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Indigo, de Sousa, kill me. Nein, macht das nicht, ich bin dagegen.
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Und wieso sind die Jingles, die Jingles sind da vorne?
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Niemand, absolut niemand wird mich zum Sprechen bringen. Dann redest du eben
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nicht, aber du wirst mir zuhören.
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Radio Stadtrichter.
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So ist es und Digi Chris, du, ich bringe dich hoffentlich zum Sprechen heute. Hallo.
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Nur über meine Leiche. Alles gut.
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Sehr gut, alles gut. Wenn der Husten ist, hast du das Hältchen greifbar.
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Ich greife nicht. Ja, ja.
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Und auch ein Döschen mit dem Neocitran, also mit dem Hustensirub,
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wo du einfach fast eine Zuckervergiftung bekommst, wäre auch greifbar, ja.
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Also sagen wir mal, was ist denn mit dir los? Bist du so sommergrippig oder so?
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Ich weiss es auch nicht, was ich habe. Ich habe gesagt, wenn es dann nächste
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Woche echt nicht besser ist, ja, geh vielleicht mal mit mir raus,
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vorbeigehen, was da vielleicht ist.
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Ja, empfehlen wir. Also dann tue ich dich, sagen wir so, ich tue dich noch ein
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bisschen schonen, oder, in der Pre-Show.
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Kevin ist noch nicht da, der hätte sonst von den Hühnern erzählen müssen,
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aber dadurch, dass wir, wie soll man sagen, jetzt ein bisschen entspannt an
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die Sache herangehen, würde ich vorschlagen,
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hört man noch ein Stück, wo euch vielleicht hoffentlich ein bisschen einstimmt
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für das, was dann in der Hauptsendung passiert. Und da kommt es.
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Timbuk 3 mit The Future So Bright I've Got To Wear Shades.
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Die Zukunft ist so strahlend, dass ich meine Sonnenbrille anlegen muss.
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Und das war aus dem Jahr 1995.
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Und die Einstimmung für unsere Sendung für den Nerdfunk, die jetzt anfängt.
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Nerdfunk.
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Herzlich willkommen.
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Rettet uns den Fortschritt, die Chancen sind im Takt und ich habe ja gesagt,
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Digi Chris, habe ich es nicht gesagt, wir machen eine optimistische Sendung.
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Wir finden heraus, wie uns der Fortschritt rettet, wenn er alle unsere Probleme
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wegfällt in dieser Sendung.
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Ob Gen-Share, ob CO2-Abscheidung, ob Fusionsenergie.
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Wir haben zehn Wissenschaftsbereiche vor, die wir Grosses erwarten in den nächsten
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zehn Jahren, die uns das Leben versüssen werden.
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Und Digi Chris, hast du schon Zeit gehabt, auf die Liste zu schauen?
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Was ist dein Favorit? Was ist dein liebster Retter der Menschheit auf dieser Liste?
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Um gewisse Leute ein bisschen ärgern, sage ich das RNA.
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Ah, das RNA, sehr gut. Er ist da und ich habe gesehen, gerade rechtzeitig ist
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Kevin Rechsteiner aufgetaucht. Hallo Kevin. Hallo. Sind alle zufrieden?
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Kein Hühner, ich bin im Kino.
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Ah, im Kino, okay. Das passt ja von Art noch. Weil Kino ist manchmal dystopisch,
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aber manchmal auch utopisch. Hättest du schon auf...
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Digi Chris hat gesagt, die RNA, das könnte uns retten.
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Was sagst du? Hast du Zeit gehabt, einen Blick auf diese Liste zu rühren?
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Ich habe im Fall mehrere.
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Ah, sogar? Okay.
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Ich habe mehrere, die ich gut finde.
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Sag mir.
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Ich habe KI für die Wissenschaft.
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Ja.
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Weil ich glaube, das ist voll da schon. Fusionsenergie, einfach weil ich es cool finde als Thema,
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Quantencomputer fände ich auch recht cool und Nanobots, aber ich möchte es nicht
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haben aber ja, wäre schon ja.
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Ich finde alles recht cool und ich sage gerade zum Anfang, es tut mir auch leid
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für das Dokument, das ich euch zugemutet habe, es ist wieder mal umfassend geworden.
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Und ich habe am Schluss dann gefunden, okay, die Wissenschaften sind ja das
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eine, aber wir, und um das noch zu sagen, es ist die letzte Sendung vor unserer Sommerpause.
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Wir sind dann vom 13. Juli bis zum 16. August weg, am 18. August wieder da.
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Das heisst, wir haben dann auch gleichzeitig noch ein bisschen Lektüre für euch.
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Und zwar alles so zukunftsgewandte, optimistische Literatur,
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die das beleuchtet, was wir zum Teil auch hier in der Sendung aufgreifen.
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Und gerade die Nanobots, die kommen aus dem Eschbach-Buch, Andreas Eschbach, Herr aller Dinge.
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Dort sind die Nanoroboter erfunden worden und die sind wahnsinnig grossartig.
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Also ich will die eigentlich sofort haben.
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Würdest du das jetzt gerade sagen, Nanomedizin ist da, Nanobots sind da, dann bist du...
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Ja, ich würde anstehen, glaube ich.
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Die Medizin kann man ja eigentlich für alles brauchen. Am Schluss ist das Buch
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vielleicht auch nicht mehr so utopisch, weil die Nanobots
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replizieren sich ja dann selber, die vermehren sich, die kannst du dann auch
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ins Weltall rausschicken und die kolonialisieren das ganze Weltall.
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Und weil sie sich eben exponentiell mit den Ressourcen, die sie dann finden,
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auf diesen Planeten vermehren, dann hast du eigentlich in einer überschaubaren
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Zeit das ganze Weltall verarbeitet.
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Nannifiziert. Ja, genau.
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Und das ist vielleicht dann eher auf der negativen Seite. Wenn Menschen machen
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sich sowieso relativ breit auf dem Planeten, dann würden sie es auch noch im
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ganzen Weltall ausmachen.
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Aber medizinisch ist natürlich super. Du initiierst dich und die gehen dann
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in deinem Körper und tun das Cholesterin ab.
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Schweissen die Sachen wieder zusammen. Ja, genau. Die gehen das Herz von ihnen
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anschauen und schauen, dass dort die Ablagerungen vielleicht wegkommen und so.
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Das wäre schon recht cool. Aber Digi Chris, du hast mRNA gesagt und das ist
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ja eigentlich, glaube ich, eine recht spannende Technologie.
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Und wo man tatsächlich, du hast schon recht, du hast es ein bisschen als Provokation
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gemeint, aber du hast, ich glaube ernsthaft, man darf diese Technologie nicht
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den Corona-Skeptikern überlassen.
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Was kannst du mit dieser alles machen?
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Wahrscheinlich ziemlich viel. Und eben, dass einfach Leute immer noch,
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jetzt fünf Jahre später, die Giftspritze, bla bla bla bla bla. Also eben die Leute und
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Ja, ich habe ja heute auch mal wieder ein Beispiel gebracht,
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dass so Massnahmenkritiker, ich habe ganz lieb gesagt, er ist ein Menschenfreund.
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Wer? Und natürlich auch wieder irgendwas, so eine typische Massnahmenkritiker
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aus Bern, einfach so ein bisschen Motto und ist halt irgendwas passiert und
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ich habe einfach das Gefühl, ich sage jetzt, also wenn wir jetzt mal schwarz-weiss,
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mRNA und, also Befürworter und mRNA-Gegneren,
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so etwas aufteilen. Es scheinen eben die Gegner, «Oh, schau mal,
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da ist etwas passiert!» Plötzlich und unerwartet ist er gestorben. Ja, das ist dummes Zeug,
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Das ist so abergläubisches Denken. Weil natürlich könnte diese Technologien
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auch Nebenwirkungen haben.
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Aber ich glaube, Kevin, der Clou beim Fortschritt ist, dass wenn er mal in der
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Welt ist, dann bringst du ihn nicht mehr weg. Du kannst vielleicht,
