass sie einfach an vielen Orten drin sind.
0:12:55–0:12:59
Chrome ist das eine, das ist okay, das ist halt ihr Produkt,
0:12:59–0:13:03
aber Chromium, ich weiss auch nicht wie weit, aber dass das geht mit dem Manifest
0:13:03–0:13:05
2, 3, bin nicht sicher. Du weisst das?
0:13:05–0:13:10
Das weiss ich auch nicht, aber Das würde mich auf eine Art nicht wundern,
0:13:10–0:13:13
aber man glaubt es nicht mehr. Mit dem betrifft es auch Vivaldi,
0:13:14–0:13:18
Opera, Brave, alle möglichen. Edge, ja.
0:13:20–0:13:23
Was natürlich sowieso eine Fehlentscheidung war, ist, dass man halt dann,
0:13:24–0:13:29
wenn man einen alternativen Browser macht, dann trotzdem auf dem Marktführer
0:13:29–0:13:34
und dem grossen Dominator sein kontrollierter Produkt aufbaut.
0:13:34–0:13:36
Also das verstehe ich nicht.
0:13:36–0:13:38
Gerade so für Brave oder so, finde ich, das ist vielleicht...
0:13:38–0:13:43
Es war halt lange so, dass wirklich die Engine von Firefox merklich langsamer
0:13:43–0:13:46
war, als die Engine von Chrome.
0:13:46–0:13:51
Aber das hat jetzt... Ich nehme an, es würden sich ein paar anders entscheiden,
0:13:51–0:13:53
wenn sie heute noch die gleiche Entscheidung machen würden. Das ist nur eine
0:13:53–0:13:54
Theorie. Weiss ich nicht.
0:13:55–0:14:00
Mein Flop passt eigentlich genau hier drin. Ich komme nämlich mit Windows 11.
0:14:00–0:14:04
Und zwar eigentlich aus dem gleichen Grund, weil du da irgendeinen grossen,
0:14:04–0:14:10
mächtigen Konzern hast, wo man jetzt auch merkt, dass der seine Macht ausspielen will.
0:14:10–0:14:15
Und zwar auf eine ungute Art, die sagt, Sonst, klar, jedes Unternehmen hat seine
0:14:15–0:14:17
Interessen, das verstehen wir glaube ich auch,
0:14:17–0:14:21
aber wenn man dann findet, es geht dann nicht in die Richtung,
0:14:21–0:14:26
dass man einfach das so ausreizt und auf Bedürfnisse der Benutzer dann keine
0:14:26–0:14:30
Rücksicht mehr nimmt, das sehe ich jetzt eben bei dem Chrome ein wenig und bei
0:14:30–0:14:32
dem Windows 11 sehe ich es auch.
0:14:32–0:14:35
Also an allen Ecken und Enden gibt es irgendwelche Features.
0:14:35–0:14:40
Die nur dazu da sind, zum anderen Microsoft-Dienst dir anzudrehen.
0:14:41–0:14:46
Also sei es das OneDrive in dieser neuen Sicherungs-App, die ich mal ausprobieren wollte.
0:14:46–0:14:52
Und dann hat sie angefangen mein ganzes Dokumentenordner einfach in das OneDrive
0:14:52–0:14:55
zu laden, obwohl ich das auf gar keinen Fall wollte.
0:14:55–0:15:00
Dann diese verdammten Widgets, die eigentlich nur da sind, um das MSN ein bisschen zu befeuern.
0:15:01–0:15:05
Dann hast du ja irgendwie den Edge, der auch irgendwie überall basteln sie noch
0:15:05–0:15:11
irgendwie ihre Keue ein, um dann nachher noch mehr Geld abzuluchsen und so.
0:15:11–0:15:16
Also ich finde, das Windows ist nur noch so ein Werbeverhickel geworden für
0:15:16–0:15:18
alle anderen Microsoft-Dienste.
0:15:18–0:15:23
Ist klar, sie verdienen mit dem nicht mehr viel Geld, aber es ist trotzdem einfach unsympathisch.
0:15:23–0:15:26
Ich würde lieber sagen, ja, dann kostet es halt 10 Fr.
0:15:26–0:15:29
Das Windows im Jahr oder irgendetwas.
0:15:30–0:15:32
Das ist dann der nächste Schritt. Ja, wahrscheinlich kommt dann das nachher.
0:15:32–0:15:34
Du kannst dann für die Werbung auch noch bezahlen.
0:15:34–0:15:39
Genau. Also ihr versteht, wir sind eine richtige Wahl. Genau. Fullscreen.
0:15:39–0:15:41
Und immer 10 Sekunden.
0:15:42–0:15:48
Full HD? 4K? 4K. In 3D. Sonst kommt sie nur verpixelt rüber.
0:15:49–0:15:54
Also, jetzt machen wir aber nach dem gleich sofort weiter mit den Webtops,
0:15:54–0:15:58
weil wir müssen, ich sage es nochmal, schauen, dass wir dann nicht die Aufsteiger
0:15:58–0:15:59
vom Pass haben am Schluss.
0:16:01–0:16:05
Äh, Webtop? Gute Newsletter. Ich bin wieder ein Newsletter-Fan geworden und
0:16:05–0:16:09
es gibt gute Newsletter, die gute In...
0:16:09–0:16:13
Also nicht Werbung, Werbung, sondern wirklich gute Inhalte rausgeben,
0:16:13–0:16:17
wo ich wieder eine coole Geschichte finde, einfach so,
0:16:18–0:16:25
wo, keine Ahnung, einmal in der Woche kommen die neuesten Sachen zum Thema AI
0:16:25–0:16:28
in einem Newsletter gesammelt oder auch.
0:16:29–0:16:34
Menschen, die sagen du zahlst mir jetzt halt diese 6 Franken im Monat aber ich
0:16:34–0:16:38
sammle dir coole Artikel, coole Sachen zusammen, die dich interessieren,
0:16:38–0:16:41
wo Also es muss sich dann auch passen für mich als Leser.
0:16:42–0:16:47
Also nicht jeder Newsletter ist einfach mal cool. Sondern das finde ich eine coole Geschichte.
0:16:47–0:16:51
Und einfach so... Und es gibt auch jetzt langsam Tools, um die cool zu konsumieren,
0:16:52–0:16:53
oder? Du musst nicht mehr nur einfach in die Mail gelandet haben.
0:16:53–0:16:56
Also innerreader kann Newsletter abonnieren.
0:16:56–0:16:59
Und dort ist wirklich... Ich habe das Gefühl, ein Newsletter kommt wie wieder.
0:17:00–0:17:02
Weil es jetzt eben einerseits wirklich gut...
0:17:03–0:17:06
Kuratierte Newsletter gibt und andererseits hat man auch die Möglichkeit,
0:17:06–0:17:08
diese gescheit zu lesen, darzustellen.
0:17:08–0:17:11
Ja, weil in Mail ist es immer doof. Ja, genau. Das ist immer mühsam.
0:17:11–0:17:15
Ja, und darum bin ich wirklich noch auf der Suche nach guten Newslettern,
0:17:15–0:17:17
aber ich sehe dort Potenzial. Digi Chris?
0:17:19–0:17:24
Nextcloud, das ist ein Dienst zum Datenspeichern.
0:17:25–0:17:30
Kann man selber hosten, eben kann man bei seinem Lieblings-Hoster hosten.
0:17:30–0:17:36
Und es kann halt nicht nur Dateien hin und her speichern.
0:17:36–0:17:42
Du hast auch RSS Reader, du hast Mail Clients, du hast mit Only Office Google
0:17:42–0:17:45
Docs, wo das so weit kann.
0:17:46–0:17:51
Und das Schöne ist, ich sage jetzt, ein gewisser Anbieter aus Deutschland bekommt
0:17:51–0:17:55
schon für 5 Euro ein Teraspeicher, aber du darfst es teilen.
0:17:55–0:18:01
Ich glaube Dropbox habe ich jetzt mal geschaut, weil meine Mutter die hat halt
0:18:01–0:18:04
Dropbox, sie läuft langsam aus dem Speicher mit.
0:18:05–0:18:08
Das kostet 12 Franken, aber du hast nur einen Benutzer und da kann ich jetzt
0:18:08–0:18:12
sagen, hier im Nextcloud, hier Mutter, Vater, Tante, ihr könnt auf mein Nextcloud.
0:18:13–0:18:16
Eben, du kannst es auch auf dem Raspberry Pi zuhause kosten.
0:18:16–0:18:18
Habe ich mal gemacht, würde ich nicht mehr empfehlen.
0:18:19–0:18:22
Vielleicht mit dem Raspberry 4 vielleicht.
0:18:23–0:18:28
Ich sage jetzt, welcher Anbieter es ist, 4-5 Fr.
0:18:28–0:18:34
Pro Monat, das muss Raspry immer anhaben wenn du 3 Wochen auf Norwegen gehst.
0:18:35–0:18:39
Du schaltest jetzt nicht tatsächlich, was vielleicht schlau ist, dein DSL ab.
0:18:41–0:18:44
Es ist eine solide Software, Open Source, dort wo ich es hoste.
0:18:44–0:18:48
Es ist ein deutscher Anbieter, ich nehme an, der untersteht der DSGVO.
0:18:48–0:18:53
Die werden wahrscheinlich deine Bilder nicht unbedingt scannen und wenn es mal ein Problem gibt...
0:18:55–0:18:57
Kommst du dort, wo es nicht noch irgendein Mensch ist, der dir fragt,
0:18:58–0:19:00
wieso habt ihr meinen Account gesperrt?
0:19:01–0:19:05
Und ja, versuch das mal bei Dropbox, OneDrive, wenn du deinen Account gesperrt hast.
0:19:06–0:19:09
Wieso habt ihr den Account gesperrt? Kann man sich mal anschauen.
0:19:10–0:19:16
Die Anbieter haben eine freundliche Kündigungsfrist. Mal zwei,
0:19:16–0:19:18
drei Minuten schauen und wenn es halt nichts ist, dann ist es nichts.
0:19:19–0:19:25
Ja, kann ich voll unterschreiben. Ja, mir geht es ein bisschen in die Richtung von Kevin.
0:19:26–0:19:31
Ich habe nicht Newsletter, aber ich finde es gerade so, Tutorial-Videos im Programmierbereich
0:19:31–0:19:33
haben sich mega gemacht.
0:19:33–0:19:36
Und sie haben jetzt auch Mittel gefunden, um es zu monetarisieren,
0:19:37–0:19:40
sei es über Patreon oder YouTube-Memberships oder so.
0:19:40–0:19:44
Unter das bekommst du jetzt relativ cool, also nein, bekommst du wirklich sehr
0:19:44–0:19:48
coolen Content für wenig Geld, also für so einen monatlichen Unkostenbeitrag.
0:19:48–0:19:52
Über und die haben es ein wenig gelernt, sie machen eine Discord Community rundherum
0:19:52–0:19:58
du bekommst auch die Videos hin und das finde ich recht cool und das andere ist so ein wenig Games,
0:19:58–0:20:02
also es sind ja recht viele coole Games rausgekommen dieses Jahr so Hogwarts
0:20:02–0:20:07
Legacy und all diese Sachen es war wirklich ein schönes Jahr zum Gamen,
0:20:08–0:20:14
sehr schön mein Webtop ist Chat-GPT und ich weiss nicht, ob wir da noch viel
0:20:14–0:20:18
sagen müssen oder ob wir dann später nochmal drauf kommen Aber ich habe mit
0:20:18–0:20:21
dem viel zu tun. Beim Webtop?
0:20:21–0:20:27
Ich habe einen digitalen Inhalt gepitcht. Das ist fast das gleiche. Was ist dein Webtop?
0:20:28–0:20:30
Ich habe im Fall auch Jett GPT.
0:20:30–0:20:34
Mein Webtop. Und Kagi, I know. Kagi habe ich auch super gefunden.
0:20:34–0:20:37
Kagi, eine Suchmaschine, die man zahlt dafür.
0:20:38–0:20:40
Aber dafür... Sie hat sehr tolle Features.
0:20:41–0:20:47
Und sie personalisiert einen nicht ungewollt. Sondern man kann sich selber personalisieren.
0:20:47–0:20:48
Kagi kann ich unterschreiben.
0:20:49–0:20:52
JetSkiPT, klar, muss man auch viel sagen. Es war einfach dieses Thema.
0:20:53–0:20:59
Ich habe viel damit gemacht. Ich habe alle möglichen und unmöglichen Sachen ausprobiert.
0:20:59–0:21:01
Ich habe mir Büchervorschläge machen lassen.
0:21:01–0:21:06
Ich habe herausgefunden, ob man... Eben, das haben wir in der Sendung mal ausprobiert.
0:21:06–0:21:10
Wir haben einmal mit JetSkiPT live hier gesprochen. Wir haben...
0:21:11–0:21:18
Ich habe ausprobiert, ob man diese Chatbots zum Schwurbler und Verschwörungstheoretiker
0:21:18–0:21:19
in die Schranke weisen kann.
0:21:19–0:21:26
Es ist einfach ein lustiges Spielzeug und man kann tatsächlich etwas damit auch produktiv machen.
0:21:27–0:21:30
Ich glaube, wir kommen später nochmals darauf, darum sage ich jetzt nicht mehr
0:21:30–0:21:35
und wir gehen doch gleich zu den Flops rüber, damit wir diese vielleicht noch durchbringen.
0:21:36–0:21:42
Dann haben wir dann... Webflop, dass YouTube jetzt alle Adblocker sperrt,
0:21:42–0:21:45
dass man Werbung schauen muss und man einen neuen Weg suchen muss,
0:21:46–0:21:47
dass man das nicht machen muss.
0:21:47–0:21:51
Das hat mich schnell gestört im Moment. Ich glaube die Strategie ist nicht die
0:21:51–0:21:54
richtige, dass man den Leuten jetzt die Werbung aufzwingt.
0:21:55–0:21:58
Ich glaube die Leute, die sich damit beschäftigen, haben schon wieder wehgefunden,
0:21:58–0:21:59
weil man die Werbung schon wieder nicht anzeigt.
0:22:01–0:22:06
YouTube Werbung hat mich sehr aufgeregt. Und Webflop, ich glaube einfach,
0:22:06–0:22:10
weil ich ein alter Mann bin und auch nicht weiss, wie man das einsetzt.
0:22:10–0:22:15
Ich bin fasziniert von ganzen 3D-Javascript-Sachen im Browser,
0:22:15–0:22:18
dass man jetzt wahnsinnig viel mit 3D machen kann.
0:22:18–0:22:23
Finde ich einerseits mega spannend und andererseits, ich habe keine Ahnung,
0:22:23–0:22:24
wie man das einsetzen soll.
0:22:24–0:22:28
Und jede Webseite, die ich anschaue, die das hat, denke ich, ist verdammt gut.
0:22:29–0:22:34
Aber habe ich jetzt alles gefunden was auf dieser Webseite ist da muss ich jetzt
0:22:34–0:22:37
hier wie eine Spiele noch eine Viertelstunde durchdrucken bis ich am richtigen Ort bin.
0:22:38–0:22:41
Ich finde es faszinierend aber ich habe den Einsatzzweck wie noch nicht ganz gefunden.
0:22:42–0:22:45
Darum ist es im Moment noch Flop und es kann gut sein, dass es nächstes Jahr top wird.
0:22:46–0:22:53
Digi Chris ja muss es sein sub4me, das ist das Sub-Support Portal und die haben
0:22:53–0:22:58
dieses Jahr eine Umstellung gemacht und Und es hat halt angefangen, das...
0:22:58–0:23:01
Wo dann tatsächlich, wo sie dich gezwungen haben, auf die neue ähm...
0:23:01–0:23:07
Plattform zu gehen, hast halt immer wieder eben mal einen 403-Fehler gehabt,
0:23:07–0:23:08
oder einen 500er-Fehler.
0:23:09–0:23:12
Ist halt blöd, wenn du tatsächlich ein Issue hast im Subsystem,
0:23:12–0:23:14
und du müsstest auf das Ticketing-System kommen.
0:23:16–0:23:20
Äh... Und... Es kann auch mal irgendwie... Eine Teamleaderin ziemlich fast,
0:23:20–0:23:24
ja... Dann wird gesagt, hey, hast du mir Berechtigung genommen?
0:23:24–0:23:27
Nein, habe ich nicht! Ich kann nicht mehr, ich ähm...
0:23:27–0:23:31
Nein, nein, du hast die noch alle! Also halt auch irgendein Bug,
0:23:31–0:23:36
also die haben etwas Unfertiges rausgeschmissen, ja es sieht schön aus,
0:23:36–0:23:38
aber dann klickst du wieder ähm...
0:23:38–0:23:43
Ohne zu fest ins Detail zu gehen, du kannst unser SAP ERP System kann ich von
0:23:43–0:23:45
SAP aufmachen, dass sie drauf dürfen.
0:23:46–0:23:51
Das ist dann wieder, sieht aus wie vor 20 Jahren, die Oberfläche.
0:23:51–0:23:54
Sie hätte wahrscheinlich einfach nochmals ein Jahr warten sollen,
0:23:54–0:23:59
weil eben, wenn es dann tatsächlich brennt, wenn halt ein Subsystem steht,
0:23:59–0:24:04
und da, ja, während halt, da machst du Umsatz drüber, ist es blöd.
0:24:05–0:24:11
Also, mhm, gut gemeint, aber, ja, naja, mega.
0:24:12–0:24:14
Ja, ich habe jetzt hier mal so ein bisschen die Suchmaschine,
0:24:14–0:24:15
die herkömmlichen auch so ein
0:24:15–0:24:19
bisschen im Gegenteil sind um Chat-GPT aufzuschreiben, so Google und Bing.
0:24:20–0:24:24
Und jetzt auch KG, oder? Das ist so für mich der Gegensatz von diesen zwei.
0:24:25–0:24:28
KG, die es jetzt gut macht und Google und Bing, die ich jetzt eh noch nicht
0:24:28–0:24:29
mehr brauche, um zu suchen.
0:24:29–0:24:35
Verstehe ich. Ich würde so als Webflop kann man überlegen, iTunes Store,
0:24:36–0:24:38
aber mehr, weil der einfach so... Gibt es den noch?
0:24:38–0:24:42
Eben, genau darum. Weil der so in Vergessenheit gerät und eigentlich wäre es
0:24:42–0:24:45
ja immer noch gut, wenn man nicht alles nur immer streamen müsste und vielleicht
0:24:45–0:24:49
auch mal etwas Musik wieder kaufen könnte oder so.
0:24:49–0:24:51
Aber ich habe mich dann doch für das Google Bart entschieden,
0:24:51–0:24:56
weil das ist eben quasi auch der Gegensatz zum JetJPT.
0:24:56–0:25:02
Google hat dann auch versucht, so einen K.I. zu machen, so einen JetBot.
0:25:02–0:25:06
Und der Google hat mir einfach immer brandschwarz angeguckt,
0:25:06–0:25:07
egal was ich gefragt habe.
0:25:08–0:25:11
Er hätte irgendeine Studie erfunden oder irgendwas.
0:25:11–0:25:20
Ich habe ihn gefragt, ich habe mich dann selber mal gepardet und er hat so derartige
0:25:20–0:25:24
Hanebücher und Unsinn erzählt über meine Webseite,
0:25:25–0:25:27
dass ich sagen musste, nein, also sorry,
0:25:28–0:25:30
Google kann das nicht.
0:25:30–0:25:34
Vielleicht schaffen sie es noch, vielleicht kommt der Pard dann irgendwann mal,
0:25:34–0:25:38
schafft er noch, kriegt er Kurven über. Aber im Moment ist das unfertig,
0:25:39–0:25:42
man dürfte das auf gar keinen Fall auf die Menschheit loslassen.
0:25:42–0:25:46
Und wenn jetzt das Google trotzdem lanciert hat...
0:25:47–0:25:50
Nur wahrscheinlich um zu beweisen, dass sie nicht völlig den Anschluss verloren
0:25:50–0:25:53
haben und dass sie das auch können dann ist der Schuss halt eigentlich hinten
0:25:53–0:25:58
raus gegangen und es tut mir leid, aber es ist halt so Ich glaube, wortwörtlich,
0:25:59–0:26:01
sie haben doch mal eine Live-Demo gemacht irgendwie wegen, ich glaube,
0:26:01–0:26:03
Neil Armstrong und dann haben sie einfach mal...
0:26:03–0:26:07
Nein, nein, sie waren der Exoplanet und dann haben sie, äh, haben,
0:26:07–0:26:13
äh, behauptet äh, das äh, James-Webb-Teleskop hat die erste Exoplanet gefunden
0:26:13–0:26:16
und sie ist halt gelogen gewesen und dann ist der Börsenkurs...
0:26:16–0:26:24
Sie haben glaube ich ein paar Milliarden Börsenwert vernichtet und wenn du denkst,
0:26:24–0:26:29
dass die Pensionskasse in den USA investiert wird, dann ist das ein bisschen
0:26:29–0:26:32
blöd, weil jemand wahrscheinlich ehrgeizig war und es ist noch nicht fertig.
0:26:33–0:26:36
Und ich glaube, du als Entwickler, wenn das Software noch nicht fertig ist,
0:26:36–0:26:41
sagst du, ich zeige das noch nicht, wir haben halt zwei Wochen länger.
0:26:41–0:26:46
Ja, das hätte ich dem Herrn Google, der dort zuständig war, auch gesagt, ja.
0:26:47–0:26:52
Also, wir haben noch, ich schaue auf die Uhr, noch 3 Minuten und ich würde sagen,
0:26:52–0:26:56
das reicht sicher noch für Kevin, wo sind wir eigentlich?
0:26:56–0:26:59
Digital, Inhalt, top. Genau.
0:27:00–0:27:05
Ich habe etwas wiederentdeckt und zwar ist das eine Radiosendung,
0:27:05–0:27:07
ich habe keine Ahnung von wo, ich glaube von den USA.
0:27:07–0:27:13
Nerdfunk. Nein, diese Radiosendung heisst «Chances with Wolves».
0:27:13–0:27:19
Da gibt es über 500 Episoden. Es ist vor allem Musik.
0:27:21–0:27:26
Das könnte für Stadtfilterhörer interessant sein, weil es hat auch diese ganz komische Musik dabei.
0:27:27–0:27:31
Und manchmal aber richtig gutes Zeug. Und ich finde, ich höre das so im Hintergrund
0:27:31–0:27:38
und dann läuft manchmal, keine Ahnung, irgendwelche indische Folklore gemixt
0:27:38–0:27:40
mit Hip-Hop. Und ich finde es recht okay.
0:27:40–0:27:47
Chances with Wolves ist gerade so mein aktueller Tourbetrieb-Radiosender.
0:27:47–0:27:51
Und es ist so, also man kann alles nachhören, es ist Soundcloud mässig,
0:27:51–0:27:54
kann man einfach Sendung 471 hören.
0:27:55–0:27:59
Super! Digi Chris, schaffst du es in 2 Minuten?
0:28:00–0:28:03
Nein, ich würde nämlich Top-Flop-Digital-Inhalt zusammen nehmen,
0:28:03–0:28:07
jetzt ja, Mege macht... Ah, ich habe ja eben schon gebraucht.
0:28:07–0:28:12
Du hast aber ja... Zack, zack, zack, schon sind wir durch. Zuck zuck zack.
0:28:12–0:28:14
Also ich mache es auch ganz kurz.
0:28:14–0:28:19
Ich finde als Top, Digitalinhalt Top, finde ich so Online-Archive wie natürlich
0:28:19–0:28:23
archive.org, wo man alte Webseiten anschauen kann.
0:28:23–0:28:28
Auch books.google.ch. Ich glaube es gibt auch die ch-Domain.
0:28:28–0:28:35
Und dann eben das www.eb-newspaperarchives.ch.
0:28:35–0:28:39
Dort findest du so alte Zeitungen aus der Schweiz Und es gibt dann auch noch
0:28:39–0:28:42
eine Variante für Zeitschriften.
0:28:42–0:28:45
Das verlinke ich dann, damit ich nicht alle URLs durchprösmeln muss.
0:28:45–0:28:49
Und dann kann man stundenlang Zeit verlochen, indem man nach irgendwelchen abstrusen
0:28:49–0:28:55
Stichwörtern sucht und sieht... Also, du meinst jetzt die Tage vom 2.11.1?
0:28:55–0:28:58
Nein, die Tage ist eben leider nicht drin. Das ist ein bisschen schade.
0:28:58–0:29:03
Aber sonst vielseitige. Und du kannst halt recherchieren, wann ist zum ersten
0:29:03–0:29:07
Mal... Das war sehr lustig, da habe ich darüber gebloggt. Wann stand zuerst
0:29:07–0:29:12
das Stichwort Heimcomputer in einer Schweizer Zeitung?
0:29:14–0:29:22
Dann siehst du, dass der Brückenbauer 1966 eine abgefahrene Zukunftsvision hatte,
0:29:22–0:29:24
die sie den Heimcomputer beschrieben haben.
0:29:24–0:29:28
Gewisse Dinge sind genauso eingetroffen und ein paar andere nicht.
0:29:28–0:29:32
Und darum sage ich, eine so digitale Archive, die sich einfach verlieren kann
0:29:32–0:29:37
und äh... Das finde ich grossartig, die liebe ich.
0:29:37–0:29:40
Das ist ein Nerd-Ding. Das ist... Ja.
0:29:41–0:29:42
Aber ich glaube, ich muss nicht
0:29:42–0:29:46
unbedingt Nerd sein, wenn du es jemandem kannst, sagen wir... Nochmal.
0:29:46–0:29:50
Aber ich finde, wenn du jemandem sagst, du bist am 1.1.90 geboren,
0:29:50–0:29:54
das ist die Zeitung deines Tages, an dem du geboren bist... Ist Nerd.
0:29:54–0:29:59
Aber ich glaube, das würden jetzt auch Leute noch lustig finden. So ist es.
0:30:00–0:30:06
Also, und weiter geht's für Nerds mit dem digitalen Realitätsabgleich.
0:30:07–0:30:10
Dann an dieser Stelle weiter in einer Woche. Dann mit dem Grande Finale mit
0:30:10–0:30:14
den Auf- und Absteigern. Und bis dann, eine gute Zeit. Tschüss zusammen. Tschau zusammen.
0:30:18–0:30:29
Music.

Das Jahr ist fast gebodigt – aber noch nicht ganz. Bevor wir 2023 ad acta legen können, müssen wir erst noch Dampf ablassen. Das tun wir im zweiten Teil unseres grossen Jahresrückblicks vor allem dadurch, indem wir über die Apps und Auswüchse im Web herziehen, die uns in den letzten zwölf Monaten das Leben schwer gemacht haben.

Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten: Adobe, Apple, Google und Microsoft kommen alle an die Kasse. Ebenso Youtube und SAP. Kein Zweifel, die grossen Tech-Konzerne haben dieses Jahr nicht brilliert.

Aber keine Angst, diese Sendung besteht nicht nur Gemotze: Am Anfang gibt es noch die Top-Apps zu hören, die wir letzte Woche nicht geschafft haben. Gegen Ende hört ihr von erfreulichen Vorkommnissen aus dem Web – und ja, da hat sich 2023 Revolutionäres getan – sowie die Top-Nominationen aus dem Bereich der digitalen Inhalte.

Damit ist der Boden geebnet für das grosse Finale nächste Woche: Dann geht es dann um die Aufsteiger und die Absteiger des Jahres.

„Einweg-Software ist nicht nachhaltig“ weiterlesen

Rambazamba in Kevins Garten

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

00:00–0:00:15
Music.
0:00:15–0:00:23
Schönen guten Abend, hier ist der Nerdfunk, wir biegen ein in die Zielgerade des Jahres 2013.
0:00:24–0:00:25
2013.
0:00:27–0:00:33
Was haben wir? 2023. Und ich würde sagen, wir hatten einige technische Schwierigkeiten.
0:00:33–0:00:37
Also der Adrenalinpegel stimmt schon mal hier im Studio.
0:00:37–0:00:45
Wir nehmen nämlich unsere legendäre Jahresendtrilogie auf. Das heisst digitaler Realitätsabgleich.
0:00:45–0:00:50
Wir besprechen die Hops und Flops, die Aufsteiger und Absteiger dieses Jahres.
0:00:51–0:00:56
Und hier im Studio ist ein seltener, aber sehr gerne gesehener Gast,
0:00:56–0:00:58
nämlich Mege. Hallo Mege. Hallo miteinander.
0:00:59–0:01:01
Hier ist auch Digi Chris. Hello, hello.
0:01:02–0:01:04
Und Kevin Rechsteiner. Guten Tag.
0:01:05–0:01:09
Und weil wir so viel Zeit mit technischen Problemen verplemperlt haben,
0:01:09–0:01:14
würde ich sagen, fangen wir gleich an. Ja, wir haben als erstes immer unsere
0:01:14–0:01:19
Gadgets, aber wir haben noch nicht abgemacht, wer anfangen darf und wer anfangen will.
0:01:20–0:01:23
Tut sich jemand freiwillig? Digi Chris hat gesagt, er will nicht anfangen.
0:01:24–0:01:26
Also... Kevin, musst du.
0:01:27–0:01:31
Es war ja sowieso so, dass immer Kevin anfängt. Es geht einfach der Reihe nach
0:01:31–0:01:34
und dann ist es für mich am einfachsten.
0:01:34–0:01:38
Er ist links und dann gehe ich so rundherum. Ist das gut? Ich bin links.
0:01:40–0:01:43
Das stimmt. Das kann ich voll bezeugen.
0:01:45–0:01:48
Was heisst das jetzt für uns anderen? Sorry?
0:01:49–0:01:54
Ich bin die Mitte, ich bin der CVP. Nein, das heisst nicht mehr CVP.
0:01:54–0:01:56
Der Gerry Pfister bin ich.
0:01:57–0:01:58
Also, und dann...
0:02:00–0:02:05
Der BG ist dann halt leider sehr rechts von mir. Aber machen wir jetzt nicht...
0:02:05–0:02:10
Also, Kevin, bevor das jetzt schon entgleist, bevor es angefangen hat,
0:02:10–0:02:14
was ist dein Gadget vom Jahr 20, nicht 2013, sondern 2023?
0:02:14–0:02:20
Mein Gadget 2023, mein Lieblingsgadget, ist ein...
0:02:21–0:02:23
Digitale Belichtungsmesser.
0:02:25–0:02:32
Nein, es klingt richtig dumm. Aber es ist richtig super. Weil ich habe ja ganz viele analoge Kameras.
0:02:33–0:02:36
Und gewisse von denen haben gar keinen Belichtungsmesser. Also dort muss man
0:02:36–0:02:37
wissen, was man einstellt.
0:02:38–0:02:41
Und bei vielen ist der Belichtungsmesser so ungefähr wert.
0:02:41–0:02:45
Und jetzt gibt es so Aufsätze, die kannst du in die Blitzschuhe reinschieben.
0:02:45–0:02:48
Und da kannst du dort ablesen, wie die richtige Belichtung ist.
0:02:49–0:02:53
Und das ist richtig super für alte Kameras. Das ist richtig gut!
0:02:53–0:02:59
Ich habe gelernt, Sonne lacht, Blende 8, so ist es richtig.
0:03:00–0:03:04
Und ISO 1600 und eine Belichtungszeit von 4 Sekunden, aber das nützt dir wie nichts.
0:03:05–0:03:09
Das ist ein bisschen differenzierter. Nein, das ist mit einem 200er Film.
0:03:09–0:03:14
Ein 200er Film, Blende 8, scheissegal welche Verschlusszeit, bist du safe.
0:03:14–0:03:17
Nein, ich finde es richtig super.
0:03:17–0:03:20
Kostensvermögen. Für das, was es kann, 100 Franken auszugeben,
0:03:20–0:03:21
finde ich schon ein bisschen viel.
0:03:22–0:03:25
Aber ich habe mega Freude daran. Oder es sind so Bauernregeln,
0:03:25–0:03:26
die ihr jetzt aufgezählt habt.
0:03:26–0:03:31
Nein, es gibt wirklich aus dieser Fotografie so... ...gibt es so Richtwerte.
0:03:31–0:03:34
Aber die sind eben nichts. Die verheben eben nicht.
0:03:35–0:03:39
Ja, darum digitaler Beleuchtungsmesser. Mega.
0:03:40–0:03:42
Jetzt habe ich doch nicht alleine... Jetzt bist du übersprungen.
0:03:42–0:03:44
Jetzt bist du zusammengezogen.
0:03:45–0:03:48
Jetzt dachte ich, Gigi Chris darf ich gar nicht mehr fragen, aber es wäre auch blöd.
0:03:49–0:03:53
Nein, Gigi Chris, dein Gadget. Es geht auch ein bisschen um Fotografie.
0:03:53–0:03:57
Es ist ein Smartphone, ich habe es noch nicht da. Ich habe mir einen neuen Smartphone
0:03:57–0:03:59
gekauft. Oh, doch jetzt?
0:03:59–0:04:02
Ja, es ist das Google Pixel 8 Pro.
0:04:02–0:04:07
Es liegt noch bei mir zu Hause, weil ich setze grundsätzlich Smartphones neu auf.
0:04:08–0:04:12
Ich habe es halt noch nicht geschafft. Und ich glaube, was man von diesem Smartphone
0:04:12–0:04:17
liest, ja, schöne Kamera, eben halt die ganze AI-Sache.
0:04:17–0:04:21
Ich habe mit ein paar, ich sage jetzt, Apple-Fanboys gesprochen,
0:04:21–0:04:24
die halt auch noch ein bisschen in der Android-Welt zu Hause sind.
0:04:24–0:04:27
Und die auch, ja, also wenn... Also wie Matthias?
0:04:27–0:04:31
Nein, nicht Matthias, aber fast. Ich bin kein Apple-Fan, ich würde sagen,
0:04:31–0:04:33
ich brauche es aber... Ich habe gewusst, wie allergisch das kommt.
0:04:33–0:04:35
Du wolltest mich schon provozieren, so.
0:04:37–0:04:41
Was ich von der Nähe gehört habe, es ist ein schönes Telefon,
0:04:41–0:04:46
ich hatte bis jetzt seit Jahren Samsung Telefone, es ist jetzt nicht,
0:04:46–0:04:50
dass ich Samsung irgendwie scheisse finde, aber ich habe einfach die Reviews
0:04:50–0:04:51
gesehen auf Google und ja...
0:04:53–0:04:57
Jetzt holt man mal etwas Neues. Wie gesagt, ich konnte noch nicht viel machen.
0:04:58–0:04:59
Es hat immer so gestretzt.
0:05:00–0:05:05
Anscheinend kann ich auch gute Nachtaufnahmen machen. Ich konnte noch nicht irgendwie...
0:05:06–0:05:10
...wie soll man den Mond fotografieren? Aber auf den ersten Blick ist es schön.
0:05:10–0:05:10
Der letzte war jetzt gut.
0:05:12–0:05:16
Der war recht vorne. Also, mir tunkt ein durchaus schönes Telefon.
0:05:17–0:05:18
Und wie gesagt, eine Hülle brauche ich noch, weil ich glaube,
0:05:18–0:05:24
da habe ich mit Mathias auch so ein Konflikt. Nein, ich bin tolerant.
0:05:24–0:05:25
Du darfst so viele Hülle nehmen, wie du willst.
0:05:26–0:05:30
Wieso darf man keine Hülle nehmen? Ich bin hüllenlos. Nur ein wenig.
0:05:31–0:05:34
Das habe ich letztes Jahr auch mal gehört im Nerdfunk. Genau.
0:05:35–0:05:39
Aber deine Nattern halten doch noch lange. Obwohl du auch eine Tochter hast.
0:05:40–0:05:42
Nein, ich schliesse es schon immer mal wieder. Das ist schon so.
0:05:43–0:05:46
Aber ja, ich bin ja Tester.
0:05:46–0:05:50
Und ich sage ja immer, man muss es auch unter, wie soll ich sagen,
0:05:51–0:05:52
Erschwerte Bedingungen testen.
0:05:52–0:05:55
Nicht die realen Bedingungen, weil die realen Bedingungen sind, man hat eine Hülle.
0:05:57–0:06:01
Sicher? Es ist schon so. Aber dann musst du immer, wenn du eine Hülle mit einem
0:06:01–0:06:04
Deckel hast... Ich habe nur so ein totes Tier auf dem Rücken.
0:06:04–0:06:06
Also, die Lederhülle? Ja.
0:06:07–0:06:10
Das ist keine echte Lederhülle. Gibt es noch die, die es dann so aufklappen?
0:06:11–0:06:13
Und dann musst du immer zuerst, bevor du das Handy brauchst,
0:06:13–0:06:15
den Deckel auf... Das ist selbst schuld.
0:06:15–0:06:18
Das würde mich wahnsinnig machen. Das würde ich nicht aushalten.
0:06:19–0:06:22
Neu kannst du in der App bestellen, bei Google direkt in der Schweiz, oder?
0:06:22–0:06:27
Das ist eigentlich auch nicht so lange. Also nein, das Telefon ist tatsächlich...
0:06:27–0:06:31
Du hast das Telefon bis in die letzte Generation nicht offiziell bekommen.
0:06:32–0:06:37
Und du konntest es natürlich klar beim Blauen D, beim Herrn Fussball-Praxis
0:06:37–0:06:40
bestellen. Du hast halt einfach 300 Franken nach.
0:06:40–0:06:44
Klar, die müssen auch ihre Aufwänden geschädigt haben.
0:06:44–0:06:48
Und jetzt hast du es halt offiziell. Und wenn es am Boden fällt...
0:06:48–0:06:49
Wenn du keine Hülle hast.
0:06:50–0:06:52
Wenn halt etwas ist, dann...
0:06:52–0:06:58
Dünnsten wahrscheinlich auch noch eine Flick. Ausser du hast keine Hülle mehr. Nein, nein, nein.
0:06:59–0:07:02
Ich glaube, ich hätte sogar in meiner Hausratversicherung...
0:07:02–0:07:05
Ich glaube, er hat mal gesagt, ja, sie können das Handy in den Boden schmeissen,
0:07:05–0:07:08
aber bitte nicht direkt. Da musst du einfach die Hülle dann zeigen.
0:07:09–0:07:12
Dann musst du noch eine bestellen. Der Forensiker kommt schauen.
0:07:14–0:07:18
Und wann? Wie viel? Muss es einfach ungeschickt gewesen sein,
0:07:18–0:07:23
dass die Versicherung bezahlt? oder wenn du fahrlässig warst, zahlt sie nicht.
0:07:24–0:07:27
Das ist dann wieder schwierig. Also ich glaube auch, er hat mir natürlich jetzt
0:07:27–0:07:32
gesagt, ich weiss, du warst bei mir, ja, es ist halt fahrlässig.
0:07:32–0:07:35
Ich dachte einfach, weil du es unterschreibst. Ja, klar, aber weisst du,
0:07:35–0:07:38
eben fahrlässig, es kann dir tatsächlich in einer Kollegin passieren,
0:07:39–0:07:42
der ist halt einfach den Salzstreuer auf den Glaskeramikern geknallt.
0:07:43–0:07:47
Oh, ja, das ist... Also nicht, dass sie irgendwie blöd ist, ist einfach Pech
0:07:47–0:07:48
gewesen, ist er halt abgeschliffen.
0:07:50–0:07:54
Blöd und ja, dass du dann sagen musst, nein, ich war an diesem Abend absolut
0:07:54–0:07:58
nüchtern, aber es ist mir kalt, ich habe irgendwie glitschige Ecken.
0:07:58–0:08:02
Wie ist das mit Salz und... also, da darfst du nicht drauf.
0:08:03–0:08:07
Was darf ich nicht drauf? Also, Salz auf Glaskramen. Ja, aber weisst du,
0:08:07–0:08:10
der Salzstreuer... Der ist Salzstreuer. Aha, nicht Salz, ist kein Problem. Der hatte keine Hülle.
0:08:11–0:08:15
Und dann ist er auf den Herd, der keine Hülle hatte.
0:08:15–0:08:17
Du hast halt irgendwie... Das hat mir jetzt gerade etwas zu denken gegeben.
0:08:17–0:08:22
Du wolltest deine Teigwaren salzen und ist daran das Ding einfach aus der Hand gefallen und Bums.
0:08:22–0:08:25
Ja, ja. Okay. Dann, äh, Herd.
0:08:26–0:08:30
Maghi, ist dein Gadget... Kann ich nicht. Du hast keinen Herd? Nein. Soll ich?
0:08:31–0:08:37
Als Gadget? Über USB-C? Ja, äh, äh. Ja, nein. Also, ich kenn mich nicht so aus.
0:08:39–0:08:46
Also, ich habe so mobile Gaming Handhelds. Das habe ich jetzt so als Gadget... Mehrere?
0:08:47–0:08:49
Ja, es hat jetzt so ein bisschen angefangen mit dem Steam Deck.
0:08:49–0:08:51
Das finde ich ist so ein bisschen der erste... Also es gab schon andere Versuche,
0:08:52–0:08:55
aber die sind so... sind die ersten, die so ein bisschen eingeschlagen sind.
0:08:55–0:08:57
Und jetzt gibt es ein paar Windows-Varianten.
0:08:58–0:09:03
Also Rock LA und Lenovo Legion, glaube ich. Ist der neueste.
0:09:04–0:09:07
Den finde ich recht cool. Weil ich bin ja viel in Dänemark und dann...
0:09:08–0:09:10
Hat es mich immer ein bisschen angeschissen, weil dann habe ich eigentlich ein
0:09:10–0:09:14
bisschen Zeit zum Gamen. Und dann waren meine Games immer nicht die, wo ich war.
0:09:15–0:09:18
Und jetzt kann ich es halt mitnehmen, das finde ich schon toll.
0:09:19–0:09:23
Und, also du hast mehrere, aber keine speziellen? Also nicht mehrere Handhelds,
0:09:23–0:09:25
nein das habe ich nicht. Ich habe eine.
0:09:25–0:09:29
Welche? Ähm, die Asus. Die ist gut?
0:09:30–0:09:34
Hey, es ist halt Windows. Also ich glaube die Steam Deck wäre eigentlich so
0:09:34–0:09:37
ein bisschen cooler, weil... Also ich habe die Steam Library.
0:09:38–0:09:41
Und da kannst du die Games auf die Steam Library spielen. Und es ist so ein
0:09:41–0:09:44
bisschen angepasster oder ein bisschen besser als anders.
0:09:44–0:09:47
Also ich bin eigentlich mehr am Update als am Gamen.
0:09:49–0:09:53
Das ist auch ein Spiel. Sie haben das Update Windows Manager.
0:09:53–0:09:54
Aber ich gewinne jeweils. Ich gewinne.
0:09:56–0:10:00
Das ist ein bisschen der Nachteil. Dafür kannst du die ganze Library spielen.
0:10:01–0:10:04
Die kannst du bei Steam Decken etwas weniger. Und das letzte Mal,
0:10:04–0:10:08
als ich es gekauft habe, war die Steam Deck noch nicht offiziell in der Schweiz. Es gab keine Variante.
0:10:09–0:10:11
Und ich habe sie vor der Sommerferie gebraucht.
0:10:11–0:10:13
Und dann wurde die Rogue LA.
0:10:14–0:10:21
Der Lenovo Legion kam erst vor einem Monat raus. Kostet etwa 900 Franken. Ja, etwa 800 Franken.
0:10:22–0:10:27
Ja, genau. Es ist schon ein bisschen crazy. Es ist eigentlich ein Gaming PC,
0:10:27–0:10:29
die du in der Hand hast. Ich meine das ist schon abgefahren.
0:10:30–0:10:35
Wenn das früher ja... Wie sind wir so akkumässig? Also wenn du... Du musst ans Mikrofon.
0:10:36–0:10:40
Wie sind wir akkumässig, also wenn du das tatsächlich im Flugzeug,
0:10:40–0:10:44
Kreuzfahrtschiff, whatever benutzt wo du keinen Stromanschluss hast.
0:10:44–0:10:47
Also ich habe in der gleichen Bestellung auch ein Batterypack bestellt.
0:10:47–0:10:49
Kleiner Dieselgenerator.
0:10:50–0:10:51
Den habe ich dann nachbestellt.
0:10:52–0:10:55
Nein, aber das Batterypack... Also jetzt gerade... Also Steam Deck sagt man
0:10:55–0:11:00
ist eigentlich relativ gut eben dort von der Akkuleistung her.
0:11:01–0:11:04
Der Rogue LA, der hält da wirklich 3 viertel Stunden oder so.
0:11:05–0:11:08
Auf der höchsten Leistung kannst du es ein wenig runter regeln.
0:11:09–0:11:14
Aber dort schmilzt mir auch das Battery Pack weg. Meistens spiele ich es lieber mit am Strom.
0:11:15–0:11:18
Mir ist das Mobile weniger das Thema, mir ist es egal, ich will es nicht im
0:11:18–0:11:22
Zug spielen, ich will es an einem anderen Ort spielen. Darum ist es mir egal,
0:11:22–0:11:23
wenn ich es einstecken muss.
0:11:25–0:11:30
Ja, sehr gut. Ich habe drei Gadget-Tops, weil ich mich nicht entscheiden konnte.
0:11:30–0:11:34
Erstens habe ich das Scarlett Solo. Das ist so ein von Focusrite.
0:11:35–0:11:39
So ein Gerät, das man zu Hause an seinen via USB-C an den Computer anhängen kann.
0:11:39–0:11:43
Und dann kann man diesen Mikrofonstecker, mit dem wir vorher...
0:11:43–0:11:45
Das hättest du heute mitnehmen sollen, Mathias.
0:11:45–0:11:48
Da wären wir... Es hat auch Phantom-Speisung gehabt.
0:11:48–0:11:52
Also wir wären fein raus gewesen. Weil wir haben eben gesagt,
0:11:52–0:11:56
es ist ein bisschen gegangen, bis wir diese Sendung in Fahrt gebracht haben.
0:11:57–0:12:01
Das finde ich super. Da kann man so zuhause... Man könnte Musik machen damit,
0:12:01–0:12:03
wenn man könnte Musik machen.
0:12:03–0:12:06
Aber ich brauche es vor allem, wenn ich einen Podcast aufnehmen muss.
0:12:06–0:12:10
Aber das ist mehr so ein bisschen in der Audio-Nerd-Ecke drin.
0:12:11–0:12:16
Das andere ist in der Sport-Nerd-Ecke zuhause. Das heisst Beeline Velo 2.
0:12:16–0:12:20
Das ist einfach ein kleines Display... Das habe ich für den «TÜV» Das hast du für den «TÜV»?
0:12:20–0:12:23
Das gibt es auch für den «TÜV» Da habe ich Kickstarter mitgemacht Ah,
0:12:23–0:12:27
du bist da Also danke, dass du da mitgemacht hast Du warst da Ich habe das eigentlich gegründet,
0:12:28–0:12:34
Dank dir, Mitzmal Man kann navigieren damit Also das Handy navigiert eigentlich
0:12:34–0:12:39
Aber man sieht es schön aus im Lenker Und es zeigt einem, wo man abbiegen muss Wie schnell man ist,
0:12:39–0:12:43
Man kann es zum Tracken brauchen Man kann es zum Navigieren brauchen Und ich
0:12:43–0:12:49
finde es super Und dann habe ich noch wirklich ein Nerd-Nerd-Gadget Das ist die Metaquest 3.
0:12:50–0:12:57
VR-Brille oder Mixed Reality-Brille oder Spatial Computing-Brille oder wie man
0:12:57–0:12:58
immer das nennen möchte.
0:12:58–0:13:01
Die habe ich selber nicht gekauft. Ich werde sie mir auch nicht kaufen.
0:13:02–0:13:07
Aber mein Tage-Kollege, Raffi Zeier, hat so eine und er hat mir sie ausgelehnt
0:13:07–0:13:09
und ich konnte ein Spielchen machen.
0:13:09–0:13:14
Und ich verstehe jetzt hier ein bisschen besser, was da die Faszination ist
0:13:14–0:13:18
von dieser Mixed Reality. Also du siehst die Umgebung, du siehst den Raum,
0:13:18–0:13:21
in dem du drin bist, plus überlagerte Sachen.
0:13:22–0:13:27
Du konntest so ein Spiel spielen, in dem knuffige, plüschige Aliens durch ein
0:13:27–0:13:31
Loch in die Wand reinkamen, die du dann einfangen musstest und in einen Topf hinein tun musstest.
0:13:32–0:13:35
Und wahrscheinlich kaufst du diese nicht, weil es für dich keine Hülle gibt
0:13:35–0:13:39
und du willst Gadgets kaufen, wo es Hülle gibt und dann keine Hülle drauftust.
0:13:39–0:13:44
Nein, ich kaufe sie nicht, weil es nicht wirklich einen Platz für diese gibt
0:13:44–0:13:47
in meinem Leben. Sie würden dann... Ich habe einfach keine Zeit,
0:13:47–0:13:49
um mich... Um Alien zu fangen. Ja, genau.
0:13:50–0:13:54
Aber technisch... Eben, ich habe mich... Als Apple dann die Vision Pro vorgestellt
0:13:54–0:13:57
hat, habe ich mich ein wenig gefragt, was das alles soll.
0:13:58–0:14:02
Und jetzt... Ich bin immer noch nicht wirklich so begeistert,
0:14:02–0:14:07
aber ich kann mir es ein wenig besser vorstellen, dass einem das gefallen kann
0:14:07–0:14:10
und dass es vielleicht tatsächlich zwei, drei Leute gibt, die dann eine Idee
0:14:10–0:14:12
haben, was man mit dieser Technik anstellen kann.
0:14:13–0:14:16
Und schlecht wird es dann nie? Nein, das war erstaunlich.
0:14:16–0:14:20
Es ist nicht cool, weil du so etwas siehst. Genau, also du siehst ja,
0:14:21–0:14:24
die Umgebung wird via Kameras eingeblendet und ich habe wirklich gedacht,
0:14:24–0:14:26
ui, das kommt wahrscheinlich nicht gut.
0:14:26–0:14:29
Aber es war so schnell, dass es mir nicht schlecht wurde.
0:14:30–0:14:33
Es hat auch selten jemand gesagt, es war so schnell, dass es mir nicht schlecht wurde.
0:14:34–0:14:36
Ja, das ist...
0:14:37–0:14:41
Es verschiebt wirklich die Realität ein wenig, das Ding, das muss man schon sagen.
0:14:41–0:14:46
Und ich bin eben um den Tisch herumgelaufen, nicht in die Wände und nicht gestolpert,
0:14:46–0:14:48
habe mir keine Verletzungen zugezogen.
0:14:48–0:14:54
Ich würde das schon mal als grosses Plus von diesem Gadget eigentlich anmerken.
0:14:55–0:14:57
Das freut deine Hausratversicherung.
0:14:57–0:15:00
Ja genau, ich habe nichts geschliessen, ich habe nichts, keine Versicherungsnot.
0:15:00–0:15:01
Kein Nattel runtergefallen?
0:15:01–0:15:04
Nein, gar nichts. Kein Salz... Was?
0:15:04–0:15:10
Salzstreuer. Salzstreuerbind. Kein, genau, kein Keramikfeld geschlissen und so.
0:15:10–0:15:14
Also, machen wir doch gleich in dieser Kategorie weiter mit den Flops.
0:15:15–0:15:18
Und jetzt versuche ich mich wirklich an die Reihe folgend zu halten.
0:15:19–0:15:22
Kevin, was ist dein Gadget-Flop? Docking-Stations.
0:15:23–0:15:28
Nein, ich muss differenziert sagen, Docking-Stations für Mac.
0:15:28–0:15:33
Also, die Mac hat ja selber keine Docking-Stations, weil sie sind ein bisschen
0:15:33–0:15:37
zu cool. Und jetzt kann man von ganz vielen Anbietern eine Dockingstation kaufen. Ich habe alle.
0:15:39–0:15:43
Es läuft eine. So wie ich mir das vorstelle. Und meine Vorstellung ist die,
0:15:43–0:15:46
ich komme am Morgen, ich möchte sie einstecken und der Bildschirm stellt ein.
0:15:46–0:15:50
Und das Zeug läuft. Das ist mein Wunsch an eine Dockingstation.
0:15:50–0:15:52
Ich habe lange gesucht, bis der Mac das hätte können.
0:15:53–0:15:58
Ich weiss nicht, was ich nicht kann. Das ist mir ein Rätsel.
0:15:58–0:16:01
Aber ich kann, wenn jemand eine Dockingstation braucht, ich hätte.
0:16:01–0:16:03
Ich weiss nicht, ob es läuft.
0:16:03–0:16:07
Auf Windows, ohne Probleme, alle.
0:16:08–0:16:13
Das macht genau das. Ich stecke USB-C ein, Bildschirm kommt,
0:16:13–0:16:14
all Geräte läuft, super.
0:16:15–0:16:19
Der Mac will das wie nicht. Komisch, weil ich habe auch so einen Docking- also
0:16:19–0:16:22
einfach so ein kleines Teil hier. Ja genau, dann hast du die richtige.
0:16:23–0:16:25
Nein, ich habe einfach Windows und dort das Einzige, was läuft.
0:16:25–0:16:27
Mit Windows läuft es, das ist wirklich so.
0:16:27–0:16:33
Es ist ein Mac-Phänomen. Wenn ihr das Laptop manchmal aus dem Schlafmodus verwacht,
0:16:33–0:16:36
dann geht der Bildschirm nicht an, aber das ist eigentlich das Einzige,
0:16:36–0:16:38
was es schafft. Soll ich euch etwas gemeins sagen jetzt?
0:16:38–0:16:40
Ich habe auch so eine für Linux und sie geht an.
0:16:41–0:16:46
Das ist nur ein Mac-Problem. Oder ich kann es nicht. Das kann auch sein,
0:16:46–0:16:47
dass ich es falsch einstecke.
0:16:48–0:16:51
Keine Ahnung. Ja genau, du hältst es falsch.
0:16:51–0:16:56
Also ich muss jetzt sagen, ich habe jetzt eine, die läuft ohne Problem.
0:16:57–0:16:59
Und ohne Problem heisst, ich kann einstecken und es läuft. Ich habe vergessen,
0:17:00–0:17:02
wie die heisst. Soll ich dir das nachschauen?
0:17:05–0:17:11
Ich habe einen HP Laptop, den High Docking Station, der wie eine kleine Pizza
0:17:11–0:17:13
Schachtel aussieht von der HP.
0:17:13–0:17:18
Die sind super. Ich habe teilweise auch das Problem, ich muss tatsächlich das
0:17:18–0:17:24
Windows komplett runterfahren, also Shutdown, Slash, S, dass er die erkennt.
0:17:25–0:17:29
Ich habe teilweise, wenn ich ins Büro komme, zwei Minuten und ich sage,
0:17:29–0:17:32
verdammt, das geht nicht.
0:17:33–0:17:39
Zumindest ist mein Büro Notebook ein Mantics Gerät. Kann ja auch sein.
0:17:41–0:17:46
Wenn du gerade dran bist, Digi Chris, ist das auch dein Flop oder bist du da einig mit Kevin?
0:17:47–0:17:50
Nein, mein Flop ist das Gerät, das du auch schon erwähnt hast.
0:17:50–0:17:53
Es gibt es noch nicht, aber es ist die Apple Vision Pro.
0:17:54–0:17:55
Du stellst dir schon keine Vorwürfe.
0:17:57–0:18:00
Also das eine habe ich zumindest schon zu Hause. Nein, nein, nein.
0:18:00–0:18:04
Und wieso ich mir das überlegt habe, als wir gesehen haben, dass das iPhone kommt,
0:18:05–0:18:09
haben wir gedacht, ja, ich kann einen MP3 spielen, ein iPod,
0:18:09–0:18:14
ich habe irgendein dummes Nokia, jetzt gibt es mit dem iPhone ein Gerät,
0:18:14–0:18:16
das das alles in einem kann. Cool.
0:18:17–0:18:21
Als das iPad kam, dachten wir, jetzt kann ich am Abend, wenn ich Fernsehen schaue,
0:18:22–0:18:26
das Ding in die Hände nehmen und ich muss nicht mein Notebook nehmen,
0:18:26–0:18:31
wo man wirklich meine Eier während also ich kann es ja nicht anders sagen Ich
0:18:31–0:18:33
kann wahrscheinlich irgendeine Zeitung lesen weil,
0:18:34–0:18:39
gut, einige mehr oder weniger erfolgreich ich kann Filme schauen und so,
0:18:39–0:18:43
also da hat es überall einen Use Case, bei der Apple Vision Pro wir reden da
0:18:43–0:18:47
glaube ich von 4000 Franken das ist also das sind,
0:18:47–0:18:52
ich glaube wir haben mal gesagt, 4000 Franken etwa der Preis Also es hat noch
0:18:52–0:19:00
keinen Schweizer Preis Aber im Dollar 3'500 und wenn da noch ein Schweizer aufschlägt und ja.
0:19:00–0:19:04
Und ja, ich frage mich jetzt einfach, was will ich mit dem?
0:19:04–0:19:08
Und da habe ich noch das Gefühl, da gehe ich lieber einmal irgendwie im Let's
0:19:08–0:19:13
See Party, die Cyber Arena, irgendwie mir halt auch so V-Brille anziehen.
0:19:13–0:19:17
Dann spielst du halt einmal das, das eine ist ein Counter-Strike,
0:19:17–0:19:19
das andere ist irgendein Adventure-Game.
0:19:19–0:19:23
Spielst halt das, aber eben 4'000 Stutz für so etwas.
0:19:25–0:19:37
Ich glaube, dass das Gerät vielleicht eine gute Idee ist, aber in den nächsten
0:19:37–0:19:38
10 Jahren glaube ich nicht,
0:19:39–0:19:44
dass das irgendwie nur mainstream-mässig kompatibel ist, man hat,
0:19:45–0:19:47
und gut, ich habe auch keine Quellen, dass so ein Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017,
0:19:48–0:19:55
Apple hat Entwickler Sessions gemacht, sehr schlau, eine in New York, eine in München,
0:19:56–0:20:00
eine in London und wenn wir jetzt in Sachen Nachhaltigkeit sind,
0:20:01–0:20:07
ich nehme an, dass viele iOS Developer im Apple Ökosystem nachhaltig sind die
0:20:07–0:20:12
gehen jetzt wahrscheinlich nicht aufs Schiff, aufs Boot, auf den Zug nach London,
0:20:12–0:20:18
um das Zeug anzuschauen, also es ist sicher nicht ein proof of concept,
0:20:18–0:20:21
aber vor 10 Jahren bin ich bei ihm,
0:20:22–0:20:28
mein Smartphone vor 10 Jahren hat Steve Ballmer doch auch gesagt ein Smartphone für 800$?
0:20:29–0:20:35
Ja gut zum Schluss, wenn du denkst klar, das Pixel 8 Pro kostet ja 1000$ aber
0:20:35–0:20:39
grundsätzlich benutzt du es jeden Tag du wirst es wahrscheinlich jeden Tag mehrere
0:20:39–0:20:42
Stunden benutzen ob jetzt passiv oder so.
0:20:44–0:20:47
Mich nimmt mehr die Zukunftsvision als spannend.
0:20:48–0:20:55
Stellt man sich dann vor, dass eine Family 4 so eine Brille hat und dann die
0:20:55–0:20:57
Heilin sitzt auf dem Sofa.
0:20:59–0:21:05
Das frage ich mich noch. Unabhängig von der Apple-Variante, einfach allgemein, oder?
0:21:05–0:21:10
Wenn die Brille für mehr als nur Gaming kommen sollte.
0:21:10–0:21:15
Dann hat es diese Augennuss drauf, die simulierten, also die Displays,
0:21:15–0:21:19
die die Augen anzeigen, dass es nicht so komisch ist, wenn man mit jemandem
0:21:19–0:21:22
interagiert. Und das finde ich schon sehr seltsam.
0:21:22–0:21:27
Also ich glaube, ich kann auch noch nicht so richtig abschätzen, wohin es geht.
0:21:27–0:21:31
Aber ich glaube, es wird ein Nischenprodukt werden, sicher.
0:21:31–0:21:34
Aber es wird nicht alles umkrempeln.
0:21:34–0:21:38
Und unsere Bildschirme werden nicht nur noch virtuell vor unseren Augen stehen.
0:21:38–0:21:42
Das kann man sich vorstellen, das stelle ich mir schon noch cool vor, wenn das funktioniert.
0:21:42–0:21:47
Dass du eigentlich anstatt dieser drei... Heute sind die Bildschirme nicht mehr so teuer.
0:21:47–0:21:51
Aber früher hast du halt für grosse Monitoren viel Geld ausgegeben, gute Monitoren.
0:21:52–0:21:56
Wenn das klappen würde, dann braucht Kevin keine Dockingstation mehr, oder?
0:21:56–0:22:01
Ich meine, dann sitzt er hin, haut die Brille drauf, die Monitoren sind da, that's it.
0:22:01–0:22:05
Das wäre super. Aber die muss man sicher irgendwie verbinden mit dem Akku.
0:22:05–0:22:09
Aber das ist ja von Apple, das Teil. dann müsste es ja funktionieren.
0:22:10–0:22:13
Dann geht es einfach auf dem Windows-Recht. Ich weiss auch nicht,
0:22:14–0:22:20
ob ich das letzte Mal etwas für Apple verteiligt habe, aber mehr einfach, you never know.
0:22:20–0:22:23
Für so etwas kann ich es mir eher vorstellen, dass du im Büro sitzt,
0:22:24–0:22:26
das Monitor hast, und so ein...
0:22:27–0:22:30
Wirtuell die Monitore. Also wir müssen dich ein wenig auf die Tauben drücken.
0:22:31–0:22:34
Ja, ich bin relativ kuchenabwunden. Für mich ist es immer das gleiche,
0:22:35–0:22:38
weil es sind immer die Drucker. Immer die Drucker.
0:22:38–0:22:41
Ich sage euch, ich bin noch nicht weit, ich drücke immer noch einzeln Papier aus.
0:22:41–0:22:45
Jedes Mal, wenn ich komme, drückt er einzeln. Es ist einfach so,
0:22:45–0:22:47
ich muss jedes Papier in ein blödes Fach legen.
0:22:48–0:22:52
Hast du dir mal einen neuen Drucker gekauft? Nein! Oder hast du immer noch den Nadeldrucker?
0:22:53–0:22:58
Nein, das ist ein Laserdrucker. Aber die ganze Familie kann ja das, ausser dich.
0:22:59–0:23:04
Ich habe auch immer gute Ausreden, um nicht zu drücken. Ich kann es einfach nicht.
0:23:04–0:23:07
Ich kann mega viel am PC.
0:23:09–0:23:13
Das ist meine Grenze. Mein Endgegner, das haben wir letztes Mal gesagt.
0:23:15–0:23:19
Ich bleibe dabei, darum meine Kurzen. Okay, das finde ich gut.
0:23:19–0:23:22
Ich kann es dir immer noch nachfühlen. Ich glaube, das wird sich in diesem Leben
0:23:22–0:23:27
auch nicht mehr ändern. Ich habe zwei Gadget-Flops, nämlich einerseits eine
0:23:27–0:23:30
Scouting-Cam Black 800 Mini.
0:23:30–0:23:35
Das ist so eine Wildkamera, man nennt sie auch Fotofallen, die du irgendwo aufhängen
0:23:35–0:23:37
kannst. Und dann hast du nachher lustige Tiere.
0:23:38–0:23:44
Fotografiert oder gefilmt, die an deinem Haus oder Garten vorbeigegangen sind und Sachen machen.
0:23:44–0:23:48
Du könntest jetzt endlich mal viral gehen, aber hast du keinen Garten?
0:23:49–0:23:51
Doch, ich habe einen Garten und ich habe mir auch so eine Kamera gekauft,
0:23:51–0:23:53
nur war nie etwas drauf. Die hast du gekauft?
0:23:53–0:23:57
Die habe ich gekauft. Ja, aber ich bei mir im Garten, das ist Rambatamba.
0:23:57–0:23:59
Ja, das glaube ich bei dir. Gib sie mal an Kevin. Da hat es einen Reh.
0:24:00–0:24:04
Ja, Rehe, Wildschweine möchte ich sehen. Nein, Rehe. Okay. Wölfe. Nein, Rehe.
0:24:05–0:24:08
Bären. Oder? Wölfe kommen auch so richtig? Bären. Bei mir nicht. Bei mir nicht.
0:24:09–0:24:12
Oder so ein Steinadler. Aber im Sommer habe ich so Töpfe aufgeschrieben für
0:24:12–0:24:14
Wasser für meine Hühner und die Rehe haben irgendwann herausgefunden.
0:24:15–0:24:18
Da hat es Wasser und sind sie in der Nacht gekommen. Also, aber das Problem
0:24:18–0:24:20
war, dass sie nichts aufgenommen hat.
0:24:20–0:24:23
Ich habe sie etwa ein halbes Jahr lang immer wieder umgehängt an verschiedenen Orten.
0:24:23–0:24:26
Du musst sie ja immer so aufhängen, dass sie Tiere aufnimmt,
0:24:26–0:24:30
aber keine Menschen, weil sonst ist es privatsphärenmässig problematisch.
0:24:30–0:24:35
Bis ich gemerkt habe, dass das dumme Ding nicht aufnimmt, weil die Karte,
0:24:35–0:24:38
die Speicherkarte, die drin war, fast voll war.
0:24:39–0:24:44
Aber nicht so voll, dass sie gesagt hat, jedes Mal, wenn ich sie angeschaltet
0:24:44–0:24:45
habe, die Speicherkarte ist voll.
0:24:46–0:24:49
Aber sie war so voll, dass sie nicht aufgenommen hat. Und wahrscheinlich habe
0:24:49–0:24:52
ich jetzt... Ja... Du hast alles verpasst?
0:24:52–0:24:57
Die Aliens, die du ohne Brüllen hattest, die auch auf dieser Kamera waren.
0:24:58–0:25:02
Das ist spannend, auch unseren Flops, wenn wir jetzt so retrospektiv schauen.
0:25:02–0:25:06
Das sind meistens menschliche Fehler. Genau, am Anfang waren Flops die Sachen,
0:25:06–0:25:07
die nicht funktionierten.
0:25:08–0:25:10
Jetzt merkt man, wir können es nicht mehr bedienen.
0:25:10–0:25:15
Ja, genau. Es ist so. Genau, und das andere ist die Apple Touch Bar,
0:25:15–0:25:18
die jetzt endgültig gestorben ist und ein riesiger Flop von Apple.
0:25:19–0:25:21
Jetzt haben wir zwei Gadget Flops von vier.
0:25:22–0:25:26
Ihr habt Apple bestritten, das finde ich super. Was ist die Apple Touch Bar?
0:25:26–0:25:29
Das ist die, die... Was hast du dir an diesem Teil genügt?
0:25:31–0:25:36
Ah, das oben zum Anlangen. Das oben zum Anlangen. Die, die die Escape-Tasten geklaut haben.
0:25:37–0:25:41
Das ist ein absolutes No-Go. Für mich zum Brauchen.
0:25:42–0:25:45
Ja, ich bin ein VI-User. Ohne Escape-Tasten kann ich nicht.
0:25:46–0:25:50
Da bin ich wie gelähmt. Also, ich kann nichts machen.
0:25:51–0:25:54
Also, es ist wie eine Kindersicherung. Ja, es ist wie eine Kindersicherung.
0:25:55–0:25:58
Ich glaube, das Problem dieser Touchbar war, dass sie nicht wollen,
0:25:58–0:26:05
wirklich einen Touch-Bildschirm ihrer Macs einbauen, weil sie wollten weiterhin ihre iPads verkaufen.
0:26:05–0:26:09
Und dann die Leute wollten aber Touch, also haben sie so einen wirklich lahmen
0:26:09–0:26:12
Kompromiss gemacht und der ist dann zum Tor geflogen.
0:26:12–0:26:16
Jetzt gibt es kein Gerät mehr, kein MacBook mehr, das so eine Touchbar hat.
0:26:16–0:26:20
Sie ist gestorben dieses Jahr und darum gebe ich ihr noch diesen Flop hinten rein.
0:26:21–0:26:24
Gut, und jetzt haben wir noch 4 Minuten ungefähr.
0:26:25–0:26:28
Knapp 3 Minuten. Nein, wir sollten... Ich möchte noch ein bisschen mehr über
0:26:28–0:26:30
den Rücken sprechen. Noch so viele Kategorien.
0:26:31–0:26:35
Wir machen schon mal weiter mit der Software. Ihr bekommt ein Vorgeschmack,
0:26:36–0:26:40
wie es nächste Woche weitergeht mit Kevin und seinem Software-Top.
0:26:41–0:26:44
Ich habe mir das als App-Top eingeschrieben. Spielst du keine Rolle?
0:26:44–0:26:51
Für mich im Moment, Jess, das App ist das grossartige. Ich bin nur am Schachspielen den ganzen Tag.
0:26:51–0:26:58
Das ist mein Lückenwüsser des Tages. All diese Subway Runner und all diese Spiele
0:26:58–0:26:59
habe ich herausgekriegt.
0:26:59–0:27:03
Ich bin nur noch am Schachspielen, ich habe mega Freude. Sehr schön.
0:27:04–0:27:08
Du warst so schnell. Jetzt haben wir noch den Digi-Chris. Auch noch Zeit, Software-Top.
0:27:09–0:27:14
Ja, natürlich mein Software-Top. Microsoft Excel, nein. Nein, X-Beweis.
0:27:15–0:27:20
Es fängt eigentlich an mit einem Software, das man braucht, um diese Software zu installieren.
0:27:20–0:27:26
Es gibt in Windows seit Windows 10, 11 das Commando winget.
0:27:27–0:27:30
Das kenne ich, das habe ich mir sogar mal vorgestellt. Das ist so ein wenig
0:27:30–0:27:32
ähnlich wie Apte auf Linux.
0:27:33–0:27:39
Und man könnte dort mal eintippen, winget install winsshfs Also ich werde das
0:27:39–0:27:41
jetzt nicht gerade ausmachen.
0:27:41–0:27:46
Und ssh ist ja das Protokoll, das man braucht, um sich auf einen Linux Server einzuloggen.
0:27:46–0:27:51
Und was man mit dem winsshfs, respektive winsshmanager,
0:27:51–0:27:58
machen kann, Man kann sich irgendwelche SSH freigraben auf den Windows PC als
0:27:58–0:28:03
normales Laufwerk, also D oder so, einbinden.
0:28:03–0:28:09
Es ist eine ganz ganz ganz blöde Idee Windows Shares über das Internet einzubinden.
0:28:09–0:28:12
Bitte bitte nicht machen, das ist gefährlich.
0:28:12–0:28:17
SSH ist verschlüsselt, man kann mit Zertifikaten arbeiten und man kann einfach
0:28:17–0:28:23
mit relativ wenig Aufwand, ob das jetzt sein Webhost ist oder sein eigener Root-Server.
0:28:23–0:28:28
Einfach das SSH-Verzeichnis schön einbinden und je nachdem, was man halt für
0:28:28–0:28:34
einen Editor hat, kann man es als PAP mit dem Notepad++ oder so verwenden.
0:28:34–0:28:39
Es ist kostenlos, es funktioniert erstaunlich gut und eben wenn man einen anständigen
0:28:39–0:28:44
Internet-Provider hat, ist auch die Bandbreite recht gut, also ich habe es mal gemessen,
0:28:44–0:28:50
also ich habe jetzt ob mein NAS unter dem Tisch steht oder ob es halt eben ich
0:28:50–0:28:54
sage jetzt den Namen des Providers noch nicht, das kommt später noch dort steht
0:28:54–0:28:58
also eben mein selber steht es Helsinki,
0:28:58–0:29:04
aber ich habe mein voller Gigabit und ist eine ganz tolle Sache eben kostenlos,
0:29:04–0:29:09
opensourcend eben auch mit dem WinGad kann man tatsächlich wenn ich halt auch
0:29:09–0:29:14
für die Familie eine Windows-Kiste aufsetze Also Notepad++,
0:29:14–0:29:15
weiss ich noch was alles.
0:29:15–0:29:19
Einfach zack, installieren, man kann es upgraden.
0:29:19–0:29:24
Das Microsoft hat es nach... Wie viele... Ist das mit dem Store verbunden oder
0:29:24–0:29:27
tut das irgendwie einfach... In der Frühe hat es doch auch mal so etwas gegeben, wo man...
0:29:28–0:29:30
Ihr habt noch 30 Sekunden. Es ist glaube ich nicht der Store.
0:29:30–0:29:34
Also er zieht dir das irgendwie... Du siehst, er ladet es runter von irgendwie,
0:29:34–0:29:37
ich sage jetzt CDN, Calibre.org.
0:29:37–0:29:39
Schokolettli oder Schokoletti oder so hat es einmal gegeben.
0:29:40–0:29:44
Genau, ist gerade etwas Ähnliches. Also, wenn das jetzt kein nerdiger Teaser
0:29:44–0:29:49
für den zweiten Folg von unserem digitalen Realitätsabbruch war,
0:29:49–0:29:49
dann weiss ich auch nicht.
0:29:50–0:29:53
Also in einer Woche geht's weiter, bis dann, macht's gut. Tschüss zusammen.
0:29:53–0:29:54
Einen schönen... Ciao zusammen.
0:29:58–0:30:08
Music.

