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0:00:12–0:00:19
Und die, die davon blingeln und tröpfeln und knistern, das ist Properta.
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Und nein, Prozpera, Entschuldigung, mit DR Dreaming.
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Radio Stadtspichter.
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Und da haben wir gerade den Digi-Chris runtergebeamt. Hallo.
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Hello, hello. Vom neuen Bürostuhl.
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Vom neuen Bürostuhl. Ah, der klingt so knackig. Sehr gut. Ich bin,
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glaube ich, zu laut. Der Kevin ist ja schon da.
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Ich würde ihn mal einschalten, wenn er da wäre. Würde man ein Hühnergegackern
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hören wahrscheinlich. Aber ich würde sagen...
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Ich monitore das Freemam auch.
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Das ist sehr gut. Das ist eine verantwortungsbewusste Aufgabe, die du da hast.
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Sagen wir mal, müssen wir jetzt eigentlich noch über das Virus reden,
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das ich nicht habe wollen.
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Über das eine, das man fast nichts anderes mehr gehört hat in letzter Zeit.
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Also, ihr wisst ja, wo ich am Sonntag am 4 Uhr bin.
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Und ja, aber schau, dort hat es noch ein bisschen mehr Leute auf dem Schiff. Aber nein.
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Der Kiel hat die Viren ab, also keine Sorge.
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Ach so, du tust von innen desinfizieren. Okay, aber wenn du den Ratten siehst, was machst du dann?
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Ja, ich gehe sie nicht gerade streicheln.
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Sehr gut, sehr gut. Also ich würde sagen, mehr vorbereiten kann man nicht. Und dann, ja, genau.
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Aber ihr geht ja nicht dort, woher ist das gekommen? Irgendwie Südamerika?
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Ja, nein, das ist ganz normal Europa, ja.
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Ach so, ja, genau, genau. Und ja, dann hoffen wir das Beste.
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Ja. Also auch keine Strasse von Hormuz und so.
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Nein, Lien. Wobei eben das Schiff, das ich mal auf der Norwegenkreuzfahrt war, die sind da durch.
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Die sind dann auch durch sogar den Sueds-Kanal, die sollten jetzt wieder in Kiel sein.
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Alles gut, aber schnell jetzt noch zum Feedback.
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Ah, genau.
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Genau, weil ich gerade eigentlich das gegenteilige Feedback habe,
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aber du hast ja gesagt, dass...
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Die Hörerin sagt, Vibe-Coding interessiert mich nicht.
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Nein, Matthias, er hört uns auch schon ewig. Ich glaube, er ist einer von denen,
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die schon seit dem Digi-Talk dabei sind.
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Und Digi-Talk, das ist jetzt in einem halben Jahr, 20 Jahre her. Ich sage es nur.
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Da müssen wir dann vielleicht Sausen machen.
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Vielleicht machen wir eine Sausen. Vielleicht tun wir es auch verschwiegen und
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so tun, als ob es erst ein Jahr her wäre. Also er sagt, ich höre regelmässig
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den Nerdfunk, aber mit Vibe Coding konnte ich nichts anfangen.
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Das ist gut, dann haben wir ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten können.
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Und dann sagt er, kürzlich hatte ich auf der Apple App Podcast iOS 26 beim Nerdfunk
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auf dem Bildschirm ein negatives E. Andere Podcasts haben das nicht.
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Weisst du, was dieses E bedeutet? Ich habe eine Ahnung, was das bedeutet.
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Aber Digi Chris, weisst du...
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Explicit.
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Ja, ich glaube es ist...
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Wir haben zu viel geflucht.
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Irgendjemand von uns hat unanständige Wörter gebraucht.
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Das kann nicht ich sein, nein. Aber schnell wegen dem Vibe-Coding.
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Ich habe jetzt tatsächlich ein kürzlich mal irgendein WhatsApp überholt von
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einer Kollegin, die also nicht in der IT ist.
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Also klar, sie benutzt einen PC jeden Tag und sagt irgendwo was gelesen über
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das Vibe-Coding, ob ich das auch brauche.
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Da habe ich ihr erklärt, ja, eben zum Beispiel so ein Script,
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also habe ich auch gesagt, von SOP mache ich mit ChatGPT und so.
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Und sie hat da wirklich interessiert gefragt, wie testest du die?
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Ja, Logo, ich bricht die auseinander. Wir schauen jetzt zum Beispiel mal,
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ich will gesperrte Benutzer im Active Directory finden.
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Vielleicht schreibst du mir die mal nach C-Temp und ich schaue mal das File an.
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Weil wenn du merkst, dass das erste Query irgendwie 12'000 User zurückgibt,
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was so irgendwie praktisch jeder SOP-User ist, nein, da ist glaube ich etwas falsch.
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Ja, genau. Das ist sicher ein guter Ansatz.
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Und sie hat sich dann wirklich gefragt, wie machst du das, wie testest du das?
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Und also ja, wir haben halt unterschiedliche Interessen und wir versuchen ja,
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glaube ich, jetzt seit wir den Podcast machen,
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zu berücksichtigen, wenn wir jetzt mal irgendwie über irgendwie, weiss ich, was unsere,
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wenn wir wieder mal eine Kochsendung machen, sagen die einen,
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aber ihr seid doch ein Nerd-Podcast und sonst heisst es wieder,
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wenn wir jetzt irgendwie keine Ahnung über das JGPT 6.0 redet,
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heisst es wieder, ihr seid zu technisch.
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Ja, ich glaube, ich würde immer noch sagen und was ich auch aus dem Feedback
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von der Familie höre, wir treffen den Mix relativ gut.
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Ich hoffe, das bleibt so. Ich bin gespannt, wie das mit der heutigen Sendung ist.
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Ich glaube, eine Vermutung, Kevin sei aufgetaucht. Hallo Kevin, bist du da?
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Nein. Irgendetwas schlägt aus, aber hören tu ich nicht.
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Also das müssen wir noch klären, das Problem. Und eben noch mal zu dem E,
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das Matthias gesehen hat.
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Ja, das Explicit, ich bin gar
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nicht sicher, das hätte man wahrscheinlich ursprünglich eintragen müssen.
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Kevin, das hat übrigens, er gehört uns.
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Ah, er gehört uns. Wieso gehöre ich ihn denn nicht?
