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Speedos, das bin nicht ich, ich bin eher langsam hier eingetrudelt,
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aber das war auf jeden Fall amix.
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Das war mal eine Drohung, Kevin. Hallo, was machen wir, wenn er kommt?
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Der kommt.
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Er ist ja schon in der Schweiz. Ja, eben darum.
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Er ist in der Nähe.
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Das ist nicht gut. Nein, das ist wirklich nicht gut.
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Oh oh.
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Das ist das Kampfhuhn.
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Ein Huhn mit Problemen. Er hat irgendetwas gesehen.
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Ja, Donald Trump natürlich. Kommt er bei dir über den Hügel?
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Wahrscheinlich hat er jetzt geschumpfen. Er marschiert ein.
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Machst einfach einen Film, wie das vonstatten geht.
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Wie er von den Hühnern angegriffen wird.
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Ja, genau. Das würde viral gehen, Kevin, ich sage das.
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Das glaubt ja dann eh niemand, das ist KI.
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Ja, das stimmt, das würden die Leute glauben, aber wenn nachher Donald Trump
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nicht mehr rum wäre, dann würden sie vielleicht doch finden,
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hey, vielleicht ist das mit dem Huhn doch echt gewesen, das könnte ja sein.
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Vielleicht ist das eine gute Idee.
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Wie geht es sonst? Abgesehen davon, dass wir Mordfantasie haben, geht es uns gut?
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Wir haben ja Mordfantasie. Die Hühner haben ja Mordfantasie. Mir geht es gut.
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Wir fangen gut mit dem Thema an. Ich habe das Gefühl, ich habe wieder so depressive
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Episoden hinter mir. Ich merke seit drei Tagen, es geht mir wieder besser. Das ist super.
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Aber sonst hast du das doch meistens wegen dem Wetter und weil so halt Nebel
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ist und so, und das haben wir im Moment nicht?
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Das haben wir gar nicht. Ich habe das nicht im Griff, warum das kommt.
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Wirklich nicht. Ich weiss, dass ich so eine Winterdepression habe,
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aber ich habe eben auch die normale und wahrscheinlich habe ich jetzt wieder
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so eine Phase gehabt und ich merke es dir nicht und mein Umfeld merkt es nicht.
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Lustigerweise schiebe ich es immer auf die Arbeit.
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Ja. Ja. Das ist auch häufig ein Grund für Stress und einfach Unwohlsein.
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Ja, das ist ja so. Und ich habe dann immer das Gefühl, ja, jetzt sind es viel
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Arbeit und darum mag ich nicht.
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Und dann, ich merke dann auch manchmal, dass es halt nicht ganz stimmt,
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wenn ich immer noch gleich viel Arbeit habe und mir geht es von heute auf morgen einfach besser.
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Ja. Dann ist es vielleicht nicht weg der Arbeit.
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Ja, also die Psyche ist auch ein schwieriger Fall. Das ist schon ein bisschen so.
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Sind wir nicht im Griff? Nein, habe ich das mal erzählt. Ich bin ja vor,
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es ist wahrscheinlich zwei oder drei Wochen her, bin ich eingeladen worden von
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Autismus Schweiz. Die hatten so eine Fachtagung.
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Und ich war dann da, um einfach so ein allgemeines Einführungsreferät zu halten,
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über was KI ist, wenn wir dort überhaupt hergekommen sind, wenn man sie braucht und so.
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Und dann habe ich gemerkt, dass ich mich unter diesen Leuten irgendwie recht
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wohlgefühlt habe. Also, ich weiss es auch nicht. Ich hätte ja nicht irgendwie Diagnosen oder so.
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Ich weiss auch nicht, ob ich irgendwie neurodivergent wäre. Und es ist natürlich
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schon nochmal etwas anderes, wenn du einfach findest, du tickst jetzt ein bisschen
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anders erst wieder die normalen, extrovertierten Leute um dich herum.
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Aber trotzdem fand ich, das passt noch.
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Ich glaube aber auch.
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Dass Nerddom und Autismus wahrscheinlich relativ, also nicht flächenmässig,
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sondern mangenmässig von der Person eine relativ grosse Überschneidung hat.
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Also ich glaube, viele Nerds haben autistische Zeuge auf spezifische Sachen.
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Jetzt nicht in eine extreme Tiefe, aber teilweise schon, dass sich in etwas
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reinnerden und so wirklich in die Tiefe gehen und voll in dieser Welt verlieren
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und sich voll mit dem identifizieren.
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Das ist ja auch eine Form von Autismus. Und ich glaube, darum ist es schon nahe miteinander.
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Ja, das ist auch mein Eindruck. Also ich glaube, es ist schon nicht das Gleiche.
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Man darf da nicht, wie soll ich sagen, das zu sehr vermengen.
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Aber ich glaube, es gibt Überschneidungen und es gibt gewisse Sachen.
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Was ich dann gelernt habe, ist, dass die Autisten zum Teil und Autistinnen dann,
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halt Mühe haben, so die Einflüsse von aussen, also all die Impulse und die Reize,
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die da auf sie einströmen, gut zu filtern und die,
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Und das habe ich zum Beispiel überhaupt nicht. Ich kann wunderbar meine Ohren
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auf Durchzug stellen und dann das ausblenden, was um mich herum passiert.
