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Stella Donnelly mit Feel It Change.
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Radio Stadtfilter. Stadtfilter. Stadtfilter. Radio.
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Radio Stadtfilter. 96,3 MHz. Hoi, Digi, Chris.
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Es tut mir leid, ich habe wieder einen von diesen Twingles verwischt.
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Jetzt kommt der SRF sowieso zurück auf UKW, als kommt es eigentlich mehr drauf an.
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Aber wir ja nicht mehr, oder? Soviel ich weiss.
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Ich glaube, Kai hat den Sender höchstpersönlich angebaut. Genau. Wahrscheinlich nicht.
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So ist es. Aber im Grunde genommen ist es egal.
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96,3 Megahertz, das ist einfach unsere Frequenz von unseren Schwingungen,
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während wir reden hier, von unserer Liebe für euch alle.
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Aber ich glaube jetzt ganz so, was wir heute in den Medien sehen haben,
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dass man ja bei SRF 2 Kultur will sparen und die eigenen Zuhörer verloren.
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Ich muss jetzt auch sagen, ich glaube jetzt bei SRF 2 Kultur liegt es nicht
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an UKW, weil ich glaube jetzt kaum, dass jemand, der von Zürich nach Baden pendelt, SRF 2 hört.
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Also es ist natürlich sicher, man kann sagen, ein hochqualitatives Radio und
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ich lasse das relativ wenig.
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Und wenn es natürlich irgendwie, irgendwo hat mal jemand gesagt,
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sie hätten nur noch Weigspülerkulturen Inhalte.
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Irgendwo habe ich das mal auf Twitter gelesen.
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Ja, ich glaube, dort liegt es tatsächlich nicht an UKW und vermutlich, ja.
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Wirst du zuerst bei den Kultursparen bevorteilt, beim Bum-Bum-Bum-Bum-Bum-Musik sparsch?
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Nein, das ist absurd. Also ehrlich, ich weiss nicht, ob wir die Diskussion jetzt
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führen können. Ich habe das auch gelesen.
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Ich finde, absolut, das sollen wir nicht machen. Weil eben klar,
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wer denn ausser SRF kann so einen Kulturuftrag ausführen?
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Ja, absolut. Das würde ich auch zum Kern zählen, was sie machen sollten.
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Von mir aus könnte man dann eher DRS3 abschalten, weil dort finde ich die Musik, die dort läuft.
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Sorry, aber auf Radio Stadtfilter ist ja nicht immer alles Gold,
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was glänzt und musikalisch an.
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Wenn ich das so sagen darf, aber im Schnitt, also bitte, hallo.
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Da würden wir noch eher all die Frequenzen des DRS3 übernehmen dürfen.
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Aber ich würde sagen, eben Stadtfilter und nach der Sendung Feedback aus der
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Familie, aber eben wenigstens hast du bei Stadtfiltern Dinge,
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die du sonst nie hörst. Ja, genau.
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Was ich auch mal cool finde und irgendwie ich glaube, es hat irgendjemand mal,
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auch wo wir später zu das iPhone gekommen ist, irgendeine App geschrieben.
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Es gibt in London, gibt es glaube Capital FM, wie oft Robby Williams Titel,
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ich sage jetzt mal Robbie Williams, Hauptminöd gespielt werden.
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Das ist wahrscheinlich so, damals sind die Apps noch im Web gewesen.
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Ja.
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Und vielleicht auch noch eine Anekdote, bevor wir losgehen, die es überhaupt
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nicht mit Nerd-Dum zu tun hat.
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Ein Arbeitskollege, der war in Leipzig am Konzert von Michael Patrick Kelly.
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Ja.
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Und dann war er mit seiner Frau noch an der Bar und dann irgendwann im Lift.
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Und plötzlich steht Michael Patrick Kelly mit dem Bodyguard. Und ja, welcher Stock.
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Und natürlich Schnappatmung und dann eben Michael Patrick so.
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Ja, wartet an meinem Konzert, ja, tut mir leid, wegen Entonproblemen,
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aber ja, und dann natürlich Selfie und so.
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Ah, sehr gut.
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Ja, also er ist wirklich total locker, ja, und sie schauen dann und ja,
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ja, sie kommen dann im Mai noch mal in die Schweiz und dann sollen es,
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ja, also wirklich, also er ist echt ein total lockerer Typ gewesen und ja,
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ich wollte wirklich wissen, wie,
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haben sie das Konzert gefunden.
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Es ist doch auch schön, dass die Leute auch wirklich, ja, realos sind.
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So ist es. Und jetzt haben wir unseren Anekdotenfundus fast aufgebraucht, oder nein, auch nicht.
