Digitalk 82: Tops und Flops 2008

Das grosse Digitalk-Finale des Jahres 2008: Roger und Matthias küren die Tops und Flops bei Gadgets, Software und bei Filmen, Hörbüchern und Podcasts, besprechen die grössten Freuden und Ärger ds letzten Jahres, bekennen sich zu Wünschen und Vorsätzen 2009 und stossen auf den European Podcast Award an.

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Digitalk 81: Das Internet macht mobil

Gast: Joachim Hagger von Netcetera

Die Killerapplikation für Mobiltelefone ist das Internet. Mit den Software-Plattformen, wie sie das iPhone und Googles «Android» bieten, eröffnet sich eine solide Basis für mobile Web-Anwendungen. Joachim Hagger ist Chief Technical Officer (CTO) des Zürcher Softwarehauses Netcetera und hat mit Tramdroid eines der erfolgreichsten Programme im iPhone-App-Store geschaffen. Er erzählt uns, worauf es bei der Entwicklung für mobile Geräte ankommt, wie sich die Entwicklung gegenüber klassischer Programme für den PC unterscheidet und wo die Chancen und Gefahren liegen. Und Joachim Hagger erklärt, worauf es ankommt, dass grosse Softwareprojekte möglichst ohne Pannen über die Runden gebracht werden können.

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Digitalk 80: Mode und Kleiderkauf im Web

Gast: Marco Novoselac von stromberg.ch und Monique Rijks zum Kleiderkauf im Web

Statt sich durch die Menschenmassen in den Kleiderläden zu drängeln, in vollgestopften Regalen nach passenden Stücken zu suchen und in stickigen Umkleidekabinen Teil um Teil anzuprobieren, sucht sich der Webuser Socken, Hosen, T-Shirts oder Schuhe bequem im Web aus und probiert zu Hause an — oder ist das einfach nur unsinnlich und überpragmatisch? In dieser Woche dreht sich im Digitalk alles um Äusserlichkeiten, um T-Shirts mit der optimalen Passform, richtig geschnittene Bikinis und um unterschiedliche Shopping-Erfahrungen. Marco Novoselac von stromberg.ch und Monique Rijks, die Lifestyle-Expertin des TA, verraten uns, wo man Kleider an seinem Virtual Model anprobiert, wie man an Style-Beratung kommt und ob das Klischee stimmt, dass Frauen viel fleissiger Kleider kaufen, als die Männer das tun.

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Digitalk 79: Der Computer als Übersetzer

mit Martin Volk, Professor für Computerlinguistik an der Universität Zürich, zur maschinellen Übersetzung

Wenn der Computer Texte in andere Sprachen überträgt, blamiert er sich oft. Schon an einfachen Wortspielen oder Doppeldeutigkeiten scheitern Übersetzungsprogramme. Das täuscht darüber hinweg, dass maschinelle Übersetzung längst praxiserprobt ist und in vielen Bereichen Zeit und Geld sparen hilft. Martin Volk lehrt als Professor für Computerlinguistik an der Universität Zürich und erzählt uns, dass die maschinelle Übersetzung beispielsweise bei der Übersetzung von Untertiteln routinemässig zum Einsatz gelangt. Wir erfahren mehr über Sprachsteuerung und -Erkennung und gehen der Frage nach, wann es so weit sein wird, dass uns ein Gesprächspartner in Japan in seiner Muttersprache hört, wenn wir in Deutsch ins Handy sprechen. Und wir erfahren, wie das Internet der Sprachverarbeitung am Computer Auftrieb gibt und was der Sprachwissenschaftler vom Web 3.0 und dem Hype um das semantische Web hält.

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Digitalk 78: Achtung, fertig, Blu-ray!

mit Albrecht Gasteiner zur Blu-ray-Disk im Heimkino

40 Prozent der Fernsehgeräte in Schweizer Stuben sind HD-tauglich und verlangen nach hochauflösendem «Futter». Da kommt die Blu-ray-Disk gerade recht: Sie bietet das beste Bild und den schönsten Ton und die komfortabelsten Menüs. Albrecht Gasteiner will uns im heutigen Digitalk den Nachfolger der DVD schmackhaft machen. Er erklärt die Vorteile und wirft auch einen Blick in die Zukunft, in der die neue Film-Scheibe mit dem grossen Fassungsvermögen auch eine Anbindung ans Internet oder sogar dreidimensionales Kinovergnügen ermöglichen wird. Wir fragen natürlich auch nach den Tücken, Nachteilen und den offenen Punkten: Wie gross ist das Interesse wirklich? Ist der Standard ausgereift? Warum sind die lästigen und schwierigen Firmware-Updates nötig? Wie rechtfertigen sich die grossen Preisunterschiede bei den Playern und warum sind Blu-ray-Filme so viel teurer als DVDs?