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Aber so der Moment von, ja eben genau so das Dreinörden, und es hat auch,
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einige, die ihr Geld mit Computersachen verdient, sage ich jetzt mal,
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also die sind dort auch vor Ort gewesen.
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Und das passt schon. Ich glaube, ich finde einfach, ja, zu viele Menschen.
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Und ich habe dann gemerkt, es hat
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dann so Leute gehabt, die dann so einen Vertrauenshund mit dabei hatten.
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Und das hat mir auf eine Art schon auch noch gefallen, einfach so einen Begleiter
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zu haben. Von mir aus könnte es auch ein Roboter sein, aber er müsste schon sehr intelligent sein.
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Ich habe mal jemanden gekämpft, das geht als einen Hund. Ich finde es mega leise.
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Ja, das ist leise.
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Sie hatte das Problem mit Nahedistanz. Sie hatte mega Mühe mit anderen Leuten. Und
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der Hund hätte sie wieso vor dem schützen müssen.
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Und der Hund war aber so mega offen, den Leuten gegenüber. Der hat so,
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der hat mega Freude gehabt, der Leute so bäm, bäm.
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Und sie hat immer gesagt, das ist der falsche Hund für mich.
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Und ich habe immer gesagt, das ist der richtige Hund für dich.
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Der macht genau das Richtige. Weil er hat auch gespürt, wenn sie gekippt ist
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und ihr nicht wohl war, dann hat der Hund wie geswitcht und hat gewusst,
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jetzt muss ich ihr schauen.
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Aber die ganze andere Zeit war er extrem offen, den Leuten gegenüber.
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Das war mega lässig, um ihn beobachten.
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Ja, der eine Hund, den ich gesehen habe, war auch wirklich cool.
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Nach fünf Minuten hat er sich herumgeschaut, hat gefunden, was geht da ab.
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Dann hat er sich langweilig hingelassen und hat sich hingeschlafen und hat in
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einer Lautstärkung geschnarcht. Das fand ich auch eine super Untermalung für meinen Vortrag.
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Das war gerade so eine Motivation.
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Nein, schnarchen, ruhig. Es ist egal. KI ist auch nicht so wichtig.
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Ein gesunder Schlaf, ein Snickerli zwischendurch, ist viel entscheidender.
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Das geht ins Unterbewusstsein.
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Ja, genau. Absolut. Und heute haben wir wieder so ein KI-Thema,
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Kevin, oder kommt es mir nur so vor?
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Wir haben ein KI-Thema, aber einen etwas anderen Weg als sonst.
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Okay, dann muss ich nicht unseren Koi-Jingle-Führer suchen, ich weiss nämlich
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eigentlich nicht gerade, wundere wer. Also dann machen wir...
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Kannst du irgendeinen bringen? Kannst du den Trump nochmal bringen?
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Den Trump? Wolltest du den Trump nochmal hören? Also gut.
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Und da ist der Kevin mit einem Thema, das ein bisschen mit KI zu tun hat,
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aber eben nur ein bisschen.
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Es ist ein Thema, das mich einfach gerade sehr beschäftigt. Und es hat mit Bildung
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und IT und wahrscheinlich eben jetzt auch mit KI zu tun.
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Und der Grund von dem Ganzen ist eigentlich, dass ich ja am KV Schule gebe
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und jetzt hat es eine neue Reform gegeben und bei dieser Reform passt mir die
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ganzen Lehrpläne an und jetzt ist alles anders.
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Und darum habe ich mir jetzt überlegt, ich würde eigentlich gerne eine Sendung
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machen über Bildung und IT und wie sich das entwickelt hat und wie fest haben
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wir Angst gehabt vor diesen Schritten.
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Weil ich mich erinnere, wo die Welt noch... Sie war eben nicht schwarz-weiss
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in meiner Jugend, sie war Sepia.
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Ja, Sepia.
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Ja, Sepia ist okay.
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Und 4 zu 3, he? 4 zu 3 ist die Seite.
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Und definitiv 4 zu 3. Und noch sehr
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analog. In meiner Schulzeit kam der Taschenrechner gerade so rein. Ja.
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Also ich weiss, dass wir in der Unterstufe definitiv keinen Taschenrechner nutzen
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durften. und in der Oberstufe für gewisse Prüfungen haben wir dann dürfen,
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aber auch nicht für alles.
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Also ich bin Jahrgang 82, das heisst das ist ja dann in den 90er gewesen.
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Und eben dort ist er so langsam, es ist noch schon etwas cooles gewesen,
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wenn du einen Taschenrechner gehabt hast.
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Weil es ist auch noch eine Pflicht gewesen von der Schule am Anfang.
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Und man hat ihn wie noch, man hat ihn können nutzen, man hat aber in der Schule
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aber einfach eine hatte.
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Also so reingeschlichen.
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Also meine Schulzeit ist, also Grundschule oder also einfach die normalen neun
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Jahre sind für mich wirklich völlig analog gewesen.