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Auf zwei, ja.
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Kevin, gehörst du mich jetzt? Nein. Ganz seltsam. Das haben wir jetzt,
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glaube ich, noch nie gehabt.
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Vielleicht spiele ich noch ganz schnell Musik und dann schauen wir,
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ob wir das Problem klären können, das wir dann in der Sendung richtig loslassen können.
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Also wenn das nicht das richtige Stück ist als Einstimmung für den Nerdfunk.
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No but, there are no buts. Yes heissen die.
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Und die Message ist überkommen, glaube ich, an dieser Stelle.
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Man kann mit dem Nerdfunk anfangen.
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Es kommt ja vor, dass sich User und Apps auseinander leben.
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Und das kommt gerade in letzter Zeit bei mir relativ häufig vor,
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dass ich so alte Apps über Bord wirfe, weil sie schlechter werden,
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weil sie mir nicht mehr so gefallen oder vielleicht auch, weil meine Bedürfnisse andere sind.
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Und darum möchten wir heute darüber reden, was passiert, wenn man einen Schlussstrich
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ziehen muss über eine lange Beziehung.
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Und eben, das geht nicht im menschlichen Bereich, sondern es geht in den Bereich
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von unseren digitalen Werkzeugen.
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Digi-Chris, ich frage direkt auf los, welches ist die letzte App,
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die du den, unhöflich formuliert, den Schuh gegeben hast?
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Es hat mit meiner nächsten Ferien zu tun und es ist, glaube ich,
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sogar auch eine App, die den Meg benutzt, eben Marine Traffic,
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wo du halt kannst schauen, was für Schiffen auf den Flüsse und auch auf den
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Weltmeeren herumfahren.
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Die haben irgendein neues User-Interface da.
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Es ist einfach irgendwie, ich finde es einfach total, ja, eben Punkt,
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Punkt, Punkt, sonst sind wir wieder explizit.
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Also sie haben irgendwie gefunden, jetzt ist eine neue Experience da,
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ungefragt und nicht auch nach dem Motto, du könntest noch zu den alten zurückgehen.
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Also ich habe die App abgeschmissen, halt mein Abo. Ich meine,
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die kostet irgendwie 12 Euro pro Jahr. Also ist ja nichts.
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Aber ja, habe ich gesagt, tschüss. Und jetzt habe ich halt eine Alternative,
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wo einfach besser, also wieder einfach, wenn ich irgendwo sage,
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zum Beispiel in Genua, wie heisst die Fähre?
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Wie heisst die neue App?
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Die heisst Wessel Finder Pro.
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Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich habe, glaube ich, auch schon ausprobiert,
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wo ich irgendwann mal an der Ostsee oder an der Nordsee oder so Ich wollte wissen,
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was für Schiffe da vorbeifahren. Das ist ja noch lustig.
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Kevin, ich frage dich. Ich hoffe, wir haben dich und deinen Kanal erfolgreich debattet.
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Hast du eine grosse App, die du jahrzehntelang gebraucht hast,
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irgendwann mal gefunden?
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Wir passen nicht mehr zusammen. Wir müssen aufhören. Ich brauche etwas Neues.
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Ich brauche einen Neuanfang in meinem Leben.
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Also, ich habe nie radikale Schnitt gemacht. Ich bin nie in anger mit einer
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App auseinander, glaube ich. Sondern es ist immer...
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Gefadet. Das habe ich jetzt gemerkt, als wir das Thema aufgriffen haben.
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Dass mich so langsam regt mich eine App auf und dann fade ich langsam in eine
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andere App und dann vergisse ich die andere App einfach.
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Das Einzige, was ich so benennen könnte, etwas, was ich jahrelang schon kämpfe
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damit und nicht wegkomme, ist Adobe.
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Adobe.
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Das ist so ein Ding, wo ich zwar merke, ich regt mich ein bisschen auf,
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Ich kann nachher noch mehr dazu erzählen, aber weg davon komme ich auch nicht.
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Ich finde gerade, wir könnten gerade bei Adobe bleiben, weil das ist natürlich
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eines der dicken Bretter, die wir vielleicht gerade am Anfang bohren müssen.
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Das habe ich auch aufgeschrieben, ja.
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Ich bin auch mal dem Ding begegnet.
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Und ich brauche es jetzt, ich habe tatsächlich noch einen uralten Photoshop
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auf meiner Festplatte, noch einen, glaube ich, der CS6 oder so,
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der noch der letzte war, den du nicht hast abonnieren müssen.
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Aber der ist natürlich schon nicht mehr so tauffrisch.
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Und es ist schon so, oder? Häufig muss man sagen, sonst sagt man bei den Beziehungen
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häufig, du Schatz, es liegt an mir und nicht an dir.
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Aber in dem Fall muss man schon recht häufig sagen, es liegt im Falle an dir und nicht an mir, oder?
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Kevin, es liegt schon ein bisschen an dem Atombe, eigentlich.
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Es kommen verschiedene Sachen zusammen. Also das eine ist, dass man,
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also ich komme ja aus der grafischen Welt und da kommt man relativ schnell,
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oder vor 15 Jahren bist du mit zwei Programmen in Berührung gekommen.
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Das ist eins jetzt Adobe bzw.
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Photoshop gewesen und die Alternative wäre Quark gewesen.
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Genau.
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Quark war aber nur Mac-kompatibel gewesen und das ist so eine elitäre Gruppe
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gewesen und nur Quark ist mega gut.
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Also bist du irgendwann bei Photoshop gelandet bzw.
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Bei Adobe gelandet und was sie dann gemacht haben, was haben sie gut gemacht,
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sind die Schnittstellen zu diesen Programmen.
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Die Programmpakete haben einfach Monatslöhnen gekostet, also es hat dort schon
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aufgeregt, dass du für so ein Paket einfach mal schnell 1500 Franken gezahlt hast,
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aber das hast du nicht mehr brauchen können, das heisst, das ist nicht nach
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zwei Jahren einfach aufgegeben, sondern man hat das auch 5-6 Jahre brauchen
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können, das hat relativ lange auch funktioniert.
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Und dann, ich würde jetzt wirklich sagen, Adobe war die erste Firma,
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die aktiv das mit diesen Monatsabos umgesetzt hat.