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Auch wenn wir alle finden würden, das wäre nicht erfunden worden.
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Wir erinnern uns an die Atombombe vor, wie lange ist es her?
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Es ist noch nicht 100 Jahre her. Es ist wahrscheinlich etwa,
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jetzt müsste man rechnen können.
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Oppenheimer.
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Ja, genau. Der Filmexperte weiss natürlich, wann das war.
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Du kannst schon hoffen, dass es eine Erfindung in der Welt ist.
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Du kannst eigentlich nur noch überlegen, was du vernünftigst damit machst,
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etwas Gescheites anstehen. Wie mit der KI auch. Wäre vielleicht einfacher für
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uns, wenn wir sie nicht hätten, aber sie ist nun mal da.
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Ich glaube, viel ist das Problem. Also mRNA ist jetzt gerade so ein Beispiel,
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wo ich glaube, das ist zu schnell gekommen und ein neuer Begriff gewesen,
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dass die Leute überfordert waren, um zu verstehen, was es kann.
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Bei vielen Technologien kommt zuerst die Technologie, Die ist dann einfach da
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und dann erklärt man es auch nicht.
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Sie ist dann einfach da und bei mRNA ist einfach der Begriff da gewesen.
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Und eigentlich so ganz erklären kann ich mRNA auch nicht. Nein, ich auch nicht.
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Entschuldigung.
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Es gibt DNA und mit mRNA sagt man dem Körper mach mir das.
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Das, was ich dir da sage, dass du dich nachher gegen das, also,
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der Körper baut eigentlich etwas, was er nachher vielleicht rausfindet,
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das ist falsch für mich und nachher einen Gegenstoff entwickelt.
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Irgendwie so, aber ich kann es nicht erklären und das ist das grosse Thema gewesen,
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auch bei den Corona-Gegnern in meinem Umfeld.
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Er hat gesagt, ja, dann erklär mir, wie es funktioniert. Und ich habe gesagt,
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dann erklär mir, wie das WLAN funktioniert. Ja, genau. Das weiss auch nicht
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und du nutzt es ja gleich.
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Also, ich glaube, MRNO ist einfach vom Ding her, dass man man gibt am Körper
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irgendeinen Bauplan zum irgendetwas machen.
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Aber so ganz genau weiss ich im Fall nicht, bis es funktioniert.
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Ja, ich glaube aber, da sind wir an einem grundsätzlichen Punkt.
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Ich glaube, das ist halt auch wahrscheinlich ein Problem, das ich auch verstehe
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von vielen Leuten, die mit dem Fortschritt, das ist ein schwieriges Thema.
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Aber das hat damit zu tun, dass wir eigentlich nichts mehr verstehen,
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um uns herum, wie das funktioniert. Also es gibt keinen Menschen,
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der alles erklären könnte.
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Also eben, der C64, der Computer, Dort hast du den Prozessor anschauen können.
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Heute findest du Simulationen im Internet und kannst ihm zuschauen,
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wenn er etwas berechnet, wenn er das macht, wenn er rechnet.
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Und seitdem ist halt ein bisschen Zeit vergangen. Und die Prozessoren heute
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sind so komplex und so riesig und haben so Milliarden von Transistoren drauf.
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Den verstehst du niemand mehr. Und das ist halt, das kann man ein bisschen bedauern,
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aber es ist eine Tatsache und mit dem muss man umgehen können.
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Und wenn ich noch sagen darf, also eben die CO2-Abscheidung, ich finde,
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Da gibt es Ansätze und die könnte uns das Problem mit der Klimaerwärmung nicht
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lösen, aber zumindest ein bisschen entschärfen, glaube ich, wenn man das könnte.
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Man kann es schon machen, aber man kann es noch nicht skalieren im Moment.
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Es kostet zu viel, es braucht zu viel Energie, es ist von der Infrastruktur her schwierig.
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Das andere, was ich noch spannend finde, ist die CRISPR und die Genschere,
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die man beliebig in seinem Genom herumpfuschen kann und Funktionen einbauen, die es noch nicht gab.
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Das ist das, was uns als Nerds am spannendsten findet, weil man sich selbst
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ein Update verpassen könnte. DigiChris, was wäre dein Update,
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das du dir als erstes gönnen würdest?
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Mit der Genschere.
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Ich kann den Hals mehr rauchen.
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Aha, okay. Du steigst ein bisschen ein. Ich glaube, ich würde meine schlechten
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Sichten verbessern wollen.
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Gut, das wäre es Anna und ich will jetzt nicht zu viel verraten,
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aber es gibt gewisse Sachen, wo man halt ein bisschen vorbelastet ist in der
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Familie, dass man vielleicht das Risiko ein bisschen runter würde.
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Ja, also was das einmal jetzt ist, aber ihr könnt es euch ja denken.
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Aber wenn du gewisse Vorbelastungen hast, wäre es schon schön,
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wenn du sagen kannst, das Risiko, dass du das überkommst, ist nicht mehr 70%, sondern 0,7%.
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Ja, genau. Also das ist natürlich genau das, was eigentlich die Genschere macht.
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Man kann auf einzelne Genen losgehen und die so verändern, dass man Erbkrankheiten
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eigentlich ausschalten kann.
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Das ist ein grosses Aber, wenn es an einzelnen Genen hängt.
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Bei vielen Kranken ist das nicht der Fall, dass sie auf einem Gen sitzen,
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sondern dann verteilt sind über das Genom.
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Aber wir müssen da auch nicht so tun, wenn das
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reine Säge wäre für die ganze Menschheit. Weil du kannst natürlich auch die
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ganz übelsten Sachen daraus denken, was man mit dieser Genscher alles machen könnte.
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Größere Penis.
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Ich bin froh, dass du das gesagt hast.
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Ich dachte, jemand sagt das.
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Das ist logisch. Das wäre das Erste, was wir machen würden.
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Wir könnten jedes Problem auf dieser Kugel lösen. Was würden wir machen?
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Größere Brüste, größere Penis. Cool.
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Ja, das sieht man ja auch. Viele von diesen Technologien bringt halt am meisten
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Geld. Das ist halt so ein kleines Problem.
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Gut, ich würde sagen, dann würde ich mich einfach einen Kopf grösser machen. Äh, pff.
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Hm, weiss nicht. Willst du so, hast du so dieses Vorbild, dass du so ein... Nein.
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Ich würde schon, dass mein Hirn vielleicht noch ein bisschen schneller funktionieren
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würde. Das fände ich noch cool.
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Ein Turboschalter, wenn du früher am Computer gehst, würde das Hirn... Und finde ich einfach,
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Dass das Hirn nicht so teilweise so elementare Sachen vergisst,
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weil ja wir werden auch älter und dass
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Du dein wies. Ich habe das Gefühl, wenn wir das könnten, wenn wir das hätten,
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wir würden etwas kleines ändern und dann würde für uns alles um die Ohren fliegen.
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Du änderst irgendetwas und das hat so krasse Auswirkungen auf den ganzen Mechanismus,
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dass alles nachher nicht funktioniert.
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Du kannst dann zwar wahrscheinlich mega schnell denken, aber du laufst noch im Kreis.
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Irgendetwas funktioniert dann nicht. Ich hätte ein bisschen Angst vor dem,
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weil man nicht gezielt sagen kann, mach mir Augen.
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Ja. Weil das hat ja sicher, schlechte Augen haben wieder irgendeinen Einfluss
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aufs Hirn, wie das anders funktioniert. Und dann hast du dort wieder irgendein Problem.
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Ich weiss nicht, ob das gut ist.
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Ich glaube, du hast da schon recht. Ich meine, deine Defizite,
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erstens definieren sie dich zu einem gewissen Grad, weil du dich halt mit denen
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rumschlagen musst, mit denen abfinden.
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Und vielleicht, es tönt zwar immer so hohl, wenn du es schaffst,
