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Und dieses Stück hier ist fast eine perfekte Einstimmung für die Sendung, die dann nachher kommt.
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Die Band heisst «So wie die Schrift, die ihr an eurem Computer gar nie benutzt solltet.
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Die heisst nämlich «Comic Sons». Die solltet ihr nicht nehmen,
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da gibt es gerade, wie soll ich sagen,
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dreieinhalb Monate Straf im Typografie-Gefängnis, wenn ihr die nehmt.
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Und das Stück heisst «Cosas que salen mal» und falls ich richtig die Sprache,
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die glaube ich Spanisch ist, verstehe, dann ist das auch ebenfalls eine wahnsinnig
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gute Einstimmung für die Sendung.
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Nachher aber ich verrate noch nicht mehr.
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Radio, Radio, Radio, Radio. Stadt, Radio, Radio, Stadt, Radio, Radio. Radio Stadt.
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Und der Mann, der mich durch die Sachen, die vielleicht schief gehen,
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durchbegleitet, das ist der Digi Chris, der Monsieur Digi. Hallo, wie geht's?
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Oh, oh. Ja, gesehen, schau mal, jetzt habe ich es schon verschreien.
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Hello, hello, hello.
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Ah, du bist noch ein Bier geholt? Okay.
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Nein, soweit geht es mir gut.
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Ich habe ja gesagt, ich habe ja auf dem Schiff ein bisschen zu viel Sonne verwischt. Ja.
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Es geht wieder gut und ich möchte jetzt eben nochmal einen generellen Aufruf und nein,
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ich nenne es ja keinen Betrieb, Aber wenn ihr einfach irgendwo in der Gemeinde
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eine Drogerie habt, whatever.
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Geht doch dort, wenn es auch teurer ist, die helfen euch. Und ich hatte das
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auch mit meinem Sonnenbrand.
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Du konntest sogar deine diversen Körperstellen vorzeigen und hast dann eine Behandlung.
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Einfach solche Sachen muss man einfach sagen.
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Du kannst halt online, die Mittel, die ich jetzt hatte, hättest du günstiger bekommen können.
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Aber ja, dass vielleicht jemand tatsächlich, nein, kommen Sie,
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kommen Sie und schnell schauen, ja, ist alles gut, es hat keiner mehr.
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Es saftet nicht mehr, es ist nicht mehr, es stinkt nicht mehr so,
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wenn man das Pflaster wegnimmt, das ist alles gut.
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Also ich würde sagen, bei unserem Kleinen, wir haben ja ein kleines Podcast-Geschwister
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von diesen beiden Typen aus Deutschland und die haben so eine Rubrik,
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die heisst «Local Heroes», die machen genau das, was du jetzt machst,
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also Promotion für so lokale Läden und Tattoo-Geschäfte und was weiss ich alles.
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Ich finde es zwar die absolut langweiligste Rubrik, die ich in einem Podcast
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gehört habe, weil ich das sagen darf, aber in diesem Fall seid ihr gestattet, DigiGrid.
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Ich sage jetzt generell, ich nenne es kennen.
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Sie nennen immer nennen, äh, nehmen, genau.
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Aber generell, dass man halt einfach jemand, der so committed ist zu dem.
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Ja, das ist doch schön. Engagiert heisst das auf fastdeutsch.
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Vielleicht muss ich anfangen, Anglizismus, auf das Alter werde ich,
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glaube ich, langsam Anglizismus, finde ich.
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Aber es könnte auch damit zu tun haben, dass ich heute also Sitzung war mit
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Leuten, die fast nicht mehr Deutsch können.
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Also, aber wir haben noch, im Fall haben wir ein Geschäft noch,
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ob, ich muss nämlich noch Feedback ausrichten, der Martin Rechsteiner,
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den kennst du, der hat geschrieben,
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ich habe ja letztes Mal noch gesagt, die treuen Hörer sollen sich doch melden, dann kommen sie,
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oh, jetzt muss Wenn ich ein englisches Wort brauche, ein Shout-out überwische. Shout-out auf Deutsch.
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Ein Ausruf. Nein, wir rufen die ja nicht aus, sondern wir tun sie einfach ehrevoll erwähnen.
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Also Martin sagt, er fühle sich angesprochen, er hört schon lange zu und er
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sagt, ihr macht das bis auf wenige Punkte.
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Sehr toll, vielen herzlichen Dank.
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Und jetzt würde mich natürlich interessieren, was die wenigen Punkte sind.
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Aber ich habe gefunden, ich lade ihn dann zur Sendung 900 ein und dann kann er das sagen.
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Und dann hat der Hannes geschrieben. Er hat gesagt, euch allen herzliche Gratulation zu den 800 Sendungen.
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Ich hoffe auf weiteres, langes Hörvergnügen.
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Eine kleine Frage. Wo finde ich eigentlich die Sendung Nummer 798?
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Und das kann ich dir erklären, Hannes. Die kommt heute.
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Ja, blöd gelaufen. Hups.
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Jemand in dem Team, der mich die Sendung nummeriert hat, hat sich erzählt,
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kann man sagen. Und darum ist die Folge 800 ein bisschen früher gekommen,
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als dass ich eigentlich hätte sollen.
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Aber dass nachher am Schluss die Zählung stimmt, haben wir jetzt gefunden, holen wir die.
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Und ich meine, im Grunde genommen ist es reine Gewohnheit.
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Es ist so eine langweilige Tradition, dass man diese Sendungen in richtiger
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Reihenfolge ausstrahlt.
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Sollen wir das mal machen? Einfach so ein bisschen randommässige Sendungsnummer?