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Aber wir schauen, was in der Hauptsendung passiert, was wir da noch zu bieten
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haben. Und die geht jetzt los.
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Wir versuchen ja immer tuendlichst den Eindruck zu vermeiden,
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wir seien jetzt so ein Apple-Fanboy-Podcast.
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Im Gegenteil, wir sind das absolute Gegenteil, falls es das gibt,
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von einem Apple-Fanboy-Podcast.
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Aber heute kommen wir nicht darum herum, über diese Firma, dieses Unternehmen zu sprechen.
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Weil gerade aus zwei Gründen. Erstens ist es vor kurzem 50 Jahre alt geworden
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und zweitens hat es einen neuen Chefberuf.
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Tim Cook, wir haben schon darüber spekuliert, wenn dem sein Verfallsdatum erreicht
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ist. Und das ist jetzt dann erreicht.
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Er übergibt.
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Er übergibt nicht sich, sondern den Stab an John Turnus.
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Und wir fragen, wer ist der Mann? Was sind die grössten Baustellen bei Apple?
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Welche Herausforderungen stellen sich?
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Aber zuerst, Digit Chris, fangen wir schon damit an. Ein bisschen Lobhudeleiseg
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erlaubt, Denn in diesen 50 Jahren hat das Unternehmen mit einem abbissenen Apfel
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doch schon das eine oder andere richtig gemacht.
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Was würdest du sagen, was war das grösste Produkt, das du je von diesem Konzern gesehen hast?
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Ich muss zu schnell sagen, dass wir einen Fanboy-Podcast haben.
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Ich glaube auch in unserem Realitätsabgleich.
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Ich hatte mal die Services von Apple als negativ. Ich hatte die Apple Vision Pro als negativ.
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Also wir sind neutral.
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Neutral bis kritisch, würde ich sagen.
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Ja, also ich glaube schon, das wichtigste Produkt, da sehe ich den iPod,
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weil da ist Apple wirklich kurz vor dem, ich kann es nicht sagen,
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Abserbeln gewesen und da ist
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jetzt Steve Jobs mit so einer Zigaretten-Schachtel auf die Bühne gekommen,
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und ich glaube, das hat alles gekehrt.
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Ja.
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Also einfach, es hat schon MP3-Player gegeben, aber...
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Ja, die hatten teilweise nur 64 Megastorage und sind auch nicht viel billiger gewesen.
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Ich glaube, einfach mit dem hat Apple gekehrt. Und klar, wir kommen auf die
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Produkte noch. Ich sage jetzt nochmal schnell iMac, ja, auch natürlich das iPhone.
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Ja, ich bin natürlich noch ein bisschen älter, das merkt man jetzt dann gerade.
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Für mich ist schon der Original Mac das Kistchen da. Ihr erinnert uns mit einem winzigen Bildschirm.
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Der Mac 128, ja.
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Genau, 128k. Jemand hat den letzten lustigen Witz gemacht.
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Heute hatten wir vier, aber dazu mal 128k.
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Was natürlich nicht vergleichbar ist.
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Übrigens, ich habe mir überlegt, wo habe ich das erste Mal einen Mac gesehen
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und wahrscheinlich, ich höre es sogar zu, ich sage jetzt beim Onkel Martin.
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Den haben wir auch schon gehört. Grüß gönnend aus dem Onkel Martin.
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Ja, und ich glaube damals, wir hatten natürlich keinen Computer,
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ich glaube mein Götti, der hatte irgendwie so einen IBM PC und wahrscheinlich
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schon hat der damals ein Modem gehabt.
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Das war irgendwie 6, 7, 8, also der Herr Reagan war noch im Weissen Haus.
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Und der hat halt wahrscheinlich Finanzzahlen anprüfen können.
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Das war nicht mit SAP, aber das haben wir halt schon können.
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Und es ist irgendwie einfach der, wie haben die geheißen, die IBM PC mit der grünen Schrift.
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Wie hat der geheißen, der erste IBM PC?
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Der erste IBM PC hat IBM PC geheißen.
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Ja, und dann eben irgendwann beim Onkel Martin, ob das jetzt ein Mac Plus oder
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ein SE gewesen ist und eben die App, die mich total geflasht hat, ist Mac Paint gewesen.
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Ja, genau.
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Also eben, du hast mit dem Mäusli können ein Viereckli machen,
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hast du können irgendwie mit den lustigen Gardens, die Füllungen irgendwie mit dem,
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mit Carlos und so, hast du irgendwie Christian schreiben, hast du drücken können.
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Ja, das hast du alles können.
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Es gab dort schon Inkjets, es war nicht ein Alldrucker.