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Das Einzige, was es so technisch gegeben hat, also eben auch Hellrundprojekte
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und alles, da hat es wirklich noch null digital gegeben. Was es gegeben hat,
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ist so ein Sprachlabor hat es gegeben. Oder hat es das auch erst?
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Stimmt, Sprachlabor, oh mein Gott. Mit Tombändern.
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Genau, mit diesen Tombändern. Natürlich auch absolut analog.
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Aber der Clou war, dass du dich selbst aufnehmen und anhören konntest,
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wenn du Französisch sprachst.
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Es muss wahrscheinlich in der Sektion sein.
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Es war in der Sektion, wenn ich mich nicht täusche. Das war ein bisschen futuristisch.
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Aber natürlich auch, ich glaube, man hat für wahnsinnig viel Geld das Sprachlabor
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ingestellt und dann hat man es einmal im halben Jahr gebraucht.
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Ich weiss gar nicht, wie das funktioniert hat. Hat man etwas gehört und dann
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musste man reden und dann hat man sich selber wieder gehört.
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Also wenn jemand das noch etwas genauer erklärt könnte, ich wäre da wahnsinnig
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interessiert und würde das auch in der nächsten Sendung ausführlich darlegen.
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Aber meine Erinnerung war, dass es wahrscheinlich zwei Tapes gab.
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Ein Tape wurde abgespielt mit dem Programm drauf, mit dem Französisch.
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Und das andere war einfach dazu da, dich aufzunehmen. und dann haben die sich
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gegenseitig steuern können.
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Das eine hat dann abgespielt und dann hat es angehalten. Dann musst du reden,
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hast dich aufgenommen und hast dann abspielen können.
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Und dann hast du gesehen, wie schlecht, dass du Französisch kannst.
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Ich mag mich nicht. Ich weiss, dass wir eins hatten. Ich weiss,
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dass ich die Dinge geschlossen bin. Aber ich weiss nicht mehr,
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wie das funktioniert hat.
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Egal, vielleicht weiss das jemand und kann uns erklären. Und hat noch so ein Eis im Kall.
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Das wäre natürlich super.
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Also man Bestand von einer Schule hätte ich noch so nehmen können.
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Dann würden wir die Sendung mal im Sprachlabor aufnehmen.
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Im Sprachlabor machen, genau. Und ich weiss, dass bei mir eigentlich erst in
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der Oberstufe ein EDV-Zimmer gegeben hat.
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In der Unterstufe war das überhaupt kein Thema, die Computer.
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Ich hatte einen zu Hause, aber in der Schule war das überhaupt kein Thema.
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Und das EDV-Zimmer, hätte ich jetzt gesagt, ist dann irgendwann in der 90er
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Jahre gewesen. Dort gab es dann einfach einen Raum mit 20 Macs,
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gefühlt Schwarz-Weiss-Bildschirm, gefühlt einen Drucker und man konnte eigentlich
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nichts ausdrücken. Es war mega teuer.
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Das ist so meine Erinnerung an die nächste Generation.
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Und dort war es dann aber bei mir schon so, dass man eigentlich ist...
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Die EDV bzw. die Bedienung der PC war wie ein eigenes Fach.
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Man hat nicht einen Aufsatz geschrieben mit denen oder irgendetwas gemacht,
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sondern man hatte dann wie eine PC-Lektion.
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Ja, das ist noch spannend. In meiner Erinnerung ist eigentlich mein Computerunterricht.
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Ich war ja dann der Kante hier am Bühlrein, hier in Winterthur,
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Wirtschaftsgymnasium.
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Und dort war man eigentlich recht innovativ.
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Es gab auch einen Computerraum.
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Ich erinnere mich leider nicht mehr genau, was das für Computersystem waren. Es gab noch so.
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Quasi Zeilen, also textorientiertes Systeme, wo dann auch wenn Text eingetippt
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war, noch die Steuerzeichen mussten können.
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Aber es sind dann relativ schnell, sobald Macs kamen, sind dann die kleinen
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Macs aufgetaucht, also der Ur-Mac.
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Es hatte auch kein Festplatte, es hatte zwei Diskettenlaufwerke.
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Auf dem einen war das Betriebssystem und auf dem anderen Disketten hast du deine
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Arbeiten abgespeichert.
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Das war schon sehr revolutionär. Aber wir hatten schon vorher,
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bevor es die Computer gab, einen basic programmierbaren Rechner.
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Du hast auch so einen gehabt, das war ein Sharp. Ich habe ihn angeschaut,
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PC1403 hat er geheissen. Er konnte mit Basicshop programmieren.
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Es gab einen Informatikunterricht.
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Ich ging und habe Pascal programmieren gelernt. Das finde ich heute noch geil.
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Auch wenn Pascal nicht mehr ganz so.
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Wir haben über Python gesprochen. Das ist nicht mehr die Sprache der ersten Wahl.
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Aber trotzdem fand ich das sehr spannend. Und eben auf dem Rechner.
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Wenn ich mich nicht arg täusche, Das war ein Teil des normalen Matheunterrichts,
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dass du dort gewisse Aufgaben mit einem kurzen Programm lösen musst.
