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Amon mit 6 war das. Und ich habe wieder den Anfängerfehler gemacht.
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Aber ich entschuldige mich damit, dass ich jetzt aus der Sommerpause zurück
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bin und noch nicht so genau weiss, wie das geht.
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Radio Stadtfilter.
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Ich bin doch nicht blöd. Genau, das gilt für uns beide, Digi-Chris, oder?
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Ich glaube jetzt auch nicht, nein, blöd sind wir nicht. Aber ja,
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klar, du machst den gleichen Fehler.
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Ein bisschen ungeschickt, ja ja.
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Das passiert mir im Büro auch, teilweise.
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Was ist so dein häufigster Fehler im Büro? Dass die Kaffeemaschine anlässt,
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währenddessen noch kein Becher unten dran steht?
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Ich werde jetzt die Leute nicht mit SOP-Details ernerven. So,
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ja, das hast du das gemacht und ja.
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Ja, ab und zu macht man peinliche Sachen. Ich habe zum Beispiel erst
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nach Wochen verstanden, ich gebe ja jetzt neuerdings so Schulungen,
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und da haben wir so ein System, wo die Leute, die eine Schulung absolviert haben, eingetragen werden.
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Und dann habe ich erst nach Wochen verstanden, dass es eigentlich meine Aufgabe
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wäre, die einzutragen, die teilgenommen haben.
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Und man hat mir das immer so ein bisschen regelmässig durch die Blume zu verstanden,
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aber irgendwie bin ich, glaube ich, ein bisschen auf dem Schluch gestanden.
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Aber jetzt habe ich es begriffen.
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Man sollte sich eher darüber freuen, dass es dann irgendwann doch klappt,
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wenn man über die Verzögerung, oder?
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So lange sie ein Zertifikatchen am Schluss bekommen, ist es gut.
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Eben, genau. Um das geht es ja eigentlich. Digi-Chris, warst du schöne Ferien?
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Bist du erholt aus dem Sommer zurück?
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Ja, den Umständen entsprechend muss ich nicht alles aus dem Sender sagen.
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Ich habe noch gemerkt, es ist zwar nicht mehr Frühling, aber was ich noch gemacht habe...
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Ich bin mal durch meine Mailbox gegangen und habe mich knallhart von fast allen
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Newslettern abgemeldet.
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Ah, ja. Das sollte ich auch mal machen.
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Weil ich einfach sehe teilweise, ja, dort bin ich nicht mehr.
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Und jetzt zum Beispiel, ich sage jetzt das blaue D und das rote B.
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Also nicht, dass ich etwas gegen die hätte, aber...
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Das blaue D und das rote B, jetzt muss ich...
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Also die zwei grössten Online-Händler der Schweiz.
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Aha, genau, alles klar.
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Ja, dann kaufe ich sonst noch mehr Zeug, ja komm weg.
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Weil wenn etwas Neues kommt, wenn ich etwas brauche, finde ich es selber aus.
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Also nicht, dass ich jetzt etwas gerecht habe, aber komm weg damit.
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Ja, genau, das finde ich auch. Ich kaufe, ich gehe auch eher von meinen Bedürfnissen
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aus, wenn ich da gar posten gehe, dass ich mich an dem orientieren würde,
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die man mir vorschlagen würde.
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Das ist übrigens dann schon ein gutes Thema oder ein kleiner Teaser für unser
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Hauptthema eigentlich, wenn man das am Geschickstiste macht.
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So sind Konsum zu organisieren, können wir im weitesten Sinn sagen.
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Ich habe irgendwie auch etwas, und das habe ich auch fast nie weggebracht.
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Ich sage jetzt nicht, meine E-Mail-Adresse hier am Sender, aber es ist halt zwischen dem Vornamen.
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Jetzt ist er verschwunden. Das fängt ja schon gut da.
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Digi Chris, kommst du zurück?
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Ich bin 10 cm vom Empfänger, also wie gesagt zwischen meinem Vor- und Nachnamen
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ist ein Buchstaben und der hat halt irgendjemand vermurkst und ich komme immer Wellness,
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aus Österreich und dort bin ich jetzt endlich raus, aus irgendeinem Haus, glaube,
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ausserhalb von Wien ja hier die Eigentümergemeinschaft hau so und so.
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Also das würde eigentlich jemand anderem angehen. Verstehe ich das richtig?
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Ja, und ich habe es dann irgendwie mal geschafft, den Typ zu erreichen.
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Aha, sie sind xyz at gmail.com die Person war zyx at gmail.com. Ich habe es korrigiert.
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Also ich habe es vielleicht auch lustig gefunden, aber ja.
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Also es ist auch schön, wenn die Mailbox ein bisschen aufgeräumter ist.
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Ich würde sagen, das passiert noch recht häufig, dass so diese Verwechslungen
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und wenn ihr da irgendwie, wenn ihr was weiss ich was,
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mir fällt gerade kein gutes Beispiel ein, aber wenn ihr ähnlich heisst wie Donald
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Trump und alle dem seine Mails überkommt, die eigentlich an sein Gmail gedacht
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sind, tue doch mal ein paar Eyes vorwarten, ich würde gerne so ein bisschen lesen.
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Ja, also ist klar, mein Name ist jetzt nicht so selten.
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Gibt es nicht irgendeinen deutschen Politiker, der heisst wie du?