Der Adrenalinpegel ist hoch, das Studio voll besetzt und ein Teammitglied ist sogar hüllenlos eingetroffen: Ideale Voraussetzungen, um an die grosse Aufgabe heranzugehen, mit dem Jahr 2013 … nein, Pardon, dem Jahr 2023 abzurechnen.

Wie es bei uns gute Tradition ist, halten wir in den letzten drei Sendungen des Jahres unseren digitalen Realitätsabgleich ab: Wir küren die Tops und Flops in diversen Kategorien und bestimmen die Aufsteiger und Absteiger.

Wir starten in der ersten Folge in unserer dreiteiligen Sause mit den Gadgets; den besten und schlechtesten Gadgets des Jahres und mit denkwürdigen Apps und Softwareprogrammen.

Und wie ihr das von uns gewohnt seid, neigen wir dazu, auch mal vom rechten Weg abzukommen, über Hausratsversicherungen, Ausserirdische und Ceranfelder zu schwadronieren oder herzhaft zu fluchen. „Rambazamba in Kevins Garten“ weiterlesen

Statt Lebkuchen gibt es Spam und Pop-ups

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:04–0:00:08
Die Restorations mit ST, ich nehme an das heisst Saint oder so,
0:00:09–0:00:12
aber ist nur eine Vermutung von mir.
0:00:16–0:00:20
Radio Stadion, 6 Minuten, 3, mega herzig.
0:00:21–0:00:24
Ja und diesen Jingle können wir noch spielen, solange wir noch Foucault WZ hören sind.
0:00:24–0:00:29
Digi Chris, wie lange geht das jetzt eigentlich noch? Wenn Schawinski nicht
0:00:29–0:00:31
wäre, würden wir wahrscheinlich dieses Jahr noch abstellen oder so?
0:00:31–0:00:37
Ja, es gab glaube ich auch noch zwei Jahre und äh... Ich glaube unsere Sendung
0:00:37–0:00:40
ist auf 200 irgendwas ungerade abgeliefert.
0:00:40–0:00:44
Also ich glaube, es hat doch vorausgesetzt, irgendwie... Ich sage jetzt eine
0:00:44–0:00:46
Tafel, die nur noch DAB erwähnt ist.
0:00:47–0:00:49
Aha, haben sie das... Ja, vielleicht ist das in voreilendem...
0:00:50–0:00:53
Vorauseilendem Gehorsam haben wir hier am Backcom schon wollen...
0:00:53–0:00:55
Äh... die Wünsche erfüllen.
0:00:56–0:00:59
Kevin, wie geht's dir? Kevin ist auch im Studio. Er hat gesagt,
0:00:59–0:01:01
er sei alt und... Er ist ein alter Mann.
0:01:02–0:01:06
...und verkehrt gelegen im Bett. Einmal. Ich weiss nicht, wie ich gelegen bin.
0:01:07–0:01:10
Aber mein Körper sagt, schlecht. Ach, ja.
0:01:10–0:01:16
Es ist ein passender Abschluss für ein Jahr, in dem wir alle etwas schräg gelegen sind, generell, oder?
0:01:17–0:01:21
Nein, ich habe glaube ich ein gerades Jahr. Ein gerades Jahr?
0:01:21–0:01:22
Ich habe ein gerades Jahr.
0:01:23–0:01:27
Okay, dann fange ich an. Nein, wir haben auch nur noch 2,5 Minuten für die Pre-Show.
0:01:27–0:01:31
Das reicht jetzt nicht mehr, um das Jahr aufzurollen. Nein, das machen wir einfach.
0:01:31–0:01:32
Um zu beginnen zu jammern.
0:01:33–0:01:36
Genau, Digi-Chris verratet schon, was wir vorhaben.
0:01:37–0:01:41
Wir sind zum letzten Mal hier in dieser Sendung und dann nehmen wir am Schluss noch alles.
0:01:42–0:01:44
Also in diesem Jahr? Also nicht, dass Leute sich schon vorhaben.
0:01:44–0:01:48
Wir nehmen jetzt die Sendungen nachher auf bis im Juli. Ja genau.
0:01:49–0:01:55
Die nächsten, bis im Juli 27. Genau, bis Zendung 1000 nehmen wir alle auf.
0:01:55–0:01:57
Das wäre, wie lange hätten wir für die Sendung?
0:01:58–0:02:03
Wir sind, wir gehen auf die Sendung... 700. 700 gehen wir zu.
0:02:03–0:02:07
Also es wären doch mehr wieder 300 Sendungen. Nein, so viele Themen weiss ich
0:02:07–0:02:09
nicht aus dem Schirm. Bis Weihnachten haben wir es aufgenommen.
0:02:10–0:02:12
Aha, aber gut. Aber nachher haben wir 6 Jahre frei.
0:02:13–0:02:16
Das wäre lustig. Im Verhältnis das anzuschauen. Das wäre aber,
0:02:16–0:02:24
das wäre so eine Reality TV Show, dass man das müsste... Wenn wir das machen,
0:02:25–0:02:27
dann ist es nachher mit der 1000. Sendung fertig.
0:02:27–0:02:29
Wir regen uns so auf.
0:02:29–0:02:34
Dann ist es das gewesen. Es geht dann nahtlos in eine True Crime Sendung über,
0:02:34–0:02:38
weil irgendwann mal bringt der eine von uns die anderen beiden um.
0:02:38–0:02:41
Und man muss raten, wer es ist.
0:02:42–0:02:46
Ja, das würde ich... Ja, wer... Was meinst du, wer würde von uns am ehesten
0:02:46–0:02:48
die anderen beiden umbringen?
0:02:49–0:02:54
Der Digi-Chris würde uns umlassen. Eiskalt. Er hat so die meisten Ego-Shooter-Erfahrungen.
0:02:58–0:03:02
Allerdings bin ich der Perfektionist. Bei mir könnte es passieren, dass ich finde...
0:03:04–0:03:09
Ah, jetzt gebt ihr euch so nach 200 Stunden aufnehmen, geben wir den Leuten
0:03:09–0:03:13
nicht mehr so richtig Mühe und dann würde ich irgendwie... würde mich das meine
0:03:13–0:03:15
Aggressionen wecken, vielleicht.
0:03:15–0:03:20
Aha, du sagst, ich mache es selber fertig. Aha.
0:03:21–0:03:25
Ich glaube, zum Glück haben wir nur noch 30 Sekunden.
0:03:25–0:03:31
Und von Kevin wissen wir ja, dass der nie aggressiv wird. Ich würde einfach gehen.
0:03:32–0:03:37
Ich würde einfach gehen. Ich würde sagen, ade, unser Ausfeider.
0:03:37–0:03:39
Du würdest wahrscheinlich einen kennen, der dich dann abholen würde,
0:03:40–0:03:45
so mit einer super Drohne oder so, die dich dann zu diesem Dachfenster ziehen könnte. Zum Beispiel.
0:03:46–0:03:51
Ja, ich glaube, so würde es ausgehen, aber wir sind, noch sind wir noch nicht soweit.
0:03:51–0:03:57
Wir haben ein ganz anderes Problemthema jetzt dann gerade und wir fangen pünktlich an.
0:03:58–0:04:11
Music.
0:04:11–0:04:17
Nach dieser schönen Pre-Show, die wir hier hatten, wenn ihr sie verpasst habt, sind wir froh.
0:04:17–0:04:22
Sie war sehr weihnachtlich und hat euch wahrscheinlich schon oft an die Fanszeit eingestimmt.
0:04:23–0:04:26
Aber in einem Paralleluniversum. Auf jeden Fall machen wir heute,
0:04:26–0:04:30
wie jede letzte Dienstag vom Monat Kummerbox live in dieser Sendung behandelt
0:04:30–0:04:35
wir die Computerprobleme, die ihr uns per Mail zukommen lasst auf nerdfunk.ch,
0:04:38–0:04:41
und mit akuten Problemen Dann ruft ihr uns in das Studio an,
0:04:41–0:04:42
die Nummer ist noch 250-203-31-00,
0:04:45–0:04:50
Oder ihr könnt das Gästebuch nehmen Oder ihr könnt Discord nehmen, falls ihr noch wisst,
0:04:50–0:04:55
wo das ist Und es findet Also fangen wir doch gleich an Ursula,
0:04:55–0:05:01
mit der hatte ich einen etwas längeren Austausch Weil sie hat mich zuerst ein
0:05:01–0:05:05
bisschen im Dunkeln gelassen Sie hat auf jeden Fall gesagt,
0:05:05–0:05:12
ich würde jetzt gerne ihre Meinung hören Lesen betreffend der neuen Nutzungsbedingungen
0:05:12–0:05:16
von Microsoft werden wir nun total überwacht.
0:05:17–0:05:23
Was hättest du ihr gesagt, Digi Chris, wenn du einfach so eine Frage bekommst, was findest du dazu?
0:05:24–0:05:27
Ich glaube, wie sagt man, es ist nicht so heiss, wie es gegessen wird.
0:05:28–0:05:32
Ja, kann man sagen. Und dann hast du viele Grüße an dich, Chris.
0:05:32–0:05:34
Und dann schön die Frage.
0:05:36–0:05:44
Also klar hat Microsoft neue Nutzungsbedingungen und ja klar könnten sie das und das machen.
0:05:45–0:05:50
Aber eben ich glaube eben wenn ich gerade sehe, wer eben auf X,
0:05:51–0:05:55
ehemals Twitter, so über diese Nutzungsbedingungen schreit ja,
0:05:56–0:05:59
geht es Das ist teilweise fast der kleine, ich weiss nicht ob ich jetzt zu weit
0:05:59–0:06:01
abdrifte, ins Verschwörerische hinein.
0:06:01–0:06:06
Also, seien wir mal ehrlich, diese Nutzungsbedingungen, ob jetzt Apple,
0:06:06–0:06:12
SAP, Microsoft, sind sicher nicht allkonsumentenfreundlich.
0:06:12–0:06:16
Nein, nein, also da muss man glaube ich, grundsätzlich haben wir hier auch schon darüber gesprochen,
0:06:17–0:06:21
dass man einfach am kürzeren Hebel sitzt so als Konsument,
0:06:21–0:06:27
weil diese Techfirmen, die beschäftigen wahrscheinlich Hunderte von Anwälten,
0:06:27–0:06:33
die dann auch die Nutzungsbestimmungen ausarbeiten und sie werden einseitig
0:06:33–0:06:37
dann halt festgelegt und auch abgeändert, aber das ist generell so.
0:06:37–0:06:41
Und wenn man mit dem nicht einverstanden ist, ich glaube dann kann man nur so
0:06:41–0:06:41
Open-Source-Programme brauchen.
0:06:44–0:06:47
Die man selber kompiliert hat. Haben die keine Nutzungsbedingungen?
0:06:48–0:06:51
Die haben sie sicher auch. weil da findest du ja auch immer wieder irgendwelche
0:06:51–0:06:56
Güter, die die Leute ausspionieren, weil irgendeiner irgendein lustiges Skript einbaut.
0:06:56–0:07:02
Ja, aber die Rechte von den... Also es muss natürlich dann so einfach die...
0:07:02–0:07:06
Man sollte nicht Open Source sagen, man sollte freie Software sagen,
0:07:06–0:07:11
nach Richard Stallman, und die freie Software, die dann einfach dir erlaubt,
0:07:11–0:07:16
das Programm selber anzuschauen, selber zu kompilieren, zu verändern und mitzumachen, was du willst.
0:07:17–0:07:20
Ich würde sagen, nein, das hat keine Nutzungsbestimmungen. Ich weiss es gar nicht.
0:07:20–0:07:24
Also ich glaube, was es darum geht, wenn du jetzt irgendein Code nimmst und
0:07:24–0:07:26
es gibt doch irgendeine Firewall, heisst das jetzt irgendwie IP-Tables?
0:07:28–0:07:36
Ich sage jetzt mal, es war AVM, der Hersteller auf der Fritzbox hat den Code
0:07:36–0:07:42
genommen auf ihre Boxen getan, es kann auch jeder andere gewesen sein und hat halt,
0:07:43–0:07:47
wenn du etwas veränderst am Quellcode, musst du den Quellcode weitergeben.
0:07:47–0:07:49
Genau, stimmt, das ist es.
0:07:50–0:07:54
Es kann auch Hersteller X sein, solche Bedingungen gibt es schon.
0:07:54–0:07:58
Das stimmt. Ich glaube bei der Open Source Software kann dir jetzt niemand sagen,
0:07:58–0:08:04
du darfst jetzt mit dem und dem keine Ahnung Models fotografieren. Ja, ja.
0:08:05–0:08:09
Und natürlich eben, weil eigentlich wenn du eine Open Source Software brauchst,
0:08:09–0:08:13
dann hast du in dem Sinn keinen Cloud oder betreibst sie selber,
0:08:13–0:08:16
also eine private Cloud, aber du hast nicht einen fremden Rechner,
0:08:17–0:08:20
den du dann nutzen musst, weil die Nutzungsbestimmungen sind ja dann vor allem
0:08:20–0:08:25
auch natürlich einerseits schon für die Lokalsoftware, Aber so knifflig wird
0:08:25–0:08:26
es, wenn du einen Cloud-Dienst,
0:08:27–0:08:29
brauchst, also so ein One-Drive und dann dort halt etwas U-Latsch,
0:08:31–0:08:35
was Microsoft nicht passt, dann sagt Microsoft, sorry, wir machen dir dein Konto
0:08:35–0:08:37
dicht, du kannst gehen und dann...
0:08:37–0:08:42
Und dass du sonst noch Daten hast, die du zum Arbeiten brauchst, das ist uns egal.
0:08:42–0:08:46
Das ist jetzt dein Problem. Also das ist so ein Fall, den ich sogar noch einmal dokumentiert habe.
0:08:46–0:08:48
Findet man dann auch in den Show Notes das?
0:08:49–0:08:53
Ja, das ist glaube ich grundsätzlich so, vielleicht um das, ich habe dann gefunden,
0:08:54–0:09:00
ja, also, ist schwierig, man kann das, die Webseite, die wir auch schon empfohlen
0:09:00–0:09:00
haben, die heisst TOSDR.org.
0:09:04–0:09:08
Das ist kurz für Terms of Service Didn't Read, also die Nutzungsbestimmungen,
0:09:09–0:09:10
die wir nicht gelesen haben.
0:09:10–0:09:18
Dort gibt es eine Einordnung für ganz viele Endnutzerverträge bei den verschiedenen Herstellern.
0:09:18–0:09:22
Da kann man mal darauf schauen, ob die besonders schlimm oder besonders gut sind oder so.
0:09:23–0:09:27
Und dann habe ich dann weitergegoogelt und habe dann gefunden, so einen...
0:09:28–0:09:32
Abhandlung, wo dann eben die Nutzungsbestimmungen angeschaut wurden.
0:09:33–0:09:38
Das ist bei Mimikama, das kennt man vielleicht, das ist so eine Organisation,
0:09:38–0:09:41
glaube ich eine österreichische, die dann viele Informationen,
0:09:41–0:09:45
die man im Web kursiert, anschaut und sie einordnet und sagt,
0:09:46–0:09:49
vor allem bei denen, die nicht stimmen, warum sie nicht stimmen und an was man
0:09:49–0:09:54
hätte schon im Voraus merken können, bevor man es auf Facebook gepostet hat,
0:09:54–0:09:55
dass es wahrscheinlich nicht stimmt.
0:09:55–0:10:04
Dann hat sie gefunden, dass sie eine Freundin hat, die einen Blogpost gefunden
0:10:04–0:10:06
hat, den verlinken wir dann auch noch.
0:10:06–0:10:10
Allerdings nicht, dass ihr den als Bar in Münzen nehmt. Der heisst,
0:10:10–0:10:15
ab Oktober kontrolliert Microsoft automatisch alles, was sie mit ihrem Windows-Computer anstellen.
0:10:16–0:10:20
Und dann hat die Freundin gesagt, jawohl, ich kann nie mehr Microsoft benutzen.
0:10:20–0:10:26
Hast du auch schon Kunden, Kevin, die fragen, ob man Microsoft vertrauen kann?
0:10:27–0:10:32
Nicht mit Windows, aber mit Office 365. Dort ist Diskussion.
0:10:32–0:10:34
Mit OneDrive kann ich Daten draufstellen.
0:10:35–0:10:37
Oder komme ich dann eine persönliche Mitarbeiterin bei Microsoft,
0:10:38–0:10:40
die alles von meinen Daten durchschaut? Genau.
0:10:41–0:10:44
Also dort ist so ein bisschen eine Angst. Und was sagst du nicht an Dynamik?
0:10:46–0:10:50
Ja, du bekommst einen persönlichen Mitarbeiter von Microsoft und der schaut alle deine Daten durch.
0:10:50–0:10:55
Nein, ich sage wirklich, Daten auf OneDrive, alles was entspannt ist,
0:10:55–0:11:00
wo du das Gefühl hast, könnte auch rausgehen, fange mal mit dem an und dann
0:11:00–0:11:03
schaffst du dich wieder an einem. Ja, genau.
0:11:04–0:11:09
Ist ja da, glaube ich, der Klassiker, was bei uns auch die Art von Security Team sagt,
0:11:11–0:11:18
Also Agna, du lädst ein Dokument auf OneDrive, wenn es morgen auf der Titelseite
0:11:18–0:11:20
vom Blick ist, könntest du damit leben?
0:11:23–0:11:29
Ja, ist eine hohe Hürde würde ich sagen. Ich würde sie für mich persönlich ein wenig niederansetzen.
0:11:29–0:11:34
Aber ich würde sagen, sie landet im Darknet und dort hat es ein paar Leute,
0:11:35–0:11:37
die sich für meine Daten interessieren.
0:11:41–0:11:44
Mich stören diese Nutzungsbestimmungen nicht so.
0:11:44–0:11:50
Ich sage immer, Microsoft ist schon manchmal etwas übergriffig,
0:11:50–0:11:55
aber dass sie alles kontrollieren können auf dem Computer, das stimmt sicher nicht.
0:11:55–0:11:57
Das ist viel zu generell gesagt.
0:11:58–0:12:01
Ich glaube, ich habe den Artikel nicht im Detail durchgelesen,
0:12:02–0:12:03
aber es hat natürlich schon mit all diesen KI-Funktionen.
0:12:04–0:12:09
Zu tun, wo Microsoft in das Windows einbaut und wo es auch schwieriger macht
0:12:09–0:12:11
alleine zu unterscheiden, was ist
0:12:11–0:12:15
jetzt eigentlich da lokal auf meinem Computer und was ist in der Cloud.
0:12:15–0:12:20
Vorher konntest du noch sagen, alles was im OneDrive ist, könnte auf diese Art
0:12:20–0:12:21
und Weise abhanden kommen.
0:12:22–0:12:26
Aber wenn du jetzt lokal mit einer KI, mit deinen lokalen Daten arbeitest,
0:12:27–0:12:31
dann gehen natürlich Informationen von denen dann trotzdem zu Microsoft.
0:12:31–0:12:33
Und das macht es schon sehr schwierig, oder Digi-Chris?
0:12:34–0:12:39
Sie haben die Raubkopie des Spiels XY heruntergeladen, wollen Sie den Nachfolger
0:12:39–0:12:41
auch gleich herunterladen?
0:12:41–0:12:46
Klicken Sie! Nein, also... Ja, also... Vielleicht muss es auch ein bisschen pragmatisch sein.
0:12:47–0:12:55
Ich glaube auch. Mein Tipp ist immer einfach nur die Daten im OneDrive zum Beispiel zu haben,
0:12:55–0:12:59
die man aktuell braucht und alles was alt und abgeschlossen ist wieder rausziehen
0:12:59–0:13:05
und offline nehmen und eben auch privat und beruflich möglichst trennen.
0:13:05–0:13:09
Dass eben das, was ich angetötet habe, wenn Microsoft einem das Konto zumacht,
0:13:09–0:13:13
weil sie irgendwie ein Bildfehl interpretiert haben.
0:13:13–0:13:18
Und das weiss man. Es gibt diese Filter, die über die Cloud-Daten laufen.
0:13:18–0:13:20
Und wenn z.B. ein Kinderpornografie-Verdacht besteht.
0:13:23–0:13:28
Kann das passieren. Und das sind Fälle passiert. Und dann ist,
0:13:28–0:13:31
wie wir gesagt haben, sitzt man wirklich am kürzeren Hebel.
0:13:31–0:13:34
Aber eben darum einfach ein wenig überlegen, was man reintut.
0:13:34–0:13:38
Klar, aber es kann schnell gehen, weil ich habe auch einen Fall gehört,
0:13:38–0:13:44
wo Corona-Zählen halt hoch waren, auch bei einem Kollegen, da hat halt eine
0:13:44–0:13:48
Töchter, die tatsächlich an einer delikaten Stelle so Ausschläge hatte.
0:13:49–0:13:53
Und natürlich der Arzt, ja, bitte nicht sofort in die Praxis kommen,
0:13:53–0:13:56
eben Zitat, schicken Sie mir ein Foto. Genau.
0:13:56–0:14:01
Genau. Also ich glaube der Arzt, ja, hatte wirklich nur gute, ähm, wie sag ich mal,
0:14:02–0:14:06
Intentionen gehabt und hat nicht ein hundert Mal aufpasst, dass das nicht irgendwie
0:14:06–0:14:10
ein Klautue ist, sondern dass der Arzt sagt, ja, das ist nicht schön,
0:14:10–0:14:14
aber ist keine Gefahr, irgendwie so und so, dann ist alles gut.
0:14:14–0:14:17
Aber eben, wenn du halt mal nicht aufpassst, Ja, so ist es.
0:14:17–0:14:21
Dann im blödschten Fall... Das war ja mal ein Fall auch bei Google,
0:14:21–0:14:24
dass ein Vater das auch mit seinem Sohn gemacht hat und...
0:14:25–0:14:28
Der hat dann sogar, glaube ich, irgendwie darauf geschaut.
0:14:29–0:14:32
Aber dann hat er das irgendwie mit dem Android-Telefon gemacht und dann hat
0:14:32–0:14:37
es das natürlich automatisch synchronisiert und zack, hat dort den Algorithmus
0:14:37–0:14:42
gefunden, das sei Kinderpornografie, auch wenn es ein medizinisches Bild war.
0:14:42–0:14:45
Und das sind tatsächlich, glaube ich, die grösseren Probleme,
0:14:46–0:14:48
als jetzt wirklich diese Nutzungsbestimmungen.
0:14:48–0:14:53
Und das wird eben mit diesen KIs nach dem Computer noch schwieriger.
0:14:53–0:14:56
Da müssen wir wirklich damit umgehen können.
0:14:56–0:15:00
Aber Leute, die dann einfach hingehen und so verschwörungstheoretisch sagen,
0:15:00–0:15:05
Microsoft will dir alle deine Daten wegnehmen und deinen Computer kontrollieren,
0:15:05–0:15:08
das bringt dann eben in dieser Situation nichts.
0:15:08–0:15:12
Das verhindert eigentlich eher so... Also ich musste ja meine Impfbestätigung
0:15:12–0:15:15
aufladen, also ich bin Windows-Rechtler und habe nichts. Haben sie das nicht müssen?
0:15:16–0:15:20
Nein. Ich habe mal gehört, dass wenn du eben OneDrive benutzt,
0:15:20–0:15:24
Dann wirst du automatisch der vierte Posterhyper Also,
0:15:25–0:15:28
aufpassen Also man sieht,
0:15:29–0:15:34
wir haben hier ein lustiges Verschwörungstheoretisches Grüppchen zusammen Es wäre einfacher,
0:15:35–0:15:39
wenn wir so einen Daniela Ganser im Studio hätten und mit dem darüber reden
0:15:39–0:15:46
könnten Dann müssten wir nicht so differenzieren Aber machen wir es trotzdem so Martin sagt,
0:15:46–0:15:51
Verzweifelte Frage, wie kann man in Google Chrome auf dem Handy Webseiten blockieren?
0:15:52–0:15:56
Ist BlockSite eine vertrauenswürdige App? Danke für deine Antwort.
0:15:56–0:16:02
Zusatzinfo, auf dem Handy meiner Frau Android Sams Samsung poppen regelmässig
0:16:02–0:16:07
unerwünschte Sites auf, beim Einsteigen oder beim Benutzen anderer Apps.
0:16:07–0:16:11
Sie, also ich nehme an Frau, klickt sie mit dem Homebutton weg,
0:16:11–0:16:16
weil wir nichts besseres wissen. Gestern wurde ihre Kreditkarte gehackt.
0:16:16–0:16:19
Es würde mich jetzt irgendwie noch ein bisschen mehr beschäftigen,
0:16:19–0:16:25
diese Pop-Ups, aber er meint, wir vermuten, dass dafür einer der aufpoppenden
0:16:25–0:16:27
Websites verantwortlich ist.
0:16:28–0:16:33
Digi Chris, Master of Web Pops Ups, was machen wir da?
0:16:33–0:16:38
Also ich würde zuerst mal tatsächlich schauen, was für Apps sind auf dem Android installiert.
0:16:39–0:16:43
Du kannst natürlich bei Android, werden wir auch später noch hören.
0:16:45–0:16:47
Ist halt ein bisschen offener, also dass du, ich sage jetzt,
0:16:47–0:16:52
irgendeine so ein bisschen komische App hast ja das würde Pop-Ups erklären, jetzt Kreditkarten,
0:16:53–0:16:57
gehackt muss nicht zu wundermassen was damit zu tun haben, weil ich glaube in
0:16:57–0:17:04
Android wird irgendeine dahergelaufene App dir nicht einfach unbedingt die Tastatur-Eingabe.
0:17:06–0:17:11
Wegziehen können, jetzt kann es halt einfach sein dass sie vielleicht irgendeine so eine,
0:17:11–0:17:14
wie heisst das schon, Obtenung Tenu? Kenne ich nicht.
0:17:14–0:17:19
Tenu ist doch der lustige Shop hier. Das ist AliExpress von Amerika.
0:17:20–0:17:22
Irgend so was, ja. Der kommt von Boston. Ich habe mich eingelassen,
0:17:22–0:17:24
was Tenu ist. Das die... Okay.
0:17:25–0:17:28
Also nicht, dass ich jetzt Tenu etwas will unterstellen oder...
0:17:28–0:17:32
Tenu ist nicht gefährlich. Hat kein Virus drauf.
0:17:32–0:17:34
Aber das halt irgendwo, wo sie
0:17:34–0:17:38
vielleicht mal gewesen sind, die Kreditkartennummer halt weggekommen ist.
0:17:39–0:17:43
Kreditkarte gehackt ist immer Ja, eine breite Definition.
0:17:44–0:17:47
Ich glaube, dort ist ein Problem, das Handy. Ja, ich würde auch sagen.
0:17:47–0:17:48
Da ist etwas darüber, kill it with fire.
0:17:49–0:17:53
Ich würde auch sagen, kill it with fire. Das wäre auch meine,
0:17:53–0:17:54
oder ist sogar mein Tipp gewesen.
0:17:54–0:17:58
Weil, wenn du nicht weisst, was da drauf ist, was willst du machen?
0:17:58–0:18:03
Klar, also, wenn du, äh, sie wollten jetzt diese Pop-Ups blockieren,
0:18:04–0:18:06
also Symptombekämpfung machen, aber...
0:18:06–0:18:09
Eben, nur schon Pop-Ups auf dem Handy, dunkt mich schon.
0:18:10–0:18:14
Das ist schon komisch, das ist schon nicht gut. Also beim Einsteigen eben,
0:18:14–0:18:18
und auch wenn man etwas anderes macht bei anderen Apps, das wäre zum Beispiel
0:18:18–0:18:22
beim iPhone wirklich glaube ich, habe ich noch nie gesehen und noch nie gehört.
0:18:23–0:18:27
Bei Android ist es ein bisschen offener, da können Apps allenfalls auch den
0:18:27–0:18:31
Store wird ein bisschen weniger genau kontrolliert, also es kann wirklich sein,
0:18:31–0:18:33
dass da irgendein Shut-Apple-Apple.
0:18:35–0:18:40
Drauf gekommen ist. Also mit Kili-Wi-Fi würde ich Ich meine das Telefon komplett
0:18:40–0:18:43
platt machen oder? Ja eben, das ist meine Freiheit.
0:18:44–0:18:50
Wir gehen sie rühren. Zack. Wir gehen sie aufgeben. Ja man kann sie ganz zurücksetzen.
0:18:52–0:18:56
Ähm... Man kann mal probieren all diese Apps zu installieren.
0:18:56–0:18:59
Aber grundsätzlich kann das schon ein Addon im Browser sein.
0:18:59–0:19:01
Aber ich glaube das ist ein bisschen auf dem Handy.
0:19:01–0:19:06
Habe ich das noch nie gehabt. Und ehrlich gesagt auch zu wenig Routine um jetzt
0:19:06–0:19:10
zu sagen, so musst du das Handy überprüfen, ob es etwas drauf hat,
0:19:10–0:19:11
das wüsste ich wie nicht.
0:19:11–0:19:16
Darum hätte ich jetzt gesagt, alles ist OneDrive und dann das Handy zurückzusetzen.
0:19:17–0:19:20
Dann hättest du kein Handy mehr und kein OneDrive mehr in der Umgebung.
0:19:21–0:19:24
Und dafür hast du so ein angenehmes Leben wieder.
0:19:24–0:19:29
Wo kann man sich bei Gmail einen neuen Account machen und dann an Matthias schreiben,
0:19:29–0:19:33
was man jetzt machen muss. Achso, nein, ich dann bitte einen Brief.
0:19:34–0:19:36
Haben wir schon...
0:19:36–0:19:41
Stadtfilter, CO, Nerdfunk, Thurhörstrasse... Wir haben mal Kuchen oder so etwas bekommen.
0:19:42–0:19:47
Das hat mal etwas gegeben. Es hat schon physische Lieferungen gegeben hier im
0:19:47–0:19:49
Studio. Ich glaube auch mal, ja.
0:19:49–0:19:51
Wir haben BHs bekommen und alles.
0:19:52–0:19:56
Drei. Darf man jetzt sagen, wer es war... Wie hat es sich damals...
0:19:56–0:20:01
Jachel oder so schreibt mir so, hey, du hattest ein Päckchen bekommen.
0:20:02–0:20:05
Von AVM, eben der Hersteller von Freizeitboxen, habe ich ihr zurückgeschrieben.
0:20:05–0:20:08
Hör, wenn so ein Router drin ist, komm und abholen.
0:20:09–0:20:13
Wenn Schokolade drin ist, esse diese bitte, weil wenn wir das nächste Mal im
0:20:13–0:20:14
Studio sind, ist diese kaputt.
0:20:15–0:20:18
AVM schickt mir auch immer Schokolade in so einen Adventskalender.
0:20:18–0:20:21
Aber ich glaube, sie haben Schokolade gerne gehabt.
0:20:21–0:20:26
Also immerhin, danke vielmals. Also ich sage auch danke dafür. Ich nicht. Das ist...
0:20:27–0:20:31
Schickt bitte an Kevin Schokolade. Ich mag nicht so gerne Schokolade,
0:20:31–0:20:33
ich möchte mir etwas Cooles schicken.
0:20:34–0:20:39
Also jetzt... Gut, ich meine... In anderen Podcasts machen sie das die ganze Zeit.
0:20:39–0:20:43
Sie betteln die ganze Zeit ihre Hörer ab. Das müssten wir auch machen.
0:20:43–0:20:45
Und wir machen das nie, das muss man schon sagen. Das ist schon super.
0:20:45–0:20:49
Da könnt ihr einen Daumen nach oben, ein Herz, ein Abonnieren.
0:20:50–0:20:53
Abonnieren uns, teilen uns. Oder irgendwie was waffeln.
0:20:54–0:20:55
Wir haben Patreons, wir haben Onlyfans.
0:20:56–0:21:03
Das wäre lustig, das sollen wir mal Onlyfans machen und dann irgendwie so lustig.
0:21:03–0:21:07
Ich wäre voll dabei. Wir machen ein Projekt fürs neue Jahr.
0:21:07–0:21:09
Wir machen Onlyfans.
0:21:11–0:21:14
Und Ende Jahr gibt es einen Kalender. Genau.
0:21:16–0:21:23
Also, Chris, machst du auch mit? Sonst musst du wenigstens uns administrieren.
0:21:24–0:21:29
Also, um kurz zu dieser Frage zurück zu kommen. Ich habe dann gefunden,
0:21:29–0:21:31
probiere es mit irgendeiner Anti-Viren-Software.
0:21:33–0:21:38
Die gibt es ja für Android, im Gegensatz zum iPhone, weil dort ist noch mehr abgeschottet.
0:21:38–0:21:43
Da kann eigentlich eine Viren-Software nur ihr eigenes Verzeichnis scannen, bringt nicht viel.
0:21:43–0:21:49
Aber bei Android geht es. Also das Trend Micro Mobile Security wird gelegentlich
0:21:49–0:21:52
empfohlen. Ich habe nichts von dem selber ausprobiert.
0:21:52–0:21:57
Es gibt auch kostenlose Varianten, aber ihr findet Links dazu. Oder einen zumindest.
0:21:58–0:22:03
Und ich würde wirklich unter diesen Umständen sagen, nein, es nicht im Schmini
0:22:03–0:22:06
verbrennen, aber zurücksetzen, wie Kevin schon gesagt hat.
0:22:06–0:22:12
Und nochmal neu installieren, weil man weiss nie, was da sonst noch drin ist.
0:22:12–0:22:17
Und wenn irgendwie der Daten absaugt oder so, das will man nicht haben.
0:22:17–0:22:24
Also, Hanspeter sagt, Ich lese, nein das ist ein Lob, das können wir weglassen.
0:22:24–0:22:30
Meine Frage, ich habe gehört, dass Chat GPT als Suchmaschine und mehr sehr viel
0:22:30–0:22:33
Energie verbraucht, die wir andernorts unbedingt benötigen.
0:22:34–0:22:38
Bing installiert sich überall selbstständig, auch bei mir, ja das macht es genau Microsoft.
0:22:39–0:22:44
Ihr habt da so ein wenig Ausbreitungstendenzen. Das ist auch bei dem OneDrive,
0:22:45–0:22:49
um bei der vorletzten Frage nachzutragen. Aber auch bei mir.
0:22:49–0:22:52
Ich möchte unbedingt eine Suchmaschine, die wenig Energie braucht.
0:22:53–0:22:59
Welche gibt es und wie gehe ich vor? Wer von euch hat eine Suchmaschine,
0:22:59–0:23:00
die wenig Strom braucht?
0:23:02–0:23:07
Niemand? Google in Dark Mode? Aber Google ist klimaneutral.
0:23:08–0:23:15
Ist das nicht gut genug? Muss man Bäume pflanzen? Sind sie nicht erst im Jahr sowieso klimaneutral?
0:23:15–0:23:16
Oder sind sie jetzt schon klimaneutral? Ich habe das gelesen,
0:23:17–0:23:22
dass sie schreiben, wir sind unser drittes Jahr... für Klimaschutz...
0:23:22–0:23:23
Ja gut, das heisst jetzt gar nichts.
0:23:23–0:23:26
Entschuldigung, halbwissend. Ich...
0:23:28–0:23:34
Eco... Sia. Ja, genau. Eco Asia. Eco Sia. Nein, es sind Berliner, die Ecosia.
0:23:34–0:23:37
Ja, das ist auch die, die ich empfohlen habe. Die pflanzen Bäume.
0:23:37–0:23:43
Genau, die sagen, wir brauchen zwar Strom, das lässt sich nicht verhindern im Internet.
0:23:44–0:23:49
Ich glaube, das ist verständlich. Aber sie machen das, was sie an Strom verbrauchen, die Bäume pflanzen.
0:23:50–0:23:52
Was nicht ganz stimmt. Stimmt es nicht?
0:23:53–0:23:54
Bäumpflanzen ist Greenwashing.
0:23:55–0:24:01
Bäumpflanzen heisst meistens Samen im Boden erledigt. Ja, und ob der Baum jemals
0:24:01–0:24:04
CO2 aus der Luft rauskommt. Der Baum braucht lange.
0:24:05–0:24:07
Das ist so ein bisschen... Aber es ist ein Ansatz.
0:24:08–0:24:11
Ja, genau. Aber ich meine, dann sind wir sowieso beim Problem.
0:24:11–0:24:14
Oder dass man eigentlich, wenn du nirgends hinfliegst und dann sagst,
0:24:15–0:24:19
du kompensierst deinen Flug, dass du halt vor allem dein Gewissen beruhigst.
0:24:20–0:24:23
Stadtbibliothek Winterthur. Ja, was ist? Braucht sehr wenig Strom.
0:24:23–0:24:26
Die haben so Solarzellen, oder nicht? Die haben Bücher.
0:24:27–0:24:33
Die haben Bücher. Die verkennen... Da kannst du im Buch... komplett klimaneutral...
0:24:36–0:24:41
Recherchieren. Es braucht Licht. Ja, nein, wenn du hinten in den Lichthof sitzt...
0:24:41–0:24:45
Im Sommer ist das eigentlich klimaneutral. Ja, das stimmt.
0:24:46–0:24:50
Gut, das Buch wurde mal gedruckt, aber dann ist das Kind schon im Brunnen gefallen.
0:24:50–0:24:53
Sagen wir es so, oder? Das ist eine interessante Frage.
0:24:53–0:24:55
Wir kommen ein bisschen vom Thema ab. Ich mache ihn gleich weiter.
0:24:55–0:25:00
Aber ich habe mir die Frage überlegt, ist es eigentlich besser für das Klima,
0:25:00–0:25:04
wenn du Bücher digital liest oder drückst?
0:25:04–0:25:08
Weil ein Buch zu drücken ist ja doch ein aufwendiger Prozess.
0:25:08–0:25:09
Du musst es in der Gegend herumkerren.
0:25:10–0:25:13
Und wenn du dein Buch digital auf dein... Digital ist besser.
0:25:13–0:25:17
Es ist tatsächlich besser, aber erst eine gewisse Menge von Büchern.
0:25:18–0:25:22
Weil du musst deinen Reader natürlich amortisieren zuerst.
0:25:22–0:25:25
Ah. Aber wenn du das gemacht hast, dann... Ich weiss jetzt nicht,
0:25:25–0:25:30
es kommt natürlich auch auf den Reiter an, wie viele Bücher das sind, aber ja.
0:25:31–0:25:35
Und eben, also ich habe ihm gesagt, Ecosia macht Bäume, pflanzt und dann habe
0:25:35–0:25:37
ich noch einen Link angehängt.
0:25:37–0:25:40
Strom sparen mit Internet, Streaming und Cloud, das habe ich nämlich einmal
0:25:40–0:25:44
schreiben müssen. Ich bin gezwungen worden beim Tagi durch...
0:25:45–0:25:52
...durch den Green... Nein, es stimmt überhaupt nicht. Ich schreibe auch gerne über solche Dinge.
0:25:53–0:25:58
Auch wenn es allen Empfehlungen, die man sonst immer macht, ein bisschen zu widerläuft.
0:25:58–0:26:03
Man sagt, man müsste eigentlich sein Netflix auf SD herunterschrauben und solche
0:26:03–0:26:06
Dinge. Das sagt man ja sonst nicht so gerne.
0:26:08–0:26:13
Eine Übereinstimmung zu der ersten Frage, dass man nicht jede seiche Klaue hochladen
0:26:13–0:26:17
sollte, das ist eben dann auch aus ökologischer Sicht eigentlich sinnvoll.
0:26:18–0:26:19
Sonst noch jemand etwas zu diesem Thema?
0:26:20–0:26:23
Nein, aber eben das ganze Thema, eben ich sage jetzt Greenwashing,
0:26:23–0:26:26
was Kevin gesagt hat, und eben ich nehme ja auch dann also eben,
0:26:26–0:26:28
als ich damals in Dubai war mit dem Schiff, ja,
0:26:29–0:26:33
du hast halt mein Climate, ja, jetzt fühle ich mich besser, aber klar,
0:26:33–0:26:36
es ist eine Scheinlösung, aber ich glaube...
0:26:36–0:26:38
Nein, es sind alles spannende Ansätze, das ist so.
0:26:39–0:26:44
Das ganze Greenwashing oder das ganze Zeug funktioniert halt in diesen ganzen
0:26:44–0:26:45
Firmen mit so Unterakkord-Zeug.
0:26:46–0:26:49
Es gibt diese Firma, es gibt diese Firma, es gibt diese Firma,
0:26:49–0:26:51
es gibt diese Firma und am Schluss hast du keine Kontrolle, wie man es läuft.
0:26:51–0:26:54
Und du kannst gar nicht so viele Bäume pflanzen, wenn man am Schluss nicht...
0:26:54–0:26:58
Die Idee ist eigentlich super, aber es lässt sich, glaube ich,
0:26:58–0:27:02
einfach in der heutigen Welt nicht einfach so umsetzen. Das sind zu komplizierte
0:27:02–0:27:07
Mechanismen, um einfach zu sagen, ich bin geflogen, ich will kompensieren, Baum, fertig.
0:27:08–0:27:11
So einfach ist das Ganze halt wieder nicht. Schade ist es nicht so einfach.
0:27:11–0:27:14
Es ist wirklich schade, dass es nicht so einfach ist, weil...
0:27:14–0:27:18
Ja, aber ich glaube jetzt auch wegen dem, wie gesagt, Thema für die eigene Sendung.
0:27:18–0:27:22
Ja, das wollte ich auch gerade sagen. Heutzutage, wenn du von der Virtualisierung
0:27:22–0:27:26
redest, du hast halt einen dicken Server, wo du 50 virtuelle Maschinen hast,
0:27:27–0:27:30
ist es wahrscheinlich besser, als wenn du 50 kleine Pizzaschachteln hast,
0:27:30–0:27:33
wo irgendwo rumstehen und solche Sachen.
0:27:33–0:27:36
Aber ich glaube, da könnte man eine lockere Sendung füllen.
0:27:36–0:27:39
Das machen wir dann auch, weil wir brauchen auch wieder Themen fürs neue Jahr,
0:27:40–0:27:43
wenn wir dann an der tausendsten Sendung angekommen sind.
0:27:44–0:27:49
Also Walter fragt, ich habe mal einen Artikel geschrieben, wie man die Fernsehsendung
0:27:49–0:27:53
mit Kopfhörern schauen kann, wenn man seine Umgebung nicht belästigen möchte.
0:27:54–0:27:57
Und dann hatte er eine interessante Frage und hat gesagt...
0:27:57–0:28:05
Äh, er möchte eigentlich, dass er gerne mit jemand anderem Fernsehen schauen
0:28:05–0:28:06
könnte. Aber sie schauen das Gleiche.
0:28:07–0:28:12
Und der eine hört den Ton über den Kopfhörer und der andere über den Lautsprecher.
0:28:12–0:28:15
Und ich nehme an, das ist eine ungewöhnliche Konstellation.
0:28:15–0:28:21
Aber ich habe dann gedacht, vielleicht hat der eine lieber leise und keinen Kopfhörer.
0:28:22–0:28:25
Entschuldigung. Und der andere hört nicht mehr so gut und will ein bisschen
0:28:25–0:28:33
lauter dröhnen, aber ohne seine Nachbarn zu terrorisieren, dann mit Benny Thurnherr.
0:28:33–0:28:34
Nein, den gibt es nicht mehr, oder?
0:28:35–0:28:38
Thomas Gottschalk gibt es auch nicht mehr. Den gibt es jetzt auch noch seit Samstag.
0:28:39–0:28:42
Ja, also mit irgendeinem von dem... Wie heisst der? Sven Nepine?
0:28:42–0:28:45
Den gibt es glaube ich noch, oder? Den gibt es noch. Und wer ist noch?
0:28:45–0:28:47
Joko und Klaas hast du glaube ich noch irgendwie.
0:28:48–0:28:52
Aber ich glaube gerade für das, also ich glaube auch mit dem Fernseher,
0:28:52–0:28:55
ich mache das auch über die, also vor allem im Sommer, wenn ich,
0:28:55–0:28:59
ich sage jetzt, die Balkontür auf habe, dann nehme ich halt meinen Kopfhörerperl
0:28:59–0:29:01
am Fernseher, dass ich die Nachbarn nicht störe.
0:29:02–0:29:05
Und ich glaube teilweise gibt es so lustige Ideen, wenn du jetzt...
0:29:05–0:29:08
Wie laut hörst du Fernsehen?
0:29:09–0:29:10
Oder was? Was?
0:29:12–0:29:16
Aber es gäbe glaube ich eine Möglichkeit, wenn du jetzt die ähm...
0:29:16–0:29:18
Jetzt muss ich auf das Marketing schauen.
0:29:18–0:29:22
Die Earpods, die drahtlosen Kopfhörer, die mit dem weissen Ding von Apple.
0:29:22–0:29:24
Das sind glaube ich die Earpods, oder?
0:29:24–0:29:28
Ja, ich kann sie auch nie... äh nein, Airpods. Oder?
0:29:29–0:29:31
Also die drahtlosen. Die da, ich weiss nicht wie die heissen.
0:29:31–0:29:34
Und da könntest du theoretisch, glaube ich, ich sage jetzt deiner Frau,
0:29:35–0:29:40
gibst du eine und du nimmst eine andere und so. Das geht anscheinend auch irgendwie.
0:29:41–0:29:44
Ja, das haben wir auch schon gemacht. Also, Tierpods... Nein,
0:29:44–0:29:46
Airpods. Jetzt hast du mich völlig durcheinandergebracht.
0:29:47–0:29:51
Sie heissen, glaube ich, Airpods. Aber es ist trotzdem die... Ja, genau.
0:29:51–0:29:57
Diese Dinger von Apple, die man für viel Geld kaufen kann, die können das Audio
0:29:57–0:29:59
teilen. Da kannst du zwei...
0:29:59–0:30:03
Also, das haben wir auch schon gemacht. Jeder nimmt einen ins Ohr.
0:30:03–0:30:07
Aber wenn du Stereo willst, Du könntest die zwei Hand die miteinander koppeln.
0:30:08–0:30:11
Was aber nicht geht ist, das habe ich heute extra noch ausprobiert,
0:30:11–0:30:16
du kannst nicht am Apple TV zum Beispiel die Lautsprecher rausgeben,
0:30:17–0:30:21
also dass die Lautsprecher laufen und die AirPods auch noch laufen.
0:30:21–0:30:23
Ich komme bei dieser Frage, was möchte ich haben?
0:30:24–0:30:29
Ich bin immer noch auf Feld 1. Also sie sitzen zwei vor dem Fernseher,
0:30:29–0:30:33
der eine hört ganz normal über die Lautsprecher und der andere hört vielleicht
0:30:33–0:30:37
nicht mehr so gut Und darum findet er es dann besser, wenn er die Kopfhörer
0:30:37–0:30:39
anhat und da kann man ein bisschen Leute draufdrüllen.
0:30:41–0:30:45
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, ja. Also der Fernseher hat
0:30:45–0:30:46
ja grundsätzlich mal...
0:30:47–0:30:51
Äh... Der hat ja Lautsprecher. Die haben wir. Dann haben wir einen HDMI-Ausgang.
0:30:52–0:30:57
Und dann gibt es sicher HDMI auf Ginge-Converter, wo ich meine Kopfhörer über
0:30:57–0:30:57
einen Sender anheben kann.
0:30:58–0:31:01
Also es ist... Ich glaube, du kannst doch zwei Tone-Quellen da rausgeben.
0:31:01–0:31:05
Ich glaube, es ist teilweise tatsächlich, wenn du die eine Quelle hast,
0:31:05–0:31:08
dass du einen Beiker hast, kann schwierig sein.
0:31:08–0:31:13
Ich glaube, das tut dir von Haus aus das unterbindet, weil sonst hast du irgendwie
0:31:13–0:31:17
noch so eine Soundbar und dann die... Aber das kannst du einstellen in den Einstellungen,
0:31:17–0:31:19
das weiss ich, dass man das kann.
0:31:19–0:31:23
Ja, also ich habe das selber nicht herangebracht bei meinem Fernseher zu Hause,
0:31:23–0:31:26
muss ich sagen, und ich glaube, es ist nicht wirklich etwas,
0:31:27–0:31:31
was standardmässig gut geht, aber ich habe dann geschaut, es gibt so einzelne
0:31:31–0:31:32
Fernseher, die das können.
0:31:33–0:31:36
Für Sony habe ich ein Support-Dokument gefunden für Samsung,
0:31:36–0:31:41
Die habe ich dann verlinkt, wo ihr nachschauen könnt, weil es geht je nach Fernseher
0:31:41–0:31:42
geht es oder es geht nicht.
0:31:42–0:31:46
Und sonst habe ich dann noch gefunden, die analoge Variante wäre,
0:31:46–0:31:49
du nimmst so einen Klinkensplitter.
0:31:50–0:31:56
Also du nimmst dann einfach den analogen Ausgang und tust dann den verteilen auf zwei Endgeräte.
0:31:56–0:31:59
Aber dann brauchst du nochmal einen Lautsprecher und brauchst einen Kopfhörer.
0:31:59–0:32:03
Und kannst vor allem dann auch die Lautstärke glaube ich nicht separat regulieren.
0:32:03–0:32:07
Und das wäre ja wahrscheinlich genau das, was da eigentlich gewünscht wäre.
0:32:07–0:32:11
Man kann den Klinkanschluss kurz schliessen, damit er den Lautsprecher nicht abstellt.
0:32:11–0:32:14
Das hätte ich früher viel machen müssen als Radiofernsehlektor.
0:32:14–0:32:20
Wieso sagst du nicht sofort die Antwort, wie du weisst? Weil ich 28 Wege kenne,
0:32:20–0:32:23
wie man das lösen kann. Und ich denke, es geht.
0:32:23–0:32:29
Es muss heute auch noch gehen. Es war vor 20 Jahren schon unmöglich und es ist gegangen.
0:32:30–0:32:33
Ja, genau, das Kurzschliessen, dass er nicht merkt, dass er...
0:32:33–0:32:37
Ja, natürlich. Dann kannst du die Kopfhörer anhängen und hast den Lautsprecher auch in Betrieb.
0:32:37–0:32:42
Dann bist du aber erst auf den Klinken und noch nicht auf den Airpits.
0:32:42–0:32:45
Ja... Das ist noch der Weg, den du finden musst.
0:32:46–0:32:51
Das war meine Lücke. Wie mache ich... Wenn ich ein Kabel anschliessen kann,
0:32:51–0:32:54
dann löse ich das in 3 Minuten. Ja, das sieht man wieder.
0:32:54–0:32:59
Gewisse Sachen, die analog ein bisschen gebastelt waren... Die haben verhebt?
0:32:59–0:33:03
Sie sind digital aber einfach schwierig bis unmöglich, genau.
0:33:03–0:33:04
Das merkt man schon immer wieder.
0:33:05–0:33:09
Und das betrübt mich manchmal auch. Und ja,
0:33:09–0:33:14
dann würde man sagen, sind wir am Ende der schönen Ausgabe, der letzten Ausgabe
0:33:14–0:33:20
vom Jahr 2023 der Sendung Kummerbox angekommen. Stellt weiterhin Fragen auf
0:33:20–0:33:20
nordfunk-at-stadtfilter.ch.
0:33:23–0:33:26
Erwartet dann aber hoffentlich nicht unmittelbar eine Antwort,
0:33:26–0:33:29
weil wir machen jetzt dann ein bisschen Weihnachtspause.
0:33:30–0:33:35
Was wir aber noch machen, nächste Woche geht es los mit unserem grossen digitalen
0:33:35–0:33:41
Realitätsabgleich, wo wir dann dieses Jahr so richtig die Levite legen, würde ich sagen.
0:33:41–0:33:44
Und bis dann, macht's gut! Schöne Zeit! Macht's gut, tschüss zusammen!
0:33:48–0:33:58
Music.

