Mit dieser App schlagen wir das Virus in die Flucht

Diese Woche hat die digitale Welt gleich zwei grosse Ereignisse zu bieten. Erstens kommt die Schweizer App für die Kontaktnachverfolgung am kommenden Donnerstag offiziell in die Stores. Wir erklären, wie Swisscovid funktioniert und warum wir von den Massnahmen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer überzeugt sind – und folgerichtig werden wir die App selbst installieren und auch unseren Hörerinnen und Hörern empfehlen.

Zweitens gab es gestern eine grosse Ankündigung, mit welchen Neuerungen Apple die Welt in den nächsten Monaten zu beglücken gedenkt: Es gibt eine bunte Palette an Neuerungen: Die Apple Watch hilft uns beim Händewaschen. Mac OS, das Betriebssystem für Macs, bekommt einen neuen Look und wird dem iPad noch ähnlicher.

Die grösste Sprengkraft hat allerdings die Bekanntmachung, dass Apple künftig auch bei den Macs auf eigene Prozessoren mit ARM-Architektur setzt und auf die Rechenchips von Intel verzichtet. Das ist für die Kunden vermutlich eine gute Nachricht – für Intel allerdings nicht so sehr. Für den einst dominierenden Prozessor-Hersteller wird die Luft so langsam dünn.

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Nerdfunk 524: Mit Daten gegen Corona

Entschuldigung – aber heute geht es leider wieder um Corona. Und die Frage, welche Rolle die Daten bei der Bekämpfung der Pandemie spielen. Kann die Swisscom mit ihren gesammelten Standortdaten aufzeigen, ob die Abstandsregeln eingehalten werden? Ist es okay, wenn die Daten ohne die Zustimmung der Nutzer übergeben werden – oder muss der Datenschutz in Zeiten von Corona hinten anstehen?

Wir sprechen auch über die Datenspenden von Google und natürlich über die Kontakt-Tracking-Apps, die derzeit entwickelt werden. Und abschliessend erklären wir Möglichkeiten, wie jeder von uns die Wissenschaft bei der Suche nach einem Heilmittel gegen Covid-19 unterstützen kann.

Nebst Kevin und Matthias diskutiert bei der heutigen Sendung auch Joel Simmler mit, den ihr aus einigen früheren Sendungen kennt – und der selbst schon Tracking-Apps entwickelt hat, und der sich darum bestens mit der Materie auskennt.

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-524/

Nerdfunk 522: Ein unverlangtes Ferncoaching für Roger Köppel

Mit wem spricht man am besten darüber, wie es uns mit dieser Pandemie geht – und mit all den Auswirkungen, die sie auf unseren Alltag hat? Mit einem Virologen? Einem Politiker? Dem Hausarzt oder Pfarrer?

Wir haben uns im Nerdfunk für Kafi Freitag entschieden. Sie gehört zu denen, die in dieser Krise zur Hochform auflaufen. Sie hat noch vor dem Bundesrat erkannt, dass  Zuhausesitzen nottut, noch bevor der Bundesrat die entsprechende Notverordnung erlassen hat. Sie hat ihren ganzen Einfluss in den sozialen Medien dafür in die Waagschale geworfen, ganz egal, wenn ihr das manche übelgenommen haben.

Und sie hat in einer beachtlichen Hauruckübung Binenand.ch aus dem Boden gestampft: Eine Website, die gesprächswillige Menschen aus allen Landesteilen nach dem Zufallsprinzip telefonisch verbindet – damit sie der Einsamkeit oder der Familie entfliehen, oder sogar, ganz unerwartet, ein Gspändli für diese struben Zeiten finden können.

Kafii Freitag erzählt uns, was sie antreibt, wie sie mit der Pandemie umgeht und was möglicherweise für sie, uns und die ganze Gesellschaft davon übrig bleiben wird. Und sie schildert auch, wie sie dazu gekommen ist, an einem der erfolgreichsten Schweizer Podcasts beteiligt zu sein – obwohl das für einmal nicht ihre Idee war.