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Also es gibt bei uns im Büro einen, der heisst genau wie ich und dann gibt es
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noch zwei, die halt noch den Nachnamen mit DT schreiben.
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Das ist sehr lustig, aber dann kannst du sagen, wenn du irgendetwas nicht machen
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willst, kannst du dich einfach auf den Standpunkt stellen, es wäre der andere gemeint gewesen.
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Ja, nein, also der eine,
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ist für dich und ich habe, glaube ich, irgendwann einmal eine Einladung bekommen,
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also für ein Vorstellungsgespräch, nein.
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Habe ich der HR-Dame geschrieben, die hat mich sogar angeläutert und sich entschuldige dich.
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Kein Problem kann mal passieren.
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Aber es ist natürlich ein Privacy-Problem schon.
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Ja gut, es ist intern und es ist tatsächlich in diesem Tool zumindest damals,
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wenn du den Namen eingibst,
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dann sieht man es nicht. Dann kommt der Name zweimal.
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Ja, welcher ist es jetzt?
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Du siehst jetzt nicht, ist das der Sub-Orderisation oder ist das jetzt der Head of Operations?
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Ja, dann musst du halt räteln.
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Aber ist es überhaupt möglich, in diesem System meine zwei unterschiedliche
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E-Mail-Adresse einzurichten, wenn die Leute gleich heissen?
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Ja, ja, ist es nicht. Die E-Mail-Adresse sind Nachname.Vorname. at ...
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Landeskürzel 4.0.
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Und dann variiert das Landeskürzel? Ja.
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Je nachdem, wer hätte jetzt sagen müssen, der, der sich später beworben hat,
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könnte dich leider nicht anstellen, weil wir keine Möglichkeit haben,
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deine E-Mail-Adresse einzurichten.
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Weil das ist alles vollautomatisiert, wird automatisch ausgelöst,
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wenn wir deinen Namen eintragen und wenn es das schon gibt, kommt einfach eine Fehlermeldung.
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Also es ist aber so, eben, jetzt kommen wir nachher so die Grundlagen von Windows,
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also im AD, also musst du ja Unix sein. Ja.
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Und es gibt ein halb, also es gibt glaube Müller Thomas 5.
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Ja, also einfach deinen Windows-Usernamen. Und das ist dann auch lustig,
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wenn es im SAP so ein bisschen Verwechslungen gibt, du siehst Es ist dann schon
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auch, hm, also der Typ schafft die Logistik, nein, ich glaube,
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ich sollte nicht die Kontrolle der Berechtigung haben.
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Aha, ja, ja, genau. Das ist, glaube ich, falsch.
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Also solche Sachen musst du halt auch noch ein bisschen mitdenken.
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Das sind lustige Probleme, aber ich glaube, KI kann ja das auch nicht.
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Wenn du KI fragst, wer ist eigentlich Digi Chris, dann mischeln sie dich auch
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noch mit dem deutschen Politiker zusammen.
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Wer kommt bei Google zoberst, wenn man deinen Namen eingibt?
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Es war mal jemand, der in einem Autounfall gestorben ist.
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Das ist ganz am Anfang, vor allem, ich benutze noch,
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den ersten Buchstaben von meinem Vater und ich glaube, dort steht tatsächlich
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«Jajaja, has died in a car crash» und ich glaube, meine Mutter hat mich mal
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ganz entsetzt angerufen, du, google dich mal!
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Ah ja, also ich sehe, der Oberste, der bei mir kommt, ist ein Rechtsanwalt.
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Dann der zweite Oberste ist ein Schweizer Dialektologe, Schriftsteller und Rundfunkredakteur.
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Ja, der war beim SRF Amix, das war noch kein Pintressant, der hat mal eine Website
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vorgestellt, du hast ja Sachen, also es war wirklich spannend,
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ich muss sagen, Bütschki zum Beispiel,
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und er hat es bei mir sehr hoch getroffen,
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so wie ich Sachen sagen soll, also ja, ich kann sagen, ich kappel mal bis jetzt,
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ja, da bin ich irgendwo aufgewachsen in der Nähe, Cooles Tool und das war noch
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lange, bevor es KI gegeben hat.
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Ja, genau. Ein Mitglied der Geschäftsleitung der St.Galer Kantonalbank gibt es auch.
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Ja genau, das ist mir mal zum Verhängniswort. Revolut, kennst du ja auch, oder?
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Da gibt es in Revolut auch die Apps und hat mich mal geschrieben,
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Are you a member of the FDP?
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Dann sagst du einfach mal Ja und schau, was kommt. Das muss man erst einmal machen.
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Wir haben dann einen Kollegen, der in einer Filiale in einer Bank ist,
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nein, das müssen sie machen.
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Weil wäre ich jetzt in der FDP, und das war glaube ich gemein daran,
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wäre ich ja potentiell bestechlich.
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Also nein, er hat gesagt, das müssen sie machen.
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Ja.
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Ja, nein, bin ich nicht.
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Also, jetzt müssen wir anfangen, wir haben schon 30 Sekunden überzogen.
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Mein zweites Thema, das ich noch in der Pre-Show machen wollte,
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haben wir jetzt völlig verplaudert, aber das gehört ihr dann in einer Woche.
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Das wäre eigentlich das wichtige Thema gewesen, das kommt in einer Woche.