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Nein, die können wir selber durcheinander haben.
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Ich habe nur von jemandem Hörer im Büro gehört, wenn sich der Schwester erzählt, was ist denn los?
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Ich habe den Nenner überlegt, ich finde es eigentlich erstaunlich,
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dass wir uns noch nie erzählt haben, fast 800 Sendungen lang.
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Und ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht, wenn man jetzt jemanden genau
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schauen würde, es doch nicht immer ganz genau aufgehen.
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Vielleicht in Einzelfällen auch, weil wir gewisse Sendungen als Podcast einmal
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in einem Rutsch ausgestrahlt haben und aber im Radio dann vielleicht in zwei gedeilt haben.
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Das kann auch sein, aber ich würde sagen, auf jeden Fall hat die Banne eine
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Steilvorlage gegeben für die Sendung, die jetzt gerade kommt.
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Genau. Musik.
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Nicht ohne Grund kümmert wir uns heute um die grössten digitalen Missgeschichte.
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Einerseits dann um so Pannen, die wir selber fabriziert haben.
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Eben, wie zum Beispiel Sendungen falsch nummerieren.
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Wenn ihr die Pre-Show gehört habt, wisst ihr, worum es geht.
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Und andererseits aber auch um die Fehlleistungen, die öffentlich wurden von
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ganz grossen Tech-Konzernen.
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Und mit was sollen wir anfangen? Mit einer von diesen grossen Pannen?
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Ich habe das Gefühl, vielleicht sei heute wieder so eine unterwegs.
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Weil mein Internet im Büro war wahnsinnig langsam.
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Vielleicht hätte ja da wieder einer von den grossen Internetdienstleistern etwas
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gepostet haben können. Chris, weisst du, auf was er sich anspielen kann?
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Nein, jetzt gerade nicht. Aber hast du ihm jetzt viele Instagram-Memes gelassen?
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Wieso meinst du, das könnte ...
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Entschuldigung, ja. Aber was jetzt heute gerade passiert ist,
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ist mir nicht vollkommen klar.
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Nein, ich glaube es ist nichts passiert. Ich habe nur vermutet,
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es gibt ja die Dienstleistungen wie zum Beispiel Cloudflare,
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vielleicht ist dir das ein Name, wenn die nicht richtig funktionieren,
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dann kann es zu grossen, weiträumigen Ausfällen kommen im Internet.
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Und wie zum Beispiel 2017, das war nicht Cloudflare, aber das war bei Amazon Web Services.
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Und das war wirklich lustig. Das gehört nämlich genau in diesen Bereichen,
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wenn Leute, die wollen nur mal schnell nebenbei etwas machen.
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Er wollte eigentlich ein paar Server aus einem System herausnehmen. Nicht grossartiges.
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Das gehört zum Alltagsgeschäft. Aber dann hat er halt, und das macht man natürlich
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nicht, indem man diese Server geht, physisch abstöpseln, sonst wäre es vielleicht
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nicht passiert, sondern das macht man irgendeinem Command Prompt.
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Und dann, wenn du dort vielleicht einen falschen Parameter oder so hast,
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dann fahren dann viel mehr Server ab, als eigentlich gedacht war.
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Und dort ist das Resultat gewesen, das halbe Netz ist dann nicht mehr gegangen
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oder ein grosser Teil vom Internet. Und das ist ja eigentlich,
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aber Digicris, auf eine Art doch auch noch charmant, oder?
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Das eine, wenn er falsche Parameter an den Befehlszielen und das halbe Netz geht nicht mehr.
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Ja, neben Cloudflare und alles, da haben wir natürlich so viele Dinge.
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Und ich, ja, ich sage, ich könnte jetzt auch einen persönlichen Fehler noch sagen.
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Ja, bitte, fang an.
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Ja, also nicht, dass wir da zu tief in SAP gehen, aber wenn du ein SAP Upgrade machst,
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willst du dir ein System isolieren, weil du willst ja nicht,
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dass irgendjemand, wenn du im Upgrade bist,
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dass jemand draufkommt und das System irgendwie mit etwas kommuniziert.
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Genau.
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Und dann haben wir halt angefangen mit all diesen Systemen.
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Drei am Morgen war es auch irgendwie ein Systemfrag gewesen.
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Bin ich halt on duty gewesen.
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Und klar, am drei am Morgen, wie sagen wir, den Timer gestellt.
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Und ja, dann halt um 3 am Morgen bist du halt vielleicht noch ein bisschen im Halbschlaf.
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Ja, hast du noch keinen Kaffee gehabt?
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Nein, nicht so. Wir haben eigentlich sogar und leider die Benutzer,
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die in dem Upgrade drin sind, haben wir in eine Benutzergruppe getan.
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Ja, ich kann sagen, es heisst NoVlog.
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Also wir haben wirklich alle Benutzer in eine Benutzergruppe getan.
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Und das war ein wenig gut.
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Und wenn du dann die Benutzer sperrst, dann gibt es ein include oder exclude.
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Und natürlich...
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Du hast include und exclude verwechselt.
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Genau. Also natürlich include. Und einfach mal schnell alle Benutzer,
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die dort auf dem System arbeiten müssen.