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Sie haben einfach gesagt, du kannst die Software jetzt nicht mehr kaufen,
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du musst jetzt monatlich mieten.
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Genau, es war lustig, Microsoft und Adobe sind gleichzeitig oder fast gleichzeitig auf die Idee gekommen.
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Nur hat Microsoft dann gefunden, wir bieten immer noch eine Kaufversion an vom
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Office. Die gibt es bis heute.
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Man kann das bis heute in einer mehr oder weniger, einigermassen nicht allzu
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veralterten Version kaufen, wenn man es nicht mieten will.
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Aber Adobe hat gerade radikal gesagt, es ist uns gleich, was ihr findet.
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Wir schaffen die Kaufversionen ab und man kann nur noch mieten.
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Und das ist auch heute noch, glaube ich, also Ziggy Chris,
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auch dein Eindruck, das kann man nur machen, wenn man so einen Marktmacht hat
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und findet, wir können das durchdrucken, weil ein Grossteil von den Leuten geht
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es wie um Kevin und die können einfach nicht so richtig weg.
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Ich glaube, es ist so, was Kevin gesagt hat, ich meine, wenn ich jetzt halt
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so eine Fotobiarbeitung brauche, will ich vielleicht irgendein Foto ein bisschen
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heller, ein bisschen dunkler machen, weiss ich noch was, ja, who cares.
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Aber ich sage jetzt, wenn Kevin für einen Kunden irgendwie einen Flyer macht
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und dann schickt es irgendwie an die Druckerei und dann sagt der Kevin,
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hey, ich habe es da im Affinity-Foto gemacht, dann wird wahrscheinlich die Druckerei
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sagen, Ja, der kann schon.
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Also, ja, ist so. Und eben das, wie nennt man das, der Lock-In-Effekt.
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Genau, Lock-In.
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Und da hat Adobe...
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Wahrscheinlich das ja, Monopol. Ich muss auch sagen, für mich ist der Photoshop, wo ich angefangen habe,
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und jetzt kommt er wieder einmal, Hallo Uncle Martin, wo ich bei ihm mal den
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Photoshop auf dem Mac gesehen habe, ich glaube auf dem ersten Farben-Mac,
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wo du nur wenn du, ich sage jetzt, weisst du, also vor 30 Jahren,
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irgendwie hast du, keine Ahnung, etwas verpixelt, weisst du,
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ein Mosaic-Effekt, der hat den Filter zwei Minuten geändert,
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aber dann ist es verpixelt gewesen oder hast du ein Strudel gehabt.
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Hey, das ist für mich die Software, obwohl ich kein Grafiker bin,
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das ist so faszinierend gewesen.
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Irgendwann hatte ich auch mal einen Photoshop gehabt. Spoiler!
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Ich habe ihn nicht wie Sackgelder genutzt.
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Ja, es ist ja über 30 Jahre her, es ist verjährt.
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Man kann übrigens, ich habe in meinem Blog einen schönen Beitrag,
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wenn man kann, wenn man will, den allerersten Fotoshop, also nicht ganz der
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allererste, aber Version 1.0.7 ist das, glaube ich, gewesen,
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wenn man die wieder zu laufen bringt und sogar aktuelle Bilder importieren kann.
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Das geht also, es ist ein bisschen aufwendig, ehrlich gesagt.
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Ich würde es euch nicht empfehlen, außer das ist auch langweilig.
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Aber ja, genau, das gibt es wirklich häufig so.
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Mir ist der jüngste Fall.
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Und man hat einfach das Gefühl, manchmal geben sich die Softwareunternehmen keine Mühe mehr.
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Also das ist tatsächlich so, dass sie, wie der Digi Chris das gesagt hat,
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dass sie einfach finden, jetzt tun wir ein fancy neues Interface übers Ganze einbückeln.
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Oder wir bauen, und das ist wahrscheinlich einer von den häufigsten Faktoren,
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Wir bauen immer mehr Features ein.
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Ich würde sagen, ich schaue ein bisschen in Richtung Dropbox,
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falls euch das noch etwas sagt.
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Ist auf der Liste. Richtig Evernote. Es gibt immer mehr Features.
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Das Ding wird immer dicker.
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Dadurch sagen die Unternehmen dann natürlich auch ein Kostmeet. Tut uns leid.
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Wir haben jetzt halt da all die Features, die vielleicht niemand danach gefragt
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hat, aber die uns einen guten Grund geben, um den Preis zu erhöhen.
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Kevin, wie würdest du das beurteilen? Hast du da ein gewisses Verständnis dafür,
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dass jedes Unternehmen irgendwie versucht, einfach mehr Geld zu verdienen oder
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findest du, es ist halt am Thema vorbei?
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Ich weiss halt nicht, wie so gross Unternehmen denken.
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Das habe ich halt wie noch nicht herausgefunden, was dort der Schlüssel ist,
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weil ich glaube, jetzt gerade so Dropbox, da hat man mal viel gratis gegeben
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und dann ist ein bisschen
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kostenpflichtig geworden und nachher hat man das Programm einfach so fest verschnitten,
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dass man es eigentlich wie fast nicht mehr gratis nutzen kann.
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Und was mich eben mega Wunder nimmt, wäre dann, wie verändert sich die Benutzerzahlen?
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Ich meine, die müssen ja Wert haben, wie viele Benutzer springen uns ab.
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Und wenn du das erste Mal sagst, okay, jetzt ist es gratis auf allen Geräten
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und dann sagst du, jetzt noch noch auf 5, jetzt noch noch auf 3,
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jetzt noch noch auf 2, dann werden die ja unmittelbar gesagt,
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okay, wie viele springen jetzt ab und verlängern dir das Abonnent.
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Und ich glaube, die Zahl ist eben zu tief, dass sie irgendetwas ändern würden,
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weil darum machen sie es immer wieder.
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Also es ist so Hypothese 1, die Zahl ist zu tief, die Leute sind einfach faul
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und sagen dann ok dann zahl ich halt.
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Hypothese 2 ist sie haben es schon immer gezahlt und wissen es nicht mehr.
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Genau.
0:16:00–0:16:05
Und dann kommt einmal im Jahr die Abrechnung und dann geht die einfach unter
0:16:05–0:16:07
und dann zahlst du das einfach 15 Jahre lang.
