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Ich wollte mit dir über ein Herzensthema von mir sprechen, und zwar sind das ältere Menschen.
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Und ich weiss aber gar nicht, wie das zustande gekommen ist,
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aber mir ist in den Sinn gekommen, dass vor Jahren haben wir Hugo Rütti hier
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zu der Computerier Winterthur.
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Er hat die irgendwie gegründet oder so. Und den Hugo Rütti habe ich gekannt,
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weil ich da an der Berufsschule Winterthur-Schule gegeben habe.
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Und dann bin ich in die Computerie an Winterthur gerutscht. Ich glaube,
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das war so mein erster Berührungspunkt mit Computerkursen für Senioren.
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Dann bin ich wahrscheinlich 20 Jahre alt.
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Und dann habe ich mit Senioren angefangen zu arbeiten.
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Und das begleitet mich eigentlich bis heute weiter,
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wo ich einerseits viel Kurs gegeben habe, für prosenektotische Sachen gemacht
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habe, aber auch bei meiner alten Firma und auch jetzt, wie ich arbeite.
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Immer gesagt habe, wir sind Senioren wichtig und ich möchte mit denen am Computer,
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arbeiten und sie unterstützen bei all den Problemen, die sie haben.
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Und ich habe gedacht, heute würde ich gerne über ein Thema reden,
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das ich merke, begegnet mir gerade im Moment ein bisschen mehr und das ist Senioren und Handys.
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Und das ist eine riesen Herausforderung.
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An einem Senior, der nicht mit diesen Geräten aufgewachsen ist,
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ein Handy beizubringen.
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Und irgendwie zu zeigen, wie funktioniert das Ding, was kannst du damit machen,
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wo setzst du mal an, wo fangst du an und wie gehst du dann weiter und was kann man sonst noch damit.
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Es ist eine Hürde.
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Ja, das kann ich bestätigen aus familiären Erfahrungen.
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Aber als du die Computerias erwähnst, zu denen habe ich auch eine gewisse Beziehung.
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Ich glaube, ich habe sogar mal eine Sendung gemacht mit einem Gespräch,
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das ich an so einer Computeria aufgenommen habe.
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Weil da früher, als ich noch für den Tag in die Kummerbox
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betreut habe, bin ich ab und zu eingeladen worden und habe dann die Kummerbox live mit echten Leuten.
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Das war immer sehr cool. Aber diese Leute waren wahrscheinlich nicht so richtig
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repräsentativ, weil das waren
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eigentlich alles Nerds, wenn ihr sich selber nicht so bezeichnet hättet.
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Aber das waren zum Teil Leute, die mit Computer, also mit grossen Grossrechner
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und diesen Maschinen vor den Heimcomputer eigentlich geschafft haben und so.
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Das ist natürlich schon sehr spannend gewesen. Und die haben dann noch die Computer-Revolution
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noch ein bisschen früher mitgekommen.
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Und ich glaube, es gibt eben wirklich so den Gap, also die Lücke zwischen Senioren, die irgendwo,
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noch IT mitgekommen haben oder haben wollen mitgekommen und andere,
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die von Anfang an gesagt haben, hey, ich will das nicht und jetzt wie ein bisschen
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auch gezwungen werden, um irgendetwas zu machen.
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Und dort sehe ich, eben die einen, die sagen, cool gibt's Handy,
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cool kann ich mobil und cool kann ich das. Und,
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Ja, andere, die sagen, das ist schon ein Eistrag.
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Ja, ich glaube, ich verstehe das auch absolut.
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Ich meine, wir sind in einer Situation, in der wir ja über die Digitalisierung
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auch schon gesprochen haben, aber auf der anderen Seite hast du manchmal den
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Eindruck, dass die Digitalisierung alles analoge verdrängt.
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Also sei es das Bargeld, ich glaube, die Bargeldinitiative dort,
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mit dem Digi-Chris darf man dort nie zu tief in Detail, sonst wird er sonst
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triggert das, sagen wir es so.
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Aber ich
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Ich bin auch nicht, ich bin auch gegen diese Fundamentalopposition,
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aber ich verstehe ehrlich gesagt schon, woher die Ängste kommen,
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dass wenn du das Gefühl hast, am Schluss brauchst du für alles ein Handy,
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also zum Zug fahren und deine Bankgeschäfte sowieso, die kannst du auch in Online-Banking,
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also ich meine, wenn du das nicht hast, dann bist du wirklich irgendwann mal
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aufgeschmissen oder zahlst einfach Gebühren,
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das klopft und tätst.
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Und darum verstehe ich das ehrlich gesagt schon zu einem gewissen Grad.
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Es hat sich aber auch ein bisschen verändert, als ich nachgeschaut habe.
