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Luzifer persönlich war auf Radio Stadtfilter zu hören mit Barrow Down.
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You can also buy your domestic appliances from us. Cookers, bridges,
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freezers, washing machines, TVs and video.
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Radio Stadtrichter.
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Ja, hoi Kevin. Wie geht's?
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Hallo. Es geht. Ich bin so halb fit heute.
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Halb fit? Hast du diese Sachen, die alle haben?
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Eine Ahnung, aber vielleicht komme ich es rüber. Ich habe heute Nachmittag das
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Gefühl gehabt, so ein bisschen, so wie wenn man so kurz verkrankt ist.
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Ja, das ist mühsam.
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Und ich hoffe, das ist jetzt nur ein Streifschuss oder so, aber vielleicht bin
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ich nachher auch krank. Ich weiss es doch auch nicht.
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Man weiss es nicht, Amik im Voraus. Ich war letzte Woche krank,
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aber wir hatten eine Aufzeichnung und darum hat es niemand gemerkt,
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wenn ich jetzt nichts gesagt hätte.
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Wenn du jetzt nichts gesagt hast, ist das schon der ganze Plan vor Ort.
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Ja genau, wir sind viel zu transparent. Ich meine, sonst in allen Sendungen
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tun sie mich einfach so etwas das erzählen, was gerade im Plan passt und wir
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sind wahnsinnig ehrlich immer, oder?
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Kevin, du gehörst auch zu den ehrlichen Sorten von Menschen,
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oder? Du trägst dein Herz auf den Zungen.
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Ich würde sagen, oft ja. Aber ich schiesse ein bisschen.
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Weil ich habe ja mal eine Psychologie-Ausbildung gemacht.
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Und dann habe ich herausgefunden, wenn man eben viel sagt, dann kann man auch
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entscheiden, was man nicht sagt.
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Und das ist eben der Trick. Es gibt eben gewisse Sachen, die ich sage eben wirklich,
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nicht, weil es sonst kompliziert wird werden. Es ist nicht einmal,
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dass ich es nicht sage, um etwas zu verheimlichen, sondern weil ich manchmal
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keine Lust habe, um etwas zu verheimlichen.
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Ja, genau. Und unter Umständen muss man ja dann auch die Vorgeschichte kennen
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und den Kontext zum Einordnen und so.
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Ja, genau. Und dann wird es kompliziert. Genau. Und darum kann ich vielleicht
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an dieser Stelle ja sagen, wenn ihr den Digi Chris vermisst habt in letzter
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Zeit, warum er nicht da war, kann er euch dann zum Beispiel selber erzählen.
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Das ist auch so ein Fall, wo wir sagen, da stellen wir jetzt keine Transparenz
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her, aber er kommt wieder zurück. Wir haben vorher noch geplant,
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glaube ich, übernächste Woche ist er wieder da, wenn ich das richtig gecheckt.
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Das ist,
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im November wieder zurück.
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Ja, genau.
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Also er ist eigentlich jetzt schon wieder zurück. Wir haben jetzt einfach schon Sendungen abgemacht.
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Wir sind...
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Aber im November ist er wieder da.
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Genau, er bleibt euch erhalten. Das sind die guten Nachrichten.
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Und er ist, glaube ich, gestellt von der Höhenluft. Wir haben ja mal gesagt, dass er zu Davos war.
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Ich glaube, das ist kein Geheimnis. Oder das ist ein offenes Geheimnis.
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Das ist, glaube ich, kein Geheimnis.
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Genau.
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Ich glaube, hat er das nicht auch... Hat er das nicht auch...
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Ein bisschen kommuniziert?
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Ja, so halböffentlich. Ja, ich weiss es nicht. Also bevor wir uns jetzt irgendwie doch noch...
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Ja eben, jetzt ist es schon wieder schlecht.
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Die Transparenz ist ein Tornungsfeld, wenn ich da eine schräge Metapher aufzunehmen darf.
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Also genau, er soll es euch dann selber erzählen, wenn ihr zurück seid.
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Und sonst hoffen wir, dass du nicht das Zeug überkommst. und ich habe sie schon so halber KW gesagt.
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Und was ist sonst noch eine Minute, irgendeine Neuigkeit, die jetzt die lahme
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Pre-Show noch ein bisschen rauslopft, Kevin?
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Ich habe gerade keine Neuigkeit, die die lahme Pre-Show rauslopft.
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Okay, dann...
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Nichts.
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Dann tun wir jetzt einfach...
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Ich habe ein bisschen ein schlimmes Geständnis. Ich weiss erst seit etwa zwei
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Wochen, wie die GPS funktioniert.
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GPS? Ich habe nie mit dem befasst.
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Das hat so Satelliten?
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Jetzt weiss ich, mit GPS funktioniert.
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Und verschiedene Satelliten, die senden Signale auf die Erde und dann kann man
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von unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten die Position ausreichen.