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aus einer Schwäche Stärke zu machen, aber es
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ist vielleicht schon etwas dran, dass du halt auch durch deine Schwächen definiert
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wirst und damit umgehst.
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Und wenn du am Schluss so ein hohler Superheld bist, die sind,
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um wieder ein bisschen beim Kino zu landen.
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Kevin, die Avengers sind ja eigentlich im Detail, wenn sie nur aus positiven
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Aspekten bestehen würden, wären sie ja wahnsinnig langweilig.
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Aber sie haben ja dann schon auch immer noch ihre Defizite, oder?
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Ich glaube, das hat jede Figur irgendwo. Das haben sie auch bewusst gemacht.
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Ich glaube, die einzige Figur ist der Superman. Der ist im Fall safe.
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Der ist wirklich so über alles, aber alle anderen haben irgendeine Störung.
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Ist das nicht das Kryptonite beim Superman?
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Mal, aber so ein Charakterzug, der nicht ist. Also irgendwie Iron Man ist Alkoholiker
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und Batman ist ja sonst irgendwie depressiv. Es hat ja jeder irgendetwas,
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aber ich glaube der Superman ist...
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Das ist glaube ich wirklich der Superman.
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Ja, was ihn aber auch etwas langweilig macht auf eine Art.
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Ich finde eben auch.
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Ja, also dann schauen wir sonst noch etwas auf diese Liste. Fusionsenergie,
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das fände ich super spannend.
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Das fände ich auch super.
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Also wenn wir einfach sagen, das Energieproblem ist gelöst, es gibt keinen Abfall
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mehr, man macht das wie die Sonne. Die Sonne beweist ja, dass es geht.
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Und ich habe mal mein Gespännchen, Als ich beim Tag in der Wissenschaftsredaktion
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inzwischen pensioniert habe ich ihn einmal gefragt,
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wie lange es noch dauert, bis der Fusionsreaktor erfunden wurde und wir das endlich haben.
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Es war ein Running-Gag, er sagte, es geht nach 25 Jahren und es wird auch in
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10 Jahren nach 25 Jahren gehen, bis wir die Fusionsenergie haben.
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Aber ja, so viel, ich meine, gerade jetzt einfach die Klimaanlage 24 Stunden
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am Tag laufen lassen, wäre schon noch cool.
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Ich meine, wir hatten auch in der Kantien einen wirklich wunderbaren Professor, eben,
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ja, man darf ihn ja nennen, Herr Kubli, und dann haben wir halt mal,
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es ist hier in einem Artikel im DAGX, eben über die kalte Fusion, und dann
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lieben wir in der Physik mich so so, ja, Herr Kubli, ja, was ist das,
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die kalte Fusion, und er so,
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also er lacht, es ist eine sehr kalte Fusion, das wird nichts,
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das kann ich Ihnen sagen als Physiker.
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Also, ja, es war ganz spannend. Aber eben, das war so 98, 99.
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Ja, aber vielleicht kommt sie dann doch mal. Also ich schaue mal,
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ich habe ja dann noch so rausgeschrieben, eben, sie können einfach,
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ah, es ist Stromproblem.
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Das andere, was man ja könnte machen, ist, was ich auch, übrigens steht jetzt
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nicht auf dieser Liste leider, aber ich finde, Frank Schätzing hat das mal sich ausgedenkt.
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Limit heisst, glaube ich, das Buch, das ist die Idee von diesem Lift,
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von diesem Raum Weltallift.
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Und die Idee ist eben, also wenn wir das Weltall, unsere Planeten rundherum
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ein bisschen nutzbar machen für uns, den Mond, dort hat es das Regolithruf,
0:18:37–0:18:41
das wir können abbauen, das wäre super für allerhand Anwendungen.
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Man könnte natürlich auch das Astromining, Astro-Ide-Go Bergbau betreiben,
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das würde viele von unseren Problemen lösen, von unseren Ressourcenproblemen, die wir da hätten.
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Und das Problem ist ja im Moment, dass mit diesen Raketen es ist ein wahnsinniger
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Aufwand, um in das Weltall rauszukommen.
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Und darum ist die Idee, du gehst einfach mal runter, ausserhalb von der Sphäre,
0:19:11–0:19:13
also einfach ausserhalb von den
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Von der Erdanziehung und dann machst du die Gegenstation vom Lift und dann machst
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du einfach so zwei Kabinen, wie die halt funktionieren im Lift, dass die eine
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die andere umzieht und umgekehrt und dass du ganz wenig Energie brauchst,
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um diese beiden Kabinen hin und her zu schaffen.
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Und das, ich meine, wäre sensationell. Es würde auch so den Tourismus ein bisschen befeuern.
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Jeff Bezos müsste nicht seine riesigen Penis tragen. Jetzt sind wir wieder bei
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dem. Entschuldigung, es tut mir leid.
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Wir haben heute wahrscheinlich wieder mal unser Label verdient im Store.
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Man würde die nicht mehr so brauchen und es wäre recht praktisch und die könnte
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man auch erfinden. Das wäre ich auch sehr dafür.
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Aber Kevin, du wolltest vorher noch etwas sagen?
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Ähm, ich habe es vergessen.
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Aha, ein Mittel gegen Vergesslichkeit, das könnte mRNA vielleicht auch noch.
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Genau, gute Augen nicht mehr vergessen.
0:20:13–0:20:17
Was die kranken Leute auch gerne haben, ist die personalisierte Medizin.
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Ich glaube, die ersten Anzeichen sieht man schon von dieser.
0:20:21–0:20:25
Das heisst, du bekommst nicht mehr so ein Medikament ab Stangen,
0:20:25–0:20:30
sondern eines, das auf dich zugeschnitten ist, die idealerweise viel besser
0:20:30–0:20:33
hilft und weniger Nebenwirkungen hat, klingt spannend.
0:20:33–0:20:38
Also wäre praktisch, aber so richtig spannend wäre es nicht.
0:20:38–0:20:43
Das würde einfach Krankheiten noch etwas erträglicher machen,
0:20:43–0:20:44
das Leben vielleicht verlängern.
0:20:44–0:20:50
Aber eigentlich wollen wir ja die revolutionären Neuerungen.
0:20:51–0:20:57
Personalisierte Mediklinien kann etwas bringen. wenn du halt Sachen hast wie
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Depressionen oder so, dort ist das Zeug halt extrem cool.
0:21:01–0:21:02
Ja.
0:21:02–0:21:05
Weil du kannst so dosieren, dass es genau für dich passt.
0:21:06–0:21:11
Und ich glaube, Leute, die halt kranker zu haben, die chronisch sind, wäre das mega.
0:21:11–0:21:16
Weil die müssen einfach, ich sage jetzt eben, Standardmedikamente reinballern,
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die man schon irgendwie mit einem Milligramm dosiert, aber halt wie nicht so genau sagen kann.
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Weil jeder Körper halt auch anders funktioniert und es wird ja einfach anhand
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vom Körpergewicht berechnet,
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Das wäre schon etwas Cooles, wenn wir wirklich den Körper ausmessen können.
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Und ich glaube, dort sind wir aber nicht so weit weg. Ich habe das Gefühl, das ist mega machbar.
0:21:42–0:21:46
Das glaube ich auch. Und wenn wir vielleicht auf die Zielgerade dieser Sendung
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so langsam einbügt und darüber reden, was von den verschiedenen Sachen,
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die da passieren werden, am wahrscheinlichsten ist, Ich glaube, wir sind uns einig.
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Irgendwie in der Medizin, auch wenn es vielleicht nicht gerade die Nanobots
0:22:01–0:22:03
sind, irgendetwas in der Medizin.
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Weil ich glaube, wenn wir sehen, wir haben die künstliche Intelligenz und da
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ist es eigentlich fast unvermeidlich, dass die ja dann auch in dieser Medizin
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und in der Forschung Effekt haben wird.
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Weil die ist einfach hervorragend drin, so Sachen, diese Forschung zu unterstützen
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und eben auch so etwas wie Individualisierung voran zu treiben.
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Oder vielleicht braucht es dann auch noch Fortschritte, wenn man so Medikamente herstellt.
0:22:33–0:22:38
Aber Kevin, ich frage dich, wir sind uns einig, in der Medizin in den nächsten
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zehn Jahren passiert garantiert,
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Achtung, eine von den Prognosen, wenn wir uns einig werden, in den nächsten
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zehn Jahren passiert in der Medizin sicher irgendein grosser Durchbruch. Sind wir uns da einig?
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Ich glaube, in der Medizin passieren immer wieder grosse Durchbrüche.
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Aber ich glaube, Faktor KI, also nur wenn ich schon darüber lese,