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Bis 2010 sind 40% der Leute über 65% im Internet gewesen. Was ich nicht so viel
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finde, ich finde 2010 ist das Internet eigentlich...
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Das ist angekommen. Dort hatten wir das Internet, das wirklich funktioniert
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hat, wo du damit arbeiten konntest.
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2025 sind wir bei 90%. Das merke ich auch bei meinen Kunden,
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also auch ältere Kunden. Ich sage jetzt da nicht 65, sondern ich sage jetzt da 80 plus.
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Internet haben sie. Das geht. Auch wieder die, die komplett verweigern,
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die haben gar nichts. Die haben keinen Laptop, die haben wirklich nichts. Das gibt es auch.
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Aber ich sage jetzt mal, Laptop und am PC arbeiten und Internet und irgendwie
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auf eine Internetseite gehen, E-Mail schicken und empfangen,
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so ein bisschen diese Sachen, da sind wir durch.
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Das haben wir eigentlich jetzt, ich sage jetzt, bei denen, die es ein bisschen
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interessiert, den Stand haben wir.
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Es gibt die Verweigerung. Also mein Vater, der ist jetzt vor etwa sechs Jahren
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gestorben, der hat glaube ich, der hat nie ein Handy gehabt,
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also auch kein Stumpfphone, sondern einfach kein Telefon.
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Wenn er unterwegs war, ist er nicht erreichbar gewesen.
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Und er Er hat nie einen Computer.
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Und ich bin nicht sicher, ob ich jemals einen an einen hatte.
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Ich habe die natürlich gesehen in seiner Umgebung, aber ich glaube,
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er hat nie etwas damit gemacht.
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Weisst du warum? Ich habe das nicht herausgefunden.
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Das ist so ein grosses Fragezeichen. Warum nicht? Weil wenn ich die Leute frage,
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sie wissen nicht, was man damit machen kann. Sie finden es einfach einen Scheissdreck.
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Er hat, oder?
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Ja, und den genaue Grund, warum du aber nicht daran gehst, um mal zu schauen,
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aus Gewunder, den habe ich nicht. Wieso hat das nicht passiert?
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Er hat, glaube ich, das auch ein bisschen zelebriert, so die Antihaltung.
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Er hat in vielen Fällen einfach eine Antihaltung gehabt gegen Sachen,
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die er gefunden hat. Das finde ich blöd, interessiert mich nicht.
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Manchmal auch so ein bisschen bildungsverweigernd, könnte man fast sagen.
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Oder so. Und darum haben sie gefunden, das interessiert mich nicht,
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mache ich nicht. Und er ist ja auch ein Naturkos, muss man sagen.
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Das hat er auch wirklich geschafft.
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Und trotzdem hat er dann irgendwann, wo ich 13, 14 war, hat er irgendwann von
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einem Kumpel gewusst, dass der Computer hat im
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Büro und dann hat er gefunden, er soll mich mal mitnehmen und ins Büro und schauen,
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ob ich mit dem Computer zu gehen komme.
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Und dann das hat er gemacht und dann standen dort einen von den ersten IBM-PCs rum.
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Dort konnten wir Visual Basic programmieren und ich bin sofort darauf abgefahren.
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Das fand er dann doch irgendwie,
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dass er für das ein Verständnis hatte, aber er fand aber selbst,
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Ich ganz sicher nicht.
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Ja, und das erlebe ich halt, dass es Menschen gibt, die sich komplett verweigern.
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Was ich jetzt auch mehrmals gehabt habe, ist, dass es fehlt der Einstieg.
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Also, dass sie nicht wissen, wo anfangen. Und dadurch einfach sehr viel Unsicherheit entsteht.
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Und man baut, glaube ich, auch die Angst ein bisschen auf, noch zusätzlich in
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der Gesellschaft. Weil, wenn eine ältere Person eine Frage hat zu einem Handy,
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dann nimmt man es innen aus der Hand und sagt, ich mache dir das schnell. Ja.
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Und gibt es wieder zurück. Und ich glaube, vor dem haben sie mega auch Angst,
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dass dann so das Gefühl hat, ich falle irgendjemandem zur Last,
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wenn ich jetzt da frage oder nicht draus komme. Oder wer soll ich überhaupt fragen?
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Und dort habe ich die Erfahrung gemacht, es braucht mal irgendwo einen Ort,
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wo es einfach mal anfangen könnte mit irgendetwas.
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Also bei mir ist WhatsApp oft ein Türöffner, dass man merkt,
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ich kann da mit meinen Nicht-Enkel-Verwandtschaften kommunizieren auf irgendeiner Form.