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Die senden immer die aktuelle Zeit.
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Genau.
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Und mit dem Unterschied, mit der Verzögerung weiss dann das Empfängerli,
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wie weit weg das vom Satelliten ist. Das ist mega schlau.
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Weiss ich, erst in zwei Wochen habe ich mich nie damit beschäftigt.
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Auf Meter genau. Und ich weiss irgendwie, dass noch die Relativitätstheorie
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von Einstein auch noch drin hier spielt. Aber bevor wir uns jetzt hier um Kopf
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und Krabbeln rechnen...
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Und das geht heute nicht.
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Genau. Wir haben heute ein völliges banales Thema.
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Nerdfunk. Herzlich willkommen zum Nerdfunk.
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Iri Nerds. Am Mikrofon Kevin Rechsteiner und Matthias Schiessler.
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Ich habe schon mit dem Jingle gesagt, ich wollte eigentlich den KI-Jingle spielen,
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aber das mache ich nachher vielleicht noch.
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Weil es geht heute, hurra, was für eine Überraschung um die künstliche Intelligenz.
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Weil die macht ja heute Hints und Kunst zu einem Softwareentwickler.
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App schreiben war früher eine Geduldsarbeit. Man musste etwas von Programmieren
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verstehen, von Codes, von wie man ein vernünftiger,
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Programme aufbaut, was in die Hauptprozedur kommt und was man als Thread auslagert
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und wie die Threads miteinander kommuniziert.
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Und wenn man schaut, dass man kein Memory-Leak in seine App baut und wenn man
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dafür sorgt, dass man alle Fehler behandelt, die auftreten könnten.
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Auch die, die man nicht daran gedacht hat. Und heute geht es ganz anders.
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Da sitzt man einfach an seinen Computer und sagt, Claude, mach mir doch eine
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App zu diesem oder jenem Thema.
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Und das ist wunderbar. Also ich sehe wirklich, die App-Stores werden im Moment
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überflutet von so gevibe-gehodeten Apps.
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Und der grösste Streich, der hat mich auf eine Art nach ein bisschen zum Schmunzeln
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gebracht, Kevin, und ich bin gespannt, was du davon haltest.
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Da hat irgendeinen Schlaumeier, hat es in Claude genommen und begann,
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sämtliche Apps, die er in dem Microsoft Office hat, zu klonen,
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Kopien herzustellen und sie gratis ins Netz zu stellen.
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Und dann fand er, dass lange mir noch nicht reicht. Ich nehme auch noch Photoshop
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und Premiere und Illustrator und all die anderen Adobe-Produkte.
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Und jetzt ist der Mann in seinen eigenen App-Store und hat ein riesiges Angebot
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an gevibe-codete Apps. Und wir fragen uns ein bisschen, wo könnte das noch hinführen?
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Hast du schon so Apps ausprobiert?
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Ich habe das Photoshop ausprobiert. Ich habe das gerade runtergeladen und getestet.
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Und wie findest du es?
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Federhaft.
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Ja, das kann man so sagen.
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Schön gesagt. Es ist ja dann so ein riesen Hype gewesen.
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Und alle haben gefunden, jetzt all is lost. Und das ist jetzt der Photoshop.
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Vielleicht kannst du das Adobe-Abo kündigen. Und das ist es gewesen.
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Ich habe dann gedacht, ich probiere das aus. Und dann habe ich gemeint,
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das ist ein Mac-Problem. dann ist auf Windows genau das gleiche Problem.
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Spannende Idee, aber verheben.
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Nein. Wenn du Geld mit deiner Arbeit verdienen möchtest, dann würde ich dir
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empfehlen, ein Photoshop-Abo noch nicht zu künden. Ich habe auch einige von
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diesen Apps ausprobiert.
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Sie heissen ja alle Craft. Sie heissen Wordcraft und Table. Nein,
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das Excel heisst irgendwie anders, aber auch mit Craft hinten dran.
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Und dort zum Beispiel... Ja, es ist lustig, es macht dir deine Dateien auf,
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ausser das PowerPoint, also der Prezi-Klon, der kann weder Dateien aufmachen
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noch speichern, das ist ein gewisses Manko.
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Aber sonst kann man, auch Photoshop, ich habe dann auf meiner Festplatte ein
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bisschen nach alten PSD-Dateien gegusselt und die dann dort aufgemacht und da
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hat die alle schön aufgemacht.
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Aber man stosst natürlich trotzdem relativ schnell an Grenzen.
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Und eben auch in dieser Tabellenkalkulation.
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Und jetzt zum Beispiel wolltest du einfach eine schöne Grafik machen,
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eine Balkengrafik, hast du das Diagramm zwar noch angebracht,
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aber sobald dann etwas an diesen Achsen einstellen wolltest,
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ist es eigentlich vorbei gewesen.