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wie irgendwie KI, man ballert ihr alle Röntgenbilder in und sagt,
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schau nach ungewöhnlichen Muster wie Krebs
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und die findet das natürlich in eine,
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Stunde, wo ein Mensch eigentlich gar nicht durchschauen könnte.
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Viele Daten verarbeiten, ist KI mega gut und in einer Medizin haben wir,
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glaube ich, viele Daten und darum habe ich das Gefühl,
0:23:20–0:23:24
das ist gut bei Mustererkennung, dass ich sagen kann, hey, ich habe da einen
0:23:24–0:23:27
Fall, der hat die und die Krankheitsgeschichte und wir haben dann nach zwei
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Jahren herausgefunden, das ist es gewesen,
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dass man in einem zweiten Fall,
0:23:33–0:23:35
eine KI einfach viel schneller erkennen kann, hey, ich habe den gleichen Fall
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schon mal gehabt, schau mal, ob das ist.
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Ich glaube, das kommt wahrscheinlich relativ schnell und das ist ja eigentlich
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nur der technische Aspekt.
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Und dann, das andere ist halt wirklich, gibt es eine medizinische Entwicklung,
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eben gibt es ein Medikament, das dann, keine Ahnung, Krebs heilen kann, zum Beispiel.
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Ja, wir sehen die Probleme, tauchen natürlich dann auch, wenn man sich vorstellen
0:24:01–0:24:06
kann, dass das passieren würde, sieht man auch, kann man es schon am Horizont erahnen, Digi-Chris.
0:24:06–0:24:11
Ich glaube, das ist wahrscheinlich, vieles wird möglich sein und alles wird wahnsinnig teuer sein.
0:24:11–0:24:16
Also wenn man die Kosten im Gesundheitswesen im Griff bekommt,
0:24:16–0:24:19
sehe ich mit all diesen Möglichkeiten nicht so ganz.
0:24:19–0:24:23
Sondern ich sehe eher, dass wir dann vielleicht irgendwann auch das Dilemma
0:24:23–0:24:26
haben, dass wir uns fragen, hey, wir können super Sachen machen,
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aber es ist unfassbar teuer.
0:24:28–0:24:33
Wir müssen uns entscheiden, was von dem, was möglich wäre, wir auch tatsächlich
0:24:33–0:24:39
machen. Und das wäre natürlich moralisch, ethisch ein Rechtsdilemma.
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Aber eben, es geht immer weiter. Man hat ja gesehen, Jeremy Clarkson,
0:24:45–0:24:50
der Grand-Tour-Moderator, der hatte eine Schockdiagnose, er hat aufgeholt mit
0:24:50–0:24:52
Cancer und hat dann gesagt,
0:24:53–0:25:00
ich bin ein Prostatakrebs und er musste nur noch Blut geben.
0:25:00–0:25:05
Wer es mit Medizin auskennt, früher zu einem Prostatakrebs erkennen,
0:25:05–0:25:07
das war nicht so angenehm.
0:25:07–0:25:07
Ja,
0:25:09–0:25:16
genau. Dann musste der Doktor, ich sage es jetzt nicht sagen.
0:25:16–0:25:18
Wir müssen es. Aber ja... Wenn ich da hineingrätschen darf...
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Ich bin ja auch schon in dem Alter, in dem man das machen sollte.
0:25:21–0:25:25
Bei mir war das zum Glück auch mit einer Blutprobe Erledigung.
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Das war mir deutlich lieber als das andere, was du gemeint hast.
0:25:30–0:25:32
Ja, und vielleicht jetzt noch,
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Was Kevin und ihr gemeint haben, vielleicht die Pille.
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Ich meine, ich kenne auch Fälle, die gehen halt jeden Morgen so,
0:25:41–0:25:43
jetzt ist es Montag, jetzt nehme ich zwei blaue,
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Eine rote und eben,
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Dass du dann teilweise sagen kannst, so, du hast jetzt noch eine Schachtel und
0:25:52–0:25:55
einfach jeden Tag eine Pille, zack, rein und gut ist.
0:25:56–0:26:00
Du musst halt einfach daran denken, eben, Vergesslichkeit haben wir auch schon
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gehabt, dass du halt einfach daran denkst, jeden Morgen die Beile zu nehmen.
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Wenn es halt grün ist oder so, ja.
0:26:08–0:26:13
So ist es, ja. Klar, aber dort haben wir vielleicht eine KI, die uns daran erinnert.
0:26:14–0:26:18
Ich würde sagen, es ist wirklich spannend, was sich da tut. Etwas,
0:26:18–0:26:23
was wir jetzt gar noch nicht erwähnt haben, das wäre die synthetische Biologie.
0:26:23–0:26:27
Das ist auch etwas, glaube ich, was spannend wäre.
0:26:27–0:26:34
Da könnte man nämlich biologische Systeme von aussen neu konfigurieren.
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Im Nerd-Sprech. Das geht nicht nur im Bereich der Medikamenten,
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aber vor allem auch Lebensmittel, Materialien, Chemikalien, die man einerseits
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nachhaltiger herstellen könnte und andererseits auch neue Sachen machen kann.
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Das klingt natürlich immer super spannend, aber es eröffnet auch im Bereich
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der kritischen Anwendungen neue Möglichkeiten.
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Ich habe letztens von den New York Times einen Podcast gehört,
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wo sie gesagt haben, im Bereich der Droge sieht man diese Möglichkeiten.
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Es gibt eigentlich keinen Tag mehr, wo keine neue Droge herauskommt,
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weil gewisse Leute im Labor anfangen, solche Moleküle neu zusammenzustecken
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und weil es neue Möglichkeiten gibt.
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Man kommt nicht mehr hinein und diese Drogen werden immer potenter. die Drogen und so.
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Also bei aller, wie soll ich sagen, schönen Zukunftsaussichten,
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man sieht da schon auch gerade bei der synthetischen Biologie,
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sieht man da auch die Nebenwirkungen, glaube ich, noch bevor die Vorteile vielleicht
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so richtig sichtbar werden.
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Und eben zum Beispiel bei dieser Gen-Share, ich glaube, das ist auch nochmal
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etwas, wo wahrscheinlich am ehesten passiert von den Sachen,
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die wir gesagt haben, denn die gibt es schon, da kann man schon Sachen machen.
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Aber dass dann die Leute auf die Idee kommen, irgendwelche arische Superbabys
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zu züchten, um sich so zu vermehren, das liegt natürlich auch auf der Hand.
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Und dort haben wir dann wieder ganz neue Diskussionen.
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Ich weiss nicht, aber wir wollen uns trotzdem positiv und utopisch freuen auf das, was hier zukommt.
0:28:15–0:28:20
Und ich frage nochmal schnell die Runde. Kevin, aber ein Quantencomputer wäre
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schon mal cool, oder? Der wäre einfach unfassbar viel schneller,
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als alles, was wir haben.
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Unsere Passwörter wären zwar alle nichts mehr wert, aber dafür könnten wir KI
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nochmal einen Faktor 100 in die Höhe schrauben. Das wäre doch schon spannend.
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Ich glaube auch, es würde Probleme lösen und es würde extrem wild Probleme geben.
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Aber auch dort sind wir auf dem Weg. 25 Jahre auch hier.
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Ich komme noch einmal kurz auf die Rangliste zu sprechen, wo wir zusammen mit
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Hilfe gewisser künstlicher Unterstützung herausfinden.
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Also ich sage die noch ganz schnell und dann entlassen wir euch dann in die
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Sommerferien hoffentlich sehr entspannend vor allem.
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Das ist ja dann, glaube ich, das höchste Ziel von diesen Sommerferien.
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Also Platz 1 KI der Forschung, dort tut sich etwas.
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Dann das CRISPR auf Platz 2, das präzise Genediting.
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Platz 3, personalisierte Medizin.
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Platz 4, Batterien und Energiespeicher. Da könnte sich etwas tun,
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ich glaube, da gibt es Hoffnung drauf.
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Im Bereich Platz 5 wird es schon ein bisschen unsicherer. CO2-Abscheidung und
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Speicherung, habe ich gesagt.
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MRNA-Plattformen, da nur auf Platz 6. Ich würde es wahrscheinlich,
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jetzt, wo ich nochmal drüber denke, vielleicht ein bisschen weiter rutschieben.
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Ich meine, Digi Chris, das mRNA hat es ja schon länger gegeben.
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Corona hat einfach dieser Technologie Gelegenheit gegeben, global bekannt zu
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werden und auch natürlich sehr, sehr positiv zu wirken, Auch wenn deine Gespausse
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in den sozialen Medien das nicht so sehen.
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Platz 7, Synthetische Biologie, Platz 8, Fusionsenergie, Platz 9,
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Quantencomputer im Materialbereich und leider nur auf Platz 10,
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Nanomedizin und Nanobots.
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Jetzt haben wir wirklich eine Sendung mit Prognosen. Wir sind gespannt,
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die 10 Jahre hören wir sie nochmals.
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Die Sendung für die 1600.
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Ja, ungefähr müsste es sein. Knapp.
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Knapp.
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Also, dann bleibt uns noch eine schöne Sommerferie zu wünschen.
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Und wenn sind wir wieder da, am 8. August.
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So ist es. Bis dann, macht es gut und hebt es schön.
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Tschüss zusammen.
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Schönen Sommer.
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Nerdfunk.

