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Heute haben wir wieder mal ein Thema, oder habe ich ein Thema ausgesucht,
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wo wir in die Meta-Ebene hineingehen. Wir reden jetzt nicht so über harte Fakten,
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sondern werden ein bisschen psychologisch vielleicht.
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Und schauen mal, wo ist Feld 1 bei der IT.
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Weil ich finde das mega schwierig. Ich begleite viele Firmen in der Digitalisierung,
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viele Firmen auf dem Weg auch mit KI-Integration, das ist natürlich gerade ein Riesenthema.
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Vieles ist aber wirklich rudimentäre Digitalisierung.
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Und was mir auffällt, ist, dass viele Leute gar nicht wissen,
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Was überhaupt möglich ist oder wie du anfängst.
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Und darum habe ich gefunden, ich will mit dir über das Thema reden, im Sinne von,
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wenn du am PC am Arbeiten bist, wenn du in deinem alltäglichen Leben bist,
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wie kommst du von, wir haben ein Postblöckchen in der Küche,
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wo jeder seine Sachen aufschreibt, zu,
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wenn ich es aus dem Kühlschrank rausnehme, wird es automatisch gezählt und geliefert.
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Dieser Weg, den finde ich halt extrem spannend, weil ich merke bei meinen Kunden,
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oder auch bei vielen Leuten, die mit PC arbeiten.
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Sie schwimmen bei dem, sie wissen gar nicht wo anfangen. Sie machen im Büro
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die gleichen Sachen jeden Tag, immer gleich und überlegen sich aber gar nicht,
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Wo könnte ich überhaupt optimieren? Und ich weiss aber auch nicht genau,
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wie man in das Mindset hineinkommt von, wo kann ich jetzt ansetzen?
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Das ist ein wahnsinnig dickes Brett, das du heute spuren willst.
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Ja, ja, voll. Aber ich habe gedacht, wir müssen irgendwo anfangen.
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Wir müssen mal irgendwo starten, dass wir, wenn man mit dem PC arbeitet und
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wenn man irgendwie das Zeug tagtäglich macht, wie schafft man den Schritt auf Digitalisierung?
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Also das ist ja auch ein Thema, wo man sieht, dass die Staaten schwimmen.
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Das elektronische Patientendossier, das es irgendwann mal geben sollte,
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oder nur schon irgendwie
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hat es nicht mal den elektronischen Impfausweis gegeben und dann ist er irgendwie
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so unsicher gewesen, dass alle haben können anschauen, was ihr Nachbar für Impfungen
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gab und dann ist er wieder gestorben und so.
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Es ist wirklich wahnsinnig knifflig, Ja, weil, warum machst du es?
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Einfach, weil Digitalisierung jetzt das Gebot der Stunde ist oder wird wirklich
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effizienter wirst oder weil du Geld sparsch oder weil du Lust hast?
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Ich glaube, das ist schon mal der erste elementare Punkt. Also dort fängt es
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schon mal auf, ich finde es super. Weil...
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Situation Restaurant. Man kann das Reservationsbuch digitalisieren,
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aber in der praktischen Umsetzung nützt es einem eigentlich fast nichts.
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Weil ich bin mit einem digitalen Buch eigentlich zu langsam.
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Weil ein Buch kann ich aufschlagen, ich sehe auf einen Blick,
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wie ich die Reservationen habe, wie es den Tisch vergeht und so weiter.
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Auf dem PC muss ich hin und her switchen und so. Das ist für ein grosses Restaurant
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mit Doppelbelegungen, Dreifachbelegungen macht das Sinn.
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Für ein kleines Restaurant macht es keinen Sinn.
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Und ich glaube, dort ist aber auch wichtig, das zu erkennen und zu wissen und
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dann zu entscheiden, okay, es macht keinen Sinn.
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Und die Frage ist, schaffst du noch mit Notizen, Adali?
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Nein.
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Wie viele Leute schaffen noch mit Notizen, Adali?
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Weiss es nicht. Post-it, Verkaufszahle. Oh mein Gott.