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Und das ist natürlich schon ein Manko, würde ich jetzt sagen.
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Aber trotzdem, also das Vibe-Coding-Zeug ist in den Stores angekommen.
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Ich glaube, das kann man auch quantitativ.
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Im ersten Quartal 2026 habe ich herausgefunden oder habe ich via KI herausfinden lassen.
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Es sind also wirklich plus 84% mehr Apps, die da auftauchen.
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Also eine gigantische Zunahme und auch auf das ganze Jahr gesehen ist das,
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glaube ich, wirklich ein riesiger Trend.
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Und das zweite Anzeichen, Kevin, ist, wo ich sehe, dass einfach wahnsinnig viele
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von diesen Vibe-Coder jetzt finden, okay, jetzt habe ich so eine App im Store,
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es ist genau nullmal runtergeladen worden bis jetzt, was mache ich mit dieser?
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Und dann komme ich wirklich jede Woche inzwischen Mails von Leuten,
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die schreiben «Hey, ich habe hier eine schöne App, willst du nicht drüber schreiben
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in deinem Blog?» Dann würde vielleicht etwas passieren.
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Und das finde ich noch lustig. Und wie ist deine Beurteilung von dieser Situation?
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Also ich habe das glaube ich nicht so mit den Apps so aktiv mitbekommen,
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weil ich ja eh so ein bisschen wie sagt man dem?
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Wenn man keine Apps installiert, ich installiere wirklich nur das,
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was ich absolut brauche und lösche alles andere und ich bin nicht testbereit,
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ich habe keine Lust auf solche Dinge.
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Und wenn dann halt so eine App schon ein bisschen komisch aussieht,
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dann bin ich eh schon, ich möchte das eigentlich nicht, beziehungsweise ich
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habe eher Lust, vielleicht selber etwas zu machen oder das auf meinem Server
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zu betreiben. Darum ist vieles eh schon raus.
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Was ich aber gemerkt habe, ist halt aus dem Hype von dem Photoshop-Klon habe
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ich mich damit beschäftigt und es eigentlich schon spannend gefunden,
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dass es wirklich so viele Dinge gibt.
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Oder auch was ich dann gesehen habe, ist, dass Spiele nachgebaut werden.
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Also dass man jetzt irgendwelche Gameboy-Sachen nimmt und das nachgebaut.
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Es ist so eine Welle da, dass jeder jetzt das Gefühl hat, ich verdiene jetzt mit diesem Geld.
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Ja, also ich glaube, zum Geld verdienen liegt die Latte noch nicht hoch genug.
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Also ich glaube, da muss man wahrscheinlich dann wirklich vielleicht auch noch
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eine eigene Idee haben. Aber ich habe gemerkt...
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Aber jeder hat das Gefühl, er kann Geld mit dem verdienen. Ja.
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Ich glaube, das ist schon... Jetzt ist jeder ein Programmierer.
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Das ist absolut so. Also meistens, also sie sind relativ günstig,
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die Apps in vielen Fällen, aber dann gibt es dann doch noch irgendein Aböl,
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das man lösen könnte oder so. Also das dann schon.
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Und ich habe gemerkt, es ist auch wirklich ein kontroverses Thema,
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weil ich habe heute in meinem Blog so eine App von BEDO vorgestellt.
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Den habe ich mal getroffen, das ist so ein Schweizer Entwickler.
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Ich glaube, er ist eigentlich Projektmanager bei, ich frage mich nicht,
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bei einem Schweizer Unternehmen.
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Er kam aber jetzt auch auf den Vibe-Coding-Schmack und hat noch eine lustige
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RSS-App gemacht, die letzte Woche herausgekommen ist.
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Die hat die Idee, dass sie nicht einfach deine RSS-Feeds so chronologisch von
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allen möglichen und unmöglichen Quellen sammelt, sondern dass sie von den einzelnen
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Quellen, also die du dann abonnierst, z.B.
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The Verge oder meinetwegen Clickomania oder sonst NZZ oder sonst irgendeinen
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Titel, nimmt sie dir einfach einen Anzahl Artikel und macht so ein Magazin daraus,
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wo du einfach in Ruhe lesen sollst.
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Und es hat keine Ablenkung drin und du scrollst nicht, sondern du blätterst im Sinne von
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Kann man mit einer Lese-App, wo explizit alle Reize zurückfährt,
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die einen immer wieder ablenken und die überladen Webseiten von diesen Medientiteln,
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wenn man diese zurücknimmt, kann man da wieder ein entspannteres Lesen vergnügen damit herstellen.
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Das finde ich eigentlich eine lustige Idee. Und so mit dem Vibe-Coding kann
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man ja sagen, das kann man einfach mal ausprobieren. Das ist eben das Spaghetti-Prinzip.
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Du rührst es an die Wand und schaust, ob es kleben bleibt.