Der Auftrag nach unserer 800. Sendung ist klar: Wir brauchen neuen Optimismus und frischen Zukunftsglaube.

Darum stellen wir uns die Frage: Welche Technologien stehen in den Startlöchern, die den Lauf der Menschheit in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten in eine neue – nämlich bessere – Richtung lenken könnten?

Wir unternehmen diesen Blick in die Zukunft nicht blauäugig. Die KI lehrt uns derzeit, dass selbst eine Technologie mit riesigem Potenzial nicht automatisch zum Nutzen aller eingesetzt wird. Nein, natürlich handeln manche Unternehmen ohne Rücksicht und Verantwortung, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Es gibt Oligarchen, die dank der neuen Möglichkeiten auch ihre politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen durchdrücken wollen. Neue Erfindungen können leicht zu einer Waffe im Kampf der Systeme werden. Und schliesslich müssen Gesellschaften, Arbeitsmärkte und wir alle die Veränderungen verkraften, die der Wandel mit sich bringt.

Diesen berechtigten Einwänden zum Trotz bringen wir heute einen Toast auf den Fortschritt aus: auf die Genschere, die KI in der Medizin, die CO₂-Abscheidung als Mittel gegen den Klimawandel, die Fusionsenergie, neue Batterien und Nanobots, die uns von innen reparieren. Und hat jemand Quantencomputer gesagt?