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Und dann habe ich einfach gesagt, boah, schau mal, das Feili.
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Das hat mich einfach so...
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Der Cursor, der Bildschirmläufer, das er genannt hat.
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Der Bildschirmläufer, nicht...
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Um das noch zu sagen, Der IBM PC das erste, du meinst wahrscheinlich das Modell 5150, 1981, das war das.
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Okay. Genau, aber bei den Verge habe ich gesehen, die haben zum 50.
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Geburtstag von Apple eine Umfrage gemacht, wo sie gefragt haben,
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welches das die wichtigsten Produkte sind.
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Und dort konnte man sich beteiligen und ich habe mich auch beteiligt.
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Und währenddessen das gelaufen ist,
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sind dann so absurde Dinge wie Hypercard oder Quicktime oder so aufgeführt worden.
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Oder was weiss ich was, Airdrop oder so Sachen.
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Und, aber jetzt bin ich nochmal geschaut und jetzt ist doch die Ausmachung zu
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Ende und auf dem Platz 1 ist das Original iPhone.
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Ich bin nicht sicher, ob ich es wirklich gerechtfertigt finde.
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Über alles war das iPhone sicher das einflussreichste Produkt.
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Aber angefangen hat es natürlich mit diesen Sachen.
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Du hast schon einen iPod erwähnt, aber auch die iMacs oder die Originalkomputer.
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Also man sieht auch wirklich, es ist wahnsinnig schwierig.
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Und der Laserwriter und der Imagewriter, also die beiden Drucker sind auf Platz 49 und auf Platz 50,
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das finde ich noch vor dem Apple
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TV oder so Sachen wie dem Apple Extended Keyboard 2, also bitteschön.
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Oder Garageband, Garageband, über alles gesehen, auch wichtig.
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Aber so ganz merkt man schon, dass da nicht nur Apple, wie soll ich sagen,
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Insider abgestimmt hat.
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Hypercard, ich habe dort gelernt zu programmieren. Ich habe irgendwo sogar noch
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das Buch programmiert mit Hypercard.
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Das ist ja irgendwo im Elternhaus irgendwo in einer Schublade programmiert mit Hypercard.
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Nein, Hypercard war ein lustiges Tool.
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Das war natürlich eigentlich wegbereit. Das war das gleiche Prinzip,
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wie im Web. Da stand ich drin, dass man mit Links arbeiten konnte.
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Platz 2 M1-Chip. Ich weiss es nicht.
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Platz 3 original Macintosh. Platz 4 original iPod. Platz 5 Mac OS X.
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Platz 6 iPhone 4. Platz 7 Bondi Blue iMac. Ich würde sagen, das muss sicher weiterführen.
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Aber eben. Gehen wir weg von dem? Oder ordnen wir es noch etwas grösser ein?
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Es gibt, es haben drei, ich würde sagen, man kann die Geschichte von Apple in
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drei Phasen einteilen, eben die frühe Ära, so mit dem Apple 2 als ersten Computer,
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Macintosh, wo dann natürlich der Paukenschlag war,
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wo auch Desktop Publishing zusammen mit dem Laserdrucker, das hat mich ja wirklich
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in meiner früheren Jugend, in den 90er Jahren, bin ich ein Riesenfan gewesen
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von dem Desktop Publishing bis das bis heute, dass man selbst an deinem Computer konnte,
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Zeitschriften, Bücher und Zeitungen machen konnte.
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Vorher brauchte du eine Druckerei, Personal, einen Linotype,
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jemanden, der mit Playlettern umgehen kann.
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Jetzt hast du den Laserdrucker und den Bildschirm mit Visivica.
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Diese monochromen Bildschirme, die im Gegensatz zu den grünen IBM-Monitoren
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waren, die nur Schrift konnten.
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Du hattest eine super scharfe Typografie.
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Das war schon grossartig. Dann die zweite Phase.
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Apple darf man nicht vergessen, Ende 90er-Jahr gab es dort einen Manager wie
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Scully, der fast die Firma in den Grund und Boden geriet. Das ist der Pepsi.
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Genau, der ist von Pepsi gekommen. Er hat fast das Unternehmen in den Grund und Boden geriet.
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Wir erinnern uns vielleicht auch, es gab dort noch einen Clon.
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Es gab Apple-Hardware, die von Dritthersteller gekommen sind.
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Wo dann auch ein Konkurrenzkampf entstanden ist mit der Apple-eigeten Hardware.
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Und Apple ist es immer schlechter gegangen.
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Steve Jobs wurde vorher herausgerührt, wenn man gefunden hat,
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er passt nicht mehr so zu diesem Unternehmen als Gründer.