0:16:09–0:16:12
Ich habe das Gefühl, es läuft die Richtung zwei. Also viele Leute haben die
0:16:12–0:16:16
Dienste abonniert, wo es Jahre später, merke ich, hat es jetzt fünf Jahre gezahlt.
0:16:16–0:16:18
Und ich glaube, von dem profitieren die Grosser.
0:16:18–0:16:23
Ich glaube, gerade bei den Abos in diesem Bereich kann ich mir das sehr gut vorstellen.
0:16:23–0:16:29
Und das andere funktioniert aber auch. Also eben Netflix ist doch so ein Fall. Oder Spotify oder so.
0:16:29–0:16:30
Spotify, ja.
0:16:30–0:16:35
YouTube Premium und so. Die machen das alle. Und irgendwie ist das schon ein
0:16:35–0:16:38
Beweis dafür, dass die Salami-Taktik funktioniert.
0:16:38–0:16:43
Und sogar auch, wenn du dann relativ häufig und relativ happige Aufschläge bringst,
0:16:44–0:16:49
dann gibt es doch einen Anteil davon, von Leuten, die einfach weiterzahlen,
0:16:49–0:16:53
weil es ihnen zu mühsam ist, ihr Leben umzustellen. Und mir geht es ehrlich gesagt schon so.
0:16:53–0:16:58
Das Leben ist in vielen Fällen dann anstrengend genug, wenn du jetzt am Abend,
0:16:58–0:17:02
am Feierabend, nicht einfach das Netflix anlassen und dann musst du irgendwie
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wieder etwas Neues einfallen lassen. Das ist mühsam.
0:17:05–0:17:11
Digi Chris, wie ist es denn bei dir? Was sind so typische Momente,
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wo es dir der Nucke raushält, wenn du findest, jetzt geht es nicht mehr,
0:17:16–0:17:18
jetzt muss ich trotz allem Konsequenzen ziehen?
0:17:19–0:17:23
Also ich glaube, gerade bei der Dropbox einhaken, da hat es eben,
0:17:23–0:17:26
was Kevin gesagt hat, da haben sie mal die Anzahlgeräte runter.
0:17:27–0:17:31
Das ist bei mir auch, jetzt mache ich die Dropbox nicht mehr auf dem iPad und
0:17:31–0:17:35
so, und weisst du was, ich zügele halt sonst woher.
0:17:35–0:17:39
Und ich habe das Familienmitglied da ist er mit dem Speicher gewesen,
0:17:39–0:17:42
du hast schon, und bei der Dropbox ist ja noch krass, glaube ich,
0:17:43–0:17:47
wie sagen wir, Freedier, also gratis ist 2 Giga und dann geht es aber erst zu
0:17:47–0:17:54
1 oder 2 Tera nicht 50 Giga und ich habe dann auch bei dem Familienmitglied gesagt, so,
0:17:54–0:18:00
jetzt tun wir all deine Daten, zügeln wir auf eine Nextcloud und dann musst
0:18:00–0:18:03
du halt sagen, jetzt sitzen wir halt am Nachmittag an, dann musst du halt deine
0:18:03–0:18:07
Desktop-Verknüpfung, oder wenn und irgendetwas hast, musst du halt ändern,
0:18:07–0:18:08
aber ich sage einfach ja.
0:18:09–0:18:12
Es wäre egal, wenn du jetzt halt irgendwie... Und sie so, ja,
0:18:12–0:18:16
aber es kostet ja... Nein, wie sagen wir, es heisst, es kostet ja nur 8 Franken.
0:18:17–0:18:21
Nein, denen... Nein, Betrugern, da werden wir uns schon wieder explizit,
0:18:21–0:18:25
aber denen Halunke, oder ist das... Oder Schlabiner, oder wie viele haben wir da?
0:18:25–0:18:26
Schlabiner ist gut, ja.
0:18:26–0:18:31
Schlabiner, geben wir nicht die 8 Franken. Jetzt tun wir das umziehen.
0:18:31–0:18:35
Und dann hast du sogar in Deutschland gehostet. Ich bin der,
0:18:35–0:18:36
der es auch mein Passwort hat.
0:18:37–0:18:43
Und alles ist gut. Also es ist eine Kombination von 1 und 2 von Kevin, würde ich sagen.
0:18:44–0:18:48
Ich habe die Vermutung, dass es bei Dropbox wahrscheinlich nicht aufgegangen ist,
0:18:49–0:18:57
die Absicht, dass man eben mit Preiserhöhungen und Einschränkungen von der Gratisnutzung
0:18:57–0:19:02
mehr Leute zum Zahlen bringen kann.
0:19:02–0:19:07
Ich habe versucht herauszufinden, wie sich die Nutzerzahlen entwickelt haben.
0:19:07–0:19:12
Also es ist, glaube ich, noch schwierig zu sagen.
0:19:12–0:19:18
Also wenn das stimmt, was mir da Google angezeigt hat, dann ist es erstens beachtlich,
0:19:18–0:19:23
dass immer noch nur wirklich ein Bruchteil der Anwender wirklich zahlt.
0:19:24–0:19:32
20, 25, angeblich etwa 18 Millionen zahlende Nutzer versus über 700 Millionen registrierte Nutzer.
0:19:32–0:19:42
Aber die 700 Millionen sind seit 2017 nur noch minim angestiegen.
0:19:43–0:19:48
Dropbox war vorher ein Thema, das haben viele Leute benutzt.
0:19:48–0:19:53
Und jetzt ist es eigentlich weg vom Fenster. Niemand spricht mehr über Dropbox.
0:19:53–0:19:58
Niemand nutzt mehr. Ich weiss mal im Studium, mein Dropbox-Account ist noch
0:19:58–0:20:04
aktiv. und es gibt immer noch den Ordner Wirtschaftsinformatik vom MAS-Studium, aber das ist auch...
0:20:04–0:20:07
Und vielleicht was man auch muss sagen, wenn du jetzt, und auch wieder,
0:20:08–0:20:11
die Person, die mich über das Vibe-Coding gefragt hat, habe ich sie auch mal
0:20:11–0:20:15
gefragt, ja, die hat ein iPhone, hast du den Speicherplan bei Apple?
0:20:16–0:20:19
Ja klar, der für, glaube ich, einen Franken, oder was ist es, 1,50?
