Nerdfunk 515: Die ewigen Flaschenhälse

In Kummerbox Live bekommen wir es heute mit einem jener Probleme zu tun, die nie verschwinden – ganz gleichgültig, wie stramm der technische Fortschritt auch voranschreitet. Da sind jene Flaschenhälse, die scheinbar nie verschwinden – zum Beispiel die Speicherreserven, die immer genau im falschen Moment zur Neige gehen.

Dieses Problem kennen vor allem Leute, die ihre Mobilgeräte intensiv nutzen. Irgendwann ist das Smartphone oder das Tablet voll. Und dann? Löschen, aufräumen und auslagern, oder doch mehr Cloudspeicher kaufen

Nebst diesem lästigen Problem besprechen wir weitere knifflige Fälle: Wie bekommt man das digitale Familienleben unter einen Hut, wenn der eine ein Apple-Gerät, die andere aber ein iPhone braucht? (Oder umgekehrt.) Was lässt sich tun, wenn der Computer moniert, die Office-Version sei zu alt? Und woran liegt es, wenn sich ein Newsartikel nicht per Mail verschicken lässt?

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Nerdfunk 514: Rechenpower aus der Wolke

Nach dem Fleisch und dem Essen ist es dringend notwendig, heute wieder ein absolutes Nerdthema aufzufahren. Verdienstvollerweise hat sich Digitchris eines ausgedacht: Das Cloud-Gaming.

Das ist eine spannende technische Möglichkeit, die es uns erspart, teure Hardware anzuschaffen. Unsere Geräte – egal ob Billig-Laptop, -Tablet oder Smartphone – dienen nur als Empfangsgerät, während das eigentliche Spiel auf teurer Hardware in einem Rechenzentrum läuft. Übertragen wird lediglich der Bildschirminhalt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man braucht sich keine High-End-Gaming-Maschine in die Wohnung zu stellen, die man als Gelegenheits-Gamer sowieso nicht ausreizt. Die Flexibilität ist viel grösser, weil man überall spielen kann, wo ausreichend schnelles Internet vorhanden ist. Und man hat die Möglichkeit, sich Leistung nach Bedarf zu mieten: Nicht nur fürs Gaming, sondern für jegliche Anwendungen, die maximale Rechenleistung benötigen: Zum Beispiel für Videoschnitt, 3D-Grafik oder High-End-Bildbearbeitung.

Warum erlebt diese Variante des Cloud-Computings gerade jetzt einen Aufschwung? Einerseits, weil nicht nur Google einen solchen Dienst lanciert hat (Stadia), sondern auch der Schweizer Telekom-Anbieter Sunrise (Game Cloud). Andererseits, weil das Internet dank Glasfaser inzwischen vielerorts ausreichend schnell ist, und weil Cloud-Gaming ein hervorragendes Vehikel für die Promotion von 5G darstellt. Denn ohne schnelles, verzögerungsarmes und zuverlässiges Internet – und das ist der Nachteil von Cloud-Gaming – macht es keinen Spass.

Wir diskutieren die Möglichkeiten, die Vor- und Nachteile und erklären, wie man auch als Gaming-Muffel von den Möglichkeiten profitiert.

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Nerdfunk 511: Die Zeichen stehen auf Umbruch

Ob die Zeichen sosehr auf Umbruch stehen, dass die US-Amerikaner sogar ihren Präsidenten vorzeitig ersetzen, können wir an dieser Stelle jedoch nicht sagen. Aber es geht nicht um politische Prophezeiungen, sondern um Kummerbox Live. Und da stehen diverse Austauschaktionen an:

Tina braucht einen neuen Hostingprovider, MC will für ihre riesige Frauengruppe einen anderen Messenger als Whatsapp. Norbert hat vor, seine Kamera durch ein Smartphone mit guten Fotoeigenschaften einzutauschen. Und Daniel möchte seine lokal Adressdatenbank durch eine in der Cloud auswechseln.

Ein paar Dinge bleiben indes auch 2020 beim alten: Vor allem auch unser Ehrgeiz, diese Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten und möglichst hilfreiche Lösungen zu liefern.

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Nerdfunk 492: Ein Fruchtkuchen für uns Nerds

Im Zentrum der heutigen Sendung steht ein Ding namens Raspberry Pi, das aber – allen Hoffnungen zum Trotz – leider kein leckeres Backwerk, sondern eine nackte Computerplatine ist. Bei der allerdings manchen Nerds trotzdem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Der Raspberry Pi ist jedoch nicht zu Verzehr geeignet. Und es droht auch keine Gefahr, seine Körperfülle auszuweiten. Hingegen passiert es womöglich, dass man unendlich viel Zeit mit Basteleien verbringt, Stunden verbrät, zum Linuxexperten avanciert und allerhand kreative Computer-Ideen entwickelt.

