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Die Jöl mit Daisy ist das. Sie schrummelt hier entspannt vor sich in dieser
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Hitze, während wir im Studio schmachten. Nein, stimmt gar nicht.
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Im Studio ist es eigentlich angenehm, kühl. Darf ich euch verraten.
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Wir haben hier die Klimaanlage auf vollen Touren.
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Miau!
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Miau. Ja, Büseli, sag, was ist denn los?
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Miau, Stadtfilter, Miau.
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Stadtfilter. Sogar Katz ist entspannt. Das ist ein blöder Jingle,
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ich spiele noch einen anderen. Ich will lieber den hier.
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Niemand, absolut niemand wird mich zum Sprechen bringen. Dann redest du eben
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nicht, aber du wirst mir zuhören. Radio Stadtfilter.
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Und das ist doch die richtige Motivation für unser Publikum.
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Oder Digi-Chris, was meinst du?
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Ja, also ihr könnt gerne die Sendung anrufen, aber ja, sonst wird der Dialog
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ein bisschen schwierig.
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Das stimmt, wir haben damit gesagt, ihr könnt die Sendung anrufen,
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soll ich das wieder sagen.
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Ich käme jetzt allerdings extrem ins Schwimmen, wenn jemand anrufen würde,
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um herauszufinden, wenn ich das Telefonat auf den Sender bringen würde. Aber Nummern...
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Lassen wir es besser bleiben.
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Nummern wären also 0250203 31.00, wenn ihr reden wollt, also wir sind offen,
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wir wollen euch da nicht censurieren, das macht nur das Facebook.
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Wann hat es dich das letzte Mal censuriert, Digi Chris?
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Du wirst sicher ab und zu rausgerührt von Mark Zuckerberg, weil du etwas postet hast.
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Schon länger nicht mehr. Also das Zeug mal wegen Nicky ist glaube ich das letzte
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gewesen. Also eben, wo ich den Herrn Rimoldi, wenn Nicky das sagt und wir Wir
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wissen ja alle als Schweizer, dass Niki halt ein Schweizer Name für Nikolas oder Nikoli ist.
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Aha, und dann hat man gemeint, dass es irgendein...
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Dan-Word.
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Aha, auf die Idee wäre jetzt Niko, aber...
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Nein, ich kann es mir nur so denken, der Rage zu lernen, weil also...
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Ich weiss nicht, ich hatte eine Mitstudentin, glaube ich, bei der Kalle...
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Nikola, die hat darauf bestanden, dass sie die Lehrer in der Kante haben wir
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ja gesagt, sie Matthias, sie Christian und sie hat darauf bestanden, dass sie Niki.
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Ja, du musst noch ein wenig näher an deinen WLAN-Router rücken,
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du brösmelst im Moment, das haben wir manchmal, aber...
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Also ich bin praktisch wirklich in...
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Sichtweit. Nein, ich bin sogar am Lahn.
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Am Lahn? Dann knaggelt deine Katze, deine Büsse von vorher, knaggelt dein Lahn
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Kabel um. Das ist es wahrscheinlich.
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Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Was machst du jetzt zum Beispiel,
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wenn du, sagen wir, einen guten schweizerischen Nachnamen hast,
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Heiniger so zum Beispiel und dann in die USA gehst und so.
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Also das ist ein bisschen problematisch natürlich. Dann musst du irgendwie den
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Leuten das allen erklären.
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Oder etwa Kunz. Ich weiss auch noch mal, in meinem alten SAP-Projekt haben wir
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eine der ersten Benutzerinnen, also es war eine Schweizer Firma,
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hat halt irgendwo Kunz geheissen
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und dann jemand, hey, zum Glück geht die nie in die USA und alle fangen da lachen
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und irgendeine hat es nicht geschnallt, weil sie halt nicht so gut Englisch hätte können.
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Ich könnte googlen, was Kunz auf Englisch spricht.
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Es ist ein wenig unanständig. Ich glaube, auf Amerikanisch ist es noch schlimmer,
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weder im britischen Englisch.
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Im amerikanischen hat es noch eine sexistische Note, und beim britischen Englisch
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ist es einfach eine Beleidigung.
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Ja, genau. Aber ich meine, das Wankdorf-Stadion, wenn wir schon beim Thema sind,
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das hat ja, glaube ich, die amerikanischen... Es gibt es leider nicht mehr.
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Es heisst jetzt irgendwie, wer heisst es? State de Suisse. State de Suisse,
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genau. Jetzt ist es nicht mehr anzüglich.
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Aber das Wankdorf, das habe ich eigentlich immer noch lustig gefunden.
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Aber ja, das ist halt so. Aber wenn du so einen Namen hast, ich stelle mir das
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schon noch unangenehm vor.
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Wenn du dann da, dass du Leute erklären musst. Also wenn ihr wisst,
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ob mein Name in irgendeiner Sprache, zum Beispiel koreanisch oder kambodschanisch
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oder so etwas Unanständiges heisst, sagt mir das, dann würde ich das gerne mal ausprobieren.
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Und ich meine, ich kann sagen eben,
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Mein Arbeitgeber auf Finnisch, übersetzt heisst Schwein und die haben dann eine
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Tugend draus gemacht und ich bin im Head geworden, ist einfach so ein Pappmaché-Schwein
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im Eingang. Die haben sich ja, da kannst du dich ja nicht in Finnland umbenennen.
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Deutschland ist im Moment eine heftige Debatte im Gang, die etwas mit KI zu tun hat.
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Es sind Leute verwischt worden, Politiker, die ihre ganzen Reden mit KI schrieben haben.
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Es gibt Journalisten, die finden, heute ist warm, wieso soll ich mir da Mühe
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machen, ins Büro zu sitzen? Ich lasse meinen Artikel von KI verfassen und drücke den 1 zu 1 ab.