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Ich habe gesperrt. Ich habe es dann ziemlich schnell geschnallt.
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Entschuldigung, ja. Und das Problem ist dann gewesen, den dummen Fehler,
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den ich noch gemacht habe, ich habe dann noch eine neue Session eröffnet und dann prüft SAP.
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Hm, ist der Benutzer berechtigt?
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Und da ich mich ja selber gesperrt habe, bin ich dann bumm, rausgeflogen.
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Ach, das ist eine sehr schöne Geschichte. Und dann, wann bist du wieder reinkommen?
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Und dann, ich, ja, Ja, okay. Und wir haben dort halt eben im Upgrade,
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wir haben jemanden vom Project Team gehabt, der ohne Juni war.
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Und die Person hat natürlich geschrieben, scheisse, scheisse.
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Und ja, und dann hat halt auch die Kurser tatsächlich mich auf der Datenbank wieder aufgemacht.
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Es ist wieder gegangen, ich hehehe, aber auch wenn du mich auf der Datenbank
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aufmachst, bitte, bitte alles sofort dokumentieren für so etwas.
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Aber ja, es ist wieder gegangen, also wir haben 20 Minuten verloren,
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aber ich scheisse, ich verdammte Idiot, ich mache das so lange.
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Aber es passiert mal, ja.
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Es passiert mal, es ist gut gegangen, wir haben 20 Minuten verloren.
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Aber am 3 Uhr am Morgen haben nicht plötzlich Hunderte von Leuten angerufen, die...
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Nein, nein, es ist tatsächlich... Ja, eben halt...
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Eben, vom Project Office, jemand, der eh on duty war, jemand vom Outsource,
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der auch on duty war, also ich glaube, wenigstens keine Kosten für das Auto.
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Ja, man sieht, also so mit Datenbanken, das ist eigentlich auch heikel.
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Das ist die eine Geschichte, die ich auch erzähle, von meinen Fails.
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Das ist im Vergleich natürlich so ein bisschen harmlos. Es ging nur um meinen Blog.
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Dort wollte ich mit einer solchen Software suchen und ersetzen,
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mittels regulären Ausdrücken.
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Da wollte ich etwas in einer grösseren Anzahl von Blogposts ändern.
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Eigentlich wollte ich etwas herauslöschen und ersetzen.
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Wenn du etwas herauslöschen willst, musst du einfach etwas durch nichts ersetzen.
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Das ist im Grunde genommen einfach.
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Aber es hat dann dort einen Knopf gelöscht und was er gemacht hat,
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er hat einfach nicht den Bereich, den man gesucht hat, herausgelöscht,
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sondern er hat alle Beiträge herausgelöscht, die auf die Suche zutroffen haben.
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Dann habe ich gemerkt, dass plötzlich 700 Blog-Posts in meinem Blog gefehlt haben.
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Dann konnte ich herausfinden, ob meine Backup-Strategie für das WordPress funktioniert.
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Sie hat dann nicht so gut funktioniert, als ich gemeint habe.
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Ich habe dann nur ein Voll-Backup gehabt, welches schon relativ lange her war.
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Ich hatte aber noch ein inkrementelles Backup, aber wenn du das einfach drüber
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eingespielt hast, dann haben sich gewisse Sachen wiederum verdoppelt und gewisse
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Bilder waren nicht mehr richtig zugeordnet.
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Dann hast du mal wirklich etwas. Also diese Pannen sind so ärgerlich,
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weil man dann immer die Software, die man braucht, viel genauer kennen,
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weder dass man sie vorher gekannt hat.
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Also ich kann ja, um darauf zu gehen, wir per KI natürlich, wenn man das heute
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so macht, probiert die schlimmsten IT-Pannen so zusammensuchen.
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Eben so typische Fehler, wie wir sie jetzt gesagt haben.
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Man vertippt sich halt in einen Befehl und dann hat es viel weitreichendere
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Auswirkungen, als man erwartet hat.
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Das passiert recht häufig bei GitLab, ist das mal passiert, 2017.
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Das ist so ein Software-Repository, sagt man dem, glaube ich.
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Die wollten eben halt einfach etwas ändern.
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Und dann hat aber, glaube ich, einer, wenn ich das richtig verstanden habe,
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auch. Es ist wieder so ein Datenbank-Ding, oder?
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Die produktive Datenbank, wahrscheinlich mit der Entwickler-Datenbank verwechselt.
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Aber Digicris, das ist schon richtig, oder? Mit Datenbanken,
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wenn dort ein falscher Befehl, also ein Drop irgendwie, und dann gibst du die
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falschen Tabellen an und dann ist einfach viel mehr weg, als du das gedacht hast.
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Droptable Mara? Könnte man als SAP noch sagen, das gibt auch viel Spass. Ja, nein, nein.
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Klar, du musst schon aufpassen.
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Eben genau. Und die bei GitHub, die haben dann das eben, die ist die Datenbank
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weg gewesen. Man könnte ja finden, man holt sie wieder zurück.
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Aber sie haben dann halt auch genau das gemacht, wodurch ich glaube,
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Digi Chris, die Prädigung ist ja immer Man müsste dann ausprobieren,
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ob man Sachen auch wieder zurückspielen kann.
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Und es war genauso wie auch vorher bei mir. Die Backups gab es aber zurückspielen,
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war nicht ganz so einfach, wie man vorher gedacht hat.
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Und da haben wahrscheinlich auch diese ihre Daten manchmal noch besser kennengelernt.