Gibt es heute Lebkuchen im Nerdfunk – und Streit darüber, wer in drei Tagen das erste Türchen am Adventskalender öffnen darf?

Nein, wir sind auch in dieser Sendung – der letzten Ausgabe von Kummerbox-Live-Sendung für 2023 – so seriös, wie ihr es von uns gewohnt seid. Wir haben eine geballte Ladung an Fragen erhalten, um die wir uns heute kümmern: Ursula fragt, ob Microsoft es darauf anlegt, uns total zu überwachen. Martins Frau wird am Handy durch seltsame Pop-ups belästigt. Hans Peter will seinem ökologischen Gewissen Gerechtigkeit widerfahren lassen und fragt darum, welche Suchmaschine am wenigsten Strom benötigt. Und Walter möchte wissen, ob es möglich ist, den Fernsehton gleichzeitig über einen Kopfhörer und via TV-Lautsprecher wiederzugeben.

Wie immer gilt: Fragen könnt ihr uns während der Sendung oder auch nachher stellen: Denn nach der Kummerbox ist vor der Kummerbox. Die Kontaktmöglichkeiten gibt es hier. „Statt Lebkuchen gibt es Spam und Pop-ups“ weiterlesen

Fack Ju Lehrplan

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

Kevin hat ein neues Talent an sich entdeckt: das Schulegeben. Er hat im Frühjahr spontan eine KV-Klasse übernommen und sie während drei Monaten bei den Vorbereitungen fürs Qualifikationsverfahren (QV) begleitet. Weil ihm das (unerwartet) gefallen hat, hat er eine neue Klasse mit Lehrlingen übernommen und betreut sie im Fach Information, Kommunikation und Administration (IKA).

Für sie hat er sich ein besonderes Projekt ausgedacht: Die Schülerinnen und Schüler müssen nämlich ein Restaurant führen. Und wir sprechen über den Lehrplan. Mit dem ist Kevin nämlich unzufrieden. Warum, erfahren wir in dieser Sendung. „Fack Ju Lehrplan“ weiterlesen

Ein lauwarmer Handy-Herbst

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

00:00–0:00:05
Music.
0:00:05–0:00:09
«Right round the clock» mit «Sorry» war das.
0:00:10–0:00:17
«Hi Ramel and the Sniffers and you're listening to Radio Stadtfilter» «Radio
0:00:17–0:00:21
Stadtfilter» und «Sorry» müssen wir glaube ich auch sagen, weil da war vorher
0:00:21–0:00:24
ganz viel tote Luft auf dem Sender, als ich kam.
0:00:25–0:00:27
Hat nichts gespielt, keine Musik und nichts.
0:00:27–0:00:32
Ich weiss nicht, was das war. Wir müssen da wahrscheinlich noch eine Untersuchung
0:00:32–0:00:36
anstellen. Aber jetzt sollte wieder etwas passieren auf diesem Sender.
0:00:36–0:00:39
Digi Chris ist da und brüllt dafür um so Leute.
0:00:40–0:00:44
Hallo. Hallo miteinander. So laut bist du noch nicht. Ich probiere dich gerade
0:00:44–0:00:46
noch etwas lauter zu machen.
0:00:46–0:00:50
Wie geht es dir, Digi Chris? Ja, soweit nicht schlecht. Ich kann nicht klagen.
0:00:51–0:00:55
Und sonst könntet wir dir wahrscheinlich auch nicht helfen, oder? Nein.
0:00:55–0:00:59
Oder schon. Wir wissen es nicht. Wir müssen ja Kevin helfen.
0:00:59–0:01:06
Der hat uns um Rat gebeten, aber wir wissen nicht genau, um was es geht.
0:01:06–0:01:10
Und die Sendung hätte dieses Mal sein sollen, aber jetzt ist er doch beschäftigt.
0:01:11–0:01:14
Und dann ist die Sendung wahrscheinlich das nächste Mal. Aber heisst ja auf
0:01:14–0:01:17
der anderen Seite auch, dass es wahrscheinlich nicht ganz so schlimm und so
0:01:17–0:01:20
dringend ist, wie wir schon gedacht haben. Nein, nein.
0:01:20–0:01:24
Ausser er hat nochmals ein grosses Announcement, wie das letzte Mal,
0:01:24–0:01:28
wo wir alle gerätet haben, was kommt. Genau, ja, ja, wir wissen es nicht.
0:01:28–0:01:33
Vielleicht meinst du jetzt Kandidierter für den Bundesrat oder so.
0:01:33–0:01:35
Für das Kahlsprengkandidat, ja.
0:01:37–0:01:43
Oder, ja, nein, die Wahlen sind jetzt gerade durch, also antreten könnt ihr nicht mehr.
0:01:44–0:01:47
Doch, doch, ich glaube der Bundesrat kann jeder gewählt werden.
0:01:47–0:01:50
Genau. Ich habe damals gesehen, wo Otto Stich anstatt Uchtenhagen gekommen ist,
0:01:51–0:01:55
aber für den National - oder Ständerat musst du eine gewisse Anzahl Unterstützer,
0:01:55–0:01:56
also Unterschriften haben.
0:01:57–0:02:01
Das stimmt, genau das wollte ich sagen. Also für diese Wahlen für das Parlament
0:02:01–0:02:03
ist jetzt für vier Jahre durch.
0:02:04–0:02:08
Und ich glaube, du könntest nicht einmal mehr im Kanton Zürich dich als Ständerat
0:02:08–0:02:12
bewerben. Du musst im ersten Wahlgang dabei gewesen sein.
0:02:12–0:02:16
Du kannst nicht im zweiten Wahlgang kommen und sagen, jetzt tauschen wir alle
0:02:16–0:02:17
nochmals aus. Das ist für nicht.
0:02:18–0:02:21
Du kannst Leute zurückziehen natürlich, aber...
0:02:22–0:02:27
So und eben auch Pramoser und Herr Rutz mussten eine gewisse Anzahl Unterschriften
0:02:27–0:02:31
haben, was natürlich jetzt bei dieser Parteigröße wahrscheinlich kein Problem ist.
0:02:31–0:02:35
Aber der Herr Satan, ob der das geschafft hat? Weil ja, ein Kandidat hätte wirklich
0:02:35–0:02:38
Satan zum Nachnamen geheissen. Von wem?
0:02:39–0:02:44
Ich glaube Parteilos oder irgendwie PDA oder so. Also nein, nicht von der EVP,
0:02:44–0:02:46
das wäre vielleicht ein bisschen komisch.
0:02:46–0:02:50
Das hätte ich lustig gefunden. Ja genau, es ist so ein bisschen, wie soll ich sagen.
0:02:53–0:02:56
Spannend, aber wie wäre es dann, wenn alle zurückziehen würden,
0:02:56–0:02:58
wenn am Schluss niemand gewählt ist?
0:03:00–0:03:04
Dann müssen wir mal Herrn Langean einladen, der muss uns das erklären.
0:03:05–0:03:09
Ich glaube, irgendwann reicht das einfache mehr, weil es könnte,
0:03:10–0:03:16
angenommen FDP und Grüne hätten sich nicht zurückgezogen, Hätte sich die Stimme
0:03:16–0:03:20
wieder verletzt, hätte man gemeint, im dritten Wahlgang würde es mir einfacher
0:03:20–0:03:22
reichen, wenn ihr jetzt also stur bleiben würdet.
0:03:23–0:03:28
Also genau. Und um das auszurechnen, braucht man Excel und damit bin ich auch
0:03:28–0:03:32
schon... Wir haben schon einen ewigen Nachtrag, den wir machen müssen.
0:03:32–0:03:35
Wir haben nämlich zu unserer...
0:03:35–0:03:40
Sendung zu Excel. Excel regiert die Welt oder ruiniert sie.
0:03:40–0:03:46
Da haben wir eine Rückmeldung bekommen von Adnan und der sagt nämlich ich verwendete
0:03:46–0:03:54
oder auch ständig die VLOOKUP -Funktion in Excel, aber schau dir doch mal die Funktion XLOOKUP an.
0:03:54–0:03:57
Das ist der Nachfolger von VLOOKUP und hat viele Vorteile.
0:03:58–0:04:02
Man kann auch Spalten zurückliefern lassen, die links von der Suchspalte stehen.
0:04:02–0:04:06
Nicht gefundene Spalten kann man gleich mit einem Default z .B.
0:04:07–0:04:14
Leerstring setzen lassen und man muss nicht aufpassen, dass die Source Matrix sortiert ist.
0:04:14–0:04:18
Es gibt super YouTube Videos, ich verwende mittlerweile nur noch XLOOKUP.
0:04:18–0:04:20
Ich glaube da haben wir jetzt wirklich etwas gelernt.
0:04:20–0:04:23
Ich wusste nicht von dieser Formel.
0:04:23–0:04:29
Ich kannte es, weil ich auch mal so Auswertungen wie AD an einen Controller
0:04:29–0:04:33
geschickt habe, und er macht doch xlookup und ich zeig dir das sonst einmal
0:04:33–0:04:35
weil man muss schon sagen,
0:04:35–0:04:39
ich glaube wirklich die Finanzleute können wahrscheinlich besser Excel als ich,
0:04:39–0:04:42
Ja das kann sein, also ich glaube.
0:04:42–0:04:48
Tim Cook kann ich im Verdachten Meinst du Tim Cook braucht Excel heimlich oder
0:04:48–0:04:52
braucht er doch das Ding von Apple Wie heisst das? Tables?
0:04:52–0:04:57
Numbers Ich glaube in Numbers kannst du wirklich wenig, nicht so gut rechnen
0:04:57–0:05:03
Es ist ja auch ein offenes Geheimnis, zumindest für die Finanzbuchhaltung benutzt Apple auch SAP.
0:05:04–0:05:07
Also für die klassische Buchhaltung, ich nehme mal die Lagerbewirtschaftung,
0:05:07–0:05:10
werden sie irgendetwas anderes haben, irgendetwas eigentliches haben.
0:05:11–0:05:14
Genau, das wären so die dreckigen Geheimnisse.
0:05:14–0:05:22
Eben so wie die Influencer von Android, die dann mit dem iPhone ihre Fotos machen
0:05:22–0:05:27
und dann nicht daran gedacht haben, die Metadaten zu löschen und so.
0:05:27–0:05:28
Das ist... Ich... Entschuldigung, ich...
0:05:29–0:05:33
Andererseits ist es ja auch nicht verwerflich. Du kannst sicher sagen zum Beispiel,
0:05:33–0:05:36
dass Numbers einfach weniger Spalten haben.
0:05:36–0:05:42
Und Tim Cook, wenn er aufschlüsseln will, wie viele iPhones verkauft wurden,
0:05:42–0:05:48
in jeder Gemeinde auf dem Erdball, dann braucht er einfach relativ viele Spalten in seinem Excel.
0:05:48–0:05:50
Das würde ich sogar verstehen.
0:05:51–0:05:54
Ja, und ich glaube, Tim Cook, das wäre auch noch ein Thema. Ich habe jetzt gerade
0:05:54–0:05:59
Binko eingefragt, wie alt er eigentlich ist, weil der geht auch langsam 63 Geyser,
0:05:59–0:06:04
aber ich glaube, der hätte sich den Ruhestand also im Positiven auch irgendwem verdient.
0:06:04–0:06:09
Ja, das stimmt, das ist eine interessante Frage, wo man nicht so häufig darüber
0:06:09–0:06:12
spricht, aber wo es so ein bisschen wie ein Elefant im Raum steht,
0:06:12–0:06:15
nämlich was kommt dann nach Tim Cook?
0:06:15–0:06:20
Es ist eigentlich erstaunlich, dass er sich lange gehalten hat.
0:06:20–0:06:25
Hast du irgendeinen Verdacht? Wird irgendjemand vom Apple -Management nachrücken?
0:06:26–0:06:27
Wahrscheinlich schon. Also ich gehe
0:06:27–0:06:32
davon aus, dass er bei Steve Jobs doch irgendwann unerwartet sein wird.
0:06:32–0:06:35
Dann wird wahrscheinlich lange sein Nachfolger oder weiss ich was...
0:06:35–0:06:37
Ich weiss gar nicht, kann er einen Börsengotierten kehren?
0:06:37–0:06:42
Ich sage jetzt, wie die SP, so ein Duo geführt werden oder muss da eine Person sein?
0:06:42–0:06:46
Das weiss ich nicht, ist eine gute Frage. Aber ich glaube, das dürfte...
0:06:46–0:06:49
Ich glaube nicht, dass es da... oder meinst du, es gibt Vorschläge?
0:06:49–0:06:51
Ich weiss es nicht, ja. Aber gut, jemand muss wahrscheinlich schon am Schluss
0:06:51–0:06:54
verantwortlich sein. Das stimmt natürlich, ja genau.
0:06:55–0:06:59
Obwohl das nie passiert, aber theoretisch müsstest du dann jemanden ins Gefängnis stecken können.
0:07:00–0:07:04
Ja, machen wir. Also wir sagen, in den nächsten zwei Jahren müsste sich das abzeichnen.
0:07:05–0:07:08
Ich habe keine Gerüchte gelesen. Wenn ihr Gerüchte gesehen habt,
0:07:08–0:07:10
lasst uns das wissen, mich würde es interessieren.
0:07:10–0:07:13
Und wenn wir die Wette eingehen würden, ich würde auch sagen,
0:07:13–0:07:17
es ist jemand innerhalb des Konzerns und nicht jemand von aussen.
0:07:18–0:07:22
Aber lassen wir uns überraschen. Oder sind wir uns da einig?
0:07:22–0:07:25
Ich nehme an, es ist jemand vom Konzern, also nicht wie damals,
0:07:25–0:07:27
als sie den Pipsi -Schiff geholt haben. Ja, genau.
0:07:28–0:07:42
Music.
0:07:43–0:07:48
Ein Aufwisch zu dem aktuellen Thema Smartphones, worüber wir auch schon gesprochen haben.
0:07:49–0:07:52
Aber jetzt wollen wir es doch noch etwas genauer angehen.
0:07:52–0:07:57
Was sind denn so die maßgeblichen Entwicklungen und die wichtigsten Geräte?
0:07:57–0:07:59
Welche Trends beobachten wir?
0:08:00–0:08:03
Und ist es... Kevin würde jetzt wahrscheinlich sagen, wenn er hier wäre,
0:08:03–0:08:05
gell? DigiCrystal, hast du das auch so in Erinnerung?
0:08:06–0:08:09
Smartphones interessiert mich nicht. Ich habe einfach eines,
0:08:10–0:08:14
aber es passiert nichts mehr Interessantes. Wir haben hier so eine Art Plafond
0:08:14–0:08:19
erreicht, es ist eigentlich langweilig, aber wir machen diese Sendung jetzt trotzdem, oder?
0:08:22–0:08:28
Findest du Smartphones noch ein spannendes Thema oder beschäftigen sie dich?
0:08:29–0:08:32
Ja, beschäftigen, es wäre wieder mal irgendeines nach. Also gut,
0:08:33–0:08:36
es geht nicht dringend über das Garten, aber eben, ich sage jetzt als Nerd,
0:08:37–0:08:39
haben wir halt schon gerne immer das Neueste Gespräch. Man schaut halt schon
0:08:39–0:08:42
ein bisschen, was da für Geräte kommen.
0:08:42–0:08:46
Ich bin zwar zumindest privat im Android -System unterwegs.
0:08:46–0:08:53
Man schaut natürlich trotzdem die Testberichte vom iPhone 15 Pro und Max an
0:08:53–0:08:58
und schaut doch interessant, wie viele Kameras hat es jetzt drin? 27 oder?
0:08:59–0:09:04
Genau, das stimmt. Die drei Kameras, die sind jetzt nicht mehr gesteigert worden.
0:09:04–0:09:07
Seit wann haben die Smartphones drei Kameras?
0:09:08–0:09:12
Oder so Pro Variante zumindest. Ich würde sagen, das ist jetzt schon ein paar
0:09:12–0:09:16
Jahre her und einmal hat es ausgesehen, als ob jedes Jahr eine würde zukommen.
0:09:16–0:09:19
Aber das ist schon mal etwas, was nicht passiert ist.
0:09:20–0:09:24
Ja und ich bin jetzt auch gerade noch so ein bisschen zu der Kamera. Was war das?
0:09:24–0:09:28
Am Montag hatten wir gutes Mittagessen mit einem Kollegen, der doch einen guten
0:09:28–0:09:32
Fotografischen in einer Spiegelreflexkamera hat, aber jetzt praktisch sagt,
0:09:33–0:09:37
er mag die Fotos eigentlich nur noch auf seinem S22 Ultra,
0:09:38–0:09:41
äh nein sorry, S23, er hat sogar ein S23 und meint einfach wirklich,
0:09:41–0:09:44
du siehst teilweise einfach keinen Unterschied mehr.
0:09:45–0:09:50
Ja, ich habe ja für, nicht für diese Sendung, das wäre jetzt gelogen,
0:09:50–0:09:55
aber einfach weil ich das Pixel 8 Pro, ich habe es auch noch einmal mitgenommen,
0:09:55–0:09:59
über das haben wir schon einmal gesprochen, das habe ich eben so zum Testen
0:09:59–0:09:59
und dann habe ich gefunden,
0:10:00–0:10:03
ich möchte jetzt nicht alle diese Funktionen so einzeln durchcatchen,
0:10:03–0:10:04
aber was könnte ich anschauen?
0:10:04–0:10:11
Man könnte die Kamera von diesem Telefon vergleichen mit der Kamera vom iPhone
0:10:11–0:10:13
15 Pro, die ich auch noch in den Fingern hatte.
0:10:14–0:10:18
Und dann habe ich gefunden, zum Spass nehme ich auch noch meine Spiegelreflex
0:10:18–0:10:23
Kamera mit und hebe dann diese je nach Motiv auch noch drauf.
0:10:23–0:10:29
Und man sieht schon, also es fällt auf, dass wenn man genau hinschaut und wenn
0:10:29–0:10:33
man in gewisse Situationen ankommt, dann sieht man schon Unterschiede.
0:10:33–0:10:40
Aber es kann durchaus auch sein, dass in gewissen Situationen das Smartphone einfach besser ist.
0:10:41–0:10:45
Und eben, also du hast ja diese Fotos dann nicht noch irgendwo in den Lightroom
0:10:45–0:10:48
gelassen, du hast ja gesagt, du hast einfach, also wenn so ein Gerät eine KI
0:10:48–0:10:50
hat, die hast du dir nicht abgestellt.
0:10:50–0:10:54
Man hätte ich vielleicht das mal mit, das habe ich mir noch überlegt und dann
0:10:54–0:10:59
habe ich aber gefunden, der Test ist jetzt sowieso schon zu lange geworden eigentlich,
0:10:59–0:11:00
aber das mache ich vielleicht mal noch.
0:11:01–0:11:06
Du kannst auf RAW umschalten und dann macht er, zumindest in der Theorie,
0:11:06–0:11:08
weniger so Tricks auf den Bildern.
0:11:08–0:11:13
Also du siehst dann ein bisschen eher, was die Hardware herausbringt und eben,
0:11:13–0:11:15
du hast tatsächlich recht,
0:11:15–0:11:20
die Smartphones, die machen ja allerhand Tricks schon auf diesen Bildern,
0:11:20–0:11:25
die rechnen Bilder schön, das kannst du gar nicht verhindern,
0:11:25–0:11:31
Bei den Spiegelreflexen kommt eher das Licht heraus, das auf dem Sensor gelandet ist.
0:11:31–0:11:36
Dann musst du noch mehr im Lightroom machen. So gesehen ist es auch nicht so
0:11:36–0:11:38
eine richtige faire Ausgangslage.
0:11:38–0:11:42
Aber du siehst wirklich zum Beispiel schön, dass das mit dem Himmel,
0:11:42–0:11:47
wenn du den grossen Helligkeitsunterschied, den kann ein klassischer Sensor nicht auffangen.
0:11:47–0:11:54
Also man sagt vielleicht, so ein Sensor kann vielleicht 7, 8 Blendenstufen abdecken.
0:11:55–0:12:00
Aber wenn du einen hellen Tag hast mit hellem Himmel, starker Sonne,
0:12:01–0:12:05
dunklem Schatten, dann sind die Unterschiede grösser und ein Teil davon geht verloren.
0:12:06–0:12:11
Typischerweise der Himmel, der dann so weiss wird. Und der rechnet dir dann die Handys immer schön.
0:12:11–0:12:15
Indem es ganz schnell hintereinander verschiedene beleichterte Aufnahmen macht,
0:12:15–0:12:19
die automatisch zusammenrechnet und das sieht super aus und du gewöhnst dich
0:12:19–0:12:25
daran und findest irgendwie sind die klassischen Kamerabilder langweilig.
0:12:26–0:12:27
Ja, kann man so sehen.
0:12:28–0:12:34
Von der Grösse her, hast du mal geschaut,
0:12:34–0:12:44
wieviel die gleichen Motive auf der Speicherkarte oder im internen Speicher so belegen?
0:12:45–0:12:52
Das sind so typische JPEGs, ich könnte es jetzt nicht aus dem Stegreif sagen, wie gross das sind.
0:12:53–0:12:57
Aber ein iPhone hat ja noch das eigene Bildformat.
0:12:57–0:13:04
Das heisst Hive Efficiency Genau, ich weiss nicht genau wie sie es aussprechen aber es heisst Hive.
0:13:05–0:13:09
Und das macht es noch ein bisschen kompakter als
0:13:09–0:13:16
das klassische JPEG und dann könntest du aber natürlich RAW machen und dann
0:13:16–0:13:22
haben die zum Teil 50 Megapixel Sensoren die brauchen aber nicht immer alle
0:13:22–0:13:28
Pixel je nach Situation Aber dann gibt es wirklich grosse Dateien, die ich aber auch finde,
0:13:29–0:13:31
wo es sich nicht lohnt, so grosse Dateien zu machen.
0:13:32–0:13:36
Weil wenn du hineinzoomst, dann siehst du einfach diese winzigen Linsen,
0:13:37–0:13:41
die geben halt nicht diese Schärfe her, dass du wirklich in so einer Auflösung
0:13:41–0:13:42
etwas herausholen würdest.
0:13:42–0:13:48
Sondern wenn du 50 Megapixel willst, bis auf den untersten Pixel aber scharf
0:13:48–0:13:50
haben, dann musst du, glaube ich, den grossen Sensor nehmen,
0:13:50–0:13:53
dann musst du ein grosses, gutes Objektiv haben,
0:13:53–0:13:56
möglichst eine Festbrennweite und dann noch ein bisschen wissen,
0:13:56–0:14:01
in welchem Blendenbereich, dass dann die am schärfsten ist und dann kannst du
0:14:01–0:14:02
dort das Maximale ausordnen.
0:14:02–0:14:05
Und das siehst du auch, wenn du reinzoomst, dann siehst du auch,
0:14:05–0:14:12
dass die DNA rauschen wegrechnet und wahrscheinlich haben die kleinen Sensoren,
0:14:12–0:14:16
brutales Bildrauschen, wenn du genauer schaust.
0:14:17–0:14:23
Und das wird aber alles natürlich dann schön gerechnet, bevor du das überhaupt
0:14:23–0:14:24
siehst, bekommst du das Bild.
0:14:25–0:14:28
Eben, was du gesagt hast, RAW könnte die Telefonie ja sowieso und was du jetzt
0:14:28–0:14:32
auch kannst machen, also was ich, Entschuldigung, je nachdem gemacht habe, z .B.
0:14:32–0:14:35
Dort in Italien, den Sonnenuntergang, da habe ich halt dann einen RAW aufgenommen
0:14:35–0:14:39
und ich sage jetzt die normalen Bilder halt, ja, in JPEG und das wirklich mit
0:14:39–0:14:42
dort, natürlich kannst du mit dem Lightroom gehen, rumspielen,
0:14:42–0:14:45
das kannst du relativ einfach gehen, switchen.
0:14:45–0:14:48
Genau, und der Vorteil des RAW ist, dass wir das vielleicht auch noch gesagt
0:14:48–0:14:54
haben, ich weiss nicht genau, ob diese Handys gar nichts machen,
0:14:54–0:14:57
so Algorithmen, ich würde sagen, das ist wahrscheinlich nicht der Fall.
0:14:57–0:15:02
Also es wird trotzdem daran herumgerechnet. Bei der klassischen Spiegelreflexkamera
0:15:02–0:15:05
ist das RAW -Format wirklich das, sind die rohen Sensordaten,
0:15:05–0:15:09
das, wo es eigentlich eingefangen worden ist, auf dem Sensor und mit möglichst
0:15:09–0:15:11
wenigen Berechnungen dran,
0:15:12–0:15:16
mit der Idee, dass du dann mehr rausholen kannst in der Bildbearbeitung und
0:15:16–0:15:21
der grösste Vorteil ist eigentlich dass die Bit -Tiefe noch grösser ist.
0:15:23–0:15:31
Als beim JPEG. JPEG hat ja nur 8 Bit pro Farbe also Rot, Grün und Blau und beim
0:15:31–0:15:33
RAW hat dann die Kamera je nachdem,
0:15:34–0:15:38
10 Bit, 12 Bit, 14 Bit, 16 Bit ich weiss nicht, ob es Kameras gibt,
0:15:38–0:15:43
die 16 Bit haben Aber dann hast du wahnsinnig viele Nuancen, mehr wieder so.
0:15:43–0:15:47
Aber wir wollen nicht nur über die Kameras reden. Es gibt ja vielleicht Leute,
0:15:47–0:15:49
die finden, interessiert mich nicht so.
0:15:51–0:15:54
Was findest du sonst noch so? Hast du irgendeinen Trend aufgeschnappt,
0:15:54–0:15:59
wo du sagst, dieses Jahr beim Smartphone interessiert mich, da hat es wirklich
0:15:59–0:16:00
einen Fortschritt gegeben?
0:16:02–0:16:06
Also interessieren... ja, es fällt sicher auf, dass die Prozessoren immer schneller
0:16:06–0:16:09
werden und dass, ich glaube, jetzt auch Apple auf dem iPhone 15 Pro,
0:16:10–0:16:14
ich sage jetzt, seit wir haben hier Gaming in Xbox - oder in Konsolenqualität,
0:16:14–0:16:19
also diese Dinge sind mittlerweile so schnell, mit dem Grafikchip, dass du doch kannst,
0:16:20–0:16:25
es ist Resident Evil so ein Horror Adventure kannst du spielen und es ruckelt
0:16:25–0:16:30
nicht also es telefoniert wahrscheinlich ein bisschen warm und der Akku ist relativ schnell drin,
0:16:31–0:16:35
aber ja sie sind brutal schnell geworden, das kann man glaube ich sagen Das
0:16:35–0:16:40
stimmt und ich glaube ich weiss nicht ob das ich frage mich immer ist das,
0:16:41–0:16:45
sinnvoll, dass diese Geräte von Haus aus so viel Rechenleistung haben Oder heisst
0:16:45–0:16:49
das nur, dass es einfach umso mehr, umso höhere Prozentzahl ist,
0:16:50–0:16:51
wo es eigentlich im Leere trillt?
0:16:53–0:16:57
Es war wahrscheinlich früher tatsächlich so, dass vor ein paar Jahren die Budget
0:16:57–0:17:00
-Smartphone, auch wenn du jetzt die SB -App aufgemacht hast,
0:17:00–0:17:04
hast du vielleicht 10 Sekunden gewartet, weil einfach der Prozessor nicht angekommen ist.
0:17:05–0:17:08
Und heutzutage, ich muss immer noch denken,
0:17:08–0:17:13
dass Lieseli Müller benutzt ihren Smartphone eben halt Fotos machen,
0:17:13–0:17:17
zum Whatsappen, vielleicht ein bisschen SBB, vielleicht ein bisschen Dagi und
0:17:17–0:17:21
vielleicht noch ein Sudoku und that's it, wenn wir mal ganz ehrlich sind.
0:17:21–0:17:27
Genau, und dafür braucht es das eigentlich nicht, aber diese Reserven sind praktisch
0:17:27–0:17:32
für, ich weiss nicht, was ist denn das rechenintensivste, was du auf deinem Handy machst?
0:17:33–0:17:37
Was jetzt nicht ich mache, aber was vielleicht die Leute mehr und mehr machen,
0:17:37–0:17:43
die KI da geht ja Apple den Trend, dass sie möglichst alles auf dem Gerät machen
0:17:43–0:17:48
wollen sprich nicht in die Cloud schicken und da musst du natürlich einen starken Prozessor haben,
0:17:48–0:17:53
dass du so Sachen kannst machen ohne dass deine Fotos zuerst in die Google Cloud
0:17:53–0:17:58
gehen und dann zurückkommen, wo der Typ, der die Augen zu hat,
0:17:58–0:18:05
sein Blödsinn offen hat Genau, genau, so die Bildbearbeitung ist wahrscheinlich
0:18:05–0:18:06
wirklich etwas vom Intensivsten,
0:18:07–0:18:12
dass du nicht warten musst, bis die Fotos gespeichert sind, dass du 4K Videos
0:18:12–0:18:16
aufnehmen kannst und dann auch noch so die HDR -Tricks, die ich vorher erwähnt
0:18:16–0:18:20
habe, direkt live auf dem Video machen und solche Sachen,
0:18:20–0:18:23
das braucht schon Rechenpower, das muss man schon sagen.
0:18:23–0:18:29
Und sonst ist es, ja, so die Bildwiederholfrequenz, das ist so etwas,
0:18:29–0:18:32
dass das Bild schneller aufgebaut wird.
0:18:32–0:18:35
Da war man früher, was war das früher? Vielleicht 60 Hz.
0:18:36–0:18:39
Und heute ist man da bei 120 Hz oder so.
0:18:39–0:18:45
Und es gibt Leute, die das wunderprächtig toll finden und nicht mehr ohne leben können.
0:18:45–0:18:48
Und ich muss sagen, mir fällt es glaube ich nicht einmal auf.
0:18:48–0:18:53
Weil, soviel ich weiss, wenn du dein iPhone auf den Stromsparmodus stellst,
0:18:53–0:18:59
dann setzt er die Bildwiederholfrequenz runter. Aber mir fällt das nicht auf.
0:18:59–0:19:02
Siehst du das Digi Chris? Nein, ich auch nicht.
0:19:04–0:19:08
Beispiels sind, wenn du einen Text liest auf irgendeiner Website und scrollst,
0:19:08–0:19:10
sei das ein wenig flüssiger.
0:19:10–0:19:13
Ich scrolle sowieso nicht so schnell.
0:19:14–0:19:19
Solange sie mich scrollen, sehen sie mich auch nicht. Was auch spannend ist,
0:19:19–0:19:25
weil ich weiss, dass Pixel das merkt, wenn du mehr oder weniger statisch auf einem Text bist.
0:19:25–0:19:30
Schraubt sie Bildwiederholfrequenz ab, wenn du einfach wirklich schnell durch ihren Stock scrollst.
0:19:33–0:19:38
Ich glaube, wenn du mir zwei Hände anziehst, würde ich sie wahrscheinlich nicht sehen. Ja.
0:19:39–0:19:42
Aber ist vielleicht auch die Frage, wenn du sie mal gesehen hast,
0:19:42–0:19:47
ich erinnere mich, gerade ein bisschen das Ähnliche, als der erste iPad mit Retina kam.
0:19:47–0:19:50
Ja, genau. Und dann irgendwo, ich glaube, mein Vater hatte halt noch einen ohne
0:19:50–0:19:52
Retina, und dann hast du da in die Hand genommen.
0:19:52–0:19:55
Was ist denn das? Das stimmt, das ist mir auch so gegangen.
0:19:55–0:19:59
Aber da sind wir natürlich beide die Kurzsichtigen, Du bist sicher auch so einer
0:19:59–0:20:05
wie ich, der das Handy ganz nahe vor die Nase schiebt und dann siehst du es natürlich ganz genau.
0:20:05–0:20:12
Ich habe das iPhone 15 Pro auch noch getestet, den Schritt zum USB -C finde ich eigentlich super.
0:20:12–0:20:16
Er ist jetzt so in der Übergangsphase ein bisschen mühsam. Wir haben dann auch
0:20:16–0:20:21
zuhause so ein Dock, wo man das Handy, also wir haben, und das war nicht meine
0:20:21–0:20:23
Idee, sage ich jetzt diplomatisch.
0:20:25–0:20:30
Telefon nicht im Schlafzimmer, aber im Gang aussen gibt es einen Stock,
0:20:31–0:20:32
wo man die zum Laden hinstellt.
0:20:33–0:20:40
Dort musste man das austauschen, weil das alte hatte noch einen Lightning -Anschluss.
0:20:40–0:20:43
Aber jetzt USB -C, ich finde das super.
0:20:44–0:20:48
Wenn du irgendwo bist und es dort einen USB -C -Stecker hat,
0:20:48–0:20:51
weil jemand das Laptop so lädt, kannst du auch dein Handy noch schnell anziehen.
0:20:52–0:20:57
Ich würde sagen, das war wirklich gerade die Zeit. Und so das Titan,
0:20:57–0:21:01
wo das Gehäuse, wo ja das grosse Ding ist. Ich finde es schön, also mir gefällt das.
0:21:02–0:21:05
Und es ist ein bisschen leichter, aber es ist jetzt eigentlich,
0:21:05–0:21:10
also so eine richtige Revolution ist es nicht. Und wenn wir vielleicht gerade auf das losgehen.
0:21:12–0:21:18
Ich finde tatsächlich, früher hast du gesagt vielleicht alle zwei Jahre kaufst du ein Handy.
0:21:18–0:21:23
Aber ich würde sagen, heute kannst du gut sagen, alle drei oder vielleicht sogar alle vier Jahre.
0:21:23–0:21:27
Wenn du nicht so die hohen Ansprüche hast, dann bist du da immer noch dabei.
0:21:28–0:21:32
Oder wenn du es nicht gerade am Boden knallst und per Definition fällt es immer
0:21:32–0:21:34
mit dem Display am Boden voran, wie es Butter bekommt.
0:21:36–0:21:38
Das stimmt. Und wenn wir dann da vielleicht gerade bei den Sachen sind,
0:21:38–0:21:42
die man auch kritisieren könnte oder sich wünschen könnte. Also ich finde,
0:21:42–0:21:46
ja, ein bisschen robuster könnte es immer noch sein.
0:21:46–0:21:52
Ich habe es auch geschafft, in mein letztes Handy den Bildschirm nicht zu sprengen.
0:21:52–0:21:59
Aber zumindest so einen Bruch hat es hier in der linken oberen Ecke,
0:21:59–0:22:01
in der Ecke hatte es so einen Glasbruch.
0:22:01–0:22:04
Und es ist dann schon, also ich habe ja nie so eine Folie drauf.
0:22:04–0:22:08
So nach ein, zwei Jahren ist der Bildschirm manchmal schon wahnsinnig verkratzt.
0:22:09–0:22:13
Aber in der Hülle hast du schon, oder? Nein, ich bin ein Hüllenverweigerer.
0:22:13–0:22:16
Bist du hüllenhaft?
0:22:17–0:22:24
Ich kann hüllen und ich muss auch immer schauen, weil ich heute bei den Eltern zu Nacht essen bin.
0:22:24–0:22:26
Also ich habe jetzt eine, die ist ja mit Bordeaux -Rot. Ich glaube die Mutter
0:22:26–0:22:29
hat irgendwie eine rote und der Vater eine schwarze, weil er hat es ja schon
0:22:29–0:22:32
mal geschafft, irgendwie mein Handy mitzunehmen.
0:22:32–0:22:36
Ah, verstehe. Ja, das ist dann natürlich wirklich herrlich. Und ich habe es
0:22:36–0:22:39
dann halt eben wie auf Find My Android gesehen. Mh.
0:22:39–0:22:42
Ich bin ziemlich sicher, wer das hat. Das hat es nicht jemand geklaut.
0:22:43–0:22:47
Aber ihr habt schon unterschiedliche Sperrgüte, oder?
0:22:47–0:22:50
Ja, ja, klar. Familien -Sperrgüte und so.
0:22:52–0:22:55
Vielleicht auch noch so wegen Revolution, was wir jetzt, glaube ich,
0:22:56–0:23:00
ja man kann sagen, das iPhone war das erste Smartphone, also ja,
0:23:00–0:23:03
du weisst, wie ich das meine, also das erste ernstzunehmende Smartphone.
0:23:04–0:23:08
Und eben, das war glaube ich 07, wenn es mir recht ist. Ja, genau.
0:23:09–0:23:14
In diesen 15 Jahren gibt es kaum ein Smartphone ohne Tricks,
0:23:15–0:23:18
das zwei Tage voll durchhält. Wenn du es auch ein bisschen brauchst.
0:23:19–0:23:22
Das haben wir immer noch nicht. Genau, das wäre mein anderer Wunsch gewesen,
0:23:22–0:23:26
dass der Akku noch etwas länger hält. Und der ist eher schlechter geworden.
0:23:26–0:23:32
Die letzten zwei iPhones haben weniger lang durchgehalten.
0:23:32–0:23:35
Allerdings hatte ich beim 13
0:23:35–0:23:38
das Pro Max zum testen
0:23:38–0:23:42
und das hat halt einfach mehr Batterie weil
0:23:42–0:23:47
es grösser ist und hat darum länger durchgeheben das war angenehm aber sonst
0:23:47–0:23:53
muss ich sagen finde ich also die Grösse eigentlich die normale Pro Grösse finde
0:23:53–0:23:59
ich okay und man sieht auch sie wachsen nicht mehr die Handys und die ganz kleinen Handy,
0:23:59–0:24:02
das iPhone Mini die sind eher ein Flop gewesen.
0:24:03–0:24:07
Also kann man sagen, wahrscheinlich hat sich jetzt auch die Grösse langsam auf
0:24:07–0:24:08
das eingependelt, oder?
0:24:09–0:24:11
Ob sie ein Flop gewesen sind, ist eine andere Frage. Ich glaube,
0:24:11–0:24:15
irgendwo in einem Podcast haben wir mal gesagt, dass Apple einfach bei Mini
0:24:15–0:24:17
pro Gerät weniger verdient.
0:24:18–0:24:20
Ah. Und das sind einfach betriebswirtschaftliche Dinge.
0:24:21–0:24:25
Wie früher, das Betriebsoptimum finden.
0:24:25–0:24:28
Und wenn es jetzt kein Mini mehr gibt, Das nimmt halt jemanden,
0:24:28–0:24:32
der unbedingt ein iPhone will, doch ein normaler, der vielleicht 100 -150 Stutz teurer ist.
0:24:33–0:24:37
Dass er das sein könnte, weil ich kenne auch Leute, die würden gerne...
0:24:37–0:24:40
Ein kleines Ding haben, sind dann teilweise sogar auf Android gegangen,
0:24:40–0:24:45
weil eben sie whatsappen, sie lesen vielleicht mal den Tag, that's it,
0:24:45–0:24:49
und die brauchen nicht irgendwie schauen, kein Film auf dem Handy oder so.
0:24:49–0:24:55
Also wie der Pre -Show gesagt hat, Tim Cook hat sein grosses Excel -Sheet aufgemacht
0:24:55–0:25:00
und hat gesehen, dass Mini, das rechnet sich einfach nicht und hat es dann im
0:25:00–0:25:02
Gestelle ein bisschen weiter hinten gestellt.
0:25:02–0:25:06
Ja, ja, ich kann mir das gut vorstellen, Ich glaube, Apple ist wirklich der
0:25:06–0:25:14
Meister darin, auch dir so viel Geld abzuknöpfen, wenn du gerade noch bereit bist, zu zahlen.
0:25:14–0:25:18
Das können sie gut. Ist ja der Klassiker mit der Speicherausstattung.
0:25:18–0:25:22
Jetzt müsst ihr ja schnell spienzeln, wie die Speicher, das Ding es eigentlich
0:25:22–0:25:25
beim neuen iPhone gibt, weil ich glaube, gerade die, die wahrscheinlich für
0:25:25–0:25:27
die meisten passen, gibt es nicht mehr.
0:25:28–0:25:34
Ich würde sagen, 128 ist inzwischen das Normale, oder? Ich würde sagen,
0:25:34–0:25:38
wenn ich jetzt auf der Apple -Seite wegen dem iPhone 15 schaue,
0:25:38–0:25:41
was es hier alles anbietet...
0:25:43–0:25:49
Wir googeln beide zusammen. Ja, es hatte ja lange Zeit einfach diese 32 GB und
0:25:49–0:25:51
das war einfach wirklich zu wenig.
0:25:52–0:25:58
Gut, also 128, 256, 512 und ich glaube, also noch beim iPad ist es glaube ich
0:25:58–0:26:02
64, dann haben sie aber 128 ausgelassen, weil ich würde sagen,
0:26:02–0:26:05
128 passt für viele Leute.
0:26:05–0:26:10
Genau, genau. Das war ein bisschen fies, dass man eigentlich immer wahrscheinlich
0:26:10–0:26:14
dann tendenziell zu viel bezahlt hat, weil man den Speicher gebraucht hat.
0:26:14–0:26:20
Und ich muss sagen, 128 würde ich sagen, das reicht für viele Leute.
0:26:20–0:26:27
Ich habe jetzt das 32 -Gigabit -iPad genommen und 32 Gigabit ist zu wenig,
0:26:27–0:26:31
aber 64 ist auch noch so ein bisschen knapp, aber mit 128 kommen wahrscheinlich
0:26:31–0:26:36
die meisten Leute durch, wenn du nicht viel Video zum Beispiel machst.
0:26:36–0:26:44
Ich müsste eigentlich schnell schauen auf meinem EBS22, also ich habe ein 256er
0:26:44–0:26:49
und ich habe 160GB belegt, aber man könnte das sicher noch einiges runter rühren.
0:26:49–0:26:53
Aber ich glaube 128 dann, das gehört schon, wäre ein bisschen knapp,
0:26:53–0:26:56
aber ich bin wahrscheinlich auch nicht gerade ein normaler User und habe wahrscheinlich
0:26:56–0:26:59
auch noch unzählige Podcasts und so drauf.
0:26:59–0:27:04
Ja genau, das ist bei mir auch schon so, das Audio, Video ist bei mir nicht
0:27:04–0:27:07
so schlimm, Aber diese Podcasts brauchen auch immer Platz.
0:27:07–0:27:11
Und um noch etwas darüber zu sprechen, über die Frage,
0:27:11–0:27:19
ob du das wirklich nur noch evolutionär findest, also dass überall die Spezifikationen
0:27:19–0:27:22
besser werden, vielleicht mal etwas leichter, mal neues Material,
0:27:22–0:27:23
mal die Kamera etwas besser.
0:27:23–0:27:28
Aber eine richtige Revolution gab es nicht. Man hat diese Falthandys,
0:27:28–0:27:30
das war mal noch ein Versuch.
0:27:30–0:27:34
Aber so richtig gezündet hat der schon auch nicht mit den Falthandys.
0:27:35–0:27:38
Nein, wahrscheinlich einfach das Publikum. Ich war mal an einem Anlass,
0:27:38–0:27:40
da haben wir einen Redaktor, wo ich glaube...
0:27:41–0:27:45
PC -Tipp oder so, dass ich tanke. Aber hey, ist nur unter NDA, also nichts zu sagen.
0:27:46–0:27:49
Und ja, es sieht schon cool aus. Und ihr wollt wahrscheinlich jetzt am Anfang,
0:27:49–0:27:52
wenn es nicht viel erwähnt ist, sagst du, schau mal, Clip klappt wie früher.
0:27:52–0:27:57
Ja. Aber eben, wenn ich jetzt im Zug ins Dessin irgendwelche Filme schaue,
0:27:57–0:27:58
dann nehme ich halt das iPad vor.
0:27:59–0:28:04
Ja, würde ich auch so machen. Und ich finde, mir haben es nie so richtig gefallen, weil sie sehen,
0:28:04–0:28:11
eben, sie sind dann nie so ganz wirklich plan, die Displays und sie wehlen sich
0:28:11–0:28:16
dann so leicht und das sieht einfach nicht so schick aus und die ersten hatten
0:28:16–0:28:18
dann noch so einen Spalt zwischendurch,
0:28:18–0:28:20
also ich...
0:28:20–0:28:23
Ja und irgendwann ist das Scharnier halt durch das ist einfach,
0:28:23–0:28:27
wie sagen wir, eine mechanische Ermüdung und man erinnert sich an das erste
0:28:27–0:28:31
Nokia, wo du schon das Klappchen auf und zu machen konntest und da haben die
0:28:31–0:28:34
Leute einfach so Clip, Klapp, Clip, Klapp und irgendwann,
0:28:34–0:28:39
ist die halt nicht mehr aufgegangen Nur noch ein Clip, aber nicht mehr klapp gemacht.
0:28:39–0:28:48
Ja, genau. Also, sonst... Auch im Markt selber gibt es irgendwie erstaunlich wenig Bewegung, oder?
0:28:48–0:28:52
Samsung hat man, man hat ein bisschen iPhone natürlich.
0:28:52–0:28:57
Jetzt bin ich gespannt, ob die Google Pixel auf dem Schweizer Markt,
0:28:57–0:29:02
die sind ja jetzt zum ersten Mal offiziell, gibt es die Pixel -Linie, auch die Uhr,
0:29:03–0:29:09
die Smartwatch, die Pixelwatch 2 und die Kopfhörer sind dann auch noch da und
0:29:09–0:29:12
ich bin gespannt, ob die etwas bewegen aber ich denke.
0:29:13–0:29:18
Die meisten Leute finden Samsung toll und dann hat es vielleicht noch ein paar...
0:29:19–0:29:23
Was ist noch? LG vielleicht? und Sony, aber Sony ist auch schon sehr exotisch,
0:29:23–0:29:27
oder? Ja, ich glaube, ich muss jetzt eben...
0:29:27–0:29:32
Wenn ich mir auf Weihnachten ein neues Telefon leiste, oder mein Samsung am
0:29:32–0:29:39
Boden rühre, würde ich schon damit lieben, mit so einem Pixel 8 Pro unterkaufen.
0:29:39–0:29:43
Ein Blogger hat gefragt, der wirklich 100 Smartphones testet,
0:29:43–0:29:48
der zwar ein absoluter iPhone ist, aber er sagt, für Android fände er das Pixel
0:29:48–0:29:50
8 Pro mit Abstand das beste Phone auf dem Markt.
0:29:51–0:29:56
Er will natürlich nie gegen sein iPhone permanent tauschen, aber wenn er das sagt.
0:29:57–0:30:01
Und ich glaube, was man auch nicht sagen muss, offiziell in der Schweiz erhältlich
0:30:01–0:30:05
heisst, du kannst dir natürlich das aus den Ferien in die USA reinnehmen,
0:30:05–0:30:09
aber eben Achtung, wenn halt etwas kaputt geht, ja dann schickst du es vielleicht
0:30:09–0:30:11
in die USA ein und wenn du es becherst, siehst du es nie wieder,
0:30:11–0:30:12
weil es irgendwann am Zollhanger bleibt.
0:30:12–0:30:16
Genau, also Digitec hat die glaube ich schon früher zum Beispiel auch sogar
0:30:16–0:30:18
auch importiert, man hat es dann schon bekommen,
0:30:19–0:30:22
aber es ist dann natürlich je nachdem preislich nicht mehr so attraktiv oder
0:30:22–0:30:26
eben, dann hast du wieder den falschen Decker dabei oder irgendwie so,
0:30:26–0:30:31
also die grauen Porte haben da so ein bisschen ihre Schattenseite und man muss es dann,
0:30:31–0:30:34
finde ich, wirklich wollen, dass man es macht.
0:30:34–0:30:37
Ich habe also ein bisschen geschaut, was es sonst so gibt.
0:30:38–0:30:44
Newcomer zum Beispiel, irgendein Anbieter, der findet, er wolle das Smartphone neu erfinden.
0:30:45–0:30:48
Nein, habe ich nicht gefunden. Es gibt dann die, da können wir dann vielleicht
0:30:48–0:30:51
am Schluss noch darüber reden, die wollen das Smartphone abschaffen.
0:30:51–0:30:57
Ich habe mich gefragt, ob es alternative Smartphones gibt und da war ich erstaunt,
0:30:57–0:31:05
dass Fairphone, die ich glaube die meisten Leute kennen,
0:31:06–0:31:14
die nachhaltiger, fairer produziert, modular aufgebaut, dass du es auch aufrüsten kannst.
0:31:15–0:31:21
Defekt leichter beheben und so und da gibt es jetzt inzwischen noch einige andere
0:31:21–0:31:25
ich weiss jetzt nicht wirklich wie gut die taugt oder ob man die dann sofort kaufen soll.
0:31:26–0:31:32
So ein Shift Phone wo in Hessen in einer hessischen Gemeinde Falkenberg gebaut
0:31:32–0:31:38
wird und dort die wollen eben auch so faire Löhne nicht alles in China billig
0:31:38–0:31:45
und eben Modularität so Sachen sind wichtig Dann gibt es das Mara Phone aus Rwanda,
0:31:45–0:31:48
das Proudly African, das finde ich auf eine Art noch spannend.
0:31:49–0:31:52
Das ist dann auch mehr auf Wertschöpfung innerhalb des Landes.
0:31:53–0:31:57
Heute ist es so, dass Afrika für die seltenen Erden ausgebietet wird,
0:31:58–0:32:01
die in diese Smartphones reinkommen und sonst nichts davon hat.
0:32:01–0:32:05
Das würde jetzt hier wieder geändert werden.
0:32:05–0:32:09
Dann gibt es noch Gigaset Smartphones made in Germany.
0:32:09–0:32:12
Aber ich weiss nicht, also ich habe so ein Gigaset, so ein Stacked,
0:32:12–0:32:18
also ein Festnetz, drahtloses Festnetz -Telefon gehabt und ich weiss jetzt nicht,
0:32:18–0:32:22
ob ich so ein Gigaset -Smartphone will.
0:32:22–0:32:25
Das ist nicht tatsächlich, wie gesagt, für Lieseli Mülder, der halt einfach
0:32:25–0:32:29
ein bisschen mit WhatsApp, ich glaube preislich sind es doch noch einigermassen attraktiv.
0:32:29–0:32:33
Ja, genau, aber eben, du würdest schon auch sagen, du würdest dich an die grossen
0:32:33–0:32:38
Hersteller halten und nicht auf Experimente einlassen. Bist du ein Samsüngler?
0:32:39–0:32:44
Eben, doch, ich bin seit dem S4 eigentlich immer auf Samsung gewesen.
0:32:44–0:32:48
Ich war zuerst auch, als es noch offiziell in der Schweiz gab, wie hiess es damals?
0:32:49–0:32:51
Nexus von Google? Ja, genau. Die hatte ich mal.
0:32:52–0:32:56
Und ich hatte tatsächlich bei beiden Telefonien das Problem,
0:32:56–0:33:00
dass der Power -Button nicht mehr funktioniert hat. Ah, okay, das ist unpraktisch.
0:33:00–0:33:04
Und dann irgendwann, ich weiss nicht, war ich eben in der Ferien und dann ist
0:33:04–0:33:07
mir der Powerbutton wieder abgeschmiert und dann komme ich in den Viscom Shop
0:33:07–0:33:10
vorbei und sehe die Tafel heraus,
0:33:10–0:33:15
ja S4 und dann habe ich mich dort zu einem Samsung geholt und bin eigentlich
0:33:15–0:33:19
immer zufrieden gewesen damit und also nicht, dass ich unzufrieden wäre mit Samsung,
0:33:19–0:33:25
aber einfach mit all den AI Funktionen würde mich so ein Pixel 8 Pro schon anmachen,
0:33:25–0:33:26
aber eben jetzt mal schauen.
0:33:26–0:33:35
Wie hast du jemals gelebäugelt, das System zu wechseln von 100 % iPhone?
0:33:36–0:33:40
Nein, ich möchte wirklich auf dem Smartphone, ist mir doch Android lieber,
0:33:40–0:33:45
weil es ist doch noch ein wenig öffner, man kann halt zur Not mal so eine App am Store installieren.
0:33:46–0:33:51
Ich habe ein Geschäfts -iPhone, damit habe ich ein XR, aber nein.
0:33:51–0:33:52
Da bleibe ich auf Android.
0:33:53–0:33:57
Also nicht, dass ich iPhone schlecht finde, aber ich bin gerne ein bisschen...
0:33:57–0:34:00
Ich habe wahrscheinlich auch ein Google -Konto und alles, ich bin einfach noch
0:34:00–0:34:02
ein bisschen mehr im Google -Universum unterwegs.
0:34:03–0:34:07
Mir geht es ähnlich, ähnlich aber umgekehrt.
0:34:07–0:34:10
Ich traue einfach dem Google -Konzern ein bisschen zu wenig,
0:34:10–0:34:15
als dass ich wirklich auf Android umsteigen wolle.
0:34:15–0:34:18
Aber nächstes Jahr müssen wir vielleicht nochmals darüber sprechen,
0:34:18–0:34:23
weil ich glaube, dann kommt ja irgendwann mal März oder so, kommt dann die EU
0:34:23–0:34:28
-Regelung, der Digital Markets Act, wo dann, glaube ich, Apple gezwungen wird,
0:34:29–0:34:36
auch so Side -Loading zuzulassen, sodass man dann Apps auch an dem Store vorbei installieren kann.
0:34:37–0:34:39
Ich glaube, das wird dann ein ziemlich grosses Ding werden.
0:34:40–0:34:44
Und ich bin gespannt, wie sie es dann machen und ob es dann nur in die EU kommt
0:34:44–0:34:48
und wir als Schweizer das nicht machen dürfen. Wir müssen nur ein Message aufmachen.
0:34:49–0:34:53
Genau, also das wird sicher spannend. Das wird jetzt nicht auf der Hardware
0:34:53–0:34:56
-Ebene passieren, aber bei der
0:34:56–0:35:00
Software tut sich dann zwungenermassen für Apple nächstes Jahr einiges.
0:35:01–0:35:04
Und dann müssen wir noch ganz schnell über den... Es gibt ja immer mal wieder
0:35:04–0:35:09
Leute, Unternehmen, die wollen das Smartphone ganz abschaffen.
0:35:09–0:35:13
Jetzt ist gerade vor kurzem der AI -Pin. Das ist so ein Ding,
0:35:14–0:35:16
welches du dann aufs Reverb klemmst.
0:35:16–0:35:20
Das kannst du dann mit Chat -GPT, das redet er dann mit dir.
0:35:20–0:35:25
Er hat auch so einen eingebauten Beamer, mit dem er dann Informationen auf die Hand strahlen kann.
0:35:26–0:35:32
Also so ein bisschen wie der Kommunikator im Star Trek.
0:35:33–0:35:38
Ich kann nur sagen, jeder Schullehrer hat jetzt wahrscheinlich schon Albträume von diesem Ding.
0:35:38–0:35:45
Ja, genau. Genau, aber ich würde schon sagen, bis das Smartphone ablöst,
0:35:45–0:35:47
dauert es noch ein bisschen, oder?
0:35:47–0:35:50
Bist du da auch meiner Meinung nach? Ich bin ganz sicher, es ist sicher eine nette Spielerei.
0:35:50–0:35:53
Und wenn es mal jemanden gibt, den ich testen möchte, dann probiere ich es sicher
0:35:53–0:35:56
aus. Aber du musst auch denken, iPhone kam 2007.
0:35:57–0:36:04
Ich kenne viele Leute, die sind noch jahrelang mit einem Feature Phone rumgelaufen.
0:36:05–0:36:07
Und irgendwann hat es halt nichts mehr anderes gegeben. Aber eben,
0:36:07–0:36:11
dass so etwas gibt, also, wenn wir uns in 10 Jahren mal wieder bei dieser Sendung
0:36:11–0:36:13
treffen, wird das Smartphone noch nicht tot sein.
0:36:14–0:36:17
Das würde ich auch sagen. Es hat sich vielleicht ausdifferenziert.
0:36:17–0:36:21
Es gibt Leute, die in der Sauna nur mit dem Pin bekleidet sitzen,
0:36:21–0:36:25
aber das Smartphone wird uns erhalten bleiben.
0:36:25–0:36:28
Also, ich wünsche euch einen schönen Abend, Dicki, Chris, merci.
0:36:29–0:36:32
Und in einer Woche hören wir dann Kevin und sein grosses Problem.
0:36:32–0:36:33
Genau. Ade miteinander.
0:36:34–0:36:49
Music.