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Und dann fangen sie auch mit WhatsApp auszuprobieren und dann kommen jetzt Links
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über WhatsApp und dann klicken sie bei dir an und dann landen sie im Internet
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und so kommt dann das eine zum anderen,
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was einfach sich langsam dann mehr getraut.
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Und ich finde eigentlich, das ist ein schöner Weg,
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Und das andere Ding ist, und das ist halt der problematische Weg, sie müssen.
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Und das finde ich, dort ist es immer mit Widerwillen verbunden.
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Also sie müssen, weil beim Online-Banking kannst du jetzt nicht mehr die Strichlisten
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haben oder das Gerät, wo du das EC-Kärtchen innehaben kannst und dann generiert
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es dir einen Code, sondern du musst jetzt mit dem Handy und dann musst du den
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Code scannen und dann...
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Solche Sachen. Oder sie müssen Onlinebanking machen und müssen wegen dem überhaupt
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auf das Onlinebanking, was es auch nicht ist, ein Scheissdreck.
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Und dann, wenn sie gezwungen werden, merke ich schon, dann ist die Hürde viel,
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viel grösser, weil sie eigentlich schon von Anfang an keine Lust haben auf das.
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Aber eben nochmal, ich verstehe das eigentlich absolut, dass wenn du das Gefühl
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hast, es ist gar keine freie Entscheidung mehr, sondern ich werde einfach abgehängt.
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Und du hast dir das nicht ausgesucht und findest irgendwie, ich würde jetzt
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meinen Lebensabend gern noch eigentlich auf diese Art und Weise verbringen,
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wenn ich es gerne hätte und das heisst halt
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das Bilett vielleicht zum Automat auszulassen, das Bahnbilett oder am Schalter
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holen, aber nicht müssen mich mit dem Handy rumschlagen und dann hat es aber
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einfach irgendwie nur noch ein Schalter offen und dort stehen einfach sämtliche
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Senioren von der Stadt davor.
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Dann hast du schon das Gefühl irgendwie, aber hört einmal und dann
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Kann man seinen Ärger auf die SBB richten oder auch einfach auf die Technologie
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generell und dann ist natürlich schon nicht so die Lust sehr gross,
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sich damit zu beschäftigen.
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Und das andere, was ich finde, muss man schon auch sehen, also die Unwissenheit
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wird da zum Teil auch ausgenutzt tatsächlich und nicht nur irgendwie von Betrügern
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und von so schäden, was weiss ich was,
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Scammer, die dann mit Social Engineering kommen, sondern eben zum Beispiel von
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so Leuten wie einem Swisscom-Laden hinein.
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Ich habe ja mal für die Sonntagszeitung die Geschichte mit meiner Mutter aufgeschrieben,
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wo sie gegangen ist in den Swisscom-Shop und sie wollte eigentlich ihr festnetz-Telefon
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abstellen, weil sie fand, das braucht sie nicht mehr.
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Dann haben sie das zwar abgestellt, Dafür haben sie den allerteuersten Internetvertrag
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angehängt, mit dem teuersten Streaming, welches sie überhaupt gab.
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Obwohl sie immer noch über ihren Satelliten schaut, und konnte damit null anfangen.
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Und sie konnte das natürlich nicht beurteilen, wenn der sagt,
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sie brauche das unbedingt.
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Und das ist natürlich, muss ich sagen, die Swisscom, wo ja immer noch die Eidgenossen
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schafft, Mehrheitsaktionär ist, dass man dann so etwas macht,
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das ist schon recht schändlich.
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Und an dieser Stelle, muss ich sagen, verstehe ich sehr, dass man einfach dann
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in eine Abwehrhaltung eingeht.
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Ja, also ich glaube, das ist schon auch etwas, wo man auch muss sehen,
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dass gerade ältere Generationen, die sind nicht mit dem aufgewachsen.
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Das ist eine Sprache, die sie nicht sprechen. Das sind Geräte, die Fremdkörper sind.
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Und das macht es extrem unsicher.
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Und in der IT hilft das halt nicht, wenn dir jetzt einer sagt,
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ja, du hast nachher, wenn du das aber machst, hast du nachher eine Tausenderleitung.
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Also die haben keine Ahnung, was das bedeutet. Das hilft ihnen extrem nicht.
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Und wenn du ihnen sagst, du hast das Handy, das hat 256 GB Speicherplatz.
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Ja, okay, ich weiss nicht, was das heisst und dort merke ich schon,
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man sollte die Leute mehr bei der Hand nehmen, was man als Gesellschaft einfach mega vergisst.
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Also ich bin auch schon angefragt worden, wo gerade, das ist ein paar Jahre
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her, die SBB ist gekommen mit ihrem SBB App, wo man hat keine Billette lösen
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und das ganze Zeug und dann.