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Jetzt fragt man sich, geht das eigentlich? Also es geht offensichtlich,
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aber sollte man es machen, droht ein Verlust von Haltung, von Seele vielleicht
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sogar, wenn uns Menschen die Maschine anfangen, Worte ins Mund zu legen.
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Und wir wollen damit umgehen. Ich gehöre ja auch zu dieser Zunft,
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die schreibenderweise unterwegs ist.
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Ich könnte mir das im Grunde genommen auch das Leben einfach machen und sagen,
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ich lasse jetzt alle meine Artikel nur noch von der K.I. schreiben.
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Aber es wäre schon verständlich, dass dann irgendwann mal einer kommt und sagt,
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hey, für das soll ich noch Sabot zahlen, dass der einfach K.I. laufen lässt.
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Was ist da so deine ganz grundsätzliche Haltung?
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Ein Ministerpräsident, zum Beispiel aus einem schönen Bundesland von.
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Thüringen, das ist der Mario Feucht, der das gemacht hat, der hat gefunden,
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ich lasse mir das einfach per K.I.
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Schreiben. Da kannst du sagen, der ist zwar nicht Journalist,
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Aber man findet, der Ministerpräsident müsste eigentlich doch genug zu sagen
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haben, dass er eigentlich keine KI benutzen würde.
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Ich habe noch ganz schnell einen Nachtrag von der letzten Sendung wegen dem
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Sprachlabor, weil wir es einfach schnell noch reinbringen können.
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Ich habe meinem Ex-Lehrer am Walti geschrieben und mit dem Sprachlabor ist es
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tatsächlich so gegangen, du hast eine Art Read-On-Kassette gehabt.
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Also ich erinnere mich, du hättest irgendwo einen riesen Schrank gehabt,
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wo du halt und es sind glaube 24 Leute gewesen, also 24 Mal hättest du halt ohne was, eins.
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Dann hat der das irgendwie reingetan und eben das ist natürlich Read-Only gewesen.
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Dann hättest du irgendwie eben Kassettchen gehabt, wo du hättest bereden können.
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Du hast dann natürlich beide vor- und zurückspulen können und der Dozent,
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der Lehrer, das war so eine Konsole,
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der hättest du einen Space Shuttle steuern können, das war riesig.
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Ja, ich kann das auch so erinnern.
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Und eben, da hast du halt deine Übungen gemacht, hast du zurückgefahren und
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dann ist halt irgendwann mal der Lehrer gekommen, eben, du hast,
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das gehört heute wahrscheinlich auch nicht mehr, du hast nicht gemerkt, wenn du zuhörst.
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Ja, genau, das ist es gewesen, ja.
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Und dann ist er halt irgendwie auch so, ja, und dort ist dir die Mündlichnote
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entstanden und hat er gestoppt.
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Im Englischen, ja, Chris, where we are going for vacation und so.
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Wir hatten es nur im Französisch, nicht im Englischen.
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Wir hatten es im Französisch und im Englischen. Was ich da so zusammengeschrieben
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habe, meinte Walti, da stimme ich soweit.
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Und er ist mir noch eine Antwort schuldig, er wüsste ich nicht mehr,
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wenn es aufgehoben wurde. Ich nehme an, heutzutage, und das habe ich auch von jemandem gehört.
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Du hast auch eine Tochter, du wirst dich einfach mit dem Tablet dir... Ja, ja, natürlich.
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Also es war wahrscheinlich wirklich noch spannend, aber es waren so wirklich lustige Caboyschen.
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Ja, und eben, ich vergiss nie mehr einfach das Riesenpult und am Ende der Lektion hat halt eben der
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Englisch- und Französisch-Lehrer den Knopf gedruckt, dann hat er irgendwie
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das normale Kassettchen zurückspult und halt,
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ich glaube normalerweise wäre, also dieses Kassettchen wäre gelöscht worden,
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hätte aber nicht immer funktioniert und dann hast du irgendwie noch deinem Vorgänger
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gehört, das würde heute wahrscheinlich auch nicht mehr in Sachen Datenschutz gehen.
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Naja, ich finde es auch nicht so tragisch.
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Ja, aber ja, du weisst schon, wie wir heute denken, aber ja,
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einfach, dass jetzt das die Leute noch wissen, weil, als das Kevin erzählt hat,
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hat es mir auch wieder, hey, ja gut, das ist über 20 Jahre her, 25 Jahre.
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Ich weiss nicht, wir haben nicht herausgefunden, wenn sie abbaut wurden,
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sind die Sprachlabor. Aber du Digi Chris, ich höre ein bisschen heraus,
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dass dir das Thema eigentlich von letzter Woche lieber war.
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Nein, nein, es hat mich einfach so interessiert und ich habe es auch wieder
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zur Gelegenheit genommen.
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Wie gesagt und wir haben dazu gehört, der Wald ist wirklich einer der genialsten
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Lehrer in der Rekan, weil es gibt einfach Lehrer, die den Job gerne machen.
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Ja, genau.
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Und wo zum Beispiel auch wenn jemand, ich sage zur Lehrstelle suche ich,
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also ist es nicht bei mir passiert, mal einfach umgekehrt.
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Wo der dann gleich aufpäppelt, hey, jetzt probieren wir es nochmal.
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Jemand, der zum Beispiel, er hat einen Singen gegeben, ja, dass er das Klavier
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nicht zusammengetatscht hat, ist ein Wunder gewesen, der ist mit so,
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wenn du ihr mit Lady Peaks hungen hast, hat er halt den Klavier begleitet.
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Also wirklich mit ihm gebrannt und er ist riesig gross gewesen.
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Wie gesagt, es ist doch schön, wenn du jemanden hast, der einfach merkt,
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er macht den Job gerne und das war das ganze Leben an der Grieger Schule.