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Ich glaube, es ist immer noch will und da fängt es bei mir eigentlich an,
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dass ich sage, was ist der Vorteil vom Notizzettel, was wäre der Vorteil von
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digital? Und das ist immer eigentlich die erste Frage, die ich den Leuten stelle.
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Wo hättest du in dem Fall einen Vorteil, wo hättest du einen Nachteil?
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Und das ist jetzt wirklich konkrete Digitalisierung, wenn ich sage,
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Man hat irgendetwas auf Papier, man hat irgendetwas Analoges,
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man hat Zettel, die rumliegen oder Ordner.
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Hat es einen Vorteil, wenn man das Ganze digitalisiert und warum?
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Ja, phasenweise hat die Idee vorgeherrscht, dass digital einfach immer besser
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ist, weil fortschrittlich und zeitgemäss und so.
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Und dann haben wir herausgefunden, also ich finde, dass die Digitalisierung,
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vom Haushalt, vom Smart Home und so, das kommt ja seit, wie lange reden wir davon.
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Und es kommt nicht vom Fleck, weil man merkt.
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Es ist zwar nett, wenn du gewisse Funktionen hast, wenn du deine,
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Lichter per Handy steuern kannst, wenn du das gerade willst,
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aber eigentlich in mehr Fällen ist es nicht ein Nutzer, sondern es ist nur komplizierter.
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Bis du sie eingerichtet hast, dann bis du die App für gesucht hast,
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bis sie konfiguriert hast, dann verliert sie wieder ihre Konfiguration,
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dann kommt wieder ein Update, dann findet der Hersteller wieder,
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wir unterstützen das nicht mehr, kannst alles fortrühren, die Server werden
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abgeschaltet und sie sind nicht erreichbar,
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du hast Angriffsflächen und, und, und.
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Das findest du, so den theoretischen Nutzen, den dir vielleicht eingeleuchtet
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hat, den du gekauft hast, ist in der Praxis.
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Verschwindet ein bisschen gegenüber den zusätzlichen Problemen, die du hast.
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Und darum, glaube ich, sind die Leute, wahrscheinlich mit der Erfahrung vom
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Smart Home, aber auch in anderen Bereichen, halt ein bisschen skeptischer geworden,
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könnte man sagen, oder vielleicht auch einfach realistischer.
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Und heute sagt niemand mehr, ich will einfach alles digitalisieren,
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nur weil man es kann, sondern es muss wirklich einen Mehrwert haben.
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Und bei deinem Buch, deinem Reservationsbuch oder Tischbelegungsbuch, bei dem Beispiel.
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Ich glaube, per se nützt dir das ja noch nichts, wenn das Restaurant so riesig
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ist, dass du von verschiedenen Ecken auf die gleichen Daten zugreifen kannst.
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Dann wird es interessant.
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Oder wenn zum Beispiel am Ende des Jahres eine Statistik darüber laufen und
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siehst, wann habe ich eigentlich meine beste Aus...
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Wann kann man Ferien machen? Genau. Wann ist niemand da? Vielen Dank.
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Das ist wirklich so die erste Überlegung, dass man so sagt, wo ist der Vorteil,
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wo ist der Nachteil, wenn ich das jetzt digitalisiere.
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Wir kommen später noch zu, wie digitalisieren wir das, was sind überhaupt die
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Möglichkeiten, weil ich glaube, die scheitern es dann wieder.
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Das Zweite ist Arbeitsabläufe.
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Das ist das Schlimmste auf dieser Welt.
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Also, wenn man sich überlegt, und da muss man sich bei sich persönlich annehmen
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und sich überlegen, was mache ich jeden Tag, wo ich mega keine Lust habe,
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oder immer wieder das Gleiche mache.
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Ich habe immer wieder die gleiche Arbeit.
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Oder wir haben Wege, die keinen Sinn machen.
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Also ein Beispiel, Gärtner, Landschaftsgärtner.
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Arbeitsrapport auf Papier. Das fülle ich auf Papier aus. Dann tue ich das Lager.
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Dann holt der Chef das im Lager und nimmt es ins Büro. Dann wird es abgeschrieben.
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Dann wird die Rechnung gemacht und dann kontrolliert er die Rechnung. Dann wird verschickt.