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Werbung, das ist die Sache, die jetzt nicht mehr dafür sorgen kann,
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dass Digi Chris die ganze Zeit Gadgets bei Galaxus bestellt.
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Aber immerhin gibt es die Werbung immer noch. Sie halten das halbe Netz am Laufen,
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muss man sagen, im Moment noch.
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Aber es könnte sein, dass das nicht mehr weiter Zukunft hat, das Geschäftsmodell.
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Wir verschaffen uns in dieser Sendung einen Überblick, wie es um die Werbewirtschaft
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steht, wie sie sich verändert, wer verliert und wer gündet.
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Und wer das ist, wenn wir sagen, oder was wir machen könnten,
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müssen wir so formulieren, dass es nicht Google und Meta ist,
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die am Schluss gewinnen.
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Digi Chris, du wolltest aber eigentlich über das Thema sprechen,
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und ich weiss gar nicht so genau, warum. Warum wolltest du eigentlich über das Thema sprechen?
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Ich meine, du hast mal mit dem Kevin eine schöne Sendung gemacht.
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Ich war dort irgendwo nicht dabei.
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Und was mir halt Werbungen, wenn ich jetzt schon etwas vorausnehme,
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wenn ich mal auf dem Büro-PC darf ich keinen Adblocker installieren,
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sonst gibt es Schläge von der Local IT, obwohl ich einen Admin-Account habe.
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Und wenn du dann auf 20 Minuten gehst oder Watson oder Blick oder whatever,
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dann erhaut es dich einfach mit der Fullscreen-Werbung. Ich muss auch sagen, es haut mich sogar,
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ja, das habe ich auch schon gesagt, ich habe die Limmataler,
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also das ist eine Zeitung von den AZ-Medien, habe ich digital abonniert,
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also ich habe kein physisches Produkt, weil wo soll ich es lesen?
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Also ich zahle da und das finde ich auch, kann ich auch vorwegnehmen,
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ich finde es wichtig, dass man für Journalismus zählt. Ich meine,
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du willst ja auch irgendwie Lohn haben als Journalist?
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Bitte, ja, unbedingt.
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Ja, also ich finde, das kann man auch machen, aber wenn ich dort,
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wenn ich schon zahle, und ich sage jetzt, es ist mal früher ein Stutz pro Tag,
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jetzt ist es bei mir, aber who cares, wenn ich dann dort so mit Werbung zugemültere, als eingeloggtem
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Kunden, Weil ja, klar, am Geschäftsnotebook einloggen komme ich schon.
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Ja, dann habe ich schon ein bisschen ein Problem.
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Das nächste ist, etwa beim Replay TV, hast du jetzt auch teilweise, wenn du...
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Und ich lasse dir jetzt nicht wissenschaftlich belegen. Also ich sage jetzt
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gerade beim SRF, wo ich auch ein bisschen ein Problem habe. Weil ja,
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klar, SRF hat Gebühren. Ich verstehe auch, sie haben Werbegelder.
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Dass du teilweise halt eben, plups, zwei, drei Spots hast.
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Es ist momentan noch einigermassen auszuhalten. Also sie sind kurz, das geht ja noch.
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Aber was mich wirklich zum Wahnsinn treibt, wenn du mal Pause drückst.
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Ja, die Werbung in der Pause nehmen, die finde ich auch, die geht mir sackenmässig auf den Wecker.
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YouTube hat damit angefangen und jetzt sieht man das beim Teleboy, beim SRF auch.
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Ich weiss nicht, das verstehe ich wirklich nicht.
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Ein Teil von dieser Sendung ist sicher dazu da, dass wir uns ein bisschen Luft
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verschaffen können. Das ist sicher so.
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Ich verspreche es, wir kommen dann auch noch zum analytischen Teil.
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Hochheiliges Ehrenwort. Aber ich finde, gerade das beim SRF,
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sie haben dann mal auch die Replay-Werbung gemacht.
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Also wenn ich dann, Das mache ich eigentlich immer so. Ich schaue diese Tagesschau
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nie, wenn sie kommt, sondern meistens 10 oder 20 Minuten spät.
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Und wenn du dann zum Anfang zurückspringst beim Teleboy, dann musst du noch
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Werbung hören oder schauen, weil du das Replay benutzt hast. Und
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Das ist etwas Grundsätzliches, was wir da diskutieren müssen.
0:13:53–0:13:58
Ich habe das Gefühl, man macht so viel Marktforschung und es wird alles untersucht.
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Angeblich wird jedes Klick und jedes Schwenker mit der Maus registriert.
0:14:08–0:14:13
Hat noch nie jemand festgestellt, dass die Werbung, die einem dann so aufgedrängt
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wird, dass die einem nicht dazu bringt, etwas zu kaufen, sondern dass die einem
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stinkesauer macht auf den
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Hersteller oder den Anbieter, der jetzt die Werbung geschaltet hat und einem so drangsaliert.
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Bei mir ist es tatsächlich so. Ich überlege mir dann, ob ich jetzt lieber etwas
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anderes kaufe, wenn ich mich daran erinnere, dass ich von irgendeinem von den
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Zalandos oder wem auch immer so geplagt worden von Werbung.
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Das ist ein Mysterium, wenn mir das jemandem erklären kann.
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Mit dieser datentriebenden Welt, in der wir leben, müssen wir doch in der Lage
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sein, dass man feststellt, dass Werbung, wenn sie übergriffig wird,
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die Leute anfangen zu nerven und dass sie dann
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eher einen kontraproduktiven Effekt hat.