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Ja. Ich nutze es eben erstaunlicherweise auch recht viel für mich.
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Ja.
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Ich habe das herausgefunden, dass das, um schnell etwas zu testen, ist das recht cool.
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Ja.
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Ja, das mache ich auch, ehrlich gesagt. Und habe mehr für mich selber.
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Ich habe tatsächlich auch schon so einen Vibe-Coded-Dings
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in den Erweiterungs-Store von Firefox hier zu tun.
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Das ist so der Social Media Stress Reliever.
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Die Idee steht, dass du, wenn du einen Post auf Facebook und dich darüber aufregst,
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dass du dich dann nicht darüber aufregst, sondern einfach den KI sagst,
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bitte mach mir eine Antwort darauf, auf die ich posten kann und dann ist es erledigt.
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Und die Antwort ist dann möglichst deeskalierend und nicht in dieser Spirale
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hineinbleibend. Und den hat, glaube ich, auch noch niemand runtergeladen.
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Also es ist tatsächlich das gleiche Problem, wie alle anderen haben.
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Aber ich finde, zum einen so Prototypen auszuprobieren, super.
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Aber ich habe dann gemerkt, in den sozialen Medien ist dann auch diese Idee,
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da ist sehr kontrovers darauf reagiert, wurden.
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Es gibt einfach Leute, die das blöd finden und finden, wenn jetzt einfach jeder
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hinz und kommt, einfach so seine Apps kann erstellen und
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es geht nur darum, etwas anzuklöpfen und wie es nachher weiterentwickelt wird
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oder verbessert oder auf Details schauen oder Qualitätskontrollen,
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das interessiert dann niemand mehr.
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Und da haben die Kritiker doch schon auch einen Punkt, oder?
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Ja, das ist ja so.
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Bist du noch da? Ui, jetzt ist er verschwunden. Okay, dann muss Ich muss vielleicht
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schauen, bis Kevin wieder zurückkommt. Vielleicht ist ihm die Stimme weggeblieben
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oder auch sein Internet.
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Ich sage einfach noch ein bisschen, was ich sonst gesehen habe in letzter Zeit
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und was ich auch für ein Problem halte in diesem Kontext.
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Ich sehe einige Vibe-Coding-Alternativen.
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Ich bin wieder da. Ah, bist du wieder da. Sehr gut. Ich weiss nicht, was jetzt hat mein...
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Wie heisst das? Report IT hat jetzt gerade eine Pause gemacht,
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nicht mehr verbunden und jetzt hat es wieder verbunden. Keine Ahnung.
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Intermittent hatte ich aber.
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Darum machen wir das nicht mehr über Remote-Scheiss-Dreck.
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Genau, darum müsstest du eigentlich ins Studio kommen. Wenn du nicht gerade Zeug hast.
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Und dich anzeichen.
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Ja, genau. Also, ich habe schon mal, während du weg bist, bist du ein bisschen
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ausgeholt zu, was ich gesehen habe und auch noch für ein weiteres Problem würde ich halten.
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Es ist nämlich so, dass Leute mit den Vibe-Coding-Alternativen, es ist ja
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nicht so, dass jeder wie der Bedo eine eigene Idee hat, die er umsetzen würde,
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sondern es gibt dann die, die einfach finden, okay, ich klaue ein bisschen zusammen,
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was da rumliegt an Ideen.
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Eben wie der Mann, der Microsoft und Adobe vielleicht nicht plagiiert hat,
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aber sich ziemlich nah am Original bewegt.
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Das habe ich schon einiges gesehen.
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Zum Beispiel hat einer für Mac ein
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Alternativer Stock entwickelt, das heisst Tungsten Edge.
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Und das sieht ein bisschen mehr aus wie die Windows-Task-Leisten unten durch.
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Oder zum Beispiel eins, auch noch verblüffend, das heisst Warsaint oder wie
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man immer das ausspricht.
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Also V-O-R-S-S-A-I-N-T.
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Das ist so eine super Utility für den Mac, die ganz viele Hilfsfunktionen erfüllt.
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Aber du siehst, der Mann oder die Frau oder wer auch immer das entwickelt hat,
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Er hat sich einfach herumgeschaut, was gibt es alles für Apps oder Hilfsprogramme,
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die man benutzen könnte.
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Er hat diese alle zusammen genommen und in ein Ding gestopft.
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Da kann man sagen, praktisch für uns, Nutzerinnen und Nutzer,
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wir müssen nur noch ein Ding installieren.
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Aber natürlich ein bisschen blöd für alle, die jetzt die Vorarbeit geleistet haben.
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Ja, ich glaube, das ist das grösste Problem des Ganzen. Woher kommt die Information?
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Und wer hat das vorbereitet?
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Ich habe mich auch interessiert, ist das eigentlich legal? Und es ist tatsächlich
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so. Es sieht aus, das Urheberrecht sagt, es ist legal.