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Das mit den Anwendungen konnte man eigentlich gar nicht so machen,
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denn diese Anwendungen gab es am Anfang noch nicht. Es gab schon Programme,
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aber die waren noch nicht so. Du hast halt ein paar Steuerzeichen gelernt.
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Und beim Mac hast du dann schon ein bisschen ...
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Natürlich ein wenig mit diesen Programmen gelernt, aber vieles von dem habe
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ich mir dann auch selber beigebracht. Es gab schon einen Page-Maker,
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ich hatte dann erste Berührungen mit Desktop-Publishing und das habe ich natürlich grossartig gefunden.
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Aber es ist auch in der Erinnerung wahnsinnig, es ist dann einfach mal da gewesen,
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das finde ich schon überraschend.
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Das ist bei mir jetzt eben auch so gegangen, wenn ich so zurückschaue,
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denke ich, okay, wann ist das gekommen?
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Ich habe dann auch gedacht, in der Lehre habe ich ja, dort war PC normal,
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Internet noch nicht so fest, aber ich habe das in der Lehre wie noch nicht genutzt.
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Es ist wirklich, dort ist noch
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alles auf Papier gewesen und von Hand geschrieben und Prüfungen sowieso.
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Laptop an der Schule, zu meiner Zeit kein Thema, also es ist Anfang 2000er gewesen,
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dort hat es das alles schon gegeben, aber irgendwie hat man es noch nicht gemacht.
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Und jetzt kommt eben so bei mir das ist das problem jetzt kommt ja ich weiß
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jetzt nur noch von externer sicht was passiert ist weil ich einfach weiß vom
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geschäft her das ist dann irgendwann in der
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2010er sind dann so die ersten eltern und gesagt hey ich brauche ein laptop
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oder nein, ich brauche einen Laptop für mein Kind, für die Schule wo dann ganz
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klar definiert war, es muss ein Surface sein, es muss das und das können ein
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Steichelblatt und all das also ist eigentlich
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Irgendwann in der 2010er kam es, dass es in der Schule einfach die Informatikzimmer
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nicht mehr gab und die Schüler mussten eigene Geräte bringen.
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Genau, und ich tue jetzt vielleicht den Schulen auch Unrecht,
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aber mein Eindruck war dann immer, dass man einfach Microsoft Office bedienen lernt.
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Und das hat mich schon immer ein bisschen blöd gedunkt, weil ich fand,
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das müsste man programmieren. Wir haben auch schon darüber geredet,
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ob das Programmieren jetzt eigentlich noch Sinn ergibt im Zeitalter der KI.
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Aber trotzdem, ich fand, man müsste eigentlich lernen,
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gut virtuell oder virtuos, muss man sagen, mit dem Computer umzugehen,
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nicht einfach zu wissen, wo im Wort man klicken muss, wenn man einen Serienbrief
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machen will oder so. Aber ja, ich glaube.
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Die Diskussion… Das ist ein ueren Serienbrief.
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Ja, gibt es den noch? Macht man den heute?
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Den macht man immer noch, auf dem Serienbrief. Auf dem hockt es.
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Am KV ist das natürlich wahrscheinlich sicher ein Teil von der Aufnahme oder
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von der Abschlussprüfung, dass du einen Serienbrief machen kannst,
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mit persönlicher Anrede.
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Bis letztes Jahr ist das so, wenn ich jetzt in der neuen Reform verzichte etwas
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ist, ist das nicht mehr so.
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Aber bis letztes Jahr musste man einen Serienbrief machen, mit Regeln.
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Oh, mit den Regeln? Dort sind meistens noch Regeln gekommen.
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Da haben sie noch so Regeln eingebrannt.
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So, wann Herr dann so und wann Frau dann so und... Genau.
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Das könnte ich jetzt auch nicht mehr aus dem Ärmel schütteln, ehrlich gesagt.
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Ich glaube, du müsstest vor das Wort runter und du würdest in...
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Elf Sekunden finden, wo das ist.
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Ja, vielleicht. Es ist nicht so viel.
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Sondern es ist wie logisch.
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Aber mir geht es auch so, wie dir, ich habe dann auch diese Lücke.
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Und heute sehe ich bei meiner Tochter, dass die jetzt ein iPad haben und so
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und mit Apps arbeiten. Und es ist schon wieder alles anders.
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Es ist vor allem anders, weil es hat sich spannenderweise,
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ich weiss jetzt nicht, ob das einen Zusammenhang hat, Aber durch die ganze Nutzung
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von Geräten und wie man die anders nutzt und selber muss bringen,
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hat sich halt auch das ganze Lehrmethode-System geändert.
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Und jetzt, ich kann nicht genau sagen, hat sich die Lehrmethode geändert wegen
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der technischen Entwicklung oder hat die technische Entwicklung die Lehrmethode verändert?
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Das weiss ich wie nicht. Ich finde es noch schwierig zu sagen,
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weil ich bin Frontalunterricht. ja das ist die lehre und dina zeltigen laboratul
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ist so habe ich nur dreiviertel stunden ist lektion
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kann man diskutieren gut ist und das hat sich dann halt wie verändern ich glaube
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du bist auch noch generation ja absolut
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und weiss nicht ob es so gut ist und und bilden halt wie eigene Geräte gekommen
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sind, hat man das viel individueller machen können.