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Also diesen ganzen Prozess muss man anschauen und sich dann überlegen,
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macht es dann nicht mehr Sinn, wenn die Leute,
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digital erfassen und es ist gerade in der Rechnungssoftware drin und ich muss
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noch noch die Rechtschreibfehler korrigieren und kann es verschicken.
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Macht das Sinn? Macht es keinen Sinn? Warum macht es Sinn?
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Oder warum ist es ein Problem? Also konkret vor ein paar Jahren Tablet wasserfest,
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hm, gar nicht, ist ein Problem.
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Also man hat es probiert, sie lassen es halt irgendwo in Zementopfen fallen
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und die Tablet sind dann kaputt.
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Mittlerweile Es gibt viele gute Hülle, die funktionieren, die du mit den Händen
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schon bedienen kannst und alles.
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Diese Probleme sind gelöst. Aber dort muss man sich wirklich auch überlegen,
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auch wenn man im Büro arbeitet,
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was mache ich den ganzen Tag oder jeden Tag, den ich eigentlich sagen könnte,
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ich könnte mir die Zeit nicht sparen.
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Aber ist nicht genau da schon ein... Ich habe leider ein Projekt,
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das wunderbar, das würde dir nie passen, aber ich glaube, ich darf es wahrscheinlich jetzt nicht.
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Seit wir neuerdings im SMD reingeladen, mit unserem Transkript,
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müssen wir ein bisschen vorsichtig sein, glaube ich.
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Und darum sage ich es... Aber ich glaube, dort, ich kann es ja so andeuten,
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ich glaube, häufig ist dann dort das Problem, dass man die,
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Arbeitsabläufe anschaut und findet, man kann sie irgendwie so in diese Schritte
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zerlegen und so, aber in der Praxis sind sie eben dann viel komplizierter oder einfach,
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nicht so einfach zu streamlinen, sondern es gibt immer dort noch eine Ausnahme oder da,
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nimmst du mal irgendwie den Schritt, den du gemeint hast, der könnte an dritter
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Stelle kommen, dann manchmal erst an vierter und dann stehst du an und dann wenn der,
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und die sind halt nie so wirklich flexibel, die digitalisierten Arbeitsabläufe
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und dann stehst du irgendwie an und dann wird es gewürgend und frustrierend.
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Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, wenn ich sage,
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man muss die Prozesse wirklich genau anschauen, dass man sagt,
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was brauchen wir effektiv bei welchem Schritt, also was ist der Weg, der passiert.
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Wir haben das Excel, dann fülle ich Zahlen ein, dann verschicke ich das per
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Mail, dann macht es die andere Person auf im Mail, lässt es runter,
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ändert etwas, schickt es mir wieder per Mail zurück.
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Das ist so ein Teil, wo man mega gut kann. Einfach sagen, hey,
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wir nutzen irgendeine Cloud-Lösung und haben zentrale Dokumente drin.
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Und das klingt völlig einfach und ist in vielen Fällen auch mega einfach zum
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Umsetzen, aber man kommt gar nicht darauf, weil man hat es immer schon so gemacht
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und kommt dann gar nicht auf den Gedanken, um zu sagen, ja, vielleicht gäbe
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es ja einen anderen Weg, um das zu machen.
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Und manchmal hilft es, wenn man eine andere Person hinsetzt.
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Man kann das mal jemand anders machen, um einfach mal zu schauen,
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Ja gut, wie würde man es jetzt ändern?
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Und dann sagt dann vielleicht die Person, das ist ja extrem umständlich.
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Genau. Warum machst du das so?
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Und dort fehlt oft das Wissen. Und ich glaube, dort kommt dann wie der nächste
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Schritt, ist dann wirklich die Basis, die es an IT braucht.
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Also man muss mal irgendwo wissen, mit welchem Programm arbeiten wir,
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was haben die Programme für Möglichkeiten,
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Was kann man überhaupt? Wo sind die Grenzen? Was ist sinnvoll?
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Aber das ist eine wahnsinnig schwierige Abschätzung im Voraus zu treffen, wenn du siehst,
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erstens mal, wie gross ist der Aufwand zum Umstellen und wird es wirklich so
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viel besser, dass es sich lohnt oder wird es nur ein bisschen besser,
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aber ich habe einen riesen Aufwand, um dort hinzukommen.