Es handelt sich beim Raspberry Pi um einen Mini-Computer, der günstig und für allerlei Experimente zu haben ist. Man kann ihn als kleinen Server zu Hause, als Spielkonsole, zum Schutz des Heimnetzwerks, als Mediencenter oder fürs Programmieren verwenden:. Oder, um über den Windows- oder Mac-Tellerrand hinauszublicken und sich mit einem Linux-System herumzuschloagen.

Wir erzählen in der Sendung, was wir mit dem Raspberry Pi tun – respektive, tun würden, wenn wir die Zeit dafür hätten. Und wir stellen uns die Frage, wie weit der Raspberry Pi dazu taugt, unsere Abhängigkeit von den grossen Internetkonzernen zu verringern.

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Nerdfunk 479: Mäusekino

Die heutige Sendung läuft nicht im Vollbild. Und, bei Licht betrachtet, noch nicht einmal in einem Minifenster. Denn wir sind und bleiben eine Radiosendung und ein Audiopodcast. Doch was bei uns kein Thema ist, stellt bei Youtube ein ärgerliches Problem dar: Die Videoplattform weigert sich immer mal wieder, Inhalte bildschirmfüllend abzuspielen. Kann man etwas dagegen tun – oder muss man sich notegedrungen mit dem Mäusekino abfinden?

Heute ist wieder einmal Kummerbox Live angesagt. Nebst den Ärgernissen mit Youtube stellt sich die Frage nach den unergründlichen Nachverfolgungsmöglichkeiten des Suchmaschinenriesen Google. Wie kann es sein, dass auf zwei unverbundenen Geräten die gleiche Suchistorie auftaucht?

Weitere Fragen drehen sich um langsame Betriebssysteme, Probleme mit dem Passwortmanager Keepass und den Schutz vor Datenverlust.

Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-479/

Nerdfunk 381: Die Google-Diät

Es ist Zeit für eine Google-Diät. Die muss nicht gerade zu einem Hungerstreik ausarten. Doch wie gross die Datenzufuhr vom weltgrössten Informationsunternehmen sein soll – das sollte man sich überlegen. Denn Google sammelt inzwischen in allen Lebensbereichen Informationen und weiss so fast alles über uns. Umgekehrt gibt sich Google sehr verschlossen, wenn man als Journalist mal eine Frage stellt. Google ist nicht auf den einzelnen Nutzer angewiesen. Umgekehrt würde man als intensiver Nutzer ziemlich in die Bredouille geraten, wenn man (aus welchem Grund auch immer) plötzlich in Ungnade fallen würde.

Darum diskutieren wir in der heutigen Sendung diese Abhängigkeit – und wir geben Tipps, wie man sie reduziert. Wo kann man problemlos auf andere Dienste ausweichen? Welche Alternativen zur Suche, zum Kalender, zum mobilen Betriebssystem, zu Youtube und zu Maps und Docs sind fast so gut – und welche vielleicht sogar besser?

Tipps für ein etwas unabhängigeres Leben im Netz, ohne nennenswerten Komfortverlust.

Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-381/

Nerdfunk 370: Nacktbilder auf Facebook

Mit Max Klaus wagen wir eine Auslegeordnung in Sachen Sicherheit: Welche Betrugsmaschen hatten im letzten Jahr Hochkonjunktur? Welche «Klassiker» der Cyberkriminalität sind nicht totzukriegen und mit welchen neuen Maschen haben wir es zu tun? Und gibt es vielleicht auch Betrugsmethoden, die verschwunden sind?

Zur Sprache kommt die ganze Bandbreite vom Phishing über die Attacken auf Websites und -shops bis hin zu den Erpressungsversuchen mit Nacktbildern und Datenraub.

Max Klaus ist stellvertretender Leiter bei der Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) und sagt, wie er es verhindern konnte, angesichts der ständigen Beschäftigung mit der dunklen Seite des Netzes nicht ganz paranoid zu werden – obwohl seine Frau sagt, er sei es schon längst.

Matthias hat das Interview im September für den Tagesanzeiger geführt. Es gibt es auch in Textform zu lesen: «Für solche Angriffe braucht es null IT-Kenntnisse»:
http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Die-Angriffe-werden-immer-gezielter/story/12030494

Die Links zur Episode finden sich unter https://nerdfunk.ch/nerdfunk-370/