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Und wenn das passt, und ich glaube, alle Schüler, die ich hier spreche,
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haben den Walty in wunderbarer Erinnerung. Also einfach schnell,
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ja, gut, jetzt zum KI-Thema-Truck.
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Jetzt hast du mir meine, wie soll ich sagen, meine Anmoderation.
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Sunkli, sorry, ich kann es noch mal schreiben.
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Das ist ein Konzept dieser Sendung. Ich bin hier der strenge Meister und ihr
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beide versucht, mich manchmal ein wenig von diesem Konzept herauszubringen.
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Aber wir können das auch mal zur Kunstform erheben von mir aus gerne.
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Also Mario Vogt, Thüringische Ministerpräsident, der seine Rede mit KI schreibt.
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Der Tagesspiegel, da gab es einen Herausgeber,
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der Meinungstext veröffentlicht hat, die mit KI geschrieben.
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Dann wurde er beurlaubt, weil man ihn doch irgendwie gefunden hat.
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Vor allem war es, glaube ich, auch nicht deklariert.
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Dann gab es noch einmal den Karsten Wildberger, das ist noch einmal einer.
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Der hat im Handelsblatt etwas Ähnliches gemacht. Das ist auch ein renommiertes
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Medienerzeugnis, das er auch fand, das macht,
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Die KI ja wunderbar. Und dann kam der Springer-Chef Matthias Töpfner und sagte, was soll das überhaupt?
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Ich stehe dazu, ich habe mir die Replik vom Gemini geschrieben.
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Ich hatte 30 Sekunden. Er war eigentlich sogar noch stolz. Und er.
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Fand, ihr seid alles zu tun, wenn ihr nicht findet, wenn ihr das Theater draus macht.
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Aber auf eine Art, ich habe es schon angedeutet, Würdest du jetzt,
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du sagst immer ab und zu, dass du ein Abo hast, aber würdest du dann das zahlen,
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wenn du das Gefühl hättest, da wird
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jetzt eigentlich alles dann mit KI hergestellt, was man dir da verkauft?
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Also du meinst das Abo von einer Zeitung?
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Ja, genau, das meine ich.
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Dann müsste ich mir schon überlegen, ja, mache ich das noch?
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Ich habe ja auch gesagt, ich habe eine lokale Zeitung, wo ich tatsächlich mal
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wissen will, wenn die Gemeinderate verabschiedet wird.
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Und wenn man dann irgendwie weiss, du könntest ja heute so eine Zeitung locker
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mit KI generieren lassen, dann müsste ich wirklich überlegen,
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ob ich jetzt die 300 plus Franken nicht irgendwie
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in KI und sage, machen wir irgendwie ein Newsletter über das Klimatal.
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Ja, genau. Wir steigen vielleicht noch etwas tiefer in diese Argumentation ein,
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wo die Leute vor allem auch die.
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Die Befürworter der KI brauchen. Der Töpfner hat dann eben gefunden,
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dass die Postkutschen-Lobby am Werk sind, die quasi einfach alles verteidigen.
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Und die Fortschrittsverweigerer könnte man vielleicht auch sagen.
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Und in der jüdischen Allgemeinen habe ich auch ein Manifest gelesen für quasi,
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die Herangehensweise, die sagt, es ist doch eigentlich...
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Also erstens einmal haben Politikerinnen und Politiker, also das Ghostwriting
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hat es schon früher gegeben, man hat sich ganze Bücher,
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Autobiografien haben sich Leute von Ghostwriters schreiben lassen.
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Das ist einfach die kaisische, moderne Form von Ghostwriting und eigentlich
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kommt es ja auf den Inhalt drauf an, auf Botschaft und wie das genau entstanden ist.
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Ich kann uns ja egal sein, aber ich finde immer, Der Vergleich,
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und ich verwässere jetzt meine neutrale Haltung an dieser Stelle.
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Und wenn du, Chris, die Position der Vertreter der KI-Texte einnehmen möchtest,
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dann bist du herzlich eingeladen.
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Aber ich würde dann sagen, bei einer Wurst oder bei einem Servila ist es schon
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nicht nur egal, was am Schluss rauskommt, sondern der Herstellungsprozess würde
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mich auch noch ein bisschen interessieren.
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Wenn Servila verglich erlaubt ist.
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Durchaus. Also ich würde jetzt auch sagen, wenn du in ein Restaurant gehst,
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also ich sage jetzt irgendwo, wo es
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Menü 1 mit Salat 17.50 Franken kostet, wenn dann vielleicht die Soße irgendwie
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am Kalbsbäckchen nicht hausgemacht ist, das kann ich noch durchgehen lassen.
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Aber wenn ich dann irgendwo in einem Edellokal bin, wäre es schon ein bisschen
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hässig, wenn es Convenience-Food ist. Wenn wir zuerst zur Politik gehen,
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du hast wahrscheinlich schon damals
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Politiker, haben Leute gehabt, die haben gesagt, hey, ich bin in dieser Gemeinde,
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eben zumindest am Assistent recherchieren wir doch einmal.
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Und wir haben das, glaube ich, auch bei uns gehabt, in meiner Gemeinde.
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Da hat ja der Ferdi Kübler gewohnt, der hat auch gesagt, ja,
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sein Assistent hat mir das rausgesucht.
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Also, wenn du ein bisschen Hilfe hast, ist das okay. Und ja,
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wenn man jetzt aber denkt, Stichwort Al-Bisküttli, glaube ich,
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dass jetzt Herr Blocher und Herr Köppel, man kann denken, was man will.
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Ich glaube, die haben halt wirklich die Reden von A bis Z selber geschrieben.
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Es wird dann wahrscheinlich schon noch irgendjemanden Komma-Fälle rausgenommen.