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Und er ist dann wieder zurückgekommen, hat von Next, er hat dann das Abenteuer
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gemacht mit seinem eigenen Betriebssystem und Computer, die Next Computer,
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ich habe sogar einen Bekannten, der so einen hatte, so einen Next Rechner.
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Und hat dann das Steuer herumgerissen.
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Wir erinnern uns, dann sind natürlich iMacs, die Plastik-Macs und iPod und all das,
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Der Music Store und dann ist natürlich die nächste Phase mit dem iPhone,
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das zu einer grossen globalen Plattform wurde.
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Und das mobile Internet und die Durchdringung vom Internet in allen Lebensbereichen losgelöst hat.
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Bist du einverstanden mit dieser Einordnung?
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Würde ich so sagen. Ich glaube eben auch gerade das iPhone war so ein Switch.
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Ich hatte relativ früh schon ein Symbian-Telefon, wo du ein Internet konntest.
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Ja, genau. Ich auch. Das war noch nicht so lange her.
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Das war 2003. war, du liest dir die E-Mails auf dem Handy, du spinnst doch.
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Ja, genau.
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Und ich bin heute, ich sage jetzt macht das unsere Oma und ja,
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das hat natürlich tatsächlich das iPhone, das hat wirklich...
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Und man muss ja sagen, das iPhone, das released wurde, ist ja technisch anderen
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Smartphones gegenüber unterlegen gewesen.
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Ich glaube, das hatte ja nur die Chip, das hatte glaube ich nicht einmal 3G gehabt.
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Nein, das erste iPhone 3G konnte, ja. Das, was dann bei uns ein Jahr später
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auf den Markt gekommen ist.
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Der charismatische Jobs hat das präsentiert und alle Leute sagten, boah, genial.
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Ja, genau. Und dann hat Steve Jobs das iPhone und das iPad auch noch auf den Weg gebracht.
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Er hat es, glaube ich, auch sogar noch präsentiert, falls ich mich richtig erinnere.
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Und dann ist er kurz darüber, ab 2011, gestorben.
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Steve Jobs, Tim Cook, hat übernommen als Chef. Und was ist dort?
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Mein Eindruck war, Tim Cook, ich habe gefunden, wie sind es bloß auf den gekommen?
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Also wo haben sie den ausgraben? Wir haben den herausgefunden,
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oder ich habe den herausgefunden, eigentlich erst jetzt, in dieser Retrospektive,
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dass der schon 1998 zu Apple gekommen ist.
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Er war ein Operations-Guy.
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Supply Chain hat er dort recht gut gemacht. Also er hat wirklich das ganze Radikal
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verbessert, die Lager- und Produktionslogistik.
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Aber da würdest du eigentlich denken, das allein mache ich jetzt noch nicht
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zum Chef von so einem Konzern, der sich immer als innovativ und als Speerspitze
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der digitalen Revolution sieht, oder?
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Ja, also ich glaube auch wegen Steve Jobs. der hat schon in einem relativ frühen
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Keynote mal gesagt, dass er eben an Krebs leidet und hat dann gesagt, er hätte,
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Nieren oder ich weiss nicht Lebertransplantation bekommen,
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und ich glaube, die erste iPad Keynote hat er noch einigermassen nochmal gut
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gemacht und dann glaube ich, beim zweiten iPad, mit dem Retina Display,
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da haben sie ihn einfach mit Medikamenten aufgebombt und ich weiss noch, ein Kollege,
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damals Als beim alten Arbeitgeber ein Arbeitskolleg, der Apple gehasst hat,
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das hätte mir jetzt einfach weh getan.
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Er würde nicht seinem schlimmsten Feind sowas wünschen. Du hast gesehen,
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der macht es nicht mehr lange. Das hat gesagt, das ist ein Tag im Leid.
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Er wird nie ein iPad kaufen, aber dass er jetzt wahrscheinlich den Job es nicht mehr lange macht, ja...
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Das war wirklich traurig.
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Es hat mich auch Leute gefragt. Steve Jobs würde ich sagen, man kann sagen, Genie.
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Man kann das Wort Genie beim Jobs verwenden.
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Ja, ich glaube, er war nicht so ein Managertyp, sondern er war wirklich der Gründer.
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Er ist er geblieben und er hatte seine Vorstellungen.
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Klar ging es ihm um Geld verdienen, ohne Zweifel. Aber ich glaube,
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er hatte schon immer auch das innere Feuer, das ich, ehrlich gesagt,
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bei Tim Cook nie so richtig gesehen habe.
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Aber eben, der Cook hat halt wichtige Sachen gemacht.