Es soll zwar Leute in unserem Team geben, die sich überhaupt nicht für das Smartphone interessieren (gäll, Kevin). Aber das gilt nicht für alle Macher und auch nicht für unser Publikum als Ganzes.

Darum hier ein aktueller Aufwisch über die aktuellen Entwicklungen: Was bringt die neue Generation? Welche Features lohnen sich, was ist reines Marketing-Gedöhns? Und wir packen auch die fundamentalen Fragen an: Wie lange darf oder sollte man sein Telefon guten Gewissens brauchen? Gibt es echte, originelle Alternativen zu den klassischen Herstellern – oder sogar Geräte, die durch Nachhaltigkeit überzeugen? Und vielleicht, nur vielleicht, lassen wir uns auch auf die fundamentalistische Frage ein, was denn nun besser ist: iOS oder Android. „Ein lauwarmer Handy-Herbst“ weiterlesen

Das Gegenteil von E-Sports

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:04–0:00:09
«Joe Tex, I wanna be free» und das gilt auch für mich, als ich hier in diesem
0:00:09–0:00:11
Radiostudio eingesperrt bin.
0:00:14–0:00:20
«Radio statt Filter» Und zusammen mit mir eingesperrt ist auch Digi Chris.
0:00:20–0:00:26
Guten Abend miteinander. Und nur Kevin ist frei, zusammen mit seinen Hühnern. Ich bin frei.
0:00:27–0:00:32
Ist er in der Freiheit draussen während wir hier drinnen sitzen.
0:00:32–0:00:39
Aber sitzt du eigentlich draussen vor deinem Tiny House, wenn wir Sendung machen?
0:00:40–0:00:45
Jetzt im Winter? Vorher nicht. Ich habe aber auch schon draussen gemacht.
0:00:46–0:00:51
Das ist schon... Das habe ich schon, ja. Ich glaube, das merkt man manchmal
0:00:51–0:00:56
auch, dass du so entspannt bist, wenn du da einfach so gemütlich draussen sitzt
0:00:56–0:00:59
und eine völlig andere Atmosphäre hast wie bei mir hier.
0:01:00–0:01:03
Und man meine Knallfrösche besser hört wahrscheinlich. Ja, genau.
0:01:05–0:01:06
Ja, wie geht es uns?
0:01:07–0:01:12
So wie gut eben, ich habe ja keine 100 Jahre Gefängnis bekommen,
0:01:12–0:01:17
wie eben, wenn man schon beim BeFree ist, wie in anderen gewissen Kryptounternehmen,
0:01:18–0:01:18
die es jetzt gerade ja...
0:01:18–0:01:23
Ah, du meinst Sam Freedman Banks oder Sam Banks. SPFJ, ah ja, voll.
0:01:24–0:01:28
Genau, das wäre eigentlich eine gute Vorlage gewesen, um wieder mal über,
0:01:29–0:01:32
mit wie vielen Füssen oder Beinen wir schon im Gefängnis stehen,
0:01:32–0:01:35
Kevin, das müssen wir vielleicht irgendwann mal dann herausfinden.
0:01:39–0:01:44
Also ich glaube BioEasy sicher nicht, aber ich glaube er hat jetzt eben,
0:01:44–0:01:49
wenn man das Ponzi Scheme, also eben tatsächlich einfach ein typisches Schneebelsystem
0:01:49–0:01:53
gemacht hat, also ja, du könntest sicher auch eine Sendung füllen, wie das genau ist.
0:01:53–0:01:58
Ich glaube sogar, ähm, ja kann man das sagen, im DigiDig -Podcast haben sie
0:01:58–0:02:01
es mal relativ gut erklärt, was er eigentlich genau gemacht hat.
0:02:01–0:02:06
Also nicht nur gesagt, hey, willst du Bitcoin investieren? Hat man halt eben
0:02:06–0:02:10
tatsächlich mit so ein bisschen Trickli, was sicher auch in Amerika nicht legal ist.
0:02:10–0:02:15
Dort ist ja vieles legal, äh, in so Finanzsachen, ja. Ein bisschen beschissen. Und eben, ja.
0:02:16–0:02:22
So, ja, genau. Also dort ist natürlich, glaube ich, Die Kryptowährungen sind
0:02:22–0:02:26
schon eine gute Methode, um Leute ein wenig abzuzocken.
0:02:27–0:02:31
Der Clou ist ja eigentlich egal, mit was du das machst. Du versprichst immer
0:02:31–0:02:34
riesige Renditen und du...
0:02:35–0:02:40
Die Erklärung, wie die Rendite zustande kommt, klingt plausibel,
0:02:40–0:02:44
aber sie ist so kompliziert, dass die Leute, die du ihnen antreibst,
0:02:44–0:02:48
sie nicht wirklich kapieren und sie getrauen sich nicht, um zu sagen,
0:02:48–0:02:50
äh, sorry, aber ich komme nicht daraus.
0:02:50–0:02:55
Aber das machen die. Ja, weil spätestens dann wird es der, der es verkauft hat,
0:02:55–0:03:00
dünn werden, weil der wird dann auch sagen, so ganz, uh, ich verstehe es eigentlich
0:03:00–0:03:04
auch nicht, aber gib mir jetzt die 15 '000 Fr. Ja, genau, genau.
0:03:07–0:03:10
Schneeballsystem ist einfach klassisch. Du tust das, was du von den neuen Kunden
0:03:10–0:03:18
bekommst, zahlst du an die Bestandskunden ein, um denen vorzutauschen,
0:03:18–0:03:21
dass du tatsächlich Geld verdienst. Und irgendwann mal funktioniert es halt nicht mehr.
0:03:22–0:03:27
Es funktioniert so lange, wie du halt neue Leute an Bord holst.
0:03:27–0:03:31
Und wenn das irgendwann mal nicht mehr funktioniert, dann kracht es zusammen.
0:03:32–0:03:36
Oder, Chris? Einverstanden? Ich würde sagen, ja, das ist perfekt erklärt.
0:03:36–0:03:40
Und eben, teilweise sind da psychologische Sachen dabei. Eben, dass du...
0:03:40–0:03:43
Ich würde jetzt nicht sagen, Schauspiel hast. Oh, schau mal,
0:03:43–0:03:48
ich kann tatsächlich jetzt das und so viel... Schau mal, da ist es auf meinem Konto und alles.
0:03:50–0:03:54
Ja gut, ich bin nicht zum Glück noch je so einen... wirklichen Betrug reingekommen.
0:03:55–0:03:58
Nein. Also ich habe mir schon... Ich würde sagen, das war jetzt nicht wirklich ein Betrug.
0:03:58–0:04:02
Aber ich habe mir schon von der Bank Fonds auf die Spitze gelassen,
0:04:03–0:04:07
wo ich irgendwann mal gefunden habe, du, sorry, aber diese Renditen,
0:04:08–0:04:12
da zahlst du irgendwie viel Geld für diese Verwaltung und der,
0:04:12–0:04:16
der diesen Fonds verwaltet, der bekommt einfach Geld über, egal,
0:04:16–0:04:19
ob er das Gut oder das Schlecht macht.
0:04:19–0:04:21
Und ich habe dann irgendwie nie so viel... und dann fand ich,
0:04:21–0:04:22
das mache ich nicht mehr.
0:04:23–0:04:27
Meine Investitionsstrategie ist ganz einfach, Ich... du...
0:04:27–0:04:31
Selber direkt in Unternehmen investieren, wo ich das Gefühl habe,
0:04:31–0:04:36
die machen etwas Vernünftiges und wo ich das Gefühl habe, ich komme daraus, was sie machen.
0:04:36–0:04:38
Und der Rest ist unter dem Kopfkissen. Ja, genau.
0:04:39–0:04:43
Nein, der Rest ist einfach so sicher. Ich habe immer noch so ein...
0:04:43–0:04:45
Jetzt kommt mir ja wieder ein bisschen mehr Zinsen rüber.
0:04:45–0:04:51
Jetzt ist es nicht mehr so schlimm wie früher, als du dein Geld gesehen hast,
0:04:52–0:04:55
als du ihm zuschauen konntest, wie es von der Inflation aufgefressen wurde.
0:04:55–0:04:58
Aber wir sind keine Finanzberater, oder?
0:04:58–0:05:02
Sollten wir mal so Geld -Apps vorstellen?
0:05:02–0:05:04
Das habe ich mir schon überlegt. Das könnten die Leute vielleicht interessieren.
0:05:05–0:05:09
Aber ich habe nicht wirklich viel zu diesem Thema zu sagen. Microsoft Money? Du wirst lachen.
0:05:10–0:05:14
Microsoft Money? Ich bin ihm gerade heute wieder begegnet. Ach.
0:05:15–0:05:17
Nicht auf meiner Webseite.
0:05:18–0:05:21
Die hat jetzt schon länger, es tut mir fast ein bisschen leid,
0:05:21–0:05:23
aber schon länger niemand mehr einen Kommentar geschrieben.
0:05:23–0:05:31
Aber beim PC -Tipp habe ich gesehen, dass Gabi Salwisberg sich in einer Diskussion
0:05:31–0:05:36
eingemischt hat, wo die Leute sich beklagt haben, dass Microsoft Money unter
0:05:36–0:05:38
Windows 11 jetzt, glaube ich,
0:05:39–0:05:40
gültig gestorben ist.
0:05:41–0:05:45
Ah, oh je. Es hat sicher noch irgendjemanden das ans Laufen gebracht.
0:05:46–0:05:50
Irgendeiner hat sich da richtig energisch drangesetzt und irgendwelche komischen
0:05:50–0:05:53
DLL -Files umgeschrieben. Ja, genau.
0:05:56–0:05:59
So könnte man es machen. Also, es ist schrecklich.
0:06:00–0:06:07
Aber die Leute sind wirklich, die finden das halt lässig, diese alten Programme zu brauchen.
0:06:07–0:06:11
Weil, gut, man kann schon sagen, das Offline, das kann das niemand stellen.
0:06:11–0:06:15
Wenn du heute irgendeine Bank, so eine App hast, dann ist die immer irgendwo
0:06:15–0:06:17
in der Cloud und du musst dich ein wenig fragen.
0:06:18–0:06:25
Ob deine Daten dort sicher sind und bei Microsoft Money solange das Money nachläuft
0:06:25–0:06:32
sind deine Daten dort sicher aber Kevin, wie geht es dir so? bist du guter Laune?
0:06:33–0:06:38
Es geht aber das schaffen wir nicht in der Pre -Show ich habe so eine Baustelle,
0:06:39–0:06:42
die mich beschäftigt können wir dir helfen?
0:06:43–0:06:46
Müssen wir eine Sendung dazu machen? können wir die Hörer aufbieten?
0:06:46–0:06:49
Vielleicht können wir nächste Woche eine Sendung dazu machen.
0:06:50–0:06:56
Okay, das könnten wir uns überlegen. Und heute können wir noch so viel verraten
0:06:56–0:06:58
und dann spielen wir noch ein bisschen Musik, bis es losgeht.
0:06:59–0:07:03
Heute geht es um Gaming, also heute ist eh eine entspannte Sendung.
0:07:03–0:07:08
Wahrscheinlich macht jeder von uns in seinem Eckchen ein Spielchen und wir werfen
0:07:08–0:07:11
uns noch ein paar Wörter zu.
0:07:12–0:07:15
Oder Digi -Chris? Nein, du hast etwas vorbereitet. Wir können ernsthaft darüber
0:07:15–0:07:20
reden. Ich habe etwas vorbereitet. Es geht um das sogenannte Casual Gaming.
0:07:20–0:07:23
Das kann man vielleicht ein wenig vergleichen mit dem Casual Friday,
0:07:24–0:07:27
wo man am Freitag Krawatten zu Hause lässt im Büro.
0:07:28–0:07:33
Gut, es gibt kaum mehr Unternehmer, selbst Revisionshäuser, wo die Leute noch
0:07:33–0:07:35
mit Krawatten herumlaufen. Aber es geht in diese Richtung.
0:07:36–0:07:42
Music.
0:07:45–0:07:49
Und ich habe hier zwei Leute, um ein wenig Zeit mit ihnen zu verbringen.
0:07:50–0:08:04
Music.
0:08:03–0:08:08
Matthias Schüsseler und Diggi Chris Guten Abend miteinander Als ich kürzlich
0:08:08–0:08:10
mit Matthias darüber gesprochen habe,
0:08:11–0:08:16
welches Thema mir als nächstes im Abend kam die Idee man könnte wieder einmal
0:08:16–0:08:19
über Games also Computerspiele sprechen,
0:08:19–0:08:24
und bevor wir jetzt hier anfangen frage ich dich Matthias was ist das letzte
0:08:24–0:08:28
Spiele also wirklich auf dem PC Smartphone,
0:08:29–0:08:33
wo du gespielt hast auf dem PC, jetzt hast du mich Ich bin gerade schon erschreckt.
0:08:34–0:08:38
Nein, ich spiele eigentlich vor allem auf dem Handy. Und dort spiele ich...
0:08:38–0:08:45
Ich mache zwei Spiele und ich muss jeden Tag die tägliche Herausforderung bewältigen.
0:08:45–0:08:51
Und zwar, das ist in dem Windows... Nein, wie heisst es? Solitaire von Microsoft.
0:08:51–0:08:56
Das heisst Solitaire Collection. Du siehst, jetzt weiss ich es schon wieder nicht mehr.
0:08:56–0:09:03
Und dann gibt es noch ein Sudoku, wo es auch eine tägliche Herausforderung gibt. Kevin, bei dir?
0:09:04–0:09:08
Ich weiss nicht, ob das als Spiele zählt, aber wahrscheinlich schon.
0:09:08–0:09:11
Ich kann vor ein paar Monaten wieder Schach spielen.
0:09:12–0:09:18
Und ich spiele Chess, also Schach eigentlich spielen. Und dort hat es auch das tägliche Rätsel.
0:09:18–0:09:22
Und es hat so Rätsel, die man lösen muss. Das ist das einzigste Spiel,
0:09:22–0:09:24
das ich auf meinem Telefon habe.
0:09:25–0:09:32
Gut, ich bin sicher der, das am meisten spielt. Das eine Spiel nennt sich Sonic
0:09:32–0:09:34
Superstars auf der Nintendo Switch.
0:09:34–0:09:39
Sonic ist ja hier der Erzweib von Mario, also das Maskotchen von Sega,
0:09:40–0:09:44
wo man halt eigentlich ganz einfach von links nach rechts durch das Level rennt
0:09:44–0:09:48
und halt über Hindernisse kummt und so.
0:09:49–0:09:54
Das ist jetzt halt kürzlich rausgekommen und sieht natürlich grafisch Sieht
0:09:54–0:09:58
besser aus als die Sour Sonic, die vor 30 Jahren kam.
0:09:58–0:10:03
Und dann tatsächlich... Und ich weiss, das war in meiner ersten Nerdfunk -Sendung,
0:10:03–0:10:05
wo ich da war. Nein, es war nicht die erste.
0:10:06–0:10:09
Simpsons Tapped Out ist eigentlich ein Free -to -Play -Spiel.
0:10:09–0:10:12
Da kommen wir später auch noch dazu, auf dem iPad.
0:10:12–0:10:16
Und ich habe mir überlegt, wie lange kann ich das schon? Mindestens seit 2016.
0:10:18–0:10:24
Du bist... Kann man sagen, dass du süchtig bist? Könntest du löschen und würdest
0:10:24–0:10:25
du dann Entzugserscheinungen haben?
0:10:26–0:10:31
Irgendwie würde ich schon, was kommt jetzt noch, weil auch nach diesen 8 -9
0:10:31–0:10:34
Jahren, es gibt halt immer wieder neue Charaktere und so.
0:10:35–0:10:39
Aber eben, ich verbringe vielleicht 10 Minuten pro Tag mit diesem Spiel,
0:10:40–0:10:42
meistens wenn ich im Zug bin, ins Büro.
0:10:43–0:10:47
Ja, und eben, es geht heute um das Casual Gaming.
0:10:48–0:10:53
Wie wir das machen, habe ich Chat -GPT gefragt, was ist Casual Gaming?
0:10:54–0:10:58
Und es heisst, Casual Gaming bezeichnet eine Art des Videospielkonsums,
0:10:59–0:11:03
bei dem einfache, leicht zugängliche Spiele bevorzugt werden,
0:11:04–0:11:09
die sich durch eine unkomplizierte Steuerung, einfache Regeln und die Möglichkeit,
0:11:09–0:11:15
kurz in unverbindlichen Sitzungen zu spielen.
0:11:15–0:11:20
Also mal so etwas, ja, das ist wahrscheinlich eine relativ klare Definition.
0:11:21–0:11:25
Also ich würde sagen, er hat wahnsinnig viel gesagt, aber vielleicht könnte
0:11:25–0:11:29
man es auch einfacher sagen, es ist kein E -Sports würde ich sagen.
0:11:30–0:11:33
Ja, und ich glaube auch gerade wenn man hier ins E -Sports geht,
0:11:33–0:11:38
ich habe ihn in den Anlagen gefragt, ist Quake 3, das ist eben so ein First
0:11:38–0:11:42
-Person -Shooter, also ein Ballerspiel, ist das Casual?
0:11:42–0:11:46
Weil theoretisch kannst du das starten, also ich sag jetzt als Einzelspieler
0:11:46–0:11:51
gehst du halt irgendwie 10 Minuten monstern, runterschiessen und gut.
0:11:51–0:11:54
Und wenn natürlich jemand eSports spielt, der dann sagt, ja ja aber du musst
0:11:54–0:11:59
in dem Level musst dort und dort stehen, du musst dann 3 Sekunden gumpen und so, also,
0:11:59–0:12:02
es kann eigentlich schon beides
0:12:02–0:12:06
sein und ich glaube jetzt auch wenn man so von Casual Games eben Namen,
0:12:06–0:12:10
redet, ist wahrscheinlich ähm Kann man sagen, was wahrscheinlich auch schon
0:12:10–0:12:13
fast ein kulturelles Phänomen ist, ist sicher Candy Crush Saga,
0:12:14–0:12:16
kann man sagen. Ja, ja, absolut.
0:12:16–0:12:22
Das ist glaube ich auch so ein Match -3 -Ding, oder? Also ich würde sagen,
0:12:22–0:12:24
das ist wirklich verblüffend.
0:12:24–0:12:28
Ich bin eigentlich per Zufall darüber gestolpert,
0:12:29–0:12:34
dass ich herausgefunden habe, dass eigentlich die meisten erfolgreichen Spiele,
0:12:34–0:12:35
oder viele von diesen Spielen,
0:12:35–0:12:40
die im App Store zuoberst sind, Die brauchen die ähnlichen Prinzipien und das
0:12:40–0:12:45
Match 3 ist extrem erfolgreich und das gibt es in allen Varianten.
0:12:46–0:12:49
Darüber können wir auch noch sprechen, weil man diese Spielprinzipien nicht
0:12:49–0:12:51
urheberrechtlich schützen kann.
0:12:52–0:12:57
Dann ist sicher klar, da gibt es mittlerweile sogar 2 Kinofilme, «Angry Birds». Ja.
0:12:59–0:13:02
Früher hat man wahrscheinlich gesagt, «Mohrhund» ist wahrscheinlich auch so
0:13:02–0:13:04
etwas vom Prinzip, das ähnlich ist.
0:13:05–0:13:10
Ja, Farmville zum Beispiel, Hay Day, das sind auch so Sachen, ja.
0:13:10–0:13:13
Das sind dann mehr so Simulationen, ist das? Die habe ich jetzt nie gespielt.
0:13:14–0:13:17
Also ich habe mal Hay Day gespielt. Also bei Hay Day geht es darum,
0:13:17–0:13:19
du musst halt einen Bauernhof aufbauen.
0:13:21–0:13:23
Und ja, es geht auch ein bisschen darum, also zuerst hast du halt,
0:13:23–0:13:26
ja, ich glaube sogar Hühner. Du hast dann irgendwie zwei Eier,
0:13:26–0:13:28
du kannst dann die Eier in deinem Laden verkaufen.
0:13:28–0:13:31
Mit dem Geld kannst du dann irgendwie nochmal ein Huhn kaufen und,
0:13:31–0:13:35
und, und, und, und. Das ist im weitesten Sinne so eine Aufbausimulation.
0:13:36–0:13:42
Können wir dann irgendwie sagen, was die Spielprinzipien von diesen Casual Games sind?
0:13:42–0:13:45
Ich glaube, man könnte es wahrscheinlich auf ein paar wenige herunterbrechen, oder?
0:13:46–0:13:51
Ja, ich würde sagen wirklich, du kannst eigentlich plus minus Hirn abschalten.
0:13:51–0:13:55
Also du kannst nach einem langen Arbeitstag einfach ein bisschen am Tablet,
0:13:55–0:13:59
welches du auf der Knie hast, rumwischen. Ja, da würde ich vielleicht ein bisschen widersprechen.
0:13:59–0:14:03
Ich habe noch das eine Spiel drauf. Jetzt muss ich schauen, ich weiss wirklich nie, wie es heisst.
0:14:04–0:14:09
Aber ich sehe es. Kevin muss dann wahrscheinlich auch noch widersprechen,
0:14:09–0:14:14
weil der, wenn er sagt, er spiele Schach, Das kannst du nicht einfach mit der
0:14:14–0:14:17
einen Hälfte machen. Das heisst ...
0:14:18–0:14:25
Wow heisst es, kurz. Und Wow steht, glaube ich, für Words of Wonders.
0:14:25–0:14:31
Und dort musst du ... Das ist eine Art Kreuzworträtsel.
0:14:31–0:14:35
Du bekommst etwa drei, vier Buchstaben.
0:14:36–0:14:41
Die musst du in Felgen immer zu Worten anordnen, dass es so aufgeht,
0:14:42–0:14:44
kreuzworträtselmässig, also immer dieselben.
0:14:45–0:14:50
Und da muss ich zum Teil 20 Minuten lang hirnen, bis mir ein Wort einfällt,
0:14:51–0:14:54
das ich aus vier Buchstaben machen kann und noch nicht gemacht habe.
0:14:55–0:14:59
Ich würde dem ein wenig widersprechen. Also diese Denkspiele und Puzzle,
0:14:59–0:15:01
das wäre vielleicht eine Kategorie, oder?
0:15:02–0:15:05
Kann man das so sagen? Ja, kann man so sagen.
0:15:05–0:15:09
Jetzt mal eine Frage. Man wüsste, Mathios hat mal ein Spiel selber programmiert.
0:15:10–0:15:15
Kevin, hast du mal irgendein ernsthaftes Spiel programmiert oder angefangen oder so?
0:15:16–0:15:20
Ich habe nochmals ausgespasst, ich habe so ein... Oh, wie heisst das? Snake!
0:15:20–0:15:24
Oh, Snake, super! Snake habe ich programmiert.
0:15:25–0:15:30
Das ist natürlich eigentlich historisch klassisch erwähnenswert,
0:15:30–0:15:35
weil das ist ja... Im Windows, wahrscheinlich Windows 3 .1 hat es das gegeben,
0:15:35–0:15:36
oder im DOS sogar. Es war noch DOS.
0:15:37–0:15:43
Es war DOS, genau. Und wenn man dort QDOS gestartet hat, dann hat es dort das Snake mitgeliefert.
0:15:43–0:15:47
Nibbler .pass. Und ich habe übrigens auch einen Nachbarn gefragt,
0:15:47–0:15:49
ja was glaubst du, was gibt es für Casual Games?
0:15:49–0:15:52
Und es gab dann auch noch ein Game, Gekorina .pass.
0:15:52–0:15:57
Also das war ein Game, das muss irgendwie mit DOS 5, sage ich jetzt, gekommen sein.
0:15:57–0:16:03
Wer das nicht kennt, für die jüngeren Zuschauer, da hast du zwei Gorillas gehabt,
0:16:04–0:16:07
du hast eine Umgebung gehabt, so Hochhäuser, die zufällig generiert wurden,
0:16:08–0:16:12
und du musstest einfach einen Winkel eingeben und eine Geschwindigkeit und musstest
0:16:12–0:16:15
den Bumerang auf der Nettel batschen.
0:16:15–0:16:18
Das kommt mir aber auch bekannt vor. Ja, das stimmt.
0:16:19–0:16:24
Gorilla Basic und ein Nachbar, der sagte, er habe mit dem,
0:16:24–0:16:29
der Sexy ein Einstieg ins Programmieren gewesen, er habe dann versucht, ihn gut zu verstehen,
0:16:29–0:16:34
und ja, du hast jetzt mittlerweile irgendwie Frontendentwickler und machst wahrscheinlich
0:16:34–0:16:36
etwas Komplexeres Ja, ich glaube,
0:16:36–0:16:41
bei mir hätte es durchaus sein können, dass ich nach meiner Spieleentwickler
0:16:41–0:16:45
-Erfahrung auch das ernsthaft...
0:16:46–0:16:49
Wahrscheinlich wäre es die bessere Karriereentscheidung gewesen,
0:16:49–0:16:53
weil ich nicht gefunden hätte, ich möchte jetzt mein Schreiben hinter mir lassen
0:16:53–0:16:55
und dafür stattdessen programmieren.
0:16:56–0:17:01
Aber ich habe mich dann anders entschieden. Aber das ist ein anderes Thema. Ich würde sagen, ja.
0:17:03–0:17:07
Wir haben gesagt, eben so die... Hast du irgendein Actionspiel,
0:17:08–0:17:12
wo du motorisch gut sein musst? Das gäbe es ja vielleicht auch noch.
0:17:13–0:17:16
Obwohl das vielleicht dann schon richtig ist. Subway Runner. Wie heisst das?
0:17:16–0:17:21
Ja, ja, die Endless Runners. Die Endless Runners. Subway Surfer.
0:17:22–0:17:28
Das ist lustig. Ich bin eben auch so ein Endless... Das habe ich eine Woche
0:17:28–0:17:31
lang gespielt, weil mein Neffe das gespielt hat. Und dann habe ich gedacht,
0:17:31–0:17:32
ich will das auch spielen.
0:17:33–0:17:35
Und dann habe ich das eine Woche lang gespielt und dann gemerkt,
0:17:36–0:17:39
du machst immer das gleiche, das ist ein Scheissdreck.
0:17:40–0:17:45
Du rennst einfach nur dort links und rechts. Also Subway Runner ist ein lustiges Spielprinzip.
0:17:46–0:17:51
Es ist halt wie... Eben, es sind die 5 Prinzipien, die es wahrscheinlich gibt.
0:17:51–0:17:58
Subway Runner ist Third Person, das heisst, man schaut jemanden in den Rücken.
0:17:58–0:18:03
Genau. Und der rennt auf drei Subway...
0:18:04–0:18:07
Was ist Subway auf Deutsch? Untergrundbahn. U -Bahn, ja.
0:18:08–0:18:14
Ja, so eine U -Bahn, so ein Metro, so ein Tram, hat drei Gleise und dann muss
0:18:14–0:18:18
ich dort links und rechts wischen und dann kommen Hindernisse.
0:18:18–0:18:22
Dann muss ich darüber reingumpen, muss mich bucken oder muss irgendetwas ausweichen.
0:18:22–0:18:24
Und dann kann ich Münzen sammeln und so Zeug.
0:18:25–0:18:29
Und das ist, glaube ich, noch recht viral gegangen, dieses Game.
0:18:29–0:18:30
Das haben viele Leute gespielt.
0:18:30–0:18:37
Auch das, würde ich sagen, ist so ein Urprinzip geworden, wo man dann xx -fache
0:18:37–0:18:39
Varianten gesehen hat. Ich spielte das Temple Run.
0:18:41–0:18:45
Dann gab es auch noch das ... Ja, das ist auch so eins. ... Minion Rush mit
0:18:45–0:18:48
den geilen Minions und so.
0:18:49–0:18:54
Die funktionierten alle nach dem Free -to -play -Prinzip.
0:18:55–0:18:59
Du lässt das Spiel runter, aber wenn du weiterkommen willst,
0:18:59–0:19:01
musst du Geld einwerfen.
0:19:01–0:19:07
Oder musst du nicht? Ich finde immer, die grösste Herausforderung ist, kein Geld zu zahlen.
0:19:08–0:19:12
Und Digi -Chris habe ich aber im Verdacht. Oder hat es auch schon gestanden,
0:19:12–0:19:14
dass er Amig Geld einwirbt?
0:19:14–0:19:18
Amig ist falsch. Ich habe tatsächlich eben die sechs Jahre, in denen ich Tapped
0:19:18–0:19:22
-Out spiele, und das war wahrscheinlich sogar am Bug, hast du irgendwann mal
0:19:22–0:19:25
ein Pop -up bekommen, du bekommst irgendwie, ich sage jetzt 1000 Donuts und
0:19:25–0:19:27
das und das über für 2 Franken.
0:19:27–0:19:33
Ja. Und wenn du denkst, der reguläre Preis Das wäre wahrscheinlich locker 200 Franken gewesen.
0:19:34–0:19:37
Ich glaube, das war das einzige Mal, wo ich...
0:19:37–0:19:41
So ein Ding macht dann gut. Du hattest damals noch das Super Mario Run.
0:19:41–0:19:45
Dort hast du aber einfach einmalig, das war wirklich knallhart, einmalig gekauft.
0:19:46–0:19:49
Also auch die Eltern unter uns, Shareware. Ja, genau.
0:19:49–0:19:53
Also da muss ich gestehen, ich habe auch mal etwas gekauft, aber ich habe nie
0:19:53–0:19:55
etwas Verbrauchsmaterial gekauft.
0:19:55–0:20:01
Also eben so diese Donuts oder diese Schlumpfbeeren, um den Klassiker zu bemühen.
0:20:01–0:20:05
Das sind dann halt so Sachen, die du kaufst und dann brauchst du es auf und
0:20:05–0:20:09
dann musst du mehr davon kaufen und du pumpst eigentlich immer mehr Geld in
0:20:09–0:20:13
das Spiel ein, ohne dass dir das bewusst ist, oder vielleicht bist du dir das
0:20:13–0:20:15
bewusst und kannst es nicht verhindern.
0:20:17–0:20:21
Und ich habe einmal eben genau, glaube ich, in diesem Temple Run oder in Minion
0:20:21–0:20:23
Rush, jetzt weiss ich nicht mehr, in welchem von beiden,
0:20:23–0:20:27
dann habe ich einen Coindobbler gekauft und dann hat jede Münze,
0:20:28–0:20:32
die du eingesammelt hast, verdoppelt und den musstest du einmal für 5 Franken
0:20:32–0:20:33
kaufen und das habe ich okay gefunden.
0:20:34–0:20:37
Ich glaube, was ich in dieser Sache perfekt finde, also ich...
0:20:37–0:20:41
Sind wir auch wieder bei Angry Birds, es gab mal so ein Angry Birds Racing Spiel,
0:20:42–0:20:45
da hast du angefangen und so, ich sage es, die ersten 10 Level,
0:20:45–0:20:49
vielleicht die ersten 1 -2 Stunden, hast du immer gewonnen.
0:20:49–0:20:51
Dann ist es ein bisschen schwieriger geworden. Und da hast du gemerkt,
0:20:51–0:20:55
ja, ok, da bin ich vielleicht falsch durch die Kurve, das kann ich noch optimieren.
0:20:56–0:21:00
Und da hast du halt auch teilweise gehabt, und dort habe ich tatsächlich widerstanden,
0:21:00–0:21:03
so, du hast deine Münzen verbraucht, musst du jetzt 4 Stunden warten.
0:21:03–0:21:06
Ja. Du hast halt das iPad weggelegt und hast es nochmals probiert.
0:21:07–0:21:10
Und irgendwann wirst du in diesen Spielen zu einem Punkt kommen,
0:21:10–0:21:13
wo du es wahrscheinlich schlicht und einfach ohne diese Booster,
0:21:14–0:21:15
wie die alle heissen, nicht mehr schaffst.
0:21:16–0:21:21
Ich habe bei allen diesen Spielen, die ich gemacht habe, wo eben man die «free
0:21:21–0:21:23
to play», weil man es eben, man bekommt es gratis rüber,
0:21:23–0:21:28
aber dann wirst du eigentlich immer dazu verleitet, Geld auszugeben,
0:21:28–0:21:33
Ich verhindere mich immer weiter, weil ich glaube, sie wollen verhindern,
0:21:33–0:21:36
dass du wirklich so frustriert bist, dass du das Spiel löschst.
0:21:37–0:21:42
Und darum können sie dich eigentlich nie so knallhart gegen die Wand laufen lassen, das merkst du.
0:21:42–0:21:46
Jetzt kann ich gar nichts mehr machen, wenn ich kein Geld ausgibe.
0:21:46–0:21:52
Aber es gibt natürlich jene fiese Mechanismen. Ich habe auch mal einen Blogpost darüber geschrieben.
0:21:53–0:21:56
Ich habe wahnsinnig viele Blogposts über Spiele gemerkt.
0:21:56–0:22:01
Die findet ihr dann in den Show Notes, die muss ich jetzt nicht alle auf nerdfunk .ch ablesen.
0:22:02–0:22:05
Auch meine Lieblingsspiele, die ich über die Jahre angesammelt habe.
0:22:05–0:22:09
Aber eben auch die Free -to -play -Mechanismen, wo man z .B.
0:22:10–0:22:17
Warten muss und seine Ungeduld entweder manuell bezähmen kann oder man Geld einwirft.
0:22:17–0:22:22
Oder die fieseren Methoden sind, man nimmt dir etwas weg, das du schon erspielt
0:22:22–0:22:27
hast, das du wieder hergeben musst, wenn du nicht Geld einwirfst.
0:22:28–0:22:33
Das ist ein Klassiker z .B. Du hast so und so viele Münzen erspielt,
0:22:33–0:22:37
aber wenn du jetzt aufgibst, verlierst du sie alle oder irgendwie so.
0:22:37–0:22:40
Also das passiert ständig. Und da gibt es jeden Tag solche Mechanismen.
0:22:41–0:22:46
Und eben diese tägliche Herausforderung, die ich anfangs erwähnt habe,
0:22:46–0:22:51
die ich leider ziemlich anfällig bin dafür, das ist natürlich auch so ein Mechanismus,
0:22:51–0:22:53
um dich jeden Tag in den Spielen zu locken.
0:22:54–0:22:57
Ja, und ich glaube, es gibt ja auch noch einen Mechanismus, ich habe irgendwie auch mal ein,
0:22:58–0:23:01
ich weiss es noch einmal nicht mehr, aber so Superhirn und so,
0:23:01–0:23:05
da hattest du so kleine Rätsel, Also zum Beispiel, ich glaube auch der Klassiker,
0:23:05–0:23:07
den du früher in der Schule hattest,
0:23:07–0:23:12
du musst zuerst den Fuchs über den Fluss bringen und dann irgendwie ganz zurücknehmen,
0:23:12–0:23:15
so und so, weisst du, diese Dengsport -Spiele.
0:23:16–0:23:19
Und dort kannst du auch so Hinweise...
0:23:20–0:23:22
Kaufen. Also ich glaube, du hast auch irgendwie... Ja, genau.
0:23:22–0:23:26
Und da heisst es halt «Der Fuchs frisst das Huhn». Okay?
0:23:26–0:23:30
Und du kannst dir aber die Hinweise holen entweder indem du Geld reinrührst
0:23:30–0:23:32
oder indem du Werbung anschaust.
0:23:32–0:23:35
Das ist auch ein Klassiker, genau. Du kannst... Ja, das ist auch viel.
0:23:36–0:23:40
Aber Kevin, bist du anfällig? Beim Schach könnte man sagen, nein,
0:23:40–0:23:44
das Schach funktioniert analog genauso wie digital und dort musst du einfach
0:23:44–0:23:48
dein Hirn brauchen und sonst dein Portemonnaie eigentlich nicht.
0:23:48–0:23:53
Ja, das Schachding, das hat natürlich auch ein anderes Prinzip.
0:23:53–0:23:59
Grundsätzlich kannst du Schach spielen, einfach gegen einen Gegner.
0:23:59–0:24:04
Du kannst Schach gegen einen Computer spielen, du kannst Rätsel lösen und bei
0:24:04–0:24:09
den Rätseln kannst du aber nur gewisse pro Tag. Jetzt sind es glaube ich 5 pro Tag.
0:24:10–0:24:16
Und Lernvideos hast du glaube ich nicht oder auch nur 1 pro Und ich habe dann
0:24:16–0:24:20
einfach gesagt, okay, ich will wirklich Schach spielen, ich will den ganzen Funktionsumfang.
0:24:21–0:24:27
Ich zahle die, ich habe keine Ahnung, 120 Fr. im Jahr, hätte ich jetzt gesagt.
0:24:27–0:24:31
Okay, wie heisst das Spiel, das Schachspiel, wie heisst das? Das ist einfach Chess.
0:24:32–0:24:37
Es ist wirklich die bekannteste Schachplattform, chess .org oder so. Ah, verstehe.
0:24:38–0:24:42
Ich schaue gerade mal. Sonst hören wir uns dann auf den Pornoseiten.
0:24:46–0:24:50
Als Wiederaufrischer habe ich die ganzen Videos geschaut und jetzt mache ich
0:24:50–0:24:56
vor allem die Rätsel, wo du dann irgendwelche Schachstellungen hast und dir
0:24:56–0:24:58
musst überlegen, was ist jetzt der beste Zug.
0:24:59–0:25:04
Das finde ich noch lustig. Oder dann so Schnellpartien. Wenn du wirklich 4 Minuten
0:25:04–0:25:07
hast, dann musst du in 4 Minuten den Gegner schlagen. So Sachen.
0:25:08–0:25:12
Ich spiele nicht gegen andere Menschen. Das mache ich auch nicht.
0:25:12–0:25:16
Ich will für mich alleine spielen und ja nicht mit anderen Leuten,
0:25:17–0:25:18
die dann sowieso immer besser sind.
0:25:19–0:25:22
Digi Chris bist du... Ich wollte gerade sagen, im Schach bin ich eh so an einem
0:25:22–0:25:26
Ort, wo alle gewinnen. Ich bin ja nicht gut. Ich mache es einfach gerne.
0:25:27–0:25:32
Ich finde Schach... Schach finde ich ein wahnsinnig schwieriges Spiel als Casual Game.
0:25:32–0:25:35
Ich weiss nicht, ob man das... Darf man das zulassen, Digi Chris?
0:25:35–0:25:38
Du musst wirklich konzentriert sein.
0:25:38–0:25:44
Ich mag Spiele, die ich mit einer Hirnhälfte machen kann.
0:25:45–0:25:51
Ich höre z .B. gerne Podcasts oder sogar Hörbücher, während ich solche Spiele mache.
0:25:51–0:25:55
Manchmal schaue ich sogar Fernsehen dazu. Machst du das auch, Chris?
0:25:55–0:26:01
Bei «Schach» bin ich überhaupt nicht drin. Aber «Schach» ist etwas anderes.
0:26:01–0:26:05
Ich glaube selbst ... Es gibt leider nicht immer das Josep -Spiel,
0:26:05–0:26:08
aber eben Josep sollte schon einigermassen konzentriert sein,
0:26:08–0:26:10
um zu schauen, was es den anderen gibt.
0:26:10–0:26:14
Also, ja, Schach ist wahrscheinlich wirklich ein Spezialfall.
0:26:14–0:26:19
Aber eben klar, was Kevin gesagt hat, was halt eben bei so einem Spiel...
0:26:19–0:26:23
Schön ist eben, du kannst halt gegen einen Bot spielen und zum Beispiel im Quake, wenn du halt...
0:26:23–0:26:25
Ich bin jetzt wahrscheinlich auch nicht gerade der beste Spieler,
0:26:25–0:26:28
aber du kannst halt deine Bots reinnehmen und du kannst in Quake 3,
0:26:28–0:26:32
kannst ich glaube, Verstärke eins so wirklich, Kanonenfutter bis 5,
0:26:32–0:26:34
die sind dann echt gut und ja,
0:26:34–0:26:36
sagst du jetzt halt, heute will ich es ein bisschen lockerer,
0:26:37–0:26:39
machen wir mal auf 2 oder 3 und so, also ja.
0:26:40–0:26:44
Und ich glaube jetzt einfach nochmal etwas wegen diesen In -App -Sachen,
0:26:44–0:26:48
also wenn der Kevin sagt, 120 Fr. einfach, das ist ein Subscription -Fee,
0:26:48–0:26:53
ja. Da kann man sagen, ok, und da werden sie dich ja nicht fragen, willst du das nochmal?
0:26:54–0:26:58
Irgendwie muss man schon sagen, wenn du jetzt zurückdenkst, eben, irgendwie 3.
0:26:58–0:27:04
Klasse, Super Mario Land, glaube 59 .90 Franken im Elektro -Rick Tivoli in Spreitenbach,
0:27:04–0:27:05
wo es auch schon lange nicht mehr gibt.
0:27:05–0:27:09
Und da hast du halt das Spiel gehabt. Ja. Und du hast es gespielt und ja.
0:27:10–0:27:17
Wenn du halt beim letzten Boss irgendwie, hast du ihn 19 mal getroffen und bei 20 mal hat er dich.
0:27:17–0:27:21
Dann hast du wahrscheinlich den Gameboy an die Wand geschmissen.
0:27:21–0:27:23
Es hat dann keine Möglichkeit gegeben.
0:27:23–0:27:28
Irgendwann waren die Leben fertig. Und heute könntest du wahrscheinlich nochmals
0:27:28–0:27:30
versuchen, wenn du nochmals 2 Franken reinrührst.
0:27:31–0:27:34
Aber fühlt sich das für euch nicht wie Beschissen an?
0:27:35–0:27:41
Also entweder besiegst du das Spiel, weil du es kannst, oder das ist so der kapitalistische...
0:27:42–0:27:44
Das ist ganz klar beschissen. Es ist auch keinfach gefährlich.
0:27:44–0:27:49
Ich habe so das ähm... Wie wüsste ich die Anlage? Gut, du hast ja eine Tochter...
0:27:51–0:27:55
Auch wenn sie ein iPhone hätte, kann man sie schon so zunahmen,
0:27:55–0:27:56
dass sie keine Einkäufe machen kann.
0:27:57–0:28:00
Aber leider sind vielleicht nicht alle Eltern so smart wie du.
0:28:01–0:28:06
Dann gab es tatsächlich Fälle, wo jemand im Tap -out 2 '000 Fr.
0:28:06–0:28:08
An Donuts investiert hat.
0:28:09–0:28:12
Darum habe ich diese Schlumpf -Bäre in diesem Schlumpf -Spiel,
0:28:12–0:28:15
das sich explizit an Kinder richtet.
0:28:15–0:28:20
Hier wurde man sich dem Problem der Öffentlichkeit bewusst.
0:28:20–0:28:24
Dass das ein Spiel ist, das sich an Kinder richtet, das man aber gegen echtes
0:28:24–0:28:31
Geld in Schlumpfbeeren kaufen kann und dann halt riesige Beträge umsetzen kann.
0:28:32–0:28:38
Ich würde gerne von euch beten, ich bin nicht sicher, ob die Einabkäufe dieser
0:28:38–0:28:41
Spielszene gut getan haben.
0:28:41–0:28:46
Auf der einen Seite muss man sagen, du bekommst heute wirklich Spiele zum Nulltarif,
0:28:46–0:28:50
die einen riesigen Entwicklungsbetrag kosten.
0:28:51–0:28:55
Wenn du sie zum vollen Preis kaufen müsstest, würden sie 50 Fr.
0:28:55–0:28:57
Kosten und du bekommst sie gratis.
0:28:57–0:29:00
Denn wahrscheinlich der allermeiste
0:29:00–0:29:04
Teil der Leute spielt und wirft vielleicht ein bisschen Geld ein.
0:29:04–0:29:08
Und dann gibt es einen winzigen Teil davon, das habe ich gelesen,
0:29:08–0:29:15
der so angefressen ist, dass sie viel zu viel Geld einwerfen und die Spiele finanzieren.
0:29:17–0:29:22
Für die, die nervenstark bleiben und nicht zahlen, ist es super.
0:29:23–0:29:26
Denn die kommen eigentlich günstiger weg. Aber für die, die zahlen,
0:29:26–0:29:27
ist es eigentlich ein Mist.
0:29:28–0:29:31
Ich finde es eigentlich auch ein Mist. Ich habe lieber so ein Modell,
0:29:32–0:29:36
wie man jetzt sagt, Apple Arcade oder Xbox Game Pass. Da zahlst du halt auch pro Monat.
0:29:37–0:29:39
Also Apple Arcade ist jetzt mit dem Preis hoch.
0:29:40–0:29:45
Xbox Game Pass hast du in deinen 15 Franken und hast irgendwie 300 Spiele.
0:29:45–0:29:48
Und die kannst du dann zumindest mal eine Zeit lang spielen,
0:29:48–0:29:49
aber du bist nicht eingeschränkt.
0:29:49–0:29:55
Das ist für mich ehrlicher, weil eben, entweder du bist einfach frustriert und eben...
0:29:56–0:29:59
Ich kann auch einen, oder was war das? Das hat von Mario Kart,
0:29:59–0:30:02
welches es auch auf der Nintendo Switch gibt, welches für mich auch ein typisches
0:30:02–0:30:05
Casual Game ist, hat es mal eine iOS Version gegeben.
0:30:06–0:30:10
Und du bist ja irgendwann schlicht und einfach nicht mehr weitergekommen ohne Geld reinzuzahlen.
0:30:10–0:30:12
Und dann hast du gesagt, so, blasen wir in die Schuhe und weg damit.
0:30:12–0:30:14
Ja, das würde ich auch machen.
0:30:15–0:30:18
Meistens gibt es ja dann irgendeine Alternative, wo du weiterspielen kannst.
0:30:18–0:30:22
Also, aber Kevin, ich möchte von dir wissen, findest du jetzt die,
0:30:22–0:30:28
ich glaube die Inabkäufe sind irgendwie 2008 oder 2009 erfunden worden und am
0:30:28–0:30:30
Anfang wusste man nicht so genau, was man damit machen könnte.
0:30:31–0:30:35
Und dann sah man, dass vor allem in dieser Spielebranche eingeschlagen sind
0:30:35–0:30:38
und die komplett verändert haben.
0:30:38–0:30:43
Und ich glaube, ein Spiel, das vor diesen Inabkäufen, so ein Casual Game,
0:30:43–0:30:44
ist nicht mehr das gleiche wie nachher.
0:30:45–0:30:50
Findest du das jetzt unterm Strich einen Verlust, dass das jetzt alles so auf
0:30:50–0:30:55
diese Inabkäufe ausgerichtet sind oder findest du es eher ein Vorteil für dich?
0:30:56–0:31:03
Ich finde es noch schwierig zu definieren, ob das In -App -Ding eine gute Geschichte ist oder nicht.
0:31:03–0:31:06
Ich verstehe einen Entwickler, der sagt, ich habe hier eine App programmiert.
0:31:07–0:31:12
Entweder schaust du Werbung, weil das mir Geld gibt, oder du zahlst mir etwas, das gibt mir Geld.
0:31:13–0:31:16
Ich finde aber die Prinzipien dieses Anfixen ein bisschen schwierig.
0:31:17–0:31:24
Es werden ja bewusste Mechanismen genutzt, dass du so abstrakte Zahlen hast,
0:31:24–0:31:28
dass du keine Verbindung machen kannst, wieviel Geld ist das jetzt in der echten Welt.
0:31:29–0:31:36
Also du kaufst dann mit einem Franken sieben Goldtaler und mit diesen sieben
0:31:36–0:31:42
Goldtalern kannst du dir mit einem Goldtaler 1300 Diamanten kaufen.
0:31:43–0:31:51
Und die Abstraktion von ich zahle jetzt echtes Geld für irgendetwas im Game,
0:31:52–0:31:56
die Verbindung machst du nicht mehr, dass du checkst, ich zahle da echtes Geld für das.
0:31:57–0:32:00
Und das finde ich halt das Problem. Und dann finde ich es halt besser,
0:32:00–0:32:01
wenn es dann irgendwelche,
0:32:01–0:32:05
gut Schach ist jetzt so ein Spezialfall, aber wenn es dann einfach Apps gibt, die sagen, ok,
0:32:05–0:32:13
du kannst gratis alles nutzen, aber nur halt dann die drei Lernvideos pro Tag
0:32:13–0:32:18
oder bei Duolingo die 5 Minuten pro Tag und sonst zahlst halt die 7 Franken
0:32:18–0:32:19
und dann hast du aber alles
0:32:20–0:32:22
Ich glaube es wäre eher das, aber...
0:32:22–0:32:28
Ist denn die Bereitschaft der Leute, für ein Spiel wie Angry Birds 40 Franken
0:32:28–0:32:30
zu zahlen? Wahrscheinlich nicht.
0:32:30–0:32:33
Ich finde es wirklich schade, dass es keine Spiele mehr gibt,
0:32:33–0:32:36
die versuchen, dich nicht anzufixen.
0:32:36–0:32:39
Das finde ich wirklich... Ja, das finde ich auch schade.
0:32:40–0:32:45
Bei meinem Clickomania, das ich geschrieben habe, das hatte einfach ein Spielprinzip.
0:32:45–0:32:52
Und das hat nach dem Zufallsprinzip eine neue Partie generiert und dann konntest du sie lösen, fertig.
0:32:53–0:32:55
Und dann konntest du weiterspielen. Und heute ist ja das nicht mehr so.
0:32:56–0:32:59
Heute fängst du bei jedem Spiel mit einem einfachen Level an,
0:33:00–0:33:04
dann wird es immer schwieriger und dann kommen aber noch neue Features dazu.
0:33:04–0:33:10
Also Gamification kommt daher, du bekommst Punkte, sammelst Erfahrungspunkte
0:33:10–0:33:15
und wirst so immer mehr eingezogen. Und das ist auf eine Art spannend,
0:33:15–0:33:17
weil du siehst, wie du dich verbesserst.
0:33:17–0:33:22
Aber es hat natürlich den ganz klaren Zweck, dich nicht mehr loszulassen.
0:33:22–0:33:28
Und eben mit den Tageszielen und all dem Quatsch, dass du einfach täglich hingehst
0:33:28–0:33:30
und nicht einfach nur, wenn du Zeit hast.
0:33:30–0:33:34
Das finde ich auf eine Art ... Ich möchte mehr Spiele, die sagen.
0:33:34–0:33:38
Spiele uns, kaufe uns für 5 oder 10 oder 20 Fr.
0:33:38–0:33:42
Und wenn du nicht kommst, ist es egal. Aber war es nicht so,
0:33:42–0:33:45
dass die ersten Angry Birds 5 Fr. gekostet haben?
0:33:46–0:33:50
Das war dann einfach unbegrenzt. Und klar, dass da Rovio heisst,
0:33:51–0:33:57
wenn die denken, jetzt haben wir halt 100 '000 mal 5 Fr. es gibt irgendwie 500 '000 Fr.
0:33:57–0:34:01
Oder wir haben halt eben, vielleicht auch gewisse Leute, die nichts kaufen,
0:34:01–0:34:02
dann haben wir halt vielleicht...
0:34:02–0:34:05
Ich glaube, sie haben sogar, ich habe auch einen Artikel gepostet,
0:34:06–0:34:12
aus ökonomischen Gründen, wenn wir, benutzen wir Mikrotransaktionen und nicht,
0:34:12–0:34:17
dass In -App -Käufe grundsätzlich etwas schlecht sind, weil es gab ja damals.
0:34:18–0:34:21
Als Apple den App Store brachte, gab es ja keine Demo -Versionen.
0:34:21–0:34:25
Und wenn du jetzt halt wirklich mal, oder eben, was Kevin da sagt,
0:34:26–0:34:30
ein Schachspiel oder ein Bildbearbeitungsprogramm, 120 Fr.
0:34:30–0:34:37
Weiss ich ja nicht. Und der RSS Reader, den ich benutze, hat halt einfach ein Abo.
0:34:38–0:34:42
Es ist nicht viel, es ist irgendwie 10 Euro pro Jahr oder so.
0:34:43–0:34:48
Ich verstehe es, dass man das so macht zum Teil, aber ich begegne einfach immer
0:34:48–0:34:50
wieder Spiele, die ich gefunden habe.
0:34:50–0:34:55
Das ist eine gute Spielidee, aber sie ist durch den kapitalistischen Ansatz
0:34:55–0:34:57
völlig verhunzt worden. Nur ein Beispiel.
0:34:58–0:35:02
Das ist das MeChat, das ich mal getestet habe. Das klingt nach einer Chat -App.
0:35:02–0:35:07
Es ist aber eine Simulation. Es erzählt eine Geschichte, in der Form,
0:35:08–0:35:13
dass du mit jemandem chattest, der immer in Schwierigkeiten gerät.
0:35:13–0:35:18
Die Idee ist, dass du jemanden a la Tinder chattest und versuchst,
0:35:19–0:35:20
immer auf Dates zu gehen.
0:35:20–0:35:23
Dann passiert der Person irgendwelche
0:35:23–0:35:27
wilden Dinge und du musst dann dort eingreifen oder was weiss ich was.
0:35:28–0:35:31
Eigentlich eine lustige Idee, aber völlig verhunzt wird es nicht.
0:35:31–0:35:32
Bist du sicher, dass das... Bist du es?
0:35:33–0:35:37
Sicher, dass es ein Spiel war, wenn nicht irgendjemand aus dem Ausland,
0:35:37–0:35:41
wo die Rettung geht, 30 '000 Franken abknüpft hat.
0:35:41–0:35:43
Ich habe nichts bezahlt und sie ist trotzdem immer da.
0:35:43–0:35:47
Ich glaube, der echte Person wäre es früher verleidet.
0:35:49–0:35:54
Ich finde es auf eine Art schade, aber ja. Apple hat mit dem Arcade ein wenig
0:35:54–0:35:58
versucht, dagegen zu halten, aber Digi -Chris so richtig gut hat es nicht funktioniert.
0:35:58–0:36:02
Nein, also ich habe jetzt eben ein Mail bekommen aus Apple, ich habe es gehabt
0:36:02–0:36:04
und dann hat es eben nochmals 2 Stunden gedauert und ich habe dann mal geschaut
0:36:04–0:36:09
wieviel ich die Arcade spiele und ich so und tschüss wieder ein Abo weg, ja.
0:36:09–0:36:14
Genau, also ich, eben dass man dann eigentlich den kapitalistischen Auswuchs
0:36:14–0:36:20
dann wiederum mit dem Abo bekämpft ist so ein bisschen ein komischer Mechanismus, aber ja.
0:36:20–0:36:25
Digi Chris will immer trotzdem versöhnlich enden bei dieser Sendung,
0:36:26–0:36:30
die eigentlich jetzt spielerisch werden sollte. Ja, holt irgendwie euer Gameboy
0:36:30–0:36:33
vom Estrich und spielt nochmal eine Runde Tetris.
0:36:33–0:36:37
Genau, also das haben wir jetzt gar nicht erwähnt, aber wir haben jetzt diese
0:36:37–0:36:40
Switch zuhause entdeckt und bei dieser kannst du tatsächlich ja noch so Spiele
0:36:40–0:36:44
kaufen und spielen und es ist noch viel früher.
0:36:44–0:36:47
Ja, kann man so sagen. Genau.
0:36:48–0:36:52
Kevin, du noch ein famous last word? Nein, aber ich könnte jetzt wirklich meinen
0:36:52–0:36:54
Gameboy vornehmen, ich habe nämlich noch einen.
0:36:54–0:36:58
Oh. Ein echter, alter, ursprünglicher Gameboy.
0:36:59–0:37:02
Jetzt hätten wir natürlich noch die Tetris -Musik bereit haben müssen.
0:37:02–0:37:03
Das haben wir jetzt nicht geschafft.
0:37:05–0:37:09
Bling bling. Das macht es am Anfang.
0:37:09–0:37:14
Das ist übrigens auch ein Einsatz, das war nur der Copyrightschutz, das Bling.
0:37:15–0:37:20
Das kann man vielleicht auch mal rückgleichen. Oder haben wir noch 10 Sekunden? 10 Sekunden hast du.
0:37:20–0:37:27
Der Gameboy prüft, sie wollten nicht, dass unlizenzierte Leute Spiele entwickeln.
0:37:27–0:37:32
Das Nintendo -Logo ist urheberrechtlich geschützt und das hättest du,
0:37:32–0:37:35
wenn du Du hast ein unlizenziertes Game gemacht, du durftest nicht beruhen und
0:37:35–0:37:39
so haben es dann die unlizenzierten Cartridge -Hersteller erwischt.
0:37:39–0:37:44
Also genau, das habe ich mal er... Jetzt muss ich auch nochmals 30 Sekunden
0:37:44–0:37:45
überziehen, es tut mir leid.
0:37:45–0:37:49
Wir sind darüber, aber wir sind in letzter Zeit immer so pünktlich gewesen.
0:37:49–0:37:53
Ich habe eigentlich gesagt, dass diese Spielideen selber, die kannst du nicht
0:37:53–0:37:59
schützen, weil eine Anleitung ist quasi eine Instruktion für den Geist und das
0:37:59–0:38:01
darfst du nicht urheberrechtlich schützen.
0:38:01–0:38:06
Was eigentlich sinnvoll ist, weil wir würden in riesige Schwierigkeiten einsteigen,
0:38:06–0:38:10
wenn jemand urheberrechtlich schützen würde, wenn man sich die Anleitung,
0:38:10–0:38:13
wenn man sich die Schuhe zubindet, zum Beispiel, oder? Und darum darfst du das eigentlich nicht.
0:38:14–0:38:16
Und darum musst du aber eigentlich so das Drumherum schützen,
0:38:16–0:38:22
also das Logo oder das Game Design oder die Grafiken oder das Maskottchen oder was auch immer.
0:38:22–0:38:25
Und darum ergibt das eigentlich Sinn, was da Nintendo gemacht hat.
0:38:26–0:38:30
Und die sind ja auch wirklich in diesem Casual -Bereich schon seit wie lange?
0:38:30–0:38:34
30 Jahre? Ja, es gab ja die Computer, das ist über 30 Jahre her.
0:38:38–0:38:47
Music.