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Aber eben so Leute, also wirklich, Vollblutpolitiker trauen jetzt echt zu,
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dass die keine KI nutzen.
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Ja, und ich meine auch sogar der Vergleich mit dem Ghostwriter,
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finde ich, der hinkt dann eben ein bisschen, wenn du anfängst,
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wenn du anfängst, ein bisschen ins Detail gehen oder ein bisschen genauer hinschauen.
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Ich glaube, es war von der BBC oder so, einen Podcast gehört vom Redeschreiber Ronald Reagan.
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Der hat dann selber Auskunft gegeben, der hat hier noch gelebt oder lebt immer
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noch, das weiss ich nicht.
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Und der hat dann halt erzählt, wie das entstanden ist. Und das ist schon nicht
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einfach so, dass du dann einen Prompt bei Gemini eingeben würdest und dann das
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vorliessst, was rauskommt. Das ist ja auch eine Beziehung, die du zu jemandem hast.
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Wenn ich Bundesrat wäre, hätte ich vielleicht tatsächlich auch nicht immer Zeit,
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meine Reden selber zu schreiben, aber ich würde jemanden nehmen,
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der ich finde, der ist jetzt Handverlassen. Das ist etwas anderes,
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wenn du einfach die erste, beste KI und so.
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Und darum finde ich das schon eigentlich, sagen wir, in diesem Bereich ein bisschen fragwürdig.
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Dann ist mir aufgefallen, ist es allerdings so gegangen, Vielen Dank.
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Dass diese Diskussion sich dann in die sozialen Medien verlagert hat.
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Und auf LinkedIn habe ich mehrere heissblütige Verfechter gelesen,
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von denen, die sagen, hey Kai, was soll's?
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Es ist wieder das Argument gekommen, es ist doch am Schluss das Zelt,
0:17:22–0:17:25
das dabei rauskommt, und wer es gemacht hat, ist egal.
0:17:25–0:17:29
Wie würdest du dort mit diesem Argument umgehen?
0:17:30–0:17:35
Ich habe hier einen Kollegen auf LinkedIn, die ein echt guter SOP-Security-Berater
0:17:35–0:17:41
ist und der haut an mich, es gibt ja, ich sage jetzt halt mal ein paar Leute
0:17:41–0:17:43
aus, ja, Entschuldigung.
0:17:43–0:17:47
Sag mal, was ist los? Musst ihr ein Zeltchen, ich muss gerade schauen, ob ihr das Zeltchen ist.
0:17:47–0:17:53
Ich sage mal halt, Indien, die teilweise einfach keine Zeug schreiben und natürlich
0:17:54–0:17:57
posten das Public und der haut die immer so in die Pfanne.
0:17:58–0:18:05
Also ich lese eigentlich nur seine Antwort. Also, ist fast lustig. Aber ja, ich finde...
0:18:07–0:18:12
Also, was wir auch kennen von wissenschaftlichen Arbeiten, wenn du jetzt irgendwie
0:18:12–0:18:18
eine Professur schreibst, ist ja klar, dass du deine Studenten zur Hilfe beiziehen
0:18:18–0:18:21
darfst, du darfst natürlich Quellen angeben.
0:18:21–0:18:25
Und wir haben das bei uns auch gesagt, dass ein Dozent, der die Professur gemacht
0:18:25–0:18:29
hat, gesagt hat, ich brauche drei, vier Leute, die mir bei dieser Arbeit helfen.
0:18:29–0:18:30
Das ist ja absolut legitim.
0:18:31–0:18:32
Aber dann gibst du es an.
0:18:33–0:18:39
Ja, genau. Da sind wir natürlich in diesem Bereich, wenn man damit umgeht.
0:18:39–0:18:42
Ich würde jetzt auch sagen, kann ich einfach gar nicht sagen,
0:18:42–0:18:45
wir klingen das so, wie wenn wir ein Jahr 20,
0:18:47–0:18:52
22 im Sommer hätten und nicht dann im Herbst, wo die Kai so langsam aufgetaucht.
0:18:53–0:18:57
Das wäre auch falsch. Ich glaube, man kann die Kai super brauchen,
0:18:57–0:18:58
gerade auch im Journalismus.
0:18:59–0:19:03
Ich würde sagen, Aber es ist einfach die dümmste mögliche Variante,
0:19:03–0:19:06
wenn du sagst, du lässt dir einfach alles schreiben, sondern du kannst dir zum
0:19:06–0:19:09
Beispiel die Informationen zusammentragen lassen.
0:19:09–0:19:14
Was ich sehr gut finde, ist, wir haben jetzt, wir sammeln, bei der Tamedia kann
0:19:14–0:19:21
ich sagen, wenn wir es da machen, dort ist es, dort hat es auch mal so ein kleines, leicht Shitstorm,
0:19:23–0:19:24
wo es darum gegangen ist,
0:19:26–0:19:32
wo dann, glaube ich, der WOTS hat so impliziert, als ob wir auch bei den Tamedia
0:19:33–0:19:38
anstreben würden, dass man 90% oder 95% von einem Artikel mit KI schreibt.
0:19:38–0:19:42
Und das ist absolut nicht der Fall. Also ich glaube, es gibt auch sehr unterschiedliche
0:19:42–0:19:46
Meinungen und Ansätze, wie die Leute die KI brauchen.
0:19:46–0:19:49
Dort geht es einfach darum, dass man findet, wenn...
0:19:50–0:19:55
Wenn die KI gebraucht worden ist, aber am Schluss der Mensch findet,
0:19:55–0:20:03
ich habe jetzt das Produkt fertiggestellt und dann muss man es nicht dokumentieren.
0:20:03–0:20:08
Also muss man nicht sagen, dass es KI ist, aber wenn es von der KI generiert
0:20:08–0:20:11
ist und niemand drauf fliegt, dann muss man es dokumentieren.
