Wie man es sich erspart, 5000 Dias zu scannen

Jeder von uns hat noch eine oder mehrere dieser Kartonschachtel auf demEstrich oder in einem Schrank. Sie enthalten analoge Erinnerungsstücke: Fotos und Dias, vielleicht auch Negative, Schmalfilme, Audio- und Videokassetten oder andere Medien.

Diese analogen Medien schlummern unbeachtet vor sich hin. Und unter Umständen sind sie sogar dabei, langsam zu zerfallen und für immer verloren zu gehen – denn so robust die Materialien wie Zelluloid, Vinyl, Polyester und PVC auch sind: Mit der Zeit setzen ihnen Staub, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen zu.

Es eine naheliegende Idee, diese Medien in eine digitale Form zu überführen und der Vergänglichkeit zu entreissen. Das ist in den letzten Jahren deutlich einfacher geworden: Es gibt auch für exotische Bild- und Tonträger Geräte für die Digitalisierung. Und es gibt inzwischen auch in vielen Orten Foto-Fachgeschäfte, die als Dienstleistung auch das Scannen, Abtasten und Umwandeln anbieten.

Trotzdem: Es lauern einige Fussangeln auf dem Weg zur digitalen Sammlung der alten Familienmedien. Denn sobald die Inhalte in Form von Dateien vorliegen, stellt sich unweigerlich die Frage, wie viel Zeit man in die Qualitätsverbesserung und Nachbearbeitung, in die Verschlagwortung und die Bereitstellung für Familie und Freunde investieren will…

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-530/

Nerdfunk 469: Viva la revolución digital?

Die Industrialisierung hat unsere heutige Welt geprägt. Und schon stecken wir mitten in der nächsten Umwälzung. Die heisst Digitalisierung. Oder, präziser: Digitale Revolution. Wohin die führt, werden wir erst sehen, wenn sie überstanden ist. Vielleicht bringt sie ein neues Präkariat hervor, macht Millionen arbeitslos. Oder eventuell ist auch alles halb so schlimm – denn der Mensch ist schliesslich eine anpassungsfähige Spezies.

Wir beschäftigen uns im Nerdfunk mit den heute schon sichtbaren Auswirkungen dieser digitalen Revolution. Während um uns die künstliche Intelligenz erwacht und immer mehr Aufgaben übernimmt, wird das menschliche Personal aus der Öffentlichkeit verdrängt. Wir ziehen unser Geld aus dem Automaten, kaufen unser Ticket in der App, kassieren uns im Laden selbst ab. Und immer häufiger bekommen wir es mit Robotern zu tun: An den Telefon-Hotlines, aber auch schon in automatisierten Restaurants. Und es gibt auch schon Bordelle, wo Sex-Roboter den Liebesdienst verrichten.

Dem sehen wir Nerds mit gemischten Gefühlen entgegen: Einerseits sind wir gespannt auf den technischen Fortschritt. Andererseits möchten wir uns von den Maschinen nicht auf der Nase herumtrampeln lassen. Darum sprechen wir kritisch über dieses Phänomen – und sagen, was wir tun, damit es nicht ganz so haarig wird.

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-469/

Nerdfunk 435: Der digitalisierte VW-Bus

Während Matthias ein Stubenhocker ist, der ferne Länder (fast) nur vom Hörensagen kennt, gondelt Kevin ständig durch die Weltgeschichte: Letzte Woche war er mit seinem dreissigjährigen VW-Bus unterwegs. Diese Woche ist er im hohen Norden bei den Wikingern, um dort seine Drohne fliegen zu lassen.

Das ist uns Anlass, einmal über das Reisen aus nerdischer Sicht zu sprechen: Wie sorgt man unterwegs für genügend Strom und wie wird man dem Kabelchaos (mit diversen USB-Strippen) Herr? Welche Apps gibt es für die Planung der Reise, um den Rucksack mit den richtigen Dingen zu füllen, um vor Ort die Gegend zu erkunden? Und Sollte man sein Equipment speziell versichern lassen? (Apropos Fun Fact am Rand zum Stichwort Rucksack: Rollkoffer sind des Teufels!)

Es geht in dieser Sendung aber auch um Kevin, den Tech-Freak, der an einem Uralt-Auto einen Narren gefressen hat: Er erzählt uns, wie er Bus von 1988 technisch aufrüsten will: Mit Solarpanels, Temperaturmessern, Rückfahrkamera und Wasserstandsmesser – wozu das gut sein soll. Und natürlich stellt sich die Frage, wie es möglich sein könnte, dem Oldtimer einen futuristischen Dreh zu verpassen…

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-435/