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Und wenn ich jetzt Aktien hätte, ich habe mir das jetzt nicht aufgeschrieben,
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wir müssen immer wegen der Zahlen aufpassen, glaube ich, von 350.
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Ich habe mir das aufgeschrieben, darum genau.
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Ich sage es in dem Fall, es ist immer ein Billion, Billion.
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Also, wo Tim Cook am 24.
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August 2011 übernommen hat in der Rolle als Chef, ist das Unternehmen Apple
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350 Milliarden US-Dollar wert gewesen und heute ist es über 4 Billionen Dollar wert.
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Also es hat seinen Wert verzehnfacht mindestens.
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Und das ich meine, das ist...
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Wie viel setzt die Schweiz um? Was ist so?
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Ich wüsste nicht, aber es ist schon eindrücklich. Eher als trocken, aber eben, wie gesagt,
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Ich meine, das habe ich ja schon im Studium gelernt, eben mit so Operations
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Management, Just-in-Time und so, der hat halt einfach die Prozesse optimiert
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und ja, da wird sicher einiges richtig gemacht haben.
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Also wird es nicht, da gibt es andere, die, ich muss sagen, jetzt nicht wären,
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die könnten sich da ein Schiebeln davon abschneiden.
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Ja, das ist absolut so. Was die Vermarktung von diesen Produkten angeht und was die Gewünne angeht,
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hat Tim Cook eigentlich vieles richtig gemacht.
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Er hat Geld verdient, die Marschen waren wahrscheinlich schon immer gut bei
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Apple, hat er richtig eingeschätzt, richtig vorantrieben.
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Er hat das Produktportfolio vernünftig gemanagt.
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Er hat auch, man muss sagen, Apple war ursprünglich ein Hardwarekonzern. Das hat sich verändert.
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Es gab schon erste Anzeige zu Jobszeiten mit dem Music Store und so,
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aber heute wird natürlich der Serviceaspekt mit den Abos, mit der Cloud, mit der iCloud und so
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ist es ein riesiges Geschäft und ein wichtiges Standbein geworden.
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Und ich glaube, das sieht man ja auch bei allen oder bei vielen anderen Tech-Konzernen.
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Das ist immer ein wichtiger Standbein geworden.
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Und da hat er die richtige Entscheidung getroffen. Er hat auch neue Produkte eingeführt.
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Mich würde interessieren, welches du das Wichtigste von diesen findest.
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Apple Watch, AirPods, HomePod, AirTags oder dann die Vision Pro vielleicht.
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Vision Pro, ja. Kann ich mal aus Flupken?
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Zu Recht, ich glaube auch. Aber Apple Silicon, da sind wir uns einig,
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das war eine Meisterleistung von diesem Konzern, von diesem Intel wegzukommen und die eigenen
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Chips zu bauen, die der Konzern
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technologisch nach vorne gebracht hat.
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Ja, ganz klar. Wenn wir zum Apple Silicon gehen, Also ich hatte ja ein M1,
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welches ich jetzt auch familiär weitervererbt habe.
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Einfach, ja, hat halt gerade jemand ein Notebook gebraucht, dann hole ich ein
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neues. Also schon das M1 war wahnsinnig schnell.
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Also ich sage jetzt, und eben, wir zwei sind vielleicht nicht repräsentativ,
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aber wenn ich sage jetzt, und es soll nicht despektierlich sein.
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Irgendein Student, der jetzt halt keine Ahnung, weiss ich noch was studiert.
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Da hast du einfach das kein BMW, also wenn es einigermassen einen sauber Akku
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hat, kommst du den ganzen Tag durchs Studium ohne zu laden.
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Und es ist schnell, du würdest wahrscheinlich jetzt im,
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Keine Ahnung, das Betriebsökonomie-Studium wird jetzt nicht gerade irgendwie,
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grosse Models renderern müssen.
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Schon das ist wirklich... Und wenn ich jetzt auf meinen M4 tatsächlichen Film,
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render, also im Handbrake, es wird handwarm, aber mehr nicht.
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Und eben das MacBook Air hat keinen Lüfter, ja, Air-Lüfter.
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Das hat mich schon, wie sagen wir, fasziniert.
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Und eben auch die alten Apps laufen zu 99%. Mittlerweile sind sie auch auf Arm
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geschrieben und da sind gewisse Notebook-Hersteller ziemlich alt verwischt worden.
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Also eben auch mit dem MacBook Neo jetzt, wo wir da schon genügend erwähnt haben.
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Ich glaube, das müssen wir nicht wiederholen.
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Aber ja, Konkurrenz wieder, glaube ich, wo die Laptop-Hersteller wieder aus
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dem Busch klopfen, das Jahr 2026.