0:20:11–0:20:15
Und da kann man natürlich auch sagen, da können die Meinungen auseinandergehen,
0:20:15–0:20:17
wenn man das dokumentieren sollte.
0:20:17–0:20:21
Ich finde es auch, wenn du sagst, man müsse jeden KI-Einsatz dokumentieren,
0:20:21–0:20:23
dann wird es wahnsinnig schwierig.
0:20:23–0:20:28
Weil du musst dann, wenn du einmal etwas mit dem KI-Modus von Google gesucht
0:20:28–0:20:33
hast, oder wenn du etwas übersetzen lassen hast, einen Text in einer Sprache,
0:20:33–0:20:36
den du nicht verstehst, hast du dir übersetzen lassen mit einem Tipel oder so,
0:20:37–0:20:39
musst du dann das deklarieren.
0:20:39–0:20:42
Da würde ich auch sagen, das geht wahrscheinlich ein bisschen zu weit.
0:20:42–0:20:47
Und am Schluss, wenn du für das Endprodukt als Mensch hinstimmst und die Verantwortung
0:20:47–0:20:52
übernimmst, dann eben, ich meine, das hast du früher auch nicht so gemacht, eben im Restaurant.
0:20:53–0:20:58
Du hast den Vergleich vorher gebracht. Ich habe letztens im Facebook so eine Werbung gesehen.
0:20:59–0:21:02
Warum auch immer, dass ich die gesehen habe, vielleicht meint sich ein Restaurant, dort ist,
0:21:03–0:21:09
mir mitteilt worden, dass es so ein Vorstufenprodukt gibt, wenn du in deinem
0:21:09–0:21:13
Restaurant «Du willst hausgemachten Eistee ausschenken?» Dann habe ich gefunden,
0:21:13–0:21:14
«Hä, hausgemachten Eistee?
0:21:15–0:21:16
Den machst du im Haus, oder?» Aber
0:21:16–0:21:21
nein, offensichtlich gibt es da die Möglichkeit, dass du ein Vorprodukt,
0:21:22–0:21:26
verwenden kannst und dass dich dann trotzdem mit Lage versetzt,
0:21:26–0:21:30
hausgemachten Eistee zu versetzen. Und das ist tatsächlich so.
0:21:30–0:21:34
Da hat es auf dem ZDF auch mal eine sehr schöne Dokumentation gegeben.
0:21:34–0:21:41
Zumindest in gewissen Restaurants Da werden einfach noch ein paar Produkte zusammengerührt
0:21:41–0:21:45
und dann wird das als eigene Küche ausgegeben.
0:21:47–0:21:50
Auf eine Art kann man sagen, haben wir uns da wahrscheinlich gewöhnt,
0:21:50–0:21:52
könnte man vielleicht ein bisschen offener sein, die Deklaration,
0:21:53–0:21:58
aber offensichtlich gibt es keinen allgemeinen Aufschreiten dagegen.
0:21:59–0:22:02
Ja, und die Frage ist eben, wie deklarierst du das? Ich meine,
0:22:02–0:22:06
wir haben auch einmal an einer Uni FH Abschlussarbeiten
0:22:07–0:22:11
gemacht und das ist auch klar gewesen, da hat es Mami, Tanti,
0:22:11–0:22:16
wer auch nicht immer, hat die Arbeit durchgelesen, korrigiert und am Schluss schreibst du einfach,
0:22:17–0:22:19
ich danke allen, wie sagt man,
0:22:22–0:22:26
du bist Journalist, die Leute, die Texte korrigieren, was ist das Fachwort?
0:22:26–0:22:30
Der Lektor, meinst du? Es gibt beides, es gibt das Lektorat und es gibt das
0:22:30–0:22:32
Korrektorat. Beide sind wichtig.
0:22:32–0:22:37
Also dort ist bei mir halt wirklich primär darum gegangen, Kommafehler und so viel.
0:22:38–0:22:42
Ja, meine Eltern wissen jetzt nicht unbedingt, was ein Java-Stack auf SAP ist.
0:22:42–0:22:47
Aber dass sie halt vielleicht mal sagen, ja, jetzt kannst du mal Java-Stack
0:22:47–0:22:49
geschrieben und dann wieder Java-Abstands-Stack.
0:22:50–0:22:52
Bitte einheitlich zu angestrichen.
0:22:53–0:22:57
Das haben bei uns sogar Dozenten gesagt. Lassen Sie es von Mami,
0:22:57–0:23:01
von Grossmami, von der Freundin, lassen Sie es um Gottes Willen durchlesen.
0:23:01–0:23:04
Lassen Sie sich nicht Punkte verschenken wegen Schleiffehlern.
0:23:05–0:23:06
So etwas ist absolut intim.
0:23:08–0:23:11
Genau, das finde ich auch. Und tatsächlich, das ist ein guter Hinweis.
0:23:11–0:23:17
Dank KI sind auch die Texte in meinem Blog zum Beispiel viel besser geworden.
0:23:17–0:23:20
Ich habe auch schon über das Language Tool gesprochen, glaube ich,
0:23:20–0:23:24
in dieser Sendung. Das ist so ein Browser-Plugin, das ich brauche.
0:23:24–0:23:26
Das natürlich auch mittels KI,
0:23:26–0:23:30
am Anfang ohne KI hat es einfach so falsch geschriebene Wörter erkannt.
0:23:31–0:23:35
Und jetzt erkennt es auch Kommafehler zum Beispiel, es erkennt,
0:23:35–0:23:39
wenn Wörter zu viel oder zu wenig sind, Fallfehler erkennt es.