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Also jeder hat für sich können arbeiten, man hat nicht mehr müssen
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man musste nicht einmal linear arbeiten. Man konnte einfach die Aufgabenstellung sehen.
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Sie sagten, das müsst ihr durchschaffen, macht das so, wie ihr wollt,
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in der Reihe, wie ihr wollt, wie ihr Lust habt und am Schluss gebt ihr das irgendwie ab.
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Es ist noch lustig, dass du das erzählst, weil ich bin ja eigentlich in einer
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ganz ähnlichen Situation wie du, dass ich auch inzwischen ein Teil von meinem
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Job ist Lehrer sein, aber nicht am KV, sondern mehr innerhalb meines Unternehmens,
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wo es natürlich vor allem um den technischen Fortschritt geht.
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Und dann kommt die KI auch schon wieder ins Spiel, dass wir versuchen,
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unseren Kolleginnen und Kollegen das möglichst beizubringen.
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Und dann merke ich natürlich, genau wie du gesagt hast, dass ich eben auch geprägt
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bin von diesem Frontalunterricht.
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Und dann auch, wenn ich dann Lehrer bin, zu neigen, zu monologisieren und ein
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bisschen muss schauen, dass das im Zoom gehalten wird und so.
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Aber zwischendurch gibt es dann so die Kollegen und Kolleginnen,
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die das machen und die haben dann alles so didaktische Schnickschnack drauf
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und so Tricks, um das Publikum wieder zu aktivieren und zu sagen,
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hey, du musst schon bei der Sitzordnung anfangen.
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Stuhlreihen ist nichts, sondern du könntest zum Beispiel so schöne U-förmige
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Anordnungen machen. Das leuchtet mir alles ein, aber an einem gewissen Punkt finde ich dann, hey,
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es ist ja doch kein Unterhaltungsprogramm. Es ist auch ein bisschen Drill und Disziplin.
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Es ist auch nicht so verkehrt. Wie bist du als Lehrer? Bist du zwischendurch
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auch ganz streng? Wie dort in Wilhelm Busch oder so?
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Ich bin viel zu lieb. Das ist mein Problem.
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Ich bin viel zu easy mit meinen Schülern. Ich glaube, man müsste die wirklich prügeln.
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Ich suche immer noch den Schlüssel von...
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Von Eigenmotivation, dass sie Freude haben an etwas im Job, dass sie gern etwas
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machen und wir nicht einen KI-Rotz anrühren, wo es sich keine Mühe geben hat.
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Ich versuche dort den Weg zu finden, nutzt KI
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mit allen Möglichkeiten, die es gibt, aber überlegt euch vorher,
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wie ihr sie nutzt, was ihr möchtet machen, welches Resultat möchtet ihr haben,
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was ist das Ziel Und dann gibt es von
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super Ergebnissen zu halt nachher vor, ja man hat sich halt keine Mühe gegeben,
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mit dem muss man wahrscheinlich leben.
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Gut, ich meine, das ist noch ein bisschen ein Unterschied, ob du da eben das
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mit gestandenen Berufsleute zu tun hast, die vielleicht finden,
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das ist sinnvoll, dass ich das lehre, oder vielleicht,
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sehen sie zwar die Notwendigkeit ein, Aber ich finde, es wäre lieber in HW früher,
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wo man das noch nicht gebraucht hat und alles noch,
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einfacher war, als wenn es mit Halbwüchsungen zu tun hat, die nicht immer nur,
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das, was sie gerade machen müssen, die oberste Priorität haben.
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Ja, es kommt natürlich in dem Fach, jetzt gerade beim KFA kommt noch ein Faktor
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dazu, das eine ist, es ist nicht relevant für die Abschlussprüfung,
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das heisst die Noten, die sie während zwei Jahren bekommen,
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spielt an der Abschlussprüfung überhaupt keine Rolle, plus das Fach wird an
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sich nicht geprüft an der Abschlussprüfung.
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Es wird zwar eine Prüfung gemacht, die es am PC machen müssen,
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die es mit Word, mit Excel, mit
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KI machen müssen, aber es gibt nicht so Lernziele im Sinn, wo du musst dann
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einen Serienbrief machen können oder Formatvorlagen machen können,
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das gibt es eben nicht mehr.
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Und ich glaube, jetzt muss ich wie schnell den Schwenk machen und sagen,
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neue Reform, die es jetzt gegeben hat. Ich bin am KV gelandet,
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bei der alten Reform noch.
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Ich habe die alte Reform jetzt gerade noch so knapp erlebt und die war so,
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klassische Abschlussprüfung.
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Du hast Aufgaben nicht bekommen, mach einen Serienbrief, in dem Serienbrief
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müssen wir die Adresse haben, bei der ARD brauchen wir das und du musst sie
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formatieren anhand des Bildes, das du siehst und bla bla bla.
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Und dann musst du das irgendwie machen und dann musst du am Schluss dein Dokument
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abgeben. Und das war die Pref, also du bist eigentlich sehr genau durchgeführt
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worden, was wird von dir erwartet.