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Aber ja, ich würde sagen, es ist Es ist so, wir haben gesagt,
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wir seien keine Fanboys und darum ist spätestens jetzt der Moment gekommen,
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wo wir Tim Cook auch ein bisschen müssen,
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Wie soll ich sagen, die Vision Pro haben wir gesagt, die müssen wir kritisieren.
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Das ist, glaube ich, wirklich ein Flop gewesen und da hat Apple den Markt völlig falsch eingeschätzt.
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Sie haben die KI verschlafen, die verschlafen es bis heute, finden viele Leute,
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also viele kritisieren, was Apple liefert oder nicht liefert.
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Es gibt jetzt den Deal mit Google.
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Sie tun Gemini, die Google KI, haben sie jetzt für sich besorgt und bauen dann
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die irgendwie ihre Produkte ein und dann sollte das ein bisschen vorwärts gehen,
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aber von dem sieht man wirklich noch nichts.
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Auch bei der Siri, die ist immer noch gleich dumm wie vor zehn Jahren.
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Also das ist wirklich ein Problem für viele. Ich finde jetzt eher,
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dass sie dort auch den Datenschutz hochhängen, finde ich eigentlich gut, aber
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Man kann sagen, der Datenschutz ist ein bisschen… In den USA haben sie die Privatsphäre
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ihrer Nutzerinnen und Nutzer verteidigt,
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wo mal die Geheimdienste gekommen sind und gesagt haben,
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wir wollen, dass ihr da das FBI gesagt habt, macht uns das iPhone auf.
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Ja, das San Bernardino-Attentat, ja.
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Genau, haben sie gesagt, nein, das machen wir nicht, wir bauen keine Hintertüre
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ein, das gibt es einfach nicht. Und das nehme ich ihnen ab.
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In China hingegen sind sie sehr kompromissbereit.
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Und jetzt auch mit der neuen Trump-Regierung, oder mit der nicht mehr ganz so
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neuen Trump-Regierung, hat man wirklich gesehen, was mich sehr gestört hat.
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Und im letzten Jahr, dort gab es so die Eis-Warn-Apps.
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Also da konnten Leute, die sich vielleicht nicht legal in den USA aufgehalten
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haben, oder sonst einfach den Eisbeamten nicht haben begegnen,
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da gab es diese Warn-Apps, die sie...
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Die sagten, Achtung, EIS-Agenten sind in einer Nähe nach Ausländern,
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wo sie zum Land ausrühren oder in ein Gefängnis stecken können.
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Und dann hat Apple die Apps zum Store ausgeworfen, weil sie gefunden haben,
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dass sie einfach dem Druck der Regierung nachgegeben haben. Google hat das auch gemacht.
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Aber sie haben sogar eine App rausgerührt, wo man dokumentieren konnte,
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was die Eisbeamten machen.
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Und wir haben gesehen, es gab Fälle, wo man gesehen hat, wie wichtig das ist,
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dass das dokumentiert wird.
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Das ist ein Recht, auch ein von der Verfassung garantiertes Recht in den USA.
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Ich finde, das stört mich wahnsinnig, so Sachen.
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Und Tim Cook selber ist homosexuell, hat das zugegeben.
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Oder was heisst zugegeben? Eine blöde Formulierung. Ich nehme die zurück.
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Er hat das öffentlich gemacht, er ist dazu gestanden, so wollte ich es formulieren.
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Entschuldigung, kein Shitstorm, nicht rausschneiden, man könnte das wunderbar
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zum Kontext ausreissen.
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Also er hat das der Öffentlichkeit mitteilt, aber hat dann trotzdem mit einer
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Regierung sich sehr liebesdienerisch gezeigt,
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wo das Rab von der Zeit zurückdrüllen und nur Mann und Frau sind richtige Beziehungen.
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Stichwort Goldbarren.
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Ja, genau.
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Aber ich glaube, jetzt müsste ich die App ein bisschen machen,
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aber ich glaube, mein US-X gendert immer noch.
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Ich glaube, ich bin immer noch BenutzerInnen-Chris.
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BenutzerInnen-Chris hast du sehr gut.
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Also ich habe ja gesagt, ich glaube, du hast auch irgendwie mal mit irgendjemandem diskutiert.
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Ja, mir wäre jetzt Benutzer lieber, aber ich stirbe auch nicht dran.
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Und ja aber ich muss jetzt auch sagen, wenn du jetzt halt ein Unternehmen hast,
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ja, wenn ich jetzt Tim Cook werde,
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Bill Gates wie heisst er, Sunder Pinschei von Google und du einfach siehst,
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du kannst jetzt da halt Millionen oder hunderte Millionen machen jeder ist käuflich
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und wer das nicht weiss, leset mal Besuch der alten Dame vom Düramatischen Es
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ist schon damals irgendwie so,
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es ist irgendwie, es geht gerade ein bisschen um das.