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Also das geht mir auch so, wenn ich mich manchmal in meinen,
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eingeschliffenen Abläufen wiederfinde und denke, hey, aber du fängst wirklich
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ein alter Mann, dass du da seit 20 Jahren nichts Neues überleicht hast und es
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irgendwie immer noch mit dem Microsoft Access machst oder so.
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Nein, das mache ich jetzt nicht mehr, aber so ein Beispiel, oder?
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Und dann, ja, den Moment, zu den Routinen rauszukommen, dann das zu verändern,
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der braucht ja wahnsinnig viel Zeit und das ist das erste Mal einfach nur ein
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Aufwand, den du zusätzlich hast.
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Ja, also das ist ein riesiger Aufwand, darum sage ich auch Automatisierungen.
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Vieles ist super, kann man cooles Zeug machen, aber man darf den Aufwand einfach
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nicht unterschätzen. Also wenn ihr jetzt die Posti-Zettel vom handgeschriebenen
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Zettel in die App digitalisiertet, das geht relativ einfach.
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Wenn es um Arbeitsabläufe geht, das ist das was du gesagt hast,
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das unterschätzt man völlig.
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Also da können wir plötzlich Baustellen führen, die riesig sind,
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weil man einfach merkt, man hat so spezifische Prozesse und Abläufe, dass man es eigentlich
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fast nicht kann digitalisieren oder eben der Weg einfach unglaublich lang wäre
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für das, was es nachher am Schluss bringt.
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Ja, und häufig ist es ja dann auch so, dann musst du natürlich irgendeine Software
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ab Stange nehmen, die du dann für irgendeine Lösung nimmst und die ist dann
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auch nie so genau auf deinen spezifischen Fall zugeschnitten.
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Dann musst du sie irgendwie so ein bisschen anprügeln oder schauen,
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wie sie dir zurecht bügen kann.
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Und dann bist du am Schluss vielleicht doch nicht so ganz glücklich,
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könnte ich mir noch vorstellen.
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Und das ändert sich jetzt vielleicht so mit dem ganzen Vibe-Coding,
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wo wir auch schon darüber gesprochen haben, dass du eben nicht mehr herangehst
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und die Software ab Stangen
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kaufst, sondern dir dann die selber machst und dann funktioniert sie genauso,
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wie du willst, aber ist dafür vielleicht unsicher, wie du willst oder so.
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Ich kann nicht sagen, es ist extrem federaffällig und einfach offen für alle. Du willst auch nicht.
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Genau.
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Was auch noch dazukommt, und das ist auch ein Problem, das man oft unterschätzt,
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die ganzen Schnittstellen, das muss man auch anschauen, wenn man so wege eingeht,
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gerade wenn es komplexe Digitalisierungen sind.
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Weil ich habe Programm 1 und erfasse dort meine Zeiten und würde dann die Zeiten
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gerne ins Programm 2 erfassen, wo die Lohnbuchhaltung drin ist.
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Es kann unter Umständen sein, dass die Programme nicht miteinander reden,
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Und dann gibt es sogenannte Schnittstellen.
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Haben wir schon mal über Schnittstellen gesprochen? Nein, das ist gerade zu
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spezifisch. Eine Schnittstelle ist eigentlich ein Tor in eine Software.
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Und dort können Sachen reinkommen und dort können Sachen rausgehen.
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Aber man muss der Software genau sagen, was kommt jetzt genau rein.
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Kommen Sie jetzt eine Liste mit Namen und Uhrzeiten und wie ist das formatiert.
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Und dann kann sie das verstehen. und wenn sie das nicht richtig versteht,
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dann ist es ein Feather-Problem.
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Ja, genau.
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Und die Schnittstelle
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ist oft das Problem, weil ein Laien einfach sagt, ich gebe dir einfach Sex,
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du lässt einfach Sex in das Lauf.
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Ja.
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Und in vielen Fällen funktioniert der halt einfach nicht. Und dann ist es wieder
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so eine Hürde, wo man dann denkt, geht wieder nicht.