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Kannst du dir das erklären, warum das nicht so gemacht wird?
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Ich weiss nicht, ob sie es einfach noch nicht können oder wollen.
0:15:09–0:15:10
Also ich nehme jetzt auch an.
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Ich sage jetzt, wenn ich an meinem PC oder am MacBook bin, bin ich überall eingeloggt.
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Also ja, die Leute wissen wahrscheinlich, dass ich gerne mal in McDonalds oder
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Birking gehe. Die Leute wissen vielleicht, dass ich gerne auf Kreuzfahrt gehe.
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Ja, das wissen die Leute.
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Ja, oder sie hören dazu. Aber dann muss man nicht.
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Und das hat, glaube ich, irgendwie, wo das angefangen hat mit der E-Beerbung,
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hat er, glaube ich, irgendwie fünfmal hintereinander per Wohlwerbung verkauft.
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Der so, ich gehe sowieso, ich bringe meine Wäsche immer entweder zu der Mutter
0:15:46–0:15:50
oder zu seinem Wäschsalon. Ich will nicht mehr.
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Ja, klar, das zu dem vielleicht per Wohlwerbung.
0:15:53–0:15:54
Das Targeting hat nicht funktioniert.
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Also, jetzt nicht, dass ich sage, per Wohl sei schlecht, aber der wird wahrscheinlich
0:15:58–0:16:02
nie mehr ein per Wohlprodukt kaufen. Nein, muss man sich nicht.
0:16:02–0:16:04
Mit jeder beliebigen Marke?
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Ja, ich habe gesagt, ich wüsse nicht, warum das so ist. Aber es ist nicht ganz
0:16:09–0:16:13
richtig. Ich habe schon eine Theorie, warum man das so macht.
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Und ich glaube, es liegt daran, dass diejenigen, die die Werbung wirklich vermitteln,
0:16:18–0:16:20
denen ist es ja eigentlich ...
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Es kann egal sein, ob die Werbung irgendetwas auslöst oder nicht. Weil Google ...
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Wenn man auf
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einen Spanner klickt, spielt es eine gewisse Rolle.
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Aber es gibt auch noch ganz andere Werbeformate, die die Werbung vermitteln.
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Zum Beispiel Google mit dem AdSense oder es gibt noch ein paar andere Netzwerke.
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Die verdienen einfach so oder so.
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Dort ist es am Schluss die Massen, die das macht.
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Und darum versteht man schon ein bisschen, warum das so funktioniert.
0:17:02–0:17:06
Aber wäre es nicht schleier, wenn man das vielleicht ein bisschen umpolen würde,
0:17:06–0:17:10
dass es vielleicht nicht mehr ganz so ein Massengeschäft wäre?
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Also, mir hat auch mal jemand, Entschuldigung, Off the Record gesagt,
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wo das Ganze angefangen hat, auch mit YouTube-Werbung und Replay-Werbung,
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haben es einfach zu wenig Slots gehabt.
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Ja.
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Also, sie hätten jetzt für den Quiz, ich sage jetzt, keine Kreuzfahrt-Werbung
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gehabt, sondern halt nur per Wohl-Werbung. Er hat halt dreimal hintereinander
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per Wohl-Werbung gehabt, also sie hatten gar keine Slots gehabt und was wollen sie machen?
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Ja. Das ist ja meine Vermutung, wenn ich das einbringen darf.
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Ich habe ja mal ein wenig nachgeforscht, weil du kannst bei mehreren Werbetreibenden, bei Meta, das machen.
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Du kannst in Facebook schauen, was sie dir für Werbeinteressen zugeordnet haben.
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Und bei Google kannst du das auch machen. Und wenn du da schauen,
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dann stehen dort Hanebüchen Unsinn drin.
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Also ich glaube, Meta ist noch etwas schlimmer, was sie mir unterstellen,
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was meine Interessen wären.
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Google ist vielleicht etwas besser, aber es hält sich auch in dieser Serie in Grenzen.
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Und dann kannst du natürlich, ich glaube, der klassische Fehler,
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der bisher wahrscheinlich passiert ist, dass du dich ja über etwas,
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also wenn du Interesse an irgendetwas zeigst, dann kann das aus zwei verschiedenen Gründen sein.
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Also wenn du zum Beispiel über SUVs liessest im Internet, dann kann das sein,
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weil du dir so ein Monsterraum kaufen willst.
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Oder es kann darum sein, weil du dich über diese monströsen Autos aufregst.
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Genau, und findest, muss das sein und muss ich jetzt zu denen gehen,
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die aufstechen? Also nein, das machen wir nicht. Wir sind keine Vandalen.
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Aber es könnte ja sein, dass man sich diese Fragen stellt, rein theoretisch.
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Und dann können sie halt nicht unbedingt zuordnen, ob das Interesse aus Sympathie
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oder aus Antipathie gewesen ist.
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Und nehmen sie aber trotzdem einfach mal in dein
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Profil auf, weil sie dann behaupten, weil sie einfach mehr Werbeplätze durch
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das generieren für ganz verschiedene, unterschiedliche Themen und Anbieter und Werbetreibende und so.
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Und ich meine, das finde ich eigentlich seit jeher ein bisschen lustig, dass es ja,
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also heutzutage ist das vielleicht nicht mehr ganz so, aber vor zehn Jahren
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ist die Target-Werbung gegangen und die Profilierung im Internet.