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Also ja, wir sind alle irgendwie häufig so traurig es ist.
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Okay, das ist eine schwierige Diskussion.
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Achso, ich kann es jetzt einfach mal so sagen, wenn wir mal irgendwo in so einer Situation sind.
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Absolut, du hast absolut recht. Du bist voll in diesem Dilemma zwischen den
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Ansprüchen der Aktionäre, die ihre Renditen und Dividenden sehen wollen,
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und einem Konzern, der sich politisch durchnavigieren muss.
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Aber schon, weisst du, dass man dann sieht, Dann schreibt man sich das so gross
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auf die Fahnen vorher und nachher ist es so schnell wieder weg.
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Ich finde, dann soll man einfach vorher nicht die Schnur so weit aufreissen.
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Das sagen wir so. Aber ich sehe schon, es ist tatsächlich so,
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ich bin nicht in Tim Cooks Schuhe und darum kann ich mir einfach das Mund zerreissen.
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Das gebe ich schon zu. Aber andererseits würde ich es trotzdem finden.
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Da hat man ein bisschen... Ich meine, auch andere haben es gemacht.
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Aber ja. Bei Google habe ich gefunden, die sind nicht ganz so peinlich gewesen.
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Der Mark Zuckerberg und so. Wir haben auch schon darüber gesprochen,
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von Elon Musk, wenn wir jetzt in diesem Moment gar nicht anfangen. Aber ja, genau.
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Reden wir noch über den Neuling, den John Turnus. Wer ist denn der kennt?
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Ist der dir ein Begriff gewesen bis jetzt?
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So halb. Also jetzt natürlich, wo du die Videos gehst, Er ist glaube ich schon
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seit 25 Jahren bei Apple.
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Er ist der Hardwarechef, hat Maschinenbau studiert, also er weiss wahrscheinlich
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tatsächlich, wenn man jetzt für einen Apple aufschrauben möchte,
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was das genau macht.
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Er ist seit 25 Jahren dabei und das ist vielleicht auch etwas,
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was Cook und Jobs unterscheidet.
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Eben, Jobs hat einfach an einer Keynote drei Stunden lang Respekt,
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ohne irgendwie einen Spich zu durchgeschnurrt.
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Und Cook hat ja immer auch den Leuten übergeben. Und da haben wir den Ternes
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halt schon irgendwie gesehen, die gesagt haben, das ist eine neue Apple Watch
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und jetzt hat sie das und das und das. Also er ist ein absoluter Hardware-Guy.
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Und man fragt sich, wieso Turnus und nicht Craig Federighi,
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weil ich würde schon sagen, Apple hat sich mit der Software,
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weil Craig war ja Software-Chef, doch ein bisschen mehr Fit-Netflix geleistet als mit Hardware.
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Ja, und ich glaube, Turnus ist relativ, also ist 50.
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Ich, das weiss ich jetzt nicht, ehrlich gesagt. Ich kann nur einmal so kurz... Sag.
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Also ich glaube, er ist noch relativ jung und klar, also du willst natürlich
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in einem Konzern wie Apple Kontinuität und das heißt natürlich, wenn er jetzt,
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Behauptet mich nicht, 50 kann es nicht...
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75 ist auf die Welt kommen.
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Also ja, das würde etwas stimmen.
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Genau, so ist es.
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Wir sind ja kopfrecher Künstler.
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Und ja, ich nehme jetzt an, das ist sicher gut.
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Und eben der Kuck bleibt ja im Verwaltungsrat. Also ich glaube,
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das ist bei Ihnen relativ ähnlich.
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Und ich nehme an, der wird so viele Berater haben, der wird jetzt nicht einfach
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sagen so, ja, eben, jetzt tun wir das iPhone voll das Jahr und erst nächstes
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Jahr, dann wird es sicher noch andere Leute haben.
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Genau, wir müssen heute einigermassen pünktlich aufhören. Darum würde ich auch
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sagen, ich finde eigentlich, das hat mich positiv gestimmt, dass da ein Hardware-Guy kommt.
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Das teut für mich zumindest ein bisschen nach dem Operations-Guy von Tim Cook,
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dass da jetzt wieder einer wirklich,
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wie du sagst, glaube ich, richtig, der die Geräte von innen und von aussen kennt
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und weiss, wie sie funktionieren und auf was das ankommt, Und der muss sich
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jetzt halt auch irgendwie um die Software kümmern, klar.
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Ich hoffe, er versteht auch von diesem etwas, das weiss ich nicht.