Wir bewältigen keine Triathlons, rudern nicht in einem selbst gebauten Kanu um die Welt und wir waren noch nie Freeclimben am Kilimandscharo. Denn sportliche Aktivitäten betreiben wir nach dem Prinzip der Mässigung.

Das gilt auch für den elektronischen Sport, dem wir auf Amateurstufe als Casual Gaming frönen. Sprich: Wir zocken lieber nicht nächtelang beidhändig am Spielcontroller, sondern eher mit einer Hand am Handy. Und darüber sprechen wir heute: Über unsere Lieblingsspiele, aber auch über die Frage, ob die allgegenwärtigen In-App-Käufe das Casual Game versaut haben – und ob es überhaupt noch originelle neue Spiele gibt. „Das Gegenteil von E-Sports“ weiterlesen

Wie man den Kürbis auf zwei Gigahertz hochtaktet

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:00–0:00:08
Hehehehehehe Mau, mau, mau, mau Ja und ich habe wieder mal den Knopf nicht rausgenommen
0:00:08–0:00:12
und darum ist es hier einfach weiter gegangen Ein Skandal par excellence
0:00:12–0:00:15
Ich wollte sagen, das war ein Kraken mit Honey for Petsy
0:00:16–0:00:21
Also man könnte sagen Bärenfütterung hier auf Radio Stadtfilter 5, 4, 3, 2, 1,
0:00:22–0:00:28
Stadt, Stadtfilter Stadtfilter Stadtfilter Der Stadtfilter.
0:00:29–0:00:32
Der Stadtfilter. Ich bin ein Fan von Stadtfiltern.
0:00:37–0:00:40
Und ich habe wieder den wirklich nervigsten Jingle erwischt,
0:00:40–0:00:41
den wir hier zu bieten haben.
0:00:41–0:00:45
Diggi, grüezi ganz dir auch so. Wegen Berners, die Kollegen?
0:00:45–0:00:50
Nein, einfach die Kinder, die ADSL-Kinder. Nein, die ADS-Kinder.
0:00:50–0:00:53
Wie heisst es? ADHS. Jetzt...
0:00:53–0:00:57
Die überdrehten Kinder, die sollte man im Kindergarten haben,
0:00:57–0:00:59
aber nicht auf dem Radio, finde ich.
0:00:59–0:01:05
Aber bevor es einen Shitstorm gibt, lassen wir das Thema. Du Digi Chris, wie geht's?
0:01:05–0:01:12
Bist du heute um 2 Uhr aufgestanden, um das neue MacBook anzuschauen, das Apple irgendwie hatte?
0:01:13–0:01:21
Ich habe halt am Morgen schnell News durchgescrollt und dachte, wer jetzt wirklich, wer braucht,
0:01:21–0:01:25
so ein so viel Leistung in einem Notebook?
0:01:25–0:01:46
Notebook. Es gibt Leute, ganz klar, aber ich podcaste immer noch mit dem allerersten M1 in der tiefsten Konfiguration, ich rendere dort auch mal ein Video und das reicht immer noch locker, aber klar, die haben jetzt natürlich mit dieser,
0:01:46–0:01:54
Also mit ihrer Prozessortechnologie, sicher die Führerschaft von der, ich sag jetzt, wie sagt man?
0:01:55–0:02:03
Technologieführerschaft. Also Steve Jobs hat mal gesagt, Performance per Watt, also was kannst du aus einer Energieeinheit
0:02:03–0:02:04
rausholen.
0:02:04–0:02:12
Weil klar, auch mit dem M1, wenn du Student bist, dann kannst du eine 8 Stunden Vorlesung
0:02:12–0:02:17
lockeren Typen ohne Akku und wenn ich so denke, als ich angefangen habe mit dem Studium,
0:02:17–0:02:23
haben sie bei uns Steckerlisten verteilt, weil die Notebooks teilweise keine Stunde
0:02:23–0:02:28
gehalten haben, also ja, ist schön und gut, aber ich finde es ist teilweise ein bisschen
0:02:28–0:02:34
ein Overkill und man kann es gerade sehen, auf Apple.com zahlt man für das eben, das,
0:02:35–0:02:37
Das Notebook, woran ich jetzt spreche,
0:02:37–0:02:41
mehr als ich damals beim, ja man kann es sagen.
0:02:41–0:02:45
Bragg slash Digitec bezahlt habe. Also irgendwie ja.
0:02:45–0:02:51
Genau. Wir empfehlen ja eigentlich immer nicht Leistung auf Vorrat zu kaufen,
0:02:51–0:02:53
sondern wirklich nur das, was man braucht.
0:02:53–0:02:59
Und das ist schon die Frage, die ich auch habe, dass Apple immer noch an dieser Leistungsspirale dreht.
0:02:59–0:03:03
Es ist halt das, wo sie sich im Moment von der Konkurrenz absetzen können.
0:03:03–0:03:07
Ich glaube, von dem her gesehen, versteht man das schon. Es gibt einen Teil ihrer Kundschaft,
0:03:07–0:03:12
die das sicher auch zu brauchen weiss, also wenn man halt Videos schneidet oder so.
0:03:13–0:03:18
Aber einen viel grösseren Teil ihrer Kundschaft, die machen halt ein bisschen surfen,
0:03:18–0:03:21
und machen ein bisschen E-Mail, und dann vielleicht ab und zu mal,
0:03:22–0:03:25
was weiss ich was, machen sie noch das Pages auf oder so.
0:03:26–0:03:30
Und da kann man sich schon fragen, ob diese Entwicklung sinnvoll ist.
0:03:30–0:03:36
Also du kannst dann sagen, vielleicht tut jemand, und du bringst mir mal ein Beispiel,
0:03:36–0:03:42
der hat halt ein 4K-Video, wie er mit einem Kreuzfahrtschiff aus Venedig rausläuft, aber EIN STREAM.
0:03:42–0:03:47
Oder halt, oder weiss ich nicht was, wie er mit dem Velo irgendwie in so einen Untergang läuft.
0:03:47–0:03:49
Dann hat er ein 4K-Stream.
0:03:49–0:03:51
Gut, da reicht das M1 locker.
0:03:51–0:04:00
Gut, wenn du dann halt 32 4K Stream gleichzeitig hast, brauchst du dann vielleicht so einen M3 Ultra schon langsam.
0:04:00–0:04:03
Aber eben wer, also, ist jetzt nicht das, was ich dir eigentlich gemeint hätte.
0:04:03–0:04:09
Nein, das brauchen, viele Leute brauchen das nicht. Und ich glaube, es ist schon ein bisschen die Strategie von Apple,
0:04:10–0:04:13
den Leuten hier Leistung zu verkaufen, die sie eigentlich nicht brauchen.
0:04:13–0:04:25
Also das ist, man könnte jetzt sagen, vielleicht, Wenn man dann noch die KI Sachen anwendet, maschinelles Lernen direkt auf diesen Maschinen machen könnte,
0:04:25–0:04:31
das wäre ja auf jeden Fall etwas, das einen interessieren würde.
0:04:31–0:04:40
Aber man scheint den Eindruck zu bekommen, dass Apple die KI Dinge etwas verschlaft. Also irgendwie...
0:04:40–0:04:44
Die Siri müsste vielleicht einmal etwas aufgebohrt werden, damit sie auch...
0:04:44–0:04:48
Wer ist die Siri? Ja, genau. Wer ist es, ihre berechtigte Frage.
0:04:48–0:04:55
Das wäre wirklich eine grosse Chance für Apple, dass sie alles, was alle anderen in der Cloud machen,
0:04:55–0:04:59
auf dieser leistungsfähigen Hardware machen können.
0:04:59–0:05:05
Das würde, glaube ich, den Leuten, die auch ein bisschen Privatsphärebedenken haben,
0:05:05–0:05:07
entgegenkommen.
0:05:07–0:05:10
Es wäre wirklich eine Rechtfertigung für die viele Leistung,
0:05:10–0:05:15
die sie den Leuten für viel Geld verkaufen. Aber ich sehe das noch nicht so und...
0:05:16–0:05:22
Ja, sie haben jetzt voll auf die Karte dieser Brille gesetzt und so.
0:05:22–0:05:28
Ich hatte übrigens letztes Mal die von... Amazon hätte ich fast gesagt, die von Facebook angehabt.
0:05:28–0:05:35
Jetzt ist mir entfallen, wie sie heisst. Oculus 3 oder so? Nein, die andere. Ich suche sie nachher raus.
0:05:35–0:05:38
Und das ist auch so eine, die ähnlich funktioniert, also wo man Kameras hat
0:05:39–0:05:46
und dann sieht man seine Umgebung, aber durch eben das Kamerabild raus
0:05:46–0:05:48
Und dann kann man so Sachen einblenden.
0:05:48–0:05:51
Ich habe eine Spielung gemacht, die dann in diesem Raum ging.
0:05:51–0:05:54
Ich war bei solchen Löchern in die Wände.
0:05:54–0:05:58
Dort sind eine Art Aliens eingegummelt.
0:05:59–0:06:04
Und die musste ich dann einfangen. Mit so zwei ... Du hattest wie einen Pistolengriff in der Hand
0:06:04–0:06:06
und konntest auf sie zielen.
0:06:06–0:06:09
Wenn du sie trafst, wurden sie eingefangen.
0:06:09–0:06:15
Ich muss sagen, es war besser. Das Ding kostet nicht 3'500 Fr.
0:06:16–0:06:22
Wie die Vision Pro von Apple, sondern es kostet um die 500 Dollar.
0:06:22–0:06:25
Und es war recht eindrücklich.
0:06:25–0:06:31
Die Latenz war wirklich besser als ich erwartet habe. Ich konnte um den Tisch herumlaufen,
0:06:31–0:06:36
bin nicht über meine eigenen Füsse gestolpert oder es wurde mir nicht schlecht.
0:06:36–0:06:42
Ich bin nicht in die Wände oder in die Möbel gelaufen. Also es ist recht eindrücklich.
0:06:42–0:06:45
Es war besser als ich erwartet hätte.
0:06:46–0:06:52
Aber es war nicht so, dass ich die sofort kaufen musste. Und ich sehe auch wirklich Games, ja, lustig.
0:06:52–0:06:56
Aber schon eine Videokonferenz würde ich mich jetzt schon fragen,
0:06:56–0:06:59
ob ich das wirklich möchte.
0:07:00–0:07:05
Ja, same here. Ich denke, wir haben es auch oft, teilweise bei uns im Geschäft,
0:07:05–0:07:12
wenn du irgendwie Calls hast, dann machst du schnell am Anfang Video an, hey, hallo, wie geht's?
0:07:12–0:07:16
Das machst du halt bis zu einem Informail-Pre-Show und dann irgendwann, wenn du tatsächlich,
0:07:16–0:07:21
wenn jemand präsentiert, bringt es ja eh nichts, wenn jemand sieht, wie...
0:07:21–0:07:26
Ja, mein Kopf ist, wenn ich mich vielleicht mal abdrehe und es hat keine Ahnung, dass
0:07:26–0:07:30
mich vielleicht abdrehen will, weil vielleicht irgendjemand neben mir steht und nicht, weil
0:07:30–0:07:32
mich es nicht interessiert, was er sagt.
0:07:32–0:07:37
Genau. Es ist sicher mal nett, aber ich glaube, es ist jetzt sicher nicht so eine Revolution,
0:07:37–0:07:41
wie halt das, ja, sagen wir mal, das iPhone war. Nein, ist es nicht.
0:07:41–0:07:45
Also, äh, Quest 3 hat die geheisst oder heisst sie immer noch.
0:07:45–0:07:50
Und jetzt fangen wir pünktlich mit Kummerbox Live Halloween Edition an.
0:07:51–0:08:05
Music.
0:08:05–0:08:11
In dieser Sendung behandelt ihr die Computerprobleme, die ihr uns per Mail zukommen lasst,
0:08:11–0:08:13
auf nordfunk-at-stadtfilter.ch.
0:08:13–0:08:20
Mit akuten Problemen ruft ihr uns in die Studioanrufe. Die Nummer ist 052 203 31 00.
0:08:20–0:08:28
Oder ihr schreibt das Problem ins Gästebuch auf stadtfilter.ch. Heute ist Halloween.
0:08:28–0:08:33
Als ich losging, sah ich schon eine Schwette von Kindern im Stegenhaus.
0:08:33–0:08:39
Die waren alle schön verkleidet, als Gespenstchen, als Geistchen, als Skelett.
0:08:39–0:08:45
Oh, jetzt kam gerade ein Kind bei Digi-Chris und hat ihm alle seine Zelte geklaut.
0:08:45–0:08:52
Genau, und dann habe ich gefunden, es wäre doch schön, wenn wir heute Computerprobleme hätten,
0:08:52–0:08:56
die auch so leicht, wie soll ich sagen, spooky sind.
0:08:56–0:09:03
Und wo man sagen könnte, dieser Computer ist besessen. Aber leider haben wir uns, als ihr uns diese Fragen gestellt habt,
0:09:03–0:09:04
den Gefallen nicht gemacht.
0:09:04–0:09:12
Es sind so ein bisschen, wie soll ich sagen, unphantomiasische Probleme.
0:09:12–0:09:17
Und Digi Chris, du bist du jemals ein Halloween-Fan gewesen.
0:09:17–0:09:20
Als ich jung war, gab es das gar noch nicht, muss ich sagen.
0:09:20–0:09:26
Nein, gab es glaube ich nicht. Entschuldigung, auch zu meiner Zeit sind wir noch nicht draussen.
0:09:27–0:09:39
Es gab dann schon mal, dass Leute oder dass Kinder sind geläuten und man hat dann schon mal geschaut, dass man irgendwo so kleine, wie sagen wir...
0:09:39–0:09:43
Ein Abgelaufenes Päckchen Keggifred nachgefunden hat.
0:09:43–0:09:49
Aber eben, das Schöne ist jetzt in meiner Wohnung hat tatsächlich die Wohnungstüre so einen Silent Mode.
0:09:49–0:09:52
Ah, ok, das nicht belästigt wird.
0:09:52–0:09:58
Und wenn mir halt jemand entgegenkommt, ja, ich hätte schon noch irgendwie ein Päckchen Gummibärchen.
0:09:58–0:10:02
Wenn jetzt halt irgendjemand, wenn ich dann doch noch rausgehe, dann ja.
0:10:02–0:10:10
Oder wie soll ich sagen, der Bären-Dreck, den du mal vor 10 Jahren geschenkt bekommen hast und nicht gerne hast oder so. Genau.
0:10:10–0:10:12
Also, aber fangen wir an mit dem, wo wir eigentlich gekommen sind.
0:10:12–0:10:20
Erika sagt, ich sollte 36 Fotos über Google Drive so hochladen, dass ich den Link per Mail verschicken kann
0:10:20–0:10:24
und dieser Empfänger oder die Empfänger dann die Fotos anschauen könnten.
0:10:24–0:10:29
Das ist aber alles fehlgeschlagen. Vielleicht hast du einen guten Ratschlag.
0:10:29–0:10:30
Äh, ja.
0:10:31–0:10:37
Was könnte da überhaupt das Problem sein? Ich kann halt häufig und das ist auch wieder so ein Fall
0:10:37–0:10:41
wo ich gerne wissen möchte, ja was hat dann nicht genau funktioniert, weil eigentlich,
0:10:41–0:10:45
ist meine Wahrnehmung dass man wirklich nichts falsch machen kann
0:10:45–0:10:47
bei diesem Problem oder bei dieser Sache
0:10:47–0:10:53
Also, als ich die Frage das erste Mal gelesen habe, eben Fotos Google Drive habe ich
0:10:53–0:10:57
mir mal überlegt, wieso nicht Google Fotos, weil ich habe das auch schon unzählige
0:10:57–0:10:59
mal gemacht, dass ich
0:10:59–0:11:07
Fotos aus meinen Ferien auf einem Album in Google Fotos.
0:11:08–0:11:13
Dann kannst du zuerst mal sharen mit jemandem, der einen Google Account hat.
0:11:13–0:11:17
Du kannst sagen, mein Kollege Hansli, der darf mir dort Fotos hinzufügen.
0:11:17–0:11:19
Das kannst du über Überleitungen geben.
0:11:19–0:11:26
Dann kannst du einen Link erstellen und sagen, everyone with the link kann das sehen.
0:11:26–0:11:26
Genau.
0:11:27–0:11:34
Und grundsätzlich, ich habe das tatsächlich getestet, weil ich wusste, ich poste das in einem öffentlichen Forum.
0:11:34–0:11:41
Also als ich dort sicher nicht eingeloggt war mit meinem Google-Konto, hat das geklappt.
0:11:42–0:11:54
Ja, also ich sehe wirklich, dass es mit diesen Fotos anfängt, da gibt es so viele Möglichkeiten und es gibt halt, man kann sagen, den Teufel oder den Halloween-Geist,
0:11:54–0:12:11
Um jetzt das doch noch mal zu sagen, der Halloween-Geist sitzt so im Detail, weil du kannst, je nachdem, kommt es halt wirklich darauf an, sollen dann die Leute diese Fotos nur anschauen, sollen die einfach die Aladin-Show, sich das Gemüt führen können,
0:12:11–0:12:14
Sollten sie etwas mit diesen Fotos selbst machen können.
0:12:14–0:12:25
Google Drive ist gut, wenn diese Person sie wieder herunterladen will und sie vielleicht bearbeiten oder selbst in ein Fotobuch einpacken will.
0:12:25–0:12:29
Dann ist Drive tatsächlich eine gute Sache. Wenn es nur ums Anschauen geht,
0:12:30–0:12:35
dann sind tatsächlich, wenn du z.B. ein iPhone hast und der andere auch ein iPhone hat,
0:12:35–0:12:38
dann kannst du einfach sagen, gib ihm diese Fotos frei.
0:12:38–0:12:44
Dann werden sie über die iCloud freigegeben und du musst sie nicht mal irgendwo einladen,
0:12:44–0:12:48
denn sie sind ja schon in der iCloud, wenn du sie nutzt.
0:12:48–0:12:51
Das ist wirklich der komfortabelste Weg.
0:12:51–0:12:57
Gerade bei Google Fotos. Ich finde es nicht ganz so zuverlässig, aber ähnlich.
0:12:57–0:13:00
Es gibt wirklich auch viele solche Lösungen.
0:13:00–0:13:06
Diese Drives und so, diese Ablagen, musst du wirklich nur für Daten austauschen,
0:13:06–0:13:08
die man bearbeiten kann.
0:13:08–0:13:17
Sonst eigentlich auf drive.google.com gehen, dort einen Ordner anlegen, am einfachsten alle Fotos in diesen Ordner einlegen.
0:13:17–0:13:24
Das war vielleicht das Problem, man muss einen separaten Ordner machen und den Ordner als Ganzes auswählen.
0:13:25–0:13:31
Und den dann freigeben. Du kannst zwar schon Fotoe einzeln oder Dateien freigeben, aber das willst du ja nicht.
0:13:31–0:13:40
Darum einfach dann zurück in meine Anlage gehen. Dort kann man im Wurzelverzeichnis den Ordner auswählen.
0:13:41–0:13:46
Dann gibt es dort den Menüknopf und dort kann man freigeben, freigeben, freigeben.
0:13:46–0:13:50
Das heisst zweimal gleich und dann müsste das eigentlich klappen.
0:13:50–0:13:56
Es gibt noch zwei Möglichkeiten, also wenn die Leute, die es bekommen, auch ein Google-Konto haben,
0:13:56–0:14:01
dann kannst du es direkt für sie freigeben und dann bist du auch sicher, dass das sonst niemand sieht.
0:14:01–0:14:06
Und wie du es angekündigt hast, wenn diese Leute halt kein Google-Konto haben,
0:14:06–0:14:12
dann musst du es für alle freigeben. Also für alle heisst, jeder, der den Link bekommt,
0:14:12–0:14:17
könnte auch diese Dateien anschauen, was in aller Regel kein Problem ist,
0:14:17–0:14:20
weil man diese Links eigentlich nicht erraten kann.
0:14:21–0:14:24
Aber es könnte natürlich sein, dass jemand diesen Link weitergibt,
0:14:25–0:14:27
den man nicht haben möchte.
0:14:27–0:14:29
Darum würde ich in so einem Fall, wenn es ein bisschen sensibler ist,
0:14:30–0:14:35
schauen, dass man noch die Zugriffskontrolle hat über die Accounts, dass nur Leute ...
0:14:35–0:14:39
Also, dass man diese Freigabe pro Account macht.
0:14:39–0:14:43
Und ebenso, wie gesagt, habe ich das mal mit einem Fotos-Google-Account probiert,
0:14:43–0:14:49
weil mich dunkt es in der Fotos-App, oder auch auf dem Web,
0:14:49–0:14:56
sieht es mit Google Fotos noch ein bisschen schöner aus und ich glaube du könntest sogar noch die Geo-Tags haben, also mit dem Motto.
0:14:57–0:15:02
Wir haben jetzt irgendwie unsere Neue-Zeeland-Rundreise gemacht und da sind wir irgendwie in Auckland gewesen oder so.
0:15:03–0:15:11
Genau, also das kannst du im Google Fotos, ich weiss nicht ob es immer noch geht, ich habe das vor vielen, vielen Jahren genauso gemacht.
0:15:11–0:15:17
Ich habe mich damals noch im Lightroom schöne Bildlegenden für meine Fotos erfasst.
0:15:17–0:15:22
Und dann gab es einen Lightroom-Exporter zu Google.
0:15:22–0:15:29
Nein, Picasso hieß es damals noch. Ja. Es gab einen Picasso-Exporter.
0:15:29–0:15:35
Und dann sind all diese schönen Bildbeschreibungen in dieses Album eingekommen.
0:15:35–0:15:41
Und das fand ich eigentlich recht elegant. Aber ich glaube, das macht heute niemand mehr.
0:15:41–0:15:44
Oder schreibst du eine Bildbeschreibung zu Fotos?
0:15:44–0:15:50
Nein. Nein. Also je nachdem, wenn ich halt mal das einzelne Bild auf Facebook poste, dann schreibe ich schon was.
0:15:50–0:15:54
Aber sonst, wenn ich jetzt tatsächlich irgendwie Ferienfotos freigebe...
0:15:54–0:15:58
Gut, eben, das mache ich ja je nachdem nicht für alle, sondern...
0:15:59–0:16:03
Ja, also wenn ich jetzt sage, dass ich die Italien Urlaub freigebe,
0:16:03–0:16:08
ist das eine geschlossene Gesellschaft und die wissen fast immer,
0:16:08–0:16:11
aha, das war das Hotel XY, wo wir auch mal waren.
0:16:11–0:16:12
Genau.
0:16:12–0:16:18
Also nein, da bin ich zufrieden. Ich habe das früher gemacht und habe es eigentlich schön gefunden, das zu haben,
0:16:18–0:16:23
aber heute tatsächlich, so 15 Jahre später, kann es tatsächlich sein,
0:16:23–0:16:28
dass ich nicht mehr weiss, wo das eigentlich genau war und was wir da gemacht haben.
0:16:28–0:16:32
Und dann kann so eine Bildbeschreibung wirklich noch ein bisschen Kontext liefern,
0:16:32–0:16:38
der interessant ist und mein Gedächtnis nicht mehr bereit hat
0:16:38–0:16:43
und dann auch wieder ein bisschen Erinnerungen auslöst und so.
0:16:43–0:16:49
Aber es ist wahnsinnig viel Arbeit. Und was ich heute noch manchmal mache, ist einfach ein Stichwort dazuschreiben,
0:16:50–0:16:56
von irgendetwas, das man auf dem Bild nicht erkennt, das ich nachher am iPhone ansuchen kann.
0:16:56–0:17:04
Das ist ja zwar wunderbar, da gibt es die Objekterkennung oder Personen und alles wird schön verschlagt worden,
0:17:04–0:17:09
aber der Sinn und Zweck ist ja dann auf einem Foto nicht unbedingt klar.
0:17:09–0:17:16
Und wenn du dann schreibst, das ist der Typ, den ich hier drauf habe, oder das war das Festchen,
0:17:16–0:17:19
dann hilft das ein bisschen für die Dokumentation.
0:17:19–0:17:25
Aber da sind glaube ich die meisten Leute zu faul dazu, was ich auch verstehe natürlich.
0:17:26–0:17:36
Aber soll ja die neue Tagebuch-App vom iPhone kommen, kann man das über diese App auch noch lösen,
0:17:37–0:17:43
dass man dort in dieser Tagebuch-App schreiben kann, was man gemacht hat und dann vielleicht auf eine schlaue Art
0:17:43–0:17:51
das mit diesen Fotos in Verbindung gebracht wird und man so auch noch etwas mehr Kontext hinterlegt.
0:17:51–0:17:57
Im Livestream nennt man das, glaube ich. Das sind die Daten, die man tagtäglich anlegt
0:17:57–0:18:00
und fabriziert, das ist ja dann so der Livestream.
0:18:00–0:18:04
Aber gehen wir zum Felix, das ist ein Kollege von mir und der macht Interviews und sagt,
0:18:04–0:18:08
er sei völlig verzweifelt auf der Suche nach einer Lösung.
0:18:08–0:18:14
Ich habe bis jetzt mit meinem Sony-Smartphone Telefoninterviews direkt per App aufgenommen.
0:18:14–0:18:20
Nach dem Wechsel auf ein Samsung Galaxy A34 5G funktioniert das nicht mehr.
0:18:20–0:18:25
Weisst du was man machen kann, gibt es allenfalls doch eine App, die ich noch nicht getestet habe.
0:18:25–0:18:31
Also eigentlich, Chris, können Smartphones kein Telefongespräch aufnehmen.
0:18:31–0:18:32
Grundsätzlich.
0:18:33–0:18:41
Ist eben wahrscheinlich datenschutzmässig heikel daher glaube ich auch, dass das teilweise nicht möglich ist weil du darfst,
0:18:41–0:18:45
soviel ich weiss, wenn du jetzt in deiner Versicherung gehst und schon irgendwie gekündigt bist,
0:18:46–0:18:52
wenn du das Telefongespräch aufnimmst und das nicht zeigst ist das glaube ich, richtig nicht verwertbar.
0:18:53–0:18:57
Weil, ja, hankerum ist es so dieses Gespräch wird aufgezeichnet
0:18:57–0:19:00
genau, also es ist je nachdem sogar strafbar
0:19:00–0:19:05
wenn du ein Gespräch aufnimmst ohne das gesagt zu haben Das müssen wir Journalisten tatsächlich.
0:19:05–0:19:09
Ich mache das eigentlich auch. Ich hoffe, ich denke immer daran.
0:19:09–0:19:14
Dann wirklich sagen, ich nehme das auf und starte die Aufnahme jetzt, dass das auch ...
0:19:14–0:19:21
Oder ich starte die Aufnahme und sage, ich starte die Aufnahme jetzt, dass die Ankündigung noch drauf ist.
0:19:21–0:19:23
Ich weiss es mal nicht.
0:19:24–0:19:30
Ein Anwalt könnte da auch einen Strick daraus drehen. Andererseits hast du sonst keinen Beweis, dass du es gesagt hast.
0:19:30–0:19:35
Also wir sehen wirklich, eine Juristerei ist wahnsinnig schwierig.
0:19:35–0:19:39
Und es ist tatsächlich so, also beim klassischen Smartphone,
0:19:39–0:19:44
um das aufzunehmen, musst du so eine App benutzen und die leitet das über irgendeinen Server
0:19:44–0:19:47
und dann wird das auf irgendeinem Server irgendwo aufgenommen.
0:19:47–0:19:52
Und das finde ich halt auch ein bisschen dubios. Also das würde ich jetzt nicht empfehlen.
0:19:52–0:19:54
Nein, aber...
0:19:53–0:19:59
Wenn es mir recht ist, zumindest Microsoft Teams kann das, aber ich glaube auch Skype.
0:19:59–0:20:04
Aber wenn du dann den Record-Knopf drückst, dann hat er gross den Banner,
0:20:04–0:20:06
this call is being recorded.
0:20:06–0:20:11
Und ich glaube auch das Ding, das wir ganz am Anfang zu Corona hatten, wie hiess es?
0:20:11–0:20:13
Studio Link. Ja, genau.
0:20:13–0:20:17
Da gebe ich das auch noch. Aber klar, dort musst du halt deinem Partner, deinem Gegenüber,
0:20:18–0:20:20
sagen, hey, du musst jetzt die App installieren.
0:20:20–0:20:27
Und je nachdem, wenn vielleicht die Technik nicht so fein ist, sagt er, ja leck mich doch, dann will ich nichts mit dir haben.
0:20:27–0:20:29
Also das ist dann wahrscheinlich schwierig.
0:20:29–0:20:36
Ich nehme jetzt an, in Radiostationen, klar, wirst du wahrscheinlich auf der, ich sage jetzt Telefonanlage, wirst du das machen können?
0:20:37–0:20:48
Ja, dort, das Ding heisst Telefonhybrid und das ist wirklich, das gehört natürlich zum Einmal-Eins, dass man Leute nicht unbedingt aufnehmen kann vielleicht, aber auch live versenden kann.
0:20:48–0:20:52
Aber ich würde sagen, wenn du am Radio anrufst,
0:20:52–0:20:54
rechnest du damit, dass das aufgenommen wird.
0:20:55–0:21:00
Darum ist es dort vielleicht schon mal implizit kein Problem. Ja.
0:21:00–0:21:02
Aber der Teufel sitzt im Detail.
0:21:03–0:21:12
Aber ich habe ... Das ist ein Job, den ich noch hatte. Ich gab dieses Jahr am MAZ ein Kurs für Journalisten,
0:21:12–0:21:14
die genau solche Dinge wissen wollten.
0:21:14–0:21:19
Wie kann man solche Dinge, solche Gespräche aufnehmen, war auch ein grosses Thema.
0:21:19–0:21:26
Ich habe darum einen langen, langen, langen Blogpost dazu geschrieben, den ihr dann auch lesen könnt, falls euch das interessiert.
0:21:26–0:21:32
Und die einfachste Methode ist schon, Digi Chris, du hast es angedeutet, nimmst du irgendeine App, die diese Funktion eingebaut hat.
0:21:33–0:21:35
Also das ist...
0:21:35–0:21:41
Bei Teams ist es der Fall, da musst du allerdings, wenn du das normale Teams hast,
0:21:41–0:21:43
das im Windows drin ist, das kann das nicht.
0:21:43–0:21:47
Da musst du irgendeinen Business Account haben, dann geht es.
0:21:47–0:21:51
Aber auch im Zoom kannst du es zum Beispiel, im Skype geht es auch unkompliziert.
0:21:51–0:21:58
Und ich konnte dann sagen, bei uns im Unternehmen läuft ja die Telefonie inzwischen über den Zoom.
0:21:58–0:22:03
Also der Zoom ersetzt dann auch den Festnetz-Telefon.
0:22:03–0:22:10
Also ich habe jetzt meinen Anschluss von meinem Büro auf meinem Handy drauf
0:22:10–0:22:13
und über das Zoom und dort kann man das auch aufnehmen.
0:22:13–0:22:20
Und das ist wirklich praktisch für solche Sachen, für Interviews, für etwas, wo du gerade mit jemandem redest
0:22:20–0:22:26
und nicht aufschreiben kannst, kannst du das schnell aufnehmen und das funktioniert eigentlich wirklich gut.
0:22:26–0:22:32
Und ja, es gibt viele solche Apps. Skype ist wahrscheinlich die einfachste,
0:22:33–0:22:41
Wenn du auf ein Festnetz anrufen möchtest, kannst du es über Skype anrufen und es über das auch mitschneiden.
0:22:41–0:22:49
Funktioniert eigentlich wirklich gut. Und er transkribiert es dann wahrscheinlich sogar noch und macht was weiss ich was alles.
0:22:49–0:22:51
Vielleicht weniger gut, aber ja.
0:22:51–0:22:57
Genau, genau, absolut. Gehen wir doch zu der nächsten Frage, die kommt von Magnus.
0:22:57–0:23:07
Und er sagt, zum Geburtstag habe ich einen Tolino Shine 4 E-Book Reader erhalten und als Standard Buchladen Orel Füssli installiert.
0:23:07–0:23:15
Ich möchte aber auch von Ex Libris E-Books kaufen. Dazu muss ich meinen Tolino mit dem Mac per USB Kabel verbinden.
0:23:15–0:23:24
Mein Mac Mini erkennt das Tolino Gerät nicht. Nein, also das muss man eigentlich nicht, weil man kann in dem Tolino...
0:23:25–0:23:34
Ah gut, Exlibris vielleicht nicht, das stimmt. Das kann sein, dass man die dann am Computer kauft und runterlässt, weil
0:23:34–0:23:39
den Tolino muss man ja vielleicht erklären. Oder willst du erklären, kennst du dich aus beim Tolino, hast du so einen?
0:23:40–0:23:46
Ich bin mehr auf Amazon, aber man muss schon sagen, Tolino ist ein bisschen mehr offen,
0:23:46–0:23:50
weil eben bei Amazon kannst du ja tatsächlich nur...
0:23:51–0:24:02
Bei Amazon Kaffee, bei Tolino kannst du tatsächlich bei deinem kleinen Buchhändler, bei den Kinderpfupfungen, also nicht böse gemeint, aber kannst du den auf den Store verlinken.
0:24:02–0:24:06
Also sagen wir vor den Pfupfungen, dann ist es klar, dass wir böse gemeint haben.
0:24:06–0:24:10
Im Bauernkaffee, wo ich auch wohne.
0:24:10–0:24:16
Und was ich jetzt gerade so als erstes sehe, erkennt nicht.
0:24:17–0:24:24
Würde ich es als erstes mal mit einem anderen USB Kabel benutzen weil ich hatte das auch schon, dass ein Gerät
0:24:25–0:24:26
einfach nicht erkannt wurde,
0:24:27–0:24:32
und dann ist dir halt das USB Kabel mal am Boden geknallt und irgendein Pin oder so
0:24:32–0:24:36
ist nicht mehr da gewesen, also das wäre so mal vielleicht das erste, weil grundsätzlich,
0:24:37–0:24:44
so ein Tolino, ein Kindle und so wird vom Mac von Linux, von whatever in der Regel erkannt,
0:24:45–0:24:50
Genau, also er tritt dann so als externes Medium in Erscheinung,
0:24:50–0:24:52
wie eine Festplatte, die du hier per USB hängst.
0:24:52–0:24:58
Dann siehst du dort, du musst noch herausfinden, in welchem Ordner du es ziehen musst, wenn du es so machst.
0:24:58–0:25:04
Und es ist eben vielleicht noch zu den Büchern zu sagen, Amazon hat tatsächlich das DRM drauf,
0:25:04–0:25:07
also den Kopierschutz, umgangssprachlich.
0:25:07–0:25:13
Man bringt die Bücher vom Kindle nicht in ein anderes Gerät hin,
0:25:13–0:25:21
Das wäre meine grösste Kritik an diesem Tolino.
0:25:21–0:25:23
Ich fände es super, wenn er einen offenen App Store hätte.
0:25:24–0:25:29
Er basiert auf Android, das ist ein verkapptes Android-Betriebssystem.
0:25:29–0:25:34
Man könnte dort wunderbare Storien machen. Man könnte dann auch die Kindle-App drauf tun.
0:25:36–0:25:48
Und dann könnte ich über diese Reader-App meine alten, bei Amazon gekauften Kindle-Bücher lesen, neben meinen Tolino-Büchern.
0:25:48–0:25:51
Und diese Tolinos brauchen eigentlich keinen Kopierschutz.
0:25:51–0:25:55
Das sind normale EPUBs, also das ist ein Standard für E-Books.
0:25:55–0:26:01
Die kann man wild austauschen, kann man kaufen und muss sie einfach auf dieses Gerät bringen, kann sie dann dort auch lesen.
0:26:02–0:26:08
Und am einfachsten geht es, und das habe ich dann auch nochmal im Detail beschrieben, wie es geht,
0:26:08–0:26:14
habe dann das auch verlinkt in der Show noch, wie man Bücher per Cloud auf den Tolino bekommt.
0:26:14–0:26:21
Weil es gibt da diese Tolino Cloud, da kannst du am Computer im Browser aufmachen, kannst dich einloggen,
0:26:21–0:26:29
kannst dort deine EPUBs in dein Konto einziehen und nachher erscheinen sie an deinem Tolino in der Bücherverwaltung
0:26:29–0:26:31
und kannst es dort auswählen und herunterladen.
0:26:31–0:26:36
Also musst du nicht mit dem USB-Kabel rumhantieren, wenn du das willst.
0:26:36–0:26:40
Und ich glaube auch etwas, was du gesagt hast, es gibt schon keinen Kopierschutz,
0:26:40–0:26:44
aber soviel ich weiss, es gibt eine Art Wasserzeichen. Ja, das kann sein, ja.
0:26:44–0:26:48
Wenn ich jetzt das Buch, und wenn ich an meine Studienzeit zurückdenke, wenn jetzt halt
0:26:48–0:26:50
jemand ein Buch gekauft hat.
0:26:51–0:26:54
Wo vielleicht auch nur 20, 30 Seiten waren, ist das halt, ja,
0:26:55–0:26:56
20 mal durch kopiert geladen, ja,
0:26:56–0:27:06
dann ist das wahrscheinlich schon gegangen, wenn es dann dein Blog würdest, würde wahrscheinlich irgendwann der Verlag anklopfen und ja, Matti kann es gar nicht.
0:27:07–0:27:12
So ist es. Oder wenn es irgendwie in einer Tauschbörse landet oder so, dann kannst du ja immer noch behaupten,
0:27:12–0:27:16
also ich würde sagen, ich habe es am Digi-Chris ausgelehnt. Der hat es dann, ja.
0:27:16–0:27:18
Der hat dann, genau. Der ist geschuld.
0:27:22–0:27:31
Äh, wie soll ich sagen? Ja, genau, also ich glaube, man kann sie in seinem Bekanntenkreis austauschen.
0:27:31–0:27:37
Dort hat es ja auch sogar inzwischen eine solche Lösung eingebaut, beim Tolino selber,
0:27:37–0:27:42
dass man so eine virtuelle Familie machen kann und dann Bücher auch innerhalb dieser frei geben kann,
0:27:42–0:27:46
dass man sie nicht einmal irgendwie umschicken muss, diese EPUBs oder so.
0:27:46–0:27:54
Das ist recht komfortabel. Gibt es auch beim Kindle, auch dort kann man bei Amazon gewisse Einkäufe,
0:27:54–0:27:59
nicht nur Bücher, sondern auch Musik- und Hörbücher austauschen.
0:27:59–0:28:06
Ich habe das mit meiner Frau gemacht und dann hat mich meine Frau zu meiner eigenen Familie ausgerüht.
0:28:06–0:28:13
Und seitdem können wir das nicht mehr machen. Und ich weiss nicht genau, wenn ich das deuten muss,
0:28:13–0:28:21
dass sie gefunden hat, dass ich ihr unsympathisch sei, dass sie mich hier sieht.
0:28:22–0:28:27
Aber ich glaube, wir interpretieren es nicht über, sondern gehen dann zu Paul.
0:28:28–0:28:36
Und Paul ist ein bisschen ein Dauergast oder ein Stammkund, könnte man bei uns sagen.
0:28:37–0:28:40
Er hat immer noch sein Problem mit den Spam-Mails, mit den Werbemails.
0:28:41–0:28:42
Wir gaben ihm auch schon Tipps.
0:28:43–0:28:48
Er sagte, er könne das nicht lösen. Es sei zwar in der Tat so, dass ...
0:28:50–0:28:55
Aha, das ist jetzt falsch. Ich habe die Frage gar nicht hier reingeschrieben.
0:28:55–0:28:58
Ich muss die Frage aus dem Gedächtnis zusammenbringen.
0:28:58–0:29:02
Er schrieb, alles, was er probierte, hätte nichts geholfen.
0:29:03–0:29:08
Und darum hat er jetzt einfach die Idee, alle E-Mails von Leuten, die er nicht kenne,
0:29:08–0:29:12
die er nicht kenne, die nicht in seinem Adressbuch drin sind,
0:29:12–0:29:14
gnadenlos zu löschen.
0:29:14–0:29:16
Und so will er sein Spam-Problem lösen.
0:29:16–0:29:18
Findest du das gut?
0:29:19–0:29:23
Es kommt jetzt darauf an, was man für ein Szenario hat. Du kannst auch sagen,
0:29:23–0:29:27
ich nehme keine Telefonnummern ab, die ich nicht, wie sagen wir,
0:29:27–0:29:30
die ich nicht im Adressbuch habe.
0:29:30–0:29:50
Das kannst du auch machen, aber wer weiss, Vielleicht gibt es ja tatsächlich mal den Fall, dass deine Frau ihr Handy verloren hat und von der Kollegin ruft, ich würde zumindest dann die E-Mails, ich weiss gar nicht was du für einen Filter machen kannst, zumindest mal wegfiltern.
0:29:50–0:30:04
Ja, ich weiss gar nicht, ich bin auch nicht sicher, ob du das wahrscheinlich im Firefox, ähm Firefox, im Thunderbirds, kannst du das wahrscheinlich sagen, wenn es nicht in dem Adressbuch drin ist, dann verschiebst du mir gerade irgendeinen Ordner rein.
0:30:04–0:30:09
Dafür kannst du auch in die Gmail irgendwie Vips machen, aber eben, es kann ja irgendwie
0:30:09–0:30:14
auch mal sein, ich glaube wenn ich, ich habe auch schon Leute gehabt, also wenn sie mir
0:30:14–0:30:17
schreiben, kommen sie halt als Hans Müller an.
0:30:17–0:30:23
Und je nachdem, aber heisst halt mal Hans.Müller at gamings.ch.
0:30:23–0:30:29
Und das dann eben wahrscheinlich, glaube ich, das Risiko, dass da irgendwas durchkommt.
0:30:30–0:30:35
Oder nicht durchkommt, was vielleicht wichtig ist. Ich sehe jetzt im Dokument seine Adresse.
0:30:35–0:30:41
Sein E-Mail-Dienstleister müsste eigentlich ein relativ kurzes Mailfilter haben.
0:30:41–0:30:47
Ich verstehe auch nicht ganz, warum er da derartig gebütelt ist.
0:30:47–0:30:55
Entweder hat er vielleicht einfach einen Fehler gemacht und seine Mailadresse so weit gestreut, dass sie irgendwie einfach...
0:30:55–0:30:58
Man sieht seinen Namen vorne, und der ist nicht so ...
0:31:00–0:31:08
... allerweltsmässig, dass man als gewöhnlicher Spammer auf die Idee kommen würde, den einfach zu generieren.
0:31:08–0:31:13
Und per Zufall oder nach dem Zufallsprinzip mit Spam einzudecken.
0:31:13–0:31:20
Ich weiss darum nicht, was das Problem ist und ob er vielleicht etwas Falsches gemacht hat. Irgendwann mal ...
0:31:21–0:31:30
Wenn es so wäre, würde ich sagen, man müsse Tabula rasa machen und ein neues Mail-Konto einrichten und zumindest diesen Leuten sagen,
0:31:30–0:31:34
wo er in seinem Adressbuch ist, erreiche er mich unter dieser Adresse.
0:31:34–0:31:39
Dann ist man aber auch für andere Leute unter den neuen Adressen erreichbar.
0:31:39–0:31:41
Ich glaube, das müsste schon ...
0:31:41–0:31:48
Du musst dir eigentlich die Möglichkeit offen haben, von unbekannten Leuten kontaktiert zu werden.
0:31:48–0:31:55
Eben, um zu dieser Telefonanalogie zurückzugehen, die du gesagt hast, ich würde ...
0:31:55–0:32:02
Ich nehme tagsüber meistens das Telefon nicht ab, wenn ich sehe, dass es ...
0:32:02–0:32:07
Oder ich lasse mir die Nummer anzeigen und sehe, dass es ein Callcenter ist, und dann nehme ich es nicht ab.
0:32:07–0:32:14
Aber wenn es vernünftig klingt, nehme ich es schon ab, auch wenn ich die Person vielleicht noch nicht kannte.
0:32:14–0:32:26
Das müsste man sich offen behalten. Wenn es wirklich so schlimm ist, von vorne anfangen und versuchen dann ein bisschen sorgfältiger mit dieser Adresse umzugehen.
0:32:26–0:32:29
Aber ein bisschen Spam passiert einfach.
0:32:29–0:32:37
Ja, und vielleicht auch als Analogie, was ich so ein bisschen erfahren habe, also wegen Recruiting in der IT-Branche.
0:32:37–0:32:45
Es sitzt auch bei uns jemand im Geschäft, der sich mit Recruiting beschäftigt.
0:32:45–0:32:52
Er meint auch, wenn du jetzt ein Recruiter bist und du willst, ob das jetzt ein Python-Programmierer ist.
0:32:52–0:32:57
Es hat auch jemand, der einigermassen Verstand hat, schreibst du vielleicht ein SMS.
0:32:57–0:33:02
Guten Tag Herr so und so, wir hätten eine Position im Bereich so und so,
0:33:02–0:33:07
könnten wir mal telefonieren, weil heutzutage, wo wahrscheinlich alle Grossraumbüro ist.
0:33:07–0:33:12
Ja, du darfst sicher ein Vorstellungsgespräch mit dem Grossraumbüro machen, wenn sie alle hören. Ja, super!
0:33:13–0:33:16
Ja, bei uns gibt es immerhin diese Telefonkabinen, wo man sich gut...
0:33:16–0:33:19
Ja gut, aber da musst du zuerst einmal rauslaufen.
0:33:19–0:33:26
Genau, genau. Das musst du machen. Das stimmt schon. Also, es ist, wie soll ich sagen, es wird komplizierter,
0:33:27–0:33:30
die Leute auf dem richtigen Kanal zu erreichen, zur richtigen Zeit,
0:33:31–0:33:33
dass sie dann auch in der geeigneten Stimmung sind.
0:33:34–0:33:42
Aber ja, einfach sagen, ich nehme von niemandem etwas an, das ist Gesprächsverweigerung oder Kommunikationsverweigerung.
0:33:42–0:33:47
Und ja, es war auch gar nicht vorgesehen in den Programmen.
0:33:47–0:33:53
Man müsste eine Funktion radikal auf das trimmen, was es überhaupt geht.
0:33:54–0:33:59
Dann fragte er, ob man den Leuten sagen soll, dass ihr Mail abgelehnt wurde.
0:33:59–0:34:06
Das finde ich dann noch unhöflicher. Das kannst du eigentlich auch nicht machen, oder?
0:34:07–0:34:16
Stell dir vor, ihr braucht trotzdem ... Ich sage jetzt deine, hm, Gott, der hat eine neue E-Mail adresse und die will dir das mitteilen und dann nein, will ich nicht.
0:34:17–0:34:22
Also, ja, würde ich jetzt auch nicht unbedingt machen. Also, ich würde halt mit dir allerdings leben.
0:34:22–0:34:27
Eben, ich glaube, du kannst auch eben einen Kontakt irgendwie als VIP markieren.
0:34:27–0:34:36
Das weisst du, wenn deine Mutter oder deine Tochter, ich weiss jetzt nicht wie alt er ist, das schreibt, dass das schon mal da oben ist.
0:34:36–0:34:44
Das kannst du auch bei Hotmail oder Gmail. Also Hotmail kommt, wenn ich mich nicht täusche, inzwischen auch bei Outlook.com raus, oder?
0:34:44–0:34:50
Das ist schon so. Ja, also ehemals Rocketmail, aber geht unter Outlook.
0:34:50–0:34:52
Also es sieht praktisch gleich aus wie mein Geschäfts-Outlook.
0:34:52–0:34:56
Ich könnte sogar hin- und herswitchen in der gleichen Oberfläche.
0:34:56–0:35:03
Genau. Und dort hast du den priorisierten Posteingang und den Posteingang mit allem anderen.
0:35:03–0:35:10
Und wenn du dir die Mühe machst, alles, was dir nicht passt, in anderen rauszusortieren
0:35:10–0:35:16
und das, was du gut findest, die wichtigen Mails im Posteingang mit Priorität heissen,
0:35:16–0:35:21
wenn du es dort drin lässt, dann lernst du das auch und dann funktioniert es auch recht gut.
0:35:21–0:35:27
Und dann kannst du ab und zu in den anderen Posteingang mit dem allen Zweiten nachschauen
0:35:27–0:35:29
und schauen, ob dort etwas Wichtiges drin ist.
0:35:29–0:35:34
Und so kann man wirklich sagen, man wird dem Spam-Problem Herr.
0:35:34–0:35:40
Aber vielleicht müssen wir ihn nochmals in diese Sendung einladen und dann eine ganze Stunde lang nur über Spam reden.
0:35:40–0:35:45
Aber das dann eine andere Zeit. Ich wünsche dir, Digi Christ, noch schöne Halloween.
0:35:45–0:35:48
Lass dich nicht verschrecken von kleinen Kindern. Und bis in einer Woche.
0:35:49–0:35:51
Besten Dank. Tschüss. Einen schönen.
0:35:55–0:36:04
Music.

