Nerdfunk 426: Der digitale Blick auf die Realität

Lukas Gasser entwickelt die App ÖV AR: Sie zeigt die Haltestellen in der näheren Umgebung und verrät, ob man noch rechtzeitig dort hingelangt, um den Bus, das Tram oder den Zug noch zu erwischen.
Der Fahrplan wird direkt ins Kamerabild eingefügt und man sieht eingeblendet auch eine Umgebungskarte.

Das nennt sich Augmented Reality (bzw. erweiterte Realität) und ist eines der grossen Trendthemen. Letztes Jahr (an der Entwicklerkonferenz WWDC 2017) ist auch Apple auf den Zug aufgesprungen und verspricht «Superkräfte für normale Aufgaben», «verschwimmende Grenzen zwischen dem Virtuellen und dem Realen» und völlig neue Erlebnisse, zum Beispiel in der Schule: «Dein Klassenzimmer könnte zum Kosmos werden!» Sind diese Augmented-Reality-Versprechen real oder doch nur Marketing-Fiktion? Wie könnte sich diese Technologie sonst entwickeln? Und was für Ambitionen hat er überhaupt mit seiner App?

Mit der ÖV AR-App tun sich weitere Diskussionsfelder auf: Lukas nutzt nämlich Daten von opentransportdata.swiss und profitiert davon, dass die SBB und andere Organisationen inzwischen viele ihrer Daten öffentlich zur Verfügung stellen (siehe auch Nerdfunk 371).

Und: Der App-Store von Apple ist gerade zehn Jahre alt geworden. Wie sind seine Erfahrungen als Anbieter? Wie verdient man Geld und macht die Öffentlichkeit auf seine Apps aufmerksam? Hilft Apple Leuten wie ihm oder müsste der Konzern mehr für die Entwickler tun, die ihm Milliarden in die Kasse spülen?

Die Links zur Episode

Preshow

VR, AR und was dazu gehört

Open-Data

10 Jahre App Store

Bild: Ganz so schlimm ist es natürlich noch nicht. (Sebastian Voortman/Pexels.com, CC0)


Autor: Matthias

Nerd since 1971.

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