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Ich weiss es nicht mehr. Es war nicht die Prosenectute. Ich weiss es nicht mehr.
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Auf jeden Fall habe ich eine Anfrage bekommen, ich soll den Kurs machen für das SBB-App.
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Und dann habe ich auch gesagt, das SBB-App, der Kurs nützt ihnen nichts.
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Wir fangen auf die Welt ein. Und das ist das Entsperren vom Smartphone.
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Das ist, um das Smartphone bedienen. Dann müssen sie einen Account machen,
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um das Smartphone einrichten. Dann müssen sie die SBB-App runterladen.
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Dann müssen sie sich beim SBB-App registrieren.
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Und dann können sie das Billett lösen. Wenn ihnen die Schritte 1 bis 5 fehlen,
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kann ich schon einen Kurs machen über eine SBB-App. Und das ist auch wohl logisch.
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Aber wenn sie nach Hause gehen und diese App nicht haben, dann ist das gewesen.
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Und das vergessen wir manchmal, dass man sich einfach ein bisschen mehr Zeit
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nehmen muss und sagen, komm, man führt dich jetzt nochmal durch und man zeigt
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es dir halt nochmal, man zeigt es dir nochmal, man zeigt es dir nochmal.
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Und irgendwann könnte das.
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Es geht einfach ein bisschen länger. Und das ist das, was ich ein bisschen schade
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finde, wo ich eben in letzter Zeit wirklich merke, die Nachfrage nach Telefon kommt wieder mehr.
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Ich weiss nicht, warum, aber man wird ja wirklich gezwungen von Banken,
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Steuern, so Sachen. Also Steuern ist ja jetzt auch, eigentlich musst du das online machen.
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Kommt es immer noch auf Papier rüber, aber...
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Ich weiss nicht, ob dich online einloggen muss und dann kannst du sie auf Papier
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runterlassen. Sogar. Ja, also ich weiss es nicht.
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Das wäre ja völlig Idiot.
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Es ist ein komischer Weg, auf jeden Fall. Es ist ein bisschen die Nachfrage nach Handy da.
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Und jetzt habe ich das Gefühl, was jetzt gerade passiert, und das finde ich eigentlich noch...
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Schrecklicher. Jetzt kommt die ganze KI. Und dort sind sie komplett aus.
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Dort haben sie keine Chance mehr.
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Und ich sehe bei der KI, das wäre so ein riesiges Hilfsmittel für ältere Leute.
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Es wäre so genial, was sie mit dem machen könnten.
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Für tausende Sachen, die sie den ganzen Tag machen.
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Und sie sind raus, weil es erklärt niemand.
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Also die ganze Welt Ich spreche von KI, aber wirklich erklären,
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wie das funktioniert, wie du da reinkommst und was es genau ist und wie du das
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bedienst, was du damit machst, das macht wie niemand.
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Das stimmt, das ist sehr schade. Und dabei eben gerade die Übersetzungsleistung.
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Ich finde, du hast das eigentlich recht gut geschrieben. Es ist ja eigentlich,
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oder nicht geschrieben, gesagt hast du es. Dass wenn man die SBB-App,
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also ich meine, abgesehen davon, die sind auch Benutzerführung,
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Ist ja manchmal auch ein Arschstreifen. Ja, ich komme manchmal gar nicht drauf.
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Von den Pilotenautomaten sind dann auch viel schlimmer. Ich wollte dort mal
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ein Piloten rauslassen, die erst am nächsten Tag gültig war.
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Und ich kam am Schluss, es wäre gegangen, ich bin aber am Schluss am Schalter
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gestanden und habe einen Tag gefragt.
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Dann hat er mir erklärt, was ich hätte machen müssen, aber auf diese Idee wäre
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tausend Jahre nicht gekommen.
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Also das ist ja, ich glaube, und
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mich beeindruckt das jetzt nicht, sondern ich sage dann einfach,
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okay, der Schalter oder die App ist halt benutzerunfreundlich,
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aber wenn du nicht den Maßstab hast und dann beziehst du das auf dich und hast
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das Gefühl, du kommst nicht draus und du bist zurückgeblieben oder so.
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Und du hast das richtig gesagt, das ist ja wie eine Sprache oder so eine Welt,
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wo man sich zurechtfinden muss.
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Es geht ja nicht nur darum, zu wissen, wo der Knopf ist oder wo man muss klicken,
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sondern man muss irgendwie ein rudimentäres Verständnis haben von,
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was ist ein Benutzerkonto und was, ich meine,
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welche Daten sind auf meinem Gerät, was ist in der Cloud.