Heute treffen zwei bemerkenswerte Ereignisse aufeinander: Einerseits halten wir im Nerdfunk wie jeden letzten Dienstag im Monat Kummerbox live ab. Andererseits ist Halloween. Das ist ein invasiver Brauch, von dem zu Matthias’ Jugendzeiten noch niemand gehört hatte, der aber mit Umweg über die Vereinigten Staaten und deren kulturelle Erzeugnisse auch bei uns eingewandert ist.

Und ja, wir haben auf Computerprobleme gehofft, bei denen das eine zum anderen kommt: Auf heulende Festplatten, quietschende Tastaturen und KIs, die «Trick or Treat» rufen, statt uns brav unsere Fragen zu beantworten. Leider wird nichts daraus. In Ermangelung von gruseligen, kürbismässigen oder Süssigkeiten-lastigen Fragen müssen wir unser ganz normales Pensum abarbeiten.

Oder doch? Wenn wir Erikas Frage genau ansehen, könnten wir uns vielleicht vorstellen, wie ein kleines Phantom in den Google-Drive-Servern hockt. Jedenfalls möchte sie wissen, warum es ihr unmöglich ist, Fotos per Link zu verschicken.

Journalisten-Kollege Felix hält sein Telefon für verhext, weil es keine Interviews aufzeichnen will. Magnus fragt, warum sein E-Book-Reader nicht mit dem Mac zusammenkommen will. Und ja: Pauls Inbox ist von Spam besessen! „Wie man den Kürbis auf zwei Gigahertz hochtaktet“ weiterlesen

Die Faszination der Retorten-Bilder

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:00–0:00:04
Aber ich bin es nicht, nein ich bin es nicht, nein ich bin es nicht.
0:00:05–0:00:08
Ah, okay, das war ein Anfängerspieler.
0:00:09–0:00:15
Ich sage es nochmal, Mathiel sagt bye bye und ich sage hello.
0:00:15–0:00:20
Hahaha, Radio Stadtvist, komm her. Hahaha.
0:00:21–0:00:27
Vor allem sage ich auch, hello Kevin, are you there? Hello, I'm here.
0:00:27–0:00:30
Yeah, that's nice. Aber wir machen es nicht in Englisch, oder?
0:00:30–0:00:35
Oder sollen wir mal eine ganze Sendung aus unerfindlichen Gründen einfach in Fremdsprachen machen?
0:00:37–0:00:43
We never tried that. No, we haven't. International success for nerd funk.
0:00:43–0:00:51
Nerd funk is the new hot shit in the western hemisphere. Ja, genau.
0:00:51–0:01:00
Ja, weisst du was? Ich habe ja gelesen, Spotify experimentiert mit ihrem Whisper.
0:01:00–0:01:05
Das ist die Software, die wir auch brauchen, um unseren Podcast zu transkribieren.
0:01:05–0:01:10
Sie lassen diese auf ihre Podcasts los und übersetzen sie.
0:01:10–0:01:21
Dann generieren sie mit einer KI die Übersetzung, sodass es so klingt, als ob sie sprechen würden, die ursprünglich gesprochen haben.
0:01:22–0:01:28
Also die Stimmen werden übersetzt und imitiert und dann kommt ein Podcast raus,
0:01:28–0:01:33
der in einer anderen Sprache so klingt, als ob er übersetzt worden wäre.
0:01:33–0:01:38
Meinst du, das ist dann unser Durchbruch in den USA und in äh...
0:01:40–0:01:44
Nein, ich glaube nicht. Nur an der Sprache jetzt ja nicht.
0:01:44–0:01:47
Aber ich habe mir das letztes Jahr überlegt,
0:01:48–0:01:51
weil ich höre, es gibt so einen YouTube-Kanal,
0:01:52–0:01:58
der so Remixes macht, der nimmt irgendwie Beach Boys, aber nein, er nimmt Johnny Cash
0:01:58–0:02:02
und hinterlegt aber den Text von Barbie Girl von Aquazo.
0:02:02–0:02:04
Also so, recht witzig.
0:02:05–0:02:11
Und dann habe ich mir überlegt, wie lange geht es, bis du Lieden einfach übersetzen kannst.
0:02:12–0:02:14
Einfach sagen, übersetz mir das. Ja.
0:02:15–0:02:17
Weil, möglich, relativ einfach.
0:02:18–0:02:21
Und du kannst einfach sagen, ich hätte das englische Lied jetzt gerne auf Deutsch.
0:02:22–0:02:25
Es wird wahrscheinlich ein bisschen komisch, weil dann teilweise die Sachen nicht aufgehen,
0:02:25–0:02:31
so von den ganzen Texten her. Aber grundsätzlich müsste es gehen.
0:02:32–0:02:34
Ja, oder dass du auch sagen kannst, mach mir jetzt diesen Song,
0:02:34–0:02:38
Wie wenn der andere den Song aufgenommen hat.
0:02:38–0:02:42
Also mach mir irgendwie... Genau, das macht eben der YouTuber.
0:02:43–0:02:48
Der macht genau das. Das ist recht schräg. Aber ich glaube, es gibt wirklich auch eine Kai, die das schon macht.
0:02:48–0:02:52
Ich weiss jetzt nicht auswendig, wie sie heisst. Ich kann noch schauen, ob ich sie finde.
0:02:52–0:02:54
Aber es ist schon irgendwie...
0:02:54–0:02:58
Ein bisschen seltsam, oder? Irgendwie...
0:02:58–0:03:00
Ist nichts mehr wie früher.
0:03:03–0:03:08
Es ist nichts mehr wie früher. Warte mal, wie heisst...
0:03:09–0:03:13
Ich habe nachgeschaut, wie das Ding heisst. Wo das macht...
0:03:14–0:03:21
Die KI... Weisst du, vor allem... Wenn du der bist, der so einen Song gemacht hat...
0:03:21–0:03:25
Ich sage mal, du wärst Bob Dylan. Und dann kommt einer hin und nimmt...
0:03:25–0:03:33
Sagen wir deinen Song Like a Rolling Stone oder so... und du dann so durch den Mangel drehen,
0:03:34–0:03:38
dass es dann klingt, wie wenn er den Gölä singen würde.
0:03:38–0:03:41
Wer gibt es noch, den man nehmen könnte?
0:03:42–0:03:46
Den man plagen könnte? Es gibt ein paar, die man plagen könnte.
0:03:46–0:03:52
Ja, genau. Wahrscheinlich macht dir das schon einen dicken Hals.
0:03:52–0:03:56
Würdest du jetzt, wenn du ein Musiker wärst und du bist stolz auf den einen Song
0:03:56–0:04:01
und findest auch, der sollte, Schon wenn du ihn in irgendeiner Coverversion hörst, findest du es so ein bisschen...
0:04:01–0:04:05
Ja, eigentlich war er schon gut, so wie ich ihn gemacht habe.
0:04:05–0:04:09
Wir müssten ihn jetzt nicht noch coveren und so, sondern wir könnten ihn so sein lassen.
0:04:09–0:04:14
Und dann kommt aber einer und tut ihn dann mittels KI dann so...
0:04:14–0:04:18
Jeder kann hingehen und jeder kann ihn so...
0:04:18–0:04:22
Dann findest du halt... Ja, das ist Serge Gainsbourg. Oh, ich würde... Ich...
0:04:22–0:04:27
Ich finde, alle Songs, die es gibt, müssten von Serge Gainsbourg interpretiert werden.
0:04:27–0:04:33
Ich sollte hier schnell einen Link in die Doc kopieren, den wir jetzt anspielen können, den ich super finde.
0:04:34–0:04:38
Das ist der, den ich meine. Können wir das live machen?
0:04:39–0:04:43
Ich probiere es mal, ich muss da... ich habe schon das Ding offen.
0:04:43–0:04:47
Also jetzt wird da... in einer Minute bringen wir es vielleicht hin.
0:04:47–0:04:55
Also... Man kann es ja auch anspielen. Ausser dass ich mich jetzt zuerst noch mit meinem Google Doc anmelden müsste.
0:04:55–0:04:57
Das ist jetzt natürlich ein bisschen...
0:04:58–0:05:01
Ah, jetzt... Das hättest du eh müssen. Jetzt will er auch noch mein Passwort...
0:05:01–0:05:03
Okay, also wenn ich das schaffe...
0:05:04–0:05:06
Ich bin... Ich habe... Ich habe ein neues Telefon
0:05:06–0:05:09
und habe noch nie das Google Docs gebraucht. Aber... Aber jetzt...
0:05:09–0:05:14
Sehe ich... Sehe ich deinen Link, hä? Machen wir ihn auf. Jetzt kommt sicher noch zuerst die Werbung.
0:05:15–0:05:21
Aber... Oh ja, das ist jetzt natürlich noch... Also ich probiere es mal. Einen Augenblick. Da.
0:05:22–0:05:26
Ich bin ein Barbie-Mädchen in einem Barbie-Werld.
0:05:26–0:06:21
Music.
0:06:21–0:06:27
Ich lasse das scheissen. Und wenn ihr die Pre-Show gehört habt, dann habt ihr jetzt Johnny Cash auf Abwege gehört.
0:06:28–0:06:32
Aber es ist eine gute Einstimmung für das, was wir... Es ist eigentlich eine gute Einstimmung.
0:06:33–0:06:43
Weil wir sind in der Pre-Show zum Schluss gekommen, dass mit dieser KI eigentlich nichts bleibt wie bis anhin. Alles wird anders.
0:06:43–0:06:52
Und eben auch das mit diesen Bildern. Ich glaube wir müssen auch mal über Musik sprechen, was KAI im Musikbereich macht.
0:06:52–0:07:01
Es gibt ja auch so Text-zu-Musik-Generatoren, wo du sagst, ich hätte gerne einen Song in diesem Stil und er sollte singen.
0:07:01–0:07:06
Also so Lyrics kannst du glaube ich noch nicht reinmachen, aber er klingt dann ungefähr so.
0:07:06–0:07:11
Und da müssen wir mal damit experimentieren. Aber heute geht es eigentlich um Text-zu-Bild-Generatoren.
0:07:12–0:07:26
Die sind vor einem Jahr zum ersten Mal aufgekommen und heute sind sie leistungsfähig, sie sind kreativ, man kann sie im Alltag brauchen, man kann sie für allerhand schabbernacken oder sinnvolle Sachen einsetzen.
0:07:26–0:07:28
Und wir diskutieren darüber.
0:07:28–0:07:33
Wir haben vor etwa 5 Wochen eine Sendung gemacht über Fotografie, wie die unter die Räder kommt.
0:07:34–0:07:40
Aber jetzt, wenn wir noch ein bisschen mehr wirklich an dieses Ding gehen und sagen,
0:07:40–0:07:46
diese Faszination, oder du hast ja in unserer letzten Sendung gesagt,
0:07:46–0:07:49
dass die dich wirklich faszinieren und mir geht es auch so.
0:07:49–0:07:58
Und warum faszinieren die sich dann eigentlich? Was machst du damit und was erlebst du dabei?
0:07:58–0:08:01
Also ich glaube, bei mir hat es einfach angefangen ausgewundert,
0:08:01–0:08:03
ein Gewunder, um mal zu schauen... Nein, das stimmt nicht.
0:08:05–0:08:08
Zuerst war es ein Gewunder. Zuerst einfach mal so...
0:08:09–0:08:11
Das ist jetzt auch schon ein Moment her, wo die ersten
0:08:11–0:08:14
Bildgeneratoren gekommen sind, dann habe ich das einfach mal ausprobiert und geschaut,
0:08:15–0:08:19
was passiert, und dann aber wie nicht so einen Zweck dafür gefunden. Beziehungsweise
0:08:19–0:08:22
der Zweck war dann, ich muss für den Kunden eine Homepage machen, ich brauche irgendwelche
0:08:23–0:08:26
Bildentwürfe von der Idee her, also mache ich die schnell mit der KUI.
0:08:27–0:08:31
Das war es eigentlich. Nachher hat es eigentlich angefangen mit dem neuen Photoshop wieder.
0:08:32–0:08:33
Dort habe ich es dann wieder.
0:08:33–0:08:39
Auf eine andere Art einsetzen. Also dann auch für die Bearbeitungen,
0:08:39–0:08:45
für die Arbeiten, die du machst, wir haben auch schon darüber gesprochen, dass du Bilder vergrössern kannst,
0:08:45–0:08:48
rundherum, Sachen dazu erfinden,
0:08:49–0:08:54
oder auch Elemente austauschen, so setzt du es dann ein.
0:08:54–0:08:59
Genau, das ist so ein bisschen das, was ich dann herausgefunden habe.
0:08:59–0:09:01
Es ist noch praktisch und es ist noch einfach und gut.
0:09:02–0:09:09
Ich brauche sie auch schon ziemlich gerne und wirklich so vor allem für mein Blog zum Beispiel, wenn ich einen Blogpost mache.
0:09:09–0:09:19
Früher, ich habe mir irgendwann einmal in den Kopf gesetzt, dass jedes Blogpost noch so ein Bild braucht und das habe ich jahrelang bereut,
0:09:19–0:09:27
weil es ist mühsam, weil viele von diesen Themen kannst du einfach schlecht illustrieren, dann suchst du irgendwie so ein Symbolbild.
0:09:27–0:09:34
Natürlich, als Hobbyblogger brauchst du kostenlose Bilder, da gibt es das Unsplash oder das Pexels,
0:09:34–0:09:44
wo diese Plattformen, wo so Stockfotos, sagt man denen, nicht weil sie mit dem Stock gemacht wurden,
0:09:44–0:09:47
sondern weil sie quasi auf Halden liegen.
0:09:47–0:09:49
Man könnte sagen Haldenbilder.
0:09:50–0:09:57
Meistens hat es nichts, was so richtig passt. passt, nimmst du etwas, das so halb passt und bist eigentlich nicht so richtig zufrieden.
0:09:57–0:10:04
Aber jetzt mit diesen Generatoren kannst du etwas machen, was genau exakt passt zu diesem
0:10:04–0:10:11
Thema. Früher hättest du einen anstellen müssen, der eine Illustration macht und das
0:10:11–0:10:15
hat jedes Mal 500 Franken gekostet. Und das ist schon grossartig.
0:10:16–0:10:21
Ja, das finde ich extrem spannend. Also die Interpretation von dem Text, den ich eingibe,
0:10:21–0:10:24
halt sehr gut funktioniert, also da auch wieder.
0:10:25–0:10:30
Umso genauer ich definiere, was ich haben möchte, umso genauer kommt das Resultat heraus.
0:10:30–0:10:32
Und er versteht das recht gut.
0:10:32–0:10:35
Ja, ich glaube, darüber müssen wir dann auch noch reden. Also ein bisschen tippmässig.
0:10:35–0:10:41
Ich würde noch, um wirklich ein Gespür zu bekommen, wie schnell das ging, eben vor einem Jahr,
0:10:41–0:10:44
gerade so im September 2022,
0:10:44–0:10:51
habe ich ein paar von diesen Generatoren der ersten Generation vorgestellt.
0:10:51–0:11:02
Und die waren alle noch recht gruselig. Die Menschen sahen halb so aus wie Menschen, sie waren immer so eckig, hatten einen leicht deformierten Eindruck
0:11:02–0:11:05
und es kam nicht immer das heraus, was man wollte.
0:11:05–0:11:14
Dann aber schon im März kam das mit Journey 5 heraus, das hat dann schon wirklich recht realistische oder sehr realistische Resultate gebracht.
0:11:15–0:11:20
Meistens hatten die Leute dann auch die richtige Anzahl Finger, das war ja so...
0:11:20–0:11:23
Das war das erste Problem.
0:11:23–0:11:32
Genau. Es ist immer noch ab und zu noch ein sechster Finger irgendwo oder es sind nur vier oder einer steht etwas schräg ab oder so, das gibt es immer noch.
0:11:33–0:11:48
Aber man hätte dann auch so diesen Stil machen können. Machen wir eben ein Foto im Stil der Fotografie der 1950er Jahre oder von irgendwie hyperrealistisch oder Fantasy-Style oder wie auch immer.
0:11:49–0:11:52
Dann im März ist schon bereits das Adrobe Firefly gekommen.
0:11:52–0:12:02
Das ist das von Adobe und das hat dann eben noch ganz viel neben dem Text zu Bild noch ganz viele andere Möglichkeiten gehabt.
0:12:03–0:12:10
Du konntest 3D zu Bild machen zum Beispiel. Du konntest anhand von Text Muster generieren lassen.
0:12:10–0:12:14
So wo du zum Beispiel dann nahtlos in einen Hintergrund packen kannst.
0:12:15–0:12:19
Text zu Pinsel. Also in Photoshop tut man gerne mit Pinsel malen.
0:12:19–0:12:23
Und dann konntest du beschreiben, wie dieser Pinsel aussehen soll.
0:12:23–0:12:28
Oder du konntest Skizzen machen. Noch nicht alle dieser Sachen funktionieren wirklich, aber
0:12:28–0:12:32
es sind alle so angedacht, du kannst ein Skizzen machen und er macht dir ein fertiges Bild daraus.
0:12:32–0:12:36
Oder auch Texte zu Schriftzeugen. Du kannst sagen, wie diese Schrift aussehen soll.
0:12:37–0:12:42
Und er macht so kunstvolle Schriftzeuge, die dann auch als Logo funktionieren.
0:12:42–0:12:45
Dann im April der Microsoft-Designer, wo du sagen konntest,
0:12:45–0:12:54
Okay, ich will jetzt nicht nur Bilder, sondern ich will zum Beispiel einen Flyer, einen Buchkoffer, eine Grusskarte, einen Social-Media-Build-Post.
0:12:54–0:12:55
Du konntest ihn beschreiben.
0:12:55–0:13:02
Im Mai dann der Photoshop mit KI-Features, im September das Adobe Firefly ist offiziell lanciert.
0:13:02–0:13:08
Und jetzt im Oktober dann das DALI 3 und der Microsoft Image Creator, über den wir letzte Woche auch ein bisschen gesprochen haben.
0:13:08–0:13:15
Also nochmals ein Schritt mehr Realismus, grösseres Verständnis für abstrakte Motive.
0:13:15–0:13:19
Es ist einfach atemberaubend, wie schnell das jetzt gegangen ist.
0:13:19–0:13:23
Ich glaube, das ist allgemein mit den K1-Phänomenen, die passieren.
0:13:23–0:13:25
Man spricht jetzt darüber und jetzt...
0:13:26–0:13:30
Ist es auch wichtig, dass man genau diese Versionsschritte jetzt verfolgt.
0:13:30–0:13:33
Weil jetzt ist eben innerhalb eines Jahres mega viel gegangen.
0:13:34–0:13:36
Und alle haben immer noch das Gefühl, die KI ist mega weit weg.
0:13:36–0:13:40
Und irgendwann wird es einfach ein Teil des Alltags. Und es ist einfach da und es funktioniert.
0:13:40–0:13:46
Und dann checken wir nicht mehr, das ist jetzt KI, sondern jetzt wird es wahrscheinlich, also ich meine,
0:13:46–0:13:54
jetzt wo es auf Bing ist, nehme ich an, viel mehr Leute werden das einfach mal per Zufall treffen, finden und ausprobieren.
0:13:55–0:14:00
Und dann kommt die Überlegung, aber gar nicht mehr so unbedingt Oh, das ist jetzt K.I.
0:14:00–0:14:09
Ja Ja, es wandert ins nächste Microsoft Windows rein Also im Windows 11 rein hast du dann den Copilot.
0:14:09–0:14:17
Der dann normal in dem Windows eingebaut ist und der dann allenfalls auch mit deinen Dateien interagieren kann
0:14:17–0:14:30
und auf deiner Festplatte herumneuseln und so deine Mails lesen Das ist aus Datenschutz-Überlegungen problematisch.
0:14:30–0:14:34
Es kommt dann ins Office ein, im Google Docs wird es auftauchen.
0:14:34–0:14:43
Ich glaube, in einem Jahr musst du dann anfangen aufzuzählen, wo es eigentlich noch nicht drin ist.
0:14:43–0:14:59
Ich würde auch sagen, wenn du gestalterisch tätig bist und dich nur für Technik interessierst, dann hast du diese Text-to-Bild-Generatoren mitbekommen.
0:15:00–0:15:06
Ich würde sagen, du brauchst sie wahrscheinlich auch irgendwo und sei es nur für Inspiration vielleicht.
0:15:06–0:15:12
Vielleicht, dass du doch etwas selber machst, aber das spielst du und ich meine allein für das sind sie grossartig.
0:15:12–0:15:20
Wenn du eine Idee hast, dass du dann eigentlich einen fertigen Entwurf bekommst und dann,
0:15:20–0:15:28
und vielleicht müssen wir jetzt dann doch gleich schon mal darauf losgehen, wie man dann auch gute Resultate bekommt.
0:15:28–0:15:35
Ich glaube, am Anfang habe ich immer den Fehler gemacht. Ich hatte das Gefühl, ich muss auf den ersten Klapf etwas Gutes heranbringen.
0:15:35–0:15:41
Aber die Kunst ist einfach mal anfangen und das dann noch ein bisschen verfeinern
0:15:41–0:15:46
und damit arbeiten, bis du irgendwo dorthin kommst, wo du hin willst.
0:15:46–0:15:47
Ist das auch so deine Erfahrung?
0:15:48–0:15:54
Ja, voll. Ich glaube, mit dem Immer-Wieder-Machen bekommt man Erfahrungen darüber,
0:15:54–0:15:56
wie man damit umgehen muss.
0:15:56–0:16:01
Aber bei mir ist es oft auch, es sind zwei oder drei Anläufe, bis ich dann so in die Richtung komme.
0:16:03–0:16:10
Was mir eigentlich nie geholfen hat, ist so, du kommst bei mit Journey, kommst du vier Bilder rüber, dann kannst du auf das Bild klicken, dann kommst du noch mal vier rüber und so.
0:16:10–0:16:15
Das hat mir nie geholfen irgendwie, es entfernt sich dann immer mehr von dem, was ich eigentlich wollte.
0:16:15–0:16:20
Also ich bin dann oft besser gelaufen. Das heisst einfach gesagt, ich gebe es nochmal neu ein und umschreibe es nochmal,
0:16:21–0:16:23
und komme dann vielleicht auf ein besseres Resultat.
0:16:24–0:16:35
Am Anfang habe ich auch ganz abstrakte Dinge verlangt. Ich wollte mal schauen, was der mit solchen Ideen macht.
0:16:35–0:16:41
Also mit solchen Prompts. Man nennt sie Prompts oder das, was man unterbreitet.
0:16:41–0:16:47
Dann habe ich gesagt, mach mir ein Matterhorn aus Schokolade mit Schlagrahmen oben drauf.
0:16:47–0:16:58
Dann kam etwas raus, das mich nur halb befriedigte. Oder das andere, das ist vielleicht noch ein besseres Beispiel, habe ich gesagt, mach mir oder so.
0:16:59–0:17:06
Es gibt den Buchtitel «Träumt Androiden von elektrischen Schafen? Do Androids Dream of Electric Sheep?»
0:17:06–0:17:10
Das ist von Philip K. Dick, einem bekannten Science-Fiction-Roman.
0:17:11–0:17:14
Ich fand, das sei ein gutes Motiv und sagte zuerst einfach das.
0:17:14–0:17:22
Dann hattest du einen Android, manchmal ein Schaf, manchmal sah das Schaf aus wie ein Android.
0:17:22–0:17:28
Und es war nicht so richtig befriedigend. Ich dachte, das ist einfach die K.E.
0:17:28–0:17:30
Ich verstehe mich nicht.
0:17:30–0:17:34
Aber man muss es dann wirklich auch präziser beschreiben.
0:17:35–0:17:38
Sagen wir, wir machen ein Figurchen, das aussieht wie ein Android.
0:17:38–0:17:46
Und der hat so eine Art Sprech- oder Traumblasen am Kopf. Und in dieser Blase hat es das Schaf.
0:17:46–0:17:55
Und dann wollte er das nie so richtig elektrisch machen. Ich habe mir immer überlegt, wie könnte man sehen, dass das elektrisch aussieht und dann muss man halt sagen,
0:17:55–0:18:01
das Schaf glüht irgendwie oder das leuchtet oder das sieht pixellig aus oder irgendwie.
0:18:01–0:18:08
Musst du dir dann noch ein bisschen selber überlegen, wie du das machst, dass er den Effekt, den du vielleicht möchtest haben,
0:18:08–0:18:10
wirklich so macht, wie du ihn möchtest haben.
0:18:10–0:18:16
Also Android-Scheibe hat er nicht gecheckt, in diesem Fall. Das wäre jetzt das, was ich eingeben hätte.
0:18:17–0:18:25
Also der Android macht den gut, oder kannst du mir auch einfach sagen, ich mache ja viel so, wenn ich dann KI tue mit ähm...
0:18:26–0:18:33
So als Roboter symbolisieren. Du kannst auch sagen, mach einen Roboter und dann macht der Roboter das
0:18:33–0:18:36
und dann kannst du, äh, tut er, äh,
0:18:36–0:18:42
tut er das eigentlich sehr gut so symbolisieren und eben manchmal, und das musste ich ein wenig lernen,
0:18:42–0:18:45
musst du es einfach dann noch konkreter beschreiben.
0:18:46–0:18:53
Und was ja auch jetzt der neueste Trick ist, du kannst dann auch Text, also Normalika einsetzen,
0:18:53–0:18:59
um dir einen guten Prompt zu machen, den du dann in der BilderQI verwendest.
0:18:59–0:19:04
Da bekommst du eigentlich fast einen Knopf über dein Hirn, wenn du das so überlegst.
0:19:05–0:19:11
Ja, die Maschine versteht, was die Maschine versteht und du musst der ersten Maschine sagen, was sie
0:19:11–0:19:14
dich verstehen soll. Das sind eigentlich nur noch Übersetzer.
0:19:15–0:19:20
Ja, aber es ist irgendwie... Auf eine Art finde ich es extrem faszinierend
0:19:20–0:19:22
Und auf eine andere Seite finde ich,
0:19:23–0:19:28
aber wie explodiert das nicht irgendwann mal und pflügt uns einfach um die Ohren?
0:19:28–0:19:31
Es wird so sehr metahaft, oder?
0:19:32–0:19:37
Ja, ich glaube, das wird sicher passieren, dass irgendwann alles nicht mehr funktioniert.
0:19:37–0:19:44
Ich meine, jetzt sind so viele Zahnräder ineinander, dass wahrscheinlich niemand mehr einen Überblick hat, was genau passiert.
0:19:44–0:19:49
Und dann läuft eins nicht mehr. Ein Zahnräder. Und dann war das eigentlich.
0:19:50–0:19:52
Und das wird irgendwann kommen.
0:19:53–0:19:57
Hast du noch so Tipps, wie man so einen Prompt gut hinbekommt?
0:19:57–0:20:03
Dass er dann wirklich das macht. Wie gehst du daran hin? Du tastest dich daran hin?
0:20:03–0:20:05
Hast du irgendeinen Trick, der gut funktioniert?
0:20:06–0:20:12
Nein, gar nicht. Aber ich bin über das auf etwas gekommen, wo ich nicht wusste, dass es das gibt.
0:20:12–0:20:21
Und zwar gibt es im Sinne von, kann man sich etwas bildlich vorstellen, gibt es verschiedene Kategorien von Menschen.
0:20:21–0:20:24
Es gibt die, die... Stell dir einen Apfel vor.
0:20:25–0:20:33
Ja. Es sind die, die sich den Apfel vorstellen können, mit den Schattierungen, mit den Reflektionen der Sonne, mit den Farben, mit all dem.
0:20:33–0:20:38
Aus dem Kopf, die brauchen kein Bild für das, und können das so im Kopf visualisieren.
0:20:38–0:20:41
Und es gibt Menschen, die das scheinbar gar nicht können.
0:20:41–0:20:47
Also, stell dir einen Apfel vor, es ist blank, nix. Und dann gibt es die Abstufungen.
0:20:47–0:20:56
Und ich glaube, das ist die Schwierigkeit, dass ich vorher sehr präzise wissen muss, was ich jetzt von ihm will. Also nur schon,
0:20:57–0:21:01
wenn ich ihm sage, die Sonne kommt von vorne oder die Sonne kommt von hinten,
0:21:01–0:21:03
dann macht das etwas mit dem Bild.
0:21:03–0:21:04
Und das muss ich ihm aber sagen.
0:21:05–0:21:06
Und dann kommt es gut.
0:21:07–0:21:12
Und dort das Verständnis haben von was passt mir jetzt nicht an diesem Bild?
0:21:12–0:21:14
Und was muss ich ihm jetzt sagen?
0:21:14–0:21:19
Das finde ich ist so ein bisschen die Kunst, die man dann herausfinden muss.
0:21:19–0:21:23
Ja, ich habe mir das anders vorgestellt. Ja, definiere anders.
0:21:23–0:21:27
Es ist wie, du musst etwas auf die einfachste mögliche Art erklären.
0:21:27–0:21:33
Und ich glaube, das ist das Schwierige, dass man sich die Vorstellung aufbauen kann, wie möchte ich es überhaupt.
0:21:33–0:21:38
Und da kommt es ja wieder spannend an den ganzen Bildgeneratoren.
0:21:38–0:21:46
Ich kann ja dann auch sagen, im Stil des Fotografen so, oder im Stil des Maler so.
0:21:46–0:21:51
Und dann versteht er auch wieder. Ich kann sagen, im Stil von Van Gogh und er versteht, was ich ihm sagen will.
0:21:51–0:21:55
Aber auch dort muss ich schon wieder eine klare Vorstellung haben, wie soll es dann sein.
0:21:56–0:22:08
Genau, das ist so und wir reden ja eigentlich dann auch noch ein bisschen darüber, ob das Kunst ist, was da entsteht und wer eigentlich der Künstler ist, also das ist vielleicht die entscheidende Frage dann vor allem auch.
0:22:08–0:22:16
Und ich glaube wirklich, es ist tatsächlich so, man muss halt verbal irgendwie gut drauf sein.
0:22:16–0:22:22
Und das ist schon eine Leistung, etwas, das du im Kopf hast, auf das Wesentliche einzudampfen,
0:22:22–0:22:35
weil du ja auch nicht eine 5-seitige Beschreibung in das Chat-GPT oder in den Tally 3 oder in das Microsoft Image Creator einschieben willst,
0:22:35–0:22:38
sondern du willst ja dann doch einigermassen kurz.
0:22:38–0:22:41
Das heisst, du musst es wirklich prägnant auf den Punkt bringen.
0:22:41–0:22:46
Und das, merke ich, ist gar nicht so einfach. Also gerade, wenn du so etwas im Kopf hast.
0:22:46–0:22:50
Und dann, wenn man sich noch überlegt, wenn er dann das macht,
0:22:50–0:22:54
dann nimmt er ja das, was eigentlich am wahrscheinlichsten ist.
0:22:54–0:22:56
Wir haben auch schon darüber gesprochen.
0:22:56–0:22:59
Das sind so Wahrscheinlichkeitsmaschinen.
0:23:00–0:23:06
Und durch das maschinelle Lehren finden sie heraus, was die beste Lösung ist,
0:23:06–0:23:10
die für dieses Problem passen könnte.
0:23:10–0:23:18
Also diejenigen, die nach den riesigen Datenmengen, die sie zur Verfügung haben, wenn die statistisch auswerten,
0:23:18–0:23:20
am ehesten auf dieses Problem passen.
0:23:21–0:23:27
D.h., du hast wahrscheinlich immer das, was am ehesten dem Menschheitsgeschmack entspricht
0:23:27–0:23:30
oder dem, worauf diese Maschine trainiert wurde.
0:23:30–0:23:36
Wenn du etwas Spezielles willst, musst du genau das Spezielle herauskitzeln können.
0:23:38–0:23:43
Ja. Und dann muss ich aber eben sehr genau wissen, was ich überhaupt will.
0:23:43–0:23:49
Kann man eigentlich den Geduldsfaden von künstlicher Intelligenz überspannen?
0:23:49–0:23:56
Nein, ich will es nicht. Nein, ich will es ein bisschen ja. Das ist irgendwann so und dann fertig. Jetzt musst du zahlen. Jetzt scheisst es mich an.
0:23:56–0:23:59
Ich glaube, das kommt irgendwann mal. Also bei Bing zum Beispiel ist es so,
0:23:59–0:24:04
da musst du, glaube ich, nach 10 oder 12 Fragen am Punkt angekommen sein,
0:24:04–0:24:08
weil dann sagt er, er beantworte nichts mehr.
0:24:08–0:24:16
Denn die Erfahrung zeigt, dass je länger es geht, desto grösser wird die Gefahr, dass er völlig entgleist.
0:24:16–0:24:24
Man spricht ja auch von Halluzinationen oder dass er ausfällig wird oder dich anfängt zu beleidigen
0:24:24–0:24:28
oder irgendwie unflätig zurückgibt.
0:24:28–0:24:33
Ich glaube, die Gefahr wird grösser, je länger die Interaktion dauert.
0:24:33–0:24:39
Und darum ist diese etwas beschränkt. Ist vielleicht bei den Bildgeneratoren auch so,
0:24:39–0:24:45
dass man irgendwann sagt, wenn du es jetzt noch nicht hast, dann musst du dir einfach etwas anderes einfallen lassen.
0:24:45–0:24:50
Aber du, Kevin, mit welchen Generatoren arbeitest du am liebsten?
0:24:50–0:24:51
Was sind deine Favoriten?
0:24:52–0:25:01
Das ist eine schwierige Frage, denn ich nutze alle, aber mehr zum Ausprobieren, wo ich bessere Resultate bekomme.
0:25:01–0:25:05
Das kann ich dir im Falle gar nicht so genau sagen.
0:25:05–0:25:13
Ich habe lange mit Mid-Journey Sachen gemacht, habe aber herausgefunden, Mid-Journey ist oft zu fantastisch, das ist zu wenig realistisch.
0:25:13–0:25:19
Ich kann das nicht so genau sagen. Das ist dann die nächste Kunst, die man beherrschen muss,
0:25:19–0:25:23
nämlich die richtige KI für das richtige Ding.
0:25:24–0:25:30
Und ja, ich habe auch mit Mitjourney angefangen, dann hat er mir aber dort irgendwie dann häufig gesagt,
0:25:30–0:25:36
ich muss jetzt warten, weil ich ein Freeloader war oder mache ich es jetzt nicht.
0:25:36–0:25:45
Dann habe ich das Adobe Firefly während der Beta-Phase intensiv gebraucht und ich mag den Stil eigentlich noch,
0:25:45–0:25:49
Wenn du es mehr künstlerisch und nicht realistisch haben möchtest,
0:25:49–0:25:52
dann hat es einen gewissen typischen Stil, den mir noch gefällt.
0:25:52–0:25:58
Und jetzt im Moment bin ich wirklich mit dem Microsoft Image Creator,
0:25:58–0:26:04
das ist der, der schon auf DALI 3 basiert, am Experimentieren.
0:26:04–0:26:10
Und der versteht schon nochmal irgendwie, also gerade so abstrakte Sachen, schon nochmal besser.
0:26:10–0:26:14
Und dem kannst du Sachen entlocken, wenn du es wirklich nur ein bisschen gut beschreibst.
0:26:14–0:26:18
Die sind wirklich einfach fantastisch. Das ist unglaublich, finde ich.
0:26:19–0:26:24
Ja, das ist spannend. Firefly habe ich interessanterweise eben gar nicht genutzt.
0:26:24–0:26:27
Oder eben nur sehr kurz, weil mir der Stil eben gar nicht gepasst hat.
0:26:28–0:26:33
Da habe ich gefunden, das ist nichts für mich. Kann ich wieso nicht einsetzen?
0:26:33–0:26:38
Also gerade, weil ich halt viele Webseiten mache und dann trotzdem halt irgendwo das Foti-realistische brauche,
0:26:38–0:26:43
habe ich dann gemerkt, der ist nicht das Richtige, das ist mir zu künstlerisch.
0:26:43–0:26:52
Ja, das verstehe ich. Also da braucht man auch wirklich ein bisschen das Gespür dafür.
0:26:52–0:26:57
Und jetzt noch die Frage, die ich schon angedeutet habe, wer ist denn aus deiner Sicht der Künstler?
0:26:58–0:27:01
Ist das derjenige, der den Prompt schreibt oder ist das derjenige, der das Bild macht?
0:27:02–0:27:06
Oder ist es irgendwie so eine Kombination aus beidem?
0:27:07–0:27:09
Was heisst derjenige, der das Bild macht? Also die Maschine.
0:27:10–0:27:15
Der Herr K.I. Ja, oder die Frau Mitschön. Der Mitschön.
0:27:16–0:27:23
Ich glaube, ich bin am Punkt, dass ich sage, dass die K.I. Generatoren eigentlich nur ein Pinsel sind.
0:27:25–0:27:29
Ich bin, glaube ich, dort. Das Problem ist, nein, es ist eigentlich nicht das Problem.
0:27:29–0:27:34
Ich glaube, der, der das ansetzt, sich das überlegt, die Texte formuliert,
0:27:34–0:27:39
das schreibt und dann das Bild generieren lässt, ich glaube, das ist der Künstler.
0:27:40–0:27:45
Ja. Nicht K.I. Ich bin genau zum gleichen Schluss gekommen, als ich mir das überlegt habe.
0:27:45–0:27:50
Zuerst fand ich, nein, sie können Kunst, weil ich würde das selber nie hinbringen,
0:27:50–0:27:53
aber sie sind einfach gut im Imitieren,
0:27:53–0:27:56
Das muss man schon sagen. Sie haben nichts von dem selber erfunden.
0:27:56–0:28:03
Und wenn du sagst, was den Künstler ausmacht, das ist die Idee, der Geistesblitz. Und die...
0:28:03–0:28:07
Der göttliche Funken, sagt man ja manchmal auch. Einfach die Inspiration.
0:28:07–0:28:10
Und ich bin auch auf eine andere Art noch dazu gekommen.
0:28:10–0:28:14
Ich habe, das habe ich schon gebloggt, aber noch nicht veröffentlicht,
0:28:14–0:28:21
mir überlegt, kann ich mir eigentlich von dieser KI zum Beispiel Ideen geben lassen, über was ich bloggen könnte?
0:28:22–0:28:29
Ja, eh. Das ist ja schwierig. Aber nur so banale Sachen sind rausgekommen. Und es ist...
0:28:30–0:28:33
Es hat nichts gebracht. Also genau, wenn du sagst, die Inspiration,
0:28:33–0:28:37
wenn ich sie nach Inspiration frage, dann überzeugt sie mich überhaupt nicht.
0:28:37–0:28:43
Aber wenn ich die Inspiration habe und dann mit dieser Kai aus dieser Idee etwas mache, dann
0:28:43–0:28:45
kommt es besser heraus.
0:28:45–0:28:49
Und dann gibt es etwas. Und das heisst aber, dass ich der Künstler bin
0:28:49–0:28:55
schon ein sehr leistungsstarker Pinsel zur Verfügung haben.
0:28:55–0:28:57
Ja, das ist so.
0:28:58–0:29:05
Ich glaube auch hier, alles was Kai macht, könnte ich ja auch mit Photoshop machen.
0:29:05–0:29:07
Oder so. Ich brauche die Fähigkeiten.
0:29:07–0:29:12
Das heisst, ich muss die Schritte machen, ich muss Photoshop lernen, ich muss die Bilder zusammensuchen,
0:29:12–0:29:17
ich muss mir das Bild ausdenken und dann muss ich Photoshop können, dann kann ich das alles zusammenbasteln
0:29:17–0:29:19
und dann komme ich zum gleichen Resultat.
0:29:20–0:29:24
Es nimmt mir einfach diese Arbeit weg, von dem ganzen Photoshop-Wissen,
0:29:24–0:29:27
dass ich einfach sagen kann, okay, ich kann es jetzt über Text machen.
0:29:27–0:29:31
Und jetzt kommt die Frage von Kunst. Das ist natürlich dann das andere.
0:29:31–0:29:46
Ist die Kunst jetzt gleich wertvoll, ich nehme jetzt mal den Begriff, wie wenn einer hinsitzt und sagt, ich habe jetzt ein Bild mit Photoshop gemacht und 100 Stunden dafür gehabt.
0:29:47–0:29:53
Jetzt muss man anfangen zu interpretieren, was ist jetzt genau Kunst. Ist ein Fleck an der Wand Kunst?
0:29:53–0:29:57
Und dort finde ich, passiert etwas Spannendes.
0:29:57–0:30:04
Es ist jetzt einfach ein Werkzeug mehr auf dem Markt. Und jetzt kann man interpretieren, wie man möchte.
0:30:04–0:30:10
Ich glaube, du hast schon recht. Wenn ich in der Lage wäre, so ein Kunstwerk von Hand zu machen,
0:30:10–0:30:17
also auch auf der Leinwand oder so, und dann eben halt das selber malen mit allem, was dazu gehört,
0:30:17–0:30:23
und dann jemand kommt und sagt, Ich habe ein Kunstwerk gemacht, ich hatte einfach die Idee,
0:30:23–0:30:27
habe sie formuliert, es hat 5 Minuten gedauert und dann ist das rausgekommen.
0:30:27–0:30:36
Dann würde ich schon sagen, es müsste irgendwo, rein aus Fairnessgründen, so ein bisschen eine Abstufung geben zwischen denen,
0:30:36–0:30:40
die wirklich den ganzen Prozess beherrschen und zwischen, sagen wir jetzt,
0:30:40–0:30:47
so wichtige Dauer wie wir, die dann halt einfach clever sind dabei,
0:30:47–0:30:50
die technischen Möglichkeiten auszuschöpfen, oder?
0:30:50–0:30:55
Aber das muss man wahrscheinlich dann gesellschaftlich auch noch so ein bisschen aushandeln, denke ich.
0:30:57–0:31:02
Ich glaube auch. Auch hier, ich kann ein Bild malen, das mir sehr viel Aufwand, oder?
0:31:02–0:31:06
Ich kann einen guten Drucker nennen, ich kann es drücken, für einen Laien sieht das genau wie ich aus.
0:31:06–0:31:07
Ja, ja.
0:31:07–0:31:13
Ja, wird wahrscheinlich ein spannender Weg. Aber auch hier, ich glaube,
0:31:13–0:31:19
das ist schon da, das wird schon genutzt. Und wir wissen das einfach gar nicht oder haben es gar nicht auf dem Radar.
0:31:19–0:31:21
Aber das ist alles schon passiert.
0:31:21–0:31:24
Ich könnte mir eben auch vorstellen, dass es dann wirklich so eine Gegenbewegung gibt
0:31:24–0:31:31
und wieder diese Leute kommen und sagen, jawohl, ich lasse mir jetzt gerade darum ein Portrait in Öl malen von mir
0:31:31–0:31:37
und das hänge ich mir an die Wand und das finde ich toller als all diese Magical Avatars,
0:31:38–0:31:41
die du dir anhand von Selfies generieren lassen kannst.
0:31:41–0:31:46
Oder das Handwerk und das komplett analoge, wie immer wir ihn ja gesehen haben,
0:31:46–0:31:52
es hat immer diese analoge Bewegung gegeben und mit dieser rechne ich dann auch hier absolut,
0:31:52–0:31:56
die kommt oder vielleicht ist sie schon hier auch.
0:31:57–0:32:03
Wo dann die Leute sagen, ich kaufe das Gebäude nur, wenn du bei mir in der Stube das malst und ich sehe, dass du es gemalt hast.
0:32:03–0:32:10
Genau, ja genau. In stundenlanger Arbeit. Es gibt nichts Homeoffice. Präsents zählt.
0:32:10–0:32:19
Genau. Nur wenn du da bist, ist es wertvoll. Und man sitzt dann wieder hin, so wie das vor 200-300 Jahren war, wenn der Portraitmaler gekommen ist.
0:32:19–0:32:25
Du sitzt wieder hin und lässt dich porträtieren und darfst dich nicht bewegen, 10 Stunden lang.
0:32:25–0:32:30
Und du findest es aber grossartig. Mhm, weil dann hat es einen Wert.
0:32:30–0:32:41
Genau. Ja, ich glaube es absolut, dass sie so sein wird. Und vielleicht noch abschliessend, was mich wirklich stört an diesen Generatoren ist,
0:32:41–0:32:45
dass sie einen zensurieren, dass sie einen nicht machen lassen, was man will.
0:32:45–0:32:50
Und dass man, sobald man irgendwie sagt irgendetwas nur so in Anflüge,
0:32:50–0:32:54
vielleicht könnte ich erotisch werden, dass sie einem sagen, das darfst du nicht machen.
0:32:54–0:32:58
Und ich würde sagen, wenn die Kunst das machen will, gehört das halt einfach auch dazu.
0:32:58–0:32:59
Findest du nicht, Kevin?
0:33:00–0:33:03
Nun, ich wollte letztens etwas machen und das wollte er nicht.
0:33:03–0:33:07
Und was war das? Das war nichts Gefährliches.
0:33:08–0:33:10
Aber er hatte das Gefühl, weil...
0:33:11–0:33:15
Weil Dedeen das Wort hatte und dann dachte er gleich, oh nein, das mache ich nicht.
0:33:15–0:33:17
Und Kenner der Generatoren hat das gemacht.
0:33:17–0:33:21
Aber ich weiss nicht mehr, was es war. Schade. Genau. Egal.
0:33:22–0:33:30
Aber das ist vielleicht auch gut, sobald wir so ein Werkzeug zur Verfügung haben, wissen wir ja eh nicht wie blöd, dass wir damit umgehen sollen.
0:33:30–0:33:36
Dann ist es wieder gut, dann kommt wieder der alte Kommunist, wo ich bin, der sagt, nein es ist schon gut, wenn die Leute einfach nicht alles können.
0:33:36–0:33:40
Wenn man einfach sagt, nein, das gibt es jetzt nicht. Nein, das ist gut, das gibt es nicht.
0:33:44–0:33:54
Music.