0:20:20–0:20:21
Ja, genau.
0:20:21–0:20:25
Ja, sie so, ja, 1 Franken ist ja nichts, das ist ja nicht einmal ein Kaffee,
0:20:25–0:20:30
aber dann irgendwie, eben bei Dropbox, 8 Franken ist dann vielleicht schon ein bisschen mehr.
0:20:30–0:20:34
Und wahrscheinlich macht das Apple halt logischer, wenn Dropbox sagen würde, hey,
0:20:35–0:20:40
für 1 Franken 50, lass es sein, kannst du halt anstatt 2 GB,
0:20:40–0:20:46
50 GB über und hast 4 Geräte, hätte es wahrscheinlich ein bisschen mehr zahlende Nutzer.
0:20:46–0:20:52
Reden wir doch darüber, welche Apps das bei euch vielleicht langsam in die Gefahrenzone
0:20:52–0:20:56
nie laufen, wo man sagt, was könnte passieren, dass ihr als nächstes findet,
0:20:56–0:21:01
hey, jetzt ist vorbei, Jetzt ziehe ich den Stecker, jetzt ist meine Geduld am Ende.
0:21:01–0:21:05
Und ich habe wirklich gerade ein paar, ich erzähle mal ein paar auf.
0:21:05–0:21:12
Also Spotify, einfach weil ich diese in recht vielen Bereichen unangenehm finde,
0:21:12–0:21:15
wie die mit uns Nutzerinnen und Nutzer umgehen.
0:21:15–0:21:18
Ich bin nicht sicher, ob ich das in dieser Sendung auch schon erwähnt habe.
0:21:18–0:21:21
Also Spotify zum Beispiel, wo dann ...
0:21:25–0:21:30
Zu gewissen Künstlern hingeht und sagt, wenn ihr auf einen Teil von euren Tantiemen
0:21:30–0:21:35
verzichtet, dann kommt ihr dafür ein kleines Schöpfchen im Algorithmus hinüber,
0:21:35–0:21:37
dass ihr mehr gespielt werdet.
0:21:38–0:21:39
Das heisst, dass wir euch mehr
0:21:39–0:21:45
in Playlists ziehen oder nach automatischen Vorschlägen mehr vorschlagen.
0:21:46–0:21:51
Und das finde ich ein ganzes dreckiges, mieses Geschäft. Jetzt haben wir wieder das E-Verdient.
0:21:52–0:21:56
Nein, es waren ja eigentlich haarblose umgangssprachliche Begriffe.
0:21:57–0:22:00
Nein, ich finde es wirklich einfach, das geht nicht. Du kannst nicht deinen
0:22:00–0:22:05
eigenen Algorithmus korrumpieren, um gleichzeitig deine Künstlerinnen und Künstler
0:22:05–0:22:08
dazu zu bringen, auf einen Teil von ihrem Lohn zu verzichten.
0:22:08–0:22:13
Das finde ich wirklich ein mieses, und ich sage es nochmal, blödes Geschäftsmodell.
0:22:14–0:22:18
Das geht gar nicht. Also da denke ich, ich sage es an so einen billigen Italo-Western,
0:22:18–0:22:23
wo halt irgendjemand von der Mafia kommt. hey, schönes Restaurant haben sie hier. Ja, genau.
0:22:24–0:22:29
Es wäre schon blöd, wenn jetzt plötzlich da ihre Türe irgendwie oder also wenn
0:22:29–0:22:30
da ein Unfall passieren würde.
0:22:30–0:22:33
Also das würde ich jetzt sagen, ja. Ich habe das Wort nicht gesagt,
0:22:33–0:22:36
aber ich glaube, ihr wisst alle, welches Wort ich habe sagen wollte.
0:22:36–0:22:40
Ja, genau. Und Netflix, wie gesagt, wer antwortet, ich finde,
0:22:40–0:22:46
die schlönen auch irgendwie gefühlt ständig auf und der Katalog wird aber nicht unbedingt besser.
0:22:46–0:22:50
Aber Kevin, hast du auch so einen Abschusskandidat inne.
0:22:51–0:22:57
Ich habe Adobe herausgefunden, ich kann nicht weg. Das ist einfach so.
0:22:57–0:22:59
Das ist jetzt einfach, ich muss mit dem leben.
0:22:59–0:23:03
Was jetzt gerade so auf der Kippe ist, ist meine To-Do-App.
0:23:03–0:23:03
Ui.
0:23:04–0:23:08
Weil ich habe To-Do-Ist. Die kann alles, was ich kann.
0:23:09–0:23:12
Die kann alles, was ich brauche. Die kann alles, was ich möchte.
0:23:12–0:23:16
Jetzt habe ich aber das Problem, dass wenn ich einen Termin...
0:23:16–0:23:20
Man kann Termine, also nein, ich kann Aufgaben setzen, dass die erst an einem
0:23:20–0:23:22
bestimmten Termin erscheinen.
0:23:22–0:23:25
Das heisst, die Aufgabe trage ich heute ein, sagt er, die ist am Donnerstag
0:23:25–0:23:26
fällig, dann bekommt die am Donnerstag.
0:23:27–0:23:31
Das ist kein Sexenwerk. Jetzt möchte ich den Termin, den am Donnerstag kommt,
0:23:31–0:23:35
jetzt klicke ich den an, sage ich komme heute eh nicht, ich verschiebe den auf den Freitag.
0:23:35–0:23:40
Dann kann ich den anklicken, ich kann das Datum verschieben und das geht drei bis vier Sekunden.
0:23:41–0:23:42
Oh ja, das nervt.
0:23:43–0:23:47
Das nervt. Jetzt habe ich denen geschrieben und gesagt, ist das ein Problem,
0:23:47–0:23:50
habe nur ich das, kennt ihr das?
0:23:50–0:23:52
Und dann haben die gesagt, du hast zu viele Aufgaben drin.
0:23:53–0:23:57
Und dann habe ich gesagt, das kann ja nicht sein, weil ich habe ja,
0:23:57–0:24:01
also wahrscheinlich 27 Milliarden Aufgaben sind erledigt.
0:24:02–0:24:03
Die brauche ich nie mehr.
0:24:04–0:24:06
Löscht doch die einfach. Das geht nicht.