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Und du erinnerst dich vielleicht noch, dass dann Facebook zum Beispiel behauptet
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hat, oder es hat Medien gegeben, die das
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über Facebook behauptet haben, dass es nur 50 Likes von dir braucht zu irgendwelchen
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verschiedenen Themen, dass sie dich komplett profilieren können.
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Alles, was dich interessiert, dass du quasi dann zum gelassernen Konsument wirst.
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Und dann bin ich mal, habe das natürlich in Erinnerung gehabt an diese Behauptung,
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Ich schaue dann mal in mein Werbeprofil, das sie wirklich ausweisen.
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Und dann habe ich gefunden, ich habe schon viel mehr als 50 Likes hinterlassen
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auf Facebook. Aber was da über mich steht, das hat eigentlich mit der Realität
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nicht einmal ansatzweise viel gemeinsam.
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Und darum ist dann mein Verdacht, dass die Metas und so eigentlich
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Die Legenden auch selber ein bisschen gestreut haben oder
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durchaus nahe geholfen haben, dass dieser Ruf entstanden ist, dass sie so super in
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diesem Targeting sagen, weil das ihnen natürlich viel mehr nützt,
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weil sie dann alle das Gefühl haben, so Angst musst du vor dem Facebook auch
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nicht haben, weil sie kapieren dann doch nicht so ganz, was du willst, oder? Ja.
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Also ich muss sagen, ich habe mein Smartphone jetzt nicht irgendwie abgedichtet
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und so und ich habe auch mal irgendwie etwas gehabt.
0:20:57–0:21:00
Ich habe immer wieder auf Facebook Werbung bekommen, glaube ich von,
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ich sage jetzt, Alice Kebab, Bremgarten.
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Und dann dachte ich, Moment mal, ich war doch nie in Bremgarten gewesen.
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Und dann dachte ich, Moment mal, vor zwei Monaten hatten wir ein Geschäftsessen.
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Und dann die Mitarbeiter, würdet ihr Bremgarten mit dem Auto einigermassen was bringen?
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Und ich dachte, ja, von Bremgarten komme ich einigermassen, komme ich zu Hause.
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Ich war dort vielleicht 20 Minuten am Bahnhof, habe natürlich auch ein Smartphone
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für ihn genommen und jetzt hat er irgendwie gemeint, ja, der Chris ist jeden
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Tag im Bremgarten und geht jetzt ein Kebab essen.
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Ja, das macht ja sogar das iPhone, wenn du unterwegs bist, zeigt es dir unter
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Umständen in diesen Widgets einen Vorschlag an, dass du jetzt zum Starbucks
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gehen könntest, der es an diesem Bahnhof hat.
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So entsteht die Datensammlung. Vielleicht habe ich vorher etwas übertreiben.
0:22:03–0:22:05
Ein bisschen wissen Sie schon über uns.
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Aber wie die Daten einzuordnen sind, ist schwierig.
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Eben, aber wir wollten ja noch analytischer dahinter gehen.
0:22:15–0:22:22
Und da stellen wir fest, dass eigentlich, und ich habe auch ein Interesse an
0:22:22–0:22:25
diesem Thema, ich habe gerade so in meinem Blog, und ich muss sagen,
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ich bin dort so ein bisschen,
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da sieht man, wie wenn du verschiedene Rollen hast, dass du dann auch so verschiedene
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Interessen vermitteln und dann vielleicht zwischendurch auch ein bisschen widersprüchlich
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in Erscheinung trittst.
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Also ich habe ja gerne meinen Blog, die möglichst einfach all diese Informationen
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vermittelt, möglichst leserfreundlich.
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Aber dann finde ich es trotzdem toll, wenn das Google, das ich seit etwa 15
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Jahren drauf habe, mir das doch ein bisschen Einnahmen generiert.
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Und da sieht man wirklich,
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Wenn du ein Journalist und ein Verleger in der Personalunion bist,
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dann hast du auch die Widersprüchlichkeiten, die du auf dich vereinigst.
0:23:07–0:23:14
Ich sehe in letzter Zeit, seit einem Jahr, dass AdSense vielleicht auf die Hälfte
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oder sogar auf weniger zurückgegangen ist.
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Es sieht wirklich so aus, als ob die Werbung in dem Nischenbereich mit dem Blog
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nicht mehr funktionieren würde. als ob das eigentlich, wenn es so weitergeht,
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in zwei, drei Jahren ist das Geschäft völlig tot.
0:23:31–0:23:34
Und darum habe ich das schon, also ich meine, wenn du dann siehst,
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in der Schweiz, wie viel Geld da abwandert, dann hat mich das Thema schon auch
0:23:40–0:23:44
noch interessiert und dann wollte ich fragen, wie steht es denn um diese Werbung?
0:23:44–0:23:50
Und dann siehst du, insgesamt ist die Werbung geboomet, also die Werbung lebt
0:23:50–0:23:56
zu, das funktioniert, das Prinzip, aber es gibt extreme Verlagerungen und vor
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allem finden die Verlagerungen
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statt, weg von diesen kleinen, von diesen unabhängigen Medien im freien Netz,
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also wie mein Blog zum Beispiel, wie aber auch die Limataler Anzeiger
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oder andere Schweizer Medien, auch die grösseren Schweizer Medien,
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in diesem Bereich sind sie trotzdem Nischenmedien.