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Und dann hat man die mit der neuen Reform, hat man das so ein bisschen aufgepasst.
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Man hat die Unterteilung anders gemacht. Es gibt jetzt nicht mehr Fächer wie
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Deutsch und Französisch und Wirtschaft und Recht, sondern man hat die so ein
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bisschen probiert zusammenzuhängen in Handlungskompetenzbereichen.
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Und die Idee ist, dass die Fächer auch übergreifend sind. Also dass irgendwie
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sie in der Wirtschaft etwas machen müssen über eine Bilanz und dann müssen sie das nachher vortragen.
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Dann kommt das zu mir in die Informatik, dann macht sie mir eine PowerPoint-Präsentation
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und den Vortrag haben sie dann irgendwie im Deutsch. Es müsste eigentlich alles
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so ein bisschen übergreifend laufen.
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Funktioniert? Mittel bis nicht? Ja. Ja, weil die Lehrpläne verschoben sind,
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es stimmt irgendwie nichts überein, die Bereitschaft der Lehrer ist manchmal
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da, manchmal nicht, macht es ein bisschen schwierig.
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Und im Zug dieser Reform hat man auch gesagt, die Abschlussprüfung wird komplett anders sein.
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Es gibt einen schriftlichen Teil, den Sie am eigenen Gerät lösen müssen, komplett Open Book.
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Sie können Ihres Gerät mitnehmen, Zugriff aufs Internet, Sie können alles machen,
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ausser Handy und Kamera. Sie können die Sachen nicht fotografieren,
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dass zumindest eine Hürde da ist und Sie müssen es alleine machen,
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Sie dürfen nicht in Gruppen und Teams und so.
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Und die Prüfung geht 2 Stunden, dann gibt es 30 Minuten Pause und dann gibt
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es nochmal 2 Stunden lang insgesamt 7 Sachen, die es mit machen.
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Sie kommen in den Fall über ein Szenario und dann gibt es aus dem Szenario heraus dann Sachen, wie
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du musst eine Messe organisieren, jetzt ist dir die Halle abgesagt worden,
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du brauchst eine neue Halle, such drei Hallen, die dem entsprechen, was wir brauchen.
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Formuliere ein Mail dazu, um die Halle zu reservieren, mache einen Aufbauplan
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oder einen Plan, was in diesen Tagen passiert. Es sind dann so ganz viele verschiedene Aufgaben.
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Aber Open Book, KI.
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Und ich habe dann gedacht, bei dieser Prüfung, die ist geschenkt.
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Also wenn ich KI nutzen kann, laufe ich da durch. Easy peasy.
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Und wir haben uns gefunden, gar nicht.
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Nicht?
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Nein.
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Warum nicht?
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Das ist für mich ein Rätsel. Ich weiss es nicht. Der einzige Faktor ist sicher die Zeit.
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Es ist eine Prüfung, die man mit KI lösen muss, sonst schaffst du es zeitlich nicht.
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Dann musst du verstehen, was du machen musst.
0:26:33–0:26:33
Ja, absolut.
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Das ist vielleicht ein Knackpunkt. Also du kommst relativ viel Text über Text,
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das haben sie nicht gern. Sie lesen nicht gern und sie haben manchmal Mühe,
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um den Text zu verstehen.
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Was ist jetzt der Inhalt und was muss ich jetzt genau? Und wenn fünf Absätze
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jetzt stehen, dann fallen die in ein Loch, weil sie sich denken,
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oh, das ist so anstrengend, um das zu lesen.
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Ich glaube, das ist schon so ein Punkt, wo wir auch gemerkt haben,
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Teilweise sind die Aufgabenstellung völlig falsch verstanden worden. Völlig?
0:27:02–0:27:02
Ja.
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Dann sind sie ins Schilf rausgewandert und du hast nicht gewusst,
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Woher das kam.
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Und das andere ist, man hat Dokumente ungesehen hochgeladen.
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Sie haben mit Kajus etwas generiert und haben das ungesehen hochgeladen.
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Weiss ich, weil im Dokument teilweise Sachen stehen wie Federmeldung.
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So und so von JGPT, Lersdokument.
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Genau, das sage ich meinen Studenten auch. Leset es bitte durch,
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bevor sie die Zeitung einschreiben.
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Und das ist passiert und das ist halt... Das Resultat ist...
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Ernüchternd für eine Open-Book-Prüfung. Vielleicht muss das auch so sein,
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vielleicht ist das der Plan.
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Und jetzt bin ich halt am Punkt, wo ich denke, ja gut, wie müssen wir denn den Unterricht anpassen?
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Also wir sind, irgendwie haben wir einen Lehrplan, einen offiziellen Lehrplan
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mit Lernziel, was irgendwie heisst, Sie müssen Daten analysieren und Daten interpretieren
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und so weiter, was heisst Excel.
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Aber an einer QV kommt das nicht mehr vor.
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Und das finde ich noch eine schwierige Situation.
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Das ist aber mehr, die Herausforderung ist eigentlich weniger.
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Natürlich kann ich auch, die macht es noch schwieriger. Aber ich,
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spüre da den Versuch, das möglichst praxisnah zu machen.