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Das ist einfach verdammt komplex. Und da muss man sagen, da haben die jüngere
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Generation, die wächst einfach mehr damit auf.
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Für die ist es weniger ein Problem, wenn sie die Hintergründe auch nicht so ganz gecheckt haben.
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Aber ich glaube also eben, es
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Ein System, auch dieses System oder ein Betriebssystem oder ein Handy,
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wo, wenn es wirklich konsequent darauf ausgelegt wäre, dass du verstehst,
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wie es funktioniert und auf was das ankommt, würden dir ganz anders ausgesehen.
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Oder eben so zum Beispiel so etwas, dass du eigentlich die Cloud und den lokalen
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Speicher ständig komplett durcheinander würfelst.
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Das ist zum Beispiel so etwas, wo ich finde, ich verstehe, warum die Konzerne das machen.
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Aber für das Verständnis, um darauf zu kommen, ist es teuerlich.
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Es ist extrem schwierig.
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Und dass die Leute wirklich sagen, sie bleiben Besitzer innen von ihren Dokumenten,
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das ist quasi fast unmöglich.
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Das ist Absicht. Und dort würde ich sagen, dort fände ich es eigentlich gut,
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wenn wir mehr darauf schauen, auch als unsere Senioreninnen und Senioren,
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wo sie ihre Probleme haben.
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Weil dann verstehen wir vielleicht auch besser, wo das man ansetzen müsste,
0:18:50–0:18:54
dass es auch besser wird. Und das Verständnis einfach eben für...
0:18:55–0:18:58
Ich finde, es ist auch ein bisschen anmassend, dass man findet,
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es wird jetzt einfach vorausgesetzt.
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Also von dem gesehen, sind wir wieder Verweigerer, wo ich muss sagen,
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gewisse Sympathie habe ich dann schon, wenn man einfach alle das Gefühl hat, das ist jetzt
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so, das ist halt das moderne Leben und wenn du nicht mitspielst,
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bist du halt irgendwie von gestern oder so.
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Da habe ich manchmal schon einen Impuls, dass ich dann so...
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Wirst du den digitalen verweigern? Ja, dass ich finde... Irgendwann leistest
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du den ganzen Battle an. Könnte im Fall passieren. Das ist fertig.
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Ich habe es jetzt gesehen, ich habe durchgespielt, ich habe alles geschlossen.
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Endgegner besiegt, jetzt interessiert es mich nicht mehr, ja.
0:19:33–0:19:36
Und ich glaube, bei mir ist es halt ein Herzensthema geworden,
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auch weil ich viel mit den Leuten unterwegs bin und wirklich Kurs mache und auch...
0:19:42–0:19:47
Wenn die Grossmutter mit 93 Online-Banking lernen möchte und sie kommt zu mir
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und sagt, ich will Online-Banking lernen, dann sage ich, ich komme jetzt wahrscheinlich
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zehnmal vorbei, bis man das kann. Aber das ist okay für mich.
0:19:52–0:19:56
Dann komme ich halt zehnmal, bis man das kann. Und nachher kann sie es.
0:19:57–0:20:04
Aber ich meine, ein Online-Banking mit dieser App, wo du den Farbe-Code scannen
0:20:04–0:20:06
musst und so. Also bitte.
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Das kannst du ja niemandem Möbel nehmen.
0:20:09–0:20:13
Nein, wirklich nicht. Wenn du es wieder vergessen hast beim nächsten Mal.
0:20:13–0:20:15
Also ich hatte wirklich jemanden, die gesagt hat, ich will den Online-Bank nicht,
0:20:15–0:20:18
das scheiss mir an. Scheiss dreckig, ich will es nicht.
0:20:18–0:20:22
Und dann hat sie einen Durauf-Trag und dann musste sie einen Postschalter,
0:20:22–0:20:24
um den Durauf-Trag anpassen. Und
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dann hat ihre Post gesagt, wenn sie einen Schalter kommen, kostet sie das.
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3 Franken, 5 Franken, ich weiss es nicht. Kein Betrag spielt bei dieser Person auch keine Rolle.
0:20:36–0:20:40
Und das ist der Ausschlaggebende Punkt. Das hat sie so aufgeregt,
0:20:40–0:20:43
dass sie für die Dienstleistung am Schalter etwas zahlen muss.
0:20:43–0:20:47
Dass sie gesagt hat, ich will jetzt Online-Banking lernen, nur dass ich den
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Duerauftrag anpassen kann. Nur wegen dem.
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Ich gehe meine Zahlungen weiterhin am Schalter machen, aber die 5 Franken,
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die gebe ich ihnen nicht.
0:20:55–0:21:00
Und das habe ich gefunden, das ist ein cooler Ansatz, wenn Leute so kommen und
0:21:00–0:21:01
sagen, ich will das jetzt machen.