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Der Programmcode ist natürlich urheberrechtlich geschützt.
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Wenn du das dekompilierst oder irgendwie reverse-engineerst und probierst,
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den Originalkode weiterzuverwenden, dann ist das nicht erlaubt oder dann kannst
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du wegen Urheberrechtsverletzungen dran kommen.
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Aber wenn du das anhand der Merkmale nachbaust, dann ist das grundsätzlich keine
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Urheberrechtsverletzung.
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Es kann dann sein, dass du irgendwann mal so nah dran bist, dass Verwechslungsgefahr
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besteht und dann wirst du vielleicht wegen dem eingeklagt oder dass du so nah
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bist, dass du vielleicht doch dann ein gewisses irgendetwas verletzt hast.
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Aber das wäre ja im Fall von dem Photoshop ein offensichtlicher Nektar.
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Ja, doch, ich finde auch.
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Also ich habe mich dann auch gefragt, cooles, coole Idee, aber,
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Also, Marie ist ja schon drangegangen und der Dude hat ja schon gesagt,
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ich baue das jetzt noch, weil es mich aufregt.
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Und dort habe ich dann gefunden, das ist eigentlich eine klare...
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Also, ich bin davon ausgegangen, dass das eine Urheberrechtsverletzung ist,
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wenn einer einfach meine Software nimmt und das nachbaut. Das darf eigentlich nur Instagram.
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Ja, genau, Instagram. Die Meta, die genug Anwalt haben, die dürfen das...
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Genau, die dürfen schnell die Funktionen von Snapchat kopieren.
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Aber sonst darf man das eigentlich nicht.
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Ich glaube, bis jetzt war es vielleicht einfach so, dass wenn
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du selber etwas entwickelt hast, dann hatten die allermeisten Leute wahrscheinlich
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keine Lust gehabt, dass man sagt, ich tue jetzt etwas eins zu eins nach.
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Beim Office gibt es ja schon lange das LibreOffice, welches in vielen Bereichen
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sehr ähnlich aussieht, aber dann doch so unterschiedlich genug ist,
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dass sich diese Frage nicht stellt.
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Und wo auch eine Community das als Open Source selber entwickelt hat, und dann hast du
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gefunden, wenn das eine Community ist, dann hast du jetzt keinen Bock,
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eine 1 zu 1 Kopie zu machen, sondern orientierst dich vielleicht daran,
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was ja auch die Vorteile hat für die Nutzerinnen und Nutzer,
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dass die das leichter benutzen können.
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Aber du hast keinen Bock, das wirklich einfach so nahzubauen.
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Und jetzt mit der KI ist natürlich die Versuche gross, sich wirklich einfach
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sehr am Original zu bewegen.
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Und ich glaube, es wird auch passieren, dass das Leute einfach machen,
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weil irgendjemand ist jetzt gerade Microsoft Money am Vibe-Coder.
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Ich schwöre, nur für dich.
0:20:01–0:20:04
Und ich habe mir das im Fall auch schon überlegt, es gibt eigentlich zwei die,
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Programme, die mir fehlen, die ich gerne wieder hätte. Die sind mir genommen worden. Ersatzlos.
0:20:13–0:20:15
Und ich habe mir das schon überlegt, sich das jetzt einfach Vibe-Code,
0:20:15–0:20:18
weil ich zu faul bin, um es selber entwickeln.
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Und auch dort habe ich dann gedacht, darf man das?
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Darf ich jetzt einfach sagen, es hat mal so eine App gegeben,
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ich habe noch, ich finde sicher irgendwo im Internet Print-Screens von denen,
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das hat einfache Funktionen, wo wir eins zu eins das No.
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Und ich lasse unter dem gleichen Namen wieder rufen. Wahrscheinlich nicht.
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Aber etwas sehr Ähnliches könnte man wahrscheinlich sagen, das hätte es zweimal
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gegeben, ist dann aber übernommen worden, gibt es jetzt nicht mehr.
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Ich baue jetzt etwas sehr Ähnliches. Das ist okay.
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Ich glaube, du musst wahrscheinlich auf das Markenrecht aufpassen,
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wenn irgendjemand gewisse Sachen registriert hat.
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Und so. Also eben wie bei den Games, du kannst problemlos ein Game kopieren
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aus dem Store raus, du musst ihm einfach einen anderen Namen geben und du musst
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schauen, dass nicht irgendwie bei den Grafiken oder so man dir da Plagiate anweisen kann.
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Aber sonst ist es, wenn du einfach die gleiche Game-Mechanik entwickelst, ist es erlaubt, ja.