0:23:40–0:23:43
Es sagt mir zum Beispiel genauso Sachen, wie du gesagt hast,
0:23:43–0:23:47
wenn ich das eine Wort mal mit Bindestrich und mal aneinander schreibe,
0:23:47–0:23:50
dann sagt es, hey, das ist nicht konsistent, macht das immer gleich.
0:23:50–0:23:54
Es sagt mir, wenn ich immer die gleichen Wörter inflationär brauche,
0:23:54–0:23:58
das ist wirklich super und dann so etwas, denke ich, wäre jetzt ein bisschen,
0:23:59–0:24:05
übertrieben, dass zu sagen, der Text wurde mit KI verbessert, rein sprachlich.
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Ich finde es war,
0:24:11–0:24:13
schon immer so, dass man mit diesen Tools hat müssen,
0:24:14–0:24:21
ein bisschen so arbeiten, wie es einem passt. Und man hat schon früher nicht
0:24:21–0:24:24
immer alle seine Geheimnisse preisgegeben, sage ich jetzt mal.
0:24:24–0:24:29
Aber ich glaube, es ist viel entscheidender, dass man als Journalist und als
0:24:29–0:24:35
Verlagshaus und als Medienhaus nicht den Eindruck erweckt, man sei schindludrig
0:24:35–0:24:39
unterwegs, sondern dass man hinstellt und sagt,
0:24:39–0:24:44
Am Schluss wollen wir einfach hinter dem stehen, das wir veröffentlichen können.
0:24:44–0:24:48
Und es geht jetzt trotzdem wieder in diese Richtung.
0:24:50–0:24:54
Man weiss nicht genau, was in der Wurst drin ist. Aber wir garantieren euch,
0:24:54–0:24:57
dass ihr keinen Bauchweh bekommen.
0:24:58–0:25:07
Und dass in der Wurst mit Schwein und Rind auch noch die überkarrte Katze vom Nachbarn drin ist.
0:25:09–0:25:14
Ihr versteht, was ich meine, oder? Am Schluss, glaube ich, ist ja, wenn man anfangen muss,
0:25:17–0:25:22
alles dokumentieren muss, dann ist es vielleicht auch ein Ausdruck einer Vertrauenskrise,
0:25:22–0:25:25
die wir da jetzt natürlich sowieso haben, oder?
0:25:25–0:25:28
Das kommt auch zum Ausdruck da.
0:25:28–0:25:33
Ja, und ich kann auch sagen, wenn wir ein Patch Tuesday machen für den GKIA,
0:25:34–0:25:36
geben wir mal Themen. Sicher?
0:25:38–0:25:39
Ich mache das auch.
0:25:39–0:25:42
Also ja, unsere Sache ist ja klar, aber eben am Schluss,
0:25:44–0:25:47
oder wenn du mich jetzt mal zum Essen einlatscht und ich sage jetzt halt irgendwie
0:25:47–0:25:52
dann, ja, ich sage jetzt mal, du machst irgendwie Schnippen und die Mayonnaise
0:25:52–0:25:54
ist halt aus der Taube, ja, das
0:25:54–0:25:58
geht ja, aber wenn du jetzt wirklich alles würdest irgendwie im Beutel,
0:25:59–0:26:01
dann würde ich auch sagen, ja,
0:26:02–0:26:06
ich kann dir jetzt auch eine Prozentezahl sein.
0:26:06–0:26:08
Also wenn du jetzt einen Artikel mit 1000
0:26:09–0:26:13
Zeichen? Ich kann gar nicht so hinzeigen, aber sagen Sie, wenn von diesen 1000
0:26:13–0:26:19
Zeichen 950 von dir sind und 50 von der KI, würde ich sagen,
0:26:19–0:26:20
du musst nicht deklarieren.
0:26:20–0:26:24
Was ich zum Beispiel auch noch würde sagen, wenn du jetzt Fazit schreibst,
0:26:24–0:26:27
dann würde ich schon erwarten, dass du irgendein Fazit, wenn es jetzt irgendein darum geht,
0:26:28–0:26:35
Apple sagt, Intel Max Up, dann würde ich schon erwarten, dass Fazit von dir
0:26:35–0:26:36
kommt und nicht von der KI.
0:26:37–0:26:41
Ja, absolut genau, das würde ich auch sagen. Aber es zeigt wirklich,
0:26:41–0:26:42
wie schwierig die Gratwanderung ist.
0:26:42–0:26:47
Wir haben zum Beispiel auch intern so einen Prompt, der heisst extrem,
0:26:47–0:26:50
ich müsste nachschauen, wie er genau heisst, aber er heisst,
0:26:50–0:26:52
glaube ich, «Knallharter Gegenleser».
0:26:53–0:26:57
Und der ist wirklich so ein aufgesetzter Prompt, dass du ihm einen fertigen
0:26:57–0:27:01
Text gibst und er verreist ihn einfach nach Strich und Faden.
0:27:01–0:27:08
Verreisst er. Er sagt, ich habe das gemacht und das schon ein paar Mal mit meinen
0:27:08–0:27:12
Texten und meistens hinten kommen dir so ein bisschen Tränen,
0:27:12–0:27:14
weil du das Gefühl hast, das war jetzt ein wunderbarer Text.
0:27:15–0:27:20
Und wenn du die Kai, wenn du wirklich den Prompt so machst, richtig und sagst,
0:27:20–0:27:26
Schritt für Schritt, du fasst, dass er alles schauen muss, dann ist er wirklich so gemein.
0:27:26–0:27:30
Dann sagt er zum Beispiel, hey, da hast du eigentlich, hast du ja am Anfang
0:27:30–0:27:37
so einen Servicetext schreiben, aber dann gleitet es in eine Analyse oder in ein Essay ab.