0:24:07–0:24:08
Das ist wahr.
0:24:08–0:24:15
Und jetzt ist wahrscheinlich, mein ganzer Backlog von 5-6 Jahren mit dieser
0:24:15–0:24:20
App arbeiten und jeden Tag 10-15.000 das ist jetzt so gross geworden,
0:24:20–0:24:21
dass die ganze App laggt.
0:24:24–0:24:29
Was mache ich jetzt? Ich hole ein neues Konto ein, das schiesst mich an.
0:24:29–0:24:32
Jetzt bin ich wirklich am rumschauen, gibt es einfach Alternativen.
0:24:32–0:24:37
Wenn ich wechsle, kann ich vielleicht eine App nehmen, die ein bisschen mehr bietet als das.
0:24:37–0:24:43
Wo ich dann sage, okay, dann denke ich meine Abläufe noch mal anders und integriere
0:24:43–0:24:43
vielleicht etwas anderes.
0:24:45–0:24:50
Das ist auch eine wirklich lustige Reaktion, dass sie dann eigentlich dir die Schuld geben.
0:24:50–0:24:52
Ich habe das Bild auch erledigt.
0:24:52–0:24:56
Genau. Als dass man würde das zum Anlass nehmen, zu überlegen,
0:24:56–0:25:00
wenn man vielleicht irgendwie könnte, ja, so ein Archivierungsmodul einbauen
0:25:00–0:25:02
oder was weiss ich was. Da gäbe es eine Möglichkeit.
0:25:02–0:25:06
Und anhand von der Reaktion habe ich das Gefühl, sie kennen den Bug.
0:25:06–0:25:11
Also die wissen, dass sie das Problem haben, weil er mir zu klar antworten konnte,
0:25:11–0:25:17
hey, in deiner App, in deinem Benutzer hat es zu viel
0:25:17–0:25:22
Erledigte Tasks, das ist das Problem. Dann denke ich so, das ist jetzt technisch,
0:25:22–0:25:25
nicht so eine Sache. Vibe Coding, zwei Minuten.
0:25:25–0:25:27
Und das läuft, ich schwöre.
0:25:27–0:25:31
Ich würde auch sagen, heute haben wir irgendwie, wir haben KI-Modelle,
0:25:31–0:25:38
wo irgendwie 5 Terabyte gross sind, also ich nehme an, du hast nicht so viel so viel.
0:25:39–0:25:41
Ich habe ein ähnliches Ding.
0:25:42–0:25:45
Ich brauche in meinem Blog oder nein, nicht in meinem Blog, wenn ich schreibe,
0:25:46–0:25:49
in meinem Browser, Hier habe ich ein Plugin, das heisst «Languagetool»,
0:25:49–0:25:54
das schreibt, dass ich richtige Sätze schreibe.
0:25:54–0:25:56
Früher hat es einfach die Rechtschreibung korrigiert.
0:25:57–0:26:00
Heutzutage kann es auch recht gut die Grammatik sein und man sieht,
0:26:00–0:26:02
dass die Sätze vollständig sind.
0:26:02–0:26:05
Aber seit etwa drei Monaten geschlagenen drei Monate ist es einfach so,
0:26:06–0:26:10
wenn du es im Browser hast, dass es irgendwie, wenn du ein wenig reingetroffen hast,
0:26:11–0:26:15
dann fängt es an, den Browser immer auszubremsen und irgendwann einmal hangt
0:26:15–0:26:20
er und dann kannst du ihn abschiessen und dann musst du wieder von vorne anfangen.
0:26:20–0:26:24
Ich habe ihm das x-fach geschrieben, per E-Mail und so.
0:26:24–0:26:28
Dann schreibt jedes Mal so ein KI-Bot zurück, der sagt, wunderbar,
0:26:28–0:26:31
danke vielmals, dass du uns die Meldung gemacht hast.
0:26:31–0:26:35
Könntest du uns bitte noch mehr Details dazu schicken, was hast du für ein Betriebssystem,
0:26:35–0:26:38
was für einen Browser, was hast du sonst noch für Erweiterungen installiert,
0:26:39–0:26:42
dieses, jenes, schreibst du das alles und dann schreibt er wieder zurück.
0:26:42–0:26:45
Wunderbar, danke schön, könntest du mir noch dieses und jenes und das Gefühl,
0:26:45–0:26:50
das ist einfach ein abwimmeliges Ding und das hat nie, egal was ich dort an
0:26:50–0:26:54
Daten zusammensammle zu dem Fall, es sieht nie irgendwie ein Mensch,
0:26:54–0:26:58
der sich darum kümmern würde. Und dann findest du auch so, der Moment ist vielleicht,
0:27:00–0:27:05
Hat diese Software noch eine Zukunft, wenn sich niemand um so etwas kümmert,
0:27:05–0:27:07
was wirklich ein elementares Problem ist?
0:27:08–0:27:13
Dann gehst du bei Mozilla, also bei Firefox, in den Kommentaren zu dieser Erweiterung
0:27:13–0:27:16
und schaust, nein, du bist nicht der Einzige.
0:27:16–0:27:19
X andere Leute regen sich auch schon seit Monaten darüber auf und dann findest
0:27:19–0:27:23
du irgendwie so, okay, was macht ihr eigentlich beruflich da?
0:27:26–0:27:30
Dann hängt es mir irgendwann einmal aus. Das Dumme ist natürlich,
0:27:31–0:27:35
wenn du hier schauen kannst, was es als Alternative gibt, dann gibt es quasi keine.
0:27:36–0:27:41
Und da sind wir dann in dieser Situation, wo man, oder dich in Christa,
0:27:41–0:27:46
muss man einfach sagen, verzichte jetzt oder gehe ich auf eine schlechtere Lösung
0:27:46–0:27:50
zurück, weil es eigentlich nichts gleich Gutes gibt.
0:27:51–0:27:57
Der Grundentscheid für diese App war eigentlich ursprünglich gut, oder wie machst du das?
0:27:57–0:28:03
Bist du eher der, der die Faust im Sack macht oder auf irgendetwas wechselt,
0:28:03–0:28:05
das vielleicht nicht ganz so gut ist?
0:28:06–0:28:11
Also ja, wenn es halt so ist, dass einfach irgendeine App macht,
0:28:12–0:28:14
was sie will. Ich höre es momentan gerade keinen Fall.