Und ja, natürlich ist es völlig unmöglich, all diesen wissenschaftlichen Feldern in einer Sendung gerecht zu werden. Weil uns das völlig bewusst ist, setzen wir noch einen drauf und liefern in den Shownotes nebst vielen Links zu den Themenfeldern auch knapp zwei Dutzend Kurztipps für Bücher, in denen der Fortschritt nicht unkritisch, aber dennoch positiv besprochen wird.

PS: Der Titel der heutigen Sendung ist natürlich eine Anspielung auf The Future’s So Bright, I Gotta Wear Shades von Timbuk 3 von 1986. Und ja, wir wissen um die Ironie in diesem Song.

Die (epischen) Shownotes zur Sendung

Zukunftsträchtige Technologien

CRISPR/Cas und verwandte Gen-Editierverfahren

Mit der Genschere CRISPR/Cas lassen sich einzelne Gene gezielt verändern. Das eröffnet grosse Chancen: Vor allem Erbkrankheiten, die durch einen einzelnen Gendefekt verursacht werden, könnten künftig behandelt oder sogar geheilt werden.

Die Risiken sind aber beträchtlich. Die Genschere kann unbeabsichtigt auch an falschen Stellen ins Erbgut eingreifen («Off-Target-Effekte»). Oder der Eingriff passiert zwar am richtigen Ort, hat dort aber unerwartete Folgen («On-Target-Effekte»). Besonders heikel wird es, wenn Veränderungen an Keimzellen oder Embryonen vorgenommen werden, weil sie an kommende Generationen weitergegeben würden.

Kurz: CRISPR/Cas ist eine reale, medizinisch wichtige Technologie mit grossem Potenzial – aber kein einfaches «Gen-Editieren auf Knopfdruck».

KI für Wissenschaft und Medizin

Viele versprechen sich einen riesigen Hebel von der künstlichen Intelligenz abseits von ChatGPT: Sie könnte Forschung, Medikamentenentwicklung und Diagnostik beschleunigen. Das Problem ist weniger die Machbarkeit als die Kontrolle: Fehler, Halluzinationen, Sicherheitsfragen und mögliche Extremrisiken bei sehr leistungsfähiger KI sind ernst zu nehmen.