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Schön ist halt bei Schnittstellen, wenn die standardisiert sind und wenn man
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so offene, schöne, offene...
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Offen, dokumentiert.
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Genau. Offen. Dass du auch gehst zu einer Kai und sagst, und mir das so umformatieren,
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dass ich das jetzt schön da importieren kann.
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Und das ist halt nicht so, weil das ist immer auch seit jeher.
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Microsoft hat da, glaube ich, einen schlechten Eindruck oder Einfluss gehabt
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auf die Branche, dass alle gefunden haben, man kommt halt so mit proprietären
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Geschichten, verdient man mehr Geld mit offenen Schnittstellen.
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Ja, und oft sind halt die Schnittstellen auch nicht wirklich dokumentiert.
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Das ist halt wie so das Letzte, wo einem Softwarehersteller dann ins Info.
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Man braucht eine Schnittstelle, okay, wir machen einfach etwas auf Rest,
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weil dort kann man einfach alles dreidunen. Ja.
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Aber dokumentieren, ja, da ist das Dossier mit vier Seiten, schau mal,
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dann kommst du auch nicht weiter und dann musst du das selber so ein bisschen
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erfinden, was dann auch wieder ein bisschen frustrierend ist.
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Aber was sind denn so Alltags-Digitalisierungs- Herausforderungen, die sich dir so stellen?
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Vieles ist wirklich Arbeitsabläufe. Wo ich merke, man hat
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Irgendjemand hat ein Excel und da trägt man etwas eintritt und dann nimmt man
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die Zahlen aus dem Excel und das muss dann in ein anderes Excel hinein,
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weil dort hat man andere Werte.
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Und dann muss man das aber für die Monatsabrechnung, muss man diese Zahlen aus
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dem Excel 1 nochmal rausnehmen und ins Monats-Excel hineinnehmen.
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Und aus dem zweiten Excel brauchen wir dann aber diese Werte und diese müssen
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wir dann aber in eine andere Tabelle hineinnehmen, dass wir dann am Schlussresultat
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haben, wo wir melden müssen.
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Und so hat man dann eigentlich vier Leute beschäftigt, die mit diesen Excel hin und her schicken.
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Und dort ist halt oft ein wirkliches Problem, wo setzen wir jetzt an?
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Und dort sind die Leute verloren.
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Macht man jetzt die überdimensionale Lösung und sagt, schreibe eine eigene Software.
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Datenbank relational mit Verknüpfungen.
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Das kostet 200'000 Franken, macht oft keinen Sinn. Dann gibt es die Überlegung,
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machen wir ein riesiges Excel, wo alles drin ist.
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Und wenn nicht jemand etwas verkackt, dann hast du das richtige Problem, du hast nichts mehr.
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Oder muss man alles überdenken. Und oft ist dann bei mir der Ansatz halt, warum macht ihr das?
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Also welche Daten braucht ihr, also wie müsst ihr das jetzt genau,
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und dann merkt man ja eigentlich brauchen wir das und das gar nicht weil das
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wäre eigentlich für uns, für die Statistik wo ihr niemand anschaut, also lasst wir es weg.
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Also das heisst du sitzt bei denen ins Büro und schaust was sie machen.
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Ich bin einen Tag dort und schaue was sie machen. Und dort hat es ganz viele
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Sachen, wo ich auch gesehen nur schon Browser Add-ons
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Noch nie gehört. Noch nie gehört.
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Und da geht es wirklich um kleine Helferchen im Alltag, wo Leute
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eine Passwortliste haben irgendwo und dann in die Passwortliste rein gehen und
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dann das Passwort rauskopieren und dann wieder in den Browser wechseln und dann
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das Passwort reinfügen.
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Wo ich dann komme in den Passwortmanager und die sagen, hä, was?
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Das finde ich aber eigentlich genau spannend, dass ich sage,
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findest du den Moment, wo du merkst,
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Was ich hier mache,
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Macht gar keinen Sinn.
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Kann ich das nicht verbessern? Und das erstört mich mega, dass das die Leute
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irgendwie nicht schaffen, dass sie im Alltag einfach sagen, die Excel-Liste
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auf dem Desk, das ist der normale Weg.