0:28:31–0:28:36
Aber das Problem ist, wie bewertest du das am Schluss? Wie ist es gut?
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Ich meine, die Fallhöhe, dass bei so einem Projekt, einfach wenn du in so einer
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kurzen Zeit etwas machen musst, Mal falsch abgebügst, das kann einfach passieren.
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Und wie bewertest du das, wenn du am Anfang einen falschen Entscheid getroffen
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hast und dadurch das ganze Projekt in schief laggeraten ist und dann kommst
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du einfach eine brutal schlechte Note rüber oder was wird dann bewertet?
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Du kannst weniger, wenn du das, was du gelernt hast, reproduzieren musst,
0:29:07–0:29:10
dann kann man relativ gut das beurteilen.
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Aber wenn du ein relativ breites Feld hast, wo du bewirtschaften kannst und dann vielleicht,
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in eine falsche Richtung gehst, aber die Idee wäre trotzdem gut gewesen,
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dann wird das wahnsinnig schwierig, dass du fair bleibst.
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Das wäre eigentlich der spannende Ansatz, weil ich glaube,
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Das haben wir auf dieser Welt auch verlernt. Also, dass ich kann sagen,
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ich bin falsch abgebogen, ich habe das und das gemacht, ich habe mega viel Aufwand
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betrieben, aber ich habe nichts.
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Ja.
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Ich habe nichts. Aber ich kann das zeigen. Das ist ein Problem.
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Und das hat jetzt gar nichts mit dem zu tun. Aber das ist ein grosses Problem
0:29:50–0:29:53
in der Forschung, wo jemand passiert.
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Also Leute haben Hypothesen und sagen, wenn das und das, dann vermuten wir das
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und das. und dann forschen die drei Jahre lang und denken dann am Schluss, oh nein, ist es nicht.
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Genau, dann merken sie, dass ihre Grundannahme falsch war.
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Genau, und sie müssen ja dann gleich irgendetwas hinbeflümmeln,
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dass du dann gleich irgendeine Erkenntnis hast.
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Und man kann ja nicht einfach sagen, hey, falsch war, wir haben herausgefunden,
0:30:16–0:30:18
dass es nicht so ist. Das sind Taten.
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Das ist so ein bisschen die Schwierigkeit. Und ich glaube, das wünsche ich mir
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manchmal, auch im KV, dass man sagen kann, hey, wir machen doch Projekte.
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Und dann machen doch die fehler dann dann verhauen und dann funktioniert es nicht und dann
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muss man das halt gleich gut bewertet ja ich habe jetzt einen fall kam und ich
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eine klasse zeit an ich habe das projekt machen ich habe frei wählen was er
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wann machen aber kein koi also nicht nicht kein koi sondern
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ganz oi mühe machen also nutzt kann ja benutzt sie sinnvoll
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Sie mussten vorher ein Konzept machen, was sie machen und dann erst ausführen.
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Das heisst, dort konnte ich schon mal so ein bisschen weichen stellen.
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Und eine Gruppe gesehen hat, wir machen ein Erklärvideo mit KI.
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Wir schauen an, wie man investieren kann in Finanzen und so.
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Wirklich echt noch ein cooles Thema.
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Und dann wollten sie ein Erklärvideo machen.
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Und dann haben sie auf den Zielgeraden gemerkt, wo sie das Video gemacht haben.
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Es ist ein amerikanischer Dienst und der kann kein Umlaut.
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Und die zeit der coinen ja
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ja ja und du erfen sie und das ist
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doch aber learning wenn die hand jetzt bis checkt die hand die an die ganze
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präsentation aufbaut und am schluss stimmen überkleid und dankmerkt es
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geht nicht finde ich mega gut.
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Und ja, ich glaube, das müssen wir so ein bisschen herausfinden.
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Und ich bin jetzt so ein bisschen am Punkt, wo ich mir auch überlege,
0:31:56–0:32:00
was ist denn die Schule überhaupt noch? Ja, das ist wahnsinnig schwierig.
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Genau. Was ist meine Aufgabe? Ich bin ja auch wie du.
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Ich finde Frontalunterricht eben eigentlich schon cool. So. Manchmal ist das
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auch noch lässig. Ich merke auch, meine Schüler finden das manchmal noch lässig.
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Und ich merke aber schluss ist nicht der richtige Weg.
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Aber Selbststudium können sie auch nicht.
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Ja.
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Und wenn ich einfach dort sitzen und nichts machen muss, würde ich eben auch
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nervös. Das habe ich auch nicht gern.
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Das verstehe ich gut, ja.
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Alles schwierig.
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Das ist wirklich sehr schwierig. Und ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr.
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Ich glaube, das ist so eine Sendung. Oder vielleicht auch generell einfach,
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dass wir da wirklich in einer solchen Umbruchphase sind, dass wir nicht wissen,
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wie man mit dem umgeht. Weil gerade auch die KI, die bringt ja so einen riesigen...
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Also wenn du sagst, sie gehört dazu, kannst du sie nicht ignorieren.
