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Kevin unterstützt regelmässig kleinere Unternehmen bei Digitalisierung, Automatisierung und der Integration von KI. Dabei stellt er fest, dass das grösste Hindernis häufig gar nicht die Technik ist: Viele Unternehmen wissen schlicht nicht, was heute möglich ist, welche ihrer Arbeitsabläufe sich verbessern liessen und wo sie überhaupt anfangen sollen.
Wie geht man vor, um eingespielte Routinen zu hinterfragen? Wir debattieren die Tücken der Digitalisierung anhand konkreter Beispiele: vom Reservationsbuch im Restaurant über Arbeitsrapporte im Gartenbau bis zum Excel-Chaos, bei dem vier Leute damit beschäftigt sind, Zahlen von einer Tabelle in die nächste zu übertragen. Dabei zeigt sich, dass digital nicht automatisch besser ist. Manchmal ist ein Notizzettel praktischer als eine App, und eine ausgeklügelte Software kann mehr Probleme schaffen, als sie löst.
Auch die KI kommt zur Sprache: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, lästige Routinearbeiten zu automatisieren, ohne dass man dafür programmieren können muss. Allerdings muss man erst einmal wissen, was sich damit alles anstellen lässt. Und Matthias berichtet von einer überraschenden Erkenntnis: Seit sein Arbeitgeber eine moderne Software zur Zeiterfassung eingeführt hat, sehnt er sich nach den guten alten Stundenblättern aus Papier zurück. Ist die künstliche Intelligenz am Ende die Rache der Digitalisierungsverweigerer?
Beitragsbild: Lieber das als Workday! (Cord Allman, Unsplash-Lizenz).