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Sonst noch irgendeine Panne, Digi Chris, die du uns kannst, willst,
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darfst oder solltest verraten?
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Ich kann was sagen, auch aus dem familiären Umfeld, es hat damit angefangen,
0:16:13–0:16:18
nach dem Motto, mein PC startet nicht. Bin ich halt auch dort.
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Ja, ich sage, es ist in der Familie und ich bin der Idiot gewesen,
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der das heim gemacht hat. Und ja, schau mal.
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Also es ist nicht, dass irgendein Service Pack, der kaputt ist,
0:16:31–0:16:34
nein, der PC startet tatsächlich nicht.
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Und dann bin ich auch ein wenig zu schauen, hm, ja, die Fischplatte,
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und das ist ja, also ich kann sagen, es ist 20 Jahre her, das ist noch,
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wie sagen wir, eine mechanische Fischplatte gewesen.
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Ja.
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Die Fischplatte geht nicht an. Blöd.
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Ja, das hat es gegeben.
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Und wir haben halt bei uns im Dorf wirklich einen, jetzt geht es schon wieder
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um das, und ich sage auch noch einmal einen PC-Händler und dann ich rauf, ich nehme,
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könntest du mal kommen, ist ein Problem.
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Und er schaut, ja, ist ein bisschen ein Problem, also die Fischplatte ist kaputt, die ist tot.
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Aber er nimmt sie mal noch mit,
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ob das okay ist und dann läutet Miran wirklich, also fast traurig, hey.
0:17:28–0:17:29
Die ist tot.
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Gut, das kann passieren. Festplatten können sterben.
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Und nach dem Motto, ja, was sind denn für Daten drauf? Ich, ja,
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es sind schon Fotos drauf, die wir noch haben sollten.
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Also, und dann sagt er, sind wir an dem Punkt von vorher, ausser dass es einfach
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gar kein Backup gehabt hat.
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Nein, da ist kein Backup da gewesen.
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Und dann, was haben wir gemacht?
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Und dann, ja, er hätte ja schon ein, Händler namens Knoll OnTrack in Deutschland.
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Ja, die kenne ich auch.
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Und dann ja, es sind wirklich emotionale Fötter. Ja.
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Wie viele Hände zahlt am Schluss?
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Ja, es war in vierstelligen Metern.
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Ja, das ist es schnell, ja, bei den Datenrettern.
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Aber es ist wirklich, ich glaube, bis auf eins Feil.
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Haben Sie es retten können?
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Es ist alles da gewesen. Ich glaube, eins Feil ist nicht da gewesen.
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Und das ist, glaube ich, irgendwie in C-Temp gelegen. Also, ja, es ist alles da gewesen.
0:18:38–0:18:45
Es ist einfach ein ganz verdammt teures Lehrgeld gewesen. Ich glaube auch Martin
0:18:45–0:18:51
Richtsteiner, der uns geschrieben hat im Feedback, kein Backup, kein Mitleid.
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Ja, genau. Das ist eigentlich schon so.
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Und man hat das Gefühl, die Datenretter sind immer ein bisschen Gangster und Verbrecher.
0:19:01–0:19:05
Aber man muss schon sagen, bei so Festplatten in aller Regel ist es ja dann
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so, dass die einfach nicht mehr funktionieren.
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Und dann kann es sein, dass sich da der Kopf, der Lesekopf schon in die Festplatten
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eingegraben hat. dann ist es wahrscheinlich vorbei.
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Aber wenn einfach so irgendetwas nicht funktioniert, kann man die auseinandernehmen
0:19:19–0:19:23
und kann dann die Metallscheiben, wo die Daten eigentlich drauf sind,
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noch einmal anders einbauen und dann dort wieder lesen.
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Und für das muss man sie aber auseinandernehmen und in so einen Reihenraum eingehen,
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weil wenn da ein Stäubchen draufkommt, dann funktioniert es nachher auch nicht mehr.
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Und das ist tatsächlich glaube ich wirklich eine recht intensive Handarbeit.
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Und darum versteht man auch, dass es teuer ist.
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Also eben, das Backup im Grunde genommen wäre günstiger zu sein.
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Selber schuld. Also, ja, also ich mache auch, wie gesagt, auch mit dem Martin,
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wo wir immer Witz machen, ja, ist jetzt halt blöd, selber schuld, ich bin jetzt,
0:20:01–0:20:06
Es läuft in der Familie herum, dass überall ein Backup gezogen wird,
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dass ich die Platte teilweise zu mir nach Hause nehme.
0:20:10–0:20:13
Genau, das machst du nur einmal, der Fehler. Das glaube ich allerdings auch.
0:20:14–0:20:19
Und Backups, ich bin auch recht neurotisch, was das angeht.
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Ich habe diese Backups immer noch, ich lagere sie ausser Haus.
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Ich habe eine Festplatte im Büro.
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Früher habe ich mich einfach die Festplatte hin und her getragen.
0:20:29–0:20:34
Heute habe ich an meinem Laptop dabei, wo die Daten drauf sind.
0:20:34–0:20:38
Und dann kann man einfach dort die Festplatte holen und schnell draufkopieren,
0:20:39–0:20:41
draufsynchronisieren, alles was neu ist.
0:20:41–0:20:45
Und das funktioniert wunderbar. Man könnte dann natürlich auch Cloud nehmen.
0:20:45–0:20:49
Selbstverständlich kann man die im OneDrive oder wo auch immer in der iCloud
0:20:49–0:20:50
oder so alles speichern.
0:20:51–0:20:54
Nur da kann es dir einfach passieren, über das haben wir auch schon gesprochen,
0:20:54–0:20:59
dass sie dich dann zu diesem Account ausrühren oder diese abklemmen und dann
0:20:59–0:21:02
ist es wie wenn die Festplatte kaputt gegangen wäre.
0:21:03–0:21:06
Ausser dass du nichts hast, was du flicken lassen könntest.
0:21:07–0:21:11
Um noch mal weiter zu machen, das habe ich auch schon erzählt,
0:21:11–0:21:19
eine meiner grössten Partner ist, dass ich eine private Cloud zu Hause aufgezogen habe.
0:21:21–0:21:25
Und das hat wunderbar funktioniert, ich habe das wunderbar gepflegt.
0:21:25–0:21:29
Alle meine Bilder waren drauf, Daten konnte man synchronisieren,
0:21:30–0:21:32
verschiedene Familienmitglieder waren drauf.