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Digitalk 77: Wie sicher ist das Online-Banking?

mit Markus Martinides zum Thema Sicherheit bei Banken und Kreditkarten

Hochprofessionell, geduldig und einfallsreich geht die Cybermafia vor, um Banken virtuell auszurauben, bei Behörden oder Industriebetrieben wichtige Daten zu stehlen oder an Kreditkarten-Nummern zu gelangen. Sicherheitsexperte Markus Martinides gehört zu den Guten und hilft den Geldinstituten und anderen Unternehmen und Institutionen, ihre Rechnersysteme und Daten zu schützen. Dabei führt er so genannte «Penetrationstests» durch — und die Frage ist dann nicht, ob die Barrieren geknackt werden können, sondern wie lange es dauert, bis die Systeme bezwungen sind. Markus Martinides plaudert im «Digitalk» aus dem Nähkästchen und nimmt auch auf aktuelle Fälle bezug: Den Datenverlust bei der deutschen Telekom, die entwendeten Kundeninformationen bei Liechtensteiner Banken und Nicolas Sarkozys geknacktes Bankkonto. Und wie kann man als Nutzer von Online-Banking eigentlich sicher sein, dass es die eigene Bank mit der Sicherheit ernst meint?

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Digitalk 76: Born digital – digitale Eingeborene

mit Urs Gasser zur «Generation Internet»

Wer nach 1980 geboren ist, gehört zu den «Digital Natives», zu den digitalen Eingeborenen. Das sind junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die in eine vernetzte Welt hineingeboren wurden. Suchmaschinen, Chat und sozialen Netzwerken sind für sie eine völlige Selbstverständlichkeit, während die «Digital Immigrants», die älteren Generationen, den Umgang mit Computer und Web mühsam lernen mussten und und auch heute noch Informationen gern aus Büchern und Bibliotheken beziehen. Zwischen den beiden Gruppen besteht nicht gerade eine Kluft, aber sie unterscheiden sich in vielen subtilen Details. Beispielsweise beim Umgang mit Medien, ihrer Privatsphäre oder dem Urheberrecht. Die digitalen Eingeborenen gehen anders vor, wenn sie sich Informationen beschaffen und sie hat andere Massstäbe, nach denen sie die Glaubwürdigkeit von Quellen im Web beurteilt.
Urs Gasser ist Professor an der Uni St. Gallen und Koautor des Buchs «Generation Internet». Er gibt im Digitalk ein «Phantombild» dieser Generation. Wie steht es um die Behauptung, die «Generation Google» sei einfach dumm? Welche Chancen ergeben sich und drohen auch Gefahren? Wie müssen Schule und Gesellschaft reagieren? Und was können die «Digital Immigrants» als Dinosaurier tun, um die Weichen richtig zu stellen?

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Digitalk 75: Gamehotel

Gast: Bruno Beusch

Dieses Wochenende ist das Gamehotel zu Gast in Zürich. Die Veranstaltung rund um Videogames befasst sich mit den Auswirkungen der Games auf Kultur und Gesellschaft und bietet nebst Brainfood auch viel Spass. International bekannte Gamedesigner werden auftreten und über ihre Arbeit sprechen, zudem kann man viele aktuelle Games in der Arena Filmcity in Zürich ausprobieren. Initiant und Hoteldirektor Bruno Beusch erzählt diese Woche im Digitalk über aktuelle Game-Trends und natürlich, was man vom Gamehotel alles erwarten darf.

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Digitalk 74: Virtuell und dreidimensional im Web

Gast: Dirk Husemann von IBM zu virtuellen Welten und 3D-Internet

Die Welt wird virtuell und das Internet dreidimensional. Ist das Siencefiction oder Horrorvision? Dirk Husemann entwickelt am IBM Forschungslabor in Rüschlikon neue Möglichkeiten der Kommunikation, der Begegnung und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Mit Avatar und simulierten Flipcharts arbeitet er mit seinen Kollegen in China, Deutschland und den USA zusammen und macht sich Gedanken, wie das 3-D-Internet der Zukunft aussehen könnte. Was sind die Vorteile? Wie navigiert und orientiert man sich im digitalen Universum? Wie baut man aus der Spielewelt von «Second Life» ernsthafte Anwendungen und werden wir dereinst mit 3D-Computerdesktop und -Browser arbeiten?

Dirk stellt uns auch kurz das IBM Forschungslabor Zürich vor und wir besuchen Brian Smith, der an neuen Methoden forscht, Datacenter und Laptops zu kühlen, Energie zu sparen und Kaffee zu kochen.


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Digitalk 73: Zattoo

Gast: Thomas Billeter

Längst schon schauen wir Fernsehen nicht mehr nur noch am Fernseher. Dienste wie Zattoo liefern Fernsehbilder via Internet live auf den Computer. Bereits 800’000 schweizer User haben sich bei Zattoo angemeldet, ein Drittel davon nutzt Zattoo aktiv. Doch Zattoo kann keine Sendungen aufzeichnen oder zeitversetzt anzeigen. Warum nicht? Und: Wird sich das bald ändern? Diese und weitere Fragen beantwortet Thomas Billeter, unser Gast diese Woche.

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