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Also es ist ja noch bemerkenswert, dass Excel, wie alt ist das?
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Das stammt aus den 80er-Jahren. Die Tabellenkalkulation.
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Und sie ist ein bisschen besser geworden, aber die Software in dieser Form,
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das Excel stammt, würde ich jetzt behaupten, Der Vorläufer, so ein Lotus 1, 2, 3 und so, die sind,
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jetzt müssen wir rechnen können, 80er, die sind 40 oder 50 Jahre alt wahrscheinlich
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bald. Und man braucht die immer noch so.
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Obwohl es natürlich neuere, modernere Lösungen gäbe.
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Eines zum Beispiel, was ich damit zu tun habe. Zuerst, als ich es ausprobiert
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habe, fand ich, cool, da kannst du alles machen, was du eigentlich kannst.
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Das ist das Notion, sagt er wahrscheinlich.
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Das kann alles. Du kannst mit Datenbanken arbeiten, innerhalb so einer Umgebung.
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Du kannst Projektmanagement, oder kannst deine Daten und verschiedene Ansichten
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und kannst dieses mit jenem verknüpfen und es ist super,
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theoretisch, aber in der Praxis fand ich dann, ach, es ist langsam,
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ich kann eigentlich nie Lust, es überhaupt nur aufzumachen, bis es offen ist,
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und dann ist es so träg und dann weisst du nie, was es als so ein Cloud-Ding
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ist und dann finde ich, ach, ich sehe nämlich eigentlich nach meinem 50-jährigen
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Excel zurück, das ist wenigstens schnell.
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Das ist für mich ein Pseudo-Fortschritt, manchmal auch.
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Ja, es wird oft zu viel digitalisiert, wo ich wirklich teilweise sage,
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hey, das ist jetzt so komplex, musst du dir eher die Arbeitsabläufe überlegen,
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ob das wirklich so sinnvoll ist.
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Oder dann eben sagen, okay, wir digitalisieren nicht, weil es diesen und diesen Vorteil hat.
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Was sind die Sachen, die du digitalisiert hast, oder wo du sagst,
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da habe ich irgendwelche automatisierten Abläufe?
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Gibt es grössere Geschichten?
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Für mich eigentlich nur so meine Artikel, ich muss ja relativ wenig wirklich
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so administrativ machen, aber so meine Artikelverwaltung, die hat eben tatsächlich,
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ich habe ja vorhin das MS Access erwähnt,
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Anfangs 90er Jahre oder Mitte 90er Jahre ist das kommt, dann habe ich damit
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angefangen, weil es gibt ja die Proliteris,
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das ist so die Urheberrechtsverwertungsgesellschaft, wo man seine,
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Artikel angeben kann und dann gibt es noch ein bisschen Geld.
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Online musst du es zum Glück nicht mehr machen, aber beim Druckten hast du immer schöne Liste.
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Und darum habe ich gefunden, die Allermeister machen das einfach Ende des Jahres,
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gehen sie irgendwie durch ihren Haufen durch, wo sie ausgeschnittene Zeitungsartikel
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drin haben und können die erfassen. Das ist natürlich ein grässlicher Job.
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Das willst du nicht machen. Darum habe ich gefunden, ich mache das ein bisschen
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mehr oder weniger kontinuierlich.
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Und jetzt habe ich so einen Ablauf, dass ich das aus dem SMD kann,
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also das ist die Schweizer Mediedatenbank, wo all das Zeug drin läuft.
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Du kannst die schön benachrichtigen lassen, wenn ein neuer Artikel irgendwo
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erscheinen ist von dir, kannst du den rausziehen.
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Ich habe ja dann meine Webseite Meine Artikel-Datenbank ist öffentlich.
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Und ... Ist jemand gestorben?
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Nein, stimmt. Nein, es ist nicht mehr da raus. Und dann habe ich gefunden,
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das wäre schön, das ein bisschen zu automatisieren.
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Und das funktioniert jetzt mit gewissen manuellen Zwischenschritten.
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Aber ich muss nicht mehr alles am Ende von mir angehen, von Hand eindöckeln. Und das finde ich cool.
