Mit dieser App schlagen wir das Virus in die Flucht

Diese Woche hat die digitale Welt gleich zwei grosse Ereignisse zu bieten. Erstens kommt die Schweizer App für die Kontaktnachverfolgung am kommenden Donnerstag offiziell in die Stores. Wir erklären, wie Swisscovid funktioniert und warum wir von den Massnahmen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer überzeugt sind – und folgerichtig werden wir die App selbst installieren und auch unseren Hörerinnen und Hörern empfehlen.

Zweitens gab es gestern eine grosse Ankündigung, mit welchen Neuerungen Apple die Welt in den nächsten Monaten zu beglücken gedenkt: Es gibt eine bunte Palette an Neuerungen: Die Apple Watch hilft uns beim Händewaschen. Mac OS, das Betriebssystem für Macs, bekommt einen neuen Look und wird dem iPad noch ähnlicher.

Die grösste Sprengkraft hat allerdings die Bekanntmachung, dass Apple künftig auch bei den Macs auf eigene Prozessoren mit ARM-Architektur setzt und auf die Rechenchips von Intel verzichtet. Das ist für die Kunden vermutlich eine gute Nachricht – für Intel allerdings nicht so sehr. Für den einst dominierenden Prozessor-Hersteller wird die Luft so langsam dünn.

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Hypochonder, geh weg!

Zur heutigen Folge von Kummerbox Live gibt es ein kleines Vorspiel: Wir diskutieren über die Swisscovid-App fürs Kontakttracing. Die wird offiziell erst zur Verfügung stehen, wenn die gesetzlichen Grundlagen vorhanden sind. Dennoch ist sie letzte Woche als öffentliche Betaversion aufgetaucht: Man konnte sie herunterladen, installieren und ausprobieren.

Nachdem das auch viele Leute getan haben, liess das BAG verlauten, nur die offiziell zugelassenen Leute dürften die App überhaupt testen, und alle anderen müssten sie wieder löschen. Ist das nun eine unnötige Verwirrung – oder eine notwendige Einschränkung, um das Gesetz einzuhalten?

Anschliessend geht es dann um die Fragen von Hörerinnen und Hörern: Franziska möchte eine Alternative zur Foto-App von Apple, weil sie keine Lust auf die iCloud hat. René möchte aus WhatsApp Profilfotos speichern und fragt, weshalb das nicht mehr geht. Ursula nutzt neu Outlook für den Mac und fragt, wie man dort Fotos vor dem Mailversand automatisch verkleinert. Und Peter ist bei Windows 10 in ein hässliches Update-Problem hineingerannt.

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