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Die Werbeeinnahmen gehen an den grossen Plattformen, also YouTube,
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TikTok, Facebook, einfach die Plattform, wo dann die Werbung auch dort stattfindet,
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die wird immer wichtiger.
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Und dann natürlich auch das Influencer-Geschäft, das Sponsoring oder
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Die Mischformen von Inhalt und Werbung, die man ja vielleicht aus KonsumentInnen-Sicht
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eher nicht so toll findet, die nehmen zu.
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Aber nimmst du das auch wahr, die Verlagerung, die da stattfindet?
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Du musst jetzt keine Zahlen nennen, aber die Werbung auf deinem Blog,
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solange es für einen Starbucks kann, wie in der Winterdurpe Monat?
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Ja, das war bislang so. Ich mache es nicht auf der Rappe transparent,
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aber auf die ganze Laufzeit sage ich immer, seit ich die Werbung habe, so 2-3 Monate zu lassen.
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Also nicht so, dass ich nur noch vom Bloggen leben könnte, aber es ist mehr,
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als dass ich mir das jetzt einfach überlegt hätte, dann kann ich es auch bleiben lassen.
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Und ja, darum frage ich mich schon ein bisschen, ist das sinnvoll? Ich meine,
0:25:32–0:25:36
wenn du dann anfängst, was könnte die Alternativen sein, dann findest du einfach
0:25:36–0:25:40
fast keine. Und darum ist die Hauptfrage in dieser Diskussion,
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wer finanziert dann künftig das offene Netz, das freie Netz?
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Also schnell, was man halt auch muss bedenken, also eben, ob das jetzt ein Limatal
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oder dein Arbeitgeber ist,
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Die haben ja beide grosse Newsräume, also klar wird ein Limathaler lokale Inhalte
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schreiben, aber wenn jetzt eine Bundesratswahl ist, dann wird irgendjemand...
0:26:03–0:26:06
Na gut, die AZ-Medienseinsklar wird wohl in Saarau, ja.
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Also es gibt sicher auch eine Konzentration, also das haben alle,
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das ist ein Problem wahrscheinlich von allen Medien. Also ob jetzt NZZ,
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die Mediatheks Group oder so hast, das ist halt leider so.
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Ja, nur halt, dass eben von YouTube und von Facebook nicht unbedingt wirklich
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gut über die nächste Bundesratswahl informiert wirst, obwohl irgendeiner schreibt
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sicher etwas darüber, also so ist es nicht.
0:26:33–0:26:38
Ja, ich kann schnell sagen, bei all den Schweizeren, ja, die sitzen,
0:26:38–0:26:40
die wenigsten in der Schweiz, das sind Leute, die, ich sage jetzt,
0:26:40–0:26:42
irgendwo an der Uni Zürich,
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studiert haben, also ja, das sind wahrscheinlich Journalisten mit ein bisschen Background.
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Ja.
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Ja, klar. Und was du jetzt noch so gesagt hast, ich habe mich erduppt und wie
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hat jetzt denn jemand geheissen, wo du einzelne Prezartikel für,
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ich sage jetzt, Blendele... Blendele, ja, Blendele, genau.
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Und ich habe mich selber erduppt, du hast ihren Artikel gesehen...
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Das war interessant, du hast selber gedacht, du bist ein Idiot,
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weil dann hast du jemanden gefragt, ja du hast doch das NZT-Abo,
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kannst du mir nicht den Artikel schnell schicken, du musst es krabben,
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aber wenn dann irgendwo, ich sage jetzt ja, ins Kaffee gehst und ja,
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ob es jetzt ein Bier oder ein,
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Latte Macchiato ist, kostet das acht Artikel.
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Ich mache das selber für mich und ich finde es auch, es ist beschämend, dass du jetzt denkst,
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da hat jetzt jemand einen Artikel geschrieben, also nicht etwas,
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ich sage jetzt, Hangeschludertes wie,
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genau, 20 Minuten, aber einen Hintergrundartikel, ja, 1,50 und eben,
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Blendle nimmt noch irgendwie die Hälfte, also ich sage jetzt, wenn du,
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und übrigens, ich kann schon mitreden, du schreibst ja etwa die Sonntagszeit.
0:28:02–0:28:02
So ist es.
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Und dann so, hey, der Matthias hat wieder, also ja, kann man jetzt öffentlich
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sagen, hat wieder einen tollen Artikel geschrieben und eben,
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ich finde es so lustig, habe ich sogar verstanden. Also ich habe,
0:28:15–0:28:17
also, nein, das kommt beim Änderungen.
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Eben, gut, sonntagszeitig ist im Haushalt, der Eltern seit Jahren abonniert,
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eben vier, fünf Stunden.
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Kommst du nicht weit, wenn du bei dir mal etwas essen willst oder so?
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Ja, das ist, ich glaube, das Internet, das ist ein Anfangsfehler gewesen,
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dass man das wahrscheinlich wirklich so wahrgenommen hat. Dort ist alles gratis
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und das hat man bis heute nicht so richtig weggebracht, zumindest bei den Medien nicht.
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Lustigerweise so bei den Softwareabos und so scheint es jetzt inzwischen zu
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funktionieren, aber bei der Werbung irgendwie nicht.