0:28:15–0:28:21
Und eben, ich sage jetzt, oder auch irgendeine App bringt dir am Anfang ein 10-sekündiges Pop-Up.
0:28:22–0:28:27
Ja, also eben, vielleicht mit Vibe-Coding bauen wir selber schnell eine App.
0:28:27–0:28:30
Ja gut, aber nein, manchmal musst du halt einfach die Faust im Sack machen.
0:28:30–0:28:34
Jetzt wie gesagt, noch mal zum Adobe-Beispiel gekommen, für den Kevin,
0:28:35–0:28:38
wo halt eben für den Kunden Flyer macht, ist,
0:28:38–0:28:43
Affinity, keine Option für mich, ja, wo halt eben eben in einem Foto malen,
0:28:43–0:28:48
irgendwie ein Bücher wegreterstellt, wobei das kann auch die ChatGPT oder die
0:28:48–0:28:49
Gemini mittlerweile, aber ja,
0:28:50–0:28:53
also du bist halt ausgeliefert und eben schön wäre ja noch.
0:28:55–0:28:58
Gehen wir nochmal schnell zu Microsoft Money, das ist glaube ich so ein Running
0:28:58–0:29:01
Gag in dem Podcast seit 30 Jahre.
0:29:01–0:29:05
Ja. Ich habe noch angeschaut. Der Blogpost hat immer noch etwa so 70 Klicks
0:29:05–0:29:09
pro Monat, obwohl er schon er ist.
0:29:10–0:29:14
Er ist wie alt? Er ist zwölf Jahre alt und er ist schon von zwölf Jahren,
0:29:14–0:29:18
ist die Software schon 14 Jahre da gewesen.
0:29:21–0:29:25
Aber du könntest jetzt sicher Vibe-Coding Microsoft Money nehmen und das neu
0:29:25–0:29:26
bauen. Darf man das echt?
0:29:26–0:29:27
Ja, das darf man.
0:29:28–0:29:32
Das wäre wahrscheinlich nicht so eine Sache. Dann könntest du Schüsseler Money.
0:29:32–0:29:35
Schüsseler Money, genau, das wäre super. Aber unser Kollege,
0:29:35–0:29:39
also nicht Kollege, sage ich, unser Hörer hat er das genau gemacht.
0:29:39–0:29:43
Und jetzt muss ich schnell nachschauen, wie er heisst.
0:29:44–0:29:47
Der Martin ist das gewesen, den wir in der letzten Sendung, der hat genauso,
0:29:48–0:29:51
das ist quasi ein Money-ersatz, den er programmiert hat.
0:29:51–0:29:53
Nein, es müsste genau gleich aussehen.
0:29:53–0:29:57
Ah, mit der gleichen Optik. Eine 1-zu-1-Kopie. Genau.
0:29:57–0:29:57
Oldschool.
0:29:58–0:30:04
Das wäre es dann. Aber wie habt ihr es denn, liebe Leute, mit Adobe ist der Eint-Elefant?
0:30:04–0:30:06
Aber wir haben noch einen zweiten.
0:30:06–0:30:10
Wir haben jetzt mit dem zweiten Elefanten im Raum und das ist das Microsoft
0:30:10–0:30:11
Office, das ich schon erwähnt habe.
0:30:12–0:30:16
Ich habe jetzt Anfangsjahr wieder einmal gefunden, okay, ich zahle jetzt noch
0:30:16–0:30:23
mal so ein Abo von irgendjemandem so einem leicht nach Unterwelt schmuckenden
0:30:23–0:30:26
Dealer von Seriennummern.
0:30:27–0:30:27
Entschuldigung.
0:30:28–0:30:31
Ich habe mir eine Seriennummer noch günstig besorgt und so.
0:30:31–0:30:35
Aber ich finde eigentlich jedes Jahr, ich will das gar nicht mehr brauchen und
0:30:35–0:30:38
ich brauche eigentlich das Word sowieso nicht mehr, ich schreibe alles,
0:30:38–0:30:43
wie gesagt, in Browser oder in Google Docs, wenn es unbedingt muss sein oder
0:30:43–0:30:45
natürlich in meiner Markdown-App,
0:30:45–0:30:49
die finde ich grossartig, die brauche ich auch gerne, aber das Word brauche ich nicht mehr.
0:30:49–0:30:52
Das Excel brauche ich ab und zu noch, und eigentlich nur wegen dem,
0:30:53–0:30:58
und dann findest du so, ich habe keine Lust, mir einen Ersatz für das Excel
0:30:58–0:31:01
zu suchen, aber ich habe keine Lust mehr, alle Jahre wegen dem zu zahlen.
0:31:02–0:31:04
Was wäre da der richtige Weg für das?
0:31:05–0:31:08
Kevin, wie würdest du mit so einem Dilemma umgehen?
0:31:09–0:31:18
Geduld. Ich glaube, der Moment, wo Microsoft Office verschwinden wird,
0:31:18–0:31:19
ist nicht mehr so weit weg.
0:31:20–0:31:23
Man muss vielleicht ein bisschen unterscheiden zwischen Firmen und Privaten.
0:31:23–0:31:28
Ich glaube, in privaten Infrastrukturen kann man es relativ clear setzen.
0:31:28–0:31:31
In Geschäftsinfrastrukturen, wo es verhängt ist mit Exchange,
0:31:31–0:31:36
SharePoint und Teams und so, dort hat es sich positioniert. da bringst du es fast nicht raus.
0:31:37–0:31:41
Ja. Aber im privaten Bereich habe ich wirklich das Gefühl, da kann man gleich
0:31:41–0:31:44
mal den Sprung machen auf eine andere Software.
0:31:44–0:31:48
Ich habe einfach das Gefühl, all die Alternative mit LibreOffice und was es
0:31:48–0:31:50
alles gibt, ist für mich immer so ein bisschen...
0:31:51–0:31:55
Ich finde es nicht so cool. Es ist einfach, es sieht nicht so lässig aus.
0:31:55–0:31:58
Es ist ein bisschen von der Bedienung her so ein bisschen, ah.