0:21:32–0:21:37
Aber das Problem war, es lief auf einem schwächlichen Raspberry Pi.
0:21:38–0:21:43
Und dann habe ich irgendwie mal ein Update gemacht und probiert,
0:21:44–0:21:45
das, glaube ich, zu beschleunigen.
0:21:45–0:21:53
Oder vielleicht ist es auch von selber hängen geblieben, das Update. Und das ist ein Problem.
0:21:54–0:22:02
Es war nicht ein echter Fuck-up, aber man kann sagen, es war ein Problem aus falscher Konzeption.
0:22:02–0:22:07
Es konnte eigentlich von Anfang an nicht gut laufen, weil der Raspberry Pi war
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diesem Projekt nicht gewachsen.
0:22:10–0:22:13
Und dann habe ich es vielleicht noch etwas falsch aufgezogen.
0:22:13–0:22:18
Und das wäre auch bei unseren bekannten IT-Fuck-Ups dann die nächste Stufe 2,
0:22:19–0:22:23
sozusagen das Organisationsversagen mit Ansagen. Das gibt es auch bei diesen.
0:22:25–0:22:30
Ich habe wirklich, wenn man sagt, es war nicht ein einzelnes Problem,
0:22:32–0:22:40
sondern es war einfach quasi nicht gut ausgelegt, nicht auf einen sicheren Betrieb ausgelegt.
0:22:40–0:22:42
Da hättest du sie sicher auch das eine oder andere Musterchen, oder?
0:22:44–0:22:50
Ja klar, also eben, wenn du dich zu Hause so ein, ich sage, das Hörer betreibst,
0:22:50–0:22:56
musst du halt denken, ja, macht jetzt einen Herr Hetzler oder einen Herr Infomania,
0:22:56–0:22:58
macht den das vielleicht nicht besser?
0:22:59–0:23:03
Absolut, ja, das wäre wahrscheinlich vermutlich so gewesen. Wir haben hier auch
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ein paar Beispiele aus der grossen, richtigen Welt.
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Ich glaube, British Airways 2017, die haben mal so ein Problem,
0:23:14–0:23:19
wobei das ist eigentlich auch wahrscheinlich eher ein temporär oder wirklich
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ein Versagen von einem Einzelnen.
0:23:20–0:23:25
Die haben einfach in einem Rechenzentrum die Stromversorgung abgestellt und
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dann ist natürlich bei diesen Flugsystemen auch nichts mehr gegangen.
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Also 10'000 Passagiere waren betroffen.
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Aber fast noch besser, dass healthcare.gov eine neue Webseite gemacht haben.
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Kennt man auch aus der Schweiz, dass irgendjemand eine neue Webseite oder eine
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Bundesbehörde oder ein Militär zum Beispiel eine neue Webseite oder ein neues
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Informatiksystem umfahren möchte. Dann funktioniert das nicht.
0:23:53–0:23:56
Und dort war es aber so, die US-Regierung fand, gefunden. Wir bauen jetzt die
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neue Webseite. 300 Millionen Dollar hat es gekostet.
0:24:00–0:24:05
Das Weisse Haus hat gesagt, you're going to knock your socks off.
0:24:06–0:24:09
Also es wird so toll sein, dass es den Socken abzieht.
0:24:09–0:24:12
Aber es sind irgendwie kaum sind ein paar Leute drauf gewesen,
0:24:12–0:24:13
ist es zusammengebrochen.
0:24:14–0:24:19
Und ich habe gelesen, es hätten sich genau sechs Leute auf der
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Webseite nachmelden. Und irgendwie glaube ich, ein Versicherungsverbot oder
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irgendetwas hätten abschliessen sollen.
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Das ist schon recht lustig. Einfach wenn du findest, okay, wir haben es mit
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fünf Leuten getestet, dann funktioniert es auch mit einer halben Million.
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Das ist noch lustig.
0:24:40–0:24:44
Ja, so Laschetests sind schon noch wichtig.
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Ja, also ich glaube auch Meta-Facebook hat das Problem auch schon gehabt.
0:24:50–0:24:57
Die haben mal WhatsApp und Facebook und Instagram 2021, ihr erinnert euch vielleicht
0:24:57–0:25:00
sogar noch, dort ist es tatsächlich so gewesen,
0:25:02–0:25:08
eigentlich wäre die Infrastruktur so gut aufgebaut gewesen, so isoliert,
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dass sie eigentlich hätte von alleine funktionieren müssen.
0:25:11–0:25:16
Aber sie war so unabhängig, dass dann am Schluss so Fehler auftreten sind,
0:25:16–0:25:21
dass eben dann auch die Reparatur nicht so richtig funktioniert hat.
0:25:21–0:25:24
Also ich glaube, ich verstehe das so, dass man da das Gefühl hatte,
0:25:25–0:25:31
es sei eigentlich so gut engineert, das Ganze, dass man gar nicht gross muss flicken können.
0:25:31–0:25:34
Und das ist vielleicht schon auch halt ein bisschen falsch.
0:25:34–0:25:41
Ja, klar. Wenn du halt mal tatsächlich schaust, was passiert,
0:25:41–0:25:43
wenn wir Reistor fahren müssen.
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Ja, also du kannst den Reistor schon fahren,
0:25:49–0:25:56
nach dem Motto jetzt auch, ich sage jetzt, du produktiven ERP-System zurückfahren,
0:25:56–0:26:01
aber ja, wenn du das jetzt zurücknimmst, ja, was passiert dann mit den,
0:26:02–0:26:10
wie sagen wir, Subsystems, also mit Subsystem auf Deutsch, Hilf mir Matthias.
0:26:11–0:26:14
Subsystem, da würde ich sagen Untersystem, oder einfach...
0:26:14–0:26:17
Genau, Untersystem, ja. Und was machst du da?
0:26:18–0:26:23
Eben, du testest das, aber dass du echt einfach mal, wenn es jetzt knallt,
0:26:23–0:26:28
wenn es wirklich mal Bums macht, dass du das Szenario testest,
0:26:28–0:26:31
nein, das wirst du nie können machen.
0:26:32–0:26:36
Ja, das ist halt so. Und das sind wir vielleicht bei der Stufe 3 von unseren
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international gefürchteten IT-Fuck-Ups.
0:26:39–0:26:44
Und dort ist es wirklich so, dass man sieht, dass es zum Teil ganz banale,
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ganz kleine Ursachen sind, die dann wirklich epische Konsequenzen haben.
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Da hat es zum Beispiel so einen Bank-Dings, das gibt es 2012, einen Bankausfall RBS.
0:26:57–0:27:07
Dort, so eine Bankengruppe, Die haben Software über automatische Zeitgesteuerte ausgeführt.
0:27:08–0:27:14
Und dann hat jemand ein Update gemacht, dann hat das nicht mehr funktioniert.
0:27:15–0:27:19
Und dann sind die ganzen Datenverarbeitungen einfach stecken geblieben,
0:27:20–0:27:22
sind nicht mehr ausgeführt worden.
0:27:22–0:27:27
Millionen von Zahlungen, Kontoständen, Transaktionen sind stecken geblieben
0:27:27–0:27:30
und es gab sogar die Bussen am Schluss.
0:27:31–0:27:39
Und weil, ja, Banken müssten eigentlich können, das müssten die Banken eigentlich können.
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Und da hat es wirklich einige so lustige Beispiele gegeben.
0:27:43–0:27:47
Ihr findet übrigens, wenn euch das interessiert, wir können längst nicht alle
0:27:47–0:27:52
durchbeten, aber ich kann euch die ganze Liste mit diesen wunderbaren Pannen,
0:27:52–0:27:56
wie soll ich sagen, auf unserer Webseite hinterlegen.
0:27:58–0:28:03
Und am Schluss, wir sind fast durch, ich würde sagen, bei denen, die wir hier haben,
0:28:04–0:28:10
die Stufe 4 hat damit zu tun, dass es ein kleines Problem ist,
0:28:10–0:28:15
am Anfang, das man hätte wahrscheinlich finden müssen, aber niemand hat gesucht,
0:28:16–0:28:18
oder vielleicht hat jemand gesucht, aber zu wenig genau.
0:28:18–0:28:23
Und dann, Digi-Chris, wo sie so weit war, war es leider zu sparen,
0:28:23–0:28:28
weil dann konnte man nichts mehr machen, weil dann ist das Kind schon im Brunnen nie gehalten.
0:28:28–0:28:33
Hast du in unserer vierten und letzten Eskalationsstufe einen Liebling gefunden,