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Und warum das so ist, ich meine, Blende ist
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das eine, ich habe dort auch Geld eingeworfen, ich habe das eigentlich wirklich
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eine gute Sache gefunden, zahlen pro Artikel
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und dann aber quer über alle Medien hinweg, ohne dass ich mich wirklich,
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weil ich habe einfach sehr gerne einen breiten Medienmix mit ganz vielen verschiedenen Titeln,
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lieber weder nur einseitig.
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Darum fand ich das gut, hat sich aber nicht durchgesetzt. Das andere,
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was ihr euch vielleicht daran erinnert, für das offene Netz,
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für das freie Netz, für die ganz Kleinen, für die Blogger, das war das Flatter.
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Dort konnte man einen gewissen Beitrag pro Monat einzahlen.
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Wenn du etwas im Netz gelesen hast und es gut fand, konnte man auf den Flatter-Knopf
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drücken und dem, der das geschrieben hat, ein Trinkgeld in den Hut geworfen.
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Das habe ich eigentlich auch eine gute Sache gefunden, ich habe das sehr gerne genutzt.
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Aber es hat sich auch nicht durchgesetzt. Obwohl, du kannst sagen,
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du hast eigentlich den Betrag, den du eingestest, der ist überschaubar,
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über den gehst du nicht raus, weil es wird am Schluss einfach das,
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was Flatter ist, verteilt
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auf die Anzahl Flatters oder das Geld wird verteilt auf die Anzahl Flatters, die du gegeben hast.
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Und ein super Ding, aber hat sich nicht durchgesetzt. Und jetzt inzwischen sieht
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es nicht aus, als ob irgendjemand sich an so einem Konzept, an so einem Projekt
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würde, die Finger verbrennen, weil wahrscheinlich
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Ist das auch dein Eindruck, der Zug ist ein bisschen abgefahren für das, das macht niemand mehr.
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Irgendwie ist die Illusionierung so gross, dass niemand mehr etwas für das freie Netz machen will.
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Nein, ich glaube nicht, es geht gar nicht ums Netz. Wie gesagt,
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wir haben halt vor 20 Jahren, bis du, ich weiß auch, ich bin aus dem Bus ausgestiegen,
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wenn ich die Kante bin, bin ich bis zum Tram und du hast halt aus der blauen
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oder grünen Box so ein Ding.
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Ja, genau.
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Also eine Zeitung und dort hast du halt... deine Infos gratis hatten.
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Und da haben wahrscheinlich viele Leute, also, ja, ich bin jetzt auch ein bisschen
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älter, aber vielleicht auch Leute, die noch ein bisschen jünger sind,
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haben halt gedacht, ja, Journalismus ist gratis, ja, die leben von einem Butterbrot.
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Gut, man kann jetzt sich streiten wie 20 Minuten irgendwelche Agenturmeldungen,
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vielleicht sogar auch schon mit AI irgendwie zusammengeholt haben.
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Ja, ich kann mir vorstellen, dass sie das machen, ja.
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Irgendjemand muss ja trotzdem ich sage, jetzt ein 20-Minuten-Layouten oder so,
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also, Da will auch irgendjemand sein Geld verdienen.
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Ja, ich fürchte, das wird dann demnächst. Also gut, das 20 Minuten gedruckt,
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das gibt es ja auch nicht mehr. Das heisst, dort haben wir nur noch es online.
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Und ja, ich glaube ja, dort waren ein bisschen viele Geschuhe,
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die Verlegere unter anderem auch. Die haben sich dann halt einen harten Konkurrenzkampf
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geliefert, gerade auf dem Platz Schweiz mit den Gratiszeitungen, die wir hatten.
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Und dort haben sie halt so ein bisschen einen Präzedenzfall geschaffen,
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auch dort, dass die Leute das Gefühl hatten, Informationen sind gratis und eigentlich
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Es hat sich ja tatsächlich so verlagert, was man heute monetarisiert,
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sind nicht mehr die Inhalte, sondern man monetarisiert eigentlich die Aufmerksamkeit
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von uns Konsumentinnen und Konsumenten und das ist auf eine Art
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logisch wahrscheinlich rein kapitalistisch, aber für das
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Mediengeschäft ist es ein bisschen schwierig.
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Und ich würde noch gerne einen anderen Punkt ansprechen.
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Also was mir aufgefallen ist, gilt es so als neuer Trend oder als grosser Trend,
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der vor allem auch Meta vorantreibt.
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Das ist die Hyperpersonalisierung, also natürlich wiederum kein Einsteck dahinter.
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Das heisst, du wirst dann nicht mehr nur in Zukunft eine Anzeige bekommen,
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Wo man das Gefühl hat, die trifft jetzt deine Interessen, sondern die wird dann
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unter Umständen anhand von dem, was man über dich weiss, auf dich zugeschnitten sein.
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Und KI ist dort natürlich, ich habe vorhin darüber gelästert,
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über dein schlechten Profil, KI ist dort schon ein bisschen besser herauszufinden,
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was dich wirklich interessiert, um zu unterscheiden, ob du dich darüber aufregst
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oder ob du es gut findest.
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Und das finde ich, also wenn wir jetzt ein bisschen dystopisch werden wollen,
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Also ich finde die sogenannte Hyperpersonalisierung noch recht schwierig, weil das heisst,
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Man kann gar nicht mehr kontrollieren, was eigentlich in so einer Anzeige drin steht.