CO₂-Abscheidung und -Speicherung

Diese Technik kann CO₂ aus Industrieanlagen oder direkt aus der Luft entfernen und dauerhaft speichern. Das wäre besonders dort wichtig, wo Emissionen schwer vermeidbar sind, etwa bei Zement oder Stahl.

Der Haken: Die Anlagen brauchen viel Energie, sind teuer, und es braucht Leitungen, Speicherorte und klare Regeln. Realistisch wichtig – aber keine schnelle Wunderlösung.

Fusionsenergie

Fusion könnte eines Tages sehr viel Strom liefern, mit wenig CO₂ und ohne klassische Reaktorrisiken. Der Vorteil wäre riesig: eine fast unerschöpfliche Energiequelle. Noch ist aber offen, wann sie wirklich im Alltag ankommt.

Die grössten Probleme sind extreme technische Komplexität, Materialverschleiss, Wartung, Kosten und die Frage, ob am Ende zuverlässig mehr Energie herauskommt, als hineingesteckt wird.

mRNA-Plattformen

mRNA ist nicht nur für Corona-Impfstoffe interessant. Die Technologie könnte Impfstoffe und gewisse Therapien schneller entwickelbar machen, weil sich der Bauplan relativ rasch anpassen lässt.

Das Risiko liegt weniger in der Grundidee als in Nebenwirkungen, Langzeitdaten, gesellschaftlicher Akzeptanz und der Frage, bei welchen Krankheiten diese Methode wirklich gut funktioniert.

Synthetische Biologie

Hier werden biologische Systeme gezielt umgebaut oder neu konstruiert. Damit könnten Medikamente, Lebensmittel, Materialien oder Chemikalien nachhaltiger hergestellt werden. Gleichzeitig wächst das Risiko, dass solche Werkzeuge missbraucht werden oder unbeabsichtigte Folgen haben.

Je mächtiger die Biotechnologie wird, desto wichtiger werden Biosicherheit, Kontrolle und klare Grenzen.

Fortgeschrittene Batterien und Energiespeicher

Bessere Speicher sind ein enormer Hebel für die Energiewende. Sie machen erneuerbare Energie zuverlässiger, stabilisieren Stromnetze und verbessern Elektrofahrzeuge.

Die Risiken und Hürden liegen bei Rohstoffen, Umweltfolgen, Recycling, Lebensdauer, Kosten und industrieller Skalierung. Wenig Science-Fiction, aber sehr viel Wirkung.

Personalisierte Medizin

Medizin könnte stärker auf einzelne Menschen zugeschnitten werden – etwa aufgrund von Genomdaten, Biomarkern und KI-Auswertung. Das verspricht präzisere Diagnosen und wirksamere Therapien.

Die Risiken liegen bei Datenschutz, Fehlinterpretationen, Kosten, ungleichem Zugang und der Frage, wie solche Verfahren sauber in den medizinischen Alltag integriert werden.

Nanomedizin / Nanobots

Sehr kleine Wirkstoffträger könnten Medikamente gezielter an den richtigen Ort im Körper bringen. Das wäre besonders bei Krebs oder Entzündungen interessant. Autonome «Nanobots im Blut» bleiben aber vorerst eher Zukunftsmusik. Realistischer sind spezialisierte Nanopartikel und Mikrosysteme.

Die Risiken: Sicherheit im Körper, Nebenwirkungen, Abbau, Kontrolle und übertriebene Erwartungen.

Quantencomputer

Quantencomputer könnten künftig bei Chemie, Materialforschung und Medikamentenentwicklung helfen, weil sie bestimmte sehr komplexe Berechnungen besser bewältigen könnten. Der mögliche Nutzen ist gross, aber noch nicht breit bewiesen. In den nächsten Jahren sind eher punktuelle Durchbrüche zu erwarten als eine Revolution für alle.

Die Hürden sind Fehlerkorrektur, Stabilität, Skalierung und Kosten.

Da capo

Falls das nicht reicht, würden wir gern folgende Forschungsprojekte ins Spiel bringen:

  • Neue Antibiotika
  • Phagentherapien und Diagnostik
  • Wassertechnologien
  • Klimaresistente Landwirtschaft
  • Enhanced Geothermal Systems und
  • Digitale öffentliche Infrastruktur

Bücher zum Thema, besprochen von Matthias

«Delta-V» von Daniel Suarez

Die wirt­schaft­liche Zu­kunft der Mensch­heit liegt in den Tiefen des Son­nen­systems: «Delta-V» von Daniel Suarez ist ein span­nen­des Welt­raum­aben­teuer mit einem Un­ter­ton von Ka­pi­ta­lis­mus­kritik.

Raumfahrt, Weltraumtourismus und Asteroidenbergbau – was will man mehr?

Ab ins All, wo Tausende Tonnen Rohstoffe auf die Menschheit warten

«Limit» von Frank Schätzing

Dieser Roman von 2009 behandelt die wirtschaftliche Erschliessung des Mondes, wo Helium-3 zur umweltfreundlichen Energiegewinnung abgebaut und über einen Weltraumfahrstuhl zur Erde transportiert wird.

Optimistisch in die Hightechzukunft blicken

«Control» (im Original «Influx») von Daniel Suarez

Der technische Fortschritt wird durch eine dubiose US-Behörde monopolisiert. Der Protagonist kämpft als aufrechter Held für das Recht aller auf Fortschritt. Es wird eine Welt mit Antigravitationsanzügen und unbegrenzten Energiereserven durch kalte Fusion vorgestellt.

Die Zukunft ist eigentlich ein alter Hut

«The Martian» von Andy Weir

Ein fulminantes Science-Fiction-Abenteuer, in dem die Hauptfigur Mark Watney mithilfe der Wissenschaft um sein Überleben kämpft. Ein Plädoyer gegen Aberglaube, Esoterik und Dummgeschwätz

Gestrandet auf dem roten Planeten

«Project Hail Mary» von Andy Weir

Eine Art «Space-Opera», in der wir unseren Horizont durch Kontakt mit Ausserirdischen erweitern: Ryland Grace löst Probleme mithilfe der Wissenschaft – «E.T. 2.0».