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Aber da sieht man schon eigentlich, das ist auf eine Art, das Urheberrecht ist
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natürlich so entstanden, wo niemand die Kai auf dem Radar Und jetzt sind wir
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halt an dem Punkt, wo vielleicht dieser Mechanismus nicht mehr
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funktioniert. Und die Dummen sind halt einfach die, die schon etwas selber geschafft
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haben. Und die, die es einfach jetzt schamlos kopiert, sind die lachenden Dritten.
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Ja, das ist so. Es ist gerade eine komische...
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Eigentlich, ich habe mir das überlegt, es ist eine spannende Zeit.
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Weil es mich an die Anfänge des Internets erinnert.
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Es ist so ein bisschen wilde Westen, es ist so ein bisschen mit,
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ich meine, also am Anfang vom Internet hast du irgendwie, da hast du LimeWire
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runtergelassen und hast gewusst, du hast nachher ein Virus und aber hast die Musik wählen und,
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es ist wirklich wilde Westen gewesen und ich habe so das Gefühl,
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im Moment mit der KI sind wir wieder ein bisschen dort, es ist sehr wilde Westen.
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Jeder macht irgendein Programm und du weisst aber, die laufen wahrscheinlich
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nicht wirklich und machen irgendwie 27 Hintertörchen auf.
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Und wahrscheinlich hast du nachher, obwohl es keine Viren mehr gibt, hast du nachher eine.
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Und es ist alles ein bisschen merkwürdig im Moment.
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Oder vielleicht sind es eben, also Sicherheit, glaube ich, Sicherheit ist kein Thema.
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Und du weisst ja auch eben, ein Prototyp Vibecode ist das erste,
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aber dann wirklich eine stabile App machen, die auch in verschiedenen Situationen
0:22:56–0:22:59
gut funktioniert und nicht allzu eingreifbar ist.
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Und wenn sie noch eine Web-Komponente hat, wo auch die Daten im Web sicher sind
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und so, das ist dann natürlich der nächste und ziemlich viel grössere Schritt.
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Da kannst du natürlich schon den Cloud fragen und sagen, ist die App sicher?
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Und dann sagt er, ja, natürlich. Ja, ja. Selbstverständlich.
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Okay.
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Und ich muss sagen, bei Microsoft und Adobe habe ich eine gewisse Schadenfreude,
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konnten wir nicht verklemmen.
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Gerade Microsoft ist ja so ein KI-Turbo. Und all die KI-Turbos haben gefunden,
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hey, wir disruptieren alles.
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Wenn wir anderen Leuten, ihren Journalismus mit KI, wenn das alles kaputt geht,
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ist es uns gleich. Oder auch was weiss ich was, Schulen, Lehrer,
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egal, wenn die umgehen mit ihren Schülern, wenn die alles mit KI schreiben.
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Ein Problem. Wir schauen einfach, dass wir die Kei so schnell wie möglich in
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die Welt rausdrücken und dann müsst ihr einen Umgang mit den negativen Auswirkungen finden.
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Darum habe ich schon auf eine Art gefunden, dass sie jetzt ein Löffel von ihrer
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eigenen Medizin rüberkommen.
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Jetzt sehen Sie mal, wenn Ihre Software von einem, der mit Klaad alles nachbaut.
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Ist das eine fiese Sichtweise oder geht es dir auch so?
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Ich habe mir das überlegt und dann gedacht, habt ihr das überhaupt wahrgenommen?
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Also merkt ihr das überhaupt? Weil auch wenn ich einen Klon von Word herbringe,
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oder Excel oder Photoshop, dann ist der nächste Schritt das Marketing.
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Ich meine, jetzt hat das schon den Kreis gemacht in der IT, aber die Welle ist
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relativ schnell wieder vorbei gegangen.
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Also es war ein Hype, dann hat man es ausprobiert und hat gemerkt,
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es verhält wahrscheinlich nicht ganz.
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Jetzt kommt das Marketing, jetzt müssen wir das Ganze ja vermarkten. Jetzt wird das gross.
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Wie finanziert man das eigentlich? Also dann kommt schon wieder ins gleiche
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Problem rein, weil irgendjemand muss ja das weiterentwickeln.
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Es ist ja dann wie fertig. Dann kommt der erste Bug.
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Ich glaube wirklich, dass Microsoft und Adobe jetzt einfach denken,
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ja, herzig, es bringt nichts.
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Also, es war eine schöne Idee von einer Rebellion, die aber sehr schnell in sich zusammenbricht.
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Ja, eben, ich glaube genau. Man sieht einfach, für die, die das,
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vielleicht ein richtiger Projektmanager hat, das hat das wahrscheinlich schon
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vorher gewusst. Aber so ein bisschen Banause, wenn ich einen bin,
0:25:45–0:25:46
finde ich, hat das Gefühl gehabt.
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Das Problem ist eigentlich, das grösste Problem ist, die Software herzustellen
0:25:50–0:25:54
und mal zum Laufen zu bringen. Und damit ist es gelöst.