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Aber ich glaube, zumindest besteht für mich so das Potenzial,
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dass sie sich auch mit dieser Hardware weiter beschäftigen und eben sich überlegen,
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vielleicht braucht es irgendwie ein KI-Gerät, das du in deiner Brille drin hast
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oder wo du an deinem Revers dreist.
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Also die KI, Appliances oder wie auch immer, der überlegt sich das sicher und
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auch eben aus der Perspektive vom Ingenieur heraus. Das finde ich sehr spannend.
0:31:45–0:31:52
Und darum, zum Aufhören, vielleicht ganz kurz noch, unsere beliebten Prognosen am Schluss.
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Wie sieht Apple, ich glaube, in den nächsten 50 Jahren können wir nicht sagen, das ist unmöglich.
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Aber sagen wir vielleicht, um trotzdem jetzt den Ballen hoch zu rühren,
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in den nächsten 20 Jahren.
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Wo ist Apple? Ist Apple grösser, ist Apple kleiner, ist Apple gleich gross wie heute?
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Ich würde sagen, die Konsolidierung ist mehr oder weniger erreicht.
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Du hast Leute, die niemals ein Apple-Device haben, aber Leute,
0:32:17–0:32:20
die halt ein iPhone hatten, werden immer ein iPhone haben.
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Ich glaube jetzt einfach nicht an das Next Big Thing.
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Wir haben es gesehen, mit Apple Vision Pro ist es grandios gescheitert.
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Klar, Apple Watch, ja, Leute, die vielleicht noch nie eine Uhr getragen haben,
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haben jetzt Apple Watch, aber das Ding ist auch ausgelutscht.
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Wenn dann vielleicht im September das iPhone ein Fold kommt,
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dann hat halt jemand statt das iPhone ein Fold.
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Ich glaube, es wird sicher nicht den Börsenwert massiv steigern.
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Das sehe ich auch so. Ich glaube, mit KI wird Apple so eine Bedeutung verlieren.
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Es wird immer noch gute Geräte brauchen, aber die Zeit von diesen grossen und
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inzwischen 50-jährigen Unternehmen Wir erinnern uns auch an IBM, Microsoft,
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HP, Intel vielleicht auch.
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Die Dinosaurier werden immer noch eine Rolle spielen.
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Aber ich hoffe, es wird auch noch eine neue Start-up auftauchen.
0:33:29–0:33:35
Irgendein Start-up, wo wieder diese Konstellation ein bisschen aufbricht und
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es auch spannend gehalten für uns in dieser Sendung.
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Das würde ich mir eigentlich wünschen, oder? Sind wir uns einig?
0:33:41–0:33:45
Ja, und dann denke ich, wenn ich noch das famous last word sage, think different.
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Nerdfunk.
0:33:48–0:33:55
Wenn ich nicht ein Nerdfunk zu wenig nerdig sei, rekommiert es auf Nerdfunk.net statt finder.ca.
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Nerdfunk.

h zwei grosse Ereignisse aus Cupertino bringen uns dazu, uns in einem Schwerpunkt dem grossen Tech-Konzern zu widmen, der zusammen mit Microsoft, IBM, HP und vielleicht auch Intel zu den Urgesteinen der Branche zählt: Apple feierte vor kurzem den fünfzigsten Geburtstag und gab nur wenig später eine wichtige Weichenstellung bekannt: Steve Jobs Nachfolger Tim Cook tritt als CEO ab und übergibt an John Ternus – einen Mann, der zumindest den Nicht-Apple-Fanboys bislang unbekannt gewesen sein dürfte.

Was bedeutet das für den Konzern, der mit Macs und dem iPhone gross und unglaublich umsatzträchtig wurde? Dürfen die Leute hoffen, die sich mehr Innovation und überraschende neue Produkte wünschen? Oder geht es im gleichen Stil weiter – mit sturer Verteidigung der Vormachtstellung über den App Store und Bezahlschnittstelle, Verweigerung der EU-Regulierung, schlechter Reparierbarkeit und mangelnder Interoperabilität?

Wir fragen uns, wo die Grenzen des Wachstums liegen und ob es auf Dauer reicht, das Erbe von Steve Jobs zu bewirtschaften, wenn beim alles dominierenden Trend, der künstlichen Intelligenz, bislang keinerlei Zeichen gesetzt werden konnten.

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Presseschau

50 Jahre Apple

Tim Cook übergibt an John Ternus

Beitragsbild: Einmal reinbessen, und schon hat man ein ikonisches Logo (Moussa Idrissi, Pexels-Lizenz).

Veröffentlicht von Matthias

Nerd since 1971.

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