0:28:33–0:28:34
den du uns präsentieren möchtest?
0:28:35–0:28:36
CrowdStrike?
0:28:36–0:28:37
Ja.
0:28:38–0:28:42
Das war ein Ding, wer es noch kennt, CrowdStrike, ja.
0:28:42–0:28:45
Ich nenne es jetzt Viruscanner, auch wenn es nicht ganz stimmt,
0:28:46–0:28:51
aber es ist ein Viruscanner. und die haben irgendwann mal, und ich weiss,
0:28:51–0:28:55
ich vergesse den Freitagmorgen nie mehr.
0:28:55–0:28:56
Wie ich das Büro habe.
0:28:57–0:29:03
Ich bin ins Büro gelaufen und da hat halt CrowdStrike ein Update eingespielt
0:29:03–0:29:09
und das hat einfach alle Maschinen, die CrowdStrike installiert haben,
0:29:09–0:29:16
also den Viruscanner kaputt gemacht und CrowdStrike läuft halt auf wie sagen
0:29:16–0:29:18
wir Self-Checkout-Kasse.
0:29:19–0:29:27
Es läuft auf einer Anzeigetafel im Flughafen und dort ist einfach überall in Blue Screens gekommen.
0:29:27–0:29:35
Ja, es läuft eben tatsächlich auch mitten im Körner, also quasi im heiklesten
0:29:35–0:29:38
Teil von Windows überhaupt.
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Und man hat aber irgendwie gefunden, Microsoft hat, ich meine,
0:29:43–0:29:50
es waren die Crowdstrikes, es hatten dann so lustige Memes von einem Mitarbeiter,
0:29:51–0:29:55
der seinen ersten Tag hatte, hat dort etwas verbockt.
0:29:55–0:30:04
Aber es war leider so, dass auch Microsoft eigentlich hätte Microsoft als
0:30:06–0:30:08
Entwickler von dem Betriebssystem schon ein bisschen schauen müssen,
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dass sie da sicherer aufgestellt sind.
0:30:12–0:30:15
Sie haben aber das, glaube ich, einfach schön abgeschäufelt.
0:30:16–0:30:22
Die EU ist dort einfach am Schluss nicht so zufrieden, wie auch Microsoft sich
0:30:22–0:30:24
dieser Verantwortung entzogen hat.
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Aber man hat jetzt das Gefühl, ich habe dann im Nachhinein gelesen,
0:30:27–0:30:29
Sie haben jetzt doch ein bisschen probiert,
0:30:31–0:30:36
vorzusorgen, dass das nicht mehr passiert. Zumindest in dieser Form nicht,
0:30:36–0:30:37
müssen wir vielleicht sagen.
0:30:38–0:30:43
Aber ich vergesse es nie mehr. Wo das passiert ist, bin ich halt der, ich war im Büro gewesen.
0:30:44–0:30:51
Ich habe ja auch gewisse Microsoft Teams Channels, eben System Operation und bla bla bla.
0:30:52–0:31:00
Und da bin ich halt zum Basisteam gelaufen und so, ja, hat jemand bei uns ziemlich
0:31:00–0:31:06
viel Scheisse gemacht und dann sagt mir der eine, der Externe, nicht bei uns.
0:31:07–0:31:13
Punkt, Punkt, Punkt, grosses Industrieunternehmen, die sind auch alle unten.
0:31:13–0:31:15
Also Lida, Ground Strike und ich.
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Scheisse. Scheisse, jetzt haben wir gerade wirklich ein globales Problem.
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Das war so. Ich sage noch meinen Liebling aus dieser Kategorie,
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wir sind fast durch mit dieser Sendung, der Climate Orbiter 1999,
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das war NASA, die haben eine Sonde losgeschickt und die Amerikaner haben mit
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Leuten aus England zusammengearbeitet.
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Sie haben aber nicht gemerkt, dass
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die einen metrische und die anderen die empirische Einheiten benutzen.
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Niemand kam auf die Idee, das umzurechnen und die Sonde ist irgendwo verschwunden im Allraussen.
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125 Milliarden Euro. Man hat
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es mit einer kleinen Kontrolle vielleicht gemerkt, aber eben schön, dass
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Dass es solche Dinge gibt, dass man auf seine Unabhängigkeit und seine eigene
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Masseinheiten besteht.
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Da habe ich gemerkt, dass wir noch eine Stufe 5 und eine mehr haben.
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Aber diese ist dann nicht mehr so lustig, weil dort auch echte Leben betroffen waren.
0:32:23–0:32:32
Dort wurde quasi nicht nur virtuell oder finanziell Schaden angerichtet.
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Zum Beispiel London Ambulance Service 1992 wird in diesem Bereich genannt.
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Ein computergestütztes Dispositionssystem ist zusammengebrochen.
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Man konnte nicht mehr die Ambulanzen losschicken.
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Die Ursachen sind ein wenig überall gelegen. Es war mangelhaft geplant.
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Die Tests und Schulungen haben nicht so richtig funktioniert.
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Und wenn die Ambulanz-Technik abholt, ist das nicht mehr lustig.
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Es gibt noch einige, vor allem im Gesundheitsbereich.
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Das «Warn a Cry» 2017 war vielleicht noch. Das erinnerst dich sicher noch daran, Digi Chris.
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Das war ein Virus, das vor allem in Grossbritannien, aber auch in anderen Ländern,
0:33:18–0:33:22
vor allem Gesundheitsinstitutionen, Larm gelegt hat.
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Ich glaube, es war am Schluss so ein Erpresservirus gewesen.
0:33:25–0:33:30
Aber es konnte sich nur verbreiten, wie zum Teil uralte Versionen,
0:33:30–0:33:34
womit wir wieder bei den Updates, also neben den Backups, sind die Updates auch wichtig,
0:33:35–0:33:41
weil die Leute ihre Updates nicht eingespielt haben, konnte sich das so verbreiten.
0:33:42–0:33:51
Und auch noch, echt krass, das wusste ich nicht, Das heisst Terac25,
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eine Strahlentherapie-Maschine.
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Wenn man schon gesundheitsmässig nicht in einer guten Situation ist,
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haben sie einfach geschludert oder nicht gut ihre Software gepflegt.
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Darum hat die Strahlenmaschine zum Teil massive Überdosen an Strahlung verabreicht.
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Das ist dann nicht mehr lustig. Eigentlich wollte ich eine lustige Sendung machen,
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aber das ist, also da kannst du einfach nur noch Technik anfangen zu hassen, oder?
0:34:27–0:34:31
Ja, und ich glaube, am Schluss muss man einfach auch denken,
0:34:31–0:34:37
wenn man jetzt über all die Fehl redet, also wir zwei, Matthias,
0:34:37–0:34:42
ich glaube, wir sind doch, ja, ein bisschen IT-affin,
0:34:43–0:34:46
wir traten mal ein fett Nervchen. Ja, absolut.
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Auch wenn ihr da aussen, wo jetzt vielleicht nicht so nerdig sind, mal reingetreten.
0:34:53–0:34:57
Don't worry, das ist absolut menschlich. Es passiert auch uns zwei.
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Auch wir sind Idioten, das haben wir jetzt gesagt.
0:35:00–0:35:06
So ist es. Zum Glück haben wir noch nie ein Mail, das wir eigentlich nur am
0:35:06–0:35:10
Kollegen haben wollen schicken, dass uns ein Chef doch ein rechtes Double ist,
0:35:10–0:35:13
an alle geschickt. Das soll ja auch schon vorgekommen sein.
0:35:13–0:35:17
Aber abgesehen davon habe ich, glaube ich, schon einige Böcke geschossen.
0:35:17–0:35:19
Und nicht alle habe ich jetzt da erzählt.
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Passet auf euch und ja, stay safe.

