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Illustrationen sind Bilder, die komplexe Sachverhalte einfach erklären oder uns Medienkonsumenten auf ein Thema einstimmen. Sie sind irgendwo zwischen gestalterischem Handwerk und bildender Kunst angesiedelt.
Und sie sind von der Digitalisierung nicht verschont geblieben. Heute lassen sich im Computer Szenen erschaffen, die so echt aussehen wie eine Fotografie oder ein Video, aber teilweise oder auch komplett künstlich sein können. Diese «erfundenen» Bilder erwarten wir im Kino und im Film. Aber sie tauchen längst auch im Alltag auf: Werbespots von Autos entstehen heute oft ganz ohne das Auto selbst. Und ein grosses schwedisches Möbelhaus bildet viele Möbel in seinem Katalog nicht fotografisch, sondern als Computergrafiken ab.
Über diese spannenden Möglichkeiten der Computergrafik gibt Linus Schneider von Pixelprinz Auskunft: Er erklärt die Möglichkeiten und sein eigenes Schaffen: Was für Projekte illustriert er – und welche Vorteile bieten 3D-Programme gegenüber von Stift und Papier?
Und wie immer bei der Digitalisierung ist es so, dass die Hürden für Neueinsteiger sinken. Wir geben darum auch Tipps für Leute, die eigene Ideen zum Leben erwecken möchten.
Die Links zur Episode
Einstieg und Links zu Linus’ Werken
CGI im Alltag
- Das Auto in Auto-Werbespots ist oft nicht echt: Dieses Auto kann auf Knopfdruck alles werden
- Ikea fotografiert nicht mehr, sondern rendert: 75 Prozent CGI – Das sind gar keine Fotos im Ikea-Katalog
Tipps für Leute, die es ausprobieren möchten
- 3D-Scan-Apps wie Trnio (Wie meine Eule in den Cyberspace kam)
- Open-Source-Software Blender (Digitale Midlife Crisis)
- Bibliotheken mit 3-D-Objekten wie pixelsquid.com, die man z.B. in Photoshop einfach für Illustrationen nutzen kann (So fahren Sie sichere Siege ein!)
- Dienstleister fürs 3-D-Scannen und -Drucken (Wie man dreidimensional druckt)
Beitragsbild: Linus Schneider, pixelprinz.ch