Eine Begegnung der ganz anderen Art

«Herr aller Dinge» von Andreas Eschbach

Was wäre, wenn die Menschheit das Arbeiten aufgeben könnte, weil Roboter oder Nanobots sich selbst erhalten, fortpflanzen und tun, was getan werden muss? Die Tech-Vision ist sorgfältig recherchiert und überzeugt in den Details.

Mit den Ohren lesen

«Game Changer» von Douglas E. Richards

Matrix Learning mittels Nanobots, mit denen Fähigkeiten in Sekunden heruntergeladen werden und man gewisse Wesenszüge der Menschheit verändert. Mehr Chancengleichheit!

Wie man Erinnerungen manipuliert

«Change Agent» (auf Deutsch «Bios») von Daniel Suarez

Im Jahr 2045 ist Biotechnologie angesagt. Menschen werden schon im Embryo-Stadium physisch und mental optimiert. Die Zukunftswelt erscheint glaubwürdig und erstrebenswert, auch wenn die Dystopie nicht weit ist.

Körperzukunftswelten

«°C – Celsius» von Marc Elsberg

Marc Elsberg hat mit «°C – Celsius» einen Thriller zum Klima­wan­del abgeliefert, der es in sich hat: Er versetzt nicht nur die Welt­poli­tik in Wallung, sondern bringt auch ein paar Gewiss­heiten zum Schmel­zen – gerade bei uns in Europa.

Zugegeben: Das Geo-Engineering wird hier nicht als Heilmittel verkauft. Aber was hindert uns, dieses Buch mit einer gehörigen Portion Optimismus zu lesen?

Da wird einem heiss und kalt beim Lesen

«Was, wenn wir einfach die Welt retten?» von Franz Schätzing

Nach der Pandemie ist vor der Klimarettung. Und darum sollten wir uns überlegen, ob wir uns diese ständige Bedenkenträgerei noch leisten können – findet übrigens auch Frank Schätzing.

Retten wird uns nur der Fortschritt

«Ada & Zangemann» von Matthias Kirschner und Sandra Brandstätter

Dieses Buch richtet sich an Kinder und vermittelt, dass Ada, eine selbstbewusste Schülerin, sich Programmieren beibringt und Geräte hackt, damit sie von den Nutzern selbst kontrolliert werden können, anstatt einem Techmagnaten zu gehorchen. Es wird als technoides Märchen mit einer zeitgemässen Moral beschrieben, das auf digitale Selbstbestimmung pocht.

Ada steht voll auf freie Software

«Delta-V» von Daniel Suarez

Die wirt­schaft­liche Zu­kunft der Mensch­heit liegt in den Tiefen des Son­nen­systems: «Delta-V» von Daniel Suarez ist ein span­nen­des Welt­raum­aben­teuer mit einem Un­ter­ton von Ka­pi­ta­lis­mus­kritik.

Ab ins All, wo Tausende Tonnen Rohstoffe auf die Menschheit warten

«Mr. Penumbra’s 24-Hour Bookstore» von Robin Sloan

Hier prallt die klassische Art der Wissensvermittlung mittels Büchern auf ihr modernes Äquivalent, die Cloud. Ein Buch als Liebeserklärung an Google, wo geballte Rechenleistung Dinge ans Licht zerren kann, die eigentlich im Dunkeln hätten bleiben sollen.

Kommt ein Nerd in einen Buchladen

Ergänzende Empfehlungen

«Children of Time» von Adrian Tchaikovsky

Ein grosser, evolutionärer Zukunftsroman, in dem Wissenschaft, Terraforming und das Überleben ganzer Zivilisationen im Zentrum stehen; technisch und intellektuell sehr nah an deinem Raster.

Grimdark Magazine

«The Ministry for the Future» von Kim Stanley Robinson

Kein naives Wohlfühlbuch, aber ein äusserst ernsthaftes, lösungsorientiertes Zukunftsdenken zur Klimakrise, mit viel Vertrauen in institutionelle und technische Hebel.

Washington Socialist

«A Psalm for the Wild-Built» von Becky Chambers

Weniger High-Tech-Spektakel, dafür eine sehr freundliche, post-knappheitsnahe Zukunft mit Robotern, Sinnsuche und einer sanften Utopie.

Tar Vol On

«Excession» bzw. die «Culture»-Romane von Iain M. Banks

Die Culture ist vermutlich eine der konsequentesten literarischen Utopien überhaupt: post-scarcity, hoch technisiert, mit enormer Macht und ebenso grossen ethischen Fragen. Als Einstieg wäre eine Rezension zu einem einzelnen Band sinnvoll; dein Muster passt hervorragend zur Reihe

Wikipedia

«Red Mars» bzw. die «Marstrilogie» von Kim Stanley Robinson

Zwar etwas älter und politischer, aber im Kern eine optimistische Technik- und Zivilisationsgeschichte über Terraforming, Kolonisierung und langfristige Gestaltungskraft. Als Gegenstück zu The Martian sehr naheliegend.

Wikipedia

«Saturn Run» von John Sandford und Ctein

in technoider Zukunftsroman mit Raumfahrt, Ingenieurstiefe und einem klaren Glauben daran, dass Problemlösung, Forschung und Wettbewerb die Zukunft antreiben. Als Brücke zwischen Hard-SF und Abenteuer wirkt er erstaunlich gut.

threeifbyspace.net

«Existence» von David Brin

Zukunftsroman mit viel Raumfahrt, Technologie und einem grundsätzlich fortschrittsfreundlichen Blick auf menschliche Möglichkeiten, auch wenn er gesellschaftlich ambivalenter ist. Für eine Liste wie deine ist das eine stimmige Ergänzung.

A Complicated Existence (lareviewofbooks.org)

«The Diamond Age» von Neal Stephenson

Ein Klassiker für technologische Bildung, adaptive Systeme und die Frage, wie eine durch Technik geformte Gesellschaft aussehen könnte; nicht reines Utopiebuch, aber sehr anschlussfähig. Rezensionen dazu findest du gut über die Technologie- und Zukunftslisten.

Wikipedia

Beitragsbild: So entspannt sieht er die strahlende Zukunft (Pixabay, Pexels-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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