0:21:01–0:21:07
Und auch dort, wir haben zehnmal gehabt, auch dann mit dem Vertrauen aufbauen.
0:21:07–0:21:12
Es geht oft um das, dass wir Testüberweisungen machen müssen.
0:21:12–0:21:16
Wir gehen ins Online-Banking und wir überweisen einen Franken.
0:21:16–0:21:20
Und dann müssen die sehen am nächsten Tag, der eine Franken ist jetzt auf dem
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anderen Konto, auf ihrem Konto ist nichts passiert und dann machen wir das mal
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mit der ersten Rechnung von der Swisscom, die 99,
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Franken kostet und dann kommt ein Monat später keine Mahnung,
0:21:32–0:21:35
dann wissen sie, das hat auch geklappt und so das Vertrauen aufbauen braucht
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einfach ein bisschen länger und darum sage ich eben, es braucht den Einstieg,
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es braucht den Anfang und dann.
0:21:44–0:21:47
Dann kann irgendetwas aufgehen, wo es dann sagt, jetzt kann ich ja Online-Banking,
0:21:47–0:21:51
jetzt kann ich ja auch die Zahlungen online machen, dann mache ich das auch
0:21:51–0:21:53
gleich noch, das läuft ja jetzt gerade mit.
0:21:54–0:21:59
Und das finde ich eigentlich das Coole, und jetzt kommt wieder das Hindernis, das nachher kommt.
0:21:59–0:22:02
Irgendwann können sie das Online-Banking, und irgendwann können sie WhatsApp
0:22:02–0:22:06
bedienen, und irgendwann können sie das Telefon abnehmen, und können Fotos machen.
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Und dann kommt das Update.
0:22:10–0:22:11
Dann ist wieder alles anders.
0:22:12–0:22:18
Und dann sieht alles anders aus. Und ich habe ja manchmal sogar,
0:22:18–0:22:24
also ich weiss nicht, wie lange das in meinem Kopf geht, bis ich ein Update drin habe.
0:22:24–0:22:27
Mich kommt immer in den Sinn, wenn Facebook oder so immer Updates gemacht hat
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von der Benutzeroberfläche, sind die alle in ein Loch hingegangen und früher
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ist eh all besser gewesen. Nach zwei Wochen hat niemand mehr gewusst,
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wie es früher ausgesehen hat.
0:22:34–0:22:39
Ich weiss nicht, wie lange das ich habe, bis ich ein Update so intus habe.
0:22:39–0:22:44
Und dort, auch wieder ältere Leute, das ist nicht organisch für die,
0:22:44–0:22:47
die lernen das auswendig, wo das Zeug ist.
0:22:47–0:22:51
Die wissen nicht, was dort steht. Die wissen einfach, es ist der dritte Punkt
0:22:51–0:22:54
dort und dann muss ich dort. Und jetzt ändern sich die Darstellung.
0:22:54–0:22:59
Und die sind verloren, weil es hat so viele Möglichkeiten, die sie nicht kennen, dass sie,
0:23:00–0:23:04
Alice im Wunderland im Labyrinthin sind und nachher nicht mehr rauskommen.
0:23:04–0:23:09
Erinnerst du dich noch an die Menüs ich glaube im Microsoft Word oder im Office
0:23:09–0:23:11
2003 oder irgendwann mal
0:23:13–0:23:19
die geniale Idee hatten die Menüs dynamisch anzupassen und die Befehle,
0:23:19–0:23:24
die Zelt gebraucht haben, sind dann ausgeblendet worden und dann das Gefühl
0:23:24–0:23:27
ich hatte, geniale Idee, weil du siehst nur noch das, was du brauchst.
0:23:27–0:23:30
Aber wenn du einmal einen Befehl gebraucht hast, den du Zelt brauchst,
0:23:30–0:23:35
den hast du nie mehr gefunden. Das ist so die dümmste Idee gewesen.
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Ja, genau. Wenn man sagt, es ist halt Fan... Ich meine, ich habe mich,
0:23:42–0:23:46
wenn du fragst, wann habe ich mich an das letzte Update gewöhnt,
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an das verdammte Glas an dem iPhone. Bis jetzt nicht.
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Du wirst so einen digitalen Verweigerung. Ich bin so ein Verweigerer und ich
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werde so grantig mit dem Alter. Und ich meine, das ist ja auch...
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Wenn du jetzt sagst, auf der einen Seite hätten wir Benutzerfreundlichkeit und
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auf der anderen Seite haben wir einfach ein Muss-Fancy-Ausgesehen und wir haben
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das Gefühl, wir sind die Geilsten, wenn wir das abliefern, dann liegt ja das Liquid-Glas
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schon irgendwie sehr auf der Seite von wir sind
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Die Geilsten versus es wäre benutzerfreundlich.