0:27:37–0:27:41
«Bitte entscheide dich für eine Textform!», dann sagt er, dass du hier drei
0:27:41–0:27:46
verschiedene Beispiele hast. Das erste wäre eigentlich schon genug gewesen.
0:27:46–0:27:48
Da hast du dann angefangen zu strecken.
0:27:48–0:27:52
Da machst du wieder dein ganzes Zeich mit deinen passiven Konstruktionen.
0:27:52–0:27:54
Schreib doch mal ein wenig aktiv.
0:27:54–0:27:57
Brauch Werbe statt Substantivierungen.
0:27:58–0:28:02
Und dann am Schluss Es ist wirklich lahm, also bitteschön, damit du mit dem
0:28:02–0:28:04
lockst du niemanden hinter dem Ofen führen.
0:28:04–0:28:08
Und das ist, ich finde, das ist.
0:28:09–0:28:14
Eben, das eigentlich macht heute, und das vergisst man vielleicht in dieser
0:28:14–0:28:20
Debatte, Text tatsächlich besser, weil ich schon an dem Punkt war,
0:28:20–0:28:23
wo ich meine Texte ziemlich umschreibe.
0:28:23–0:28:29
Es ist dann einfach so, man kann es dem knallharten Gegenleser nie recht machen.
0:28:29–0:28:32
Er mozzt immer daran herum, aber am Schluss musst du halt finden, okay,
0:28:34–0:28:37
Ich finde es jetzt trotzdem gut so, wenn ich es gemacht habe und jetzt hält
0:28:37–0:28:41
den Latz-Kai. Das kann ich noch nicht mehr sagen. Aber.
0:28:44–0:28:46
Ich glaube, man muss einfach mit seiner Haltung stehen.
0:28:46–0:28:51
Und dann vielleicht müsste man auch ein bisschen mehr wirklich trotzdem nicht
0:28:51–0:28:57
in jedem Artikel ein Labeling machen, aber so als Medienhaus ein bisschen Transparenz
0:28:57–0:28:59
schaffen, wie man das arbeitet.
0:28:59–0:29:03
Und dann vielleicht auch etwas an die Öffentlichkeit zu tragen,
0:29:03–0:29:06
wie mit diesen Prompts, mit diesen Gegenlesern,
0:29:07–0:29:10
die im Endeffekt, wenn man die gut einsetzt,
0:29:11–0:29:17
verbessern die Qualität und führen dazu, dass Texte schöner zum Lesen sind,
0:29:18–0:29:25
dass sie besser geschärft sind, als wenn man einfach so ein bisschen lari-fari geschaut hat.
0:29:26–0:29:29
Ich muss meistens 4'000 Zeichen schreiben.
0:29:33–0:29:40
Wenn man zum Beispiel sagt, man merkt, dass nach 3'200 Zeichen die Ideen ausgegangen
0:29:40–0:29:44
sind, dann merkt man dem Text leider an, aber vielleicht, wie wäre es,
0:29:45–0:29:48
könnte man in die Richtung gehen und wenn dann der Vorschlag gut ist von der
0:29:48–0:29:52
KI und sagt, der passt wirklich, das musst du natürlich selber entscheiden,
0:29:52–0:29:57
aber dann finde ich tatsächlich, dann verbessert sich am Schluss die Texte.
0:29:57–0:30:03
Und darum, auf eine Art, ich verstehe diese Debatte, aber ich finde sie greift
0:30:03–0:30:05
wirklich wahnsinnig viel zu kurz.
0:30:05–0:30:09
Und einfach nur seine Texte schreiben zu lassen, um nicht selber nachdenken
0:30:10–0:30:13
zu müssen, das ist einfach dumm. Und das ist etwa die dümmste Anwendung.
0:30:13–0:30:16
Und darum, ihr merkt es vielleicht, diese Debatte betrifft mich ein bisschen,
0:30:17–0:30:20
persönlich, wie ich am Anfang sprachlaborende, Chris.
0:30:21–0:30:24
Aber ich finde, ja, natürlich hat es Probleme.
0:30:25–0:30:30
Aber dass Journalisten, die gerne schreiben sollten, dass sie das einfach so
0:30:30–0:30:33
machen, das finde ich... Es tut mir leid, mir fällt wirklich nur das Wort «dumme».
0:30:36–0:30:40
Im Gegensatz, wenn ich noch mal meine Masterthesis zurückdenke,
0:30:41–0:30:44
da habe ich glaube auch irgendwie in einem Kapitel, du weisst das ja auch,
0:30:45–0:30:47
du liest es durch, du siehst gar nicht mehr, und dann irgendwie,
0:30:47–0:30:50
glaube ich, auch mal mein Vater, hey, du heisst, ich weiss nicht mehr welches
0:30:50–0:30:53
Wort, innerhalb von drei Seiten,
0:30:53–0:30:55
Siebenmal Punkt. Ja, ja, genau, die gibt es ja auch.
0:30:55–0:31:01
Also das ist auch, ob du jetzt humanisch oder ein KI, also eben,
0:31:01–0:31:04
ich habe dich selber geschrieben, dann suchst du andere Wörter.
0:31:04–0:31:06
Damals hättest du vielleicht noch den Thesaurus benutzt.
0:31:06–0:31:12
Ja, den benutze ich immer noch. Übrigens Tipp, wenn wir schon daran sind,
0:31:12–0:31:17
KI super, nicht unbedingt nur für Thesaurus, weil da suchst du einfach ein Synonym.
0:31:18–0:31:22
Aber zum Beispiel habe ich letztes Mal, wenn du einen Oberbegriff suchst,
0:31:22–0:31:24
wenn du findest, ich habe jetzt die drei Wörter und ich habe keine Ahnung,
0:31:24–0:31:26
ob es für dich einen Oberbegriff gibt,
0:31:27–0:31:32
dann kannst du das wunderbar von KI machen lassen und die verbessert dir deine
0:31:32–0:31:34
Sprache, weil vorher hättest du vielleicht
0:31:34–0:31:38
die drei Wörter aufgezählt und so hast du vielleicht einen schönen Oberbegriff
0:31:39–0:31:43
dir einfallen lassen oder du hast irgendein Wort, das du nicht weisst, wie es heisst.