… aber nicht bis 800. Damit meinen wir uns selbst: Als wir neulich ein grosses Jubiläum feierten, taten wir das eine Woche zu früh. Wir (sprich: Matthias) hatten uns um eine Nummer vertan und wir (sprich: Digichris und Kevin) merkten das nicht.

Aber wer wären wir, wenn wir (sprich: Kevin, Digichris und Matthias) nicht aus der Not eine Tugend machen würden? Wir holen die ausgelassene Folge 798 nach, und wir tun das mit dem passenden Thema: den grössten Informatik-Pannen und -Fehlleistungen. Wir sprechen dabei aus eigener Erfahrung und erzählen, was wir im Lauf unserer Karrieren an Dingen verbockt haben.

Gleichzeitig interessiert uns, welche Missgeschicke in der Öffentlichkeit publik geworden sind – natürlich am liebsten von grossen Tech-Konzernen, Regierungen oder Institutionen. Und es gilt: Je peinlicher, desto besser!

Die bekanntesten IT-Fuckups der Geschichte – sortiert nach Peinlichkeitsgrad

Stufe 1: Klassische Tippfehler und Konfigurationsfehler 🤦

S3-Ausfall 2017

Ein AWS-Mitarbeiter wollte bei einer Debugging-Aktion wenige Server aus einem Subsystem nehmen, erwischte per falsch gesetztem Parameter aber deutlich mehr Infrastruktur als beabsichtigt. Resultat: Teile des Webs fielen aus, weil so viele Dienste an S3 hängen. Peinlichkeitsfaktor: Das Internet stolpert über einen Tippfehler in einem Admin-Befehl.

Rogers-Ausfall, Kanada (2022)

Ein Mitarbeiter bei Rogers löschte beim Aufräumen von Konfigurationsdateien einen zentralen Routingfilter. Das Risikomanagementsystem hatte den Eingriff automatisch auf «Low Risk» herabgestuft, weil die vorherigen Phasen reibungslos verliefen – weshalb keine zusätzlichen Prüfungen oder Freigaben nötig waren. Innerhalb von Minuten waren 12 Millionen Kundinnen und Kunden ohne Mobilnetz, Internet und 911-Notrufdienst – für 26 Stunden. Bonus-Peinlichkeit: Kritische Fehlerprotokolle waren erst 14 Stunden nach dem Ausfall zugänglich, was die Wiederherstellung erheblich verzögerte.

GitLab-Datenbankpanne 2017

GitLab verlor Daten, weil ein Mitarbeiter versehentlich Daten aus der primären Produktionsdatenbank entfernte. Die Pointe ist hier weniger der Löschbefehl als das Drama danach: Backups waren vorhanden, aber mehrere Rettungswege funktionierten nicht wie erwartet. Ein Lehrstück über «Backup haben» versus «Restore geübt haben».

Stufe 2: Organisationsversagen mit Ansage 😬

FAA-NOTAM-Ausfall 2023

In den USA mussten zeitweise alle Inlandsabflüge gestoppt werden, weil das NOTAM-System ausfiel, das Pilotinnen und Piloten sicherheitsrelevante Hinweise liefert. Laut FAA hatten Vertragsmitarbeiter versehentlich Dateien gelöscht, während sie die Synchronisation zwischen Haupt- und Backup-Datenbank korrigierten. Das ist Listicle-Gold: Backup vorhanden, aber der Fehler wurde gleich mitverwaltet.

British Airways 2017

Ein IT-Ausfall legte den Flugbetrieb massiv lahm; zehntausende Passagiere waren betroffen. Berichten zufolge wurde die Stromversorgung eines Rechenzentrums versehentlich abgeschaltet beziehungsweise falsch wiederhergestellt. Der Begriff «uninterruptible power supply» bekommt dadurch eine unfreiwillig komische Note.

Healthcare.gov-Launch (2013)

Die US-Regierung hatte über drei Jahre und mehr als 300 Millionen Dollar in den Launch investiert; der Stabschef des Weissen Hauses prognostizierte intern «you’re going to knock your socks off». Stattdessen brach das System zusammen. Am ersten Tag konnten landesweit genau sechs Personen einen Versicherungsplan abschliessen. Der Bericht des Rechnungshofs hielt fest, CMS habe die Plattform ohne Nachweis gelauncht, dass sie die Leistungsanforderungen erfüllte.