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Mal abgesehen davon, dass ja Suista hat ja schon vor 15 Jahren das Glas gehabt.
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So gesehen ist es auch nicht mehr so so innovativ war es nicht.
0:24:30–0:24:35
Aber ja, ich glaube, ich weiss nicht, es würde mich sehr interessieren, ob es,
0:24:36–0:24:44
ich meine, man macht ja gerne so die Usability-Tests und die die Leute und das
0:24:45–0:24:51
ausprobieren lassen, aber ob dann im Cupertino jemals Senioren nie marschieren
0:24:51–0:24:56
und dann müssen das Telefon bedienen und dann steht John Turnus nebenan und
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schaut, ob die das können. Ich bin nicht sicher.
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Ich glaube nicht, dass das passiert. Ich habe es gefühlt, ist das nicht so.
0:25:03–0:25:14
Und ich glaube, dort habe ich auch herausgefunden, dass man älteren Leuten Sachen zumuten kann.
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Sie können das. Also ich habe jetzt ein paar Mal die Erfahrung gemacht,
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dass sie ein Handy brauchen. Und dann gibt man ihnen ein Seniorenhandy.
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Ich weiss nicht mehr, wie die heissen.
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Die Temporas.
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Ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall, es ist nicht wie ein iPhone,
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wie ein Smartphone, sondern es ist wie ein altes Telefon, wo ich mich durch
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die Menü durchklicken muss und dann finde ich das irgendwie.
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Machen Sie es nicht. Verkaufen Senioren ein normales iPhone oder ein normales
0:25:47–0:25:50
Android, weil mit einem Senioren-Telefon können sie niemanden Hilfe holen,
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weil niemand versteht, wie die funktionieren.
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Mit einem iPhone können Sie irgendjemanden auf der Strasse fragen und es kann helfen.
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Das ist es. und wenn man die iPhone ein bisschen gescheit einrichtet oder das
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Android auch, dann kann man auch die Apps verstecken, die es nicht braucht und
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einfach einordnen machen, wo man sagt, die müssen wir im Moment nicht einnehmen
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und irgendwann nehmen wir dann die Apps raus und ich glaube wirklich, es geht darum, dass wir,
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Erstens den Leuten das zutraut, sie können das, wenn sie wollen.
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Und dann muss man sich einfach Zeit nehmen für die Leute. Wirklich sagen,
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wir erklären es jetzt dreimal, viermal, fünftmal und dann kommt es gut.
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Und ich finde es einfach schade, wenn man die Leute einfach abhängt und sie
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sich dann nicht mehr getrauen zu fragen,
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weil sie einfach das Gefühl haben, okay, ich bin da jetzt wie im Weg und habe
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keinen Platz mehr in dieser Gesellschaft, die jetzt einfach rein digital ist
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und ich das aber nicht gelernt habe und nicht kann und nicht weiss, wie.
0:26:45–0:26:50
Ja, das finde ich einen sehr guten Hinweis und auf eine Art ist es ja noch bemerkenswert,
0:26:50–0:26:55
also die Konzerne machen immer sehr gerne die Usability-Sachen, also für die
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behinderten Nutzerinnen und Nutzer und machen es eigentlich viel,
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was ich super finde, aber für, sagen wir jetzt, für die, die einfach
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nicht so gut mit diesem System umgehen können, also die Hilfsmittel,
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also die sind ja eigentlich in den letzten ja eher alle zurückgeschraubt worden.
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Also im Windows hat es früher einen F1-Knopf gegeben und dann hast du Hilfe holen können.
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Und dann stand da, was du machen kannst. Das gibt es gar nicht mehr.
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Der F1-Knopf ist quasi an dem Laptop überflüssig geworden.
0:27:26–0:27:31
Und dabei hast du gesagt, mit der KI könntest du ja heute irgendwie kannst du
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ja so eine KI wunderbar in das System integrieren.
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Dass du dann sogar Dann drückst du einfach F1 und kann dir schon mal den Kontext
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analysieren, wo du drin bist und kann dir dann fragen, was du machen willst
0:27:45–0:27:49
und dann erklärst du das. Dann können sie dir helfen und zeigen.
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Und dass man dann das überhaupt nicht in die Richtung denkt,
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finde ich aus dieser Sicht völlig unverständlich.
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Es ist manchmal fast ein bisschen so, dass man das Gefühl hat,
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für die Leute, die da jetzt nicht so gewieft sind, die sind auf eine Art selber geschuldet.