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Und du hast noch nie mit If this then that?
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Mal, If this then that habe ich recht cool gefunden.
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Für etwas habe ich es noch aktiv aber ich weiss nicht für was Distant Aid ist
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auch so ein Automatisierungsdienst das gibt es immer noch wo man verschiedene
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Dienste miteinander verbinden
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wo ich eigentlich recht cool finde weil es recht viel kann wo ich kann sagen
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wenn ich dir das mache in dem Programm dann führe mir das und das aus und
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löse das und das in dem Dienst aus
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Aber es ist immer schlechter geworden über die Jahre.
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Ich habe jetzt gerade überlegt, für was ich es brauche. Ah, ich habe in meiner
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To-Do-App etwas gebraucht, das jeden Abend am halben 6 Uhr erschienen ist.
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Das Problem von meiner To-Do-App ist, ich sehe den ganzen Tag,
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ich kann nicht sagen, blende mir das erst am 6 Uhr ein.
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Also musste ich einen Dienst haben, der mir am 6 Uhr einfach die Aufgabe erstellt,
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dass ich sie nachher sehe. Ja.
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Und das habe ich eben mit dem gemacht. Da habe ich gesagt, immer am 6 Uhr erstelle
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mir eine Aufgabe, dass ich die Schullektion nicht bestätige,
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weil ich sie mir vergessen habe.
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Ja, das ist so Sache. Und dann war es wie eine To-Do-Lise.
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Dann bin ich nach Hause und habe ich das so machen können.
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Da kann man eigentlich viel automatisieren. Was jetzt dazukommt,
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wo die Leute auch nicht auf dem Radar haben, ist das Ganze mit der KI.
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Und ich glaube, das ist bei der Digitalisierung und Automatisierung ein riesiger
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Multiplikator, der jetzt passiert.
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Du kannst hingehen und sagen, mach mir lieber ChatGPT ein PowerShell-Skript,
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das dieses und jenes macht auf meinem Computer. Und das ist natürlich super.
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Oder dass ich an einer KI sage, da in diesem Ordner auf meinem Desktop hat es
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sämtliche Kassenbelege von letztem Jahr und ich hätte gerne eine Statistik zu dem und dem.
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Generiere mir das. Genau. Und dann zieht er euch das raus.
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Und auch da braucht es wieder ein Verständnis für was kann die KI und wie funktioniert
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das genau. Und dort weiss ich auch wieder nicht.
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Wie kann man es den Leuten beibringen, was möglich ist?
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Oder wie passiert der Schritt? Weil ich auch immer noch sehe,
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sie sortieren Excel und Stundenblätter von zehn Mitarbeitern,
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haben sie Stundenblätter vom ganzen Monat in verschiedene Sheets und Excel und
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müssen das irgendwie zusammensuchen.
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Und ich jetzt auch letzte Woche bei einem Kunden gewesen bin und gesagt habe,
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hey, lass einfach die KI drüber laufen. Und sie suche mir das schnell zusammen
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und der macht das in halb oder drei Minuten.
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Und sie denken, hey, ich habe jede Woche einen halben Tag, um das zu machen.
0:25:31–0:25:35
Genau. Aber sie wären nicht auf die Idee gekommen, dass wir das anders leben könnten.
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Das ist doch jetzt wirklich noch lustig, wenn du sagst, du hast seit diesen
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Stundenblättern, die füllst du immer noch aus wie in den 90er Jahren. Wirklich? Dreh durch.
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Aber eigentlich bist du jetzt mit der KI an einer komfortablen Position,
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in der du das behalten kannst und das mühsame Hinten durchlassen.
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Ich zeige dir meine App, die ich für meinen Arbeitgeber habe,
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um meine Stunden zu erfassen. Das ist die, das ist das Workday.
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Und wenn ihr von Workday zuhört, sie schreibt mir immer, ich bin seit zwölf
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Stunden angemeldet. Ich muss mich nachher... Du hast ganz viel über.
0:26:14–0:26:15
Die Zeit gemacht.
0:26:15–0:26:21
Ich muss mich nachher noch auslogen. Aber das Workday ist die grässlichste,
0:26:21–0:26:23
beschissenste Software.