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Aber um wirklich erfolgreich zu sein, braucht es ja viel mehr.
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Du hast das Marketing erwähnt, natürlich einfach das ganze Geschäftsumfeld irgendwie.
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Und da sieht man natürlich schon, da können natürlich dann auch die Vibe-Coder.
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Jetzt haben das Problem genauso wie alle anderen auch, dass wenn das Geschäftsumfeld
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oder wenn die Software selber eigentlich derartig nichts mehr wert ist, dass
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jede Idee sofort kopieren kann, sobald sie nur ein Fünkel Erfolg zeigt,
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Wie willst du jemals überhaupt noch selber mit deiner Software Erfolg haben können, wenn sobald du
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Wirklich einen guten Start hingelegt hast, kommt der Nächster und macht einen
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Klon von deiner Software.
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Das ist einfach keine Grundlage mehr. So sieht man, dass das Problem wahrscheinlich auch
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nicht das Paradies ist, oder das Schlaraffenland, das für uns Nutzerinnen und
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Nutzer vielleicht schon, weil wir jetzt ganz viel mehr Auswahl haben,
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aber vielleicht auch mal auf eine dumme Software reingekommen hat.
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Aber für die Entwickler ist es wahrscheinlich auch nicht so toll.
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Nein, ich glaube, es ist wirklich ein Problem, genau das.
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Du hast jetzt zu viele, die auf den Markt kommen.
0:27:15–0:27:19
Es gibt einfach eine Magie und viel davon wird schlecht sein,
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aber es generiert einfach so eine Grundnervosität.
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Dass es einfach so eine Hektik gibt und du von einem Programm zum nächsten springen
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musst und dann läuft das wieder nicht und dann hast du wieder niemanden, der weitermacht.
0:27:33–0:27:39
Ich glaube, am Schluss ganz, ganz weitergedenkt, hilft die ganze Situation wieder
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an einer Microsoft oder einer Adobe, weil die Leute dann irgendwann einfach resignieren und sagen,
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ich gebe auf, ich gehe zu denen, ich zahle die 100 Franken im Jahr und das ist jetzt schon passiert.
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Es gibt gute Alternativen für das Office.
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Meine Kunden, 95% sind zu Microsoft zurück. Dann hatten sie wieder ein Format,
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das nicht gelaufen ist, oder ein Excel mit irgendeiner Formel drin.
0:28:08–0:28:12
Irgendetwas, das einmal im Jahr vorkommt und es ist schon okay,
0:28:12–0:28:13
ich gebe auf, ich will es richtigen.
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Und ich sehe noch ein anderes Problem, also auch ein Nachwuchsproblem,
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weil auch wenn der Cloud vielleicht
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ein Decode macht zum grossen Teil, dann braucht es trotzdem Leute,
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Softwareentwickler, die
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etwas von dieser Sache verstehen und die selber können so einen Programmcode
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beurteilen und einen lesen und damit umgehen und Lücken vielleicht finden,
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konzeptionelle oder wie auch immer.
0:28:37–0:28:40
Aber wer hat dann noch Bock, überhaupt den Job zu lernen, wenn du sagst,
0:28:40–0:28:46
du bist eigentlich nur noch der, der die KI beaufsichtigt und machst nichts mehr selber.
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Weil das Coole, ich habe in den 90er Jahren, 96 oder wenn ich mein Clickomania
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gemacht habe, da war ich eine Woche oder drei Wochen dran und habe geflucht
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über die Bugs und in die ganze Nacht durch.
0:28:59–0:29:04
Aber wenn es dann irgendwann mal läuft, dann hast du ein riesiges Erfolgserlebnis
0:29:04–0:29:06
und findest es geil und sagst, das habe ich jetzt gemacht.
0:29:06–0:29:10
Und wenn du sagst, ich habe einen guten Prompt geschrieben und dann hat Claude
0:29:10–0:29:12
die Software gemacht, das ist ja einfach nicht das Gleiche.
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Und ich finde, das finde ich wirklich bemerkenswert. Und ich würde da jetzt
0:29:19–0:29:21
Eine Fundstelle zitieren.
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Ich rühre dieses Jahr in einem alten Archiv herum.
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Dann habe ich in einem österreichischen Zeitungsarchiv einen Artikel gefunden vom 11. September 1830.
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Dort ging es um die industrielle Revolution in England.
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Die Maschinen, die angefangen haben, Textilien herzustellen und die Arbeit von
0:29:48–0:29:50
den Weberinnen und Weber zu übernehmen.
0:29:51–0:29:54
Und dort ist zum ersten Mal das Wort künstliche Intelligenz,
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glaube ich, in Österreich publiziert worden.
0:29:57–0:30:02
Und dort hat der Reporter, der sich das in England angeschaut hat,
0:30:02–0:30:08
geschrieben, «Der Mensch ist hier durchaus nichts als der Oberaufseher der Maschinen.