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Also wirklich auch das Herablassende. Und darum glaube ich schon,
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dass es von den Seniorinnen und Seniorinnen vielleicht nicht unbedingt so eine
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Verweigerung ist, sondern dass sie das halt auch einfach spüren auf eine Art.
0:28:22–0:28:27
Und ich glaube, die Schwellen überschreiten und sagen, dir Hilfe holen und dir
0:28:27–0:28:30
erklären lassen, ich glaube, die ist schon hoch.
0:28:30–0:28:35
Genau, und ich glaube aber dort, eben wieder, KI würde so helfen,
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weil wenn sie verstehen, wie KI funktioniert, dass dort nicht ein Mensch dahinter
0:28:39–0:28:41
ist, der eine Antwort gibt, sondern
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das ist eine Software, die schreibt, da können sie das hundertmal fragen,
0:28:45–0:28:51
und es ist völlig egal, es ist keine Wertung drin, die KI, die beantwortet jede Frage, die ihr habt,
0:28:51–0:28:56
aber auch dort, es braucht wieder Dieser Einstieg, man muss eine Wellung haben,
0:28:56–0:28:59
wie installiert man das, wie funktioniert das App,
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es ist wie ein normaler Chat, das muss man alles mal zeigen und ich glaube,
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wenn wir uns dort Zeit nehmen würden und sagen, komm, wir sitzen jetzt mal eine,
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Stunde, ich führe dich durch, wir schauen das mit den Abos an und wir registrieren
0:29:12–0:29:15
und das gibt einen Free Account und mit dem reicht ihr eigentlich.
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Dann könnte man nachher sagen, okay, jetzt könnt ihr die KI nutzen.
0:29:21–0:29:24
Ich glaube, das könnte ein riesiges Hilfsmittel sein, das man einfach vergisst.
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Das braucht einfach ein wenig mehr Zeit und dann gehen die Türen auf.
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Das glaube ich auch. Aber ich sehe im Moment tatsächlich auch eher mit der KI
0:29:34–0:29:36
den gegenteiligen Effekt.
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Also in gewissen Unternehmen, die sagen, jetzt sind wir die KI so wichtig,
0:29:41–0:29:47
Die, die sich verweigern oder nicht mitkommen, werden abgehängt, die sind draus.
0:29:47–0:29:52
Und es gibt Leute, die das genauso sagen und kaltherzig und so.
0:29:52–0:29:56
Da habe ich auch immer so extrem schwierig.
0:29:57–0:30:00
Jetzt haben wir es wieder fast geschafft, ein bisschen negativ am Ende zu sein.
0:30:00–0:30:04
Nein, nicht negativ. Ihr müsst installieren den Leuten die KI und erklären,
0:30:04–0:30:07
wie es funktioniert. Und erklärt das fünfmal.
0:30:07–0:30:10
Wenn ihr es nämlich fünfmal erklärt habt, dann müsst ihr es nachher nie mehr
0:30:10–0:30:12
erklären. und das ist das Beste, was es gibt.

Seniorinnen und Senioren sind im Internet angekommen: Neun von zehn Menschen über 65 sind online. Trotzdem ist es für sie oft alles andere als einfach, den Alltag mittels Smartphone zu bewältigen: Wischen, scrollen, swipen, Accounts einrichten, QR-Codes scannen, Zwei-Faktor-Authentifizierung bewältigen und die Sache mit dem Online-Banking durchblicken – das kann nervenaufreibend sein.

Das Problem ist nicht das Alter an sich: Wer nicht in den digitalen Sphären aufgewachsen ist, muss vieles lernen, was die Gen-Z mit der Muttermilch aufgesogen hat. Und ehrlich; oft versteht auch die nicht, wie Apps, Accounts, die Cloud und die lokale Datenspeicherung zusammenspielen. Und kaum hat man sich gemerkt, dass «der dritte Punkt von oben» zum Ziel führt, kommt das nächste Update und räumt alles um.

Wir reden darüber, warum «Ich mache das schnell für dich» oft die schlechteste Form von Hilfe ist, weshalb ein normales iPhone (vielleicht) seniorentauglicher ist als ein Seniorenhandy und warum Geduld wichtiger ist als jeder Einführungskurs. Und wir fragen uns, ob ausgerechnet KI einen Teil des Problems lösen könnte: als digitaler F1-Knopf, dem man dieselbe Frage auch zum hundertsten Mal stellen darf.

Die Links zur Episode

Die erwähnten Sendungen und Artikel

Weitere Links

Beitragsbild: «Mein Enkel dachte, er müsste mir die Apps erklären. Süss. Ich habe ihm erst mal gezeigt, wie man über die ADB-Shell Berechtigungen sauber verwaltet» (Shvets production, Pexels-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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