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-522/

Nerdfunk 521: Endlich Spass am Stubenhocken

Woche drei in der Quarantäne: So langsam machen sich Abnützungserscheinungen bemerkbar. Wir ziehen zwar nach wie vor eine Hose an, wenn wir uns an den Homeoffice-Schreibtisch setzen und versuchen, den Arbeitsantritt möglichst vor drei Uhr nachmittags hinzubekommen. Doch die Moral hat etwas gelitten, weil es vor dieser Pandemie anscheinend kein Entkommen gibt. Noch nicht einmal der gute alte Tatort am Sonntagabend schafft es, für Zerstreuung und ein bisschen Corona-freie Zeit zu sorgen.

Was also tun, wenn die Fenster geputzt, der Keller aufgeräumt ist und wir mittels App nicht nur unsere Yogakünste aufgefrischt, sondern auch fliessend Klingonisch gelernt und das Luftgitarrenspiel perfektioniert haben? Geben wir uns dem frustgesteuerten Online-Shopping hin? Oder nehmen wir die Gelegenheit wahr, uns auch über Kleinigkeiten masslos aufzuregen?

In dieser Sendung diskutieren wir die Möglichkeiten, Abwechslung in den heimischen Alltag zu bringen. Da kommen die naheliegenden Möglichkeiten zum Zug (Netflix und Disney+), aber auch die etwas weniger offensichtlichen – zum Beispiel die, sich per Telefon-Zufallsgenerator (auf binenand.com) mit wildfremden Leuten verbinden zu lassen und zu sehen, wohin das führen könnte.

Nerdfunk 519: So stampft man einen Webshop aus dem Boden

Auch diese Woche sendet der Nerdfunk aus dem Heimstudio und ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Wir kümmern uns um eine Frage, die aus dem Publikum an uns herangetragen wurde: Was tut ein Florist, ein Gemüsebauer, ein Handwerker, Wirt oder sonst ein Gewerbetreibender, der seinen Laden schliessen und keine Kunden mehr bedienen kann?

Die Idee ist naheliegend: Er stampft einen Webshop aus dem Boden, verkauft die Waren übers Internet und lässt per Kurier liefern.

Doch geht das so einfach? Sollte man es wagen – oder besteht die Gefahr, dass zum Schock über die geschlossenen Läden noch der Frust über die Unwägbarkeiten des E-Commerce dazukommen? So knifflig das ist: Wir versuchen, in einer halben Stunde zu klären, wie der Verkauf via Netz klappen könnte.

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-519/

Nerdfunk 518: Gefangen im Homeoffice

Die Zeiten sind vorbei, wo uns zu Corona nur dieses schale, reichlich langweilige Bier eingefallen ist. Denn dieser Tage geht das Virus um – und wir ziehen uns zurück. Wer kann und darf, vermeidet das Arbeitskabäuschen beim Arbeitgeber und vor allem die Menschenansammlungen im Grossraumbüro. Stattdessen betreiben wir Telearbeit aus den eigenen vier Wänden.

Das klingt in der Theorie nach mehr Selbstbestimmung und weniger Überwachung durch den Chef. In der Praxis lauern diverse Hürden – natürlich solche technischer Natur. Aber es gibt auch die menschlichen Probleme: Die Koordination mit Kollegen ist schwieriger und anfälliger für Fehler. Und natürlich fehlt selbst uns introvertierten Nerds irgendwann der menschliche Kontakt – und dann droht die Vereinsamung.

Wir sprechen übers Homeoffice: Wie wir es selbst praktizieren und was sich bei uns bewährt hat – und welche Tipps und Tricks wir unbedingt empfehlen können. Und wir praktizieren das auch gleich für diese Sendung, die im Home-Studio entsteht.

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-518/