0:31:43–0:31:48
Ich hatte letztens zum Beispiel einen Gürtel, einen Jogginggürtel und dann wusste
0:31:48–0:31:50
ich nicht, wie das Ding heisst.
0:31:50–0:31:55
Das hat so zwei Plastikteile, die du in einander in die machen kannst.
0:31:55–0:32:00
Und früher hättest du dich einfach irgendwie drüber herumgeschissen Wie hättest
0:32:00–0:32:05
du das Wort herausfinden? Wenn du es googelt hättest, hättest du es wahrscheinlich nie gefunden.
0:32:05–0:32:09
Aber Kai sagt dir schön, das ist ein Steckschnaller und dann kannst du wunderbar das Wort brauchen.
0:32:13–0:32:17
Ehrlich gesagt, regt mich diese Debatte ein wenig auf und liebe deutsche Freunde,
0:32:17–0:32:22
in der Medienszene, ihr habt da auch einfach wirklich ganz tief runtergegangen.
0:32:22–0:32:27
Reden wir doch lieber, wenn wir unsere Texte verbessern können.
0:32:28–0:32:33
Ist es okay, wenn ich heute das «famous last word» sage?
0:32:35–0:32:39
Aufrufe! Können wir darüber reden, wenn wir die KI brauchen?
0:32:41–0:32:45
Sinnvoll, wenn wir sie einsetzen, dass unser Produkt am Schluss besser wird,
0:32:45–0:32:49
dass wir schönere Texte machen. Ich glaube, da kann uns KI wirklich helfen.
0:32:50–0:32:55
Um nochmals bei diesem Gegenlesenbeispiel zu bleiben, wenn ein Kollege das gegenliest,
0:32:55–0:32:59
Meistens haben sie keine Zeit, meistens machen sie es etwas oberflächlich und so.
0:33:00–0:33:04
Und meistens willst du vielleicht auch nicht unbedingt von deinen Kollegen wirklich
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derartig zerfleischt werden. Also ich mache es nicht, wenn ich einen Text von
0:33:08–0:33:12
meinen Kollegen gegenliese, weil es könnte ja sein, dass es dann in der nächsten
0:33:12–0:33:14
Gelegenheit zurückkommt.
0:33:14–0:33:20
Aber wenn du so eine KI hast, die dich völlig knallhart beurteilt,
0:33:20–0:33:21
dann ist das eigentlich in Ordnung.
0:33:21–0:33:27
Und darum, glaube ich, sollten wir darüber reden, wie sie uns hilft und wie
0:33:27–0:33:31
wir unsere Ansprüche ausschrauben können.
0:33:31–0:33:34
Und dann müssten wir das vielleicht dem Publikum auch erzählen,
0:33:34–0:33:38
dass das Publikum nicht den Eindruck hat, wir trügen einfach nur von der KI,
0:33:38–0:33:42
unser Leben zu erleichtern. Das ist auch ein bisschen dumm, oder?
0:33:42–0:33:47
Aber wenn wir erklären würden, dass wir die KI eigentlich die allermeisten von
0:33:47–0:33:50
uns einsetzen, um besser zu werden und schöner Texte zu machen,
0:33:50–0:33:55
sprachlich besser, inhaltlich vielfältiger und so, dann.
0:33:55–0:33:59
Müssten wir vielleicht auch nicht mit diesen Labels und Deklarationen gehen,
0:33:59–0:34:02
sondern dann könnten wir den Leuten wirklich auch das Vertrauen geben,
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dass wir unseren Job ernsthaft machen.

Die deutsche Medienbranche streitet derzeit heftig über den KI-Einsatz: Schuld sind Ministerpräsidenten (wie Mario Voigt), die ganze Gastbeiträge mittels KI verfassen lassen, inklusive erfundener Zitate. Auch Journalisten selbst (wie Stephan-Andreas Casdorff vom Berliner «Tagesspiegel») schätzen die Hilfe der KI – zumindest, bis die Sache auffliegt und eine Beurlaubung die Folge ist.

Jetzt stehen auf der einen Seite Leute wie Springer-Chef Mathias Döpfner. Er lässt sich von Gemini eine KI-Verteidigungsrede verfassen, in der er meint, wir hätten es hier mit Ghostwriting mit anderen Mitteln zu tun – und man solle sich gefälligst nicht so haben.
Auf der anderen Seite gibt es Leute, die den «Verlust von Seele und Haltung» beklagen und einen Angriff auf die Meinungsbildung vermuten. Diese Debatte ist längst auch in die sozialen Medien geschwappt, wo die kühlen Pragmatiker und KI-Befürworterinnen die Oberhand zu haben scheinen – so zumindest der Eindruck, den die auf Effizienz bedachten Business-Menschen auf Linkedin erwecken.

In der Schweiz ist die Medienbranche für einmal weiter: Der Schweizer Presserat hat bereits einen Leitfaden erlassen und die Verleger haben sich zusammen mit der SRG und der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf einen Kodex geeinigt.

Ein guter Moment, die aktuelle Debatte zusammenzufassen und selbst Position zu beziehen: Wann finden wir KI-Texte okay – und wo ziehen wir eine rote Linie?

Die Links zur Episode

Die Debatte in Deutschland

Die Situation in der Schweiz

Last but not least

Beitragsbild: Beim Verfassen dieses Textes hier wurden echte Tasten bemüht (Markus Winkler, Pexels-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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