0:30:08–0:30:13
Er arbeitet nicht, aber er geht traurig in einer Wüste auf und ab,
0:30:13–0:30:18
die er sich selbst geschaffen hat und in welcher die allgemeine Bewegung und
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die künstliche Intelligenz die Gegenwart des
0:30:22–0:30:25
wirklichen Lebens kaum mutmaßen lässt.
0:30:25–0:30:29
Und das finde ich auf eine Art so eine bemerkenswerte Textstelle.
0:30:29–0:30:32
Die ist eben, wie alt ist sie? Jetzt müssen wir rechnen können.
0:30:32–0:30:36
Die ist fast 200 Jahre demnächst alt.
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Und das hat aber einer schon ein bisschen vorausgesehen. Und jetzt haben wir
0:30:40–0:30:44
uns aber wirklich ein bisschen in diese Situation einbegeben.
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So schlimm finde ich es eben nicht. Meinst du? Nein, ich finde...
0:30:54–0:31:00
Ich habe das mal mit meiner KV-Klasse gehabt, da hat jemand in der Klasse eine
0:31:00–0:31:05
Geburtstagskarte für jemand anderen geschrieben und die haben das mit KI gebrannt.
0:31:05–0:31:09
Die haben gesagt, mach mir einen coolen Text für einen Geburtstag und ich schreibe das von Hand.
0:31:10–0:31:12
Und dann bin ich auch mal und gesagt, hey, das muss persönlich sein.
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Ihr könnt ja nicht jetzt einfach mit KI einen Text geben, das ist scheisse.
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Und dann hat die Schülerin mir gesagt, wenn ich jemandem Blumen posten gehe.
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Dann hole ich die im Laden.
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Ich gehe ja nicht in meinen Garten, setze sie zusammen, warte bis die Blumen
0:31:31–0:31:34
gewachsen sind, schneide sie ab und bringe sie dann.
0:31:35–0:31:38
Es geht ja am Schluss um das, was du übergibst.
0:31:38–0:31:42
Und Blumen hole ich ja einfach aus dem Laden. Ich kaufe die aus dem Laden.
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Ich habe nichts mit denen zu tun.
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Und das stimmt eben schon bis zu einem gewissen Punkt. Also ich finde auch Vibe-Code,
0:31:49–0:31:54
wenn man eine Idee hat, die cool ist, die eigenständig ist, dann kann Vibe-Code,
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das ist einfach nur ein weiteres Werkzeug.
0:31:58–0:32:01
Statt einen Schlitzschrauber zu hier in die Hand nehmen, habe ich jetzt einen Akkuschrauber.
0:32:01–0:32:05
Das macht aber die Arbeit nicht unbedingt schlechter, nur anders.
0:32:06–0:32:11
Ich glaube auch da, es kommt wieder darauf an, wie kann man es gescheit einsetzen und sinnvoll nutzen.
0:32:11–0:32:15
Und dann ist es super. und einfach eine Software kopieren, das finde ich jetzt
0:32:15–0:32:17
ist nicht so der super Ansatz.

Früher brauchte es Programmierkenntnisse, Durchhaltewillen, Frustrationstoleranz und genügend Nerdtum, um sich in den Quellcode zu verbeissen und eine Anwendung zu entwickeln. Heute reicht (im Idealfall) ein locker-flockiges Gespräch mit Claude. Wenn die künstliche Intelligenz die Hauptarbeit erledigt, nennt sich das auch Vibe-Coding.

Die Folge ist eine Flut von neuen Apps in den Stores und unzählige frisch gebackene Anbieterinnen und Anbieter, die ein Publikum für ihre Softwareprodukte suchen – denn die lassen sich nicht KI-generieren.

Es sieht so aus, als würde eine goldene Ära für uns Anwenderinnen und Anwender anbrechen: Dank KI wächst die Auswahl, während die Preise sinken. Ein eindrückliches Beispiel für diese Entwicklung sind die Craft-Apps: Kopien der Anwendungen aus Microsoft Office und der Creative Suite von Adobe: kostenlose Alternativen zu Word, Excel, Powerpoint und Photoshop.

Oder ist das alles nicht so toll? Rollt hier eine Welle von schlecht gewarteten, unsicheren und kurzlebigen Programmen heran? Und überhaupt, was heisst das längerfristig? Ist es nicht naheliegend, die Stores gleich links liegen zu lassen und sich Software exakt nach den eigenen Wünschen selbst designen zu lassen? Auch dieses Szenario der «Personal Software» steht bereits im Raum.

Die Links zur Episode

Eigene Beiträge

Ergänzende Quellen

Beitragsbild: Sobald die KI Tierlaute übersetzen kann, fabriziert auch sie ihre Apps selbst (Volodymyr Dobrovolskyy, Unsplash-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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