Vor einem Monat haben wir gefragt, ob wir bald alle unsere Kameras wegschmeissen. Der Grund dafür ist – natürlich – die Revolution bei der künstlichen Intelligenz. Die Text-zu-Bild-Generatoren verwandeln jede Idee innert Sekunden in ein Motiv, ohne dass man dafür seinen Fotoapparat zücken oder gar ein Stativ oder eine Leuchte aufstellen müsste.

Heute erfolgt der zweite Teil der Sendung: Wir stürzen uns auf die Bildgeneratoren, erklären ihren Fortschritt, wie man sie nutzt und wie wir sie einsetzen. Und natürlich kommen wir auch nicht um die Frage herum, ob das nun eigentlich Kunst ist, was der Computer da erzeugt: Müssen wir uns als kreative Geister von diesen Maschinen bedroht fühlen? Oder ist es nur halb so wild – und sind sie einfach ein neues Werkzeug, das etwas schlauer ist als die, die wir bislang benutzt haben? „Die Faszination der Retorten-Bilder“ weiterlesen

Ob Digichris auf die Telefonbetrüger reingefallen ist?

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

00:00–0:00:09
Music.
0:00:10–0:00:14
Anoni mit «Watch me» auf Radio Stadtfilter.
0:00:15–0:00:30
Music.
0:00:31–0:00:37
Es ist eigentlich gar nicht «Rockfilter», sondern das ist aber eine Sendung, die «rockt», würde ich sagen.
0:00:37–0:00:42
Das ist die legendäre Pre-Show vom nahelegendären Nerdfunk.
0:00:42–0:00:46
Wir sind wieder einmal vollständig. Hier im Studio ist Digi Chris. Hallo miteinander.
0:00:47–0:00:50
Du, bist du jetzt eigentlich ein bisschen leise gewesen? Nein, ich schreibe noch ein bisschen.
0:00:50–0:00:58
Und bei uns im Aussenposten ist Kevin Lechsteiner, der die Hühner schon ins Bett gebracht hat.
0:00:59–0:01:06
Guten Tag. Die Hühner sind im Bett. Ja, das ist doch super. Und sie machen nicht so ein Gegacker.
0:01:06–0:01:10
Obwohl ich mich fast daran gewöhnt habe. Das ist eigentlich... Okay.
0:01:10–0:01:13
Vielleicht musst du das jetzt imitieren, Kevin.
0:01:14–0:01:17
Ich kann sie mal aufnehmen, damit ich das im Hintergrund abspielen kann.
0:01:17–0:01:21
Oh genau, das ist das Markenzeichen unserer Sendung. Und Digi Chris hat gesagt,
0:01:21–0:01:26
er hätte noch eine Rückmeldung zu unserer Excel-Sendung. Haben wir Käse erzählt, Digi Chris?
0:01:26–0:01:28
Nein, nein, also absolut gut.
0:01:28–0:01:34
Und eben der VeloCup gleich S-Verweis. Also ja, das habt ihr irgendwie geahnt,
0:01:34–0:01:40
weil ja, also ein Problem, das ich tatsächlich habe mein Büro-Laptop ist halt auf Englisch
0:01:40–0:01:46
also es heisst halt IF und nicht WENN und halt mein privater PC ist halt auf Deutsch
0:01:46–0:01:51
und wenn ich mal, weil ich brauche Excel tatsächlich auf dem Büro-Laptop relativ oft.
0:01:52–0:01:57
Wenn ich privat mal was mache oh, sag ich noch mal, was ist jetzt diese Funktion?
0:01:57–0:02:03
Und was eben wirklich noch cool ist, was Excel auch kann du kannst Datenquellen anzapfen
0:02:03–0:02:09
Also was ich mache, ich zapfe unser Active Directory an, also unser Windows, das doch
0:02:09–0:02:15
relativ, ich sage, man sagt es schon, Single Source of Truth, also da stimmen die Benutzerdaten
0:02:15–0:02:21
und ich zapfe unser SAP an und schaue, hm, gibt es einen SAP Benutzer, der nicht mehr
0:02:21–0:02:24
in Active Directory ist und das kannst du eben mit dem Verstehe.
0:02:24–0:02:27
Bilu-Cup relativ schnell machen.
0:02:28–0:02:35
Das ist auch eher so ein Hackerding, eine Anwendung, die jetzt glaube ich die normalen Excel-Toolen benutzt.
0:02:35–0:02:38
Ja, ganz klar. Braucht ihn niemand.
0:02:39–0:02:44
Ja, ausser dich halt. Aber du könntest tatsächlich, wenn du irgendwelche Datenbanken anzapfst,
0:02:45–0:02:48
und die Datenbank könnte jetzt vielleicht auch heissen, weiss ich was.
0:02:49–0:02:53
Küngli-Züchter-Verein-Mitglieder-Punkte, weiss ich noch was,
0:02:53–0:03:00
Also du kannst schon wahnsinnig viel machen mit relativ einfachen Abfragen.
0:03:00–0:03:05
Das ist so, genau. Und das wolltest du unbedingt noch antragen.
0:03:05–0:03:10
Und ich muss sagen, dass wir eventuell einen neuen Mitarbeiter haben in dieser Sendung.
0:03:10–0:03:11
Ich muss ihn mal ausprobieren.
0:03:12–0:03:16
Könntest du dich bitte mal vorstellen?
0:03:17–0:03:19
Natürlich gerne. Wie kann ich heute weiterhelfen?
0:03:21–0:03:26
Wer bist denn du? Oh. Eine lange Pause.
0:03:40–0:03:44
Das überlegen wir uns dann noch. Also der Chet GPT ist jetzt heute,
0:03:44–0:03:50
ich behaupte jetzt mal, das war eine Weltpremiere. Das war das allererste Mal,
0:03:50–0:03:52
in einer Radiosendung gesprochen.
0:03:52–0:03:56
Und er ist freundlich. Aber Digi, Chris, geht es dir auch so?
0:03:56–0:04:00
Hörst du auch den amerikanischen Akzent noch aus? Bei dieser Stimme?
0:04:00–0:04:06
Ich würde sie gerne fragen, welchen Akzent sie hat. Aber halt jetzt mal er oder sie.
0:04:06–0:04:10
Oder gehen wir da schon in den Shitstorm rein? Ja, das ist lustig.
0:04:10–0:04:14
Es gibt tatsächlich 5 Stimmen zur Auswahl.
0:04:14–0:04:18
Ich kann mal schauen, ob ich auch diese vorführen kann. Das ist aber eine Sie-Stimme.
0:04:18–0:04:23
Das war eine Sie-Stimme, aber sie heisst Sky.
0:04:23–0:04:25
Es gibt auch noch Juniper.
0:04:29–0:04:31
Das ist Juniper M.
0:04:38–0:04:40
Das ist Cove.
0:04:43–0:04:52
Der Gameplan ist... Es fällt auf, dass alle diese Stimmen asexuelle Namen haben.
0:04:52–0:04:56
Aber sie tönen schon teils etwas weiblicher, teils etwas männlicher.
0:04:56–0:04:58
Aber sie gehen auch...
0:05:02–0:05:09
Das war von mir aus eine sehr typische androgyne Stimme. Da kannst du nicht so genau sagen, was das Geschlecht ist, oder?
0:05:10–0:05:16
Ja, und eben dazu, so computergenerierte Stimme, kommen wir dann gleich wahrscheinlich im ersten Thema an.
0:05:17–0:05:20
Genau, also wir fangen in 20 Sekunden mit unserer Sendung an.
0:05:20–0:05:29
Vielleicht mischt sich dann Chet GPT einmal noch. Ich würde sagen, wenn wir einfach uns nicht einig sind, dann muss sie oder er oder es weiterhelfen.
0:05:30–0:05:39
Es, das digitale Wesen, hier in dieser Sendung. Vielleicht muss ich dann noch Chachipiti in unser schönes Bildchen der Sendung einpflicken,
0:05:39–0:05:44
dass das passt. Aber vielleicht auch nicht. Und jetzt... Ah!
0:05:44–0:05:45
Ich muss noch kurz schauen.
0:05:45–0:05:48
Ich hatte den falschen Jingle, aber immer noch...
0:05:49–0:05:55
Ah... Okay. Also... Der Jingle war nicht der Chachipiti-Schuld.
0:05:55–0:05:57
Da ist, glaube ich, der Richtige. «Nerdfunk! Herzlich willkommen zum Nerdfunk! Nerdfunk!
0:05:57–0:06:08
Music.
0:06:08–0:06:10
Ich bin Nerd, Apotheker von Kevin Regsteiner und Matthias Schyssler.» «Und Diggi Chris.»
0:06:11–0:06:15
«Guten Abend miteinander. Wir haben heute ein buntes Menü zusammengestellt,
0:06:16–0:06:19
mit vielen kleinen Amuse-Pushti, wie man so sagt.
0:06:19–0:06:23
Und wenn ihr Pre-Show gehört habt, haben wir eine computergenerierte Stimme gehabt,
0:06:24–0:06:32
Und von so einer Stimme hatte ich auch das Vergnügen, letzte Woche auf meinem Bürotelefon einen Anruf zu bekommen.
0:06:33–0:06:33
Oh oh.
0:06:34–0:06:43
Und ja, es hat dann geheiss und eben, der hat nicht so gut, also von der Qualität her, war auf Englisch.
0:06:43–0:06:52
Ja, es war die Flughafenpolizei und hat gesagt, es sei ein Päckchen von mir abgefangen mit Drogen drin.
0:06:52–0:06:57
Und es sei jetzt ein Warrant, also ein Haftbefehl gegen mich ausgestellt worden.
0:06:58–0:07:03
Und wenn ich nicht sofort das 9 drücke, werde ich verhaftet.
0:07:04–0:07:08
Das ist schon mal eine sehr überzeugende Ausgangslage.
0:07:08–0:07:16
Hast du das 9 gedrückt oder nicht gedrückt? Nein, ich habe da natürlich sofort abgehängt, weil das Lustige war, ich war im Home Office.
0:07:16–0:07:21
Also auch noch parallel in einem Teams-Call, den ich zwar nur hören musste.
0:07:21–0:07:29
Ich bekomme halt, und da kommen wir später noch drauf, auf mein Geschäftstelefon teilweise Anrufe über von einer unbekannten Nummer.
0:07:29–0:07:33
Und natürlich habe ich dann sofort abgehängt, ja.
0:07:33–0:07:36
Ja, schade. Das wäre wahrscheinlich noch interessant gewesen.
0:07:36–0:07:42
Also es ist wahrscheinlich ja so, dass das einfach eine Automatisierungsmethode ist, oder?
0:07:42–0:07:47
Die Anrufe sind zuerst nochmal automatisiert und die, die dann aufhängen wie du,
0:07:47–0:07:51
Die müssen gar nicht von einem richtigen Menschen bearbeitet werden.
0:07:51–0:08:04
Und wenn du dann das 9 eingedruckt hättest, wärst du wahrscheinlich tatsächlich in einem Callcenter gelandet und einer hätte dir dann wohl eine Kaution von dir oder so etwas.
0:08:04–0:08:06
Hätte wahrscheinlich auch kaum Englisch sprechen können,
0:08:06–0:08:08
Das ist jetzt nicht böse gemeint, ja.
0:08:09–0:08:14
Wir haben sogar ein sogenanntes Cyber-Defence-Team, dem habe ich es auch gemeldet,
0:08:14–0:08:16
einmal einfach, ist das euch bekannt?
0:08:16–0:08:21
Also, weil es könnte ja sein, dass es ein Angriff gegen das Unternehmen ist
0:08:21–0:08:23
und dann hat er mir relativ schnell geschrieben, nein.
0:08:24–0:08:30
Er geht gerade davon aus, eben, es gibt davon Leute und Redakte, die Nummer 079. Ja.
0:08:30–0:08:37
Und, ja eben, 079, 100, 0000. Genau, die werden automatisiert durchprobiert,
0:08:37–0:08:39
die eine Nummer nach der anderen.
0:08:40–0:08:43
Und ja, ich habe es eigentlich mehr lustig gefunden, vielleicht eben
0:08:43–0:08:45
wenn ich nicht gerade im Teamscall gewesen wäre,
0:08:45–0:08:46
hätte ich das vielleicht nicht einmal gedrückt.
0:08:47–0:08:53
Was vielleicht auch noch lustig ist, ich habe dann irgendwie aus Neugier dieser Nummer einmal zurückgeläutet,
0:08:53–0:08:55
da hat sich aber einer gemeldet.
0:08:55–0:09:01
Ah, ok, das dann doch. Von der Flughafenpolizei? Nein, nein, eben Herr so und so,
0:09:01–0:09:05
nein, ich habe ihn ja nicht angerufen. Sehr lustig.
0:09:05–0:09:13
Was das ist und ob er dann schon andere Rückmeldungen hatte und der Nein hätte er nicht gehabt.
0:09:14–0:09:20
Weil ich auch mal einen Kollegen hatte, der hat irgendwie, als er zurückkam, 25 oder
0:09:20–0:09:21
so viele Abwesenheiten gehabt.
0:09:21–0:09:27
Also da hatten sie halt alle Nummern und dort war es eben wahrscheinlich absolut random gewesen.
0:09:27–0:09:34
Und ja, um das zu erklären, wenn hier jemand anruft und du hast jetzt zumindest die ganz
0:09:34–0:09:45
Perfide Sache ist, dass du einen Anruf hast, der halt 117, also die Polizei, so tatsächlich, also es gibt Anrufe, die du aus 117 auf dem Bildschirm hast.
0:09:45–0:09:48
Das ist sowieso fake. Wirklich?
0:09:48–0:09:50
Das hat es auch schon gegeben, ja. Kann man das machen?
0:09:50–0:09:53
Das kann man machen, ja. Man kann diese Nummern fälschen.
0:09:53–0:10:08
Eigentlich verstehe ich nicht ganz, warum das möglich ist, aber das ist wahrscheinlich so ein Überbleibsel der alten Zeiten, wo noch niemand dachte, man könnte das betrügerisch nutzen.
0:10:08–0:10:15
Heute würde man sicher so machen, dass die Nummer einfach von der Telefonzentrale angezeigt wird.
0:10:15–0:10:18
Und wir müssten eigentlich auch sagen...
0:10:18–0:10:22
Oder, Kevin, findest du, gibt es gute Gründe, die Nummer wirklich zu unterdrücken?
0:10:23–0:10:26
Gibt es einen vernünftigen Grund, dass die Nummer nicht angezeigt wird?
0:10:26–0:10:30
Die Nummer unterdrücken? Ja, voll. Ich will ja nicht, dass mir die Leute zurückrufen.
0:10:30–0:10:33
Ja, unbedingt. Das ist das Beste ever.
0:10:34–0:10:39
Aber eine falsche Nummer, das finde ich eher das Problem.
0:10:40–0:10:46
Also das, vielleicht wüsste das jetzt der Kai, Kai Notnagel, wie man das macht, weil das...
0:10:46–0:10:51
Dass man die Nummer unterdrückt, das ist entspannt, aber dass man eine falsche Nummer ausgibt das...
0:10:52–0:10:56
Gut, aber da weiss ich jetzt technisch nicht wie man das umsetzt technisch bin ich jetzt...
0:10:56–0:11:01
Da muss ich mich mal rein nerden da bin ich auch nicht zu tief drin, aber ich glaube es ist auch immer so ein bisschen
0:11:01–0:11:08
ähm... kann zum Ausspiel, weil das Viscom hat ja einen sogenannten Call Filter, das kann dann auch mal sein, dass unser Service Center India
0:11:08–0:11:09
nämlich, also...
0:11:10–0:11:15
Legitim, unsere indischen Subberater nämlich anrufen können, dass die einfach halt blockt werden
0:11:15–0:11:25
Weil ich weiss, es gibt schon eben Möglichkeiten, du konntest ja schon früher eine Mail schreiben, von, weiss ich was, leuenbergerepbundesrat.ch
0:11:25–0:11:33
Das ging ja ganz am Anfang auch und irgendwann hat er das alte Mail zu hören, aber jetzt haben wir es zurückgewiesen, ich weiss nicht mehr, wie die Technologie heisst
0:11:33–0:11:46
Vermutlich sind momentan die Betrüger einen Schritt weiter und Swisscom, Sunrise und Salt haben noch nichts gefunden, um das zurückzuschlagen.
0:11:46–0:11:56
Wir können ja mal Chat-GPT fragen und wissen, ob sie weiss oder er oder es, wie man so Telefonnummern verkauft.
0:11:56–0:11:57
Telefonnummern verkaufen.
0:11:58–0:12:05
Kannst du uns erklären, wie man Telefonnummern, also die Anruferkennung, fälscht?
0:12:07–0:12:12
Lange Wartezeit. Sie denkt immer noch und denkt und denkt und denkt.
0:12:14–0:12:18
Ich weiss nicht. Das ist illegal und unethisch. Ach. Das ist illegal.
0:12:18–0:12:21
Ja. Ich habe nicht... Darum fragen wir.
0:12:21–0:12:25
Wenn du Fragen zur Anerkennung im Allgemeinen hast oder wie du dich vor Betrug schützen kannst,
0:12:25–0:12:29
stehe ich gerne zur Verfügung, um darüber zu sprechen.
0:12:29–0:12:32
Ja, ich möchte gerne wissen, wie es technisch funktioniert.
0:12:34–0:12:39
So richtig überzeugend. Entschuldige, aber ich kann dir keine Informationen darüber geben,
0:12:39–0:12:44
wie man die Anruferkennung technisch manipuliert oder Telefonnummern fälscht.
0:12:44–0:12:53
Das ist illegal und gegen ethische Regulierung. Ich würde sagen, so richtig hat sie die Aufnahmeprüfung noch nicht bestanden hier im Nerdfunk.
0:12:53–0:12:58
Ja, aber das ist, ich kann dir nicht sagen, das ist genau das Gleiche, wie wenn ich in der Schule sage,
0:12:58–0:13:03
ich kann es euch nicht sagen, weil aus technischen Gründen, das heisst einfach, ich weiss es nicht.
0:13:03–0:13:08
Ja, aber das heisst ja nicht gerade, wenn du eine allgemeine Erklärung machst, also, aber
0:13:08–0:13:14
tun wir uns nicht zu fest aufregen, wir hätten es jetzt einfach gerne so oberflächlich gewusst,
0:13:14–0:13:16
ohne dass wir es jetzt gerade gemacht haben.
0:13:16–0:13:21
Kevin, hast du dann, hast du auch schon so Anrufe gehabt, so Betrüger, diese Schock-Anrufe
0:13:21–0:13:27
sind ja im Moment so beliebt, wo dann jemand anruft und sagt, dein Bruder schrägst dich
0:13:27–0:13:32
so und schrägst dich raus, er hat einen schlimmen Unfall gehabt, wir müssen ihn operieren.
0:13:32–0:13:39
Aber es kostet aber irgendwie 10'000 Franken und du musst sofort zahlen, sonst verblühtet er uns auf dem...
0:13:39–0:13:46
Ich meine, das ist ja eigentlich auch so eine wahnsinnig dumme Ausgangslage, oder?
0:13:46–0:13:49
So eine Idee, dass man denkt, das funktioniere so.
0:13:50–0:14:00
Es funktioniert aber so. Also, ich sage jetzt, wir belächeln das vielleicht im Moment, aber auch hier, wenn es uns im richtigen Moment verwischt,
0:14:01–0:14:02
Dann fallen auch wir darauf ein.
0:14:03–0:14:04
Es ist dann...
0:14:05–0:14:11
Die Mails, die Telefone, die Anrufe, all das, das geht ja zu Millionen raus. Und wenn du halt
0:14:11–0:14:15
genau an dem Tag wartest, du jetzt auf das
0:14:15–0:14:20
Paket aus Deutschland und dann kommt das Mail, dein Paket hängt an der Zahl,
0:14:21–0:14:25
wir brauchen 4 Franken Zollgebühren, dann hat es dich.
0:14:25–0:14:29
Wenn du dann einfach 30 Sekunden nicht bei der Sache bist,
0:14:29–0:14:33
Sondern halt im Geschäft noch 24 andere Sachen machst und noch 12 Telefone hast.
0:14:34–0:14:41
Dann verbüttelst du dich. Und auf das zielt es ab. Auf unsichere Leute und auf den richtigen Moment.
0:14:41–0:14:47
Das ist wahrscheinlich so. Und dank dieser Automatisierung kann man auch diese Leute
0:14:47–0:14:51
eher finden. Und das ist wahrscheinlich auch die Technologie,
0:14:51–0:14:53
die wir gerade gehört haben.
0:14:53–0:14:59
Die habe ich schwer im Verdacht, wenn sie vielleicht noch etwas zügiger reagiert, dass man die auch
0:14:59–0:15:03
brauchen kann, um Leute in Fallen zu locken.
0:15:03–0:15:09
Musst du halt den Chachipiti dann irgendwie selber laufen lassen und ihm so seine moralischen Bedenken abdrehen.
0:15:09–0:15:12
Und dann tut er den Leuten...
0:15:13–0:15:17
Das eigentliche Sprachmodell noch installieren. Ja, genau. Und dann musst du es noch, dass es sich...
0:15:17–0:15:20
Aber eben, es müsste... Ich finde, es geht zu lange.
0:15:20–0:15:24
Wir mussten jetzt noch ein bisschen lange warten, bis die Antwort gekommen ist.
0:15:24–0:15:28
Aber wenn das zügiger geht, dann kannst du so jemanden auf...
0:15:28–0:15:33
Und ich glaube, die Robocalls in den USA sind ja auch gang und gäbe und die...
0:15:33–0:15:37
Sind vielleicht nicht ganz so versiert, aber ähm, ja.
0:15:37–0:15:41
Hast du noch Abschlüsse zu diesem Thema, Digi Chris, irgendeinen Tipp?
0:15:41–0:15:46
Oder, wir machen ja heute Patch Tuesday, da tun wir News durchhecheln.
0:15:46–0:15:49
Sollen wir zum nächsten gehen? Also ich würde sagen, einfach grundsätzlich abhängen.
0:15:49–0:15:52
Also wenn Capo etwas von euch will, dann kommt schon.
0:15:52–0:15:57
Und zur Not halt um 6 Uhr am Morgen uninformiert. An der Türe, genau.
0:15:57–0:16:01
Ja, irgendwann wirst du einfach verhaftet, dann kommen sie geholt.
0:16:01–0:16:06
Zuhause um halb sechs morgens und sagen, sie haben das Telefon aufgehängt, sie kommen jetzt noch mal.
0:16:06–0:16:11
Ja, genau. Dann kannst du sagen, ja, Digi Chris hat gesagt, ich soll das machen.
0:16:11–0:16:20
Wir sind zu viel Online-Betrüger unterwegs. Jetzt vielleicht auch eine Frage zuerst an dich, Matthias.
0:16:20–0:16:26
Wann hast du das erste Mal... Nein, nicht das erste Mal, das letzte Mal, ich sage das Gadget.
0:16:26–0:16:29
Ein technisches Gerät in einem Laden.
0:16:30–0:16:34
Physisch gekauft, nicht vorbestellt gekauft? Ah, das ist eine gute Frage.
0:16:34–0:16:39
Ich so richtig datieren könnte es nicht, aber es war vermutlich irgendein USB-Stick
0:16:39–0:16:41
oder vielleicht eine Speicherkarte.
0:16:41–0:16:45
Ich glaube, es war eine Speicherkarte, die ich für meine Videokamera gebraucht habe.
0:16:45–0:16:48
Ist aber wahrscheinlich schon 3-4 Jahre her.
0:16:48–0:16:49
Kevin, bei dir?
0:16:50–0:16:54
Speicherkarte. Definitiv irgendwo im Ausland wahrscheinlich,
0:16:54–0:16:58
weil eine Speicherkarte ausgestiegen ist. Natürlich habe ich eine andere gebraucht.
0:16:59–0:17:04
Sonst wird es wahnsinnig dünn. An mir ist noch etwas anderes eingefallen.
0:17:04–0:17:11
Wir haben für unsere Tochter ein Handy gepostet. Also kein Smartphone, sondern ein dummes Feature-Phone,
0:17:11–0:17:15
welches sie, wenn sie unterwegs ist, anrufen kann.
0:17:15–0:17:21
Und das haben wir tatsächlich hier im... Wo sie mal die zwei Wochen, die sie im Neuwiesen...
0:17:21–0:17:26
Nein, nicht im Neuwiesen, im Coop am Stadtgarten
0:17:26–0:17:33
den Fnac oben durchgegeben hat, haben wir dort ein Nokia-Telefon für 70 Fr. gekauft für sie.
0:17:35–0:17:43
Weil ja, wenn man so hört, bei diesen Läden gibt es eine grosse Veränderung. wahrscheinlich was
0:17:43–0:17:47
Es war durchaus ein Schock, auch für mich eben. Die Steg-PC, das ist so ein...
0:17:48–0:17:53
Ich erinnere mich, ich habe entweder meinen ersten CD-Brenner oder meine erste Grafikkarte dort gepostet.
0:17:53–0:17:58
Also vor 20 Jahren, plus minus, behafte ich sie jetzt.
0:17:58–0:18:04
Die sind vor ein paar Monaten pleite gegangen, weil halt einfach ihr Geldgeber gesagt hat,
0:18:04–0:18:06
nein, keine Lust, das machen wir nicht mehr.
0:18:06–0:18:09
Dann hat M-Elektronics, also ähm...
0:18:10–0:18:16
Er hat gesagt, also von der Micro, was wir auch noch, ja, M-Electronics, wo sie, glaube ich, wahrscheinlich auch
0:18:16–0:18:21
im Neuwiesen sicher Filialen hatten, er hat gesagt, sie tägen im Viertel aller Filialen zu.
0:18:22–0:18:29
Und jetzt hat er auch noch in der Discount gesagt, der Brand Microspot, der eigentlich ein Online-Händler war.
0:18:29–0:18:34
Sie hatten zum Beispiel in Zürich HB einen Abholladen, auch der machen sie zu, also,
0:18:35–0:18:47
in dieser ganzen Die Technik-Szene ist einen brutalen Umbruch zu spüren und man meint, am Schluss gibt es nur noch zwei grosse und ich würde sagen Prag und Digitec.
0:18:48–0:18:54
Ist wahrscheinlich so und ich glaube, dass das jetzt passiert ist wahrscheinlich so eine Nachwirkung von Corona, habe ich gelesen.
0:18:54–0:19:02
Also während Corona haben die Leute viel so Zeug bestellt, auch so Heimelektronik, um halt ihr Homeoffice aufzurüsten.
0:19:02–0:19:14
Und dann hat das nachgelassen und es ist wieder zurückgegangen und wahrscheinlich haben einige von diesen Online-Händlern zu wenig schnell auf den Nachfragerückgang reagiert.
0:19:15–0:19:22
Und dann, weil halt das immer alles so auf die Kante genäht ist, hat es jetzt wahrscheinlich nicht mehr gelangt.
0:19:22–0:19:31
Kevin, vielleicht an dich, findest du es nicht komisch, dass jetzt das Microspot über die Klinge springen muss und nicht der Interdiscount?
0:19:31–0:19:35
Da dachte einer, der andere, das Logo stammt aus den 70er-Jahren.
0:19:35–0:19:40
Ich frage mich jedes Mal, Ich bin entladen mit so einem uralten Logo.
0:19:40–0:19:42
Ich kann so lange überleben.
0:19:43–0:19:51
Ich weiss aber eh nicht, warum das passiert, weil ich weiss, vor 20 Jahren hat es noch den Radio Steiner gegeben.
0:19:52–0:19:53
Ja, der ist dann in den Discount gegangen.
0:19:53–0:19:59
Genau, und der Radio Steiner hatte eigentlich den besseren Namen, qualitativ.
0:19:59–0:20:00
Ja.
0:20:00–0:20:03
Und dort hat man schon das Name gehalten, Interdiscount.
0:20:03–0:20:14
Und irgendjemand, der Herr Interdiscount, der irgendwo den Namen wahnsinnig weit drin hat.
0:20:15–0:20:20
Wahrscheinlich ist das ein technisches Problem, dass irgendjemand das mal eingegeben hat, Interdiscount, das kannst du nicht mehr laufen.
0:20:20–0:20:24
Darum müssen die den Namen behalten. Wahrscheinlich. Das ist wahrscheinlich so ein Hintergrund.
0:20:24–0:20:29
Nein, es hat mich einfach erstaunt, dass man jetzt wieder, es bleibt wieder ein Interdiscount.
0:20:29–0:20:49
Ja. Aber, ja. Das finde ich auch erstaunlich. Und eigentlich, ja, DigiChris hat schon recht, man geht halt noch für eine Speicherkarte dort rein, aber die Laptops und das teure Zeug habe ich auch alles im Internet bestellt, aber es ist halt trotzdem schade, weil mal eine Tastatur ausprobieren ist halt schon noch cool.
0:20:50–0:20:57
Ja, klar, und vielleicht auch mal am Fernsehen zu sehen, vielleicht ein wenig auszumessen und so, ja.
0:20:57–0:21:01
Und eben, was ich auch so, ich bin ja so ein halber Tessiner, was ich auch lustig finde,
0:21:01–0:21:07
im Tessin hast du, glaube ich, im Umkreis von 5 Kilometern, hast du 3 Interdiscounts.
0:21:07–0:21:16
Es gibt einen in Lausanne, es gibt einen in Logarno und in den Ort eben im Zeltplatz, also es gibt echt im Luftlinie 5 Kilometer, hast du 3 Interdiscounts.
0:21:16–0:21:18
Und die sind auch nicht gleich klein.
0:21:18–0:21:23
Also denen scheint es doch einigermassen gut zu gehen, zumal der eine gerade neben einem Fuscht ist,
0:21:23–0:21:26
der auch das gleiche verkauft. Ja.
0:21:26–0:21:32
Wahrscheinlich ist genau das, wenn wir uns überlegen, warum diese Interdiscounts überleben,
0:21:32–0:21:38
wahrscheinlich genau wegen dieser Lage, dass die irgendwo aus traditionellen Gründen
0:21:38–0:21:42
an guten Orten sind, wo man vielleicht tatsächlich, wenn man halt eine Speicherkarte noch braucht,
0:21:42–0:21:48
dann dort reinläuft und noch ein bisschen rumschaut Und vielleicht auch ab und zu etwas fragen oder so.
0:21:48–0:21:54
Und dass da diese Laufkundschaft oder diese Spontankäufe von den Leuten, die nicht warten mögen.
0:21:54–0:22:00
Und das ist bei mir auch so. Also entweder bestelle ich es im Netz oder dann brauche ich es sofort und dann gehe ich in den nächsten Laden.
0:22:00–0:22:03
Und wenn das der Interdiscount ist, dann ist es der Interdiscount.
0:22:03–0:22:06
Ja, und auch wenn es halt vielleicht 5 Franken teurer ist.
0:22:06–0:22:08
Klar, aber... Genau.
0:22:08–0:22:14
Ich glaube, was ich spannend finde, also du hast immer noch, ich sage jetzt Radio, TV, Hugentobler.
0:22:14–0:22:17
Also wirklich die ganz kleinen Läden und...
0:22:18–0:22:23
Ich war jetzt ein paar Jahre im Fehlschutz und jedes Mal, wenn ich als Rechnungsführer
0:22:23–0:22:29
auf die Gemeinde gelaufen bin, bin ich auch bei so einem Radio-TV-Hugentobler vorbei.
0:22:30–0:22:35
Und den gibt es immer noch. Ich kenne seine Tochter, mit der bin ich in die Ecke.
0:22:36–0:22:40
Der macht jetzt wahrscheinlich einfach das Geld mit der Beratung.
0:22:40–0:22:47
Der kostet vielleicht den Fernseher 200 Franken mehr. Aber ich sage jetzt, Herr Hugentobler, bring ihn dir nach Hause.
0:22:47–0:22:53
Und wenn halt mal etwas nicht läuft, kommt Herr Hugentobler vielleicht auch mal am 8. Abend schnell vorbei.
0:22:53–0:22:58
Genau, und schaut, dass dann das Wetten, dass es am 4. Abend pünktlich anfängt oder der Tatwort.
0:22:58–0:23:03
Genau, also wir bedauern es auf eine Art, aber wir sind auch ein bisschen selber geschuld, oder?
0:23:03–0:23:05
Kann man das so zusammenfassen?
0:23:05–0:23:13
Ja, eben, es ist sicher so. Wie gesagt, vielleicht auch beim Steg PC ist die Frage, ob irgendjemand mal etwas tweetet.
0:23:13–0:23:17
Und eben, Steak hat glaube ich 20 Filialen, 100 Millionen Umsatz.
0:23:17–0:23:22
Digitec Galaxus hat 2 Milliarden Umsatz und 10 Filialen.
0:23:22–0:23:28
Die Frage ist jetzt, eben, du hast vorhin gerade gesagt, eben, klapp klapp, Tastatur ausprobieren, ja.
0:23:28–0:23:31
Aber eben, ist das heute noch zeitgemäss?
0:23:31–0:23:37
Da brauchst du halt vielleicht wirklich, so blöd klingt die, eine Bäckerei, die du halt ins Päckchen gehst abholen.
0:23:37–0:23:44
Ich kann es auch nicht sagen, für mich ist es auch 99%. Ich weiss was ich will, ich will so schnell wie möglich und ja...
0:23:46–0:23:53
Und wenn ich halt tatsächlich mal einen Monitor sehen will, gehe ich wahrscheinlich in den Medienmärkten im Silcity und laufe dort halt durch?
0:23:53–0:24:02
Ja, also wir müssen uns wahrscheinlich damit abfinden, dass mit dem Online-Shopping ein Trend ist, der sich nicht mehr umkehrt.
0:24:02–0:24:06
Und wir haben auch schon die Frage gestellt, wie dann unsere Städte irgendwann mal aussehen,
0:24:06–0:24:10
wenn halt der Detailhandel sich noch weiter zurückzieht.
0:24:10–0:24:13
Das können wir dann vielleicht wieder mal ein anderes Mal vertiefen.
0:24:13–0:24:23
Wir gehen dann zur nächsten Frage über Digi Chris, Aber ich habe noch eine kleine Rückmeldung von, ich bezeichne ihn jetzt einfach mal als unseren Amerika-Korrespondenten,
0:24:23–0:24:28
der Me-U oder Moi, oder ich weiss nicht genau wie er heisst, wahrscheinlich englisch,
0:24:28–0:24:37
M-Mai oder irgendwie so, der sagt, «Hoi Nerds, das mit dem Fake-Cop-Anrufen und Bussen-Zahlen ist bei den Amis eine alte Masche.»
0:24:37–0:24:40
Also der kennt das schon, unseren Amerika-Korrespondenten.
0:24:40–0:24:44
Und was ist denn die nächste News, die wir hier haben?
0:24:44–0:24:47
Ja, Matthias, ich muss dich fragen, was hast du für ein Nattel?
0:24:47–0:24:53
Also, ich habe drei Nattels und ein iPad, die vor mir liegen.
0:24:53–0:25:02
Also das eine, mein iPhone, das ich brauche. Dann ein iPhone noch mit Thunderbolt-Anschluss, nein, wie heisst das andere?
0:25:02–0:25:06
Lightning-Anschluss, damit wir hier Chat-GPT hören können.
0:25:06–0:25:12
Und dann eben noch ein Pixel 8 Pro, das ich extra, weil du gesagt hast, du willst über das reden,
0:25:12–0:25:17
habe ich es jetzt mitgenommen. Ich habe ein Testgerät von dem und ja. Du hast gesagt,
0:25:17–0:25:21
wir müssten keine Kamera mehr haben, wenn wir das hätten. Also nein, wahrscheinlich
0:25:21–0:25:27
habe ich es ein bisschen anders gemeint. Also eben, jetzt einfach zu sagen, was ich so in
0:25:27–0:25:31
in einer Bubble und ich sage jetzt nicht unbedingt Nerd Bubble ähm...
0:25:33–0:25:39
Entdeckt hat. Also am Anfang war tatsächlich das Smartphone irgendwie, wie sagen wir,
0:25:39–0:25:41
synonym gewesen, iPhone.
0:25:41–0:25:46
Also wenn du ein Smartphone hattest, hattest du ein iPhone. Egal welcher Hersteller.
0:25:47–0:25:51
Dann ist halt irgendwann Android aufgekommen und wahrscheinlich hat Samsung
0:25:51–0:25:55
demerkt, also ich habe jetzt keine Zahl, ich war zu faul zum Googlen.
0:25:55–0:25:57
Sorry, Chat-Ship bitte fragen.
0:25:59–0:26:05
Das du dann halt, während du eben, Man sieht, das ist ein iPhone, weil es Zöpfchen drauf hat und der Rest war halt ein Samsung.
0:26:06–0:26:12
Und auch Google, eben der Erfinder von Android, die haben ja auch schon immer Smartphones gebaut.
0:26:12–0:26:14
Ich hatte ja auch eine Zeit.
0:26:14–0:26:17
Aber das Problem war, du hast sie in der Schweiz nicht bekommen.
0:26:17–0:26:21
Ja, genau. Sie sind jetzt offiziell da. Hat sie eben nicht bekommen, heisst es ist nicht verboten.
0:26:21–0:26:25
Also du bekommst nicht einen Anruf von der Polizei, wenn du so ein Ding kaufst.
0:26:25–0:26:29
Es ist einfach je nachdem enorm komplex gewesen.
0:26:29–0:26:35
Und wenn es dir halt mal runtergetatscht ist, war es mühsam.
0:26:35–0:26:38
Mittlerweile kommst du dir offiziell über, ob Digitec, Swisscom,
0:26:38–0:26:40
Mobilezone, wie sie alle heissen, ja.
0:26:41–0:26:46
Es ist seit kurzem im Handel, ich habe es jetzt so noch nicht gross damit gearbeitet.
0:26:46–0:26:51
Was mir wirklich gefällt daran, im Vergleich zu diesen iPhones sind die Android-Telefone
0:26:51–0:26:54
ja immer so ein bisschen laggy,
0:26:54–0:27:03
also so ein bisschen Träger, scrollen und wischen und so geht langsam und und das ist jetzt wirklich super flüssig und
0:27:03–0:27:09
egal was man macht, das reagiert schnell und so und ich habe jetzt ein Foto von dir
0:27:09–0:27:17
gemacht, ich weiss nicht ob das dann revolutionär ist, es hat ganz viele K-Eintricks
0:27:17–0:27:21
schon eingebaut. Das habe ich gemeint, also du kannst glaube ich irgendwie, wenn du jetzt
0:27:21–0:27:25
irgendwie deine Hochzeitsgesellschaft hast, eben kannst du irgendwie 20 Fotos
0:27:25–0:27:30
und wollen halt jetzt irgendwie den Mathis mal die Augen zu haten, und mal den...
0:27:31–0:27:34
Hansli die Augen mal zu hat, ich kann tatsächlich von diesem Foto sagen,
0:27:34–0:27:39
jetzt nehme ich automatisch sein Gesicht an und so, ich habe es noch nie getestet,
0:27:39–0:27:45
aber mal die Videos, die ich auf YouTube gesehen habe, ja, sind schon, wie sagen wir,
0:27:46–0:27:48
vielversprechend, kann man das so etwas sagen?
0:27:48–0:27:54
Das kann man sagen, also Kevin ist leider nicht da, das ist tatsächlich die Gruppenfotofunktion,
0:27:54–0:28:00
wo man mehrere Leute nehmen kann und er macht dann, er baut aus verschiedenen Aufnahmen dann die besten zusammen.
0:28:00–0:28:06
Kevin, schade, dass du nicht da bist, sonst hätten wir jetzt gerade noch live in dieser Sendung ein Bild machen können.
0:28:06–0:28:09
Wickeln sich Beine? Oder ohne Beine?
0:28:09–0:28:13
Ich glaube, ich weiss nicht, mit Beinen, oder? Nein, es ist schwierig im Studio mit Beinen.
0:28:13–0:28:16
Auf den Vienner Modus wäre auch spannend. Genau. Ja, der wäre gut.
0:28:17–0:28:26
Ich finde, ach doch, es hat auch einen Weitwinkelmodus. Dann mache ich noch ein schönes Weitwinkelfoto.
0:28:27–0:28:34
Gut, also ich kann ja dann diese Falsche dazukommen in den Beitrag auf unserem Blog,
0:28:35–0:28:41
auf nordfunk.ch und dann seht ihr, ob das etwas taugt, diese Kamera.
0:28:41–0:28:46
Ich glaube, was man auch noch sagen muss, was ich auch gehört habe, eben, weil halt das
0:28:46–0:28:51
Telefon direkt von Google ist, wird man logisch wie das Android Update ziemlich schnell
0:28:51–0:28:55
bekommen und ich glaube Google hat versprochen sieben Jahre und das ist glaube ich der Kampf
0:28:55–0:28:57
Die Kampfhase von Apple, die glaube ich 4 Jahre Updates gibt.
0:28:58–0:29:05
Sie haben gesagt sie geben 7 Jahre Updates, aber gut, die Frage ist, was ist ein Update, aber ist es trotzdem etwas Gutes?
0:29:05–0:29:11
Sie haben explizit gesagt Feature UND Sicherheitsupdates, aber ich bin sehr gespannt ob sie das durchziehen.
0:29:11–0:29:14
Aber eben auch etwas Nachhaltiges, weil...
0:29:16–0:29:23
Ja gut, ich bin immer wieder bei den Eltern zu Nacht essen gewesen und dann gibt mir die Mutter so das Telefon um
0:29:23–0:29:26
Oh, du hast noch ein A50? Das ist ein tatsächlicher...
0:29:26–0:29:29
Ja, ich sage jetzt, Budget ist vielleicht übertrieben, aber auch...
0:29:30–0:29:34
Ich sage jetzt, ein Mittelklassendreher, der doch langsam alt ist, so, ja, ja...
0:29:35–0:29:38
Ich hole dir einen neuen, sorry, ich habe das nicht geschnallt, aber...
0:29:38–0:29:42
Es läuft noch, aber klar... Man muss klar sagen...
0:29:43–0:29:51
Also von der Klasse her kannst du wahrscheinlich das Pixel durchaus mit dem iPhone vergleichen.
0:29:51–0:29:53
Ich würde sagen, es ist doch ein hochwertiges Smartphone.
0:29:54–0:30:01
Ja, also wenn ich das direkt vergleiche, dann ist es einfach, also ich kann sie nebeneinander halten,
0:30:01–0:30:11
hier das iPhone 15 mit dem Titan hinten durch und hier das iPhone und der Kameradings steht auch so aus,
0:30:11–0:30:18
Aber vom Design her geht es schon eindeutig zu Apple-Gunsten aus.
0:30:18–0:30:19
Und ich finde es wahnsinnig...
0:30:19–0:30:24
Zum ersten Mal habe ich so eine Hülle hinein gemacht. Es ist wahnsinnig glitschig, das Telefon hinten.
0:30:24–0:30:27
Es bleibt zwar so hängen an der Kamera.
0:30:27–0:30:31
Es hat so ein Kameraspund hinten durch, an dem bleibt es hängen.
0:30:31–0:30:37
Sonst würde es einmal so zu den Fingern ausrutschen und 30 Sekunden nachdem du zum Laden rausgelaufen bist,
0:30:37–0:30:39
reizt es unten auf der Strasse.
0:30:39–0:30:43
Darum kann man sieben Jahre Abtritt machen und eh nicht so lange nicht mehr.
0:30:43–0:30:43
Das ist geil, weisst du.
0:30:44–0:30:46
Ich glaube... Ein Hunde...
0:30:47–0:30:49
Kaputt. Genau. Unterlaustwoche.
0:30:50–0:30:59
Äh, Kevin, du noch ein letztes Wort zu dieser Debatte. Welches Telefon, das man jetzt gerade muss haben, ob das jetzt...
0:30:59–0:31:03
...ob das jetzt alles verändert, dass man die Google Pixels offiziell bekommt.
0:31:03–0:31:09
Ich habe auch so eine Uhr zum Testen bekommen und so Kopfhörer und ich weiss gar nicht, ob ich die...
0:31:09–0:31:11
...wenn ich das alles testen soll.
0:31:12–0:31:18
Hey, mir ist das im Fall recht egal. So, Telefon. Ich bin ein bisschen raus aus dem Game.
0:31:18–0:31:20
Das muss ich telefonieren und SMS schreiben können.
0:31:20–0:31:23
Ich bin so ein schlechter Telefon-User.
0:31:23–0:31:27
Ich mache alles über den Laptop. Kevin, du klingst wie ein alter Mann,
0:31:27–0:31:30
wenn ich das sagen darf. Ich bin ein alter Mann?
0:31:31–0:31:36
Oh je, ja. Also, sollen wir noch ganz schnell... Wir müssen die zwei Minuten spätestens aufhören
0:31:36–0:31:40
und ich will dann noch, dass der Chat-GPT noch etwas sagt am Schluss.
0:31:40–0:31:42
Aber müssen wir noch schnell über den...
0:31:42–0:31:45
Zwar einen Minuten lang, aber fast nicht mehr, oder?
0:31:45–0:31:51
Der Microsoft Image Creator Ist wahrscheinlich Thema für eine ganze Sendung
0:31:51–0:31:58
Microsoft hat mit ihrem Bing eine neue Bildgenerations-Software gemacht Also wo du Sachen eingeben kannst
0:31:58–0:32:02
Also Bilder generieren Das passiert auf Tali 3,
0:32:03–0:32:09
Und ja, ich glaube ich habe dir auch ein paar Fotos geschickt Bin auf den ersten Blick begeistert
0:32:09–0:32:15
Also eben, wie könnte es anders sein Der erste Prompt, der Cruise-Ship on Lake of Zurich.
0:32:15–0:32:23
Das sieht tatsächlich einigermassen aus wie der Zürichsee. Es sieht einigermassen wie ein Kreuzfahrtschiff aus.
0:32:24–0:32:26
Was kann ich noch gemocht haben, glaube ich.
0:32:27–0:32:32
«A black and white shot of a glass of beer in an artistic way», das war auch gut.
0:32:32–0:32:33
Das hast du mir geschickt.
0:32:33–0:32:40
Ich habe es auch ausprobiert, im Vergleich mit Prompt, den ich vor einem Jahr mit «Dalai 2» probiert habe.
0:32:40–0:32:48
Und man sieht schon, er ist viel schlauer geworden, er versteht auch mehr abstrakte Sachen, Bedingungen.
0:32:48–0:32:55
Und ich habe dann hier auch einen Artikel darüber geschrieben, den man auf «Nerdfunk.ch» zu dieser Sendung verlinken kann.
0:32:55–0:33:00
Also ich finde es wirklich echt beeindruckend, was die jetzt in einem Jahr für Fortschritte gemacht haben.
0:33:00–0:33:04
Und wir haben auch noch ein bisschen gelernt, noch ein bisschen bessere Prompts zu machen.
0:33:04–0:33:07
Und das ist schon... Also ich finde es echt beeindruckend.
0:33:07–0:33:08
Und äh ja...
0:33:09–0:33:13
Äh Kevin, du noch etwas zu diesen... Hast du es schon ausprobiert?
0:33:13–0:33:17
Oder bist du da... Was ist dein Lieblings-Bildgenerator?
0:33:18–0:33:22
Oh, Lieblings finde ich schwierig, weil es können alle ein bisschen etwas anders.
0:33:22–0:33:25
Aber der alte Mann hat Freude an diesen Dingen.
0:33:25–0:33:33
Das findet der alte Mann mega heiss. Das macht er gerne. In der Jugend des alten Mannes hat es das eben gar nicht gegeben.
0:33:33–0:33:34
Das ist so.
0:33:35–0:33:41
Jetzt nochmals Chachi, bitte. Bitte sag uns einen schönen Zungenbrecher auf Französisch.
0:33:42–0:33:45
«Bien sûr. Voici un joli virlang en français pour vous.
0:33:45–0:33:49
Un chasseur sachant chasser, sait chasser sans son chien de chasse.
0:33:49–0:33:54
Amusez-vous bien à le répéter.» Lieber nicht. Nein, das gibt's nicht.
0:33:55–0:33:59
Ich bin raus und wir alle. Wir gehen alle französisch püffeln.
0:33:59–0:34:03
Tschüss miteinander. Bonne soirée.
0:34:03–0:34:04
Das ist der...
0:34:04–0:34:16
Music.