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Also man könnte da auch Politwerbung zum Beispiel, die absolut schwierige
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mit Inhalten, die vielleicht verboten wären, aber wenn du sagst,
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ich spiele die nicht einfach breit aus, dass vielleicht sie auch noch ein paar
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Leute sehen, die sich nachher darüber aufregen, sondern ich spiele sie nur genau an die Leute
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aus, wo ich weiss, dass sie die gut finden und die schon so ein bisschen leicht radikalisiert sind.
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Dann kannst du sie natürlich mit so einem Mechanismus dann noch mehr radikalisieren.
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Und du kannst auch dort so die persönlichen Schwächen und Notlagen ausnützen.
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Also du kannst, wenn du weisst, jemand hat Schulden, dann musst du nicht einfach
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so allgemein sagen, du hast Schulden, sondern kannst sagen, hey Digi Chris,
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du bist einmal zu viel im Casino gewesen, jetzt wissen wir, was für ein Problem das hast.
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Und dann kannst du die Werbung auf einer persönlichen, ausbüterischen Ebene losgehen.
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Das finde ich und das passiert jetzt und ich habe wieder das Gefühl,
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wir laufen wieder genau rein, es wird dann wieder die Diskussion geben,
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wenn es dann da ist, dann werden alle finden, hey,
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wieso haben wir das nicht gesehen, aber jetzt könnte man vielleicht noch etwas
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dagegen machen. Aber...
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Gut, wenn es so weitergeht, ich sage jetzt Facebook und so...
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Die wissen, was ich poste, ich sage jetzt, ja, nehmen wir die Neutralitätsinitiative,
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wenn du jetzt mal würdest positiv schreiben, mal negativ, und vielleicht sagst,
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ja, ich weiss nicht, was ich stimmen soll.
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Ja.
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Also, oder es kann jede Vorlage sein, macht den Bling-Bling,
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aha, der weiss es nicht, ja komm, hauen wir mal ein dickes Ja-Dings rein.
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Und wenn du dann, also, es kann jede Vorlage sein, wenn du dann ein dickes Ja
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rüberkommst, sagst vielleicht Ja, okay, stimmt.
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Geh denn, ich weiß es ja auch.
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Ich weiss nicht, also...
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Eben was du gesagt hast mit dem AI. AI würde wahrscheinlich...
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Es ist manchmal, sage ich nur so englische Wörter, der noise, also der Lärm...
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Das Hintergrundrauschen.
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Das Hintergrundrauschen. Da weiss er, ja, der ist halt einmal im Bremgarten
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gewesen, aber der wohnt weit und breit nicht im Bremgarten.
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Also muss man nicht sagen, wenn er im Bremgarten ein Kaffee eröffnet,
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aber der ist vielleicht zwei, drei Mal am Bahnhof Dietiken.
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Hey, dort könnte man sagen, die Pizzeria Sonzo hat jetzt irgendwie zwei Pizzeria für einen.
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Ja, ich fürchte tatsächlich, das wird mit der KI noch recht viel
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schlimmer werden, weil eben auch dann so die leichte Vertuschung oder Verfälschung
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von uns, das kann man heute auch machen, kann man probieren, sein
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Profil ein bisschen zu versalzen, da gibt es diese Tricks, aber ich glaube,
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mit der KI wird das nicht mehr funktionieren.
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Wir müssen aufhören, Chris, ein bisschen ein Deprimierender.
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Wir haben positiver werden in diesem Jahr. Machen wir das auch in der nächsten
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Staffel? Ich glaube, Kevin hat dann wahrscheinlich ein super positives Thema nächste Woche.
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Aber jetzt vielleicht nochmal, denkt doch einfach daran,
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vielleicht, ja, wenn ihr jetzt auch heute Abend noch irgendwo etwas trinken gehen könnt,
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man kann so eine Zeitung, die im Restaurant aufliegt, kann man am Kiosk kaufen
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gehen, weil eben, ob das jetzt du bist oder sonst irgendwie eine Journalistin,
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die ich halt auch mal getroffen habe,
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die tanken euch, weil die leben auch nicht nur von heisser Luft.

War das klug? Ungefähr das halbe Internet – grob geschätzt – basiert auf Werbung und ist somit auf Sand gebaut. Was, wenn alles ins Rutschen kommt?

Man könnte den Eindruck erhalten, dass genau das derzeit passiert. Die Werbeausgaben steigen zwar auch 2026 weiter, doch immer mehr Geld landet bei Google, Meta, Amazon und den grossen Plattformen, statt bei den lokalen, regionalen und nationalen Medien, den Blogs und unabhängigen Inhaltsanbietern.

Wir diskutieren, was es heisst, wenn dadurch inhaltliche Vielfalt verloren geht und – womöglich – Click- und Ragebait die Oberhand gewinnen. Wir fragen, wohin die Hyperpersonalisierung in der Werbung führen wird. Mutmasslich nämlich zu einem Verlust an Kontrolle und zu massgeschneiderten «Empfehlungen», die kaum mehr als kommerziell erkennbar sind.

Und: Was könnten wir tun, um gegenzusteuern? Sollen wir zähneknirschend unseren Werbeblocker abschalten oder hie und da einen bezahlten Newsletter abonnieren?

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Beitragsbild: Sollte niemand behaupten, er sei nicht gewarnt worden (Danne, Pexels-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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