0:31:58–0:32:02
Und ich habe dann nicht so Lust, mit so etwas zu arbeiten, wo ich so finde,
0:32:03–0:32:08
Microsoft Office ist jetzt auch nicht super, aber es sieht einfach schon besser
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aus als die anderen Sachen. Und dann ist es für mich wie so.
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Es ist wirklich, bei den anderen Softwaren habe ich teilweise gefühlt,
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die sind jetzt wie von 2004.
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Ja, das LibreOffice ist wirklich, ich höre das auch jedes Mal,
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wenn ich das schreibe und ich könnte mir vorstellen, dass auch dann auf diese
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Sendung jemand schreibt, ja LibreOffice, aber mir geht es genau wie dir.
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Ich meine, das Ding sieht aus wie 1995.
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Ich gehe noch, ich gehe noch zehn Jahre abziehen von dem, was du gesagt hast.
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Es sieht wirklich alt aus und dann funktioniert es in den Details dann doch
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ein bisschen anders und dann möchte ich eigentlich nur das Excel,
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aber bei dem LibreOffice steckt alles irgendwie in einer Anwendung.
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Aber ich möchte eigentlich lieber nur eine schlankere Variante für das Excel eigentlich.
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Aber dann in der Cloud gibt es ja heute Airtable und all das Zeug,
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kannst du ja alles machen.
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Aber ich möchte eigentlich lieber doch etwas, ich möchte eigentlich etwas so
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Markdown-mässig, also das gleiche Markdown-Prinzip, also absolut radikal vereinfacht
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und aufs Wesentliche konzentriert, aber für Tabellenkalkulation.
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Und wenn es so etwas gibt und ihr mir so etwas könntet empfehlen,
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dann machen wir in der nächsten Sendung.
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Und die nächste Sendung ist, ich verrate es jetzt, das ist die Ausgabe 800.
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Dann werdet ihr in unserer Ausgabe 800 lobend erwähnt. Wir widmen ihr euch die
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ganze Jubiläumsendung.
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Apropos, haben wir eigentlich ein Thema für die nächste Sendung, die Nummer 800?
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Ich habe keine Ahnung.
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Ich überlege mir noch was. Aber schnell, was ihr jetzt gesagt habt, wegen dem...
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Office in den Geschäften. Und es gab ja das berühmte Projekt Limux in der Stadt München.
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Und ja, Microsoft hat einen Sitz in Ismaning, wo in Bayern ist.
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Und dort anscheinend hat es halt irgendwie sogar eine grüne Politikerin gegeben,
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die dann am Schluss am Linux den Stecker gezogen hat.
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Und sie hat dann gesagt, und das muss man halt einfach verstehen,
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wir drei sind alles Nerds.
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Es sind praktische Leute, damals ist es glaube ich noch Open Office war brühlend
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an mich gekommen, weil du kannst ja, also ich verstehe es ja,
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wenn jetzt jemand vielleicht,
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Irgendwie halte ich jetzt im Steueramt, ja, ich mit Steuererklärungen einscannen.
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Wenn du demnächst sagst, so, ja, das ist jetzt Linux, es sieht so aus,
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da seien die Leute berührend gekommen, die überfordert gewesen.
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Verstehe ich also, da sage ich jetzt nicht, die sind dumm. Und ja,
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man kann ja denken, dass, nein, ich habe vielleicht zwei, drei Makros zu Hause.
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Ich nehme jetzt an, die Stadt München wird 250 Millionen Makros haben.
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So was. Und ich muss auch sagen, wegen Microsoft, nein, ich bin einfach zu faul. ganz einfach.
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Ich bin zu faul, weil wie Kevin gesagt hat, im Büro hast du Microsoft Office
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und wenn ich zu Hause auch mal etwas mit dem XM mache,
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ob es jetzt eine Budgetplanung ist oder so, habe ich echt keinen Bock und ich
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sage, ach, die, was ist es, 10 Std.
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Pro Monat, ist ein Kaffee und ein Gipferei.
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Also wir tun das positiv und sagen, Treue ist doch auch etwas Gutes.
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Das ist auch ein Wert an sich und sind Treue eure Gegenseitigung und eurer Software gegenüber, oder?
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Und dann schickt uns lustige Vorschläge, was wir nächste Woche in der 800.
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Sendung machen sollen und dann machen wir es. Vielleicht. Bis dann.
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Macht's gut. Ahoi.
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Es ist wie im richtigen Leben: Mit der Zeit lässt das Feuer nach. Aus dem kribbeligen Gefühl wird Alltag, Leidenschaft mutiert zur Routine. Und irgendwann fragen wir uns: Ist das noch das, was ich will? Wir fangen an, uns klammheimlich nach Alternativen umzusehen. Vielleicht werden wir fündig. Womöglich kommen wir auch zum Schluss, dass die Beziehung zwar nicht mehr perfekt ist, aber den Zweck erfüllt – und wir sie aus pragmatischen Gründen aufrechterhalten. Doch wenn wir dem Schriftsteller Thomas Meyer glauben sollen, dann gibt es nur einen richtigen Weg – «Trennt euch!» heisst sein Buch für diese Fälle.

Aber keine Angst: Wir wollen euch nicht dazu bringen, eure Ehe, Beziehung oder Situationship zu überdenken. Bei uns im Nerdfunk geht es nicht um die Liebe fürs Leben, sondern nur um die Apps für bestimmte Aufgaben. Und die auszutauschen, sollten in den wenigsten Fällen mit Herzschmerz verbunden sein. Dafür aber, unter Umständen, mit der mühseligen Aufgabe, Dokumente in ein neues Format zu konvertieren, oder dann doch einen Neuanfang zu wagen.

Und wir werden versuchen, die Analogie nicht überzustrapazieren. Stattdessen gehen wir ernsthaft darauf ein, welche Gründe dafür sprechen, von einer alten auf eine neue App zu wechseln: Wie evaluiert man den Nachfolger? Was ist beim Umstieg zu beachten? Und braucht es ein Abbruch-Szenario, für den Fall, dass die neue App die Erwartungen nicht erfüllt?

Die Links zur Episode

Beitragsbild: Netflix, Spotify oder doch Microsoft Word oder Adobe Lightroom? Auch die Gefühle für eine Software können erkalten – und dann wird das Handbuch und der Zettel mit der Seriennummer abgefackelt, oder so ähnlich (Kelly Sikkema, Unsplash-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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