Facebook/Meta-Ausfall 2021

Facebook, Instagram und WhatsApp verschwanden stundenlang praktisch aus dem Internet. Ursache war eine Konfigurationsänderung an Backbone-Routern, die die Kommunikation zwischen Meta-Rechenzentren störte; daraus entstand eine Kaskade bis hin zu DNS-Problemen. Besonders schön: Die eigene Infrastruktur war so konsequent selbstabhängig, dass auch die Reparatur erschwert wurde.

Stufe 3: Banale Ursachen, epische Konsequenzen 😳

RBS/NatWest/Ulster Bank 2012

Ein Software-Upgrade im Batch-Scheduler der Bankengruppe führte dazu, dass Zahlungen, Kontostände und Transaktionen aus dem Takt gerieten. Millionen Kundinnen und Kunden waren betroffen; später gab es Bussen. Peinlich, weil es ausgerechnet um das ging, was Banken können sollten: Zahlen in der richtigen Reihenfolge verbuchen.

TSB-Bankmigration 2018

Die britische TSB migrierte Kundendaten auf eine neue Plattform; danach waren Online-, Mobile-, Telefon- und Filialbanking massiv gestört. Die FCA sprach später von schweren operativen Resilienz-Mängeln und verhängte eine hohe Busse. Ein Klassiker: «Die Datenmigration war erfolgreich» – nur leider funktionierte danach die Bank nicht mehr.

Knight Capital (2012)

Bei einer fehlerhaften Deployment-Routine blieb alter Code auf einem Server aktiv, was in weniger als einer Stunde zu Hunderten Millionen Dollar Verlust führte. Das wirkt besonders peinlich, weil ein unvollständiger Rollout und fehlende Absicherung genügten, um einen Finanzriesen zu beschädigen.

Ariane 5 / Flug 501 (1996)

Ein wiederverwendetes Softwaremodul aus der Ariane 4 wurde nicht ausreichend auf die neue Flugbahn angepasst; ein Zahlenüberlauf führte zum Verlust der Rakete kurz nach dem Start. Der Fall ist fast schon legendär, weil eine relativ banale Annahme ohne passende Tests in eine Milliarden-Panne mündete.

Stufe 4: Wenn «Kontrolle» ein Fremdwort war 😱

Climate Orbiter (1999)

Ein Team arbeitete mit imperischen, das andere mit metrischen Einheiten; die fehlende Abstimmung kostete NASA eine 125-Millionen-Dollar-Sonde. Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein banaler Einheitenfehler an mangelnden Kontrollen scheitert.

Citibank/Revlon 2020

Citibank wollte im Auftrag von Revlon eine Zinszahlung von rund 7,8 Millionen Dollar ausführen, überwies aber versehentlich fast 900 Millionen Dollar – im Effekt eine vorzeitige Rückzahlung des Kredits. Einige Empfänger gaben das Geld nicht zurück; ein Richter nannte den Fehler sinngemäss ausser­gewöhnlich in Art und Grössenordnung. Schön peinlich: Eine Milliardenbank scheitert an Formularlogik, Freigabeprozess und Plausibilitätskontrolle.

CrowdStrike-Update (2024)

Ein fehlerhaftes Konfigurations-Update liess weltweit Windows-Systeme abstürzen; Flughäfen, Krankenhäuser, Medien und Behörden waren betroffen. Besonders peinlich ist hier, dass ausgerechnet eine Sicherheitsfirma mit einem eigenen Update die grösste Abwehrpanne auslöste.

Equifax-Datenleck 2017

Equifax verlor Daten von rund 147 Millionen Menschen, weil eine bekannte Apache-Struts-Lücke nicht rechtzeitig gepatcht wurde. Das ist nicht nur ein Hack, sondern ein Organisationsversagen: Warnung da, Patch da, Daten trotzdem weg. Besonders bitter, weil Equifax selbst vom Geschäft mit Kreditwürdigkeit und Vertrauen lebt.

Stufe 5: Moralische Abrissbirnen ☠️

London Ambulance Service 1992

Das computergestützte Dispositionssystem der Londoner Ambulanz brach kurz nach dem Start zusammen; Einsatzfahrzeuge wurden falsch oder verspätet disponiert. Die Ursachen lagen in mangelhafter Planung, Tests, Schulung und Einbindung der späteren Nutzer. Tragisch – und ein frühes Musterbeispiel dafür, dass Digitalisierung ohne Prozessverständnis nicht rettet, sondern gefährden kann.

NHS/WannaCry 2017

Der britische Gesundheitsdienst wurde von WannaCry hart getroffen; der National Audit Office-Bericht hielt fest, dass die Attacke besser hätte verhindert werden können, wenn grundlegende IT-Sicherheitsmassnahmen konsequent umgesetzt worden wären. Für dein Thema gut, weil hier nicht «Superhacker-Magie», sondern ungepatchte Systeme und mangelhafte Vorbereitung im Zentrum stehen.

Therac-25

Die Strahlentherapie-Maschine Therac-25 verabreichte in mehreren Fällen massive Überdosen; Softwarefehler, schlechtes Fehlermanagement und übermässiges Vertrauen in Software spielten eine zentrale Rolle. Das ist eher «schlimm» als «lustig», aber als Mahnmal gegen «Computer sagt ja» fast unverzichtbar.

Post Office Horizon

Das britische Post-Office-System Horizon produzierte fehlerhafte Fehlbeträge; Hunderte Subpostmaster wurden über Jahre zu Unrecht verfolgt oder verurteilt. Besonders relevant für deinen Dreh: Nicht nur die Software war das Problem, sondern die menschliche und institutionelle Weigerung, Fehler überhaupt ernst zu nehmen. Der Fall ist allerdings zu düster für «lustig-peinlich» – eher die moralische Abrissbirne am Ende des Listicles.

Beitragsbild: Man hätte es auch charmanter ausdrücken können. Andererseits: Manchmal hilft beschönigen nichts (KoolShooters, Pexels-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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