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Aber sie gibt so einen riesigen Unsicherheitsfaktor drin in,
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dass du eigentlich fairerweise nicht kannst sagen, wenn die Leute die KI an
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ihrer Prüfung brauchen könnten, dann hat die KI halt einen Rotz rausgelassen.
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Ja, wem seine Schuld ist denn das am Schluss? Gehst du dann durch?
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Hast du halt Pech gehabt? Oder wie gehst du mit dem um?
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Und ich würde trotzdem irgendwie versuchen, das wahrscheinlich auf einer Metaebene
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zu halten und mir zu überlegen,
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dass die Leute, zumindest an der Prüfung, wenn es am Schluss eine Note gibt,
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auch wenn es bei dir vielleicht eine Kenne gibt, die dann zählt,
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aber trotzdem, dass man am Schluss die Beurteilung eigentlich so auf einer Metaebene
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stattfindet, dass du fragst,
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wie würdest du in dieser Situation umgehen?
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Und dann halt mehr nicht die Konkrete, was konkret gemacht wird,
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abfragt, sondern dass du wissen willst, wie jemand in einer bestimmten.
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Situation reagiert, wo es eben mit KI zu tun hat und dann KI macht entweder
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das Richtige oder das Falsche oder so.
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Und dann spürst du heraus, ob die Leute ein Gefühl haben, wie sie mit dieser
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neuen, komplexen Welt umgehen können. Ist das nachvollziehbar?
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Ja, ich glaube, das ist auch so ein bisschen mein Weg, dass ich bei vielem irgendwo
0:34:10–0:34:16
möchte, eben zu begründen, zu probieren, zu verstehen, was passiert.
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Und überlegt euch schon vorher, wie soll das Resultat aussehen,
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weil das Resultat macht Sinn.
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Und da muss man jetzt einfach den Lehrplan entsprechend...
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Anpassen. Und gleichzeitig bin ich halt dort, wo ich denke, ich habe vor ein
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paar Wochen einen kleinen Vortrag machen im Bereich CNC-Dreher.
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Ja.
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Das ist mega spannender Beruf. Kommt wieder langsam. Die Leute wollen wieder CNC-Dreher und so.
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Und dort habe ich auch gesagt, ich habe Kunden, die aus dem Bereich kommen.
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Darum bin ich zitiergerutscht und habe das können machen.
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Und ich kann so eine CNC-Maschine, kann ich technisch.
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Ich kann die programmieren. Ich weiss, wie das funktioniert.
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Ich kann es aber nicht, weil mir Grundlagen fehlen vom Teil in Drehen.
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Was ist die Reihenfolge? Und jetzt bin ich halt am gleichen Punkt,
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am KV, wo ich mir überlege, brauchen wir dann die Grundlagen auch?
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Musst du wissen, wie Formatvorlagen und Inhaltsverzeichnisse und Serienbriefe
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und bedingte Formatierungen funktionieren?
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Vielleicht wäre es doch nicht schlecht.
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Dass nachher, eben, dort bin ich jetzt eben genau an der Bruchung.
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Ich denke, vielleicht müssen wir nicht die Grundlage eben gleich reinprügeln
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und sagen, das musst du ja können, weil hinten durch hilft es dir dann wieder.
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Ich glaube, wenn du um die Grundlage kommst, je mehr KI sind die Grundlagen
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umso wichtiger, weil dann weisst du, ob sie dir ein Zeichen angibt oder nicht.
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Und du kannst, du brauchst einen soliden Boden, das glaube ich eben auch.
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Aber über das, Wir sind fast am Ende unserer Sendung. Hast du noch so ein Schlusswort
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oder so eine Erkenntnis, wo uns das hinführt? Oder sind wir am Anfang des Prozesses?
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Ich glaube, wir sind sehr am Anfang des Prozesses, aber ich habe keine Angst
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vor dem. Weil ich jetzt auch rückblickend merke, man hat Angst vor dem Taschenrechner,
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man hat Angst vor dem PC, man hat Angst vor dem Internet, jetzt hat man Angst vor der KI.
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Oi.
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Jetzt ist der Gückel noch an. Am Schluss sind all die Ängste eigentlich unberechtigt
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gewesen. Es ist irgendwie weitergegangen.
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Das ist der Nerdfunk.
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Sie sind auf Wiederhöhe,
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Sagt der Nerdfunk. Ihre Nerds am Mikrofon.
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Kevin Recksteiner und Matthias Schiessler.

In den 1980er-Jahren war der Taschenrechner das leistungsfähigste technische Hilfsmittel, das an den Schulen zum Zug kam. Anfang der 1990er-Jahre hielten die Informatikräume Einzug, und seit ein paar Jahren bringen Schülerinnen und Studenten ihre eigenen Computer mit.

Und jetzt müssen die Lehrenden und Lernenden einen Umgang mit der künstlichen Intelligenz finden. Was diese rasante Entwicklung fürs Lernen und die Lehrpläne bedeutet, besprechen wir heute. Und was ist Bildung überhaupt noch wert, wenn die KI schneller, ausführlicher und rund um die Uhr ihr Wissen darbietet?

Die Links zur Episode

Beitragsbild: An einer österreichischen Schule, damals noch ganz ohne Informatik (Austrian National Library, Unsplash-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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