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Und ich habe immer... Ich habe in den 90er Jahren wirklich die Stundenblätter
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ein bisschen... Nein, ich glaube, ich habe die wahrscheinlich ein bisschen...
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Bei meinem zweiten Job hat man die wahrscheinlich bis ins Jahr 2018,
0:26:37–0:26:38
die Stundenblätter, ausgefüllt.
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Und ich habe sie immer so gehasst. Und jetzt aber, seit ich das Workday brauche,
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finde ich, ich traue an diesen Stundenblättern.
0:26:47–0:26:51
Weil die hast du einfach ausfüllen können. Und da jetzt, da musst du einloggen,
0:26:51–0:26:57
da musst du mit dem Face-Dings, Face-ID, musst du identifizieren.
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Dann klappt es meistens erst beim dritten Mal.
0:27:00–0:27:07
Dann musst du immer noch nach deinem Arbeitsort, weil wir so eine blöde Homeoffice-Regelung haben.
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Und ich hätte lieber ein Stundenblatt, wo die nachher mit der Chip...
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Und da kannst du einfach bescheissen, das ist nicht gut.
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Ja, da kannst du auch bescheissen.
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Ja, das stimmt. Aber ich glaube, das stimmt eigentlich, was du sagst,
0:27:20–0:27:25
man könnte mittlerweile mit der KI Arbeitsabläufe schnell bearbeiten,
0:27:25–0:27:27
obwohl hinten nur eigentlich alles nur lahm ist.
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Also man könnte wieder mit den handgeschriebenen Zettelkoden abfotografieren
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und kann erkennen, was draufsteht.
0:27:33–0:27:37
Das ist auf eine Art eigentlich die Rauche der Digitalisierung.
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Das ist eigentlich Elend.
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Ich merke gerade, es geht da völlig in eine falsche Richtung.
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Entschuldigung.
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Aber die Essenz von dem ist wirklich, schaut eure Arbeitsabläufe an und dann
0:27:52–0:27:59
geht ihr auf Google oder ITKI und fragt, wie könnte man das verbessern?
0:27:59–0:28:01
Was wäre ein sinnvoller Weg?
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Und ich glaube, dann kann man sich dem so ein bisschen annähern und dann kommt
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man auch ein Gefühl dafür, was macht Sinn, was macht keinen Sinn und wo ist
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Digitalisierung eigentlich eher ein Rückschritt und wo spart sich mir wirklich Zeit?
0:28:16–0:28:16
Das ist der.

Kevin unterstützt regelmässig kleinere Unternehmen bei Digitalisierung, Automatisierung und der Integration von KI. Dabei stellt er fest, dass das grösste Hindernis häufig gar nicht die Technik ist: Viele Unternehmen wissen schlicht nicht, was heute möglich ist, welche ihrer Arbeitsabläufe sich verbessern liessen und wo sie überhaupt anfangen sollen.

Wie geht man vor, um eingespielte Routinen zu hinterfragen? Wir debattieren die Tücken der Digitalisierung anhand konkreter Beispiele: vom Reservationsbuch im Restaurant über Arbeitsrapporte im Gartenbau bis zum Excel-Chaos, bei dem vier Leute damit beschäftigt sind, Zahlen von einer Tabelle in die nächste zu übertragen. Dabei zeigt sich, dass digital nicht automatisch besser ist. Manchmal ist ein Notizzettel praktischer als eine App, und eine ausgeklügelte Software kann mehr Probleme schaffen, als sie löst.

Auch die KI kommt zur Sprache: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, lästige Routinearbeiten zu automatisieren, ohne dass man dafür programmieren können muss. Allerdings muss man erst einmal wissen, was sich damit alles anstellen lässt. Und Matthias berichtet von einer überraschenden Erkenntnis: Seit sein Arbeitgeber eine moderne Software zur Zeiterfassung eingeführt hat, sehnt er sich nach den guten alten Stundenblättern aus Papier zurück. Ist die künstliche Intelligenz am Ende die Rache der Digitalisierungsverweigerer?

Beitragsbild: Lieber das als Workday! (Cord Allman, Unsplash-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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