In der letzten Zeit ist einiges passiert, über das wir dringend reden müssen: In der Schweiz hat ein Elektroniklädelisterben eingesetzt; nachdem Steg vor einem Monat den Betrieb eingestellt hat, gibt Coop die Microspot-Marke auf. Kaufen wir Computer, Gadgets und den ganzen Technik-Kram bald nur noch online ein? Ausserdem hat sich Oppo völlig unerwartet aus der Schweiz zurückgezogen. Und Betrüger haben versucht, Digichris über einen Telefonanruf zu leimen.

Live während der Sendung mit dem Pixel 8 Pro geschossen: Das Foto von Digichris.

Immer, wenn so viel aktueller Redebedarf besteht, halten wir eine Patch-Tuesday-Folge ab. Und wie immer könnt ihr, wenn ihr die Sendung live hört, euren Senf dazugeben oder Themen wünschen. Die Kontaktmöglichkeiten findet ihr hier unter Live-Beteiligung.

Übrigens: Es gibt in dieser Sendung auch eine (mutmassliche) Weltpremiere. Zum ersten Mal sprechen wir nämlich nicht nur über Computer – nein, wir reden auch mit einem Computer. ChatGPT verfügt seit Kurzem über die Möglichkeit, per Sprache zu interagieren, also auf gesprochene Fragen zu reagieren und seine Antwort zu redend zum Besten zu geben.

Im Podcast haben wir die teils langen Wartezeiten auf die ChatGPT-Antworten teilweise etwas gekürzt. „Ob Digichris auf die Telefonbetrüger reingefallen ist?“ weiterlesen

Excel regiert (oder ruiniert) die Welt

Transkript anzeigen (falls vorhanden)

0:00:00–0:00:13
Jonas Reinhardt mit Quickstep of White. Radio Stadtfilter 96,3 Mhz.
0:00:13–0:00:18
Und das ist genau der richtige Jingle, weil ich heute mit der Bahn unterwegs war.
0:00:18–0:00:24
Und es ist ein reines Wunder, dass ich rechtzeitig hier im Studio angekommen bin.
0:00:24–0:00:28
Weil ich war mit der deutschen Bahn unterwegs. Wobei man muss sagen,
0:00:28–0:00:32
Wir hatten eigentlich heute nur ungefähr eine halbe Stunde Verspätung.
0:00:32–0:00:38
Das war schon ganz anders. Aber wir sind dann von Deutschland gekommen ins Basel.
0:00:38–0:00:44
Da dachten wir, jetzt müssen wir noch weiter nach Zürich. Wir sind dort in so einen TGV-Lira eingestiegen.
0:00:44–0:00:52
Und der ist dann dort gestanden und gestanden. Und er ist niemals losgefahren, weil irgendwie eine Türe kaputt war.
0:00:52–0:00:54
Ja, super.
0:00:54–0:01:02
Du fährst gerne Zug, Kevin? Kevin Rechsteiner ist hier, hallo. Hallo? Ja, äh, nein.
0:01:02–0:01:05
Nicht? Nein, das ist gar nicht meins.
0:01:05–0:01:08
So ÖV und Menschen und... und... Ach si?
0:01:09–0:01:14
Nein, das mag ich nicht. Ich schaffe es nicht. Und vielleicht bin ich auch zu blöd,
0:01:14–0:01:16
um einen Zug zu fahren.
0:01:17–0:01:22
Ich hatte mal die Idee, ich lade eines meiner Autos in einen Zug ein
0:01:22–0:01:26
und dann will ich Nord oder Ost sehen. Ist mir egal.
0:01:26–0:01:29
Basel, Hamburg, verladen.
0:01:29–0:01:32
Ich habe die Übung abgebrochen. Weil irgendwann habe ich gefunden,
0:01:32–0:01:36
für das Geld, das das kostet, fahre ich etwa fünfmal dort hin.
0:01:36–0:01:41
Logisch ist es nicht geil, aber Das ist so teuer geworden, dass ich irgendwann fand,
0:01:41–0:01:47
okay, komm, wir lassen es. Das wäre ein super Name für eine Reisesendung,
0:01:47–0:01:49
«Zu dumm zum Zugfahren».
0:01:50–0:01:54
Ich könnte eine halbe Stunde füllen, weil jedes Mal, wenn ich...
0:01:54–0:01:58
Ich will ja nicht... Also, ein Zugbilett in der Schweiz ist ja nicht das Thema. Dann habe ich SBB-App,
0:01:58–0:02:02
Schalter ein, einsteigen, Schalter ist... Er lässt... Easy!
0:02:02–0:02:07
Aber die komplizierten Sachen, die hier... Hey, ich bringe es fast nicht hin,
0:02:07–0:02:10
Als ich die Autos in Norwegen geholt habe.
0:02:11–0:02:17
Ja. Ich drehe durch mit Nachtzug und dann Nachtzug. Ich möchte nur einen Weg, ich möchte nicht wieder zurück,
0:02:17–0:02:19
weil ich mich an das Auto doble. Ja, aber ich muss zurück.
0:02:20–0:02:21
Nein, ich will nicht zurück. Ich will nach oben.
0:02:22–0:02:26
Ich will einen Weg. Ja. Nein, ich muss an den Schalter.
0:02:26–0:02:30
Das können sie nicht am Telefon. Ah, sicher? Ja. Ja, das würde mich auch angreifen.
0:02:30–0:02:33
Das muss ich auch sagen. Wenn man heute noch an den Schalter muss,
0:02:33–0:02:35
dann ist etwas grundsätzlich schief gelaufen.
0:02:35–0:02:47
Das stimmt. Ich bin eigentlich ein Riesenfan des öffentlichen Verkehrs, du weisst ja vielleicht, oder auch nicht, oder auch ihr Hörer wisst es nicht.
0:02:47–0:02:52
Ich bin ja kein Automobilist, ich habe nie jemals das Billett gemacht.
0:02:52–0:03:00
Also wenn ihr mich seht herumfahren, müsst ihr im Auto eine Schleuerungspolizei holen und sagen, jetzt ist irgendwie etwas nicht mehr gut.
0:03:00–0:03:07
Und ich finde es eigentlich toll, aber ich finde es immer noch vergleichsweise mühsam.
0:03:07–0:03:18
Ich finde zum Beispiel eigentlich, dass es keine universelle App für den ÖV gibt, egal wo du bist, verstehe ich nicht.
0:03:18–0:03:24
Du kannst sagen, jetzt bin ich halt in Deutschland, jetzt kaufe ich mein Billett, aber trotzdem einfach in dieser App.
0:03:24–0:03:34
Und jetzt fahre ich mit dem öffentlichen Nahverkehr in diesem Karlsruhe herum, ohne dass er wieder diese App von diesem Verkehrsbetrieb braucht und so.
0:03:34–0:03:38
Das wäre es doch. Wieso nicht einfach eine universelle App,
0:03:38–0:03:45
die alle Fahrpläne kennt und die einfach Billete verkaufen kann, egal wo du bist.
0:03:46–0:03:50
Du kannst einfach einsteigen und sagen, wo du wieder aussteigen musst.
0:03:50–0:03:53
Fertig. Dann zahlst du das am Schluss und alles ist gut.
0:03:53–0:04:00
Du musst dich nicht mit so Zeug umschlagen und ein Zahlungsmittel hinterlegen.
0:04:00–0:04:04
Dann geht es nicht mehr und du musst doch wieder an den Automaten.
0:04:04–0:04:07
Wenn du nur daraus kommst, was die jetzt für ein System haben...
0:04:07–0:04:13
Also ich frage mich auch, wenn ein Ausländer hier in der Schweiz kommt und er muss verstehen, wie der Verkehrsverbund funktioniert...
0:04:13–0:04:15
Also ich meine, der belöscht es doch ab.
0:04:16–0:04:24
Also ich... Ja, aber der geht noch mehr oder weniger. Wenn er mal nach Italien geht, dann hat es zwar schon einen Busfahrplan, aber der Bus kommt halt wie er Lust hat.
0:04:24–0:04:28
Das stimmt. Aber ich glaube, darum hat sich halt der Flug durchgesetzt.
0:04:28–0:04:33
Weil ich kann eingeben, hey, Zürich, Hamburg, zeig mir alle Flüge.
0:04:33–0:04:37
Ist mir scheissegal, welche Fluggesellschaft. Ja. Zeig mir die günstigste.
0:04:37–0:04:42
Und das geht mit ÖV nicht. Das geht mit Fähren auch nicht.
0:04:42–0:04:46
Also wenn ich den Fähren von Italien auf Griechenland nehmen möchte, viel Spass.
0:04:46–0:04:50
Weil dann hat es verschiedene Anbieter, die dann auf verschiedenen Webseiten...
0:04:51–0:04:53
...die dann schon das Gefühl haben, das ist irgendwie shady.
0:04:53–0:04:57
Ich will jetzt hier meine Kreditkarte dann angeben. Ja, genau.
0:04:57–0:05:00
Der Nachzug, den ich dann gebucht habe, ist...
0:05:00–0:05:01
Basel?
0:05:02–0:05:13
Hamburg und ich musste es aber über österreichische Zuggesellschaften buchen, weil der Zug, der in Deutschland gefahren ist, der ist nicht gegangen.
0:05:13–0:05:23
Das ist mega merkwürdig. Es sind dann so Verbünde und dann zusammen und dann kannst du das an verschiedenen Orten, aber es ist eigentlich das Gleiche, hat aber einen anderen Namen.
0:05:24–0:05:29
Ich glaube, man muss sich einfach beschäftigen mit dieser Welt. Aber wir haben ein Sendungsthema wahrscheinlich.
0:05:29–0:05:35
Ich glaube, da müsste man vielleicht mal noch einen ÖV-Experten haben, der das noch ein bisschen besser durchschaut.
0:05:35–0:05:44
Also wenn ihr ÖV-Experten seid und Lust habt, zu uns in die Sendung zu kommen, dann bitte gerne nerdfunk.ch, eure Bewerbungen.
0:05:44–0:05:47
Wir würden das wirklich gerne aufgreifen.
0:05:47–0:05:54
Und ich glaube, du hast recht, du hast mich daran erinnert, dass ich ja auch in der SBB-App nie haben konnte,
0:05:54–0:05:59
Zum Beispiel genau das eine «Kaff», welches ich auf Deutschland fahren wollte,
0:05:59–0:06:00
das gab es nicht in der App.
0:06:00–0:06:05
Es gab das «Kaff» vorher und das «Kaff» nachher. Aber das «Kaff» zwischen deinen
0:06:05–0:06:08
konntest du nicht auswählen, um dort ein Ticket hinzuziehen.
0:06:08–0:06:10
Und das findest du auch irgendwie...
0:06:10–0:06:15
Jetzt wähle ich einfach das vorher und fahre schwarz und sage,
0:06:15–0:06:19
aber es ist auch nicht so befriedigend. Aber wir haben ein ganz anderes Thema
0:06:19–0:06:25
und wir fangen jetzt damit an. «Stadtfilter» Nein, wir fangen jetzt damit an.
0:06:26–0:06:37
Music.
0:06:37–0:06:43
Matthias Schüssel. Und Kevin, du hast dir ein schönes Thema für den Herbst und die Herbstferien ausgedacht.
0:06:43–0:06:48
Es passt so wie die Faust aufs Auge, wenn so Depression langsam anfängt einzusetzen,
0:06:48–0:06:52
was jetzt noch nicht der Fall ist wegen dem Klimawandel, aber die kommt dann schon an.
0:06:53–0:06:57
Wir könnten ja mal eine Statistik machen oder ein Diagramm über den Klimawandel.
0:06:57–0:06:59
Dann wären wir gerade beim Thema.
0:06:59–0:07:07
Genau. Nein, ich mache ja nie so schöne Intro wie ihr. Ihr macht immer so schöne Intro und dann etwas Blumiges erzählt und so, das mache ich ja nicht.
0:07:07–0:07:12
Ich sage einfach, hey komm, wir reden mal über Excel. Excel, genau.
0:07:12–0:07:19
Und dann hast du gefunden, Excel ist mega gut, weil bei mir ist es wirklich so, dass ich Excel schon,
0:07:19–0:07:27
ich wusste, dass es das gibt, ich weiss auch, wie es symbolos geht, und ich habe auch schon etwas zusammengerechnet drin.
0:07:27–0:07:32
Und jetzt seit drei, viertel Jahr gebe ich am KV Schule für die Lehrlinge.
0:07:32–0:07:34
Daher kommt das Thema, jetzt!
0:07:34–0:07:43
Und dann musste ich mich mit Excel beschäftigen und dachte, okay, die müssen Sachen können, die ich nicht mehr gewusst habe, dass es diese gibt.
0:07:43–0:07:47
Und jetzt habe ich so einen neuen Blick auf Excel bekommen und dachte,
0:07:47–0:07:49
boah, das ist mega viel!
0:07:49–0:07:54
Ja. Und ich habe es einfach vergessen. Und dann habe ich gedacht, ich würde gerne über Excel reden.
0:07:54–0:07:55
Das finde ich super.
0:07:55–0:08:00
Ich kann ja, wie soll ich sagen, ich finde eigentlich Excel ein praktisches Programm.
0:08:00–0:08:03
Ich brauche es auch immer wieder für die ein oder anderen Sachen.
0:08:03–0:08:09
Ich habe noch so ein paar Formeln aus. Ich brauche es natürlich nicht so wie die klassischen Leute.
0:08:09–0:08:12
Ich bin kein Buchhalter, ich bin kein Marketingmensch,
0:08:12–0:08:19
ich bin keiner, der irgendwie im Produktmanagement arbeitet und dann irgendwie Gewinnmarschen ausmacht.
0:08:19–0:08:24
So stelle ich mir immer vor, wenn man das Programm brauchen würde eigentlich.
0:08:24–0:08:27
Aber ich brauche es, ich entfremde es eigentlich immer so ein bisschen weg.
0:08:27–0:08:33
Aber wie müssen dann deine Schützlinge das Programm brauchen?
0:08:33–0:08:40
Also ich glaube, die haben über, also ich habe ja jetzt letztes Jahr eine Klasse im Endspurt übernommen vor den Abschlussprüfungen,
0:08:40–0:08:42
darum war ich dann erst, was sie alles mit können.
0:08:42–0:08:47
Aber sie haben relativ umfangreiches Excel-Wissen am Schluss.
0:08:47–0:08:50
Also nicht nur, einfach nur ein wenig summen. Ja.
0:08:50–0:08:55
Sondern dann wirklich weitergehen mit, eben jetzt musst du irgendwelche, ähm,
0:08:55–0:09:05
nur die Zellen einfärben, die über dem Durchschnitt sind, machen S-Verweis, machen WENN-Verweis,
0:09:05–0:09:13
machen Formeln WENN DENN, dann verknüpfte Sachen, Datenbank, Anbindungen, also wirklich
0:09:13–0:09:18
Sachen, wo ich auch gedacht habe, ich brauche es nicht mehr. Also ich finde es mega gut,
0:09:18–0:09:21
dass sie das haben, einfach, dass man weiss, es gibt es.
0:09:22–0:09:28
Das stimmt. Wenn du eine Liste hast mit 700 Einträgen und du möchtest gerne alle haben, die über 5 sind,
0:09:28–0:09:32
dann hilft es dir einfach mega, dass du schon mal weisst, dass Excel diese Funktion hat.
0:09:33–0:09:34
Ich kann das machen.
0:09:34–0:09:39
Das stimmt und ich habe behauptet in dem Beschreibung, den ich für den Stadtfilter gemacht habe,
0:09:39–0:09:42
dass Excel, du hast es ja herausgesucht,
0:09:42–0:09:50
es kam am 30. September 1985 auf den Markt und ich habe behauptet, es hätte sich seitdem eigentlich nicht wesentlich verändert.
0:09:50–0:09:57
Aber so ganz stimmt es natürlich schon nicht, Diese Analysefunktionen, dass du dir Sachen raussuchen kannst.
0:09:57–0:10:03
Ich bin auch ein Fan von diesen Pivot Tables. Mit diesen habe ich schon ziemlich lustige Sachen gemacht.
0:10:03–0:10:05
Ja, mit diesen musst du arbeiten.
0:10:05–0:10:09
Also Pivot Table ist, da kannst du einfach so eine riesenlange...
0:10:09–0:10:12
Ich habe zum Beispiel mal... Das ist schon lange her.
0:10:12–0:10:20
Da wollte ich von meinen Kummerbox-E-Mails herausfinden, wie viel... wie eigentlich das Geschlechterverhältnis ist, über die Zeit.
0:10:21–0:10:27
Also ob Frauen auch Kummerbox-Fragen stellen oder ob das immer nur Männer sind.
0:10:27–0:10:31
Und dann habe ich so ein Ding gemacht, mit dem E-Mail raus, einfach...
0:10:32–0:10:35
Ich habe dann das Datum des E-Mails gezogen und dann die Anrede.
0:10:35–0:10:39
Also ich habe meine Antworten genommen, weil sonst konnte ich es nicht herausfinden.
0:10:39–0:10:46
Aber bei meinen Antworten habe ich entweder «Lieber Herr sowieso» oder «Guten Morgen Frau sowieso»
0:10:46–0:10:52
und dann habe ich anhand der Anrede «Herr» oder «Frau» also eben diversitätisch unter die Räder gekommen.
0:10:52–0:10:57
Aber das konnte ich dann herausfinden und habe dann das mit einer Pivot-Tabelle,
0:10:57–0:11:04
kannst du dann wunderbar auch so ein Diagramm machen, welches du siehst, es sind eigentlich immer etwa 15% Frauen
0:11:04–0:11:07
konstant über die ganze Zeit gewesen.
0:11:07–0:11:12
Und das ist schon auch cool, das muss man schon sagen. Ja, das ist wirklich so.
0:11:12–0:11:17
Also man muss vielleicht schnell anfangen, ich glaube, das Grundprinzip kennt man.
0:11:18–0:11:18
Ja.
0:11:20–0:11:24
Es gibt Spalten, es gibt Zeilen, und das einzelne Feld ist eine Zelle.
0:11:24–0:11:26
Und dort kann ich halt Dinge einfüllen.
0:11:26–0:11:32
Und ich glaube, darum ist auch wahrscheinlich Excel gerade für, ich sage jetzt mal, nicht
0:11:32–0:11:39
so versierte Benutzer halt spannend, weil ich halt, und das haben wir wahrscheinlich,
0:11:40–0:11:40
haben wir das gemacht?
0:11:41–0:11:46
Wahrscheinlich haben wir auch ganz am Anfang in den 2000ern in unserer Firma die Offerheit
0:11:46–0:11:47
auch mit Excel gemacht.
0:11:47–0:11:54
Ja, kann gut sein. Dass du irgendeine Vorlage hast und der Vorteil von diesen Spalten ist halt, dass dir dann
0:11:54–0:11:56
die Adressen immer schön untereinander.
0:11:58–0:12:05
Gegeben hat und nicht mit Tabulatoren arbeiten mussten. Also hat man Excel für ganz viele Dinge missbraucht
0:12:05–0:12:09
und dann auch Texte und Briefe eingeschrieben.
0:12:09–0:12:12
Ja, ich habe ja mal erzählt, und ich erzähle es gerne auch mal,
0:12:12–0:12:19
dass ich mal Redakteur und Produktionsmensch einer Zeitschrift war.
0:12:19–0:12:23
Und dort kamen auch Inserate im Excel, genau aus dem Grund, wie du sagst,
0:12:23–0:12:26
weil man es so schön untereinander schreiben konnte.
0:12:26–0:12:31
Und in der Layout-Software oder Textverarbeitung mit Tabulatoren,
0:12:31–0:12:40
das versteht niemand, Tabulatoren, ich glaube. Oder auch Zielen einrücken, das können die Leute nicht, behaupte ich jetzt.
0:12:40–0:12:43
Ja, das ist eine andere Baustelle, aber das ist auch tricky.
0:12:43–0:12:47
Müssen meine KV-Leute auch können. Oh, finde ich gut. Bin ich sehr dafür.
0:12:48–0:12:56
Ja, mit Einzügen und dem ganzen Seich. Und sie kämpfen. Darf ich das fragen? Können sie auch Textformate bringen?
0:12:57–0:13:00
Textformate, Absatz und Zeichenformate, ist das ein Thema?
0:13:01–0:13:07
Ja, ja, voll. Oh, gut, gut, gut. Nein, nein ist es nicht. Das ist natürlich...
0:13:08–0:13:12
Darf ich das jetzt so sagen? Ich gebe ihnen natürlich schon die Abkürzungen.
0:13:12–0:13:15
Okay. Ich sage ihnen genau, was gefragt wird.
0:13:15–0:13:25
Weil sie plagen es ja dann mit der Einstellung, die in den Absätzen hinten links im Register, dort musst du hin.
0:13:26–0:13:33
Diese Einstellung wollen sie an der Prüfung. Und ich sage natürlich, die Absätze sind am richtigen Ort, aber dann müsst ihr halt
0:13:33–0:13:38
wie nochmals weiter hinten schauen. Aber ja, müssen sie können, also ja.
0:13:38–0:13:49
Chris hat geschrieben, was seine Lieblingsformel ist, oder seine Lieblingsfunktion, und was, jetzt habe ich sie verblättert, sie ist,
0:13:49–0:13:55
ah, jetzt bin ich der falsche App, ich glaube, Vlookup, das ist, was ist Vlookup? Das ist vertikal...
0:13:55–0:13:57
Verlob kaputt.
0:13:56–0:14:07
Ist das nicht das Vergleichen von zwei Datenblättern? Oh, das muss er... jetzt haben wir schon versagt.
0:14:07–0:14:13
Ich dachte, es sei, wenn du nach irgendeinem Kriterium nachschauen könntest und dann damit rechnen.
0:14:13–0:14:17
Aus irgendeiner... Oh mein Gott. Also so eine... Ja, eben, das klingt wie...
0:14:17–0:14:25
Eine primitive Datenbankfunktion. Aber vielleicht kann ich auch das gleich reinbringen, wenn wir noch Tipps machen wollen.
0:14:25–0:14:29
Also ich habe das mal beim Dagi geschrieben und das war ein riesen Erfolg,
0:14:29–0:14:33
dieser Artikel, weil man nämlich heute zum Chat-GPT gehen kann und sagen kann,
0:14:33–0:14:36
wenn du keine Ahnung hast, was du jetzt diese Formel machen würdest,
0:14:37–0:14:40
dann beschreibst du es ihm so ein bisschen und je nachdem, wie gut du es beschreibst,
0:14:40–0:14:45
macht er dir also fix fertig diese Formel und du musst sie eigentlich nur noch einfügen
0:14:45–0:14:49
und sie macht das, wo du herrscht Willen und das ist schon auch recht grossartig.
0:14:49–0:14:53
Wenn du dir das mal vorstellst und ich würde sagen, das ist so bei der nächsten Version
0:14:53–0:14:59
vom Office ist das drin, dass du den, äh, hast halt dann den Bing. Und der Bing hat
0:14:59–0:15:03
ein bisschen das Problem, dass er nicht unterscheiden kann, dass die Formeln, also die Funktionen
0:15:03–0:15:07
auf Englisch anders heissen, als auf Deutsch. Das ist ein bisschen am Bing sein Problem.
0:15:07–0:15:11
Aber vielleicht bringen sie ihm dann das bei Microsoft noch dabei. Und dann kannst du
0:15:11–0:15:17
sagen, das ist gerne das Funktionchen, das ich brauche, machen wir das. Und dann macht
0:15:17–0:15:19
er das. Das ist eigentlich dann schon recht toll.
0:15:20–0:15:40
Genau, also darum bin ich an der Meinung, gerade jetzt, wenn man Excel halt anschaut oder Allgemeinwerte oder all die Programme, die es gibt, ich sage den Schülern, den Lernenden, das ist glaube ich auch die offizielle Bezeichnung, die Lernenden, ist egal, ich sage ihnen immer, es geht darum, dass sie wissen müssen, es gibt diese Funktion.
0:15:41–0:15:46
Und das geht's. Ob sie drei Jahre später genau diese Formel noch wissen, das ist scheissegal.
0:15:47–0:15:51
Aber dass sie wissen, es ist möglich, das ist ja das Wichtige.
0:15:51–0:15:58
Dass du weisst, wenn ich diese Zahlen muss haben oder das und das muss machen, dass ich dann weiss, dass Excel das kann.
0:15:58–0:16:03
Und dann kann ich ja googlen, ich kann Chat-GPT fragen, das ist ja dann egal.
0:16:03–0:16:07
Hey Excel, ich muss das und das machen. Wie mache ich das?
0:16:07–0:16:09
Aber ich muss zumindest wissen, es geht.
0:16:10–0:16:16
Das finde ich einen ganz entscheidenden Punkt, wahrscheinlich nicht nur für Sex-Sales, sondern generell, wenn man Software lehrt.
0:16:16–0:16:23
Und ich glaube, da wird manchmal auch der Fehler gemacht, dass man dann halt den Leuten beibringt, wie heisst der Befehl und in welchem Menü findest du ihn?
0:16:23–0:16:31
Und das ist eigentlich irrelevant. Sondern du musst verstehen, wie funktioniert diese Software so grundsätzlich.
0:16:31–0:16:39
Und dann eben, du musst ein wenig eine Ahnung haben, für welches Problem jetzt welche Funktion,
0:16:39–0:16:43
oder wenn man so eine Funktion aufbauen würde, dass sie das macht.
0:16:43–0:16:48
Und dann, wenn du dann spicken musst, oder im Internet schauen musst, oder irgendein Forum,
0:16:48–0:16:53
gehst du googlen oder nachschauen, wie die das gemacht haben, und dann adaptierst du das,
0:16:53–0:17:00
dann finde ich das, das ist viel schlauer, wenn die Leute auswendig wissen, V-Lookup heisst das und das.
0:17:01–0:17:08
Ja, das ist so. Und es gibt einfach, das finde ich halt so ein Problem, oder das Spannende
0:17:08–0:17:13
an Excel, und das ist ja das, was ich jetzt erfahren habe, das ist einfach Wahnsinnig.
0:17:14–0:17:24
Potenzprogramm ist, welches mega viel kann und nicht nur Zahlen zusammenrechnen und in der Feldformatierung sagen kann, es ist eine Währung, sondern es kann halt viel viel mehr.
0:17:25–0:17:42
Genau, du kannst wirklich, du kannst auch, ich kann zum Beispiel schon eben, wenn ich irgendetwas aufbereitet habe für, ich kann ja gerade das Beispiel sagen, für unseren Nerdfunk, da habe ich ja die alten Folgen mal wieder auf die Webseite drauf getan
0:17:42–0:17:48
und dann hatte ich keine Lust, das von Hand zu machen und dann wusste ich, dass es eine Methode gibt,
0:17:48–0:17:56
wo du im Wordpress ein strukturiertes Format importieren kannst und daraus Beiträge generieren kannst.
0:17:56–0:18:03
Und dann kannst du wunderbar aus dem Excel herauskommen. Ich hatte dann eine Tabelle, in der die Audio-Dateien standen.
0:18:03–0:18:08
Und dann kannst du daraus ein Import-Ding generieren,
0:18:08–0:18:13
die du dann automatisch im Excel mit solchen Ampersands,
0:18:13–0:18:18
mit denen du verschiedene Textbausteine oder Elemente aneinanderhängst,
0:18:18–0:18:26
ein Embed generierst, das automatisch den Player im Wordpress anzeigt.
0:18:27–0:18:33
Du kannst darauf klicken und dann spielt es diese Folge ab anhand der Audiodatei, die in einem Ordner liegt.
0:18:33–0:18:38
Das so zusammenzubauen, könntest du entweder 400-mal von Hand machen
0:18:38–0:18:46
Oder kannst du es im Excel mit der Formel machen, richtig herausgenerieren, also heraus exportieren und dann beim Wordpress importieren.
0:18:46–0:18:49
Ich brauche so Programme gerne für solche Sachen.
0:18:49–0:18:52
Ist auch nicht so ganz typisch, glaube ich.
0:18:52–0:18:57
Nein, definitiv nicht. Aber trotzdem, es gibt irgendeine Lösung.
0:18:57–0:19:02
Ich glaube gerade bei diesen Formeln, und das ist halt so die Idee von dem Excel,
0:19:02–0:19:03
ist die Idee, dass ich...
0:19:04–0:19:10
Ich schreibe halt eine Formel und dann frage ich halt nur die Werte in diesen Feldern ab.
0:19:10–0:19:16
Das heisst, ich kann nachher, wenn die Formel steht, die Werte in diesen Feldern komplett verändern.
0:19:16–0:19:24
Und sehr einfach erklärt kann man sich das mit einem Rezept vorstellen.
0:19:24–0:19:32
Ich mache ein Rezept und ich gebe ein, für eine Person 50 Gramm und für zwei Personen 100 Gramm, was immer.
0:19:32–0:19:37
Und dann kann ich diesen Wert anpassen und sage, zeige mir jetzt das Rezept für 8 Leute
0:19:37–0:19:41
und dann rechnen wir halt Excel mit dieser Formel dann alles richtig um, dass dann die
0:19:41–0:19:42
Werte wieder stimmen.
0:19:42–0:19:47
Und wenn man das mal draussen hat, wie so diese Mechanismen funktionieren mit diesen
0:19:47–0:19:51
Feldern, die dann verknüpft sind miteinander, dann kann man eben mega viel machen und dann
0:19:51–0:19:58
kommt eben auch das Ganze mit diesen Wenn, Dann und Es-Verweis und wenn das dort ist,
0:19:58–0:20:02
macht das und das und plötzlich kommt extrem viel.
0:20:03–0:20:10
Genau. Würdest du sagen, heute ist das Excel noch zeitgemäss, weil heute wurde das Excel
0:20:10–0:20:16
so erfunden als universelles Zahleninstrument. Und das würde man heute wahrscheinlich nicht
0:20:16–0:20:19
Heute würde man wahrscheinlich irgendein kleineres...
0:20:20–0:20:32
Die dann aber einen ganz spezifischeren Zweck hat. Also zum Beispiel habe ich gesehen, Microsoft hat ja so eine Lists App
0:20:32–0:20:36
und dann habe ich mich gefragt, ja warum haben sie jetzt da eine separate App gemacht,
0:20:36–0:20:39
weil das wäre ja eigentlich, für das kannst du das Excel brauchen.
0:20:39–0:20:42
Und dann hast du schon gesehen, das ist wahrscheinlich so ein bisschen der Trend,
0:20:43–0:20:46
dass man nicht mehr so das Monster-Ding hat, das alles kann,
0:20:46–0:20:51
sondern die kleineren Apps, die spezielle Fähigkeiten haben.
0:20:51–0:20:55
Aber du würdest trotzdem sagen, dass Excel noch voll seine Berechtigung hat?
0:20:55–0:21:04
Ich glaube im Fall, es hat noch eine Berechtigung. Ich glaube, es hat wahrscheinlich nochmal mehr Gewicht bekommen,
0:21:04–0:21:07
wo das Access so ein bisschen verschwunden ist.
0:21:07–0:21:13
Das ist ziemlich verschwunden, ja. Das Access war halt wie so eine Datenbanklösung
0:21:13–0:21:16
und das hat man dann irgendwie so wie so ein bisschen...
0:21:16–0:21:18
Ich habe das Gefühl, so ein bisschen ins Excel integriert.
0:21:19–0:21:26
Und gerade für umfangreiche Sachen ist Excel halt immer noch eine sehr spannende Lösung.
0:21:26–0:21:27
Ja. Ich glaube, dass...
0:21:28–0:21:35
Access hat das Problem, dass das eben so als Datenbank... So auf dem Einzelplatz rechnen, das ist einfach nicht mehr zeitgemäss.
0:21:35–0:21:40
Das willst du heute nicht mehr... Irgendeine Datenbank, die dann auf diesem Computer liegt
0:21:40–0:21:43
und an diesem Computer kannst du damit arbeiten, sondern das willst du irgendwie im Netz haben.
0:21:43–0:21:47
Und darum gibt es schon, ich würde schon sagen, es gibt eigentlich heute,
0:21:47–0:21:51
das habe ich dann auch aus Faulheit und weil ich eigentlich in der Ferien bin,
0:21:51–0:21:55
hat ein Chat-JPT gefragt, ob es nicht andere Tools gibt, die eigentlich
0:21:55–0:21:57
dem Excel ein bisschen Konkurrenz machen.
0:21:57–0:22:01
Und dann hat er ja schon gesagt, ja, es gibt eigentlich schon, so für alles
0:22:01–0:22:07
würde man es heute nicht mehr brauchen. Es gibt eben so Business Intelligent Tools, das.
0:22:08–0:22:16
Das BI, ich habe auch das Power BI von Microsoft, mit dem kann ich jetzt gar nichts anfangen.
0:22:16–0:22:21
Aber wahrscheinlich gibt es Leute, die daraus kommen, so die cloudbasierten Sachen,
0:22:21–0:22:25
so das Zusammenschaffen, so das Kollaborative würde ich schon sagen,
0:22:25–0:22:31
das hat beim Excel schon Defizite im Vergleich zu was man heute vielleicht für Erwartungen hat.
0:22:33–0:22:36
Das stimmt, den Sprung haben sie eigentlich wie nie gemacht.
0:22:37–0:22:44
Und gleichzeitig gibt es ja Online-Lösungen, wie zum Beispiel das Google, äh, Google, wie heisst es?
0:22:45–0:22:49
Table, meinst du? Ja genau, also das Excel von Google, whatever.
0:22:49–0:22:53
Und das ist aber dann wieder im Funktionsumfang, einfach nicht so umfangreich. Das stimmt, ja.
0:22:54–0:23:00
Es kann gewisse Sachen dann einfach auch wieder nicht, bietet dann aber wieder Möglichkeiten, um halt besser zusammenzuarbeiten.
0:23:00–0:23:26
Ich würde noch das Airtable in die Runde werfen, das habe ich mal ausprobiert, die haben sich wirklich überlegt, wenn man mit dem Excel von vorne anfangen würde, wie würde man das machen mit dem modernen Anspruch von Internet, Cloud, von grösseren Datenmengen, von flexibleren Einsatzmöglichkeiten.
0:23:27–0:23:32
Und dort hast du eigentlich eine Datenbank mit der vollen Leistung von einer Datenbank.
0:23:32–0:23:37
Oder behaupte ich jetzt mal so richtig, bis zum Boden ausprobiert habe ich es nicht.
0:23:37–0:23:43
Aber so mit dieser Datenbankleistung, aber mit der Excel Einfachheit und Funktionen.
0:23:43–0:23:49
Du kannst auch, ich glaube, wirklich so etwas machen wie die Eintendaten.
0:23:49–0:23:56
Haben dann nur die einen darauf Zugriff und du kannst wirklich auch dann innerhalb von so einer Datensammlung
0:23:56–0:24:03
strukturieren, wer was sehen darf und was wie geheim ist und so.
0:24:03–0:24:07
Und da gibt es schon ein wenig modernere Ansätze mit dem Airtable zum Beispiel.
0:24:07–0:24:13
Würde ich jetzt zum Beispiel, wenn du sagst, du hast noch nie etwas von Tabellenkalkulationen gehört
0:24:13–0:24:14
und fängst von vorne an,
0:24:14–0:24:20
dann würde ich sagen, schau dir doch auch das mal an, ob das vielleicht etwas wäre.
0:24:20–0:24:26
Aber dort hast du natürlich das Problem, du bist dann von so einem Webdienst abhängig,
0:24:26–0:24:29
während du das Excel auf deinem eigenen Computer laufen lässt.
0:24:29–0:24:33
Und das haben die Leute natürlich auch immer noch gerne, muss man schon sagen.
0:24:33–0:24:40
Das ist so. Aber ich glaube, was du sagst, stimmt. Wenn man das Excel anschaut, dann sieht man schon, dass das ein Programm ist.
0:24:40–0:24:42
Das mittlerweile fast 40-jährig ist.
0:24:42–0:24:47
Und vom Grundprinzip immer noch gleich aussieht wie vor 40 Jahren.
0:24:47–0:24:52
Ich kann spalten, ich kann zielen, ich kann zählen und ich kann etwas reinschreiben.
0:24:52–0:24:59
Da hat sich nicht wirklich viel verändert. Und gerade, wenn man jetzt eine Geschichte anschaut wie Airtable,
0:24:59–0:25:06
dann ist das ein ganz anderer Ansatz, dass man halt gar nicht so mit diesen Zellen arbeitet,
0:25:06–0:25:09
sondern viel dynamischer, kann einfach Inhalte reintun,
0:25:10–0:25:15
was beim Excel, also nur schon ein Bild irgendwie gescheit platzieren,
0:25:15–0:25:19
muss man sich wirklich vorstellen, man hat dann diese Zellen und diese Spalten und diese Zellen.
0:25:20–0:25:22
Und das Bild wird einfach wie so darüber reingelegt.
0:25:23–0:25:26
Und das ist dann teilweise auch bei diesen Diagrammen so, dass die Diagramme dann wie so...
0:25:27–0:25:31
Über diese Zellen hineingelegt und verdeckt, dann auch den Inhalt, der darunter ist und so.
0:25:31–0:25:36
Also alles nicht so zeitgemäss, könnte man anders denken.
0:25:36–0:25:44
Aber eben, historisch gewachsen. So ist es. Und ich bin gespannt, ob Microsoft da irgendwann einmal etwas Grundsätzliches daran ändert
0:25:44–0:25:49
oder ob es findet, dass Excel jetzt einfach so bleibt, wie es schon immer war.
0:25:49–0:26:15
Das finde ich noch interessant. Und ja, ich würde sagen, es lohnt sich es wahrscheinlich trotzdem immer noch, das zu lernen, weil vielleicht kann man ja auch sagen, sind die modernen Ansätze manchmal auch komfortabler vielleicht, aber du kommst dann vielleicht nicht so weit oder du begreifst es dann doch nicht so grundsätzlich
0:26:15–0:26:24
Oder kannst du dich nicht einfach mal mit der Vertrautmacht, die du für so ein Excel brauchst, ein wenig denkweise einstellen?
0:26:24–0:26:30
Ich glaube, man braucht für ein Excel wirklich ein konkretes Projekt, das man konkret benennen kann.
0:26:30–0:26:36
Das ist am Schluss das Ziel. Ich glaube, Excel aus dem Lernen herauszulernen, ist mega schwierig.
0:26:36–0:26:43
Und das ist auch das, was ich in der Schule versuche, dass ich Projekte mache, die greifbar sind,
0:26:43–0:26:46
wo man wie etwas damit anfangen kann
0:26:46–0:26:51
anstatt irgendwelche komischen S-Verweise zu machen, dass man es gemacht hat.
0:26:52–0:26:56
Das ist mega abstrakt. Und dort muss ich einen Mehrwert sehen.
0:26:57–0:27:03
Und das ist teilweise wirklich einfach nur ein Rezept berechnen für 1, 4, 20 Leute.
0:27:03–0:27:09
Und das ist schon, aha, okay, so funktioniert dieser Mechanismus. Ja.
0:27:09–0:27:13
Das ist natürlich ein ganz anderes Thema, aber wir müssen wahrscheinlich schon mal
0:27:13–0:27:21
darüber machen, wie du das eigentlich im Unterricht oder auch generell so didaktisch gut vermitteln kannst.
0:27:21–0:27:27
Und ich glaube, es steht und fällt wirklich mit diesen guten Beispielen, die man nachvollziehen kann und
0:27:27–0:27:33
die eben auch aus dem Leben gegriffen sind und nicht so theoretisch, wo jeder findet, das muss ich eh nie machen,
0:27:33–0:27:37
also wieso soll ich mich damit beschäftigen. Und das ist wahrscheinlich aber eine Kunst für sich,
0:27:37–0:27:42
Weil wenn du sagst, du kennst deine Studierenden auch nicht so genau,
0:27:42–0:27:46
vielleicht, was die so machen, dann ist es auch schwierig für dich dann zu sehen,
0:27:46–0:27:50
was bei denen dann so wirklich verfangen könnte, oder?
0:27:50–0:27:56
Ja, ja, ja, das ist so. Also es ist schon ein bisschen eine Herausforderung, das Thema so zu unterrichten.
0:27:56–0:28:02
Vor allem eben, weil ich ja wieder das Bewusstsein habe, das machen die ja für die Prüfung, die brauchen es noch nie mehr.
0:28:02–0:28:04
Ja, genau.
0:28:04–0:28:16
Und du vielleicht so zum Abschluss von dieser Sendung, Ich habe mir das Spass gemacht und habe zuerst mal den Chat-Sheep in dich gefragt, wie man das macht, wenn man heute recherchiert für eine Radiosendung über eine so lustige...
0:28:16–0:28:20
Das hast du vielleicht auch gelesen, das ist ja irgendwie der...
0:28:21–0:28:32
Im Juni wurde das umgeboten von der SPÖ. Die Österreicher, die Sozialdemokraten, haben zuerst den falschen Präsidenten ihrer Partei gewählt,
0:28:32–0:28:38
weil sie im Exzellenz die Spalten vertauscht und falsch zusammengerechnet hat.
0:28:38–0:28:43
Niemand merkte es und dann meinte einer, er sei gewählt und dann war es es doch nicht.
0:28:43–0:28:50
Also sehr Hans-Peter Doskozil, um das noch zu sagen, war dann nicht der Chef,
0:28:50–0:28:55
und Andreas Babler, falls er mit der österreichischen Politik vertraut ist.
0:28:55–0:29:00
Da müssten wir jetzt Dominik Dussek im Studio haben, der uns das einordnen könnte.
0:29:00–0:29:05
Und dann habe ich eben darum gefragt, ob der Chatshippie Zee noch andere Anekdoten hat.
0:29:06–0:29:12
Und es ist also noch lustig, es gibt einige Anekdoten, man kann sie dann nicht immer so richtig erhärten.
0:29:12–0:29:19
Es gibt die, die sagen, es ist einmal 1995 oder 1996, da ist so ein Ariane-5-Ragette.
0:29:20–0:29:23
Explodiert, weil sich einer im Excel verrechnet hat.
0:29:24–0:29:27
Ich weiss jetzt nicht, ob das wirklich stimmt, ich konnte es nicht erhärten.
0:29:27–0:29:32
Ein anderer hat gesagt, ja also, wenn du zum Beispiel Genetik machst,
0:29:32–0:29:36
dann darfst du eigentlich das Excel nicht brauchen, weil dann macht er dir irgendwie.
0:29:37–0:29:42
Ständig, korrigiert er dir das Excel deine Eingaben.
0:29:42–0:29:47
Zum Beispiel gibt es offenbar irgendwie, wenn du mit Genomen, mit Genetik zu tun hast,
0:29:47–0:29:52
gibt es so ein Sept4, «Septin 4» heisst das und «March 1»,
0:29:53–0:29:55
und das liese ich jetzt nicht vor, wie denn das heisst.
0:29:56–0:30:02
Oder doch? «Membran assoziierter Ring-CH-Finger 1» Kurz «March 1»
0:30:02–0:30:04
Und das Excel, wenn du hier hin gehst und das hier hin gehst,
0:30:04–0:30:11
macht dann natürlich den 4. September und den 1. März daraus und macht den Daten daraus.
0:30:11–0:30:17
Aha. Und dabei sind es aber genetische Codes, so und dann bist du angeschmiert.
0:30:17–0:30:20
Also das könnt ihr vielleicht auch noch nachlesen, wenn ihr Lust habt.
0:30:20–0:30:23
Ich habe hier ein paar Sachen verlinkt, auch es gibt Leute, die sagen...
0:30:24–0:30:32
Unternehmen haben schon riesige Verluste gemacht, weil jemand hat im Excel ein Minus vergessen von einer Zahl.
0:30:32–0:30:35
Dann wurde aus dem Verlust ein Gewinn.
0:30:35–0:30:39
Dann fanden die Aktionäre, okay, Gewinn, super, wir wollen Dividenden haben.
0:30:39–0:30:43
Sie mussten Dividenden ausschütten, obwohl es eigentlich kein Gewinn gemacht hat.
0:30:43–0:30:47
Also solche Sachen passieren, wenn man im Excel nicht aufpasst.
0:30:47–0:30:51
Ja gut, das ist auch passiert, wenn man von Hand berechnet hat.
0:30:51–0:30:54
Die schon nicht unbedingt auf Excel schieben.
0:30:55–0:30:58
Gut, ich würde sagen, dass man... Die mit der Autokorrektur schon.
0:30:58–0:31:00
Das stimmt, aber das andere,
0:31:00–0:31:07
ich glaube, an den Olympiaden in Grossbritannien 2012, oder wenn das war,
0:31:07–0:31:11
dort haben sie auch irgendwie die falsche Anzahl von Plätzen
0:31:11–0:31:13
in einem Schwimmstadion eingetragen.
0:31:13–0:31:17
Da sind viel mehr Leute gekommen, als es Platz gab. Auch dort kannst du sagen,
0:31:17–0:31:32
okay, es war vielleicht ein Excel-Fehler, Aber wenn du dir halt immer noch mal ein bisschen überlegst und vielleicht eine Ahnung hast, wie viele Leute das Platz hat in so einer Halle, dann kannst du ihn auch nicht am Excel zu schulden geben. Genau, das würde ich schon auch sagen.
0:31:32–0:31:38
Und auch da wieder, ich glaube, da geht es dann halt, da geht es jetzt einen Schritt weiter wahrscheinlich.
0:31:38–0:31:48
Wir haben jetzt gesagt, man muss die Formeln vielleicht nicht unbedingt auswendig können, man kann die Chatscheepit hinfragen, aber ich glaube in so einem Fall hilft es zu verstehen, was macht die Formel genau.
0:31:48–0:31:53
Dass man dann halt ein bisschen gleich versteht, ok, wo nimmt sie jetzt Bezug?
0:31:53–0:32:01
Und wenn ich auf das Feld klicke, wo die Formel sind, dass ich weiss, ok, mit den Farben gibt er mir auch aus welchen Zellen kommt was.
0:32:01–0:32:08
Dass es dann wie so ein bisschen eine Logik gibt und ich mich kontrollieren kann, bin ich jetzt überhaupt am richtigen Ort.
0:32:08–0:32:13
Das finde ich sehr wichtig, was du sagst. Also der Chachipiti erklärt dir auch wirklich schön,
0:32:13–0:32:16
wie diese Formel funktioniert und wie sie aufgebaut ist.
0:32:16–0:32:35
Aber so der gesunde Menschenverstand, ich würde schon sagen, je mehr, dass dir diese Software auch abnimmt und behauptet, sie sei von sich aus intelligent, desto wichtiger ist, dass dein gesunder Menschenverstand funktioniert und du dir zumindest überlegst, ist das plausibel, was der da macht und was da hinten rauskommt.
0:32:35–0:32:39
Und das, ich glaube, das kann man nicht genug betonen.
0:32:40–0:32:45
Nein, und das Problem wird dann kommen. Also, JGPT erklärt zwar schon, was man macht, aber.
0:32:47–0:32:56
Ich programmiere jetzt schon im Moment Webseiten und PHP. Da gibt es Leute, die mir sehr umfangreich erklären, was diese Funktion macht.
0:32:56–0:32:58
Ich mache einfach Copy-Paste und schaue, ob sie läuft.
0:32:58–0:33:03
Das ist der Vorgang. Und das macht man dann mit Excel auch. Ich mache Copy-Paste und schaue, ob es läuft.
0:33:03–0:33:07
Es ist mir dann egal, ob es funktioniert oder nicht.
0:33:07–0:33:10
Es läuft, erledigt.
0:33:10–0:33:16
Es hat dann ein paar Jahre gebraucht, bis ich die Formel oder den Code genauer angeschaut habe.
0:33:16–0:33:18
Und dann gemerkt, es funktioniert aber wie nicht gut.
0:33:19–0:33:23
Ja, genau. Es könnte dann auch immer noch besser laufen, das stimmt schon.
0:33:23–0:33:31
Diese Fälle sind dann vor allem fies, wenn es in 99% der Fälle funktioniert und in einem nicht.
0:33:31–0:33:37
Das sind dann die kniffligen Sachen. Also, ich würde sagen, happy Excel.
0:33:37–0:33:42
Excel rules the world. Vielleicht macht es sie auch kaputt, aber
0:33:42–0:33:45
Wenn ihr schöne Excel-Anekdoten habt, würde ich sagen,
0:33:45–0:33:47
schreibt uns die auf nerdfunk.at-stadtfilter.
0:33:48–0:33:49
Und dann, bis in einer Woche.
0:33:49–0:33:51
Bis bald, tschüss zusammen.
0:33:52–0:34:05
Music.
0:34:05–0:33:52
Transition.

Für die Herbstferien haben wir uns ein richtig locker-heiteres Thema ausgedacht: Excel. Die Tabellenkalkulation hält sich hartnäckig – und verweigert sich auch weitgehend jedem Fortschritt. Im September 1985 erfunden, funktioniert sie heute noch fast wie damals, obwohl diverse Start-ups gab, die versucht haben, das Rad neu zu erfinden.

Wir gehen diesem Phänomen auf die Spur – und diskutieren darüber, wie man diese Software sinnvoll einsetzt, wo es gute Alternativen gibt und wie uns bei kniffligen Berechnungen heute die Chatbots helfen können. Und wir fragen uns, was an den Gerüchten dran ist, dass Excel Raketenabstürze verursachte, die Olympischen Spiele beeinträchtigte, einigen Firmen Milliardenverluste bescherte und womöglich auch an der Finanzkrise 2008 nicht unbeteiligt war … „Excel regiert (oder ruiniert) die Welt“ weiterlesen